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Marktplatz
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Marktplatz mit Rathaus
Marktplatz mit Rathaus

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Erntekrone auf dem Herbstmarkt 2008
Erntekrone auf dem Herbstmarkt 2008


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Aktuelle Meldungen

Calauer fahren in die Partnerstadt Viersen

(10.09.2010)

Zum Treffen der Partnerstädte in Viersen (Nordrhein-Westfalen) fahren am Wochenende Bürgermeister Werner Suchner, der stellvertretende Bürgermeister Frank Böttner, der Vorsitzende der Stadtverordnetenversammlung Mario Karwath und der Vorsitzende des Hauptausschusses Peter Schollbach.

„Im Mittelpunkt des Treffens steht diesmal die 40-jährige Städtepartnerschaft von Viersen mit dem französischen Lambersart“, so Suchner. Er wolle schon Gespräche für ein Treffen im kommenden Jahr in Calau führen. Dann besteht die Städtepartnerschaft mit Viersen seit 20 Jahren. Als Gastgeschenke hat die Calauer Delegation die Heimatkalender von 2010 und 2011 im Gepäck. Im 2010er Kalender ist der Beginn der Städtepartnerschaft aufgearbeitet worden.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Calauer fahren in die Partnerstadt Viersen

Der Calauer Roland Lautenbach ist Rochlitzer Meister

(10.09.2010)

Im Herbst beginnt für Kleintierzüchter die Schausaison. Roland Lautenbach aus Calau kann sich bereits Rochlitzer Meister nennen. Er wird auch am Wochenende in der »Ernst-Mähler«-Halle in Calau 20 Tiere auf der Kreisjungtierschau der Rassenkaninchen ausstellen.

Da spitzt der Kleinsilber-Rammler von Roland Lautenbach schon die Ohren, wenn es am Wochenende wieder zur Ausstellung in die Ernst-Mähler-Halle geht und er sich mit mehr als 350 seiner Artgenossen zur Schau stellt.

 

»Einen Rochlitzer Meister hatte Calau noch nie«, sagt der Züchter freudestrahlend. Er gewann diesen Titel auf der Jubiläumsschau mit seinen Kleinsilber-Kaninchen und geht nun mit großen Erwartungen in die kommenden Ausstellungen. Die Rassekaninchen-Ausstellung in Rochlitz (Sachsen) ist mit etwa 3500 Tieren eine der größten Freiluft-Ausstellungen in Deutschland und gilt so zu Beginn der Ausstellungssaison als Richtschnur für die Züchter. »Das war wohl mein bislang größter Coup«, erklärte Roland Lautenbach, der als Zuchtwart des Kreisverbandes selbst schon als »alter Hase« gilt. Nicht nur seine Sammlung mit vier Tieren gewann den Preis, sondern er hatte darin auch das beste Spitzentier. Der Calauer gehört am Wochenende mit 20 Tieren der Rassen Kleinsilber und Marburger Feh zu den größten Ausstellern auf der Kreisjungstierschau in der Ernst-Mähler-Halle in Calau. »Wir erwarten mehr als 350 Tiere aus dem gesamten Kreisgebiet. Besonders für Kinder und Jugendliche sind die Tiere ein Anreiz für ein tolles Hobby«, sagt der Zuchtwart.

Die Ausstellung in Calau-Altnau ist Samstag und Sonntag von 10 bis 17 Uhr geöffnet. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Der Calauer Roland Lautenbach ist Rochlitzer Meister

Expertenrat für Calauer Kleingärtner

(09.09.2010)

Mehr als 30 Kleingärtner der Sparte „Schreberglück“ in Calau haben sich vor wenigen Tagen im Garten von Helmut Schenke zu einer Informationsveranstaltung mit Gartenbauingenieur Heinz Prüfer getroffen. Unter dem Motto „Der Frühherbst ist Staudenzeit“ standen mehrjährige Gewächse sowie Rabattenanlagen im Mittelpunkt. Gartenexperte Heinz Prüfer (links) berät die Kleingartenfreunde der Sparte „Schreberglück“ in Calau.

 

„Wir organisieren diese Treffen einmal im Jahr, immer zu einem anderen Thema“, so Initiator Helmut Schenke. Pflanzenexperte Heinz Prüfer erzählte: „Bereits früher waren Stauden sehr begehrt, nicht nur wegen ihrer Schönheit, sondern auch wegen ihrer Heilkraft.“ Die Kleingärtner erfuhren, dass Stauden auch mal umgepflanzt werden sollten und dass die Gefahr der Fäulnis größer sei, als die des Erfrierens, da Stauden ja winterhart seien.

 

„Manche Kleingärtner glauben, im Winter muss der Garten so aussehen, wie zu Hause die gute Stube. Das ist Unsinn. Die Natur funktioniert anders“, verwies der Experte und ging auf den Rückschnitt nach der Blüte ein. Während einige Stauden zunächst nur halb geschnitten werden sollten und zum Winter hin abtrocknen, sollten hingegen Gräser wegen ihrer holen Halme erst im Frühjahr abgeschnitten werden, damit der neue Auftrieb erfolgen kann. „Dass mit den Gräsern war mir auch neu. Die Veranstaltungen besuche ich hier immer gern, weil man da doch Tipps bekommt, die aus erster Hand kommen und tatsächlich helfen“, meinte Gerhard Beier. Für das Anlegen von Rabatten stellte Heinz Prüfer eine ganze Reihe von Stauden in ihren Eigenschaften wie Umfang, Höhe, Blütezeit uns vieles andere vor. „Besonders gut sind immer Kombinationen mit großen und kleinen Stauden, mitten drin ein paar Blumenzwiebeln wie Narzissen oder Tulpen oder ein paar Steingartenpflanzen. Dann haben sie das ganze Jahr über Freude an ihrem Staudenbeet“, sagte Heinz Prüfer.

 

Neben dem Interesse an den Stauden hatten die Gartenfreunde noch viele anderer Fragen parat. Von Wurzelkrankheiten bei Erdbeerpflanzen über den Schnitt von Sträuchern bis hin zu Pilzen. Erhard Schleinitz brachte zwei Tomaten mit, die Schorfstellen hatten. „Das ist auch ein Pilz, aber unbedenklich. Durch die sehr nasse Witterung im August finden wir jetzt so etwas, auch an Äpfeln“, gab der Gärtnermeister Auskunft.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Expertenrat für Calauer Kleingärtner

Calauer bereiten Jubiläumsfest für August 2011 vor

(08.09.2010)

Nach dem Stadtfest ist vor dem Stadtfest – für Gastronom Torsten Teichert als Veranstalter ebenso wie für die Calauer Stadtverwaltung und die Abgeordneten, die schon Pläne schmieden, wie das 20. Fest im kommenden Jahr gestaltet werden kann. Calauer mit interessanten Hobbys sollen sich präsentieren können.

 

Einen kleinen Mittelaltermarkt gestaltete der Verein Lausitzer Zeitreisen an der Stadtkirche. „Wir überlegen, ob wir das so weiterführen“, sagte Veranstalter Torsten Teichert.

 

Das Stadtfest 2011 soll besonders gut gelingen, darin sind sich Veranstalter, Verwaltung und Abgeordnete einig. Die Auswertung des diesjährigen Festes, das vom 19. bis 22. August stattfand, zeigt auch einige Punkte auf, die verbessert werden können.

 

»Ich war an alle drei Tagen dabei, es war toll«, sagte Paul-Gerhard Hempel, sachkundiger Einwohner, im Sozial- und Kulturausschuss. »Doch die kleine Bühne in der Cottbuser Straße hat gefehlt«, stellte er fest. »Das Highlight, der Auftritt von Stargast Claudia Jung im Festzelt, war am Sonntagabend. Das ist zu spät«, merkte Marina Kossack an. Der Höhepunkt des Festes gehöre auf den Sonntagnachmittag, damit Alt und Jung dabei sein könne. Sie kritisierte auch, dass am Freitagabend die Band sehr spät zu spielen begonnen habe. »Ich habe festgestellt, dass in diesem Jahr die Beschallung besser war. Es war nicht so laut wie bei anderen Festen«, sagte Dieter Garlich, Vorsitzender des Ausschusses.

 

»Es wird von Jahr zu Jahr schwieriger, Händler nach Calau zu holen«, erklärte Torsten Teichert. Zehn bis 15 seien diesmal nicht gekommen, obwohl sie angemeldet waren. Um die Flaniermeile zu beleben, sollen Hobbykünstler aufgerufen werden, sich in einer der Hütten, die kostenfrei zur Verfügung gestellt werden, mit dem eigenen Schaffen vorzustellen. Ein Schuhmacher wird gesucht, der in der einstigen Stadt der Schuhfabriken zeigt, wie ein Schuh angefertigt wird. »Und vielleicht können wir auch einen Schusterjungen-Wettbewerb ausrufen, um dann den Besten zu krönen«, sagte Torsten Teichert. »Wir wollen den Schusterjungen als Alleinstellungsmerkmal ausbauen«, ergänzte Simone Pöschke, Leiterin Sachgebiet Jugend, Schule, Sport in der Calauer Stadtverwaltung.

 

Auf keinen Fall verzichten wollen die Calauer auf den Kabarett-Abend zum Auftakt des Stadtfestes. »Das Programm in diesem Jahr mit der ,Kneifzange' war bombig«, betonte Marina Kossack. »Die Stadthalle war ausverkauft«, so Torsten Teichert. »Wir versuchen, für 2011 die Radeberger Bierhähne zu gewinnen«, ergänzte er. Die Truppe hatte 2009 schon mal in Calau das Festzelt aufgemischt.

 

Zum Thema:
Das 20. Calauer Stadtfest findet 2011 statt. Seit 1991 feiert Calau zum Ausklang des Sommers ein großes Fest, das zahlreiche Besucher auch aus dem Umland anzieht. Nur einmal fiel es aus: nach den Terroranschlägen am 11. September 2001 in New York. In den ersten Jahren fand das Fest im September statt.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mädchen und Jungen gestalten ihre Welt

(08.09.2010)

Aktionskünstler Mario Gnüchtel und Bürgermeister Werner Suchner haben am Dienstagvormittag gemeinsam mit den Schülersprechern in der Carl-Anwandter-Schule die Wanderausstellung zur Aktion „Kinderhände“ eröffnet. Mehr als 40 Arbeiten, die Anfang Mai unter anderem auf dem Calauer Marktplatz entstanden waren, sind nun in den Gängen der Grundschule zu sehen.

 

Schulleiter Dietmar Kuhring schaut sich mit einigen Grundschülern die Ausstellung „Kinderhände“ an.

 

»In den Kunstwerken spiegeln sich ganz individuelle Wünsche der Kinder wider. Ähnlich wie beim Generationenvertrag sollen diese von Erwachsenen aufgenommen und unterstützt werden. Das ist sozusagen ein Generationenauftrag«, beschreibt Mario Gnüchtel die Aktion. Dazu möchte er begleitend ein Poesiealbum schreiben, in dem Kinder die Aktion verewigen können. Der Calauer Bürgermeister begrüßt die Weiterführung der Kunstaktion. »Auf dem Marktplatz schrieben Mädchen und Jungen ganz spontan ihre Wünsche und Sehnsüchte auf. Jetzt mit der Ausstellung können diese Gedanken auch weitergegeben werden«, sagte er. Die Grundschüler haben vom Begriff »Generationen« schon klare Vorstellungen. »Damit sind Eltern, Großeltern und Kinder gemeint - und wie eben einer den anderen unterstützt, damit alle glücklich sind«, sagt Kai Lehmann aus der 6. Klasse. Gemeinsam mit ihren Familien können Schüler die Ausstellung besuchen.

 

Der Vorschlag des Aktionskünstlers, die Arbeiten gemeinsam mit dem Sozialverband Deutschland für einen guten Zweck zu versteigern, stieß auf große Zustimmung. »Vielleicht nehmen wir von jeder Stadt ein oder zwei Bilder für die Versteigerung«, sagte Mario Gnüchtel. »Ich finde die Idee mit der Versteigerung toll, weil der Erlös für einen guten Zweck gespendet wird und zum anderen die Kinder auch sehen, wie diese Kunstaktion ihren Fortgang nimmt: vom Aktionstag auf dem Marktplatz, über die Ausstellung bis zur Versteigerung«, so der Bürgermeister. Die Ausstellung in der Carl-Anwandter-Schule ist bis zum 16. September zu sehen und geht dann weiter nach Großräschen.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Vom Blechlieferanten zum Systemanbieter

(06.09.2010)

Grund zum Feiern gibt es in der Firma Caleg in diesem Jahr: Aus dem Cabeler Generatorenwerk Zeuch & Co., das 1945 seine Fertigung auf dem Gelände im Gahlener Weg aufnahm, ist ab 1990 eine moderne Unternehmensgruppe geworden. Zur Caleg Group gehören die Schrank- und Gehäusebau GmbH, die CAM GmbH, Calesa in Lubkso (Polen) und Cabach in Carregado (Portugal). Zum Tag der offenen Tür aus Anlass der Jubiläen „65 Jahre Fertigung am Standort Calau“ sowie „20 Jahre Caleg“ werden zahlreiche Besucher erwartet.

Die Firma Caleg im Gahlener Weg in Calau aus der Vogelperspektive.

 

Wenn am Samstag ehemalige Mitarbeiter, interessierte Calauer, Kunden und Lieferanten sowie auch Gäste aus Politik und Wirtschaft zum 8. Tag der offenen Tür auf das Caleg-Gelände kommen, dann werden sie viele Veränderungen wahrnehmen. Die große Produktionshalle hat nicht nur ein neues Dach, neue Fenster und Wärmeisolierung bekommen. Beim Rundgang wird auch wieder eine neue Maschine zu besichtigen sein. »Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise haben wir 2009 investiert«, sagt Vertriebsleiter Karl-Heinz Rohmann. Caleg habe als Schrank- und Gehäusebauer im vergangenen Jahr einen Umsatzeinbruch von rund 30 Prozent verkraften müssen. »Wir haben einen Großteil der Kunden im Maschinenbau. Eine leichte Erholung des Marktes ist wieder zu spüren«, stellt der Vertriebsleiter fest. Ohne Entlassungen habe Caleg die Krise überstanden. Seit Mai sei auch die Kurzarbeit wieder beendet. »Am Standort Calau beschäftigen wir zurzeit 240 Mitarbeiter. Dazu gehören auch Auszubildende«, sagt er. Zu den bereits beschäftigten acht Azubis bei Caleg und zwei bei der Montagefirma CAM sind am 1. September acht neue hinzugekommen. Sie werden Mechatroniker, Konstruktionsmechaniker, Verfahrensmechaniker Beschichtung, Fachkraft für Lager und Logistik sowie Bürokauffrau/-mann. Auch über Ausbildungsmöglichkeiten können sich Besucher beim Tag der offenen Tür informieren.

 

Der Grundstein für den Produktionsstandort Calau ist vor 65 Jahren gelegt worden. Damals wurden die Fundamente für eine 100 Meter lange und 35 Meter breite Werkhalle gelegt. Aus dem Generatorenwerk wurde 1951 der Ofen- und Generatorenbau mit Spezialisierung auf Blecharbeiten. Nach Zwischenstationen wurde daraus der VEB Fernmeldeschrank- und Gehäusebau Calau als Zulieferer für die Elektrotechnik- und Elektronikbranche. Als FGC ist der volkseigene Betrieb älteren Calauern noch immer ein Begriff. Auch in das sozialistische Ausland lieferten die Calauer ihre Schränke. Das benötigte Blech wurde per Bahn angeliefert. 326 Mitarbeiter hatte der FGC noch Anfang 1990.

 

Daraus wurde dann die Caleg GmbH unter treuhändischer Verwaltung - mit 70 Mitarbeitern. 1992 stieg die Firmengruppe Schmitt/Roger Saarbrücken in Calau ein. Die Familien Steinbach und Nagel übernahmen 2002 die Geschäftsanteile Caleg. Seit 1990 wird in den Standort im Gahlener Weg investiert und ein Verbund mit Tochterfirmen aufgebaut. Inzwischen liefert Caleg nicht nur leere Schränke, sondern komplettiert sie nach Wunsch auch mit elektrotechnischer Ausrüstung: maßgeschneidert für die Kunden, von der Schaltanlage über die Kühlung bis zur Steuerung. Wenn am Samstag ehemalige Mitarbeiter, interessierte Calauer, Kunden und Lieferanten sowie auch Gäste aus Politik und Wirtschaft zum 8. Tag der offenen Tür auf das Caleg-Gelände kommen, dann werden sie viele Veränderungen wahrnehmen. Die große Produktionshalle hat nicht nur ein neues Dach, neue Fenster und Wärmeisolierung bekommen. Beim Rundgang wird auch wieder eine neue Maschine zu besichtigen sein. »Trotz der Wirtschafts- und Finanzkrise haben wir 2009 investiert«, sagt Vertriebsleiter Karl-Heinz Rohmann. Caleg habe als Schrank- und Gehäusebauer im vergangenen Jahr einen Umsatzeinbruch von rund 30 Prozent verkraften müssen. »Wir haben einen Großteil der Kunden im Maschinenbau. Eine leichte Erholung des Marktes ist wieder zu spüren«, stellt der Vertriebsleiter fest. Ohne Entlassungen habe Caleg die Krise überstanden. Seit Mai sei auch die Kurzarbeit wieder beendet. »Am Standort Calau beschäftigen wir zurzeit 240 Mitarbeiter. Dazu gehören auch Auszubildende«, sagt er. Zu den bereits beschäftigten acht Azubis bei Caleg und zwei bei der Montagefirma CAM sind am 1. September acht neue hinzugekommen. Sie werden Mechatroniker, Konstruktionsmechaniker, Verfahrensmechaniker Beschichtung, Fachkraft für Lager und Logistik sowie Bürokauffrau/-mann. Auch über Ausbildungsmöglichkeiten können sich Besucher beim Tag der offenen Tür informieren.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau will sich nicht den Wind aus den Segeln nehmen lassen

(06.09.2010)

151 Flurstücke in den Gemarkungen Gliechow, Klein Mehßow, Groß Jehser und Kemmen sind als Windeignungsgebiet „Wind 26“ Calau-Schadewitz ausgewiesen. Neben den bereits bestehenden vier Anlagen könnten aufgrund der Größe des Windvorranggebietes 14 bis 16 neue Windkraftanlagen (WKA Schadewitz 2) errichtet werden.

 

Da von Kommunen an das Landesumweltamt Brandenburg gerichtete Einwände gegen den Bau von Windrädern wenig Aussicht auf Erfolg versprechen, will sich die Stadt Calau zumindest während der Planungs- und Bauphase ein Mitspracherecht sichern. So soll für die gesamte Vorrangfläche (mit Ausnahme des bereits vorhandenen Bauleitplanes »WKA Schadewitz«) ein Bauleitplan aufgestellt werden - mit dem Ziel, die Windvorrangfläche optimal nutzen zu können.

 

Im Bebauungsplanverfahren werden Erschließungsmöglichkeiten, nachbarrechtliche Belange, die Interessen aller Betroffenen, die Notwendigkeit von Versiegelungen, Kabeltrasse, Ausgleichsmaßnahmen und die Auswirkungen auf das Landschaftsbild geprüft. Der Bebauungsplan soll über einen städtebaulichen Vertrag mit einem der zukünftigen Windkraft-Projektentwickler finanziert werden. Um Dialoge effektiv zu gestalten wäre es von Vorteil, wenn es nur einen Investor gäbe, betonte Bürgermeister Werner Suchner. »Das Gebiet sollte nicht zerstückelt werden«, so das Stadtoberhaupt.

 

Der Beschluss zur Aufstellung des Bebauungsplanes »WKA Schadewitz 2« ist von den Stadtverordneten einstimmig verabschiedet worden. »Es ist die einzige Einflussmöglichkeit, um mitspielen zu können«, sagte Klaus Westerberg. Ferner erfolgte die Satzungsänderung über eine Veränderungssperre im Bebauungsplan. Die Satzung ermöglicht es, Baugesuche für zwei Jahre zurückzustellen, inkl. einer Verlängerungsoption. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Abgeordnete kommen zum Testessen in die Küche der Calauer Kita

(06.09.2010)

Was die Köchinnen in der Küche der Kita „Kunterbunt“ für Calauer Kinder auf den Tisch bringen, durchläuft täglich die Geschmackskontrolle von 290 Mädchen und Jungen. Aus Elternhäusern gibt es immer wieder kritische Worte zum Angebot. Wie es um das Kita- und Schulessen bestellt ist, davon haben sich Mitglieder des Sozialausschusses bei einer Verkostung selbst ein Bild gemacht. Auch Peter Schollbach und Gisela Jakob verkosteten das Essen, das in den vergangenen Tagen auf dem Speiseplan der beiden Schulen und der Kita „Kunterbunt“ stand.

 

»Sie können hier Menüteile verkosten, die vom laufenden Speiseplan dieser Woche sind«, erklärt Rolf Köckritz von der Firma SSC Kolkwitz und gibt die Töpfe frei für Abgeordnete und sachkundige Einwohner der Stadt. Es gibt Fisch, Fleisch, Reis, Kartoffeln, Eintopf und eine Nachspeise. Die Köchinnen erklären die Zutaten. »Wir kochen hier in dieser Küche zurzeit täglich 160 Schulessen und 130 Portionen für die Kita«, sagt der Catering-Chef. Die Küchenräume sind als erster Bauabschnitt im Rahmen der Sanierung des Hauses Ende vergangenen Jahres instand gesetzt worden.

 

»Im Vergleich zum vergangenen Jahr hat das Essen diesmal besser geschmeckt«, stellt Heiko Trägner fest. »Wir arbeiten immer wieder an der Verbesserung der Essenqualität«, sagt Kita-Leiterin Ines Kubis. Seit einem Jahr unterstützt Ernährungsberaterin Manuela Scharkowski, deren Kind auch die Kita besucht, das Küchenteam mit Anregungen zu einer ausgewogenen Kost. »Wir gestalten die Pläne nach den Empfehlungen der Deutschen Gesellschaft für Ernährung«, betont Rolf Köckritz. Elke Weise, deren Sohn die Oberschule besucht und am Schulessen teilnimmt, kritisiert die Vielfalt des Angebots. »Zwei Essen - zweimal Eintopf, das ist für mich nicht abwechslungsreich«, sagt sie. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau: Rocknacht auch ohne Chef ein Hit

(06.09.2010)

Sterne am Firmament und Stars auf der Bühne der 11. Calauer Rocknacht sorgten im Herzen der Schusterstadt für ausgelassene Stimmung.
Der Calauer Marktplatz entwickelt sich immer mehr zum Wohnzimmer für die erfolgsverwöhnten Musiker von Six.

 

Rocknacht-Veranstalter Knut Petrick wusste um die Professionalität seiner Crew und der Bands und konnte so selbst auf Tour gehen. »Wir sind bei einer Mugge in unserer Partnerstadt Bedburg«, erklärte der Vetschauer am Telefon. Die Band des Frontmannes von »Interface« zählte dort zu den 30 mitwirkenden Gruppen der 6. Bedburger Musikmeile, allen voran »Brings«. Was die Kölsch-Rockband mit ihrem Klassiker »Superjeilezick« für das Rheinland, sind die Mannen von »Six« für den Musikkorridor Rügen - Erzgebirge. »Geiler ist es hier« war einer von vielen Songs ihrer aktuellen CD »Gefallene Engel« bei dem die Fans textsicher einstimmten. »Das Calauer Publikum ist schon was Besonderes, sonst wären wir auch nicht bei der dritten Rocknacht in Folge hier«, sagte Frontmann Stefan Krähe vor seinem Auftritt.

 

Aufgeregt seien sie nicht. »Wir sind Musiker aus Leidenschaft, stehen zum Jahreswechsel mit unserem 2222. Konzert vor einem originellen Jubiläum und verschwenden keinen Gedanken daran, irgendwann einmal mit dem Musizieren aufzuhören«, so der Bandleader. Um Verständnis appellierte Krähe, dass man bei den Eintrittspreisen »etwas nachjustieren« musste. »Für eine gute Show müssen entsprechende Voraussetzungen geschaffen werden, die mit fünf Euro Eintritt nicht abgedeckt werden. Zudem sind wir bestrebt, Vorbands auf die Bühne zu holen, die über ein gewisses Niveau verfügen, das Publikum fesseln und dafür auch eine angemessene Gage verdienen«, erklärt er die Grundregeln anspruchsvoller Rocknächte.

 

»Fortunale Fools« bestätigte den qualitativen Anspruch. Die 2006 gegründete Potsdamer Band servierte tanzbaren Funkrock und schaffte es als Anheizerband sogar Publikum bis an die Bühne zu locken, was in vorangegangenen Calauer Rocknächten bisher nur wenigen Formationen gelang. »Wir sind das erste Mal in Calau, sind alle Musikstudenten und mit unserem Auftritt zufrieden«, resümierte Wirbelwind Adrian Schenk.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau strampelt sich an die Spitze

(30.08.2010)

Mit 129,2 erstrampelten Kilometern in drei Stunden haben die Calauer am Freitag die ersten beiden Konkurrenten im DAK-Städtewettkampf, Finsterwalde und Doberlug Kirchhain, auf die Plätze verwiesen. Doch bis zum Ende der Tour am 18. September in Pritzwalk kann noch viel passieren.


Hauptamtsleiter Frank Böttner hat als erster Radler auf dem Ergometer der Stadtverwaltung keine Schande gemacht: Mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von 62,4 Kilometern pro Stunde fuhr er 2,6 Kilometer. Das schafften nur noch die beiden Schüler Tobias Herrmann (14) und Jonny Tschirnkovsky (15). »Spitzenmäßig«, kommentierte Annett Koßmann, Leiterin des Service-Zentrums der Deutschen Angestellten Krankenkasse für Oberspreewald-Lausitz und Elbe-Elster. ...

Dass die Stadt mit der Aktion in die Calauer Oberschule gezogen ist, war ein schlauer Schachzug. Schulleiter Fred Graichen stellte den Schülern der 9. und 10. Klassen frei, mitzumachen. So war immer für Radel-Nachschub gesorgt. Kunst- und Französisch-Unterricht mussten dann eben mal warten. In der Schlange vor dem Ergometer standen deshalb auch Jessica Wähnelt aus der 10.1 und Viviane Noack aus der 10.2. Beide wollten unbedingt zwei Kilometer schaffen. Das klappte auch. Jessica plumpste anschließend sofort in einen Stuhl und trank einen Becher Saft. »Wenn man das Tempo hält, geht es ganz gut«, stellte sie nach dem Radeln fest. Auch Viviane habe keine großen Probleme mit der Strampelei gehabt. Nach einer Stunde waren knapp 44 Kilometer gefahren. Einer, der mit dafür gesorgt hatte, dass die Aktion in Schwung kam, war auch Klaus Winzer von der Freien Jugendhilfe, der 2,3 Kilometer vorlegte. »Was nach dem Trampeln kommt, ist aber schlimmer«, gestand er und fasste sich an die Beine.Nach dem Sport war für Max Schönfelder aus der Klasse 10.2 vor dem Sport. Der junge Schiedsrichter fuhr 2,5 Kilometer. Dass der Kunstunterricht für die Zeit ausgefallen ist, war nicht so schlimm, »das mache ich für die Stadt«, sagte er, natürlich ganz uneigennützig. An diesem Wochenende pfeife er Fußballspiele in Calau und Raddusch. Da sei dann Laufen ohne Ende angesagt.Auch die nächsten Schüler wurden tüchtig angefeuert. Dem stellvertretenden Schulleiter Hans-Günter Schubert, fiel da so einiges ein: »Stell Dir vor, du fährst zur Disko«, rief er dem schlanken Schwarzhaarigen auf dem Ergometer zu. Nun ja, auch solche gut gemeinten Provokationen während der Schulzeit können beflügeln. Tatsächlich trat der Bursche kräftiger in die Pedalen. Der Schulleiter hat den Schlusspunkt gesetzt, war der 60. Radler und schaffte nochmal 2,4 Kilometer. Auch er wäre mit seiner Durchschnittsgeschwindigkeit von 57,6 km/h in einer Ortschaft ein Fall für die Polizei gewesen. Die ist am Freitag außen vor geblieben. Calau wurde nicht bestraft, sondern sahnte tüchtig ab, wurde vorläufiger Spitzenreiter.

 

Zum Thema:
Der DAK-Städtewettbewerb soll zu Bewegung animieren. Die siebente Auflage dieses Fitness-Checks führt als Tour durch Brandenburg. Maximal 60 Teilnehmer radeln jeweils drei Minuten auf einem Ergometer. In jeder Stadt wird drei Stunden lang gestrampelt. Die drei Städte mit den meisten Kilometern erhalten Pokale. Die Tour startete am 24. August in Finsterwalde und endet am 18. September in Pritzwalk.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Auf, auf! zur elften Calauer Rocknacht

(30.08.2010)

Zum elften Mal laden die Mannen um Knut Petrick am Samstag, 4. September, zur Calauer Rocknacht ein.

Alle Jahre wieder: die Mädels von Interface bei der Calauer Rocknacht.

 

Neben den Hauptacts Interface und Six sind noch zwei weitere junge Bands am Start: Fortunale Fools aus Potsdam machen englischsprachigen Pop á la Maroon5 und SchniPoSa aus Luckenwalde spielen frischen Deutschpunk. Knut Petrick: »Wenn man sich die derzeitigen Wetterkapriolen anschaut, haben wir auch für die Regenvariante vorgesorgt und überdachte Sitzplätze für den Fall der Fälle eingeplant.« Los geht's am Samstag um 20 Uhr. Wer bis 20 Uhr kommt, zahlt acht Euro Eintritt, ab 20 Uhr kostet es 10 Euro.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Szene

 

 

[Interface]

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1. Calauer Handwerksmesse am 02. und 03.10.2010

(30.08.2010)

Die Aussteller sind gefunden und die Sporthalle an der Springteichallee in Calau wird am 02. und 03. Oktober 2010 jeweils von 10 bis 18 Uhr ihre Tore zur 1. Calauer Handwerksmesse 2010 öffnen. Freut Euch auf eine Messe mit einem neuartigen Konzept. Der Leitfaden des Konzeptes lautet: „Qualität statt Quantität.“ Und das gilt vor allem für die ausgewählten Aussteller. Sie gewinnen durch eine begrenzte Ausstellerzahl die maximale Aufmerksamkeit der Besucher. Somit stellt sich sowohl für den Aussteller als auch für den Fach- oder auch Privatbesucher, der sich ausführlich beraten lassen kann, eine zufriedenstellende Wirkung ein.

Diese Messe ist zusätzlich auch für (zukünftige) Schulabgänger, die nach einem Ausbildungsplatz unter anderem im Bereich Handwerk, Handel oder Vertrieb suchen, sehr interessant. Einige Aussteller würden sich ebenfalls über das Interesse bezüglich eines Ausbildungsplatzes in ihren Unternehmen freuen. Die Grund- und Oberschule Calau erhält für diesen Zweck 120 Freikarten.

Tun Sie etwas Gutes! Kommen Sie zur Messe und essen Sie ein Stück Kuchen vom Kuchenbasar, organisiert vom Hort 1 der Grundschule Calau und unterstützt von der Veranstalterin Janine Duschka! Diese Einnahmen werden zur Unterstützung von Kindern aus Tschernobyl gespendet.

Es erwartet Euch eine facettenreiche wie interaktive Veranstaltung mit vielen Überraschungen für Groß und Klein. Für den Durst und Hunger wird ebenfalls gesorgt sein.

Also seid gespannt und vor allem neugierig. Programmdetails findet Ihr demnächst unter www.multi-talents.de - Eventkalender - 1. Calauer Handwerksmesse 2010. Wir freuen uns auf Euch!

 

Janine Duschka, Veranstaltungsagentur Multi Talents

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Würdige Ausstellung zu Carl Anwandter eröffnet

(23.08.2010)

Carl Anwandter, der wohl bedeutendste Sohn der Stadt Calau, hat jetzt im Haus der Heimatgeschichte ein eigenes kleines Museum. Bürgermeister Werner Suchner und der neue chilenische Botschafter Jorge O'Ryan Schütz weihten gemeinsam das neu hergerichtete Gebäude ein.
Unter den zahlreichen Gästen wurde auch Julie Davies aus München, eine direkte Nachfahrin von Carl Anwandter, in Calau begrüßt.

 

»Heute vor 160 Jahren waren Carl Anwandter und seine Familie bereits mit dem Segelschiff unterwegs nach Chile«, erinnerte Calaus Bürgermeister in seiner Eröffnungsrede. »Seine Geschichte und sein Vermächtnis gilt es nicht nur zu wahren, sondern weiter zu leben. Mit dieser Ausstellung erfährt Carl Anwandter die Würdigung seiner Lebensleistung«, so Werner Suchner weiter. »Das Haus der Heimatgeschichte ist multifunktionell: Der Heimatverein hat eine neue Bleibe, unsere Ortschronisten neue Arbeitsräume, und wir können Wechselausstellungen zeigen«, erklärte er weiter.

 

Der chilenische Botschafter, der mit einer achtköpfigen Delegation zum Festakt kam, war von den regen Beziehungen zwischen Calau und Valdivia sehr beeindruckt. »Wir feiern in Chile 160 Jahre Einwanderung. Der Pioniergeist und die Impulse, die von den Einwanderern in unser Land gebracht wurden, reichen bis in die Gegenwart«, sagte er. Schließlich trug er sich als Erster in das Gästebuch zur Carl-Anwandter-Ausstellung ein.

 

Für Sabine Hess, Vorsitzende des Freundeskreises Calau-Valdivia, geht mit dem kleinen Museum ein Wunsch in Erfüllung. »Als sich der Freundeskreis gründete, hatten wir mit dem Ortschronisten Fritz Jänchen das Ziel, für Carl Anwandter ein eigenes Museum zu schaffen«, erinnerte sie.

 

Julie Davies aus München, die bereits 1996 zur Einweihung des damaligen Gymnasium in Calau weilte, zeigte sich sehr gerührt: »Hier ist es gelungen, Carl Anwandter in allen Facetten nahbar zu machen. Das ist ganz toll.«

 

Auch des Botschafters Ehefrau Christina ist eine Nachfahrin Anwandters: »Mein Ur-Ur-Ur-Großvater ging zur Marine nach Valparaiso und gründete eine eigene Linie.« Der Anwandter-Stammbaum ist inzwischen so verzweigt, dass sich die Frau des Botschafters und Julie Davies in Calau zum ersten Mal begegneten.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer feierten drei Tage große Remmidemmi

(23.08.2010)
Kabarett / Mega-Party im Festzelt / Mittelaltermarkt und drei Ausstellungen


Die Stadt Calau hat etwas, was andere nicht haben: ein Mega-Stadtfest mit drei Tagen Remmidemmi für Jung und Alt. Vom Kirchplatz über den Marktplatz bis hin zur Festwiese war die Innenstadt eine einzige Partymeile, die einen mächtigen Besucherstrom aus der Umgebung in die Schusterstadt zog und somit am Wochenende zum größte Highlight der Region wurde. Mit Kabarett, Höhenfeuerwerk, Seniorentafel, einem interessanten Mittelaltermarkt, mehreren Ausstellungen, einer Modenschau und einem bunten Unterhaltungsprogramm hatten die Besucher ein ungeheuer vielseitiges Angebot.

Der offiziellen Eröffnung mit dem Fassanstich durch den Bürgermeister gingen bereits einige Höhepunkte voraus. Am Donnerstag Abend blieb kein Platz frei, als das Berliner Kabarett „Die Kneifzange“ in der Stadthalle einen Kalauer nach dem anderen riss. „Die bekannte Berliner Schnauze hat den Gags noch die richtige Wirkung gegeben“, meinte Monika Urban aus Calau. Der Kaffeetafel für Senioren folgte am Freitag Abend nach dem Höhenfeuerwerk der erster Knaller: von Mama Mia bis Waterloo spielte „ABBA da capo“ die schwedischen Erfolgssongs in klassischem Sound.

Der Samstag zeigte alle Facetten des Calauer Stadtfestes: Unterhaltung, Show und Kultur für jedermann. Während die Goyatzer Blasmusikanten im Festzelt die pure Gemütlichkeit verbreiteten, zogen gleich mehrere Ausstellungen eine große Besucherschar an. Neben der Eröffnung des Carl-Anwandter-Museums war die Ausstellung des Heimatvereins „Calau interaktiv – Calauer erinnern sich“ von großem Interesse für die Calauer. „Ich freue mich, dass unsere Arbeit zur Geschichtsaufarbeitung mit der Cottbuser Straße so viele Informationen zusammen bringt. Diese Arbeit im Geschichtsforum hat sich gelohnt“, sagte Ortchronist Christian Lenz. Mitten drin wurde auch das Modell zur möglichen Neugestaltung der Cottbuser Straße vorgestellt. In der Kirche wurden neben der Geschichte zum Gotteshaus auch eine Fotoausstellung „Mein Freund der Baum“ von Arndt Oehmichen gezeigt. Im Stundentakt führte Turmführer Dietmar Kschischow von früh bis Abend die Besucher auf die Besucherplattform der Stadtkirche zum einmaligen Panoramablick in die Region.

Rund um die Kirche machte mittelalterliches Markttreiben die Besucher neugierig. „Das ist eine absolute Bereicherung mit dem Mittelaltermarkt und den Hütten hier vor der Kirche und dem Museum“, meinte Helmut Preuß aus Zinnitz. Mitten im kleinen Hüttendorf wehte auch eine chilenische Fahne am Stand aus dem Andenland.
Unterdessen drängten die Gäste schon wieder ins Festzelt zur Modenschau vom Modehaus Hirsch. „Wir zeigen heute unseren Sommerausklang, die kommende Herbst/Winter-Kollektion sowie festliche Anlässe für jedes Alter“, erklärte Gisela Hirsch. „Ich finde es immer toll, wenn sich die Calauer Unternehmen zum Stadtfest einbringen. Damit steigt die Attraktivität“, meinte Horst Bauer aus Calau.

Attraktive Hingucker waren auch die Oldtimer von „Mobile Welt des Osten“, die vor dem Calauer Info-Punkt, der an beiden Tagen ortsfremden Besuchern zu den Höhepunkten dirigierte. Am Abend brannte die Berliner Band „Right now“ ein rockiges Feuerwerk ab und ließ den Calauer Markt bis in die Nacht beben.

 

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Das Calauer Original

(21.08.2010)

Auf der Calauer Internetseite begrüßt der Schusterjunge die Besucher. Mit großen Schritten eilt er durch die Welt. Doch er ist eben nur ein Postkartenmotiv. „Das kann nicht so bleiben“, sagte sich Stephan Uhlig und schlüpfte kurzerhand selbst in diese historische Rolle. Zum Stadfest am Wochenende wird der Privatier allerdings nicht als Schusterjunge unterwegs sein.

 

Verblüfft hat er die Calauer und viele Besucher der Stadt bei der 1. Tourismusfachmesse. Dort tauchte plötzlich und unerwartet der Schusterjunge auf. »Ich war selbst überrascht, wie viel Aufmerksamkeit er bekommen hat«, sagt der 43-Jährige Calauer. »Herzklopfen hatte ich nicht. Ich hatte ja vorher noch bei den Messevorbereitungen zu tun. Doch mit der Messeeröffnung war die Hauptarbeit erledigt. »Ich verabschiedete mich. Ich habe mich umgezogen und dann einfach unters Volk gemischt«, erzählt er. Mit seinen Stiefeln über der Schulter und der Lederschürze vorm Bauch erkannten alle gleich den Schusterjungen. »Nachtwächter haben viele Städte, einen Schusterjungen gibt es nur in Calau. Das ist ein Alleinstellungsmerkmal«, betont der Tourismusmanager. Auf die Idee, diese Figur mit Leben zu erfüllen, sei er gekommen, als er bei der Geschichtsbörse in Berlin und bei Messen sah, wie sich andere Städte mit Originalen in historischen Gewändern präsentieren. »Es war gar nicht so einfach, alle Teile des Kostüms zusammenzustellen. Ich bin dankbar, dass einige mir dabei geholfen haben, obwohl sie nicht wussten, was ich vorhabe«, sagt Stephan Uhlig. Bei der Vorschulmesse und beim Rahmenprogramm zum Brandenburgischen Sommerkonzert in der Calauer Stadtkirche war der Schusterjunge ebenfalls unterwegs. Zu Stadtführungen zieht er das Kostüm an und hat dann auch einige Kalauer parat. Am 9. Oktober beim 28. Reisemarkt im Ostbahnhof Berlin wird der Schusterjunge am Stand des Tourismusverbands Spreewald die Stadt Calau vertreten. »In Calau müssen touristische Angebote geschaffen werden. Die WBC hat es mit dem Info-Punkt vorgemacht«, stellt er fest. Calau habe Potenziale, die noch nicht erschlossen sind. »Warum ist noch kein Gastwirt auf die Idee gekommen, ein Dinner für zwei Personen mit einer Turmführung oder mit einem Besuch des Heimatmuseums anzubieten?«, fragt er. Auch auf den Dörfern gebe es Sehenswertes. Sehr aktiv ist der Förderverein der Gutskapelle Reuden. Der Schusterjunge kann sich vorstellen, Veranstaltungen zu begleiten. »Hinter einer Figur wie dem Schusterjungen muss Gelebtes stehen«, sagt Bürgermeister Werner Suchner. Er sieht Möglichkeiten, in Verbindung mit Stadtführungen und mit dem geplanten Witzerundweg auch die historische Figur weiterzuentwickeln. »Der Überraschungseffekt bei der Tourismusmesse kam gut an«, sagt der Bürgermeister.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau: Energie nicht verschwenden

(11.08.2010)

Solaranlagen wie bei der Agrargemeinschaft Klein Radden können auch auf öffentlichen Gebäuden eine Alternative sein.

 

Die Energie-Troika Vetschau, Lübbenau mit der Nachbargemeinde Burg könnte schon bald zum Quartett werden. Nachdem die drei Kommunen die Erarbeitung eines Energiekonzeptes Spreewalddreieck vereinbart haben, zeigt nun auch Calau Interesse an einer Mitarbeit. Das Bündnis will unter anderem Lösungen finden zur Energieeinsparung, steigende Bewirtschaftungskosten in kommunalen Gebäuden in den Griff bekommen oder auch Landschaftspflege und Energiegewinnung miteinander verbinden.

  

Am 18. August unterbrechen die Calauer Abgeordneten ihre Sommerpause und nutzen eine Sondersitzung, um das Gesamtkonzept aus Vetschauer Sicht kennenzulernen. Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) sieht durchaus Sinn in einer solchen, »in die Zukunft gerichteten Zusammenarbeit«. »Man muss Dinge nicht doppelt erfinden und Energie, die für große Vorhaben nötig ist, zum Fenster hinauswerfen«, sagt er. Ein Biomassekraftwerk, das an der Grenze einer Kommune entsteht, könne auch von den Nachbarn genutzt werden, nannte er ein Beispiel. Er könne sich vorstellen, dass Calau viel Energie in ein solches Bündnis einbringt.

 

Darauf hofft auch Stephan Pönack, Wirtschaftsförderer bei der Vetschauer Stadtverwaltung. Er will die Calauer Abgeordneten am 18. August von der Sinnhaftigkeit eines solchen regionalen Energie-Bündnisses überzeugen. Dabei wird er durchaus schon auf praktische Beispiele verweisen können. So habe eine Analyse der Arbeitsgruppe Energieverbrauch offengelegt, welche städtischen Gebäude die größten Energiefresser sind. »Die Oberschule und das Stadtschloss verbrauchen pro Quadratmeter mehr als die durchschnittliche Menge«, erklärt Pönack. Eine Frage, die sich daraus ergebe, ist die nach der künftig effektivsten Energieversorgung. Energieerzeuger, -versorger und alle anderen, die mit am runden Tisch des »Spreewalddreiecks« sitzen, könnten anhand aller Konzepte ihre Investitionen für die nächsten Jahre entsprechend ausrichten. »Dazu wollen wir Calau mit ins Boot holen«, sagt der Wirtschaftsförderer. Je mehr Akteure mitarbeiten und je größer das Gebiet sei, umso genauer falle letztlich das Ergebnis aus. Es gehe ganz einfach darum, Daseinsvorsorge zu treffen. Mario Karwath (Fraktion Die Linke), Vorsitzender der Calauer Stadtverordnetenversammlung, sieht darin ein wichtiges Thema. »Bis September haben Fraktionen und Ausschüsse nach der Sondersitzung genügend Zeit, sich zu entscheiden«, sagt er.

 

Zum Thema:
Das »Spreewalddreieck«-Projekt, koordiniert durch die Beratungsgesellschaft für Stadterneuerung und Modernisierung (BBSM), wird knapp 75 000 Euro kosten. Dafür hat Vetschau in zwei Jahresscheiben bis 2011 je 8254,69 Euro zu zahlen und trägt gemeinsam mit Lübbenau die finanzielle Hauptlast. Der Bund fördert das Vorhaben mit 37 400 Euro.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Neues Amtsblatt der Stadt Calau online

(06.08.2010)

Ab sofort finden Sie das Amtsblatt Nr. 8 / 2010 vom 06. August 2010 im Internet.

 

 

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Blaues und rosa Lätzchen für die jüngsten Calauer

(06.08.2010)

Amelie Sophie, Clara und Carl sind die jüngsten Calauer und wurden durch Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) einer noch jungen Tradition folgend gebührend begrüßt. Rosa Lätzchen mit der Aufschrift „Ich bin eine Calauerin“ gab es für Amelie Sophie Petras – gefreut hat sich darüber auch Mutter Annika Petras.

 

Das zweite Lätzchen überreichte das Stadtoberhaupt an Manuela Schmidt für ihre kleine Clara. Dazu gab es jeweils einen Untersetzer mit Schusterjungenmotiv für den Babybrei.

Ein Lätzchen in Blau soll auch für Carl Schäfer, Sohn von Nancy Sandmann, mehr als nur ein praktisches Utensil bei den Mahlzeiten sein. 

 Das zweite Lätzchen überreichte das Stadtoberhaupt an Manuela Schmidt für ihre kleine Clara. Dazu gab es jeweils einen Untersetzer mit Schusterjungenmotiv für den Babybrei.

Ein Lätzchen in Blau soll auch für Carl Schäfer, Sohn von Nancy Sandmann, mehr als nur ein praktisches Utensil bei den Mahlzeiten sein.

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Haus der Heimatgeschichte in Calau wird zum Stadtfest eingeweiht

(06.08.2010)

Im Haus Am Gericht 14 in Calau, dem Haus der Heimatgeschichte, ist in diesen Tagen ein Kommen und Gehen. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Museum arbeiten an der Gestaltung einer Dauerausstellung zu Carl Anwandter.

 

Stephan Uhlig, Erika Förster, Martina Hergeselle und Steffi Clemens versuchen, wie Apotheker vor 150 Jahren mit Kräutern aus dem Garten zu arbeiten.

 

»In den neuen Räumen haben wir die Möglichkeit, die Lebens- und Schaffensphasen des bedeutendsten Sohnes unserer Stadt zu dokumentieren«, sagt Steffi Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek. Unter ihrer Regie steht das Heimatmuseum.

 

In drei Räumen im Haus der Heimatgeschichte soll Anwandters Wirken in Calau und in Chile sowie seine Ausstrahlung bis in die Gegenwart gezeigt werden.»Das ist der Zeitstrahl, den wir für die Ausstellung gestaltet haben«, sagt Matthias Nerenz vom Heimatverein und pinnt einen Streifen an die Wand. Auf einen Blick lassen sich die Stationen eines facettenreichen Lebens erfassen. Carl Anwandter wird nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als Apotheker, Erfinder und Reformer erlebbar sein. Die Mitglieder der AG Museum haben sich einiges einfallen lassen, um auch für Familien mit Kindern die Ausstellung interessant zu gestalten. »Wir wollen zeigen, wie vor 150 Jahren ein Apotheker gearbeitet hat«, erklärt Stephan Uhlig. So wurde bei einer Zusammenkunft schon mal mit Kräutern aus dem Garten ausprobiert, wie damals Heilmittel hergestellt wurden. Eine Ladentheke wird aufgearbeitet, Utensilien eines Apothekers werden ausgestellt.

 

Wenn zum Calauer Stadtfest am dritten Augustwochenende das Haus der Heimatgeschichte eröffnet wird, soll der erste Ausstellungsraum zu Carl Anwandter fertig sein. Die beiden anderen Räume folgen später.

 

Ebenfalls zum Stadtfest zeigt der Heimatverein die Exposition »Calau interaktiv - Calauer erinnern sich«. »Anhand der Cottbuser Straße stellen wir historische Ansichten den aktuellen gegenüber«, erklärt Ortschronist Christian Lenz, der auch einen Arbeitsraum im Haus erhält. Er hofft, dass viele Calauer angeregt werden, Stadtgeschichte mit ihren Erinnerungen mitzuschreiben. Zur Eröffnung der Ausstellung werden der chilenische Botschafter und Botschaftsmitarbeiter erwartet, informiert Bürgermeister Werner Suchner.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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„Am Wiesengrund“ feiert 50 Jahre Gartenidylle

(26.07.2010)

Mit einer zünftigen Gartenparty haben die Kleingartenfreunde der Sparte „Am Wiesengrund“ in Calau das 50-jährige Bestehen gefeiert. Drei Tage lang war im Festzelt an der „Stachelbeere“ Stimmung. Mehr als 200 Kleingärtner erlebten das fröhliche Miteinander. Höhepunkt war am Samstag die große Feier mit Kaffeetafel, Blasmusik und ein flotter Tanzabend.

 

Mit einer beherzten Festrede eröffnete Reinhard Dümichen, Vorsitzender der Kleingartensparte »Am Wiesengrund«, die bunte Kaffeetafel, zu der die Frauen insgesamt 30 leckere Kuchen gebacken hatten. Dabei erinnerte der Vorsitzende an die Gründung und Aufbauphasen der erste Garten sparte in Calau: »Es ist nun ein halbes Jahrhundert her, als sich am 12. Februar 1960 im Sitzungssaal des Rathauses eine Reihe kleingärtnerisch interessierter Calauer zusammenfand und die Sparte ,Am Wiesengrund' gründete. Erster Vorsitzender war damals Helmut Winkler, der heute noch seinen Kleingarten hegt und pflegt«, sagte Reinhard Dümichen. Damals zählte die Sparte 99 Mitglieder, während heute 150 Kleingärtner eine Fläche von 5,5 Hektar bewirtschaften. So habe sich ein wahrer Naturpark entwickelt, ein grüner Gürtel um die Stadt, der den Mitgliedern Erholung und Entspannung sichert und zum erholsamen Spazieren einlädt.

 

»Wir mussten damals zehn Jahre warten, ehe wir hier aufgenommen wurden. So groß war die Nachfrage Anfang der 80er Jahre«, erzählte Gerhard Scholz. Schon wesentlich länger hat Günter Paul seinen Kleingarten, in dem auch ein paar Kleintiere zu Hause sind: »Garten - das ist Hobby. Das Gute daran: Man wird immer wieder animiert, an die frische Luft zu gehen.«

 

Die Motivation für das Bewirtschaften eines Kleingarten ist ganz unterschiedlich, und auch junge Leute sind davon fasziniert. »Garten macht Spaß, wenn alles wächst und blüht. Ein Jahr lang habe ich auf Mutti eingeredet, und dann haben wir uns hier angemeldet. Jetzt sind wir schon fünf Jahre hier«, sagte Steve Lachmann begeistert.

 

Stolz sind die Kleingartenfreunde auch auf ihre »Stachelbeere«, das nette Kleingartenlokal, das als kulturelles und gastronomisches Zentrum weit über die Stadtgrenzen hinaus bekannt ist. In mehreren Bauabschnitten erhielt das Lokal sein heutiges Antlitz. Mehr als 40 000 Euro Eigenmittel wurden erwirtschaftet, so Reinhard Dümichen. Er dankte allen beteiligten Firmen und Helfern.

 

Bereits am Freitagabend hatte es eine Festsitzung des Vorstandes in der »Stachelbeere« mit geladenen Gästen, unter anderem den früheren Vorsitzenden, gegeben. Ein blühendes Geschenk überbrachten die Vorstände der befreundeten Calauer Kleingartensparten, die drei seltene Ziersträucher schenkten, die bereits durch Gärtnermeister Heinz Prüfer fachgerecht gepflanzt wurden.

 

Die Angerhof-Blasmusikanten aus Bischdorf spielten einige Klassiker und brachten Stimmung in die Gesellschaft, ehe dann am Abend im Festzelt getanzt wurde.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau nimmt Pokal für Schwimmwettstreit entgegen

(23.07.2010)

Mit dem Pokal im Gepäck ist der Luckauer Bürgermeister Gerald Lehmann am Mittwochmittag nach Calau gereist. Im Erlebnisbad überreichte er ihn als Zeichen des Sieges beim 20:10-Stunden-Schwimmen an Calaus Bürgermeister Werner Suchner.

 

Luckaus Bürgermeister Gerald Lehmann (r.) überreicht den Pokal an den Calauer Bürgermeister Werner Suchner für den Sieg im Städtewettbewerb beim 20:10-Stunden-Schwimmen.

 

Beide Stadtoberhäupter waren sich einig, dass diese Veranstaltung Jung und Alt angesprochen hat. »In Luckau war der jüngste Teilnehmer fünf Jahre, die älteste Schwimmerin 83 Jahre«, sagte Gerald Lehmann.

 

Jüngste Schwimmerin in Calau war Pauline Päch aus Koßwig. Die Fünfjährige erhielt aus den Händen von Bürgermeister Suchner ein Handtuch mit dem Calauer Motiv vom 20:10-Stunden-Schwimmen. Auch Mutter Elena und Bruder Eric (9) hatten zum Erfolg der Calauer beigetragen. Älteste Teilnehmerin war Charlotte Wissing (77). »Wir freuen uns über die Zusage von Luckau, im nächsten Jahr wieder mitzumachen. Und vielleicht ist dann auch Vetschau dabei«, sagte der Calauer Bürgermeister.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mehr als 200 Radler tourten um die Calauer Schweiz

(21.07.2010)

14. Radtourenfahrt mit ungebrochener Resonanz / Gäste aus Holland begrüßt   

 

Zur 14.Auflage der Radtourenfahrt (RTF) „Rund um die Calauer Schweiz“ war das Interesse der Radsportfreunde ungebrochen. Mehr als 200 Fahrer traten auf den vier angebotenen Touren in die Pedale oder nutzen das Calauer Rennen als Sternfahrt. Sogar Gäste aus Holland wurden in Calau begrüßt.

 

Dichtes Gedränge herrschte bereits vor dem Start bei der Anmeldung auf dem Schulhof der Carl-Anwandter-Grundschule zur 14. RTF „Rund um die Calauer Schweiz“. Die freiwilligen Helfer des RSV Calau hatten alle Hände voll zu tun um die mehr als 200 Fahrer korrekt in die Listen aufzunehmen und die Punktekarten zu verteilen. Bei einem kleinen Frühstück hatten die Fahrer auch die Möglichkeit, sich noch einmal zu stärken und jeder Fahrer musste zudem noch seinen ganz eigenen Vorbereitungen treffen. Überraschend wurde eine große Resonanz von Fahrerinnen registriert. Aus Blankenfelde nach Calau angereist waren Elke und Lutz Reich: „Wir fahren hier zum ersten mal mit und wollen die 120 Kilometer-Tour schaffen. Das ist gut organisiert und das Fahrerfeld ist ganz ordentlich“. Gleich daneben bereiteten mit Undine und Marcus Weike sich einweitres Pärchen aus Berlin vor: „RTF´s fahren wir häufig mit. Diesmal haben wir die 150 Kilometer im Visier. Vier-ein-halb bis fünf Stunden sind wir unterwegs. In Calau sind wir zum zweiten mal. Eine sehr angenehme Stecke hier“, bestätigten die Radler vom R.C. Charlottenburg. 

 

Einige Vereine nutzen die RTF als Sternfahrt und hatten bereits vor dem Start schon einige Kilometer in den Beinen. Der LRT 92 Lübben kam gleich mit 16 Fahrern nach Calau. „Das ist eben unser gemeinsames Hobby. Mit 15 bis 20 Fahrern sind wir immer unterwegs und die Calauer kommen ja auch zu unser RTF. In Calau ist schon vieles Standart und es freut uns immer wenn wir sehen, was dieser verhältnismäßig kleine Verein wieder auf die Beine stellt. Das macht Spaß hier“, stellte Thomas Schulz fest. Die Lübbener bildeten das zweitstärkste Team in Peloton. 

 

Bürgermeister Werner Suchner, selbst radsportbegeistert und im Organisationsteam die RTF engagiert, gab pünktlich um 9 Uhr in der Springteichallee den Start frei zur 14. Radtourenfahrt „Rund um die Calauer Schweiz“. 208 Fahrer und ein paar Nachzügler setzen bei optimalen Radsportbedingungen sich in Bewegung.

Vier Strecken verschiedene Strecken über 40 km, 79 km, 120 km oder die große Runde über 150 km konnten nach Karte absolvier werden. An den Kontrollpunkten an der Strecke wurde die Teilnahme per Stempel bestätigt und auch eine Erfrischung gereicht.


Etwas zeitversetzt strampelten der große Pulk des RSC Cottbus, die allein mit 28 Fahrern am start waren, hinterher um einen Stau an den Kontrollpunkten zu vermeiden.
Während die einen die persönliche Herausforderung suchten, brachte es für manche Teilnehmer auch die kleine Runde. „Ich bin mit meinem Lebensgefährten hier. 40 Kilometer sind für mich okay.“, sagte Christa Lorenz aus Lübbenau und freute sich, dass sie mit Christine Schwarzbuch aus Meißen (Sachsen) schnell zusammen fand, während ihre Männer auf großer Tour unterwegs waren.

 

Die weiteste Anreise hatten Evelien und Aalt Docter aus Zwolle aus den Niederlanden. „Das ist großartig hier. Wir sind viel unterwegs, waren auch schon zu Fahrten in Frankreich. Jetzt sind wir in Deutschland unterwegs und so kamen wir nach Calau. Eine wunderschöne Gegend hier und wir werden ja auch noch viel auf den 79 Kilometern sehen.“, so Aalt Docter.
Fast genauso extrem das Vorhaben von Andreas Heinz aus Cottbus. Er kam per rad aus Cottbus, drehte in Calau eine kleine Runde und machte sich dann auf den Weg nach Gelsenkirchen. „Das sind etwa 800 Kilometer. Am Samstag möchte ich zur großen Veranstaltung beim Bundesradsporttreffen dabei sein. Schöner kann man Deutschland nicht kennen lernen als auf dem Rad“, sagte Andreas Heinz mit großer Vorfreude.

 

Zum Abschluss ging auch noch eine kleine Schar zum Volksfahren auf die Strecke. Calaus Radsport-Urgestein Arno Gehla (72) führte die etwas 20 Radler in einem gemütlichen Rundkurs um Calau.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Nicht Rosalie, sondern Erna heißt der Uhu

(20.07.2010)

Für erstaunte Gesichter bei zahlreichen Besuchern des Strand- und Vereinsfestes am Grünewalder Lauch sorgte kürzlich die Greifvogelschau. Falkner Dirk von Bargen aus Werchow bei Calau stellte Raubvögel vor. Neben einem Uhu brachte der Vogelexperte Steinadler, Wüstenbussarde und Falken mit. Viele glaubten, der Uhu sei Rosalie aus dem Fernsehfilm „Drei Haselnüsse für Aschenbrödel“. Doch der Vogel, der sich nicht so gern fotografieren ließ, heißt Erna und wiegt 2,5 Kilogramm.

 

Assistentin Traci füttert den Greifvogel nach der Vorführung.

 

In seinen beiden rund 45-minütigen Vorführungen stellte Dirk von Bargen jeden Vogel genau vor. Die Besucher konnten auf Tuchfühlung mit den prächtigen Tieren gehen. Das sorgte für erstaunte Gesichter bei den Anwesenden. »Es ist faszinierend, diese Tiere so nah zu sehen. Solch eine Show habe ich schon einmal im Teutoburger Wald miterlebt. Es ist anerkennenswert, dass es Menschen gibt, die sich mit diesen Vögeln beschäftigen«, erzählt Erich Dickfeld aus Lauchhammer.

 

Ein Foto für das Familienalbum machte Zahnarzt Dr. Torsten Richter. Mit seinem Patenkind besuchte er die Show. Er war begeistert. »Solchen Greifvögeln war ich noch nie so nah. Es ist interessant mit ansehen zu können, wie elegant die Tiere hier sitzen. In Peru habe ich einmal eine Kondorshow miterlebt», erklärt der 47-jährige Leipziger, der seine Eltern in Lauchhammer besuchte.

 

Auch Konrad Kirchhöfer aus Lauchhammer-West war begeistert. »Ich sehe zum ersten Mal solch eine Show und finde sie überaus interessant», so der 59-jährige Naturliebhaber.

 

Die Liebe zu den Vögeln begann Dirk von Bargen in seiner Kindheit zu entwickeln. »Früher haben wir hin und wieder einmal einen Vogel aufpäppeln können. Das war toll. Als kleiner Junge musste ich aber auch mit ansehen, wie der Habicht die beste Taube im Stall holte», berichtet der 46-jährige Greifvogelexperte aus seiner Anfangszeit.

 

Nach der Wende machte er sein Hobby dann auch zum Beruf. Rund 200 bis 300 Stunden bedarf es, bis ein Vogel in einer Show mitwirken kann. »Ich gewöhne die Vögel an bestimmte Zeiten«, erläutert von Bargen.

 

Mit seinen Falken und Bussarden, die er selbst züchtet, war er mehrfach bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern zu Gast. Auch im Fernsehen wurden sie gezeigt. »Wir waren einmal zu einer Hochzeit eingeladen. Hier sollte der Uhu die Eheringe bringen«, erzählt er.

 

Jeder Vogel hat bei von Bargen einen Namen. So heißt zum Beispiel der rund 2,5 Kilogramm schwere Uhu Erna, der sieben Kilogramm schwere Steinadler Diana. »Genauso wie die Göttin der Jagd«, sagt von Bargen.

 

Mit seiner Vorstellung trug von Bargen zu einem gelungenen Strand- und Vereinsfest bei. Rund 1500 Gäste haben nach Angaben der Veranstalter das Fest besucht. In seinen beiden rund 45-minütigen Vorführungen stellte Dirk von Bargen jeden Vogel genau vor. Die Besucher konnten auf Tuchfühlung mit den prächtigen Tieren gehen. Das sorgte für erstaunte Gesichter bei den Anwesenden. »Es ist faszinierend, diese Tiere so nah zu sehen. Solch eine Show habe ich schon einmal im Teutoburger Wald miterlebt. Es ist anerkennenswert, dass es Menschen gibt, die sich mit diesen Vögeln beschäftigen«, erzählt Erich Dickfeld aus Lauchhammer.

 

Ein Foto für das Familienalbum machte Zahnarzt Dr. Torsten Richter. Mit seinem Patenkind besuchte er die Show. Er war begeistert. »Solchen Greifvögeln war ich noch nie so nah. Es ist interessant mit ansehen zu können, wie elegant die Tiere hier sitzen. In Peru habe ich einmal eine Kondorshow miterlebt», erklärt der 47-jährige Leipziger, der seine Eltern in Lauchhammer besuchte.

 

Auch Konrad Kirchhöfer aus Lauchhammer-West war begeistert. »Ich sehe zum ersten Mal solch eine Show und finde sie überaus interessant», so der 59-jährige Naturliebhaber.

 

Die Liebe zu den Vögeln begann Dirk von Bargen in seiner Kindheit zu entwickeln. »Früher haben wir hin und wieder einmal einen Vogel aufpäppeln können. Das war toll. Als kleiner Junge musste ich aber auch mit ansehen, wie der Habicht die beste Taube im Stall holte», berichtet der 46-jährige Greifvogelexperte aus seiner Anfangszeit.

 

Nach der Wende machte er sein Hobby dann auch zum Beruf. Rund 200 bis 300 Stunden bedarf es, bis ein Vogel in einer Show mitwirken kann. »Ich gewöhne die Vögel an bestimmte Zeiten«, erläutert von Bargen.

 

Mit seinen Falken und Bussarden, die er selbst züchtet, war er mehrfach bei Geburtstags- und Hochzeitsfeiern zu Gast. Auch im Fernsehen wurden sie gezeigt. »Wir waren einmal zu einer Hochzeit eingeladen. Hier sollte der Uhu die Eheringe bringen«, erzählt er.

 

Jeder Vogel hat bei von Bargen einen Namen. So heißt zum Beispiel der rund 2,5 Kilogramm schwere Uhu Erna, der sieben Kilogramm schwere Steinadler Diana. »Genauso wie die Göttin der Jagd«, sagt von Bargen.

 

Mit seiner Vorstellung trug von Bargen zu einem gelungenen Strand- und Vereinsfest bei. Rund 1500 Gäste haben nach Angaben der Veranstalter das Fest besucht.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal SFB

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Josef und Kevin über den Calauer Dächern

(16.07.2010)

„Den Calauern mal so richtig aufs Dach steigen“ – damit wirbt die Stadt Calau im Internet. Diese Gelegenheit nutzen auch viele Besucher der RUNDSCHAU-Sommertour am Donnerstag.

 

Josef Lieske (l.) und Kevin Krause genießen den Blick von der Aussichtsplattform.

 

Turmführer Dietmar Kschischow begleitete den Aufstieg und vermittelte viel Wissenswertes zur Kirche und zum Turm. Auf der Besucherplattform entdeckten dann die Sommertour-Gäste markante Ziele in der Umgebung. 

“Wo ist Tropical Island ?“, fragte Karsten Zergenge aus Calau verwundert, als sein Blick über den Horizont schweifte. So ging es fast allen Besuchern, die sich in luftiger Höhe erst einmal orientieren mussten. „Da glaubt man nun Calau zu kennen. Aber von hier oben sieht die Stadt ganz anders aus.“, bestätigte Heinz Schneider und sagte weiter: „Wir hatten mit meiner Frau Renate schon mehrfach den Anlauf genommen, endlich mal auf den Turm zu kommen. Und heute hat es endlich mal geklappt. Einfach wunderbar der Ausblick.“  
Ehe die Besucher der RUNDSCHAU – Sommertour diesen herrlichen Panoramablick genießen konnten, waren sie 164 Stufen nach oben gekraxelt. Natürlich nicht in einem Stück. Turmführer Dietmar Kschischow legte an markanten Stellen während der Turmbegehung Pausen ein. So erfuhren die Gäste viele Details zum Bauwerk oder zur Flora und Fauna im Kirchturm.
“Das ist hier die Glöckner-Stube, von der aus früher die Glocken mit diesen Seilen geläutet wurden. Der Überlieferung nach hat man am Klang des Glockenspiel auch gehört, ob ein erfahrener Glöckner oder eine Aushilfe an den Seilen war.“, so Dietmar Kschischow während seiner Führung.
Der Turmwächter, der zugleich auch die Glocken läutete, war bis ins Jahr 1901 beschäftigt, erfuhren die Besucher. Danach war das Läuten der Glocken ehrenamtlich, später erst mit einem Elektromotor. Bestaunt wurde auch die massive Bauweise des Turm, die im Glöcknerzimmer sehr gut erkennen ist. Im Übergang zum Kirchenschiff stutzen einige über die Spuren tierischen Lebens in der Kirche. „Da brauchen wir keine Angst haben, das sind Fledermäuse. Die haben hier ihre Kinderstube“, wusste Paul Rosolek aus Boblitz. Er interessiert sich für die kleinen Flieger, zumal er zu Hause in lauen Sommernächten einige abends fliegen sieht. „Ich wusste von Fledermäusen hier und war auch schon in der alten Ziegelei in Cabel. Heute hat es nun endlich mal geklappt.“, so Paul Rosolek. Neben den Fledermäusen leben auch der Turmfalke, der Mausersegler oder auch die Schleiereule unter dem Kirchendach oder in den von der Naturwacht vorbereiteten Nistkästen.

Langsam kletterte die Besuchergruppe in den Glockenstuhl. Während alle erst einmal verschnaufen mussten, hatte Dietmar Kschischow schon wieder die Beschreibung der Glocken des Calauer Geläuts parat. „Und das war im Krieg alles zerstört ?“, kam eine Frage aus der Mitte. Zu den Glocken wusste der Turmführer nun noch viel mehr zu berichten. „Trotz der Tragik der Folgen des zweiten Weltkriegs, gibt es etwas Positives zur Hauptglocke zu berichten, die mit 580 Kilogramm und einem Durchmesser von 99 Zentimetern heute die größte in Calau ist. Sie stammt aus dem Jahr 1694.“, erklärte Dietmar Kschischow. Weiter berichtet er, dass sie in der zu Kriegzeiten ausgebaut und zum Einschmelzen verfrachtet wurde. Nur Dank der Innenschrift wurde sie im Hamburger Glockenhafen wieder gefunden und konnte so Calau eindeutig zugeordnet werden. Das Calauer Geläut wurde 1951 mit zwei neune Glocken aus Apolda wieder vervollständigt. Die Erläuterungen auf der Uhrenebene mit den Brutkästen für den Turmfalken hatten für die Besucher ebenfalls wieder ihren Reiz.

„Ich hätte nicht gedacht, dass dieser Aufstieg so interessant wird. Wir haben mit meinem Mann schon mehreren RUNDSCHAU-Sommertouren mitgemacht. Die waren immer schön. Aber hier im Kirchturm beeindruckt mich vor allem die Vielfalt der interessanten Fakten, die dieser Turm mit einander verbindet“, stellte Edeltraut Nowowieski aus Vetschau fest. Die letzte Treppe führte nun auf die Aussichtsplattform und alle freuten sich nach dem Aufstieg nun auf den Ausblick.
Ulrich Paulusch aus Calau hielt alles mit sein kleinen Kamera fest: „Ich wollte schon mal beim Stadtfest rauf, aber da war der Andrang so groß. Heute passte super. Ich bin wirklich erstaunt, wie grün doch unsere Stadt in die Landschaft eingebettet ist. Das empfehle ich weiter.“

 

... zur Geschichte

 

Der Kirchturm wurde im Jahr 1480 gebaut. Der Aufsatz der einstigen barocken Kuppel (Welsche Haube) wird für das Jahr 1669 beschrieben. Mit mehr als 70 Metern war er der höchste Turm der Niederlausitz. Am 19.April 1945 leidet der Turm stark unter den Kriegseinwirkungen und brennt aus. Ein Jahr später bekam er ein Notdach aus Holz, ehe 1962 die heutige Spitzhaube aufgesetzt wurde.
Von 1998 bis 2000 erfolgte die denkmalgerechte Sanierung der baulichen Hülle des Turms und von 2001 bis 2003 die Innensanierung des Turms. Seither ist der Calauer Kirchturm als einer der wenigen Türme in der Niederlausitz wieder begehbar.

 

... Zahlen und Fakten


164 Stufen führen über mehrere Etagen zur Aussichtsplattform in 37,20 Metern Höhe. Die Sichtweite im Panorama liegt im einem Umkreis von 50 Kilometern.

Von April bis Oktober werden in Calau Kirchturmführungen angeboten. Turmführer Dietmar Kschischow begleitet den Aufstieg, der insgesamt ca. 1 Stunde dauert. Die Teilnehmerzahl ist auf 10 – 12 Personen je Aufstieg begrenzt. Für die Begehung pro Person 1 Euro erhoben.
Anmeldungen sind über die Stadtverwaltung erforderlich.
Zum Stadtfest, zu besonderen Anlässen oder zur RUNDSCHAU-Sommertour ist der Aufstieg kostenfrei.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Josef und Kevin über den Calauer Dächern

Jahrhundertfeier im Beamtenhaus

(15.07.2010)

Das „Beamtenhaus“ in der Parkstraße Nr. 8, ein auffällig großes und vom Baustil her seltenes Haus in Calau, wurde 100 Jahre alt. Die Anwohner feierten gemeinsam mit der Wohngenossenschaft Calau dieses Jubiläum mit einer kleinen Party und einem Rückblick in die 100-jährige Geschichte des Gebäudes.

 

»Das Haus hat eine sehr wechselvolle Geschichte hinter sich und ist das älteste in unserer Wohneinheit. Heute sind wir mit unseren 28 Einheiten ein Sahnestückchen in der Wohngenossenschaft«, sagte Initiator Klaus Grogorick. Er hatte sich im letzten Jahr intensiv um historische Unterlagen bemüht und ist auch fündig geworden. Neben alten Aufnahmen oder Postkarten bekam er ein historisches Adressbuch von 1923 in die Hände, das letztlich sehr aufschlussreich war. »Beim Studieren der alten Unterlagen wurde schnell klar, weshalb die alten Calauer von den Beamtenhäusern sprechen. Wo heute unser Volleyballplatz ist, stand ja früher ebenfalls ein solch großes Haus. Das war im Krieg abgebrannt, und damit auch sicherlich einige Unterlagen zur Gründung der Genossenschaft«, so Klaus Grogorick.

 

Der Ursprung war wohl der »Gemeinnützige Spar- und Bau-Verein zu Calau«, der bereits vor 1910 gegründet wurde. Fast alle Mitglieder waren bei Post, Gericht oder Landratsamt beschäftigt.

 

»Als unsere Genossenschaften im Jahr 1999 miteinander verschmolzen, war es für alle wohl die beste Entscheidung. Hier in diesen Einheiten kann man eindeutig sagen: Der Genossenschaftsgedanke lebt hier noch. Nicht nur beim Feiern, sondern bei der Hausarbeit, bei der Gartenarbeit und im Zusammenleben zwischen Jung und Alt«, sagte Gerd Tscherning, Vorstand der Wohngenossenschaft Stadt Calau. Das bestätigte auch Günter Schübel, jüngster Zuzug im Hause: »Ich bin das Jüngste Hundertstel des Unternehmens«, scherzte er und ergänzte: »Seit fünf Jahren habe ich versucht, in diese Genossenschaft zu kommen. Das »Wir-Gefühl« und die Zusammengehörigkeit sind hier einfach wunderbar.«

 

Gemeinsame Unternehmungen bis hin zum Bau des Volleyballfeldes schweißen die Bewohner täglich enger zusammen und für alle ist es wichtig, dass der Genossenschaftsgedanke weitergegeben wird.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Jahrhundertfeier im Beamtenhaus

Richtfest in Calau

(14.07.2010)

Bürgermeister Werner Suchner schlägt stellvertretend für Bauherrin Marion Goyn, Geschäftsführerin der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC), den letzten Nagel im neuen Dachstuhl des Hauses Cottbuser Straße 44 ein. Dachdeckermeister Frank Dietz von der gleichnamigen Firma zählt die Schläge. Im Haus wird eine neue Dachgeschosswohnung ausgebaut.

 

Eine veränderte Fensteraufteilung, Balkone, eine moderne Heizung und Warmwasseraufbereitung mit Solaranlage sowie eine andere Putzfarbe gehören zum Umbau. Die Bäckerei im Erdgeschoss wird mit einer Rampe ebenerdig erreichbar sein. Mieter erhalten einen Hof. „Das Gebäude wird mit einem Kredit der Investitionsbank des Landes Brandenburg in Höhe von 222 000 Euro, einem KfW-Kredit von 189 600 Euro sowie mit 142 400 Euro aus Eigenmitteln saniert“, informiert die WBC-Geschäftsführerin. Die Bauarbeiten werden voraussichtlich noch bis zum Jahresende andauern.


Quelle: Lausitzer Rundschau -Lokal Spreewald 

Foto zu Meldung: Richtfest in Calau

Gänsehaut-Gefühl in der Kita

(13.07.2010)

Die Kita „Kunterbunt“ in Calau wurde kürzlich in einer feierlichen Einweihung wieder ihrer Bestimmung übergeben. Nach umfassenden Sanierungsarbeiten erstrahlt die Kindereinrichtung in neuem Glanz und bietet die modernsten Voraussetzung für eine optimale Kinderbetreuung. Bürgermeister Werner Suchner danke allen beteiligten Institutionen und Unternehmen für die geleistete Arbeit im Sinne der Kinder.

 

Die 5- und 6jährigen Kinder der „Rasselbande“ und „Strolche“ bedankten sich mit einem Ständchen bei den Firmen für die neue Inneneinrichtung der Kita „Kunterbunt“.

 

»Es war ein »Gänsehaut-Feeling«, als wir mit den Erzieherinnen zum ersten Mal die neuen Räume anschauten. Unsere Kita ist von innen kaum wiederzuerkennen«, beschrieb Ines Kubis, Leiterin der Kita Kunterbunt ihre ersten Eindrücke.

 

Zur Begrüßung hatten die 5- und 6jährigen Kinder mit ihren Erzieherinnen Andrea Hirsch und Kathrin Halleda ein kleines Ständchen vorbereitet. Die beteiligten Unternehmen hatten zur Feier des Tages für die Kinder auch noch etwas im Gepäck. »Kindern etwas zu schenken, ist eigentlich die größte Freude. Wir von der Malerfirma Hönisch aus Spremberg haben den Kinder ein großes Netz kunterbunter Bälle mitgebracht«, sagte Maler Andreas Kiehle.

 

Insgesamt 1,2 Millionen Euro wurden in die Kita investiert, um der Kindereinrichtung eine Funktionalität nach neuesten Betreuungsrichtlinien zu geben. »Von der Gesamtbausumme brachte die Stadt 714 000 Euro aus eigenen Mitteln auf, 306 000 Euro flossen über das Konjunkturpaket II des Bundes und weiter 180 000 Euro sind über das Kitabetreuungsgesetz finanziert worden«, so Bürgermeister Werner Suchner. Er ging auch auf die Begleitumstände der gesamten Baumaßnahme ein: »Aufgrund der Änderung des Kita-Gesetzes mit dem damit verbundenen Anspruch auf einen Betreuungsplatz ab 2013 zeichnete sich schnell ab, dass die vorhandenen Kapazitäten nicht reichen.«, so Werner Suchner (parteilos). So konnten nach Fertigstellung des Hortes im Haus I der Oberschule die Hortkinder zusammengelegt werden. Die Kita zog während der Bauzeit Dank des Entgegenkommens des Landkreises vorübergehend in das leerstehende Bürogebäude in der Georg-Schumann-Straße und konnte somit ihren Spielplatz weiter nutzen. Insgesamt zehn Firmen wurden mit den bauausführenden Arbeiten beschäftigt. Der Küchenbereich, die sanitären Anlagen und die Elektro-Anlage sind nun auf dem modernsten Stand. »Wir haben natürlich auch auf die Energie-Effizienz großen Wert gelegt. Die Aufenthaltsräume im Erdgeschoss wurden mit einer Fußbodenheizung ausgestattet, die Raumheizung wird zentral gesteuert und die Warmwasserbereitung erfolgt über eine Solaranlage auf dem Dach des Hauses«, betonte der Bürgermeister. Kita-Leiterin Ines Kubis bedankte sich nicht nur bei den Firmen, sondern lobte besonders die Zusammenarbeit mit den Planern: »Wir konnten unsere Vorschläge einbringen, den Umbau mit bestimmten Veränderungen nach unseren Erfahrungen mitgestalten.«, so Ines Kubis. Das bestätigte auch Andrea Garz, Sachbearbeiterin für Kitas in der Stadtverwaltung: »Die Zusammenarbeit war klasse. Wir mussten so manche Hürde nehmen. Allein die Anschaffung des neuen Mobiliars war ein große Erfahrung.«. Die Einrichtung der Räume erfolgte nach dem Bildungsplan der Kita. Derzeit werden etwa 200 Kinder in der Kita betreut.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Leipziger Streichquartett verzaubert Calauer Stadtkirche

(13.07.2010)

Gelungene Premiere der Brandenburgischen Sommerkonzerte in Calau

 

Mit einer unerwartet großen Resonanz feierten die Brandenburgischen Sommerkonzerte am Sonntag in Calau eine gelungene Premiere. Rund 400 Gäste wurden in Calau begrüßt und ließen sich zur Musik von Robert Schumann vom Leipziger Streichquartett in der Stadtkirche verzaubern. Mit Stadtführungen, Museumsbesuch sowie einer bunten Kaffeetafel auf dem Kirchplatz bot die Kirchgemeinde und der Heimatverein ein tolles Rahmenprogramm.

 

»Ich habe schon lange nicht mehr eine solch warmherzige Gemeinde erlebt, wie hier in Calau. Man spürt, wie dieses kulturelle Musikereignis von allen aufgenommen wird und es zeigt das gemeinsame Interesse und die Vernetzung der Kommune, der Kirchgemeinde und des Heimatvereins in der Organisation«, sagte Kara Huber, Vorstandsmitglied der Brandenburgischen Sommerkonzerte.

 

Seit dem Mittag reisten die Gäste aus Berlin und der märkischen Umland in die Schusterstadt. Neben dem Konzert hatten die Calauer für ihre Gäste auch einiges vorbereitet. Die Kirchgemeinde hatte auf dem Vorplatz eine bunte Kaffeetafel im schattigen Plätzchen vorbereitet, die von den Gästen bei tropischen Temperaturen gern angenommen wurde. Am Nachmittag betreute der Heimatverein das Museum und organisierte zwei Stadtführungen für die weitgereisten Gäste. »Ich mache keinen Urlaub, ich fahre jedes Wochenende mit den Konzerten mit. Da habe ich einen tollen Kunstgenuss und lerne jede Woche eine andere Stadt in Brandenburg kennen. In Calau war ich noch nie. Jetzt weiß ich aber, dass die Stadt eine lebendige Geschichte hat«, schwärmte Dr. Helmut Geißlinger aus Berlin.

 

Auch das Leipziger Streichquartett war von der Veranstaltung begeistert: »Wir spielen jetzt bereits das zwölfte Jahr im Rahmen der Sommerkonzerte mit und wie liebevoll wir hier begrüßt wurden, ist schon beeindruckend. Auch die Kirche ist sehr angenehm, das Publikum nicht zu weit weg und das Haus hat einen imposanten Klang«, bestätigte Cellist Matthias Moosdorf. Nach Calau wartet bereits der nächste Auftritt in Montpellier (Frankreich), ehe die Leipziger über den Teich fleigen und in den USA eine Konzert-Tour geben.

 

»Nach 20 Jahren sind wir nun erstmals in Calau zu Gast und ich bin sehr beeindruckt, mit welchen ehrenamtlichen Engagement die Menschen hier diese Veranstaltung unterstützen. Wir würden uns sehr freuen, wenn wir im nächsten Jahr wieder kommen und Calau in den Veranstaltungsplan für 2011 wieder aufnehmen dürfen.«, sagte Christian Schmidt vom Konzertveranstalter. Nach seinen Angaben wurden rund 400 Karten verkauft, was für eine Premierenveranstaltung auch ihn überraschte. »Unser Anliegen war es all den Jahren ja immer, eine Verbindung zwischen Kunst und den Menschen zu schaffen, unser Land kennen zu lernen und Gutes zu tun. In Calau wird für den Erhalt der Orgel in der Kirche gesammelt«, ergänzte Christian Schmidt.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald
 

Brandenburgische Sommerkonzerte in der Stadtkirche Calau

 

Am Sonntag waren die Brandenburgischen Sommerkonzerte zu Gast in der Stadtkirche Calau. Ein Kammerkonzert zu Ehren des 200. Geburtstages Robert Schumanns bot Einblicke in weniger populäre Facetten des vor allem als Lied- und Klavierkomponisten bekannten Meisters.
Auch die »Rheinische« und die »Frühlingssinfonie« sind hinreichend bekannte Werke Robert Schumanns, aber wer kennt sich schon genauer in seinen Quartetten und Quintetten aus; am Sonntag konnte man beginnen, dieses Versäumnis aufzuholen. Das hochdekorierte Leipziger Streichquartett und die junge Pianistin Olga Gollej musizierten Schumanns Streichquartett op. 41 Nr. 3 und das Klavierquintett Es-Dur.

 

Vor allem im Quartett offenbarte sich Schumanns radikale kompositorische Subjektivität. Die gängige Musik seiner Zeit pflegte ja nicht jenen romantischen Ton, den wir von Mendelssohn, dem jungen Brahms und eben von Robert Schumann kennen, sondern entzückte entweder mit frappierender Virtuosität oder rührte biedermeierlich. Weder die landläufige noch die ganz neue Strömung interessierten den Komponisten Schumann. Allein seine Seele wollte er zum Klingen bringen; der hohe Kunstanspruch verstand sich dabei von selbst. Als Spiegelbilder seiner zwei grundgegensätzlichen Stimmungslagen hat er die Kunstfiguren Eusebius und Florestan kreiert. Eusebius ist der kontemplative, ruhige, auch etwas gefühlvolle Typus, Florestan der energische Draufgänger.

 

Markantes Motiv

 

Schumann baut seine Werke nicht aus der widerspruchsvollen Spannung zweier gegensätzlicher Themen auf, sondern gibt einem markanten Motiv die unterschiedlichsten Charaktere. Er spinnt sie aus, verwandelt sie, füllt mit ihnen die bekannten Formen oder sprengt die Formen auf. Das A-Dur-Streichquartett beginnt mit einer echten »Eusebius«-Einleitung, von den Musikern zart und mit leicht geführtem Bogen, mit »halber Stimme« musiziert. Fast improvisatorisch spinnt sich die Musik fort bis sie sich unversehens in einen »Florestan«-Charakter verwandelt hat. Das gesamte Werk lebt von fortwährenden Verwandlungen der Motive und Stimmungen. Das Leipziger Streichquartett folgte dem intimen Kompositionsgestus auch in der Interpretation. Alles war auf einen homogenen Klang abgestimmt. Kleine Höhepunkte in jeder Stimme, mal ein kurz entwickelter Spitzenton, der elegante Bogen einer Phrase, ein markantes Begleitmotiv, alles blieb eingebettet in den Gesamtklang, mit etwas Understatement musiziert. Gelegentlich resultierten daraus wunderschöne Wirkungen, manchmal hätte man sich das eine oder andere bewusst gesetzte Glanzlicht gewünscht.

 

Dass auch das laut Vortragsbezeichnung »Allegro brillante« glitzernd und auftrumpfend beginnende Klavierquintett eher samtig schimmerte als brillierte, ist dem butterweichen Klavierspiel Olga Gollejs zu danken. Dem Trauermarsch des 2. Satzes bekam das unsentimentale Spiel der Pianistin und des Streichquartetts wiederum gut. Er geriet weniger tränenselig als sanft melancholisch, auch der dritte und der Schlusssatz überraschten mit vielen interpretatorischen Ideen. Insgesamt gelangen alle Charakterstück-Sätze überzeugender als die gedankenschweren Kopfsätze - was nicht nur an den Interpreten, sondern auch am Komponisten liegt.

 

Ein Charakterstück par excellence ist das »Jagdquartett« von Jörg Widmann. Er lieh sich ein punktiertes, »jagdliches« Thema aus Schumanns »Papillons op. 2« und entwickelte daraus eine Hatz mit Bogenschlagen und wildem Geschrei. Das Stück beginnt munter und harmlos. Bald zerbröckelt das Thema und entwickelt sich zu einer gruseligen »Wilden Jagd« durch die »Wolfsschlucht«. Das Cello wird am Ende zur Strecke gebracht.

 

Viel Beifall für den Kammermusik-Nachmittag der Brandenburgischen Sommerkonzerte, der seinen groß besetzten Kontrapunkt am nächsten Sonntag mit dem Konzert der »Regensburger Domspatzen« in Cottbus finden wird.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Kultur

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Neuer Info-Punkt für Calauer und Besucher

(08.07.2010)

Ein rotes „i“ leuchtet über dem Eingang zum neuen Calauer Informationspunkt in der Cottbuser Straße 32. Dort ist der neue Anlaufpunkt für Kunden der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) und die Touristeninformation für Besucher der Stadt.

»Gleich am ersten Öffnungstag haben wir durchgängig Besucher in unseren Räumen begrüßen können«, sagt Anke Falkenhan. Die junge Immobilienkauffrau leitet den Calauer Informationspunkt, der am Dienstag zum ersten Mal die Türen für Einwohner und Gäste der Stadt öffnete. Die ersten Touristen waren schon da und nahmen Karten mit den Radtouren rund um Calau mit. Und WBC-Mieter finden Ansprechpartner für ihre Fragen. »Wir hören immer wieder, dass es wichtig ist, dass es nun solch ein Info-Angebot für Calauer und für Besucher gibt«, sagt Anke Falkenhan. »Die WBC bringt sich in das Leben der Stadt ein, das ist durchaus nicht selbstverständlich für ein Wohnungsunternehmen«, betont Bürgermeister Werner Suchner.

 

»Die Tür geht auf, der Kunde hält inne und sagt sich: ,Hier hat sich jemand viel Mühe gegeben.' Ob Mieter der WBC oder Tourist in der Stadt, er fühlt sich wohl, er wird freundlich begrüßt«, sagt WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn zur Einreihung. Für sie erfüllt sich damit eine Vision, die vor Jahren ihren Anfang genommen hat. »Als wir 2004 mit dem Büro von der Werchower in die Cottbuser Straße gezogen sind, war das ein Riesenschritt«, erinnert sie sich an die damaligen räumlichen Bedingungen. Dass der Eckladen als Kunden- und Touristencenter genutzt werden könnte, lag da noch in weiter Ferne. Als der Aufsichtsrat zunächst von einem WBC-Kundencenter überzeugt war, sei vom damaligen Bürgermeister Norwin Märkisch angeregt worden, dass auch Prospekte für Ausflugsziele in der Region ausgelegt werden könnten. In jüngster Zeit gab es dann Sitzungen des Tourismusausschusses, in denen die Idee aufgegriffen und weiterentwickelt wurde.

 

Innenarchitekt Kurt Langer aus Finsterwalde gestaltete die Räume. »Herzstück ist die Sitzgruppe vor der Silhouette von Calau«, sagt er. Dort gibt es auch einen Spieltisch, an dem sich Kinder beschäftigen können, während die Eltern im Gespräch sind. Außerdem steht ein Computer mit Internetzugang zur Verfügung. Auf zwei Monitoren, die in die Pfeiler am Schaufenster integriert sind, werden Informationen der WBC eingespielt.

 

In den Ausbau des Calauer Informationspunktes hat die WBC über 60 000 Euro investiert, informiert die Geschäftsführerin.

 

Die Calauer Stadtverordneten haben zur Aufrechterhaltung der Touristeninformation in diesem Jahr für die WBC einen Zuschuss von 1500 Euro und für 2011 in Höhe von 3000 Euro bewilligt.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mit Leckereien in die Sommerferien

(08.07.2010)

Zur Zeugnisübergabe und Verabschiedung der beiden 6. Klassen der Carl-Anwandter-Schule ist eine Tradition aus vergangenen Zeiten wiederbelebt worden.

 

Konditormeister René Przybilla von der Bäckerei Rietze überreichte Examenssemmeln an Abgänger der Carl-Anwandter-Schule. Monique (l.) erhielt als Mädchen eine Gans, die Jungen einen Esel.

 

»Vor 100 Jahren erhielten die Absolventen vom Bäckerhandwerk eine Examenssemmel«, sagte Schulleiter Dietmar Kuhring beim Abschlussfest für die Schüler, die nach den Sommerferien an weiterführenden Schulen unterrichtet werden. Die Bäckerei Rietze hatte Motive aus den Schulaufgängen als Vorlage genommen: Für Mädchen gab es eine Gans, für die Jungen einen Esel.

 

In einem bunten Programm mit Rezitation auf deutsch und englisch, Musik von rockig bis besinnlich, temperamentvollem Tanz und sportlicher Akrobatik zeigten Schüler verschiedener Klassen am Dienstagnachmittag in der Stadthalle, was sie in den vergangenen Jahren an der Calauer Grundschule und in ihrer Freizeit gelernt haben. Die Jungs von der Medien-AG sorgten für Ton und Licht auf der Bühne. Zum Abschluss hielt Sina Mahling für ihren Jahrgang die Dankesrede.

 

Der Schulleiter erinnerte an das Jubiläum »100 Jahre Schule in Calau« und die Namensgebung »Carl Anwandter« im Jahr 2008. Ein Film über die Schule, den der Förderverein gesponsert hat, wird die bisherigen 6. Klassen an ihre Schulzeit in der Lindenstraße erinnern.

 

Doch auch im nächsten Schuljahr wird es wieder Gründe zum Feiern geben. »Dann sind wir seit 20 Jahren Grundschule«, blickt Dietmar Kuhring schon voraus. 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau plant den Kita-Bedarf bis zum Jahr 2013

(07.07.2010)

Die Stadtverordnetenversammlung Calau hat das Angebot zur Kindertagesbetreuung/Kita-Bedarfsplanung der Stadt für die Jahre 2010 bis 2013 einstimmig beschlossen. Für 2010 sind folgende Kapazitäten geplant: Die Kita „Kunterbunt“, die am Freitag nach dem Abschluss der Sanierungsarbeiten im Haus eingeweiht wird, hat 218 Plätze, davon 148 für Kindergartenkinder und 70 für Mädchen und Jungen im Krippenalter.

 

Die Kita Saßleben hat weiter Bestand. Dafür haben sich die Eltern mit einer Unterschriftenaktion eingesetzt.

 

40 Plätze hat die Natur-Kita Werchow, 28 die Einrichtung in Zinnitz und 18 die Kita Saßleben. Dazu kommen noch 200 Hortplätze und sieben Tagesmütter mit je fünf Plätzen, die Null- bis Dreijährige betreuen.

 

Für den Erhalt der Kita Saßleben haben sich Eltern eingesetzt, die ihre Kinder dort betreuen lassen. Im Rahmen der Diskussion zum Haushalt der Stadt für 2010 war bekannt geworden, dass die Einrichtung nur noch bis 2011 betrieben werden sollte, da die Kommune nicht die Gelder zur baulichen Instandsetzung des Gebäudes bereitstellen kann. Die betroffenen Eltern starteten eine Unterschriftenaktion, um mit Nachdruck auf den Erhalt der Einrichtung hinzuweisen.

 

Bei einer Vor-Ort-Begehung, an der auch das Jugendamt des Kreises teilnahm, wurden die Voraussetzungen für eine Verlängerung der Betriebszeit geklärt. Wie das Bauamt der Stadt informiert, werden gegenwärtig Arbeiten erledigt, um die Auflagen für Sicherheit und Brandschutz abzuarbeiten. Dazu gehören auch Reparaturen an den Fenstern im Bewegungsraum. Umfangreichere Arbeiten werden für den Haushalt 2011 geplant. 

 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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WBC eröffnet Info-Center

(07.07.2010)

Seit Dienstag ist das neue Kundencenter der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) in der Cottbuser Straße 32 für Mieter und für Besucher der Stadt. Integriert ist eine Tourist-Info.

Zur Einweihung am Montag ist das Center von WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn auf »Calauer Info-Punkt« getauft worden. Geöffnet ist Dienstag bis Freitag von 9 bis 18 Uhr sowie am Samstag von 10 bis 16 Uhr (Mai bis September) bzw. 9 bis 12 Uhr (Oktober bis April).
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau schwimmt Luckau um zwölf Längen davon

(06.07.2010)

„Herr Böttner, was trinken Sie für Bier?“ Diese Frage wurde am Samstagabend in Calau mit nicht enden wollendem Jubel quittiert. Bedeutete sie doch den Sieg im 20:10-Stunden-Schwimmen für die Calauer. Der Verlierer muss dem Sieger nämlich einen Kasten Bier ausgeben.

Es war ein spannender Moment, als nach dem großartigen Finale im 20:10-Stundenschwimmen Calau vs. Luckau die Ergebnisse errechnet und per Telefon-live-Schaltung bekannt gegeben wurden. Calau legte vor und schwamm in dieser Zeit 486,75 Kilometer. 200 Badelustige jubelten, denn Luckau hatte mit 474 Kilometern das Nachsehen.

 

Mehr als 250 Schaulustige und Schwimmbegeisterte standen zum Startschuss um 0 Uhr im von der Feuerwehr hell erleuchteten Calauer Bad. Bürgermeister Werner Suchner eröffnete gemeinsam mit seinen Amtskollegen Helmut Wenzel (Lübbenau) und Bengt Kanzler (Vetschau) sowie Klaus Wecke (WAC), Simone Kunde und Simone de Las Casas dos Santos (Kreissportbund OSL) das Schwimmspektakel mit einem Hechtsprung ins kühle Nass.

 

Die Calauer legten mit riesiger Begeisterung vor. Nach einer Stunde war klar: Calau führt! Um 5 Uhr morgens wurde dort die 100 Kilometer-Marke geknackt. Sechs Stunden später lagen sie scheinbar uneinheilholbar vorne - doch dann konterte Luckau mit Hilfe von Triathleten und zog gegen Mittag vorbei. Calau setzte nach, übernahm die Führung, war eine Stunde später 13 Kilometer mehr gekrault.

 

Am Nachmittag wurde der Städtewettstreit zum Kopf-an-Kopf-Rennen. Beide kraulten im Finale um jede Bahn. »Ich bin sprachlos. Mehr als 350 Teilnehmer sind heute für unser Calau mit großer Begeisterung geschwommen«, sagte Bürgermeister Suchner. »Das ist eine ganz großartige Sache hier. Da schwimme ich gerne mit«, sagte Wolfram Kirmse aus Leipzig, der von seinem Enkel ins Calauer Bad mitgenommen worden war.

 

Auch die Calauer Jugend war happy. »So voll habe ich das Bad noch nie gesehen, und schon gar nicht bei Nacht«, stellte Jan Matthias aus Calau fest. »Bei guter Musik und den lustigen DJ-Sprüchen macht das Schwimmen gleich noch mehr Spaß. Und die Versorgung ist auch prima«, sagte Liesa Schubert.

 

Christin Panzner aus Missen lud zu ihrem Geburtstag gleich ihre ganze Mädchen-Clique ins Erlebnisbad ein. Am Ende gewannen alle, die mitschwammen, besonders aber die Bäder in Calau und Luckau. Aus sportlicher Sicht setzte Vorjahressieger Ralph Schneider Akzente: mit 310 Bahnen schwamm er die längste Strecke und verbesserte er seine alte Bestmarke.
 
Quelle: Lausitzer Rundschau -Lokal Spreewald

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Zur Neuauflage Vetschau mit ins Boot

(06.07.2010)

Am Wochenende hat in Calau das 20:10-Stunden-Schwimmen im Erlebnisbad in der Ziegelstraße stattgefunden. Nach dem Auftakt mit dem 20:09-Stunden-Schwimmen gab es diesmal einen Städtewettbewerb mit Luckau. Der Calauer Bürgermeister Werner Suchner war als Akteur dabei.

 

Wie schätzen Sie diese Veranstaltung ein?
Das war eine ganz positive Sache. Die Begeisterung der Leute, rund 350 Teilnehmer und viele Zuschauer über den ganzen Tag, war beeindruckend. Sehr viele Familien waren ins Bad gekommen. Es gab ein besonderes Flair. Dazu hat der großartige Einsatz des Schwimmmeisterteams beigetragen, aber auch die Schulklassen, die auf dem Gelände zelteten und so dazu beitrugen, dass auch nachts immer Schwimmer auf die Bahnen gehen konnten. Die Feuerwehr hat das Lagerfeuer abgesichert, das Bad ausgeleuchtet, das Zelt zum Fußballschauen aufgebaut. Und Feuerwehrleute sind mitgeschwommen.

 

Werden manche Besucher jetzt öfter die Einrichtung nutzen?
Ich hoffe schon, denn sogar Calauer, die schon lange nicht mehr im Bad gewesen sind, waren gekommen und erstaunt, wie gepflegt die Anlage ist.

 

Eine Neuauflage ist ja mit dem Luckauer Bürgermeister schon verabredet. Wie könnte es 2011 weitergehen?
Ja, mit Luckau wollen wir die Veranstaltung fortsetzen. Und vielleicht können wir auch noch Vetschau ins Boot holen. Bürgermeister Bengt Kanzler war ja diesmal selbst beim Start dabei und von der Aktion ganz angetan.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Einführung des neuen Personalausweises ab 1. November 2010

(01.07.2010)

Am 1. November 2010 wird der neue Personalausweis im Scheckkartenformat den bisherigen Personalausweis ablösen. Das neue Dokument, Ihre wichtigste Karte, wurde gegenüber Ihrem alten Ausweis mit einigen hilfreichen Neuerungen versehen. 

Wie schon der bisherige Ausweis enthält auch das neue Dokument zahlreiche Sicherheitsmerkmale. Diese Merkmale machten schon den bisherigen Ausweis zu einem der fälschungssichersten Dokumente der Welt. Diese Standards werden mit dem neuen Personalausweis nicht nur übernommen, sondern noch verbessert.

 

Ihr neuer Personalausweis bietet Ihnen die Möglichkeit, die herkömmliche Nutzung von Ausweisen aus der „Papierwelt“ in die digitale Welt zu übertragen. Mit neu geschaffenen Funktionen bietet er Ihnen viele Einsatzmöglichkeiten vor allem im Internet.

 

Wenn Sie mehr über den neuen Ausweis mit seinen neuen Möglichkeiten erfahren möchten, können Sie sich hier auf den Seiten des Personalausweisportals umfassend informieren.

 

Für weitere Informationen und Fragen rund um das Thema Personalausweis und Reisepass, steht Ihnen auch unser Einwohnermeldeamt gerne zur Verfügung.

 

 

Ordnungsamt

[Broschüre: Alles Wissenswerte zum neuen Personalausweis (pdf-Format 1,5 MB)]

[Personalausweisportal]

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Aussteller für 1. Calauer Handwerksmesse im Oktober gesucht

(30.06.2010)

Nun ist es endlich soweit! Am Samstag/Sonntag, den 02./03. 10.2010 findet in der Stadthalle die 1. Calauer Handwerksmesse, veranstaltet durch die gebürtige Calauerin Janine Duschka (Inhaberin der Veranstaltungsagentur Multi Talents) in enger Zusammenarbeit mit der Stadt Calau statt.

 

Für diese Messe werden nun Aussteller jeglichen Handwerks gesucht. Wenn Sie also das Interesse haben, Ihren Kundenkreis innerhalb von nur einem Wochenende immens zu vergrößern, sich einen Überblick über Ihre Konkurrenz oder zukünftigen Partnern schaffen zu wollen, melden Sie sich als Aussteller für die Calauer Handwerksmesse 2010 über das Anmeldeformular auf http://multi-talents.de/Handwerksmesse/graphics/Ausstelleranmeldung.pdf an.

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SV Calau bleibt Kreisligist

(28.06.2010)

Als der junge Schiedsrichter Andy Schmidt um 16.45 Uhr das Relegationsspiel abpfiff, standen die Görlsdorfer Kicker (1. Kreisklasse) wie in der Vorwoche nach dem Pokalfinale wieder mit leeren Händen da. Kreisligist SV Calau gewann das Alles-oder-Nichts-Spiel vor 240 Fans mit 4:1.


Der Calauer Robert Thoran (l.) brachte seine Mannschaft durch zwei Tore mit 2:0 in Führung. Görlsdorfs Topstürmer Jan Niechciol (r.) blieb dagegen erfolglos.

 

Die Zufriedenheit über eine erfolgreiche Saison wird sich aus Görlsdorfer Sicht wohl erst später einstellen. Vielleicht gemeinsam mit der Erkenntnis, dass die Kreisliga im Moment eine Nummer zu groß ist. Die Calauer sind dagegen mit einem blauen Auge davongekommen und können sich über den Verbleib in der höchsten Spreewald-Spielklasse freuen.Favorit mit rasantem StartCalau startete rasant in die Partie, was Görlsdorf sichtlich beeindruckte. Mit hoher Laufbereitschaft, Zweikampfstärke und gutem Kombinationsspiel drängten sie die Blau-Weißen sofort tief in deren eigene Hälfte. Nach gerade einmal zwei Minuten lag der Ball im Görlsdorfer Gehäuse. Das gut harmonierende Schiedsrichtergespann erkannte aber völlig zu Recht auf Abseits und somit das Tor nicht an. In einigen Szenen wirkte die Defensivabteilung der Blau-Weißen überfordert und unterband mehrfach nur mit Foulspiel die Calauer Angriffe. Abseitstor von GörlsdorfDer SV-Schlussmann musste bis zur zehnten Minute auf eine Ballberührung warten. Nachdem die Görlsdorfer das Staunen über den engagierten Gegner eingestellt hatten, kamen sie selbst zu besseren Aktionen. Sie erzielten den überraschenden Führungstreffer. Sebastian Richter stand jedoch im Abseits und auf der Anzeigetafel weiter das 0:0. Calau agierte fortan vorsichtiger, sodass die Zuschauer bis zum Pausenpfiff nur wenige Torchancen und insgesamt ein mäßiges Spiel sahen. Hellwach präsentierte sich Calau mit dem Anpfiff zur zweiten Hälfte. Robert Thoran wurde auf der linken Seite nur halbherzig bedrängt. Sein Flachschuss rollte - nicht unhaltbar - unter dem Keeper der Görlsdorfer zum 1:0 ins Tor. Das Mittelfeld fand bei Görlsdorf nicht statt. Der Trainer brachte zunächst zwei neue Leute. Struktur blieb aber weiter eine Fehlanzeige. Lange Bälle auf Jan Niechciol wurden vom Absender mit vielen Wünschen für ein gutes Gelingen begleitet. Doppelpässe und gelungene Flankenläufe waren auf Görlsdorfer Seite aber Mangelware. Das 2:0 in der 67. Minute erzielte erneut Robert Thoran aus einer ähnlichen Situation wie beim Führungstreffer. Der Torhüter hatte diesmal keine Abwehrchance. Der Widerstand war damit bei vielen Görlsdorfern gebrochen. Ein Handelfmeter in der 78. Minute für Calau entschied den Ausgang des Spiels vorzeitig. Torsten Künzel verwandelte sicher vom Punkt. Mit dem 3:1 in der 88. Minute betrieb Joachim Klindworth lediglich Ergebniskosmetik. Tobias Michling hatte etwas dagegen. Er stellte mit dem 4:1 in der 89. Minute den alten Abstand und den Endstand her. Verhaltener Calauer JubelDer Jubel der Calauer fiel verhalten aus, brauchte es doch eben dieses Relegationsspiel, um die insgesamt schwache Saison noch versöhnlich zu beenden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Durchwachsene Ergebnisse und ein Turniersieg von Jeany Krüger

(28.06.2010)

Nachwuchs-Ranglisten im Tischtennis mit neuen Gesichtern

 

Die Ausspielung zu den Landesbereichsranglisten der Lausitz in allen Nachwuchsklassen hat für die Teilnehmer der SV Calau durchwachsene Ergebnisse gebracht. Dennoch erfreuten sich die Verantwortlichen auch einiger Lichtblicke.


Ein neues Gesicht im Calauer Tischtennis: Isabell Dittmann feierte eine gelungenen Einstand als Vierte in der Landesbereichsrangliste.

 

So feierte Isabell Dittmann (SV Calau), kürzlich erst Landes-Vize bei den Mini-Meistern geworden, einen bravourösen Einstand in den offiziellen Spielbetrieb des TTVB. Bei ihrem ersten großen Auftritt erkämpfte sich bei den Schülerinnen B an heimischen Tischen eine hervorragenden vierten Platz und wird nun in 14 Tagen die Qualifikation zu den Top 10 von Brandenburg spielen. Während etablierte Mädchen noch eine Nummer zu groß waren, behauptete sich als Neuling hervorragend und feierte eine super Einstand.
Jonas Günther, dessen Start nach einer Verletzung bis zuletzt fraglich war, wurde Neunter .

Bei den Schüler A kam ein sehr knappes Ergebnis zustande, wonach Sabine Raack (SV Calau) trotz positivem Spielverhältnis von 5:3 Siegen auf Platz fünf kam. Demnach wäre Ihre ein weiterkommen verbaut. Nach näherem Betrachten wurden jedoch Ungereimtheiten festgestellt, so dass die SV Calau umgehend Protest einlegte. Neuling Elisa Tartz hatte einen schweren Einstand und wurde Siebente, Stefanie Gillbricht Neunte.

Mit einen ungefährdeten Sieg steuert Jeany Krüger (jetzt SV Calau) in Richtung Verbandsrangliste. Die gebürtige Vetschauerin, die zur neuen Saison in das Calauer Damen-Team wechselte, setzte sich eindrucksvoll durch. Etwas enttäuschend hingegen der fünfte Platz für Stefanie Weiß (SV Calau), die allerdings mit Knieproblemen arg gehandicapt war.

Isabell Muelbredt sowie Sebastian Apitz (beide SV Calau), beide ebenfalls sehr aussichtsreiche Nachwuchsspieler in Calau, mussten die Ranglisten verletzungsbedingt absagen.

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Springteichallee wieder offen

(25.06.2010)

Die Calauer Springteichallee ist am gestrigen Donnerstagnachmittag wieder für den Straßenverkehr freigegeben worden. Wenige Minuten nach der Übergabe rollten die ersten Fahrzeuge über die ausgebaute Hauptverkehrsader.

 

Das rote Band zur Freigabe der Springteichallee durchschneiden Karsten Vollmer von der Baufirma Eurovia, die Calauer Bauamtsleiterin Margitta Görs, Harald Bretschneider vom Planungsbüro Sawa und Bürgermeister Werner Suchner (v.l.).

 

Einer der ersten Testfahrer war Norwin Märkisch. Der ehemalige Calauer Bürgermeister attestierte den Bauleuten eine gute Arbeit. »Eine wichtige Anbindung ist fertiggestellt. Sie führt vom Kreisverkehr ,Luckauer Tor' an der Landesstraße 55 über die Otto-Nuschke-Straße zur Karl-Marx-Straße, die als L 52 in Richtung Altdöbern geht«, sagte Bürgermeister Werner Suchner (parteilos). Der Ausbau der 400 Meter langen Strecke sollte eigentlich schon im Mai abgeschlossen sein. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Verzögerung dem langen und kalten Winter geschuldet sei.

 

Gemeinsam mit dem Wasser-und Abwasserzweckverband Calau (WAC) setzte die Stadt das Bauvorhaben in zwei Abschnitten um. Vom WAC wurden Trink- und Schmutzwasserleitungen erneuert. Die Stadt ließ mit Fördermitteln die Fahrbahn, Gehwege, den Regenwasserkanal und die Straßenbeleuchtung bauen. »Auf 975 000 Euro belaufen sich die Baukosten für die Stadt. Es sind 414 000 Euro Fördergelder vom Land Brandenburg geflossen«, erklärte der Bürgermeister.

 

Viel Lob gab es nicht nur von ihm für die Arbeit der beteiligten Firmen, der Planer und der Mitarbeiter des Bauamts. Auch Familie Körner, die den Straßenausbau als Anwohner täglich miterlebte, sparte nicht mit Dank. »Wir waren oft auf Hilfe angewiesen. Ob die Mülltonnen raus- und wieder reingestellt werden mussten oder ich mit dem Fahrrad zum Einkaufen vom Grundstück herunter wollte, die Mitarbeiter der Firmen waren sehr entgegenkommend und hilfreich«, sagte Alwine Körner. Ein besonderes Lob gab es für Polier Uwe Standtke von Eurovia, der als Ansprechpartner für die Anwohner vor Ort war. »Doch nun sind wir zufrieden, dass wir die Bauarbeiten hinter uns haben«, sagte Lothar Körner. Er hofft, dass die Straße und die neuen Wasser- und Abwasseranschlüsse lange halten.

 

»Gut zusammengearbeitet haben wir auch mit der Verkehrsgesellschaft OSL, die den Busverkehr trotzt längerer Fahrtwege und -zeiten abgesichert hat«, sagte Werner Suchner. Mit der Straßenverkehrsbehörde habe es ebenfalls eine gute Abstimmung gegen. Dennoch bedauert er, dass die Springteichallee nicht für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt wurde, obwohl sie an den beiden Schulen vorbeiführt. Mit Verkehrszählungen will die Stadtverwaltung noch einmal Argumente für eine Vekehrseinschränkung sammeln. »Es geht um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg«, sagte Thoralf Krengel vom Ordnungsamt. Einer der ersten Testfahrer war Norwin Märkisch. Der ehemalige Calauer Bürgermeister attestierte den Bauleuten eine gute Arbeit. »Eine wichtige Anbindung ist fertiggestellt. Sie führt vom Kreisverkehr ,Luckauer Tor' an der Landesstraße 55 über die Otto-Nuschke-Straße zur Karl-Marx-Straße, die als L 52 in Richtung Altdöbern geht«, sagte Bürgermeister Werner Suchner (parteilos). Der Ausbau der 400 Meter langen Strecke sollte eigentlich schon im Mai abgeschlossen sein. Der Bürgermeister verwies darauf, dass die Verzögerung dem langen und kalten Winter geschuldet sei.

 

Gemeinsam mit dem Wasser-und Abwasserzweckverband Calau (WAC) setzte die Stadt das Bauvorhaben in zwei Abschnitten um. Vom WAC wurden Trink- und Schmutzwasserleitungen erneuert. Die Stadt ließ mit Fördermitteln die Fahrbahn, Gehwege, den Regenwasserkanal und die Straßenbeleuchtung bauen. »Auf 975 000 Euro belaufen sich die Baukosten für die Stadt. Es sind 414 000 Euro Fördergelder vom Land Brandenburg geflossen«, erklärte der Bürgermeister.

 

Viel Lob gab es nicht nur von ihm für die Arbeit der beteiligten Firmen, der Planer und der Mitarbeiter des Bauamts. Auch Familie Körner, die den Straßenausbau als Anwohner täglich miterlebte, sparte nicht mit Dank. »Wir waren oft auf Hilfe angewiesen. Ob die Mülltonnen raus- und wieder reingestellt werden mussten oder ich mit dem Fahrrad zum Einkaufen vom Grundstück herunter wollte, die Mitarbeiter der Firmen waren sehr entgegenkommend und hilfreich«, sagte Alwine Körner. Ein besonderes Lob gab es für Polier Uwe Standtke von Eurovia, der als Ansprechpartner für die Anwohner vor Ort war. »Doch nun sind wir zufrieden, dass wir die Bauarbeiten hinter uns haben«, sagte Lothar Körner. Er hofft, dass die Straße und die neuen Wasser- und Abwasseranschlüsse lange halten.

 

»Gut zusammengearbeitet haben wir auch mit der Verkehrsgesellschaft OSL, die den Busverkehr trotzt längerer Fahrtwege und -zeiten abgesichert hat«, sagte Werner Suchner. Mit der Straßenverkehrsbehörde habe es ebenfalls eine gute Abstimmung gegen. Dennoch bedauert er, dass die Springteichallee nicht für den Lkw-Durchgangsverkehr gesperrt wurde, obwohl sie an den beiden Schulen vorbeiführt. Mit Verkehrszählungen will die Stadtverwaltung noch einmal Argumente für eine Vekehrseinschränkung sammeln. »Es geht um die Sicherheit der Kinder auf dem Schulweg«, sagte Thoralf Krengel vom Ordnungsamt.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Senioren feierten in der Stadthalle

(22.06.2010)

Anlässlich  der 17. Brandenburgischen Seniorenwoche zog es am vergangenen Freitag rund 100 Calauer Senioren zu einem bunten Nachmittag in die Stadthalle in der Lindenstraße. Bei Kaffee und Kuchen und einem  abwechslungsreichen Programm,  gestaltet von Schülern der Grund- und der Oberschule Calau, sowie beschwingter Musik mit den „Cortinas“ wurde viel Spaß und Unterhaltung geboten.

„Traditionsgemäß“, so  der Vorsitzende des Calauer Seniorenbeirates Gerhard Scholz bei der Eröffnung, „begann die Seniorenwoche wieder in Senftenberg." In Calau wurde sie mit dem Bürgermeisterforum fortgesetzt. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto: "Sozial gesichert leben für alle Generationen.“ Diese Thematik gewinnt immer größere Bedeutung. „Die demographische Entwicklung macht auch vor Calau nicht halt“, führte Gerhard Scholz weiter aus. „Der Anteil der Älteren an der Gesamtbevölkerung wird immer größer und wenn die Kluft zwischen Arm und Reich immer breiter wird, gibt es auch in der Seniorenpolitik immer mehr Handlungsbedarf. Noch geht es uns Rentnern gut, aber man muss auch an die Nachfolgegeneration denken.“

Dass die Calauer Schüler das Programm gestalteten, hob  Gerhard Scholz besonders hervor: „Wir wollen den Kindern aus unserem Territorium die Möglichkeit geben, Oma und Opa zu zeigen, was sie drauf haben. “Die Schüler der Robert – Schlesier – Oberschule hatten einen üppigen Kuchenbasar organisiert und die 9. Klasse ein  Programm mit lustigen Sketchen und einem Mix aus Ohrwürmern der Schlagerszene und modernen Songs vorbereitet. Der Chor der Grundschule begeisterte das Publikum mit Liedern und Gedichten.

Bürgermeister Werner Suchner zeigte sich beeindruckt von den kritischen Worten des Vorsitzenden und würdigte die gute Zusammenarbeit der Senioren mit den Jugendlichen: „In Zeiten knapper Kassen ist es in eine gute Entscheidung,  wenn sich alle Altersgruppen gegenseitig unterstützen.“ Er überreichte dem Seniorenbeirat einen Scheck über 150 Euro zur Förderung der weiteren Arbeit.

Werner Suchner nutzte die Gelegenheit, auch die Senioren auf das 2010 - Stunden – Schwimmen am 3. Juli hinzuweisen. “Vielleicht möchte der eine oder andere mitmachen. Egal ob zwei, drei oder zehn Bahnen, jeder Teilnehmer ist gern gesehen!“

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Dreimal gewinnt Calauer Nachwuchs im Tischtennis

(22.06.2010)

13. Kinder- und Jugendsportspiele des Landkreises in Calau

 

Sehr spannend verliefen die Tischtennis-Wettkämpfe bei dem 13. Kinder – und Jugendsportspielen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Calau. Dreimal Gold ging an den Calauer Nachwuchs und einmal war Vetschau vorn. Rund 30 Mädchen und Jungen gingen in den beiden Altersklassen an den Start.

Stolz präsentierten die Mädchen und Jungen ihre Medaillen bei den Kinder- und Jugendsportspielen des Landkreises im Tischtennis in Calau.

 

In Calau an gewohnter Stätte in der Stadthalle fanden die Kinder Dank der Unterstützung der Abteilung Tischtennis der SV Calau sehr gute Bedingungen vor. Erfreulich die sehr gute Beteiligung der Ganztagsschulen, an denen Tischtennis in der Arbeitsgemeinschaft gelehrt wird. Dadurch war auch eine besonders gute Beteiligung der Calauer Kinder zu verzeichnen, zumal hier der Tischtennis-Verein ein führendes Nachwuchszentrum ist. Kinder von der Grundschulen Missen, aus Vetschau während diesmal das Lübbenauer Paul-Fahlisch-Gymnasium, Senftenberg, Lauchhammer oder Großräschen nicht den Weg nach Calau fanden. Die Kinder- und Jugendsportspiele werden traditionell durch den Landkreis OSL finanziell unterstützt.

In diesem Jahr begrenzten sich die Wettkämpfe auf die Jahrgänge `97 sowie `98 /`99. Bei den jüngsten Zelluloid-Artisten erkämpfte sich tatsächlich die Jüngste bei den Mädchen die Goldmedaille:

Isabell Dittmann (SV Calau) gewann in der Neuauflage des Vorjahresfinals gegen Wiebke Strangfeld (Missen) sicher mit 3:0 Sätzen. Jeweils Dritte wurden Theresa Richter und  Jessica Miller (beide Missen). In der Jungen-Konkurrenz fehlten leider ein paar leistungsstarke Spieler. Am Ende setzte sich Niklas Bülow durch, Silber gewann Kevin Urban (beide Grundschule Vetschau). Die beiden dritten Plätze belegten Billy Richard Prinz (Missen) und Max Scharkowski (Grundschule Calau).

Die Entscheidung der großen Mädchen im Jahrgang ´97 bestimmten die Calauer Mädchen: souverän setzte sich Sabine Raack durch und gewann Gold. Silber ging an Elisa Tartz und die beiden Bronze-Medaillen erkämpften sich Christin Panzner (alle SV Calau) sowie Monique Steinert (Grundschule Calau). Ganz stark der Auftritt bei den Jungen, denn nicht die favorisierten Vetschauer machten das Rennen, sondern Franz Marschelke (Grundschule Calau) gewann Gold Er setzte sich sogar gegen Eric Schulz (Vetschau), der Silber gewann, durch  und verwies auch Felix Hoffmann und Jonas Kühn (beide Grundschule Calau) auf die Bronze-Ränge.

Jugendliche traten in diesem Jahr zu  den kinder- und Jugendsportspielen überhaupt nicht an.

Zur Siegerehrung, die durch die Jugendreferentin der Kreissportjugend Oberspreewald-Lausitz Simone Kund erfolgte, wurden die Medaillen und Urkunden überreicht.

 

 

 

 

 

 

 

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1.SV Lok Calau gewinnt Kreispokalfinale

(22.06.2010)

Vom Helden zum Pechvogel

 

So grausam kann Fußball sein. Da saß Blau-Weiß Görlsdorfs Torwart Robert Ruhnau beim Bankett und hatte keinen Appetit. Soeben hatte seine Mannschaft vor 450 zahlenden Zuschauern das Pokalfinale gegen Lok Calau mit 1:4 verloren und er hatte dem neuen Pokalsieger mit zwei Patzern auf den Thron verholfen.

Vorher und nachher. Vor dem Anpfiff: die Kapitäne Benjamin Ast (l., Görlsdorf) und Felix Peschmann (r., Calau) bei der Begrüßung. Hinterher jubelte Lok über den 4:1-Sieg.

 

Da half es ihm auch nicht, dass sein Trainer Lutz Howel sagte, ohne ihn hätte Görlsdorf das Finale nicht erreicht. Im Halbfinale war er noch der gefeierte Mann, der mit einigen Glanzparaden und gehaltenen Elfmetern seinem Team den Weg ebnete. Nun war er traurig, wie die gesamte Mannschaft.

 

Die Partie begann mit einem Abtasten beider Teams. Lok hatte den ersten Eckball (1.), Görlsdorf die erste Freistoß-Möglichkeit, Nico Büttner zielte allerdings in die dritte Etage (6.). Lok war von Beginn an präsenter, war mehr in Bewegung und hatte auch die erste richtige Chance, als Martin Winkler nach schönem Pass von Michael Bieberstein das Görlsdorfer Gehäuse knapp verfehlte (8.). Schon zu diesem frühen Zeitpunkt wurde deutlich, dass der Underdog aus der ersten Kreisklasse einen schlechten Tag erwischt hatte. Die gesamte Mannschaft war zu weit weg von den Gegenspielern und ließ Calau zu viel Raum. So hatte der Favorit schon vor dem 1:0 gute Möglichkeiten. Robert Ruhnau konnte sich bei einem Schuss von Felix Peschmann auszeichnen (9.), und auch bei einem Solo von Michael Bieberstein war der Blau-Weiß Keeper Endstation (18.). Das Führungstor für Lok fiel kurios. Ein hoher Ball sprang durch den Strafraum, wurde von zwei Abwehrspielern verfehlt, der irritierte Görlsdorfer Schlussmann sprang am Ball vorbei und am langen Pfosten sagte Martin Winkler »Danke« (1:0, 19.). Nur eine Minute später hatte Martin Winkler die nächste Möglichkeit, aber er vergab (20.). In einer Begegnung auf überschaubarem Niveau nahmen sich beide Teams danach erst einmal eine Auszeit. Die sehr faire Partie nahm erst wieder Fahrt auf, als Martin Hoffmann mit einem Knaller am Blau-Weiß Keeper scheiterte (33.). Auf der Gegenseite brauchte Jan Niechciol nach einem weiten Einwurf von Sebastian Richter zu lange zum Abschluss (34.). Als Robert Ruhnau einen eher harmlosen Freistoß von Andreas Liebegall vor die Füße von Michael Bieberstein fallen ließ, der locker zum 2:0 einschob, war das Pokalfinale nahezu entschieden (36.). Görlsdorf wirkte in der Folge mut- und ratlos und kassierte noch vor der Pause den endgültigen Knock-out. Nach einem Ballverlust von Martin Mrose spazierte Mario Hößler unbehelligt bis zur Torauslinie und bediente Michael Bieberstein, der zum 3:0 traf (40.).

 

Schon drei Minuten nach dem Wechsel war die Halbzeitansprache von Görlsdorf Trainer Lutz Howel Makulatur. Martin Winkler traf von der linken Seite mit rechts genau in den Dreiangel zum schönsten Tor des Tages (4:0, 48.). Und es ging weiter. Nach einem kapitalen Bock von Danny Petsch vergab Martin Winkler das 5:0 leichtsinnig.

 

Gegen einen geschlagenen Gegner nahm Calau in der Folge die Füße hoch. Trotzdem musste Lok-Keeper Robert Radnick zum verdienten Ehrentor der Blau-Weißen kräftig helfen. Einen Eckball von Oliver Strauß beförderte er irgendwie ins eigene Tor (79.). So war der Jubel auf Calauer Seite groß, als Kapitän Felix Peschmann den von der Kreistags-Chefin Uta Tölpe gespendeten Pokal in die Höhe riss.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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„Die Region muss ihre Kräfte bündeln“

(21.06.2010)

Bürgermeister Werner Suchner war am Mittwochnachmittag zu Gast bei den Calauer Senioren.


100 Tage Amtszeit als Calauer Bürgermeister liegen hinter Werner Suchner (52). Am 13. Dezember 2009 war er als Sieger aus der Stichwahl mit Amtsinhaber Norwin Märkisch hervorgegangen. Von 3756 gültigen Stimmen hatte Werner Suchner 2076 erhalten. Er war als Einzelbewerber zur Bürgermeisterwahl angetreten. Im ersten Wahlgang am 29. November hatte keiner der sechs Kandidaten mehr als 50 Prozent der Stimmen erhalten. Wie nun der Start ins neue Amt gelungen ist, welche Aufgaben sich für die nächste Zeit abzeichnen, wollte die RUNDSCHAU wissen.

 

Welches Resümee ziehen Sie für die ersten Wochen im Rathaus?

Ich bin sehr zufrieden, denn ich wurde von den Mitarbeitern der Verwaltung toll unterstützt. So habe ich in vielen Bereichen schnell einen Einblick bekommen. In manche Beratung, an der ich als Bürgermeister nicht hätte teilnehmen müssen, habe ich mich gesetzt. So erfährt man direkt, wer sich um welche Aufgaben kümmert. Gleich zu Beginn besuchte ich alle städtischen Einrichtungen, auch die Kindertagesstätten und den Bauhof. Im April waren alle Ortsbeiratsmitglieder zu einer Gesprächsrunde eingeladen worden.  

 

Sind bei dieser Gelegenheit Probleme angesprochen worden?

Es gab eine ganze Reihe von Fragen. Die Amtsleiter waren mit dabei, so konnten in den meisten Fällen gleich Antworten gegeben werden. Auch beim RUNDSCHAU-Stammtisch in Werchow war ich als Gast dabei. Mit dem Seniorenbeirat der Stadt gab es Kontakt – und im Rahmen der Seniorenwoche war ich am Mittwoch zu einem Forum im Haus der Begegnungen. Für die Seniorenarbeit hat die Stadt am Freitag in der Stadthalle einen Scheck in Höhe von 150 Euro überreicht.

 

Im Wahlkampf hatten Sie sich auf die Fahnen geschrieben, enger mit den Nachbarstädten zusammenzurücken. Wie geht es da weiter?

Wir sind als Verwaltung mit den umliegenden Gemeinden Lübbenau, Vetschau, Luckau, Altdöbern im Gespräch. Beispielsweise sind im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus die Ausschussmitglieder über das Regionale Energiekonzept Spreewalddreieck informiert worden, an dem Vetschau und Lübbenau bereits mitarbeiten. An diesem Thema wollen wir weiterarbeiten. Eine Bereicherung wird auch das 20:10-Stundenschwimmen am 3. Juli sein. Diesmal findet die Veranstaltung ja gemeinsam mit Luckau statt.  

 

Welches Augenmerk legen Sie auf die Wirtschaftsförderung?

Diesen Aufgabenbereich will ich auf meinem Tisch belassen. Ich bin einer der wenigen Bürgermeister, der im Arbeitskreis Wirtschaftsförderung mitarbeitet. Ich habe auch schon eine Reihe von Calauer Unternehmen besucht. Im Rahmen der Efre-Wanderausstellung sind an viele Calauer Firmen Schreiben herausgegangen, in denen sie zum Ausstellungsbesuch eingeladen und auf die Fördermöglichkeiten des Europäischen Fonds für regionale Entwicklung hingewiesen wurden. Mit der Händlergemeinschaft stimmt die Verwaltung ab, wie in Zukunft die Innenstadt belebt werden kann. Auch mit der WBC gibt es gemeinsame Vorhaben wie das Projekt „Willkommen Familie!“ oder die Integration einer Touristeninformation in das neue Kundencenter. Mit der Wohnungsgenossenschaft gab es bereits Gespräche zur Zusammenarbeit. Auch von der erfolgreichen Tourismusmesse kann Calau profitieren. So gibt es das Interesse einer Agentur, im Oktober in Calau eine Handwerkermesse auszurichten. Das ist ein Angebot für heimische Unternehmen und kann auch Besucher in die Stadt ziehen.  

 

Wie hat sich die Zusammenarbeit mit den Fraktionen der Stadtverordnetenversammlung entwickelt?

Es herrscht ein sachliches Klima in den Sitzungen, auch wenn nicht immer alle einer Meinung sind. Unterschiedliche Auffassungen sind in einer Demokratie normal. Ich habe vor, mich nach der Sommerpause alle zwei Monate mit den Fraktionsvorsitzenden zu treffen. In solch einer Runde können Sachfragen schon angesprochen werden. Die Verwaltung ist auch bereit, Kompromisse anzubieten. So hatte die Diskussion um die Ehrensatzung gezeigt, dass es unterschiedliche Auffassungen gibt. Am Ende wurde die Beschlussvorlage mehrheitlich verabschiedet. Bei Gesprächen in einer Gratulationsrunde zu Geburtstagen oder Jubiläen können die Leute direkt ihre Wünsche ansprechen. Manches lässt sich vielleicht dann ganz einfach lösen.  

 

Welche Aufgaben sind für Sie zukünftig besonders vorrangig?

Ein Schwerpunkt ist die Vernetzung von Kindertagesstätten und Schulen. In der Zusammenarbeit von Grundschule und Kita sind wir schon vorangekommen. Auch die Oberschule soll noch besser eingebunden werden. Wir müssen den Vorteil des zentralen Schulstandorts nutzen. Die Vorschulmesse war solch eine Gelegenheit, auf die Calauer Bildungseinrichtung hinzuweisen. Das ist ein Ansatzpunkt, die guten Bildungsmöglichkeiten über die Stadt hinaus bekannt zu machen. Die Stadt zeigt ihre Wertschätzung für die geleistete Arbeit auch mit der Ausstellung von Arbeiten der Landespreisträger Kunst im Rathaus. Beim Empfang der ausgezeichneten Schüler habe ich meine Anerkennung ausgesprochen. Calau ist eine Stadt der kurzen Wege, das trifft auch auf den Schulstandort zu. In der Verwaltung steht die Einführung des doppischen Haushalts bis Ende des Jahres im Mittelpunkt. Ab 1. Januar 2011 wird die Doppik eingeführt. Dann ist die städtische Haushaltsführung mit der in Wirtschaftsunternehmen zu vergleichen. Das wird auch an die Abgeordneten neue Anforderungen stellen, sich mit dem Haushalt vertraut zu machen.  

 

Wie soll der Bereich Tourismus weiterentwickelt werden?

Der Spreewald braucht auch ein Hinterland, wenn die Aufenthaltsdauer von Besuchern erhöht werden soll. Gegenwärtig liegt sie bei 2,6 Tagen. Da sind wir wieder beim Punkt der Zusammenarbeit der Kommunen. Die Kräfte müssen in der Region gebündelt werden. Für Calau ist beispielsweise die Radwegeanbindung an den Spreewald wichtig. In der Kommunalen Arbeitsgemeinschaft und im Tourismusverband wird darüber diskutiert. Werden die Kontakte mit Chile weiter gepflegt?

Wir wollen den bis dahin ernannten neuen chilenischen Botschafter zu unserem Stadtfest im August einladen. Wir hoffen, dass er die neu gestaltete Carl-Anwandter-Ausstellung einweiht. Zwei chilenische Gastronomen wollen beim Fest einen Stand betreuen. Und gemeinsam mit dem Freundeskreis Calau-Valdivia sollen die Kontakte zwischen Calauer und chilenischen Schülern weiterentwickelt werden.  

 

Hat sich Ihre Familie schon an die Veränderungen gewöhnt, die das Amt des Bürgermeisters mit sich bringt?

Das passt schon. Ich wusste, dass ich nicht um 16 Uhr Feierabend haben werde. Und wenn es sich wie bei der Landpartie in Bischdorf und Kemmen ergibt, dann kommt meine Frau auch gern mal mit.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald 

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Studie: Spreewald als Reise-Region für Gesundheit und Wellness

(14.06.2010)

Der Spreewald als Region für bezahlbaren und natürlichen Gesundheits- und Wellness-Urlaub: Mit dieser Vision ausgestattet geht Harald Altekrüger in sein Amt als neuer Vorsitzender des Tourismusverbandes Spreewald. Der Landrat aus Spree-Neiße wurde am gestrigen Donnerstag vom Vorstand einstimmig gewählt.


Spreewälder Blumen: Harald Altekrüger (l.) wird beglückwünscht von Calaus Hauptamtsleiter Frank Böttner.

 

Der CDU-Politiker löst wie im Landratsamt in Forst Dieter Friese (SPD) ab. Das einhellige Votum wurde möglich, nachdem Wolfgang Schmidt (SPD), Ordnungsdezernent des Landkreises Dahme-Spreewald, seine Ambitionen zurückstellte. Schmidt ist nunmehr erster Stellvertreter, zweiter Vertreter ist Lübbenaus Bürgermeister Helmut Wenzel (parteilos).Auf den Vorstand wartet viel Arbeit. Zwar sind die Übernachtungszahlen trotz Krise stabil geblieben. Eine Studie der ghh consult GmbH bescheinigt dem Spreewald jedoch ein teilweise biederes Marketing und eine Aufsplitterung von Ressourcen. »Da gibt es allein zehn Internet-Portale, die behaupten, sie seien der Spreewald«, sagt Gutachter Elmar Kunz. Der Spreewald müsse zu einer Marke finden und sich effektiver anbieten. Ziel könne eine Identifikation als Region für Gesundheit und Wellness sein, für die es bereits viele Voraussetzungen gebe. Kunz nannte die Natur, naturnahen Tourismus per Kahn oder rad, das »einzigartige Biosphärenreservat«, Thermen, Bäder und Tropical Islands.Altekrüger bezeichnet die Studie eine »wichtige Arbeitsgrundlage«. Ihre Erkenntnisse müssten nun besprochen und dann auch umgesetzt werden.Laut Kunz ist die Zeit herangerückt zu reagieren. Noch seien die Zahlen für den Spreewald stabil. Darauf dürfe sich aber niemand verlassen. »Wird nicht reagiert, fällt der Spreewald im Wettbewerb zurück.«Die Region verzeichnete 2009 laut Geschäftsbericht des Verbandes ein leichtes Plus bei insgesamt 1,3 Millionen Übernachtungen (ohne Anbieter unter neun Betten). Damit bleibt der Spreewald unter den beliebten Reiseregionen auf dem zweiten Rang hinter dem Ruppiner Land. Die Auslastung der Betten lag bei 39,4 Prozent. »Die Krise«, so Geschäftsführer Peter Stephan, »hat im vergangenen Jahr einen Bogen um den Spreewald gemacht.« Ausnahme seien ausländische Touristen. Deren Zahl ging um mehr als 4000 auf knapp 70 500 zurück.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Viele Tipps zum täglichen Wohlfühlen

(09.06.2010)

Interessante Workshops beim drittem Calauer Gesundheitstag

Fitnesstrainer Frank Noack demonstriert den interessierten Besuchern des Osteoporose-Workshops die geeigneten gesundheitsorientierte Trainingsmöglichkeiten.

 

Ein vielseitiges Angebot rund ums Wohlfühlen präsentierten 12 Dienstleister beim dritten Calauer Gesundheitstag auf dem Innenhof des Ärztehauses. Die Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) und das Fitnessstudio Aktiv Gym XXL initiierten gemeinsam mit weiteren Unternehmen im Gesundheitsdienst diese Veranstaltung. Besonders die Gesundheitsvorträge im Ärztehaus und Workshops fanden gute Resonanz.

 

“Eigentlich wollte ich nur mal schauen, aber ich bin von der Vielfalt überrascht, die mir hier rund um die Gesundheit geboten wird“, stellte Erna Scheppan aus Calau fest. Viele Besucher verweilten bei Ernährungsberaterin Marlen Nowotnick von der AOK. Sie bestimmte nicht nur das Körperfett, sondern präsentierte gesunden und schmackhaften Brotaufstrich mit Frischkäse. Gleich daneben berieten die beiden Kosmetikerin Simone Bauer und Franziska Herzog vom Hairstudio in Calau die Gäste zum Sonnenschutz im Sommer. „Wir erstellen eine Hautdiagnose und können danach gezielt je nach Typ bestimmte Kosmetika empfehlen. Gerade im Sommer müssen viele Mensche auf die Signale ihrer Haut achten“, betonte Simone Bauer.

„Ich bin zwar zum ersten mal hier, aber jetzt weiß ich auch, an wen ich mich wenden kann, wenn ich dann tatsächlich mal Hilfe in Anspruch nehmen muss“, sagte Reinhard Hoffmeister. Burkhard Domres, Seniorenbeauftragter der WBC wies auf die interessanten Workshops hin: „Die Vorträge sind sehr interessant und betreffen auch viele jüngere Menschen. Der Pflegestützpunkt Brandenburg unterstützt Bedürftige und ihre Angehörigen mit wichtigen Hinweisen“.
Dass der Gesundheitstag inzwischen mehr ist als ein Besucherservice, stellte Marion Goyn, Geschäftsführerin der WBC und Initiatorin der Veranstaltung fest: „Für die Unternehmen und Dienstleister ist der Gesundheitstag auch eine interessante Kontaktbörse im Bereich Gesundheit. Mit neuen Ideen sind Kooperationen möglich, die wiederum zu einem besseren Service führen“, so Marion Goyn. Sehr gefragt war auch der Rat des Apothekers Olaf Schubert: „Die Versorgung mit Mineralstoffen wie Magnesium ist sehr wichtig und eine gute Nahrungsmittelergänzung“, so der Fachmann. Kein Platz war mehr frei, beim Mach-Mit-Vortrag zur Osteoporose im Fitnessstudio Aktiv Gym XXL. Anne und Frank Noack zeigte vielfältige gesundheitsorientierte Trainingsmöglichkeiten, die für dieses Krankheitsbild eine stabile Muskulatur erzeugen. Haltungsschwächen und Gleichgewichtsübungen probierten die Besucher gleich mal auf einem Balance-Kissen aus.   

 

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Calauer Grundschüler auf Jobsuche

(01.06.2010)

„Ja ist denn heut' schon Kindertag?“, werden sich Passanten gefragt haben, deren Blicke am gestrigen Freitag auf dem Areal der Carl-Anwandter-Grundschule in Calau hängen blieben. Feuerwehrleute, Rettungspersonal, Schiffsmodellbauer, Forstleute, Polizisten, Mitarbeiter der Sparkasse Niederlausitz, Verkehrswacht und weitere Institutionen verwandelten das Objekt in eine Messelandschaft.

 

Der Info-Stand der Polizei war gut besucht.

 

»Genau so haben wir uns das vorgestellt«, erklärte Schulleiter Dietmar Kuhring. »Die Großen nehmen die Kleinen in ihre Mitte, die bereits heute eine Menge lernen werden«, sagte er und schickte die knapp 50 Vorschulkinder des Einzugbereiches Calau sowie die Schüler der ersten und zweiten Klasse nebst Pädagogen und Erzieherinnen auf Schnupperkurs. »Unsere Kinder werden in 15 gemischte Gruppen eingeteilt, um anschließend 13 verschiedene Stationen zu durchlaufen«, erklärte Anke Kämmer den Ablauf. Die Grundschullehrerin hatte im Schulterschluss mit Schulleiter Kuhring die Vorschulmesse vorbereitet und beide in Aussicht gestellt, dass diese bei entsprechendem Erfolg jährlich angeboten werden soll. Ideengeber war der Verein Medien und Menschen e.V. in Bad Liebenwerda, der in seiner Heimatstadt bereits im vergangenen Jahr eine Vorschulmesse initiiert hat und nun den Calauern zu ihrer Premiere unterstützend und beratend zur Seite stand.

»Bildung und Erziehung sollen als gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen werden«, sagte der Vereinsvorsitzende Andreas Richter und hob das Mitwirken vieler Einrichtungen hervor. »Ziele formulieren für fleißiges Lernen«, lautete ein Leitsatz, den der Mann aus der Bäderstadt an diesem Messetag mehrmals wiederholte. Veranstaltungssponsoren aus Bad Liebenwerda (Epikur und Bauer Fruchtsäfte), Schiffsmodellbauer Siegfried Jurk (Crinitz) und Landtagsabgeordnete Anja Heinrich zählten zu den Teilnehmern, die sich Andreas Richter als Verstärkung aus dem Landkreis Elbe-Elster mitgebracht hatte. Mit Vorschulmessen und weiteren Projekten können wir über Landkreisgrenzen hinweg Interessen bündeln, betonte er. Das »Wir-Gefühl« war charakteristisch für die Aktion der Carl-Anwandter-Grundschule am Vortag des Festes der Vereine und dem Tag der offenen (Schul-)Tür. Gemeinsam triumphierten Vorschulkinder, Grundschüler, Kollegium, leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Gäste bei den Vorführungen von Clown Husch, der auf den Tag einstimmte.

»So schön müsste Schule immer sein«, kommentierte der kleine Theo die Darbietungen von Klassenclown Husch und gab damit Bürgermeister Werner Suchner eine Steilvorlage: »Es ist ihre Aufgabe, den Kindern diesen Wunsch zu erfüllen«, scherzte das Stadtoberhaupt in Richtung Schulleiter und Dietmar Kuhring wusste zu erwidern: In 50 Jahren könnten sich die Kinder ja an der Vogel-Kirsche zurückbesinnen. Der Baum des Jahres 2010 ist von den Kindern zur Erinnerung an die 1. Calauer Messe unweit des Schulgebäudes gepflanzt worden.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mit Kreativität zum Landessieger im Europäischen Kunst-Wettbewerb

(01.06.2010)

Bürgermeister ehrt Kunstarbeiten von Calauer Schülern im Rathaus 

 
Großer Bahnhof für kleine Künstler – so könnte man den Empfang von Bürgermeister Werner Suchner im Calauer Rathaus umschreiben, als er am Dienstag Nachmittag zwölf Calauer Schülern gratulierte, die erfolgreich am 57. Europäischen Wettbewerb

                                                         im Fach Kunst teilgenommen haben.

 

Gemeinsame Freunde über ihre Arbeiten: Laura Klink (r.) und Lucie Tierock aus Calau, deren Zeichnung als Motiv für die Urkunde aller Landessieger ausgewählt wurde.


“Ich finde es ein tolle Sache, wenn unsere Schüler mit ihren kreativen Arbeiten auch an Wettbewerben teilnehmen. Das hilft ihnen in ihrer Entwicklung und sie werden mit Ihren Kunstprojekten Botschafter für unsere Stadt“, sagte Bürgermeister Werner Suchner einleitend.

Mehr als 450 Schüler hatten sich in Brandenburg an diesem Europäischen Kunst-Wettbewerb beteiligt. Davon wurden 12 Schüler aus Calau als Landespreisträger ausgezeichnet. Im Beisein Ihrer Eltern stellten die jungen Künstler ihre Arbeiten vor.
Eine ganz besondere Ehrung erfuhr in diesem Wettbewerb Lucie Tierok. Ihre Zeichnung wurde nicht nur Landessieger der 5.Klassen, sondern ihre Zeichnung wurde von der Jury in Schwedt auch als Motiv für die diesjährige Urkunde aller Landessieger ausgewählt.
Unter dem Motto „Mit neuem Mut“ hatten die Arbeiten entsprechend der Klassenstufen ganz unterschiedliche Motive. Eine ganz authentische Geschichte malte Georg Kühnel aus der 4.Klasse. Sein Werk zeigt die Unterstützung eines Mitschülers bei den Hausaufgaben. „Bei uns stand  - einander helfen – im Mittelpunkt und so kam ich auf dieses Bild“, so Georg Kühnel. Ganz anderer natur waren die Arbeiten von Calauer Schülerinnen, die heute in der 11.Klasse am Lübbenauer Gymnasium lernen. Saskia Lehmann aus Säritz entwarf mit modernen Medien ein Plakat. Es erzählt, wie Schüler oder Studenten aus unterschiedlichen Nationen mit einander lernen. „Ich bin selbst überrascht, dass mein Werk ausgewählt und ausgezeichnet wurde. Aber mit einem bisschen Kreativität lässt sich heute schon viel machen“, erklärte Saskia Lehmann. Charline Neumann aus Calau, die ebenfalls in der 11.Klasse ist, entwarf eine Flyer zu „Neue Werte in Europa“. Darin thematisiert sie die Bekämpfung von Armut und Ausgrenzung.

Dietmar Kuhring, Schulleiter der Carl-Anwandter-Grundschule in Calau, die sich seit Jahren sehr engagiert im Fach Kunst engagiert, zeigte sich sehr erfreut. Die kommunale Würdigung dieser ausgezeichneten Schülerarbeiten sieht er als Zeichen für die Zukunft der Jugend an.
Die Schülerarbeiten werden bis zum Sommer im Calauer Rathaus ausgestellt.  

Alle 12 Landessieger aus Calau mit seinen Ortteilen

 

Laura Klink, Jonas Kühn (Kemmen), Georg Kühnel, Jamie-Lee Primon, Tina Reichwald (Groß Mehßow), Lucie Tierok, Katrin Jeschke, Liesa Schubert, Ann Cecily Kumberg (Mallenchen), Saskia Lehmann (Säritz), Charline Neumann, Jasmin Hain

 

 

 

 

 

Foto zu Meldung: Mit Kreativität zum Landessieger im Europäischen Kunst-Wettbewerb

Calauer Vereine bieten ein buntes Spektakel

(01.06.2010)

Breites Kultur- und Sportangebot begeisterte viele Besucher zum Fest der Vereine

 

Das „Fest der Vereine“ in Calau erlebte am Samstag eine Renaissance. Nach sieben Jahren Pause präsentierten die Vereine der Stadt ein buntes Kultur- und Sportangebot rund um den Schulstandort und begeisterte zahlreiche Besucher.

 

Die Calauer Feuerwehr präsentierte den Fest-Besuchern eine Unfallübung.

 

„Ich weiß gar nicht genau, wie viele Vereine unsere Stadt überhaupt hat und wollte eigentlich noch schnell auf unsere Internetseite schauen“, sagte Bürgermeister Werner Suchner zur Eröffnung und setzte nach: „Ich lasse mich heute einfach überraschen und wenn so viele Calauer auf den Beinen sind, dann gibt es hier heute sicherlich auch viel zu erleben“.

Im kunterbunten Mix und Showprogrammen hatten die Vereine auch jede Menge Spaß und die Carl-Anwandter-Grundschule öffnete zum „Tag der offenen Tür“ ihre Pforten. Die Wanderer waren guten Schritts in der Calauer Schweiz unterwegs, während mehr als 30 Freizeitradler  mit dem RSV eine ca. 28 Kilometer-Schleife um Calau strampelten. Am Vormittag stand besonders die Stadthalle im Focus. Auf der Judo-Matte zeigten die Kinder und Anleitung ihrer Trainer Bärbel Heise und Frank Bach Elemente der Fallschule und Selbstverteidigung und nebenan schafften mehr als 20 Calauer die Disziplinen für das Tischtennis-Sportabzeichen.. Mit einem Hindernisparcours machte die Behindertensportgruppe deutlich, dass scheinbar kleine Hürden im Rollstuhl zu großen Problemen werden können. Auf der Bühne gaben die Kinder der Hort-Tanz-Gruppe und des Jugendclubs eine Kostprobe ihres Könnens ab und heimsten verdiensten Beifall ein. In der großen Sporthalle fegten die Nachwuchshandballer in einem Pokalfight den TSV Peitz mit 32 : 8 Toren vom Parkett. Viele Vereine präsentierten sich mit Aktionen und Ständen  auf den Freiflächen um beide Schulen. Ein echter Hingucker war ein einsitziges Astir CS 77 – Segelflugzeug. Sven Ullrich vom Fliegerclub Bronkow hatte alle Hände voll zu tun, die Instrumente im Cockpit seines Seglers zu erklären, während vom Himmel eine einmotorige Maschine aus Bronkow die Calauer grüßte. „Die Jungen stehen hier Schlange und wolle alle mal in den Flieger“, sagte Sven Ulrich.

Vor der Sporthalle steppte „Ingrid“ und machte die Calauer fit, oder die Sheerleaders legte eine Sohle auf den Asphalt. Mit einem breiten Spektrum in formierten die Heimatvereine aus Zinnitz, Groß Mehßow, und Calau über ihre Arbeit. Auch die Darc-Funker nutzen die Plattform mit einer Funkstrecke und einer Bastelstraße. „Bei uns können die Kinder ihr eigenen Radio bauen und auch mitnehmen“, erklärte Harald Siewert.

Künstlerisch zeigte sich das Amateurtheater „Die Calauer“ mit einem Schwank im Amphitheater. „Es spielt sich sehr gut hier und wir überlegen jetzt, ob wir vielleicht auch mal eine Abendvorstellung für die Calauer hier in diesem Amphitheater unter freiem Himmel spielen“, schwärmte Michaela Kretschmer. An der anderen Seite lockten die Kleintierzüchter mit possierlichen Jungtieren viele Kinder an. „Das Fest ist richtig gelungen. So lernt auch einer mal den anderen kennen. Das müssen wir unbedingt beibehalten“, sagte Frank Luge. Besonders die Kinder hatten Ihren Spaß und der Hort war mit Schminken, Waffelbacken und Bastelstraße vollauf beschäftigt. „Mit haben am besten die Schiffsmodelle gefallen“, freute sich der 10jährige Tim und sein Kumpel Alexander hatte mit dem Hubsteiger der Feuerwehr die größte Freude.  Klaus Winzer, Leiter des Jugendclubs meinte: „Das Ambiente ist ideal gewählt und vor allem ist diese Fest generationsübergreifend. Diese Mischung macht´s !“. Sogar die Kleingärtner hatten eine großen Stand aufgebaut. „Die wenigsten wissen, dass es in der Stadt mehr als 460 Kleingärten in fünf Vereinen gibt“, teilte Helmut Schwenke aus der Sparte „Schreberglück“ mit.

Bei flotter Musik steppten die Damen von Athletik-Gymnastik auf dem Innenhof vor der Sporthalle nach der Choreographie von Ingrid und steckten damit auch zahlreiche Besucher zum spontanen Mitmachen an. Ebenfalls neben den Halle konnten Kinder und Erwachsene traditionell auf die Torwandschießen schießen.

Natürlich durfte auch die Calauer Feuerwehr nicht fehlen, die mit einer Unfallübung für die spektakulärsten Auftritt sorgten. “So ein Unfall mit dem Fahrrad kann genau hier passieren und Aufmerksamkeit auf dem Schulweg ist immer wichtig“, sagte Oberbrandmeister Frank Bareinz.

„Bei eine solch bunten Angebot und dem eifrigen Vereine macht es wirklich großen Spaß, ein solches Fest für alle auf die Beine zu stellen“, sagte abschließend  Sigrid Gottlöber, Vorsitzendes des federführenden Sportbeirates. Die beiden letzten Höhepunkte des Spektakels ware der Einmarsch der Calauer Fanfaren, die dem Fest die Krone aufsetzten. Und am späten Nachmittag hatten die Calauer Handballer zum Freundschaftsvergelich das Team vom HC Spreewald II aus Lübben zu Gast, kassierten jedoch deutlich zu viele Gegentore. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Locken drehen, kochen und backen

(27.05.2010)

Mal auf einer Perücke Locken drehen, in der Großküche backen und kochen oder einen Weg pflastern und einen Geschäftsbrief schreiben: Schüler der beiden 8. Klassen der Robert-Schlesier-Schule in Calau haben beim Praxislerntag in der FAA Bildungsgesellschaft mbH Südost in Cottbus einen Einblick in einige Berufe erhalten.

 

Lisa Marie Kunert und Robin Lott arbeiten in der Küche.

 

Sechs Unterrichtstage haben die Mädchen und Jungen in der Einrichtung verbracht und dabei jeweils drei Ausbildungsberufe kennengelernt. »Meine erste Station war ,Wirtschaft und Verwaltung'«, erzählt Jonas Schwarzkopf (14). Er musste unter anderem einen Geschäftsbrief formulieren. Auf dem Bau hieß es dann Schornsteine mauern. »Das war körperlich anstrengend«, stellt er fest. »Handel und Lager« hieß dann seine dritte Station mit einem Abstecher in ein Großlager. Eine kaufmännische Ausbildung könnte er sich vorstellen. »,Hotel und Gaststätte' haben mir am meisten Spaß gemacht. Da hat man immer mit Leuten zu tun«, sagt Tina Pösch (14). Nur am Computer sitzen und Briefe schreiben, das ist nicht ihr Ding.

 

Einen ganzen Tag lang im Gewächshaus sitzen und Pflanzen pikieren, das ist nichts für Hanna Grogorick. Die 13-Jährige zieht es mehr zu ,Kosmetik und Friseur'. Sie sieht sich in ihrem Wunschberuf bestätigt. Auch Maurice Jamros (15) schaute sich in dem Revier der Mädchen um. Doch bei der Holzbearbeitung und bei den Malern und Lackierern hat er sich wohler gefühlt. Jeder Schüler durfte drei Berufe wählen, über die er sich informieren wollte.

 

»Wir haben diese Form der Berufsfindung zum ersten Mal für die 8. Klassen organisiert«, sagt Fred-Hagen Karzenburg, Fachlehrer für Wirtschaft, Arbeit, Technik (WAT). Es sei vorgesehen, künftig auch andere Fachbereiche einzubeziehen. Er konnte zum Beispiel den Gärtnern beim Berechnen eines Kreises helfen, der bepflanzt werden sollte. So sehen die Schüler auch, dass schulische Kenntnisse in der Berufspraxis gebraucht werden. »Künftig wollen wir auch mit regionalen Unternehmen beim Praxislerntag zusammenarbeiten«, erklärt er. Es soll den Schülern gezeigt werden, welche Ausbildungschancen es in der Region gibt. Gefördert wird der Praxislerntag (Investition in Ihre Zukunft) durch das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit und Familie aus Mitteln des vom Europäischen Sozialsfonds und des Landes Brandenburg.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Bürgermeister eröffnet die Badesaison in Calau

(26.05.2010)

Seit Samstag hat nun auch das Calauer Erlebnisbad geöffnet. Mit einem Sprung ins kühle Nass war Calaus Bürgermeister Werner Suchner der erste Badegast, weitere folgten.


Während Calaus Bürgermeister Werner Suchner sich schon abkühlte, machte sich Nick Kilian bereit, als Zweiter beim Anbaden im Erlebnisbad ins das Schwimmerbecken abzutauchen.

 

Der freie Eintritt zum Eröffnungstag lockte zu Pfingsten bereits einige Calauer in ihr Freibad. Zum Anbaden mit dem Bürgermeister zog es viele Schaulustige an den Beckenrand des Calauer Erlebnisbades. Die neue Schautafel im Eingangsbereich zeigte angenehme 23 Grad Lufttemperatur, während das Wasser mit 17 Grad noch gewöhnungsbedürftig war.Trotzdem ließ es sich das Stadtoberhaupt nicht nehmen, als erster in das schöne klare Wasser zu gleiten. Kurz darauf sprang der achtjährige Nick Kilian hinterher und zog neben Werner Suchner mal schnell zwei Bahnen. »Das ist cool, neben dem Bürgermeister zu schwimmen. Er war zwar schnell an der Wende, aber dann habe ich ihn eingeholt«, strahlte der Zweitklässer. Nick Kilian hatte mit seiner Mutter bereits in der Vorwoche vor dem Eingangstor gestanden, musste aber wieder umkehren, denn die Verwaltung hatte das Anbaden wegen des schlechten Wetters verschoben. Umso größer nun seine Freude beim Anbaden mit dabei zu sein. »Vergangene Woche war es doch zu unangenehm, so dass wir die Saisoneröffnung nun auf Pfingsten verschoben haben. Wenn die Temperaturen sich dann endlich der Jahreszeit anpassen, werden wir sicherlich wieder viele Besucher in unserem Erlebnisbad begrüßen können«, sagte Suchner optimistisch. Fast unbemerkt war auch Renate Becker ins Schwimmbecken gestiegen und genoss es, ihre Bahnen ziehen zu können. »Ist das herrlich! Wenn das Wetter stimmt, bin ich jeden Morgen hier, noch bevor der Trubel beginnt. Das ist echte Entspannung, und in eine solch gepflegten Anlage fühlt man sich einfach wohl«, so die Calauerin. Etwas zögerlich schauten auch Svenja Braun und Lena Wenske vorbei, ausgerüstet mit Rucksack und Decke. »Heute ist ja freier Eintritt und wir wollen mal testen, ob es für uns warm genug ist. Im Sommer sind wir bestimmt viel hier«, so die Calauer Schülerinnen.Mit einem Seitenblick auf die Nachbarstadt Luckau, in der Bürgermeister Gerald Lehmann einen Samstag zuvor die Badesaison eröffnete, glich Calau nun aus. »Beim Anbaden ging Luckau zwar mit 1:0 in Führung, aber dafür haben wir am ersten Badetag besseres Wetter und mehr Besucher«, scherzte Suchner im Hinblick auf das große 20:10-Stundenschwimmen in Calau und Luckau, der in diesem Jahr als kleiner Städtewettbewerb organisiert wird.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mit dem Schusterjungen auf dem Witze-Rundweg

(25.05.2010)

Ideen zur Gestaltung eines Witze-Rundwegs in der Calauer Innenstadt sind in einer Sondersitzung des Tourismusausschusses diskutiert worden. Grundlage waren die sieben Entwürfe, die Studenten der Brandenburgischen Technischen Universität Cottbus (BTU) vorgelegt hatten. Alle Fraktionen stimmten zu, dass an der Gestaltung eines Schusterjungen als Symbol am Rundweg, an der Gestaltung einer zentralen Info-Säule und an Fußabdrücken, die durch die Stadt leiten, gearbeitet werden soll.


Eine Idee des Heimatvereins Calau zum Witze-Rundweg, der im Tourismusausschuss diskutiert wurde. Zu sehen ist eine Wettersäule, an die sich ein Schusterjunge lehnt. Eine ähnliche Säule hat es früher am Röhrkasten auf dem Marktplatz gegeben.

 

Den Weg in den Schulungsraum der Sparkasse Niederlausitz hatten nur wenige Calauer gefunden. So blieben Abgeordnete und Stadtverwaltung weitgehend unter sich in der Beratung, die zusätzlich in den Sitzungskalender aufgenommen worden war, um Calauern nach der Ausstellung der Studenten-Entwürfe ein Diskussionsforum zu geben.

Drogist Heiko Petrick regte an, dass ähnlich wie in den Nachbarstädten für Touristen ein Flyer ausliegen sollte, der über Ausflugsziele in den umliegenden Orten informiert. »Die Informationen sollten gebündelt sein. Wir werden im Laden immer wieder von Besuchern angesprochen, die wissen wollen, welche Sehenswürdigkeiten es gibt«, sagte er. Marion Goyn, Geschäftsführerin der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC), griff diese Anregung auf: »Wenn wir Anfang Juli unser neues Kundencenter eröffnen, dann legen wir das Info-Material gern aus.«

Der Heimatverein Calau schlug vor, dass an der Ecke Cottbuser Straße/Töpferstraße eine Info-Säule stehen könnte. »Eine historische Wettersäule, wie sie auf einer alten Postkarte zu sehen ist, könnte das Vorbild sein«, sagte Matthias Nerenz, Geschäftsführer des Heimatvereins. Weitere Info-Tafeln könnten am Heimatmuseum, an der Ausstellung »Mobile Welt des Ostens«, am Bahnhof und anderen markanten Punkten stehen. Eine Führung per Fußabdrücke, wie sie in mehreren Studenten-Entwürfen vorgeschlagen werden, sei nicht unbedingt nötig. »Kleine Info-Tafeln mit Kalauern und über die Historie, ähnlich wie in Vetschau, sind für Calau ausreichend und kostengünstig«, sagte Matthias Nerenz. Wünschenswert sei auch eine Beschilderung an der Autobahn, die auf die Stadt der Kalauer hinweist. Erlebnisspiele, technische Spielereien seien zu teuer und Bilderwitze zu aufwändig und nicht sicher vor Vandalismus.

 

Eine Auflistung von historisch interessanten Gebäuden und jeweils dazu kurze Informationen legte Sybille Karwath von der Stadtverwaltung vor. »Wenn verbindliche Kostenvoranschläge für die Schilder oder Figuren eingeholt werden, dann müssen vorher Größe und Material konkret feststehen«, sagte sie. Und sie betonte, dass Calau mit seiner ringförmigen Anlage für einen Rundweg ideal sei. »Das hat nicht jede Stadt aufzuweisen«, betonte sie.

Diplom-Psychologin Diana Tietze, Niederlassungsleiterin der Horizonte Sozialwerk GmbH, brachte die Lübbenauer Werkstatt ins Spiel, die am 27. Mai eröffnet werden soll. »Aufsteller wie auch Schusterjungen in verschiedenen Größen könnten aus langlebigem Holz gebaut werden«, sagte sie.

»Wir sollten im Kleinen anfangen und dann schrittweise den Rundweg erweitern«, sagte Dieter Garlich. »Was ist bezahlbar? Auch die Haltbarkeit ist zu bedenken«, sagte er. Ebenso Ausschussvorsitzender Mario Dannenberg sprach sich dafür aus, dass der Witze-Rundweg Stück für Stück umgesetzt wird. »30 000 Euro sind in diesem Jahr im Haushalt vorgesehen«, sagte er. »Wir sollten in der nächsten Woche in der Stadtverordnetenversammlung den Beschluss fassen, wie Calau weiter vorgehen will. Sonst kommen wir in die Sommerpause und verlieren wieder Zeit«, betonte Mario Dannenberg. »Der Prozess muss in Gang gebracht werden. Das Thema ist der Witze-Rundweg, das dürfen wir nicht aus den Augen verlieren«, betonte Bürgermeister Werner Suchner. »Die Internetdomäne ,Witzerundweg' gehört schon der Stadt Calau«, informierte Hauptamtsleiter Frank Böttner.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald



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Eine große rote Schleife für das Luckauer Tor

(20.05.2010)

Der Kreisverkehr am Luckauer Tor in Calau ist eingeweiht worden. Mit einer roten Schleife war das Tor im Kreisel am Mittwoch geschmückt.

 

Bürgermeister Werner Suchner (r.) und Torsten Wiemer vom Landesbetrieb Straßenwesen haben am Mittwochnachmittag bei Nieselregen das Luckauer Tor im Calauer Kreisverkehr eingeweiht.

 

Interessierte Calauer verfolgten trotz des Dauerregens die Zeremonie: Bürgermeister Werner Suchner und Torsten Wiemer, Sachgebietsleiter Bauüberwachung vom Landesbetrieb Straßenwesen, schritten gemeinsam zur Tat und lösten die Schleife.

 

In einem Rückblick erinnerte Bürgermeister Suchner daran, dass es der Stadtplaner Werner Hillmann war, der Anfang der 90er Jahre den Stadtverordneten erklärte, wie mit einem Kreisel die komplizierte Verkehrssituation mit sechs abgehenden Straßen gelöst werden könnte. 1994 wurde von den Stadtverordneten mit einer Satzung der Bau des Kreisverkehrs beschlossen. In enger Zusammenarbeit mit dem Landesbetrieb sei es dann der Stadt mit dem damaligen Bürgermeister Norwin Märkisch an der Spitze gelungen, die Grundlagen für die Neuordnung der Kreuzung zu schaffen. »Das Land, die Kommune sowie der Wasser- und Abwasserzweckverband Calau haben gemeinsam eine Regulierung für diesen Verkehrsplatz gefunden«, sagte Suchner. Trotz vieler Regentage und der baubegleitenden archäologischen Untersuchungen war der Straßenbau, ohne die Anbindung der Bockwindmühle, Ende 2007 abgeschlossen. Rund eine Million Euro hatte der Bau gekostet. »65 Prozent Fördermittel vom Bund und vom Land standen zur Verfügung«, so Suchner.

 

Nach einem innerstädtischen Wettbewerb zur Gestaltung des Innenkreisels entschieden sich 2008 die Stadtverordneten mehrheitlich für einen historisch nachempfundenen Bogen aus imitierten Feldsteinen, der das Luckauer Tor symbolisieren soll. 68 000 Euro kostete das Sonderbauwerk, so Suchner. Zwei Drittel wurden gefördert. »Es ist gut, dass der Kreisel gestaltetet wurde. Die Lösung ist ansprechend«, sagte Torsten Wiemer.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Calauer Drogist Heiko Petrick überraschte seinen Bürgermeister

(20.05.2010)

Mit einer witzigen Idee überraschte der Calauer Drogist Heiko Petrick seinen Bürgermeister: damit das Anbaden im Calauer Erlebnisbad am Samstag wegen der niedrigen Temperaturen nicht noch einmal verschoben werden muss, schenkte er Werner Sucher ein neu kreiertes Handtuch mit einer Calau-Borte, die marginale Punkte der Stadt wie den Marktplatz, den Schusterjungen und den neuen Torbogen am Calauer Kreisel zeigt. „Als Händler möchte ich natürlich auch unser Stadtimage unterstützen. Das Handtuch „Gruß aus Calau“ ist auch ein schöner Geschenkartikel, der gleichzeitig unsere Stadt nach außen transferiert“, so Heiko Petrick.  

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Europäischer Fonds fördert auch Calauer Ideen

(19.05.2010)

Im Calauer Rathaus informiert seit Montag eine Wanderausstellung des Wirtschafts-ministeriums über den Europäischen Fonds für regionale Entwicklung (Efre). Auf Tafeln wird erläutert, wie an 30 Standorten in Brandenburg mit Mitteln aus der Europäischen Union innovative Ideen gefördert werden.

 

Martin Müller (r.) erklärte dem Calauer Bürgermeister Werner Suchner (l.) und dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Mario Karwath, welche Projekte über Efre gefördert werden.

 

»In der aktuellen Förderperiode 2007 bis 2013 stehen Brandenburg rund 1,5 Milliarden Euro über Efre-Mittel zur Verfügung«, erklärte Martin Müller, Referent für Efre-Kommunikation, zur Ausstellungseröffnung. Rund 800 Millionen Euro Fördermittel seien bereits in Projekten gebunden, 700 Millionen Euro wären noch bis 2013 verfügbar. »Bis 2015 müssen die beantragten Mittel verwendet worden sein«, erklärte er. Auch nach Calau sind schon Efre-Mittel geflossen. So gehörte 2008 die Caleg Schrank- und Gehäusebau GmbH zu den Begünstigten. Die Analyse der Produktionslogistik und die Teilnahme an einer Messe wurden anteiligt unterstützt.

 

»Auch kleinere Unternehmen können von dem Förderprogramm profitieren«, sagte Müller. Die Entwicklung von neuen Produkten werde ebenso unterstützt wie beispielsweise das Erschließen internationaler Märkte. Interessierte können ihre Ideen im Kundencenter der Investitionsbank des Landes Brandenburg (ILB) vorstellen und sich dort über Fördermöglichkeiten informieren.

 

Auch auf der Internetseite www.efre.brandenburg.de wird zu den Förderrichtlinien informiert. »Dazu gehört auch eine interaktive Website, die besonders jüngere Nutzer ansprechen soll«, so Müller. »Wir werden mit den Efre-Postkarten nochmals gezielt Firmen anschreiben und sie auf die Ausstellung aufmerksam machen, die bis zum 2. Juni im Rathaus zu sehen ist«, sagte Bürgermeister Werner Suchner (parteilos).

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Sondersitzung zum Witze-Rundweg am Mittwoch in der Sparkasse

(17.05.2010)

Calau diskutiert den Witze-Rundweg

 

Sieben Vorschläge haben Studenten der BTU Cottbus für einen Witze-Rundweg in Calau unterbreitet. Diese Anregungen werden in einer Sondersitzung des Ausschusses für Wirtschaft und Tourismus der Stadtverordneten am Mittwoch, 19. Mai ab 18.30 Uhr im Schulungsraum der Sparkasse, Cottbuser Straße 26, beraten.

 

Wie soll er aussehen, der Calauer Witze-Rundweg ???

  

Die sieben Entwürfe von Studenten des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen der BTU Cottbus zum Thema „Witze-Rundweg in Calau“ sind in der Calauer Filiale der Sparkasse Niederlausitz ausgestellt werden.
Damit sollen die Entwürfe einem noch breiteren Publikum zugänglich gemacht werden, die dann wiederum auf der Sondersitznung des Ausschusses für Wirtschaft, Tourismus und Verkehr am Mittwoch, 19. Mai zu einer regen Diskussion führen soll.
Für alle online-Fans sind  hier  Entwürfe auch hier auf unsere website zu sehen. 

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Theaterstück „Alkohol” beeindruckt Calauer Schüler

(11.05.2010)

170 Mädchen und Jungen der Calauer Robert-Schlesier-Schule haben am Montag die Aufführung des Stückes „Alkohol“ von Patric Tavanti gesehen. Dazu war die Stadthalle in der Lindenstraße zu einem Theater umfunktioniert worden. Der Weimarer Kultur-Express brachte das aktuelle Thema auf die Bühne.

 

Das Ende einer Alkohol-Karriere: Steffi liegt im Koma, ihr Freund Stefan kann das im Rausch kaum erfassen.

 

Steffi ist eine gute Schülerin und will auf keinen Fall eine Loserin, eine Verliererin, sein. Doch ihre Mutter hat keine Zeit für sie. So sucht und findet sie ihren Freund Stefan in einer Clique, in der Alkohol immer dabei ist. Die beiden jungen Schauspieler Julia Stenke (25) und Viktor Wendtner (23) zeigen, wie Sehnsucht nach Anerkennung und Lebenslust in die Sucht führen können. Was als feucht-fröhlicher Spaß beginnt, endet für Steffi mit 4,3 Promille Alkohol im Koma. Ihr Freund taumelt davon und lässt sie liegen.

 

»Lebt sie noch, oder ist sie tot?«, fragen sich die Schüler nach der rund einstündigen Aufführung. »Das Ende bleibt offen. Ihr könnt die Geschichte selber weiterspinnen. Doch ich habe das Gefühl, sie könnte es noch einmal schaffen«, sagt Schauspielerin Julia Stenke. Sie fragt die Schüler, wie realistisch sie die Darstellung fanden, ob ein Mädchen sich tatsächlich so von einem Freund beeinflussen lässt und von der Abstinenz bis zum Koma alles mitmacht. Aus den Reihen der Siebent- bis Zehntklässler kommt viel Zustimmung.

 

»Das Thema ist aktuell und war super dargestellt, gerade auch für die Jüngeren«, sagt die 17-jährige Gizem aus der 10. Klasse. Mit ihrer Familie fährt sie auch öfter nach Senftenberg oder Cottbus ins Theater. »Das Stück hat uns gefallen«, sagen auch Piere und Marcel aus der 7. Klasse. »Wir holen jedes Jahr eine Theatergruppe an die Schule«, sagt Deutschlehrerin Iris Horschig. Sie hat die Veranstaltung organisiert, die zu einem Drittel aus dem Europäischen Sozialfonds mitfinanziert werde.  

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Tolles Kinderfest in der Calauer Stadtbibliothek

(11.05.2010)

Auch wenn der Himmel am  Dienstagvormittag noch voller Regenwolken hing, zeigte sich der Wettergott  ab 14.00 Uhr gnädig und schickte hier und da sogar mal ein Sonnenstrahl. So wurde  das  traditionelle Kinderfest der  Stadtbibliothek auch in diesem Jahr  wieder ein Highlight für Groß und Klein.

Die Stadtbibliothek Calau bedankt sich bei allen fleißigen Helfern, ohne deren  große Unterstützung dies nicht möglich gewesen wäre.

Krabbelberg und die Kletterwand wurden ständig gestürmt und ob beim Quiz, der Gipsmalerei oder beim Kinderschminken, die Stände waren heiß umlagert. Eine große Überraschung war die Tanzgruppe „Dancing Drops“ (Training montags 15 - 17 Uhr in den Räumen der Freien Jugendhilfe Niederlausitz e.V.), die mit ihren Tanzeinlagen für großen Beifall sorgte.

Alle Hände voll zu tun hatten die Oberschüler am Kuchenbasar. Sie verwöhnten die hungrigen Besucher mit selbst gebackenem Kuchen und leckeren Quarkkeulchen.

Schon langjährig erprobt gestaltete die Freie Jugendhilfe NL e.V. wieder die Malstraße und sorgte mit ihrer Medien AG für die musikalische Umrahmung.

Die Sparkasse Niederlausitz stellte die Preise für den Quiz bereit.

Viele Eltern und Großeltern lernten an diesem Tag gemeinsam mit den Kindern die Bibliothek kennen oder neu zu entdecken. Es war mal wieder eine gute Gelegenheit, in dem riesigen Buchbestand zu  stöbern oder nach neuen Zeitschriften oder DVDs Ausschau zu halten. Alle, die da waren sind sich einig: “ Wir freuen uns schon auf das Fest im nächsten Jahr  und kommen bestimmt wieder vorbei!“

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3. Schusterjungenpokal für Jugendfeuerwehren in Calau

(10.05.2010)

Jugendfeuerwehr Trebendorf - ein unschlagbares Team


 

Die Jugendfeuerwehr Calau rief – und viele kamen zum nunmehr 3. Schusterjungenpokallauf der Stadt Calau. Insgesamt 32 Mannschaften aus dem gesamten Land Brandenburg sowie eine polnische Gastmannschaft trafen sich am Sonnabend auf dem Jahnsportplatz, um im Wettbewerb um den Wanderpokal ihre Kräfte zu messen. Die intensiven Vorbereitungen der letzten Tage unter der Führung von Stadtjugendfeuerwehrwart Thomas Pelzer hatten sich gelohnt. Ein gut präparierter Wettbewerbsplatz sowie das ansprechende Rahmenprogramm machten diesen Tag zu einem angenehmen Erlebnis für Teilnehmer und Gäste. Zur Eröffnung begrüßte Calaus Bürgermeister Werner Suchner die angereisten Mannschaften. Herzliche Worte richtete ebenfalls der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e. V. an die Wettkampfteams. Gleichzeitig überreichte er symbolisch eine Zuwendung von 500 Euro an Thomas Pelzer und würdigte somit die Ausstrahlung dieser Veranstaltung weit über die Grenzen Calaus und des Landkreises hinaus. Finanzielle Zuschüsse kamen ebenfalls aus dem Brandenburger Innenministerium sowie von zahlreichen Firmen Calaus und der Umgebung.

Zeitgleich begannen dann die Wettbewerbe in den Disziplinen Löschangriff – nass, Gruppenstafette und 5 x 80 m – Feuerwehrstafette in den Altersklassen 10 bis 14 und 15 bis 17 Jahre. Spannend ging es allemal zu, und es waren zum Teil recht knappe Entscheidungen, die die Wertungsrichter und das Auswertungsteam im Einsatzleitwagen de Landkreises OSL zu registrieren hatten. Immer dicht umlagert war dort die Auswertungstafel mit den aktuellen Ergebnissen und Zeiten. Am Rande der Wettbewerbe konnte ein Tretautoparcours der Kreisverkehrswacht OSL befahren werden, die Hüpfburg der Lausitzer Rundschau lud zum Toben ein, auch für das leibliche Wohl war in Form von leckerem Mittagessen, einem Kuchenbasar und einem Eisstand bestens gesorgt. Eine Reihe von Gästen überzeugte sich auf dem Platz von den Leistungen des Feuerwehrnachwuchses, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Roswitha Schier  und Werner Siegwart Schippel, Brandenburgs stellvertretender Landesbranddirektor Wolfgang Mußlick und mehrere Calauer Stadtverordnete.

Vor der mit Spannung erwarteten Siegerehrung gaben die wiedergegründeten „Calauer Fanfaren“ eine Kostprobe ihres Könnens und ernteten viel Beifall  für ihren Auftritt. Um 14.30 folgte dann die Verkündung der Ergebnisse durch den Calauer Stadtjugendwart. Jede gestartete Mannschaft wurde nochmals aufgerufen, erhielt einen kleinen Erinnerungspokal und den Beifall für die Teilnahme. Riesenjubel brach dann bei den Trebendorfern (SPN) los, die nunmehr zum dritten Mal in beiden Altersklassen den Wanderpokal ein Jahr lang in ihrem Gerätehaus präsentieren können (Weitere Ergebnisse sowie Fotos im Internet unter www.schusterjungenpokal.de). Bürgermeister Werner Suchner überreichte gemeinsam mit Stadtwehrführer André Dreßler die Trophäen und gratulierte herzlich. Und Thomas Pelzer beendete den Tag mit einem großen Dankeschön an alle Helfer und Organisatoren und lud auch für das nächste Jahr ein, wieder gemeinsam diesen Tag zu begehen.

 

Quelle: Fred-Hagen Karzenburg

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Calauer Mädchen gewinnen die Lausitzer TT - Minis in Vetschau

(07.05.2010)

Beim großen Regionalfinale „Lausitz“ der Mini - Meisterschaften in Vetschau gab es für die Calauer Teilnehmer ein tolles „Happy end“. Isabell Dittmann und Elisa Tartz gewannen die Endspiele in den beiden Mädchen-Konkurrenzen und wurden somit neue Mini-Meisterinnen der Lausitz 2010. Abgerundet wurde das grandiose Abschneiden noch durch einen dritten Platz von Tessa-Marie Kahl.

Strahlende Calauer Mädchen nach der Siegerehrung: Tessa-Marie Kahl als Dritte, Siegerin Isabell Dittmann und Elisa Tartz, Meisterin in der AK 12 (v.l.n.r.)

 

Der Sport lebt von seinen Überraschungen und so zeigte sich auch die Calauer Tischtennis-Trainer überrascht, so erfolgreich beim regionalfinale abzuschneiden. Mehr als 700 Mädchen und Jungen beteiligten sich in diesem Jahr an den Minis und in Vetschau trafen nur die besten der Kreisentscheiden von Spree-Neiße, Oberspreewald-Lausitz, Dahme-Spreewald, Elbe-Elster sowie der Stadt Cottbus an.

Zwei Medaillen bei den Kleinen

Zunächst wurde in mehreren Gruppen gespielt, ehe dann die Medaillen über Viertel- und Halbfinale  bis hin zum Endspiel vergeben wurden. Bei den Mädchen in der Altersklasse 9/10 Jahre blieb Isabell Dittmann aus Calau ohne Satzverlust und wurde zunächst Gruppensiegerin. Und zur großen Überraschung schaffte auch Tessa-Marie Kahl (ebenfalls Calau) den Gruppensieg. Spannende Spiele im Viertelfinale konnten ebenfalls erfolgreich gestaltet werden, sodass beide Calauer Mädchen, so dass sie dann beide im halbfinale aufeinander trafen. Hier setzte sich dann Isabell Dittmann durch und zog ins Endspiel ein. Für Tessa-Marie kahl blieb nach phantastischer Leistung der dritte Platz. Isabell Dittmann ließ sich dann auch im Finale nicht stoppen und gewann auch das Endspiel gegen ihre Kontrahentin aus Goyatz mit 3:0 Sätzen und wurde somit souverän Mini-Meisterin der Lausitz.

Überraschung durch Elisa Tartz
Auch bei den „Großen“ der AK 11/12 geb es Überraschungen und wieder war Calau daran beteiligt. Nach der Gruppenphase sah es zunächst gar nicht so gut aus für die Calauer Mädchen. Evgenia Rehner schied schon nach der Vorrunde aus, Christin Panzner erreichte das Viertelfinale, konnte dort aber nach guter Leistung trotzdem nicht bestehen. Und die Kreis-Siegerin Elisa Tartz hatte als Gruppenzweite eine sehr schwere Auslosung bekommen. Dennoch kämpfte sich Elisa immer besser in den Wettkampf und gewann nach toller Steigerung ihre Spiele. Besonders in den kritischen Phasen behielt sie kühlen Kopf und plötzlich stand sie im Finale. Ihre Kontrahentin aus Cottbus war klar favorisiert, doch Elisa spielte taktisch clever und gewann mit kühlem Kopf. Somit ging auch der zweite Mädchen-Wettbewerb nach Calau. Bei den Jungen blieben die Teilnehmer aus Vetschau und Calau bei der Übermacht aus Cottbus ohne Medaille. Zur Siegerehrung gab es neben den Siegerpokalen für die Platzierten Medaillen, schöne Urkunden und tolle Sachpreise.

Die jeweils vier besten Mädchen und Jungen werden vom Regionalfinale „Lausitz“ werden nun am 8.Mai zum Brandenburger Landesfinale ach Mahlow (bei Berlin) fahren. Mit dabei die drei jungen Calauer Hoffnungen: Isabell Dittmann, Tessa-Marie Kahl und Elisa Tartz.

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Mit einem Handdruck kann jeder zum Künstler werden

(05.05.2010)

Nach der Aktion „Kinderhände“ versammelten sich die Akteure am Röhrkasten. Ob die Arbeiten als Wanderausstellung auf Tour gehen werden, will Initiator Mario Gnüchtel noch entscheiden.

 

Auf dem Calauer Marktplatz hat am Dienstag die Kunstaktion „Kinderhände“ Station gemacht. Über 80 Mädchen und Jungen der Carl-Anwandter-Schule beteiligten sich an dem Projekt, das im April im Süden des Landkreises begonnen wurde.

»Wir wollen Kinder und Erwachsene animieren, etwas gemeinsam und generationsübergreifend zu machen. Jeder wird selbst zum Künstler und Teil des Gesamtwerkes«, erklärte Initiator Mario Gnüchtel.

 

Während sich Kinder auf Leinwänden mit einem farbigen Handabdruck verewigen, dürfen Erwachsene die Leinwände mit Texten und Wünschen versehen. In einem weiteren Einzelprojekt werden Prominente aus Politik, Kunst und Wirtschaft um ihren Handabdruck und die schriftliche Beantwortung einer Frage gebeten. »Was haben Sie bisher geleistet?«, will der in Schipkau lebende Künstler auch von Kommunalpolitikern wissen. »20 Jahre Stadtverordneter und Vater von drei Kindern«, vermerkte Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) und stempelte eine grüne Hand aufs Textil. »Meine Lieblingsfarbe«, erklärt das Calauer Stadtoberhaupt. Landrat Siegurd Heinze (parteilos), Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker (SPD) und weitere Persönlichkeiten zählen bereits zu den »Unterzeichnern«, denen noch weitere folgen sollen.

 

Bevor die Kunstaktion »Kinderhände« am 22. Mai in Schipkau im Beisein des Intendanten der Neuen Bühne Senftenberg, Sewan Latchinian, vollendet wird, möchte Mario Gnüchtel noch weitere Orte wie Lübbenau und Vetschau bereisen. Begleitet wird der Künstler von Ehefrau Dagmar und von Künstlerkollegin Antje Kühne aus Kostebrau. 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Kaninchenzüchter fördern Nachwuchs

(05.05.2010)

Der Kreisverband Calau der Rassenkaninchenzüchter hat auf der Jahreshauptversammlung im Eiscafé Napoleon den neuen Arbeitsplan für 2010 beschlossen und den Vorstand neu gewählt. Die Förderung von jungen Züchtern bleibt ein Schwerpunkt der Arbeit.

 

Roland Lautenbach (r.), Kreiszuchtwart und Züchter für Kleinsilber und Marburger Feh, wurde mit der Ehrennadel des Landesverbandes Berlin/Mark Brandenburg in Silber ausgezeichnet. Uwe Jurischka, Vorsitzender des Kreisverbandes, überreichte die Auszeichnung.

 

Die Züchter zeigten sich mit der Arbeit des Kreisvorstandes zufrieden und wählten den bisherigen Vorstand einstimmig wieder. Uwe Jurischka aus Lübbenau ist Vorsitzender geblieben, und Reinhard Habermann (Lübbenau) steht ihm als Stellvertreter zur Seite. Zuchtwart des Kreisverbandes ist Roland Lautenbach aus Calau. Als Schriftführer wurde Günter Laurenz (Vetschau) ernannt. Zum Kassenwart wurde erneut Horst Balzer (Altdöbern) berufen.

 

Im Vorstandsbericht führte Uwe Jurischka aus, dass aktuell 88 Züchter im Kreisverband aktiv sind. Auf den sechs Ausstellungen im Norden des OSL-Kreises wurden rund 1000 Tiere den Zuchtrichtern und Besuchern gezeigt. »Wir haben nach wie vor Schwierigkeiten bei Jugendlichen. Ziel ist es, dass die erfahrenen Züchter das Hobby an Kinder oder Enkel weitergeben. Weiterhin stellen wir Informationsmaterial für Jungzüchter kostenlos zur Verfügung«, sagte Uwe Jurischka.

 

Bei der Auswertung der Ausstellungen bestätigte Zuchtwart Roland Lautenbach die hohe Zuchtqualität sowie die breite Rassenvielfalt. In der regen Diskussion wurden viele fachliche Fragen zur Tiererfassung und Bewertung erörtert sowie neue Zuchtstandards vorgestellt. Bemängelt wurde durch die Mitglieder, dass in den vergangenen Jahren um den Kreismeister nur noch die Vereine Vetschau und Altdöbern kämpften. »Der Unterschied zwischen der Anzahl der Tiere bei der Jungtierschau und der Kreisschau ist zu krass. Leider stellen Lübbenauer Züchter gern zu Hause aus, reisen aber kaum zu anderen Vereinen«, stellte Uwe Jurischka fest. Die erste große Ausstellung 2010 wird am 11. und 12. September in Calau stattfinden. Zur Kreisjungtierschau in der Ernst-Mähler-Halle sollen mehr als 400 Jungtiere präsentiert werden.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Calauer Kaninchenzüchter fördern Nachwuchs

Calauer starten mit Fest in den Frühling

(03.05.2010)

Mit den ersten Sonnenstrahlen pilgerten die Calauer am Samstag zum Frühlingsfest auf dem Bauernmarkt in der Mloder Straße. Helmut Richter hatte für seine Gäste und Besucher wieder ein Fest für die ganze Familie gezaubert.

 

Rund um die Bühne war kein Platz mehr frei. Aber auch im Marktgetümmel herrschte Betrieb beim Calauer Frühlingsfest.

 

Mehr als 20 regionale Erzeuger präsentierten ihre landwirtschaftlichen Produkte aus Eigenproduktion. Böhmische Blasmusik mit der ,,Frischluft Projekt"-Blaskapelle aus Delitsch ließ viele Besucher gern verweilen. ,,Das ist immer toll. Das Essen schmeckt, die Musik ist stimmungsvoll und man trifft halb Calau hier", sagte Christa Eczko aus Calau.

 

Angebot aus Eigenproduktion

Zu den regionalen Erzeugern zählte Andreas Haupt mit seinem Hofladen. Er wurde kürzlich auf der Tourismusfachmesse mit der Spreewald-Marke zertifiziert und fand mit seinen Produkten aus der eigenen Imkerei und Mosterei sowie seinem Holzofenbrot gute Kundschaft. Extra aus Görlitz war Sonnhild Bauckmeier angereist. Sie kauft von Kleinerzeugern Schafs- und Alpaka-Wolle auf und verarbeitet sie. ,,Viele Menschen wissen gar nicht, was heute noch alles aus Schafswolle hergestellt wird. Das Frühlingsfest ist ein echter Geheimtipp für unsere Waren und um Kontakte zu knüpfen. Zum Herbstmarkt bin ich auf alle Fälle wieder hier", schwärmte die Görlitzerin.

 

Es gab für jeden etwas zu entdecken: von Milchprodukten und Käse über Pflanzen bis hin zu handgeflochtenen Körben und Kleintieren. Der Streichelzoo war besonders für die Kinder ein Anziehungspunkt. Dort konnten Ponys geritten, Kanninchen gestreichelt und exotische Vögel bewundert werden.

 

Heimische Hersteller

,,Ich habe den Eindruck, das Fest wird von Jahr zu Jahr immer ein Stück größer und bunter", stellte Kerstin Gensch aus Plieskendorf überrascht fest. ,,Unser Frühlingsfest ist inzwischen Tradition geworden und die Besucher honorieren das umfangreiche Angebot an eigenen biologischen Produkten", sagte Annemarie Seifert, Geschäftsführerin der BP Calau GmbH.

 

Der Fotowettbewerb ,,Ich und mein Lieblingstier", bei dem Kinder mit ihrem Tier abgebildet sein sollen, soll in der kommenden Wochen ausgewertet werden. Dem Sieger winkt ein Kindertag auf dem Angerhof in Bischdorf.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Bürgermeister eröffnet Badesaison

(01.05.2010)

Eine richtige Welle will Bürgermeister Werner Suchner am Samstag, 15. Mai, im Calauer Erlebnisbad machen, wenn er mit einem Sprung ins kühle Nass die Badesaison 2010 eröffnet.

 

Das Anschwimmen beginnt um 11 Uhr. Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Ein Höhepunkt der Badesaison soll am 3. Juli das 20:10-Stunden-Schwimmen unter dem Motto ,,Wer schwimmt mehr - Calau vs. Luckau" werden. Nach dem großen Erfolg mit dem 20:09-Stunden-Schwimmen im vergangenen Jahr gibt es nun eine Neuauflage. ,,Diesmal wollen Calauer nicht nur gegen die Strömung schwimmen, sondern zum Vergleich mit der Stadt Luckau antreten", sagt Hauptamtsleiter Frank Böttner. Die Teilnehmerlisten werden im Erlebnisbad sowie im Rathaus ausliegen. Online können sich Interessierte unter  anmelden. Die Calauer treten im Erlebnisbad in der Ziegelstraße an, die Luckauer in ihrem Freibad am Anger. ,,Neben den Schwimmern lebt die Veranstaltung auch von ehrenamtlichen Helfern, den Bahnenzählern und den Betreuern", sagt der Hauptamtsleiter. ,,Nicht nur als Schwimmer, auch mit einem Einsatz als Helfer kann jedermann aktiv zum Gelingen des 20:10-Stunden-Schwimmens beitragen." Der vorläufige Zeitplan sieht vor, dass das am Samstag, 3. Juli, um 0 Uhr das Schwimmen gestartet wird, das um 20.10 Uhr mit einer Siegerehrung enden soll. ,,Jeder erhält eine Bestätigung für die von ihm geschwommene Distanz. Gewertet werden auch der älteste Teilnehmer, der jüngste Teilnehmer und die Gesamtsieger. Außerdem wird es nachts ein großes Lagerfeuer geben, und es darf auf dem Gelände des Erlebnisbads nach vorheriger Anmeldung gezeltet werden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

[www.STUNDENSCHWIMMEN.de]

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Calauer übergeben zwei Spendenschecks für Chile

(16.04.2010)

Die Mädchen und Jungen der Calauer Carl-Anwandter-Schule haben am Donnerstagvormittag zwei wichtige Gründe, in ihre Turnhalle zu strömen. Dem Gast von der chilenischen Botschaft in Berlin wollen sie Spendengelder für Erdbebenopfer überreichen. Und die Sieger des Carl-Anwandter-Laufs sollen gekürt werden.

 

Der Calauer Bürgermeister Werner Suchner übergibt den Spendenscheck der Stadt an Jorge E. Schindler, Kulturattaché der chilenischen Botschaft.

 

Es wird schnell still, als Schulleiter Dietmar Kuhring ans Mikrofon tritt. „Nachdem wir in Calau vom Erdbeben in Chile und den vielen Opfern erfahren haben, machten sich Schule und Hort Gedanken, wie wir helfen können“, berichtete er. Kuchenbasare in der Schule, auf dem Marktplatz und bei der Tourismusmesse sowie Flohmärkte wurden organisiert. „Eltern haben gebacken und die Basare betreut. Am Ende kamen 1133,40 Euro zusammen, die wir heute als Spende übergeben wollen“, erklärte der Schulleiter. „300 Schüler und ihre Familienangehörigen haben sich für die Spendenaktion der Schule engagiert. Das sind Hunderte Calauer, die sich beteiligten und denen wir danken“ , sagte er.

 

„In Gedanken sind wir in dieser schweren Zeit beim chilenischen Volk“, erklärte Bürgermeister Werner Suchner. An der gemeinsamen Spendenaktion der Stadt beteiligten sich der Freundeskreis Calau-Valdivia, der Heimatverein, der Radsportverein, die Stadtverordneten, Mitarbeiter der Stadtverwaltung sowie der Wohn- und Baugesellschaft Calau. Einen Spendenscheck in Höhe von 2010 Euro überreichte der Bürgermeister im Namen aller Beteiligten an Jorge E. Schindler, Kulturattaché der chilenischen Botschaft in Berlin. „Gracias“, sagte er und dankte den Calauern für ihre Unterstützung.

 

„Freunde hat man in schwierigen Zeiten“, betonte der Kulturattaché. Das Geld werde in den Fonds des chilenischen Innenministeriums fließen. Viel Geld werde für den Wiederaufbau von Schulen gebraucht. Aber auch Menschen, die ohne Obdach sind, werden Hilfe bekommen, versicherte er. An allen Botschaften gebe es Solidaritätsaktionen – in der Berliner Botschaft seien schon 17 000 Euro zusammengekommen. Und es gibt weitere Veranstaltungen.  So ist für kommenden Montag ein Konzert geplant, an dem auch die jungen Musiker der Cottbuser Konservatoriums teilnehmen werden, die in Calau das Carl-Anwandter-Gedenk-Konzert gestalteten.

 

Und dann ist auf einmal Stimmung in der Turnhalle. Schulleiter Kuhring ruft die Mädchen und Jungen auf, die beim Carl-Anwandter-Lauf die besten Zeiten erreichten. Nacheinander stürmen sie unter dem Jubel ihrer Mitschüler aufs Siegertreppchen. Viel Applaus gibt es auch, als die Pokale an die Klassen vergeben werden, die die schnellsten Laufgruppen auf die Strecke geschickt hatten. Nicht nur Dietmar Kuhring beglückwünscht die Sieger, auch der chilenische Gast und der Calauer Bürgermeister gratulieren den Läufern.

 

Nach den sportlichen werden auch die kulturellen Aktivitäten gewürdigt. Jamie Lee Primon, Tina Reichwald, Georg Kühnel, Jonas Kühn und Lucie Tierok sind Landespreisträger beim 57. Europäischen Wettbewerb, dem ältesten Schülerwettbewerb in der Bundesrepublik. Im Kunst-und Deutschunterricht haben sie zu verschiedenen Themen gemalt und geschrieben. Am 10. Mai findet in Potsdam die Auszeichnungsveranstaltung statt.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Hundedreck soll weg von Straßen und Plätzen

(15.04.2010)

Hundehaufen auf Gehwegen und in öffentlichen Anlagen sorgen auch in Calau immer wieder für Ärger. Die Stadtverwaltung startet nun die Aktion „Calau sauberer 2010 – Alle machen mit“ und hofft auf die Unterstützung der Einwohner, die sich über eine gepflegte Stadt freuen.

 

„In Calau muss mehr Ordnung durchgesetzt werden. Hundehalter sollten auch den Dreck wegräumen, den ihre Tiere hinterlassen“, sagte Dieter Wegner in der Einwohnerversammlung während der Calauer Stadtverordnetenversammlung. Nachdem der Schnee nach dem langen Winter weggetaut war, seien viele Hinterlassenschaften wieder „aufgetaucht“.

„Diese Hinweise auch von anderen Einwohnern haben wir als Verwaltung aufgenommen und die Aktion ,Calau sauberer 2010 – Alle machen mit' gestartet“, sagt Thoralf Krengel vom Ordnungsamt. Politesse Rosi Tschepe und Streetwalker Jörg Suchomel nehmen auf ihren Kontrollwegen durch die Stadt jetzt auch Informationsblätter des Ordnungsamtes zur Hundehaltung in Calau mit. Wenn sie einen Hundebesitzer mit seinem Vierbeiner antreffen, dann geben sie ihm das Blatt und eine Tüte, mit der Hundekot aufgenommen und entsorgt werden kann. „Das wird unterschiedlich von den Leuten gesehen. Doch die meisten finden es positiv, wenn mehr für die Sauberkeit in der Stadt getan wird“, sagt Jörg Suchomel.

„Ziel der Aktion ist ein sauberes Ortsbild“, stellt Thoralf Krengel fest. Es gehe nicht darum, zusätzliche Einnahmequellen zu erschließen, wenn Verwarngelder ausgestellt werden. Bußgelder seien allerdings ein Mittel des Ordnungsamtes, die gesetzlich verbrieften und allgemeingültigen Regeln durchzusetzen. „Bei Verstößen muss mit der Einleitung eines Ordnungswidrigkeitenverfahrens gerechnet werden“, erklärt er. Erfahrungen würden zeigen, dass es vereinzelt Leute gebe, die erst reagieren, wenn das Ordnungsgeld droht.

So erhalten die Mitarbeiter des Ordnungsamtes nicht nur freundliche Reaktionen auf die Aktion. Es gebe auch Vorwürfe, dass besser auf anderes Augenmerk gelegt werden sollte. „Dass aktuell mehr Gewicht auf die Sauberkeit und Ordnung durch die Beräumung des Hundekots gelegt wird, bedeutet nicht, dass anderen, möglicherweise schwerwiegenden Vorfällen nicht nachgegangen wird“, betont Thoralf Krengel. Er ist überzeugt, dass Calau „im Wesentlichen sowohl schön als auch sauber ist“. Doch er hofft auf Unterstützung, dass daraus „sehr schön und sehr sauber“ werden kann.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Rettungsschwimmer (-in) in Calau gesucht !!!

(13.04.2010)

Die Stadt Calau sucht für den Zeitraum vom 15. Mai  bis zum 15.September 2010  einen Rettungsschwimmer (-in)

für das Freizeit- und Erlebnisbad.
Weiter Information erfahren Sie in der Ausschreibung !

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Tischtennis-Party bei den Mini-Meistern in Calau

(13.04.2010)

Das große OSL-Kreisfinale der Mini-Meisterschaften in der Calauer Stadthalle wurde zur Tischtennis-Party. Viele neue Tischtennis-Talente des Kreises zeigten ihr Können und kämpften mit großer Begeisterung um die Medaillen.

 

Isabell Dittmann aus Werchow gewann souverän das OSL-Kreisfinale und strebt auch beim Regionalfinale einen Podestplatz an. Nach den TT-Minis will sie bei der SV Calau in das Wettkampfgeschehen eingreifen.

 

Besonders erfreulich war die breite Resonanz, die die Veranstaltung bei Eltern und Großeltern fand. Sie fieberten vor Ort mit ihren Sprösslingen mit und sorgten für eine tolle Kulisse. Für einen Tag waren die Jüngsten einmal die Größten.

Besonders die Mädchen und Jungen der beiden TT-Nachwuchs-Hochburgen SV Calau und Blau-Weiß Vetschau rückten in den Fokus. Die Mädchen-Wettbewerbe wurden zu Calauer Stadtmeisterschaften, bei den Jungen gingen nach hauchdünnen Entscheidungen alle drei Titel nach Vetschau.

Bei den Jüngsten der AK 8 gab es bei den Mädchen ein knappes Resultat. Erst nach Auszählung des Satzverhältnisses konnte sich Rike Faatz (Calau) über den Gesamtsieg freuen und wurde Mini-Meisterin bei den Jüngsten. Mit dem gleichen Ergebnis folgten Melina Lüer und Johanna Wobar (alle Calau) auf den Plätzen. Bei den kleinen Jungen gewann überzeugend Robin Wittke vor André Uhlig (beide Vetschau). Julian Töpper und Adriano Platzk (beide Calau) teilten sich Rang drei.

Einen vierfachen Erfolg erkämpften sich die Mädchen in der Altersklasse 9/10 Jahre. Allen voran Isabell Dittmann, die in allen Spielen ohne Satzverlust blieb. Sie gewann ganz klar vor Jamie-Lee Primon sowie den beiden Drittplatzierten Tessa-Marie Kahl und Vanessa Kühn. Bei den Jungen dieser Altersklasse setzte sich Jan Linke (Vetschau) im Finale gegen Jonah Legler durch. Die beiden dritten Plätze gingen an Markus Bobach und Mirko Liesk (beide Vetschau).

Ohne Satzverlust setzte sich Elisa Tartz (Laasow) bei den Großen durch. Sie trainiert bei der SV Calau und wurde Mini-Meisterin. Überraschend auf den zweiten Platz kam Lucie Tierock vor Christin Panzner und Evgenia Rehner (alle Calau). Den Titel bei den Jungen sicherte sich ebenso klar Eric Schulz (Vetschau) und verwies seinen Freund Kevin Urban auf Platz zwei. Jeweils auf den dritten Rang kamen Niklas Bülow (alle Vetschau) und Max Scharkowski (Calau).

Ob nun Sieger oder Platzierte – Spaß machte es allen. Zur Siegerehrung gab es Medaillen, Urkunden und Sachpreise, die von der Spreewaldbank als Schirmherr zur Verfügung gestellt wurden. Die Abteilung Tischtennis der SV Calau organisierte diese Veranstaltung bereits zum 17. Mal.

Die jeweils vier besten Mädchen und Jungen werden nun den OSL-Kreis beim Regionalfinale „Lausitz“ vertreten, das am 24. April in Vetschau ausgetragen wird.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Blick aus luftiger Höhe

(13.04.2010)

Der Calauer Kirchturm kann bis Ende Oktober wieder bestiegen werden. Für Dietmar Kschischow ist es die sechste Saison, in der er interessierte Besucher bis in 37 Meter Höhe führt.

„Zum ersten Mal haben wir die Kirchturmführung ohne Terminvereinbarung in den April verlegt. Das hat sich gelohnt, denn noch ist der Blick nicht vom Grün der Bäume verdeckt“, sagt Dietmar Kschischow. Der neue Kreisverkehr am Luckauer Tor mit dem Bogen, der noch wegen der Bauarbeiten verhüllt ist und die kreisförmige Anlage der Stadt beeindrucken die Besucher.

Vier Mal ist er mit Calauern und Besuchern der Stadt am Sonntag die 164 Stufen hochgestiegen. „Nach der Zahl der Stufen wird immer wieder gefragt. Schulklassen lasse ich schon mal selber zählen“, sagt er. 37 Meter sind es bis zur Plattform, darüber kommt noch die 15 Meter hohe Spitze und darüber die Kugel. Insgesamt ist der Calauer Kirchturm 58 Meter hoch. Mit einem Faltblatt und der Broschüre, die zur 725-Jahr-Feier von Calau erschienen war, kann Dietmar Kschischow den Besuchern gedruckte Informationen mitgeben.

Auf einen besonderen Aufstieg freut sich der 58-Jährige schon jetzt. „Am 8. Mai haben wir Klassentreffen nach 40 Jahren Abitur. Schon beim letzten Treffen vor fünf Jahren wurde ausgemacht, dass wir diesmal auf den Kirchturm steigen“, erzählt er.

Am heutigen Dienstag wird er erst einmal mit Jürgen Jentsch von der Unteren Naturschutzbehörde unterwegs sein. „Er will sich ansehen, ob die Schleiereule wieder da ist und wie die Wochenstube der Fledermäuse aussieht“, sagt Dietmar Kschischow. Ende Mai und Ende August werde dann kontrolliert, wie viele Junge aufgezogen werden.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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BTU-Studenten stellen Ideen für Witze-Rundweg in Calau vor

(12.04.2010)

Sieben Entwürfe von Studenten des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen der BTU Cottbus zum Thema „Witze-Rundweg in Calau“ sind im Rathaus vorgestellt worden. Es sind die Arbeitsergebnisse eines Stehgreif-Entwurfs im Wintersemester 2009/10. Die Ideen sollen nun in den Ausschüssen der Stadtverordnetenversammlung diskutiert werden.

 

Die Studenten Sophie Baudisch und Daniel Schoene erläuterten dem Stadtverordneten André Bareinz ihre Ideen, wie ein Witze-Rundweg umgesetzt werden könnte. Foto: ho

„Schusterjunge hat seine Spuren hinterlassen“, „Wer Calau nicht gesehen hat, der müsste zur Strafe barfuß gehen“ – so oder ähnlich sind die Tafeln überschrieben, die die Studenten als Ergebnis einer dreiwöchigen Recherche- und Ideensammlung erarbeitet haben. „Die sieben Arbeiten sind sehr speziell“, stellte Prof. Heinz Nagler, Leiter des Lehrstuhls Städtebau und Entwerfen, fest. Es sei schwierig, das Thema „Kalauer“ umzusetzen. „Kalauer sind in aller Munde. Das ist ein großes Pfund. Es muss gehegt und gepflegt werden“, betonte Prof. Nagler.

Ein Entwurf sieht vor, dass schon an den Autobahnen A 13 und A 15 mit Schildern für die Stadt geworden werden soll. Die Rundgänge durch die Stadt auf den Spuren des Schusterjungen werden von den Studenten auf ganz unterschiedliche Weise umgesetzt. Da gibt es den Vorschlag, dem Vorbild der „Breslauer Zwerge“ zu folgen und mit kleinen Skulpturen im Stadtgebiet auf besondere Gebäude und Plätze hinzuweisen. Oder es könnte den Fußspuren des Schusterjungen gefolgt werden und damit ein Rätsel- und Sammelspiel verbunden werden. „Eine Schnitzeljagd, die Stadt als Spielfeld – das spricht besonders Familien an“, erklärte Prof. Nagler. Doch er verwies auch darauf, dass die neuen Medientechniken genutzt werden sollten. Sophie Baudisch hat mit Ricarda Zimmer einen Rundgang entwickelt, bei dem internetfähige Handys als Informationsquelle genutzt werden. Wenn ein Gebäude erkannt wird, startet eine Video- oder Audio-Datei. So kann der Nutzer eine witzige Stadtführung erleben. „Das müssen Sie machen“, gab Prof. Nadler eine Empfehlung an die Stadtverwaltung und die Abgeordneten. „Das i-Phone ist der Standard von morgen und keine Zukunftsmusik“, betonte er. Übernehmen könnte die Stadt den Internetauftritt, den Daniel Schoene und Dominique Keulicht erarbeitet haben. Sie haben eine interaktive Karte fertiggestellt. „Die Karte ist sofort verfügbar. Die braucht der Web-Master der Stadt nur zu kopieren“, unterstrich Philipp Strohm von der BTU. Matthias Nerenz vom Heimatverein Calau bot an, dass auch auf der Seite des Vereins die Karte abrufbar wird.

Bürgermeister Werner Suchner lobte das Engagement der Studenten, die in kurzer Zeit Vorschläge entwickelten. „Ideen für einen Witze-Rundweg sind mindestens zehn Jahre alt“, erinnerte er an Diskussionsrunden beim Stadtmarketing. „Interessant ist der Blick von außen auf das Thema – und das Gespräch über die Entwürfe“, sagte er.

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Calauer bereiten Fest der Vereine vor

(12.04.2010)

In diesem Jahr wollen die Calauer nach längerer Pause wieder ein Fest der Vereine veranstalten. Die organisatorischen Fäden laufen beim Sportbeirat zusammen.

 
Fanfarenklänge werden am 29. Mai das Calauer Fest der Vereine musikalisch eröffnen. „Der neu gegründete Fanfarenzug wird dort sein Debüt geben“, informierte Sigrid Gottlöber, Vorsitzende des Calauer Sportbeirates, den Sozialausschusses. Um Überschneidungen von Programmpunkten auf ein Mindestmaß zu reduzieren, werde noch an der Abstimmung gefeilt und am 10. Mai zu einer Ortsbegehung mit Vertretern der Vereine eingeladen.

 

„Insgesamt haben sich 28 Vereine der Stadt Calau und Ortsteile angemeldet, darunter alle acht Sportvereine“, sagte Sigrid Gottlöber. Konzentrieren werden sich die Veranstaltungen beim Fest der Vereine in der Grund- und in der Oberschule sowie in beiden benachbarten Sporthallen und dem Außengelände. So etwa bei der Vorführung des Amateurtheaters „Die Calauer“.

 

„Irgendwo wird an diesem Tag immer etwas los sein“, bekräftigte die Vorsitzende des Sportsbeirates und attestierte dem Organisationsteam um Sven Hagemeister und Kerstin Gensch eine solide Vorbereitung. So könne das Sportabzeichen erworben werden, beim Torwandschießen die Treffsicherheit getestet oder an Ständen über die Vereinsarbeit informiert werden. Tanzformationen vom Jugendklub und vom Calauer Carneval Club (CCC) werden ebenso mehrmals zu erleben sein wie die Cheerleader und die Athletik- und Gymnastikgruppe. Zudem ist zur Mittagszeit ein Höhepunkt geplant, der jedoch geheim gehalten wird. „Das soll eine Überraschung werden“, sagte Sigrid Gottlöber.

 

„Es ist lobenswert, dass sich der Sportbeirat zur Durchführung des Festes der Vereine den Hut aufgesetzt hat“, sagte Klaus Winzer. Der Kinder- und Jugendbeauftragte der Stadt Calau und sachkundige Einwohner war der Meinung, die Erwartungen sollten nicht zu hochgeschraubt werden. Die Radsportler und Wanderer würden sich nach der Eröffnungsrede des Bürgermeisters zuerst einmal aus Calau fortbewegen. Zudem sei an diesem Tag Jugendweihe und so mancher Calauer am Samstag mit dem Einkauf beschäftigt.

 

Zum Thema
Das Fest der Vereine wird am Samstag, 29. Mai, von 10 bis 16 Uhr in Calau stattfinden. Veranstaltungsorte sind die Stadthalle und der Schulhof in der Lindenstraße, die Sporthalle in der Springteichallee, das Amphitheater, der Schulhof und der Zwischenbau der Robert-Schlesier-Schule sowie die Grünfläche an der Sporthalle.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Am Calauer Rathaus abgeseilt

(12.04.2010)

Die Calauer können stolz auf ihre Feuerwehrleute sein. Was sie am Freitagabend während der Osterübung präsentieren, fordert allen größten Respekt ab. Ihre Vorführungen am Rathaus und auf dem Marktplatz gleichen einer Stunt-Show. Das Publikum staunt und stellt beruhigt fest: In Calau gibt es gut ausgebildete Feuerwehrleute, die Menschen aus Notlagen befreien können.

 

Auf 18.23 Uhr stehen die Zeiger der Rathausuhr, als sich Feuerwehrleute im Korb des Hubretters dem Dachfirst nähern. Von dort oben gilt es, eine verunglückte „Schornsteinfegerin“ zu retten – drei Meter neben der Sirene, die eine halbe Stunde zuvor mit ihrem Heulen die Osterübung des Jahres 2010 einläutete. Zügig, aber keinesfalls überstürzt bergen Thomas Pelzer und Dirk Augustin die Unfalltestpuppe und demonstrieren, wie sie im Ernstfall Menschen aus dieser Zwangslage befreit hätten.

 

„Alles, was Sie hier sehen, haben unsere Feuerwehrleute während ihrer Freizeit in Lehrgängen auf Kreis- oder Landesebene erlernt“, informiert André Dreßler die Zuschauer. Der kürzlich zum Stadtwehrführer ernannte Calauer moderiert an den sieben Stationen die Vorführungen, die von den rund 250 Zuschauern immer wieder mit Szenenapplaus bedacht werden. So auch während der Abseilübung, bei der Kai Baer (20) und Andreas Grahm (21) aus dem Rathausfenster des Raumes 26 steigen und sich in Bergsteigermanier die Rathausfassade hinunterhangeln. „Als zwei Mutige gesucht wurden, haben wir uns gemeldet und erklärt, dass wir uns das zutrauen“, sagen die Seilakrobaten, die von Sebastian Müller (33) gesichert werden und keinerlei Scheu zeigen.

 

Jugendfeuerwehrmann Nico Choitz gesteht indes Ansätze von „leichtem Lampenfieber“. Tapfer verharrt der 13-Jährige in einem Schacht, aus dem er kurz nach 19 Uhr gerettet wird. Zur optimalen Vorführung der Aktion war bereits fünf Stunden zuvor mit dem Aufstellen einer Schaukulisse aus Rüstmaterial und Verbundsicherheitsglas begonnen worden.

 

Verschwindend kurze 30 Sekunden Rüstzeit werden zur Errichtung eines 3,5 mal 3,5 Meter großen Sprungretters benötigt. Mittels Druckluft haben Marco Haseloff und Robert Goydke aus Borkheide (Potsdam-Mittelmarkt) einen solchen vor dem Rathaus errichtet. Gemeinsam mit Calauer Feuerwehrleuten demonstrieren die beiden Mitarbeiter der Prüfstelle des Landesfeuerwehrverbandes Brandenburg eine fesselnde Sprungrettungsübung. „Hier zeigen sich die Früchte solider Ausbildung und regelmäßigen Trainierens. Alles klappt wie am Schnürchen“, attestiert Ordnungsamtsleiterin Annita Netzker-Lehmann „ihren“ Feuerwehrleuten „eine reibungslose wie eindrucksvolle Vorführung“. Ein großes Lob von Ortswehrführer und Kreisjugendfeuerwehrwart Fred-Hagen Karzenburg erhalten die mehr als 30 Mitwirkenden um Ideengeber und Cheforganisator Frank Bareinz.

 

Im Anschluss an die 80-minütige Osterübung inklusive Stunt-Show spricht Bürgermeister Werner Suchner (parteilos) den Akteuren und der Wehrleitung ein großes Dankeschön aus. „Es ist beeindruckend, was die Feuerwehr leistet“, sagt er. „Die Übung war sehr gut vorbereitet. Stadtwehrführer André Dreßler hat mit seinen Erläuterungen dafür gesorgt, dass für die Zuschauer auch verständlich wurde, worauf es bei den verschiedenen Elementen ankommt“, stellt der Bürgermeister anerkennend fest. Er habe sich auch in den Jahren zuvor die Übungen angesehen. Im vergangenen Jahr war an der Kreuzung am Kreishaus ein schwerer Verkehrsunfall simuliert worden. „Die Ausstattung der Feuerwehr kostet viel Geld. So sehen die Calauer, wofür die Mittel eingesetzt werden“, sagt Suchner.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calau erweist sich als erfolgreiche Messestadt

(03.04.2010)

1410 Besucher und 120 Aussteller aus ganz Südbrandenburg haben die Premiere der Tourismusfachmesse Spreewald-Lausitz in Calau zum Erfolg gemacht. Schon nach den ersten Stunden steht für die Veranstalter vom Tourismusverband Spreewald und der Stadt Calau fest, dass es eine Fortsetzung der Regionalmesse geben muss.

Messetrubel: Oft war kaum ein Durchkommen, schließlich haben sich 120 Aussteller in der Calauer Sporthalle präsentiert.

 

„Wir sind jetzt schon zufrieden“, sagt Andreas Schade von der Marmeladenmanufaktur Lehde. Da ist es 12 Uhr und die Messe gerade einmal eine Stunde alt. Seine Frau Heike ergänzt: „Wir haben schon viele Kontakte mit Gastronomen und Hofläden geknüpft, bei denen wir unsere Produkte vertreiben können.“ Eine solche Regionalmesse hätte es schon viel früher geben müssen, sagt Andreas Schade, „denn hier haben auch kleine Unternehmen eine Chance, sich zu präsentieren“. Tatsächlich herrscht in der Calauer Sporthalle geschäftiges Treiben, es werden vor allem Fachgespräche geführt. Das betont auch Jürgen Höhn, Chef der Tourismus, Kultur und Stadtmarketing GmbH Lübben: „Der Qualitätsunterschied zu anderen Messen ist, dass wir uns untereinander austauschen.“

 

Jahresration Prospekte

 

Genau das ist im Sinne des Erfinders. So erklärt Peter Stephan, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Spreewald: „Es geht darum Verbindungen zu knüpfen, den Service zu erhöhen und auch Leistungen zu vergleichen.“ Die Messe verstehe sich nicht als Konkurrenz zu Cottbus, sondern vielmehr als Branchentreff. Dass so eine Plattform wichtig ist, weiß der Cottbuser Hotelier Olaf Schöpe. „Es gibt so viele hier in der Halle, mit denen ich mich noch vernetzen kann. Es ist sehr wichtig Unternehmen kennenzulernen“, sagt er. Und verrät damit freizügig seine Erfolgsformel, denn kurz zuvor hat Olaf Schöpe für sein Radreise-Netzwerk den Paul-Fahlisch-Preis gewonnen.

 

Obwohl in Calau die Reiselustigen nicht im Vordergrund stehen, sind viele Besucher mit vollen Broschürentüten zu sehen. „So soll es auch sein“, sagt Steffen Franke, Chef der Kahnfährgenossenschaft Lübbenau. „Die Ferienhausanbieter und Kahnfährleute nehmen hier ihre Jahresration an Prospekten mit. Denn sie müssen ihren Gästen Angebote machen können, wenn sie wollen, dass sie länger bleiben.“

 

Dass der Spreewald abwechslungsreiche Angebote direkt in der Nachbarschaft zu bieten hat, ist sofort augenfällig. So wirbt beispielsweise Olaf Umbreit vom Förderverein Besucherbergwerk F 60 für den „Liegenden Eiffelturm“ in Lichterfeld – und das sogar über die Grenzen hinweg. „Ich habe gerade mit einem polnischen Reiseveranstalter gesprochen“, erklärt Umbreit und ergänzt: „Er wollte wissen, ob unser Angebot auch für Bustouren geeignet ist.“ Auf polnische Besucher sei die Förderbrücke längst vorbereitet, denn es gebe Audiotouren auf Polnisch und Englisch. „Jetzt muss ich nur noch die Calauer und Spreewälder überzeugen, dass es gar nicht so weit bis Lichterfeld ist.“


 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 


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Paul-Fahlisch-Preis geht nach Cottbus

(03.04.2010)

Das Radreise-Netzwerk der pro gastra Gastgewerbe GmbH von Olaf Schöpe hat den Paul-Fahlisch-Tourismuspreis gewonnen. Der Cottbuser Hotelier und leidenschaftliche Freizeitradler überzeugte die Jury mit seinem umfangreichen Angebot, das Radtourismus, Gastronomie und Hotellerie zusammen bringt.


Olaf Schöpe mit dem Prototypen des Spreewaldrades.

 

„Unser Netzwerk umfasst mehr als 50 Partner“, sagt Olaf Schöpe und ergänzt: „Deshalb sehe ich den Preis als Ehrung für uns alle im Saal.“ Auf der Messe stellte Schöpe den Prototyp des neuen rot-grünen Spreewaldrades vor. Rot für die Stadt Cottbus, grün für den Spreewald. Das Preisgeld von 1500 Euro hat er damit schon längst ausgegeben, wie Schöpe verrät. Denn die Spreewaldräder wird er in seinem Cottbuser Waldhotel verleihen, genauso wie seine Partner die Burger Kolonieschänke und Fahrrad-Schenker in Cottbus. Zunächst sind 75 Stück geordert.

Der zweite Preis ging an das Spreeweltenbad Lübbenau für das Konzept „Schwimmen mit Pinguin“, der dritte an die Arbeitsgemeinschaft Camping im Spreewald.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Zehn weitere Spreewälder unter der Dachmarke vereint

(03.04.2010)

Zehn Unternehmen sind während der Tourismusmesse mit dem Zertifikat der Dachmarke Spreewald ausgezeichnet worden. Damit haben sie ihre Regionalität bewiesen und dürfen das Spreewald-Logo tragen.


Auch Andreas Haupt (r.), Betreiber des Hofladens Laasow, hat sich für die Spreewald-Marke zertifizieren lassen.

 

Erstmals haben sich auch drei Kahnfährleute zertifizieren lassen, wie Lutz Habermann, Chef des Spreewaldvereins, erklärt. Dazu gehören Frank Seemann aus Krausnick, Mike Böttcher und die Familie Fischer aus Schlepzig.

Mittlerweile gibt es nach Angaben des Spreewaldvereins 1139 Artikel von 95 Unternehmen, die das Spreewald-Logo tragen. „Die Zertifizierung ist ein Erfolgsschlager geworden und zeigt das Potenzial der Regionalität“, so Habermann.

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Calauer radeln ins Jubiläumsjahr

(31.03.2010)

Radeln bis die Seele jubelt - 30 wetter- und sattelfeste Radler starteten am gestrigen Sonntag in die Jubiläumssaison des RSV Calau, der 1890 gegründet worden war. Zu Beginn der Tour setzten sich Radlegende Gerhard Zeschnick, Bürgermeister Werner Suchner und der Vereinsvorsitzende, Hans-Jürgen Herrmann an die Spitze der Peletons.

 

Hans-Jürgen Herrmann kann in diesen Tagen wahrlich nicht über Langeweile klagen. Viele Calauer lassen sich vom Fahrradmechaniker die Tretrosse frühlingsfit machen oder besuchen den Vorsitzenden des Radsportvereins (RSV) Calau, um Näheres über die Vereinsvorhaben im Jubiläumsjahr zu erfahren. Seit 120 Jahren radeln die Calauer im Verband. So auch beim traditionellen Anradeln am Sonntag.

 

„Wir haben uns neue Sommerjacken zugelegt, die wir heute zum ersten Mal präsentieren“, erzählt Hans-Jürgen Herrmann. 35 oder 55 Kilometer betragen die Strecken zum Saisonauftakt im Dauernieselregen. Bei jeder Pedalumdrehung schwingt der Stolz auf das 120-jährige Wirken der Calauer Radler mit, das nur während der Weltkriegsjahre unterbrochen worden war. „In der Region sind wir einer der ältesten Radsportvereine“, berichtet Hans-Jürgen Herrmann. Ende des 19. Jahrhunderts schossen diese wie Pilze aus dem Boden, doch nur wenigen war es vergönnt, in zwölf Jahrzehnten so erfolgreich zu sein. „Zu DDR-Zeiten haben wir regelmäßig Nachwuchs-Rennradfahrer auf Sportschulen delegieren können“, erinnert sich der Calauer und trauert ein wenig der großzügigen Unterstützung des Breitensports in jener Zeit nach. „Übungsleiter wurden frei- und Material bereitgestellt“, so Herrmann, der seit 32 Jahren Vorsitzender des Radsportvereins Calau ist. 24 aktive Mitglieder und treue Freunde frönen diesem Hobby im Verein. Dass sich die Altersstruktur im Pulk der Calauer Pedalritter hin zum reifem Personenkreis entwickelt, machen diese an dem gut ausgebauten Radwegenetz fest und an der Vielfalt der Fahrradtypen. So sind beim Saisonauftakt mit 30 wetter- und sattelfesten Sportlern neben Rennrad- auch Mountainbike-, Touren- und Trekkingradfahrer auszumachen. In jedem der nächsten Monate veranstaltet der Jubiläumsverein ein Radsportereignis, wobei beim Calauer Fest der Vereine am 29. Mai eine Ausfahrt über 30 Kilometer an das 120-jährige Bestehen des Vereins erinnert werden soll, der in seiner Geschichte oftmals einen neuen Namen übergestülpt bekam. „Der 29. Mai wurde bewusst gewählt, ist es doch der Vortag der Vereinsgründung“, erklärt Hans-Jürgen Herrmann. Im Herbst soll ein feierliches Treffen mit treuen Weggefährten, Sponsoren und Radsportlern stattfinden. Dafür werden Dokumente, Zeitungsberichte und Fotos bereits gesammelt und vom Verein gern entgegengenommen. Nächster Termin ist der Sonntag, 25. April, zum Frühlingsradeln (35 km).

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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WBC modernisiert Wohnhaus in der Cottbuser Straße

(31.03.2010)

Die Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) plant, im Erdgeschoss der Cottbuser Straße 32 einen Kundenempfangsbereich und ein zweites, eben erdiges Vermietungsbüro einzurichten, informiert Geschäftsführerin Marion Goyn. Das vorhandene Büro im Erdgeschoss sei zu eng, eine barrierefreie Lösung wurde gesucht.

 

So könnte sich Otto Rietze die Ecke Cottbuser Straße/Baderring vorstellen. Dann könnten dort Senioren besser laufen.

 

In der Aufsichtsratssitzung sollen Pläne und Kosten abgestimmt werden. „Dann soll dazu informiert werden“, sagt Marion Goyn. Otto Rietze, Bäckermeister im Ruhestand, hat sich dennoch schon Gedanken gemacht, wie die Ecke Cottbuser Straße/Baderring fußgängerfreundlicher gestaltet werden könnte. „Es sollte nicht vergessen werden, einen altersgerechten Zugang für Senioren aus dem Baderring zur Cottbuser Straße zu schaffen“, sagt er. Er schlägt vor, in den Ostgiebel eine Fußgängerpassage einzubauen. In einer Fotomontage hat er seinen Vorschlag dargestellt. „Es könnten auch drei Rundbögen eingesetzt werden. Das würde zum Alter der Stadt passen“, sagt er. „Die WBC beteiligt sich seit Jahren am Stadtumbau und versucht, bei Modernisierungsmaßnahmen die Interessen von Älteren zu berücksichtigen“, sagt die WBC-Geschäftsführerin. Sie erinnert an die erste Tagespflegestätte für Senioren in der Cottbuser Straße. „Vorschläge nehmen wir gern entgegen und prüfen sie. Wir sind daran interessiert, mit Calauern direkt in Kontakt zu treten“, so Marion Goyn. Der Vorschlag von Otto Rietze greife in die neue Energiesparverordnung 2009 und in das Gesetz erneuerbare Energien ein. „Damit werden hohe Zusatzkosten verursacht“, erklärt sie.

Eine Variante, die die WBC zur Gestaltung der Cottbuser Straße 44 entwickeln ließ. Zeichnung: Planungsbüro Linke & Jochintke

 

Zurzeit plane die WBC unter Berücksichtigung der neuen Gesetze, die Cottbuser Straße 44 umzubauen und müsse Kostensteigerungen durch die veränderten Anforderungen hinnehmen. „Es ist geplant, den Zugang zur vorhandenen Bäckerei barrierefrei zu gestalten. Das allein kostet rund 15 000 Euro“, sagt Marion Goyn. Aus städtebaulicher Sicht habe die Modernisierung dieses Hauses für die WBC und Calau Vorrang. „Das Vorhaben ist Teil des Stadtwicklungskonzepts und des dritten Unternehmenskonzepts der WBC“, so Goyn.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Neuer Spreewälder Branchentreff

(31.03.2010)

Der Tourismusverband Spreewald veranstaltet am morgigen Mittwoch die erste Tourismusfachmesse Spreewald-Lausitz in Calau. Erwartet werden 120 Aussteller aus ganz Südbrandenburg. Verbandschef Peter Stephan will damit einen neuen Branchentreff schaffen.


Am Mittwoch verwandelt sich die Calauer Sporthalle in der Springteichallee zur Messehalle.

 

Arbeitsatmosphäre – dieses Wort fällt immer wieder, wenn Peter Stephan über die Messe spricht. So hofft der oberste Touristiker von Brandenburgs wichtigster Reiseregion auch, dass „nicht nur die Chefs von Tourismusunternehmen kommen, sondern vor allem ihre Mitarbeiter in den Restaurants und an den Rezeptionen oder im Kahn – also die Leute, die den meisten Kontakt mit den Gästen haben“.  

 

Ganzheitliches Spektrum Denn die Messe werde einen Überblick über die Angebote in ganz Südbrandenburg bieten – Aussteller aus Elbe-Elster, der Niederlausitz, den Dahme-Seen und Cottbus werden erwartet. So stark die Marke Spreewald auch ist, betont Stephan, ohne das touristische Umland wäre der Erfolg nicht möglich. „Und das muss weiter ausgebaut werden“, betont der Verbandschef. Voraussetzung dafür ist jedoch, dass sich die Touristiker auskennen – auch beim Nachbarn. Das Ausstellerspektrum ist ganzheitlich, wie Marianne Wendland vom Tourismusverband erklärt. So sind neben Beherbergungsbetrieben,, Reiseveranstaltern und Attraktionen auch die Spreewaldstiftung, das Biosphärenreservat und Naturparks vertreten, genauso wie die Land- und Ernährungsgüterwirtschaft. Der Spreewaldverein, regionale Banken und die Investitionsbank des Landes Brandenburg werden über Fördermöglichkeiten beraten.  

 

Chance für kleine Betriebe „Die Messe wird also genügend Gelegenheit bieten, mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft und Kultur zu reden“, erklärt Peter Stephan und ist wieder ganz beim Thema Arbeit. Dass das Konzept eines Branchentreffs ankommt, zeige allein die große Resonanz, auch bei den zahlreichen kleinen Ausstellern, „die sonst kaum auf Messen vertreten sind“. Sogar polnische Touristiker haben sich angemeldet, wie der Verbandschef erklärt. „Das Reisebüro aus Zielona Gora will stärker die Spreewald-Achse bedienen.“ Gespannt dürfte die Branche um 11 Uhr auf die Bühne in der Calauer Sporthalle blicken. Denn gleich nach der Eröffnung wird der Paul-Fahlisch-Tourismuspreis verliehen. Alle zwei Jahre wird die mit 1500 Euro dotierte Auszeichnung für innovative Dienstleistungen und Tourismus-Marketing vergeben. 19 Betriebe und Einzelpersonen haben sich darum beworben.  

 

Entdeckung in der Heimat Aber auch für angehende Urlauber wird die Messe viel zu bieten haben, versichert Marianne Wendland. So werde spreewaldtypisch gekocht, für Kinder gebe es Action, für Erwachsene Entspannung im Urlauberkino und auf der Bühne werde ein buntes Programm präsentiert. „Dabei haben Besucher große Gewinnchancen und können zu Botschaftern der Region werden“, verrät Marianne Wendland. Die Aussteller haben viele Preise gesponsert – von der Stadtführung bis zum Bäderbesuch. So können auch Einheimische ihre Heimat ganz neu entdecken.

Hintergrund Der Eintritt für die Tourismusfachmesse ist frei . Geöffnet ist die Messe von 11 bis 19 Uhr in der Calauer Sporthalle in der Springteichallee. Die Verlosung der Gewinne für die Aktion „Botschafter der Region“ findet um 13, 15, 17 und 18.30 Uhr statt. Besucherparkplätze gibt es an der Lindenstraße, der Poststraße, der Parkstraße und auf dem Markt. Aber auch entlang folgender Straßen kann geparkt werden: Schreiberring, Baderring, Töpferstraße, Lindenstraße, Straße der Jugend und Werchower Straße.


Quelle: Lauistzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Großes Kuchenbacken an der Calauer Anwandter-Schule

(28.03.2010)

Schüler der Carl-Anwandter-Grundschule Calau beteiligen sich an der Spendenaktion für die Erdbebenopfer in Chile. Mit einem Kuchenbasar auf dem Marktplatz und in der Schule sowie weiteren Aktionen sammeln sie Geld.


„Unsere Klassenlehrerin hat uns von den schlimmen Zerstörungen in Chile berichtet, und so sind wir auf die Idee gekommen, uns an der Hilfsaktion zu beteiligen“, sagte Eric Thielemann aus der Klasse 5a. Er hatte gemeinsam mit seinen Mitschülern einen Kuchenbasar in der Schule organisiert. Auf dem Schulhof warb der Jugendclub mit seinem bunten Programm für die Osterferien und gestaltete die Hofpause für die Kinder.

Schüler der Klasse 6b bauten ihren Kuchenstand auf dem Marktplatz vor dem Calauer Rathaus auf und hatten zum Kuchenverkauf auch noch eine musikalische Umrahmung. Lysann Metag und Nick Puchalski stimmten mit Akkordeon und Flöte Frühlingsmusik an. Chris Heger moderierte das Geschehen. „Unsere Eltern haben uns beim Kuchenbacken geholfen. Nun hoffen wir, dass auch alles verkauft wird. Um so mehr können wir dann für Chile spenden“, sagte Colin Schneider.

„Wir haben die ganze Woche über Aktionen zum Thema Erdbeben in Chile. Die 2. Klassen haben dabei einen Spielzeugbasar gestaltet und der Motto „Frühjahrsputz im Spielregal“. Andere Schüler sammelten Mehrwegflaschen“, sagte Schulleiter Dietmar Kuhring.

Für die Tourismus-Fachmesse „Spreewald – Lausitz“ wird der Hort ebenfalls einen Kuchenbasar organisieren.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Licht in Altnauer Straße wird heruntergeregelt

(25.03.2010)

Die Stadt Calau will sparen. Deshalb sollen Straßenlampen mit Dimmern ausgestattet werden, die den Verbrauch von Elektroenerie und damit Kosten reduzieren. Das Unternehmen enviaM unterstützt den Einbau von Dimm-Technik mit dem „Fonds Energieeffizienz Kommunen“.

In der Calauer Otto-Nuschke-Straße funktioniert das Dimmen der Straßenlampen bereits seit Mai 2009. „Die Einsparungen beim Stromverbrauch liegen bei 45 Prozent. Nach zwei bis drei Jahren hat sich die Investition amortisiert“, informiert Bauamtsleiterin Margitta Görs. Aufgrund dieser guten Erfahrungen soll nun die Beleuchtung in der Altnauer Straße, eine der längsten Straßen in Calau, mit 66 Straßenlampen auch gedimmt werden.

Es sollen an der Verteilung zeitgesteuerte, stufenlos regelbare Geräte eingebaut werden. „Mithilfe der Dimmer kann die Beleuchtungsstärke in der Nacht auf das für die verkehrsärmere Zeit notwendige und vorgeschriebene Maß reduziert werden“, erklärt Holger Pätzold vom Bauamt. Die Ausleuchtung werde durch die Reduzierung der Leistung der Lampen gleichmäßig abgesenkt. Es könne eine Einsparung von etwa 12 500 Kilowattstunden im Jahr erreicht werden. Gleichzeitig soll sich der Kohlendioxidausstoß um rund 5000 Kilogramm im Jahr reduzieren. „Im April sollen die beiden separaten Schaltschränke montiert und die Installationsarbeiten an den Lampen ausgeführt werden“, so Holger Pätzold.

„Diese Investition in eine Energiesparmaßnahme wird von enviaM mit einem Höchstbetrag von 3000 Euro gefördert. Rund 3000 Euro Eigenanteil muss die Stadt aufbringen“, sagt Bauamtsleiterin Görs. Es gebe die Förderung in Form eines zweckgebundenen, nicht rückzahlbaren Zuschusses.

Solche Umbauten sollen die Vorbildrolle der Kommunen im effizienten Umgang mit Energie und damit beim Klimaschutz stärken, heißt es in einem Schreiben des Energieunternehmens. Die Einwohner sollen angeregt werden, mit Energie sparsam umzugehen.

 

Zum Thema

Das Energieunternehmen enviaM hat im Jahr 2007 gemeinsam mit Vertretern der kommunalen Anteilseignerverbände den „Fonds Energieeffizienz Kommunen“ (FEK) gegründet, der bis Ende 2009 aufgelegt war. Städte und Gemeinden im Netzgebiet wurden bei der Umsetzung von ressourcenschonenden Projekten unterstützt.

Insgesamt standen rund 780 000 Euro dafür zur Verfügung. Davon wurden nach Angaben des Unternehmens 350 Vorhaben unterstützt und rund 8,1 Millionen Kilowattstunden Energie eingespart. Überwiegend wurden Projekte im Bereich der Straßenbeleuchtung und des Wärmeschutzes realisiert.

Aufgrund dieses Ergebnisses werden auch im Jahr 2010 Kommunen bei Vorhaben zur Energieeinsparung unterstützt.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Frühjahrsputz in Calauer Wohngebieten

(24.03.2010)

Bis Ostern soll das Wohnumfeld im Bereich der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) in Ordnung gebracht sein. Die Hausmeister der beauftragten Firma sind unterwegs und beräumen den Splitt.

 

Hausmeister fegen den Splitt auf den Gehwegen in Calau im Wohngebiet der WBC zusammen.

 

Aufgrund des langen Winters müsse viel mehr Splitt als in anderen Jahren weggekehrt werden, informiert WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn. „Wurden 2008 insgesamt 18,5 Tonnen Splitt gestreut, waren es 2009 49,5 Tonnen und im Januar 2010 bereits 34,5 Tonnen“, stellt sie fest. Bis zu den Osterfeiertagen sollen auch die Blumenkübel in den Wohngebieten bepflanzt sein. „Die kostenfreien Stiefmütterchen für die Mieter werden dann erst nach den Osterfeiertagen ausgefahren“, sagt die Geschäftsführerin. Bestellungen nimmt Ingeborg Graf von der WBC unter Telefon 03541 89580 entgegen.

Die ersten warmen Sonnenstrahlen bringen im Wohngebiet der WBC rund 10 000 Zwiebeln zum Blühen. In den vergangenen Jahren wurden jeweils zum Herbst 10 000 Frühlingsblüher wie Krokusse, Osterglocken, Tulpen und Traubenhyazinthen neu gesteckt.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Ausbaus der Springteichallee geht am 25.März weiter !

(19.03.2010)

Das Bauamt der Stadt Calau informiert, dass mit den Bauarbeiten des 2. Bauabschnittes des grundhaften Ausbaus der Springteichallee in Calau am Donnerstag, den 25.März 2010 begonnen wird. Das Finanzamt wird ab diesem Zeitpunkt über den ausgebauten 1. Teilabschnitt der Springteichallee und über die Georg-Schumann-Straße erreichbar sein.

 

Wie in den Anliegerveranstaltungen bereits vorinformiert, können die Anlieger des 2. Bauabschnittes auf Grund der Vollsperrung ihre Grundstücke dann nur noch fußläufig erreichen.

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Alte Nutzpflanzen vorgestellt

(18.03.2010)

Dr. Lothar Adam vom Förderverein „Alte Nutzpflanzen“ im Gespräch mit Marlis Fünfeich vom Landkreis (r.) und Leonore Horka von der Säritzer Agrar GmbH, die auch Krapp anbaut.

 

Eine Ausstellung zu nachwachsenden Rohstoffen ist im Kreishaus in Calau eröffnet worden. Der Förderverein „Alte Nutzpflanzen“ präsentiert noch bis zum 26. März wochentags von 8 bis 18 Uhr Interessantes über die Vielfalt und wirtschaftliche Bedeutung alter Nutzpflanzen. Im Mittelpunkt stehen Färbepflanzen. So bauen Dietmar Schreiber und seine Tochter Manuela Heinzel in Klein Mehßow Färber-Krapp an. „Es handelt sich um ein Nischenprodukt, über das sich Landwirte auch bei der Schulung zu den Agrar-Fördermittelanträgen informieren können“, sagt Marlis Fünfeich von der Kreisverwaltung.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Straßenreinigung in Calau

(18.03.2010)

Ab kommenden Montag, 22.März 2010, beginnt im Stadtgebiet Calau die Grundreinigung der Straßen.
Nach erfolgter Ausschreibung wird eine Firma aus Hoyerswerda im gesamten Stadtgebiet die Grundreinigung durchführen. Dadurch kommt es am 24. März und 31. März zur zeitweisen Sperrung von Parkmöglichkeiten in verschiedenen Straßen. Entsprechende Ausschilderung ist zu beachten.

"Zu Beginn der Osterfeiertage sollen alle Straßen in unserer Stadt sauber sein", erklärte Bauamtsleiterin Margitta Görs.

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Calauer Fanfaren haben Verein gegründet

(14.03.2010)

Wer hätte das gedacht, dass sich die Calauer wieder zusammenfinden und aus ihren Fanfaren und Trommeln neue Klänge hervorzaubern? Der Calauer Fanfarenzug wurde im Jahr 1971 unter der Leitung von Peter Hopf gegründet. Mit 40 Mitgliedern übten sie für zahlreiche Wettkämpfe wie zum Beispiel für die Bezirks- und Kreismeisterschaften. Später wechselte die Leitung an Lothar Dubrau.

 

Ein herausragendes Erlebnis für den Fanfarenzug war das Turn- und Sportfest im Jahr 1977 in Leipzig. 1985 ist der Fanfarenzug dem Bezirksmusikkorps Cottbus beigetreten, um bei den Pfingsttreffen mitzuwirken.

Nach der politischen Wende endete die Laufbahn des Calauer Fanfarenzuges. Durch Arbeitswechsel konnten die damaligen Mitglieder den Fanfarenzug nicht aufrechterhalten.

20 Jahre später passiert, was niemand für möglich gehalten hat. Im Februar 2009 fanden sich zehn ehemalige Mitglieder des Fanfarenzuges zusammen. Mit viel Elan fanden sie zu ihrem alten Rhythmus zurück.

Beim 50-jährigen Jubiläum des Spielmannszugs Lübbenau traten die Calauer erstmals wieder öffentlich auf. Begeisterung machte sich breit, als sich die Fanfaren präsentierten. Die Resonanz war positiv, so dass sich nach dem Auftritt einige ehemalige Mitglieder meldeten. Im August 2010 wird sich der Fanfarenzug mit einer neuen Musikshow zeigen. Zurzeit sind 26 Mitglieder dabei, vier Kinder, 16 ehemalige Mitglieder und sechs erwachsene Neuzugänge. Am 27. Februar dieses Jahres gründete die Gemeinschaft einen Verein.

Feste Termine für die nächsten Auftritte stehen schon fest. Sein Können zeigt der Fanfarenzug am 29. Mai, dem Tag der Vereine, am 4. Juli beim Spreewald- und Schützenfest und beim Stadtfest in Calau.

Wer Interesse hat, im Verein mitzuwirken, kann sich bei der musikalischen Leiterin Heidi Rudolph telefonisch unter der Nummer 03541 801599 melden. Die Trainingszeiten sind sonntags von 17 bis 19 Uhr und donnerstags von 18.30 bis 20.30 Uhr.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mammographie-Mobil kommt nach Calau und Vetschau

(12.03.2010)

Mit einem Mammographie-Mobil wird es Frauen in ländlichen Regionen ermöglicht, am gesetzlichen Früherkennungsprogramm von Brustkrebserkrankungen teilzunehmen. In Calau wird das Mobil ab Montag, 15. März, auf dem Marktplatz Station machen. Anschließend steht es vom 6. bis 20. April in Vetschau neben der Stadtverwaltung in der Schlossstraße 10.

„Brusterkrankungen treten zu 75 Prozent bei Frauen zwischen dem 50. und 69. Lebensjahr auf“, sagt Dr. Sonja Röger, Programmverantwortliche Ärztin in Südbrandenburg. Vor allem diese Altersgruppe habe den größten Nutzen vom Mammographie-Screening, das würden Studien belegen.

 

Da die Röntgenaufnahmen von mindestens zwei Ärzten beurteilt werden, erhalten Frauen das Untersuchungsergebnis meist innerhalb von sieben bis zehn Werktagen. „Bei etwa fünf Prozent aller Frauen zeigt die Mammographie Auffälligkeiten, die weitere Untersuchungen notwendig machen“, erklärt Dr. Röger. In solch einem Fall werde die Frau zu einer diagnostischen Abklärung nach Cottbus eingeladen. „Aber nicht jede Auffälligkeit lässt auf einen bösartigen Tumor schließen“, betont sie.

 

Sollten Frauen der genannten Altersgruppe aus dem Raum Calau und Vetschau keine Einladung zum Mammographie-Screening erhalten haben, können sie sich an die Zentralstelle Brandenburg wenden. Das betrifft vor allem Frauen, die 2010 noch 50 Jahre alt werden.

 

Die Zentralstelle ist zu erreichen unter der Hotline 0800 5002345. Weitere Informationen gibt es auch auf der Internetseite www.screening-brandenburg.de.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Startschuss für ein neue Energieprojekt

(10.03.2010)

Die Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) hat das Pilotprojekt „Energiesparen“ vorgestellt. „Mit diesem Projekt soll eine Senkung des Energieverbrauchs in den vorhandenen Gebäuden erreicht werden“, sagt Marion Goyn, Geschäftsführerin der WBC.

 

Die Idee zu diesem Projekt entstand im Rahmen der Forschungen des Instituts für Zukunftsstudien und Technologiebewertung Berlin zum BewareE Projekt. Es zielt auf die europaweite Analyse von Beispielen von Energiedienstleistungen in Deutschland, Niederlande, Frankreich und Spanien. In jeweils fünf Unternehmen pro Land wurden Workshops durchgeführt. „Die WBC war das erste Unternehmen in Deutschland. Daraus wurden unternehmensspezifische Dienstleistungsideen entwickelt wie das Pilotprojekt ,Energiesparen' mit einfacher Energieberatung und Energiesparbox“, sagt Marion Goyn.

Prof. Martin Neumann, öffentlich bestellter Sachverständiger, und Knut Jende von der Firma ELT Calau erläuterten Möglichkeiten zum Energiesparen. Mitarbeiter des Wohnungsunternehmens sind für die einfache Energieberatung ausgebildet worden. Die ersten 20 Anmeldungen zur Energieberatung wurden bereits nach der Veranstaltung aufgenommen.

Zusätzlich bietet die WBC allen Kunden Informationsbroschüren und den kostenfreien Verleih von Energiemessern und Lampenkoffern an. Weitere Informationen gibt es auf der Internetseite des Unternehmens www.wbc-calau.de.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Stadtbibliothek hat wieder geöffnet

(09.03.2010)
Die Calauer Stadtbibliothek wurde nach umfangreichen Rekonstruktionsarbeiten am 8.März 2010 wiedereröffnet. Auf mehr als  300 m² wurde die Elektroanlage erneuert sowie ein Brandmelde-und Fluchtwegesystem eingebaut.
Nach umfassenden Malerarbeiten erstrahlt die Einrichtung nun wieder im neuen Glanz.
Der Kinderbereich in der Bibilothek wurde ebenfalls neu gestaltet.
240 Kunden nutzten nach der langen Schließzeit den ersten Öffnungstag und entliehen 842 Medien. Eine Rekordzahl.
Der neue Calauer Bürgermeister Werner Suchner überraschte die Mitarbeiterinnen am Eröffnungstag mit einem Blümchen.

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Sozialausschuss auf Stippvisite in Werchower Kita

(08.03.2010)

„Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, regelmäßig Einrichtungen der Stadt Calau zu besuchen“, begründete Dieter Garlich die Stippvisite des Ausschusses für Soziales, Bildung, Jugend und Sport in der Kindertagesstätte Werchow. Der Ausschussvorsitzende bescheinigte, „viel Positives gesehen zu haben“.

Kita-Leiterin Evelin Kühnel führte die Ausschussmitglieder, sachkundigen Bürger, Eltern und weitere Gäste durch die Räume der Gänseblümchen-, Löwenzahn- und Sonnenblumengruppe. Am Ende des Rundganges stand der Sanitärbereich, der im Herbst vorigen Jahres für 44 000 Euro fertiggestellt worden war. Baulicher Nachholbedarf bestehe in der Küche, in der Regina Rakowsky Leckeres für die 40 Kinder und fünf Erzieherinnen zubereitet. Evelin Kühnel sagte, dass eine Renovierung des Küchentrakts nicht aus den Augen verloren werden darf.

 

„Natur nahe bringen und erleben lassen – das zeichnet die Einrichtung aus“, erklärte die Kita-Leiterin. „Wir sind jeden Tag, wenn möglich für mehrere Stunden im Freien. Für jedes Kind wurden Regenjacken angeschafft, ein zweites Paar Schuhe steht griffbereit in Reserve“, so die Chefin, die in diesem Jahr auf ihr 25-jähriges Wirken in der Natur-Kita Werchow zurückblickt. Sie schwärmte von der Umgebung, den kurzen Wegen zu der Teich-, Wald- und Berglandschaft, von einem ausgezeichneten Eltern-Erzieher-Verhältnis und dem Sommer-Sonnenblumenfest, das in diesem Jahr am 26. Juni stattfindet.

„Wir wissen, dass die Werchower Einrichtung gut angenommen wird“, attestierte Dieter Garlich „solide Arbeit“. In allen Kita-Einrichtungen der Stadt Calau seien Erzieher bemüht, Kinder ordentlich zu betreuen, so der Ausschussvorsitzende. Er wie auch Evelin Kühnel betonten, dass große wie auch kleine Einrichtungen ihre Daseinsberechtigung hätten und den Eltern angeboten werden sollen.

 

So sehen es auch die Mitarbeiterinnen der Kindertagesstätte in Saßleben, die bis zum Schluss der Ausschusssitzung auf ihren Stühlen verharrten. Das Team und die Eltern machen sich Sorgen um den Erhalt ihres Hauses. „Es ist definitiv noch keine Entscheidung über eine Schließung gefallen“, sagte Hauptamtsleiter Frank Böttner. 

„Die Verwaltung ist an einer generellen Lösung dran und arbeitet nicht gegen die Einrichtungen“, unterstrich er. Marina Kossack bemerkte, dass in Unterlagen nirgendwo Festschreibungen über Schlüsselzahlen zu finden seien. „Da sollte noch einmal beim zuständigen Landesjugendamt nachgefragt werden“, so die stellvertretende Vorsitzende des Sozialausschusses.

 

Saßlebens Kita-Leiterin Annett Jarick teilte den Sitzungsteilnehmern die beim Landesjugendamt erhaltenen Informationen mit. So solle die Zahl der Belegung der Einrichtungen in Absprache mit der Kommune erfolgen und bei entsprechendem Bedarf die Umgebung berücksichtigt werden, sagte sie. Hauptamtsleiter Böttner stellte fest: „In dieser Sache ist es der Verwaltung vorbehalten, Gespräche mit zuständigen Ämtern zu führen.“
 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Werner Suchner als neuen Bürgermeister begrüßt

(08.03.2010)

Der 8. März war für Werner Suchner der erste Arbeitstag als neuer Calauer Bürgermeister.

 

Nach Begrüßung durch die Amtsleiter sowie die Belegschaft des Hauptamtes gratulierte auch Mario Karwath, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung dem neuen Bürgermeister zum Amtsantritt, wünschte ihm viel Erfolg und eine gute Zusammenarbeit mit den Abgeordneten.

 

Zu den ersten Amtshandlungen von Werner Suchner zählte u.a. eine Gratulationskur bei den Mitarbeiterinnen zum Internationalen Frauentag sowie die Wiedereröffnung der Calauer Stadtbibliothek.

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Calauer betroffen von Erdbebenkatastrophe in Chile

(05.03.2010)

Besorgnis hat in Calau die Nachricht über das Erdbeben am 27. Februar um 3.34 Uhr in Chile ausgelöst.

„Wir haben über Skype im Internet am Sonntag die Familie erreicht, die 1996 beim ersten Schüleraustausch unseren Sohn aufgenommen hatte und zu der wir noch Kontakt haben“, erzählt Gisela Gebauer vom Freundeskreis Calau-Valdivia. „In Valdivia gibt es keine größeren Schäden“, sagt sie.

Tief betroffen ist auch Mario Karwath, Vorsitzender der Calauer Stadtverordnetenversammlung, von der Naturkatastrophe in Chile. Er teilt mit, dass er 100 Euro für die Erdbebenopfer gespendet hat. Er hofft, dass Abgeordnete und Bürger der Stadt Calau die Spendenaktion unterstützen. Dem chilenischen Botschafter, der erst vor wenigen Tagen in Calau weilte, und seiner Familie gehe es gut, teilt die Botschaft in Berlin auf Nachfrage mit. Prof. Alvaro Rojas Marin hatte Ende Februar seinen Dienst in Deutschland beendet und war nach Chile zurückgekehrt.

Anfragen zur Situation des Landes, zur Identität der Opfer und zum Verbleib von vermissten Personen können an das Amt für Nationale Notfälle/ONEMI gerichtet werden, teilt die Botschaft in einer Pressemitteilung an die Stadt Calau mit. Weitere Informationen gibt es im Internet unter , Handy 0056 981297769), heißt es.

Spenden für Hilfs- und Wiederaufbaumaßnahmen können auf das Konto des Innenministeriums von Chile Nr 4545, Banco Estado, überwiesen werden. „Zugleich hat die Botschaft von Chile in Deutschland ein Spendenkonto bei der Deutschen Bank eröffnet: 433 4876-01, BLZ 10070000, Swift DEUTDEBB, IBAN DE33 10070000 0433487601“, teilt Jorge Schindler von der Botschaft mit. „Die chilenische Regierung trifft alle Maßnahmen zur Unterstützung der von der Katastrophe Betroffenen, damit das Land allmählich wieder zur Normalität kommen kann“, so der Kulturattaché.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mystische Geschöpfe verzaubern Calauer

(05.03.2010)

Ausstellung mit Riesenvogelspinnen und Insekten in der Stadthalle

 

Allein beim Anblick von Vogelspinnen ist es so manchem Besucher in der Calauer Stadthalle kalt den Rücken heruntergelaufen. Mit ehrfürchtiger Distanz bestaunten die Calauer dann aber die mehr als 40 exotischen Tiere und waren letztlich fasziniert von dieser Ausstellung.

 

„Da ist man froh, dass wir bei uns solchen Tieren nicht begegnen“, sagte Dachdecker und Feuerwehrmann Thomas Pelzer respektvoll. Abgedunkelt und mystisch wurden die bizarren Geschöpfe aus feuchtwarmen Zonen der Erde, von Australien bis Asien und aus den Urwäldern Südamerikas in eigens für die Ausstellung angefertigten Schaukästen präsentiert.

„Sie brauchen hier wirklich keine Angst zu haben. Diese Vogelspinnen sind nicht giftig, auch wenn sie so aussehen“, beschwichtigte Ausstellungsleiter und Besitzer dieser Tiere, Wolfgang Maatz. Mit der Wanderausstellung hat er sein Hobby, das er seit 16 Jahren betreibt, zum Beruf gemacht. Mehr als 60 Vogelspinnenarten und 300 Insekten hat er nach eigenen Angaben in seiner heimischen Anlage. Sein Sohn und Tierpfleger Jeff Maatz begleitete die Besucher durch die faszinierende Welt dieser Tiere. „Das größte Exemplar ist die Goliath-Vogelspinne, eine Theraphosa blondi von etwa zehn Zentimetern Durchmesser.  Aber auch die Insekten, Riesenheuschrecken, Schaben oder Skorpione sind recht selten“, sagte Jeff Maatz. Für Kinder war schon das „Wandelnde Blatt“, eine aus Australien stammende Gespenstschrecke, eine spannende Angelegenheit. Chamäleonartig wechselte das Tier die Farbe und wirkte wie eine Brosche auf der Kleidung.

Der 13-jährige Tim war hin und weg von der Vielfalt: „Das ist großartig. Hätte ich erst gar nicht gedacht. Also als Hobby zu Hause – ich glaub´', da gibt es Ärger. Aber die Grusel atmosphäre ist cool“, sagte der Calauer. Dazu beschreibt Tierpfleger Jeff Maatz: „Spinnen und Insekten sind meist nachtaktive Tiere, daher die Abdunkelung. Außerdem wirken die Tiere auch besser auf den Betrachter.“

Egal ob „Rote Chile-Spinne“, „Blaue Barma-Vogelspinne, Kaiser-Scorpion oder Afrikanischer Riesetausendfüßler – in der Calauer Stadthalle hat es etwas gegeben, was nicht alle Tage zu sehen ist. „Wenn schon solch eine Ausstellung nach Calau kommt, muss man sich die auch unbedingt anschauen“, sagte Regina Hanschick, die eifrig fotografierte.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Wehr mit neuer Spitze

(01.03.2010)

An der Spitze der Calauer Stadtwehrführung hat sich ein Wechsel vollzogen. Helmut Künzel ist auf eigenen Wunsch von seiner Funktion als Stadtwehrführer abberufen worden. Zum neuen Stadtwehrführer wurde André Dreßler ernannt. Seine Stellvertreter Torsten Wagner und Frank Fiedermann sind ebenfalls zu Ehrenbeamten auf Zeit ernannt worden.

 

Wechsel an der Spitze der Calauer Feuewehr: Helmut Künzel (2.v.l.) ist als Stadtwehrführer abberufen worden. Neuer Stadtwehrführer ist André Dreßler (M.), seine Stellvertreter sind Frank Fiedermann (3.v.l.) und Torsten Wagner (3.v.r.). Bürgermeister Norwin Märkisch, Ordnungsamtsleiterin Annita Netzker-Lehmann und Stadtverordnetenvorsteher Mario Karwarth (l.) überreichten die Urkunden.

 

André Dreßler war bei einer Anhörung der Führungskräfte der Freiwilligen Feuerwehr Calau im Beisein des Kreisbrandmeisters einstimmig für die Funktion des Stadtwehrführers vorgeschlagen worden. Gemeinsam mit Torsten Wagner war er in den vergangenen Jahren als Stellvertreter tätig. Die Amtszeit der bisherigen Stadtwehrführung ist nach sechs Jahren am 24. Februar 2010 abgelaufen.

Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg würdigte die Arbeit von Helmut Künzel in den vergangenen Jahrzehnten für die Feuerwehr und für den Brandschutz. 1990 war Helmut Künzel Gründungsmitglied des Kreisfeuerwehrverbandes. Auch den Calauer Feuerwehrverein gründete er in diesem Jahr mit. Er habe sich all die Jahre dafür eingesetzt, die Aufgaben des Brandschutzes zum Wohl der Bürger zu erfüllen, so der Ortswehrführer.

„Es war eine Ehre, mit dir zusammenarbeiten zu dürfen“, sagte Karzenburg. Mit einem dreifachen „Gut Wehr!“ verabschiedeten die Calauer Feuerwehrleute ihren langjährigen Stadtwehrführer.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald 

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Winterspaß im Garten der Calauer Kita

(25.02.2010)

Die Calauer Kita „Kunterbunt“, die mit ihren farbenfrohen Fassaden dem Namen alle Ehre macht, wird innen ausgebaut und modern ausgestattet. Trotz der Bauarbeiten werden die Kinder weiter von ihren vertrauten Erzieherinnen betreut – nur eine Ecke weiter in der Schumannstraße, dem ehemaligen Internatsgebäude des Gymnasiums.

 

 

Der lange Winter hat den Calauer Knirpsen gefallen, die auf dem Spielplatz der Kita „Kunterbunt“ viel Platz zum Schneeburgen-Bau hatten.

 

Es sind nur wenige Schritte über den Schulhof des ehemaligen Gymnasiums vom Ausweichquartier zum Spielplatz der Kita. Auf dem verschneiten Gelände findet jede Gruppe ihren Platz zum Herumtollen. Einige Jungs haben ihre Schippe dabei und schaufeln Schnee, andere haben die Burg für ihre Dinosaurier schon fertig. Sogar auf den Schaukeln ist Betrieb „Na, Johanna, wo sind denn deine Freundinnen?“, fragt Ines Kubis. Die Kita-Leiterin geht über den verschneiten Spielplatz und schaut, wie wohl sich die Mädchen und Jungen auch im Winter auf dem großen Spielplatz fühlen.

Während die Kinder draußen ihr Wintervergnügen haben, gehen in der Kita die Arbeiten voran. Es sind umfangreiche Baumaßnahmen notwendig, um marode Sanitäreinrichtungen und veraltete Technik und Ausstattung auf modernen Standard zu bringen. „Die Betreuungsbereiche werden erweitert und offener gestaltet“, sagt Ines Kubis. Es könne dann besser Gruppen übergreifend gearbeitet werden. In den Bauberatungen werden auch die Anregungen der Kita-Mitarbeiter angesprochen. „Die Fliesen in den Duschbereichen werden so gestaltet, dass die Kinder dort mit Wasserfarben malen können“, berichtet die Kita-Leiterin. Eine Lösung wurde auch für größere Flurfenster gefunden. „So entstehen kleine Atrien, in denen sich Kinder und Eltern treffen können. Die neuen Fenster ermöglichen einen freien Blick nach draußen“, erklärt sie.

„Vor dem Umzug in das Ausweichgebäude war ich etwas skeptisch, wie die Organisation in den nicht gerade kindgerechten Räumen klappen würde“, sagt Mandy Zeschnick. Ihr Sohn besucht seit knapp einem Jahr die Kita „Kunterbunt“. Dass sich die Mädchen und Jungen so schnell eingelebt haben, lag an der guten Organisation der Betreuer, ist sich die junge Mutter sicher. Es sei schön, zu sehen, wie liebevoll mit den Jüngsten umgegangen wird.
 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Calauer Heimatverein an neuer Wirkungsstätte

(24.02.2010)

Der Heimatverein Calau hat sein neues Vereinszimmer im Gebäude Am Gericht 14 eingeweiht. Neben den fleißigen ehrenamtlichen Helfern stießen die Heimatfreunde auch mit ihren Sponsoren und Vertretern der Stadtverwaltung an, die die Rahmbedingungen mit geschaffen haben.

 

Otto Rietze, das Gedächtnis der Calauer Stadtgeschichte, zeigte historische Aufnahmen vom Gebäude Am Gericht 14.

 

„Ich denke, mit der Einweihung unseres Vereinszimmers ist das erste Korn in diesem Gebäude aufgegangen, und das erste Pflänzchen kann wachsen. Natürlich verbinde ich es mit der Hoffnung, dass weitere folgen werden“, sagte Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins Calau.

Rund 25 Gäste waren der Einladung des Vereins gefolgt und machten sich ein erstes Bild. Bürgermeister Norwin Märkisch lobte die Initiative des Vereins. „Das Gebäude hatte nach der Wende eine unterschiedliche Verwendung. Zuletzt stand es jedoch leer. Mit der geplanten Umgestaltung des Museums ergab sich eine günstige Kombination zur neuen Nutzung des Hauses. Der Start ist gemacht, und zum Stadtfest können hoffentlich die anderen Räume übergeben werden“, sagte er.

Mit der Schließung der Gaststätte „Ratskeller“ wegen Sanierungsarbeiten verloren der Heimatverein und auch der Freundeskreis Calau-Valdivia ihre Vereinszimmer. Künftig können die Heimatfreunde ihre Unternehmung nun in unmittelbarer Nähe zum Museum und zu den Ortschronisten gestalten. „Diese Kombination bringt für Calau eine ganz neue Chance mit sich, wenn alle unter einem Dach sind“, stellte Dieter Helmchen vom Freundeskreis Calau-Valdivia fest. Für den Freundeskreis werde mit der Sonderausstellung zu Carl Anwandter im August ein langgehegter Wunsch in Erfüllung gehen. Schnell vertieften sich die Gäste auch in Calauer Anekdoten zum Gebäude und geschichtliches Fachsimpeln zu Calau, nutzen aber auch die Gelegenheit, um sich über die Arbeiten der Ortschronisten sowie das Fortschreiten der Baumaßnahmen in den weiteren Räumen zu informieren. 

 

Quelle. Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Schnuppertag an der Calauer Oberschule

(24.02.2010)

In der Robert-Schlesier-Schule Calau stand ein Schnuppertag für Grundschüler der sechsten Klassen auf dem Plan. Für sie bedeutet das nächste Schuljahr, auf eine weiterführende Schule zu wechseln. Wie der Unterricht an der Calauer Oberschule aussehen wird, das können sie an diesem Tag einmal miterleben.

 

Zum Schnuppertag haben sich rund 30 Sechstklässler angemeldet. Lehrerin Christiane Zeiger spricht kurz vor 10 Uhr noch einmal mit Schülern aus den 7. Klassen, die sich bereit erklärt haben, die Neuen durch die Schule zu führen. Jenny und Franziska aus der 7.2 gehen gemeinsam mit Monique, Guido, Tom, Erik und Chris aus der Carl-Anwandter-Schule Calau zunächst in den Französischraum. „Bonjooooour!“, ruft eine aufgeweckte Stimme. Es ist Iris Horschig, eine energiegeladene, wortgewandte Frau, die es schafft, dass die Schüler über 45 Minuten dem Unterricht aufmerksam folgen. Schon nach zehn Minuten können die Neuen auf Französisch sagen, wie es ihnen geht: „Ça va super.“ Die Schüler haben sichtlich Spaß.

Als es klingelt, geht die kleine Gruppe weiter. Im Physik raum stellt Franziska die Lehrerin Brigitte Druve vor, die alle zur Vakuum-Pumpe ruft. Es ist zu sehen, wie ein verschrumpelter Apfel darin wieder knackig wird. „Wer kann das erklären?“, fragt die Lehrerin für Naturwissenschaften. Guido aus der Sechsten kann es. „Wahlpflicht Naturwissenschaften wäre was für dich“, sagt Frau Druve. Und Guido grinst.

Später erwartet der stellvertretende Direktor Hans-Günter Schubert im Computerkabinett die Besucher. Dort ist Gelegenheit, die Internetseite der Schule genauer anzusehen. Im virtuellen Gästebuch steht: „[Ich] will mich mal für die besten vier Jahre meines Lebens bedanken...Ein großes Dankeschön an meine Klasse und natürlich an alle Lehrer. Hoffe, Ihr werdet mich nicht vergessen […]“, von Felix Kumpis aus Ludwigshafen. Nadine Linke schreibt aus Erfurt: „[I]ch war zu Pfingsten in der Nähe von Calau. […] Da habe ich euer Amphitheater entdeckt und war sehr beeindruckt […]“. Was sie wohl mit Amphitheater meint? Ein Blick auf den Schulhof verrät es: eine Bühne und mehrere Sitzgelegenheiten aus Holz, die rondellartig angeordnet sind. „Das haben die Schüler selbst gebaut“, sagt der stellvertretende Schulleiter. Das Amphitheater wird auch für die Vergabe von Auszeichnungen und zu anderen Anlässen genutzt. Der Schnupperunterricht ist um 13.45 Uhr zu Ende.

Eltern von Sechstklässlern konnten dann am folgenden Tag bei einem Rundgang das Schulhaus besichtigen und mit Fachlehrern sprechen. In der Schulküche hatten Schülerinnen vom Hauswirtschaftskurs Quarkbällchen zubereitet. Auch Schulsozialarbeiterin Grit König stellte sich vor. Ihr Reich ist nicht das Klassenzimmer, sondern der Beratungsraum und zwei große Klubräume, die gemütlich eingerichtet sind. Sogar ein Feriencamp hat schon in diesen Räumen stattgefunden. Vier Schüler erzählten, wie sie an der Schule als Mediatoren ausgebildet wurden und gelernt haben, Konflikte zu schlichten. Psychischer und körperlicher Gewalt soll entgegengewirkt und ein stärkeres Verantwortungsbewusstsein entwickelt werden.

Auch ehemalige Schüler der Calauer Oberschule berichteten über ihren weitern beruflichen Lebensweg. Mario Kamenz, der 1999 die Schule verlassen hatte, erzählte von seiner eigenen Firma. Anna Ungerechts, die gerade eine Ausbildung zur Schulsozialassistentin macht, erklärte: „Meinen persönlichen Stärken und Schwächen wurde an der Schule viel Beachtung geschenkt.“ Und Melanie Fionzek stellte aus eigener Erfahrung fest: „Manche glauben, dass man als Oberschüler später schlechtere Chancen hat, doch das stimmt nicht.“
 

Gesine Dannenberg 


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Chilenischer Botschafter beginnt eine neue Tradition

(23.02.2010)

Feierliche Eintragung in das Goldene Buch der Stadt Calau im Rathaus

 

 

Anlässlich des Carl – Anwandter – Gedenkkonzertes am 19. Februar 2010 trug sich der Botschafter der Republik Chile, Professor Dr. Alvaro Rojas Marin, in das Goldene Buch der Stadt Calau ein.

Damit ist er der Erste, der in diesem Buch eine Widmung vorgenommen und  eine neue Tradition begonnen  hat.

Professor Dr. Rojas hat sich seit seinem Amtsantritt als Botschafter der Republik Chile in Berlin im Jahr 2008 in besonderer  Weise um die Beziehung zwischen Calau und Chile, der Wahlheimat Carl Anwandters, verdient gemacht.

Sein erster Besuch in Calau fand anlässlich des Auftrittes des Chores der Universidad Austral Valdivia im April 2008 statt. Seitdem war er mehrfach in Calau zu Gast, so anlässlich der Namensgebung der Carl – Anwandter – Schule oder der Einweihung des neu gestalteten Schulhofes der Anwandter – Schule 2009, zu der er gemeinsam mit dem Schulleiter und Bürgermeister Norwin Märkisch eine Andentanne pflanzte.

Während seiner Amtszeit entwickelte sich ein ständiger und enger Kontakt zwischen der chilenischen Botschaft und der Stadt Calau. Gemeinsame Projekte wurden geplant und umgesetzt und Ziele für die künftige Zusammenarbeit mit der Botschaft des Andenlandes festgesteckt.

Für Professor Dr. Rojas war es der letzte Besuch als Botschafter in Calau, da seine Amtszeit im Februar endete. Am 26. Februar wird er Deutschland verlassen und in seine Heimat zurückkehren. Er wird künftig an der Universität in Santiago de Chile tätig sein.

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Heimatverein Calau sucht Namen für Gebäude Am Gericht 14

(22.02.2010)

Der Calauer Heimatverein, der sein neues Vereinszimmer im Gebäude Am Gericht 14 eingerichtet hat, sucht einen Namen für das Haus, in dem künftig auch eine Ausstellung zum Leben und Wirken Carl Anwandters gezeigt werden soll. Matthias Nerenz, Geschäftsführer des Heimatvereins und sachkundiger Einwohner im Tourismusausschuss, brachte den Vorschlag ein.

 

Einen ersten Entwurf mit dem Vorschlag „Haus der Stadtgeschichte" (siehe Foto) legte er vor. „Wir wollen alle berücksichtigen, die sich im Gebäude aktiv einbringen – also nicht nur den Heimatverein, sondern auch den Freundeskreis Calau-Valdivia und die Ortschronisten", sagte Nerenz.

In dem Haus wird es eine Dauerausstellung zu Carl Anwandter und eine Wechselausstellung geben. Daran wird gegenwärtig gearbeitet.

Hauptamtsleiter Frank Böttner schlug einen Aufruf vor, um die Calauer in die Namensgebung einzubeziehen. Der Ausschuss übertrug die Bündelung der Vorschläge zur Namensgebung an den Heimatverein. Wann ein Schriftzug am Gebäude angebracht werden kann, ist noch offen, da die Außensanierung des Gebäudes für dieses Jahr zurückgestellt wurde. „Jetzt sind Ideen gefragt. Vielleicht finden Calauer noch einen besseren Namen für das Haus", sagt Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins.

 

Vorschläge können bis 31. März an den Heimatverein Calau, Geschäftsstelle Am Gericht 14, in 03205 Calau oder per E-Mail an geschickt werden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Konzert im Gedenken an Carl Anwandter

(22.02.2010)

Chilenischer Botschafter verabschiedet sich in Calau

 

Schüler des Cottbuser Konservatoriums und Studenten der Hochschule Lausitz, Fachbereich Musikpädagogik, gestalteten unter Leitung von Dr. Erwin Undisz das traditionelle Carl-Anwandter-Gedenkkonzert.

 

Unter den Gästen des Carl-Anwandter-Gedenkkonzerts in der Landkirche Calau waren auch der chilenische Botschafter Alvaro Rojas Marin (vorn Mitte), Bürgermeister Norwin Märkisch und sein Amtsnachfolger Werner Suchner.

 

In der Landkirche präsentierten die jungen Musiker einen Querschnitt europäischer und lateinamerikanischer Kompositionen vom Barock bis in die Neuzeit.

Bürgermeister Norwin Märkisch begrüßte den Botschafter der Republik Chile in Deutschland, Dr. Alvaro Rojas Marin, sowie Botschaftsrat Manuel Galdames und weitere Vertreter der Botschaft. Für Dr. Rojas war der Konzertbesuch in Calau eine seiner letzten Amtshandlungen als Botschafter. „Am kommenden Freitag wird er Deutschland verlassen und in seine chilenische Heimat zurückkehren“, sagte Bürgermeister Märkisch. Er überreichte dem Botschafter das Buch „Calau in alten Ansichten“.

„Ich war zwei Jahre Botschafter in Deutschland. In dieser Zeit habe ich sechs Mal Calau besucht“, sagte Dr. Rojas. Der Wissenschaftler wird an die Universität in Santiago de Chile zurückkehren. Er studierte in München und hatte später eine Gastprofessur an der Humboldt Universität Berlin. Er trage Deutschland tief im Herzen, wenn er nach Chile gehe. Er hoffe, dass auch sein Nachfolger eng mit Calau zusammenarbeiten werde. „Wir freuen uns, dass Carl Anwandter, Vertreter der deutschen Kultur in Chile, in Calau so hochgehalten wird“, betonte er.

Sabine Hess, Vorsitzende des Freundeskreises Calau-Valdivia, erinnerte sich an das erste Zusammentreffen mit dem Botschafter. Er habe sich damals gewundert, das gegen 18 Uhr kein Café in Calau mehr geöffnet war. Das sei der besondere Charme einer Kleinstadt. „Doch viel Herzlichkeit bringt Calau den chilenischen Gästen entgegen“, sagte Sabine Hess. Erst vor wenigen Tagen besuchten chilenische Schüler während ihres Deutschlandaufenthalts die Stadt Carl Anwandters. Sie waren in Gastfamilien untergebracht.

Die jungen Musiker überraschten die chilenischen Konzertgäste mit Tango-Klängen. So stellte der 20-jährige Gregor Kliem eine Eigenkomposition vor. Außerdem begeisterte er mit außergewöhnlichen Akkordeon-Klängen das Publikum gemeinsam mit Norman Schadock mit einem Stück von Jean Pacalet. Viel Applaus erhielten auch das Querflöten-Quartett, das Duo Flöte und Klarinette sowie das Gitarren-Quartett. Wie Erwin Undisz berichtete, sind die jungen Musiker erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Schüler aus Valdivia stimmen Schulhymne vor dem Rathaus an

(17.02.2010)

Carl Anwandter stand im Mittelpunkt des Besuchs von 39 chilenischen Schülern in Calau. Sie lernten nicht nur die Carl-Anwandter-Schule und das Rathaus kennen, auch die Anwandter-Apotheke und das Calauer Heimatmuseum standen auf ihrem Programm.

 
Aufmerksam folgten die chilenischen Schüler den Ausführungen von Erika Förster zu Carl Anwandter und waren überrascht, Fotos ihrer Schule im Calauer Heimatmuseum zu entdecken.
 
Dort erfuhren sie Interessantes aus dem Leben des Bürgermeisters und Apothekers Carl Anwandter, den Gründer ihrer Schule in Valdivia.

 Schon zur Ankunft vor dem Rathaus hatten die chilenischen Gäste eine Überraschung parat. Auf der Rathaustreppe, eingerahmt zwischen der deutschen und chilenischen Flagge, wurde nicht nur für das traditionelle Gruppenfoto posiert. Einige Schüler stimmten eine Melodie an. Plötzlich sangen 39 Stimmen voller Inbrunst die Schulhymne des „Instituto Aleman Carlos Anwandter“ in Valdivia. Passanten blieben stehen und waren beeindruckt. „So etwas habe ich noch nicht erlebt. Das klang herrlich über den Marktplatz. Solch eine Hymne könnte an unserer Schule auch eingeführt werden“, sagte Carola Noack.

 Während des Stadtrundganges besuchten die Schüler die Anwandter-Apotheke, das einstige Lebenszentrum von Carl Anwandter.  Mit großem Interesse folgten sie auch den Ausführungen von Sabine Hess, Vorsitzende des Freundeskreises Calau-Valdivia. Überrascht zeigten sich die Schüler von der Ruine der Dunkelsburg, die mehr als 1000 Jahre alt ist. Reiseleiterin Marion Franke erklärte: „Die Städte in Chile haben natürlich nicht solche Historie wie in Europa. Valdivia wurde erst 1552 gegründet und war eine spanische Festung.“

 Noch interessanter wurde es für die Schüler dann im Calauer Heimatmuseum. Erika Förster, ehrenamtliche Museumsbetreuerin, berichtete vom Leben und Wirken Anwandters um 1850 in Calau und ging auf die Ursachen seiner Emigration nach Chile ein. Die jungen Chilenen interessierten sich auch für die Handwerksgeschichte und wollten noch viele andere Dinge über Calau wissen. „Wenn ich in diesem Jahr meine Prüfungen bestehe, komme ich vielleicht wieder nach Deutschland. Und dann nehme ich mir ein bisschen mehr Zeit, um Calau kennenzulernen“, sagte der 18-jährige Marcos.

 Zu späterer Stunde hatten die Calauer einen gemeinsamen Abend im Jugendklub organisiert. Darauf freute sich Marcos auch schon: „Da gibt es vielleicht Tacos oder Crustos – das sind meine Lieblingsspeisen“, scherzte der Schüler.

 

Inzwischen sind die chilenischen Gäste weitergefahren. Sie verbringen die letzten Tage ihres Deutschland-Besuchs im Süden, ehe sie wieder die Rückreise in ihre 14 000 Kilometer entfernte Heimatstadt Valdivia im Andenland antreten. In Chile werden via Internet die Aktivitäten in Calau eifrig verfolgt, erklärten die jungen Besucher.

 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Heiße Sohle hingelegt

(16.02.2010)

Tolle Stimmung beim Fasching mit dem CCC

 

Schwung- und stimmungsvoll feierten mehr als 120 Senioren aus Calau und den Ortsteilen Fasching in der Stadthalle. Bunt kostümiert als Familie Feuerstein oder als Cowboy aus dem wilden Westen, legten die Power-Jahrgänge eine heiße Sohle aufs Parkett. Höhepunkt war das Show-Programm des Calauer Carneval Clubs (CCC).

 

Der herausragende Programmteil in der über zwei Stunden währenden Show waren die „Moonlights“. Mit ihrer Darbietung stellten sie manchen Star in den Schatten.

 

„Das macht wieder richtig Spaß – und das Beste kommt ja erst noch“, sagte Britta Richter, Betreuerin beim Verein „Die Brücke“, der sich jedes Jahr dem Seniorenfasching in Calau anschließt. Diesmal organisierte der Verein einen Fahrdienst für die Großräschener Gruppe. „Es hat sich herumgesprochen, dass die Veranstaltungen mit den CCC einfach super sind. Und deshalb sind wir mit beiden Gruppen hier in Calau“, erklärte Britta Richter.

Die „Welzower Blasmusikanten“ trafen sofort den Nerv ihres Publikums: Zu „Adelheid“ oder beim Schneewalzer war die Tanzfläche rappelvoll. „Ich finde es toll, dass hier solche Fröhlichkeit herrscht und viele Besucher sich auch noch mit einem passenden Kostüm ausstaffiert haben“, sagte Gerhard Scholz, Vorsitzender des Seniorenbeirats der Stadt Calau. Er war besonders glücklich, dass die Organisation so reibungslos klappte. „Dank der Unterstützung von Renate Paschke und ihrem Team der Seniorenbegegnungsstätte sowie dem Hotel zur Post haben wir alles gut hinbekommen mit der Kaffeetafel“, stellte der Senioren-Chef fest. Auch die Beteilung aus den Ortsteilen wie Zinnitz, Werchow, Mlode und Buckow war gut. Dieter Stolper aus Kemmen, der zum ersten Mal den Fasching in Calau mitfeierte, staunte. „Ich bin überrascht, was hier los ist. Wir wollten den Auftritt vom CCC sehen, weil unsere Enkelin mitwirkt. Hier gehen wir nächstes Jahr bestimmt wieder hin“, sagte Dieter Stolper.

Die Karnevalisten des CCC wurden mit großem Beifall von den Senioren begrüßt. Ausschnitte aus dem aktuellen Programm „Affe, Löwe, Pfau – der ganze Urwald ruft Alau!“ sorgten für reichliches Strapazieren der Lachmuskeln. Der CCC hat mal wieder aufgefahren, was möglich war. Die sieben Zwerge waren zwar nur zu dritt, die anderen waren wohl krankgeschrieben ob ihrer anstregenden Arbeit im Erzbergbau, konnten aber das Publikum vollauf überzeugen. Funken und Sternchen sowie die Garde und das Prinzenpaar boten ein tolles Programm.


Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Willkommensgruß für die kleine Elena

(15.02.2010)

Eine schöne Tradition in Calau ist die Begrüßung der Calauer Neubürger. Bürgermeister Norwin Märkisch empfing Nicole Jänchen mit ihrem knapp viermonatigem Töchterchen Elena und schenkte Ihr ein Begrüßungslätzchen mit dem Schriftzug "Ich bin eine Calauerin" , das beim kleinen Wonneproppen mächtige Freude auslöste.

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Calau präsentiert sich als Messe- und Ausstellungsort

(12.02.2010)

Wenn am 31. März um 11 Uhr in der Calauer Sporthalle in der Springteichallee die 1. Tourismusfachmesse „Spreewald-Lausitz“ ihre Pforten öffnet, wird die Stadt im Fokus der Touristiker und der Öffentlichkeit stehen.

Mehr als 100 Anbieter aus der gesamten Region wollen sich in Calau präsentieren. Marianne Wendland vom Tourismusverband Spreewald stellte am Mittwochabend im Calauer Tourismusausschuss das Projekt vor, an dem die Stadt als Mitglied des Reisegebiets Spreewald beteiligt ist.


Kostenlose Fläche


„Die touristischen Anbieter können kostenfrei die Ausstellungsfläche in der Sporthalle nutzen, den Messestand bringt jeder selbst mit“, sagt Marianne Wendland. Vertreten sein werden neben Touristikunternehmen aus dem Spreewald und der Niederlausitz, aber auch aus dem Dahme-Seengebiet und dem Elbe-Elster-Land. Neben der Stadt werden sich auch der Verein „Mobile Welt des Ostens“, einige Gastronomen und Vermieter sowie die Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC) präsentieren. „Wir wollen den Leistungsträgern die Möglichkeit geben, sich im eigenen Reisegebiet bekannter zu machen und Kooperationspartner zu gewinnen“, sagt Marianne Wendland. Es soll die Palette von Produkten vorgestellt werden, die unter der Dachmarke „Spreewald“ bekannt gemacht wird. Im Erfahrungsaustausch können sich Aussteller informieren, was Mitbewerber bieten. Aber auch Besucher aus der Region erhalten Anregungen, welche Angebote es direkt vor ihrer Haustür gibt. „Ergänzt wird das Ausstellungs- mit einem Bühnenprogramm“, erklärte sie. „Und der Paul-Fahlisch-Preis für innovative Dienstleistungen und Tourismus-Marketing wird diesmal in Calau verliehen.“ Schirmherren der 1. Tourismusfachmesse „Spreewald-Lausitz“ werden die Landräte der Kreise Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße sein, so Marianne Wendland. Der Calauer Bürgermeister werde die Veranstaltung eröffnen. Stadtverordneter Dieter Garlich regte in der Ausschusssitzung an, die Marketingaktion „Kalauer statt Knöllchen“ mit dem Messetag zu verbinden. Roswitha Reiche machte darauf aufmerksam, dass an Parkplätze und die Zufahrt zur Sporthalle gedacht werden müsse, da die Springteichallee noch Baustelle ist. „Vielleicht ist die Fläche an der Grundschule bereits fertig und die Parkplätze auf den Schulhöfen können genutzt werden“, sagte Bauamtsleiterin Margitta Görs.

Neuland für Calau


„Wir betreten hier völliges Neuland. Die Messe ist die Chance, positiv ins Gespräch zu kommen“, sagt Hauptamtsleiter Frank Böttner. Er hoffe, dass die Calauer Besuchern der Messe auch aufgeschlossen begegnen. „Und auch für unsere Gastronomen und Anbieter wird diese Messe sicherlich neue Perspektiven öffnen“, betont er. Deshalb hatte die Stadtverwaltung einen Informationsabend in Saßleben und in Calau für die Branche initiiert. Die Vermieter und Gastronomen haben sich für eine regelmäßige Zusammenarbeit ausgesprochen.

„Es ist doch erfreulich, dass wir an einem Tisch sitzen und über Probleme und Perspektiven reden. Wenn wir damit für Calau und die Ortsteile einen Prozess in Gang gesetzt haben, dann sind wir auf dem richtigen Weg“, sagte Gastwirt Joachim Kossack während der zweiten Zusammenkunft.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Und schnapp, Herr Bürgermeister

(12.02.2010)

Die längste Zeit war die Krawatte des Calauer Bürgermeisters Norwin Märkisch, was sie einmal war - ganz. Mit scharfer Schere ist sie der Weiberfastnacht zum Opfer gefallen. Am Donnerstag haben die Weiber Fastnacht gefeiert. Am heutigen Freitag ist Seniorenfasching mit dem Calauer Carneval Club in der Stadthalle. Am Samstag beginnt um 14 Uhr der Kinderfasching und um 19.33 Uhr startet die vierte Abendveranstaltung der 32.Saison.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald   

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Chilenische Schüler in Calau herzlich empfangen

(12.02.2010)

Erster Abend bei Gastfamilien / Begrüßung in der Carl-Anwandter-Grundschule



Seit Donnerstag Abend weilen 39 chilenische Schüler aus Valdivia in Calau und wandeln auf den Spuren von Carl Anwandter. Nach dem ersten Abend in den Calauer Gastfamilien wurden die Schüler am Freitag morgen durch den stellvertretenden Bürgermeister Frank Böttner begrüßt. Neben einer Stadtbesichtigung mit Besuch im Calauer Heimatmuseum ist auch ein gemeinsamer Abend im Jugendclub geplant.

Traditionell besuchen die chilenischer Schüler während ihres Ferienaufenthaltes in Deutschland für drei Tage die Stadt Calau und begeben sich somit auf die Suche nach den Wurzeln ihres Schul-Gründers Carl Anwandter. Der Freundeskreis Calau – Valdivia organisiert diese Treffen mit den chilenischen Schülern seit 1996. Auch nach Schließung des Calauer Gymnasiums hält der Verein mit der Unterstützung Calauer Gastfamilien, deren Kinder meist selbst schon einmal Chile besucht haben, aufrecht. „Wir sind sehr dankbar, dass sich immer wieder Eltern finden und als Gastfamilien die Jugendlichen einladen“, sagte Dieter Helmchen vom Freundeskreis.

Am Donnerstag Abend wurden die chilenischen Schüler in der Cafeteria der Sparkasse Niederlausitz in Calau herzlich von Sabine Hess, Vorsitzende des Freundeskreises im Beisein der Calauer Gasteltern herzlich empfangen. „In Calau werden wir immer besonders begrüßt. Wenn wir nach Calau kommen, schneit es hier“, scherzt Reiseleiterin Marion Franke, die schon mehrfach mit chilenischen Schülern in Calau war. Kurz wurden noch die wichtigsten organisatorischen Dinge geklärt, ehe die Schüler den ersten Abend bei ihren Gastfamilien in Calau und in den Ortsteilen verbrachten. Eduardo und Sebastian wirkten am nächsten Morgen noch etwas verschlafen. „Der erste Abend in Calau war toll. Die Mädchen von unserer Familie hatten Geburtstag und wir haben Party gemacht. Super ! Die sind alle ganz nett hier“. Auf den Besuch in Calau freut sich auch Isidora: „Calau ist zwar viel kleiner als Valdivia, aber von hier kommt Carl Anwandter. Das interessiert mich ganz besonders.“

Am Freitag Morgen begrüßte der stellvertretenden Bürgermeister Frank Böttner die Schüler in der Carl Anwandter-Grundschule, wünschte ihnen nicht nur einen angenehmen Aufenthalt in der Stadt, sondern empfahl ihnen bereits die geplanten Unternehmung am Nachmittag im Heimatmuseum und im Jugendclub. „Wir freuen uns ganz besonders auf solch jungen internationalen Besuch und werden alles daran setzen, dass sie die Stadt Calau in ihren Erinnerungen behalten werden. Vielleicht besuchen sie uns auch wieder, wenn sie das nächste mal in Deutschland sind.“  Jedem Schüler überreichte Frank Böttner ein kleines Gastsouvenir zur Erinnerung an den Besuch in Calau. Schulleiter Dietmar Kuhring ging kurz auf die Wandlungen in der Schulstruktur in Calau ein und verwies auf die gute Zusammenarbeit mit dem Freundeskreis, der Stadt und der chilenischen Botschaft, die gemeinsam diese internationalen Kontakte pflegen. Anschließend besichtigten die chilenischen Schüler die Schule mit den interessanten Schautafeln zu Carl Anwandter und posierten zum gemeinsamen Gruppenfoto an der Schule.

 

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Chilenische Schüler aus Valdivia zu Besuch in Calau

(11.02.2010)
Chilenische Schüler aus Valdivia besuchen Calau

 

Heute Abend werden in Calau 39 chilenische Schüler aus Valdivia in Calau erwartet, die während ihrer Deutschland-Ferien für drei Tage die Stadt besuchen.

In gewohnter Tradition sind bis zum Wochenende chilenische Schüler vom „Instituto Aleman Carlos Anwandter" aus Valdivia in Calau zu Gast. Möglich wurde dieser Besuch durch das Engagement des Freundeskreises Calau-Valdivia, sowie zahlreicher Eltern und Schüler des einstigen Carl-Anwandter - Gymnasiums Calau.

Unsere chilenischen Gäste werden heute Abend auf dem Busbahnhof empfangen und verbringen den ersten Abend bei ihren Gastfamilien. Am Freitag werden die chilenischen Schüler die Carl-Anwandter - Schule sowie im Heimatmuseum besuchen. Weiterhin werden Sie in einem kleinen Rundgang die Stadt Calau und mit der Carl-Anwandter - Apotheke die einstige Wirkungsstätte des Gründers ihrer Schule kennen lernen. Abends organisieren ehemalige Schüler gemeinsam mit dem Leiter des Jugendclubs, Klaus Winzer, in der Mühlenstraße einen gemeinsamen Jugendabend.

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Witzerundweg für Calau

(10.02.2010)

In einer von der Stadt angeregten Studie der BTU Cottbus untersuchte der Lehrstuhl Prof. Heinz Nagler (Städtebau und Entwerfen) mit Studenten der Architektur und der Stadt- und Regionalplanung, welche Möglichkeiten zur Umsetzung eines Witzrundweges es in Calau gibt. Die Entwürfe werden ab 30. März in einer Ausstellung im Rathaus zu sehen sein.

Wie können historisch überlieferte Kalauer mit realen Orten in der Stadt in Beziehung gesetzt werden? Mit dieser Frage haben sich angehende Architekten sowie Stadt- und Regionalplaner im Wintersemester an der BTU Cottbus beschäftigt. Sieben Umsetzungsvorschläge wurden erarbeitet und sollen nun in Calau diskutiert werden. Die Stadtverordneten hatten sich im vergangenen Jahr mehrheitlich dafür ausgesprochen, dass ein Konzept für einen Witzerundweg erarbeitet werden soll. Der Begriff des Kalauers soll für das Stadtmarketing nutzbar gemacht werden. Wie die BTU informiert, haben sich die Studenten auch Gedanken gemacht, wie die Thematik überregional und multimedial umgesetzt werden kann. So gibt es den Entwurf für ein Autobahnschild, das an der A 13 und A 15 Reisende auf den Witzerundweg hinweisen könnte. Ein anderer Vorschlag sieht vor, eine Kartierung über den Internet-Dienst Google Maps ins Netz zu stellen.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Skylaternen in Brandenburg endgültig tabu

(09.02.2010)

Das Ordnungsamt der Stadt Calau informiert:

 

Seit dem 04. Februar 2010 ist der Betrieb sogenannter Himmelslaternen in Brandenburg ausnahmslos verboten!

Besagtes Verbot, konkret die Ordnungsbehördliche Verordnung über den Betrieb von Fluglaternen (Fluglaternenverordnung - FluglatV), wurde am 02. Februar

2010 durch den brandenburgischen Innenminister verfügt.

 

Es werden alle Bürgerinnen und Bürger um unbedingte Beachtung gebeten.

[Auszug aus dem Gesetzestext]

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Calau erwartet den chilenischen Botschafter Dr. Alvaro Rojas

(05.02.2010)

Carl-Anwandter-Gedenkkonzert in der Landkirche

 

Der chilenische Botschafter in Berlin, Dr. Alvaro Rojas, wird zum traditionellen Carl-Anwandter-Gedenkkonzert am Freitag, 19. Februar, in der Calauer Landkirche erwartet, teilt die Calauer Pressesprecherin Sybille Karwath mit.

Das Programm wird von Schülern des Cottbuser Konservatoriums und Studenten der Hochschule Lausitz, Fachbereich Musikpädagogik, gestaltet. Mit internationalen Musikstücken werden die jungen Künstler einen musikalischen Bogen schlagen von Südamerika über Spanien, Frankreich, Italien bis nach Deutschland. Dargeboten werden die Stücke von einem Gitarrenquartett, einem Querflötenquartett, einem Querflöten-KlarinettenDuo und einem Akkordeon-Duo. Beginn ist um 19 Uhr. Alle Musikfreunde sind dazu willkommen.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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1. Tourismusfachmesse Spreewald – Lausitz in Calau mit positiver Resonanz

(03.02.2010)

Am 31. März präsentiert sich in Calau eine bunte touristische Vielfalt aus dem Spreewald und der Lausitz

Von außen betrachtet hält die Calauer Sporthalle noch Winterschlaf. Doch schon in den nächsten Tagen wird ein Team vom Tourismusverband Spreewald e.V. mit Zollstock und Skizzen hier emsig Pläne für die 1. Tourismusfachmesse Spreewald-Lausitz schmieden.

Die Messe ist die erste Tourismusfachmesse für die heimische Tourismuswirtschaft. Anbieter und Akteure aus den Landkreisen Oberspreewald-Lausitz, Elbe-Elster, Dahme-Spreewald, Spree-Neiße und der Stadt Cottbus bekommen hier die Möglichkeit, sich miteinander bekannt zu machen und die Angebote der einzelnen Reisegebiete besser kennen zu lernen.
Die Resonanz auf die Premiere der Messe ist durchweg positiv. „Wir freuen uns, dass sich knapp 100 Leistungsträger aus allen Landkreisen und touristischen Bereichen angemeldet haben. Es wird auf jeden Fall eine spannende Messe. Unternehmen, Verbände, Vereine und Privatanbieter präsentieren eine bunte Mischung aus Tourismus-, Kultur- und Freizeitangeboten. Auch Vertreter der Landwirtschaft und Produktion dürfen wir vor Ort begrüßen.“, so Marianne Wendland vom veranstaltenden Tourismusverband Spreewald e.V..

Die Idee eine solche Messe zu initiieren entstand durch einen Erfahrungsaustausch mit dem Tourismusverband Sächsische Schweiz vor einigen Jahren. Hier hat sich eine jährlich stattfindende Hausmesse mit ähnlicher Ausrichtung bei Tourismus Profis und Interessierten etabliert. „Dieser Gedanke hat uns gut gefallen. Wir haben uns damit beschäftigt darauf aufzubauen und diesen für unsere Reiseregion umzusetzen. Im Sommer 2009 wurde schließlich die Arbeitsgruppe „Tourismusfachmesse“ gegründet. Vertreter des Marketingausschusses des Tourismusverbandes Spreewald, den benachbarten Reisegebieten Niederlausitz, Dahme-Seen und Elbe-Elster, der Stadt Calau und des Veranstalters haben das Konzept entwickelt und die Messe auf den Weg gebracht.“, sagt Marianne Wendland.

Die Entscheidung für den Veranstaltungsort der Messe ist auf Calau gefallen. „Die Schusterstadt bildet das Scharnier zwischen dem Spreewald und der Lausitzer Seenlandschaft.“, erklärt Verbandschef Peter Stephan. Ursprünglich war es geplant, die Messe in der Calauer Stadthalle zu veranstalten. Aufgrund der großen Nachfrage, stellte die Stadt die größere Sporthalle in der Springteichallee kostenfrei zur Verfügung.
Zwar sind die Örtlichkeiten geklärt, die Messe geplant und die Aussteller zusammengetragen, jedoch wartet noch eine Menge Arbeit auf die Organisatoren und den Veranstalter.  Alle Aussteller bekommen in den nächsten Tagen eine verbindliche Teilnahmebestätigung. Details zu den Messeständen und Countern müssen noch besprochen, die Hallenaufteilung vorgenommen und technische Fragen geklärt werden. Das Bühnenprogramm wird in den folgenden Wochen komplett ausgearbeitet. Ebenso wird die Öffentlichkeit weiterhin über den Stand der Planungen informiert.
Beginn der Messe ist am 31. März 2010 um 11 Uhr. Bis 19 Uhr haben nicht nur die Anbieter und Akteure die Möglichkeit ins Gespräch zu kommen, auch die heimische Bevölkerung ist eingeladen, die Freizeit- und Erholungsangebote vor der eigenen Haustür kennen zu lernen. Der Eintritt ist frei. „Wir sind schon sehr gespannt wie die Öffentlichkeit auf die Messe reagiert und freuen uns darauf, Interessierte aus der den Reiseregionen begrüßen zu dürfen.“, so Marianne Wendland.
Der Tourismusverband Spreewald hat außerdem eine e-mail Adresse eingerichtet. Wer Fragen, Anregungen, Ideen oder Kritik äußern möchte, kann jederzeit an schreiben.

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Wechselausstellung „Calau – interaktiv“ wird vorbereitet

(02.02.2010)

Historische Ansichtskarte aus Calau: die Cottbuser Straße.

 

Das Calauer Geschichtsforum bereitet zurzeit eine Ausstellung mit dem Titel „Calau – interaktiv“ vor. Sie soll zum Calauer Stadtfest parallel zur Carl-Anwandter-Ausstellung eröffnet werden, teilen die Organisatoren des Geschichtsforums mit. Im Gebäude Am Gericht 14 werden die Expositionen zu sehen sein. 

 

„Als Arbeitstitel haben wir für die Wechselausstellung den Titel ,Calau – interaktiv' gewählt. In Abstimmung mit der WBC, die unsere Arbeit unterstützt, wollen wir die Calauer und die Besucher mitnehmen auf eine Zeitreise durch die Stadt“, erklärt Ortschronist Christian Lenz. Allein die Gegenüberstellung von Straßenzügen und Gebäuden von vor 100 Jahren und heute ergebe ein eindrucksvolles Bild der Stadtentwicklung.

Für die Besucher wird diese erste Wechselausstellung in zweifacher Hinsicht interessant. Neben historischen Fotos können die Besucher sich auch an der Ausstellung aktiv beteiligen. „Wir wollen die Möglichkeit nutzen und zu den einzelnen Gebäuden weitere Informationen sammeln. Jeder Besucher kann also aus seinen Erinnerungen heraus unsere vorhandene Daten ergänzen und vervollständigen“, sagt Christian Lenz. Der Start erfolge voraussichtlich mit der Cottbuser Straße, der Lebensader von Calau.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Tierische Calauer Narren machen die Stadt unsicher

(01.02.2010)

Karnevalsumzug des CCC bei Frost und Schnee 

Prinzessin Christin I. und Prinz Dirk I. genießen das Bad in der Narren-Menge auf dem Calauer Marktplatz. Melanie I. und René I. waren die Gäste vom KCA.

 

Das Mittagessen steht bei Lehnigks auf dem Tisch. Der Glühwein und der Tee brodeln auf dem Herd. Schnell noch einen Happen, und jetzt nichts wie raus und die Getränke an die verkühlten Karnevalisten verteilen. In Calau ist großer Karnevalsumzug. „Gibt es auch alkoholfreie Getränke?", schallt es aus dem vorneweg fahrenden Polizeiauto. Gerd-Uwe Lehnigk kann die Frage mit ja beantworten. Der ganze Tross stoppt, um sich etwas Warmes zu holen. Derweil ist der Lübbenauer Fanfarenzug schon fast um die Ecke herum.

 

Ute und Gerd-Uwe Lehnigk sind zwei von vielen, die den Karneval in Calau unterstützen. Ute Lehnigk stammt aus Bernau und kennt Karneval aus ihrer Gegend nicht. Um so toller findet sie die Tradition des Umzugs und des Zamperns. Ihr Mann fügt hinzu: „Mir ist es wichtig, dass die Kulturlandschaft in Calau durch den CCC belebt wird. Gerade in der trüben Jahreszeit ist dieser bunte Trubel herrlich." Familie Lehnigk hat kaum Zeit, den Festumzug zu betrachten, denn schon scharen sich alle Karnevalisten um den kleinen Stand im Vorgarten, um ein warmes Getränk abzufassen.

 

Da hat es Familie Kossack leichter, denn sie betrachtet an der Ecke Töpferstraße/Schreiberring die tollen Wagen. Der Karnevalsumzug steht diesmal unter dem Motto „Affe und Löwe und Pfau - Der Urwald ruft Alau". Louise Kossack erzählt: „Im Jahr 2003 waren wir im Karnevalsumzug als Firma mit vertreten.  Selbst wenn es jetzt nicht mehr möglich ist, schauen wir uns jährlich den Umzug an." Tochter Sabine ergänzt: „Ich war bei den Funken. Leider bin ich da jetzt rausgewachsen." Vater Siegfried sagt: „Besonders toll finde ich die Altnauer, die lassen sich immer was Besonderes einfallen."

 

Auf dem proppevollen Markt macht Thomas Schwartz schon ordentlich Stimmung. Die Schneemassen machen den Karnevalsumzüglern etwas zu schaffen. Seine Hoheit Prinz Dirk I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Christin I. erklimmen nun gemeinsam mit seiner kleinen Hoheit Prinz Hannes I. und Ihrer kleinen Lieblichkeit Prinzessin Lilly I. die Rathaustreppe. Auch das Prinzenpaar vom Karnevalsclub Altdöbern (KCA) Melanie I. und René I. treffen ein.

 

Noch bis Aschermittwoch regieren die Jecken. Die erste Abendveranstaltung findet am 6. Februar ab 19.33 Uhr in der Stadthalle statt.  Für die Weiberfastnacht, die eigentlich ausverkauft war, sind durch Umstellen von Stühlen und Tischen noch einige Plätze frei geworden. Weiberfastnacht wird am 11. Februar ab 19.33 Uhr gefeiert. Einen Tag später findet der Seniorenfasching ab 17 Uhr statt, und am 13. Februar ab 14 Uhr ist Kinderfasching in der Stadthalle angesagt. Zur zweiten Abendveranstaltung wird für den 14. Februar um 19.33 Uhr eingeladen. An diesem Tag nehmen die Calauer auch am Zug der fröhlichen Leute in Cottbus teil. Am Montag, dem 15. Februar, ist Rosenmontagsball in der Stadthalle, Einlass ist um 19 Uhr. 2011 zieht der Calauer Karnevalsumzug zum 33. Mal durch die Stadt.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald
 

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Fotografien von Günter Georgi sind im Calauer Rathaus zu sehen

(01.02.2010) 

Der Fotograf, Wahlsaarländer und Weltenbummler Günter Georgi macht schon lange durch seine Fotokunst und die umfangreichen und erfolgreichen Ausstellungen seiner Fotografie auf sich aufmerksam.

Derzeit sind die Arbeiten des Alt - Senftenbergers  im Treppenaufgang des Rathauses ausgestellt. Seine Fotografien zeichnen einen bunten Bilderbogen quer durch die Lausitz. Sie vermitteln Eindrücke aus der  Architektur,  der Landschaft und aus dem Alltag der Menschen aus dem liebevollen schmunzelnden  Blick des Fotografen auf die Region.

Nicht nur die Ausstellungsfülle, sondern auch die Qualität der Fotoarbeiten von Günter Georgi überzeugt und beeindruckt.

Günter Georgi wurde 1928 in Annahütte geboren und lebte anschließend bis 1958 in Senftenberg. Er engagierte sich als überzeugter Botschafter, Initiator von Spendenaktionen und Städtepartnerschaften sowie als reger Förderer des sportlichen Nachwuchses nachhaltig für die Region und ihre Menschen.

 

Die Präsentation der Fotoarbeiten im Calauer Rathaus ist  eine von über 200 Fotoausstellungen, die der mehrfach ausgezeichnete Fotograf bisher gezeigt hat.

Der „Lausitzer Bilderbogen"  von Günter Georgi  kann noch bis Ende März betrachtet werden.

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Kleiner Calauer ganz chic

(25.01.2010)Lätzchenaktion geht weiter

 

Als zweiter Calauer Neubürger erblickte am 9. Januar 2010 Richard Udo Lehmann in der Spreewaldklinik Lübben das Licht der Welt. Mutti Carmen Lehmann und Vati Michael Krüger sind wahnsinnig stolz auf den kleinen Wonneproppen. Immerhin brachte der kleine Fratz bei seiner  Geburt schon 3780 Gramm  auf die Waage.  Am 20. Januar hatte Richard Udo nun schon sein erstes „offizielles Fotoshooting" im Calauer Rathaus.

Als Begrüßungsgeschenk der Stadt übergab der  stellvertretende Bürgermeister Frank Böttner ein Lätzchen mit der Aufschrift „ Ich bin ein Calauer", dazu gab`s noch einen kleinen Untersetzer mit dem Schusterjungenmotiv, der für das Fläschchen oder das Gläschen mit dem Babybrei durchaus gut geeignet ist.

Carmen Lehmann war begeistert: „Ich finde die Idee mit den Lätzchen ganz niedlich, da hat man etwas Bleibendes."

Auch in diesem Jahr setzt die Stadt Calau die 2009 begonnene Lätzchenaktion fort. Jedes Calauer Neugeborene kann ein Lätzchen mit der Aufschrift „ Ich bin eine Calauerin" oder „Ich bin ein Calauer" im Rathaus bekommen. Mutti oder Vati müssen dazu natürlich mal vorbeikommen. Wer den  Nachwuchs mitbringt, erhält auf Wunsch auch ein  Erinnerungsfoto.

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Fest der Vereine findet im Mai in Calau statt

(21.01.2010)

Sportbeirat und Vereine arbeiten konstruktiv am Konzept

 

Der Calauer Sportbeirat hat beschlossen, gemeinsam mit Vereinen der Stadt das „Fest der Vereine" wieder mit Leben zu erfüllen. Das Fest soll am 29.Mai am zentralen Schulstandort in Calau durchgeführt werden. In einer ersten Zusammenkunft wurde mit Vertretern von 27 Vereinen über ein Konzept diskutiert.

„Die Wiederbelebung des Festes wurde im vergangenen Jahr aus dem Sozialausschuss an uns herangetragen. Der Sportbeirat hat sich dazu bekannt. Wir sind nun dabei, mit allen Vereinen einen Konsens zu finden", sagte Sigrid Gottlöber, Vorsitzende des Sportbeirates. Die Terminfrage stand zuerst im Raum, da im Juni bereits zahlreiche Dorffeste und das 120-jährige Bestehen des Männergesangvereins „Germania 1890 Werchow" anstehen. Die Teilnehmer der Gesprächsrunde einigten sich auf den 29. Mai als Termin. „Es ist nicht unser Ziel, den Vereinen ein fertiges Schema vorzugeben. Vielmehr sind wir auch auf die Kreativität gespannt. Wir sammeln jetzt die Vorschläge und wollen daraus dann ein Programm erarbeiten", erklärte Reinhard Kalz vom Sportbeirat.

Einige Vereine hatten schon konkrete Ideen anzubieten. Der Fliegerclub Bronkow will Technik vorstellen, die Kleintierzüchter haben ganz lebendige Vorstellungen mit Volieren und wollen eine kleine Tierausstellung präsentieren. Auch der Heimatverein und die Kleingartenvereine wollen sich beteiligen. Die Sportvereine werden zahlreiche Vorstellungen und Betätigungen anbieten, vom Torwandschießen über die Judo-Fallschule bis zum „Chinesisch" an der Tischtennis-Platte.

In der Stadthalle ist ein Kulturprogramm vorgesehen mit einem bunten Bühnenprogramm und zahlreichen Darbietungen. „Wir sind natürlich von der Witterung abhängig und haben uns daher die Option offengehalten, die Hallen bei Bedarf zu nutzen. Vielleicht kann vieles draußen stattfinden", sagte Sven Hagemeister vom Sportbeirat, bei dem die Fäden im Organisationskomitee zusammenlaufen. Ihm steht Kerstin Gensch zur Seite. „Es ist wichtig, dass wir Kindern zeigen, was in der Stadt alles los ist. Vielleicht gelingt es, manchen für ein neues Hobby zu interessieren", sagte sie.

Weitere Vereine und Institutionen können sich am Fest der Vereine beteiligen. Das nächste Meeting findet am 22. Februar um 18.30 Uhr im Haus der Begegnungen statt.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Hochzeit als gelungene Überraschung

(20.01.2010)

Nach der kirchlichen Trauung am 11. Juli ließen sich Wiki und Sven Richter mit Tochter Leni in der Kutsche des Großvaters Karl Kaltschmidt zur Stegschänke fahren.

 

Hochzeiten, Geburten und andere Fälle des Lebens werden vom Calauer Standesamt dokumentiert. 60 junge Calauer sind im Jahr 2009 geboren worden, 28 Ehen wurden im Trauzimmer im Rathaus geschlossen. Für dieses Jahr haben Heiratswillige noch viele freie Termine zur Auswahl.

„Für 2010 gibt es drei Anmeldungen. Es gibt noch viele freie Termine wie auch den 20.10.2010", sagt Standesbeamtin Cornelia Becker. 28 Ehen hat sie 2009 geschlossen, auch eine Ehe, die im Ausland geschlossen worden war, musste in Calau beurkundet werden. Der 9.9.2009 hatte in Calau keine Heiratswilligen ins Trauzimmer im Rathaus geführt.

Während andere Mitarbeiter der Stadtverwaltung zwischen Weihnachten und Neujahr frei hatten, gab es für Cornelia Becker noch am 29. Dezember um 18 Uhr richtig zu tun. Anke Fischer und Dirk Augustin hatten sich den Tag ihrer Verlobung, der inzwischen 20 Jahre zurücklag, auch als Hochzeitstag gewünscht. „Die Hochzeit war ein Weihnachtsgeschenk für unsere Familie", erzählt Anke Augustin. „Wir wollten heiraten, wenn keiner damit rechnet." Diese Überraschung ist den Augustins auch gelungen. Für ihre Kolleginnen im Friseursalon gab es am nächsten Tag eine große Torte. „Ich habe auch am Hochzeitstag gearbeitet und bin nur am nächsten Tag etwas später zur Arbeit gegangen", sagt sie. Im Sommer soll es eine große Feier geben. Dann wird die Feuerwehr dabei sein, in der die Augustins tüchtig mitmischen.

Die Zahl 20 hat auch bei der Eheschließung von Wiki und Sven Richter eine Rolle gespielt. „Wir sind zur kirchlichen Trauung mit der Kutsche gefahren, die meinem verstorbener Opa gehörte", sagt Wiki Richter, geborene Choritz. Fuhrunternehmer Karl Kaltschmidt war 1989 gestorben. Seit 20 Jahren stand die Kutsche, mit der er auch zu Hochzeiten gefahren war, ungenutzt in der Scheune. „Ein Jahr lang ist an der Restaurierung gearbeitet worden", erzählt Wiki Richter. „Die Fahrt in der Kutsche war für uns ein besonderes Erlebnis."
 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

Interesse ???
Dann schauen Sie einmal ... ---> Heiraten in Calau

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Hund in Bolschwitz gefunden

(18.01.2010)

Am Freitag, 15. Januar 2010, wurde durch die Stadt Calau im Ortsteil Bolschwitz ein etwa 3 Jahre alt geschätzter schwarz-brauner Mischlingshund aufgenommen. Vermutlich ist dieser schon seit dem 6. Januar 2010 in Bolschwitz und Umgebung unterwegs. Als besonderes Kennzeichen fällt das weiße Lätzchen im Hals-/Brustbereich auf.  

Die weitere Versorgung hat die Tierpension Druschke, Langengrassau übernommen (Tel.: 035454 - 532). Der Eigentümer kann sich direkt an die Tierpension wenden. Sofern sich der Eigentümer nicht ermitteln lässt, kann das Tier an einen neuen Halter vermittelt werden.

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Calauer Sammlerstück

(08.01.2010)

Einen Taschenkalender mit dem Motiv einer historischen Postkarte hat Calau erstmalig für das Jahr 2010 herausgebracht. Der Schusterjunge machte die Niederlausitz Stadt bekannt. "Mit ,Calauer' kommt man durch die ganze Welt.", hieß der Leitspruch der Schuhmacher.

Besucher des Kreiskirchentages 2009 in Calau haben den 

Kalender erhalten. Der Bürgermeister verschickte einige mit seinen Grüßen zum neuen Jahr. Auch Falschparker durften sich im Dezember bei der Aktion "Calauer statt Knöllchen" über einen Kalender freuen. "Wir wollen eine Serie entwickeln und historische Postkarten in den kommenden Jahren als Motive verwenden", sagte Hauptamtsleiter Frank Böttner.  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Frohe und besinnliche Weihnachten wünscht Bürgermeister Norwin Märkisch

(24.12.2009)

Allen Bürgerinnen und Bürgern unserer Stadt Calau mit Ihren Ortsteilen und in der Umgebung wünsche ich ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und alles erdenklich Gute im neuen Jahr 2010.

Genießen Sie die besinnlichen Feiertage in der Familie und mit Freunden. Tanken Sie neue Kraft, damit wir mit Schwung und Zuversicht ins neue Jahr gehen können.

Ihr Calauer Bürgermeister
Norwin Märkisch 

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Gesonderte Öffnungszeiten der Calauer Händlergemeinschaft

(23.12.2009)

Gesonderte Öffnungszeiten der Geschäfte der Händlergemeinschaft zum Weihnachtsmarkt und Jahreswechsel

 

Donnerstag24.12. 9 Uhr - 12 Uhr
Donnerstag31.12. 9 Uhr - 12 Uhr

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Öffnungszeiten der Stadtverwaltung Calau zum Jahreswechsel

(23.12.2009)

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Rathaus bleibt in der Zeit vom 24.12.2009 -31.12.2009 geschlossen.

 

Das Einwohnermeldeamt, Straße der Jugend 24, hat zu folgenden Zeiten geöffnet:

 

 Montag28.12. 2009  von   9.00 - 12.00 Uhr
 Dienstag29.12. 2009

 von

 von

   9.00 - 12.00 Uhr
 13.00 - 16.00 Uhr
 Mittwoch30.12. 2009  von   9.00 - 12.00 Uhr
 

Hier haben sie die Möglichkeit ihre Briefwahlunterlagen für die Landratswahl am 10.01.2010 zu beantragen bzw. abzuholen.

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Jonas Günther von der SV Calau gewinnt Bronze

(18.12.2009)
Calauer TT-Nachwuchs schlug sich achtbar bei den Brandenburger Meisterschaften in Herzberg

 

Jonas Günther (SV Calau) erfüllte sich gleich im ersten Jahr eine Traum: er gewann die Bronze-Medaille im Jungen-Doppel bei den Brandenburger Meisterschaften.  


Bei den Brandenburger Meisterschaften im Tischtennis aller Nachwuchsklassen hatten die in Jüngsten aus dem OSL-Kreis in Herzberg rege Freude. Die Krönung war sicherlich die Bronze-Medaille von Jonas Günther im Jungen-Doppel der Schüler C. Aber der gesamte TT-Nachwuchs der SV Calau schlug sich achtbar.
 

Der Einstieg der Jüngsten (AK 9 / 10) auf dem Parkett der 24 besten Mädchen und Jungen von Brandenburg war sehr erfolgreich. Jonas Günther (SV Calau) erlebte nach den Mini-Meisterschaften seinen ersten großen Wettkampf und meisterte diesen mit Bravour. Er erreichte nach schwieriger Vorrunde als Gruppenzweiter das Achtelfinale und traf dann auf einen anderen Gruppensiege aus Treuenbrietzen. Nach großartigen und taktisch klugem Spielen setzte er sich knapp durch, zog ins Viertelfinale ein und stand unter den besten Acht. Hier trafen er nun auf seinen Angstgegner und unterlag mit 1:3 Sätzen.

Im Doppel erreichte er mit Martin Friedrich (TSG Lübbenau) dann das große Ziel - eine Medaille. Nach etwas hektischem Start zogen sie in Runde zwei ein und bezwangen dort nach taktisch kluger Leistung die Favoriten aus Fürstenwalde mit 3:1 Sätzen. Damit hatte der Calauer Jonas Günther seine Bronzemedaille sicher. Im Halbfinale unterlagen sie dann den neuen Meistern und wurde letztlich Dritter.


Eine Klasse höher Schüler B / AK 11/12) war Sabine Raack (SV Calau) als neuen Lausitzer Meisterin am Start und machte Ihre Sache gut. Als Gruppenzweite zog sie ins Achtelfinale, erwischte dort jedoch ein Hammerlos. Trotz offenem Spiel unterlag sie der neuen Meisterin vom Finower TTC. Im Doppel kam leider frühzeitig das Aus.

Getrübt wurden die Hoffnungen bei den A-Schülern durch den krankheitsbedingten Ausfall von Sebastian Apitz (SV Calau), der nach zuletzt sehr guten Ergebnissen auch mit Edelmetall liebäugelte. Isabell Muelbredt (SV Calau) zeiget nach einer von Verletzungen geplagten Saison eine gute Meisterschaft, überstand die sehr schwere Gruppenphase als Zweite und schied im Achtelfinale gegen die neue Vize-Meisterin vom ESV Prenzlau aus. Auch im Doppel zog sie mit ihrer Partnerin aus Wittstock ins die Runde der letzten Acht. Dort erwischten sie ausgerechnet die späteren neuen Meister aus SG Geltow / KSV Fürstenwalde. Trotzdem eine respektabler Wettkampf für Isabell.

 

Ohne Medaille blieben die Jugendlichen (AK 15/17), nicht nur die Calauer, sondern generell aus der Lausitz. Das Schicksal von André Hertrampf blieb schon in der Gruppenphase bildlich gesehen an der Netzkante hängen. Ein Weiterkommen war greifbar nahe. Das schaffte er dann zumindest im Doppel mit einem Cottbuser, doch im Kampf um die Medaillen unterlagen sie leider den späteren Vize-Meistern aus Potsdam. Nicht so gut lief es bei den Mädchen. Christin und Stefanie Weiß (SV Calau) hatten schon eine harte Auslosung und waren auch noch von einer Erkältung geplagt. Nachdem frühen aus im Einzel folgte jedoch auch im Doppel dieses Schicksal gegen eine Kombination des ESV Prenzlau /TSV Stahnsdorf.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Das eigene Glück geteilt

(14.12.2009)

„Ich bin Fan der Band UC, da lässt man sich ein Konzert im Heimatort nicht entgehen", sagt Gabi Kowyack-Anders. In den vergangenen fünf Jahren hat die Calauerin nur ein Adventskonzert verpasst.

 

„Ein abwechslungsreiches Programm, das einen in Weihnachtsstimmung versetzt", antwortet Kowyack-Anders auf die Frage, was sie vom Konzert erwartet. Die darin eingebettete Spendenaktion „Wir helfen!" sei eine gute Sache und UC eine professionelle Gruppe, die auch mal den Mut habe, neue Interpreten und Titel einzubinden.

„Einen reich gedeckten Gabentisch bunter Melodien und Geschichten", kündigt Thordis Radfan an, und sie soll recht behalten. Bekannte Weihnachtslieder erklingen und animieren das Publikum beim Klassiker „Stille Nacht" bereits nach 20 Minuten zum ersten zögerlichen Mitsingen. „Die Calauer Schweizer können halt singen und haben Pfeffer im Blut", kommentiert Siegfried Kessler die Klänge, die an seine Mittelgebirgsbaude anklopfen wie später auch Andreas Schenker. Mit drei Songs aus eigener Feder würzt der Schlagerbarde das Programm und schafft es sogar, dass sich das Publikum einhakt und bei einem Ohrwurm mitschunkelt. „Respekt. Dass der Andreas sich als Gastmusiker so nahtlos ins Programm einfügt, hätte ich nicht erwartet", resümiert Gabi Kowyack-Anders in der Pause. Andrea Hoffmann lässt wissen, was sie in die Weihnachtsbeutel gesteckt hat, die sie zuerst ihrem Boblitzer Schlageridol überreicht und am Ende des Konzerts zwei weitere an Siegfried Keßler und die UC-Crew: „Selbst gefertigte Präsente sowie Kalender mit Fotos und eigenen Gedichten", erzählt die Hobby-Autorin. Für die Calauerin sei das Weihnachtskonzert eine willkommene Gelegenheit, um sich bei den beliebten Künstlern zu bedanken und ihnen etwas von dem selbst erfahrenen Glücksgefühl zurückzugeben.

Glücksgefühle erleben auch betroffene Menschen, bei denen der Spendenbeirat „Wir helfen!" anklopft. „Wir gehen mit den gespendeten Mitteln sehr bedacht um und versuchen zuerst denen zu helfen, die Unterstützung am dringendsten benötigen", erklärt Landtagsabgeordneter Werner-Siegwart Schippel als Mitglied des Spendenbeirats dem nachdenklichen Publikum. Detlef Gleisberg-Radfan hat dieses zuvor mit dem bewegenden Schicksal der zehnjährigen Melinda derart gefesselt, dass sogar das Aufschlagen einer Tannennadel auf den Fußboden der Calauer Stadthalle zu hören gewesen wäre. Die schwer erkrankte Lübbenauerin und ihre fürsorglichen Pflegeeltern Barbara und Norbert Winkler stehen in diesem Jahr im Mittelpunkt der weihnachtlichen Spendenaktion von „Wir helfen!", dessen Konto auch die etwa 150 Calauer Konzertbesucher aufstockten.

„Bereits das Auftaktkonzert in Vetschau war für uns ein Erlebnis, doch die Atmosphäre hier in Calau haben wir als entspannter empfunden", resümieren Barbara und Norbert Winkler. Mit einer zufrieden lächelnden Pflegetochter verlassen sie als einige der letzten Besucher das Stadthallenfoyer und bestätigen, auch beim Heimkonzert in Lübbenau dabei sein zu wollen. Thordis und Danny Radfan, Monic Möller, Siegfried Keßler, Andreas Schenker und Detlef Gleisberg-Radfan kündigen ein „echtes Finale" in der Aula des Jenaplanhauses an. „Wer weihnachtliche Atmosphäre sucht, wird sie dort finden", so der musikalische Leiter von UC. In Vetschau und Calau sei die komplette Crew Dank eines herzlichen und aufgeschlossenen Publikums erst richtig in Schwung gekommen.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Im Ernstfall zählt jede Sekunde

(10.12.2009)

Mit halbautomatischen Geräten kann Leben gerettet werden


Mit der finanziellen Unterstützung durch 20 Sponsoren konnten für den öffentlichen Bereich in Calau 2 Defibrillatorstationen  angeschafft werden. Eine wurde im Rathaus installiert, die zweite in der Stadthalle in der Lindenstraße. Mit dieser technischen Ausstattung kann im Ernstfall dazu beigetragen werden, Leben zu retten.

 

Der plötzliche Herztod ereilt  in Deutschland in jedem Jahr mehr als 100.000 Menschen.  Viele von ihnen hätten bei rechtzeitiger Wiederbelebung  gerettet werden können. Doch bis ein Notruf eingegangen ist  und Hilfe vor Ort eintrifft, gibt es oftmals kaum noch eine Überlebenschance und  medizinische Laien sind mit der Situation überfordert. 

So wurden insbesondere  durch die Initiative von Notärzten und der Deutschen Herzstiftung halbautomatische Geräte entwickelt, an denen auch  Laien als Ersthelfer zugelassen sind.

Bis vor wenigen Jahren durften Defibrillatoren nur von Ärzten und ausgebildeten Sanitätern eingesetzt werden.

Im Notfall werden die beiden Elektroden des Gerätes am Körper des bewusstlosen Patienten angeklebt, der Defibrillator schreibt automatisch ein EKG und analysiert, ob ein Kammerflimmern vorliegt. Dann, und nur dann , kann ein Elektroschock erfolgen. Eine rote Lampe blinkt und eine Bandansage fordert den Helfer auf, durch Drücken des einzigen, sehr gut sichtbaren Knopfes, den lebensrettenden Stromstoß abzugeben.

Bürgermeister Norwin Märkisch hatte am Dienstagnachmittag alle Sponsoren, die die Anschaffung des Gerätes ermöglicht haben, eingeladen. Er dankte ihnen ganz herzlich für ihre Aufgeschlossenheit und die Bereitschaft, die erforderlichen finanziellen Mittel zur Verfügung zu stellen. „Wir hoffen, damit im Notfall Leben retten zu können, auch wenn es natürlich eher wünschenswert ist, wenn das Gerät nicht zum Einsatz kommen muss."  betonte der Bürgermeister.

 

Auch Roland Kick von der Firma Thaler aus Osterhofen, die die Aktion angeregt und die Umsetzung in ihrer  Regie hatte, dankte den Calauern. „Die Beteiligung war in Calau außerordentlich gut und die Einstellung zu unserem Projekt sehr positiv, sodass zwei Geräte   angeschafft werden konnten." 

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Info: Lärmbelästigungen durch Baumaßnahmen der DB AG

(10.12.2009)

Das Ordnungsamt informiert:


In den Nächten
vom 14.12. zum 15.12.09

vom 15.12. zum 16.12.09
vom 16.12. zum 17.12.09

vom 17.12. zum 18.12.09


finden im Auftrag der Deutschen Bahn im Bereich des Bahnhofes Calau zwischen 22.00 und 6.00 Uhr Rammarbeiten zur Mastensetzung statt. Die damit verbundenen Lärmimmissionen werden jeweils nicht länger 45 Minuten andauern.
Allen betroffenen Bürgern wird für Ihr Verständnis gedankt.

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Margret Schulze sagt Calau adieu

(09.12.2009)

„Musik spricht für sich allein. Vorausgesetzt, wir geben ihr eine Chance", hatte einmal der Violinen-Virtuose Yehudi Menuhin gesagt. Im Jahr 1987 hatte Margret Schulze eine solche Chance bekommen und fortan das musikalische Leben in der Stadt Calau mitgeprägt. Nach 22 Jahren verlässt die Kantorin ihre Wirkungsstätte und widmet sich neuen Herausforderungen.

 

„Wir bedauern ihren Weggang zutiefst und wünschen Margret Schulze bei ihrer künftigen Arbeit viel Erfolg", sagt Eckhard Zeuch. Der Werchower zählt zu den treuesten Wegbegleitern der Kantorin und greift auch beim Abschiedskonzert zur Violine, um die traditionelle Adventsmusik in der Stadtkirche zu begleiten. Bereits eine viertel Stunde vor dem offiziellen Beginn lockt der Männergesangsverein „Germania 1890" mit stimmungsvollen Weihnachtsliedern das Publikum ins gut besuchte Gotteshaus.

 

„Die Kantorin hat unsere Chorarbeit über viele Jahre entscheidend mitgestaltet. Dafür können wir uns nur bedanken", spricht Reinhard Ahrens seinen Chormannen aus den Herzen. „Wir sind uns sicher, dass wir uns irgendwann, vielleicht bei einem Konzert, wiedersehen", gibt sich der Vereinsvorsitzende zuversichtlich. Bevor der Verein das rund 90-minütige Adventskonzert ausklingen lässt, zelebrieren der ökumenische Chor und Solisten unter Leitung von Margret Schulze die Weihnachtsgeschichte für Solo, Chor und Orgel aus der Feder von Max Drischner (1891 bis 1971). „Ein Komponist, dessen Werke viel zu wenig gewürdigt werden", lobt Rudolf Bönisch zuerst die erlesene Musikauswahl und dann deren Umsetzung: „Perfekt gemacht, eine grandiose Abschlussveranstaltung, die eindrucksvoll dokumentiert, was die Kantorin hier über Jahre aufgebaut hat", so der Lübbenauer und Lausitzer Orgelmusikexperte.

 

Zukünftig zieht es Margret Schulze in den Kirchenkreis Senftenberg-Spremberg, um sich neuen Herausforderungen zu stellen und um dort Neues aufzubauen (die RUNDSCHAU berichtete). „Sie wird uns fehlen", sagt Eckhard Zeuch und spricht von einem „Verlust für die musikalische Vielfalt im Ort". Dennoch kann das musikalische Urgestein der Stadt dem Weggang Positives abgewinnen: Bekomme die Kantorin doch nun die Gelegenheit, an Orgeln zu musizieren, die über mehr als nur ein Manual verfügen. „Ich hoffe nur, dass durch den Wechsel nicht die Arbeit mit den Kindern und Jugendlichen abbricht", sagt er und macht das am Beispiel von Alwine Schulze fest. Beim Advents- und Abschiedskonzert ihrer Mutter überzeugt die Kantorin-Tochter als Ausnahmetalent an der Violine. „Die Kirchenmusik in Calau wird sich verändern", sagt Kathrin Schubert. Die Pfarrerin informiert, dass vom 1. Januar bis 31. März 2010 Brigitte Sommer aus Lübbenau die Chorarbeit übergangsweise weiterführt. „Die Kirchenmusikerstelle ist neu ausgeschrieben, und wir hoffen, diese schnell besetzen zu können", so die Pfarrerin. Dann jedoch mit einer von Margret Schulze aufgelegten Messlatte. Mit einem bewegenden Adventskonzert hat sie diese ein weiteres Stück höher gelegt.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald 

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Kein Weihnachtsbaumverkauf aus dem Calauer Stadtwald

(09.12.2009)Leider muss in diesem Jahr der öffentliche Verkauf von Weihnachtsbäumen aus unserem Stadtwald für 2 Jahre pausieren.

Die alten Bestände sind aufgebraucht und die Neuanpflanzungen haben noch nicht die erforderliche Größe erreicht.

 

Wir bitten unsere treue Kundschaft um Verständnis.

 

Netzker-Lehmann

Amtsleiterin

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Glühweinduft über dem Calauer Hüttendorf

(07.12.2009)

Ein bunt gestalteter Marktplatz, verwandelt in ein bezauberndes Hüttendorf in weihnachtlichem Flair, hat die Calauer und viele Besucher auf das bevorstehende Fest eingestimmt.. Die Innenstadt wurde zur weihnachtlichen Flaniermeile, und ein lockeres Bühnenprogramm sorgte für Weihnachtsmarkt-Kurzweil.

 

„Die Stimmung ist fantastisch, und besonders die Kinder haben ihre Freude. Vor allem ist es schön, dass sich so viele Menschen engagieren und mitgestalten, und dass die Kinder wieder musizieren und öffentlich auftreten können", sagte Olaf Krause aus Groß Jehser, der mit seiner Familie auf dem Markt war.

Der Werchower Männerchor stimmte ab 14 Uhr die Calauer auf den Weihnachtsmarkt ein und legte einen musikalischen Adventszauber über das nostalgische Hüttendorf. Händler und Handwerker priesen ein weihnachtliches Sortiment, Glühweinduft und ein Hauch von Mandeln, Waffeln und frischem Gebrutzelten durchzog die Calauer Luft. Mittendrin mittelalterliche Zunft mit mehreren Ständen, einem Bleigießer und einem echten Hexenkessel. „Wir zeigen, wie ein Weihnachtsmarkt vor mehr als 400 Jahren ausgesehen haben könnte", sagte Anette Tschiharsch aus der „Hökerbude". Klaus Bodis zeigte den Besuchern auf einem Nachbau einer historischen Wippdrechselbank, wie einst dieses Handwerk entstanden ist und sagte: „Nachgewiesen ist es bereits im 15. Jahrhundert und man sieht, dass es funktioniert hat, damals wie heute."

Jede Menge Leckereien und Zuckerwatte brachten amüsanten Zeitvertreib, und im Rathaus hatte die Spreewaldbank eine Adventsbastelstraße eingerichtet. „In diesem Jahr haben wir mit den Kindern Apfelmännchen und Baumschmuck gebastelt. Es war auch schön, dass manche Kinder eigene Ideen mit einbrachten", stellte Kundenberaterin Karina Lehnigk fest, die mit ihren vier Kolleginnen das Basteln organisierte. Bürgermeister Norwin Märkisch schnitt traditionell den langen Christstollen an, den die Bäckereien Rietze und Bubner spendiert hatten. Viele Besucher nutzten den Nachmittag zum Weihnachtseinkauf, denn neben dem Trubel auf dem Markt hatten auch die Fachhändler der Calauer Händlergemeinschaft geöffnet. „Der Trubel am Markt und das besinnliche Einkaufen im Geschäft - das passt gut zusammen" zeigte sich Heiko Petrick erfreut.

Rund um die Bühne drängten sich die Menschen und genossen das festliche Weihnachtsprogramm, das Torsten Teichert mit seinem Team vom „Hotel zur Post" mit vielen Höhepunkten zusammengestellt hatte. „Die Waldfee und der Zwerg" präsentierten eine stimmungsvolle musikalische Zeitreise zu Weihnachten, Schüler der Carl-Anwandter- Schule führten „Josefine - die Weihnachtsmaus" auf, und Kinder der Calauer Musikschule Hampicke musizierten festliche Stücke.

„In Calau wird in jedem Jahr ein neues Programm geboten. Das ist immer sehr schön. Am Sonntag wollen wir noch einmal mit der ganzen Familie zum Weihnachtsmarkt kommen", sagte Helmut Preuß aus Zinnitz. Besonders die Kinder standen im Vordergrund, als die Kitas aus Zinnitz und Calau ihr Programm aufführten, der Weihnachtsmann kam und die Werchower Grimms „Geschichten aus dem Märchenwald" präsentierten.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Glühweinduft über dem Calauer Hüttendorf

Verband plant erste Spreewälder Tourismusfachmesse in Calau

(04.12.2009)

Der Tourismusverband Spreewald will am 31. März 2010 die erste Spreewälder Tourismusfachmesse in der Calauer Stadthalle organisieren. Die Entscheidung für den Standort Calau sei gefallen, weil die Stadt „ein Scharnier zwischen dem Spreewald und der Niederlausitz ist", wie Verbandschef Peter Stephan erklärt.

 

Denn bei der Präsentation der heimischen Tourismusbranche gehe es nicht nur darum, die Spreewälder Angebote zu zeigen, sondern auch das Seenland und die Niederlausitz sollen eine wichtige Rolle spielen. „Unser Hauptanliegen ist es, die Leistungsträger kompakt zu informieren, auch über die Angebote in den angrenzenden Reisegebieten", betont Stephan.

 

Die Messe solle sowohl das Fachpublikum vom Kahnfährmann bis hin zur Hotelempfangsdame als auch die Einheimischen ansprechen. „Es geht darum, sich gegenseitig zu informieren und auch zu empfehlen", so Peter Stephan. Die Präsentation werde nach Themen wie Bäder und Wellness, Museen und Theater oder Natururlaub sortiert. „Dabei ist es nicht nur wichtig, miteinander in Kontakt zu kommen, sondern die Messe bietet auch gute Möglichkeiten sich miteinander zu vernetzen beispielsweise über Rabattaktionen verschiedener Anbieter", erklärt der Verbandschef. Es sei wichtig, dass Tourismusfachleute Empfehlungen für weitere Reiseziele geben können, dann aber auch Eintrittspreise und Öffnungszeiten parat haben.

 

Laut Peter Stephan können sich interessierte Anbieter ab sofort beim Verband um einen Standplatz bewerben. Für Mitglieder der regionalen Tourismusverbände und -vereine werde die Präsentation kostenfrei sein. pk

 

Kontakt Telefon: 035433 72299, E-Mail: tourismus@spreewald.de, Fax: 035433 72228,
Adresse: Tourismusverband Spreewald, Lindenstraße 1, 03226 Raddusch.

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Heute: „Kalauer statt Knöllchen“ in der Calauer Innenstadt

(03.12.2009)Die Stadt Calau hält eine vorweihnachtliche Überraschung für Besucher und Einwohner bereit: heute, am 3. Dezember, heißt es zum 18. Mal „Kalauer statt Knöllchen“. Falschparker werden an diesem Tag zwischen 10 und 16 Uhr im Stadtzentrum ausnahmsweise nicht zur Kasse gebeten.

„Stattdessen bleibt es bei einem freundlichen Hinweis auf die Ordnungswidrigkeit. Der Parksünder wird darauf aufmerksam gemacht, dass er sich in der Geburtsstadt der Kalauer befindet“, kündigt Pressesprecherin Sybille Karwath an. Auf Knöllchen-Papier gedruckt, werden Falschparker einen Weihnachtsgruß vom Bürgermeister und einen echten Kalauer an ihrer Windschutzscheibe finden. „So wird Spaß und Humor statt Frust vermittelt und obendrein der Geldbeutel verschont“, ergänzt Sybille Karwath. Seit 2001 gibt es in Calau zweimal im Jahr „Kalauer statt Knöllchen“.

So soll nicht in Vergessenheit  geraten, dass  die in aller Munde befindlichen  „ Kalauer“  im 19. Jahrhundert hier aus der Taufe gehoben wurden.
Ernst Dohm, alias Levy, Redakteur der Berliner Satirezeitschrift "Kladderadatsch", verbrachte zu dieser Zeit seine Ferien häufig in der einstigen Schuhmacherstadt Calau und versorgte seine Redaktion mit den hier aufgeschnappten Witzen und Schnurren der Schuhmacher. Diese fanden im "Kladderadatsch" einen guten Abnehmer und es begann die Verbreitung der "Kalauer" als Wortwitz über das gesamte deutsche Sprachgebiet.

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Calauer Oberschüler harken Laub auf dem Friedhof

(23.11.2009)

Schüler der Robert-Schlesier-Oberschule haben Laub geharkt auf dem Calauer Friedhof.

 

Auf dem Calauer Friedhof haben Schüler der Robert-Schlesier-Oberschule auf den Grünflächen und den breiten Wegen Laub geharkt. „Einige Schüler waren am Grab von Robert Schlesier und ärgerten sich über das Laub.

So entstand die Idee, sich selbst zu engagieren. Die Stadtverwaltung hat diese Initiative sofort unterstützt“, sagte Klassenlehrerin Christiane Zeiger. Sie war mit 15 Schülern der Klasse 8 / II selbst in Aktion. „Wir suchen immer nach Möglichkeiten unsere Klassenkasse aufzufüllen, damit wir unsere Fahrt nach Friedrichroda in Thüringen finanzieren können“, erklärte Martin Wittek. Jessica Wende fügte hinzu: „Geld verdienen ist das eine, aber es macht auch richtig Spaß, wenn so viele mitmachen. Das zeichnet unsere Klasse aus.“ Friedhofsgärtner Horst Haberland und sein Kollege Daniel Seeling sind dankbar für die Unterstützung. „Unser Friedhof ist ein ganz schönes Areal. Wir haben eigentlich einen ordentlichen Pflegezustand. Aber in solchen Druckphasen sind wir natürlich für jede helfende Hand dankbar. Schließlich soll der Friedhof zum Totensonntag gepflegt sein“, so der Friedhofschef.  Diesen Nebeneffekt haben auch die Schüler erkannt: „Jemand muss ja das Laub wegräumen und so ist unser Arbeitseinsatz auch etwas Gemeinnütziges. Da haben alle etwas davon.“ Neben dem Laubharken suchen die Schüler auch nach weiteren Möglichkeiten, ihre Klassenkasse aufzubessern. „In der Schule haben wir schon einen Kuchenbasar veranstaltet und Pizza gebacken. Das kam bei den anderen Schülern gut an.“ Lisa-Marie Kunert hat noch eine Idee: „Im Frühjahr wollen wir vielleicht noch Bäumchen pflanzen.“ Eine Woche sind verschiedene Klassen der Robert-Schlesier-Oberschule im Einsatz gewesen, meist mit etwa 15 Schülern. „Das wirkt sich natürlich aus. Und die Schüler sehen auch etwas von ihrer Arbeit. Sie können hinterher auch sagen: ,Das haben wir gemacht'“, sagt der Friedhofsgärtner.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Gäste der Calauer Tagespflegestätte werden mit Wärme umsorgt

(19.11.2009)

„Tagsüber umsorgt - abends daheim" ist das Motto der Tagespflegestätte in der Cottbuser Straße in Calau. 16 Plätze für Gäste mit verschiedenen Pflegestufen gibt es. Die Einrichtung ist ein Gemeinschaftsprojekt des DRK Calau und der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC).

 

Wenn Monika Matter kommt, dann freuen sich die Gäste der Tagespflegestätte schon. Die Calauerin bringt ihr Keyboard mit und spielt manches Lied, das sie noch aus ihrer Jugendzeit kennen. „Viele haben zur Einweihung des Hause im Juli Blumen und Glückwünsche mitgebracht. Ich habe vorgeschlagen, dass ich regelmäßig Musik mache", erzählt die Unternehmerin. Sei mancher am Anfang noch skeptisch gewesen, habe sich schnell gezeigt, dass einige, die sonst wenig Anteil an ihrer Umwelt nehmen, bei der Musik aufleben. „Wenn ich Andrea-Berg-Lieder singe, dann stimmen sie mit ein", erzählt Monika Matter. Und es werde sogar ein bisschen getanzt. „Es ist bewegend, was ich dort erlebe. Es ist schön zu sehen, wie die Leute aufblühen", sagt sie. Ehrenamtlich geht sie einmal im Monat in die Tagespflegestätte.

 

„Die Einrichtung wird sehr gut angenommen", sagt Sabine König, Pflegedienstleiterin der DRK-Sozialstation. Es gibt einen geregelten Tagesablauf.  „Nach dem Frühstück machen wir Gymnastik. Bei schönem Wetter gibt es jeden Tag einen Spaziergang. Gedächtnistraining, gemeinsames Singen, Gesellschaftsspiele und andere Beschäftigungen stehen auf dem Programm", erklärt sie. Mit den Angeboten sollen die Fähigkeiten der Betreuten gefördert werden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Grafiken zum Thema „Netzfrequenzen“ im Calauer Rathaus

(17.11.2009)

Simone Erb von enviaM und Bürgermeister Norwin Märkisch besichtigen die Galerie im Calauer Rathaus.

Originale Grafikblätter des enviaM-Kunstkalenders 2009 sind seit Montag im Calauer Rathaus zu sehen. Simone Erb von der envia Mitteldeutschen Energie AG und Bürgermeister Norwin Märkisch eröffneten gemeinsam die Ausstellung im Treppenaufgang zum Trauzimmer. Unter dem Motto „Siebdruck. Netzfrequenz" werden die Arbeiten von zwölf Künstlern präsentiert.

„Der Siebdruck lässt den Künstlern viel kreativen Freiraum", erklärte Simone Erb. Ebenso habe der Betrachter einen großen Freiraum bei der Interpretation. Den Kunstkalender gebe es bereits seit 1992, seit 2007 werde er mit Originalgrafiken herausgegeben. Im Jahr 2010 werde der vierte grafische Kalender herauskommen. Anliegen sei es, die Entwicklung der Kunstlandschaft in Ostdeutschland zu fördern. „Neben den Unternehmens-Standorten Chemnitz, Halle, Markkleeberg und Cottbus wurde die Ausstellung an verschiedenen Standorten in Sachsen und Sachsen-Anhalt präsentiert", ergänzte sie. In Brandenburg war die Ausstellung bereits im Lübbener Rathaus zu sehen. Vom 15. Januar bis 28. Februar soll sie in der Luckauer Klosterkirche gezeigt werden. „Mit den Ausstellungen entwickelt sich ein Dialog in der Öffentlichkeit", sagte Simone Erb. Der Kalender 2010 werde am 25. November über das Unternehmen in den Verkauf kommen. Es soll wieder eine limitierte Auflage mit Originalgrafiken sowie eine begrenzte Anzahl von Offset-Drucken geben. „Das Unternehmen war an uns herangetreten und wir haben gern den Platz im Rathaus für die Ausstellung bereitgestellt", sagte Bürgermeister Märkisch. Das System zum Aufhängen der Rahmen, das von enviaM zur Verfügung gestellt wurde, werde für weitere Ausstellungen im Haus bleiben.

Die Galerie zeigt neben den Grafiken auch die Porträts der beteiligten Künstler. Die Ausstellung ist noch bis 11. Dezember im Rathaus der Stadt Calau zu sehen. Eine Broschüre informiert über die gezeigten Arbeiten und die Künstler, die Kalenderblätter gestaltet haben.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

  

Weitere Informationen

Vorstellungen und Beschreibungen der einzelnen Kunstwerke finden Sie auch unter enviaM-Kunstkalender

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In der „Sage des Pillán“ erlischt Vulkan

(16.11.2009)Zum bundesweiten Vorlesetag begrüßte Steffi Clemens, Leiterin der Calauer Stadtbibliothek, am Freitagvormittag prominenten Besuch. Der chilenische Botschafter Prof. Alvaro Rojas Marin und der Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch hatten für Schüler der 4. Klasse der Carl-Anwandter-Schule Bücher mitgebracht, aus denen sie lesen wollten.

 

Aufgeregt rutschten die Schüler auf ihren Stühlen hin und her. Der Botschafter kam schnell mit den Calauer Kindern ins Gespräch: über Chile, über die Landschaft, die Menschen und die Natur. „Ich habe euch Geschichten aus der Mythologie der Mapuche-Indianer mitgebracht, darüber, wie sich Ureinwohner die Naturereignisse wie Vulkane erklärten. Da geht es um böse Geister, die in den mächtigen Bergen, dem Osorno und dem Calbuco, hausten. Der Schlimmste von denen war der mächtige Pillán." Die Calauer Mädchen und Jungen verfolgten aufmerksam die Sagen. „Das war ganz toll, dass wir etwas aus einem anderen Land erfahren haben", sagte die 10-jährige Celine. Und Freundin Hanna ergänzte: „Der Botschafter erklärte alles gut."

Der Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch zauberte das beliebte Kinderbuch „Robin Hood" aus dem Ärmel. „In diesem Buch geht es um Gerechtigkeit", sagte er. „Voll cool", stellte Marc-Maurice fest, „über Indianer und Räuber lese ich am liebsten was." Auch Paul war von den Geschichten begeistert: „Bei den Sagen aus Chile hat mir die Stelle mit dem Condor gut gefallen. Das kann man sich richtig vorstellen. Und Robin Hood war spannend."

„Kinder zum Lesen zu motivieren, ist nicht so einfach. Da hatte unser Bürgermeister eine ganz tolle Idee. Und für die Kinder war es hochinteressant", sagte Steffi Clemens. Dietmar Kuhring, Leiter der Carl-Anwandter-Schule, stimmte zu: „Es ist ein Schritt zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen mit Chile. Die Kinder nehmen viel Allgemeinwissen mit nach Hause und sind mit Begeisterung dabei." Zur Erinnerung überreichte Botschafter Alvaro Rojas einen Bildband für die Bibliothek.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Feuerwehr-Parade auf Calauer Marktplatz

(16.11.2009)

Fein säuberlich aufgereiht standen am Sonnabend auf dem Calauer Marktplatz insgesamt vier Tanklöschfahrzeuge (TLF) zur feierlichen Fahrzeugübergabe. Das altehrwürdige TLF 24/38 der Werchower Feuerwehr bildete dabei den historischen Teil dieser kleinen Parade, denn es hat immerhin 45 Dienstjahre hinter sich. Neu im Kreis war das Tanklöschfahrzeug 20/40 SL, das am Sonnabend übergeben wurde.

 

Zwei der Autos waren mit Girlanden geschmückt und ordentlich blank poliert worden. Abgerundet wurde das imposante Bild durch den Zinnitzer Löschwagen, der ebenfalls erst seit vier Jahren im Dienst ist. Angetreten waren unter dem Kommando des stellvertretenden Calauer Ortswehrführers Torsten Buder etwa 60 Mitglieder aus den Freiwilligen Feuerwehren Calau und Werchow sowie Zinnitz.

Bürgermeister Norwin Märkisch hob in einem Grußwort die Bemühungen der Stadtverwaltung gemeinsam mit den Abgeordneten hervor, den Brandschutz in der Stadt Calau möglichst effektiv sicherzustellen und die hierfür nötigen finanziellen Mittel bereitzustellen. Sichtbarer Ausdruck dafür sei das neu angeschaffte TLF 20/40 SL. Das 330 000 Euro teure Fahrzeug wurde aus Mitteln des Landes Brandenburg sowie städtischen Geldern finanziert.

Mit 5000 Litern Wasser sowie 500 Litern Schaummittel an Bord wird es die Schlagkraft der Calauer Feuerwehr weiter erhöhen, erläuterte Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg. Kernstück des Innenlebens ist neben der Feuerlöschpumpe eine integrierte Anlage zur Erzeugung von Löschschaum. Sie erleichtert das Vorgehen der Wehr bei Fahrzeug- und Flüssigkeitsbränden. Karzenburg: „Sie erspart uns den aufwendigen Aufbau eines Zumischers und das umständliche Hantieren mit Schaumkanistern." Ebenfalls eingebaut wurde eine Hochdruckschaumlöschanlage, die den großen Vorteil habe, dass sie bei geringem Wasserverbrauch eine sehr intensive Löschwirkung erzielt. Ein kombinierter Schaum-Wasserwerfer komplettiert neben den sonst auch üblichen Gerätschaften das Ganze.

Nach der Übergabe durch den Bürgermeister reichte Karzenburg Schlüssel und Papiere gleich weiter an den zukünftigen „Stammmaschinisten" Sven Weichert, der sichtlich stolz war.

Als symbolisches Dankeschön für die Mühen der letzten Wochen wurden an die Feuerwehrleute Dirk Augustin, Frank Schulz und Sven Weichert Gutscheine überreicht. Sie haben gemeinsam mit vielen anderen das bisherige Calauer TLF für die Weitergabe hergerichtet und besonders in der zurückliegenden Woche die Ausbildung am „Neuen" organisiert.

Auch für die angetretene Werchower Wehr beginnt, so Karzenburg, eine neue Zeitrechnung. Die Werchower übernehmen das TLF 16/45 aus Calau und ersetzen somit ihr bisheriges, in die Jahre gekommenes „Schmuckstück". Chef Thomas Pietrus und Maschinist Matthias Jank nahmen hierfür den Schlüssel und die notwendigen Unterlagen in Empfang. Ein kleiner Umzug der Fahrzeuge und der Mannschaft durch die Calauer Innenstadt rundete diesen Höhepunkt in der Calauer Feuerwehrgeschichte ab.

Am Gerätehaus boten sich danach in gemütlicher Runde noch viele Gelegenheiten zum Fachsimpeln über die alte und neue Technik.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Chilenischer Botschafter liest in der Calauer Bibliothek

(13.11.2009)

Der chilenische Botschafter Alvaro Rojas Marin und der Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch werden heute ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek für Schüler der 4. Klasse aus Kinderbüchern lesen.

 

Zu den Veranstaltungen, die die chilenische Botschaft mit der Stadt Calau noch für dieses Jahr geplant hat, gehört die gemeinsame Lesung von Botschafter und Bürgermeister. Während Alvaro Rojas Marin den Calauer Schülern Geschichten aus Chile mitbringen will, wird Norwin Märkisch aus dem Buch „Robin Hood“ lesen.

Am Abend ab 18 Uhr kommen Erwachsene auf ihre Kosten in der Stadtbibliothek. Die Brandenburger Autorin Nora Günther liest aus ihrem Buch „Sturm der Verdammnis“.

Weitere Informationen unter Telefon 03541 891512.

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Ausstellung des Kunstkalender 2009 der enviaM im Calauer Rathaus

(13.11.2009)

Der Kunstkalender 2009, den die envia Mitteldeutsche AG (enviaM) herausgibt, wird am Montag, 16. November, um 10 Uhr im Calauer Rathaus präsentiert. 

 

Karin Pietschmann - "Funkstille"

enviaM zeigt die originalen Grafikblätter des Kunstkalenders 2009 im Rathaus der Stadt Calau. Der Arbeiten wurden im Siebdruckverfahren in der Druckerei Hartmut Tauer in Markkleeberg hergestellt und zum enviaM-Kunstkalender 2009 zusammengefasst. Diese Auflage setzt unter dem Motto Siebdruck. Netzfrequenzen das mit dem Kunstkalender für 2007 begonnene Konzept der Drucktechniken als verbindendes Glied zwischen Künstlern und Werken fort. Beim Siebdruck wird die Farbe mit einem wischerähnlichen Werkzeug durch ein feinmaschiges Gewebe auf das zu bedruckende Material gedrückt. Eine Schablone verhindert das Durchdrucken an den Stellen, an denen dem Bildmotiv entsprechend keine Farbe gedruckt werden soll.

Der Siebdruck lässt den Künstlern viel kreativen Freiraum. Das Experimentieren mit den Schablonen ist spannend. Das Druckresultat von überraschender Schönheit , so Udo Stötzner, enviaMProjektkoordinator für den Kunstkalender.

 

Insgesamt 17 Künstler reichten Entwürfe ein. Eine fachkundige Jury unter dem Vorsitz von Dr. Perdita von Kraft, Direktorin des Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus, wählte zwölf Arbeiten für den Kalender aus. Die Künstler, unter ihnen Jost Löber aus Horst, übertrugen die Entwürfe auf Schablonen. In Handarbeit erstellte Drucker Hartmut Tauer daraus 120 originalgrafische Kunstkalender. Weitere 2100 Exemplare entstanden im Offset-Druck.

 

Die Kalenderausstellung wird bis 11. Dezember im oberen Flur des Rathauses zu sehen sein.

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Neues Feuerwehrfahrzeug für die Freiwillige Feuerwehr Calau

(12.11.2009)

Am kommendenn Samstag, 14.11., erfolgt um 14.30 Uhr auf dem Marktplatz in Calau die feierliche Übergabe des neuen Tanklöschfahrzeuges TLF 20/40 SL durch den Bürgermeister Herrn Märkisch an die Freiwillige Feuerwehr Calau.

"Die notwendige Beschaffung konnte aufgrund eines Förderprogramms für Stützpunktfeuerwehren erfolgen und wurde mit mit 60 Prozent durch das Land Brandenburg kofinanziert", informierte Ordnungsamtsleiterin Annita Netzker-Lehmann.
Interessierte Zuschauer sind zum genannten Zeitpunkt herzlich willkommen.  

 

Weitere interessante Einzelheiten finden Sie auch unter

http://www.lfv-bb.de/index.php?dat=news&id=2026

 

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Karnevals-Importschlager für Calau

(12.11.2009)

In Calau herrschen ab sofort die Gesetze der Urwaldes. Das Calauer Prinzenpaar, Seine Tollität Prinz Dirk I. und Ihre Lieblichkeit Prinzessin Christin I., werden den Rathausschlüssel vor Aschermittwoch nicht mehr herausrücken. Bürgermeister Norwin Märkisch gab brav die leere Stadtkasse ab und beugte sich der Übermacht des CCC

 

Das Calauer Prinzenpaar wird in seiner Regierungszeit unterstützt vom Kinderprinzenpaar Hannes I. und Prinzessin Lilly I. „In diesem Jahr kommt das Kinderprinzenpaar von unserer Rasselbande der Kita ,Kunterbunt'", sagte Iris Hagedorn von der Kita. Schüler der 3. und 4. Klassen aus der Grundschule hatten ihren Unterricht auf den Marktplatz verlagert. „Wir machen hier Musikunterricht und sind gerade bei Stimmungsliedern", bestätigte Gabriele Richter von der Carl-Anwandter-Schule. Als der Bürgermeister schon von weitem die Standarte des CCC sah, ergab er sich freiwillig, zumal die Glitzerfunken, Sternchen, die Power-Girls, der Elferrat und die Prinzengarde eine Übermacht darstellten. Die Prinzengarde muss in dieser Session auf das Prinzenpaar besonders aufpassen, denn es ist ein karnevalistischer Importschlager aus Burg und Cottbus. Beide werden den CCC repräsentieren und gemeinsam mit den Calauern keine Feier auslassen.

Die Feierlichkeiten beginnen am kommenden Samstag, 19.33 Uhr, in der Calauer Stadthalle unter dem Motto „Affe, Löwe, Pfau - der ganze Urwald ruft Alau". Am 21.11. geht es zur zweiten CCC-Nacht. (Kartenbestellung unter 03541 801238, Abholung bei Agentur Schneider, Karl-Marx-Straße 128, oder Hotel zur Post 03541 2365 ).
 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Von der Stasi-Zentrale zum Altersheim

(11.11.2009)

Nicht mehr wiederzuerkennen ist das ehemalige Stasi-Gebäude in der Calauer Waldstraße. Die Awo hat daraus ein Seniorenheim gemacht. „Eine Mark habe ich dafür beim Notar auf den Tisch gelegt“, erinnert sich Christoph Eigenwillig, Vorstandsvorsitzender des Regionalverbandes Brandenburg-Süd. Mit den Umbauarbeiten wurde schnell begonnen, ein Anbau folgte.

 

Der Calauer Harald Petrick sitzt am 9. November 1989 mit anderen Mitstreitern vom Neuen Forum in der Turnhalle zusammen, um über die weitere Arbeit in der Stadt zu diskutieren. Vom Fall der Mauer erfährt er erst am nächsten Tag.

„Wir haben bis 23 Uhr zusammengesessen. Als ich nach Hause kam, habe ich den Fernseher nicht mehr angemacht“, erinnert sich der 52-Jährige. So ging er ins Bett, ohne die Nachricht des Tages gehört zu haben. Erst am nächsten Tag erzählte ihm seine Frau, was passiert war. Sie hatte es am Morgen in der Schule, in der sie als Sekretärin arbeitete, gehört. Ihr Chef, Schuldirektor Dietmar Kuhring, hatte sich am 9. November weit vorgewagt. Er unterschrieb an diesem Tag, noch vor dem Fall der Mauer, einen Brief: „Werter Herr Petrick! Als Verantwortlicher für eine staatliche Einrichtung habe ich Ihnen mein Wort gegeben, am Abend des 9. November 1989 Räume der 1. OS Calau zur Verfügung zu stellen … Ich bin mir der Tatsache bewusst, daß ich, da ich dem ,Neuen Forum' Räumlichkeiten zur Verfügung stelle, meine Befugnisse überschreite, da das Neue Forum noch nicht zugelassen ist.“

 

Vorausgegangen war die erste große Demonstration in und vor der Stadtkirche Calau am  3. November. „Rund 4000 Menschen aus Altdöbern, Vetschau, Lübbenau und der ganzen Region strömten zur Stadtkirche“, sagt Harald Petrick. Nach dem Friedensgebet stellten die Demonstranten ihre Forderungen auf. Der inzwischen verstorbene Heinz Petrick verlangte Presse- und Reisefreiheit. Sein Sohn Harald rief zur Gründung des Neuen Forums auf. Rund 1700 Teilnehmer setzten ihre Unterschrift unter einen Forderungskatalog. Im Schweigemarsch ging es, vorbei an einem Meer von Kerzen, zum Rathaus, zum Kreishaus und zur SED-Kreisleitung. Auf der Lokal-Seite der LR stand am 11.11.1989 unter der Rubrik „In Calau erlebt und erfahren“: „Zurückgeblieben ist leider eine durch Wachskerzen verschmutzte Straße.“ Nach dem großen Erfolg der Demonstration, die keiner der Initiatoren erwartete hatte, sollte jeden Montag eine Veranstaltung zu einem Thema stattfinden. So bildeten sich verschiedene Arbeitsgruppen von Umweltschutz über Politik und Wirtschaft bis Landwirtschaft, Bauwesen, Gesundheitswesen und Jugendfragen. Zum ersten Sprecher wurde Heinz Petrick gewählt. Mit Spenden wurde die Arbeit finanziert. CSU und SPD aus Bayern unterstützten die Büroeinrichtung. Schon im Sommer 1989 hatte Heinz Petrick Kontakt zu Bärbel Bohley, zum Neuen Forum, aufgenommen. „Am Anfang wusste das niemand“, erzählt Harald Petrick. Doch dann fuhren Vater und Sohn nach Berlin. Seit Anfang Oktober bereiteten sie die Gründung des Neuen Forums auf Kreis- und Bezirksebene vor. Heinz Petrick trug sich am 6. Oktober als Verbindungsperson des Neuen Forums in der Berliner Gethsemanekirche an der Innenwand ein. In Calau bildete sich eine kleine Gruppe, die sich gegen Willkür und für die Freiheit der Bürger einsetzte. „Die Anmeldung der ersten Demonstration wurde vom Volkspolizei-Kreisamt kategorisch abgelehnt“, erzählt Harald Petrick. Die Plakate, die selbst angefertigt worden waren, seien in der Nacht vom 17. zum 18. Oktober von der Polizei wieder abgerissen worden. „Die Calauer Redaktion der LR lehnte jede Veröffentlichung ab“, ergänzt er. So seien handgeschriebene Aufrufe und Plakate immer wieder entfernt worden. Am Haus der Familie Petrick in der Schlossstraße hing ein Schaukasten. Der wurde immer wieder beschmiert und beschädigt, doch er war das einzige Kommunikationsmittel. Zwei Tage vor dem Fall der Mauer, am 7. November, stellte der Sprecherrat mit Heinz Petrick, Harald Petrick, Dieter Ceslik und Siegfried Kossack beim Rat des Kreise Calau, Abteilung Inneres, den „Antrag auf Zulassung der Organisation ,Neues Forum' für den Kreis Calau“. Viele Forderungen wurden damals laut: Beseitigung aller Privilegien im Kreis, Bau eines Krankenhauses, Schutz der Dörfer vor Devastierung, Klärung der Versorgung vor Weihnachten, Umbau des Stasi-Gebäudes in der Waldstraße zum Altersheim. Ein Krankenhaus wurde in Calau nie gebaut, Tagebaue wurden gestoppt, Dörfer wie Zinnitz und Kalkwitz blieben verschont. Die Versorgung zu Weihnachten ist kein Problem mehr, nur noch eine Frage des Geldbeutels. Aus der Stasi-Zentrale ist tatsächlich ein Seniorenheim geworden. Am 7. Dezember 1989 war das Gebäude des Ministeriums für Staatssicherheit in der Waldstraße vom Neuen Forum, dem Staatsanwalt und der Kripo überprüft und versiegelt worden. Am 13. Dezember wurde es um 0.00 Uhr an den Kreis übergeben, der es der Arbeiterwohlfahrt zur Verfügung stellte. „Das Altersheim in der Parkstraße in Calau war mehr als desolat“, erinnert sich Christoph Eigenwillig, Vorstandsvorsitzender des Awo-Regionalverbandes Brandenburg-Süd. Die Älteren waren unwürdig untergebracht. Die Zustände mussten verändert werden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Chilenisches Filmprojekt an Calauer Schulen

(08.11.2009)An der Carl-Anwandter-Schule und an der Robert-Schlesier-Schule ist der chilenische Kinofilm „Machuca, mein Freund“ gezeigt worden. Carlos Medina, Künstler und Mitarbeiter der chilenischen Botschaft in Berlin, diskutierte am Freitag mit Schülern der 5. und 6. Klassen der Grundschule über den Film, der in Santiago de Chile 1973 kurz vor dem Putsch gegen Salvador Allende spielt.

Erzählt wird von der Freundschaft zweier Jungen aus unterschiedlichen sozialen Schichten während des Militärputsches von General Pinochet. Es geht um die Belastbarkeit dieser Freundschaft. Der Film war 2004 für den Oscar vorgeschlagen worden und hatte beim Filmfest in Cannes eine lobende Erwähnung erhalten. „Wir haben die Schüler auf diesen Film vorbereitet. Es ist kein Kinderfilm und für Elf- und Zwölfjährige anspruchsvoll. Dennoch ist die Kerngeschichte bei den Mädchen und Jungen gut rübergekommen“, sagte Renate Thiel, Lehrerin für LER und Politische Bildung. In der lebhaften Diskussion zum Film stellten die Mädchen und Jungen viele Fragen über die Ereignisse, die im Film dargestellt wurden. Carlos Medina, der selbst diese Zeit als junger Mann miterlebt hatte, erklärte den jungen Calauern die Geschehnisse von damals. Die meisten Fragen bezogen sich jedoch auf das Militär und den Putsch, weshalb es Soldaten mit den schwarzen Helmen gab oder weshalb sie wahllos Menschen verhafteten. Besonders interessierten die Schüler die Zusammenhänge mit der Schule. Steve wollte wissen, weshalb der Schüler für seine Englisch-Arbeit die Note 7 bekam. „In Chile war die Note 7 die beste Zensur“, erklärte Carlos Medina. Max wollte wissen, weshalb der Schulleiter verhaftet wurde, obwohl er doch gar nichts gemacht hatte. Carlos Medina ging in seinen Erklärungen auf die damaligen gesellschaftlichen Verhältnisse ein und berichtete aus eigenen Erfahrungen, was unter Präsident Allende verwirklicht worden war. „Manche Kinder waren sehr arm. In der Schule bekamen sie zum ersten Mal einen viertel Liter Milch. Das gab es bis dahin gar nicht“, erzählte Medina. „Wenn wir den Schülern Chile mit seiner Geschichte und Kultur vermitteln wollen, sind die 70er- Jahre ein wichtiges Thema. Der Film war ein guter Beitrag dazu. Die Lehrerinnen haben die Schüler gut begleitet“, sagte Schulleiter Dietmar Kuhring. Carlos Medina übergab der Schule Kartenmaterial über Chile für den Unterricht sowie einen Bildband zu chilenischer Kunst. Mit Unterstützung von Enrico Kullick, Leiter der Arbeitsgemeinschaft Medien, konnte das Filmprojekt technisch verwirklicht werden.
 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Jugendfeuerwehr ist 50 und dennoch jung

(02.11.2009)

Aus den Händen des stellvertretenden Landesbranddirektors, Wolfgang Mußlick (l.), erhält Horst Senftleben das Ehrenzeichen des Kreisfeuerwehrverbandes OSL.

 

Mirko Lange ist am Freitagabend in das Amt des Jugendfeuerwehrwartes der Freiwilligen Feuerwehr Calau berufen worden. Die Antrittsrede des 25-Jährigen war knapp und amüsant zugleich: „Wir werden das Baby schon schaukeln", verkündete er unter dem Schmunzeln der Jubiläumsgäste. Immerhin ist das Baby Jugendfeuerwehr in diesem Jahr 50 geworden.

 

Anlässlich des Jubiläums hatten die Calauer Floriansjünger zu einer Festsitzung in das Depot am Luckauer Tor eingeladen. Der Energieversorger enviaM unterstützte die Veranstaltung, deren Besucher zuvor in die Geschichte der Nachwuchsarbeit eintauchen konnten. Die Fahrzeughalle war mit Relikten geschmückt, die ein halbes Jahrhundert Calauer Jugendfeuerwehr dokumentierten - darunter auch die legendäre Handdruckspritze. „Auf einem Schrottplatz in Erlenau hatte ich diese aufgespürt und in meinem Holzschuppen wieder auf Vordermann gebracht", erinnerte sich Horst Senftleben. „24 Jahre war ich damals und konnte nach Fertigstellung sofort 15 Jugendliche gewinnen, in einer Arbeitsgemeinschaft Junge Brandschutzhelfer mitzuwirken", so der Gründer, der es noch als 74-Jähriger verstand, die Zuhörer zu beeindrucken.

In einer begeisternden Rede berichtete der Hauptbrandmeister von den Anfängen mit Lederhelm und Koppel, vom unvergessenen Waldbrand bei Mlode (1960) und davon, dass die Calauer Jugend damals zur Brandbekämpfung ausrücken musste, da die Einsatzabteilung zu einem Löscheinsatz in Neupetershain unterwegs war. „300 Mark Prämie hatten wir für unseren Mut erhalten, das war zur damaligen Zeit viel Geld", betonte Horst Senftleben, der sein Amt als AG-Leiter 1969 aus beruflichen Gründen an Horst Martin abtrat. Der Kreisjugendfeuerwehrwart und Calauer Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg würdigte den Pioniergeist von Horst Senftleben und das Engagement aller, die sich bisher dem Heranführen von Kindern und Jugendlichen an den Feuerwehralltag verschrieben haben. Die unter den Gästen weilenden Dietmar Buhl, Reinhard Bareinz und viele andere erwähnte Karzenburg und betonte, dass er mit der Liste der genannten Feuerwehrleute und den aufgezählten Höhepunkten aus fünf Jahrzehnten keinen Anspruch auf Vollständigkeit erhebe.

13 Mitglieder zählt die Riege der Calauer Jugendfeuerwehr, in die im Rahmen der Festveranstaltung Oliver Kaplan, Nico Choitz und Stefan Stein (in Abwesenheit) aufgenommen wurden. Bürgermeister Norwin Märkisch, Landesjugendfeuerwehrwart Knut Paschke und der stellvertretende Landesbranddirektor, Wolfgang Mußlick betonten, wie wichtig Nachwuchsarbeit in der heutigen Zeit sei. Mit der Organisation des Schusterjungenpokals und weiterer Aktionen, wie kürzlich die Teilnahme am Workcamp helfender Verbände in der Mahn- und Gedenkstätte Ravensbrück, habe die Calauer Jugendfeuerwehr und ihr Betreuerteam weit über die Region hinaus Anerkennung erwoben. Diese wurde zum Höhepunkt des Abends ihrem Gründer Horst Senftleben zuteil - mit dem Überreichen des Ehrenzeichens des Kreisfeuerwehrverbandes OSL und mit einem dreifachen „Gut Wehr" aus den Kehlen von drei Generationen Calauer Feuerwehrleute.

Überschattet wurde die Festsitzung von der Nachricht über den Tod des langjährigen Mitstreiters der Calauer Jugendriege, Klaus Kettner. Von 1985 bis 1991 war er Leiter der Arbeitsgruppe Junge Brandschutzhelfer. Mit einer Schweigeminute gedachten die Anwesenden seines Wirkens in der Freiwilligen Feuerwehr Calau.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Bauarbeiten am Luckauer Tor ruhen

(02.11.2009)

Die Bauarbeiten zur Gestaltung des Luckauer Tors im Kreisverkehr an der Landesstraße L 55 werden in diesem Jahr nicht mehr beendet, teilt das Bauamt der Stadt Calau mit. „Die Restfeuchte der Betonfertigteile ist für die Ausführung der Beschichtungsarbeiten zu hoch", sagt Bauamtsleiterin Margitta Görs.

 

Außerdem liegen die zu erwartenden Temperaturen in einem kritischen Bereich. „Unter diesen Umständen kann eine ordnungsgemäße Ausführung derzeit nicht sichergestellt werden. Voraussichtlich werden die Beschichtungsarbeiten im April 2010 durchgeführt, und anschließend wird die Bepflanzung des Kreisverkehrsplatzes realisiert", erklärt sie.

Die Baukosten betragen laut Bauamt rund 74 000 Euro, wobei die Gestaltung des Bauwerkes und die Bepflanzung zu zwei Dritteln aus Mitteln der Städtebauförderung finanziert werden. Der Landesbetrieb Straßenwesen werde sich an den Kosten der Bepflanzung zu einem Drittel beteiligen. „Unter Berücksichtigung der zu erwartenden Fördermittel muss die Stadt einen Eigenanteil in Höhe von rund 22 000 Euro zur Verfügung stellen", sagt die Bauamtsleiterin.

Das Bauwerk im Kreisverkehr wird entsprechend eines Beschlusses der Calauer Stadtverordneten gestaltet. Der Entscheidung für die Torvariante war ein Ideen-Wettbewerb vorausgegangen.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer lehnen Planung zur Windkraftnutzung ab

(30.10.2009)

Den Teilregionalplan „Windkraftnutzung" der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald haben die Calauer Stadtverordneten bei einer Stimmenenthaltung abgelehnt. Geplant ist unter anderem ein Gebiet „Wind 26 Calau-Schadewitz". Die rund 316 Hektar große Fläche liegt in der Nähe von fünf Orten.

„In der Einwohnerversammlung in Kemmen hat sich die Mehrheit der Bürger gegen die Erweiterung der Fläche für Windkraftanlagen ausgesprochen", sagte Peter Schollbach. Er verwies darauf, dass Erfahrungswerte und Untersuchungen gezeigt hätten, dass unter Windkraftanlagen kein Tau mehr auf den Pflanzen zu finden sei. „Aufgrund der zu erwartenden klimatischen Veränderungen und der schon vorherrschenden Trockenheit in der Region sind wir auf den Tau angewiesen", erklärte der Landwirt. In den Kiefernwäldern werde die Brandgefahr noch erhöht. „Mit dem Brandschutz wird die Stadt dann allein gelassen", sagte Schollbach. Auch bei der Zusammenkunft in Klein Mehßow haben sich Einwohner gegen die Erweiterung des Gebiets ausgesprochen. „Wir haben festgestellt, dass der Abstand von 1000 Metern zur Wohnbebauung nicht eingehalten wird", sagte Roswitha Reiche. Im direkten Umfeld des Eignungsgebietes befinden sich die Orte Mallenchen, Klein Mehßow, Craupe, Schadewitz und Erpitz. „Wenn das Schutzgut Wald wie in der Planung vorgesehen aufgegeben wird, dann sind Tür und Tor geöffnet", stellte Bürgermeister Norwin Märkisch fest.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Der Lausitzpokal ist zum Greifen nah

(29.10.2009)

Am kommenden Samstag, dem 31. Oktober, verwandelt sich die Messehalle im sächsischen Kamenz in einen Tanztempel. Laut Veranstalter werden 40 Formationen aus mehreren Bundesländern in der größten und spannendsten Tanznacht des Jahres um den Lausitzpokal wetteifern. Mit dabei die fünf Tanzgirls von DBNK'ay, die in der Kategorie Hip-Hop an den Start gehen.

Sie sind in Calau, Buckow, Senftenberg, Altdöbern und Bischdorf zu Hause und alle von einer Leidenschaft befallen - dem Tanzen. Die fünf Tänzerinnen von DBNK'ay stellen sich jetzt der Herausforderung, bei einem Wettbewerb ihr Können zu zeigen. „Wir haben da keine Berührungsängste", sagt Jenny Reichert zuversichtlich und verweist auf erfolgreiche Teilnahmen bei vorangegangenen Tanzwettbewerben: „2007 Platz 1 beim Dance-Cup in Großräschen, 2008 Platz 2 beim Advents-Dance-Cup in Hoyerswerda und in diesem Jahr an gleicher Stelle Platz 3 beim Respect-Dance-Cup", zählt die 21-jährige Calauerin auf. Den größten Erfolg errangen die bewegungshungrigen Girls beim Lausitzpokal 2007, als ihre Darbietung in einer Formation mit drei Tanzgruppen im Pokalsieg gipfelte.

„Am Samstag wollen wir wieder vorn dabei sein", betont Frontgirl „Bella" Reichert, die neben Nancy „Nappel" Lindner (19) aus Buckow zu den Gründungsmitgliedern von DBNK'ay zählt. Die Kosenamen mussten bei der Gründung der Formation am 18. März 2006 herhalten, was sich im Crewnamen widerspiegelt, im unverwechselbaren Logo und schließlich in der Notwendigkeit des Zusammenstellens eines eigenen Fanartikelsortiments. Zehn Shows, die immer unter ein bestimmtes Thema gestellt werden, hat DBNK'ay inzwischen einstudiert. Da mutieren Boxer zu Tanzgöttern, Barbie-Puppen werden zum Leben erweckt oder wie in ihrer aktuellen Techno-Hip-Hop-Show das Parkett zum Beben gebracht. Einzelne Darbietungen des Quintetts, das inzwischen durch Nathalie „Nathi" Benken (18, Senftenberg), Josephin „Fine" Jäzosch (18, Altdöbern) und Anja Hennig (18, Bischdorf) verstärkt wurde, können ganz unkompliziert gebucht werden.

Neben dem Spaß am Tanzen seien gerade die Auftritte bei Veranstaltungen, Feiern oder Jubiläen ein Ausgleich für das harte Training und eine willkommene Gelegenheit, sich ein paar Euro für laufende Auslagen zu ertanzen. Bei wechselnden Proben im Senftenberger Kultur- und Freizeitzentrum Pegasus sowie im Jugendtreff Altdöbern (jeweils freitags) summieren sich allein die Fahrtkosten.

Hinzu kommen Ausgaben für Reisen zu Trainingslagern, Workshops, Auftritte wie etwa als Background-Tänzerinnen von Deep Society oder zu Wettbewerben wie am Samstag beim Lausitzpokal in Kamenz. „Wir sind optimistisch und werden dort unser Bestes geben", beteuert Jenny Reichert und macht das am Zusammenhalt fest. Das Team habe den Traum, einmal in einem Video-Clip mitzuwirken und verstehe sich untereinander prächtig - DBNK'ay ist eben Okay.

Quelle: Lauistzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Die Niederlausitz – eine deutsche Kulturlandschaft ohne politisches Eigenleben

(29.10.2009)

Hans Kober vom Heimatverein Calau gestaltete den 102. Heimatstammtisch im Hotel zur Post mit einem Präsentationsabend zum Thema „Die Niederlausitz früher mehr als eine Landschaft in Deutschland".

 

50 Heimatfreunde und Geschichtsinteressierte aus Calau, Lübbenau und Altdöbern pilgerten ins Hotel zur Post und sammelten Informationen zur Geschichte und politischen Vergangenheit ihrer Heimat.

„So viele Besucher habe ich ja hier noch nie erlebt", stellte Jürgen Hanisch fest, der noch eifrig Stühle nachrückte, damit alle Platz fanden. Hans Kober, vielen bekannt als Autor und Redakteur des Calauer Heimatkalenders sowie weiterer geschichtlicher Publikationen, erarbeitete den Vortrag auf der Basis seiner Forschungsarbeiten zur „Postgeschichtlichen Studie der Niederlausitz bis 1871", die inzwischen auch erhältlich ist. „Wenn man die Entwicklung einer Region aufarbeitet, egal ob nun Postgeschichte, Zunft- und Industriegeschichte oder die Kultur, muss man erst einmal den Einblick in die politische Vergangenheit haben, um verschiedene geschichtliche Entwicklungen nachvollziehen zu können", sagte Hans Kober. Seit mehr als 30 Jahren widmet er sich der Postgeschichte und trug akribisch Daten und Fakten über die Entwicklung der Niederlausitz zusammen.

So erfuhren die Zuhörer, dass die Niederlausitz früher nicht nur wie heute eine Landschaftsbezeichnung, sondern zwischen dem 15. und 19. Jahrhundert eine deutsche Kulturlandschaft war, die zwar im Gegensatz zu ihren Nachbarn nie ein politisches Eigenleben führte, aber dennoch als Markgraftum Niederlausitz mit einer relativen Selbständigkeit ausgestattet war und unter dem Königreich Böhmen und Kurfürstentum Sachsen über 300 Jahre die Geschicke der Region bestimmte. Für Calau zählte damals neben Luckau, Guben und Lübben zu den Immediatstädten (heute: kreisfreie Städte), unterstand jedoch direkt dem jeweiligen Landesherren.

Erst mit der Neuordnung Europas, besiegelt 1815 beim Wiener Kongress, wurde die Bindung der Niederlausitz an Sachsen und Böhmen beendet, die Niederlausitz ging an Preußen. Der Begriff „Markgraftum Niederlausitz" verschwand in Preußen und ging politisch in den Regierungsbezirk Frankfurt (Oder) der Provinz Brandenburg über.

„Das war hochinteressant, was uns Hans Kober hier mit Wort und Bild vermittelt hat. Zum Schluss wurden es mit Sachsen und Preußen viele Zahlen, aber die gehören zur Geschichte nun mal dazu", sagte Doris Ritze aus Calau. Und Gerd-Uwe Lehnigk erklärte: „Die verschiedenen Monarchien und Herrschaften - das war schon schwere Kost. Hans Kober hat es gut aufbereitet, verständlich und interessant für die zahlreichen Zuhörer aus der Umgebung dargestellt."

Ergänzungen zu den umfangreichen Darlegungen gab Gerd Laeser aus Lübbenau, vielen auch als Gästeführer der Niederlausitzer Wandergurken bekannt. „Ich bin gleich mit drei, vier bekannten Wanderfreunden gekommen, weil uns das Thema sehr interessiert. Wir bewandern ja die gesamte Niederlausitz in den damaligen Territorialbereichen. Wir beschäftigen uns dabei immer wieder mit der Geschichte und Gegenwart. Ein solch fachkundiger Vortrag ist die reinste Lehrstunde für mich", sagte Gerd Laeser. Der Lübbenauer verwies auch noch darauf, dass die Niederlausitz in der einstigen Ausdehnung doppelt so groß war, so wie es heute das Saarland als Bundesland sei. Mit drei Naturparks besitze die Niederlausitz eine schöne Landschaft.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Familientradition kann in die fünfte Generation gehen

(25.10.2009)

René Knöbig mit seinem Gesellenstück, einem Empfangsschränkchen mit Schubfach und Glastür aus massivem Ahorn mit Furnier.

 

„Handwerk hat goldenen Boden“ – sagt ein altes deutsches Sprichwort. Sicher haben sich die Zeiten geändert, aber nach wie vor ist zum Beispiel der Tischlerberuf ein sehr ehrenwerter. Noch dazu, wenn es in der Familientradition liegt, wie bei René Knöbig aus Calau. Er hat kürzlich vor der Tischlerinnung in Lübben seine Lehrprüfung bestanden.

 

„Wenn es mir keinen Spaß machen würde, hätte ich den Beruf nicht ergriffen“, sagt René Knöbig und fügt hinzu: „Schon als ich klein war, schaute ich dem Großvater bei der Arbeit zu. Das war sehr interessant.“ Der 19-Jährige lernte den Beruf des Vaters, des Großvaters, des Urgroßvaters und des Firmengründers Otto Knöbig. Dieser hatte 1883 einen Tischlereibetrieb in der Töpferstraße gegründet, ehe später der Umzug in die Schlossstraße erfolgte. Mit der vor der Tischlerinnung in Lübben abgelegten Prüfung gehört René Knöbig zu vier Lehrlingen aus dem OSL-Kreis, die diese nach drei Jahren Lehrzeit bestanden haben. „Das war nicht immer einfach. Viele Dinge habe ich ja hier zu Hause gelernt, schon bei meinem Opa Günter Knöbig und dann bei meinem Vater. Die beiden waren meine besten Lehrer. Trotzdem habe ich auch Praxiserfahrungen in Cottbus gesammelt“, erklärt René Knöbig. Mit der abgeschlossenen Lehre in der Tasche steht er seinem Vater Jens tatkräftig zur Seite. Obwohl René froh ist, die Schulbücher nun nicht mehr täglich wälzen zu müssen, denkt er bereits an das nächste Unterfangen: „Wenn ich einmal die Tischlerei von meinem Vater übernehmen möchte, muss ich den Meister machen wie mein Vater“, so René Knöbig. Bevor sich der junge Tischler jedoch noch einmal für drei Jahre auf die Schulbank setzen kann, muss er zunächst zur Handwerkskammer, um für die Meisterschule zum Bau- und Möbeltischler zugelassen zu werden. „Es ist schon günstig, gleich den Anschluss zu bekommen. Jetzt ist noch alles frisch. Später würde mir der Einstieg sicher schwer fallen“, vermutet René Knöbig. „Als Meister kann er später wesentlich flexibler arbeiten, sowohl im Bau- als auch im Werkstattbereich oder bei Reparaturen. Bei uns fallen stets verschiedene Arbeiten an“, ergänzt Vater Jens. Auch in seiner Freizeit ist René Knöbig am Holz anzutreffen. „Holz ist irgendwie mein Hobby. Entweder ich bin an der Drechselbank, oder wir restaurieren ein altes Möbelstück. Das ist meist sehr interessant, aber auch sehr zeitintensiv“, erklärt der junge Mann. 2008 feierte die Tischlerei Knöbig 125-jähriges Firmenjubiläum und kann nun mit guten Aussichten in die fünfte Generation starten.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Ehemalige Schüler gehen auf Zeitreise

(25.10.2009)

Klassentreffen nach 60 Jahren Schule in Calau / Fleischer Nossack grüß aus Kanada

 

60 Jahre ist es her, dass diese Klasse aus der Schule in Calau kam und das Leben die ehemaligen Schüler in alle Winde verstreute. Nun trafen sich 29 ehemalige Calauer Schüler im Hotel zur Post.

 

„Jedes Mal sagen wir, es wird wohl das letzte Treffen sein, aber dann freuen wir uns immer wieder, wenn wir kommen können“, sagte Dora Gärtner, eine der Initiatorinnen der Runde. „Wer hat eigentlich den Anfang gemacht?“, fragte Gertrud Losensky aus Großräschen. „Das war 1989 zum 40-Jährigen. Da war alles dramatisch mit dem Visum“, warf Dorothea Mudrick ein. „Seither sind wir die Kaffeeklatsch-Runde“, so Christin Jäger. „Mit viel Mühe hatten wir vor 20 Jahren versucht, ein Klassentreffen zu organisieren. Weil wir nicht wussten, wer kommt, haben wir alle drei Klassen von damals eingeladen. Das war in Saßleben, und wir waren 86 Personen“, erinnert sich Dora Gärtner. „Das war ein Drama damals. Wir mussten alle Adressen von denen angeben, die Besuch aus dem Westen untergebracht hatten“, fügte Dorothea Mudrick hinzu und erzählte weiter: „So hat sich dann auch unsere kleine Gruppe gebildet, weil wir festgestellt haben, dass wir alle recht nah beieinander wohnen.“ „Eigentlich waren wir im Organisationskomitee fünf Frauen. Schade, dass unsere Barbara Schnelle nicht mehr dabei sein kann“, fuhr Gertrud Losensky fort.

 

Achtes Wiedersehen

Seit der Begegnung vor 20 Jahren treffen sich die Damen regelmäßig und organisieren auch die Klassentreffen. „Das ist inzwischen schon das achte Wiedersehen. So alle zwei bis drei Jahre haben wir es geschafft“, sagte Dora Gärtner. Gertrud Losensky zog einen Brief aus der Handtasche und erzählte: „Wir haben sogar internationale Post. Fleischer Hans Nossack hat uns aus Kanada ganz lieb geschrieben, weil er diesmal leider nicht kommen kann.“ „Er ist in Gedanken bei uns und hat ganz nette Worte gefunden“, berichtete Christin Jäger und las noch einmal den Schluss des Briefes „... und sehen wir uns nicht mehr in dieser Welt, dann eben in der nächsten. Ganz liebe Grüße, Hans und Ursel Nossack.“ Und noch ein Gruß kam aus Übersee, aus New York. Ursula Meyer, geborene Pohl: „Ich habe sicherlich die weiteste Anreise, aber es ist immer wieder eine Freude, nach Calau zurückzukommen. 1949 sind wir aus der Schule gekommen, 1950 fortgegangen an den Rhein, 1963 sind wir nach Amerika rüber ... Das war sicher auch Abenteuerlust. Aber wenn ich heute Calau sehe, hat sich die Stadt ganz toll entwickelt, nicht mehr so grau, sondern farbenfroh und lebhaft.“ Fast jeder der ehemaligen Schüler hätte eine romanreife Biografie erzählen können mit Erlebnissen aus den Nachkriegsjahren. Da setzte sich ein Herr aus Mönchengladbach an den Tisch. „Da drüben stand mal unser Haus“, sagte er und zeigte auf den Findling der Partnerstadt Viersen. Es war Eberhard Weber, Sohn von Fleischer Weber, der an jener Ecke bis zum Krieg ein wunderschönes Haus hatte. „1953 bin ich zum Kirchentag nach Stuttgart gefahren und dann drüben geblieben. Das erste Treffen habe ich verpasst wegen der Grenze. Aber seither bin ich immer dabei. Gemeinsam mit meiner Frau mache ich hier gleich ein paar Tage Urlaub. Es ist schließlich meine Heimat“, bekräftigte er.

 

Immer gern in Calau

Edelgard Schariger kam aus München in die Lausitz. „Hier lag die Stadt in Trümmern, und mein Vater fand in München Arbeit. Da sind wir damals alle mitgegangen. Aber nach Calau komme ich immer wieder gern zurück.“ Eine Kuriosität hat diese Klasse, die 1941 in die Schule und 1949 aus der Schule kam: Ein Pärchen, das sich bis heute die Treue hält und seit nunmehr 52 Jahren glücklich verheiratet ist. Dora und Siegfried Gärtner aus Calau. „Ja, wir sind das einzige Paar aus der Klasse. Das war Liebe von der Schulbank“, sagte Dora Gärtner bestimmt.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Mit Anwandter punkten ...

(22.10.2009)Braucht Calau eine Städtepartnerschaft mit Valdivia? Wie könnte die Zusammenarbeit mit der chilenischen Universitätsstadt aussehen? Mit diesen Fragen hat sich der Hauptausschuss am Dienstagabend beschäftigt. Auch die Städtepartnerschaft mit Viersen in Nordrhein-Westfalen wurde kritisch betrachtet.

Vertreter der chilenischen Botschaft hatten im April am Rande der Einweihung des neu gestalteten Schulhofs der Carl-Anwandter-Schule in der Calauer Lindenstraße eine Städtepartnerschaft mit Valdivia angeregt. Bei einem Arbeitstreffen mit der Stadtverwaltung und den beiden Calauer Schulen wurde die Anregung noch einmal aufgegriffen.

„Es ist grundsätzlich nichts dagegen einzuwenden, doch eine solche Städtepartnerschaft muss auf eine vertragliche Basis gestellt werden", sagte André Bareinz im Hauptausschuss. Einen Kulturaustausch über die Botschaft zu entwickeln, halte er für einen gangbaren Weg. Der Schüleraustausch, der in der Vergangenheit über das Gymnasium und den Freundeskreis Calau-Valdivia organisiert worden war, sei so nicht mehr möglich. Deshalb sei es wichtig, für eine langfristige Städtepartnerschaft Inhalte zu finden, die sich wie ein roter Faden durch Veranstaltungen ziehen. „Die Fraktion befürwortet eine Partnerschaft", erklärte Michael Petras. „Doch auf welche finanzielle Grundlage soll sie gestellt werden?", fragte er. Ein Schüleraustausch werde nicht mehr jedes Jahr möglich sein. Um die Kontakte langfristig auf eine sichere Basis zu stellen, könnte über eine Stiftung nachgedacht werden. „Und wir sollten die Gasteltern einbeziehen, die schon chilenische Schüler aufgenommen haben", sagte Petras. „Wenn wir mit Carl Anwandter punkten wollen, dann kommen wir an Valdivia nicht vorbei."

„Wir sollten die Möglichkeiten nutzen, die sich bieten. Valdivia ist eine große Universitätsstadt", macht Hauptamtsleiter Frank Böttner seine persönliche Meinung deutlich. Doch es müsse vorher geklärt werden, was die Städtepartnerschaft bringen soll. Das Jubiläum „200 Jahre Unabhängigkeit Chile" im nächsten Jahr sei zu kurzfristig. Auch Matthias Kurth sprach sich für Kontakte mit Valdivia aus. „Was hängt an einer Städtepartnerschaft? Das müsste rechtlich erst einmal geklärt werden", sagte Dieter Garlich in Richtung Verwaltung.

„Wir müssen nur aufpassen, dass uns nicht das Gleiche passiert wie mit Viersen. Die Verbindung dorthin ist eingeschlafen", stellte Bareinz fest. „Das liegt ja an den Leuten, die sich einbringen. Wir sollten über die Parteien noch einmal die Kontakte in die Partnerstadt Viersen aufnehmen", regte Ausschussvorsitzender Peter Schollbach an.

 

Kommentiert

Calau, Viersen, Valdivia

Das letzte Mal, als Calauer und Viersener aufeinandertrafen, war die Freude auf beiden Seiten groß. Es war im Mai bei den 10. Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsspielklassen im Tischtennis im Berliner Sportforum. Am Rande des Turniers wurde ein Erinnerungsfoto geschossen. Doch mehr ist seit Langem nicht mehr zu hören gewesen. Viersen hat vor Jahren viel Kraft und auch Geld in die Beziehungen zu sechs Partnerstädten gesteckt. Über die Gründe, warum das nicht mehr so ist, gibt es verschiedene Vermutungen. Inzwischen sind auf Calauer wie auf Viersener Seite aber auch manche nicht mehr da, die diese Kontakte gepflegt haben. Wenn sich jetzt Calau um eine Wiederbelebung bemüht und darüber nachdenkt, zum chilenischen Vadivia eine Städtepartnerschaft aufzubauen, dann muss klar sein, dass es nicht um einmalige Willensbekundungen gehen kann. Um einer solchen Zusammenarbeit Lebendigkeit zu geben, müssen Vereine, Schulen und Elternhäuser mit ins Boot.

Ingrid Hoberg - Redakteurin Lausitzer Rundschau   

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Chilenischer Botschafter liest für Calauer Schüler

(21.10.2009)

Filmprojekt in der Carl-Anwandter-Schule mit Künstler Carlos Medina

 

Arbeitsgespräch in der Calauer Grundschule mit Kulturattaché Jorge E. Schindler und Carlos Medina

 

In einer Gesprächsrunde mit Vertretern der chilenischen Botschaft haben die Calauer Stadtverwaltung, die Carl-Anwandter-Schule und der Freundeskreis Calau-Valdivia sowie der Heimatverein die weitere Zusammenarbeit abgestimmt. 

Seit der Namensgebung "Carl Anwandter" für die Calauer Grundschulehaben sich die Kontakte zur chilenischen Botschaft in Berlin verstärkt. Zum ersten Mal gab es nun eine Runde, in der Ideen zusammen getragen wurden, wie die Verbindung mit Leben erfüllt werden kann. So wird am 5. und 6. November an der Carl-Anwandter-Schule und an der Robert-Schlesier-Schule der chilenische Kinofilm "Machuca, mein Freund" gezeigt.
"Carlos Medina, Künstler und Botschaftsmitarbeiter, wird in den 5. und 6. Klassen der Grundschule mit den Schülern über den Film diskutieren, der in Santiago de Chile 1973 kurz vor dem Putsch gegen Salvador Allende spielt", sagt Sybille Karwath, Pressesprecherin der Stadtverwaltung. Die Oberschule werde sich in einem Projekt mit dem Film beschäftigen.

Am 13. November werden dann Botschafter Alvaro Rojas Marin und Bürgermeister Norwin Märkisch in der Calauer Bibliothek für Schüler der 4. Klasse eine Lesung veranstalten. Zum Jahresbeginn soll es ein Carl-Anwandter-Gedenkkonzert in der Calauer Stadthalle geben. "In die Veranstaltungen zum 200. Chilenischen Nationalfeiertag 2010 sollen auch Calauer Schüler eingebunden werden", sagt der Bürgermeister. So sei daran gedacht, dass die Grundschule und der Hort eingeladen werden und Mädchen und Jungen die Botschaft besuchen können, um dort chilenische Kultur zu erleben.

 

Zum Thema:

  • Die Grundschule in der Lindenstraße trägt seit Oktober 2008 den Namen "Carl Anwandter". In Valdivia (Chile) gibt es eine deutsche Schule mit dem Namen Instituto Aleman Carlos Anwandter.
  • Der Freundeskreis Calau-Valdivia betreute den Schüleraustausch mit dem damaligen Car-Anwandter-Gymnasium.
  • Carl Anwandter war 1850 nach Chile ausgewandert und hat mit viel Pionierarbeit unter anderen die deutsche Schule in Valdivia gegründet.

    Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald 

 

 

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Dachdecker-Geselle auf der Walz spricht im Calauer Rathaus vor

(18.10.2009)

Dreimal klopfte es an der Tür des Calauer Hauptamtsleiters Frank Böttner. Dachdeckergeselle Martin Frühauf aus Waldau (Thüringen) ist in der Stadt und trägt sein Anliegen in Versform vor. Er bittet um einen Stempeleintrag in sein Wanderbuch und einen Obolus der Stadt. Ein halbes ist Jahr der Geselle bereist auf der Walz und wer weiß, wohin es ihn noch verschlägt.

Gern erfüllte der Hauptamtsleiter und stellvertretende Bürgermeister die Wünsche, obwohl es auch für ihn eine Premiere ist. „Eigentlich stellen sich Gesellen auf der Walz beim Bürgermeister vor, aber der war nicht im Hause. So gab es eben den Empfang beim Stellvertreter. Wenn man sich die einstige Calauer Handwerkerzunft ins Gedächtnis ruft, waren es die Gesellen, die den Namen Calau in die ganze hinaus trugen“, sagte Frank Böttner.

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Aktivist des Calauer Fußballs und Initiator der Vereinsarbeit

(18.10.2009)

Heinz Jurisch, Ehrenmitglied des Calauer Heimatvereins, ist am Mittwoch verstorben.

 

Er gehörte zu den Gründungsmitgliedern, die den Verein am 30. November 1992 aus der Taufe gehoben hatten. Seit 1995 bis Anfang dieses Jahres war er 1. Vorsitzender des Vereins, dem er sich trotz schwerer Krankheit verbunden fühlte. Mit Interesse begleitete er die Herausgabe des 7. Heimatkalenders für das Jahr 2010, der im August vorgestellt worden war. Unter der Regie von Heinz Jurisch war 2003 der erste Heimatkalender erschienen. Auch die Heimatstammtische, an denen nicht nur Vereinsmitglieder, sondern auch Geschichtsinteressierte aus der Region teilnehmen, hat er initiiert und über die Jahre begleitet. Im September fand der 101. Stammtisch des Heimatvereins statt. Verbunden mit seinem Namen bleiben auch die Video-Filme „Calau sehenswert“, „Stadtfest und Festumzug zur 725-Jahr-Feier Calau“ und „Die Calauer Schweiz“ sowie die Ehrung von Joachim Gottschalk. „Wir danken Heinz Jurisch für seine unermüdliche Tätigkeit.  Sein Wirken war wegbereitend, sein Tod bedeutet einen großen Verlust für den Heimatverein und ist uns Mahnung, in seinem Sinne weiterzuarbeiten“, sagt Johannes Kamenz, seit März 1. Vorsitzender des Heimatvereins. Waren seine Jahre im Ruhestand von der Beschäftigung mit der Heimatgeschichte geprägt, so bleibt der Name Heinz Jurisch auch mit dem Calauer Sport verbunden. Er war Fußballspieler und Übungsleiter bei der BSG Turbine, nach der Wende bei der SV Calau. Er war Abteilungsleiter Fußball und stand als Senior bei den Alten Herren auf dem Spielfeld. „Zu DDR-Zeiten hat er die Ehrennadel des DFV in Gold verliehen bekommen. Er spielte auch in der Landesauswahl der Jugend“, erinnert sich Erwin Mudrick, einer der Mitstreiter von Heinz Jurisch auf dem Fußballplatz und Sportfunktionär. „Heinz war über die Grenzen des Kreises Calau bekannt“, sagt er. „Mehr als 30 Jahre hat er als Übungsleiter die 1. Männermannschaft, die Alten Herren und den Nachwuchs betreut. Er war einer der wichtigsten Funktionsträger im Verein“, ergänzt er.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Torbogenbau am Calauer Kreisel hat begonnen

(16.10.2009)

So könnte er aussehen ... ???

Das zeigte zumindest einer der Torbogenentwürfe für den Calauer Kreisel. 

 

In Calau haben die Arbeiten im neuen Kreisverkehr am Luckauer Tor begonnen. Nach dem Aushub der Erdmassen wurde zunächst das Fundament gebaut.

Die Bauarbeiten dauern voraussichtlich bis zum 21.Oktober.

 

Mit unserer Bildserie halten wir Sie auf dem Laufenden ...

 

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Die Stahlbetonelemente für die Wände und der Bogen zur Gestaltung des Calauer Kreisverkehrs am Luckauer Tor sind am Donnerstag montiert worden. Autofahrer, die bei Rot an der Baustellenampel warten mussten, konnten zusehen, wie der Kran die tonnenschweren Teile auf die Fundamente aufsetzte. Auch einige Calauer beobachteten trotz des nasskalten Wetters die Montagearbeiten. „18 Tonnen wiegt allein der untere Teil", sagt Volker Streit vom Calauer Ingenieurbüro. Er hatte den Entwurf für den Bogen im Kreisverkehr erarbeitet.

„Das Bauwerk wird im Wesentlichen so errichtet, wie es die Stadtverordneten beschlossen haben", erklärt der Planer. Es werde allerdings nicht sechs Meter hoch, sondern 4,40 Meter. „Der Bogen steht, ich habe schon durchgeschaut", sagt Volker Streit. Er habe die ersten Kommentare gehört, die durchaus positiv waren. „Die Gestaltungselemente im Kreisel dürfen nicht zu klein sein", sagt auch Heidelore Luge vom Calauer Bauamt. In der nächsten Woche soll mit der Beschichtung der Betonteile begonnen werden. „Dazu brauchen wir Temperaturen im zweistelligen Bereich", erklärt sie und hofft, dass die Arbeiten bis Anfang November abgeschlossen sein werden.

Aufgrund der Bauarbeiten am Kreisel und durch die Verkehrseinschränkungen ist es zeitweise zu Staus gekommen, so beim Aufbau des Krans am Donnerstagmorgen. Unfälle hat es nach Angaben der Polizei nicht gegeben. Einige Autofahrer beachten nicht, dass die Stadt zurzeit nicht über die Schlossstraße verlassen werden kann. Bis Mittwoch gelten die Einschränkungen.

 

Textquelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Hortkinder endlich unter einem Dach

(08.10.2009)

Bürgermeister Norwin Märkisch beglückwünscht Hortleiterin Kerstin Pietzig zum Einzug in die neuen Räume.  

Mit Musik und Tanz begrüßten Calauer Hortkinder im Foyer Gäste, die zur Einweihung der neuen Hort räume in die Robert-Schlesier-Schule gekommen waren. Das Investitionsvolumen für die zurückliegenden Arbeiten im Innen- und Außenbereich betrug rund 340 000 Euro.

 

„Es war eine Mutter, die hatte vier Kinder", schallte es Dienstagnachmittag durch das Foyer der Robert-Schlesier-Schule in Calau. 180, und damit 45 mal mehr als die von den Nachwuchskünstlern besungenen vier Kinder besuchen den städtischen Hort, der jetzt unter einem gemeinsamen Dach untergebracht ist.

Die Stunden, an denen Calauer Hortkinder voneinander getrennt einquartiert waren, sind gezählt. In den kommenden Tagen werden in Umzugskartons verstaute Utensilien ihre Reise vom Grundschul- in das Oberschulgebäude antreten. Zu dem seit 2002 genutzten Hort-Domizil im Haus 2 der Robert-Schlesier-Schule gesellen sich fortan sechs Aufenthalts- und zwei Sanitärräume im Haus 1. Bequem, schnell und trockenen Fußes ist ein Pendeln zwischen beiden Häusern durch das Foyer der Schule möglich.

„Damit werden die Arbeitsbedingungen für unsere zwölf Horterzieherinnen wesentlich verbessert", sagte Kerstin Pietzig. „Die räumliche Nähe der beiden Hort-Komplexe, der zentrale Schulstandort und die Nachbarschaft zur Sporthalle sorgen für kurze Wege und ermöglichen spontane Absprachen im Team", so die Hortleiterin. Wie die zu Schuljahresbeginn berufene Team-Chefin weiter berichtete, freuen sich die Kinder auf die gemeinsame Einrichtung.

Eine Führung durch die neuen Räumlichkeiten zeigte, was in den vergangenen Wochen und Monaten entstanden ist: moderne Sanitärbereiche, ein heller Kreativraum, der ebenso durch Terrassenfenster lichtdurchflutet wird wie der Hausaufgabenraum und ein einladender Bewegungssaal. „In diesem sind zur Schaffung einer großzügigen Sport- und Tanzfläche statische Veränderungen vorgenommen worden", erklärte Bauamtsleiterin Margitta Görs den Rückbau von zwei Pfeilern. Die komplette Raumkulisse sei dadurch eine andere geworden, bestätigte Fred Graichen, Leiter der Robert-Schlesier-Schule.

Dass sich die Oberschule und die Carl-Anwandter-Schule noch stärker ineinander verzahnen, steht auf der Wunschliste von Bürgermeister Norwin Märkisch ganz oben. „Ein komplexer Schulstandort bietet optimale Bedingungen. Schließlich geht es um nichts Geringeres als um die Qualität des Lernens", so das Stadtoberhaupt. Aufmerksam werde verfolgt, wie sich das neue Schulzentrum in Vetschau entwickelt und Rückschlüsse werden gezogen, ob die Ehe der beiden Schulen auch eine Option für Calau sei. „Dass Hortkinder in dem Gebäude untergebracht sind, in dem sie später einmal zum Unterricht gehen, ist ein richtungsweisender Schritt", so Märkisch.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Rübezahl in der Calauer Urnenstraße

(05.10.2009)Spaziergänger fühlen sich in der Calauer Urnenstraße beobachtet, obwohl kein Mensch weit und breit zu sehen war. Nur ein Baumstamm, auf dem eine Eule thronte, ist in der Umgebung. Und aus in diesem Baumstamm grüßte „Rübezahl".

„Das war das Geburtstagsgeschenk unserer Kinder. Meine Ehefrau Dora und ich feierten kurz nacheinander unseren 75.Geburtstag. Unsere Kiefer im Vorgarten war etwa 25 Meter hoch und drohte beim nächsten Sturm zu fallen. Da haben unsere Kinder einen Kettensägen-Künstler organisiert. Das war ein geniales Geburtstagsgeschenk", erzählt Siegfried Gärtner.

Seitdem bleiben viele Passanten stehen und bewundern das Kunstwerk in Gärtners Vorgarten.  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Flaniermeile für Calau

(05.10.2009)

Shared Space in Calau: Dieser Plan von der Cottbuser Straße einschließlich Kreisverkehr ist das Ergebnis einer Machbarkeitsstudie und noch kein fertiges Projekt. Die Varianten einer möglichen Umsetzung sollen im Jahr 2010 im Rahmen einer Vorplanung mit den Betroffenen diskutiert werden. Vor allem auch Interessenverbände sollen einbezogen werden.

 

Das Vorhaben Shared Space (gemeinschaftlich genutzter Raum) in der Cottbuser Straße soll fortgeführt werden. Das haben die Calauer Stadtverordneten mit einer Stimmenthaltung beschlossen. Werner Hillmann vom Planungsbüro mks stellte den Arbeitsstand vor.

„In der Cottbuser Straße wird nichts Neues erfunden. Sie war auch früher schon gemeinschaftlich genutzter Raum", sagte der Planer und erinnerte an die Zeit, als dort Markttage abgehalten wurden. Mit dem Projekt Shared Space könnten nun Konflikte gelöst werden, die sich aufgrund der Einbahnstraßen-Situation und der engen Parkplätze ergeben. „Es sollen keine Parkplätze wegfallen, sondern alle Flächen könnten wie Behindertenparkplätze sieben mal sieben Meter groß sein und ohne Rückwärtsfahren genutzt werden", sagte Werner Hillmann. Die bisherigen Diskussionen im Ministerium für Infrastruktur und Raumordnung sowie mit Behindertenvertretern hätten gezeigt, dass verschiedene Bedürfnisse berücksichtigt werden müssen. Während sich Rollstuhlfahrer völlige Barrierefreiheit wünschen, brauchen Sehbehinderte Begrenzungen, an denen sie sich orientieren können. Noch gearbeitet werde am Anschluss der Cottbuser Straße an die Kreuzung Gottschalkstraße/Karl-Marx-Straße.  Die Stadtverwaltung spricht gegenwärtig mit Straßenbehörden über die Gestaltung eines Kreisverkehrs, informierte Bürgermeister Norwin Märkisch.

 

„Calau hat die besten Voraussetzungen, Shared Space umzusetzen. Öffentlicher Raum kann gemeinschaftlich genutzt werden. Das ist es, was eine Stadt ausmacht", sagte Werner Hillmann. Die Voraussetzungen seien mit Läden und Gaststätten gegeben. Der Straße könne mit der Umgestaltung mehr Aufenthaltsqualität gegeben werden. Und auch der Mädchenbrunnen soll einen neuen Standort in der Cottbuser Straße finden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreeewald

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Früh übt sich, wer Calauer Sternchen werden will

(05.10.2009)

Beim „Tag der offenen Tür" mit dem Calauer Carneval Club (CCC) hat sich am Samstagnachmittag für die Calauer ein Blick hinter die Kulissen gelohnt. Kinder konnten mitmachen und sich ausprobieren. Vor allem Mädchen schnupperten bei den Funken und Sternchen hinein.

 

„Offiziell haben wir Närrinnen und Narren Sommerpause, aber gerade diese Zeit nutzen wir intensiv, um uns auf die neue Saison vorzubereiten. Heute kann sich mal jeder ansehen, wie der CCC funktioniert, wir bieten einen Schnupperkurs für Neueinsteiger an, und unsere Funken proben zugleich", erklärte CCC-Mitglied Fred Zickert.

Im Foyer präsentierte der Club Mitschnitte vergangener Jahre auf einer Leinwand und stand für Eltern zu Gesprächen bereit. Getümmel herrschte bei den Minis, also den Mädchen ab fünf Jahren. „Wir haben hier ein paar Neueinsteiger und beziehen die Mädchen gleich mit ein", sagte Trainerin Anne Bornemann. Die beiden Fünfjährigen Lea und Kim tanzten mit und versuchten, die Übungen der etablierten Minis mitzumachen „Wir haben es im Kindergarten von der Erzieherin erfahren, und das ist toll hier. Die Mädchen sind mit voller Begeisterung dabei", so die Mutter Simone Welke.

 

Angebote für die Jüngsten

 

Kathrin Lungwitz aus Zinnitz suchte nach einer Betätigung für ihre Tochter. „Als ich davon in der RUNDSCHAU gelesen habe, wollten wir uns das ansehen. Unsere Tochter Sarah ist sehr agil und sportlich. Da ist das Angebot für die Jüngsten sehr schön. Vielleicht bleibt sie ja dabei", hofft sie.

Auch bei den Glitzerfunken (10 bis 13 Jahre) tanzten neue Kinder mit. „In diesem Altersbereich legen wir die tänzerische Basis. Grundelemente wie Spagat oder Radschlagen müssen sitzen, ehe wir dann zur russischen Mühle oder anderen Elementen kommen", erläuterte Trainerin Nadine Lohmeier. Das stellte Jolin Jank aus Cabel kaum vor Probleme. „Ich wollte schon immer zum Carneval. Das ist cool hier. Das Tanzen habe ich in der Hort-AG gelernt", sagte die Zehnjährige und schlug das nächste Rad.

 

Intensives Training

 

Richtig sportlich legten auch die Sternchen mit Springseil und Medizinbällen los. „Wenn wir ordentlich tanzen wollen, brauchen wir genügend Körperspannung. Und das trainieren wir hier", sagte Franziska Krüger. Gemeinsam mit ihren zehn Sternchen übte sie im Anschluss für einen neuen Showtanz.

Ebenso begeistert zeigten sich die Rot-Weiß-Funken beim Einstudieren neuer Schrittkombinationen. „Bei den Kleinen ist die Resonanz sehr erfreulich, bei den größeren Mädchen hatten wir auf mehr Interesse gehofft", sagte die Chefin des CCC und zog dennoch ein positives Fazit: „Wir haben eine solche Veranstaltung zum ersten Mal gemacht. Die Eltern konnten sich auch davon überzeugen, wie leidenschaftlich unsere jungen Trainerinnen neben ihrer Arbeit ehrenamtlich mit den Mädchen arbeiten. Die Fortschritte kann man deutlich sehen", so Monika Dubrau.

 

Die 32. Session des CCC beginnt am 11.11. um 11.11 Uhr mit dem Sturm auf die Calauer Rathaustreppe und den Abendveranstaltungen am 14. und 21.11. unter dem Motto „Affe, Löwe, Pfau - der ganze Urwald ruft Alau".

Die Telefonnummer für die Kartenbestellung lautet 03541 / 801238. Abgeholt werden können die Eintrittskarten in der Calauer Karl-Marx-Straße 128.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Büchlein über die Calauer Schweiz

(05.10.2009)

Über die Calauer Schweiz ist ein Büchlein erschienen, das es erstmals zum Calauer Stadtfest gegeben hat. Das Naturschutzgebiet Calauer Schweiz mit den Plinsdörfern Gosda, Zwietow und Weißag lässt Besucher noch Natur pur erleben.

 

Das Buch über die Calauer Schweiz. Foto: Regia Verlag

 

Das ist ein ideales Gebiet zum Wandern und Radfahren. Dort können die Ausflügler den bei Wei ßag gelegenen Aussichtsturm besteigen. Der 25 Meter hohe Turm bietet einen imposanten Blick auf die Region von Cottbus bis Lübbenau. Bei gutem Wetter sieht man sogar den Hutberg bei Kamenz.

Lohnenswert ist auch ein Besuch in der alten Mühle in Zwietow. Diese Mühle ist eine Buchweizen-, Getreide- und Schneidemühle, die noch heute funktionsfähig ist. Sie wurde 1403 erstmals urkundlich erwähnt und soll das älteste Anwesen in der Gegend sein. Nach alter Tradition werden in den Plinsdörfern Plinse aus Buchweizen gebacken.

Das Buch ist ab sofort in allen Buchhandlungen der Region, diversen Internetplattformen, im Regia Verlag und auch über die Internetseite, http://www.regia-verlag.de/ zu erwerben.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Riesenspaß im selbst gebauten Amphitheater

(26.09.2009)

Gleich zweifachen Grund zum Feiern hat es am Freitagvormittag in der Calauer Robert-Schlesier-Schule gegeben. Der Online-Berufsfinder der IHK und das Amphitheater sind eingeweiht worden.

Was im Januar noch ein Modell war, ist nun Wirklichkeit geworden: das Amphitheater auf dem Hof der Calauer Oberschule. Mit rockigen Klängen aus den Gitarren von Marco Schütt und Maurice Kolossa wird der Auftakt zu einem Programm gegeben, das die Schüler selbst erarbeitet haben - so wie auch das Theater von Schülerhänden errichtet wurde. Gemeinsam mit Christoph Bissinger von der Trainergemeinschaft Berlin und dem Spielplatzbauer Jens Klaue ist das Projekt gestemmt worden. „Die Auswertung der Fragebögen hat gezeigt, dass bei der Arbeit am Amphitheater viele ihre Mitschüler besser kennengelernt haben", sagt Christoph Bissinger. Jeder habe auch mehr über sich selbst erfahren und sein handwerkliches Geschick getestet. „Und die Schüler haben festgestellt, dass sie als Team gut zusammengearbeitet haben", sagt der Psychologe. Das seien Erfahrungen für den Alltag.

 

„Wir freuen uns, dass die Idee für solch ein Theater, die im Lehrerkollegium geboren wurde, so gut angenommen wird", sagt Schulleiter Fred Graichen. Mit dem Lied „Hey, das geht ab", das Schüler zur Einweihung singen, geben sie ihm recht. Gelder aus dem Europäischen Sozialfonds und der Agentur für Arbeit (Initiative Oberschule) haben die Realisierung des Projekts ermöglicht.

 

Am Montag gehen nun die Bauarbeiten auf dem Schulhof weitern. „Zunächst wird die Asphaltdecke abgetragen", sagt Bauamtsleiterin Margitta Görs. Anschließend werden weitere Hofbereiche gestaltet. Die Schule muss weiter mit dem Baugeschehen leben.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Von der Baufachfrau zur Stadtfest-Organisatorin

(25.09.2009)

Im Wohnzimmer von Gabriele Lichtenau stapeln sich Geschenke - fast wie zu ihrem 60. Geburtstag, den sie im vergangenen Jahr gefeiert hat. Es sind Aufmerksamkeiten, die sie glücklich und doch auch wehmütig machen. Zum Abschied aus der Calauer Stadtverwaltung hat sie noch einmal richtig mit ihren Kollegen gefeiert.

 

Nach vielen Jahren gemeinsamer Arbeit hat Bürgermeister Norwin Märkisch Sachgebietsleiterin Gabriele Lichtenau verabschiedet. Foto: R. Hottas

 

„Ich gehörte inzwischen zu den Dienstältesten im Rathaus", sagt sie. Denn im August 1990 wagte sie einen beruflichen Neuanfang. „Ich hatte nach dem Abitur Baustofftechnologie studiert. Seit 1969 arbeitete ich in dieser Fachrichtung. 1987 waren wir nach Calau gezogen, in die Stadt, die mir schon immer gefiel. Ich war bis 1990 im Kreisbaubetrieb beschäftigt", erzählt Gabriele Lichtenau. „Aufgrund der Umstellungen im Betrieb musste ich mich neu orientieren und bewarb mich bei der Stadtverwaltung für eine Stelle beim Bauamt. Doch da gab es einen Einstellungsstopp", erzählt sie. Es wurde ihr die Leitung des Sachgebiets Schulen, Kultur, Jugend und Sport angeboten. „Öffentliche Verwaltung war ganz neu für mich. Aber ich hatte die Chance, allein etwas aufzubauen. Es war ja alles im Umbruch", erinnert sie sich. Und das nötige Fachwissen eignete sie sich durch Schulungen an.

 

Drei polytechnische Oberschulen, die Turnhallen, sechs Kindergärten und drei Horteinrichtungen gehörten zu ihrem Verantwortungsbereich. Kinderkrippen- und Kindergartenplätze waren knapp. „Das war ein ständiger Kampf, die Kinder unterzubringen." Um so schmerzlicher war dann die Entwicklung in den folgenden Jahren. Mit der Wende kam der Geburtenknick, es wurden weniger Kinder- und Bildungseinrichtungen gebraucht. „Jede einzelne Schul- oder Kindergartenschließung war schlimm. Es mussten junge Erzieherinnen entlassen werden", sagt Gabriele Lichtenau.

Auch für den Jugendklub, die Seniorenbegegnungsstätte, die Bibliothek und das Schwimmbad war sie all die Jahre verantwortlich. „Das waren eingespielte Teams. Da gab es kaum Probleme. Über Jahre entwickelte sich eine gute Zusammenarbeit", sagt sie.

Das Buch „Nein! Ich will keinen Seniorenteller" gaben die Bibliothekarinnen ihr nun mit auf den Weg in den Vorruhestand.

Verwaltungsgemeinschaft, Kreisgebietsreform, Gemeindegebietsreform, Änderungen im Sozialwesen - es gab immer wieder Neues. „Ich war Ansprechpartner für die Ortsbürgermeister, wenn es darum ging, Künstler für ein Dorffest zu engagieren, eine Veranstaltung bei der Gema anzumelden oder neu gegründete Vereine zu beraten", erzählt Gabriele Lichtenau.

In diesen Sachen war sie firm, denn seit 1991 hielt sie auch die Fäden bei der Stadtfest-Vorbereitung zusammen. „Viele Jahre haben wir bei der Programmgestaltung mit einer Agentur zusammengearbeitet", berichtet sie. Zu den Höhepunkten zählt für sie die 725-Jahr-Feier, verbunden mit dem 6. Spreewälder Gurkentag. Ein historischer Festumzug war mit Unterstützung vieler Vereine und Aktivitäten einzelner Calauer auf die Beine gestellt worden. Drei Tage lang feierten die Calauer im August 2004 das Stadtjubiläum zwischen Cottbuser Straße und Springteich. Die Terroranschläge in New York hatten 2001 alle Stadtfestpläne durchkreuzt. „Wir haben das ganze Fest abgesagt, das wenige Tage nach dem 11. September stattfinden sollte", sagt sie. Stattdessen gab es einen Friedensgottesdienst in der Stadtkirche.

Das 19. Stadtfest, das im August erfolgreich über die Bühne gegangen ist, war für Gabriele Lichtenau ein guter Abschluss. „Das Fest war optimal", sagt sie. Alle Mühen sind vergessen, die mit der Vorbereitung einer solchen Veranstaltung verbunden sind. Seit 2002 veranstaltet die Stadt das Fest in Zusammenarbeit mit dem Gastronomen Torsten Teichert. Gabriele Lichtenau war bisher die Frau, die sich um alle Probleme kümmerte. „Es muss beim Fest jemand als Ansprechpartner vor Ort sein", ist sie überzeugt. Ob Stargast Nik P. einen Wunsch hatte oder es beim Programmablauf einen Hänger gab, sie hat sich gekümmert.

Nun hat Gabriele Lichtenau die Verantwortung in andere Hände gelegt. Ihrer Nachfolgerin Simone Pöschke hat sie in kurzen vier Wochen manchen guten Rat mitgegeben. „Wenn es Fragen gibt, dann können mich die Kollegen jederzeit anrufen", sagt sie. „Man muss mit den Leuten können, sonst ist man verloren", ist das Fazit ihrer 19 Jahre in der Calauer Stadtverwaltung, die für sie die schönste berufliche Zeit waren.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Die Dia-Serie zum Calauer Herbstmarkt ist freigeschalten !!!

(24.09.2009)

Wenn man nicht gleich alles schafft,
wird es eben danach gemacht !

 

Der 12. Herbstmarkt der Calauer Händlergemeinschaft bot schöne Erlebnisse und Motive, die wir natürlich festgehalten haben ...

... und mit etwas Verspätung freischalten.

Dazu gehören die Beiträge vom Montag und Dienstag !

                                                         Viel Spaß !

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Bestickte Lätzchen für die jüngsten Calauer

(24.09.2009)

Nelly Collien, Nick Joel und Lina Mia gehören zu den Babys, die mit den Lätzchen "Ich bin ein Calauer" oder "Ich bin eine Calauerin" von Bürgermeister Norwin Märkisch bedacht worden sind.  

 

Zur Kinderstube ist am Mittwochmittag das Dienstzimmer von Bürgermeister Norwin Märkisch im Calauer Rathaus geworden. Nelly Collien Ullrich, Nick Joel Fiedler und Lina Mia Jochim schlummerten abwechselnd ganz friedlich oder zeigten kräftig, dass sie schon Stimme haben.

Die Stadtverwaltung hatte sie mit ihren Müttern zu einem besonderen Ereignis eingeladen. Babys, die ab August das Licht der Welt erblickt haben, und in Calau zu Hause sind, erhalten ein Lätzchen mit der Aufschrift „Ich bin ein Calauer“ oder „Ich bin eine Calauerin“. „Es soll ein Willkommensgruß für die jüngsten Bewohner der Stadt sein“, erklärt der Bürgermeister. „Vielleicht wird das Lätzchen ja auch ein Erinnerungsstück, wenn die Kinder später einmal in die Welt hinausgehen“, ergänzt er. Das ist eine tolle Idee, waren sich auch die jungen Mütter Doreen Ullrich (33) aus Buckow sowie Sylvia Hanisch (29 und Anika Jochim (24) aus der Stadt Calau einig. Christin Adam aus Zinnitz hatte schon vor dem Fototermin mit ihrer Tochter Lea das Lätzchen in Empfang genommen. In diesem Jahr sind 45 Kinder geboren worden, die in Calau zu Hause sind. Künftig können Eltern, die ihr Kind anmelden, auch das Geschenk der Stadt in Empfang nehmen.

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Maik Mattis ist stärkster Calauer

(22.09.2009)

Wettbewerb beim Herbstmarkt / Heimatverein bringt Kalender 2010 heraus

Der Heimatverein Calau war mit einem Informationsstand auf dem Herbstmarkt präsent. Der Verein arbeitet auch mit der Carl-Anwandter-Schule zusammen.

 

Zum 12. Herbstmarkt der Calauer Händler und Handwerker hat das Fitnessstudio Aktiv Gym XXL wieder den Wettbewerb „Stärkster Mann“ und „Stärkste Frau“ ausgeschrieben. Stärkster Calauer wurde Maik Mattis mit 107 Wiederholungen beim Bankdrücken. Er verwies Vorjahressieger Olaf Miethke, der 88 Wiederholungen schaffte und seine Leistung sogar verbessert hatte, auf den zweiten Platz. Dritter im Bund der starken Männer wurde Benjamin Haack. Jeder Wettbewerber wurde gewogen und bekam das halbe Körpergewicht auf die Hanteln gelegt, die dann nach oben gebracht werden mussten.

Bei den Frauen, denen ein Viertel des eigenen Körpergewichts auf die Hanteln gelegt wurde, gewann die Vorjahreszweite Diana Seegert mit 96 Wiederholungen. Sie ist nun „Stärkste Calauerin 2009“. Leider bleib sie konkurrenzlos. Entweder waren die Frauen von dieser Leistung zu stark beeindruckt oder sie trauten sich erst gar nicht ans Eisen. Siegern und Platzierten winkten ein Wanderpokal sowie Gutscheine für das Fitness-Studio. „Wir freuen uns, dass sich auch Besucher an die Hanteln wagten, die nicht täglich im Kraftraum schwitzen“, sagte Frank Noack, Chef des Studios. Er hatte auch Tipps für die Rückenschule und zur Gewichtsreduktion parat.

 

Einige Vereine präsentierten sich auf dem Herbstmarkt. Der CCC informierte über die neue Saison, die unter dem Motto „Affe, Löwe, Pfau – der ganze Urwald ruft Alau“ stehen wird und nahm erste Reservierungen für Karnevalsveranstaltungen entgegen. Am 3.Oktober wird der CCC in der Stadthalle einen Tag der offenen Tür veranstalten.

 

Ganz traditionell hatte der Calauer Heimatverein auch wieder seinen Stand, der wie schon beim Stadtfest ein Besuchermagnet war. Der Verein dokumentierte einiges aus dem Vereinsleben und bot neue Publikationen zur Stadtgeschichte sowie zu den Besucherregionen Spreewald und Calauer Schweiz an. Großes Interesse fand auch der neue Calauer Heimatkalender. „In den vergangenen Jahren war der Kalender schnell vergriffen. Auch diesmal ist die Nachfrage groß“, stellte Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins, zufrieden fest. Ebenso andere Bücher und Hefte wie die neue Anwandter-Broschüre und der Reiseführer „Gastlicher Spreewald“ wurden angeboten. „Der Stand bietet gute Möglichkeiten, sich auszutauschen. Hier bekommen wir Hinweise für unsere Arbeit, und neue Kontakte werden geknüpft“, erklärte Ortschronist Christian Lenz.

Dabei hatten die Heimatfreunde auch neue Materialien des Schulfördervereins der Carl-Anwandter-Schule wie die CD zum 100-jährigen Schuljubiläum, Schul-T-Shirts oder die Festbroschüre im Angebot sowie Anschauungstafeln zu Anwandter. „Wir wollen uns gern einbringen, und ich freue mich, dass ich hier beim Calauer Heimatverein die Möglichkeit zur Zusammenarbeit bekommen habe“, sagte Schulleiter Dietmar Kuhring. „Es gibt sicherlich Schnittstellen ebenso mit anderen Vereinen wie mit der Grundschule oder dem Freundeskreis Calau-Valdivia. Ähnlich ist es bei den Ortsteilen. Diese Schnittstellen wollen wir nutzen und ausbauen“, bestätigte Matthias Nerenz, Geschäftsführer des Heimatvereins.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Großer Trubel bei den Calauer Fachhändlern zum 12. Herbstmarkt

(21.09.2009)

Kunterbuntes Bühnenprogramm um die farbenprächtige Erntekrone - Bürgermeister Märkisch setzt die Erntekrone auf. Foto: R. Hottas

 

Die Calauer kommen aus dem Feiern nicht mehr heraus. Nach dem Stadtfest, der Rocknacht und dem bäuerlichen Markt in dem Mloder Straße gab es am Samstag zum 12.Herbstmarkt der Calauer Fachhändler und Handwerker erneut viel Trubel. Bei Musik und einem kunterbunten Bühnenprogramm präsentierten sich die Fachhändler und Handwerker sowie zahlreiche Vereine der Stadt.

Im Mittelpunkt stand das traditionelle Flechten und Aufstellen der Erntekrone durch die Gärtnerei Prüfer. Mit handwerklichem Geschick flochten Gisela Jacob und Yvonne Weigel eine farbenprächtige Krone. „In diesem Jahr verwenden wir Hopfen mit Erika in der Spitze. Die Seitenranken werden dann ganz unterschiedlich", erklärte Yvonne Weigel. Und Gisela Jacob fügte hinzu: „Blüten wie Dahlien, Hortensien und Zinnien setzen wir mit Beiwerk ab. Diesmal haben wir Ahornblätter, Fette Henne, Fuchsschwanz und andere Gräser wie auch Ligusterbeeren und Hagebutten dabei." Viele Schaulustige schauten den beiden auf die fleißigen, geübten Hände. „Die Calauer Erntekrone sieht jedes Jahr anders aus, einfach herrlich", schwärmte Mandy Zeschnick.

Mittels Hubsteiger wurde unter großem Beifall die prächtige Krone in die Höhe gehoben und von Bürgermeister Norwin Märkisch und EnviaM-Mitarbeiter Dirk Molks aufgesetzt. „Die Erntekrone ist ein Symbol für Dankbarkeit. Wir können dankbar sein, dass die Händlergemeinschaft ihren traditionellen Markt wieder so farbenfroh gestaltet hat", sagte der Bürgermeister.

Cheforganisator Heiko Petrick freute sich nicht nur über das Kaiserwetter, sondern auch über den großen Besucherstrom. „Wer hätte es je gedacht, dass aus der Idee einmal ein solch traditionelles Fest wird und wir inzwischen unseren 12. Herbstmarkt eröffnen können", betonte er. Zum Auftakt des Bühnenprogramms steppten die Frauen von Athletik Gymnastik Calau mit heißer Sohle und animierten Passanten und Zuschauer zum Mitmachen. Die Blasmusik der „Fidelen Gaglower" ließ viele Calauer verweilen. „Also, wenn ich so viele Menschen in unserer Stadt sehe, da freue ich mich richtig. Das ist gut für unsere Stadt. Da kann man den Organisatoren nur danken, dass sie wieder so eine tolle Veranstaltung auf die Beine gestellt haben", sagte Heinz Wunsch. Bei den Calauer Händlern wurde jeder Einkauf mit einem Teilnahmelos für die große Tombola prämiert, für die von der Händlergemeinschaft Preise gestiftet worden waren.

Auf der Kinder-Trödelmeile hatten Mädchen und Jungen ihren Spaß beim Handeln und Feilschen, am Stand des CCC entstanden bunte Gesichter, und der 1. SV Lok Calau lockte mit dem Torwandschießen. Das Show-Programm auf der Bühne vor dem Rathaus war ein Besuchermagnet. Dort präsentierten sich die Kita, der Jugendklub und die Carl-Anwandter-Schule. Das Modehaus „Hirsch" stellte am Nachmittag elegante eine Herbst- und Winterkollektion für dieses Jahr vor und zeigte echte Hingucker. Hobby-Model Anica Schmidt verriet: „In diesem Herbst ist Lila die Trendfarbe, dazu passen Jeans gut oder auch ein Ledermantel." Und Anne Karkoska warf ein: "Auch Curry und Beere sind sehr gefragt. Der Herbst wird sehr bunt".
Im Anschluss präsentierte Hairstudio GmbH Calau Frisuren für verschiedene Anlässe. "Trend ist, was jeden gefällt, egal ob lang oder kurz.", meinte Organisatorin Anne Habedank. In ihrer Frisuren-Revue gab es viele Anregungen zu verschiedenen Anlässen, von der Einschulung bis zum Abi-Ball, peppige Frisuren ab 40 und Helloween durfte auch nicht fehlen.

Mit einer 70er, 80er, 90er - Jahre - Disco klang der bunte Markt der Calauer Händlergemeinschaft am Abend locker aus. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Ausstellung zu Anwandter Am Gericht 14 in Calau geplant

(18.09.2009)

Der Calauer Heimatverein hat inzwischen Räume in der oberen Etage im Gebäude Am Gericht 14 bezogen. Wie das ganze Haus künftig genutzt werden kann, ist im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus vorgestellt worden. 18.09.2009 „Das Gebäude soll künftig für museale und touristische Zwecke genutzt werden", sagte Tourismusmanager Stephan Uhlig. Das Heimatmuseum in der alten Mädchenschule in der Kirchstraße platze aus allen Nähten. Deshalb sollen Ausstellungsstücke zu Carl Anwandter in drei Räumen der unteren Etage im Gebäude Am Gericht 14 untergebracht werden. Außerdem könnte ein Raum für wechselnde Sonderausstellungen genutzt werden. „Auch die Arbeitsbedingungen für den Ortschronisten Christian Lenz sind im Museum nicht ausreichend. Er braucht ein neues Domizil", erklärte Uhlig. Während die untere Etage, in der noch Bauarbeiten ausgeführt werden, für Besucher zugänglich gemacht werden soll, befinden sich die Arbeitsräume oben. So hat der Heimatverein schon erste Treffen dort durchgeführt. „Auch ein Schaumagazin für eingelagerte Objekte, die nicht in der Ausstellung gezeigt werden, wäre denkbar", erläuterte der Tourismusmanager.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer Website bei ekommune2009 gut dabei

(18.09.2009)

Meyenburg und Falkensee siegen bei eKommune2009

 

Das Amt Meyenburg (Landkreis Prignitz) und die Stadt Falkensee (Landkreis Havelland) sind die Sieger beim kommunalen Internetwettbewerb ‚eKommune 2009'. Das Amt Meyenburg gewann mit seinem Web-Auftritt in der Kategorie ‚Kommunen bis 20.000 Einwohner'; die Stadt Falkensee lag in der Kategorie ‚Kommunen mit mehr als 20.000 Einwohnern' in der Gunst der Nutzer vorn. Der Sonderpreis für ‚Elektronische Beteiligung der Bürger an Politik und Verwaltung' ging an die Stadt Schwedt/Oder (Landkreis Uckermark). Innenminister Jörg Schönbohm und der Geschäftsführer des Städte- und Gemeindebundes, Karl-Ludwig Böttcher, überreichten am Donnerstag in Potsdam die Siegerurkunden sowie das Preisgeld in Höhe von je 3.000 Euro.

Schönbohm und Böttcher betonten dabei die weiter wachsende Bedeutung des Internets als Informations-, Kommunikations- und Dienstleistungsmedium auch im kommunalen Bereich. Wichtig seien ein einfacher Zugang und Umgang mit dem Medium, damit alle die Vorteile des Internets nutzen könnten.

 

Beim diesjährigen Wettbewerb konnten die Internetangebote aller 202 Ämter und amtsfreien Gemeinden bewertet werden. Für 82 Verwaltungsportale gingen Bewertungen ein. In die Auswertungsrunde kamen 20 Kommunen. Darunter waren 16 Kommunen der Kategorie ‚Ämter und amtsfreie Gemeinden bis 20.000 Einwohner', also auch die Stadt Calau. Alle anderen Kommunen erreichten nicht die erforderliche Mindestzahl von Voten.

 

Für die Stadt Calau wurden 87 Bewertungen abgegeben, der Notendurchschnitt ist 1,69. Das ist sehr gut !  Eine weitere Platzierung nach dem Sieger wurde nicht bekannt gegeben.

Folgende Bemerkungen wurden eingetragen:  

 

-  Die neue Seite ist große Klasse !!!

-  Übersichtlich in jeder Hinsicht ohne große Werbebanner, wie bei vielen anderen
   Internetauftritte.

-  Der Internetauftritt von Calau hat im letzten Jahr einen Quantensprung hingelegt!!!

-  Die Seite mit Witz! Leider haben noch nicht alle Calauer die Möglichkeit zu schnellem 
   Internetzugang (DSL)- so daß nicht alle den vollen Genuß der Seite bekommen.

-  Die Seite hat sich DEUTLICH verbessert!

-  Hevorragend programmierte Internetpraesenz mit besonders gutem Informationsgehalt
   über Land und Leute. Bin sehr zufrieden.

 

Obwohl die Stadt Calau nun nicht in den Genuss des Preisgeldes von 3000 Euro kam, war Hauptamtsleiter Frank Böttner nicht unzufrieden: "Gewonnen hat unsere Stadt trotzdem, an Aufmerksamkeit. Die Meinungen zeigen deutlich, dass sich die Stadt mit ihrer Präsentation gewandelt hat. Für Touristen ist das sehr wichtig, aber auch im Hinblick auf die gläserne Verwaltung ist die Internetnutzung der Calauer stetig steigend."

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Gewinner des Kirchentags-Quiz wurden gezogen

(17.09.2009)

Herzlichen Glückwunsch ! 

 

Auf der Sitzung des Tourismus- und  Wirtschaftsausschusses am Mittwoch Abend im Haus der Begegnung wurden die Gewinner des touristischen Qiuz gezogen, dass die Abgeordneten zum Kreiskirchentag am Stand der Stadt Calau im Markt der Möglichkeiten veranstalteten. 

Ziehungsleiter Frank Böttner stand Gisela Jakob als Glücksfee zur Seite und zog die drei Gewinner:

 

1. Preis  Barbara Fender

2. Preis  Wilfried Halenz 
 3. Preis  Sigmund Richter

 

Für das Stadt-Quiz zum Kreiskirchentag stifteten die Unternehmen Drogerie Petrick, Augenoptik Kossack und ELT Jende die Sachpreise.

Die Gewinner werden in den nächsten Tagen benachrichtigt. 

 

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Musikalische Genüsse in Kirchenräumen

(15.09.2009)

Unter dem Motto „Kirche im anderen Licht" sind in der katholischen St. Bonifatius-Kirche in Calau Texte aus der Bibel gelesen worden. Claudia und Silvia Marschelke sorgten für die musikalische Umrahmung der Veranstaltung, die guten Zuspruch fand.
Foto: Roland Hottas

  

In Calau haben trotz des Schmuddelwetters zum Tag des offenen Denkmals heimatgeschichtlich interessierte Besucher die Calauer Kirchen besichtigt, den Turm der Stadtkirche bestiegen oder das erstmals zu diesem Tag geöffnete Heimatmuseum erkundet. Während am Vormittag meist noch Besucherflaute herrschte, kamen die Gäste vorwiegend in den Nachmittagsstunden zu den Veranstaltungsorten im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen.

„Es war gut, dass wir insgesamt vier Führungen angeboten haben, auch wenn die Gruppen am Vormittag klein waren. Es ist aber für die Besucher auch günstiger, damit in der Enge kein Gedränge entsteht", sagte der Calauer Ortschronist Christian Lenz, der vormittags gemeinsam mit Erika Förster ehrenamtlich Gäste im Calauer Heimatmuseum betreute. Die Nachmittagsführungen wurden sehr gut angenommen. Für das kommende Wochenende sind bereits wieder Besuchergruppen angemeldet.

Abschluss in Calau waren die musikalischen Veranstaltungen in den Kirchen. Passend zum Tagesmotto „Historische Orte des Genusses" bot sich den Calauern in der Landkirche ab 17 Uhr ein musikalisches Erlebnis mit Klezmer-Musik - aus Osteuropa stammende, meist instrumentale jiddische Musik. „Wir haben in Abstimmung mit den Künstlern den Veranstaltungsort von der Stadtkirche in die Landkirche verlegt, weil damit eine schöne Atmosphäre entstand", erklärte Kantorin Margret Schulze.

Mehr als 80 Besucher wollten sich diesen besonderen Kunstgenuss mit Klarinette, Geige und Gitarre sowie Texten von Gundula Eichler nicht entgehen lassen. In Calau habe es wohl noch nie ein Klezmer-Konzert gegeben, sagte die Kantorin.

Ebenfalls Musikalisches mit Lesungen aus der Bibel bot die katholische St. Bonifatius-Kirche mit „Kirche im anderen Licht".

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Musikalische Genüsse in Kirchenräumen

Straßensperrung Bolschwitz - Gahlen

(14.09.2009)

Das kreisliche Straßenverkehrsamt teilte kurzfristig mit, dass die Kreisstraße 6624, Abschnitt  Bolschwitz - Gahlen aufgrund von Arbeiten am Bahnübergang vom 14.09.09 bis 25.09.09 gesperrt ist.
Eine Umleitung ist ausgeschildert.

 

Foto zu Meldung: Straßensperrung Bolschwitz - Gahlen

Quiz - Gewinner werden nächsten Mittwoch ermittelt

(11.09.2009)

Das Hauptamt der Stadt Calau teilt mit, dass die Ziehung der Gewinner des Kirchentags-Quiz am kommenden Mittwoch, 16.09. während der Sitzung des Tourismus- und  Wirtschaftsausschusses erfolgt. Die Gewinner werden im Anschluss benachrichtigt.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Foto: pixelio / Stephanie Hofschlaeger

 

Foto zu Meldung: Quiz - Gewinner werden nächsten Mittwoch ermittelt

Picknick auf dem Calauer Kirchturm

(10.09.2009)

Überraschte Blicke hatten sich in Richtung Kirchturm gerichtet, als auf der Aussichtsplattform plötzlich ein Sonnenschirm aufging. Einige Calauer wunderten sich, was denn neuerdings bei Kirchturmführungen alles geboten wird. Und das auch noch abends.

Tatsächlich gab es auf der Aussichtplattform am Calauer Kirchturm ein Frühstücks-Picknick und ein Dinner bei untergehender Sonne. Diese beiden Aufstiege zählen jedoch zu den Ausnahmen.

 

Schnell aufgeklärt

 

Michael Grogorick vom Gemeindekirchenrat klärt die Geschichte schnell auf: „Unsere Kirchgemeinde Calau hat eine neue Internetseite http://www.ev-kirche-calau.de./ Um diese von Beginn an attraktiv zu gestalten, haben wir ein Online-Quiz zu den Kirchen aus dem Umkreis gemacht. Als Preise gab es ein Abend-Dinner und ein Frühstück auf dem Kirchturm für zwei Personen zu gewinnen."

 

Quiz ausgewertet

 

Insgesamt 15 Fragen galt es zu beantworten, und jetzt wurde dieses Quiz ausgewertet. Sieger und damit Gewinner des Dinners bei Sonnenuntergang war Christian Lenz aus Calau.

Er genoss mit seiner Frau Katrin das abendliche Vier-Gänge-Menü.

„Es war richtig romantisch, wirklich ein einmaliges Erlebnis", so Katrin Lenz. Und Ehemann Christian fand: „Das war eine großartige Idee. So etwas vergisst man nicht."

Ebenso begeistert war Dietmar Kschischow, der sonst ehrenamtlich die Turmführungen in Calau begleitet und den zweiten Preis, also das Frühstück bei Sonnenaufgang, gewann: „Es ist schon kurios, dass ich hier einen Preis gewinne. So konnte ich gemeinsam mit meiner Frau einmal erleben, wie Calau erwacht. Einfach einmalig", sagte Dietmar Kschischow.

 

Was Besonderes bieten

 

„Wir wollten schon etwas Besonderes bieten, und es ist uns offenbar auch gelungen", so Michael Grogorick erfreut über die gelungene Premiere und gibt gleich noch einen weiteren Hinweis: „Auch in diesem Winter wird es auf unserer Internetseite ein neues Quiz geben. Wer seiner Frau oder Freundin mal etwas ganz Besonderes bieten möchte, sollte sein Glück versuchen."

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Sonderberatungstag für Unternehmer, Existenzgründer und solche die es werden wollen bei der ILB

(10.09.2009)

Das Kundencenter der InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) veranstaltet gemeinsam mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL) und weiteren Partnern

                                         am 22. September 2009
                                         von 09.00 bis 17.00 Uhr

einen Sonderberatungstag für Unternehmer, Existenzgründer und solche die es werden wollen, in Senftenberg in den Räumen des Landratsamtes

Haus 1
Dubinaweg 1
01968 Senftenberg

In individuellen Gesprächen werden Auskünfte über Zuschüsse, zinsverbilligte Darlehen, Bürgschaften und weiterführende Fördermöglichkeiten gegeben.
Ein Expertenteam aus Vertretern folgender Institutionen wird dabei Rede und Antwort stehen:

- InvestitionsBank des Landes Brandenburg (ILB) als  
  Veranstalter

- Amt für Planung und Wirtschaft des Landkreises OSL als  
  Veranstalter
- Zukunftsagentur Brandenburg GmbH Servicecenter Cottbus
- Industrie- und Handelskammer Cottbus (IHK)
- Handwerkskammer Cottbus (HWK) 
- Bürgschaftsbank Brandenburg GmbH
- Landesagentur für Struktur und Arbeit (LASA) 
- Agentur für Arbeit Bereich Senftenberg
- JobCenter Senftenberg
- Sparkasse Niederlausitz
- VR Bank Lausitz e.G.
- Lausitzer Unternehmer Centrum e.V. (LUC)
- WEQUA Lauchhammer GmbH, Lotsendienst
- Transferstelle der Fachhochschule Lausitz
- Untere Bauordnungsbehörde des Landkreises OSL
- Lausitzer Existenzgründer Wettbewerb (LEX)
- Oberstufenzentrum Lausitz

Die Beratungen sind selbstverständlich kostenlos. Um Wartezeiten zu vermeiden, ist es erforderlich, sich unter der Telefonnummer 03573 870-5141 oder oder per E-Mail unter
Baerbel-Weihmann@osl-online.de anzumelden und einen individuellen Termin zu vereinbaren.

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Musikalisches Beben auf Calauer Marktplatz

(08.09.2009)

Mit einem meisterlichen Konzert hat die Serie Calauer Rocknächte den Schritt in die Zweistelligkeit vollzogen. „Es erfüllt mich mit Stolz, mitzuerleben, wie sich aus dem anfänglichen Experiment eines Rockkonzertes im Zentrum der Altstadt eine Tradition entwickelt hat", resümierte Knut Petrick das Rockspektakel. Dieses trug auch bei seiner zehnten Auflage die Handschrift des Veranstalters und Vollblutmusikers.

 

Spitzen-Cover-Bands wie Brown Sugar, Smiledriver und Six hat der Vetschauer schon nach Calau geholt, renommierte Musiker aus der Region für gemeinsame Muggen begeistert und so mancher Nachwuchsband einen Gastauftritt ermöglicht. „Auch wenn wir es wollten, hätten wir selbst gar nicht die Möglichkeit, ein solches Konzert auf die Beine zu stellen. Es ist dem Knut Petrick hoch anzurechnen, dass er Newcomern wie uns die Chance einräumt, sich einem größeren Publikum vorzustellen", bedankte sich Cornelia Brückner. Die Gitarristin bildet an der Seite von Daniela Redanz (bg) und Ribana Mallast (dr) die Mädchenband Spätgeburt, die dieses Mal für den musikalischen Auftakt zuständig war. „Vor rund 18 Monaten haben wir überhaupt erst mit dem Musizieren begonnen", berichtete das Trio aus Finsterwalde, das ausschließlich Songs aus eigener Feder spielt.

Calau werden die drei Damen als Debüt-Ort in die Chronik ihrer jetzt begonnenen Musikkarriere eintragen und gern noch einmal zurückkehren: „Unsere zwei besten Songs sollten den krönenden Abschluss des Auftritts bilden. Leider mussten wir dem Calauer Publikum diese vorenthalten, da die uns verfügbare Zeit abgelaufen war", sagten sie.

Somit war es Six vorbehalten, für die Krönung des Abends zu sorgen - gewohnt souverän, mit fesselnder Bühnenshow, mit Songs von ihrer neuen CD, Ohrwürmern und mit einem textsicheren Publikum, das, gepackt von Melodie und Rhythmus, mitrockte. Dass der Stimmungsfunke auf die Fans übersprang, war auch ein Verdienst von Sänger Ronny Walter, der von Bassgitarrist Robert Gläser als „echter Calauer" angekündigt wurde und seinen Heimvorteil genoss. Als Bindeglied zwischen Spätgeburt und Six hatten Interface den Auftrag, den Calauer Markt nebst Publikum am Beben zu halten.

Zu entdecken gab es neben vertrauten Gesichtern um Keyboarder Knut Petrick drei Bandneulinge. Zu erleben war eine Band, die in dieser Besetzung mit neuem Selbstbewusstsein und neuer Leidenschaft zu beeindrucken wusste: „Eine ausgeglichene Formation, der man die Spielfreude anmerkt. Nach meinem Empfinden scheint die Band ihre Bestbesetzung gefunden zu haben", bemerkte ein Kenner der Musikszene.

Knut Petrick zählte das gelungene Debüt „seiner" Crew zu einem von vielen Erfolgsfaktoren der 10. Calauer Rocknacht: „Tolle Atmosphäre, stabiles Wetter, feinste Musik, prima Publikum - besser kann eine Party nicht laufen", fasste er das Jubiläumskonzert zusammen. Eine Lübbenauerin namens Steffi hatte auf diesem für einen überraschenden Bühnenauftritt gesorgt: „Willst du mich heiraten?", wollte sie um 23.05 Uhr von ihrem Lars wissen, der natürlich mit einem konsequenten „Ja" antwortete. Geheiratet werden soll im kommenden Jahr, in dem sich Rockfans schon heute den 4. September freihalten sollten - dann sind alle zur 11. Rocknacht nach Calau eingeladen.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Es ist genug für alle da – mit einander teilen

(08.09.2009)

Evangelischer Kirchenkreis feierte rund um die Calauer Stadtkirche

Sehr lebhaft haben die Christen des evangelischen Kirchenkreises Lübben am Sonntag in Calau ihren Kreiskirchentag gefeiert. Mehr als 500 Besucher und Gäste zog es in die Schusterstadt, um gemeinsam einen Tag der Besinnung, der Begegnung und des Gedankenaustausches zu erleben. Unter dem Motto „Es ist genug für alle da" präsentierten sich auf dem Markt der Möglichkeiten rund um die Calauer Stadt- und Landkirche und in der Kirchstraße zahlreiche diakonische und kirchliche sowie städtische Einrichtungen in breiter Vielfalt.

 

Der Kreiskirchentag begann mit einem Festgottesdienst in der dicht gefüllten Calauer Stadtkirche. Friederike von Kirchbach, Pröpstin der Landeskirche, rief in ihrer Predigt dazu auf, „gegen den eigenen Zweifel Augenblicke der Hoffnung zu schaffen und dabei weder kraftlos noch mutlos zu werden, wenn trotz allem Ungerechtigkeit auf dieser Welt geschieht." Herzlich begrüßt wurde unter den Besuchern aus dem gesamten Kirchenkreis Lübben sowie Gästen aus Finsterwalde, Fürstenwalde/Storkow und Sachsen der Koblenzer Superintendent Dr. Markus Dröge, der im Mai diesen Jahres zum neuen Bischoff der Evangelischen Kirche Berlin-Brandenburg-Schlesische Oberlausitz (EKBO) gewählt wurde und im November sein neues Amt antreten wird.

 

Partner in Koblenz

 

Er ging in seinem Grußwort auf die lange Partnerschaft der Kirchenkreise Koblenz und Luckau (jetzt Lübben) ein, und erklärte, dass diese noch heute wichtig für die Menschen sei und dass diese Brücken weiter gepflegt werden müssen.

Später sagte er zu seinem neuen Amt: „Es ist wichtig, dass wir das Thema ‚Es ist genug für alle da' auch innerhalb der Kirche transparent gestalten und an die Basis vermitteln. Wir müssen das Thema mit Leben erfüllen und für ein Umdenken der Menschen zum diakonischen Verständnis sorgen", so Dröge.

 

Fairer Handel

 

Nach dem Festgottesdienst wurden Bibelarbeiten zum Thema „Fair handeln - fair teilen" angeboten. Die Calauer Junge Gemeinde präsentierte an ihrem Stand beim Markt der Möglichkeiten Produkte aus Entwicklungsländern und informierte über fairen Handel. „Nach wie vor werden in den Herstellerländern nicht die Preise bezahlt, die sie verdienen müssten. Wir wollen mit Produkten wie Tee oder Kaffee auf einen fairen Handel verweisen und die armen Länder in Afrika und Südamerika unterstützen", sagte Laura Kaltschmidt von der Jungen Gemeinde Calau.

Überhaupt standen die Länder der Dritten Welt oft im Mittelpunkt. Im Kinderparadies in der Landkirche betreute Laura Heduschka den Schokoladenstand der Gemeinde Altdöbern: „Kakao und Schokolade sind beste Beispiele dafür, das Teilen zu vermitteln, teilen untereinander und teilen mit den Herstellerländern."

 

Lübbener Buttons

 

Darauf ging auch Matthias Mempel, Gemeindepädagoge der Paul-Gerhardt-Gemeinde Lübben ein, der mit seiner Frau Annemarie einen Stand betreute und unter anderem Buttons herstellte: „Teilen und einander abgeben - das fällt oft schwer und ist doch so einfach", so Matthias Mempel.

Die Mitwirkenden hielten ein breites Angebot bereit. Die Stadt Calau organisierte ein Calau-Quiz und verwies auf touristische Möglichen zum bevorstehenden „Tag des offenen Denkmals".

Ein echter Hingucker waren die Biker vor der Landkirche, die ein Bibel-Quiz anboten.

„Wir Biker feiern in Kürze mit Pfarrer Frank Gehrmann in Gehren einen Biker-Gottesdienst, und daher beteiligen wir uns natürlich auch traditionell am Kirchentag", erklärte Biker Roland Mehnert aus Vetschau.

 

Biker feiern in Gehren

 

Rund um beide Kirchen zeigte sich ein reges Gemeindeleben, der Posaunenchor musizierte auf dem Kirchturm und in der Kirche erklang die Orgel. „Es ist bemerkenswert, wie offen die Menschen zu dem Thema stehen und in die Diskussion einsteigen. Die Ressourcen sind da, wir müssen sie nur gerecht verteilen. Ich freue mich auch, dass die Stadt die Gemeinde hier in Calau sehr unterstützt hat", stellte Pröpstin Friederike von Kirchbach fest.

Pfarrerin Kathrin Schubert zeigte sich als Gastgeberin sehr erfreut über das Gelingen des Tages: „Wichtig ist, dass die Menschen aufeinander zugehen. Die Unterstützung durch die Stadt war eine große Hilfe."

„Wir haben Kirche erlebbar gestaltet. Die Menschen nehmen einen Optimismus mit, der sie zum Nachdenken und Handeln anregt", sagte Superintendentin Ulrike Voigt.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Calauer verfolgen Batmans Spuren

(07.09.2009)

Viele Calauer waren auf Batmans Spuren. Gemeinsam mit der Naturwacht pilgerten sie zum Eiskeller im Gewerbegebiet oder kraxelten auf den Kirchturm. Im Mittelpunkt ihrer Ausflüge standen die heimischen Fledermäuse.

„Wir bauen ein Haus für die Fledermaus" war zunächst das Motto am alten Eiskeller im Gewerbegebiet Nord. „Sicherlich kommen einige Besucher wegen der alten Gemäuer. Aber letztlich greifen sie das Thema Fledermaus automatisch mit auf", sagte Jürgen Jentsch, der die Besichtigung im Eiskeller leitete.

 

Oberirdisch hatten Monika Gierach und Ulf Bollack von der Naturwacht Informationsstände aufgebaut und zimmerten vor allem mit Kindern neue Fledermausunterschlüpfe. „Die Jungs sind handwerklich gut drauf. Das geht ja wie das Brezelbacken mit dem Bau", stellte Monika Gierach fest. Christian Lenz aus Calau griff gleich zu: „Bei mir an der Scheune sind vermutlich auch Fledermäuse. Da werde ich mal so einen Kasten hinhängen."

 

Zur Exkursion in den Kirchturm trafen sich die Naturfreunde am Abend am Calauer Turm. Zwei Führungen gab es mit Jürgen Jentsch zu den Fledermäusen und anderen Tieren im Kirchenschiff.

Immerhin waren in diesem Sommer in der Kirche drei Schleiereulen großgezogen worden, wie Monika Gierach mit Fotos dokumentierte. „So eine Chance muss ich einfach nutzen. Das ist ja unheimlich interessant", sagte Claudia Donath von der Naturparkverwaltung Fürstlich Drehna. Extra aus Großräschen angereist war Günter Walczak: „Fledermäuse sind mein Hobby. Angefangen hat es mal mit Vogelbeobachtungen, dann habe ich Mitstreiter gefunden und irgendwann faszinierten mich die kleinen Flieger. Diesen Termin hatte ich mir schon lange vorgemerkt", sagte der Tierfreund.

 

Die dritte Station der „Langen Nacht der Naturwacht" war wieder der Eiskeller. Vor mehr als 60 Nachtwanderern erklärte Fledermaus-Experte Milan Podany aus Luckau Lebensweise und Verbreitungsgebiet der Mückenfledermaus, Europas kleinster Fledermausart. „Es geht besonders darum, die Menschen für diese geschützte Tierart zu sensibilisieren und aufzuklären, weil es vielfach Vorurteile gibt", sagte Milan Podany.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Eine Ära geht zu Ende ...

(31.08.2009)

Heute wurde feierlich Anita Vogt als Leiterin des Calauer Hortes verabschiedet. Nach 34 Jahren endete damit im Calauer Hort eine Ära. Frau Vogt wird der Stadt noch eine Weile als Mitarbeiterin zur Verfügung stehen. Bürgermeister Norwin Märkisch dankte Anita Vogt für die verdienstvolle Arbeit mit Generationen von Kindern.

 

Neue Hortleiterin ist ab dem 01.09.2009 Kerstin Pietzig.   

 

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Calauer 20:09 - Schwimmspektakel brach alle Dimensionen

(31.08.2009)

Historischer Moment im Erlebnisbad: 120 Schwimmer legten 219,1 km zurück

 

Das Calauer Erlebnisbad stand am Wochenende voll im Fokus der Öffentlichkeit und erlebte einen historischen Moment: 120 Schwimmerinnen und Schwimmer legten zum 20:09-Stunden-Schwimmen 8764 Bahnen a 25 Meter zurück. Das entspricht einer Gesamtdistanz von 219,1 km, also rund 20 mal die Strecke von Calau nach Lübbenau zu Mission Olympic.

Keiner wird je erfahren, was die Calauer tatsächlich gedacht haben, als bekannt wurde, dass ein 20:09-Stundenschwimmen im Erlebnisbad stattfinden soll. Jeder, der dabei war weiß aber jetzt: Calau erlebte zum 100jährigen Jubiläum das bislang größte Schwimmspektakel. „Ich bin stolz auf die Calauerinnen und Calauer, die eine fantastische Leistung vollbracht haben und die zu ihrem Freibad stehen", sagte Bürgermeister Norwin Märkisch zum Abschluss am Samstag Abend. Dabei dankte er besonders dem Organisationsteam mit Schwimmmeistern und freiwilligen Helfern, den Verantwortlichen in der Stadtverwaltung sowie der Freiwilligen Feuerwehr für die logistische Absicherung.

Bereits zu Startschuss hatten sich weit mehr als 100 Teilnehmer und Schaulustige am Beckenrand eingefunden. „Allein die romantische Atmosphäre ist schon etwas Besonderes und die Spannung der Besucher spürt man richtig. Hier liegt ein Knistern in der Luft", sagte Karin Dittfeld vor dem Start.

Den Vollzog pünktlich um 0 Uhr Bürgermeister Norwin Märkisch, seinen Hauptamtsleiter Frank Böttner, den Luckauer Hauptsamtsleiter Gerald Lehmann, Simone Kunde und Simone de Las Casas dos Santos vom Kreissportbund OSL sowie Klaus Wecke vom WAC und den Abgeordneten Heiko Trägner ins Wasser schickte. „Mein Amtskollege hatte mich eingeladen und ich finde es für die Stadt Calau eine ganz tolle Sache, die ich gern unterstütze. Vielleicht schaffen wir so etwas in unserem neuen Luckauer Bad ebenfalls einmal", sagte Gerald Lehmann.

Die Liste der Teilnehmer riss nicht mehr ab und das Schwimmen bei Nacht schien die einigen einer besonderer Kick zu sein. Extra den Wecker gestellt hatte sich Ronny Gubatz aus Vetschau, der gegen fünf Uhr morgens ins Wasser ging: „Tagsüber ist immer viel los und so kann ich ganz in Ruhe meine Bahnen schwimmen. Das ist fantastisch, was die Calauer hier organisiert haben", meinte der Hobby-Triathlet. Tagsüber hatte Peter Lippold aus Lübbenau mit einem Stand zu Mission Olympic aufgebaut. Besonders Kinder und Jugendliche informierten sich zu den Veranstaltung beim größten Breitensport- Event Brandenburgs ab Freitag in der Spreewaldstadt. „Das ist eine ganz tolle Werbung für den Sport und für das Bad", so Peter Lippold. Mit dabei auch Kinder vom PSV Lübbenau/Calau. Team-Chef Frank Menzel meinte: „Unsere Kinder aus Lübbenau sind happy hier dabei zu sein. Langzeitschwimmen kennen wir ja nur aus der Halle, aber die Calauer zieht so´n Ding im Freien durch. Hut ab !", so der Trainier.
Zwischenzeitlich drohten sogar die Teilnehmerurkunden auszugehen und wurden nachgeordert. „Die kleinen Urkunden verbindet jetzt Menschen, die sich sonst vielleicht nie über den Weg gelaufen wären", stellte Sigrid Gottlöber, Vorsitzende des Calauer Sportbeirats fest. Und Hauptamtsleiter Frank Böttner warf ein: „Ich glaube, einige Calauer haben an diesem Tag Ihr Erlebnisbad neu entdeckt". 

Sportliche Akzente wurde ebenfalls gesetzt. Ralph Schneider aus Calau hielt am längsten durch und schwamm allein 280 Bahnen ( 7 km), die 12jährige Nadine Kocker aus Lübbenau absolvierte 254 Bahnen (6,35 km) und Friedrich Horschig stieg nach 252 Bahnen aus dem Wasser. Max Albert Litta war mit fünf Jahre der jüngste Teilnehmer und Ulla Mudrick (70) aus Calau brach für die Senioren mit 50 Bahnen eine Lanze.

Dank der tollen Unterstützung der Anwandter-Apotheke und der Apotheke Schubert wurde für die Teilnehmer auch eine umfangreiche vitaminreiche Versorgung organisiert. Die Teilnehmerliste des 20:09-Stunden-Schwimmens wird im Sporthaus Weise in der Cottbuser Straße ausgestellt.

Stephan Uhlig

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Calau schwimmt bis 10:00 Uhr über 88.000 Meter !!!

(29.08.2009)

Beim Ersten Calauer Stundenschwimmen im Calauer Erlebnisbad sind bis 10 Uhr 55 Schwimmer 3.522 Bahnen a 25 Meter geschwommen - dies sind 88,05 km!

 

Zu keinem Zeitpunkt war nur eine Bahn belegt - das Organisationsteam hatte alle Hände voll zu tun. Sogar dieTeilnahme-Urkunden drohten zwischenzeitlich auszugehen und mussten nach geordert werden.

 

Vorbei kommen lohnt sich! Erleben Sie die tolle Athmosphäre bis 20:09 Uhr und seien Sie ein Teil von Calau 20:09.

 

Ein Informationsstand von „Mission Olympic" wartet auch auf Ihren Besuch.

 

Calau schwimmt 20:09 im Freien

(27.08.2009)Ein Stundenschwimmen im Calauer Erlebnisbad hat es noch nicht gegeben. Anlässlich des 100-jährigen Bestehens des Freibades aber veranstalten das Schwimmmeister-Team und die Stadt Calau gemeinsam mit der Feuerwehr und vielen Calauern am 29.August diese Schwimmaktion. Die Stadt Calau unterstützt damit Lübbenau und gibt einen sportlichen Vorgeschmack auf die „Mission Olympic".

„Zum 100. Geburtstag haben wir uns etwas Einmaliges einfallen lassen, denn es wird nie wieder ein 20:09-Stunden-Schwimmen bei uns geben", sagt der stellvertretende Bürgermeister Frank Böttner und ergänzt: „Alle Sportinteressierten aus Vereinen und alle Calauerinnen und Calauer sowie Gäste sind dazueingeladen. Ich hoffe auf eine rege Teilnahme - dann könnte es im Jahr 2010 vielleicht ein 20:10-Stunden-Schwimmen geben."

„Jeder kann aktiv zum Gelingen des 20:09-Stunden-Schwimmens beitragen, als Teilnehmer oder auch als Helfer und Zähler", erklärt Schwimmmeister Jörg Labes. Im Erlebnisbad und im Rathaus liegen dazu Anmeldelisten aus. Alternativ dazu wurde eine E-Mail-Adresse eingerichtet: 2009@calau.de.

In einer kurzen Mail kann sich jeder mit Namen, Telefonnummer, Wunsch-Tätigkeitsfeld und für die bevorzugte Uhrzeit anmelden.

„Ich bin mir sicher, die Calauer stehen zu ihrem Bad und machen mit. Wir haben schließlich noch ein öffentliches Bad, und das wissen die Calauer auch zu schätzen", sagte Siegrid Gottlöber, Vorsitzende des neugegründeten Sportbeirates.

Der Start zu dieser Schwimmaktion ist am Samstag um 0 Uhr, und am Abend um 20.09 Uhr steigt der letzte Teilnehmer aus dem Wasser. „Der Eintritt ist an diesem Tag frei. Jeder Teilnehmer erhält eine Urkunde als Bestätigung für die von ihm geschwommene Distanz. Außerdem werden auch der jüngste und älteste Teilnehmer gekürt", so Jörg Labes. Weiterhin wird es Informationsstände zu „Mission Olympic" und zum Festival des Sports eine Woche später in Lübbenau geben.

Alles wollten die Veranstalter jedoch noch nicht verraten.

„Ich denke, die Calauer sind neugierig genug und schauen sich an diesem Tag selbst an, was in den 20 Stunden und neun Minuten im Calauer Erlebnisbad alles passiert", ist sich Frank Böttner sicher.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Chilenischer Kulturattachée besucht Kinder im Ferienzentrum Friedrichsfeld

(27.08.2009)

Hortkinder hatten Ihren Spaß mit chilenischen Gästen

 

Kürzlich besuchte der chilenische Kuturattachée Senior Jorge E.Schindler mit einer kleinen Delegation die Stadt Calau. Geminsam mit Bürgermeister Norwin Märkisch besuchten sie die Hortkinder im Ferienzentrum Friedrichsfeld und fanden anschließend im Calauer Erlebnsibad ein schattiges Plätzchen. 

 

Der Großvater von Jorge E. Schindler wanderte einst nach Chile aus und unterrichtete in Valdivia an einer deutschen Schule. „Die Kinder hier können so schön sprechen, es tut einfach gut, spanische Laute in Calau zu hören", sagte er und ergänzte: „Im nächsten Jahr werden sie unsere Botschaft in Berlin besuchen." Bürgermeister Norwin Märkisch freut sich über eine solche Einladung: „Damit können wir die guten Beziehungen fortsetzen." Auch Jorge E. Schindler legt sehr viel Wert auf diesen Zusammenhalt: „Calau ist die einzige deutsche Stadt, die zur Auswanderertradition hält und Beziehungen zur deutschen Schule in Valdivia pflegt."

 

Die chilenischen Gäste folgten einer Einladung vom Freundeskreis Calau - Valdivia, Hortnerin Jona Bräuer hatte die Idee zu dieser Themenwoche: „Wir haben in Calau eine Tradition fortzusetzen, die das Gymnasium aufgebaut hat."

So konnten die Hortkinder in der ganzen Woche über viel über Chile erfahren.

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Kunst am Bau der Schlesier-Oberschule in Calau

(26.08.2009)

Der Bau der Giebelwände an der Robert-Schlesier-Oberschule in Calau geht zügig voran und soll noch in dieser Woche abegschlossen werden. Damit sind die Bauarbeietn zum Schulbeginn beendet.

Derzeit bereitet die Maler-Firma die Giebelwand der Oberschule für die Beschriftung vor und bringt das Kunst-Motiv mit dem Text an.

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Sternenparty mit Nik P. zum Stadtfestfinale

(25.08.2009)

Der Kracher zur großen Calauer Drei- Tage- Party kam zum Stadtfestfinale: Schlagerstar Nik P. ließ nicht nur die Sterne am Calauer Abendhimmel aufgehen, er riss die Calauer von den Sitzen und brachte alles rund ums Festzelt in Stimmung.
An der Bühne gab es kein rankommen mehr und das Festzelt war im Belagerungszustand ganzer Fangemeinden, die sich zu diesem Auftritt extra nach Calau aufgemacht hatten. 
Die Show des Österreichers kochte DJ Ingo Kaufmann, der wieder einmal um keinen Spruch verlegen war, im Laufes des Sonntag systematisch hoch. Am Vormittag war Country-Time und die Jackson-Band verwandelte das Festzelt in eine riesigen Saloon.

Die Glitzerfunken des Calauer Carneval Clubs mit ihren grün-gelben Kostümen eroberten die Herzen der Besucher und ließen sie schon vor dem Stargast feiern.

Non stopp schaukelte sich die Stimmung hoch, die „Radeberger Bierhähne" strapazierten die Lachmuskeln und ließen keinen Augenwinkel trocken.

Eiskalt lief es den Besuchern den Rücken hinunter, als mit großem Trommelwirbel nach 20 Jahren Pause die „Calauer Fanfaren" über den Platz schallten. 16 ehemalige Fanfarenzugspieler fanden sich wieder zusammen, entstaubten und putzten ihre Instrumente und übten für diesen Auftritt. Sie brachten letztlich die Stimmung auf den Siedepunkt und immer mehr Menschen drängten weiter ins bereits gefüllten Festzelt oder ergatterten rund herum noch einen günstigen Stehplatz. Johlen und Kreischen als Stargast Nik P. den Calauern mit seinen Welterfolgen wie „Ein Stern der deinen Namen trägt", „Gloria" oder aus seiner neuen CD „Leb´ Dein Traum" das musikalische Sterneparadies bot.
Im Glimmerlicht mit Rauchschwaden bebte der Calauer Markt, zum Finale erlebten die Besucher des Calauer Stadtfestes ihre eigene Alpen-Sternen-Party mit einem coolen Superstar zum Anfassen.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Calauer Riesenparty mit Musik, Mode und kleinen Piraten

(24.08.2009)Calauer Drei-Tage-Partyfestzelt bebte bis in den morgen  / Stars und Sternchen auf den Bühnen / Reges Markttreiben / Höhenfeuerwerk

 

Das Calauer Stadtfest war eine großen Drei- Tage- Party, zog einen mächtigen Besucherstrom aus der Umgebung in die Schusterstadt und mutierte zum größte Highlight am Wochenende in der Region. Zwischen Marktplatz und Festwiese war die Innenstadt eine einzige Flaniermeile. Für jeden war etwas dabei: ein rasantes Festprogramm mit Stars, zahlreiche Bands und Unterhaltung, mit hervorragend organisierter Versorgung, Händlern und Schausteller von früh bis in die Nacht hinein.
Bereits am Freitag baute sich die Feststimmung bei der traditionellen Kaffeetafel mit den Senioren auf. Im Festzelt bleib kein Sitzplatz frei und das Duo „Peter & Rainer" zog mit einem „Bunten Strauß stimmungsvoller Melodien" die Besucher auf die Tanzfläche. „Schauen Sie doch mal, was hier los ist: die Damen der Schützengilde in schöner Tracht helfen bei der Bewirtung und Dank der Calauer Bäcker klappt das mit dem Kaffee und Kuchen. Also die Senioren sind richtig glücklich", sagte Gerhard Scholz, Vorsitzender des Seniorenbeirates.

Mit dem Lampion-Umzug begann das Nachtleben, das große Höhenfeuerwerk zog schon am Abend viele Besucher nach Calau und verkündete ab Abendhimmel vom Spreewald bis zum Niederlausitzer Landrücken, dass hier eine Mega-Party läuft. Bis in die Nacht rockte „Mr. Feelgood" im Festzelt die Calauer Innenstadt war Partymeile.

Zum traditionellen Fassanstich hatte Bürgermeister Norwin Märkisch in diesem Jahr prominente Unterstützung: Prof. Dr. Johanna Wanka, stellvertretende Ministerpräsidentin und Kulturministerin von Brandenburg besuchte das Calauer Stadtfest und schenkte den Calauer aus.

 

Das Bummeln entlang der Händlermeile auf der Cottbuser Straße stand bei den meisten Besuchern im Vormittagsprogramm. „Die Marktstände sind in diesem Jahr sehr ausgewogen. Das gefällt mir sehr gut. Da macht das Bummeln richtig Spaß", sagte Annemarie Konzack aus Calau.

Zur Modenschau vom Modehaus Hirsch drängten sich die Calauer ins Festzelt. Jeder wollte einen günstigen Platz zur alljährlichen großen Attraktion ergattern. Die neue Herbst/Winter-Kollektion mit farbenfrohen Outfits für jedes Alter fanden guten Zuspruch. Als besonderer Gag präsentierten sich auch Kids der Kinderboutique „La Boom" und zeigte wie „chic" die Trends für sie sind.

Kinder hatten überall ihren Spaß, im Kinderspielparadies in Richtung Kirchplatz mit großen Bungee Trampolin, Streichelzoo und Pony-Reiten vom Pferde- und Pony-Hof Repten oder auf Riesenrad in der Cottbuser Straße bekamen sie den richtigen Geschmack für den Rummel am Lindengarten. Die große Schatzsuche mit den Piraten auf der kleinen Bühne war für die Kinder noch ein ganz besonderer Gaudi.  „Das Calauer Stadtfest ist rundum gelungen. Man kann gar nicht überall sein. Das Programm ist super, die Musik ist toll, das Wetter stimmt und man trifft unheimlich viel Auswärtige hier. Das freut mich für unsere Stadt", sagte Ursel Meyer aus Calau. 

Die Rosenstolzshow heizte die Anendparty an und die „Lichtensteiner" verwandelten die Calauer Innenstadt bis in die Nacht in eine Mega-Party. Am Sonntag feierte Calau im gleichen Stil weiter, zu Country - Music und am Stargast Nik P. ließ zum Finale die Sterne am Calauer Abendhimmel aufgehen.   

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

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Großer Ansturm auf das Heimatmuseum und den Kirchturm

(24.08.2009)

Der neue Heimatkalender war sehr gefragt / Großes Interesse für die Stadt Calau

 

Dicht umringt war der Stadt des Heimatvereins Calau

 

Zum Stadtfest nutzen natürlich auch einige Calauer Vereine und präsentieren Ihre Arbeit. Traditionell war der Stadt vom Calauer Heimatverein ein Besuchermagnet, denn pünktlich zum Stadtfest kam der neue Calauer Heimatkalender sowie weitere neue Publikationen in den Handel.

„In den letzten Jahren war der Kalender relativ schnell vergriffen und niemand möchte ihn verpassen", sagte Johannes Kamenz, Vorsitzender vom Heimatverein Calau. Und Gerd-Uwe Lehnigk meinte: „Das Bewusstsein der Calauer und auch ein bisschen der Stolz auf ihre Stadt sind bei den Calauern wieder gewachsen. Das merken wir, das freut uns sehr und es motiviert uns, weil die Menschen damit auch unsere Arbeit und die der Stadt honorieren".

Rund um den Mädchenbrunnen präsentierten sich noch weitere Vereine und ortsansässige Unternehmen an den Marktständen, wie das Blaue Kreuz.             

Ebenso stand das Heimatmuseum und die Kirchturmbesteigung sehr in der Gunst der Besucher. 
Ortschronist Christian Lenz stellte fest: „Einige Calauer oder Besucher aus der Umgebung schauen sich um und planen im Anschluss dann ihren Besuch mit der Familie oder Freunden." Begeistert vom Ausflug in die Vergangenheit war Gerhard Wandtke aus Dessau: „Wir haben bis in die 90er Jahre in Calau gelebt und durchs Internet haben wir vom Stadtfest erfahren. Das ist schon Wahnsinn, was die kleine Stadt auf die Beine gestellt hat. Und das wir ins Museum konnte, war die Krönung"..
Dietmar Kschischow hatte bei den Führungen auf den Calauer Kirchturm eine mächtigen Ansturm zu bewältigen: „Unser Kirchturm ist nun mal eine Attraktion und schon allein deshalb besuchen viele Besucher unsere Stadt". So auch Thomas Blänkner aus Cottbus: „Ich habe es in der RUNDSCHAU gelesen und bin dann mal mit der Familie hergefahren. Calau kenne ich aus meiner Lehrzeit, aber das das Stadtfest solche Dimensionen hat, macht mich baff. Und der Ausblick hier oben ist der Hammer".

Im Stundentakt fanden sich die Besuchergruppen zur Führung zusammen und kraxelten mit Dietmar Kschischow auf das Dach der Stadt.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Globales Finanzchaos in der Calauer Stadthalle

(22.08.2009)Heiterer Kabarett-Auftakt zum 18.Stadtfest 

 

Am heißesten Tag des Jahres ging es auch am Abend in Calau heiß her: in der Stadthalle herrschte das globale Finanzchaos auf der Bühne. Mehr als 350 Besucher erlebten bei Kabarett mit DIETRICH & RAAB aus Rostock den satirisch aufbereiteten Werdegang eine ganzen Generation, der in die komplexe Finanzwelt abtaucht, in der keiner durchsieht, aber jeder mitmachen will.

Für das Calauer Publikum war es genau die richtige Einstimmung auf ihr 18. Stadtfest. „Kabarett geht in Calau immer. Darauf freut man sich schon das ganze Jahr und man sieht es ja an den Besuchern. Hier ist doch kaum noch ein platz frei", sagte Bernd Mlosch aus Calau. Wer erst am Donnerstag an der Abendkasse seine Karte zum Kabarett kaufte, musste zusehen, einen günstigen Platz zu ergattern. Viele Besucher hatten sich ihre Karten bereits im Vorverkauf gesichert.
„Der Vorverkauf lief bereits sehr gut. Niemand musste draußen bleiben", erklärte Karina Gutzschebauch von der Agentur EVENTS PERFEKT. Die beiden Rostocker Künstler waren vom Ansturm überrascht: „Sonst spielen wir eher auf kleineren Bühnen und als ich die große Stadthalle sah, kamen mir Bedenken. Als ich den Saal dann mit den vielen Besuchern sah, waren die wie weggeblasen. Vom Publikum kam viel positive Energie rüber", sagte Christopher Dietrich.

Das Kabarett-Duo legte ein mächtiges Tempo auf die Bühne, wirkte anfangs etwas hektisch, nahm aber auch alle Nuancen der letzten Jungpionier-Generation mit. Mit spitzen musikalischen Zwischenspielen fanden sie wunderbare Übergänge und manche Passagen trugen authentische Züge der beiden Kabarettisten. Je länger die Vorstellung ging, um so mehr erwachte auch das Calauer Publikum. Viele der Besucher erlebten in Gedanken einen Ausflug in ihre eigene Schulzeit und konnten sich beim Fingerzeig auf das kleinbürgerlichen Denken in Deutschland vor Lachen kaum noch auf den Sitzen halten. „Es war wunderbar und ganz große Klasse. Die Calauer stehen eher auf solch anspruchsvollen Darbietungen", stellte Regina Hanschick aus Calau fest. Und Wolfgang Risse sagte: „Wenn in Calau solche schönen Veranstaltungen sind und einem so etwas zu Hause geboten wird, da muss man einfach hingehen. Das ist gut für Calau". Natürlich gaben sich die beiden Rostocker aller größte Mühe Calau-typische Gags einzubauen, was ihnen auch auf amüsierende Weise gelang. Und Zugabe-Lieber mit schwarzem Humor hatte das Kabarettisten-Duo auch noch im Petto. Arnulf Sentner meinte: „Kabarett hat zum Stadtfest in Calau Tradition. Da ist immer volle Hütte, da sind die Calauer begeistert und einmal im Jahr braucht unsere Stadt so ein Highlight. Jetzt kann das Stadtfest kommen".

Auf zwei Bühnen wird bis zum Sonntag in Calau allerhand geboten: Samstag lockt ein buntes Programm mit der Rosenstolz-Cover-Show und „Party-Power" mit den Lichtensteinern und am Sonntag gibt es Country -Music und abends lässt Stargast Nik P. zum Stadtfestfinale die Sterne am Calauer Abendhimmel aufgehen.  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Sommerfest im AWO – Seniorenheim Calau

(13.08.2009)Die Bewohner des AWO - Seniorenheims feierten am Mittwoch ihr Sommerfest in der Calauer Waldstraße.

Bei strahlendem Sonnenscheinschein begrüßte Mara Meusinger, die seit dem 1. Mai die Einrichtung leitet, die Senioren und viele Angehörige, die der Einladung gefolgt waren.

Mit liebevoll gedeckten Kaffeetischen und selbstgebackenem Kuchen zog im Nu Gemütlichkeit in den Innenhof der Einrichtung ein. Bei bunten Melodien konnte sogar ein Tänzchen gewagt werden, was von einigen Seniorinnen auch gern genutzt wurde.

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Wahlhelfer gesucht

(12.08.2009)

Die Stadt Calau setzt auch bei den in diesem Jahr anstehenden Wahlen erneut auf ehrenamtliches Engagement aus der Bevölkerung. „Es gilt, die Wahlvorstände für die Bundes- und Landtagswahl am 27. September 2009 und die Bürgermeisterwahl 29.November 2009 in den Wahllokalen im Stadtgebiet mit freiwilligen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern zu besetzen", so Bürgermeister Norwin Märkisch.

 

Wie in den Vorjahren sollen nach Möglichkeit die Mitglieder der Wahlvorstände wieder aus den Wahlberechtigten der Wahlbezirke berufen werden, so dass zahlreiche Meldungen aus allen Ortsteilen gewünscht sind.

 

Wer Interesse an dieser ehrenamtlichen Tätigkeit hat, kann sich ab sofort im Rathaus melden. Als Ansprechpartner steht dort der Hauptamtsleiter Frank Böttner unter der Telefonnummer 03541 / 891-116 zur Verfügung. Eine Meldung kann auch gerne per E-Mail an hauptamt@calau.de erfolgen.

 

Ist der Hauptbeweggrund zur Übernahme eines Wahlehrenamtes regelmäßig das gute Gefühl, damit einen eigenen Beitrag zum Wohle der Allgemeinheit geleistet zu haben, erhalten die Mitglieder der Wahlvorstände übrigens für den Wahltag auch ein Erfrischungsgeld.

 

Weitere Hinweise zu den Wahlen finden Sie  hier  !

 

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Keller in Calau voll Regenwasser gelaufen

(12.08.2009)Heftige Regengüsse haben am Montagabend in Calau für überschwemmte Keller gesorgt. Die Feuerwehr wurde in der Zeit von 18.45 bis 21 Uhr zu zwei Einsätzen in der Altnauer Straße und zu einem Einsatz in der Otto-Nuschke-Straße gerufen, teilt die Leitstelle Lausitz mit.

„Die Rohre konnten die Wassermassen nicht fassen", stellt Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg fest. So sei beim ersten Einsatz in der Altnauer Straße Wasser aus dem Kanal in eine Tiefgarage und einen Keller zurückgedrückt worden. „Den zweiten Einsatz hatten wir in einem Wohnblock ebenfalls in der Altnauer Straße", sagt Karzenburg. Dort sei ein Gully leergepumpt worden, sodass das Wasser wieder abfließen konnte. Beim dritten Einsatz in der Otto-Nuschke-Straße konnte die Feuerwehr, die mit zwölf Mann im Einsatz war, gleich wieder zurückfahren. Die Hausbewohner hatten sie selbst gekümmert, teilt die Leitstelle mit.

Für den Wasser- und Abwasserzweckverband Calau (WAC) war Jaro Müller in Calau vor Ort. „Es hatte lokal sehr starken Regen gegeben. In solchen Fällen kann es trotz funktionierender Systeme zum Rückstau kommen", erklärt er. Der WAC habe überprüft, ob das Hauptpumpwerk funktioniere und das Wasser ins Klärwerk abgeleitet werde. „Das Pumpwerk hat eine hohe Leistung. In einzelnen Häusern sind die Rückstauklappen nicht in Ordnung gewesen. Dafür ist der Eigentümer zuständig", betont er. Es müsse immer damit gerechnet werden, dass in extremen Situationen Wasser in Keller läuft. Bis in Höhe Straßenkante könne es stehen. „So sind die Bauvorschriften schon seit Jahrzehnten", sagt Müller.

Auch am Springteich hat die Wehr am Montag den Abfluss reguliert. „Vor einigen Wochen hatten wir dort schon einmal einen Einsatz, als bei starkem Regen der Teich übergelaufen war", sagt der Ortswehrführer.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Eric Kirchberg gewinnt 2.Duathlon in Calau

(11.08.2009)

Vorgeschmack auf 20:09-Stundenschwimmen im Erlebnisbad in Calau 

Sommer, Sonne, Ferienwetter und im Calauer Erlebnisbad ist oft etwas los. Dafür sorgt das Calauer Schwimmmeister-Team, das mit sportlichen Aktivitäten immer wieder für neue Höhepunkte sorgt. Eric Kirchberg aus Calau hat den zweiten Duathlon gewonnen.

 

Start zum zweiten Duathlon im Calauer Erlebnisbad.

 

„Unsere treuen Besucher kennen die Ferienhöhepunkte schon. Bei den anderen Besuchern wird es sich schnell herumsprechen", sagte Rettungsschwimmerin Adele Zeiger. Beim Duathlon begannen die Teilnehmer zunächst mit einer 25-Meter-Bahn und absolvierten dann einen abgesteckten Rundkurs von etwa 250 Metern im Laufschritt. Diese Strecke galt es, fünfmal zu meistern.

Besonders die jüngeren Teilnehmer stellten sich der sportlichen Herausforderung. Der elfjährige Eric Kirchberg teilte seine Kräfte gut ein und gewann den Duathlon im Calauer Erlebnisbad. „Ich habe ja schon vergangenes Jahr mitgemacht. Da wusste ich, was mich hier erwartet", sagte der sportliche Calauer. Auf den Rängen zwei und drei folgten Andreas Römer und Tom Joppa. In diesem Jahr wagten sich auch zwei Mädchen auf die Strecke. Fabianne During aus Calau hatte dann doch das größere Stehvermögen und gewann vor Stefanie Gillbricht aus Saßleben.

Zur Siegerehrung gab es für die Teilnehmer sportliche Sachpreise zu gewinnen. „Letztlich zählt das Ankommen - das haben ja auch fast alle geschafft, und deshalb bekommt auch jeder Teilnehmer einen kleinen Preis", sagte Adele Zeiger.

 

Die jüngsten Calauer zeigten sich im Hinblick auf das Calauer 20:09-Stundenschwimmen am 29. August anlässlich der Geburtstagsparty zum 100. Geburtstag des Calauer Erlebnisbades schon einmal gut vorbereitet. „Die ältere Jugend relaxt offenbar lieber, und sportliche Aktivitäten haben anscheinend auch Ferien", scherzte Schwimmmeister Jörg Labes.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Neuer Calauer Heimatkalender ist erscheinen

(09.08.2009)

Der Heimatverein Calau hat zum 100. Heimatstammtisch am Donnerstagabend in der Stadtbibliothek den neuen Calauer Heimatkalender 2010 präsentiert. Zu der 80-seitigen Broschüre wurden dem Publikum zugleich die Autoren mit Anrissen aus ihren Beiträgen vorgestellt. Der Verkaufsstart des neuen Heimatkalenders ist beim Stadtfest.

 

Die Autoren des Calauer Heimatkalenders. Foto: M. Nerenz

 

Gut vierzig Heimatfreunde und geschichtsinteressierte Calauer kamen zur Präsentation des neuen Heimatkalenders in der Calauer Stadtbibliothek. „Den Heimatstammtisch hat einst unser Ehrenmitglied Heinz Jurisch ins Leben gerufen, und wir wollen natürlich auch weiterhin diese schöne Tradition fortsetzen“, sagte Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins. 13 Beiträge wurden diesmal aufgenommen. „Geschichtliche Aufarbeitung kann sehr umfassend sein“, sagte Michael Petras. Der Chefredakteur des Heimatkalenders dankte den Autoren für die Zusammenarbeit und der Stadt Calau sowie den Sponsoren für ihre Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen diesmal zwei wichtige Gebäude der Stadt, die 2010 ein Jubiläum feiern: „120 Jahre Kaiserliches Postamt“ und „130 Jahre neues Rathaus“. Andere Beiträge widmen sich Persönlichkeiten der Stadt und der Region wie Dietrich III. von Buckenstorff, bedeutender Kirchenfürst aus Zinnitz, der später in Naunburg Bischoff wurde. „Es ist sehr erfreulich, dass sich mit Robert Scholz aus Zinnitz oder Andreas Tartz aus Laasow auch Autoren aus der Region mit der Calauer Geschichte beschäftigen und uns wertvolle Materialien dadurch zugänglich machen. Das trifft auch für Gerd Herrmann aus Calau zu, einem weiteren neuen Autoren zu, der sich mit der Rohstoffgewinnung rund um Calau beschäftigte“, so Petras. Die Überraschung des Abends gab es für Gerda Poller, über die gesagt wurde, sie habe Calauer Geschichte geschrieben. Dabei geht es um die Erinnerung an den Partnerschaftsvertrag mit Viersen, den sie als stellvertretende ehrenamtliche Bürgermeisterin mit unterzeichnete. „Dass ich nun Calauer Geschichte geschrieben haben soll, sei dahin gestellt. Doch dass André Bareinz das Thema aufgegriffen hat, find' ich richtig klasse“, sagte Gerda Poller schmunzelnd.

Zum Calauer Stadtfset ist der offizielle Verkaufstart des neuen Heimatkalenders am Stand des Heimatvereins. "Es gehört zur kleinen Tradition, dass unsere Besucher der Präsentation natürlich schon heute Abend die ersten Exemplare erwerben konnten. Aber bis zum Stadtfest ist ja nicht mehr lange hin", sagte Johannes Kamenz abschließend. 

 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Rollende Regale für Calauer Stadtbibliothek

(03.08.2009)

Die Stadtbibliothek Calau ist mit neuen rollenden Regalen ausgestattet worden. „Wir können damit unsere Räumlichkeiten noch besser nutzen, gerade wenn wir Veranstaltungen mit Schulklassen durchführen“, sagte Steffi Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek Calau.

 

Eva Franke (r.), Filialleiterin der Sparkasse Niederlausitz, informierte sich bei Steffi Clemens in der Calauer Stadtbibliothek über die neuen Regale.

 

Möglich geworden sei diese Anschaffung durch den Scheck über 750 Euro, den die Bibliothek aus dem Ertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkasse Niederlausitz erhalten hatte.

Filialleiterin Eva Franke überzeugte sich selbst von der Neuanschaffung. „Mir ist es wichtig, dass dieses Geld gut angelegt wird und wir damit etwas für das Gemeinwohl bewirken können“, sagte sie. Insgesamt 42 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im OSL-Kreis seien bei der letzten Ausschüttung berücksichtigt worden. Sie hätten zwischen 500 und 1500 Euro aus dem Ertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkasse Niederlausitz erhalten.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Alles Gute ... !

(31.07.2009)
Nach 18 Jahren Tätigkeit bei der Stadt Calau ( ... seit 2000 im Einwohnermeldeamt) beginnt am 01.08.2009 für Frau Gerlinde Schmidt die Ruhephase ihrer Altersteilzeit.
Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadt Calau wünschen der stets freundlichen und immer hilfsbereiten Kollegin einen aktiven Vorruhestand bei bester Gesundheit.

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Calauer Beirat koordiniert ab sofort das Sportgeschehen

(30.07.2009)

Sigrid Gottlöber vom Verein Athletik-Gymnastik Calau ist in der konstituierenden Sitzung des Calauer Sportbeirats am Dienstagabend einstimmig zur Vorsitzenden gewählt worden. Als stellvertretender Vorsitzender steht ihr Reinhard Kalz von der Schützengilde zu Calau 1572 zur Seite.

 

Sigrid Gottlöber ist Vorsitzende des Calauer Sportbeirates. Sie nahm die Glückwünsche von Hauptamtsleiter Frank Böttner zur Wahl entgegen. Foto: stu

 

Der von der Stadtverordnetenversammlung berufene Beirat hat seine Arbeit aufgenommen.

Diskutiert wurde der Vorschlag, eine Schwimmveranstaltung „Calauer 20:09 Stunden-Schwimmen" am 29. August im Erlebnisbad zu organisieren. Hauptamtsleiter Frank Böttner stellte das Projekt vor, das aus einer Initiative des Schwimmmeister-Teams hervorgegangen ist. „Unser Erlebnisbad feiert in diesem Jahr den 100. Geburtstag - und das wird die Geburtstagsparty dazu. Mit dieser Veranstaltung stimmen wir die Calauer auch auf Mission Olympic, das Festival des Sports in Lübbenau, ein", so der Hauptamtsleiter.

„Das Gremium mit acht Vertretern aus Calauer Sportvereinen wird künftig das Sportgeschehen koordinieren und die Stadtverordneten im Sinne des Sports beraten", erklärte Frank Böttner. Der Sportbeirat werde sich in der Legislaturperiode im Acht-Wochen-Rhythmus treffen.

„Ich glaube, wir haben in Calau in den Vereinen und gerade im Sport ein großes Potenzial. Das müssen wir im Sinne der Kinder und Jugendlichen und für die Ausstrahlung nach außen nutzen", sagte die neue Vorsitzende.

Auf Anregung des Sozialausschusses wird die Vorbereitung für den Tag der Vereine in die Hände des Sportbeirates gelegt. Die Beiratsmitglieder haben sich für das Veranstaltungsjahr 2010 ausgesprochen. Einzelheiten zum Konzept sollen in der nächsten Sitzung im September beraten werden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Wieder Figur vom Mädchenbrunnen in Calau gestohlen

(28.07.2009)

Es war der Schock zum Montag: erneut wurde eine Figur des Calauer Mädchenbrunnens gestohlen worden. Wie die Polizei informiert, hatte es am Samstag gegen 2. 30 Uhr einen Hinweis gegeben, dass sich Personen am Brunnen zu schaffen machen. Die Täter konnten noch nicht ermittelt werden. Gegenüber der Polizei wurde bereits Anzeige erstattet.

Bürgermeister Norwin Märkisch zeigt sich empört über soviel Ignoranz im Umgang mit dem Eigentum anderer: "Wir  haben absolut kein Verständnis für solchen Vanalismus und Diebstahl.  Aus diesem Grund bitten wir gemeinsam die Bevölkerung um sachdienliche Hinweise, die zu einer Überführung des Täters bzw. der Täter führen oder zum Auffinder der Skulptur beitragen. Dafür stellt die Stadt eine angemessene Belohnung bereit. Wir erhoffen uns dadurch, dass der oder die Täter ermittelt werden können und wir den Mädchenbrunnen wieder vollständig haben.. Wir wollen verdeutlichen, dass solche Handlungen nicht nur das Eigentum anderer, sondern auch das Gemeinwohl schädigen." 

Das Stadtoberhaupt bitte die Bevölkerung, die Augen stets offen zu halten, besonders die Anlieger: „Die Figur ist mit großer Gewalt entfernt worden, das verursacht Lärm. Jeder Hinweis wird ernst genommen und auf Wunsch vertraulich behandelt".

Bereits im August 2002 wurden schon einmal zwei Mädchenfiguren gestohlen. Eine wurde kurze Zeit später in einem Waldstück gefunden, die andere im Frühjahr 2008 bei Sanierungsarbeiten im Springteich entdeckt. Erst im April 2008 war der Brunnen mit den restaurierten Skulpturen in Betrieb genommen worden.

Hinweise werden erbeten an das Ordnungsamt, Tel.03541-891 487, Fax  03541-891 153 oder per E-Mail ordnungsamt@calau.de.

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Maria und Juan auf den Spuren ihres Vorfahren Carl Anwandter

(28.07.2009)

Anwandters Nachkommen besuchten erneut Calauer Originalschauplätze

 

Maria Elena Nuss Anwandter de Müller und Cousin Juan Roberto Bonert Anwandter (r.) besuchten auf den Spuren ihres Vorfahren auch die Straße, die nach ihm benannt ist.

 

Bereits zum zweiten mal in diesem Jahr besuchten zwei direkte Nachkommen Carl Anwandters die Stadt Calau und informierten sich an den Originalschauplätzen wie die Apotheke oder im Calauer Heimatmuseum über sein Leben.

Maria Elena Nuss Anwandter de Müller aus Berlin zeigte ihrem Cousin Juan Roberto Bonert Anwandter aus Chile die Stadt, in der Carl Anwandter einst lebte. „Ich war schon einmal hier in Calau, aber der Juan ist heute zum ersten mal in der Stadt", sagte Maria Elena Nuss Anwandter.

So zeigte sie ihrem Cousin die Anwandter - Apotheke, in der Carl Anwandter einst wohnte und arbeitete und sie besuchten das Calauer Heimatmuseum, in dem die beiden Töchter Carl Anwandters noch zur Schule gegangen sein sollen.

An das Museum konnte sich Maria Nuss Anwandter noch gut erinnern: „Damals waren wir mit meiner Mutter hier. Herr Jänchen, Herr Schubert und der Pfarrer haben uns damals Calau gezeigt. Das war wohl 1990 oder 1991. Ich war damals schon begeistert und bin es heute wieder", schwärmte sie.

Juan Roberto Bonert Anwandter war überrascht, was ihm im Calauer Heimatmuseum geboten wurde: „Ich hatte nicht damit gerecht, dass es von unserem Vorfahren noch so viele Dokumente gibt. Am meisten freue ich mich, dass die Stadt Calau Carl Anwandter so viel Aufmerksamkeit schenkt. Das macht mich schon mächtig stolz", sagte er sichtlich erstaunt und fügte an: „Dass es bis heute noch viele Kontakte nach Chile gibt und dass sich viele Menschen hier in Calau mit seinem geistigen Erbe beschäftigen, ist doch großartig. Das ist für beide Seite sehr gut".

Bereits im Februar besuchte ihre Nichte Gabriela Nuss aus Baden-Baden in einem Blitzbesuch Calau und zeigte ihrer Tochter Patrizia erstmals die Wurzeln ihres Stammbaums.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

 

 

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Landesorden für Feuerwehrmann Torsten Wagner aus Calau

(24.07.2009)

Torsten Wagner aus Calau hat das Feuerwehr-Ehrenzeichen des Landes Brandenburg in Silber erhalten. 

 

Geehrt wurde der stellvertretende Stadtbrandmeister während des Kreisfeuerwehrtags in Lug.

Mit dieser Auszeichnung seien seine Verdienste um das Feuerwehrwesen und seine langjährige Tätigkeit als Führungspersönlichkeit gewürdigt worden, sagte Landesbranddirektor Wolfgang Mußlick. Er überreichte das Ehrenzeichen.

 

„So ein Landesorden ist schon eine besondere Auszeichnung", sagte Torsten Wagner, der von seiner Ehrung sichtlich gerührt und überrascht war. Torsten Wagner gehörte zur Calauer Jugendfeuerwehr und kam 1981 zu den aktiven Feuerwehrmännern. Seit 1991 bekleidet der Calauer eine Führungsposition, war stellvertretender Ortswehrführer und ist seit dem Jahr 2000 stellvertretender Stadtbrandmeister von Calau.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Die Geschichte von der Rettungskatze

(24.07.2009)

Bibliothekarin Martina Hergeselle gestaltete das Vorlesefrühstück in der Stadtbibliothek Calau.

 

Die Stadtbibliothek Calau hat am Donnerstagvormittag zu einem Vorlesefrühstück eingeladen. Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis neun Jahren waren zu diesem Ferienspaß gekommen.

„Wer hat denn eine Katze zu Hause?", fragt Martina Hergeselle in die Runde. Fast alle Kinder recken ihre Arme nach oben. „Heute wollen wir nämlich lustige Geschichten über Katzen hören", fügt die Mitarbeiterin der Stadtbibliothek hinzu. Die Plätze in der Kinderecke sind mit Obstschalen und einem Frühstückssnack vorbereitet und die Kinder freuen sich auf den Vormittag. Während Martina Hergeselle die Geschichten von der Rettungskatze, der Katze „Kara" oder der Theaterkatze vorliest, schnurpsen die Kinder Äpfel, Bananen oder Weintrauben. Die neujährige Tanja war schon mehrfach in der Bibliothek. Sie will sich eine neue Lesekarte holen. „Mit dem Jugendklub haben hier schon öfter reingeschaut. Die Veranstaltungen sind immer sehr schön", sagt sie.

Richtig interessant wird es, als die Mädchen und Jungen selbst aktiv werden und angeregt von der Lesung eine Katze basteln oder malen.  „Die Katze hänge ich in mein Zimmer", legt Anna (8) aus Werchow sofort fest. Ihr kleiner Bruder Paul (6), weiß noch nicht so richtig, wohin mit dem neuen Haustier aus Papier: „Vielleicht schenke ich's der Oma."
Maja (6) stellt klar: „Meine Katze bekommt einen gelben Schwanz." Die Katze von Zwillingsschwester Anna ist in Blau gehalten. „Wir basteln kunterbunte Miezekatzen und dann malen wir die Gesichter", sagt die siebenjährige Leonie, die schon regelmäßig in der Bibliothek zu Gast ist.

 

Nächster Termin für das Vorlesefrühstück ist der 30. Juli, 10 Uhr. Anmeldungen in der Stadtbibliothek unter Telefon 03541 / 891512.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

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Radsportler „Rund um die Calauer Schweiz“ unterwegs

(22.07.2009)

Zur 13. Radtourenfahrt „Rund um die Calauer Schweiz" ging ein großes Fahrerfeld an den Start.
Foto: M. Zeschnick

 

Zur 13. Radtourenfahrt (RTF) „Rund um die Calauer Schweiz" sind mehr als 240 Radfahrer auf den Rundkurs gegangen.

Start und Ziel waren an der Carl-Anwandter-Schule in der Calauer Lindenstraße. Vier verschiedene Rundstreckenkurse sowie eine Radwandertour gehörten zum Veranstaltungsprogramm. Der Radsportverein Calau hatte die Veranstaltung einschließlich der Kontrollpunkte mit großer Sorgfalt und Akribie vorbereitet. „Die RTF in Calau gehört fest in den Tourenplan. Ich bin jedes Jahr dabei und komme gerne wieder", sagte Rad-Urgestein Werner Gutsche vom LRT 92 Lübben.

Vier Wertungsstrecken hatten die Calauer abgesteckt mit Längen über 42, 78, 120 oder 150 Kilometer. Um 8.30 Uhr wurden die ersten Fahrer auf die Strecke geschickt. Aus allen Himmelsrichtungen waren Radsportler in Calau eingetroffen, sogar aus Rostock und Greifswald, aus Löhne in Niedersachsen, aus Wittenberg, Berlin, Leipzig und Delitzsch.   Auch der Calauer Abgeordnete Michael Petras ging mit auf die Strecke.

 

Einige Hobby-Radsportler aus der Region, beispielsweise aus Cottbus, Spremberg, Lübben oder Finsterwalde, kamen schon in einer Sternfahrt nach Calau, strampelten nach der Anmeldung ihre Schleife für die Punktwertung und radelten dann wieder nach Hause. Dafür gab es die volle Punktzahl laut Reglement.

So machte es auch Robert Künnemann vom RSC Cottbus, der seit einigen Jahren erstmals wieder ein Radrennen bestritt: „Das ist sehr gut organisiert, die Strecke gut ausgesucht und ausgeschildert. Das macht richtig Spaß hier in diesem großen Pulk mitzufahren", schwärmte er. Und Bodo Künnemann aus dem gleichen Verein fügte an: „Es verdient Anerkennung, was der Verein geleistet hat. Dieser Aufwand muss erst einmal bewältigt werden. Besonders schön ist, dass sich Start und Ziel auf dem neu gestalteten Schulhof befinden."

„Wir sind dankbar, dass uns die Stadt bei dieser bundesoffenen Großveranstaltung so gut unterstützt hat.

 

Hinzu kommen die vielen freiwilligen Helfer, die zum Erfolg der RTF beigetragen haben", sagte Organisator Hans-Jürgen Hanisch vom RSV Calau. Die Pokale für die stärksten Fahrergruppen konnten erneut die Radsportfreunde aus Cottbus und Lübben in Empfang nehmen.

Gegen 10 Uhr starteten die Radwanderer zu ihrer 32-Kilometer-Tour in Richtung Werchow. Sie radelten weiter nach Lipten. Über Gollmitz erreichten auch sie das Ziel in Calau. Mit von der Partie waren auch Hauptamtsleiter Frank Böttner und der Stadtverordnete Heiko Trägner.

Bürgermeister Norwin Märkisch freute sich über den reibungslosen Verlauf. „Die Radrundfahrt um Calau ist durch ihren Volkssportcharakter populär. Die Resonanz in diesem Jahr zeigt es wieder, dass sich die Gäste in unserer Stadt wohlfühlen."

Am 20. September folgt eine weitere traditionelle Veranstaltung des RSV Calau: das Bergzeitfahren vom Goldborn an der Stegschenke hinauf auf den Cabeler Berg.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald 22.Juli ´09

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Mieter für den Ratskeller gesucht

(06.07.2009)

Die Stadt Calau sucht einen Mieter für die Gaststätte "Ratskeller", direkt im Rathaus im Stadtzentrum.

 

Nähere Hinweise finden sie unter Service ---> Immoblien oder hier

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Fahrradcodierung in Calau im Juli

(02.07.2009)

In der Polizeiwache Calau findet am Donnerstag, 30.Juli, von 13 bis 17 Uhr die Codierung von Fahrrädern statt. Interessenten müssen zur Codierung ihren Personalausweis und einen Eigentumsnachweis zum Fahrrad mitbringen. Bei Personen unter 18 Jahren ist eine schriftliche Einverständniserklärung durch die Eltern vorzulegen.

Die Verkehrswacht erhebt einen Unkostenbeitrag von drei Euro.

 

 

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Hund in Werchow aufgefunden

(02.07.2009)

Im Calauer Ortsteil Werchow wurde am 30.06.2009 ein Tricolor-Rough-Collie (siehe Foto) aufgefunden. Der vermutlich vor dem abendlichen Gewitter weggelaufene Rüde zeigt sich sehr lieb und zutraulich.

Der etwaige Halter kann sich im städtischen Ordnungsamt unter der Telefonnummer 03541 - 891 488 melden.  

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Buntes Seniorenprogramm in der Calauer Stadthalle

(26.06.2009)Oberschüler und Jugendclub engagierten sich zur Seniorenwoche 

        

Anlässlich der großen Hauptveranstaltung zur 16. Brandenburger Seniorenwoche zog es mehr als 120 Senioren aus Calau und den Ortsteilen in die Calauer Stadthalle zum bunten Nachmittag Kulturprogramm, Kaffeetafel und Tanz. Der Seniorenbeirat der Stadt Calau hatte gemeinsam mit der Schlesier-Oberschule, dem Jugendclub und Hotel zur Post dieses traditionelle Highlight organisiert.

„Der große Zuspruch zeigt, dass unsere Veranstaltungen von den Senioren gern angenommen werden, egal ob zur Seniorenwoche, zum Fasching oder beim Stadtfest", schätzte Gerhard Scholz, Vorsitzender des Seniorenbeirates ein. Er lobte auch das besondere Engagement der Stadtverwaltung und der WBC für die Belange der Senioren in Calau, sieht aber auch noch weiteren Handlungsbedarf.

 

Mit ihrer Tanzgruppe „Dancing Drops" gestalteten Schüler des Jugendclubs ein kleines Bühnenprogramm und brachten richtig Schwung in die Stadthalle. „Das sind immer sehr nette Einlagen. Wir freuen uns immer auf die Veranstaltungen hier, treffen uns aber auch viel im Seniorenclub", sagte Hedwig Schneider aus Calau. Und Elisabeth Kamenz fügte hinzu: „Bei uns im Club ist jeden Tag was los, weil Frau Paschke sehr aktiv und alles organisiert". Gemeinsam mit ehemaligen Eisenbahnern saßen auch Brigitte Walter mit ihrem Mann aus Werchow an der Tafel: „Das ist immer sehr schön gestaltet und dadurch trifft man auch viele bekannte Gesichter mal wieder. Dass jetzt ausgerechnet die Kita aus Werchow beim Kulturprogramm dabei ist, freut uns natürlich ganz besonders", sagte Brigitte Walter.   

 

Schon tummelten sich zahlreiche Kinder von drei bis sechs Jahre in bunten Kostümen auf der Bühne, sangen Lieder und trugen Skatche und kleine Gedichte vor. „Das ist für uns der Oma und Opa-Generation genau das Richtige. Da wird einem richtig warm uns Herz", sagte Gerhard Scholz. „Es ist erstaunlich, was die Kleinen heute schon alles können", stellte Kurt Jochinke fest und ergänzte: „So lange man noch fit ist, freue ich mich, alte Bekannte zu treffen. Schade, dass es noch keine Transportmöglichkeiten zu allen Dörfern gibt. Das könnten wir vielleicht noch verbessern".

Schüler der Schlesier-Oberschule hatten zur großen Kaffeetafel einen riesigen Kuchenbasar organisiert und trafen dabei den Geschmack der Calauer Senioren. Calaus Bürgermeister Norwin Märkisch war beeindruckt: „Es ist ein gutes Zeichen, dass sich auch unsere Jugend für die Senioren und damit für unser Gemeinwohl engagiert. Wir versuchen allen gerecht zu werden, nehmen Hinweise gerne auf und versuchen gemeinsam Lösungen zu finden. Nur so gelingt es uns, dass sich auch die Senioren in unserer Stadt wohlfühlen", sagte das Stadtoberhaupt.

Die Stadtverwaltung unterstützte den Seniorenbeirat bei dieser Veranstaltung mit einer Spende in Höhe von 500 Euro. Kaum war die Kaffeetafel abgeräumt und der Beifall zum Kulturprogramm ausgehallt , zog es schon die ersten auf die Tanzfläche. Die „Cortinas" spielten zum Tanz auf und fortan war „Seniorenpower" bis zum Abend angesagt.

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Calauer Stadtwald in vorbildlichem Pflegezustand

(25.06.2009)Tourismus- und Wirtschaftsausschuss informiert sich zur großen Holzinventur 

 

Der Calauer Stadtwald ist vorbildlich gepflegt. Das ist der Eindruck des Tourismusausschusses, dessen Mitglieder sich unter freiem Himmel über die große Holzinventur im städtischen Wald informiert haben. Fachlich begleitet wurde der Ausflug in den Wald durch Oberforstrat Jörg Dunger aus Lübben. Seit November 2008 war die Inventur in Auftrag gegeben.

„Ich kann der Stadt Calau einen sehr vorbildlichen Pflegezustand des Stadtwaldes bescheinigen. Hier wird eine Idee umgesetzt und Waldbau mit Perspektive betrieben", sagte Florian Kukulka, Diplom-Forst- Ingenieur aus Templin. Er bescheinigte dem ca. 415 Hektar großen Calauer Stadtwald eine nachhaltige und pflegliche Bewirtschaftung der Waldflächen für zukünftige Generationen.

„Dieses Gutachten bildet die Planungsgrundlage für die nächsten zehn Jahre planen, sowohl vom wirtschaftlichen Aspekt her, aber auch im Hinblick auf das ökologische Gleichgewicht rund um Calau", sagte Bürgermeister Norwin Märkisch.  

In einem gemeinsamen Rundgang zeigte Florian Kukulka gemeinsam mit Revierförster Michael Freund den Abgeordneten vor Ort, was die Eckpunkte des Gutachtens beinhaltet, zeigt Meßmethoden und ging auf das Wachstum des aktuellen Baumbestandes, besonders im Kiefernbestand, ein.

Forsteinrichtungen, die etwa aller zehn Jahre durchgeführt und auch von privaten Waldbesitzern genutzt werden sollten, prüfen den aktuellen Baumbestand, die Walddichte und den Gesamtzustand der Bäume. Natürlich ist jeder Waldbesitzer an einem hohen Holzertrag interessiert, aber auch die Qualität spielt eine sehr große Rolle. Also benötigen die Bäume auch genügend Raum zum Wachsen. „Bei der Walddichte gilt es immer einen Kompromiss zu finden. Nach ein paar Jahren verändert sich dieser Wert ganz natürlich durch den Wuchs und die Holzernte. Wir nennen das Bestockungsgrad", so der Forst-Ingenieur.

 

Spontan arbeiteten die Mitglieder des Ausschusses anschließend auch noch die weiteren Tagesordnungspunkte vor Ort ab. Dabei informierte Hauptamtsleiter Frank Böttner zum Stand über die Schaffung einer Touristeninformation. „Als zentraler Standort wird natürlich das Rathaus ins Auge gefasst. Wichtig sind aber vor allem inhaltliche Fragen zur Ausgestaltung einer solchen Einrichtung. Hier wollen wir u.a. mit der Calauer Händlergemeinschaft ins Gespräch kommen", sagte Frank Böttner. Ferner wurde von der geplanten Zusammenarbeit mit der Stadt Luckau berichtet. Der Tourismus in Calau soll in den nächsten Jahren wachsen und als weicher Wirtschaftsfaktor eine größere Rolle bekommen. Ein Spreewaldtourist kann und wird seine Urlaubszeit nicht nur auf den Fließen verbringen. Das Umland des Spreewaldes ist für den gesamten Tourismus in der Region sehr wichtig. „Wer in Calau Urlaub macht, hat dann das Komplettpaket: den Spreewald, die Seenlandschaft, den Niederlausitzer Landrücken, die Calauer Schweiz", so der Hauptamtsleiter.

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Berg-Ahorn - Baum des Jahres gepflanzt

(25.06.2009)

Traditionell pflanzte Bürgermeister Norwin Märkisch gemeinsam mit dem Ausschussvorsitzenden Mario Dannenberg den Baum des Jahres, einen Berg-Ahorn, in den Calauer Stadtwald.

 

Ein Berg-Ahorn kann durchaus 500 - 600 Jahre alt und ca. 50 Meter hoch werden. Das Holz gehört wegen seiner Härte und Maserung zu den Edellaubhölzern und ist sehr begehrt. Es wird besonders als Furnier in der Möbeltischlerei, beim parkettbau und für Musikinstrumente verwendet. 

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Oldtimer knatterten in Calau vorbei

(15.06.2009)

16. Spreewald Kfz-Veteranenrallye mit Prüfung in "Mobile Welt des Ostens" in Calau

120 Oldtimer-Fans knatterten am Samstag bei der 16. Veteranenrallye des Motorsportclubs Lübbenau mit ihren alten, auf Hochglanz polierten Schmuckstücken über die rund 100 Kilometer lange Strecke durch den Spreewald. Dabei erwarteten sie nicht nur viele bewundernde Blicke Schaulustiger, sondern um die Wertungsprüfungen in Klein Beuchow, in Lübbenau und Calau am Museum „Mobile Welt des Ostens" zu bestehen.

Eingereiht hatte sich u.a. auch Graf Herrmann von Pückler mit Startnummer 100 mit seiner Matchles GL 3 CS, Baujahr 1959, der gern von München in den Spreewald reiste.

Das Museum „Mobile Welt des Ostens" in Calau war eine Station der Veteranenrallye und viele Oldtimerfans aus nah und fern nutzten die Chance, gleich in calau einen Besuch abzustatten.

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Calauer und Viersener treffen sich in Berlin

(23.05.2009)

Überraschendes Partnerstadttreffen bei den Deutschen Pokalmeisterschaften im Tischtennis

 

Partnerstadttreffen an der Tischtennisplatte: Die Damen aus Viersen in roten, die Calauer in blauen Trikots.  Foto: St.Uhlig

 

Während der 10. Deutschen Pokalmeisterschaften für Verbandsspielklassen im Tischtennis im Berliner Sportforum in Hohenschönhausen haben Calauer unerwartet Sportlerinnen aus der Partnerstadt Viersen getroffen. „Die beiden Partnerstädte sind jeweils mit einer Damenmannschaft vom 1. TTC Viersen 1987, in der B-Klasse, und der SV Calau, in der A-Klasse, an den Start gegangen“, berichtet Stephan Uhlig von der SV Calau. „Gegen Viersen hätten wir gern mal gespielt. Nordrhein-Westfalen ist sehr spielstark“, sagt Steffi Schreiber, Mannschaftskapitän der Calauerinnen.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

 

Kommentiert ...

Unverhofft kommt oft

Seit einiger Zeit ist es ziemlich ruhig geworden um die Städtepartnerschaft Calau - Viersen. Gab es in der Wendezeit aus Nordrhein-Westfalenpraktische Unterstützung beim Aufbau der Verwaltung, entwickelten sich später Austauschevon Sportvereinen. Einmal im Jahr waren Viersener in der Stadt oder Calauer auf Gegenbesuch in NRW. Der Künstler Anatol bearbeitete einen Findling, der neben der Sparkasse seinen Platz gefunden hat. Doch in letzter Zeit ist nicht mehr viel zu hören gewesen aus der Partnerstadt.

Nun haben sich die Tischtennisspielerinnen zufällig bei Pokalmeisterschaften in Berlin getroffen. Vielleicht kann das ein Anstoß für beide Seiten sein, die Kontakte wieder aufzunehmen und besser zu pflegen. Denn so schön ein unerwartetes Zusammentreffen auch ist, aus einer Städtepartnerschaft kann mehr gemacht werden. Gerade 20 Jahre nach der Wende würden sich viele Anknüpfungspunkte finden lassen. Die Vereine sollten da auf keinen Fall außen vor bleiben.

Ingrid Hoberg

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Hoch über den Dächern von Calau

(19.05.2009)

Einen fantastischen Ausblick haben die Besucher der Kirchturmführungen am Sonntagnachmittag in Calau genossen. Dreimal kraxelte Dietmar Kschischow, der ehrenamtlich Kirchturmbesichtigungen durchführt und interessante Details zum Turm kennt, mit einer Besuchergruppe auf die 37 Meter hohe Aussichtsplattform.

 

Wer die Mühen des Aufstiegs bis zur Aussichtsplattform des Calauer Kirchturms nicht scheut, dem bietet sich ein weiter Blick ins Umland. Foto: R. Hottas

 

„Heute können wir tatsächlich vom Spreewald bis zum Niederlausitzer Landrücken schauen, erkennen ganz deutlich die Kraftwerke Jänschwalde und Schwarze Pumpe, schauen auf die wunderschöne Calauer Schweiz und sehen die Nikolaikirche von Luckau wie auch Tropical Islands", sagte der Kirchturmführer, als eine Gruppe auf der Aussichtsplattform ankam. „Ich bin nun schon zum dritten Mal hier und bin erstaunt, wie sich doch unsere Stadt zum Positiven verändert hat", stellte Heike Becker aus Calau fest. Beim Aufstieg durch die schmalen Wendeltreppen zur Aussichtsplattform legten die Besucher auf allen Ebenen Pausen ein, schauten in die Glöcknerstube oder erfuhren im Boden des Kirchenschiffs Interessantes über die Bewohner der Kirche. Dazu gehören Fledermäuse, Turmfalken, Mauersegler und auch Pflanzen wie die Mauerraute oder seltene Farne an der Nordseite des Turms. „Das ist sehr interessant.

Ich bin ja in Cabel geboren und war im Jahr 1955 zum letzten Mal hier oben auf dem Turm. Es ist herrlich, dass die Stadt so etwas ihren Besuchern bieten kann", stellte Horst Eichler aus Egsdorf fest. Weiter führten die Treppen zum ehrwürdigen Glockenstuhl, der die Besucher sehr beeindruckte. Nach 164 Stufen war dann die Aussichtsplattform erreicht.

 

Für Kirchturmbesichtigungen gibt es bei Dietmar Kschischow bereits einige Voranmeldungen. „Das ist eine besondere Attraktion, die unsere Stadt für Besucher und Touristen zu bieten hat. Und das behalten sie alle in Erinnerung", sagte er. Auch Calauer Schulklassen nutzen diese einmalige Gelegenheit für den Heimatkundeunterricht im Zusammenhang mit einem Besuch im Calauer Heimatmuseum. Anmeldungen sind unter den Telefonnummern 03541 803141, 891112 oder 891120 möglich. stu

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Interessanter Reiseführer „Gastlicher Spreewald"

(19.05.2009)Zu Beginn der diesjährigen Reisesaison erschien ein neuartiger Reiseführer für den Spreewald, der besondere Highlights darstellt, auch solche, die nicht jedermann kennt. Neben den typischen und über die Grenzen der Region bekannten Sehenswürdigkeiten, wie den verschlungenen Wasserarmen als Kanäle, Fließe und Gräben im UNESCO Biosphärenreservat und dem 250 Kilometer langen Gurkenradweg werden über 30 Gemeinden mit ihren attraktiven Zielen vorgestellt.

Wer kennt z.B. die auf die Bedürfnisse behinderter Menschen zugeschnittene Natur-Erlebnis-Uhr im Schlossberghof in Burg, den „Wurzelbaum" bei Friedersdorf/Heidesee oder hat schon in der größten Badewanne der Niederlausitz gebadet? Und wer weiß, dass die „Kalauer", die oft zitierten Witze, auf die Stadt Calau zurückgehen und sich der Satz „Mit Kalauer kommst Du durch die ganze Welt" nicht auf die Wortwitze, sondern auf das solide Schuhwerk bezog, das vom 15. bis zum 19. Jahrhundert in dem Ort hergestellt und in die ganze Welt getragen wurde?

 

Das Buch „Gastlicher Spreewald" stellt auf 314 Seiten die Orte der Region mit Hinweisen auf deren Geschichte dar, auf Sehenswürdigkeiten, Handel, Kunst, Handwerk, Gasthäuser, Hotels, Freizeitangebote und Sportmöglichkeiten und ist somit ein guter Führer für alle Bewohner und Touristen, die in der Region unterwegs sind und nähere Informationen über lohnenswerte Ziele suchen. Die Stadt Calau und  Ihre Ortsteile sind mit Sehenswürdigkieten und Attraktionen ist auf insgesamt 14 Seiten präsentiert.

 

Der Reiseführere „Gastlicher Spreewald", der sich auch ideal als Geschenk anbietet, ist im Calauer Rathaus oder beim Heimatverein Calau, sowie bundesweit über den Buchhandel (ISBN 978-3-88309-486-1) und in vielen Touristinformationen der Region zum Preis von 9,90 Euro erhältlich.

[Bestellung: Gastlicher Spreewald - beim Bautz Verlag (portofreie Lieferung)]

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Calauer Lachwichtel sammeln Spenden

(12.05.2009)

Mit dicken Schaumgumminasen und T-Shirts mit aufgedruckten Lachwichteln wollen Mädchen und Jungen der Calauer Kita „Kunterbunt" am heutigen Dienstag von 10 bis 15 Uhr auf dem Marktplatz Erwachsene zum Lachen bringen und um Spenden werben. Wie Kita-Leiterin Ines Kubis mitteilt, verkaufen sie auch Kuchen, den Eltern und Hortkinder gebacken haben. Am Mittwoch beteiligen sich die Lachwichtel der Kita Werchow an der Kinderhilfsaktion, bei der nach Angaben der Agentur „bauchgefühl" in den vergangenen fünf Jahren in ganz Deutschland mehr als 450 000 Euro für Klinik-Clowns in Krankenhäusern gesammelt wurden.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Spreewald-Veranstaltungskalender nachgefragt wie noch nie ...

(07.05.2009)Tourismusverband Spreewald e. V. produziert Nachauflage für das 2. Halbjahr

 

Calau. / Raddusch.             Der Veranstaltungskalender „Spreewald" 2009 erfreut sich seit seinem pünktlichen Erscheinen im November 2008 großer Beliebtheit. Das Interesse an den Veranstaltungen im Spreewald ist überregional und in der gesamten Reiseregion ungebrochen groß, so dass die Herstellung einer Nachauflage erforderlich ist. Es ist eine verkürzte Auflage mit Veranstaltungen ab 01.07.2009 in Höhe von ca. 20.000 Exemplaren geplant.

 

Der Vertrieb der Kalender erfolgt über die Touristinformationen und Tourismusunternehmen unseres Reisegebietes. Überregional gelangt dieses Informationsmaterial durch den Postservice des Verbandes an Interessenten in ganz Deutschland. Präsentationen werden ebenfalls zum Vertrieb genutzt.

 

Die Fertigstellung der Nachauflage erfolgt in der 1. Juni-Dekade 2009. Redaktionsschluss ist der 26. Mai 2009.

 

Enthalten darin auch alle großen Events der Stadt Calau mit ihren Ortsteilen.

[Tourismusverband Spreewald e. V.]

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Schusterjungenpokale an Trebendorfer Wehren

(04.05.2009)

Die Trebendorfer Jugendfeuerwehren gewannen am Samstag in Calau beide Pokalläufe und erhielten aus den Händen von Bürgermeister Norwin Märkisch die traditionellen Schusterjungenpokale überreicht. Damit waren sie die gefeierten Sieger der Veranstaltung anlässlich des 50. Jubiläums der Calauer Jugendfeuerwehr.

Mehr als 300 Mädchen und Jungen kämpften in 35 Mannschaften in drei Disziplinen um die begehrte Trophäe. Dabei setzte die Calauer Feuerwehr besonders durch eine tadellose Organisation Maßstäbe im Feuerwehrkampfsport.

 

Junge Feuerwehrleute aus Gahlen (r) und Boblitz auf der Stafette beim Feuerlöschen mit der Kübelspritze.
Foto: Roland Hottas

 

Dicht an dicht standen die Feuerwehrautos auf der Festwiese am Lindengarten, und auf dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz wetteiferten die Jugendfeuerwehren in den drei Disziplinen Löschangriff nass, Gruppenstafette sowie der 5x80-Meter-Feuerwehrstafette. „Das ist fantastisch organisiert, und nebenbei wird den Kindern noch viel geboten", sagte der Jugendfeuerwehrwart Peter Häring aus Nehesdorf (bei Finsterwalde). Dafür hatte sich sein Calauer Kollege Thomas Pelzer mit seinem Team auch mächtig ins Zeug gelegt, den Zeitplan mit Stationen klug ausgetüftelt und an einem peppigen Rahmenprogramm gebastelt. „Wir benötigten für den heutigen Tag allein 52 Schiedsrichter und fast doppelt so viele Helfer.

Außerdem haben die umliegenden Feuerwehren und einige Calauer Unternehmen viel zum Gelingen dieser Großveranstaltung beigetragen", sagte Thomas Pelzer, Jugendwart der Freiwilligen Feuerwehr Calau.

 

Die Kinder und Jugendlichen waren mit vollem Eifer dabei. „Das macht einfach Spaß, wir sind eine coole Truppe und die Jugendfeuerwehr schweißt im Dorf nun mal zusammen", meinte die 17jährige Tina Weichert aus Gahlen, die den Sonderpokal für die beste Mädchen-Mannschaft entgegen nahm. Diese Gedanken haben auch die Jugendlichen aus Groß Mehßow. „Bei der Jugendfeuer lernen wir Dinge, die wir überall gebrauchen können. Außerdem: Die Kameraden aus der Feuerwehr - das sind echte Kumpels. Und zu anderen Feuerwehren haben wir auch guten Kontakt", erklärt Stefan Hake, Jugendwart aus Groß Mehßow. Und Philipp Choritz fügt hinzu: „Da werden wir zu Wettkämpfen der anderen Feuerwehren eingeladen.

Das macht dann richtig Spaß."

 

Begeistert zeigten sich auch die Gäste der Feuerwehr aus dem polnischen Chobiniece. Sie pflegen eine Freundschaft zur Feuerwehr in Altgolßen und besuchten schon öfters Feuerwehrwettbewerbe in Deutschland. Die sechs Mädchen hatten extra für den Schusterjungenpokal trainiert, da es in ihrer Heimat andere Disziplinen gibt. „Übung macht den Meister, und was man kann, das kann man", sagte ihr Delegationsleiter und Ortswehrführer Jan Mania, der über die gesamte Veranstaltung gestaunt hat: „Das ist perfekt organisiert. Wir würden uns freuen, im nächsten Jahr wieder Gast in Calau sein zu dürfen." Sie hatten mit mehr als 180 Kilometern die weiteste Anreise.

 

Die erfolgreichen Trebendorfer (bei Forst/Spree-Neiße) untermauerten ihren Vorjahressieg und fügten zu ihrem Brandenburger Meistertitel einen weiteren Pokal hinzu. Aber auch bei ihren steht die Kameradschaft im Vordergrund.

„Wir von der Jugendfeuerwehr helfen uns auch in der Schule. Das gibt Zusammenhalt", stellte der 16-jährige Marian Weiß fest. Sein Ortswehrführer Norman Schlüter bemerkt: „Gerade auf dem Dorf sind die Kinder und Jugendlichen in der Feuerwehr. Das ist auch ein Stück Tradition. Außerdem sind wir sehr erfolgreich. Diesen Stand wollen wir halten."

 

Calaus stellvertretender Stadtwehrführer André Dreßler zeigte sich zufrieden: „Es hat alles so geklappt, wie wir uns es vorgestellt hatten. Immerhin sind hier hochkarätige Mannschaften dabei, sowohl aus der Region als auch die Gäste aus Polen oder aus Schwanebeck."

 

Thomas Pelzer sagte: „Der Schusterjungenpokal spricht sich herum und die Meldungen zeigen, dass die Gäste zufrieden sind."

Stephan Uhlig

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Buchautor strapaziert Calauer Lachmuskeln

(30.04.2009)Medizynische Lesung von U.S. Levin in der Calauer Stadtbibliothek

„Ausverkauft" war die medizynische Lesung des Autors U.S. Levin am Donnerstag Abend in der Calauer Stadtbibliothek. Zum Welttag des Buches las der Autor aus Markleeberg aus den Werken "Eiterherd ist Goldes wert" und "Bis dass der Arzt uns schneidet" und strapazierte die Lachmuskeln des Calauer Publikums.
"Es war schon lustig, wie er das ganze Thema Medizin satirisch auf die Schippe genommen hat", sagte Bärbel Kubik. Und Heike Kaul fügte hinzu: „Jeder Satz wurde zur Pointe. Das lag aber auch an seiner Vortragsweise. Der Abend hat sich wirklich gelohnt".
Mit dem kritischen Blick des Satirikers zeigte U.S. Levin auf, was die missratene Gesundheitsreform doch für seltsame Blüten treiben kann. „Vielen Episoden konnte man mit eigene Erfahrungen vergleichen", stellte Kirsten Petras fest. Egal ob die Story beim Zahnarzt oder die Feststellung, dass der zunehmenden Ärztemangel zum zunehmenden Problem im Gesundheitswesen wird - irgendwie kamen die Situation dem Publikum bekannt vor. In der Realität wieder angekommen, sind einige Situationen eigentlich gar nicht zum Lachen  „Manchmal ist es aber auch wirklich so, wie es hier geschrieben wurde", meinte Sabine Baselt im Nachhinein. Bei der Abwendung eines Computerprogramms zur Berechnung der Lebenserwartung, in dem jegliche Beeinflussungen mit Abzug von Lebensringen bestraft wurde, kam letztlich heraus, dass der Benutzer schon zehn Jahre unter der Erde liegen müsste.
Der Autor sagte seinen eigenen Büchern heilende Wirkung nach: „Zwei Minuten Lachen ist genauso heilsam wie 20 Minuten joggen, und dass ohne zu schwitzen!", gab U.S.Levin den Calauern abschließend mit auf den Weg.
Angefangen haben die satirischen Geschichten einmal bei der Zeitung, bei der der Autor einst als Freier Mitarbeiter für Sportveranstaltungen schrieb. „Irgendwie hatte ich schon immer so´ ne Ader dafür und gab der Redakteurin dann mal zwei Texte für die Wochenendebeilage. Dann wurden es immer mehr ...", erinnert sich U.S.Levin. So entstand der erste Sammelband und weitere sollten folgen. „Das Thema Medizin ist sehr vielfältig und es gibt sehr viele Berührungspunkte mit dem Publikum. Schließlich sind wir ja alle mal beim Arzt", erklärte der Satiriker weiter. Künftig wird der Autor auch weiterhin Anekdoten und Glossen sammeln und aufschreiben. Schließlich passieren fast täglich kuriose Begebenheiten, die einfach nur komisch sind.
Mit dem großen Kinderfest am 19.Mai setzt die Stadtbibliothek ihre Veranstaltungsreihe fort und freut sich auf viele kleine Besucher.

Stephan Uhlig (Stu)

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Komm´ lieber Mai und mache ...

(30.04.2009)

... die Bäume wieder grün !

 

Der Calauer Maibaum überstrahlt den gesamten Marktplatz !

Dazu die kleine Dia - Show !

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Geldregen für Calauer Stadtbibliothek

(24.04.2009)Welch ein Geldregen. Steffi Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek Calau und Hauptamtsleiter Frank Böttner nahmen in der Cafeteria der Sparkasse Niederlausitz am Senftenberger Altmarkt freudig den Scheck über 750 Euro entgegen. Glückspilz „Willy", das Maskottchen der Aktion PS-Lotterie-Sparen gratulierte dazu und wünschte viel Erfolg bei der Umsetzung der geplanten Vorhaben. „Wir können uns damit rollende Regale für unsere Kinderbibliothek anschaffen. Damit sind wir künftig flexibler in der Gestaltung unserer Einrichtung, besonders wenn wir in der Bibliothek Veranstaltung für die Kinder durchführen wollen", sagte Steffi Clemens begeistert.

Insgesamt 42 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im OSL-Kreis haben sich reich beschenken lassen. Sie erhielten zwischen 500 und 1500 Euro aus dem Ertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkasse Niederlausitz.

 

(Foto: Steffen Rasche)

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Chilenischer Botschafter pflanzt eine Araucarie und weiht neuen Calauer Spielplatz ein

(24.04.2009)Der neu gestaltete Schulhof der Carl-Anwandter-Schule in der Calauer Lindenstraße ist am Donnerstagvormittag eingeweiht worden. Dr. Alvaro Rojas, chilenischer Botschafter in Berlin, Bürgermeister Norwin Märkisch (CDU) und Schulleiter Dietmar Kuhring pflanzten aus diesem Anlass gemeinsam den chilenischen Nationalbaum - eine Anden-Tanne - auf dem Hof.

 

„Araucaria araucano" und das Datum 23. April 2009 stehen auf dem Feldstein, der an der frisch gepflanzten Tanne liegt. „Diese Art Nadelbäume hat auch Carl Anwandter kennengelernt, als er 1850 im Süden Chiles ansässig wurde", sagt Alvaro Rojas. Die deutschen Einwanderer haben einen wichtigen Beitrag für die Entwicklung von Bildung, Wirtschaft und Kultur geleistet, ergänzt er und erinnert an Carl Anwandter. Seit vergangenem Jahr trägt die Grundschule diesen Namen, der Calau mit Chile verbindet.

Die Mädchen und Jungen warten dann darauf, dass das rote Band am neuen Spielplatz durchschnitten wird. Viele bunte Luftballons steigen in den Himmel - und schon ergreifen die Mädchen und Jungen von ihrem neuen Spielplatz Besitz. „Lange haben wir auf den neuen Schulhof warten müssen, doch nun ist er wirklich gut geworden", sagt Schulleiter Kuhring.

„In 14 Jahren sind für den Grundschulbereich am zentralen Schulstandort rund 4,6 Millionen Euro ausgegeben worden", sagt Bürgermeister Märkisch. Darunter seien 540 000 Euro für den Schulhof, 770 000 Euro für den Schulbusverkehr, 1,6 Millionen Euro für die Sanierung des Schulgebäudes und 1,7 Millionen Euro für die Turn- und Stadthalle.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Großer Crash auf der Calauer Ampelkreuzung

(20.04.2009)

Ein Unfall-Szenario hat sich den Passanten am späten Freitagnachmittag an der Ampelkreuzung Karl-Marx-Straße/Joachim-Gottschalk-Straße in unmittelbarer Nähe der Polizeiwache und des Kreishauses geboten. Ein Kraftfahrer hatte mit seinem Traktor mit Anhänger die Vorfahrt missachtet, einen Bus gerammt, der umkippte und einen Pkw unter sich begrub. Am Bus entzündete sich ein Feuer. Zum Glück war dieser Crash kein Ernstfall, sondern Schauplatz der traditionellen Osterübung der Freiwilligen Feuerwehr Calau.

„Ich finde es gut, dass die Feuerwehr auch mal so etwas übt und zeigt. Es passieren schließlich täglich so viele Unfälle, da muss die Feuerwehr gut vorbereitet sein", sagte Brigitte Fillinger. Und Marina Schröter stellte fest: „Das sieht ganz schön spektakulär aus - und das ausgerechnet am Freitagnachmittag auf der großen Kreuzung. Aber ich denke, es ist sehr wichtig für die Feuerwehr."

Nach dem Sirenenalarm rückten nicht nur die Einsatzkräfte der Calauer Feuerwehr aus, sondern auch die Wehren aus Saßleben, Werchow und Altdöbern wurden nach Calau gerufen. Großalarm gab es bei den Rettungssanitätern, die mit fünf Rettungswagen zum Unfallort eilten. Auch der Hubschrauber des ADAC landete unmittelbar vor der ehemaligen Post. „Das ist richtige Action hier", sagte der neunjährige Ron aus Gollmitz, der mit seinem Freund Florian aufmerksam das Geschehen verfolgte.

 

Die beiden Jungen sind bereits Mitglied der Feuerwehr Gollmitz und schauten gespannt den Calauer Feuerwehrleuten bei den Rettungsarbeiten zu.

„Wir proben in diesem Jahr nicht nur den Einsatz bei einem spektakulären Verkehrsunfall, bei dem Personen gerettet werden müssen. Für uns ist das Zusammenwirken aller Rettungskräfte und die Informationskette sehr wichtig", erklärte André Dreßler, stellvertretender Kreisbrandmeister und stellvertretender Stadtwehrführer von Calau, der das Geschehen für das interessierte Publikum moderierte. Und er ergänzte: „Unsere Kameraden fahren pro Jahr rund 100 Einsätze. Diese Situation kann schon morgen Realität sein."

Nach dem raschen Eintreffen der ersten Rettungskräfte begann sofort die Erstversorgung und Stabilisierung der Unfallopfer, die Rettung der verletzten Personen sowie die Sicherung an der Unfallstelle.

 

Während der Brand schnell gelöscht war, und auch die Hilfe für die verletzten Unfallopfer zügig voranging, gestaltete sich die Rettung des eingeklemmten Autofahrers sehr schwierig. Vorsichtig musste zunächst der Bus aufgerichtet werden. „Das ist sehr realistisch dargestellt. Hoffentlich passiert das nicht wirklich einmal. Da kann einem schon mulmig werden", stellte Lutz Ebrecht aus Calau fest. Das Aufrichten des Busses war für Einsatzleiter Thomas Pelzer und seine Leute eine besondere Herausforderung, denn der Bus konnte auch schnell überkippen. Daher wurde er langsam aufgerichtet und mit einem zweiten Seil von der anderen Seite abgefangen. Ein mächtiges Raunen der mehreren Hundert interessierten Zuschauer begleitete diese Aktion.

 

Mitten in die Calauer Übung platzte dann tatsächlich ein Alarm - der Hubschrauber wurde zu einem Einsatz gerufen. Umgehend mussten alle Schaulustigen aus dem Bereich des Hubschraubers gebracht werden, damit dieser so schnell wie möglich zu seinem Einsatz abheben konnte. „Jetzt sehen die Leute mal, dass sich eine Rettung bei einem Unfall sehr schwierig gestalten kann und weshalb sie auf der Autobahn manchmal so lange warten müssen, wenn etwas passiert ist. Vielleicht schimpfen künftig eine paar Autofahrer weniger", hoffte Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg.

Viel Verständnis zeigten Autofahrer zur weiträumigen Sperrung für die Übung. „Bislang gab es keine verärgerten Autofahrer. Einige erkundigten sich nur nach einer möglichen Umleitung", bestätigte Polizeihauptmeister Peter Frei von der Polizeiwache Calau, der die Zufahrt von der Umgehungsstraße aus sicherte.

Kaum stand der Bus wieder auf den eigenen vier Rädern, drängten sich die Rettungssanitäter am freigelegten Auto, aus dem noch eine Person zu retten war. Mit vereinten Kräften meisterten die Feuerwehrleute auch diese Hürde. „Es kommt darauf an, dass die Einsatzkräfte für die bestmögliche Rettung gut zusammenarbeiten und sich abstimmen", erklärte Einsatzleiter Thomas Pelzer. Andere Feuerwehrleute zogen die Fahrzeuge aus der Gefahrenzone, wiesen den Abschleppdienst ein und nahmen mit Bindemittel auslaufende Flüssigkeit und eine Ölspur auf. „Wir sind sehr froh, dass uns einige Calauer Firmen bei unseren Übungen tatkräftig unterstützen. Ein besonderer Dank gilt unserem stellvertretendem Ortswehrführer Frank Bareinz, der mit viel Enthusiasmus diese große Übung organisierte", sagte André Dreßler.

Mit der Osterübung zeigte er sich insgesamt zufrieden: „Insgesamt 73 Kameraden und Rettungssanitäter kamen bei diesem großen Unfall zum Einsatz und haben gezeigt, dass sie im Ernstfall einsatzbereit sind.

 

Entscheidend war die gute Zusammenarbeit der Rettungskräfte und die überlegte Anwendung der zur Verfügung stehenden Mittel. Das hat sehr gut geklappt."

Die nächste große Aktion der Calauer Feuerwehr gibt es am 2. Mai auf dem Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz mit dem 2. Schusterjungenpokal für Jugendfeuerwehren, zu dem auch der brandenburgische Innenminister Jörg Schönbohm sein Kommen angesagt hat.

Stephan Uhlig (Stu)

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Malwettbewerb "Rund um den Bauernhof"

(19.04.2009)

Eine schwierige Aufgabe für die Jury mit Rita Gubatz, Bürgermeister Norwin Märkisch und Wilfried Mende bei der Auswertung des Malwettbewerbs "Rund um den bauernhof" für die Kitas.

 

Eine Jury um Bürgermeister Norwin Märkisch wertete im Konferenzzimmer der Bäuerlichen Produktionsgemeinschaft Saßleben den großen Malwettbewerb für die Kitas der Region aus. Insgesamt acht Kindertagesstätten hatten mitgemacht und gemalte 125 Kunstwerke von Kindern zwischen drei bis sechs Jahren galt es zu bewerten. Über ein Punktesystem wird dann die siegreiche Kita ermittelt und am Samstag beim großen Frühlingsfest in der Mloder Straße ausgezeichnet.
“Es ist schon ungeheuer schwierig, zumal die Darstellungen ganz unterschiedlich sind und ein Dreijähriger schon besser zeichnet als manch Sechsjähriger. Einige Kinder sind bei diesem Thema auch sehr kreativ“, sagte Calaus Bürgermeister Norwin Märkisch während seiner Auswahl. Die Teilnahme in der Jury war für ihn eine Herzenssache für die Kinder und er selbst ist mit der Landwirtschaft groß geworden. Aber auch Rita Gubatz, Chefin der Bauschule in Plieskendorf, fiel die Bewertung schwer: „Es ist schon sehr bemerkenswert, wie viel Mühe sich hier die Kinder und auch die Erzieherinnen mit den Kindern gegeben haben“, stellte sie zunächst fest. Die Baumschule Plieskendorf hat zu diesem Wettbewerb den zweiten und dritten Preis ausgelobt und pflanzt den Kitas jeweils eine grüne Ecke. Sehr positiv schätzte Wilfried Mende, stellvertretender Vorsitzender des Kleintierzuchtvereins Calau und dritte Jury-Mitglied, diesen Malwettbewerb ein: „Das ist doch die beste Werbung für das Interesse der Kinder an Tieren und an der Landwirtschaft. Damit bekommen Sie auch ein bisschen Achtung vor der Arbeit eines Landwirtes“, sagte der erfahrene Tierzüchter. Nahezu 90 Minuten nahm sich die Jury für die Bewertung aller Bilder Zeit und füllten gewissenhaft die Bewertungszettel aus. Neben der Kita „Kinderbunt“ nahmen natürlich die Kats aus Saßleben, Zinnitz und Werchow teil, sowie die Kitas aus Altdöbern, Muckwar, sowie zwei Lübbenauer Einrichtungen.
Der Calauer Futtermittel- und Bauernmarkt und die Baumschule Plieskendorf rief zum Frühlingsfest einen Malwettbewerb „Rund um den Bauernhof“ für die Kitas der Region  ins Leben. „Frisches vom Bauernhof und eine gesunde Ernährung mit Produkten deren Herkunft man kennt, werden sicherlich große Themen der Zukunft sein und darauf sollten wir unsere Kinder gut vorbereiten", sagte Annemarie Seifert, Geschäftsführerin der BP Calau GmbH, zu den Beweggründen des Wettbewerbs.
Schließlich stiftetet das Unternehmen den Hauptpreis: „Die erfolgreichste Kita-Gruppe darf sich dann über einen Kindertag auf dem Angerhof in Bischdorf freuen. Hier können die Kinder die Vorbereitungen zur 15. Brandenburger Landpartie miterleben. Mit leckerem Essen, Treckerfahren, Reiten, einer Fahrt zum Bischdorfer See mit dem Angerhof Express, Stallführungen, lustigen Spielen und garantiert jede Menge Spaß", sagte Helmut Richter, Chef auf dem Angerhof in Bischdorf.
Die kleinen Kunstwerke wurden auf dem Frühlingsfest des Futtermittel- und Bauernmarktes am Samstag ausgestellt

 

Sieger im Malwettbewerb „Rund um den Bauerhof“ wurde die Kita in Muckwar. Sie gewannen den Hauptpreis, der vom Angerhof in Bischdorf gestiftet wurde, und können sich über einen Kindertag auf dem Angerhof in Bischdorf freuen. Marina Radonz nahm den Preis aus den Händen des Bürgermeisters entgegen. „Meine Enkelin besucht diesen Kindergarten und hat selbst mitgemalt. Die ist jetzt gerade aber reiten und da bin ich jetzt einfach vorgegangen“, sagte die couragierte Preisträgerin. Platz zwei und die belegten die Natur-Kita „Sonnenblume“ Werchow und die Kita Altdöbern. Ihnen pflanzt die Baumschule Plieskendorf jeweils eine grüne Ecke.

„Im nächsten Jahr wollen wir erneut eine Wettbewerb ausrufen und hoffen auf eine ähnlich gute Resonanz“, sagte Annemarie Seifert, Geschäftsführerin der BP Calau GmbH.

Stephan Uhlig (Stu)

Quelle: Lausitzer Rundschau

 

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Kalauer statt Knöllchen

(09.04.2009)

Da sind sie wieder - die begehrten Kalauer statt Knöllchen.

 

Falschparkern wird heute in Calau, der Stadt der Kalauer, kein Knöllchen, sondern eben ein Kalauer auf die Frontscheibe geklemmt. Dazu hat  Rosi Tschepe vom Calauer Ordnungsamt auch noch eine Parkscheibe mit einem Ostergruß von Bürgermeister Norwin Märkisch dabei.

Seit 2001 wird diese Aktion in Calau zweimal im Jahr ducrhgeführt und für Parksünder sind die lustigen Kalauer längst ein Renner geworden. Schließlich können heute mal die Autofahrer nach Herzenslust falsch parken und werden auch noch liebevoll auf Ihr Vergehen aufmerksam gemacht.

 

Immerhin entstand der allseits bekannte Kalauer im 19. Jahrhundert in der Stadt und wurde durch Ernst Dohm, alias Elias Levy, der als Redakteur für die Berliner Satire-Zeitschrift „Kladderadatsch“ tätig war, verbreitet.

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Spreewald-Touristiker erkunden reizvolle Kleinode in der Region

(03.04.2009)

Fachexkursion in Luckau, Wanninchen und Calau / Natur-Tourismus besonders gefragt  

Calau./ Raddusch.                  Der Tourismusverband Spreewald besuchte mit etwa 25 Mitarbeitern aus den Tourismusinformationen und ihrem Messepersonal die Städte Luckau und Calau sowie das „Heinz Sielmann" - Naturparkzentrum Wanninchen. Dabei informierten sie sich über Neuigkeiten im eigenen Reisegebiet und erkundete reizvolle Kleinode der Region.

„Es ist für uns enorm wichtig, gut ausgebildete Mitarbeiter in unseren Tourismusinformationen zu haben, die auch die Region kennen. Sie sind schließlich direkte Multiplikatoren und können interessierten Gästen touristische Attraktionen empfehlen. Deshalb führen wir solche Reisegebietbefahrungen durch und erkunden selbst reizvolle Kleinode der Region", sagte Grit Bandemer, Marketing-Leiterin im Tourismusverband Spreewald.

Erste Station der Fachexkursion war die Stadt Luckau, in der Gästeführerin Dora Grünke die Touristiker in einem Stadtrundgang auf die Besonderheiten im historischen Altstadtkern mit dem Hausmannsturm und mit der Kirche St. Nikolai, eine der größten Stadtkirche der Region, führte. Zu den neuen Tourismuszielen in Luckau zählt die Kulturkirche mit dem Niederlausitz-Museum, eingerichtet in der früheren Paulus-Kirche des Dominikanerklosters. Peter Stephan, Geschäftsführer des Tourismusverbandes Spreewald, war wie alle Besucher überrascht: „Es war eine mutige Entscheidung der Stadt Luckau, dieses Gebäude auf diese Art zu erhalten und auszustatten. Deshalb finde ich es besonders wichtig, dass sich die Touristeninformationen unseres Verbandes gegenseitig vermarkten und empfehlen". Für Katrin Doil von der Tourismusinformation in Straupitz war es wichtig: „ ... sich selbst mal ein Bild zu machen. Jetzt kann ich unseren Gästen auch genau sagen, was sie erwartet und was sie in Luckau erleben können", so Katrin Doil.

Nach Luckau führte die Expedition in die Natur, zunächst zur Besichtigung des neuen Hafens „Marina" am Schlabendorfer See. Manuela Hanschick, Leiterin der Tourismusinformation Luckau, gab einen kurzen Einblick in die sich ständig verändernde Bergbaufolgelandschaft. „In etwa drei Jahren wird der See sein Endwasserstand erreicht haben. Der Hafen bietet Liegeplätze für 42 Boote", erklärte Manuela Hanschick. An der anderen Seite des Sees wurde die Touristiker von Sybille Hartnick im „Heinz Sielmann" - Naturparkzentrum Wanninchen begrüßt. „Bei uns im Naturparkzentrum erleben sie Natur pur ! Hier treffen zwei Naturschutzgebiete unmittelbar aufeinander, einmal der sehr artenreiche Görlsdorfer Wald und die Bergbaufolgelandschaft", sagte Sybille Hartnick, die besonders die Projekte zum Natur-Erlebnistourismus mit der Kranich-Tour oder auf die Ausstellungen im und um das Naturparkzentrum hinwies. „Für mich ist es sehr wichtig, neue Horizonte zu entdecken. Hier gibt es so viele Informationen, die ich künftig an unsere Gäste weiter geben kann. Ich finde diese Veranstaltung großartig", meinet Sabine Trautmann von der Tourismusinformation aus Peitz.
Am Nachmittag standen die touristischen Ziele in der Stadt Calau sowie in der Calauer Schweiz im Focus der Touristiker. Bürgermeister Norwin Märkisch verwies auf den ersteigbaren Kirchturm, der mit seiner 37 Meter hoch gelegenen Aussichtsplattform für viele Gäste einen wunderbaren Panorama-Blick vom Spreewald bis zum Niederlausitzer Landrücken bietet. Weiterhin ist der Kirchturm mit dem Kirchenschiff auch für die Naturfreunde ein Erlebnis. Von bevorstehenden Veränderungen mit Neugestaltung einer „Carl-Anwandter-Stube" erfuhren die Gäste im alterwürdigen Calauer Heimatmuseum. „Hier knarren noch richtig schön die alten Dielen", war Heike Dähne vom Tourismus, Kultur- und Stadtmarketing Lübben begeistert. Und Adeline Frenzel, Geographie- und Tourismus-Studentin aus Cottbus stellte resümierend fest: „In Luckau war ich noch nie, Calau kannte ich schon. Aber jetzt weiß ich auch, was es hier Interessantes zu entdecken gibt.". Touristisch interessant sind weiterhin die Dorfkirchen der Calauer Ortsteile sowie ein sehr gut ausgebautes und beschildertes Radwegenetz. Bürgermeister Norwin Märkisch gab auch schon einen Ausblick zum geplanten Calauer Witzerundweg, der die Stadt noch attraktiver machen wird.

Den Abschluss fand für die Exkursion der Spreewald-Touristiker in der Stegschänke in Werchow, mit Impressionen zu Wanderungen in der Calauer Schweiz.

Stephan Uhlig (Stu)  

 

Quelle: Lausitzer Rundschau

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Neuer Händlergutschein zum Osterfest in Calau

(02.04.2009)

Calauer Händlergemeinschaft setzt kundenfreundliche Akzente

Zu Ostern bringt die Calauer Händlergemeinschaft „In Calau clever kaufen“ einen neuen Geschenkgutschein auf den Markt und setzt damit neue kundenfreundliche Akzente.

Die neuen Gutscheine in den Werten von zehn, zwanzig und dreißig Euro lösen die bisherigen Gutscheine der Händlergemeinschaft ab. "Neu ist, dass der Gutschein zentral in der Spreewaldbank ausgegeben wird", erklärt Knut Jende von der Händlergemeinschaft und sagt weiter: "Der Beschenkte entscheidet danach selbst, ein welchem Geschäft er dann die Gutscheine wieder einlösen will. Die Nachfrage ist erfreulich gut".

Ein Rücktausch in Euro ist ausgeschlossen. Insgesamt 37 Händler zählt derzeit die Gemeinschaft der Calauer Innenstadt, die sich alle an dieser tollen und kundenfreundlichen Idee beteiligen.

Die sehr orginellen entworfenen Gutscheine mit registrierten Serien-Nummern konnten Dank der Unterstützung der Spreewaldbank e.G. gedruckt werden.

Gerade zu Ostern oder an Weihnachten wissen viele Menschen nicht, was sie schenken können. Da kommt der neue Gutschein gerade richtig und bietet eine breite Auswahl. Nicht umsonst heißt das Motto der Calauer Händler: "In Calau clever kaufen !"  

St. Uhlig


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Neue TT-Mini-Meister im Kreis gekürt

(29.03.2009)

Neue Tischtennis-Talente kämpften bei den Minis in Calau

Regionalfinale jetzt in Doberlug-Kirchhain / Sonderpreise für die Sieger

 

Calau. / Tischtennis.                        Beim großen OSL – Kreisfinale der Tischtennis - Mini – Meisterschaften 2009 am Sonntag in der Calauer Stadthalle kämpften die neuen Tischtennis-Talente des Kreises und die Medaillen. Besonders erfreulich war die breite Resonanz der Eltern und Großeltern, die vor Ort mit ihren Sprösslingen mitfieberten und für eine wunderbare Kulisse sorgten. Für einen Tag waren die Kleinsten einmal die Größten.

Die Tischtennis-Mini-Meisterschaften sind ein bundesweit ausgetragenen Schul - und Breitensportwettbewerb des Deutschen Tischtennis-Bundes und der Volks- und Raiffeisenbanken. Die Abt. Tischtennis der SV Calau organisierte diese Kultveranstaltung bereits zum siebzehnten mal und die Spreewaldbank e.G. war erneut Schirmherr der Veranstaltungen für die Kinder.

 

Zweimal Gold für Vetschau

Mini-Meisterin bei den Kleinsten wurde Viviane Kamenz (Vetschau) vor Vanessa Wendt (Calau). Platz drei ging an Diana Römer (Calau) und Lena-Sophie Voßberg (Vetschau).  Bei den kleinen Jungen gewann ganz überzeugend Robin Wittke vor Sebastian Drogan (beide Vetschau). Marc-Maurice Pötsch (Calau) und Simon Perrasch (Vetschau) teilten sich Rang drei.

 

Calauer Mädchen ganz stark

In der Altersklasse 9/10 Jahre gelang den Calauer Mädchen ein vierfacher Triumph und wirbelte das Ergebnis vom Ortsentscheid mächtig ducrheinander: Josefine Zakel gewann diesmal knapp vor Isabell Dittmann (beide Werchow / Calau).  Die beiden dritten Plätze belegten Gina Römer und Lucie Tierock. Bei den Jungen dieser Altersklasse setzte sich Martin Friedrich aus Lübbenau durch. In einem spannenden Finale besiegte er Yves Schieber (Vetschau) knapp. Die beiden dritten Plätze belegten Jonas Günther (Calau) und Richard Banusch (Vetschau).  

Luisa Zeschnick gewinnt

Sehr spannend verliefen die Spiele bei den "Großen" der AK 11/12. Luisa Zeschnick aus Calau, im Vorjahr noch Dritte, gewann ale Spiele und wurde neue Mini-Meisterin des Kreises. Platz zwei belegte Xenia Galeczka (Vetschau) und Lisa-Marie Schulze (Bischdorf /Calau) wurde Dritte. Der Titel der Jungen ging dann wieder nach Vetschau am Tobias Wittke, der unbezwungen blieb. Den zweiten Platz sicherte sich auf grund des besseren Satzverhältnisses Willi Greb (Vetschau). Jeweils auf dem dritten Rang mit dem gleicher Ergebnis wurde Franz Marschelke (Calau) und Tom Schulze (Vetschau).  

Ob nun Sieger oder Platzierte - Spaß gemacht hat es allen Kindern. Zur Siegerehrung gab es Medaillen, schöne Urkunden, für die Bestplatzierten tolle Sachpreise und für die Platzierten Trostpreise, die von der Spreewaldbank e.G. großzügig zur Verfügung gestellt wurden. Außerdem gewannen die Sieger je eine Eintrittskarte zur großen Tischtennis-Gala mit den schwedischen Olympia-Siegern und Weltmeistern Jan-Ove Waldner und Jörgen Perrson anlässlich „60 Jahre Tischtennis“ am 28.Juni in Vetschau.

Die jeweils vier besten Mädchen und Jungen werden nun den OSL-Kreis beim Regionalfinale „Lausitz“ vertreten, das nach Ostern am 19. April in Doberlug-Kirchhain stattfindet.
Stephan Uhlig

 

Zum Foto:  Zwei neue Calauer Gesichter im Tischtennis, die jeweils mit Platz drei beim OSL - Kreisfinale der TT-Mini-Meisterschaften in Calau in Ihren Altersklassen auf sich aufmerksam machten:  Marc-Maurice Pötsch (AK 8 / links)  und Jonas Günther (AK 10 / r.)

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Calauer Unternehmen mit Herz für Kinder

(24.03.2009)Calauer Unternehmen mit Herz für Kinder

 

Die Baumschule Plieskendorf und der Calauer Futtermittel- und Bauernmarkt haben ein großes Herz für Kinder. Das bewiesen die Unternehmen bereits im vergangenen Jahr. Alle Einnahmen aus einer Kartoffelwette beim Herbstfest gingen an die Kindertagestätten in Saßleben und Werchow. „Diese leuchtenden Kinderaugen haben uns bestärkt, eine Idee zu entwickeln, bei der die Kinder kreativ werden und wir dafür die Kitas unterstützen können" so Annemarie Seifert, Geschäftsführerin des Calauer Futtermittel- und Bauernmarktes.

Gesagt getan! „Rund um den Bauernhof" heißt der Malwettbewerb zu dem alle Kindergärten aus Calau, Vetschau, Lübbenau und den umliegenden Gemeinden aufgerufen werden mitzumachen. „Wir möchten alle Kinder animieren, sich mit dem Bauernhof zu beschäftigen und uns ihre Vorstellungen aufzumalen", so Rita Gubatz, Leiterin der Baumschule Plieskendorf. Ziel ist es, dass sich die Kinder wieder vermehrt mit der heimischen Pflanzen- und Tierwelt und mit der Landwirtschaft auseinandersetzen. „Frisches vom Bauernhof und eine gesunde Ernährung mit Produkten deren Herkunft man kennt, werden sicherlich große Themen der Zukunft und darauf sollten wir unsere Kinder gut vorbereiten", sagte Annemarie Seifert zu den Beweggründen des Wettbewerbs. Der erste Schritt in diese Richtung ist getan. Insgesamt 15 Kindergärten wurden zum Malen eingeladen. Der Kreativität sind keine Grenzen gesetzt. Das große Thema Bauernhof bietet jede Menge Spielraum. „Wir als Veranstalter sind schon richtig gespannt auf die hoffentlich zahlreichen Werke", freute  sich Rita Gubatz.

Manuela Nousch, Leiterin der Kita in Saßleben ist begeistert von der Aktion „Jedes Kind hat andere Vorstellungen von einem Bauernhof, aber alle Kinder lieben Tiere und Traktoren, diese wird man sicherlich auf den Bildern wieder finden. Ich finde es toll, dass sich die Calauer Unternehmen so engagieren."

Es gibt außerdem noch einen zusätzlichen Anreiz. Die kleinen Kunstwerke werden auf dem Frühlingsfest des Futtermittel- und Bauernmarktes am 18. April 2009 ausgestellt. Ab 10 Uhr können sie von allen Gästen bestaunt werden. Eine unabhängige Jury bewertet die Bilder. „Die erfolgreichste Kita-Gruppe darf sich dann über einen Kindertag auf dem Angerhof in Bischdorf freuen. Hier können die Kinder die Vorbereitungen zur 15. Brandenburger Landpartie miterleben. Mit leckerem Essen, Treckerfahren, Reiten, einer Fahrt zum Bischdorfer See mit dem Angerhof Express, Stallführungen, lustigen Spielen und garantiert jede Menge Spaß" ergänzt Annmarie Seifert. Für die 2. und 3. Platzierten pflanzt die Baumschule Plieskendorf eine grüne Ecke auf dem Kita-Gelände. Die übrigen Kinder sollen ebenfalls nicht leer ausgehen, auch hierfür haben sich die Veranstalter einige Überraschungen einfallen lassen.

Die Auswertung des Malwettbewerbes ist nur ein Programmpunkt beim Frühlingsfest Mitte April.

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Calauer Witzerundweg - Interview des Bürgermeisters mit Antenne Brandenburg

(06.03.2009)

Calauer Witzerundweg jetzt auch bei Antenne Brandenburg


Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch gibt zuversichtliches Statement

Calau.             Der Calauer Witzerundweg ist inzwischen in aller Munde. Spätestens als im Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus dieses Thema offensiv diskutiert wurde, widmen sich nun die Gremien intensiv und konstruktiv diesem touristischen Projekt. Neben der Presse haben nun auch Hörfunk und Fernsehen die Stadt Calau mit ihren Witzen wiederentdeckt.

Anja Kabisch von Antenne Brandenburg suchte Calaus Bürgermeister Norwin Märkisch gleich am Schreibtisch auf, um den Hörern die Neuigkeiten zum Calauer Witzrundweg zu berichten.

Dass der „Kalauer" ein unbestrittener humoristischer Exportartikel der Stadt ist, steht außer Frage. „Mit dem Witzrundweg verbinden wir den guten alten Kalauer und historische Gebäude der Stadt miteinander. Touristen und Besucher können unsere Stadt mittels einer neuen Stadtkarte selbst erkunden. Vor den Gebäuden finden sie historische Hinweise zu den Bauwerken und zur Stadtgeschichte, verbunden mit dazu passenden „Kalauer". Das ist einzigartig!", erklärte Bürgermeister Norwin Märkisch. Die Realisierung des Projektes sei aber auch noch von anderen Faktoren abhängig. „Im Bereich Cottbuser Straße muss die Umsetzung im Zusammenhang mit „Shared space" gesehen werden. Wir werden ja nicht zwei mal anfangen", sagte der Bürgermeister. Natürlich verspricht sich die Stadt eine größere Attraktivität und das Stadtoberhaupt freut sich auf das Projekt: „Viele Menschen reden über den Kalauer, aber die wenigsten davon kenn den Ursprung. Mit unserem Witzerundweg hat jeder die Möglichkeit, die Stadt Calau und die Geschichte des Kalauers zu entdecken", so Norwin Märkisch und fügt hinzu: „Bis zur Umsetzung unseres Vorhabens üben hoffentlich die Calauer ein paar Kalauer, damit sie jedem Touristen auch einen erzählen können".

Auf Nachfrage der Hörfunkreporterin folgte natürlich einer der ältesten Kalauer: "Wo gibt es den größten Marktplatz der Welt ? - Natürlich in Calau, er reicht vom Keller bis zur Sonne."

Stephan Uhlig

 

 

 

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"Kölsche Jungs" gewinnen FC Bayern - Fanclub-Turnier in Calau

(02.03.2009)

Die „Kölsche Jungs" holen sich den Bayern-Pott zurück 

Hallenspektakel des FC Bayern-Fanclubs „Roter Adler" in Calau

 

Calau.             Die „Kölsche Jungs" holten sich den Pokal des FC Bayern-Fanclubs „Roter Adler ´92" zurück und gewann beim Fanclub-Turnier in Calau. Zweiter wurde das „0-8-15-Team" aus Luckau und Platz drei belegten diesmal die Freizeitkicker der Freiwilligen Feuerwehr aus Groß Jehser. 
Zum traditionelle Hallenfußball-Spektakel des FC Bayern-Fanclubs „Roter Adler 1992" am Sonntag in Calau hatten sich sechs Mannschaften angemeldet und kämpften um Ruhm, Ehre und den großen Pokal. Pokalverteidiger war das „0-8-15-Team" aus Luckau, die im Vorjahr den neuen großen Pokal gewannen. In den Jahren zuvor gewann die Fangemeinschaft „Kölsche Jungs" dreimal hinter einander das Turnier und konnte damit den Pokal behalten.

Die befreundeten FC Bayer-Fanclubs, Fangemeinschaften und Freizeit-Teams hatten in der Calauer Sporthalle wieder jede Menge Spaß am Fußball und den zahlreichen Zuschauern wurde der reinste Budenzauber mit viele Toren geboten. Unter der Leitung der ehrenamtlichen Schiedsrichter Friedhelm Wegner und Sebastian Lehmann kamen auch die Zuschauer sehr attraktiven Hallenfußball geboten.

Im Turnier „Jeder gegen jeden" jagten die Akteure dem gelben Filz-Fußball im 12-Minuten-Rhythmus über das Parkett und es wurde ein bunter Torreigen.

Schnell zeichnete sich ein Zweikampf zwischen der Fangemeinschaft „Kölsche Jungs" und dem „0-8-15-Team" aus Luckau ab, die den Gegnern Knoten die Beide dribbelten. Als der direkte Vergleich 2:2-Unentschieden endete, sollte die Entscheidung durch die Tordifferenz fallen. Da gelang der Fangemeinschaft „Kölsche Jungs" in der vorletzten Begegnung ein 7:1-Kantersieg gegen die Calauer Herthaner. Am Ende hatte die Fangemeinschaft „Kölsche Jungs" zwei Treffer mehr auf dem Konto und gewann bei Punktgleichheit dank der besseren Tordifferenz vor dem „0-8-15-Team" aus Luckau.

Überraschend stark trumpften in diesem Jahr die Freizeitkicker der Freiwilligen Feuerwehr aus Groß Jehser auf, die sich über Platz drei mächtig freuten. Es folgten die Vorjahresfinalisten der Calauer Herthaner vor den Gastgebern des FC Bayern-Fanclubs „Roter Adler ´92" und dem FCB-Fanclub „Forever Number One Linda- Holzdorf".

Piet Förster, Coach der Calauer Herthaner, kommentierte den verpassten Pokalsieg so: „Erstens stehen wir vor den Gastgebern und zweitens: Schaut´ Euch die Bundesliga-Tabelle an !". Mit Dennis Karzenburg von den „Kölsche Jungs" und Maik Grünwald vom „0-8-15-Team" aus Luckau hatten zwei Stürmer je neun Treffer erzielt und schossen den Torschützenkönig per 9-Meter-Schießen aus. Vom Punkt hatte Dennis Karzenburg die beste Übersicht und gewann auch noch diese Trophäe. Zum besten Torwart des Turniers wurde Christian Noack vom FC Bayer-Fanclubs „Roter Adler ´92" gewählt. „Unser Hallenspektakel gehört mit zu den schönsten Treffs in der Fanclub-Szene. Das zeigt die Resonanz bei allen Beteiligten und auch das Zuschauerinteresse. Alle sind mit ganzen Herzen dabei", meinte Jürgen Holzendorf, Vorsitzender FC Bayern-Fanclubs „Roter Adler ´92"

Stephan Uhlig (Stu)

 

 

Eroberten sich die Trophäe zurück: das Sieger-Team der Fangemeinschaft „Kölsche Jungs" mit dem großen Wanderpokal des FC Bayern-Fanclubs „Roter Adler ´92" in der Besetzung Sven Bundesmann, Torsten Künzel, Thomas Schippan, Christian Spiller und Dennis Karzenburg (v.l.n.r.)

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Tag der offenen Tür in der Robert-Schlesier-Oberschule Calau

(27.02.2009) 

 

Robert-Schlesier-Oberschule
       Tag der offenen Tür

Calau.             Für alle offen zeigte sich die Robert-Schlesier-Oberschule zum „Tag der offenen Tür" und empfing Schüler und Eltern zur Besichtigung der Schuleinrichtung. Weit mehr als 50 Eltern nutzten diese Möglichkeit in zwei Durchgängen. Im Foyer der Schule wurden sie bereits von Roswitha Stahn und Heidrun Kretschmer begrüßt, ehe Schulleiter Fred Graichen die Besucher durch die Schule und Lern-Kabinette führte. Aktive und ehemalige Schüler sowie die Lehrerinnen und Lehrer gestalteten den Vormittag und standen den Schülern und Eltern für alle Fragen offen. Aufmerksam hörte die Runde von den Schilderungen von Christian Noack zu, den von 2004 bis 2008 diese Schule besuchte und heute bei der DB-AG Triebfahrzeugführer lernt: „Die Lehrer hatten immer ein offenes Ohr für uns, wenn wir mal Probleme hatte", erinnert sich der ehemalige Schüler. Besonders die Fachkabinette fanden bei den Eltern großes Interesse, besonders bei den Wahlpficht - Fächern wie Hauswirtschaft oder Kunst. Steffi Wilgosch, Kursleiterin der „Hauswirtschaft" stellte in der geräumigen Küche die Projektarbeit vor, u.a. den Wettbewerb um den Erdgas-Pokal. Zwei Räume weiter stellte Kunstlehrerin Katrin Meißner den Eltern und Schülern die Kabinette wie die Töpfer-Werkstatt oder den Kunstraum vor. „ Wir haben hier viele Möglichkeiten und besonders der kreative Bereich wird von den Schülern sehr gut angenommen. Im laufe Ihrer Schulzeit wird alles von den Schülern in einer Mappe gesammelt und man kann die Entwicklung der Schüler gut verfolgen", so Katrin Meißner.
Die Eltern waren sehr positiv auf den Eindruck der Schule als künftigen Lernort ihrer Sprösslinge eingestellt. „Nach Überlegungen der Lehrer und uns als Eltern wird unser Sohn voraussichtlich in diese Schule wechseln. Und ich denke, hier ist er gut aufgehoben und kann sich gut entwickeln. Danns ehen wir weiter", sagte Marko Walter aus Bronkow und fügte an: „Besonders das Angebot der E-Kurse macht einen sehr guten Eindruck". Rein informell besuchte Petra Raack gemeinsam mit ihrer Tochter Sabine aus Calau diese Veranstaltung: „Wir schauen uns das erst einmal an. Wenn man sich nicht informiert, kann man sich auch keine Meinung bilden", sagte Petra Raack. Kathrin Dannenberg, Klassenleiterin und Sportlehrerin hob noch einmal die zusätzlichen Angebote der Schule hervor, wie Tanzkurse, einen Knigge-Kurs oder Sport-AG´s: „Schüler unserer Schule sind auch ihren Weg gegangen und nehmen viel von ihrer Schulzeit mit ins spätere Leben", so kathrin Dannenberg. Zum Abschluss des Besuchs stellte Christiane Zeiger den Schulförderverein vor, der viele Projekte der Schule begleitet und unterstützt. 

Stephan Uhlig (Stu)

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Carl Anwandters Nachkommen besuchen Calau

(27.02.2009)

Carl Anwandters Nachkommen im Calauer Heimatmuseum

Gabriela Nuss mit Tochter Patrizia Anwandter auf Blitzbesuch in der Stadt 

Calau.             Überraschungen gibt es in Calau häufig, aber selten solch nette: mit Gabriela Nuss und ihrer Tochter Patrizia kamen zwei direkte Nachkommen Carl Anwandters in die Stadt Calau und besuchten auch das Calauer Heimatmuseum.

„Es ist schon etwas besonderes, wenn man mit dem Wissen durch eine Stadt geht, dass über dieses Pflaster einmal auch unser Vorfahr Carl Anwandter gegangen sein könnte", sagte Gabriela Nuss auf dem Weg vom Rathaus zum Museum. Sie lebt heute in Baden-Baden, war gemeinsam mit ihrer Tochter Patrizia Anwandter auf dem Weg von Berlin nach Dresden und entschlossen sich zu diesem Blitzbesuch in Calau. „Wir haben in Baden-Württemberg Ferien zu Karneval und waren zum Kurzurlaub in Berlin Freunde besuchen. Da ich noch nie hier war, wollte mir meine Mutter unbedingt mal zeigten, wo unser berühmter Vorfahr lebte und wirkte", erzählt die 12jährige Patrizia.

Sie beide sind Carl Anwandters Nachkommen in der achten bzw. neunten Generation. Gabriela Nuss ist in Chile aufgewachsen, lernte in Valdivia am Instituto Alemán Carlos Anwandter und kam erst später nach Deutschland. Sie wusste über die Kontakte von Calauer nach Valdivia bestens Bescheid. Als sie erfuhr, dass kürzlich 42 chilenische Schüler mit ihrer Musiklehrein Renata Hagedorn in Calau waren, musste sie schmunzeln, denn sie kennt diese Lehrerin bestens. Denn Tochter Patrizia besucht während des Urlaubs in Chile die Schule in Valdivia. „Wenn wir in Chile sind, bin ich mindestens eine Woche oder 14 Tage an der Schule. Das ist gut für den Sprachunterricht", meinte Patrizia. Neben Deutsch und Spanisch spricht sie bereits auch Englisch und Latein.

Die nächste Überraschung gab es dann im Museum: „Da ist ja meine Oma", wunderte sich Gabriela Nuss beim Blick in die Anwandter-Vitrine, in der zahlreiche Bilder von über Anwandter und Besuchen dessen Nachkommen liegen. Die Großmutter war Gabriela Anwandter de Nuss und das Foto zeigt sie 1990 bei einem Besuch in Calau. Viele Fotos im Calauer Museum zeigen Bilder aus Valdivia und natürlich kannten die beiden Besucherinnen diese Gebäude. „Es ist sehr schön, dass der Zeitgeist von Carl Anwandter hier so lebendig gehalten wird", stellte die sympathische Gabriela Nuss fest.

Sie war bereits schon mal in Calau und kannte daher das Museum. „Das war 1993. Ich war in Begleitung meines damaligen Verlobten und späteren Ehemanns Jorge. Und nun auch mal unsere Tochter Calau kennen gelernt". „Schade, dass wir nicht mehr Zeit haben", meinte Tochter Patrizia. Als sie von den Plänen zur Neugestaltung einer Anwandter - Stube im Gebäude Am Gericht 14 hörten schmiedeten sie sofort selbst neue Pläne: „Die Idee ist großartig. Ich bin sicher, dass wir nach der Fertigstellung erneut Calau besuchen werden und dann sicherlich wesentlich mehr zeit mitbringen. Hier gibt es ja noch so viel zu entdecken. Über die Calauer Internetseite wird man ja bestens informiert. Da werden wir uns auf dem Laufenden halten", sagte Gabriela Nuss optimistisch zum Abschied.

Stephan Uhlig

 

 

 

 

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Seniorenfasching mit dem CCC in der Calauer Stadthalle

(24.02.2009)

Calauer Senioren tanzten zum Fasching durch die Stadthalle

Festprogramm mit dem CCC / Senioren der Ortsteile gut vertreten

 

Der traditionelle Seniorenfasching in der Calauer Stadthalle erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mehr als 150 Senioren aus Calau und den Ortsteilen amüsierten sich bunt kostümiert, schunkelten kräftig, baten zum Tänzchen und hatten beim Programm des Calauer Carneval Clubs (CCC) jede Menge Spaß.
“Also so voll war die Stadthalle bei einer Seniorenveranstaltung ja noch nie“, stellte Gerhard Scholz, Vorsitzender des Seniorenausschusses der Stadt Calau fest. Gemeinsam mit den Kräften der Seniorenbegegnungsstätte und dem Hotel zur Post organisiert der Seniorenausschuss der Stadt diese Veranstaltung, zu der auch gern die Senioren der Ortsteile in die Stadt kommen. Schon während der gemütlichen Kaffeetafel mit Pfannkuchen kam fröhliche Stimmung auf und als „Cortinas“ zum Tanz aufspielten, ließen sich die Senioren nicht zweimal bitten und war die Tanzfläche war im nu bevölkert. Dieter Neumann aus Calau war begeistert: „Das ist ein ganz prima Veranstaltung hier und sehr gut organisiert“, stellte er fest. Und Helmut Jentsch aus Zinnitz meinte: „Toll, ganz toll hier. Vor allen trifft man doch mal wieder den einen oder anderen, den man lange nicht gesehen hat. Und die Geselligkeit ist einfach herrlich.“.

Alles erwartete den Auftritt des Calauer Carneval Clubs mit dem Programm. „Das finden wir natürlich große klasse, dass der CCC für uns noch einmal extra eine Veranstaltung mit ausstattet. Dafür sind wir auch sehr dankbar“, sagte Gerhard Scholz. Dann marschierten sie ein: die Funken, die Garde und das Prinzenpaar. Tosender Beifall der Senioren und die Stadthalle bebte. Erst recht, als der CCC Ausschnitte ihre diesjährigen Programms mit dem Motto: „Ob Sonne, Strand oder Schnee – Urlaub mit dem CCC“ spielten, wie die „Tratschrunde“ aus der Weiberfastnacht und herrlichen Tanzeinlagen der Glitzerfunken, Sternchen und des Tanzmariechens. „Wenn man die jungen Mädels tanzen sieht, fühlt man sich gleich 20 Jahre jünger. Das ist gut für die Seele und für´s Gemüt“, stellte Annelise Conrad aus Calau fest. Jeder Sketch sorgte für kräftige Lachsalven und der CCC riss einen Kalauer nach dem anderen. Für die Calauer Senioren war es jedenfalls eine willkommene Abwechslung in den verschneiten Februar-Tagen.
Stephan Uhlig

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Romantische Schneelandschaften in Calau

(22.02.2009)

Calau liegt unter einer dicken Schneedecke. Die weiße Pracht sorgt für Arbeit beim Schnee schippen, aber auch für bizarre und sinnliche Anblicke in der Stadt und in der Natur.

Hier ein paar Schnappschüsse ( ... und weitere folgen !)

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Calauer Fastnachtsweiber erbeuten Schlipse der Stadtväter

(21.02.2009)

Calauer Bürgermeister beugt sich der Macht der CCC-Weiber

Fastnachtsweiber in Calau unterwegs /Hauptamtsleiter irritiert / Berliner Sender berichetete

 

 

Donnerstag ist ja bekanntlich im Calauer Rathaus Bürgersprechstunde und so hatte sich auch Bürgermeister Norwin Märkisch auf Besuche eingestellt. Allerdings wurde ihm Angst und Bange, als die „Fastnachtsweiber“ des CCC an sein Tür klopften und die scharfen Scheren zückten.
Es gehört in Calau zum närrischen Brauch, dass eine Abordnung der „Fastnachtsweiber“ des CCC durch Calau zieht, Krawatten abschneidet und Küsschen verteilt. Die kessen Damen begannen den Feldzug gegen die „Herrlichkeit“ natürlich im Rathaus beim Stadtoberhaupt. „Ich bin ja für jeden Spaß zu haben. Calau ist als Karnevalshochburg bekannt und da gehört es mit dazu“, sagte Bürgermeister Norwin Märkisch. Nachdem Diane Neumann das Anliegen der Delegation in Versform vortrug, hatte in diesem Jahr Sylke Bärbock das Privileg, den Schlips vom Stadtoberhaupt abzuschneiden.
Weiter ging es in die nächste Amtsstube, zum Hauptamtsleiter Frank Böttner. Der Norddeutsche Neu-Calauer musste erst in allen Dienstzimmer gesucht werden. Aber die „närrischen Weiber“ fanden ihn doch noch und kannten keine Gnade. „Schnipp und Schnapp – der Schlips war ab“ – und Silke Tursch hielt die Trophäe in den Händen. „Ich war erst etwas irritiert, was denn die kostümierten Damen von mir wollten. An der Küste ist der Karneval nicht ganz so verbreitet. Aber hier bin ich ja schließlich in der Stadt der Kalauer!“, sagte Hauptamtsleiter Frank Böttner mit einem Lächeln.
Der karnevalistische Brauch stammt aus dem Jahr 1824. Im ganze Rheinland feierten die jecken Männern. Dass von unbeugsamen Wäscherinnen bevölkerte Dorf Bonn-Beuel nahe Köln schickte sich an, es den Männern gleich zu tun und schloss sich zu einem Damenkomitee zusammen. Seitdem stürmen die Damen am Donnerstag vor dem Karnevalswochenende vor Rosenmontag, die Rathäuser und übernehmen dort die Macht. An diesem Tag ist es Brauch, dass Frauen den Männern die Krawatte als Symbol der männlichen Macht abschneiden, so dass die Männer nur noch mit einem Krawattenstumpf herumlaufen, wofür sie mit einem Bützchen (Küsschen) entschädigt werden.
Wie dem Calauer Bürgermeister erging noch vielen anderen Herren der Stadt, denn die „Fastnachtsweiber“ des CCC zogen vom Rathaus weiter durch die Stadt, knöpften sich die Kleinhändler vor und machten vor den Banken nicht Halt. Schlips gab es auch im Finanzamt zu schneiden und die Herren im Kreishaus waren auch nicht sicher.
Nur die Polizeiwache hatte für den Spaß wenig übrig. Sie ließ zuvor dem CCC ausrichten, dass sich das Personal zur Weiterbildung befindet und daher an diesem Tag keine Krawatte trägt. „Ja, ja, der Staat muss sparen. Dabei kurbeln wir heute schließlich ein Konjunktur-Motor“, stellte Diane Neumann fest. Den Spruch des Tages schrieb sich Bärbel Kubik auf, als Abschnitt einer schönen Krawatte der Satz folgte: „Den Schlips könnt Ihr gerne haben. Das war ein Geschenk meiner Ex“.
Zur Weiberfastnacht ging es am Abend in die Calauer Stadthalle. Das lästern über die Männerwelt war vorprogrammiert, zumal das Fernsehen dabei war. „Mars live“, eine Produktionsfirma von TV Berlin zeichnete die Calauer Weiberfastnacht auf. „Wir drehen zurzeit im Tropical Island und begleiten hier unsere Protagonisten zum Calauer Karneval“, erklärte Produktionschefin Franziska Schulz.

Stephan Uhlig

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Bürgermeister begrüßt junge Gäste aus dem Andenland

(17.02.2009)Calaus Bürgermeister Norwin Märkisch gegrüßt junge Gäste aus dem Andenland

Besuch in der Carl-Anwandter-Schule / Chilenische Schüler erfreut über Gastgeschenk

 

Calau. Die 42 chilenischen Schüler aus Valdivia wurden gemeinsam mit Ihrer Musiklehrerin und Reisebegleiterin am Montag morgen vom Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch recht herzlich begrüßt. Gemeinsam besuchten sie die Carl-Anwandter-Schule und informierten sich, wie in Calau das Ansehen ihres Schulgründers Carl Anwandter gewürdigt wird. Zur Erinnerung überreichte der Bürgermeister jedem Schüler ein kleines Gastgeschenk.

Vom starken Schneefall etwas irritiert, aber gut gelaunt trafen sich die chilenischen Schüler am Montag früh in der Carl-Anwandter-Schule. In seiner Begrüßung würdigte Bürgermeister Norwin Märkisch die Anstrengungen des Freundeskreises Calau - Valdivia und der engagierten Eltern, dass trotz Schließung des Calauer Gymnasiums die Besuchsmöglichkeiten für chilenische Schüler aufrecht erhalten werden konnten. „Ich besuchte mit der ersten Calauer Delegation im Jahr 1996 Chile, war in Valdivia und auch in Ihrer Schule. Daher freue ich mich immer wieder, dass die chilenischen Schüler während Ihres Ferienaufenthaltes Calau besuchen und auf den Spuren von Carl Anwandter pilgern", sagte Norwin Märkisch zu den chilenischen Schülern. Zur Erinnerung an ihren Besuch in Calau verteilte der Bürgermeister gemeinsam mit Sabine Hess, Vorsitzende des Freundeskreises Calau - Valdivia, an alle Schüler ein kleines Gastgeschenk. Besonders der Pin mit dem Calauer Stadtwappen löste unter den chilenischen Schülern, die alle sehr gut Deutsch sprechen, große Freude aus. Hilmar Severin, amtierender Schulleiter der Carl-Anwandter-Schule ging kurz auf die 100jährige Schulgeschichte ein und verwies auf das Weiterleben des Andenkens an den wohl bedeutendsten Sohn der Stadt Calau. „Ich bin heute noch den Stadtverordneten dankbar, die damals den Weitblick bewiesen und den Antrag zur Namensgebung und damit zum Erhalt dieser Tradition in auf den Weg brachten", fügte der Bürgermeister hinzu.

In einem gemeinsamen Rundgang informierten sich die chilenischen Schüler über die Carl-Anwandter-Schule und die Würdigung seines Lebenswerkes in beiden Städten. Dabei waren die Schüler mächtig überrascht, als sie auf den Präsentationstafeln, die anlässlich des 100jährigen Schuljubiläums angefertigt wurden, ihre Schule in Valdivia sahen. „Valdivia ist in Deutschland nicht so sehr bekannt wie Santiago. Aber in Calau kennt fast jeder Valdivia. Darüber sind die Schüler sehr überrascht. Und sie sind sehr begeistert, wie herzlich wir hier alle aufgenommen wurden", erklärte die chilenische Lehrerin Renata Hagedorn.

Die chilenischen Gäste trafen bereits am Sonntag Abend in Calau ein und wurden von Sabine Hess in der Cafeteria der Sparkasse Niederlausitz empfangen. Den Abend verbrachten die Schüler dann gemeinsam in ihren Gastfamilien. Nach einem Abstecher nach Dresden besichtigen die chilenischen Schüler am Nachmittag die Carl-Anwandter-Apotheke und sahen, wo Anwandter einst lebte. Großes Interesse fand der Besuch des Calauer Heimatmuseums. Erika Förster übernahm ehrenamtlich die Führung und stellte den jungen Chilenen in einem kurzen Abriß die Geschichte Calaus vor. Besonders ging sie dabei natürlich auf Carl Anwandter ein, der 1850 nach Chile auswanderte und in Valdivia genau jene Schule gründete, an der Gäste heute lernen. Anwandter war das dominierende Thema unter den jungen Gästen, die erstaunt die Orginale in den Vitrinen des Museums bewunderten. Viele Fragen ergaben sich zum Leben des ehemigen Kämmerers, Bürgermeisters und Schulgründers. Begleitet wurde der Mueseumsbesuch auch von Bernd Kunze, ehemaliger Schulleiter des Calauer Gymnasiums, (heute im Ruhestand) der bereits zweimal die Schule in Valdivia besuchte und dem auch heute noch die Kontakte nach Chile und das Weiterleben der Schülerbesuche am Herzen liegen. Am Abend traf sich die Jugend dann im Calauer Jugendclub ...

Stephan Uhlig

 

Schnappschüsse in den Fotoalben ...

 

 

Foto zu Meldung: Bürgermeister begrüßt junge Gäste aus dem Andenland

Karnevals-Umzug mit dem CCC

(16.02.2009)

Calauer Karnevalisten tanzten auf Winterurlaubstour durch die Stadt
Straßenumzug des CCC / Viele Schaulustige trotzen den Schneekrümeln

 

 

Calau. Der Straßenumzug des Calauer Carneval Clubs (CCC) sorgte am Samstag in Calau wieder für fröhliche Stimmung in der Stadt. Entsprechend dem diesjährigen Motto: „Ob Sonne, Strand oder Schnee – Urlaub mit dem CCC“ tanzten die Karnevalisten bei Minusgraden und Schneekrümeln aber eher in der Winterurlaub. Auch ohne Sonnenschein säumten hart gesottenen Calauer die Straßenränder und stimmten fröhlich in die Schunkelmusik ein.

Kurz nach 13 Uhr setzte sich der Umzug des CCC von der Festwiese am Lindengarten in Gang.

Den Ton gab der Hörner- und Spielmannszug Lübbenau an. Insgesamt 20 Wagen folgten der Kapelle und jede Menge närrisches Fußvolk folgten der Musik. Bernd Doil, der beim CCC für die Logistik im Zug verantwortlich ist, meisterte seine Aufgabe mit Bravour: „Zum großen Jubiläum hatten wir 31 Wagen und zu Fuß mehr als 500 Mitwirkende. In diesem Jahr hat der Umzug seine gewohnte Länge und neben den vielen Altnauern sind wieder Gäste aus Neupeterhain und Breitenau dabei“, sagte Bernd Doil.

Sicherlich hätten es sich das Calauer Prinzenpaar ihre Lieblichkeit Prinzessin Stefanie I. & seine Tollität Prinz Michael II. gern im Iglu der Altnauer gemütlich gemacht. Aber sie harrten eisern in ihrer Sandburg aus, die an der Spitze des Zuges zunächst in Richtung Altnau fuhr. Die Calauer an der Straßenrändern jubelten dem närrischen Volk und amüsierten sich über die herrlich hergerichteten Wagen. „Das ist jedes Jahr lustig und die Mitglieder beim CCC haben auch immer wieder tolle Ideen“, stellte Monika Urban fest und wusste auch gleich noch ein Rezept gegen das Frieren: „Wir schauen uns den Zug an und dann gehen wir mit und Schunkeln. Dann friert auch niemand“, meinte die Calauerin. Auch die Jüngsten erfreuten sich der bunten Kostüme und fliegenden Kamelle: „Die Bonbons sind lecker. Wenn ich schnell genug bin, kann ich den Zug gleich an mehreren Stellen in Calau sehen“, stellte die 12jährige Luisa fest und verschwand in der Menge.

Im Gefolge des Prinzenpaares marschierte die Garde und der große Wagen des Elfer-Rates. Mittendrin die vielen Tanzgruppen des CCC mit den Minis, den Glitzerfunken, Sternchen und Rot-Weiß-Funken, die schon mitten auf dem Asphalt begeisternde Tanzeinlagen lieferten. Das Kinderprinzenpaar mit Prinzessin Olivia I & Prinz Jan II. jubelte aus einer edlen Kutsche den Calauern zu. „Ich fahre das Kinderprinzenpaar jetzt schon mehr als 20 Jahre. Das gehört einfach dazu und es macht mir immer wieder großen Spaß“, meinte Karl Brunsch aus Saßleben an den Zügeln.
Traditionelle Gäste beim Calauer Umzug sind die Neupetershainer, die mit rund 25 Kostümen den Umzug bereicherten. Gleich mit einem großen Wagen folgte der Fastnachtsclub Breitenau. „Wir waren beim großen Jubiläumsumzug hier und jetzt kommen wir jedes Jahr. Das ist einfach toll hier“, sagte Dirk Dietrich. Passend zum Calauer Thema präsentierten sie ihr Motto „Wellness auf dem Bauernhof“.

Und was wäre der Umzug ohne des CCC ohne die Altnauer Karnevalisten ? Sie stellten allein schon sieben kreative Bilder. “Die Altnauer sind traditionell stark vertreten. Wir haben etwa einen Monat an unseren Wagen gebaut und a macht es natürlich großen Spaß, diese Bilder in Calau zu präsentieren“, meinte der Altnauer Chef-Organisator Mario Kamenz. Bildlich gesehen rieten sie den Calauer Urlaub im „Dschungelcamp“, bei der „Brockenhexe“, im „Iglu-Hotel“ oder am „Ballermann“ zu machen. Schlusswagen war auch in diesem Jahr der Truck des 1.SV Lok Calau.

Entlang der Mühlenstraße orientierte sich der Umzug dann wieder zurück in die Stadt, bog in die Otto-Nuschke-Straße, rückte über die Lindenstraße immer näher zum Marktplatz zum großen Finale vor.

Noch bis zum 25. Februar dauert die Regentschaft des Calauer Prinzenpaares ihre Lieblichkeit Prinzessin Stefanie I. & seine Tollität Prinz Michael II., ehe dann nach Aschermittwoch wieder Bürgermeister Norwin Märkisch das Zepter in Calau schwingen darf.
Bis dahin regieren die Jäcken und machen noch eine ganze Menge los in der Stadt der Kalauer.

 

Termine 

Am Donnerstag sind zur Weiberfastnacht scharfe Scheren unterwegs, einen Tag später gibt es ab 15 Uhr den traditionellen Seniorenfasching und Samstag, den 21. Februar veranstaltete der CCC ab 14 Uhr den Kinderfasching in der Stadthalle und um 19.33 Uhr die zweite Abendveranstaltung.

Stephan Uhlig (stu)

Weiter Fotos vom Straßenumzug in calau finden Sie unter Aktuelles und Schnappschüsse. Viel Spaß !

Foto zu Meldung: Karnevals-Umzug mit dem CCC

Chilenische Schüler aus Valdivia in Calau herzlich empfangen

(16.02.2009)Chilenische Schüler in Calau herzlich empfangen


Am Sonntag Abend trafen bei mächtigem Schneetreiben 42 chilenische Schüler aus Valdivia in Calau ein und wurden in der Cafeteria der Sparkasse Niederlausitz herzlich empfangen.

Bereits im Vorfeld warten Calauer Schüler und Gasteltern in der Sparkasse auf ihre Gäste und zwischen Aufregung und Gelassenheit war doch eine positive Anspannung spürbar. Dann bog der Reisebus um die Ecke ...

Kaum betraten die chilenischen Gäste Calauer Boden, wurden sie bereits von der Presse empfangen. Den Spaß ließen sie sich auch nicht nehmen, ehe es dann rauf in die Wärme der Cafeteria der Sparkasse ging.

Mit "Herzlich Willkommen in Calau ! Ich begrüße Sie ... " empfing Sabine Hess, Vorsitzende des Freudneskreises Calau - Valdivia, gemeinsam mit Petra Thiemig, Mario Karwath, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung sowie vielen Schülern und Gasteltern die Chilenischen Jugendlichen. Nachdem kurz noch einmal die Planung der bevorstehenden und sicherlich aufregenden Tage durchgesprochen wurde, teilten sich die chilenischen Gäste auf und werden den Abend bei ihren Gastfamilien verbringen.

Am Montag morgen erwartet der Calauer Bürgermeister, Norwin Märkisch, die chilenischen Schüler zu einem Besuch in der Carl-Anwandter-Schule. Tagsüber machen die Gäste einen Abstecher nach Dresden und werden am Nachmittag auf den Spuren von Carl-Anwandter das Calauer Heimatmuseum, die Carl-Anwandter-Apotheke sowie die Innenstadt besichtigen.

Am Abend trifft sich die Jugend dann im Calauer Jugendclub ...

Stephan Uhlig

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Chilenische Schüler aus Valdivia besuchen Calau

(11.02.2009)
Chilenische Schüler aus Valdivia besuchen Calau

Deutsch-chilenischer Abend mit dem Freundeskreis Calau - Valdivia

 

Am kommenden Sonntag werden in Calau 42 chilenische Schüler aus Valdivia in Calau erwartet, die während ihrer Deutschland-Ferien für drei Tage die Stadt besuchen. Zu diesem Anlass veranstaltete der Freundeskreis Calau - Valdivia in der Cafe-Teria der Sparkasse Niederlausitz einen Deutsch-Chilenischen Abend, diskutierte gemeinsam mit den Calauer Gasteltern und ehemaligen Schülern des einstigen Carl-Anwandter - Gymnasiums den geplanten Ablauf der geplanten Veranstaltungen.

In gewohnter Tradition sind in der kommenden Woche chilenische Schüler vom „Instituto Aleman Carlos Anwandter" aus Valdivia in Calau zu Gast. Möglich wurde dieser Besuch durch das Engagement des Freundeskreises Calau-Valdivia, sowie zahlreicher Eltern und Schüler des einstigen Carl-Anwandter - Gymnasiums Calau. „Natürlich ist es unser Bestreben, dass auch künftig Schüler aus Valdivia während ihrer großen Ferien unsere Stadt Calau besuchen und kennen lernen können. Daher freuen wir sehr, dass sich ehemalige Schüler des früheren Calauer Gymnasiums, die meist selbst schon in Chile waren, gemeinsam mit ihren Eltern hier so einbringen", sagte Petra Thiemig einleitend, bevor sie auf die Details des Veranstaltungsplans einging. Demnach werden die chilenischen Gäste am Sonntag Abend auf dem Busbahnhof empfangen und verbringen den ersten Abend bei ihren Gastfamilien verleben. Am Montag werden die chilenischen Schüler die Carl-Anwandter - Schule sowie im Heimatmuseum besuchen. Weiterhin werden Sie in einem kleinen Rundgang die Stadt Calau und mit der Carl-Anwandter - Apotheke die einstige Wirkungsstätte des Gründers ihrer Schule kennen lernen. Abends organisieren ehemalige Schüler gemeinsam mit dem Leiter des Jugendclubs, Klaus Winzer, in der Mühlenstraße einen gemeinsamen Jugendabend. Für Dienstag ist dann bereits für die chilenischen Gäste die Weiterreise nach Nürnberg geplant. Für die Gasteltern sollte der Besuch recht unproblematisch sein. Allerdings gab eine Schülerin einen interessanten Hinweis: „Sie brauchen nicht extra eine Torte zur Begrüßung backen, aber der Internetanschluss sollte in Ordnung sein", bemerkte  Lisa Kubik in der Diskussionsrunde.

Gisela Gebauer und Mario Karwath gaben in einer Bilder-Dokumentation einen kleinen Reisebericht von ihrem Besuch in Chile im Oktober 2008, anlässlich des 150jährigen Schuljubiläums des „Instituto Aleman Carlos Anwandter" in Valdivia. Mario Karwath, der als Abgeordneter der Stadt Calau und Vorsitzender des ehemaligen Schulfördervereins des Calauer Gymnasiums bemerkte u.a.: „Wir haben bestehende Kontakte aufgefrischt und neue geknüpft. Langfristiges Ziel sollten weitere Verbindungen beider Städte auf unterschiedlichster Ebene werden, vor allem im kulturellen Bereich. Denkbar wären auch Auslandssemester für Studenten oder ein lebendiger Erfahrungsaustausch in sozialen Belangen wie Gesundheitswesen oder Kindertagesstätten", so Mario Karwath. 

Auf die Weiterentwicklung der bestehenden Verbindungen zwischen Calau und Valdivia gingen im Anschluss die Vorsitzende des Freundeskreises Sabine Hess sowie der ehemalige Schulleiter Bernd Kunze ein, die erst kürzlich zu Gesprächen in der chilenischen Botschaft eingeladen waren. „Es gibt ganz interessante Ideen und wir prüfen nun, wo wir uns einbringen können", meinte Bernd Kunze und stellte ein Projekt vor, in dem chilenische Studenten das Segelschiff „Hermann", mit dem Anwandter und weitere 84 Emigranten Chile erreichten, nachbauen wollen. „Weiterhin laufen gemeinsame Bemühungen mit dem Kultur-Attaché Jorge E. Schindler im Sommer ein Ensemble in Calau zu begrüßen", sagte Sabine Hess.    

Stephan Uhlig       

 

 

 

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Veranstaltungen

11.09.2010
bis
12.09.2010
Kreisjungtierschau der Rassekaninchen in Calau
Kleintierzuchtverein Calau und Umgebung
Kreisjungtierschau der Rassekaninchen in der "Ernst-Mähler" - Halle in ... [mehr]
 
11.09.2010
10:00 Uhr
Herbstfest auf dem Bauernmarkt zwischen Sonnenblumen und Stollenreiten
Calauer Futtermittel- & Bauernmarkt
Bauern und Landwirte präsentieren ab 10 Uhr Köstlichkeiten der Region und Produkte aus ... [mehr]
 
11.09.2010
14:00 Uhr
Stollenreiten in Calau zum Herbstfest auf dem Bauernmarkt
Calauer Futtermittel- & Bauernmarkt
Stollenreiten in Calauzum Herbstfest auf dem Bauernmarkt Wer sich selbst nicht aufs hohe Ross ... [mehr]
 
12.09.2010
10:00 Uhr
Tag des offenen Denkmals
Motto 2010 "Kultur in Bewegung -Reisen, Handel und Verkehr" Zahlreiche Veranstaltung ... [mehr]
 
14.09.2010
Seminar zum Thema Verein als Arbeitgeber in Potsdam
Kreissportbund OSL e.V.
Am 14.09.2010 findet in Potsdam ein Seminar zum Thema Verein als Arbeitgeber statt. Die genauen ... [mehr]
 
16.09.2010
Seminar zum Vereins(Steuer) Recht in Berlin
Kreissportbund OSL e.V.
Am 16.09.2010 findet in Berlin ein Seminar zum Thema Vereins(Steuer) Recht statt. Die genaue ... [mehr]
 
22.09.2010
13:00 Uhr
Kremserfahrt durch die Calauer Schweiz
Calauer Schweiz
Eine Kremserfahrt ist ein bleibendes Erlebnis für jung und alt, für den Romantiker ... [mehr]
 
25.09.2010
End of the Road mit Zix Hands in Calau
Gaststätte During
Die Calauer Biker feiern "End of the Road" und Zix Hands , eine ACDC Cover-Band aus ... [mehr]
 
25.09.2010
09:00 Uhr
Radtour in die Bergbaufolgelandschaft - Altdöbern
Napoleon–Eiche in Calau
Radtour in die Bergbaufolgelandschaft zum Altdöberner See und IBA-Terassen in ... [mehr]
 
02.10.2010
bis
03.10.2010
Calauer Handwerksmesse
Sporthalle Calau
Regionale und überregionale Handwerker rund um Hausbau und Grundstück sowie Handwerker ... [mehr]
 
08.10.2010
09:00 Uhr
Robert Schlesier - Gedenklauf
"Robert Schlesier" Schule
Traditioneller Gedenklauf der ... [mehr]
 
09.10.2010
20:00 Uhr
Irischer Abend in Calau
Gaststätte During
Erin Circle aus Cottbusbegeistern mit einer mitreißenden Tanzshow, die den Bogen von ... [mehr]
 
16.10.2010
08:00 Uhr
Wandern in Spremberg
Wandern mit dem Spremberger ... [mehr]
 
22.10.2010
Ausstellung der Branitzer Malgruppe in Calau
Calauer Info - Punkt
Die Künstler der Branitzer Malgruppe unter der Leitung der Cottbuser Malerin Gabrielle Gittel ... [mehr]
 
22.10.2010
17:00 Uhr
Allgemeine Rechtsirrtümer - Infos von Rechtsanwalt Vetter in Calau
Calauer Info - Punkt
Info - Veranstaltung mit Rechtsanwalt Vetter Thema: "Allgemeine Rechtsirrtümer aus der ... [mehr]
 
24.10.2010
10:00 Uhr
Tag der Ortschronisten in Potsdam
Heimatverein Calau e.V.
... [mehr]
 
29.10.2010
18:00 Uhr
Afrika - Im Auftrag der Geier ---> Buchlesung in der Stadtbibliothek Calau
Stadtbibliothek Calau
  Afrika - Im Auftrag der GeierEine Lesung mit Maxi Hill AFRIKA - Im Auftrag der ... [mehr]
 
06.11.2010
20:00 Uhr
Monokel Blues Band in Calau
Gaststätte During
We are back again ... Siedend heißer elektrischer Blues und der sumpfige Groove des ... [mehr]
 
07.11.2010
09:30 Uhr
Landesbereichseinzelmeisterschaften "Lausitz" im Tischtennis der Damen u. Herren in Calau
Sporthalle Calau
Die Kunst mit dem kleinen Zelluloid-Ball heißt Tischtennis. Die besten ... [mehr]
 
11.11.2010
11:11 Uhr
Sturm auf das Calauer Rathaus
Marktplatz Calau
Beginn der fünften Jahreszeit Der CCC mit sein Prinzengarde, Funken und dem ... [mehr]
 
13.11.2010
19:33 Uhr
Carneval in Calau
Stadthalle Calau
Die erste Abendveranstaltung der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 
15.11.2010
19:00 Uhr
Calauer Heimatstammtisch Nr. 110 - "Auf alten sächsichen Straßen ... "
Hotel zur Post
Die Calauer Heimatfreunde sind wieder unterwegs - diesmal allerdings eher virtuell. ... [mehr]
 
19.11.2010
bis
21.11.2010
Kleintierzuchtvereins - Schau in Calau
Kleintierzuchtverein Calau und Umgebung
Vereinsschau des KTZV Calau mit Vereinsschau des Niederlaustzer ... [mehr]
 
20.11.2010
19:33 Uhr
Carneval in Calau
Stadthalle Calau
Die zweite Abendveranstaltung der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 
04.12.2010
bis
05.12.2010
Weihnachtsmarkt in Calau
Marktplatz Calau
mit dem Hotel zur Post - Ein stimmungsvolles Marktarrangement, traditionelles Handwerk, ... [mehr]
 
04.12.2010
08:00 Uhr
Adventwanderung
Wanderleiter:        Joachim Wuttke ... [mehr]
 
25.12.2010
20:00 Uhr
Weihnachtstanz in Calau
Stadthalle Calau
natürlich in der Calauer Stadthalle ...Nähere Informationen über das Hotel zur Post ... [mehr]
 
31.12.2010
10:00 Uhr
37. Silvesterlauf des RSV Calau
Goldborn Werchow – Tor der Calauer Schweiz
Traditioneller Silvesterlauf des RSV Calau mit Start und Ziel am Goldborn (nahe der Stegschenke)mit ... [mehr]
 
31.12.2010
20:00 Uhr
Große Calauer Silvesterparty
Stadthalle Calau
in der Calauer Stadthalle ...Nähere Informationen unter Tel.: 03541 / 23 ... [mehr]
 
08.01.2011
bis
09.01.2011
Hauptschau Englische Groß- und Zwergkröpfer in Calau
Kleintierzuchtverein Calau und Umgebung
Hauptsschau Englische Groß - und Zwergkröpfer in der "Ernst-Mähler" ... [mehr]
 
19.02.2011
13:00 Uhr
Carnevasumzug durch Calau
Narrenzeit auf den Calauer Straßen der CCC feiert Straßen-Carneval mit ... [mehr]
 
20.02.2011
09:00 Uhr
Zampern in Calau
Der CCC geht zampern !!! ... und alle Narren und Narrhalesen der fünften Jahreszeit ... [mehr]
 
26.02.2011
19:33 Uhr
Carneval in Calau
Stadthalle Calau
Die dritte Abendveranstaltung der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 
03.03.2011
19:33 Uhr
Weiberfastnacht in Calau
Stadthalle Calau
Die Weiberfastnacht der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 
04.03.2011
15:00 Uhr
Seniorenfasching in Calau
Stadthalle Calau
Wer will lustige Senioren sehn ? Der muss in die Calauer Stadthalle gehn !!! Seniorenfasching ... [mehr]
 
05.03.2011
14:00 Uhr
Kinderfasching in Calau
Stadthalle Calau
Kinderfasching in der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 
05.03.2011
19:33 Uhr
Carneval in Calau
Die vierte Abendveranstaltung der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 
07.03.2011
09:00 Uhr
Schulfasching in Calau
Stadthalle Calau
In der Schule ist heute "Holiday" !!! Die fünfte Jahreszeit macht Station in der ... [mehr]
 
07.03.2011
19:33 Uhr
Rosenmontagsball in Calau
Stadthalle Calau
Rosenmontag - der Höhepunkt der fünften Jahreszeit mit dem CCC in der Calauer ... [mehr]
 

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