Gedenkstein für die Opfer des Stalinismus

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*Gedenkstein* an der ehemaligen "Grünen Hölle" von Calau

von 1945 bis 1950 Gefangenenkeller des NKWD

 

Die Stadt Calau und die „Vereinigung der Opfer des Stalinismus" setzten 1996 den Gedenkstein, einen Findling, auf dem steht: „ZUM GEDENKEN AN DIE UNSCHULDIGEN OPFER DER STALINISTISCHEN WILLKÜR".

Im Sockel des Steins wurde eine kupferne Schatulle eingemauert, die Dokumente zu diesem NKWD-Gefängnis enthält. Von hier aus kamen die Gefangenen in Sonderlager, einige wurden nach Sibirien weiter deportiert. Unter ihnen waren

Jugendliche und Gegner der Zwangsvereinigung KPD / SPD. Nur etwa die Hälfte von ihnen kehrte zurück.

 

Der ehemalige Häftling Manfred Schaffarzick bearbeitete auch den Gedenkstein in Calau, der vor einem Wohnhaus in der Finsterwalder Straße am Luckauer Tor steht, das in der Nachkriegszeit von der sowjetischen Besatzungsmacht genutzt wurde und der sowjetischen Geheimpolizei für Vernehmungen und als Gefängniskeller diente. Im Volksmund wurde dieses Haus GRÜNE HÖLLE genannt.

Finsterwalder Straße
03205 Calau