Schriftgröße:
 
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 

Noch

Tage bis zur
Handwerksmesse
in Calau

Kirchturm der Stadtkirche Calau

Foto von: Kirchturm der Stadtkirche Calau
Aussichtsplattform auf dem Calauer Kirchturm

Von April bis Oktober kann jedermann den Calauer Kirchturm ersteigen und die herrliche Panorama-Sicht rund um Calau, vom Spreewald bis zum Niederlausitzer Landrücken genießen. Neben der Begehung des historischen Bauwerkes bietet der Kirchturm auch ein Domizil für Turmfalken und beherbergt im Dachstuhl des Kirchenschiffs auch Fledermäuse.  


Herr Kschischow begleitet die jeden Aufstieg, der insgesamt ca. 1 Stunde dauert. Aus Sicherheitsgründen muss die Teilnehmerzahl auf 10 Personen je Aufsteig begrenzt werden. Für die Begehung wird pro Person 1,- € erhoben.

 

Besichtigungen müssen unter den angegebenen Rufnummern oder bei der Stadt Calau angemeldet werden.


Kirchstr.
03205 Calau

Telefon (03541) 89 11 12 Pressestelle
Telefon (03541) 89 11 20 Tourismusmanager
Telefon (03541) 80 31 41 Herr Kschischow (Turmführung)

E-Mail: Pressestelle
E-Mail: Tourismusmanager
E-Mail: Herr Kschischow (Turmführung)


Aktuelle Meldungen

Josef und Kevin über den Calauer Dächern

(16.07.2010)

„Den Calauern mal so richtig aufs Dach steigen“ – damit wirbt die Stadt Calau im Internet. Diese Gelegenheit nutzen auch viele Besucher der RUNDSCHAU-Sommertour am Donnerstag.

 

Josef Lieske (l.) und Kevin Krause genießen den Blick von der Aussichtsplattform.

 

Turmführer Dietmar Kschischow begleitete den Aufstieg und vermittelte viel Wissenswertes zur Kirche und zum Turm. Auf der Besucherplattform entdeckten dann die Sommertour-Gäste markante Ziele in der Umgebung. 

“Wo ist Tropical Island ?“, fragte Karsten Zergenge aus Calau verwundert, als sein Blick über den Horizont schweifte. So ging es fast allen Besuchern, die sich in luftiger Höhe erst einmal orientieren mussten. „Da glaubt man nun Calau zu kennen. Aber von hier oben sieht die Stadt ganz anders aus.“, bestätigte Heinz Schneider und sagte weiter: „Wir hatten mit meiner Frau Renate schon mehrfach den Anlauf genommen, endlich mal auf den Turm zu kommen. Und heute hat es endlich mal geklappt. Einfach wunderbar der Ausblick.“  
Ehe die Besucher der RUNDSCHAU – Sommertour diesen herrlichen Panoramablick genießen konnten, waren sie 164 Stufen nach oben gekraxelt. Natürlich nicht in einem Stück. Turmführer Dietmar Kschischow legte an markanten Stellen während der Turmbegehung Pausen ein. So erfuhren die Gäste viele Details zum Bauwerk oder zur Flora und Fauna im Kirchturm.
“Das ist hier die Glöckner-Stube, von der aus früher die Glocken mit diesen Seilen geläutet wurden. Der Überlieferung nach hat man am Klang des Glockenspiel auch gehört, ob ein erfahrener Glöckner oder eine Aushilfe an den Seilen war.“, so Dietmar Kschischow während seiner Führung.
Der Turmwächter, der zugleich auch die Glocken läutete, war bis ins Jahr 1901 beschäftigt, erfuhren die Besucher. Danach war das Läuten der Glocken ehrenamtlich, später erst mit einem Elektromotor. Bestaunt wurde auch die massive Bauweise des Turm, die im Glöcknerzimmer sehr gut erkennen ist. Im Übergang zum Kirchenschiff stutzen einige über die Spuren tierischen Lebens in der Kirche. „Da brauchen wir keine Angst haben, das sind Fledermäuse. Die haben hier ihre Kinderstube“, wusste Paul Rosolek aus Boblitz. Er interessiert sich für die kleinen Flieger, zumal er zu Hause in lauen Sommernächten einige abends fliegen sieht. „Ich wusste von Fledermäusen hier und war auch schon in der alten Ziegelei in Cabel. Heute hat es nun endlich mal geklappt.“, so Paul Rosolek. Neben den Fledermäusen leben auch der Turmfalke, der Mausersegler oder auch die Schleiereule unter dem Kirchendach oder in den von der Naturwacht vorbereiteten Nistkästen.

Langsam kletterte die Besuchergruppe in den Glockenstuhl. Während alle erst einmal verschnaufen mussten, hatte Dietmar Kschischow schon wieder die Beschreibung der Glocken des Calauer Geläuts parat. „Und das war im Krieg alles zerstört ?“, kam eine Frage aus der Mitte. Zu den Glocken wusste der Turmführer nun noch viel mehr zu berichten. „Trotz der Tragik der Folgen des zweiten Weltkriegs, gibt es etwas Positives zur Hauptglocke zu berichten, die mit 580 Kilogramm und einem Durchmesser von 99 Zentimetern heute die größte in Calau ist. Sie stammt aus dem Jahr 1694.“, erklärte Dietmar Kschischow. Weiter berichtet er, dass sie in der zu Kriegzeiten ausgebaut und zum Einschmelzen verfrachtet wurde. Nur Dank der Innenschrift wurde sie im Hamburger Glockenhafen wieder gefunden und konnte so Calau eindeutig zugeordnet werden. Das Calauer Geläut wurde 1951 mit zwei neune Glocken aus Apolda wieder vervollständigt. Die Erläuterungen auf der Uhrenebene mit den Brutkästen für den Turmfalken hatten für die Besucher ebenfalls wieder ihren Reiz.

„Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Aufstieg so interessant wird. Wir haben mit meinem Mann schon mehreren RUNDSCHAU-Sommertouren mitgemacht. Die waren immer schön. Aber hier im Kirchturm beeindruckt mich vor allem die Vielfalt der interessanten Fakten, die dieser Turm mit einander verbindet“, stellte Edeltraut Nowowieski aus Vetschau fest. Die letzte Treppe führte nun auf die Aussichtsplattform und alle freuten sich nach dem Aufstieg nun auf den Ausblick.
Ulrich Paulusch aus Calau hielt alles mit sein kleinen Kamera fest: „Ich wollte schon mal beim Stadtfest rauf, aber da war der Andrang so groß. Heute passte super. Ich bin wirklich erstaunt, wie grün doch unsere Stadt in die Landschaft eingebettet ist. Das empfehle ich weiter.“

 

... zur Geschichte

 

Der Kirchturm wurde im Jahr 1480 gebaut. Der Aufsatz der einstigen barocken Kuppel (Welsche Haube) wird für das Jahr 1669 beschrieben. Mit mehr als 70 Metern war er der höchste Turm der Niederlausitz. Am 19.April 1945 leidet der Turm stark unter den Kriegseinwirkungen und brennt aus. Ein Jahr später bekam er ein Notdach aus Holz, ehe 1962 die heutige Spitzhaube aufgesetzt wurde.
Von 1998 bis 2000 erfolgte die denkmalgerechte Sanierung der baulichen Hülle des Turms und von 2001 bis 2003 die Innensanierung des Turms. Seither ist der Calauer Kirchturm als einer der wenigen Türme in der Niederlausitz wieder begehbar.

 

... Zahlen und Fakten


164 Stufen führen über mehrere Etagen zur Aussichtsplattform in 37,20 Metern Höhe. Die Sichtweite im Panorama liegt im einem Umkreis von 50 Kilometern.

Von April bis Oktober werden in Calau Kirchturmführungen angeboten. Turmführer Dietmar Kschischow begleitet den Aufstieg, der insgesamt ca. 1 Stunde dauert. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 – 12 Personen je Aufstieg begrenzt. Für die Begehung pro Person 1 Euro erhoben.
Anmeldungen sind über die Stadtverwaltung erforderlich.
Zum Stadtfest, zu besonderen Anlässen oder zur RUNDSCHAU-Sommertour ist der Aufstieg kostenfrei.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Josef und Kevin über den Calauer Dächern

Blick aus luftiger Höhe

(13.04.2010)

Der Calauer Kirchturm kann bis Ende Oktober wieder bestiegen werden. Für Dietmar Kschischow ist es die sechste Saison, in der er interessierte Besucher bis in 37 Meter Höhe führt.

„Zum ersten Mal haben wir die Kirchturmführung ohne Terminvereinbarung in den April verlegt. Das hat sich gelohnt, denn noch ist der Blick nicht vom Grün der Bäume verdeckt“, sagt Dietmar Kschischow. Der neue Kreisverkehr am Luckauer Tor mit dem Bogen, der noch wegen der Bauarbeiten verhüllt ist und die kreisförmige Anlage der Stadt beeindrucken die Besucher.

Vier Mal ist er mit Calauern und Besuchern der Stadt am Sonntag die 164 Stufen hochgestiegen. „Nach der Zahl der Stufen wird immer wieder gefragt. Schulklassen lasse ich schon mal selber zählen“, sagt er. 37 Meter sind es bis zur Plattform, darüber kommt noch die 15 Meter hohe Spitze und darüber die Kugel. Insgesamt ist der Calauer Kirchturm 58 Meter hoch. Mit einem Faltblatt und der Broschüre, die zur 725-Jahr-Feier von Calau erschienen war, kann Dietmar Kschischow den Besuchern gedruckte Informationen mitgeben.

Auf einen besonderen Aufstieg freut sich der 58-Jährige schon jetzt. „Am 8. Mai haben wir Klassentreffen nach 40 Jahren Abitur. Schon beim letzten Treffen vor fünf Jahren wurde ausgemacht, dass wir diesmal auf den Kirchturm steigen“, erzählt er.

Am heutigen Dienstag wird er erst einmal mit Jürgen Jentsch von der Unteren Naturschutzbehörde unterwegs sein. „Er will sich ansehen, ob die Schleiereule wieder da ist und wie die Wochenstube der Fledermäuse aussieht“, sagt Dietmar Kschischow. Ende Mai und Ende August werde dann kontrolliert, wie viele Junge aufgezogen werden.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Blick aus luftiger Höhe

Neue Chance für ein „Frühstück auf dem Kirchturm“

(06.01.2010)Quiz auf der Homepage der evangelischen Kirche

 

Viele Calauer staunten im Spätsommer 2009 mächtig, als vom Calauer Kirchturm nicht nur die typische Touristengespräche hinab schallten, sondern das Klappern von Kaffeetassen unterm Sonnenschirm über den Marktplatz schallte. Das wird es nun auch im Jahr 2010 geben. Dazu müssen jedoch zunächst zehn Fragen richtig beantwortet werden und ein bisschen Glück gehört auch dazu.
Einmal auf dem Calauer Kirchturm frühstücken und den Sonnenaufgang zu genießen - dieser Wunsch lag vielleicht bei einigen Calauern unter dem Weihnachtsbaum. Jetzt kann er auch in Erfüllung gehen. „Viele Calauer waren von der Idee im Vorjahr begeistert und so wollen wir es auch in diesem Jahr anbieten. Allerdings soll es etwas Besonders bleiben.", erklärte Michael Grogorick vom Gemeindekirchenrat der evangelischen Kirchgemeinde Calau. Erneut wurde das „Frühstück auf dem Kirchturm" als Siegerpreis für das neue Quiz ausgelobt. Dieses finden die Interessenten auf der Homepage der evangelischen Kirchgemeinde unter http://www.ev-kirche-calau.de/ unter „Aktuelles" und dem Stichwort „Weihnachtsquiz". Einsendeschluss ist der 31.Januar 2010. „Wir haben nicht nur Fragen zur Weihnachtszeit ausgesucht, sondern zum gesamten Kirchenjahr. So ist es für alle interessant.", sagte Michael Grogorick. Die Preisvergabe findet dann bereits eine Woche später am 7.Februar während des 10 Uhr - Gottesdienstes statt. Voraussetzung ist allerdings, dass alle Teilnehmer bzw. Vertreter auch anwesend sind. „Den Termin können sich die Sieger dann selbst aussuchen. Aber sicherlich werden wir warten, bis der Schnee getaut ist", scherzte der Initiator.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Neue Chance für ein „Frühstück auf dem Kirchturm“

Picknick auf dem Calauer Kirchturm

(10.09.2009)

Überraschte Blicke hatten sich in Richtung Kirchturm gerichtet, als auf der Aussichtsplattform plötzlich ein Sonnenschirm aufging. Einige Calauer wunderten sich, was denn neuerdings bei Kirchturmführungen alles geboten wird. Und das auch noch abends.

Tatsächlich gab es auf der Aussichtplattform am Calauer Kirchturm ein Frühstücks-Picknick und ein Dinner bei untergehender Sonne. Diese beiden Aufstiege zählen jedoch zu den Ausnahmen.

 

Schnell aufgeklärt

 

Michael Grogorick vom Gemeindekirchenrat klärt die Geschichte schnell auf: „Unsere Kirchgemeinde Calau hat eine neue Internetseite http://www.ev-kirche-calau.de./ Um diese von Beginn an attraktiv zu gestalten, haben wir ein Online-Quiz zu den Kirchen aus dem Umkreis gemacht. Als Preise gab es ein Abend-Dinner und ein Frühstück auf dem Kirchturm für zwei Personen zu gewinnen."

 

Quiz ausgewertet

 

Insgesamt 15 Fragen galt es zu beantworten, und jetzt wurde dieses Quiz ausgewertet. Sieger und damit Gewinner des Dinners bei Sonnenuntergang war Christian Lenz aus Calau.

Er genoss mit seiner Frau Katrin das abendliche Vier-Gänge-Menü.

„Es war richtig romantisch, wirklich ein einmaliges Erlebnis", so Katrin Lenz. Und Ehemann Christian fand: „Das war eine großartige Idee. So etwas vergisst man nicht."

Ebenso begeistert war Dietmar Kschischow, der sonst ehrenamtlich die Turmführungen in Calau begleitet und den zweiten Preis, also das Frühstück bei Sonnenaufgang, gewann: „Es ist schon kurios, dass ich hier einen Preis gewinne. So konnte ich gemeinsam mit meiner Frau einmal erleben, wie Calau erwacht. Einfach einmalig", sagte Dietmar Kschischow.

 

Was Besonderes bieten

 

„Wir wollten schon etwas Besonderes bieten, und es ist uns offenbar auch gelungen", so Michael Grogorick erfreut über die gelungene Premiere und gibt gleich noch einen weiteren Hinweis: „Auch in diesem Winter wird es auf unserer Internetseite ein neues Quiz geben. Wer seiner Frau oder Freundin mal etwas ganz Besonderes bieten möchte, sollte sein Glück versuchen."

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Picknick auf dem Calauer Kirchturm

Calauer verfolgen Batmans Spuren

(07.09.2009)

Viele Calauer waren auf Batmans Spuren. Gemeinsam mit der Naturwacht pilgerten sie zum Eiskeller im Gewerbegebiet oder kraxelten auf den Kirchturm. Im Mittelpunkt ihrer Ausflüge standen die heimischen Fledermäuse.

„Wir bauen ein Haus für die Fledermaus" war zunächst das Motto am alten Eiskeller im Gewerbegebiet Nord. „Sicherlich kommen einige Besucher wegen der alten Gemäuer. Aber letztlich greifen sie das Thema Fledermaus automatisch mit auf", sagte Jürgen Jentsch, der die Besichtigung im Eiskeller leitete.

 

Oberirdisch hatten Monika Gierach und Ulf Bollack von der Naturwacht Informationsstände aufgebaut und zimmerten vor allem mit Kindern neue Fledermausunterschlüpfe. „Die Jungs sind handwerklich gut drauf. Das geht ja wie das Brezelbacken mit dem Bau", stellte Monika Gierach fest. Christian Lenz aus Calau griff gleich zu: „Bei mir an der Scheune sind vermutlich auch Fledermäuse. Da werde ich mal so einen Kasten hinhängen."

 

Zur Exkursion in den Kirchturm trafen sich die Naturfreunde am Abend am Calauer Turm. Zwei Führungen gab es mit Jürgen Jentsch zu den Fledermäusen und anderen Tieren im Kirchenschiff.

Immerhin waren in diesem Sommer in der Kirche drei Schleiereulen großgezogen worden, wie Monika Gierach mit Fotos dokumentierte. „So eine Chance muss ich einfach nutzen. Das ist ja unheimlich interessant", sagte Claudia Donath von der Naturparkverwaltung Fürstlich Drehna. Extra aus Großräschen angereist war Günter Walczak: „Fledermäuse sind mein Hobby. Angefangen hat es mal mit Vogelbeobachtungen, dann habe ich Mitstreiter gefunden und irgendwann faszinierten mich die kleinen Flieger. Diesen Termin hatte ich mir schon lange vorgemerkt", sagte der Tierfreund.

 

Die dritte Station der „Langen Nacht der Naturwacht" war wieder der Eiskeller. Vor mehr als 60 Nachtwanderern erklärte Fledermaus-Experte Milan Podany aus Luckau Lebensweise und Verbreitungsgebiet der Mückenfledermaus, Europas kleinster Fledermausart. „Es geht besonders darum, die Menschen für diese geschützte Tierart zu sensibilisieren und aufzuklären, weil es vielfach Vorurteile gibt", sagte Milan Podany.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Calauer verfolgen Batmans Spuren

Großer Ansturm auf das Heimatmuseum und den Kirchturm

(24.08.2009)

Der neue Heimatkalender war sehr gefragt / Großes Interesse für die Stadt Calau

 

Dicht umringt war der Stadt des Heimatvereins Calau

 

Zum Stadtfest nutzen natürlich auch einige Calauer Vereine und präsentieren Ihre Arbeit. Traditionell war der Stadt vom Calauer Heimatverein ein Besuchermagnet, denn pünktlich zum Stadtfest kam der neue Calauer Heimatkalender sowie weitere neue Publikationen in den Handel.

„In den letzten Jahren war der Kalender relativ schnell vergriffen und niemand möchte ihn verpassen", sagte Johannes Kamenz, Vorsitzender vom Heimatverein Calau. Und Gerd-Uwe Lehnigk meinte: „Das Bewusstsein der Calauer und auch ein bisschen der Stolz auf ihre Stadt sind bei den Calauern wieder gewachsen. Das merken wir, das freut uns sehr und es motiviert uns, weil die Menschen damit auch unsere Arbeit und die der Stadt honorieren".

Rund um den Mädchenbrunnen präsentierten sich noch weitere Vereine und ortsansässige Unternehmen an den Marktständen, wie das Blaue Kreuz.             

Ebenso stand das Heimatmuseum und die Kirchturmbesteigung sehr in der Gunst der Besucher. 
Ortschronist Christian Lenz stellte fest: „Einige Calauer oder Besucher aus der Umgebung schauen sich um und planen im Anschluss dann ihren Besuch mit der Familie oder Freunden." Begeistert vom Ausflug in die Vergangenheit war Gerhard Wandtke aus Dessau: „Wir haben bis in die 90er Jahre in Calau gelebt und durchs Internet haben wir vom Stadtfest erfahren. Das ist schon Wahnsinn, was die kleine Stadt auf die Beine gestellt hat. Und das wir ins Museum konnte, war die Krönung"..
Dietmar Kschischow hatte bei den Führungen auf den Calauer Kirchturm eine mächtigen Ansturm zu bewältigen: „Unser Kirchturm ist nun mal eine Attraktion und schon allein deshalb besuchen viele Besucher unsere Stadt". So auch Thomas Blänkner aus Cottbus: „Ich habe es in der RUNDSCHAU gelesen und bin dann mal mit der Familie hergefahren. Calau kenne ich aus meiner Lehrzeit, aber das das Stadtfest solche Dimensionen hat, macht mich baff. Und der Ausblick hier oben ist der Hammer".

Im Stundentakt fanden sich die Besuchergruppen zur Führung zusammen und kraxelten mit Dietmar Kschischow auf das Dach der Stadt.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Großer Ansturm auf das Heimatmuseum und den Kirchturm

Hoch über den Dächern von Calau

(19.05.2009)

Einen fantastischen Ausblick haben die Besucher der Kirchturmführungen am Sonntagnachmittag in Calau genossen. Dreimal kraxelte Dietmar Kschischow, der ehrenamtlich Kirchturmbesichtigungen durchführt und interessante Details zum Turm kennt, mit einer Besuchergruppe auf die 37 Meter hohe Aussichtsplattform.

 

Wer die Mühen des Aufstiegs bis zur Aussichtsplattform des Calauer Kirchturms nicht scheut, dem bietet sich ein weiter Blick ins Umland. Foto: R. Hottas

 

„Heute können wir tatsächlich vom Spreewald bis zum Niederlausitzer Landrücken schauen, erkennen ganz deutlich die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe, schauen auf die wunderschöne Calauer Schweiz und sehen die Nikolaikirche von Luckau wie auch Tropical Islands", sagte der Kirchturmführer, als eine Gruppe auf der Aussichtsplattform ankam. „Ich bin nun schon zum dritten Mal hier und bin erstaunt, wie sich doch unsere Stadt zum Positiven verändert hat", stellte Heike Becker aus Calau fest. Beim Aufstieg durch die schmalen Wendeltreppen zur Aussichtsplattform legten die Besucher auf allen Ebenen Pausen ein, schauten in die Glöcknerstube oder erfuhren im Boden des Kirchenschiffs Interessantes über die Bewohner der Kirche. Dazu gehören Fledermäuse, Turmfalken, Mauersegler und auch Pflanzen wie die Mauerraute oder seltene Farne an der Nordseite des Turms. „Das ist sehr interessant.

Ich bin ja in Cabel geboren und war im Jahr 1955 zum letzten Mal hier oben auf dem Turm. Es ist herrlich, dass die Stadt so etwas ihren Besuchern bieten kann", stellte Horst Eichler aus Egsdorf fest. Weiter führten die Treppen zum ehrwürdigen Glockenstuhl, der die Besucher sehr beeindruckte. Nach 164 Stufen war dann die Aussichtsplattform erreicht.

 

Für Kirchturmbesichtigungen gibt es bei Dietmar Kschischow bereits einige Voranmeldungen. „Das ist eine besondere Attraktion, die unsere Stadt für Besucher und Touristen zu bieten hat. Und das behalten sie alle in Erinnerung", sagte er. Auch Calauer Schulklassen nutzen diese einmalige Gelegenheit für den Heimatkundeunterricht im Zusammenhang mit einem Besuch im Calauer Heimatmuseum. Anmeldungen sind unter den Telefonnummern 03541 803141, 891112 oder 891120 möglich. stu

Quelle: Lausitzer Rundschau

Foto zu Meldung: Hoch über den Dächern von Calau

[zurück]