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Werchow

Der Goldborn nahe der Stegschänke
Der Goldborn nahe der Stegschänke

Werchow - Tor zur Calauer Schweiz

 

Du nennst die Schweiz, die Alpen schön,

weil Du dies Land noch nie geseh´n

 noch nie bewundert den großen Reiz

der wunderschönen Calauer Schweiz

                                                                                                    R. Aßelmeyer

 

Werchow, in der Übersetzung aus dem Sorbischen „Aue vor der Höhe", wurde am 05.11.1527 erstmals urkundlich erwähnt.

Fährt man aus Richtung Calau in den Ort, bietet sich vom Silberberg ein reizvolles landschaftliches Bild: eingebettet zwischen Hügeln auf beiden Seiten liegt Werchow - Eingangspforte zur Calauer Schweiz.

Die Calauer Schweiz als Naturschutzgebiet ist Bestandteil des Niederlausitzer Landrückens und zählt mit ihren Quellen und Mooren, Teichen und Erhebungen zu den größten und waldreichsten  geschützten Gebieten im Süden Brandenburgs, die seltenen, in ihrem Bestand bedrohten Tier- und Pflanzenarten einen Lebensraum bietet. In ihrer besonderen Art ist sie von Bedeutung als Wassereinzugsgebiet für die umliegenden Teichlandschaften.

Der bisher älteste Nachweis menschlicher Besiedlung in diesem Gebiet stammt aus der jüngeren Steinzeit 4000-1550 v.u.Z.

Die Höhen der Werchower und Cabeler Berge bilden tiefe Schluchten, in denen sich oberhalb von Cabel Quellen sammeln. Die größte ist der Goldborn, 1720 in Zürners „Atlas Augusteus" als größte Naturquelle der Niederlausitz erwähnt. Der Name ist auf schwammige, schillernde Eisenablagerungen zurückzuführen.

Von alters her führte ein Kirchsteig, auf dem die Menschen der Bergdörfer nach Calau zur Kirche gingen, durch Werchow. Er gab der „Stegschänke", die durch die Gunst ihrer Lage einst durstigen Kehlen wohlschmeckenden Kaffee von Goldbornwasser kredenzte, ihren Namen.

Heute ist das „Hotel Stegschänke" eine gefragte Adresse bei Touristen und Einheimischen.

Wenig bekannt ist, dass im Förderraum Calau der Braunkohlebergbau in der 2. Hälfte des 19. Jahrhunderts eine nicht unerhebliche Rolle spielte. Erst 1904 kam er wieder zum Erliegen. Man hatte zu Beginn des 19. Jahrhunderts zufällig Braunkohle gefunden, um 1810 beim Brunnenbau in Zinnitz und 1830 am Werchower Weinberg. Beide Funde gerieten jedoch in Vergessenheit.

In dieser Zeit zählte der damalige Kreis Calau zu den wirtschaftlich zurückgebliebenen Regionen Deutschlands. 1850 gab es lediglich zwei Fabriken (Manufakturen), eine davon war die kleine Tuchfabrik in Werchow.

Die Tuchfabrikanten Gebrüder Mende waren es dann auch, die 1851 die erste Braunkohlegrube, die „Grube Marie", auf dem Areal des Rittergutes Buchwäldchen eröffneten, 1852 im engeren Umfeld von Werchow die „Grube Emilie" und 1867 die „Grube Margarete I". Bis zur Jahrhundertwende wurden in Werchow noch drei weitere  Braunkohlegruben betrieben. Auch standen 1861 vier von sieben im damaligen Kreis registrierten Dampfmaschinen in Werchow, zwei davon in Dampfmühlen und zwei in der Tuchfabrik.

 

Werchower Schule von 1905

 

 

Erwähnenswert ist auch die Gaststätte „Zur Calauer Schweiz",  Vereinslokal des „Männergesangsvereins Germania 1890 Werchow". Unter Leitung von Michael Wein und dem Vorsitz von Reinhard  Ahrens pflegt der Verein ein umfangreiches Liedgut  und ist über die Gemeindegrenzen hinaus bekannt.

Ein traditionsreiches Werchower Familienunternehmen ist die Fleischerei Karl Löschen.

 

Plieskendorf

Der sorbische Ortsname geht auf das Wort „wjerchny" - oben gelegen - zurück und knüpft offenbar an den benachbarten Ort Werchow an.

Der erste urkundliche Nachweis stammt vom 12.12.1570.

Wie bereits erwähnt, gehörte der Ort bis Anfang des 20. Jahrhunderts zum Rittergut Reuden, erst 1907 wird Eugen von Wolf aus Buchwäldchen als Besitzer genannt.

Plieskendorf wurde als Zeilendorf mit einem Vorwerk gegründet. Zum Vorwerk, dem jetzigen Lindenhof, gehörten auch eine Schäferei und eine Försterei.

Mitte des 19. Jahrhunderts betrieb man an den Hängen des Weinberges Weinanbau.

Seit 1895 ist das  kleine ehemalige Gasthaus Schuster bekannt, das inzwischen von einer Enkeltochter des früheren Betreibers Mettcher als „Elkes Dorfklause" geführt wird.

Mit der Inbetriebnahme des wiederaufgebauten Klinkerwerkes Buchwäldchen begann Anfang der 50er Jahre der Aufschluss der Tongrube Plieskendorf, 1953 kam der erste Eimerkettenbagger zum Einsatz.

Bis 1990 hatte hier die Tongewinnung Vorrang, gegenwärtig wird in erster Linie Kiesabbau betrieben.

 

Cabel

 

Der Name Cabel, abgeleitet vom niedersorbischen „kobyla"- Stute - weist auf Pferdezucht hin. In einer Lehnsnotiz der Familie von Kygkepusch vom 05.09.1527 wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt. Er wurde einst als Gutsweiler mit Rittergut gegründet.

1861 wurde vermerkt: es existieren zwei Wassermühlen und eine herrschaftliche Ziegelei.

Interessant ist auch Folgendes: Eine Mineralquelle, unfern vom Ort, die 1827 zu einer Badeanstalt eingerichtet wurde, sei würdig befunden worden, von den „Naturkundigen in ihren Schriften besprochen zu werden". Die Badeanstalt „versammelte auch einige Jahre hintereinander zahlreiche und glänzende Gesellschaften, ging aber später wieder ein".

Im Jahre 1866 eröffnete Ernst Ludwig Adolf von Wilucki die Braunkohlegrube „Andreas".

Das im Jahre 1900 entstandene Ziegelwerk bestand bis Ende der 60er Jahre.

Als Denkmal der Technikgeschichte blieb der gemauerte Kammerring des Brennofens erhalten, der seit 1999 als Fledermausquartier dient.

Jank`s Hotel & Pension hat sich in den letzten Jahren zu einem beliebten Ausflugsziel entwickelt.


Veranstaltungen

08.06.2013
15:00 Uhr
Flugshow auf dem Adler- und Jagdfalkenhof Werchow
    Erleben Sie eine aufregende Show mit der Einführung in die Geschichte der Falknerei, der ... [mehr]
 
09.06.2013
15:00 Uhr
Flugshow auf dem Adler- und Jagdfalkenhof Werchow
    Erleben Sie eine aufregende Show mit der Einführung in die Geschichte der Falknerei, der ... [mehr]
 
15.06.2013
14:00 Uhr
Dorffest in Werchow
  Ausgelassene Stimmung im Festzelt, kunterbuntes Programm für  Groß und Klein. 14.00-16.00 Uhr ... [mehr]
 
16.06.2013
11:00 Uhr
Dorffest in Werchow
Ausgelassene Stimmung im Festzelt, kunterbuntes Programm für Groß und Klein. 11.00 Uhr ... [mehr]
 

Aktuelle Meldungen

Frühjahrsputz im Ortsteil Werchow

(12.04.2013)

Am Samstag, dem 20. April soll in Werchow Spuren des Winters zu Leibe gerückt werden.

Ortsvorsteher Bernd Erlat hofft auf zahlreiche Mitstreiter.

Wer kann, wird gebeten, die erforderlichen Arbeitsgeräte wie Besen, Schippe oder Harke mitzubringen.

Treffpunkt ist um 9.00 Uhr auf dem Parkplatz an der Fleischerei Löschen.

Foto zu Meldung: Frühjahrsputz im Ortsteil Werchow

Aus der eigenen Küche frisch auf die Teller der Kita-Kinder

(24.03.2012)
In der "Sonnenblume" in Werchow soll weiter täglich gekocht werden / Räume müssen saniert werden / Gemeinschaftsküche nicht rentabel

 

In der Werchower Natur-Kita "Sonnenblume" wird bisher für 40 Mädchen und Jungen das Essen in der hauseigenen Küche zubereitet. Dass dies auch in Zukunft so bleibt, dafür haben sich Eltern und Erzieherinnen eingesetzt.

 

Doch die Küche ist sanierungsbedürftig. So hat die Stadtverwaltung verschiedene Varianten geprüft, ob die Essenversorgung für alle Kindereinrichtungen einschließlich Schulhort ohne Catering-Firma in der Kita "Kunterbunt" mit eigenem Personal möglich wäre, erläuterte Hauptamtsleiter Frank Böttner im Sozialausschuss.


Es wurde eine Küche gefunden, die, wie in Calau notwendig, rund 300 Portionen kocht. Das funktioniere dort nur mit einem Zuschuss von 20 000 Euro und einer größeren Zahl von Fremdessen, sagte Kämmerin Barbara Hollmichel. "Wir haben es durchgerechnet, es rentiert sich nicht. In Calau wäre sogar ein Zuschuss von rund 68 000 Euro notwendig."

Zurzeit wird in allen Einrichtungen 1,60 Euro pro Portion kassiert. Doch dort, wo selbst gekocht wird, müssten die Preise aufgrund höherer Kosten geringfügig angehoben werden, so die Kämmerin. Dazu habe es Gespräche mit den Eltern gegeben, ergänzte der Hauptamtsleiter. "Es sollten unterschiedliche Preisvarianten durchgerechnet werden. Wir wollen alle Kinder gleich behandeln", betonte Ausschussvorsitzender Dieter Garlich.

Nach der Auswertung im Sozialausschuss soll in Werchow weiter selbst gekocht werden. Im Entwurf des Haushaltsplans 2012 sind 144 000 Euro für die Kita einschließlich Küchenausbau vorgesehen. Unter anderem muss die Elektroanlage im Haus erneuert werden. Zwei hohe Aufenthaltsräume sollen Schallschutzdecken erhalten. Der Haushalt 2012 liegt nach den Diskussionen in den Fachausschüssen am 28. März in der Stadtverordnetenversammlung zur Beschlussfassung vor.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Aus der eigenen Küche frisch auf die Teller der Kita-Kinder

Frühlingserwachen in der Natur-Kita "Sonnenblume"

(22.03.2012)

Mit bunten Dekorationen, Frühjahrsblühern, Fensterbildern und Gesängen begrüßen die Knirpse der Kindertagesstätte in Werchow der Frühling.

"Natürlich wollen wir auch den Osterhasen vor unsere Einrichtung locken", sagt Erzieherin Silke Dorn-Lehmann. Unterstützt wird sie von Praktikantin Nancy Lindener. Sogar die Kleinsten werden einbezogen. Dabei bedienen sich die Sprößlinge im Alter bis zu drei Jahren einer kleinen List: Damit der Osterhase mit prall gefüllten Körben in Richtung Werchow über die Wiesen hoppelt, lassen sie schon jetzt vor dem Fenster ihre Handpuppen tanzen. Meister Lampe soll so das Bild von einer riesigen Kinderschar vermittelt werden, für die es zu Ostern ausreichend Naschwerk abzulegen gilt. Ganz schön

                                                         clever !

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

   

Foto zu Meldung: Frühlingserwachen in der Natur-Kita "Sonnenblume"

Das sommerliche Costa Rica lockt

(24.02.2012)
Susann Wissing aus Werchow startet ein neues Leben auf Zeit in Mittelamerika

 

Großmutter Charlotte und Mutter Irina nehmen Susann Wissing noch einmal in die Arme, ehe sich die junge Werchowerin vom kalten Winter in der Calauer Schweiz verabschiedet und in den Sommer nach Costa Rica startet.

 

Eine spannende Zeit liegt vor Susann Wissing. Die 20-jährige Werchowerin hat sich in den frühen Morgenstunden auf den Weg nach Mittelamerika gemacht. Zehn Monate wird sie in Costa Rica als Lehrerassistentin arbeiten und in einer Gastfamilie leben.
 

Bis zuletzt hat Susann Wissing immer wieder ihren Koffer umgepackt. „20 Kilo darf er nur wiegen, das ist echt wenig“, sagte sie nur Stunden vor ihrer ersten großen Reise. „Bloß gut, dass ich keine Wintersachen brauche.“ In Ciudad Quesada, nördlich der Hauptstadt San José, ist jetzt Sommer – bis April, dann beginnt die Regenzeit. Auf dicke Jacken und Pullover, wie sie gerade in der Calauer Schweiz angesagt sind, kann Susann Wissing verzichten. Doch manches Liebgewonnene muss zu Hause bleiben. Auch die acht Kilogramm Handgepäck wollen wohl überlegt sein.

Die Anspannung vor dem Abschied von ihrer Familie und den Freunden ist Susann Wissing anzusehen. Zwischen erwartungsfroh und traurig ist ihre Stimmung. „Es ist ein Weg ins Ungewisse. Ich war noch nie auf einem anderen Kontinent. Aber ich wollte ins Ausland, in ein Entwicklungsland und ans Meer“. All das wird sie in Costa Rica erwarten. Das hat sie von der Jugendaustauschorganisation AFS erfahren, die weltweit Freiwilligendienste organisiert.

Susann Wissing hat sich nach dem Abitur am Lübbenauer Paul-Fahlisch-Gymnasium und ersten Erfahrungen beim Studium an der BTU Cottbus eine Auszeit genommen, um im Ausland neue Eindrücke und Erfahrungen zu sammeln. Sie freut sich schon darauf, Mädchen und Jungen ab zwölf Jahre ihre Englischkenntnisse vermitteln zu können. Sie hat an der Uni schon Spanisch gelernt und wird in Costa Rica zunächst einen zehntägigen Sprachkurs belegen. „Sprachen liegen mir“, sagt sie zuversichtlich. Sie freut sich auf ihre Gastfamilie, zu der ein sechsjähriger Junge und zwei Mädchen gehören. „Mit der 18-Jährigen verstehe ich mich schon gut“, erzählt die junge Werchowerin. Das Internet macht es möglich, dass sie sich bereits kennenlernen konnten.

Auch mit den anderen sieben jungen Deutschen, die zur gleichen Zeit nach Costa Rica gehen, wird sie während ihres Auslandsaufenthalts Kontakt halten. Das gibt Susann Wissing Rückenhalt. Und ihre Familie unterstützt ihr Vorhaben, denn einen Teil der Kosten muss sie selbst tragen. „Sie ist stark und lebensfroh, ich traue ihr zu, dass sie das Leben in einem anderen Land meistern kann“, sagt Mutter Irina Wissing. „Ich bin stolz, dass sie so unternehmungslustig ist. Aber ich bin natürlich auch traurig, dass sie so lange weggeht“, ergänzt Großmutter Charlotte. So geht es sicher auch Vater und Bruder und ihrem Freund David. Die Familie hat Susann Wissing am heutigen Donnerstagmorgen zum Flug nach Berlin begleitet. Über Düsseldorf und New York geht es nach Costa Rica. „Ich habe ein Computerprogramm bekommen, da können wir auf dem Bildschirm genau die Position des Flugzeugs verfolgen.“

Mitte Dezember will Susann Wissing wieder zurück sein. „Weihnachten möchte ich dann wieder mit meiner Familie feiern.“ Doch wer weiß, ihr Visum gilt ein Jahr: Vielleicht macht sie nach dem Freiwilligendienst noch etwas Urlaub am Pazifik.

 

Zum Thema:
Ciudad Quesada ist eine Handelsstadt nördlich der Hauptstadt San José. Offizielle Landessprache in Costa Rica ist Spanisch. Reis, Bohnen und auch Kochbananen gehören zu den landestypischen Speisen.
 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Das sommerliche Costa Rica lockt

Lego-Mann, Küken und Elvis überzeugen die Jury

(16.02.2012)
Großer Spaß beim 4. Kinderpreismaskenball in Werchow / Zweite Zampertour am Samstag

 

Einzug der kostümierten Kinder beim 4. Kinderpreismaskenball in Werchow: Der Lego-Mann (r.) überzeugte die Jury mit seinem aufwendig gestalteten Kostüm.

 

In Werchow werden auch in der fünften Jahreszeit Traditionen gepflegt. So treffen sich die Zamperer am Samstag, 18. Februar, um 9 Uhr an der Gaststätte „Zur Calauer Schweiz“ zur zweiten Tour. Nach der ersten Runde durch Cabel und Werchow sind die Zamperer nun in der Talsiedlung und in Plieskendorf unterwegs. Am 25. Februar treffen sich dann die Werchower, Cabeler und Plieskendorfer zum Eierkuchenessen mit Tanz in der Gaststätte. Veranstalter ist der Dorfverein.

Kostümpflicht war auch kürzlich beim 4. Kinderpreismaskenball angesagt. 21 Nachwuchsfaschingsfans zeigten mit der Unterstützung der Eltern ihre Verkleidungskünste. Der Lego-Mann, die beiden Küken und Elvis überzeugten die Jury mit ihren lustigen Outfits. Einen Tag nach dem Preismaskenball der Erwachsenen stellten sie sich der Jury und übertrumpften damit den Ball der Erwachsenen, die 18 Bilder gezeigt hatten.

„Bei den Erwachsenen ist es schon immer ein Gaudi und so kam damals die Idee, Gleiches für die Kinder zu organisieren. Und wie man sieht, macht es allen immer wieder Spaß“, bestätigte Angelika Schwarze vom Dorfverein „Zur Calauer Schweiz“. Kinder aus Werchow, Cabel und Plieskendorf im Alter von drei bis zwölf Jahren tummelten sich mit ihren Eltern, Großeltern und anderen Besuchern zum Kaffeetrinken in der Gaststätte. Der Saalmeister kündigte die einzelnen Kostüme an, die dann im Tanzsaal zunächst eine Ehrenrunde drehten, um die Jury und das Publikum für sich zu gewinnen. „Didi vom Weinberg“ legte dazu die passenden Songs auf und heizte so richtig ein.

Einige Mädchen und Jungen hatten sich richtig etwas einfallen lassen. Hoch explosiv trat „Dynamit-Harry“ aus der bekannten Olsenbande auf, auch Ritter, Seeräuber, Indianer und Cowboys waren an Bord. Natürlich durften Prinzessinnen und Feen nicht fehlen. Ganz sportlich trat ein Double von Boxprofi Axel Schulz vor die Jury. Oder war es Henry Maske? Auch die Tierwelt war zahlreich vertreten: Biene Maja, ein Dalmatiner, Tiger und Schildkröte tummelten sich auf dem Parkett.

„Das macht immer wieder großen Spaß – nicht nur für die Kinder, auch für uns Erwachsene. Deshalb danken wir allen, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung unterstützten“, sagte Maja Giedow vom Dorfverein.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Lego-Mann, Küken und Elvis überzeugen die Jury

Werchow hat neues Feuerwehrhaus

(10.02.2012)
Gebäude ist gleichzeitig Gemeindezentrum / Weiteres Einsatzfahrzeug kommt

 

Aus den Händen von Bürgermeister Werner Suchner (r.) nimmt der Calauer Stadtwehrführer André Dreßler (l.) die Schlüssel für das neue Multifunktionsgebäude in Empfang, die er wenig später an den Werchower Ortswehrführer Thomas Pietrus weiterreichte.
 
Der Calauer Ortsteil besitzt ein neues Feuerwehrdepot mit integriertem Gemeindezentrum. Nicht ohne Grund, denn: Die Freiwillige Feuerwehr Werchow ist in das System der Waldbrandschwerpunktalarmierung des Landkreises OSL eingebunden und hat im Jahr 2008 den Status einer Stützpunktfeuerwehr erhalten.

Dazu waren zwei normgerechte Fahrzeugstellplätze nötig. Mit dem Umbau des vorhandenen Gebäudes sollte einerseits das Feuerwehrdepot und andererseits ein Gemeindezentrum entstehen. „Im Haushalt der Stadt Calau sind für das Vorhaben 530 000 Euro eingestellt und zwei Förderanträge gestellt worden“, erklärte Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) bei der Eröffnung. Dass auch Konjunkturmittel des Landes Brandenburg in Höhe von 185 000 Euro und aus dem Fonds zur Förderung der ländlichen Entwicklung (ILE) weitere 116 000 Euro bewilligt wurden, grenze in den Augen des Stadtoberhaupts an ein Wunder. „2010 drohte das Projekt sogar zu scheitern“, berichtete Werner Suchner. „Wir haben uns lange in Geduld üben müssen und sind glücklich über das neue Gerätehaus“, fasste Ortswehrführer Thomas Pietrus den „historischen Tag für Werchow“ zusammen.

Bereits im Jahr 1994 hätten die Werchower in einer Bedarfsanalyse den Aus- oder Neubau eines Gerätehauses angemeldet. Als letztlich die Signale auf Grün schalteten, waren sich die Werchower Feuerwehrleute und Wegbegleiter nicht zu schade, sich mit ihrer Arbeitskraft einzubringen. So sind während der Bauphase von ihnen 760 Arbeitsstunden geleistet worden. Stadtwehrführer André Dreßler bestätigte, dass „zum Umsetzen solcher Vorhaben Leute benötigt werden, die mitziehen“. Die kombinierte Nutzung des Objektes mit Gerätehaus, moderner Sanitäranlage, Gemeindebüro und einem Versammlungsraum für rund 50 Personen würde nicht allein den Feuerwehrleuten nützen. 33 Männer, 17 Frauen, 14 Kinder und acht Mitglieder der Alters- und Ehrenabteilung umfasst die rastlose Truppe. Noch in diesem Jahr soll ein neues Einsatzfahrzeug LF 10/6 das in die Jahre gekommene LF 8 ablösen.
 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Sportlicher Abschied und Übergang ins neue Jahr

(09.01.2012)

Start frei zur letzten Sportaktion des Radsportvereins Calau im Jahr 2011, dem Silvesterlauf in Werchow. Annähernd 100 Sportler gingen an den Start, davon 70 Läufer. Punkt 10 Uhr wurden mit der Zündung eines Böllers die Läufer auf die 2,5 - beziehungsweise Fünf-Kilometer-Strecke geschickt. Wanderer waren da bereits eine halbe Stunde unterwegs.

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto: © Bilderdienst Lausitz - Roland Hottas

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Fleißige Werchower Jungs im Laubeinsatz

(29.12.2011)

Den goldenen Herbst nutzen die fleißigen Werchower Jungs um auf dem Dorfplatz rings um das Kriegerdenkmal in Werchow das Laub der Eichen zusammen zu harken. Die Jungs taten dies aus eigenem Antrieb und hatten es gegen 18 Uhr, als es schon längst dunkel war, letztlich geschafft.    
Calaus Bürgermeister Werner Suchner bemerkte auf seiner sonntäglichen Radtour durch die Calauer Schweiz die arbeitsamen Jungs und freute sich über ihren beispielhaften Tatendrang.

Viele Hände bringen der Arbeit schnell ein Ende. Das dachten sich auch Lucas Richter, Lucas Olitzsch, sowie Nils, Till und Theo Giedow aus Werchow bei ihrem Laubeinsatz am Dorfanger.

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Werchow gründet neuen Dorfverein

(07.12.2011)

Der Calauer Ortsteil Werchow hat wieder einen Dorfverein. Zur Vorsitzenden wurde Angelika Schwarze gewählt.

„Ziel ist, die Organisation des kulturellen Lebens in Werchow, Cabel und Plieskendorf sowie in der Talsiedlung auf einen Nenner zu bringen und auf breitere Schultern zu verteilen.“, sagt sie. Dabei spielten Traditions- und Brauchtumspflege eine zentrale Rolle. So würden Osterfeuer, Maibaumaufstellen oder das Dorffest auch künftig ihren festen Termin haben, auch die Kirmes oder im Winter das Zampern und der Maskenball. Der Verein will auch die Aktivitäten im Kindergarten unterstützt. Bis zum Ende des Jahres soll ein eigener Veranstaltungsplan für 2012 zusammengestellt sein.

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Bahnübergang nach Plieskendorf gesperrt !

(30.11.2011)

Aufgrund einer Baumaßnahme der Deutschen Bahn werden  bis Freitag, 02. 12.2011 um 20.00 Uhr die Bahnübergänge im Gemeindeteil Plieskendorf vollgesperrt sein.

Die ausgeschilderte Umleitungsstrecke ist dem beigefügten Beschilderungsplan zu entnehmen.

 

Die ausgeschilderte Umleitung finden Sie  hier .

Foto zu Meldung: Bahnübergang nach Plieskendorf gesperrt !

Lasterfahrer aus Werchow in Berlin geehrt

(25.11.2011)
XY-Fernsehpreis geht an Miroslaw Strecker / 53-Jähriger bewies vor vier Jahren Zivilcourage
 
Herr Strecker aus Werchow isst sehr gern Fleisch.
 
Miroslaw Strecker aus Werchow hat in Berlin den XY-Preis „Gemeinsam gegen das Verbrechen“ erhalten. Im ZDF-Hauptstadtstudio ist der 53-Jährige für seinen Mut geehrt worden, einen Gammelfleischskandal in Bayern aufzudecken.

Vor vier Jahren ist Miroslaw Strecker im Auftrag eine bayerischen Spedition mit einem Lastwagen unterwegs gewesen. In Hamburg lud er tiefgekühltes Fleisch, das laut Ladepapieren nicht für den menschlichen Verzehr geeignet war.

Die elf Tonnen Schlachtabfälle waren auf 13 Paletten verstaut und nach den Papieren mit der offiziellen Kategorie „K3“ klassifiziert. Das heißt, sie sind für den menschlichen Verzehr nicht geeignet, dürfen aber für Katzen- und Hundefutter verwendet werden.

Große Verwunderung
Strecker, selbst gelernter Fleischer, hatte sich sehr gewundert, als er feststellte, dass die Ware an eine Fleisch- und Wurstfabrik nach Wertingen geht.

Auf dem Gelände lässt ihn der Firmenchef an einer Stelle parken, die von außen nicht einsehbar ist. Beim Abladen sieht der Fahrer, dass der Chef sämtliche Zettel, die das Fleisch als „K3“-Ware ausweisen, abreißt und verschwinden lässt.

Ihm wird klar, dass etwas faul ist. Strecker lässt sich die Ladepapiere abzeichnen und fährt wieder los. Obwohl es unter den Lkw-Fahrer ein ungeschriebenes Gesetz ist, nicht über Fracht und Kunden zu reden, entschließt er sich zum gegenteiligen Handeln.

Nach mehreren Anrufen bei Polizei, Berufsgenossenschaft und Veterinäramt greift das Amt ein, kann aber zunächst nichts finden, informierte der Fernsehsender zu den damaligen Vorgängen. Erst als Strecker die Lieferpapiere den Behörden aushändigt, können die Beamten handeln. Das Fleisch sollte an Döner-Lieferanten in Berlin verkauft werden.

Über 150 Tonnen Gammelfleisch
Daraufhin wurde bekannt, dass auf diese Art und Weise rund 150 Tonnen Gammelfleisch in Umlauf gebracht worden sind.

Für seine Zivilcourage ist der Calauer seinerzeit vom damaligen Bundeslandwirtschaftsminister Horst Seehofer (CSU) mit der Goldenen Plakette des Ministeriums geehrt, worüber er sich sehr gefreut hatte.

Im vergangenen Jahr hatte Strecker in der „Lausitzer Rundschau“ sehr an der Justiz gezweifelt, weil die Hauptschuldigen noch nicht verurteilt waren.

Vier Jahre nach dem Gammelfleischskandal ist schließlich der Haupttäter verurteilt worden. Im August 2011 hatte ein Gericht in Augsburg das Verfahren abgeschlossen. Der Haupttäter muss wegen gewerbsmäßigen Betrugs zwei Jahre hinter Gitter. Zwei Komplizen erhielten Bewährungsstrafen (2 Jahre bzw. 15 Monate) und Geldstrafen (10 000 Euro beziehungsweise 2200 Euro), teilte der Fernsehsender mit.

Miroslaw Strecker fühlt sich erneut bestätigt, richtig gehandelt zu haben. „Ich bin doch selbst Verbraucher“, hatte er schon damals sein Motiv beschrieben, die skandalösen Vorgänge öffentlich zu machen.

 

Zum Thema:
Dr. Hans-Peter Friedrich hat im ZDF-Hauptstadtstudio Berlin den 10. „XY-Preis“ an weitere Persönlichkeiten verliehen. Georg Baur (Hürnheim/Bayern) hat in der Berliner U-Bahn einen Mord verhindert und wurde so zum „U-Bahn-Helden von Berlin“.Jörg Hufmann (Oberhausen / Nordrhein Westfalen) rettete eine junge Frau vor einer Vergewaltigung. Außerdem erhielt Marcel Gleffe aus Teterow / Mecklenburg-Vorpommern einen „XY-Sonderpreis“ für sein couragiertes Handeln beim Amoklauf auf der norwegischen Insel Utoya. Der XY-Preis ist mit 10 000 Euro dotiert.
 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto: © Bilderdienst Lausitz - Roland Hottas

Foto zu Meldung: Lasterfahrer aus Werchow in Berlin geehrt

Auf Entdeckungsreise zu den Greifvögeln

(12.08.2011)
Dirk von Bargen stellt in Werchow Raubvögel vor und erklärt, wei mit Falken trainiert wird

 

Greifvögel haben die Besucher des Adler- und Jagdfalkenhofes in Werchow erlebt. Falkner Dirk von Bargen lüftete einige Geheimnisse seines Adlers.

 

Einen Ferientag nach Maß haben Marie und Sophie Molle erlebt. Mit weiteren über 100 Interessierten besuchten sie den Adler- und Jagdfalkenhof „Zur Calauer Schweiz“, um sich an einer kurzweiligen Show zu erfreuen.

 

„Ist der aber süß“, bewundern Marie und Sophie einen Buntfalken, den Falkner Dirk von Bargen als Ersten seines rund 30 Greifvogel umfassenden Geschwaders präsentiert. Trotz seiner kleinen Körpermaße ist der Falke von den Werchower Raubvogel-Experten auf den Namen Herkules getauft worden.

Auf etwas Distanz gehen die zehnjährigen Zwillingsschwestern, als der Falkner später mit einem majestätischen Alpensteinadler an die Grundschülerinnen vorbeigeht. Mit Kleintieren aufgewachsen sind ihnen tierische Momente nicht fremd, doch dieser erhabene Vogel ist einfach nur Respekt einflößend.

„Rund 250 Küken und Wachteln stehen täglich auf den Speiseplan“, erzählt Dirk von Bargen, der immer öfter für Shows gebucht wird. „Langsam gleiten wir in die Gewinnzone“, erklärt er und berichtet von gut besuchten Vorführungen in der Region aber auch in Dresden, Cottbus, Potsdam bis hinauf nach Mecklenburg-Vorpommern. Täglich werde vier Stunden trainiert, oft auf der zwischen Calau und Werchow gelegenen Anhöhe. „Ein ideales Terrain“, schwärmt der Falkner, der sich bei seiner täglichen Arbeit mit den Königen der Lüfte auf die Unterstützung von Lebenspartnerin Tracy stützen kann.

Inzwischen habe auch der elfjährige Christian von Bargen die Liebe zur Falknerei entdeckt. „In zwei Wochen erhalten wir Verstärkung durch zwei Turmfalken. Die darf unser Junior gern in persönliche Pflege nehmen“, erklärt das Familienoberhaupt das behutsame Heranführen an die Faszination Falknerei.

An der Arbeit mit den ausgebildeten Vögeln haben auch Marie und Sophie ihre Freude. Fasziniert lauschen die Zwillingsschwestern den Ausführungen von Dirk von Bargen, der mit einer aktuellen Nachricht zu verblüffen weiß: „In der vergangenen Woche haben italienische Wissenschaftler bei einem Turmfalken eine Geschwindigkeit von 389 Kilometern pro Stunde nachgewiesen“, versetzt er das Publikum ins Staunen.

Etwas gelassener zeigt sich Uhu Erna, der während der Darbietung einen Sitzplatz inmitten der Zuschauerreihen beansprucht. Erst nach höflichem Bitten durch den Werchower Falkner zeigt sich der lautlose Flieger geneigt, wieder beim knapp einstündigen Programm mitzuwirken. Mit einer Schaufütterung und lebhaften Gesprächen geht die Flugshow und Unterrichtsstunde rund um die beeindruckenden Greifvögel in eine Verlängerung.

Für die Vetschauer Mädchen war es die Krönung des Ferientages, und für Papa Fred die Einlösung eines Versprechens: Nach einer Falknershow in der Slawenburg Raddusch willigte er in den Wunsch seiner Töchter ein, doch unbedingt einmal den Adler- und Jagdfalkenhof „Zur Calauer Schweiz“ zu besuchen.


Zum Thema:

Im Adler- und Falkenhof ist es noch in diesem Jahr möglich, eine Jagdschule zu besuchen oder einen Falknerschein zu erwerben. Die nächsten Flugshows sind für den 20. und 21. August vorgesehen. Dann, wie bewährt, mit einem Einlass um 14 Uhr und einem Programmteil ab 15 Uhr.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Werchower feiern Richtfest für Mehrzweckgebäude

(01.08.2011)
Feuerwehrleute und Dorfgemeinschaft werden Haus gemeinsam nutzen

 

Die Rohbauarbeiten für das Mehrzweckgebäude der Feuerwehr und des Ortsteils Werchow sind abgeschlossen. Die Werchower haben beim Richtfest gemeinsam mit den am Bau Beteiligten gefeiert.

 

Frank Fiedermann (l.) und der Werchower Ortswehrführer Thomas Pietrus haben den letzten Nagel eingeschlagen. Zimmerermeister Dirk Maschen hatte alles genau im Blick.

 

Innen- und Außenwände sind gemauert, die Dachdeckerarbeiten werden voraussichtlich in der kommenden Woche abgeschlossen sein, informiert das Bauamt der Stadt Calau. So kann mit der Elektroinstallation, dem Einbau der Fenster und der Außentür begonnen werden. Die Zusammenarbeit zwischen den Gewerken funktioniert gut, stellte auch Frank Böttner, stellvertretender Calauer Bürgermeister, fest.

Die Kosten für den Umbau, die Erweiterung und Modernisierung des Feuerwehrstützpunktes, zu dem zwei Stellplätze für Fahrzeuge gehören, und des Gemeindehauses werden mit rund 600 000 Euro angegeben. Es fließen Fördermittel aus dem Konjunkturpaket II und aus dem Programm zur Integrierten Ländlichen Entwicklung (ILE). „Mit dem neuen Gebäude werden sich die Bedingungen für die Kameraden aus Werchow und aus Cabel verbessern“, sagte Frank Fiedermann, stellvertretender Calauer Stadtwehrführer. Das Gebäude werde gemeinsam genutzt. „Nur bei den Wettkämpfen gibt es Konkurrenz“, ergänzte er.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald
Foto: © Bilderdienst-Lausitz / Roland Hottas

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2. Große Kinderfest in Werchow noch erfolgreicher als im letzten Jahr!

(07.07.2011)
Das 2. Große Kinderfest auf dem Sportplatz in Werchow wurde dieses Jahr ein noch größerer Erfolg als beim ersten Mal.
Über 300 Besucher - doppelt so viele Eltern und Kinder als beim Start 2010 - hatten viel Spaß beim Basteln, Malen, Springen auf den Hüpfburgen, Fussballspielen, Reiten, Fahren mit der Pferdekutsche, Vernaschen leckerer Kuchen, bei der neuen Show der Calauer Flämmchen und des Calauer Amateurtheaters und und und ...
 
Die Veranstalterin bedankt sich außerordentlich bei allen Helfern, Mitwirkenden und vorallem bei den Sponsoren, durch die der freie Eintritt möglich gemacht werden konnte.
 
Wir freuen uns bereits jetzt schon auf das 3. Große Kinderfest, welches auf Grund der großen positiven Resonanz der Familien noch mehr Attraktionen und Aktionen bieten wird.
 
Janine Duschka
Multi Talents

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Eine neue Rutsche für die Knirpse

(21.06.2011)
Calauer Firmen unterstützen Spende für Werchower Kindergarten "Sonnenblume"

 

Die Stadt Calau lässt die öffentlichen Stadtpläne aktualisieren, sie werden auf UV-beständigem Kunststoff gedruckt. Mitte Juli sollen sie ausgehängt werden. Für den Naturkindergarten „Sonnenblume“ in Werchow gibt es einen überraschenden Nebeneffekt – eine Spende von den beteiligten Unternehmen.

 

Werchower Kinder freuen sich, als Gerold Menzel (l.) und Thomas Kolczyk vom Eckmann-Institut im Beisein von Sachbearbeiterin Andrea Garz den Scheck an Kita-Leiterin Evelyn Kühnel (r.) überreicht.

 

Die Knirpse in der Kita wünschen sich ein neues Spielgerät für den Garten. Dieser Wunsch kann nun in Erfüllung gehen. Denn der vom Graphischen Institut Eckmann ausgelobt Spendenbeitrag der Unternehmen, die auf den Plänen vertreten sind, wurde jetzt der Naturkita „Sonnenblume“ in Werchow überreicht.

„Im Rahmen einer jeden Projektarbeit wird ein Spendenbetrag ausgelobt. Die beteiligten Unternehmen können selbst entscheiden, welcher Einrichtung das Geld zukommen soll. Das unterstreicht auch das soziale Engagement in den Kommunen, in denen unser Institut tätig ist“, sagte Projektleiter Gerold Menzel. Etwa 70 Prozent der vom Institut befragten Calauer Wirtschaftsunternehmen, die sich in der Stadtplan-Orientierungsanlage von Calau vorstellen, haben sich diesmal für die Naturkita „Sonnenblume“ in Werchow ausgesprochen.

Kita-Leiterin Evelyn Kühnel freut sich über den Scheck, der ihr von Gerold Menzel und Thomas Kolczyk im Auftrag des Institutes überreicht wurde. „Ein solches Geschenk kommt uns gerade recht. Wir haben in unserem Team der Erzieherinnen überlegt und sind uns schnell einig geworden, dass wir damit eine neue Rutsche für die Kinder finanzieren können“, so die Kita-Leiterin.

Das Institut aus Paderborn erarbeitet und veröffentlicht nicht nur seit mehr als zwölf Jahren die Stadtplan-Orientierungsanlagen in Calau. Straßenverzeichnis und Parkleitsysteme, öffentliche Einrichtungen, Sehenswürdigkeiten, touristische Besonderheiten, Wander- und Radwege werden dargestellt. Es sind ortstypische und besonders wichtige Details berücksichtigt und bei Bedarf hervorgehoben worden.

Die Stadtpläne werden im Abstand von drei Jahren aktualisiert und sollen wieder an den fünf bekannten Standorten, darunter am Rathaus, am Bahnhof und in der Poststraße, aufgestellt werden. Die Tafel in der Cottbuser Straße wird nach den Bauarbeiten einen neuen Platz finden. Durch die inzwischen übliche Digitalisierung der Karten wird die Aktualisierung erheblich erleichtert. „Änderungen wird es in einem solchen Zeitraum immer geben, ob im Plan oder in der Legende. Die Zusammenarbeit mit dem Bauamt der Stadt war sehr gut“, bestätigte Thomas Kolczyk. Die Stadt arbeitet die Veränderungen bei Straßen und Plätzen zu.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Eine neue Rutsche für die Knirpse

Frösche wandern wieder

(16.03.2011)
Sieben Krötenzäune im OSL-Kreis schützen Amphibien auf dem Weg zu Laichplätzen

 

Sieben Krötenschutzzäune sind in diesem Frühjahr im Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Regie der unteren Naturschutzbehörde errichtet worden. Mit Hinweisschildern und Tempolimits werden Kraftfahrer auf Gefahrenpunkte hingewiesen und um Rücksichtnahme gebeten.

 

Jürgen Jentsch (2.v.r.) von der unteren Naturschutzbehörde leitet das Aufstellen von Krötenzäunen an.

 

In der biologischen Uhr der Amphibien stehen die Zeichen auf Start zur Laichplatzwanderung. Wegen des langen Winters war der Boden in Feld und Wald, dem Überwinterungsraum vieler Amphibien, lange gefroren. »Erst mit den steigenden Temperaturen und den leichten Regenfällen wird es zur Wanderung zu den Laichgewässern kommen«, erklärt Jürgen Jentsch von der unteren Naturschutzbehörde des Oberspreewald-Lausitzkreises mit Sitz in Calau. »Grasfrosch und Erdkröte sind die Ersten, die sich auf den für sie in jedem Jahr gefährlichen Weg machen. In den nächsten Tagen folgen dann Molche, Moorfrösche, Knoblauchkröte, Laubfrosch und die anderen Amphibienarten«, ergänzt er.

Auf dem Weg zu den Laichgewässern überqueren sie oft auch stark befahrene Straßen. »Dabei werden im Landkreis jährlich Tausende von ihnen überfahren«, berichtet Jürgen Jentsch. Wegen des dichten Straßenverkehrs haben die Tiere nur eine ganz geringe Chance, die andere Straßenseite zu erreichen. Dies ist eine Ursache für den immer noch zu beobachtenden Rückgang der Amphibienzahlen.

»Seit Jahren bemühen wir uns, als untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz diesem Artenschwund entgegenzuwirken und Gefahrenpunkte zu entschärfen«, betont er. In diesem Jahr wurden deshalb ab 11. März wieder an fünf stark »belaufenden« Straßenabschnitten Geschwindigkeitsbeschränkungen in den Nachtstunden und Hinweisschilder aufgestellt. In milden und regnerischen Nächten müsse der Kraftfahrer mit wandernden Amphibien rechnen, auf die er bei vorausschauender Fahrweise Rücksicht nehmen soll, so der Fachmann.

Auch die inzwischen bekannten grünen Krötenzäune sind wieder an besonders gefährdeten Stellen im Landkreis zu sehen. Am 5. März hatten Naturfreunde der beiden Nabu-Regionalverbände im Landkreis im Auftrag der unteren Naturschutzbehörde begonnen, den Schutzzaun am Senftenberger See aufzubauen. Weitere mobile Zäune bei Grünewalde, Kittlitz, Lipsa, Mlode, Vetschau und Werchow folgten in der zweiten Märzwoche. »An sieben Krötenzäunen von insgesamt 1,7 Kilometer Länge werden 14 Helfer täglich unterwegs sein, um die Tiere sicher auf die andere Straßenseite zu bringen«, sagt Jürgen Jentsch.

Viele einheimische Amphibien stehen bereits auf der »Roten Liste« für gefährdete Tierarten. »Kraftfahrer sollten deshalb auch an den nicht gekennzeichneten Straßenabschnitten auf die kleinen Vierbeiner achten«, betont er. Obwohl viele Gefahrenschwerpunkte bekannt sind, ist die untere Naturschutzbehörde dankbar für weitere Meldungen.

 

Zum Thema:
Unter der Rufnummer 03541 8703485 nimmt Jürgen Jentsch bei der unteren Naturschutzbehörde in Calau Informationen zu bisher noch nicht bekannten Wanderschwerpunkten der Amphibien im Landkreis entgegengenommen.


Quelle:Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Frösche wandern wieder

Vom Werchower Falkner und den Königen der Lüfte

(21.10.2010)

Mit großem Interesse verfolgen Besucher die Vorführungen im Werchower Adler- und Jagdfalkenhof Calauer Schweiz. Bei trockenem Wetter soll die Flugshow am kommenden Sonntag, 24. Oktober, wiederholt werden.

 

Im Europapark Rust und bei den Störtebeker-Festspielen begeistern sie bereits ein tausendfaches Publikum. Die Rede ist von Adlern, Falken oder Eulen, die mit ihrer Luftakrobatik und den Gehorsam ihren Haltern gegenüber bestechen. Dank eines Dirk von Bargen kann die Faszination, die von trainierten Greifvögeln und ihren Besitzern ausgeht jetzt auch in Werchow bewundert werden.

Bereits als Sechsjähriger war Dirk von Bargen von der Spezies Vogel angetan. Brieftauben lösten bei ihm Bewunderung aus, ihre Navigationsfähigkeit, Einsatzvielfalt und Schnelligkeit weckten sein Interesse. Möglicherweise hätte es der Werchower zu einem erfolgreichen Brieftaubenzüchter gebracht, wären da nicht die Greifvögel gewesen, die als natürliche Feinde noch eleganter und schneller unterwegs waren.

 

Vier Jahrzehnte später ist Dirk von Bargen einer von 17 organisierten Falknern im Land Brandenburg. »Es ist ein langer finanzieller Weg, der zudem sehr viel Zeit einfordert«, blickt der 46-Jährige zurück. Die in den 1990er-Jahren absolvierte Falknerprüfung und ein Jagdschein mündeten in den Vorsatz, noch mehr Kraft in das Hobby zu investieren. Mit seinen Jagdvögeln ist er landesweit unterwegs, unterhält das Publikum auf Stadt-, Vereins- oder Familienfesten.

 

Kaiserwetter begleitete jetzt das jüngste Heimspiel der Könige der Lüfte. Dirk von Bargen und Lebensgefährtin Tracie Braschosz öffneten den Adler und Jagdfalkenhof Calauer Schweiz, auf dem bis zu 30 Greifvögel leben. »Hierbei handelt es sich ausschließlich um reine Zuchttiere. Kein Vogel ist der Natur entrissen worden«, versichert von Bargen und erklärt das Phänomen, warum die Tiere immer wieder auf den Handschuh der Falkner zurückehren: »Wir binden die Vögel an uns, indem wir ihnen immer wieder die Freiheit geben.« Es empfiehlt sich, Flugshows etwa eine halbe Stunde vor Beginn zu besuchen. Eine gepflegte Anlage mit gehobenem Tierparkcharakter (es gibt auch Hühner, Katzen, freilaufende Kaninchen und Wildenten zu entdecken) lassen die Zeit im Fluge vergehen. Über die Köpfe der Zuschauer gleitende Adler, Eulen und Falken lassen das Erlebnis Greifvögel hautnah werden.

 

Die sich daraus ergebenen Fragen beantwortet der Werchower Falkner mit Detailwissen. Im Schatten des Spreewaldes und Seenlandes leben wir in einer Tourismusregion, die durch unseren Adler und Jagdfalkenhof Bereicherung findet, sagt Falknerin Tracie.

 

Am kommenden Sonntag, 24. Oktober (Einlass 14 Uhr) öffnet der Hof unweit der Dorfaue ein zweites Mal. Dann auch wieder mit dem ausgebüchsten Sakerfalken. Das mit Peilsender bestückte Tier hatte sich zuletzt unter Wehklagen des Publikums von der Vorführung davongestohlen und sich bis zum späten Nachmittag sprichwörtlich einen Ausflug gegönnt. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Gelungener Start des BANDivals & Familientags in Werchow

(23.09.2010)

Janine Duschka, Inhaberin der Veranstaltungsagentur Multi Talents gelang es am Samstag, 18.09.2010 mit ihrem Team eine – für die Region – etwas andere Art von Veranstaltung namens „BANDival“ auf die Beine zu stellen. Von 4 geplanten Bands musste eine Band leider aus gesundheitlichen Gründen absagen. Das schadete dem Festival jedoch auf Grund der starken Bühnenpräsenz der 3 anderen Bands mit eigenen Songs aus dem Bereich Rock und Funk (deutsch und englisch) in keinster Weise. 3 fantastische Bands haben einen großartigen Auftritt abgeliefert und das Publikum in ihren Bann gezogen.

Der Sonntag, 19.09.2010 bildete einen wunderbaren Abschluss des Wochenendes. Der Familientag in Werchow wurde von vielen Familien gerne angenommen. Der Kuchenbasar und der Grillgutstand waren nach kurzer Zeit leer gepflegt. Die Kinder hatten viel Spaß mit einer Spiele- und Malstation und konnten sich bei den moderierten Gemeinschaftsspielen austoben. Ebenso waren die Pferde und das Pony zum Reiten wie die Pferdekutsche den gesamten Familientag unterwegs. Nicht vergessen werden darf der wunderbare Auftritt der Calauer Flämmchen, denen ein großes Dankeschön zuteil wird. Ein aufregender Familientag, der im Sommer nächsten Jahres auf jeden Fall mit noch mehr Aktionen wiederholt werden wird.

Eine gute Organisation, die genüssliche Verpflegung der Gäste mit Getränken und Grillgut ließen beide Tage zu einem gelungenen Auftakt werden. Ohne dem Team, das an diesen beiden Veranstaltungstagen beteiligt war, wäre das nicht so gut möglich gewesen. Deshalb möchte sich Janine Duschka nochmals ganz herzlich für dessen Unterstützung bedanken.

Wir freuen uns auf das zweite BANDival und einen zweiten größeren (in vielerlei Hinsicht) Familientag im Jahr 2011.


Von Janine Duschka, Veranstaltungsagentur Multi Talents

[Multi Talents]

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Nicht Rosalie, sondern Erna heißt der Uhu

(20.07.2010)

Für erstaunte Gesichter bei zahlreichen Besuchern des Strand- und Vereinsfestes am Grünewalder Lauch sorgte kürzlich die Greifvogelschau. Falkner Dirk von Bargen aus Werchow bei Calau stellte Raubvögel vor. Neben einem Uhu brachte der Vogelexperte Steinadler, Wüstenbussarde und Falken mit. Viele glaubten, der Uhu sei Rosalie aus dem Fernsehfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Doch der Vogel, der sich nicht so gern fotografieren ließ, heißt Erna und wiegt 2,5 Kilogramm.

 

Assistentin Traci füttert den Greifvogel nach der Vorführung.

 

In seinen beiden rund 45-minütigen Vorführungen stellte Dirk von Bargen jeden Vogel genau vor. Die Besucher konnten auf Tuchfühlung mit den prächtigen Tieren gehen. Das sorgte für erstaunte Gesichter bei den Anwesenden. »Es ist faszinierend, diese Tiere so nah zu sehen. Solch eine Show habe ich schon einmal im Teutoburger Wald miterlebt. Es ist anerkennenswert, dass es Menschen gibt, die sich mit diesen Vögeln beschäftigen«, erzählt Erich Dickfeld aus Lauchhammer.

 

Ein Foto für das Familienalbum machte Zahnarzt Dr. Torsten Richter. Mit seinem Patenkind besuchte er die Show. Er war begeistert. »Solchen Greifvögeln war ich noch nie so nah. Es ist interessant mit ansehen zu können, wie elegant die Tiere hier sitzen. In Peru habe ich einmal eine Kondorshow miterlebt», erklärt der 47-jährige Leipziger, der seine Eltern in Lauchhammer besuchte.

 

Auch Konrad Kirchhöfer aus Lauchhammer-West war begeistert. »Ich sehe zum ersten Mal solch eine Show und finde sie überaus interessant», so der 59-jährige Naturliebhaber.

 

Die Liebe zu den Vögeln begann Dirk von Bargen in seiner Kindheit zu entwickeln. »Früher haben wir hin und wieder einmal einen Vogel aufpäppeln können. Das war toll. Als kleiner Junge musste ich aber auch mit ansehen, wie der Habicht die beste Taube im Stall holte», berichtet der 46-jährige Greifvogelexperte aus seiner Anfangszeit.

 

Nach der Wende machte er sein Hobby dann auch zum Beruf. Rund 200 bis 300 Stunden bedarf es, bis ein Vogel in einer Show mitwirken kann. »Ich gewöhne die Vögel an bestimmte Zeiten«, erläutert von Bargen.

 

Mit seinen Falken und Bussarden, die er selbst züchtet, war er mehrfach bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern zu Gast. Auch im Fernsehen wurden sie gezeigt. »Wir waren einmal zu einer Hochzeit eingeladen. Hier sollte der Uhu die Eheringe bringen«, erzählt er.

 

Jeder Vogel hat bei von Bargen einen Namen. So heißt zum Beispiel der rund 2,5 Kilogramm schwere Uhu Erna, der sieben Kilogramm schwere Steinadler Diana. »Genauso wie die Göttin der Jagd«, sagt von Bargen.

 

Mit seiner Vorstellung trug von Bargen zu einem gelungenen Strand- und Vereinsfest bei. Rund 1500 Gäste haben nach Angaben der Veranstalter das Fest besucht. In seinen beiden rund 45-minütigen Vorführungen stellte Dirk von Bargen jeden Vogel genau vor. Die Besucher konnten auf Tuchfühlung mit den prächtigen Tieren gehen. Das sorgte für erstaunte Gesichter bei den Anwesenden. »Es ist faszinierend, diese Tiere so nah zu sehen. Solch eine Show habe ich schon einmal im Teutoburger Wald miterlebt. Es ist anerkennenswert, dass es Menschen gibt, die sich mit diesen Vögeln beschäftigen«, erzählt Erich Dickfeld aus Lauchhammer.

 

Ein Foto für das Familienalbum machte Zahnarzt Dr. Torsten Richter. Mit seinem Patenkind besuchte er die Show. Er war begeistert. »Solchen Greifvögeln war ich noch nie so nah. Es ist interessant mit ansehen zu können, wie elegant die Tiere hier sitzen. In Peru habe ich einmal eine Kondorshow miterlebt», erklärt der 47-jährige Leipziger, der seine Eltern in Lauchhammer besuchte.

 

Auch Konrad Kirchhöfer aus Lauchhammer-West war begeistert. »Ich sehe zum ersten Mal solch eine Show und finde sie überaus interessant», so der 59-jährige Naturliebhaber.

 

Die Liebe zu den Vögeln begann Dirk von Bargen in seiner Kindheit zu entwickeln. »Früher haben wir hin und wieder einmal einen Vogel aufpäppeln können. Das war toll. Als kleiner Junge musste ich aber auch mit ansehen, wie der Habicht die beste Taube im Stall holte», berichtet der 46-jährige Greifvogelexperte aus seiner Anfangszeit.

 

Nach der Wende machte er sein Hobby dann auch zum Beruf. Rund 200 bis 300 Stunden bedarf es, bis ein Vogel in einer Show mitwirken kann. »Ich gewöhne die Vögel an bestimmte Zeiten«, erläutert von Bargen.

 

Mit seinen Falken und Bussarden, die er selbst züchtet, war er mehrfach bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern zu Gast. Auch im Fernsehen wurden sie gezeigt. »Wir waren einmal zu einer Hochzeit eingeladen. Hier sollte der Uhu die Eheringe bringen«, erzählt er.

 

Jeder Vogel hat bei von Bargen einen Namen. So heißt zum Beispiel der rund 2,5 Kilogramm schwere Uhu Erna, der sieben Kilogramm schwere Steinadler Diana. »Genauso wie die Göttin der Jagd«, sagt von Bargen.

 

Mit seiner Vorstellung trug von Bargen zu einem gelungenen Strand- und Vereinsfest bei. Rund 1500 Gäste haben nach Angaben der Veranstalter das Fest besucht.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal SFB

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Großer Spaß beim Kindermaskenball in Werchow

(22.02.2010)
Wiederum einen Tag nach dem Maskenball der "großen" 
Faschingsfans  herrschte in der  Werchower  Gaststätte "Zur Calauer Schweiz" erneut Kostümalarm. Nachwuchs-Verkleidungs-Künstler und ihre Eltern hatten sich nach wochenlangen kreativen Vorbereitungen und Kostümbasteleien trotz Schnee und Kälte aufgemacht, um den nun  schon fast traditionellen Kinderpreismaskenball , den 3. seiner Art, zu feiern. 22 verschiedene Kostümierungen zeigten die Kinder im Alter von drei bis  zwölf Jahren den Eltern, Großeltern und anderen Besuchern in der Gaststätte "Zur Calauer Schweiz". Werchower Kinder, so die Kinder  aus dem örtlichen Naturkindergarten, Nachwuchs aus anderen Dörfern  und Schulkinder drehten also die Ehrenrunden im Tanzsaal, um die Jury und das Publikum für sich einzunehmen. So mancher Knirps brauchte aber noch die helfende Hand der Eltern, die natürlich auch im Vorfeld bei vielen Kostümierungen mitgeholfen hatten.
 
Viele einfallsreiche Figuren  aus dem Tierreich wie Pinguin, Schmetterling und Katze, aber auch andere einfallsreiche Masken wie mehrere Prinzessinnen, ein Gärtnerpaar sowie ein Skelett und sogar Michael Jackson haben also Werchow ihren Besuch abgestattet und bildeten eine bunte Schar an lustigen Kindern. Am Ende hatte die Jury die schwere Aufgabe, drei der schönsten Kostümierungen zu prämieren. Und salomonisch entschied man sich für die beiden Schneemänner (Charlotte und Yannik) für einen gemeinsamen dritten Platz. Das Überraschungs-Ei (Olivia) bekam den Silberplatz. Und die beiden frechen Buben Max und Moritz (Nils und Till) waren schließlich die strahlenden Sieger, schließlich hatten sie mit ihren kreativen Kostümen die Jury besonders beeindruckt.
 
Aber Gewinner waren letztlich alle Kinder, denn jedes bekam eine Teilnahmeurkunde und ein kleines Geschenk. Und als dann noch rote Brause als Erfrischung sowie Wiener als Stärkung aufgefahren wurden, waren alle kleinen Geister zufrieden. Dank der vielen Sponsoren wurden diese Zugaben an die mutigen Kindermasken möglich. Bei Spielen wie Eierlaufen und einer Disko klang der gemütliche Abend stimmungsvoll aus. Auch die vielen bunten Luftballons waren nach kurzer Zeit verteilt.
 
Die Veranstalter bedanken sich für die Unterstützung bei folgenden Sponsoren:
 
Gaststätte "Zur Calauer Schweiz"
Margret Wunderlich
Spielzeugladen Forwegk
Versicherung AXA, Frau Schwarze
AOK Brandenburg
Tabak-Krause, Frau Melanie Müller
Hotel zur Post, Herr Teichert
Sparkasse Niederlausitz
Reiffeisenbank Calau
 
sowie bei allen fleißigen Helfern, die uns bei der Vorbereitung und Durchführung geholfen haben.
 
 
Jens Feistel

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Neues Haus für Werchower Wehr

(11.02.2010)

Das Feuerwehrgerätehaus in Werchow entspricht nicht mehr den Anforderungen an die Aufgaben, die eine Wehr laut Brandschutzbedarfsplan erfüllen soll. Auf dem vorhandenen Gelände sollen ein Neubau errichtet und Gebäudeteile umgebaut werden, die auch als Gemeindezentrum genutzt werden können.

„Die Feuerwehr Werchow wird gebraucht“, betonte André Dreßler, stellvertretender Stadtwehrführer, im Calauer Bau- und Finanzausschuss am Dienstagabend. Gerade die winterlichen Straßen würden zeigen, dass im Notfall die Feuerwehr aus Calau nicht schnell genug am Einsatzort sein könnte. Er verwies auf die Gefahren- und Risikoanalyse aus dem Jahr 2009, die den Stadtverordneten vorgestellt worden war. Aus dieser Analyse hatte die Calauer Feuerwehr einen Brandschutzbedarfsplan erarbeitet, der nun umgesetzt werden soll. „Brandschutz war früher Amtsaufgabe. Da gab es auch Wildwuchs“, sagte er.

„Das bestehende Gerätehaus wird von der Feuerwehr und der Gemeinde gemeinsam genutzt“, erklärte Bauamtsleiterin Margitta Görs. Doch wenn die Werchower Wehr zur Stützpunktwehr ausgebaut wird, seien die Räume zu klein. Erforderlich sind zwei Stellplätze für Fahrzeuge. Vor diesen Plätzen muss ein Stauraum angelegt werden. „Der Komplex befindet sich zu nahe an der Straße“, sagte die Bauamtsleiterin. Deshalb soll mit einem Neubau und der Gestaltung der Außenanlagen eine bessere Aufteilung erreicht werden. Der Haupteingang von der Straße soll bleiben, ein weiterer Zugang vom Hof ist vorgesehen. Neu geschaffen werden auch Stellplätze für die Feuerwehrleute, die zum Einsatz mit ihrem Auto kommen. „Das ist gesetzlich vorgeschrieben“, sagte André Dreßler. Für die Außenanlagen sind 120 000 Euro geplant, informierte Margitta Görs. 291 000 Euro stehen für den Feuerwehrbereich bisher zu Buche, 155 000 Euro für das Gemeindezentrum. „Diese Vorplanung ist die Grundlage für die Beantragung von Fördermitteln aus der Dorferneuerung für 2010 und 2011 sowie für den Einsatz von Geldern aus dem Konjunkturpaket für die Vorhaben der Feuerwehr“, erklärte sie.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

Foto zu Meldung: Neues Haus für Werchower Wehr

Sanitärbereich der Kita Werchow saniert

(13.10.2009)

Bei der Einweihungsfeier in der Werchower Kita "Sonnenblume" teilen Bürgermeister Norwin Märkisch (r.) und Hauptamtsleiter Frank Böttner mit den Kindern die Freude über den sanierten Sanitärbereich. 

 

Die Kindertagesstätte „Sonnenblume" im Calauer Ortsteil Werchow hat für 44 000 Euro einen modernen Sanitärbereich bekommen. Nach rund sechswöchiger Rekonstruktion ist er nun übergeben worden.

Bürgermeister Norwin Märkisch dankte den Baufirmen für die gute Zusammenarbeit. Kita-Leiterin Evelin Kühnel hob hervor, dass die Erzieherinnen ein Mitspracherecht bei der Auswahl der Materialien hatten: „Wir haben uns für Rot und Weiß entschieden. Mit dem Ergebnis sind wir sehr zufrieden. Das Bad ist hell und freundlich, in den großen Waschbecken kann man auch mal experimentieren oder ein Boot schwimmen lassen. Durch die abgehangene Decke werden Heizkosten gespart."

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Hund in Werchow aufgefunden

(02.07.2009)

Im Calauer Ortsteil Werchow wurde am 30.06.2009 ein Tricolor-Rough-Collie (siehe Foto) aufgefunden. Der vermutlich vor dem abendlichen Gewitter weggelaufene Rüde zeigt sich sehr lieb und zutraulich.

Der etwaige Halter kann sich im städtischen Ordnungsamt unter der Telefonnummer 03541 - 891 488 melden.  

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15.Sommersonnenblumenfest in der Natur-Kita Werchow

(29.06.2009)

Generationen feierten rund um die Sonneblume

 

„Rot lackiert mit schwarzen Punkten" - so flatterten die Kinder wie die kleinen Käfer durch das Programm

 

Mit einem bunten Programm begrüßten am Samstag Nachmittag die Kinder der Natur-Kita „Sonnenblume" in Werchow ihre Gäste und feierten gemeinsam einen außergewöhnlich erlebnisreichen Tag. Viele Stationen und Attraktionen warteten auf die Kinder, die mit ihren Eltern oder Großeltern alles erkunden mussten.

„Hier treffen sich Generationen. Von der Ur-Oma bis zu den Ur-Enkeln ist alles vertreten und alle haben ihren Spaß daran", sagte Hannelore Maier, die Jahrzehnte in dem Gebäude unterrichtete, als die Kita noch Schule war. Und Hans-Joachim Krüger aus Calau meinte: „Wir sind jedes Jahr hier und es immer wieder etwas Neues. Es ist bewundernswert, was die jungen Kindergärtnerinnen alles auf die Beine stellen". Geschmeichelt erwiderte Erzieherin Silke Dorn-Lehmann: „Das ist alles auch nur möglich, weil uns die Eltern, großzügige Sponsoren und das Dorf so gut unterstützen".

 

Der Hof der Kita „Sonnenblume" in Werchow war festlich hergerichtet. Eltern und Großeltern versuchten den besten Platz zu ergattern, um beim Kinderprogramm ihren „Filius" mitzuerleben.

41 Kinderlein mit ihren fünf Erzieherinnen waren mächtig aufgeregt, zeigten aber auf der Festwiese, wie schön doch das Leben in der Kita „Sonnenblume" ist. Mit lustigen Liedern, Gedichten und kleinen Skatchen verzauberten die Kleinen in ihren bunten Kostümen das große Publikum. „Wir haben drei Gruppen und altersgerecht haben meine Kolleginnen jeweils einen Programmteil eingeübt", sagte Kita-Leiterin Evelin Kühnel. 

 

Das bunte Treiben ging im Anschluss erst richtig los. Das große Kuchenbüffet mit vielen selbstgebackenen Kuchen lockte die Schleckermäulchen, auf dem Innenhof tobten die ersten schon auf der großen Hüpfburg und in der großen Bastelstraße entstand viel Kreatives. „Wir sind jetzt schon bestimmt 10 Jahre dabei, bauen Windlichter, bemalen Gipsfiguren oder bauen Perlennetze", sagte Christina Stoy aus Werchow. Und Katrin Fiebig warf ein: „Im Dorf machen eben alle mit und wenn jeder eine Aufgabe übernimmt, wird es für keinen zuviel". Reges Gedränge gab es, wer alles mal mit dem Polizeiauto fahren durfte und dann kam die Jugendfeuerwehr und demonstrierte den Löschangriff.

Aller Halbe Stunde gab es ein neues Highlight: Kirschkernweitspucken, Gesichter bemalen und Knüppelteig konnten die Kids mit ihren Eltern am Feuerkorb brutzeln.

Zum großen Höhepunkt traten zur Dämmerstunde die Werchower Grimm´s auf. Eltern spielten für die Kinder ein Märchen vor. „Die Laienspielgruppe ist entstanden, als wir selber unsere Kinder hier in der Kita hatten und es hat sich bis heute erhalten", erklärte Katrin Fiebig. Zum großen Spaß des Abends wurde „Schneewittchen und die sieben Zwerge" gespielt.

Stu

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Grüne Ecke für die Naturkita Werchow als Siegerpreis aus dem Malwettbewerb

(10.06.2009) Groß war die Freude bei den Kindern der NATUR - KITA „Sonnenblume" Werchow, als sie ihren Siegerpreis aus dem Malwettbewerb „ Rund um den Bauernhof" , der vom Calauer Futtermittel- und Bauernmarkt Calau und der Baumschule Plieskendorf veranstaltet wurde, entgegennehmen konnten. Mit ihren Werken hatten sie die Jury überzeugt und den 2. Platz belegt.

Damit gewannen sie die Bepflanzung einer grünen  Ecke auf dem Kita - Gelände. Rita Gubatz, Leiterin der Baumschule Plieskendorf und Fienchen, das Maskottchen des Futtermittel- und Bauernmarktes ließen es sich nicht nehmen, den Preis selbst zu überbringen. Neben den Pflanzen hatten sie auch für jedes Kind ein Malbuch im Gepäck.

 

Bevor es mit der Pflanzaktion losgehen konnte, hatten  Rita Gubatz  und  Kitaleiterin  Evi Kühnel den  Standort in Augenschein genommen. Angepasst an die Licht - und Bodenverhältnisse wurde entschieden, eine Aronia - Hecke zu pflanzen. Die ursprünglich aus Nordamerika stammende, später violett-schwarze Beeren tragende Pflanze, auch Apfelbeere genannt, ist bei uns noch wenig bekannt.

„Die Aroniabeeren, "  erklärte Rita Gubatz, „sind ein sehr gesundes, vitaminreiches Obst. Sie können im Spätsommer geerntet und zu Gelee oder Saft verarbeitet werden." Sie hofft, dass in einigen Wochen schon die erste kleine Ernte erfolgen kann, denn die Sträucher haben bereits Beeren angesetzt. „ Das wird für die Kinder bestimmt eine interessante Erfahrung,  die Setzlinge von der Pflanzung bis zur Ernte zu begleiten und auch bei der Verarbeitung der Früchte dabei zu sein." Freut sich die Baumschulchefin, als alle Pflanzen in den Boden gesetzt waren.

Damit das Anwachsen auch gelingt, erhielten Rita Gubatz und ihre Mitarbeiter viel Unterstützung.

Im Nu waren viele kleine Gießkannen mit Wasser gefüllt und jede Pflanze wurde tüchtig angegossen.

 

Die 5 Kitas, die nicht unter die ersten Drei gekommen waren, sollten nicht leer ausgehen. Für ihre Mühen wurden Anfang Juni den Kindertagesstätten von Saßleben, Zinnitz, Calau und Lübbenau als Dankeschön ein Wacholderstrauch und sogar Malbücher von Rita Gubatz, Leiterin der Baumschule Plieskendorf, überreicht.

 

„Die Kinder hatten sehr viel Spaß beim Malen der Bilder und einen guten Bezug zum Thema Bauernhof, da wir kurze Zeit vorher schon einen Tag lang auf einem Bauernhof verbracht haben und sogar gesehen haben wie eine Ziege ihr Baby bekommt", berichtete Ines Kubif, Leiterin der Kita in Calau, stolz. Der Wacholderstrauch wurde schon erwartet und noch vor Ort in das, schon ausgehobene Loch mit Schaufelchen und Schippe mit Hilfe von Rita Gubatz eingepflanzt. Anschließend holten die Kinder schnell ihre Gieskannen und gossen den Wacholder, der nun ein neues Zuhause hat.

 

Jede Kindertagesstätte bestätigte auch beim nächsten Malwettbewerb wieder sehr gerne dabei zu sein und mitzumachen.

Foto zu Meldung: Grüne Ecke für die Naturkita Werchow als Siegerpreis aus dem Malwettbewerb