Calauer Witzerundweg

Vorschaubild Calauer Witzerundweg

„Wer diese Stadt noch nicht gesehen, der müsst´ zur Strafe barfuß gehen!“ Dieser Reim war einst Leitspruch der Calauer Schustergesellen. Eben jene sorgten dafür, dass die Stadt für genau das steht, was schon ihr Name verrät. Denn die sprichwörtlichen Kalauer stammen wirklich aus Calau. Und das ging so:

Seit dem 19. Jahrhundert, damals wurde Calau tatsächlich noch mit K geschrieben, da waren es die im Ort ansässigen Schustergesellen, die den doppeldeutigen Wortwitz prägten. Um sich manch lange Nacht in der Werkstatt (oder der Schankstube…) gesellig zu machen, erzählten sie sich eben jene Anekdoten. Diese nahmen häufig auch augenzwinkernd die eine oder andere Calauer Eigenheit aufs Korn.

 

Witzerundweg-Tafel am Standort Dunkelsburg.Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

 

Dem Berliner Journalisten Ernst Dohm ist es zu verdanken, dass die Wortwitze aus der kleinen Niederlausitzer Stadt ihre Reise in die Welt antraten. Er notierte die teils aberwitzigen Scherze, Sprüche und Geschichten der Schuster und druckte sie in der Rubrik „Aus Kalau wird berichtet“ der Satirezeitschrift „Kladderadatsch“ ab. Der Kalauer war geboren und fortan eng mit der Geschichte der Stadt verbunden.

Um dem Rechnung zu tragen, weihte die Stadt 2011 den einmaligen Witzerundweg ein. An derzeit 25 prägnanten Plätzen in der Innenstadt sind Tafeln angebracht, die neben den Informationen zur Stadtgeschichte mit einem echten Kalauer gespickt sind. Und: der Schuster als Bronzeskulptur begegnet dem Gast an so mancher Station. Seit seiner Einweihung hat der Calauer Witzerundweg tausende Gäste erfreut, begeistert und zum Schmunzeln gebracht. Denn sogar der Calauer Bürgermeister bekommt hier sein Fett weg: „Warum kommt der Calauer Bürgermeister barfuß ins Rathaus? Damit man ihm nichts in die Schuhe schieben kann.“

 

Schusterjunge

 

Ein Flyer mit Stadtplan über die Calauer Innenstadt gibt den Besuchern bei einem Rundgang Orientierung. Erhältlich ist dieser im Calauer Rathaus, im Calauer Info-Punkt (Cottbuser Straße 32) sowie in einer Box an der Stadtplan-Anlage vor dem Rathaus. Oder Sie laden sich den Flyer Witzerundweg hier kostenfrei als PDF-Datei auf Ihr Endgerät: Flyer Witzerundweg

 

Noch Fragen? Wenden Sie sich gern an das Sachgebiet Tourismus / Stadtmarketing der Stadt Calau, Tel. 03541 / 891-111 - hier erhalten Sie auch den einen oder anderen Fanartikel für Fans der Kalauer...

 

Flyer Witzerundweg


Aktuelle Meldungen

Calau entwickelt ein integriertes Tourismuskonzept

(25.09.2025)

Die Stadt Calau möchte den lokalen Tourismus fördern. Hierzu wurden die CIMA Beratung + Management GmbH und die tourismus plan B GmbH mit der Erarbeitung eines integrierten Tourismuskonzeptes beauftragt. Gemeinsames Ziel der Projektpartner ist es, die Stärken von Calau und seinen Ortsteilen nachhaltig zu bündeln, das Besuchserlebnis für Gäste zu verbessern, die regionale Wertschöpfung zu steigern und Calau im Wettbewerb mit anderen Reisezielen zukunftssicher zu positionieren.

 

Der Projektauftakt erfolgte am 15. September. Bei einer Auftaktveranstaltung im historischen Trauzimmer des Rathauses wurden Meilensteine des Projektes, mögliche Beteiligungsformate und erste Ziele definiert. An dem Treffen beteiligte sich eine im Vorfeld festgelegte Arbeitsgruppe aus Vertretern der Verwaltung sowie lokalen Partnern der Tourismusbranche. Bei einer zuvor durchgeführten Ortsbegehung erfolgte eine erste Bestandsaufnahme. Im Fokus standen hierbei unter anderem der Witzerundweg, die Innenstadt, der „Luckaitztaler Ziegelturm“ sowie weitere Kirchen und Sehenswürdigkeiten der Stadt sowie in den Ortsteilen. In Augenschein genommen wurden außerdem natur- und kulturbezogene Orte wie die „Calauer Schweiz“ und die Teichlandschaften.

Vom 1. bis 31. Oktober 2025 werden Einwohnerinnen und Einwohner sowie Gäste zur aktuellen Situation und den Potenzialen von Calau befragt. Der Fragebogen kann den Calauer Stadtnachrichten/Amtsblatt, Ausgabe Oktober 2025, in gedruckter Form entnommen oder direkt online unter folgendem Link ausgefüllt werden: www.calau.de/tourismuskonzept

 

 Im Rahmen einer Befahrung der touristisch relevanten Orte in Calau und den Ortsteilen wurde am 15. September auch das Freibad Calau angesteuert. In der abgelaufenen Saison konnten dort über 12.000 Badegäste gezählt werden. Im Freibad waren anwesend (von links): Bürgermeister Marco Babenz, Andreas Lorenz, geschäftsführender Gesellschafter von tourismus plan B, Janne Burger, Projektleiterin von CIMA Beratung + Management GmbH und Franziska Wölkerling, Wirtschaftsförderin der Stadt Calau. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer 

 

Für Bürgermeister Marco Babenz bilden die Arbeiten am Tourismuskonzept einen entscheidenden Baustein für die zukünftige Entwicklung von Calau und seinen Ortsteilen: „Unsere Kommune hat eine Menge zu bieten und mit dem ‚Kalauer‘ ein echtes Alleinstellungsmerkmal. Das Tourismuskonzept wird dabei helfen, uns noch mehr auf unsere Stärken zu besinnen und somit damit auch die wirtschaftliche Entwicklung zu fördern.”

 

Die Stadt Calau liegt genau zwischen den Tourismusregionen Lausitzer Seenland und Spreewald. Seit 2007 ist die Kommune aktives Mitglied im Tourismusverband Spreewald. Ziel des integrierten Tourismuskonzeptes wird es auch sein, die Stadt und ihre Ortsteile mit ihrer so bedeutenden Lage genau an der Nahtstelle der beiden touristischen Regionen zu positionieren. Im weiteren Verlauf der Konzepterstellung wird es im Rahmen der Sitzungen des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus sowie in der Stadtverordnetenversammlung weitere Informationen zum Projektstand geben. Auch hierzu sind laut Bürgermeister Marco Babenz alle Interessierten schon jetzt herzlich eingeladen.

Foto zur Meldung: Calau entwickelt ein integriertes Tourismuskonzept
Foto: Mit dem einmaligen Witzerundweg unterstreicht die Stadt Calau ihre Rolle als Geburtsstätte der „Kalauer“. Er verbindet die Historie des Wortwitzes mit der Stadtgeschichte und lockt jährlich zahlreiche Gäste in die historische Innenstadt. Im künftigen Tourismuskonzept wird er einen Schwerpunkt bilden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calauer Witzerundweg wird Hauptdarsteller in den Sozialen Medien

(10.07.2025)

Seit 2011 lockt der einmalige Calauer Witzerundweg Gäste aus Nah und Fern in unsere Innenstadt. Ab dem heutigen Tag könnten es noch einige mehr werden, denn im Laufe des Nachmittages geht ein speziell produzierter Videoclip auf den Social-Media-Accounts vom Tourismusverband Spreewald online. Jan Hornhauer, bei der Stadt Calau zuständig für das Sachgebiet Tourismus, erläutert die Hintergründe dieser Produktion: „Calau ist seit 2007 Mitglied im Tourismusverband und konnte in der Vergangenheit bereits häufiger von gezielten Werbeaktionen wie Fotoshootings profitieren. Am 1. Juli weilte ein Team der Lübbener Agentur Yellow Moses in der Stadt, um per Kamera und Drohne Aufnahmen zur Bewerbung von Innenstadt und Witzerundweg anzufertigen.“ 

 

Der produzierte Clip ("Reel") soll dazu beitragen, noch mehr Menschen von Calau und der Spreewald-Region als potentielles Urlaubsziel zu überzeugen. Auch wenn es in Calau nicht die typischen „Spreewald-Klassiker“ wie Gurken, Trachten und Spreewaldkähne gibt. „Das ist im Rahmen der Marketingstrategie des Tourismusverbandes aber genau der Wunsch. Der Spreewald soll nicht nur auf eine bestimmte Nische reduziert werden. Vielmehr soll eine ganze Bandbreite an Möglichkeiten in den Fokus rücken, auch fernab der klassischen Spreewaldorte“, so Jan Hornhauer weiter. Kernthemen bei der Bewerbung von Calau ist neben dem Witzerundweg vor allem die malerische Calauer Schweiz als Wandergebiet für Aktive. Aber auch lokale Ausflugsziele und Sehenswürdigkeiten, etwa das Erlebnis-Freibad, die „Mobile Welt des Ostens“ oder der Adler- und Jagdfalkenhof Werchow, wurden in der Vergangenheit aktiv durch den Tourismusverband beworben.

 

Ab heute Nachmittag, etwa ab 17:30 Uhr, sind die Clips online zu finden. Hier die Links zu den Accounts:

 

 

Foto zur Meldung: Calauer Witzerundweg wird Hauptdarsteller in den Sozialen Medien
Foto: Ein Fotograf der Agentur "Yellow Moses" begleitete die Models auf dem Rundgang durch die Innenstadt und entlang des Witzerundweges. Das produzierte Video ist ab heute online. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Am 3. Dezember gibt es wieder "Kalauer statt Knöllchen"

(27.11.2024)

Auch in diesem Jahr dürfen sich Parksünder in der Calauer Innenstadt auf einen besonderen Tag freuen: Am Dienstag, den 3. Dezember, verteilt Politeur Jörg Suchomel wieder „Kalauer statt Knöllchen“. Diese einmalige Aktion sorgt seit vielen Jahren für gute Laune und ist beliebte Tradition in der Geburtsstadt der Kalauer. 

 

Anstelle eines Bußgeldbescheids erhalten die „Ertappten“ einen humorvollen Kalauer mit einem augenzwinkernden Gruß vom Calauer Bürgermeister Marco Babenz. Darüber hinaus warten kleine Präsente auf die Parksünder. Die Aktion zieht inzwischen nicht nur Einheimische an. Sogar Gäste aus Berlin und anderen Regionen kamen deswegen extra nach Calau, um sich amüsant „abkassieren“ zu lassen.

 

Der 3. Dezember bietet jedoch noch mehr: Parallel zu „Kalauer statt Knöllchen“ findet der Calauer Großmarkt statt. Hier können Besucher regionale Produkte entdecken und kaufen. Zudem laden die Geschäfte der Innenstadt zu einem gemütlichen vorweihnachtlichen Einkaufsbummel ein.

Foto zur Meldung: Am 3. Dezember gibt es wieder
Foto: Politeur Jörg Suchomel verteilt am 3. Dezember wieder „Kalauer statt Knöllchen“. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Tafeln auf dem Calauer Witzerundweg wurden erneuert

(29.06.2023)

Im Rahmen der jährlichen Überprüfung der Tafeln auf dem Calauer Witzerundweg wurden im Frühjahr insgesamt zehn beschädigte Tafeln festgestellt. In den meisten Fällen waren es Alterserscheinungen, die einen Austausch notwendig machten. Nur in ganz wenigen Fällen war Vandalismus der Grund für den Tausch. Am 13. Juni hat Maik Liesk von der beauftragten Calauer Firma TOPLINE die letzten neuen Tafeln montiert. Die Stadt Calau hat jährlich einen Grundbetrag für die Instandhaltung der touristischen Infrastruktur im Haushalt eingeplant. Eingeweiht wurde der Witzerundweg im Jahr 2011 und zählt nach wie vor zu den touristischen Höhepunkten unserer Stadt.

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Foto: Maik Liesk beim Austausch der letzten erneuerten Tafel am Burglehnhaus. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Nächste Ausfahrt: Calauer Witzerundweg!

(11.11.2021)

Als Alleinstellungsmerkmal der Stadt Calau hat der Witzerundweg seit 2011 bereits tausende Gäste aus Nah und Fern erheitert, begeistert und erfreut. Damit nun noch mehr Menschen in den Genuss dieses bundesweit einzigartigen Weges kommen können, wurden vor einigen Wochen entsprechende Schilder an der Autobahnabfahrt der A 13 (Anschlussstelle Bathow) aufgestellt. „Damit geht ein lange gehegter Wunsch in Erfüllung, denn mit diesen Schildern gelingt es uns noch besser, auf den Reiz unserer ´kerngesunden Kleinstadt mit Witz´ hinzuweisen“, berichtet der Calauer Bürgermeister Werner Suchner. Aufgestellt wurden die Schilder durch den Landesbetrieb für Straßenwesen.

 

Wegweiser

 

Hintergrund:

Seit 2011 hat der einmalige Witzerundweg in der „Kerngesunden Kleinstadt mit Witz“ schon tausende Gäste aus Nah und Fern erfreut. An 25 Stationen in der Innenstadt lässt sich so einerseits Stadtgeschichte hautnah informieren. Gleichwohl gibt es an den aufgedruckten Tafeln echte „Kalauer“ serviert. Denn Calau gilt als die Geburtsstadt des „Kalauers“, des so genannten Wortwitzes. Die seit dem 19. Jahrhundert hier tätigen Schuster kreierten Witze am laufenden Band, neben den örtlichen Gegebenheiten witzelten sie über die Doppeldeutigkeit so manches Wortes. Diese trugen die Schuster weiter in die Welt, Ernst Dohm brachte sie in die Berliner Satirezeitung „Kladderadatsch“ und so festigte bis heute der Begriff des „Kalauers“ im Volksmund.

Foto zur Meldung: Nächste Ausfahrt: Calauer Witzerundweg!
Foto: Nächste Ausfahrt: Calauer Witzerundweg!

Am Donnerstag gibt es wieder „Kalauer statt Knöllchen“

(30.11.2020)

Parken ist am 3. Dezember in Calau eine echte Sünde wert. Denn Corona zum Trotz lädt die „Kerngesunde Kleinstadt mit Witz“ wieder alle Autofahrer dazu ein, nach Herzenslust falsch zu parken. Wie immer straffrei – aber nur an diesem Tag!

Der Calauer Politeur Jörg Suchomel ist tagtäglich auf den Straßen seiner Stadt unterwegs, um Parksünder aufzuspüren. Und dennoch zeigt er sich an zwei Tagen im Jahr von seiner augenzwinkernden Seite: „An den Donnerstagen vor Ostern und dem Nikolaustag machen wir unserem Namen als Stadt der Kalauer alle Ehre und verteilen ´Kalauer statt Knöllchen´.“ So einmalig die Aktion ist, so beliebt ist sie auch. Laut Suchomel reisen an diesem Tag extra Leute an, um ein Knöllchen zu kassieren: „Die wollen alle humorvoll abkassiert werden. Sogar mit Berlinern bin ich ins Gespräch gekommen, die von der Aktion hörten und spontan hergekommen sind.“ Neben einem freundlichen Hinweis auf den Verstoß an sich, denn die STVO wird ja nunmal nicht außer Kraft gesetzt, lockt an diesem Tag für alle Sünder ein kleines Präsent und ein echter Kalauer – unterschrieben von Bürgermeister Werner Suchner.

Damit sich das Falschparken zusätzlich lohnt, laden die Händler auf dem Markt sowie Geschäfte der Innenstadt zum gemütlichen vorweihnachtlichen Bummel. Aber Achtung: Spätestens ab 4. Dezember kosten die Knöllchen in Calau wieder echtes Geld…

Foto zur Meldung: Am Donnerstag gibt es wieder „Kalauer statt Knöllchen“
Foto: Am Donnerstag, den 3. Dezember, verteilt der Calauer Politeur Jörg Suchomel (rechts im Bild) wieder „Kalauer statt Knöllchen“. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Heute Abend: Der MDR berichtet aus Calau

(12.03.2020)

Am 20. Februar besuchte ein MDR-Kamerateam um Moderatorin Madeleine Wehle Calau, um für die beliebte Sendung "Außenseiter Spitzenreiter" Aufnahmen anzufertigen. Heute Abend ab 19.50 Uhr ist der Beitrag im MDR dann zu sehen. Begleiten Sie dabei Madeleine Wehle auf den Spuren der Kalauer...

 

Mehr Infos zur Sendung

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Foto: Auch der einmalige Witzerundweg stand im Fokus des MDR-Teams. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

„Außenseiter Spitzenreiter“ auf den Spuren der Kalauer

(21.02.2020)

Ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) besuchte am 20. Februar die Stadt Calau. Gedreht wurden zahlreiche Szenen für die beliebte Kultsendung „Außenseiter Spitzenreiter“. Dabei kam das Team um Moderatorin Madeleine Wehle in Kontakt zu vielen Calauern, von denen die Moderatorin vor allem eines hören wollte: Echte Kalauer!

 

Angefangen hat alles mit einer Anfrage von MDR-Mitarbeiter Andreas Piasek an die Pressestelle der Stadt Calau: „Anlässlich einer Themenwoche des MDR zum Thema Humor planen wir zur Zeit eine Sendung, welche Witze in den Fokus nehmen wird.  Dazu haben wir folgende Idee: Wir wären sehr gern mit unserer Moderatorin Madeleine Wehle in Calau zu Gast und würden Calauer ihre Lieblingskalauer, bzw. Witze erzählen lassen.“

 

Gesagt, getan und so war das Kamerateam den ganzen Tag in der Stadt unterwegs, um echte Kalauer von echten Calauern einzusammeln. Aber natürlich auch, um die Geschichte der Kalauer zu erkunden. Neben den Steppkes der Naturkita „Sonnenblume“ in Werchow und Bürgermeister Werner Suchner waren auch Friseurmeister Martin Wrobel, Tischlermeister Frank Bareinz und Tanzschulleiterin Revana Lidia Rudolph mit von der Partie. Und weil an jenem Donnerstag auch die Damen des CCC  zur traditionellen Weiberfastnacht durch die Straßen zogen, dürfte es ein amüsantes, farbenfrohes und vor allem lustiges Bild unserer Stadt ergeben.

 

Wer sich davon überzeugen möchte: Die nächste Ausgabe von „Außenseiter Spitzenreiter“ wird am Donnerstag, den 12. März, am 19.50 Uhr im MDR gesendet.

 

 

Hintergrund

Mit der Neugierde ist es ja so eine Sache – ist sie nun Tugend oder doch eher Laster? Auf jeden Fall ist sie das Grundprinzip der am längsten laufenden Unterhaltungssendung des Deutschen Fernsehens: Außenseiter Spitzenreiter.

Seit dem 18. Juni 1972 gibt es die Kuriositätenshow. Gründervater ist Hans-Joachim Wolfram. Er moderierte die Sendung nicht nur, sondern ist auch ihr Erfinder. Seit 2012 geht Madeleine Wehle den Kuriositäten des Alltages nach. Vor allem aber sind es die Zuschauer, die mit skurrilen Fragen jede einzelne Sendung bereichern. Fragen, die sonst keiner so richtig beantworten kann, wie etwa "Wie lange dauert ´Komme gleich wieder?`" oder "Wie groß sind die größten Schuhgrößen?" Doch nicht nur das, inzwischen werden seit über 35 Jahren auch Menschen mit außergewöhnlichen Hobbies und Begabungen, nicht ganz alltägliche Erfindungen und ungewöhnliche Rekorde vorgestellt – eben all die kleinen "Wunder des Alltags". Angefangen von einem pfeifenden Baby über eine fernsehschauende Ziege bis hin zu einer Sauna, die im Kleiderschrank eingebaut wurde, ist alles dabei.

(Quelle: MDR)

Foto zur Meldung: „Außenseiter Spitzenreiter“ auf den Spuren der Kalauer
Foto: Moderatorin Madeleine Wehle und ihr Team schauten auch im Tanzstudio von Revana Lidia Rudolph vorbei. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Frischzellenkur für den Witzerundweg

(12.12.2019)

Seit seiner Einweihung im Jahr 2011 erfreut sich der Calauer Witzerundweg großer Beliebtheit bei Gästen aus Nah und Fern. Nicht nur in den Sommermonaten wandeln viele auf den Spuren der Geschichte unserer Stadt, auch im Winter lockt er mit witzigen und unterhaltsamen Anekdoten aus der Stadtgeschichte. Doch weil der Zahn der Zeit auch vor der einzigartigen Attraktion nicht Halt macht, wurde es Zeit, einige Tafeln zu erneuern. „Infolge von Umwelteinflüssen wie Hitze, Wasser oder auch Kälte sind bei einigen Tafeln Schäden aufgetreten. Erfreulicherweise spielte Vandalismus bisher eine sehr untergeordnete Rolle“, erklärt Hans-Joachim Liesk, Inhaber der Calauer Firma Topline. Diese wurde von der Stadtverwaltung Calau beauftragt, die fünf Tafeln mit den größten Beschädigungen auszutauschen. Neben neuen Acrylglasplatten, hinter denen der Digitaldruck von Wettereinflüssen weitestgehend geschützt ist, wurden nun auch Abstandshalter angebracht. „Das bietet insbesondere in den Sommermonaten den Vorteil, dass die Luft unter den Schildern zirkulieren kann und so die Haltbarkeit verlängert wird“, erklärt der Experte. Die Arbeiten wurden innerhalb weniger Stunden am 10. Dezember ausgeführt. Bürgermeister Werner Suchner freut sich, dass nun das Vorzeigeprojekt der Stadt wieder auf Hochglanz ist: „Der Witzerundweg ist unser Aushängeschild, dadurch sind wir weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Sogar Günther Jauch fragte in seiner Sendung ´Wer wird Millionär´ schon danach. Umso mehr freut es mich, dass er nun auch optisch wieder in Ordnung ist und spätestens zu Beginn der neuen Tourismussaison wieder viele Menschen erfreuen wird.“

Foto zur Meldung: Frischzellenkur für den Witzerundweg
Foto: Hans-Joachim Liesk tauschte am Dienstag insgesamt fünf in die Jahre gekommene Tafeln am Witzerundweg aus. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Donnerstag gibt es wieder "Kalauer statt Knöllchen"

(03.12.2019)

Auch in diesem Jahr bleiben die Parksünder in der Calauer Innenstadt wieder verschont. Zumindest an einem Tag. Denn am Donnerstag, den 5. Dezember, wird Politeur Jörg Suchomel wieder „Kalauer statt Knöllchen“ verteilen. Bereits seit vielen Jahren erfreut sich diese einmalige Aktion der Stadt Calau großer Beliebtheit. Es gibt sogar Gäste, die es extra an diesem Tag in die Innenstadt zieht, um humorvoll „abkassiert“ zu werden. Manche nehmen sogar eine weitere Anreise, etwa aus Berlin, in Kauf.

Damit sich das Falschparken auch zusätzlich lohnt, laden die Geschäfte der Innenstadt zum gemütlichen vorweihnachtlichen Bummel. Aber Achtung: Spätestens ab 6. Dezember kosten die Knöllchen wieder echtes Geld…

Foto zur Meldung: Donnerstag gibt es wieder "Kalauer statt Knöllchen"
Foto: "Calauer statt Knöllchen" gibt es wieder am 5. Dezember. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Altdöbern und Calau punkten bei Berliner Reisemesse

(11.04.2019)

Bei der 43. Auflage des Brandenburgischen Reisemarktes am 6. April rührten das Amt Altdöbern und die Stadt Calau gemeinsam die Werbetrommel für die Reiseregion. Vor allem die Radwander- und Wandertouren durch die „Calauer Schweiz“ waren beim Publikum stark nachgefragt. Unterstützt wurden die Vertreter beider Kommunen durch Günther Kalliske, der als „Calauer Schusterjunge“ und „Graues Männlein von den Freibergen“ die Aufmerksamkeit auf den Gemeinschaftsstand zog. Auch so manche Anekdote aus der Sagenwelt der Calauer Schweiz oder einige echte Kalauer wurden gern vermittelt. Kein Wunder, schließlich weckte der einmalige Calauer Witzerundweg großes Interesse bei den Hauptstädtern. Dazu trug auch der Heimatverein Calau e.V. bei, der wie in den Vorjahren extra für den Reisemarkt „Calauer Scherzkekse“ zur Verfügung stellte. Gebacken wurden die liebevoll verpackten Grüße aus der „Kerngesunden Kleinstadt mit Witz“ von der Bäckerei Rietze.

 

Die vielfältigen Veranstaltungshöhepunkte wie die Parksommerträume Altdöbern (10. und 11. August), der Calauer Heimatmarkt am 15. Juni und das Calauer Stadtfest am dritten Augustwochenende rundeten das Angebot ab und machten bei zahlreichen Messebesuchern Lust auf einen Besuch in der Calauer Schweiz, dem Ausflugsgebiet zwischen Altdöbern und Calau.

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Foto: Mehr als 19.000 Besucher konnten am 6. April im Berliner Ostbahnhof begrüßt werden. Altdöbern und Calau präsentierten sich dabei mit einem Gemeinschaftsstand. Besuch erhielten Boris Aehnelt vom Amt Altdöbern (links) und Jan Hornhauer von der Stadt Calau (2. von links) auch von echten Hoheiten: Die Spremberger Spreenixe Nicole Pietkiewicz, der „Calauer Schusterjunge“ Günther Kalliske sowie „Jutta von Kittlitz“, alias Veronika Dubau. Foto: Marco Wentworth

Über 100 "Kalauer statt Knöllchen" verteilt

(14.12.2018)

Am 6. Dezember verteilte der Calauer Politeur Jörg Suchomel wieder "Kalauer statt Knöllchen" in der Innenstadt. Davon konnte er mehr als 100 unters autofahrende Volk bringen. Klarer Beleg dafür, dass die seit 2001 in Calau durchgeführte Aktion echtes Hitpotenzial hat. „Es gibt regelrecht Sammler, die teilweise weite Strecken auf sich nehmen und an diesem Tag absichtlich falsch parken“, erklärt Jörg Suchomel. Neben einem echten Kalauer und einem augenzwinkernden Anschreiben von Bürgermeister Werner Suchner verteilte der Politeur in diesem Jahr erstmals echte Calauer Duftbäume fürs Auto. Wer dieses Jahr keinen abbekommen hat oder noch einen möchte, der sollte sich den 18. April 2019 vormerken. An diesem Gründonnerstag verteilt der Calauer Politeur wieder "Kalauer statt Knöllchen"...

 

 

Foto zur Meldung: Über 100 "Kalauer statt Knöllchen" verteilt
Foto: Am Nikolaustag verteilte der Calauer Politeur Jörg Suchomel (links) wieder "Kalauer statt Knöllchen". Foto: Stadt Calau

Wer richtig parkt ist selber schuld: "Kalauer statt Knöllchen" am 6. Dezember

(29.11.2018)

Wer braucht schon einen Nikolaus? Am 6. Dezember verteilt der Calauer Politeur Jörg Suchomel die Geschenke in der Innenstadt. Und die bekommen ausgerechnet Falschparker! Seit 2001 führt die „Kerngesunde Kleinstadt mit Witz“ schon die Aktion „Kalauer statt Knöllchen“ durch und sie erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit: „Es gibt regelrecht Sammler, die teilweise weite Strecken auf sich nehmen und an diesem Tag absichtlich falsch parken“, erklärt Jörg Suchomel. Eigenen Angaben zufolge verteilt er bei der zweimal jährlich durchgeführten Aktion jeweils rund 100 Kalauer. Neben einem nett gemeinten Schreiben mit Witz, unterzeichnet von Bürgermeister Werner Suchner, gibt es in diesem Jahr für jeden Autofahrer eine „dufte“ Überraschung.

Also, vergessen Sie ruhig mal den Autofahreranstand und parken sie im Parkverbot, ohne Parkscheibe oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung – belohnt werden Sie dafür nur in Calau. Spätestens ab 7. Dezember gibt es dann aber auch hier wieder echte Knöllchen…

Foto zur Meldung: Wer richtig parkt ist selber schuld: "Kalauer statt Knöllchen" am 6. Dezember
Foto: Politeur Jörg Suchomel verteilt täglich in Calau Knöllchen an Falschparker. Zwei Mal im Jahr gibt es allerdings „Kalauer statt Knöllchen“. Verteilt mit einem freundlichen Lächeln sowie einer kleinen Überraschung werden diese wieder am 6. Dezember. Foto: Stadt Calau

Schöne Werbung: „Kalauer“ bundesweit im Radio

(06.08.2018)

Immer wieder sonntags…Getreu diesem Motto sendet Deutschlandfunk Kultur das Sonntagsrätsel. In der Sendung vom 22. Juli wurde dabei als Lösungswort der „Kalauer“ gesucht. Im Rahmen der Auflösung des Rätsels wurde die Stadt in der Sendung erwähnt, hingewiesen wurde u.a. auf die Aktion „Kalauer statt Knöllchen“ sowie den allseits beliebten Witzerundweg. Zudem steht auf der Internetseite im Rahmen der Auflösung des Rätsels ebenfalls ein Hinweis auf unsere Stadt. HIER gelangen Sie direkt auf die Seite…

 

 

Foto zur Meldung: Schöne Werbung: „Kalauer“ bundesweit im Radio
Foto: Der beliebte Witzerundweg spielte bei der Auflösung des Sonntagsrätsels auf Deutschlandfunk Kultur eine Rolle. Foto: Stadt Calau