Stadt Calau

Marktplatz

Bürgermeister Werner Suchner

Platz des Friedens 10
03205 Calau

Telefon (03541) 891-0 Zentrale
Telefax (03541) 891-153

E-Mail E-Mail:
Homepage: www.calau.de

Marktplatz mit Rathaus

Kerngesunde Kleinstadt mit Witz - südlich des Spreewaldes am Naturpark Niederlausitzer Landrücken

Flaniermeile Cottbuser Straße zum Marktplatz


Aktuelle Meldungen

Inklusionspreis geht an Calauer Kooperationsprojekt

(12.06.2021)

Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – aus diesem Grund lobt die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz seit sechs Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. In der Kreistagssitzung am Donnerstag (10.06.2021) in Ortrand zeichnete Landrat Siegurd Heinze den diesjährigen Gewinner aus: die Kooperation des Kindergarten Zinnitz „Haus der Elemente“ mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau.

 

Auf Holzsuche gehen, Feuer machen, Hütten bauen oder Tiere bestimmen – mit Vorschulkindern der Kita und von der Integrationshilfe unterstützten Kindern die Natur zu erforschen und ihnen dabei das Thema Inklusion näherzubringen, ist Ziel des gemeinsamen Waldprojektes der Kita im Calauer Ortsteil Zinnitz mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau. Das Projekt ist Teil einer neu initiierten Kooperation, welche nunmehr mit dem diesjährigen Inklusionspreis des Landkreises ausgezeichnet wurde.

 

In der Kita „Haus der Elemente“ mit 8 Krippen- und 20 Kindergartenkindern sind die Elemente „Feuer, Wasser, Erde und Luft“ Programm. Die Konzeption ist sehr naturverbunden und an die vier Elemente angelehnt. Die im Mai 2020 gegründete Miladeus Integrationshilfe ist ein Träger für Assistenzleistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit geistigen, körperlichen, seelischen und/ oder mehrfachen Behinderungen.

 

Insbesondere die zukunftsgerichtete und nachhaltig ausgerichtete Förderung des Inklusionsgedankens überzeugte die Jury bei der Auswahl des Preisträgers. So soll der geplante Waldtag in einer zukunftsorientierten, langfristigen Kooperation zwischen der Kita Zinnitz und Miladeus mit gemeinsamen Aktivitäten, wie Ausflügen, Aktionen und Projekten verstetigt werden. Die sozialen Kompetenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen werden somit geschärft, gestärkt und gefördert und allen Kindern eine schöne und prägende Zeit ermöglicht.

 

„Das Erleben der Zusammenarbeit in einem Team, für das jeder Einzelne wichtig ist und seine besonderen Fähigkeiten einbringen kann, spielt hier eine zentrale Rolle. Das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl ist neben dem Bildungsauftrag der Wissensvermittlung ein prägendes Ereignis für alle teilnehmenden Kinder“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Zu den Jurymitgliedern zählen die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Johanna Zabka, Melitta Marko vom Staatlichen Schulamt Cottbus und Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises.

 

Hintergrund Inklusionspreis:

Mit dem Inklusionspreis dankt der Landkreis OSL den Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe und gemeinnützigen Vereinen für ihren Beitrag zu einer inklusiven gemeinsamen Lehr- und Lernkultur und wertschätzt ihre Anstrengungen und Bemühungen in diesem Bereich. Zudem sollen die Bildungsakteure ermutigt werden, den Prozess eines gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens aller Menschen – mit und ohne Behinderung – weiterzugehen oder gezielt einzuschlagen.

Foto zur Meldung: Inklusionspreis geht an Calauer Kooperationsprojekt
Foto: Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness und Landrat Siegurd Heinze zeichneten den diesjährigen Preisträger, die Kooperation der Kita Zinnitz „Haus der Elemente“ mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau aus. Den Inklusionspreis 2021 nahmen Stefanie Jungwirth, Leiterin der Kita Zinnitz und Jennifer Hausmann von der Miladeus Integrationshilfe entgegen. Foto: Landkreis OSL / Weser

Weiterer Abschnitt wegen Radegsanierung gesperrt

(11.06.2021)

Wie bereits mitgeteilt führt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Modernisierungsarbeiten auf touristischen Fernradwegen auf dem Gebiet der Stadt Calau. Zu den bisherigen Bauabschnitten

wird ab dem 14.06.2021 nunmehr auch noch der Abschnitt des Radweges Cabel – Gosda zwischen „Kuhstall“ und „Napoleonstein“ in Angriff genommen. Der Abschnitt ist dann gesperrt, der Friedhof nur noch fußläufig erreichbar.

Foto zur Meldung: Weiterer Abschnitt wegen Radegsanierung gesperrt
Foto: Weiterer Abschnitt wegen Radegsanierung gesperrt

Die Stadt Calau informiert: +++CORONA-TICKER+++

(11.06.2021)

Aufgrund der sich ständig verändernden Lage rund um das Corona-Virus hat sich die Stadtverwaltung dazu entschlossen, den Corona-Ticker fortzuführen. Hier finden Bürgerinnen und Bürger  alle wichtigen Informationen und Entwicklungen. Ganz oben stehen die aktuellen Fallzahlen des Landkreises OSL. Weitere wichtige Infos/Links:

  1. www.osl-online.de (Internetseite des LK OSL)
  2. Bürgerhotline des Landkreises - Tel. 0800 / 870 1100 (kostenfrei)
  3. Terminvergabe im DRK-Testzentrum Calau (Stadthalle): Montag bis Freitag von 10.00 bis 12.00 unter Tel. 03541 / 895618 (Testtage: Montag von 13.00 bis 18.00 und Donnerstag von 11.00 bis 16.00 Uhr)
  4. www.corona.brandenburg.de (Infoportal des Landes Brandenburg)
  5. www.brandenburg-impft.de (Infoportal des Landes Brandenburg rund ums Thema Corona-Impfung)

 

+++ Übersicht zu den Fallzahlen im Landkreis OSL +++

 

Landkreis OSL
Neufälle im 24h-Vergleich 3
bestätigte Fälle gesamt 7.391
aktuelle Fälle

40

davon stationär im Klinikum Niederlausitz
in Behandlung

2

Genesene

7087

Sterbefälle 264
in Quarantäne

114

7-Tage-Inzidenz aktuell

11,0

7-Tage-Inzidenz am 10.06.2021 12,8
7-Tage-Inzidenz am 09.06.2021 11,0
7-Tage-Inzidenz am 08.06.2021 10,1

Stand: 11.06.2021, Quelle: LK OSL

 

+++Übersicht zu den nachgewiesenen laborbestätigten Fallzahlen der Kommunen im Landkreis OSL+++
 

Kommune

Aktive Fälle

Genesene

Verstorbene

Amt Altdöbern

3

416

9

Amt Ortrand

20

630

17

Amt Ruhland

13

591

28

Gemeinde Schipkau

10

343

14

Stadt Calau

6* (-3)

441* (+3)

20

Stadt Großräschen

8

403

20

Stadt Lauchhammer

28

936

41

Stadt Lübbenau

15

849

34

Stadt Schwarzheide

9

397

14

Stadt Senftenberg

30

1447

60

Stadt Vetschau

7

405

7

Stand: 20.05.2021, Quelle: LK OSL

HINWEIS der Kreisverwaltung: Aktuelle Daten stehen technisch bedingt derzeit nicht zur Verfügung. Vielen Dank für Ihr Verständnis.

* Zahl in Klammern: Entwicklung im Vergleich zum letzten Berichtstag

Hinweis: Die Abweichungen zwischen den Fallzahlen des MSGIV und derer des Landkreises OSL zu den einzelnen Kommunen beruhen auf dem Meldeverzug und auf Abweichungen bei der Datenübermittlung und Datenerfassung. Die Fallzahlen der einzelnen Kommunen bilden kein eindeutiges Bild zum Infektionsgeschehen der einzelnen Kommunen ab, da beispielsweise Pflegeeinrichtungen einen Hotspot darstellen und erhöhte Fallzahlen aufweisen.

 

Plakat Impfbus

Grafik_Corona_Regeln_Uebersicht_ab_21_Mai_2021

  1. vorherige Terminbuchung für einen festen Zeitraum („Click & Meet“)
  2. nicht mehr als ein Kunde auf 40 m² Geschäftsfläche
  3. Kunden müssen ein maximal 24 Stunden altes negatives Testergebnis auf den SARS-CoV2-Virus vorlegen
  4. Der Betreiber hat die Kontaktdaten der Kunden sowie den Zeitraum des Besuchs zu erheben
  5. eine Atemmaske (FFP2 oder medizinische Maske) ist beim Besuch des Geschäfts zu tragen

Diese Regelungen gelten nicht für die Verkaufsstellen des täglichen Bedarfs (z.B. Supermarkt oder Drogeriemarkt). Diese haben weiterhin täglich geöffnet und können auch ohne Anmeldung und Negativtest besucht werden.

 

Quelle: MBJS_Stand_06-04-2021

Corona-Tests

Corona-Regeln

         So verhalten Sie sich richtig!

 

  1. Die Sporthallen sind ab Freitag, 30. Oktober, für den Vereinssport geschlossen.

  2. Im Calauer Rathaus sind die regulären Sprechzeiten ab Freitag, 30. Oktober, ausgesetzt. Selbstverständlich sind die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung weiter erreichbar. Persönliche Vorsprachen sind ab sofort nur noch unter vorheriger Terminabsprache mit dem jeweils zuständigen Mitarbeiter (E-Mail oder Telefon) möglich. Hier finden Sie Ihre Ansprechpartner.

  3. Für die öffentliche Auslegung des Vorentwurfes Vorhabenbezogener Bebauungsplan „Solarpark Kemmen“ nutzen Sie bitte die Möglichkeit, die Unterlagen auf der Internetseite der Stadt Calau im Bereich "Bebauungspläne"  einzusehen. Sollte dies für Sie nicht möglich sein, vereinbaren Sie bitte einen Termin zur Einsichtnahme der Unterlagen im Bauamt der Stadt Calau unter folgender Tel. - Nr.:  03541 / 891-475.

  4. Die Begegnungszentren in den Ortsteilen der Stadt Calau sind ab sofort geschlossen und werden nicht mehr für Veranstaltungen etc. zur Verfügung gestellt.

  5. Die Wochenmärkte am Dienstag und Donnerstag sowie die Großmärkte am 03. November und 01. Dezember finden weiterhin wie gewohnt statt. Die Händlerinnen und Händler erhalten die Anweisung des Marktleiters, eine Mund-Nasen-Bedeckung zu tragen. Gleiches gilt als Empfehlung für alle Besucherinnen und Besucher.

Foto zur Meldung: Die Stadt Calau informiert: +++CORONA-TICKER+++
Foto: Grafik: _freakwave_/pixabay

Neue Stellenangebote der Stadtverwaltung Calau

(11.06.2021)

Bei der Stadt Calau ist aktuell folgende Stelle zu besetzen:

 

 

Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie im ausführlichen Stelleprofil.

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Foto: Foto: pixabay

Neue Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten

(09.06.2021)

 

Ab sofort finden Sie die Calauer Stadtnachrichten vom 04. Juni 2021 im Internet.

 

 

>> Calauer Stadtnachrichten und Amtsblätter der Stadt Calau - online <<

 

 

Sie finden die Ausgaben auch unter dem Menüpunkt "Verwaltung".

 

 

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Foto: Titelseite der aktuellen Calauer Stadtnachrichten.

Einschränkungen wegen Brückenbau im Gahlener Weg

(08.06.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten ist am kommenden Samstag, den 12. Juni, im Zeitfenster von 07.00 bis 18.00 Uhr für je zwei Zeitfenster á 1 Stunde der Gahlener Weg in Calau (Kreisstraße 6624) voll gesperrt. Das teilt das zuständige Amt für Straßenverkehr und Ordnung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit. Bei der Maßnahme handelt es sich um Reparaturarbeiten am dort verlaufenden Brückenoberbau. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die vor Ort aufgestellte Beschilderung zu beachten.

Foto zur Meldung: Einschränkungen wegen Brückenbau im Gahlener Weg
Foto: Einschränkungen wegen Brückenbau im Gahlener Weg

Besuch der Stadtbibliothek ab Dienstag wieder möglich

(21.05.2021)

Besuch der Stadtbibliothek ab Dienstag wieder möglich

 

Über Lockerungen der Coronabedingungen können sich auch Bücherfreunde in Calau freuen. Denn ab kommendem Dienstag, den 25. Mai, öffnet die Stadtbibliothek in der Straße der Jugend 24 wieder zu den gewohnten Öffnungszeiten. Folgende Einlassbeschränkungen sind gemäß Corona-Eindämmungsverordnung vorgeschrieben und werden umgesetzt:

 

Zudem wird darauf hingewiesen, dass die entliehenen Medien nicht mehr automatisch verlängert werden. Das Team um Bibliotheks-Leiterin Steffi Clemens freut sich auf viele Besucher. Weitere Informationen unter www.calau.de/bibliothek

Foto zur Meldung: Besuch der Stadtbibliothek ab Dienstag wieder möglich
Foto: Die Calauer Stadtbibliothek befindet sich in der Straße der Jugend 21. Foto: Steffi Clemens

"Kultur Truck" sendete ein starkes Zeichen aus Calau

(19.05.2021)

„DANKE Calau“…mit diesen Worten beendete der Potsdamer Musiker Hannes Kreuziger am Sonntag den rund einstündigen Auftritt im Rahmen der bundesweiten Tournee des „Kultur Trucks“. Angesichts der Corona-Pandemie und der enormen Auswirkungen, vor allem auf die Bereiche Gastronomie und Kultur, hatten Hannes Kreuziger mit seiner Familie und der befreundeten Gastronomen- und Hotelier-Familie Baitinger die Aktion ins Leben gerufen. Nach dem Start am 15. Mai in Leipzig war Calau erst die zweite von insgesamt 30 Stationen, die bis Mitte Juni folgen sollen. In angemeldeten (und coronakonform durchgeführten) Veranstaltungen weisen beide Familien eindringlich darauf hin, wie wichtig Kultur und Gastlichkeit gerade in dieser Zeit ist. Man dürfe nicht die Menschen vergessen, denen momentan aufgrund der Corona-Beschränkungen quasi ein Berufsverbot erteilt wurde, erklärte der Musiker und Liedermacher Hannes Kreuziger während der gut einstündigen Veranstaltung auf dem Marktplatz.

 

Etwa 100 Calauerinnen und Calauer waren der Einladung gefolgt, darunter auch Revana Lidia Rudolph, Inhaberin der gleichnamigen Tanzschule in der Cottbuser Straße. Sie schilderte eindringlich, wie sie Corona getroffen hat: „Ich kann meiner Leidenschaft schon lange nicht mehr nachgehen. Hätte ich nicht Freunde und Unterstützer, die mir helfen so gut es geht, dann hätte ich mein Geschäft wohl schon aufgeben müssen. Aber dennoch ist es sehr eng, lange ist das nicht mehr durchzuhalten.“ Umso mehr freue sie sich auf den Tag, an dem sie wieder öffnen darf: „Darauf fiebern ich und vor allem die Kinder meiner Tanzschule schon lange drauf hin. Tanzen ist Leben – und wir wollen endlich wieder leben.“

 

Bürgermeister Werner Suchner wünschte beiden Familien weiterhin viel Erfolg und gute Gespräche auf ihrer Tournee durch Deutschland und gab mit auf den Weg: „Kommen Sie weiter gut mit den Leuten vor Ort ins Gespräch und erfüllen Sie ihre Mission ´Kultur ist relevant´ mit Leben.“ Zum Schluss gab er dem Musiker Hannes Kreuziger, der viel Applaus für seine Lieder bekam, mit auf den Weg: „Calau wird Ihnen auch nach Corona offen stehen. Wir hoffen, dass Sie dann noch viel mehr Menschen mit Ihrer Musik erreichen.“

 

Nach der Versammlung servierte die Familie Baitinger aus ihrem Fooodtruck selbstgemachte Paella. Angesichts des sonnigen, frühen Sonntagsabends dürfte sich so mancher Calauer ein wenig wie im Urlaub gefühlt haben. Auf jeden Fall zeigten viele ihre Dankbarkeit für die willkommene kulturelle Abwechslung in Pandemiezeiten und gaben den Familien Kreuziger und Baitinger neben vielen netten Worten auch einige gespendete Euros für die weitere Tour mit auf den Weg.

 

Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann dies online unter https://hanneskreuziger.de/ nachlesen. Zur Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Tournee haben die Organisatoren eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen.

Foto zur Meldung: "Kultur Truck" sendete ein starkes Zeichen aus Calau
Foto: Musiker Hannes Kreuziger kam auch mit Revana Lidia Rudolph aus Calau ins Gespräch. Die Inhaberin einer Tanzschulde schilderte eindrücklich, wie sehr Corona ihr Geschäft beeinflusst hat. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Radwege aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt

(17.05.2021)

Mit Beginn dieser Woche startet der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Sanierungsarbeiten auf touristischen Fernradwegen auf dem Gebiet der Stadt Calau. Betroffen sind aktuell folgende Abschnitte:

 

Die genannten Bereiche sind in beide Richtungen komplett für den Verkehr gesperrt. Die entsprechend angebrachte Beschilderung ist zu beachten. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis Ende Juni 2021 abgeschlossen sein.

Foto zur Meldung: Radwege aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt
Foto: Auch der Radweg von Werchow nach Calau über den Silberberg ist momentan (in beide Richtungen) wegen Sanierungsarbeiten des Landkreises OSL gesperrt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

„Kultur-Truck“ lädt zum kulturellen Austausch in Calau

(12.05.2021)

Gastronomie und Kultur: Besonders diese Branchen leiden enorm unter den Folgen der Corona-Pandemie. Die Musiker- und Gastronomen-Familien Kreuziger und und Baitinger aus Potsdam und Hünfeld/Hessen, die - wie viele andere auch - von den Corona-Eindämmungsmaßnahmen direkt betroffen sind, reisen vom 15. Mai bis 21. Juni 2021 mit zwei Wohnmobilen quer durch ganz Deutschland. Ihre Botschaft: „Kultur ist relevant!“ Nach ihrem Start am Samstag in Leipzig macht der Kultur-Truck im Rahmen seiner Tour am kommenden Sonntag, 16. Mai, von 17 bis 18 Uhr auf dem Marktplatz Calau Halt. Eingeladen sind alle, denen Kultur, Gastronomie, Lebensart und Lebensfreude am Herzen liegen.

 

Familie Kreuziger

 

„Durch die Corona-Pandemie wurde uns ja mehr oder weniger ein Berufsverbot aufgezwungen. Als Stellvertreter aus beiden Bereichen möchten wir ein Zeichen setzen und mit unseren Gästen ins Gespräch kommen, wie künftig wieder Kultur und Gastlichkeit erlebbar gemacht werden können. Denn Kultur gehört nicht nur dazu, Kultur IST für viele Menschen Lebensmittelpunkt“, erklärt der Berufsmusiker Hannes Kreuziger die Beweggründe hinter der Aktion.

 

Familie Baitinger

 

Im Rahmen der Tour des Kultur-Trucks werden alle Aktionen in den 30 Tournee-Orten als Versammlungen bei der zuständigen Behörde angemeldet – Thema: „Für den Erhalt der Kultur in der Corona-Zeit“. Beide Familien betonen in ihrem Aufruf: „Unser Ziel: KULTUR LEBEN. Mit Dir. Die Gesellschaft ist tief gespalten: Die einen bangen um ihre Gesundheit, die anderen um ihre Grundrechte. Wo ist der gemeinsame Nenner? Wir finden, er ist im Miteinander, im einander Zuhören und im gegenseitigen Respekt. Kultur schafft Orte des Miteinanders. Wenn wir aufeinander hören, uns erinnern und überlegen, was für uns wirklich zählt, haben wir eine Chance, aus dieser Zeit gestärkt hervorzugehen und vielleicht sogar dadurch zu einer neuen Mitmenschlichkeit zu gelangen. Deshalb wollen wir etwas Wertvolles zu Dir nach Hause bringen: Positive Energie in Form von herzerwärmender Musik und richtig gutem Essen.“

 

Neben Wort- und Musikbeiträgen wird es am Sonntagnachmittag in Calau auch Möglichsein, sich als Besucher zu Wort zu melden. Zwischendurch wird Musiker Hannes Kreuziger einige Musikstücke live spielen. Nach dem Versammlungsteil, Ende um 18.00 Uhr, haben alle Anwesenden die Möglichkeit, sich am Foodtruck von Familie Baitinger kulinarisch verwöhnen zu lassen, u.a. mit Burgern, Paella und Cocktails.

 

Wer mehr über die Aktion erfahren möchte, kann dies online unter https://hanneskreuziger.de/ nachlesen. Zur Unterstützung ihrer ehrenamtlichen Tournee haben die Organisatoren eine Crowdfunding-Kampagne ins Leben gerufen.

 

WICHTIGER HINWEIS

Die Aktion findet am Sonntag, 16. Mai, von 17 bis 18 Uhr auf dem Calauer Marktplatz statt. Die Veranstalter weisen darauf hin, dass die Veranstaltung gemäß den Corona-Bestimmungen als Versammlung angemeldet ist. Demnach müssen Besucherinnen und Besucher den Mindestabstand von 1,50 Metern halten und es gilt Maskenpflicht. Weitere Hinweise, etwa bei Überschreitung der zulässigen Besucherzahl, sind zu beachten. Noch ein Hinweis für Verkehrsteilnehmer: Der Marktplatz wird an diesem Sonntag ab 15 Uhr für Fahrzeuge gesperrt sein, damit der ordnungsgemäße Ablauf der Veranstaltung gesichert ist.

Foto zur Meldung: „Kultur-Truck“ lädt zum kulturellen Austausch in Calau
Foto: Berufsmusiker Hannes Kreuziger aus Potsdam ist der Ideengeber für die bundesweite Tour des Kultur-Truck. Foto: Felix Broede

Familientreff „to go“ auf dem Calauer Marktplatz

(11.05.2021)

Aufgrund der Kontaktbeschränkungen konnte auch das Team vom Netzwerk Gesunde Kinder OSL Nord in der Vergangenheit das gewohnte Programm für Familien nur sehr eingeschränkt anbieten. Nun hat sich das Team eine Alternative überlegt. „Statt unseres Familientreffs, den wir aktuell leider immer noch nicht durchführen können, bieten wir allen interessierten Familien in Calau unseren Familientreff im wahrsten Sinne ´to go´ an“, erklärt Nadine Dreßler,  Koordinatorin des Netzwerks. Start ist am kommenden Mittwoch, den 19. Mai, um 10.00 Uhr auf dem Calauer Marktplatz.

 

Christin Schreiber von der Erziehungs- und Familienberatungsstelle Calau startet mit interessierten Familien zu einem entspannten Spaziergang, bei dem die Möglichkeit besteht, sich auszutauschen, gezielt Themen zu besprechen und andere Familien kennen zu lernen. Das Angebot ist kostenfrei und findet künftig 14-tägig statt. Treff ist immer um 10.00 Uhr der Calauer Marktplatz.

 

Gefördert wird der Familientreff „to go“ durch die Bundesstiftung Frühe Hilfen und das Ministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend. Eine vorherige Anmeldung unter Tel. 03542 9384 – 251 bzw. wird gewünscht.

Foto zur Meldung: Familientreff „to go“ auf dem Calauer Marktplatz
Foto: Treff für den coronakonformen Familientreff "To Go" ist der Calauer Marktplatz. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neue Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten

(07.05.2021)

 

Ab sofort finden Sie die Calauer Stadtnachrichten vom 07. Mai 2021 im Internet.

 

 

>> Calauer Stadtnachrichten und Amtsblätter der Stadt Calau - online <<

 

 

Sie finden die Ausgaben auch unter dem Menüpunkt "Verwaltung".

 

 

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Foto: Titelseite der aktuellen Calauer Stadtnachrichten.

Stallpflicht für Geflügel wird auch in OSL aufgehoben

(05.05.2021)

Geflügelhalter im Landkreis Oberspreewald-Lausitz können aufatmen: Wie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz heute mitgeteilt hat, können die tierseuchenrechtlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Geflügelpest aufgehoben werden. Grund für den Erlass des Brandenburgischen Verbraucherschutzministeriums vom 4. Mai. Dieser berücksichtigt die aktuell rückläufigen Infektionszahlen der Geflügelpest. Daher hebt die Veterinärbehörde des Landkreises die Aufstallungspflicht und alle übrigen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Geflügelpest zum 7. Mai auf.

 

Seit mehr als zwei Wochen konnte laut Ministerium kein Virus bei Wildvögeln und seit sieben Wochen kein neuer Ausbruch bei Hausgeflügel nachgewiesen werden.

Auch im Landkreis OSL gab es seit dem Fund der letzten infizierten Tiere vor etwa vier Wochen keine weiteren Funde.

 

Die Aufhebung ihrer drei tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen zur Aufstallungspflicht veröffentlicht die Veterinärbehörde am Donnerstag, den 6. Mai, auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de und im Amtsblatt des Landkreises. Sie tritt am Freitag in Kraft.

Um die Ausbreitung der Geflügelpest auf Nutztierbestände zu verhindern, ordnete der Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Dezember 2020 eine Aufstallungspflicht für Geflügelnutztierbestände im Stadtgebiet Vetschau sowie den Ortsteilen Lobendorf und Tornitz an. Eine weitere Aufstallungspflicht galt im Ergebnis der Funde infizierter Tiere im März 2021 auch für Teile des südlichen Landkreises. Betroffen waren private Haltungen in Ruhland, Arnsdorf, Guteborn, Hermsdorf, Jannowitz, Kroppen, Ortrand, Burkersdorf, Großkmehlen, Kleinkmehlen, Frauwalde, Lindenau und Frauendorf sowie seit Anfang April auch in Tettau.

Tierhalter in den betroffenen Gebieten hatten aufgrund der Verfügungen der Veterinärbehörde unter anderem sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten.

 

Kroppen, Ortrand und Burkersdorf galten aufgrund eines Geflügelpestfalles in einem benachbarten sächsischen Nutztierbestand zuletzt als amtlich definierter Sperrbezirk. Dieser konnte durch die Veterinäre nach den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung am 22. April aufgehoben werden, da die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im sächsischen Ausbruchsbestand abgeschlossen wurden. Mit der bevorstehenden Aufhebungsverfügung entfällt auch das Beobachtungsgebiet vollständig.

Unabhängig von der aufgehobenen Stallpflicht gilt auch im Landkreis OSL weiterhin: Die strengen Biosicherheitsmaßnahmen zur Minimierung des Risikos des Erregereintrags des Virus in die Geflügelbestände müssen von allen Geflügelhaltern eingehalten werden.

 

Brandenburg führt derweil das Wildvogelmonitoring intensiv fort. Bei weiteren Geflügelpestfällen bei Wildvögeln können die Veterinärbehörden der betroffenen Landkreise die in der Geflügelpest-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen erneut ergreifen.

Foto zur Meldung: Stallpflicht für Geflügel wird auch in OSL aufgehoben
Foto: Die Aufstallungspflicht von Geflügel im Landkreis OSL wird aufgehoben. Foto: e2grafikwerkstatt / pixabay

Fernradwege-Abschnitte: Modernisierung beginnt

(04.05.2021)

Mit der Mitteilung vom 03.03.2021 informierte die Stadt Calau über die bevorstehende Modernisierung von Fernradwegeabschnitten im Calauer Gebiet durch den Ab dem 17.05.2021 beginnen jetzt die Bauarbeiten auf den Abschnitten

 

CA8.1 / 8.2     Calau – Werchow;

CA9                Kemmen – L55;

CA10              Cabel – Gosda

 

gemäß der Übersichtskarte.

Fernradwege

Es wird von einer Ausführung bis Ende Juni ausgegangen. Die Teilabschnitte sind in der Bauphase nicht nutzbar. Es wird um Vorsicht und Rücksichtnahme gebeten.

Foto zur Meldung: Fernradwege-Abschnitte: Modernisierung beginnt
Foto: Fernradwege-Abschnitte: Modernisierung beginnt

Goldenes Buch der Stadt: Erika Förster trägt sich ein

(30.04.2021)

In Würdigung ihrer jahrzehntelangen ehrenamtlichen Arbeit in der Stadt Calau wurde Erika Förster vor einigen Tagen eine ganz besondere Ehre zuteil.  Denn Anfang April wurde sie mit dem Eintrag in das Goldene Buch der Stadt Calau geehrt.

„Es war mir stets ein Herzensbedürfnis, mich für meine Heimatstadt Calau zu engagieren“, schrieb sie in der ersten Zeile und verbindet dies mit dem Wunsch an die Calauer, „auch in Zukunft Calaus Geschichte mit den unverwechselbaren Kalauern und die freundschaftlichen Verbindungen nach Chile zu pflegen.“

 

Schon immer fühlte sich Erika Förster dem Sport verbunden. Bei der SV Calau hat sie diese Begeisterung in über 30 Jahren auf viele andere Menschen übertragen. In dieser langen Zeit war sie als Übungsleiterin mehrerer Gymnastikgruppen tätig und vertrat diese Abteilung im Vorstand der SV Calau. Auch in der Kulturgeschichte der Stadt hat Erika Förster bleibende Akzente gesetzt. In ihrer Tätigkeit als Ortschronistin hat sie Geschichte und Geschichten aus Calau erforscht und für die Menschen lebendig gemacht.

 

Ein besonderer Verdienst gilt ihrer Mitwirkung bei der Gestaltung der Carl-Anwandter-Ausstellung im „Haus der Heimatgeschichte“. Seit ihrer Eröffnung im Jahr 2010 hat sie mit Herzblut zahlreiche deutsche und chilenische Besucher durch diese Ausstellung geführt. Dabei ist stets ihre Verehrung für den Menschen Carl Anwandter und seine Lebensleistung zu spüren. Diese Begeisterung überträgt sich auf die Besucher, seien es chilenische Schülergruppen, Nachfahren Anwandters oder Geschichtsinteressierte aus allen Teilen Deutschlands. Nicht zuletzt zeigten sich die Botschafterinnen und Botschafter der Republik Chile, die bei ihren Besuchen in Calau stets auch in der Ausstellung zu Gast waren, von Frau Försters spürbarem Engagement begeistert. Für ihre langjährige Unterstützung in der Carl-Anwandter-Grundschule Calau wurde Erika Förster 2015 die Carl-Anwandter-Medaille verliehen.

 

Damit noch nicht genug, widmete sich Erika Förster weiteren Kapiteln der Stadtgeschichte. Calau als einstige Stadt des Schuhmacherhandwerks und als Geburtsstadt des „Kalauer“ gehören dazu. Als Stadtführerin hat sie viele Jahre immer wieder Touristengruppen über den Witzerundweg geführt. Auch im Heimatmuseum ist sie aktiv tätig und hat schon viel geschichtliches Wissen vermittelt. So ist es nur folgerichtig, dass Frau Förster in einigen Fernsehbeiträgen Calauer Besonderheiten vorgestellt und sich damit medial verewigt hat.

 

Aufgrund ihrer  gegenwärtigen Erkrankung und der coronabedingten Abstandsregeln wurde die Eintragung von Erika Förster in das Goldene Buch in engstem Teilnehmerkreis und im Beisein von Bürgermeister Werner Suchner vorgenommen. Er erklärte in diesem Rahmen: „Die Stadt Calau dankt Ihnen sehr herzlich für Ihr unermüdliches Engagement in so vielen Bereichen des gesellschaftlichen Lebens in Calau. Vor allem aber wünschen wir Ihnen für die Zukunft alles Gute, insbesondere eine baldige Genesung.“

Foto zur Meldung: Goldenes Buch der Stadt: Erika Förster trägt sich ein
Foto: Erika Förster (links) in ihrem Element: Die "Anwandter-Expertin" des Heimatvereins erläutert der Botschafterin der Republik Chile in Deutschland, ihre Exzellenz Frau Botschafterin Cecilia Mackenna Echaurren, die Anwandter-Ausstellung im "Haus der Heimatgeschichte. Der Besuch fand am 21. März 2019 statt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Montag: Ausbau-Start in der Joachim-Gottschalk-Straße

(28.04.2021)

Am 3. Mai beginnen in der Joachim-Gottschalk-Straße die Arbeiten zum grundhaften Straßenausbau mit der Sperrung der Straße und der Einrichtung der Baustelle. Mit dem Bauvorhaben ist neben der Erneuerung der Fahrbahn und des Regenwasserkanals auch der Ausbau von Gehwegen, Parkflächen und Grünflächen vorgesehen und es erfolgt eine komplette Neuinstallation der Straßenbeleuchtung. Parallel zu den Arbeiten wird von der Mitnetz die alte Trafostation vor den WBC-Blöcken durch ein modernes Kompaktmodell ersetzt und der WAC führt Sanierungsmaßnahmen an einem vorhandenen Schmutzwasserkanal durch.

Die Baumaßnahme soll bis Ende September abgeschlossen sein. Im Oktober / November werden dann noch zehn Winterlinden als Ersatz für die bereits im Januar gefällten Kastanien gepflanzt.

Der Baubereich ist im Bauzeitraum für den öffentlichen Verkehr und Fußgänger voll gesperrt. Für die Anwohner sowie für die Kunden und Zulieferer der im Baubereich vorhandenen Gewerbeeinheiten wird der Zugang / Zufahrt zu den Grundstücken in Abstimmung mit der bauausführenden Firma gewährt und die Befahrung der Baustelle durch Rettungsfahrzeuge und Feuerwehr sichergestellt. Durch die Baumaßnahme ist auch die direkte fußläufige Verbindung zwischen der Innenstadt und dem Friedhof über die J.-Gottschalk-Straße nicht möglich. Bitte hier die Altnauer Straße als „Umleitung“ nutzen. Weiterhin ist auch die fußläufige Verbindung der Wohnhäuser der Vetschauer Straße 15, 17, 18, 19 und 25 zum Lindengarten (Querung der L 54) nicht möglich. Es wird auch hier gebeten die „Umleitung“ über die Straße Gewerbepark Nord zu nutzen.

Die Firma „Conrad Fahrzeuge“ ist über eine provisorische Zufahrt vom Parkplatz des ehemaligen „Haus der Gewerkschaften“ (Lindengarten) aus erreichbar. Eine entsprechende Beschilderung ist hier dann vorhanden. Die Gastankstelle bleibt geöffnet. Bitte beachten Sie hier aber die zeitweisen Einschränkungen für die Nutzung.

Es wird allgemein um entsprechende Vorsicht und Rücksichtnahme gebeten.

 

gez. Marco Babenz, Leiter Bauamt

Foto zur Meldung: Montag: Ausbau-Start in der Joachim-Gottschalk-Straße
Foto: Ab kommendem Montag, den 3. Mai, wird die J.-Gottschalk-Straße in Calau ausgebaut. Foto: Bauamt Stadt Calau

Impfbus: Terminvergabe startet kommende Woche

(22.04.2021)

Am 11. und 12. Mai macht der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz an der Calauer Stadthalle Station. Jeweils von 09 bis 16 Uhr können sich an beiden Tagen Bürgerinnen und Bürger gemäß der Impfreihenfolge gegen das Corona-Virus impfen lassen

 

Plakat Impfbus

Für die Impfung ist es zwingend notwendig, vorab einen Termin bei der Stadtverwaltung Calau zu vereinbaren. Die Reservierung erfolgt ausschließlich unter dieser Hotline und zu folgenden Zeiten:

 

Weitere Terminvergaben finden je nach Verfügbarkeit zu folgenden Zeiten statt:

Wer ist impfberechtigt?

 

Weitere Informationen rund um das zusätzliche Impfangebot des Landkreises OSL finden Sie auf der Homepage der Kreisverwaltung.

Foto zur Meldung: Impfbus: Terminvergabe startet kommende Woche
Foto: Der Impfbus des Landkreises soll noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich einer Corona-Impfung zu unterziehen. Foto: Landkreis OSL

Einladung des GUV zur Grabenschau in Zinnitz

(22.04.2021)

Gemäß §6 der Neufassung seiner Verbandssatzung teilt der Gewässerunterhaltungsverband (GUV) „Obere Dahme / Berste“ folgenden Termin zur Grabenschau im Rahmen der diesjährigen Verbandsschau mit:

 

 

Den Mitgliedsgemeinden, den Eigentümern der Gewässer, den Anliegern, den zur Benutzung der Gewässer Befugten, den Fischereiberechtigten und anderen von der Gewässerschau Betroffenen wird die Gelegenheit zur Teilnahme

und zur Äußerung gegeben.

 

Garrenchen, den 25.03.2021                           

gez. Kahlbaum (Verbandsvorsteher)  

gez. Korreng (Verbandsgeschäftsführer)

Foto zur Meldung: Einladung des GUV zur Grabenschau in Zinnitz
Foto: Einladung des GUV zur Grabenschau in Zinnitz

Bundestagswahlen 2021: Stadt Calau sucht Wahlhelfer

(20.04.2021)

In Vorbereitung auf die Wahl zum 20. Deutschen Bundestag am 26. September sucht die Stadtverwaltung Calau wieder Bürgerinnen und Bürger, die sich ehrenamtlich als Wahlhelfer/innen engagieren möchten. „Bewerben kann sich jeder volljährige deutsche Staatsbürger, der im Wahlgebiet, also in der Stadt Calau, wahlberechtigt ist“, informiert Cornelia Becker von der Wahlbehörde der Stadtverwaltung.

 

Zu den Aufgaben des Ehrenamts zählen am Wahltag selbst das Prüfen der Wahlberechtigung, der Abgleich mit dem Wählverzeichnis und die Ausgabe der Stimmzettel. "Im Zeitfenster von 8 bis 18 Uhr werden die Wahlhelfer/innen in zwei Schichten eingeteilt. Beim Auszählen am Nachmittag müssen dann alle vor Ort sein“, ergänzt Cornelia Becker.

 

Für diese Aufgabe erhalten die Wahlhelfer  ein „Erfrischungsgeld“ in Höhe von 25 Euro. Interessenten melden sich bitte telefonisch unter 03541 / 891-161 oder

Foto zur Meldung: Bundestagswahlen 2021: Stadt Calau sucht Wahlhelfer
Foto: Bundestagswahlen 2021: Stadt Calau sucht Wahlhelfer

Geplantes Calauer Festival wird auf 2022 verschoben

(19.04.2021)

Das am 19. Juni geplante Calauer Festival wird coronabedingt auf das nächste Jahr verschoben. Das teilt Marion Goyn, Geschäftsführerin der Wohn- und Baugesellschaft Calau, mit. Ursprünglich war aus Anlass des 30-jährigen Bestehens der WBC ein buntes Programm in der Innenstadt geplant, bei dem sich zahlreiche Vereine und Initiativen beteiligen sollten. Die weiter steigenden Infektionszahlen haben mit Blick auf die Organisation der Veranstaltung keine andere Option gelassen. Marion Goyn erklärt jedoch, dass man bereits über eine Alternative nachdenke: „Gemeinsam mit der Stadt Calau und der IG „In Calau clever kaufen“ gibt es erste Überlegungen, mit Einzug spürbarer Lockerungen in der Corona-Krise, eine Ausgleichsveranstaltung und Aktionen ins Leben zu rufen. Ziel muss es sein, die Innenstadt und die Calauer Händler zu stärken.“

[Radiospot zum 1. Calauer Festival]

Foto zur Meldung: Geplantes Calauer Festival wird auf 2022 verschoben
Foto: Das Calauer Festival wird auf 2022 verschoben. Grafik: PR

Gedanken des Bürgermeisters zum Corona-Gedenktag

(16.04.2021)

Anlässlich des Corona-Gedenktages am 18. April 2021 äußert der Calauer Bürgermeister Werner Suchner seine Gedanken.

 

Liebe Calauerinnen, liebe Calauer,

 

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat den 18. April 2021 zum Gedenktag für die Verstorbenen der Corona-Pandemie erklärt. Es wird an diesem Tag eine zentrale Gedenkfeier geben und so wie vor vielen öffentlichen Gebäuden, werden auch vor dem Calauer Rathaus die Fahnen auf Halbmast wehen.

 

Seit über einem Jahr lässt diese Pandemie die Menschen nicht mehr los, ein wirkliches Ende ist noch immer nicht in Sicht. Rund 80.000 Menschen sind in Deutschland an bzw. mit Corona bisher verstorben, in unserer Stadt sind es laut offizieller Statistik 19 Mitbürger/*innen. Die Nation gedenkt der vielen Verstorbenen, die betroffenen Familien brauchen lange Zeit, um den Verlust ihrer Angehörigen und Freunde zu verarbeiten.

 

Trauern wir um die Verstorbenen, aber denken wir an diesem Tag auch an die Menschen, denen schweres Leid durch Corona wiederfahren ist. Menschen, die mit schweren Krankheitsverläufen und Folgeschäden leben, Menschen, die an unerträglicher Einsamkeit leiden oder Menschen, deren wirtschaftliche Existenz auf dem Spiel steht.

 

Wie eigentlich an jedem Tag werde ich am 18. April ganz besonders an unsere Kinder und Jugendlichen denken. Die negativen Auswirkungen auf Körper, Geist und Seele durch die anhaltenden und gravierenden Veränderungen in Schule und Kita, in Familie und Freizeit sind längst sichtbar, im Gesamtausmaß aber kaum überschaubar. Diese negativen Auswirkungen in Grenzen zu halten, ist eine gesamtgesellschaftliche Herausforderung und wird wohl nicht in jedem Fall gelingen.

 

Umso mehr sollten wir an diesem Gedenktag auch den vielen Menschen danken, die sich den Folgen dieser Pandemie unermüdlich entgegenstellen. Oft genug ist dies ein Kampf gegen Windmühlenflügel und mit nur wenigen Erfolgserlebnissen. Stellvertretend für viele andere denke ich an das medizinische/pflegerische Personal in Kliniken, Praxen und Heimen, das um jedes Menschenleben aufopferungsvoll kämpft und an die Pädagogen*innen, Erzieher*innen, Sozialarbeiter*innen, die sich den neuen und oft ändernden Herausforderungen immer wieder stellen.

 

Die Pandemie ist noch nicht zu Ende. Dieses Ende herbeizuführen brauchen wir Verständnis für und Akzeptanz von Regeln, zuerst aber wohl Zuversicht und Solidarität.

 

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen einen Sonntag des Gedenkens und einen Sonntag mit guten Gedanken.

 

Werner Suchner

Bürgermeister

Foto zur Meldung: Gedanken des Bürgermeisters zum Corona-Gedenktag
Foto: Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier hat bundesweit zu einem Corona-Gedenktag am 18. April 2021 aufgerufen. Allein in Deutschland sind rund 80.000 Menschen im Zuge der Pandemie verstorben. Foto: pixabay / Caniceus

Vorbereitungen für den Halt des Impfbusses laufen

(15.04.2021)

Am 11. und 12. Mai macht der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Station an der Calauer Stadthalle. Pro Tag haben dann 57 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einer Corona-Impfung zu unterziehen. Bürgermeister Werner Suchner erklärt dazu: „Wir begrüßen die Initiative des Landkreises, denn damit wird ein weiterer Schritt zur Bekämpfung der Pandemie getan.“

Aktuell bereitet sich eine Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung darauf vor, die Vergabe der Impftermine in Calau sowie die Umsetzung vor Ort zu koordinieren. „Mit der Stadthalle haben wir die besten Möglichkeiten, alles ordnungsgemäß durchzuführen. Nun wird unser Personal für die Terminvergabe-Hotline eingewiesen.“ Starten soll die Terminvergabe in der Woche vom 26. bis 30. April. Bis Mitte kommender Woche teilt die Stadtverwaltung Calau neben der Rufnummer auch die Zeiten mit, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger ihre Impftermine reservieren können. Eine entsprechende Mitteilung wird es umgehend auf der Internetseite der Stadt Calau geben, außerdem wird es Infoplakate im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen geben.

 

Hintergrund:

Ab Montag, den 19. April, nimmt der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz seinen Betrieb auf. Der Bus verkehrt in den nächsten Wochen in allen elf Kommunen im Landkreis. Das Angebot zur Wahrnehmung der Corona-Schutzimpfung richtet sich an impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger entsprechend der geltenden Coronavirus-Impfverordnung. Die erforderliche telefonische Terminvergabe erfolgt vorab über die jeweilige Kommune. 

Wer Interesse an dem Angebot hat und impfberechtigt ist, wendet sich im ersten Schritt telefonisch an die zuständige Heimatkommune. Diese ist für die Terminvergabe und schriftliche Terminbestätigung zuständig und stellt die benötigten Dokumente bereit.

Bürgerinnen und Bürger, die im Impfbus geimpft werden, erhalten ihre Zweitimpfung ebenfalls über diesen Weg. Ein Termin zur Zweitimpfung wird bei der Erstimpfung mitgeteilt. Wer aktuell einen Anspruch auf Impfung hat, führt das Land Brandenburg unter www.brandenburg-impft.de auf.

Der komplette Impfvorgang im Bus, inklusive Registrierung, Impfung und anschließender Beobachtungsphase, umfasst etwa 30 Minuten. Der Bus ist barrierefrei. Hilfebedürftige Personen können in Begleitung erscheinen.

Der Impfvorgang im Impfbus beginnt mit der Erfassung der Daten. Im Anschluss findet ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt/einer Ärztin statt. Anschließend erfolgt die Impfung. Nach der Impfung halten sich die Personen für etwa 20 Minuten in einem angrenzenden Objekt auf, um bei unmittelbaren Impfreaktionen sofort reagieren zu können. Sollte es zu einer Wartezeit kommen, wird ein Sitzplatz zugewiesen. Im Impfbus sowie in den Wartebereichen ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Der Impfbus wird durch den Landkreis betrieben. Die Einsatzkräfte stellt der DRK Kreisverband Lausitz e.V. Das ärztliche Personal ist über Honorarverträge über die Kreisverwaltung beschäftigt. Die Ausstattung und das Folieren des Busses erfolgte mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Niederlausitz.

Die Tourenplanung und eine Auflistung wichtiger Fragen und Antworten rund um den Impfbus kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de/corona eingesehen werden.

Foto zur Meldung: Vorbereitungen für den Halt des Impfbusses laufen
Foto: Der Impfbus des Landkreises soll noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich einer Corona-Impfung zu unterziehen. Foto: Landkreis OSL

SMS-Spam-Welle erreicht auch die Nutzer in Calau

(14.04.2021)

Durch einige Hinweise aus der Bevölkerung hat die Stadtverwaltung in Erfahrung gebracht, dass momentan auch rund um Calau betrügerische SMS-Nachrichten an Benutzerinnen und Benutzer von Smartphones versandt werden. Diese tarnen sich als vermeintliche Nachrichten von Paketdiensten und gaukeln dem Nutzer vor, er hätte ein Paket bestellt. Im Text befindet sich ein Link, bei dem man (je nach Art der Nachricht) die Bestellung bestätigen oder den Versandstatus (Nachverfolgung) abrufen könne. Mit dem Tippen auf den Link wird jedoch eine Schadsoftware auf dem Telefon installiert, welche das Gerät ausspioniert und sensible Daten abgreift. Wer solche oder ähnliche Nachrichten auf seinem Gerät erhält, sollte diese umgehend löschen. Auch der Spam-Ordner des SMS-Postfaches sollte regelmäßig auf diese Nachrichten geprüft und diese sofort gelöscht werden. Übrigens: Die Bundesnetzagentur bietet unter folgendem Link eine Möglichkeit, betrügerische SMS-Nachrichten zur Strafverfolgung zu melden: Beschwerde - SPAM über SMS

Foto zur Meldung: SMS-Spam-Welle erreicht auch die Nutzer in Calau
Foto: Wer eine solche oder ähnliche SMS von einer unbekannten Handynummer erhält, sollte diese sofort löschen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Radwege-Ausbau zwischen Calau und Mlode startet

(09.04.2021)

Voraussichtlich ab der 15. KW 2021 bis Ende August 2021 wird der Ausbau des Radweges zwischen Calau und Mlode durchgeführt. Der Verbindungsweg ist im Bauzeitraum voll gesperrt. Die Benutzung zur Bewirtschaftung angrenzender Acker- und Waldflächen ist nur nach vorheriger Absprache mit der ausführenden Firma möglich (Kontakt erfolgt über das Bauamt der Stadt Calau). Es wird um entsprechende Vorsicht und Rücksichtnahme im angrenzenden Baustellen­bereich gebeten.

 

gez. Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: Radwege-Ausbau zwischen Calau und Mlode startet
Foto: Radwege-Ausbau zwischen Calau und Mlode startet

Neue Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten

(01.04.2021)

 

Ab sofort finden Sie die Calauer Stadtnachrichten vom 01. April 2021 im Internet.

 

 

>> Calauer Stadtnachrichten und Amtsblätter der Stadt Calau - online <<

 

 

Sie finden die Ausgaben auch unter dem Menüpunkt "Verwaltung".

 

 

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Foto: Neue Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten

DRK nimmt Calauer Corona-Testzentrum in Betrieb

(25.03.2021)

Am heutigen Donnerstag hat der DRK Kreisverband Calau e.V. das Corona-Testzentrum in der Stadthalle in Betrieb genommen. Künftig haben Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt hier die Möglichkeit, sich einmal wöchentlich auf das Virus testen zu lassen. „Mit dem Start sind wir sehr zufrieden. Organisatorisch hat alles bestens funktioniert und die Stadthalle, welche uns die Stadt Calau zur Verfügung gestellt hat, bietet uns optimale Bedingungen. Auch der Rücklauf aus der Bevölkerung ist gut, die nächsten Testtage sind schon ausgebucht“, berichtet Heike Lappan, Kreisgeschäftsführerin des DRK Calau.

Um sich testen zu lassen, müssen sich die Interessierten vorab telefonisch anmelden. Die Reservierungs-Hotline ist von Montag bis Freitag von 10 bis 12 Uhr unter Tel. 03541 / 895618 zu erreichen. Getestet wird immer Montag (13 bis 18 Uhr) und Donnerstag (11 bis 16 Uhr).

Die so genannten PoC-Antigen-Tests werden vom geschulten Team professionell und gemäß den geltenden Vorschriften durchgeführt. „Wir werden hier ganz großartig von den Mitgliedern des Katastrophenschutzes sowie des Blutspendedienstes des DRK Calau unterstützt. Sie sind alle ehrenamtlich im Einsatz“, unterstreicht die Kreisgeschäftsführerin.

Einer dieser Helfer, der an diesem Tag die ersten Bürger der Stadt getestet hat, ist Torsten Lieske. Er ist Mitarbeiter des Rettungsdienstes sowie des Katastrophenschutzes und opferte seine Freizeit, um die Coronatests durchzuführen. „Ich habe Urlaub aber für mich ist es eine Selbstverständlichkeit, in dieser Situation zu helfen.“ Ihm assistierte an diesem Tag Renate Mende, die sich sonst ehrenamtlich für den Blutspendedienst des DRK engagiert.

Im Calauer Testzentrum können so maximal 48 Personen am Tag getestet werden. Heike Lappan ergänzt: „Wenn sich Mehrbedarf abzeichnet, können wir problemlos eine weitere Teststrecke aktivieren und schaffen dann rund 100 Tests am Tag.“ Eine zweite Teststrecke sei zudem als Sicherheitsoption gedacht, denn sollte an einer Station ein Bürger positiv getestet werden, müsse diese vorübergehend schließen und komplett desinfiziert werden. Damit es dann nicht zum „Stau“ kommt, würde die zweite Teststrecke aktiviert.

Für den Test selbst muss man übrigens nur etwa 30 Minuten einplanen. Nach der Anmeldung und dem Nasenabstrich (nur in Ausnahmefällen erfolgt ein Rachenabstrich) muss man ca. 15 Minuten auf das Ergebnis des Schnelltests warten. Danach findet die Auswertung statt - natürlich datenschutzkonform.

 

Nähere Informationen unter www.drk-calau.de

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Foto: Die beiden freiwilligen Helfer Renate Mende und Torsten Lieske testeten die ersten Calauerinnen und Calauer in der Stadthalle auf das Corona-Virus. Insgesamt 48 Tests können pro Tag in der Stadthalle durchgeführt werden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Regelbetreuungszeit in Kitas wird zum 01.04. angepasst

(25.03.2021)

Die Betreuung der Kinder in den städtischen Kindertageseinrichtungen erfolgt ab kommender Woche Donnerstag, den 1. April, innerhalb der Regelbetreuungszeit täglich von 08.15 bis 14.15 Uhr. Eltern werden entsprechend um Beachtung gebeten. Vielen Dank!

Foto zur Meldung: Regelbetreuungszeit in Kitas wird zum 01.04. angepasst
Foto: Regelbetreuungszeit in Kitas wird zum 01.04. angepasst

Friedhofsverwaltung informiert zum Friedhofsforst

(24.03.2021)

Im Dezember 2020 bzw. Januar 2021 habe ich auf der Homepage der Stadt Calau, in den Schaukästen des Calauer Friedhofes und im Amtsblatt der Stadt Calau über Gestaltungs- und Pflegemaßnahmen im Friedhofsforst auf dem Calauer Friedhof informiert. Um den Waldcharakter und die Naturbelassenheit dieses Bereichs zu erhalten, wird die Grabstätte nach der Beisetzung wieder der Natur überlassen (keine Grabpflege, Laub verbleibt auf dem Bereich), eine gärtnerische Herrichtung erfolgt nicht.

Pflegemaßnahmen werden hier nur vom Friedhofspersonal vorgenommen. Das Bepflanzen (Aufstellen von Töpfen, Schalen, direkte Anpflanzungen), Dekorieren (künstliche Blumen und Pflanzen, Bilder, Bänder, Figuren usw.), Laub entfernen bzw. Abgrenzen der Grabstätte ist daher nicht gestattet. Ausgenommen ist hier lediglich die Ablage von Blumen und Gestecken zur Beisetzung.

 

Im Interesse der Umsetzung und Einhaltung des naturnahen Bestattungskonzeptes bat ich, die Gestaltung, Dekoration usw. in diesem Bereich zeitnah zu entfernen und das Urnengrab der Natur zu überlassen. Von einer Beräumung der Dekorationen durch die Friedhofsverwaltung wurde bisher abgesehen, da ich es bevorzugte an Ihr Verständnis und Solidarität zu appellieren und um Ihnen die Gelegenheit zu geben, selbst für die Einhaltung der Regeln und Vorgaben zu sorgen.

 

Leider sind diese Hinweise auf keine Resonanz gestoßen, die Grabstätten werden von den Besuchern/Nutzern weiterhin gestaltet. Dies widerspricht grundsätzlich dem ursprünglichen Gedanken der naturnahen Bestattung im Wäldchen, für die sich hier entschieden wurde.

 

Aus diesem Grund habe ich mich dazu entschlossen, die Grabstätten zukünftig wöchentlich von Bepflanzungen und Dekorationen zu beräumen und die Grabstätten weiterhin der Natur zu überlassen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

gez. Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: Friedhofsverwaltung informiert zum Friedhofsforst
Foto: Friedhofsverwaltung informiert zum Friedhofsforst

Verschärfte Corona-Regeln ab heute im Landkreis OSL

(23.03.2021)

Weil im Landkreis Oberspreewald-Lausitz innerhalb der letzten sieben Tage pro 100 000 Einwohnerinnen und Einwohnern kumulativ mehr als 100 Neuinfektionen mit dem SARS-CoV-2-Virus für mindestens drei Tage ununterbrochen vorlagen, teilt die Kreisverwaltung gemäß der aktualisierten 7. Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg folgende verschärfte Schutzmaßnahmen zur Eindämmung mit:

 

Alle diese Regeln gelten ab Dienstag, den 23. März 2021 und für die Dauer von mindestens 14 Tagen und somit mindestens bis einschließlich 5. April 2021.  Weitere Informationen entnehmen Sie bitte der aktuellen Eindämmungsverordnung des Landes Brandenburg.

Foto zur Meldung: Verschärfte Corona-Regeln ab heute im Landkreis OSL
Foto: Foto: pixabay / geralt

Fäll- und Schnittarbeiten an Reudener Bäumen

(22.03.2021)

Vom 23.03.2021 bis voraussichtlich 26.03.2021 werden in der Lindenallee / Ortseinfahrt L 54 in Reuden 32 Pappeln mit Hilfe eines Fällkranes gefällt. Aufgrund des hohen Technikeinsatzes kann es zu zeitweiligen Voll- oder Teilsperrungen des Straßenabschnitts kommen.

Vom 30.03. bis voraussichtlich 01.04.2021 werden am Feldweg in Reuden bei 11 Pappeln und einer Robinie Kronensicherungsschnitte ebenfalls mit Technikeinsatz durchgeführt.

Die Maßnahmen sind mit der unteren Naturschutzbehörde abgestimmt, ein entsprechender Bescheid liegt vor. Es wird um entsprechende Vorsicht und Rücksichtnahme in den Bereichen gebeten.

 

Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: Fäll- und Schnittarbeiten an Reudener Bäumen
Foto: Diese Pappeln in der Lindenallee / Ortseinfahrt Reuden werden in dieser Woche gefällt. Foto: Stadt Calau / Bauamt

Osterfeuer können in diesem Jahr nicht stattfinden

(18.03.2021)

Nach Rücksprache mit dem Ordnungsamt des Landkreises sowie in Abstimmung zwischen Landrat und Bürgermeister wird es in diesem Jahr keine Ausnahmegenehmigungen zum Abbrennen von Osterfeuern geben. Dies betrifft sowohl die Stadt Calau als auch die Ortsteile. „Wir haben uns diese Entscheidung nicht leicht gemacht, wissen wir doch um die Bedeutung dieser traditionellen Feuer. Doch aufgrund der gegenwärtigen Corona-Lage im Land Brandenburg, insbesondere auch in unserem Landkreis, ist es nicht möglich, in diesem Jahr eine Ausnahme zu machen“, erläutert Beate Matzke, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes der Stadt Calau.

Gemäß der aktuell geltenden siebten SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung in Brandenburg sind derzeit ohnehin „Veranstaltungen mit Unterhaltungscharakter“ (dazu zählen Osterfeuer) nur mit maximal 5 Personen aus maximal 2 Haushalten zulässig. Beate Matze erklärt: „Unter Beachtung dieser Regelung ist das Abbrennen eines Osterfeuers, dessen eigentlicher Zweck auf Förderung von Brauchtumspflege und Geselligkeit abzielt, nicht möglich.“

Die Stadt Calau ist sich aber gleichzeitig der besonderen regionalen Bedeutung von Traditionsfeuern voll bewusst. In diesem Sinne wird darauf hingewiesen, dass Traditionsfeuer nicht nur zu Ostern, sondern durchaus auch in anderen Veranstaltungsrahmen und aus anderen Anlässen denkbar sind. Sofern es die Infektions- und natürlich die Wetterlage erlauben, werde man entsprechend eingehende Anträge wohlwollend prüfen.

 

Foto zur Meldung: Osterfeuer können in diesem Jahr nicht stattfinden
Foto: Osterfeuer können in diesem Jahr nicht stattfinden

LED-Solar-Laterne beleuchtet Schrakauer Haltestelle

(16.03.2021)

Seit einigen Tagen sorgt eine neue LED-Solar-Laterne an der Bushaltestelle in Schrakau auch im Dunkeln für gute Sicht. Die Anlage wurde der Stadt Calau testweise für ein Jahr vom Hersteller, der Automaten Technik Baumann GmbH aus dem Bayerischen Luhe-Wildenau, zur Verfügung gestellt. „In Schrakau bestand schon lange der Wunsch und auch das Erfordernis nach einer Beleuchtung der Bushaltestelle. Neben diesem positiven Effekt können wir zudem die neue Technik für ein Jahr auf ihre Alltagstauglichkeit hin testen“, berichtet Marco Babenz, Leiter des Calauer Bauamtes.

Die 4,30 Meter hohe Leuchte verfügt laut dem Hersteller über einen 20 Watt LED-Leuchtkopf und zwei Zyklusbatterien, die mittels drei Solarfeldern CO2-neutral mit Energie versorgt wird. Über einen Bewegungsmelder können individuelle Leuchtstärken eingestellt werden. Nach einer erfolgreichen Testphase könnten laut Marco Babenz perspektivisch weitere Standorte im Stadtgebiet sowie insbesondere in den Ortsteilen mit solchen Leuchten ausgestattet werden.

Insgesamt verfügt die Stadt Calau in der Kernstadt derzeit über 876 öffentliche Leuchten, davon sind 347 bereits auf die energiesparende und langlebige LED-Technik umgerüstet. In den Ortsteilen kommen nochmals 753 hinzu, von denen ebenfalls 347 auf LED umgerüstet wurden.

Foto zur Meldung: LED-Solar-Laterne beleuchtet Schrakauer Haltestelle
Foto: Die LED Solar-Laterne wurde an der Bushaltestelle in Schrakau aufgestellt. Nach einjährigem Testlauf könnten weitere im Stadtgebiet sowie in den Ortsteilen folgen. Fotos: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Totes Holz sichert die ökologische Vielfalt in Calau

(11.03.2021)

Beim Blick in den Calauer Lindengarten fallen derzeit im vorderen Bereich, Richtung  L 54 / Vetschauer Straße, große Haufen von geschlagenem Holz auf. Manch ein Bürger vermutete darin schon eine günstige Gelegenheit, an Feuerholz zu kommen. Doch der Hintergrund der Ablagerung ist ein anderer, denn die Holzstapel werden in Zukunft einen wichtigen ökologischen Nutzen erfüllen. „Hieraus sollen Totholz-Habitate entstehen. Diese sind Teil einer Vereinbarung der Stadt Calau mit der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Die geplanten pyramidenförmigen Haufen entstehen im angrenzenden Wald und stellen bilden dann einen wichtigen Lebensraum für verschiedene geschützte Tierarten sowie Mikroorganismen“, erklärt Marco Babenz, Leiter des städtischen Bauamtes.

Konkret stammt das Holz von fünf Kastanien, die im Januar im Zuge der geplanten Sanierung der Joachim-Gottschalk-Straße gefällt werden mussten. Zudem liegt auf dem Totholz-Haufen im Lindengarten das Holz einer Pappel, die am 4. Februar 2021 in Reuden umgestürzt war. Bedingt durch das Naturschutzgesetz ist die Stadt dazu verpflichtet, für die entfernten Bäume Ausgleichsmaßnahmen vorzunehmen, um das ökologische Gleichgewicht im Stadtgebiet zu erhalten. „Neben dem Anlegen dieser Totholz-Habitate sind wir gemäß den Vorgaben der Unteren Naturschutzbehörde weiterhin dazu verpflichtet, bis Ende des Jahres 30 Vogel- sowie fünf Fledermausnistkästen aufzuhängen“, fährt der Bauamtsleiter fort. Diese werden ebenfalls im angrenzenden Wald sowie auf dem Friedhof angebracht. Diese Kästen werden danach über einen Zeitraum von zehn Jahren gepflegt und deren Belegung naturfachlich begutachtet und dokumentiert. 

Foto zur Meldung: Totes Holz sichert die ökologische Vielfalt in Calau
Foto: Momentan werden die Totholz-Stapel noch im Lindengarten zwischengelagert. Perspektivisch ziehen sie in den nahen Wald um und dienen dann dort als Lebensraum für geschützte Tierarten und Mikroorganismen. Foto Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kinder mit Krankheitszeichen bitte nicht in die Kita schicken

(05.03.2021)

Liebe Eltern,

 

aufgrund der aktuellen Infektionslage bitten wir Sie, Kinder mit jeglichen Krankheitsanzeichen bis zur vollständigen Genesung zuhause zu lassen. Die bisher geltende 10-Tage-Regelung wird hiermit aufgehoben. Bitte helfen Sie dennoch mit, weitere Covid-19-Infektionen in unseren Kitas zu verhindern.

Die pädagogischen Mitarbeiter*innen in den Einrichtungen kümmern sich gern und mit voller Hingabe um die ihnen anvertrauten Kinder. Jedoch tun sie dies, trotz Einhaltung der möglichen Hygiene- und Abstandsregeln, ohne umfangreichen Infektionsschutz. Auch Ihre Kinder haben keinen unmittelbaren Schutz vor möglichen Infektionen. Auch wenn aktuell die Impfungen für die Mitarbeiter/*innen in den Kitas anlaufen, so dauert es sicher noch länger bis eine endgültige Entwarnung gegeben werden kann. Wir alle müssen mit dem Virus und der Gefahr einer Ansteckung leben. Sind wir alle weiterhin vorsichtig, umsichtig und verantwortungsvoll in unserem Handeln.

 

Die Kinder und Mitarbeiter/*innen der Kindereinrichtungen der Stadt Calau sagen herzlichst: Danke!

Foto zur Meldung: Kinder mit Krankheitszeichen bitte nicht in die Kita schicken
Foto: Kinder mit Krankheitszeichen bitte nicht in die Kita schicken

Neue Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten

(05.03.2021)

 

Ab sofort finden Sie die Calauer Stadtnachrichten vom 05. März 2021 im Internet.

 

 

>> Calauer Stadtnachrichten und Amtsblätter der Stadt Calau - online <<

 

 

Sie finden die Ausgaben auch unter dem Menüpunkt "Verwaltung".

 

 

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Foto zur Meldung: Neue Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten
Foto: Titelseite der aktuellen Calauer Stadtnachrichten.

Straßenreinigungen ab 15.03. in Calau und den Ortsteilen

(04.03.2021)

Die Grundreinigung (Straßenreinigung) aller öffentlichen, befestigten Straßen wird ab 15.03.2021 durchgeführt. Begonnen wird im Stadtgebiet Calau, anschließend in den Ortsteilen sowie den dazugehörigen kommunalen Verbindungsstraßen. Die Fertigstellung ist zum 31.03.2021 geplant. In verschiedenen Straßenabschnitten kann es kurzzeitig zu Parkeinschränkungen kommen. Die Reinigung der Gehwege, entsprechend gültiger Straßenreinigungssatzung, wird durch den Bauhof ab 08.03.2021 begonnen.

Foto zur Meldung: Straßenreinigungen ab 15.03. in Calau und den Ortsteilen
Foto: Straßenreinigungen ab 15.03. in Calau und den Ortsteilen

Landkreis saniert ab April Fernradwege in Calau

(03.03.2021)

Im Zuge der Modernisierung des Fernradwegenetzes innerhalb des Kreisgebietes beabsichtigt die Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Kooperation mit der Stadt Calau als Baulastträger auf dem Territorium der Stadt Calau in diesem Jahr die Erneuerung der Radwege CA1 bis CA6 und CA8.1 bis CA10 (Hinweis: Die Lage der einzelnen Radwege ist auf dem beigefügten Übersichtplan dargestellt).

 

Übersichtsplan Calau

Bei der geplanten Baumaßnahme handelt es sich je nach Wegeabschnitt im Wesentlichen um eine grundhafte Erneuerung des Wegeaufbaus und um den Einbau einer Wurzelschutzbahn beidseitig der Wegetrasse, analog der bereits in 2020 durchgeführten Baumaßnahme auf dem Radweg CA7 zwischen Saßleben und Koßwig. Das Vorhaben wird aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur“ – GRW Infrastruktur“ gefördert.

Die bauliche Durchführung erfolgt voraussichtlich im Zeitraum von April bis Dezember 2021 durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die genaue Bauzeit jedes einzelnen Radweges innerhalb dieses zeitlichen Rahmens wird seitens der ausführenden Firma in Abstimmung mit dem Auftraggeber durch Aufstellung eines genauen Bauablaufplanes festgelegt.

Während der Baudurchführung sind die genannten Wege nicht bzw. nur eingeschränkt befahrbar. Es wird um Berücksichtigung dieser Einschränkungen bei der Planung der Bewirtschaftung aller angrenzenden Flächen gebeten. Alle unmittelbaren Anlieger dieser Radwege werden demnächst durch das Bauamt der Stadt Calau angeschrieben.

Foto zur Meldung: Landkreis saniert ab April Fernradwege in Calau
Foto: Gute Aussichten für Fahrradfahrer: Ab April saniert der Landkreis OSL mehrere Teile von Fernradwegen auf dem Gebiet der Stadt Calau. Foto: pixabay / distelAPPArath

Straße der Freundschaft ist ab dem 3. März voll gesperrt

(01.03.2021)

Die Straße der Freundschaft in Calau wird vom 3. bis 12. März wegen einer Baumaßnahme voll gesperrt sein. Die Telekom verlegt im genannten Zeitraum neue Glasfaserkabel. Betroffen ist der Bereich in Höhe des ehemaligen Verbrauchermarktes, unweit der Einmündung zur Landesstraße 55 (Calau – Lübbenau).

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Foto: Straße der Freundschaft ist ab dem 3. März voll gesperrt

Stadt Calau ermöglicht Kita-Mitarbeitern Corona-Tests

(25.02.2021)

Im Rahmen einer internen Auftaktveranstaltung wurden am 23. Februar die ersten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von Calauer Kitas und Horten geschult, wie sie Corona-Schnelltests durchführen. Dazu war Ivonne Schneider von BEGESU – Zentrum für betrieblichen Gesundheitsschutz aus Kolkwitz nach Calau gekommen.

Nach einer theoretischen Unterweisung in die Hygienevorschriften und Hinweisen zur Durchführung eines so genannten SARS-CoV-2-Antigentests wurden erste praktische Tests durchgeführt. Für Juliane Strauß, die sich von einer Kollegin aus einer anderen städtischen Kindertagesstätte testen ließ, war es bereits der dritte Corona-Test. „Auch dieser war zum Glück negativ. Ich finde es eine gute Sache, dass wir als Mitarbeiter nun selbst in der Lage sind, unsere Kollegen schnell zu testen. Das erhöht sowohl unsere Sicherheit als auch die der Kinder in unseren Einrichtungen“, berichtet die Erzieherin der Werchower Naturkita „Sonnenblume“.

Neben Angestellten von Horten und Kitas wurden auch drei Angestellte der Verwaltung geschult. Sie sollen die Teams in den Kindertagesstätten bei den Tests ab kommender Woche unterstützen. „Neben den freiwilligen Tests für alle Erzieherinnen und Erzieher der Kitas, bis zu zwei Mal pro Woche, bieten wir als Kommune zusätzlich allen anderen Mitarbeitern der Stadt Calau an, sich einmal pro Woche auf eine mögliche Infektion mit dem Corona-Virus testen zu lassen“, informiert Beate Matzke, die Leiterin des städtischen Haupt- und Ordnungsamtes. Im Falle des Kita- und Hortpersonals erhält die Stadtverwaltung von der Landesregierung einen Pauschalbetrag zur Deckung der Kosten für die Tests. Im Falle aller anderen Angestellten trägt die Stadt die Kosten selbst.

 

Hintergrund

Antigen-Tests  weisen die Eiweißstrukturen von SARS-CoV-2 nach und funktionieren ähnlich wie ein Schwangerschaftstest. Dazu wird eine Probe von einem Nasen- Rachen-Abstrich auf einen Teststreifen gegeben. Falls das SARS-CoV-2 Virus in der Probe enthalten ist, reagieren die Eiweißbestandteile des Virus mit dem Teststreifen und eine Verfärbung auf dem Teststreifen wird sichtbar. Vorteile von Antigen-Tests sind die vergleichsweise geringen Kosten und das zeitnahe Testergebnis (in weniger als 30 Minuten). Generell sind Antigen-Tests weniger sensitiv als der PCR-Test, es ist also eine größere Virusmenge notwendig, damit ein Antigen-Test ein positives Ergebnis zeigt. Das bedeutet, dass ein negatives Antigen-Testergebnis die Möglichkeit einer Infektion mit SARS-CoV-2 nicht ausschließt. Außerdem ist ein Antigen-Schnelltest nicht so spezifisch wie ein PCR-Test. Das heißt es kommt häufiger als bei der PCR vor, dass ein positives Ergebnis angezeigt wird, wenn die Person gar nicht infiziert ist. Deshalb muss ein positiver Antigen-Test Ergebnis mittels PCR bestätigt werden. Bei der PCR wird das Erbmaterial der Viren so stark vervielfältigt, dass es nachgewiesen werden kann, auch wenn es nur in geringen Mengen vorkommt. Das Testverfahren nimmt derzeit etwa vier bis fünf Stunden in Anspruch und wird durch Labore durchgeführt.

Foto zur Meldung: Stadt Calau ermöglicht Kita-Mitarbeitern Corona-Tests
Foto: Für Juliane Strauß (rechts) war es am 23. Februar bereits der dritte Test auf das Corona-Virus. Auch dieser war für die Erzieherin der Naturkita „Sonnenblume“ in Werchow negativ. Durchgeführt hat diesen Test ihre Kollegin Andrea Pohlack, Erzieherin der Kita „Calauer Spielträume“. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calauer Spielplatz weiterhin eingeschränkt nutzbar

(24.02.2021)

Das Bauamt der Stadt Calau teilt mit, dass die Sport- und Freizeitanlage (Spielplatz) in der Straße der Jugend  weiterhin von montags bis freitags jeweils erst ab 16:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Bis 16:00 Uhr ist die Anlage den Kindern der Kita und dem Hort der "Calauer Spielträume" vorbehalten. Vor Ort weist auch eine entsprechende Beschilderung auf die Nutzungszeiten hin. Wir bitten freundlichst, im Sinne der Kinder, diese Regelung zu beachten. Vielen Dank!

 

Babenz

Leiter Bauamt

Foto zur Meldung: Calauer Spielplatz weiterhin eingeschränkt nutzbar
Foto: Der Spielplatz in der Straße der Jugend wird auch von den Kindern der Kita "Calauer Spielträume" gern zum Toben und Spielen genutzt. Foto: Stadt Calau / Rieke Faatz

Grund-und Oberschule bringt neue Homepage ans Netz

(23.02.2021)

Die Grund- und Oberschule Calau präsentiert sich seit 19. Februar mit einer komplett überarbeiteten Internetseite. Der Zusammenschluss der beiden Schulformen sollte nun auch durch eine gemeinsame neue Homepage zum Ausdruck gebracht werden.

 

Unter www.schule-calau.de finden Eltern sowie Schülerinnen und Schüler sowie alle anderen Interessierten auch weiterhin alle wichtigen Informationen rund um das Leben in der Schule. Allerdings optisch stark aufgewertet. „Wir haben uns zu diesem Schritt entschlossen, weil die alte Seite einerseits optisch nicht mehr dem heutigen Zeitgeist entsprach. Außerdem galt es, die noch bestehende Seite des Grundschulbereichs zu integrieren“, informiert Schulleiterin Christiane Zeiger. So präsentiert sich die neue digitale Heimat der „Schule für gemeinsames Lernen“ in optisch ansprechenden Farbkontrasten, die sich auch in der Gestaltung der Schulgebäude wiederfinden. Wichtige Informationen wie Elternbriefe, Vertretungsplan oder Veranstaltungen (sofern Corona das wieder zulässt) befinden sich direkt auf der Startseite und werden regelmäßig durch Mitarbeiter der Schule aktualisiert.

 

Die Ideen für das Design und den Aufbau der Website hatten drei besonders engagierte Lehrkräfte der Schule. Mit der technischen Umgestaltung wurde der Förderverein für regionale Entwicklung e.V. Potsdam beauftragt. Dieser setzt sich mit seinen Azubi-Projekten für die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studierenden ein. Kommunen, soziale und öffentliche Einrichtungen, Vereine und kleinere Unternehmen können sich hierbei von den Azubis eine individuelle Webseite erstellen lassen und ermöglichen ihnen hiermit praktische Berufserfahrung zu sammeln. „Natürlich stehen den Auszubildenden bei jedem Projekt immer erfahrene Betreuer zur Seite. Die hohe Qualität jeder Webseite muss sichergestellt sein“, sagt Projektkoordinatorin Melissa Caspary.

 

Neben der Überarbeitung von Design und Inhalten wurden auch aktuelle sicherheitsrelevante Aspekte und die geltenden Datenschutzrichtlinien der Seite angepasst. Auch eine optimierte Ansicht für mobile Endgeräte wurde erstellt. In Zukunft wird die Magenta-Cloud durch die HPI-Cloud (Schul-Cloud Brandenburg) ersetzt. Schulleiterin Zeiger rät: „Eltern sollten schon jetzt prüfen, ob ihr Kind bereits angemeldet ist und die Schul-Cloud Brandenburg nutzen kann. Demnächst stellen wir die Nutzung der Magenta-Cloud ein. Den Zeitpunkt, ab wann ausschließlich die HPI-Cloud genutzt wird, geben wir rechtzeitig bekannt.“

 

Die Erstellung des Internetauftritts war dabei für die Grund- und Oberschule Calau kostenfrei, lediglich anfallende Kosten für die Webadresse selbst und den Onlinespeicherplatz werden durch den Träger übernommen, in diesem Falle die Stadt Calau.

Foto zur Meldung: Grund-und Oberschule bringt neue Homepage ans Netz
Foto: Ab sofort ist die neue Homepage der Grund- und Oberschule Calau online. Foto: pixabay / SplitShire, Montage: Stadt Calau

Einsparpotenziale im eigenen Haushalt aufspüren

(22.02.2021)

Corona beschränkt unsere Kontakte auch weiterhin, dennoch brauchen viele auch weiterhin Hilfe beim Energiesparen – vor allem Haushalte mit geringen Einkommen, deren Strom­kosten einen überdurchschnittlichen Anteil ihrer knappen Budgets ein­nehmen. "Deshalb machen wir weiter und haben unsere Beratungsfor­mate ergänzt", informiert das Team vom Stromsparcheck im Landkreis OSL.

Der kostenlose Stromspar-Check zeichnet sich durch eine individuelle Beratung auf Augenhöhe aus, dafür besucht das Stromspar-Team den Haushalt. Zusätzlich werden nun auch virtuelle und telefonische Bera­tungen angeboten. Diese richten sich nach den Wünschen der Kundinnen und Kunden. Doch egal ob vor Ort, online oder am Telefon: die umfas­send geschulten Stromspar-Teams spüren Einsparpotenziale auf. Sie geben praktische Tipps zum energieeffizienteren Nutzungsverhalten und helfen beispielsweise mit LEDs, schaltbare Steckerleisten und wasser­sparende Duschköpfe dem Haushalt, den Energieverbrauch und die Kosten sofort zu reduzieren.

Außerdem werden regelmäßige Sprechstunden angeboten. „Jeden Dienstag und Donnerstag sind wir von 14.00 – 18.00 Uhr zusätzlich tele­fonisch mit unserem Stromspar-Team erreichbar und freuen uns auf Kundinnen und Kunden, die einen Beratungstermin mit uns vereinbaren“, heißt es in einer Mitteilung. Die persönliche Beratung – sei es im Haushalt oder in der Sprechstunde – findet unter strengen Hygieneauflagen statt, um alle Beteiligten glei­chermaßen zu schützen.

 

Den Stromspar-Check können alle Haushalte kostenlos nutzen, die So­zialleistungen beziehen oder deren Einkommen unterhalb der Pfän-dungsfreigrenze liegt. Interessierte Haushalte melden sich gerne unter Tel. 03573 / 709320 an. Den Stromspar-Check-Standort in Ihrer Nähe finden Sie unter https://www.stromspar-check.de/standorte/standorte-karte.html

 

Hintergrund:

Seit 2008 gibt es diese bundesweite Initiative, in der der Deutschen Caritasverband und der Bundesverband der Energie- und Klimaschutzagenturen Deutschlands (eaD) die Bekämpfung von Energiearmut und die Erreichung von Klimaschutzzielen verknüpfen. Gefördert wird das er­folgreiche Projekt vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, und nukleare Sicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative. Seit fast acht Jahren gibt es den Standort Senftenberg und von Anfang an unterstützten uns die Stadtwerke Senftenberg. Seit dem vergangenen Jahr unterstützt auch die KWG Senftenberg das Projekt.

Foto zur Meldung: Einsparpotenziale im eigenen Haushalt aufspüren
Foto: Mit den richtigen Tipps lassen sich Heiz- und Stromkosten senken. Das spart bares Geld. Foto: pixabay / iAmMrRob

Bekanntmachung zu Übermittlungssperren

(18.02.2021)

Öffentliche Bekanntmachung zu: Widerspruchsrecht gegen Melderegisterauskünfte aus dem Melderegister nach dem Bundesmeldegesetz (BMG)

 

Nach den Vorschriften des Bundemeldegesetzes (BMG) haben Betroffene die Möglichkeit, Widerspruch gegen einzelne regelmäßig durchzuführende Datenübermittlungen der Meldebehörde zu widersprechen. Der Widerspruch ist kostenlos und gilt jeweils bis zum Widerruf.

 

A) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an das Bundesamt für das Personalmanagement der Bundeswehr

Soweit Sie die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und das 18. Lebensjahr noch nicht vollendet haben, können Sie der Datenübermittlung  gemäß § 36 Abs. 2 Satz 1 BMG in Verbindung mit (i.V.m.) § 58 c Abs. 1 Satz 1 des Soldatengesetzes widersprechen.

 

B) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an eine öffentlich-rechtliche Religionsgesellschaft, der nicht die meldepflichtige Person angehört, sondern Familienangehörige der meldepflichtigen Person angehören

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 42 Abs. 3 Satz 2 BMG i.V.m § 42 Abs. 2 BMG widersprechen.

 

C) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Parteien, Wählergruppen im Zusammenhang mit Wahlen und Abstimmungen

Sie können der Datenübermittlung  gemäß  § 50 Abs. 5 BMG i.V.m § 50 Abs. 1 BMG widersprechen.

 

D) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten aus Anlass von Alters- oder Ehejubiläen an Mandatsträger, Presse oder Rundfunk

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs. 5 BMG i.V.m § 50 Abs. 2 BMG widersprechen.

 

E) Widerspruch gegen die Übermittlung von Daten an Adressbuchverlage

Sie können der Datenübermittlung gemäß § 50 Abs. 5 BMG i.V.m § 50 Abs. 3 BMG widersprechen.

 

Die Eintragung dieser Übermittlungssperren können Sie durch persönliche Vorsprache während der Öffnungszeiten oder durch schriftlichen Antrag beim Einwohnermeldeamt der Stadt Calau, Platz des Friedens 10, 03205 Calau veranlassen.

Foto zur Meldung: Bekanntmachung zu Übermittlungssperren
Foto: Bekanntmachung zu Übermittlungssperren

Sternsinger bringen Gottes Segen ins Calauer Rathaus

(05.02.2021)

Einen wahrhaft segensbringenden Besuch statteten am 1. Februar die Sternsinger der Katholischen Pfarrei Heilige Familie Lübbenau dem Calauer Rathaus ab. Die Kinder, die als Heilige Drei Könige verkleidet, in der Stadt unterwegs waren, brachten ihren Segen in diesem Jahr etwas später als sonst üblich. „Normalerweise kommen die Sternsinger um den 6. Januar herum, um das Fest der Heiligen Drei Könige zu feiern und damit das Kindermissionswerk zu unterstützen“, berichtet Pfarrer Marko Dutzschke. Neben den Kirchorten Vetschau und Lübbenau ist auch Calau Kirchort der Pfarrei. Zehn Kinder aus allen drei Kirchorten nahmen in diesem Jahr an der Aktion teil. Coronagerecht überbrachten sie „mit Abstand“ den Segen Gottes. Gleichzeitig luden sie dazu ein, Spenden für die Armen zu geben. Denn wie Marko Dutzschke berichtet: „Obwohl wir uns gerade selbst in einer Krise befinden, so wissen wir, dass es anderen Menschen sehr viel schlechter geht. In diesem Jahr stehen Kinder aus der Ukraine im Mittelpunkt. Sie sind viel allein weil ihre Eltern im Westen arbeiten müssen.“ Neben finanziellen Spenden wurden auch kleine Gaben und Süßigkeiten gesammelt. „Wir danken allen, die uns an diesem Tag ihre Türen geöffnet haben und können stolz verkünden, dass wir rund 2.000 Euro durch die Sternsinger gesammelt haben.“

 

Beim Besuch an der Calauer Rathaustreppe nahm stellvertretend auch Bürgermeister Werner Suchner den Segen Gottes entgegen, der nun an der Rathaustür geschrieben steht: 20*C+M+B+21. Doch was bedeutet dieser Segen? Der Pfarrer erläutert: „Der Segen der Sternsinger, „Die Buchstaben C+M+B stehen für die lateinischen Worte „Christus Mansionem Benedicat“ – Christus segne dieses Haus. Die drei Kreuze bezeichnen den Segen: Im Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes. Das aktuelle Jahr, in dem Fall 2021, steht getrennt am Anfang und am Ende. Der Stern steht für den Stern, dem die Weisen aus dem Morgenland nach Betlehem gefolgt sind. Zugleich ist er Zeichen für Christus.“

Bürgermeister Werner Suchner betonte nach dem Besuch der kleinen Gruppe der Pfarrei: „Ich habe mich gefreut, dass die Sternsinger, in kleiner Formation und unter Abstand, erstmals und nun für Jeden sichtbar dem Calauer Rathaus den Segen für das neue Jahr erteilt haben. Besonders wertvoll ist auch, dass im Rahmen dieser Aktion Spenden für notleidende Kinder in anderen Teilen der Erde  gesammelt werden. Kinder helfen Kindern, welch ein gutes Zeichen in die Welt!“

[Homepage Aktion Sternsinger]

Foto zur Meldung: Sternsinger bringen Gottes Segen ins Calauer Rathaus
Foto: Die Sternsinger überbrachten Gottes Segen - natürlich als Heilige Drei Könige verkleidet und mit Abstand. Foto: Stadt Calau / Isabell Wiechmann

Kitas: Infos zu Beiträgen und Betreuungszeiten

(04.02.2021)

Am 28.01.2021 hat das Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg die 2. Richtlinie Kita- Elternbeitrag Corona 2021 rückwirkend zum 01.01.2021 verabschiedet. Laut dieser sollen den Trägern von Kindertageseinrichtungen die durch Kitaschließungen entgangenen Elternbeiträge erstattet werden.

Gleichzeitig soll vor dem Hintergrund des stark angestiegenen Pandemiegeschehens außerdem ein finanzieller Anreiz dafür geschaffen werden, dass vertraglich vereinbarte Betreuungsleistungen in nicht geschlossenen Kindertageseinrichtungen freiwillig nicht in Anspruch genommen werden.  Kinder sollen nur in dem Umfang betreut werden, wie es zwingend erforderlich ist.

Es werden nicht nur die Eltern beitragsfrei gestellt, die keinen Anspruch auf Notbetreuung haben, sondern auch die Eltern, die ihr Kind freiwillig nicht in die Kita bringen.

Eltern, die keine andere Betreuungsmöglichkeit haben und ihre Kinder in die Einrichtung bringen, jedoch ihre vertraglich vereinbarte Betreuungszeit nicht ausschöpfen, sollen finanziell entlastet werden. Dies gilt dann, wenn die tatsächliche Betreuungszeit nicht mehr als 50 % in einem Zeitraum von mindestens einem Monat beträgt. In diesem Fall ist nur 50 % des eigentlichen Elternbeitrages zu zahlen.

Dazu ist es erforderlich, dass die verminderte Betreuungszeit zwischen den Eltern und dem Träger der Kita vereinbart wird.

Ab Monat Februar sollen die Eltern bis zum 15. des Monats eine entsprechende Erklärung in der jeweiligen Kita abgeben, in welchem Umfang ihr Kind für den Zeitraum von mindestens einem Monat betreut werden soll. Die Eltern und die Stadt Calau, als Träger der Kitas, sind für den jeweiligen Kalendermonat an die Erklärung gebunden.

Nicht zu berücksichtigen sind, lt. der oben genannten Richtlinie, Krankheitstage und Quarantänemaßnahmen aufgrund der Anordnung des Gesundheitsamtes.

Ab 08.02.2021 können die Vereinbarungen für den Monat Februar in der Einrichtung geschlossen werden. Dazu liegt ein entsprechender Vordruck in jeder Kita bereit.

Die für den jeweiligen Monat zu viel entrichteten Beiträge werden im Folgemonat erstattet.

Für den Monat Januar bilden für diese Erstattung die Anwesenheitslisten in den Kitas die entsprechende Grundlage. Wurden Kinder im Januar nur bis zu einem Umfang von 50 % ihres eigentlich vertraglich geregelten Betreuungsumfanges betreut, werden 50 % des Elternbeitrages erstattet.

Eine Antragstellung durch die Eltern ist nicht erforderlich.

Der Zuschuss zum Mittagessen ist von dieser Regelung nicht betroffen und ist auch bei einer nur bis zu 50 % Betreuung in voller Höhe zu zahlen. Er entfällt nur, wenn das Kind in einem vollen Monat gar nicht betreut wird.

 

Calau, den 04.02.2021

 

Der Bürgermeister

Foto zur Meldung: Kitas: Infos zu Beiträgen und Betreuungszeiten
Foto: Kitas: Infos zu Beiträgen und Betreuungszeiten

Bauarbeiten machen einen Umweg notwendig

(02.02.2021)

Aufgrund laufender Bauarbeiten auf dem Gelände des LIDL-Marktes (Gewerbepark Nord) ist der dortige Parkplatz momentan sowohl für Fahrzeuge als auch Fußgänger und Radfahrer gesperrt. Das teilt die Stadt Calau mit und verweist gleichzeitig darauf, dass der Zugang zum nebenan liegenden Lebensmittelmarkt NORMA weiterhin gewährleistet ist. „Das ist aber mit einem kleinen Umweg über die Mloder Straße und Complus Straße verbunden", heißt es aus dem städtischen Ordnungsamt. Aufgrund der starken Befahrung der Calauer Umgehungsstraße wird dringend davon abgeraten, diese direkt zu überqueren, beispielsweise an der Ampelkreuzung Karl-Marx-Straße / Vetschauer Straße.

 

Umleitung zu NORMA. Quelle: BB Viewer

 

„Wir raten dringend dazu, nicht den direkten und auf den ersten Blick kürzeren Weg zu wählen. Denn dieser verfügt weder über einen Fußgängerüberweg noch eine Fußgängerampel. Außerdem gibt es in diesem Bereich keinen Bürgersteig. Um die Sicherheit aller Verkehrsteilnehmer gewährleisten zu können, appellieren wir daran, sich an den kleinen Umweg zu halten." Laut der Stadtverwaltung vorliegenden Informationen sollen die Bauarbeiten Anfang März beendet sein.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten machen einen Umweg notwendig
Foto: Aufgrund von Bautätigkeiten ist derzeit der LIDL-Parkplatz gesperrt. Foto: Stadt Calau / Bauamt

Neuer Hygieneplan für öffentliche Sitzungen

(26.01.2021)

Am Mittwoch, den 27. Januar, tagt um 18.30 Uhr in der Stadthalle die Calauer Stadtverordnetenversammlung. Vor dem Hintergrund der aktuell geltenden hygienischen Anforderungen und um gewährleisten zu können, dass auch weiterhin Bürgerinnen und Bürger im öffentlichen Sitzungsteil Zutritt haben, wurde der bisher geltende Hygieneplan angepasst und in Teilen verschärft. Demnach gilt ab Betreten des Gebäudes und bis zum Verlassen desselben die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske (FFP2-Maske oder OP-Einwegmaske). Diese darf zum Sprechen und Trinken abgenommen werden. Zudem ist beim Betreten der Stadthalle und während des Aufenthaltes im Versammlungsraum ein Mindestabstand von 1,5 Meter zu wahren. Weitere Punkte:

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Foto: Neuer Hygieneplan für öffentliche Sitzungen

Stadt veranlasst Maßnahmen gegen Nutria-Population

(25.01.2021)

Sie werden bis zu 65 Zentimetern groß und können acht bis zehn Kilogramm auf die Waage bringen: Nutria. Die ursprünglich aus Südamerika stammenden Tiere, eine Mischung aus Ratte und Biber, entwickeln sich in einigen Gegenden immer häufiger zur Plage. Auch in Calau ist die Stadtverwaltung auf eine Population aufmerksam geworden und sieht sich gezwungen, gezielte Gegenmaßnahmen in die Wege zu leiten.

 

Damit sich die für manchen Bürger possierlich anzuschauenden Tiere nicht zu einer echten Plage entwickeln, hat das städtische Ordnungsamt einen so genannten „Antrag auf Bejagung in befriedetem Gebiet“ bei der Unteren Jagdbehörde des Landkreises OSL gestellt. „Damit bekommen wir die behördliche Genehmigung, die Tiere zu bejagen“, erklärt Thoralf Krengel, Sachgebietsleiter im Calauer Ordnungsamt. Zwar ist die Jagd auf Nutria im Land Brandenburg erlaubt, allerdings nur in freier Wildbahn. „Weil aber die Population im innerstädtischen Bereich rund um das Erlebnisbad in der Ziegelstraße sowie am Mühlgraben auftritt, müssen wir einen gesonderten Antrag auf Bejagung stellen.“

 

Die Genehmigung könnte schon in Kürze vorliegen, so dass den Tieren dann sofort zu Leibe gerückt werden kann. Doch warum stellt Nutria ein solches Problem dar, besonders in diesem Bereich? Laut Thoralf Krengel hänge es vor allem mit dem Gebiet zusammen, in dem sich die Population aktuell aufhält. „Im Erlebnisbad, immerhin eine öffentliche Einrichtung, müssen wir als Betreiber ein Höchstmaß an Hygiene gewährleisten, um die Besucherinnen und Besucher zu schützen. Daher können wir es dauerhaft nicht zulassen, dass die Anlage durch Kot und Urin der Tiere verunreinigt wird.“ Aktuell wird die Population auf 17 Tiere beziffert, davon 14 Jungtiere. Entsprechend groß fällt die Gefahr für mögliche Verunreinigungen aus. Betrachtet man den Fakt, dass Nutrias bereits ein halbes Jahr nach dem letzten Wurf (mit bis zu zehn Tieren pro Wurf) wieder geschlechtsreif sind, müsse laut Ordnungsamt umgehend gehandelt werden. Ansonsten könne schnell eine echte Plage entstehen. Zudem sorgen die Schadnager durch den Bau von Gängen dafür, dass der Boden  geschädigt wird und durch Einbruchstellen Unfallgefahren entstehen können.

 

Durch das Eingreifen eines Jägers in den Bestand soll nun vorgebeugt werden. Durchgeführt wird die Jagd entweder mit Kastenfallen oder der Schusswaffe. Auch die Bevölkerung kann im Kampf gegen die Ausbreitung der Tiere etwas beitragen, wie Thoralf Krengel berichtet: „Es wurde bereits beobachtet, dass die Tiere immer zutraulicher werden und kaum Scheu vor Menschen haben. Es wäre daher schon viel geholfen, wenn die Bürgerinnen und Bürger das Füttern der Nutrias unterlassen.“

 

Übrigens hat nicht nur Calau mit den Nagern zu kämpfen. Aktuell werden im Landkreis Elbe-Elster, rund um die Schwarze Elster, vermehrt Populationen registriert. Hier sorgen Nutria-Populationen dafür, dass u.a. Deiche zum Hochwasserschutz gefährdet werden.

Foto zur Meldung: Stadt veranlasst Maßnahmen gegen Nutria-Population
Foto: Der Nutria, auch Sumpfbiber genannt, ist kleiner als der Biber, aber deutlich größer als die Bisamratte. Aufgrund der raschen Vermehrung der Tiere kommt es immer wieder zu Überbevölkerung, in Teilen Deutschlands sogar zu Plagen. Daher sind sie in vielen Bundesländern, darunter auch Brandenburg, als jagdbare Art eingestuft. Foto: pixabay / hansbenn

Homeoffice: Verwaltung zieht positives Zwischenfazit

(22.01.2021)

Mitten im zweiten Corona-Lockdown einigten sich Bund und Länder am 19. Januar darauf, dass überall dort, wo es technisch und organisatorisch möglich ist, Homeoffice-Regelungen umgesetzt werden sollen. Auch in der Stadtverwaltung Calau setzt man zur Bekämpfung der Pandemie auf Heimarbeit und kann beim Konzept auf wochenlange und gute Erfahrungen zurückgreifen.

 

Bereits im ersten Lockdown setzte die Verwaltung auf Homeoffice-Lösungen. Vom 20. April an wurden bis Ende Mai alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Verwaltung in zwei Gruppen aufgeteilt und arbeiteten alle zwei Tage vom Homeoffice beziehungsweise vom Büro aus. „Wir haben durch diese kurzfristig umgesetzte und mit dem Personalrat abgestimmte Maßnahme eine Entzerrung der Begegnungen der Mitarbeiter erreichen können. Dadurch wurden wir weitestgehend von Erkrankungen verschont und sorgten dennoch für die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung“, beschreibt Bürgermeister Werner Suchner die Maßnahmen. Weiteres Argument für die so praktizierte Homeoffice-Lösung ist, dass sich bei möglichen auftretenden Infektionen innerhalb der Verwaltung und daraus ergebenden Quarantäne-Anordnungen die Einschränkungen für die Mitarbeiter in Grenzen halten und somit die Arbeitsfähigkeit der Verwaltung gewährleistet bleibt.

 

Durch gezielte Investitionen in mobile Technik sowie die Schaffung von telefonischen Erreichbarkeiten ist es gelungen, auch vom Homeoffice aus verschiedene Anliegen in Sinne der Bürgerinnen und Bürger bearbeiten zu können. Diese Erfahrungen kommen der Stadtverwaltung auch im zweiten Lockdown zugute. Denn bereits seit 4. dem November und voraussichtlich bis Ende Februar gilt weiterhin der Wechseldienst. Werner Suchner: „Natürlich lässt sich nicht alles von zu Hause aus erledigen. Im Sinne des Schutzes unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aber auch der Bürgerinnen und Bürger haben wir eine Lösung geschaffen, die trotz mancher Einschränkung funktioniert. An dieser Stelle allen Beteiligten mein Dank für die hervorragende Arbeit in den letzten Wochen und Monaten.“

 

Die Stadtverwaltung Calau ist auch weiterhin zu den bekannten Zeiten telefonisch oder per Mail für Anfragen erreichbar. Insbesondere im Standesamt sowie im Einwohnermeldeamt ist es zudem weiterhin möglich, nach vorheriger Terminabsprache Vorort-Termine zu gewährleisten.

 

Foto zur Meldung: Homeoffice: Verwaltung zieht positives Zwischenfazit
Foto: Gute Erfahrungen hat die Stadtverwaltung Calau in Sachen Homeoffice gemacht. Trotz der zwischenzeitlichen Schließung von Rathaus und Bauamt wurden weiterhin Bürgeranliegen geklärt und die Erreichbarkeit ist gegeben. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kreative Angebote für Calauer Kinder & Jugendliche

(21.01.2021)

Ab sofort und bis zum Ende der Winterferien bietet die Freie Jugendhilfe Niederlausitz e.V. im Calauer Jugendclub (Mühlenstraße) ein unterhaltsames Angebot für Kinder und Jugendliche von 9 bis 13 Jahren an. Hier ein Einblick in das Programm:

Zu beachten ist, dass in der Einrichtung das Hygienekonzept zum Schutz vor Corona-Infektionen gilt. Das bedeutet die Pflicht zum Tragen einer Mund-Nase-Bedeckung. Zudem muss aufgrund der geltenden Regeln eine vorherige Anmeldung erfolgen. Möglich ist dies am einfachsten per E-Mail an oder telefonisch bei den Betreuern.

Foto zur Meldung: Kreative Angebote für Calauer Kinder & Jugendliche
Foto: Im Jugendclub kann man sich u.a. mit Lego kreativ betätigen. Foto: pixabay / Efraimstochter

Schließtag in den "Calauer Spielträumen" entfällt

(20.01.2021)

Der für den 29. Januar geplante Schließtag der Kita „Calauer Spielträume“ entfällt. Damit hat die Einrichtung an diesem Tag wie gewohnt in der Zeit von 05.45 bis 16.00 Uhr für alle Kinder in der Notbetreuung geöffnet.

Sandy Berndt, Einrichtungsleiterin

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Foto: Schließtag in den "Calauer Spielträumen" entfällt

In der J.-Gottschalk-Straße werden Bäume gefällt

(19.01.2021)

Am 25. und 26. Januar 2021 werden in der J.-Gottschalk-Straße in Höhe des ehemaligen „Lindengarten“ Baumfällarbeiten durchgeführt. Es handelt sich bei den zu fällenden Bäumen um fünf Kastanien und eine Linde, die der Erneuerung des Regenwasserkanals innerhalb des für 2021 vorgesehenen geplanten grundhaften Straßenausbaus weichen müssen. Entsprechende Ersatzpflanzungen für die Fällung erfolgen dann im Anschluss der Baumaßnahme, voraussichtlich im Herbst 2021.

Der Straßen- und Gehwegbereich zwischen Haus Nr. 31 und ehemaligem Parkplatz Lindengarten ist während der Fällmaßnahmen gesperrt. Es wird um entsprechende Vorsicht und Rücksichtnahme gebeten.

 

Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: In der J.-Gottschalk-Straße werden Bäume gefällt
Foto: Foto: Stadt Calau / Bauamt

Standesamt lässt sich von Corona nicht ausbremsen

(14.01.2021)

Das Standesamt der Stadt Calau blickt trotz Corona auf ein erfolgreiches Heiratsjahr 2020 zurück. Wie Standesbeamtin Cornelia Becker berichtet, gaben sich insgesamt 28 Paare das Ja-Wort. Das waren so viele Hochzeiten wie seit 2017 nicht mehr. Doch damit nicht genug, denn es gab im Coronajahr sogar einen Rekord zu verzeichnen.

 

Der 12. Dezember bleibt Cornelia Becker wohl noch lange in Erinnerung. Denn an diesem Samstag (der 12.12.) traute sie gleich vier Ehepaare an nur einem Tag. Ein Novum in ihrer 18-jährigen Amtszeit als Standesbeamtin der Stadt Calau. „Schaut man auf die Zahlen, dann hat sich Corona überhaupt nicht negativ auf das Hochzeitsgeschehen ausgewirkt. Im Gegenteil, denn mit 28 Trauungen haben wir nur drei weniger als im bisherigen Rekordjahr der letzten Jahre durchgeführt“, berichtet sie mit Blick auf 2017, als sich 31 Paare das Ja-Wort gaben. Neben dem denkwürdigen Tag im Dezember bleibt auch der 20. Mai 2020 im Gedächtnis. Aus zweierlei Gründen: „Einerseits gab es auch hier drei Trauungen an einem Tag. Zudem waren es die ersten Hochzeiten nach dem Frühjahrs-Lockdown. Dabei galt es natürlich, die Corona-Regeln entsprechend umzusetzen.“

 

Am 20. Mai gaben sich Nicole und David Nieß im Trauzimmer des Calauer Rathauses das Ja-Wort. Es war die erste Hochzeit nach dem Frühjahrs-Lockdown. Daher konnten die beiden nur eine begrenzte Zahl an Gästen bei der Trauung begrüßen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

 

Das erste Paar, welches an diesem Tag im Trauzimmer des Rathauses verheiratet wurde, waren die Calauer Nicole und David Nieß. „Natürlich hat Corona die ganzen Vorbereitungen spürbar beeinflusst. Wir mussten uns mit der Standesbeamtin auf einen Termin einigen und konnten wirklich nur die engsten Familienmitglieder dabei haben“, erklärte die 30-jährige Braut damals. Auch die große Feier mit Freunden und Familien musste auf 2021 verschoben werden. Dennoch sprechen beide von einem unvergesslichen Tag und meinen augenzwinkernd: „Wer kann schon von sich behaupten, ein Hochzeitsfoto mit Gesichtsmaske zu haben?“

 

Auch für dieses Jahr sind schon einige Termine im Kalender von Cornelia Becker notiert. „Ein bestimmter Termin kristallisiert sich noch nicht heraus. Meldungen liegen derzeit für Mai, Juni und August vor. Das entspricht unseren Erfahrungswerten, da der Großteil der Paare natürlich im späten Frühjahr und Sommer heiratet. Da ist einfach besseres Wetter.“ Bleibt zu hoffen, dass der ungebetene Hochzeitsgast Corona wenigstens dann außen vor bleibt und Feiern auch im größeren Kreise wieder erlaubt sind. Dass sich die Calauer von der Pandemie das Heiraten nicht vermiesen lassen, hat das Jahr 2020 eindrucksvoll gezeigt.

Foto zur Meldung: Standesamt lässt sich von Corona nicht ausbremsen
Foto: Ein solches Erinnerungsfoto an die eigene Hochzeit wie Nicole und David Nieß dürften nicht viele besitzen. Insgesamt blickt das Calauer Standesamt – trotz Corona – zufrieden auf das Hochzeitsjahr 2020. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Erklärung der Stadtverwaltung zu Winterdienst-Problemen

(04.01.2021)

Der Winterdienst in der Stadt Calau sowie den Ortsteilen erfolgte am 3. und 4. Januar nur in eingeschränktem Maße. Grund hierfür waren technische Ausfälle bei der durch die Stadtverwaltung Calau beauftragten Firma. „Das Unternehmen teilte uns leider erst auf Nachfrage mit, dass es aufgrund technischer Probleme an gleich mehreren Fahrzeugen dazu kam, dass keine Einsatzfahrzeuge geschickt werden konnten", informiert Marco Babenz, Leiter des Bauamtes der Stadt Calau.

Dadurch hat die Beräumung der Straßen seitens der Firma erst am heutigen Montag gegen 12 Uhr begonnen. Die Stadtverwaltung erklärte, das Ereignis mit der Firma entsprechend auszuwerten. Marco Babenz: „Zudem konnte nach Bekanntwerden der technischen Probleme eine andere Firma kurzfristig zur partiellen Schneeräumung aktiviert werden. Auch der Bauhof der Stadt Calau ist mit den verfügbaren personellen und technischen Kräften im Einsatz, um die Lage so schnell es geht zu entspannen." Für auftretende Erschwernisse wird um Verständnis bei allen betroffenen Bürgerinnen und Bürgern gebeten.

Foto zur Meldung: Erklärung der Stadtverwaltung zu Winterdienst-Problemen
Foto: Am Sonntag kam es zu starken Schneefällen in Calau und Umgebung. Der Winterdienst durch eine durch die Stadt Calau beauftragte Firma konnte aufgrund technischer Probleme erst verspätet erfolgen. Foto: Stadt Calau / Präkelt

Neujahrsgrüße der Stadtverwaltung Calau

(01.01.2021)

Die Stadtverwaltung wünscht allen Calauerinnen und Calauern einen guten Start ins neue Jahr. Möge dieses für Sie Gesundheit, Optimismus und Schaffenskraft bereithalten und werde 2021 für uns alle ein Jahr des Friedens und des respektvollen Miteinanders. 

 

 

Neujahr
 

Ein Neues Jahr hat angefangen,

was bringt es uns an Gaben mit?

Erfolg und Glück auf allen Wegen,

und recht viel Geld ich bitt. –

 

Das Wichtigste bleibt oft vergessen,

Gesundheit, Frieden für die Welt.

Ein Engel stets an unsrer Seite,

der bei Gefahr uns hält.

 

Auch Gottes Segen für den Tag

wünsch ich von Herzen dir

und etwas mehr an Menschlichkeit,

dann wär ich glücklich hier.

 

Willkommen sei das Neue Jahr

bei uns im ganzen Land.

Gibt’s auch nicht immer Sonnenschein,

wir reichen ihm die Hand.

 

© Christina Telker

(*1949), Kindergärtnerin, Hobbyautorin

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße der Stadtverwaltung Calau
Foto: Die Stadtverwaltung Calau wünscht allen Einwohnern der Stadt ein gesundes, glückliches und erfolgreiches Jahr 2021. Foto: pixabay / geralt

Weihnachtsgrüße der Stadtverwaltung Calau

(24.12.2020)

Die Stadtverwaltung wünscht allen Calauerinnen und Calauern ein besinnliches, fröhliches und friedliches Weihnachtsfest. Auch wenn es in diesem Jahr aufgrund der Corona-Beschränkungen für viele Menschen stiller sein wird als gewohnt, lassen Sie sich die Freude an diesem Fest nicht nehmen. Rufen Sie liebe Menschen an, nutzen Sie Videotelefonate oder schreiben Sie einfach mal wieder eine Karte. Den Zauber des Festes kann das Virus nicht zerstören, es bringt uns in den Herzen zusammen. Bleiben Sie gesund und achten Sie auf sich und Ihre Mitmenschen.

 

Es ist Weihnachtszeit
 

Der Winter zieht wieder ins Land
Und Kinder spielen im Schnee
Und mich beschleicht ein warmes Gefühl
Wenn ich leuchtende Kerzen in den Fenstern seh'

Es ist die Weihnachtszeit die uns berührt
Die uns Jahr für Jahr wieder neu verführt
Es ist die Weihnachtszeit die uns bewegt
Die sich magisch auf unsere Seele legt

Ich denk zurück an die Kinderzeit
Und werde fast noch sentimental
Genieß den Tag, fühle mich gut
Weil ich mal den Alltag vergessen kann

Es ist die Weihnachtszeit die uns berührt
Die uns Jahr für Jahr wieder neu verführt
Es ist die Weihnachtszeit die uns bewegt
Die sich magisch auf unsere Seele legt

Und ein Lied erinnert mich
An vergangene Dezembertage
Denn dieses Lied war für uns
Der Anfang unsrer schönsten Jahre

Es ist die Weihnachtszeit die uns berührt
Die uns Jahr für Jahr wieder neu verführt
Es ist die Weihnachtszeit die uns bewegt
Die sich magisch auf unsere Seele legt

 

© Titel „Es ist Weihnachtszeit“, Die Puhdys, Text: Dieter Birr

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße der Stadtverwaltung Calau
Foto: Foto: Matthias Nerenz

Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

(23.12.2020)

Die Stadtverwaltung Calau bleibt vom 24.12.2020 - 03.01.2021 geschlossen. Ausnahme bildet das Standesamt. Dieses hat am Dienstag, den 29.12.2020 in der Zeit von 8:00 - 15:00 Uhr geöffnet.

Foto zur Meldung: Öffnungszeiten der Stadtverwaltung
Foto: Öffnungszeiten der Stadtverwaltung

Silvesterfeuerwerk: Appell an Vernunft und Verzicht

(22.12.2020)

In den vergangenen Tagen erreichten die Stadtverwaltung einige Bürgeranfragen bezüglich des Verkaufsverbots von Silvesterfeuerwerk sowie zu möglichen Alternativen oder gar Schlupflöchern.

Dazu stellt Thoralf Krengel, Sachgebietsleiter des städtischen Ordnungsamtes, klar: „Gemäß der SARS-CoV-2-Eindämmungsverordnung gibt es ein Verkaufsverbot für pyrotechnische Gegenstände, an die sich der Handel zu halten hat. Das soll vor allem dazu dienen, etwaige Unfälle durch Silvesterfeuerwerk auszuschließen, um so die Krankenhäuser zu entlasten. Diese arbeiten coronabedingt ohnehin schon an der Kapazitätsgrenze und können weitere Belastungen kaum stemmen.“ Doch was ist mit Feuerwerksgegenständen, die aus dem Vorjahr noch übrig sind? Dürfen die gezündet werden? Auch hier appelliert Thoralf Krengel an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger: „Ein Rückgriff auf Feuerwerkskörper aus dem Vorjahr kann unter Umständen den Verdacht einer zuvor erfolgten und verbotswidrigen Lagerung bzw. Aufbewahrung nahelegen. Eine Ahndung bei festgestellten Verboten ist nicht auszuschließen. Schon allein daher und mit Rücksicht auf die Gesellschaft rate ich davon ab, überhaupt Feuerwerke an Silvester zu zünden.“ Zudem könne der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als zuständige Behörde noch ein Feuerwerksverbot für einzelne öffentliche Plätze in den Gemeinden des Kreises verhängen. Stand jetzt ist dies jedoch noch nicht erfolgt. Sobald sich die Lage ändert, wird die Stadtverwaltung Calau darauf hinweisen.

Auch Bürgermeister Werner Suchner weiß um die Sorgen vieler Menschen und zeigt Verständnis für alle, die sich liebgewonnene Traditionen wie große Feiern und Feuerwerk wünschen. Doch: „Wir appellieren eindringlich an die Menschen in Calau, sich an die aktuellen Corona-Bestimmungen zu halten und diese nicht dahingehend zu durchforsten, wie man sie mit irgendwelchen Möglichkeiten umgehen kann. Ohne eine umfassende, solidarische Umsetzung des Lockdowns durch alle Bürger wird sich keine Entspannung erzielen lassen und die einschneidenden Maßnahmen dauern nur länger. Nur wenn alle auch bei sich selbst konsequent sind, lässt sich vermeiden, dass es für manche unserer Angehörigen und Freunde möglicherweise das letzte gemeinsame Silvester ist.“

Foto zur Meldung: Silvesterfeuerwerk: Appell an Vernunft und Verzicht
Foto: Der Verkauf von Böllern und Raketen ist dieses Jahr verboten. Hintergrund ist es, die Krankenhäuser während der Pandemie nicht zusätzlich zu belasten. Die Stadt Calau appelliert daran, vermeintliche Schlupflöcher nicht auszunutzen. Foto: pixabay / markusmarcinek

Neue Ausstellung rückt Tabuthema in den Fokus

(09.12.2020)

Sie findet im Verborgenen statt, hinter verschlossenen Türen: Häusliche Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Das macht es zu einem gesellschaftlichen Tabuthema. Um für das Hinschauen zu sensibilisieren, eröffnete kürzlich im Calauer Rathaus die Fotoausstellung „Spuren häuslicher Gewalt“ des Frauen- und Kinderschutzhauses Lauchhammer. Der Eröffnungstag wurde bewusst gewählt und fiel auf den 25. November, den Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen.

 

Fassungslos blickt das junge Mädchen in die Kamera. Angst spiegelt sich in den verweinten Augen, die Verzweiflung steht ihr sprichwörtlich ins Gesicht geschrieben. Für den Beobachter eines dieser typischen Fotos der Ausstellung mag der Anblick beklemmend sein. Und dennoch – er ist so wichtig. „Gerade weil häusliche Gewalt gegen Kinder, Mädchen und Frauen sehr viel hinter verschlossenen Türen, außerhalb unserer Wahrnehmung geschieht, ist es wichtig darauf hinzuweisen: Ja, es gibt dieses gesellschaftliche Problem. Und wir dürfen nicht wegsehen.“ Die Frau, die das sagt, heißt Bettina Müller und ist Projektleiterin des Frauen- und Kinderschutzhauses Lauchhammer. Die Einrichtung hat die Ausstellung mit nachdenklichen und teilweise auch verstörenden Aufnahmen im Jahr 2002 entwickelt, durch eine Förderung des Landes Brandenburg konnten die Fotografien 2012 aufgearbeitet und erneuert werden und touren seitdem durch verschiedene Orte im Landkreis.

 

Dass die Ausstellung trotz der Corona-Beschränkungen im Calauer Rathaus eröffnet wurde, wertete der Bürgermeister der Stadt Calau, Werner Suchner, als wichtiges Zeichen: „Wir sind heute mit Abstand und im kleinsten Rahmen zusammengekommen, um die Ausstellung zu eröffnen. Wegen der Pandemie ist es leider derzeit nicht möglich, dass Besucher die Arbeiten sehen können. Sie wird aber lange genug im Rathaus ausgestellt sein, so dass ich optimistisch bin, dass wir bald schon Interessierte begrüßen dürfen.“ Neben den eindrucksvollen Fotografien wird die Arbeit des Frauen- und Kinderschutzhauses vorgestellt.  Deren Arbeit hat insbesondere während Corona zugenommen, wie Bettina Müller berichtet: „Der erste Lockdown und die Tatsache, dass viele Familien noch enger als zuvor zusammen waren, verbunden mit Ängsten und Sorgen, war in manchen Fällen wie ein Katalysator. Das haben wir auch in den Anfragen nach konkreter Hilfe beobachtet. Die Telefone standen und stehen teilweise nicht still.“ Auch die Anzahl der so genannten „Wegweisungen“ habe laut Müller während der Pandemie deutlich zugenommen. Eine so genannte Wegweisungsverfügung wird durch die Polizei in Folge von häuslicher Gewalt verhängt und beinhaltet die vorübergehende Verweisung des Gewalttäters aus der eigenen Wohnung. Dennoch sei die Dunkelziffer viel höher. „Ausstellungen wie diese“, hofft Bettina Müller, „können dazu beitragen, das Tabuthema in den Fokus zu rücken. Das ist für die betroffenen Frauen und Kinder sehr wichtig, denn nur so finden sie den Mut, sich an Hilfestellen zu wenden.“

 

Anlässlich des Aktionstages gegen Gewalt an Frauen und Mädchen wurde vor der Ausstellungseröffnung die Aktionsfahne von „Terre des Femmes“ am Calauer Rathaus gehisst. Motto des Aktionstages in diesem Jahr: #meinherzgehörtmir – Gegen Zwangsverheiratung und Frühehen.

 

Wenn Sie, Ihre Kinder, ihre Freundin oder Verwandte von Gewalt in ihrem Umfeld betroffen sind, erreichen Sie für Rat und Hilfe das Team vom Frauen- und Kinderschutzhaus Lauchhammer unter Tel. 03574 - 26 93.

Foto zur Meldung: Neue Ausstellung rückt Tabuthema in den Fokus
Foto: Maren Krengel, Bettina Müller und Judith Stets (v. links), Mitarbeiterinnen des des Frauen- und Kinderschutzhauses Lauchhammer, waren zur Eröffnung im kleinen Kreise ins Calauer Rathaus gekommen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Friedhofsverwaltung informiert zum Friedhofsforst

(07.12.2020)

Auf dem Friedhof Calau gibt es eine naturnahe Bestattungsart, den Friedhofsforst. Das ist ein kleines Wäldchen, in dem Urnen (biologisch abbaubare Urnenkapsel und Überurne gem. DIN EN 13432) im Wurzelbereich der Bäume beigesetzt werden können.

Diese Bestattungsart bietet die Möglichkeit, einerseits in der Natur bestattet und andererseits von der Grabpflege entlastet zu sein. Bei diesem Friedhofsforst handelt es sich nicht um einen Friedwald oder Ruheforst.

Um den Waldcharakter und die Naturbelassenheit dieses Bereichs zu erhalten, wird die Grabstätte nach der Beisetzung wieder der Natur überlassen (keine Grabpflege, Laub verbleibt auf dem Bereich), eine gärtnerische Herrichtung erfolgt nicht. Pflegemaßnahmen werden hier nur vom Friedhofspersonal vorgenommen.

 

Das Bepflanzen (Aufstellen von Töpfen, Schalen, direkte Anpflanzungen), Dekorieren (künstliche Blumen und Pflanzen, Bilder, Bänder, Figuren usw.), Laub entfernen bzw. Abgrenzen der Grabstätte ist daher nicht gestattet. Ausgenommen ist hier lediglich die Ablage von Blumen und Gestecken zur Beisetzung.

Diese Hinweise sind sowohl direkt am Friedhofsforst auf Informationstafeln nachzulesen bzw. werden dem Nutzer der Grabstätte bei Erwerb ausgehändigt.

 

Leider muss wiederholt festgestellt werden, dass sich viele Nutzer/Besucher nicht an diese Regeln halten und die Grabstätte gestalten. Dies widerspricht grundsätzlich dem ursprünglichen Gedanken der naturnahen Bestattung im Wäldchen, für die sich hier entschieden wurde.

 

Von einer Beräumung der Dekorationen durch die Friedhofsverwaltung wurde bisher abgesehen, da wir es bevorzugen an Ihr Verständnis und Solidarität zu appellieren und um Ihnen die Gelegenheit zu geben, selbst für die Einhaltung der Regeln und Vorgaben zu sorgen.

Im Interesse der Umsetzung und Einhaltung des naturnahen Bestattungskonzeptes bitte ich Sie, die Gestaltung, Dekoration usw. in diesem Bereich zeitnah zu entfernen und das Urnengrab der Natur zu überlassen.

 

Vielen Dank für Ihr Verständnis.

 

 

Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: Friedhofsverwaltung informiert zum Friedhofsforst
Foto: Auf dem Friedhof Calau gibt es eine naturnahe Bestattungsart, den Friedhofsforst. Foto: Bauamt Calau

Weihnachts-Traktoren verzaubern auf dem Markt

(04.12.2020)

Landwirte aus ganz Deutschland wenden sich am morgigen Samstag unter dem Motto „Ein Funken Hoffnung“ an diejenigen Personengruppen, die im Zuge der Corona-Pandemie besonders zu leiden haben: Kinder und ältere Menschen. Auch in Calau wird es dazu eine Aktion geben. „Wir werden zunächst mit unseren weihnachtlich geschmückten Traktoren zur Seniorenresidenz aufbrechen, um dort Geschenke zu verteilen. Danach geht es im Konvoi durch die Stadt bis hin zum Marktplatz, wo wir alle Kinder von Calau mit liebevoll verpackten Präsenten überraschen möchten“, informiert der Kemmener Landwirt Peter Schollbach, der gemeinsam mit einigen anderen Landwirten der Stadt an der Aktion beteiligt ist.

Kinder und deren Eltern sind am Samstag von 16 bis 18 Uhr eingeladen, vorbei zu schauen und die leuchtenden Traktoren zu bewundern. Die kleinen Präsente wurden freundlicherweise von Kaufland zur Verfügung gestellt. Besucher sollten beachten: Selbstverständlich gelten weiterhin die Corona-Beschränkungen, also Abstand halten und Maskenpflicht.

Foto zur Meldung: Weihnachts-Traktoren verzaubern auf dem Markt
Foto: Weihnachtlich dekorierte Traktoren wie dieser machen morgen auf dem Calauer Markt Halt. Foto: Stefan Timmermanns (Engelmayer Landtechnik)

Durchlass zwischen Saßleben und Kalkwitz fertiggestellt

(04.12.2020)

Nach achtwöchiger Bauzeit ist am 30. November der erneuerte Durchlass zwischen Saßleben und Kalkwitz fertiggestellt worden. Gleichzeitig wurde die Ortsverbindungsstraße im Zuge der Maßnahme teilsaniert.

 

Auch die Ortsverbindungsstraße wurde im Teilbereich erneuert. Foto: Bauamt Calau

 

„Die Buckelpiste ist in diesem Bereich nunmehr Geschichte“, freut sich Marco Babenz, Bauamtsleiter der Stadt Calau und verweist dennoch auf etwas Vorsicht: „Wir bitten alle Verkehrsteilnehmer, die Geschwindigkeit trotzdem weiterhin zu reduzieren, da es auch aufgrund des Durchlasses zu Wildwechsel kommen kann. Denn auch die Tiere müssen sich erst an die neue Situation gewöhnen.“ Die im Zuge der Baumaßnahme vorgegebenen Ersatzpflanzungen werden im Frühjahr 2021, ortsnah an einem Feldweg erfolgen.

Foto zur Meldung: Durchlass zwischen Saßleben und Kalkwitz fertiggestellt
Foto: Das fertiggestellte Durchlassbauwerk zwischen Saßleben und Kalkwitz. Foto: Bauamt Calau

Calauer Händler beleben die Innenstadt auch im Advent

(02.12.2020)

Mit einem begehbaren Adventskalender sowie einem Schaufensterwettbewerb wollen die Händler der Calauer Innenstadt für Schwung in der Vorweihnachtszeit sorgen. Damit setzen sie ein eindrucksvolles Zeichen, dass sie sich trotz der aktuellen Lage und der u.a. daraus bedingten Absage des Weihnachtsmarktes nicht entmutigen lassen. „Gestern haben wir mit der Aktion gestartet. Revana Lidia Rudolph vom Tanzstudio in der Cottbuser Straße hat bereits die ersten Gäste vor ihr Schaufenster gelockt und so für einen würdigen Auftakt der Aktion gesorgt“, berichtet Marion Goyn, Sprecherin der Interessengemeinschaft (IG) „In Calau clever kaufen. Alle teilnehmenden Händler, Ladenbesitzer und Freiberufler sind an so genannten „Schaufensternasen“ zu erkennen, ähnlich wie dies bereits bei der Aktion „Kunst Raum (K) Calau“ der Fall war. Und so dürfen sich die Calauer als auch die Gäste der Stadt auf jede Menge spannende Aktionen freuen. „Ein Fenster unserer Buchhandlung wird mit altehrwürdigen Spielsachen dekoriert“, informiert Inhaberin Ines Krüger. Die Spreewaldbank wird ein „Goldenes Fenster“ beisteuern, Firma Bruno Perschel ein Lichterfenster und Doreen’s Möbelgalerie ein Oldtimerfenster – mit freundlicher Unterstützung durch die „Mobile Welt des Ostens“. Bemerkenswert: An ausgewiesenen Adventstagen werden spezielle Adventspunkte etabliert, die dem Projekt noch mehr Charme verleihen. „Teilnehmer richten an diesen Tagen die Aufmerksamkeit auf sich und locken mit Sonderaktionen. Unter www.in-calau-clever-kaufen.de bekommen Sie  einen aktuellen Überblick über die teilnehmenden Läden und Aktionen“, so Claudia Zech, Mitarbeiterin des Calauer Info Punktes, der ebenfalls an der Aktion beteiligt ist.

Zum Abschluss sollen die dekorativsten Schaufenster prämiert werden und auch  Präsente erhalten. Benennen Sie bis zum  31. Dezember 2020 Ihr schönstes Schaufenster unter . Es werden Gutscheine der IG mit einem Gesamtwert von 300 Euro an die Bewerter verlost. Einen Dekorationsgutschein in Höhe von jeweils 250 Euro erhalten die Händler der drei schönsten Schaufenster. Die Maßnahme wurde aus Mitteln des Lausitzbeauftragten der Landesregierung Brandenburg gefördert.

Übrigens: Viele Händler unserer Stadt sind bereits Mitglied der IG „In Calau clever kaufen“ und bieten den begehrten Gutschein auch zum Kauf an. Über die Jahre hinweg habe sie dieser, so Marion Goyn, zu einer beliebten Geschenkidee entwickelt…

Foto zur Meldung: Calauer Händler beleben die Innenstadt auch im Advent
Foto: Startschuss für den lebendigen Adventskalender war am 1. Dezember das Tanzstudio von Revana Lidia Rudolph in der Cottbuser Straße. Foto: WBC

Stadt Calau startet eigenen Facebook-Auftritt

(01.12.2020)

Am Montag, 30. November, hat die Stadtverwaltung Calau ihren eigenen Facebook-Auftritt gestartet. Künftig sollen hier Bürgerinnen und Bürger ein zusätzliches Angebot finden, sich über städtische Belange zu informieren. „Wir haben festgestellt, dass wir mit unseren bisher bevorzugten Medien, den Stadtnachrichten mit Amtsblatt sowie der Internetseite, zwar eine Vielzahl von Leuten bereits erreichen. Durch die Nutzung von Facebook erhöht sich dieser potentielle Personenkreis nochmals. Außerdem haben die Calauerinnen und Calauer, aber auch andere Interessierte, damit eine zusätzliche Möglichkeit, mit der Verwaltung in Kontakt zu treten“, erläutert der Calauer Bürgermeister Werner Suchner die Beweggründe, auf die sozialen Medien zu setzen.

Nachdem das Konzept für deren Nutzung am 25. November in der Stadtverordnetenversammlung durch Jan Hornhauer, den Pressesprecher der Stadt vorgestellt wurde, erfolgte am Montagnachmittag der Startschuss.

 

Der Anlass war allerdings ein eher ärgerlicher, wie Bürgermeister Werner Suchner berichtet: „Wir mussten leider erneut feststellen, dass Unbekannte größere Mengen Müll im Stadtgebiet abgeladen haben.“  Laut dem städtischen Ordnungsamt wurde auf einem Waldweg gegenüberliegend der Einmündung Viersener Straße direkt am Wegrand ein riesiger Styroporhaufen abgeladen. Aufgrund der Menge muss von einer LKW-Ladung ausgegangen werden, kleingehobelter und abgefräster Styropor. „Mit der Veröffentlichung auf Facebook hoffen wir nun viele Bürgerinnen und Bürger zu erreichen, um somit eventuell einen Anhaltspunkt für die Verursacher zu finden“, informiert Thoralf Krengel, Sachgebietsleiter des städtischen Ordnungsamtes.

 

Künftig sollen auf der städtischen Facebook-Seite aber nicht nur unerfreuliche Themen präsentiert werden, wie Jan Hornhauer in der Stadtverordnetenversammlung informierte: „Die Bandbreite ist vielfältig. Neben Schnappschüssen und schönen Eindrücken unserer Stadt können genauso Sitzungstermine, Veranstaltungen, touristische Hinweise, kurzfristige Meldungen oder andere Themen dargestellt werden. Auch vor dem Hintergrund der Corona-Entwicklung ist Facebook ein wichtiges Medium, da wir schnell reagieren und die Menschen direkt erreichen können.“

 

Dabei versteht sich der Auftritt der Stadt im weltweit größten sozialen Netzwerk mit fast zwei Milliarden Nutzern (davon allein 32 Millionen in Deutschland) als ergänzendes Angebot. Werner Suchner betont: „Natürlich werden wir weiterhin auf allen unseren anderen Kanälen präsent sein, also mit den Stadtnachrichten und der Internetseite. Verstehen Sie das Angebot als eine Einladung, noch mehr über unsere Stadt zu erfahren und mit uns in Verbindung zu bleiben.“

 

Übrigens findet sich die Verwaltung in "guter Gesellschaft", in Calau betreiben u.a. die Freiwillige Feuerwehr, die Stadtbibliothek, die WBC sowie der Heimatverein teilweise seit geraumer Zeit Facebook-Auftritte.

 

Hier der Link: https://www.facebook.com/Stadtverwaltung.Calau

Foto zur Meldung: Stadt Calau startet eigenen Facebook-Auftritt
Foto: Die Stadtverwaltung Calau setzt künftig auch auf Facebook, um Bürgerinnen und Bürger zu informieren. Foto: pixabay / Firmbee

Am Donnerstag gibt es wieder „Kalauer statt Knöllchen“

(30.11.2020)

Parken ist am 3. Dezember in Calau eine echte Sünde wert. Denn Corona zum Trotz lädt die „Kerngesunde Kleinstadt mit Witz“ wieder alle Autofahrer dazu ein, nach Herzenslust falsch zu parken. Wie immer straffrei – aber nur an diesem Tag!

Der Calauer Politeur Jörg Suchomel ist tagtäglich auf den Straßen seiner Stadt unterwegs, um Parksünder aufzuspüren. Und dennoch zeigt er sich an zwei Tagen im Jahr von seiner augenzwinkernden Seite: „An den Donnerstagen vor Ostern und dem Nikolaustag machen wir unserem Namen als Stadt der Kalauer alle Ehre und verteilen ´Kalauer statt Knöllchen´.“ So einmalig die Aktion ist, so beliebt ist sie auch. Laut Suchomel reisen an diesem Tag extra Leute an, um ein Knöllchen zu kassieren: „Die wollen alle humorvoll abkassiert werden. Sogar mit Berlinern bin ich ins Gespräch gekommen, die von der Aktion hörten und spontan hergekommen sind.“ Neben einem freundlichen Hinweis auf den Verstoß an sich, denn die STVO wird ja nunmal nicht außer Kraft gesetzt, lockt an diesem Tag für alle Sünder ein kleines Präsent und ein echter Kalauer – unterschrieben von Bürgermeister Werner Suchner.

Damit sich das Falschparken zusätzlich lohnt, laden die Händler auf dem Markt sowie Geschäfte der Innenstadt zum gemütlichen vorweihnachtlichen Bummel. Aber Achtung: Spätestens ab 4. Dezember kosten die Knöllchen in Calau wieder echtes Geld…

Foto zur Meldung: Am Donnerstag gibt es wieder „Kalauer statt Knöllchen“
Foto: Am Donnerstag, den 3. Dezember, verteilt der Calauer Politeur Jörg Suchomel (rechts im Bild) wieder „Kalauer statt Knöllchen“. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Die Stadt Calau legt ihr weihnachtliches Kleid an

(27.11.2020)

Am Mittwoch hat die Vorweihnachtszeit auch in Calau offiziell begonnen. Denn mitten auf dem Marktplatz thront seit diesem Tag eine 12 Meter hohe Nordamerikanische Küstentanne. Dieser Baum stammt, wie viele seiner Vorgänger in den letzten Jahren auch, von einer Familie unserer Stadt – und zwar aus Mlode. Der Baum selbst könnte ein Baum der Zukunft für unsere Region sein, denn er gilt als besonders robust bei Trockenheit.

„Er soll unsere Bürger in der ganzen Adventszeit erfreuen, auch wenn wir in diesem Jahr leider keinen Weihnachtsmarkt durchführen können“, erklärt Bürgermeister Werner Suchner. Parallel dazu wurde durch Kollegen des Bauhofes die traditionelle Weihnachtsbeleuchtung in der Innenstadt angebracht. Der Baum soll nun bis 6. Januar für Freude sorgen, insbesondere beim ausgiebigen Weihnachtsbummel. Denn die Händler der Innenstadt haben sich vorgenommen, trotz Beschränkungen durch Corona für Leben in der Stadt zu sorgen. So soll am 1. Dezember ein Schaufensterwettbewerb starten, der auf jeden Fall (mindestens) einen Blick wert ist.

Foto zur Meldung: Die Stadt Calau legt ihr weihnachtliches Kleid an
Foto: Am Mittwochmorgen wurde der Baum aus Mlode angeliefert und aufgestellt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Spendersuche: Marlene aus Calau kämpft um ihr Leben

(25.11.2020)

 "Hallo, ich heiße Marlene und bin drei Jahre alt. Ich komme aus Calau, das ist eine kleine Stadt im Spreewald. Ich bin gerne draußen in der Natur, aber am liebsten verkleide ich mich! Leider muss ich aber oft im Bett liegen und mich ausruhen, denn ich habe Leukämie.“ Bereits seit zwei Jahren stemmt sich Marlene mit voller Kraft gegen die hartnäckige Krankheit. Doch damit sie weiterleben kann, braucht sie dringend einen Stammzellspender. Um das Kämpferherz zu unterstützen, rufen Freunde und die BASF Schwarzheide GmbH daher nun zur Registrierung bei der DKMS auf. Jeder gesunde Erwachsene zwischen 17 und 55 Jahren, kann sich online registrieren und so vielleicht zum potenziellen Lebensretter für Marlene oder einen anderen Patienten werden! 

 

Vor dem Hintergrund einer zunehmenden Ausbreitung des neuartigen Coronavirus Sars-CoV-2 und der dadurch ausgelösten Atemwegserkrankung COVID-19 verschiebt die DKMS bis auf Weiteres alle geplanten Veranstaltungen und Aktionen zur Registrierung neuer potenzieller Stammzellspender.

Um Patient:innen wie Marlene auch weiterhin bei der Vermittlung eines passenden Stammzellspenders unterstützen zu können, ruft die DKMS dazu auf, sich online registrieren zu lassen. Unter www.dkms.de/kaempferherz-marlene besteht die Möglichkeit, sich über die Online-Registrierungsaktion für Marlene das Registrierungsset zu bestellen. Zu diesem Zweck kann der Link zur Aktion über alle Kanäle und weiteren Verbreitungsmöglichkeiten geteilt werden.

Ebenso ist die normale Onlineregistrierung über dkms.de jederzeit möglich!

 

[Kämpferherz Marlene - JETZT HELFEN]

Foto zur Meldung: Spendersuche: Marlene aus Calau kämpft um ihr Leben
Foto: Marlene ist ein lebensfrohes Mädchen aus Calau, das es liebt sich zu verkleiden. Um die heimtückische Leukämie zu bekämpfen, braucht sie dringend einen Stammzellenspender. Fotos: privat/DKMS

Ein starkes Zeichen gegen die Gewalt an Frauen

(23.11.2020)

Alljährlich wird am 25. November am „Internationalen Tag gegen Gewalt an Frauen“ an die wichtige Bekämpfung von Diskriminierung und Gewalt jeder Form gegenüber Frauen und Mädchen erinnert. Im Rathaus Calau, Platz des Friedens 10, eröffnet an diesem Tag eine Ausstellung zu der brisanten Thematik unter dem Motto „Spuren häuslicher Gewalt“. Gestaltet wird sie durch das Frauen- und Kinderschutzhaus Lauchhammer.

Anhand von Fotos zeigt die Ausstellung eindrucksvoll Situationen körperlicher, psychischer sowie ökonomischer Gewalt. Es sind Szenen zu sehen, die in enger Zusammenarbeit mit den betroffenen Frauen und Kindern entstanden sind. Ziel ist es, mit der Ausstellung erneut ein deutliches Zeichen gegen Gewalt an Frauen und Kindern, gegen Aggressionen an Menschen und gegen Verwahrlosung im Alltag zu setzen.

Bereits 2002 entstanden die ersten Bilder und Ideen für diese Ausstellung, welche Außenstehenden zeigen sollen, wie Frauen reagieren, wenn sie jahrelang Gewalt erleben. Die betroffenen Frauen werden von Freunden isoliert und vereinsamen. Kinder, die ständiger Gewalt in der Familie ausgesetzt sind, fühlen sich machtlos und ausgegrenzt.

Mit einer zusätzlichen Finanzierung durch das Ministerium, konnte die Qualität der Bilder deutlich erhöht werden

Da Bilder zum Gespräch anregen, stellen wir uns jeder Zeit gern für Gesprächsrunden über die Thematik zur Verfügung. Dies kann unter 03574 / 2693 vereinbart werden.

Foto zur Meldung: Ein starkes Zeichen gegen die Gewalt an Frauen
Foto: Der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen ist der 25. November. Im Calauer Rathaus eröffnet dazu eine Fotoausstellung. Foto: Alexas_Fotos / pixabay

Wasserentnahme: Landkreis zieht Verfügungen zurück

(18.11.2020)

UPDATE vom 16. November 2020:

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz verweist aktuell auch auf den Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 10.06.2020 (GZ: 60.7.15-70.18-0725/20). Der genaue Text ist im Amtsblatt Nr. 26/2020 unter https://www.osl-online.de/amtsblatt/index.php?ebene=496#gazette_51228 aufrufbar.

 

 

 

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald–Lausitz als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, informiert, dass im Amtsblatt Nr. 24/2020 vom 03.11.2020 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz der Widerruf der Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree vom 10.06.2020 in der Gestalt der 1. Änderung der Allgemeinverfügung vom 10.08.2020 mit folgendem verfügendem Teil veröffentlicht wurde:

 

  1. Die Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree vom 10.06.2020 (GZ: 60.7.15-70.18-0677/20), bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 15/2020 vom 19.06.2020, in der Gestalt der 1. Änderung der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz vom 10.08.2020 (60.7.15-70.18-0677/20), bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 18/2020 vom 17.08.2020 wird widerrufen.

  2. Der Widerruf tritt an dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Der Widerruf einschließlich Begründung ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter www.osl-online.de im Menü „Verwaltung & Kreistag“ -> „Amtliches & Ausschreibungen“ -> „Bekanntmachungen und Richtlinien“ abrufbar sowie im aktuellen Amtsblatt Nr. 24/2020 vom 03.11.2020 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz abgedruckt.

 

Foto zur Meldung: Wasserentnahme: Landkreis zieht Verfügungen zurück
Foto: Aus oberirdischen Gewässern darf wieder Wasser entnommen werden. Foto: pixabay / pasja1000

Kunst Raum (K) Calau hat unsere Stadt bereichert

(03.11.2020)

Mit einer Anerkennung und einem Preisgeld von 600 Euro belohnte die IHK Cottbus die Macher der Aktion Kunst Raum (K) Calau, welcher am 30. Oktober nach zwei Monaten Laufzeit beendet wurde. Marion Goyn, Geschäftsführerin der Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH (ISG), erhielt ein entsprechende Urkunde aus den Händen von Marcel Petermann, Manager des Regionalcenters Oberspreewald-Lausitz bei der IHK Cottbus. Ihm sagte sie: "Man kann immer mit einem Netzwerk und viel Marketing etwas rausholen! Das Wichtigste ist, nicht aufzugeben. Im Verbund Maßnahmen zu organisieren ist gerade das, was uns hilft zu überleben. Mir liegt die Innenstadt am Herzen." Das zeigen die vielschichtigen Bausteine im Rahmen der Kampagne wie etwa der "Calauer Kultursommer" mit Konzerten und Kunstoase, die "Calauer Winterzeit" mit Schaufensterwettbewerb und Lesungen, der "KunstRaum (K)Calau" sowie Händlergutscheine und Anzeigen unter der Marke "Echt Calau".

Für den Kunst Raum (K) Calau zog Marion Goyn dann auch ein positives Fazit. 32 regionale Künstler stellten ihre Arbeiten in den Schaufenstern der Innenstadt-Händler aus. Dabei profitierten einerseits die Künstler selbst, in dem sie sich und ihre Arbeiten einem größeren Publikum bekannt machten. Aber auch die Händler selbst konnten sich über spürbar mehr Besucher vor und in den Geschäften freuen. „Daher können wir zum Abschluss der Aktion sagen, dass sie die Stadt bereichert und liebenswerter gemacht hat“, fasst Marion Goyn. Es sei gelungen, eine Abwechslung zu schaffen, die insbesondere in der Zeit nach dem ersten coronabedingten Shutdown vielen Händlern Perspektiven ermöglichte.

Die Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH (ISG) als Organisator war zufrieden und möchte die Aktion in zwei Jahren wiederholen.

 

Foto zur Meldung: Kunst Raum (K) Calau hat unsere Stadt bereichert
Foto: IHK-Regionalcentermanager Marcel Petermann überreichte ihr die Urkunde und das Preisgeld in Höhe von 600 Euro an ISG-Geschäftsführerin Marion Goyn. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Straßeneinläufe in Calau werden gereinigt

(26.10.2020)

Am Montag begannen in der Stadt Calau sowie in den Ortsteilen die Reinigungsarbeiten der Straßeneinläufe.  Diese wurden  von einem Team der Alba Lausitz GmbH, Abteilung  Straßenwesen, durchgeführt. Die Reinigung erfolgte durch eine Spülung mittels Hochdruckwasser-Reinigern. Sind Gullys oder Einläufe defekt, erfolgt eine sofortige Meldung an die Stadt Calau, die dann den Schaden behebt.

Im Zuge der Reinigung sind keine Sperrungen notwendig. Autofahrer werden gebeten, die Stellen an denen gearbeitet wird entsprechend vorsichtig zu passieren.

 

Text: Hannah Jahn (Schülerpraktikantin)

Foto zur Meldung: Straßeneinläufe in Calau werden gereinigt
Foto: Zwei Mitarbeiter der Alba reinigen einen Straßeneinlauf in der Cottbuser Straße. Foto: Hannah Jahn

Die vier Elemente: Neues Konzept in der Kita Zinnitz

(21.10.2020)

Seit August sind die vier Elemente zentraler Bestandteil des neuen Konzepts der Kita im Calauer Ortsteil Zinnitz. Sowohl Kinder als auch Erzieher setzen dieses seither täglich um. Vor allem jetzt im Herbst bekommt man einen lebendigen Eindruck davon.

 

Vorsichtig rührt die kleine Inna im großen Suppentopf. Darin köcheln Kürbis, Kartoffeln und allerhand Gewürze. „Den Kürbis haben wir von den Eltern anlässlich unserer Erntewoche geschenkt bekommen. Jetzt machen wir daraus eine leckere Suppe“, verrät Kita-Leiterin Stefanie Jungwirth. Während sie das erzählt, gilt ihr aufmerksamer Blick der Fünfjährigen, damit sie sich nicht verbrennt. Diese kleine Szene aus dem Alltag der Kita Zinnitz steht symbolisch für das neue Leben im Haus, welches seit August den Beinamen „Haus der Elemente“ trägt. Es geht darum, eigene Erfahrungen zu machen und dabei nie die vier Elemente – Feuer, Wasser, Erde, Luft – aus den Augen zu verlieren. Stefanie Jungwirth erklärt, wie der neue Alltag der 25 Kinder aussieht: „Der Krippenbereich wurde zum Element Wasser umgestaltet und lädt zum Ankommen und sich getragen fühlen ein. Kinder ab dem dritten Lebensjahr begegnen dem Element Erde. Er steht für wurzeln, wachsen und sich entfalten. Dem Element Feuer begegnen die Kinder im Vorschulalter. Sie brennen für neue Dinge, haben viele Ideen und wollen mit Neugier die Welt erkunden. Das Element Luft, vor allem im Willkommensbereich umgesetzt, lädt alle Besucher des Hauses ein, sich zu begegnen und wohlzufühlen.“

 

Inna (5) und Kita-Leiterin Stefanie Jungwirth kochen Kürbissuppe.

 

Unterstützt wird das inhaltliche Konzept durch liebevoll umgestaltete Räume. So stehen im Wasserbereich der Krippenkinder ein Holzschiff sowie ein Leuchtturm. Den Vorschulkindern („Feuer“) spendierte das Team der Kita sogar einen Experimentierraum, in dem selbstständig Dinge ausprobiert werden können. Auch auf dem Außengelände ist viel passiert. So verspricht ein Pferdestall naturnahes Spielen mit Spielzeugpferden. Durch die Tischlerei Bareinz aus Calau wird in Kürze noch ein echtes Holzboot aufgestellt. Dank des eigenen Gartens der Kita herrscht zudem stets viel Abwechslung auf den Tellern der Kinder: „Wir haben eigene Rosmarinkartoffeln zubereitet, kochen gerade Kürbissuppe oder haben selbst angebaute Minze, aus der wir uns Tee kochen“, zählt die Kita-Leiterin auf. Insbesondere in der Erntewoche im Oktober haben die Eltern das Erzieherteam in dieser Hinsicht sehr unterstützt und spendierte Kürbisse, Äpfel und manches mehr. Zum Dank durften sie natürlich beim Elterncafé im Oktober von der leckeren Kürbissuppe probieren. Und weil diese Veranstaltung künftig alle zwei Monate stattfinden soll, dürften sie im „Haus der Elemente“ schon an den Leckereien für die nahende Adventszeit tüfteln…

 

In der Zinnitzer Kita „Haus der Elemente“ stehen aktuell 28 Plätze zur Verfügung, 25 Kinder besuchen derzeit die Einrichtung und werden von fünf Betreuern umsorgt.

Foto zur Meldung: Die vier Elemente: Neues Konzept in der Kita Zinnitz
Foto: Kita-Leiterin Stefanie Jungwirth und einige Steppkes posieren vor dem neu angelegten Pferdestall. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Saßleben: Bahnübergang bis Freitag gesperrt – wirklich!

(13.10.2020)

Seit dem Montag ist der Bahnübergang in Saßleben an der L 54 (Calauer Straße) für den Straßenverkehr vollständig gesperrt. „Nach ersten Informationen der Arbeiter vor Ort sowie nach Kenntnissen der Stadt haben vermutlich noch nicht alle Verkehrsteilnehmer die Sperrung sowie die daraus resultierende Umleitung zur Kenntnis genommen“, informiert Thoralf Krengel vom städtischen Ordnungsamt. So wurden allein am Dienstagvormittag innerhalb weniger Minuten zehn Fahrzeuge gezählt, die unvermittelt vor der Schranke anhalten und wenden mussten.

Um diesen unnötigen Weg zu vermeiden, an alle Autofahrer daher nochmals der Hinweis: Noch bis Freitag, 16. Oktober, 16:00 Uhr ist der genannte Bahnübergang voll gesperrt. Grund sind Gleisbauarbeiten der Deutschen Bahn AG. Die überörtliche Umleitung ist ausgeschildert.

Foto zur Meldung: Saßleben: Bahnübergang bis Freitag gesperrt – wirklich!
Foto: Der Bahnübergang in Saßleben (L 54) ist noch bis Freitag gesperrt. Nicht alle Verkehrsteilnehmer scheinen dies mitbekommen zu haben. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Katze in Zinnitz zugelaufen / Besitzer gesucht

(12.10.2020)

Bereits am 6. Oktober ist eine kleine Katze einem Anwohner von Zinnitz zugelaufen. Momentan kümmert sich dieser ehrenamtlich um das Tier, kann es aber dauerhaft nicht gewährleisten. Demnach bittet das Ordnungsamt der Stadt Calau um Mithilfe: Wer kennt den rechtmäßigen Halter der jungen Samtpfote oder kann Hinweise zum möglichen Besitzer geben? Hinweise können direkt beim Finder der Katze unter Tel. 0160 6990298 gemeldet werden. Sollte sich der Stubentiger im Weiteren als herrenlos erweisen, kann er dann an einen neuen Halter vermittelt werden. Auch hierzu können sich Interessenten an den v.g. telefonischen Kontakt wenden.

 

 

 

Foto zur Meldung: Katze in Zinnitz zugelaufen / Besitzer gesucht
Foto: Katze in Zinnitz zugelaufen / Besitzer gesucht

Landkreis wappnet sich gegen Afrikanische Schweinepest

(09.10.2020)

Mit einer Allgemeinverfügung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) wendet sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz derzeit an die Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen.

 

Die ASP ist eine virale Infektionskrankheit. Sie betrifft ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine). Die Übertragung erfolgt entweder direkt von Tier zu Tier oder indirekt z. B. über kontaminierte Gegenstände. Insbesondere Speiseabfälle aus nicht gegarten Schweineprodukten (z. B. Salami, Schinken) stellen eine mögliche Infektionsquelle dar. Eine Übertragung auf andere Tiere, wie zum Beispiel Hunde, findet nicht statt. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Auch der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren von infizierten Tieren kann nicht zu einer Infektion beim Menschen führen. Die ASP breitet sich in Europa weiter aus. Seit September 2020 ist auch Deutschland mit Nachweisen der ASP bei Wildschweinen in Brandenburg betroffen. Bisher sind in unserem Landkreis noch keine Fälle bekannt geworden. Um einen Ausbruch der ASP in unserem Landkreis so früh wie möglich zu erkennen und damit Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen anzuwenden, soll eine stärkere Bejagung durchgeführt werden und auch gesund erlegte Wildschweine auf ASP beprobt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Allgemeinverfügung Afrikanische Schweinepest (ASP) vom 08.10.2020.

[Allgemeinverfügung ASP]

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Foto: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) betrifft momentan vor allem Wildschweine. Foto: pixabay / webandy

Nutzungsgszeiten für Spielplatz wurden angepasst

(08.10.2020)

Das Bauamt der Stadt Calau teilt mit, dass die Sport- und Freizeitanlage in der Straße der Jugend  ab dem kommenden Montag künftig immer von montags bis freitags jeweils ab 16:00 Uhr für die Öffentlichkeit zugänglich ist. Bis 16:00 Uhr ist die Anlage den Kindern der Kita "Calauer Spielträume" vorbehalten. Vor Ort wird auch eine entsprechende Beschilderung auf die neuen Nutzungszeiten hinweisen. Wir bitten freundlichst, im Sinne der Kinder, diese Regelung zu beachten. Vielen Dank!

 

Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: Nutzungsgszeiten für Spielplatz wurden angepasst
Foto: Der Spielplatz in der Straße der Jugend wird auch von den Kindern der Kita "Calauer Spielträume" gern zum Toben und Spielen genutzt. Foto: Stadt Calau / Rieke Faatz

Milch statt Sekt: Anstoßen auf Saßlebener Großinvestition

(07.10.2020)

(Mit Bildergalerie)

Im Calauer Ortsteil Saßleben ist am Samstag, den 3. Oktober, die neue Milchviehanlage eingeweiht worden. 5,5 Millionen Euro betragen die Investitionskosten, die die 17 Gesellschafter der Bäuerlichen Produktionsgemeinschaft (BPG) Saßleben GmbH & Co. KG, um ihren Geschäftsführer Helmut Richter tätigten. So groß die Investition im Calauer Ortsteil ist, so groß war auch der Andrang an neugierigen Besuchern am Eröffnungstag. Zeitweise glich halb Saßleben einem einzigen Parkplatz für Fahrräder und Autos. An den Versorgungständen war Schlage stehen angesagt und die statt Sekt servierte Alternative Frischmilch durfte, stilvoll im Sektglas serviert, sogar den Kindern zur Feier des Tages schmecken.

 

Viel Lob gab es von den Ehrengästen, die der feierlichen Einweihung beiwohnen durften. So erklärte OSL-Landrat Siegurd Heinze, er ziehe den Hut vor dem Mut und der Kraft, die vor Ort bewiesen wurde. Der Calauer Bürgermeister Werner Suchner unterstrich in seiner Ansprache, dass mit der Investition der BP Saßleben eine Tradition fortgesetzt wird: „Hier gibt es immerhin eine 60-jährige Tradition der Milchkuhhaltung, die nun modern und effizient fortgesetzt wird. Die BP Saßleben hat sich schon vor Jahren für den Weg einer zukunftsfähigen, modernen Landwirtschaft entschieden und geht diesen Weg mit dem Milchviehstall konsequent und erfolgreich weiter.“ Das Unternehmen beherrsche es Suchner zufolge  vorbildlich, einen funktionierenden Kreislauf vom Futtermittelanbau bis hin zur Direktvermarktung der Milch zu schaffen. Der Betrieb mit seinen 40 Beschäftigten sei damit ein Vorbild für Deutschland und Europa.

 

Ein Teil dieses Artikels wurde freundlicherweise vom Journalisten Uwe Hegewald / Lausitzer Rundschau zur Verfügung gestellt.

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Foto: Prost zur Eröffnung - mit Milch statt Sekt. Foto: LR / Uwe Hegewald

Der Aussichtsturm hat jetzt endlich einen Namen

(07.10.2020)

(Mit Bildergalerie)

„Luckaitztaler Ziegelturm“ heißt er also, der im Juni eröffnete Aussichtsturm in der Calauer Schweiz. Am 3. Oktober wurde dieser Name bei malerischem (Wander-)Wetter bekannt gegeben. Vorausgegangen war eine groß angelegte Umfrage des Amtes Altdöbern, welches als Bauherr den Turm errichten ließ. „Insgesamt kamen 50 Vorschläge bei uns an, darunter Kreationen wie ´Klinkerspargel´, ´Langer Roland´ oder ´Luckaitz-Guck´“, berichtete Altdöberns Amtsdirektor Frank Neubert beim Festakt. Letztlich wurde auch das finale Votum der Gemeindevertretung ein kleiner Krimi. Nachdem in geheimer Wahl zwei Vorschläge jeweils vier Stimmen auf sich vereinen konnten, entschied das Los schließlich über den neuen Namen.

 

Zur Eröffnung hatten sich zahlreiche Schaulustige, Wanderfreunde und geladene Gäste am Turm eingefunden, darunter Wilfried Brödno, Dezernent des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, und Beate Matzke, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes der Stadt Calau. Als Stellvertreterin von Bürgermeister Werner Suchner überbrachte sie in einem Grußwort herzliche Glückwünsche aus Calau zur Eröffnung: „Ein exklusives Bauwerk ist entstanden, noch dazu mit Qualitätssteinen aus dem vor der Turmtür liegenden Klinkerwerk Buchwäldchen.  Nun wird es darum gehen, den Aussichtsturm als Anziehungspunkt für Wanderer und Radfahrer, für Heimatkundler und Erholungssuchende zu bewerben und dauerhaft zu etablieren. Dabei wollen wir als Verwaltungen weiterhin zusammenarbeiten, weitere Unterstützter im bestehenden Netzwerk sind herzlich willkommen.“ Die Stadt Calau unterstützte das Amt Altdöbern sowie die Gemeinde Luckaitztal mit insgesamt 35.000 Euro.

 

Dezernent Wilfried Brödno vom Landkreis OSL lobte die mutige Entwicklung des Turms als touristisches Ausflugsziel und prophezeite: „Dieser Turm wird Sogwirkung für die touristische Entwicklung dieses Gebietes haben.“ Einen Fakt, den Amtsdirektor Frank Neubert in seiner Ansprache gern aufnahm: „Das kleine Pflänzchen Tourismus ist an dieser Stelle mit einer großen Gießkanne versorgt worden.“ Lob und Dank galten an diesem Tag wiederholt Roland Schneider, dem Bürgermeister der Gemeinde Luckaitztal. Er hat sich über viele Jahre hinweg couragiert für das Turmprojekt engagiert.  Umrahmt wurde die Festveranstaltung u.a. durch einen Auftritt der „Werchower Grimm´s“, die passenderweise das Stück Rapunzel aufführten. Natürlich quoll ein goldblonder Zopf aus einer der Lukenfenster des Turms.

 

Künftig soll der Aussichtsturm auch dazu beitragen, dass die mobile Internetversorgung in der Umgebung, allen voran in den Plinsdörfern, verbessert wird. Denn wie im Rahmen der Namensweihe bekannt wurde, arbeitet das Unternehmen CNS aus Kolkwitz derzeit daran, eine Breitbandantenne auf dem Turm zu montieren. Ende Oktober sollen die Arbeiten voraussichtlich abgeschlossen sein.

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Foto: Die feierliche Namensweihe übernahmen Roland Schneider, Bürgermeister von Luckaitztal, sowie Beate Matzke, stellvertretende Bürgermeisterin der Stadt Calau. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Bauarbeiten am Bahnhof sowie am Bahnübergang

(05.10.2020)

Aufgrund des Einbaus einer Sammelklärgrube wird vom 7. Oktober (09:00 Uhr) bis 16. Oktober (14:00 Uhr) die Ladestraße am Calauer Bahnhof voll gesperrt sein. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten.

Weiterhin weist das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz darauf hin, dass im Zusammenhang mit der Herstellung von Kabeltrassen für das neue Eisenbahnstellwerk  Calau eine Vollsperrung  des Bahnüberganges Saßleben an der Landesstraße 54 (Calauer Straße) vom 12.10.2020, 9:00 Uhr – 16.10.2020, 16:00 Uhr erfolgen wird. Eine überörtliche Umleitung wird ausgeschildert.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten am Bahnhof sowie am Bahnübergang
Foto: Bauarbeiten am Bahnhof sowie am Bahnübergang

Langjährige Schiedsperson der Stadt verabschiedet

(01.10.2020)

Nach 25 Jahren ehrenamtlicher Tätigkeit für die Schiedsstelle der Stadt Calau wurde im Rahmen der Stadtverordnetenversammlung am Mittwochabend Frau Monika Matter verabschiedet. Sie wurde am 19.09.1995 in das Amt als Schiedsfrau der Stadt Calau gewählt und hat im Laufe der Jahre zahlreiche Weiterbildungen und Qualifizierungen absolviert. So entschied sie sich im Jahr 2008 zur Teilnahme an einem Fortbildungslehrgang für Zivilrecht, ein Jahr später erhielt sie nach erfolgreicher Teilnahme eines Lehrgangs ein Zertifikat für Strafrecht. Im Jahr 2019 hat sie an dem Fortbildungslehrgang „Nachbarrecht“ des Bundesschiedsseminars teilgenommen. In ihren 25 Dienstjahren als Schiedsperson war sie für 216 Sprechzeiten der Schiedsstelle erste Ansprechpartnerin für Anliegen der Bürgerinnen und Bürger, 112 Verhandlungen resultierten daraus. Seit September dieses Jahres ist Sven Domehl neue Schiedsperson und damit Nachfolger von Monika Matter.

 

Bürgermeister Werner Suchner und Knut Jende, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, würdigten das jahrelange ehrenamtliche Engagement von Monika Matter mit Glückwünschen und einem Präsent. Frau Matter erklärte, dass sie die verantwortungsvolle Aufgabe über die Jahre gerne und mit Freude ausgeübt hat. Jetzt sei jedoch der Zeitpunkt gekommen, die Geschicke in neue Hände zu legen. Sie freue sich ab sofort auf mehr Zeit für die Familie sowie Hobbys.

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Foto: Bürgermeister Werner Suchner (links) und Knut Jende, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung, würdigten das jahrelange ehrenamtliche Engagement von Monika Matter mit Glückwünschen und einem Präsent. Foto: Marco Babenz

Straßensanierung in Calau und den Ortsteilen gestartet

(29.09.2020)

Am heutigen Dienstag beginnen in der Stadt Calau sowie den Ortsteilen Mlode, Werchow, Groß Jehser und Gollmitz Unterhaltungsarbeiten an Gemeindestraßen. Die Risse-Sanierungen werden durch einen Trupp der Alba Lausitz GmbH, Abteilung Straßenwesen, durchgeführt. „Wir füllen die Risse mit einer etwa 160 Grad heißen Bitumenmasse auf. Das schützt den übrigen Straßenbelag dauerhaft vor weiterer Schädigung, etwa durch Umwelteinflüsse wie Wasser und Kälte“, erklärt Vorarbeiter Marcus Paul Lieb, der gemeinsam mit seinen Kollegen Bodo Donath und Marcel Muschka noch bis Donnerstag die Arbeiten durchführen wird.

Im Zuge der Sanierung sind keine Sperrungen notwendig. Autofahrer werden gebeten, die Stellen an denen gearbeitet wird entsprechend vorsichtig zu passieren.

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Foto: Vorarbeiter Marcus Paul Lieb bei der Sanierung von Rissen in der Lindenstraße, unmittelbar vor dem Carl-Anwandter-Haus der Grund- und Oberschule Calau. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Hier lang: Hortkinder sorgen für Wegweiser zum Turm

(25.09.2020)

Der Aussichtsturm in der Calauer Schweiz ist auf dem Weg dazu, ein echtes Wahrzeichen der Region zwischen Calau und Altdöbern zu werden. Doch hin und wieder ist es für neugierige Besucher nicht so einfach, den Klinkerbau im Wald zu finden: „Insbesondere von Gästen unserer Stadt haben wir immer mal wieder Hinweise bekommen, dass der Turm aufgrund teilweise fehlender Beschilderung schwer zu finden ist“, schildert der Calauer Bürgermeister Werner Suchner die Erfahrungen der Stadtverwaltung.

 

Das hat jetzt ein Ende, denn ab kommender Woche beginnen die Mitarbeiter des städtischen Bauhofes damit, provisorische Holzschilder an den bereits bestehenden Wanderwegemasten anzubringen. So können künftig Touristen und Einheimische ab Werchow, Cabel und Plieskendorf den beschilderten Wegen zum Turm folgen. Zur Verfügung gestellt wurden die pfeilförmigen Holztafeln kostenfrei von der Tischlerei Frank Bareinz. In liebevoller Kleinarbeit sorgten die Kinder des Calauer Hortes schließlich dafür, dass vorn und hinten „zum TURM“ zu lesen ist. „Wir lassen niemanden mehr im Wald stehen, der von Calau aus zum Turm möchte. Ich bedanke mich herzlich bei Herrn Bareinz sowie den Calauer Hortkindern für die unkomplizierte Unterstützung“, ergänzt der Bürgermeister.

 

Betont werden muss, dass es sich bei der angebrachten Beschilderung ausschließlich um eine Übergangsvariante handelt, bis eine dauerhafte Beschilderung der Zuwege zum Turm entwickelt ist. Daran arbeitet das Amt Altdöbern als Bauherr des Turms bereits hinter den Kulissen gemeinsam mit der Stadt Calau.

 

Hintergrund

Seit dem 25. April ist der Aussichtsturm in der „Calauer Schweiz“ für Besucher geöffnet. Der 43 Meter hohe Bau entstand in der Nähe des hölzernen Vorgängerbaus, der aufgrund baulicher Schäden und Vandalismus 2014 abgerissen werden musste. Der neue Turm entstand ca. 400 m nordöstlich des alten Standortes auf einer höher gelegenen Stelle des Naturschutzgebietes. Für diesen neuen Standort wurde durch die Gemeinde Luckaitztal eine Fläche von der Stiftung August Bier erworben. Dieser neue Standort ermöglicht nun einen sehr guten Rundblick über die Region. Die knapp 94.000 verbauten Klinkersteine stammen aus dem nahen Klinkerwerk Buchwäldchen. An den  Gesamtbaukosten in Höhe von rund 714.000 Euro beteiligten sich die Europäische Union und das Land Brandenburg mit einem Anteil von 75 Prozent in Höhe von rund 538.600 Euro im Rahmen der LEADER-Förderung. Die Stadt Calau beteiligte sich mit 35.000 Euro am Projekt, welches gemeinsam touristisch entwickelt werden soll.

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Foto: 25 beschriebene Wegweiser überreichten Hortleiterin Kerstin Pietzig (rechts) und Schülerin Helena an Jan Hornhauer, den Pressesprecher der Stadt Calau. Ab der kommenden Woche werden sie durch Mitarbeiter des Bauhofes montiert und weisen den Weg in Richtung Aussichtsturm „Calauer Schweiz“. Foto: Stadt Calau / Rieke Faatz

Sperrung Park Saßleben teilweise aufgehoben

(18.09.2020)

Nach der Durchführung von Baumpflegearbeiten werden die seit dem 20.07.2020 gesperrten Parkwege wieder ab dem 18.09.2020 in Teilbereichen zu Nutzung frei gegeben. Die Bereiche sind im Luftbild entsprechend mit einer gelben Linie gekennzeichnet. Die Parkinsel kann somit wieder erreicht werden. Es sind noch weitere Baumpflegearbeiten erforderlich. Diese können aber voraussichtlich erst ab Oktober ausgeführt werden. Bitte beachten Sie die noch bestehenden Sperrungen zu Ihrer eigenen Sicherheit und entfernen Sie diese keinesfalls.

 

Babenz

Bauamtsleiter

Foto zur Meldung: Sperrung Park Saßleben teilweise aufgehoben
Foto: Grafik: Stadt Calau

Ein "kunstvoller" Bummel durch die Innenstadt

(16.09.2020)

(Mit Bildergalerie)

Bei hochsommerlichen Temperaturen mitten im September startete am Dienstagnachmittag die zweite Kunstrunde im Rahmen der Aktion Kunst Raum (K) Calau. Nachdem WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn alle anwesenden Künstlerinnen und Künstler am Info-Punkt in der Cottbuser Straße begrüßt und vorgestellt hatte, startete ein unterhaltsamer Rundgang, bei dem die kreativen Kunstmacher die Gelegenheit hatten, ihre Arbeiten persönlich vorzustellen. So erklärte etwa die Werbenerin Dr. Edeltraud Radochla, wie mühevoll und zeitintensiv es ist, Bilder im Kunststich entstehen zu lassen. „Aber“, so verriet sie den versammelten Kunstinteressenten, „man kann dabei wunderbar abschalten“.

Alte Kunsttechniken wie Radierung und Holzschnitt erläuterte und zeigte der Calauer Kunstmaler Henry Krzysch in seinem Atelier in der Cottbuser Straße. In diesem Zusammenhang bietet er auch am 3. und 4. Oktober in der Zeit von 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr ein Workshop in seinem Atelier an. Interessierte für diesen Workshop melden sich unter Tel. 0151 / 18422707.

Noch bis Ende Oktober gehen im Rahmen vom Kunst Raum (K) Calau Kunst und Handel eine Symbiose ein. 32 Künstler aus der umliegenden Region zeigen im öffentlichen Raum ihre Arbeiten. Den Flyer für den Rundgang und weitere Informationen können Sie sich unter www.wbc-calau.de herunterladen, er liegt ebenfalls im Info-Punkt aus.

Diese Maßnahmen sind verbunden mit einem umfangreichen Marketing. Finanziert werden sie mit Mitteln des Lausitzbeauftragten und organisiert durch die Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH. Gemeinsam mit der IG “In Calau clever kaufen“ soll die Besucheranzahl in der Stadt erhöht und damit der Handel nach Corona unterstützt werden. Wer sich die volle Cottbuser Straße an jenem sonnigen Dienstagnachmittag angeschaut hat, der kam sicher zum Schluss, dass dieses Konzept Früchte trägt...

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Foto: Ein "kunstvoller" Bummel durch die Innenstadt

Aktuelle Fundsachen im Fundbüro der Stadt Calau

(16.09.2020)

Aktuell weist das Fundbüro der Stadt Calau wieder auf eine Reihe von abgegebenen Gegenständen hin, für die der rechtmäßige Besitzer gesucht wird. Darunter unter anderem mehrere Fahrräder. Eine Übersicht finden Sie hier: Zum Fundbüro

 

Foto zur Meldung: Aktuelle Fundsachen im Fundbüro der Stadt Calau
Foto: Aktuelle Fundsachen im Fundbüro der Stadt Calau

Aus dem Maibaum wurde der Erntedankbaum 2020

(14.09.2020)

Viele Bürger unserer Stadt vermissten den traditionellen Maibaum auf dem Calauer Marktplatz. Dieser konnte aufgrund der Beschränkungen der Corona-Pandemie im Frühjahr nicht aufgestellt werden. Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben und so wurde kurzerhand der Maibaum in einen Erntedankbaum umfunktioniert. Mitarbeiter des Bauhofes Calau sowie Mitglieder des Calauer Unternehmerstammtisches haben ihn am heutigen Morgen auf dem Markt aufgestellt, natürlich wieder mit den Gewerkezeichen. Danke an alle Beteiligten: Bauhof Calau, BP Saßleben, Elektroanlagen Harting, Autohaus Ströhla, MSH und allen Sponsoren der Gewerkezeichen.

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Foto: Aus dem Maibaum wurde der Erntedankbaum 2020

Calau unterstützt Amt Altdöbern bei Ausbildung

(14.09.2020)

Am 1. September 2020 begann das Ausbildungsjahr 20/21, diesmal auch in der Amtsverwaltung Altdöbern. Erstmals seit fast zehn Jahren konnte wieder eine neue Auszubildende begrüßt werden. Lena Mende wird in den nächsten drei Jahren den Beruf einer  Verwaltungsfachangestellten in der Fachrichtung Kommunalverwaltung erlernen. Durch persönliche Erfahrungen begeistert sich Frau Mende schon länger für eine Ausbildung in einer Kommune.

Die Ausbildung erfolgt nach dem dualen System. Dies bedeutet, dass die den Auszubildende theoretischen Unterricht in der Berufsschule in Cottbus absolviert und praktisch in den Berufsalltag der Amtsverwaltung eingebunden wird. Des Weiteren erhält sie berufsbegleitende Unterweisungen im Studieninstitut in Lübben.

 

Mit der geprüften Ausbilderin Frau Thierfeld aus der Stadtverwaltung Calau konnte ein weiteres Kooperationsmodell zwischen beiden Verwaltungen umgesetzt werden. Hierbei hat sich unter Federführung des Calauer Bürgermeisters Werner Suchner und des Amtsdirektors Frank Neubert die gute Möglichkeit ergeben, die notwendigen Voraussetzungen für den Ausbildungsbetrieb in der Amtsverwaltung umzusetzen. Die Anleitung zur Ausbildung in der Amtsverwaltung Altdöbern obliegt der, für das Personalmanagement zuständigen Frau Wagner.  Davon profitiert nunmehr die neue Auszubildende Lena Mende: „Mein Ziel ist es, mit sehr guten Ergebnissen dieser Ausbildung abzuschließen. Sehr gerne würde ich auch nach meiner Ausbildung weiterhin in der Amtsverwaltung Altdöbern arbeiten, da es mein Wunsch ist, in der Region zu bleiben.“

 

Text: Amt Altdöbern

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Foto: Die Glückwünsche zum Ausbildungsbeginn von Lena Mende (2.v.r.) überbrachten Herr Suchner, Bürgermeister Stadt Calau, Frau Thiefeld Ausbilderin Stadt Calau und Herr Neubert, Amtsdirektor Amt Altdöbern,v.l. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neues Stellenangebot der Stadtverwaltung Calau

(11.09.2020)

Bei der Stadt Calau ist aktuell folgende Stelle zu besetzen:

 

 

Nähere Informationen zur Ausschreibung finden Sie im ausführlichen Stelleprofil.

 

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Foto: Foto: pixabay

Ladesäule für E-Autos in Betrieb genommen

(10.09.2020)

In dieser Woche wurde die erste öffentliche Ladesäule für Elektro-Autos in Calau in Betrieb genommen. Die öffentliche Anlage wurde durch Detlef Schneider von der gleichnamigen R&V-Versicherungsagentur errichtet und befindet sich auch direkt vor dem Gebäude des Unternehmens in der Karl-Marx-Straße 128: „Ich trage die Idee schon lange mit mir herum, da ich Elektrofahrzeuge als zukunftsfähige Technik der Mobilität ansehe“, erläuterte der Bauherr im Rahmen einer kleinen Einweihungsfeier, die bereits am 2. September begangen wurde. Bei dieser war auch der Calauer Bürgermeister Werner Suchner zu Gast. Dieser unterstrich vor allem den touristischen Wert dieser Anlage: „Aus vielen Gesprächen mit Besuchern unserer Stadt aber auch aus dem Tourismusverband Spreewald heraus weiß ich genau, dass bei immer mehr Gästen unserer Region das Thema E-Mobilität eine große Rolle spielt. Vorhandene Ladeinfrastruktur ist daher in dieser Hinsicht ein echter Standortvorteil. Im Namen der Stadt danke ich daher Herrn Schneider herzlich für dieses nicht selbstverständliche Engagement. Dadurch sind wir touristisch noch besser aufgestellt.“

Künftig wird am Standort der Ladesäule ein touristisches Informationsschild auf den nahen Witzerundweg sowie die Innenstadt hinweisen. So können Gäste während des ca. 30minütigen Ladevorganges die Zeit optimal nutzen und sich in der Zwischenzeit von den Reizen unserer Stadt überzeugen.

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Foto: Bürgermeister Werner Suchner (re.) ließ sich vom Bauherren Detlef Schneider die Funktionsweise der Ladesäule erklären. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kalkwitz/Saßleben: Baustelle startet später

(10.09.2020)

Mit den geplanten Straßenbauarbeiten zwischen Saßleben und Kalkwitz zur Erneuerung des Durchlasses und des entsprechenden Straßenabschnittes (Mitteilung vom 02.09.2020) wird – bedingt durch Lieferfristen von Bauteilen - voraussichtlich in der 40. KW 2020 begonnen. Die Ortsverbindungsstraße ist im Bauzeitraum voll gesperrt. Der Verkehr wird im Baustellenbereich über eine provisorische Baustraße mit Ampelregelung umgeleitet. Es wird um entsprechende Vorsicht und Rücksichtnahme im Baustellenbereich gebeten. Die Fertigstellung ist nach wie vor für Ende November 2020 vorgesehen.

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Foto: An diesem Durchlass zwischen Saßleben und Kalkwitz sind Bauarbeiten notwendig. Daher kommt es bis 30. November zu Einschränkungen. Foto: Stadt Calau / Bauamt

10. September: Bundesweiter Warntag auch in OSL

(09.09.2020)

Am 10. September findet der erste bundesweite Warntag statt. Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich an dem Probealarm, der um 11.00 Uhr im ganzen Land ausgelöst werden soll.

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel, die Bevölkerung für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren, Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und auf die verfügbaren Warnmittel (z.B. Radio, Fernsehen, sozialen Medien, Warn-Apps, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln) aufmerksam zu machen.

 

Was passiert am Warntag?

Pünktlich um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen).

 

Was für Ziele hat der Warntag?

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

 

Weitere Informationen unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/

 

Foto zur Meldung: 10. September: Bundesweiter Warntag auch in OSL
Foto: Grafik: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Sperrungen: Bahnübergänge und Kita-Parkplatz

(08.09.2020)

Im Zuge der Einrichtung des neuen elektronischen Stellwerkes Calau sowie Unterhaltungsmaßnahmen am Schienennetz der Deutschen Bahn müssen sich Verkehrsteilnehmer in den kommenden Wochen auf einige Einschränkungen einrichten. So werden folgende Bahnübergänge vorübergehend gesperrt sein:

 

Entsprechende Hinweise und Umleitungen werden ausgeschildert und sind zu beachten. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die notwendigen Einschränkungen gebeten.

 

Weiterhin teilt das Ordnungsamt der Stadt Calau mit, dass der Parkplatz vor der „Kita Kunterbunt“, Am Spring 20, am 15., 17., 22. und 24. September jeweils von 8 bis 12 Uhr komplett gesperrt ist. Hier führt die Kreisverkehrswacht das jährliche Rollerprojekt durch. Die Sperrung ist notwendig, um die Sicherheit der teilnehmenden Kinder reibungslos gewährleisten zu können.

Foto zur Meldung: Sperrungen: Bahnübergänge und Kita-Parkplatz
Foto: Sperrungen: Bahnübergänge und Kita-Parkplatz

Neue Calauer Stadtnachrichten

(04.09.2020)

 

Ab sofort finden Sie die Calauer Stadtnachrichten vom 04. September 2020 im Internet.

 

 

>> Calauer Stadtnachrichten und Amtsblätter der Stadt Calau - online <<

 

 

Sie finden die Ausgaben auch unter dem Menüpunkt "Verwaltung".

 

 

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[zur Online-Ausgabe der Calauer Stadtnachrichten und des Amtsblattes]

Foto zur Meldung: Neue Calauer Stadtnachrichten
Foto: Titelseite der aktuellen Calauer Stadtnachrichten.

Bauarbeiten zwischen Saßleben und Kalkwitz

(02.09.2020)

Zwischen Saßleben und Kalkwitz werden vom 11. September bis voraussichtlich 30. November 2020 Straßenbauarbeiten zur Erneuerung des Durchlasses und des entsprechenden Straßenabschnittes durchgeführt. Die Ortsverbindungsstraße ist im Bauzeitraum voll gesperrt. Der Verkehr wird im Baustellenbereich über eine provisorische Baustraße mit Ampelregelung umgeleitet. Es wird um entsprechende Vorsicht und Rücksichtnahme im Baustellenbereich gebeten.

Foto zur Meldung: Bauarbeiten zwischen Saßleben und Kalkwitz
Foto: An diesem Durchlass zwischen Saßleben und Kalkwitz sind Bauarbeiten notwendig. Daher kommt es bis 30. November zu Einschränkungen. Foto: Stadt Calau / Bauamt

Stadt Calau sucht Halter zweier Fundkatzen

(31.08.2020)

Das Ordnungsamt der Stadt Calau ist derzeit auf der Suche nach den Haltern zweier aufgefundener Katzen. So wurde vergangene Woche von einer aufmerksamen Bürgerin in Calau, Färberstraße, ein Kater (links im Bild) aus einem angeklappten Kellerfenster befreit und zur weiteren Versorgung/Behandlung ins Tierschutz-Ligadorf Neuhausen gebracht.

Die zweite, weibliche Fundkatze (rechts im Bild), wurde bereits Anfang August in der Schloßstraße aufgenommen und wird derzeit ehrenamtlich versorgt.

Bei beiden Fundtieren werden die Eigentümer gebeten, sich an das Ordnungsamt der Stadt Calau zu wenden, Tel. 03541 / 891163.

 

Foto zur Meldung: Stadt Calau sucht Halter zweier Fundkatzen
Foto: Derzeit sucht die Stadt Calau die Halter dieser beiden Katzen. Fotos: Stadt Calau

Sonntag letzter Tag: Freibad geht in Winterpause

(28.08.2020)

Eine solche Saison wie 2020 hat es in der über 110-jährigen Geschichte des Calauer Erlebnisbades wohl noch nie gegeben. Schuld an der so außergewöhnlichen Situation war, wie in vielen anderen Bereichen unseres alltäglichen Lebens auch, die Corona-Pandemie. Badleiter Jörg Labes berichtet: "Diese Saison wird in Erinnerung bleiben und hoffentlich in dieser Form nicht nochmal auftreten. Aber trotz aller Widrigkeiten sind wir zufrieden mit dem Verlauf. Wir konnten immerhin rund 11.000 Gäste bei uns begrüßen. Das ist sehr erfreulich." Vor allem habe das umfangreiche Hygienekonzept im Bad bestens funktioniert. "Mein Dank gilt hier den vielen verständnisvollen Besuchern, aber auch unserem gesamten Team", betont Labes.

 

Aufgrund von Corona startete die Saison nicht nur um einen Monat verspätet, es gab zudem eine Beschränkung der Besucherzahlen auf maximal 234 Personen zeitgleich im Bad. Zusätzlich wurden an Wochenenden und in den Ferien täglich zwei Badezeit-Korridore angeboten. Dennoch gab es mit dem 9. August einen Rekordtag, an dem es gelang, bei 34 Grad und strahlendem Sonnenschein rund 500 Leuten zeitversetzt Badespaß zu bereiten. Auch die vor der Saison eingebaute Technik habe sich bewährt und funktioniere.

 

Für Jörg Labes und seine Mannschaft endet die Saison mit dem letzten Öffnungstag am 30. August. Danach wird die beliebte Freizeiteinrichtung winterfest gemacht. Mit Blick auf nächstes Jahr hofft der Badleiter auf eine Saison ohne Einschränkungen. "Wir sind in jedem Fall wieder bereit und freuen uns, ab Mitte Mai zu öffnen. Und anstatt sich bei einer Fernreise vielleicht wieder dem Coronavirus auszusetzen, schauen sie nächstes Jahr lieber öfter im Calauer Erlebnisbad vorbei."

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Foto: Jörg Labes, Badleiter des Calauer Erlebnisbades, blickt trotz der coronabedingten Verkürzung zufrieden auf die Saison 2020 zurück. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neue Sprechzeiten der Calauer Stadtverwaltung

(27.08.2020)

Die Stadtverwaltung Calau verweist darauf, dass ab Dienstag, 01.09.2020, folgende neuen Sprechzeiten gelten:

Die Änderungen resultieren aus einer neuen Dienstvereinbarung zur Arbeitszeit, um den Forderungen des Arbeitszeitengesetzes besser gerecht zu werden.Nach vorheriger telefonischer Absprache mit dem zuständigen Mitarbeiter ist es künftig weiterhin möglich, außerhalb der genannten Sprechzeiten persönliche Termine zu vereinbaren. Eine Übersicht der Ansprechpartner finden Sie HIER

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Foto: Neue Sprechzeiten der Calauer Stadtverwaltung

Gesucht: Traumbaum mit echten Modelmaßen

(26.08.2020)

Modelmaße müssen es schon sein, will man sich in der Adventszeit vor dem Calauer Rathaus präsentieren – zumindest wenn man ein Weihnachtsbaum ist. "Zehn bis zwölf Meter hoch, gerade und schön gewachsen", beschreibt Holger Pätzold vom städtischen Bauamt den Wunschbaum, den die Stadt aktuell sucht. Der soll in den Advents- und Weihnachtstagen festlich geschmückt auf dem Marktplatz der Stadt aufgestellt werden. Wer ein solches Exemplar sein Eigen nennt und es gern kostenfrei der Stadt für diesen Zweck zur Verfügung stellen möchte, wende sich an Herrn Pätzold, Tel. 03541 / 891-480 oder Tel. 0172 / 7531105.

 

 

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Foto: Im vergangenen Jahr schmückte eine 10m hohe Douglasie während der Weihnachtszeit den Calauer Marktplatz. Und dieses Jahr?! Ein Nachfolgebaum wird aktuell gesucht! Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neues Beratungsangebot in Calau startet am 03.09.

(20.08.2020)

In Calau startet am Donnerstag, den 3. September, ein neues Beratungsangebot für Menschen mit  Behinderungen. Organisiert wird es durch den Verein Seelsorger der Ohren e.V., der sich bereits seit einigen Jahren aktiv für diesen Personenkreis einsetzt. „In der Vergangenheit gab es immer wieder konkrete Anfragen uns. Diese betrafen ein breites Spektrum, etwa rund um Inklusionsfragen in Kitas und Schule oder um Fragen zur Beschaffung von Hilfsmitteln bis hin zum Schwerbehindertenrecht sowie Rehabilitationsmaßnahmen“, umschreibt Sylke Bärbock, Vorsitzende des Vereins, einige Kernthemen der künftigen Arbeit.

 

Die Sprechstunden finden künftig immer donnerstags vierzehntägig in der Zeit von 14 bis 17 Uhr im Gebäude Am Gericht 13 in Calau statt. Das kostenfreie Angebot ist offen für Interessierte, Betroffene oder deren Angehörige aller Altersklassen. Die mit der Aufgabe betrauten Vereinsmitglieder wurden im Vorfeld intensiv geschult, um möglichst viele Fragen beantworten zu können. „Da wir jedoch eine unabhängige und niedrigschwellige Beratungsstelle sind ist unser Angebot rechtlich nicht bindend. Wir geben allerdings gerne unsere vielseitigen Erfahrungen weiter, um die so genannte ´Hilfe zur Selbsthilfe´ zu befördern oder Ansprechpartner zu vermitteln“, erklärt die Vereinsvorsitzende. Der Calauer Bürgermeister Werner Suchner zeigt sich froh darüber, dass der Verein seine Arbeit nun starten kann: „Ursprünglich sollte es ja schon im Frühjahr losgehen. Allerdings musste der Start wegen Corona verschoben werden.“ Angesichts der demografischen Entwicklung, die auch an Calau nicht vorbeigehe, sei es dem Stadtoberhaupt zufolge umso wichtiger, sich mit Fragen der Inklusion noch intensiver auseinander zu setzen. „Daher bin ich sehr dankbar, dass der Verein Seelsorger der Ohren e.V. diese verantwortungsvolle Arbeit zum Wohle vieler Menschen übernimmt.“

 

Kooperationspartner des Projektes sind die Regionale Kontakt- und Informationsstelle für Selbsthilfe REKIS Cottbus, der Sozialverband VdK sowie die REKOSI Regionale Kontaktstelle für Selbsthilfe und Interessengruppen des Landkreis OSL. Die Stadtverwaltung Calau unterstützt den Verein bei der Nutzung der Räumlichkeiten sowie bei den Sachkosten.

Foto zur Meldung: Neues Beratungsangebot in Calau startet am 03.09.
Foto: Die Beratungen finden vierzehntätig immer Donnerstag im Gebäude Am Gericht 13 in Calau statt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Frischer Wind in der Kita „Calauer Spielträume“

(19.08.2020)

Mit Sandy Berndt hat die Kita „Calauer Spielträume“ seit  dem 10. August eine neue Leiterin. Zuvor war die gelernte Erzieherin und Sozialpädagogin als stellvertretende Leiterin der „Kita Kunterbunt“ tätig. An ihren ersten Arbeitstagen stand für die neue Chefin von ca. 100 Kindern und zwölf Erzieher/*innen erstmal das Kennenlernen der Einrichtung auf dem Programm: „Ich wurde vom Team super aufgenommen und freue mich darauf, dass wir hier gemeinsam für unsere Kinder tätig sein können. Die Räume sind sehr vielfältig und geben viele Möglichkeiten für alle Altersklassen, sich entsprechend zu betätigen und vor allem sich wohlzufühlen“, zeigt sie sich von ihrem neuen Arbeitsplatz begeistert. Neu angefangen hat am selben Tag mit Andrea Pohlack auch eine weitere Erzieherin.

 

Hintergrund

Die Kita „Calauer Spielträume“ ist die jüngste Einrichtung in Calau und wurde im Herbst 2018 eröffnet.  Insgesamt investierte die Stadt Calau 1,8 Millionen Euro in die Sanierung des Gebäudekomplexes, in dem sich auch die Stadtbibliothek Calau befindet. Unterstützt wurde die Stadtverwaltung durch Fördermittel des Bundes und des Landes Brandenburg.

Foto zur Meldung: Frischer Wind in der Kita „Calauer Spielträume“
Foto: Sandy Berndt (links) ist neue Leiterin der "Calauer Spielträume", mit Andrea Pohlack konnte die neue Chefin auch eine neue Erzieherin am 10. August begrüßen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Gedruckte Calauer Geschichte auf insgesamt 120 Seiten

(12.08.2020)

Mit einer Dankesveranstaltung für alle Autoren präsentierte der Heimatverein Calau am gestrigen Abend im „Haus der Heimatgeschichte“ den Calauer Heimatkalender 2021. Heimatverbundene und geschichtsinteressierte Leser dürfen sich auf 120 unterhaltsame wie spannende Seiten freuen, auf denen so manches Detail der Geschichte in neuem Licht erscheinen dürfte.

So widmet sich beispielsweise der Altnauer Reinhard Bareinz in einem Artikel  anlässlich des 150. Jubiläums des Calauer Bahnhofs der einstigen Wagenwäsche am Bahnhofsareal. Diese ist nur noch anhand von wenigen Resten zu erkennen, umso spannender ist die Geschichte um die einstige Nutzung.

Titelthema der diesjährigen Ausgabe ist der neue Aussichtsturm in der Calauer Schweiz. Die Stadt Calau unterstützte das Bauprojekt der Gemeinde Luckaitztal und des Amtes Altdöbern finanziell und wird es künftig gemeinsam touristisch entwickeln. In ihrer mehrseitigen Spurensuche gehen die Autoren Hans-Joachim Emmrich und Roland Schneider (Bürgermeister Luckaitztal) der wechselvollen, wenngleich kurzen, Geschichte des hölzernen Vorgängerbaus auf den Grund. Zudem widmen sie sich umfangreich dem Neubau, welcher schon jetzt das Zeug dazu hat, ein echtes Wahrzeichen der Region zwischen Calau und Altdöbern zu werden.

 

Verkauf am Freitag & Samstag

 

Weitere Details zu den Inhalten des Calauer Heimatkalenders 2021 finden Sie auf der Internetseite des Calauer Heimatvereins. Käuflich erwerben können Sie den Kalender zu folgenden Terminen:

Wer es zu diesem Terminen nicht schafft, kann den Kalender ab Montag, den 17. August, auch im Schreib- und Spielwarengeschäft Forwergck sowie im Buchladen in der Cottbuser Straße erwerben.

Foto zur Meldung: Gedruckte Calauer Geschichte auf insgesamt 120 Seiten
Foto: Gemeinsames Gruppenfoto der Autoren und Herausgeber des Calauer Heimatkalenders 2021. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Landesplanung ermöglicht neue Perspektiven

(11.08.2020)

Die Stadt Calau kann auf mehr finanzielle Mittel sowie weitere Möglichkeiten für zusätzlichen Wohnraum hoffen. Möglich macht es der Landesentwicklungsplan der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, der derzeit bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald öffentlich ausliegt (noch bis 1. September). Darin soll eine neue Stufe unterhalb der Mittelzentren im Land geschaffen werden, welche die regionale Versorgung sicherstellen – die so genannten „Grundfunktionalen Schwerpunkte“. Was es damit auf sich hat erklärt Birgit Schenker vom Bauamt der Stadt Calau: „Als Grundfunktionaler Ortsteil kann pro Kommune nur ein Ortsteil ausgewiesen werden, im Falle von Calau wäre das die Kernstadt. Durch den neuen, noch zu beschließenden Status, gäbe es eine höhere Wachstumsreserve was den Wohnungsbau angeht von zwei Hektar pro 1.000 Einwohner. Zudem können größere gewerbliche Flächen ohne Sortimentsbeschränkung für den Einzelhandel ausgewiesen werden.“ Zusätzlich könnte die Stadt mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro pro Jahr durch die Landesregierung rechnen.

 

Insgesamt elf Parameter wurden entwickelt, um die Leistungsfähigkeit der Grundfunktionalen Schwerpunkte zu dokumentieren. Neben der Sicherung der vorhandenen Grundversorgung durch den Handel sind beispielsweise eine gute Verkehrsanbindung, Ärzte, Bildungseinrichtungen wichtige Aspekte, um die einzelnen Gemeinden mit dem (ländlichen) Umfeld zu verknüpfen.

 

Momentan liegt der Entwurf beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landratsamt Senftenberg, Bürgerbüro, Dubinaweg 1 01968 Senftenberg (Dienstag 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr), zur Einsicht und Stellungnahme aus. Weitere Informationen und die Dokumente zur Amtlichen Bekanntmachung finden Sie auf der Internetseite der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald.

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Foto: Blick auf das Zentrum der Stadt Calau. Künftig soll die Stadt ein "Grundfunktionaler Schwerpunkt" im Land Brandenburg werden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Der "Calauer Lesefuchs" versüßt den ersten Schultag

(10.08.2020)

(Mit Bildergalerie unter dem Text)

 

Zur Tradition an der Calauer Grundschule gehört es, dass sich die frisch gebackenen Erstklässler am ersten Schultag über einen Besuch von Bibliotheks-Chefin Steffi Clemens und Bürgermeister Werner Suchner freuen dürfen. Neben jeder Menge Glückwünsche hatten die beiden in diesem Jahr den heimlichen Star mit dabei, den „Calauer Lesefuchs“. Der soll die Steppkes motivieren, das in der Schule erlernte Wissen auch im Alltag umzusetzen. „Dafür geben wir für jeden der 62 Erstklässler einen Gutschein für ein halbes Jahr Gratismitgliedschaft mit nach Hause“, erklärt Steffi Clemens die beliebte Aktion. Diese erfreut sich großer Resonanz, denn oft schon in der ersten Woche schauen die Steppkes mit ihren Eltern in der Bibliothek vorbei, um im umfangreichen Fundus zu stöbern.

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Foto: Bibliotheks-Chefin Steffi Clemens und Bürgermeister Werner Suchner überbrachten die Gutscheine sowie einige Süßigkeiten an die drei ersten Klassen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Wasserrohrbruch macht eine Vollsperrung nötig

(07.08.2020)

Aufgrund eines Wasserleitungsschadens Am Gericht 13 kommt es in den kommenden Tagen zu Einschränkungen im genannten Bereich. So ist vom Montag, 10. August (08:00 Uhr), bis Donnerstag, 13. August (20:00 Uhr), eine Vollsperrung notwendig, um die Arbeiten zur Behebung des Schadens durchführen zu können.

Die Wohnblöcke Am Gericht 1 – 3 und 10 – 12 sind im genannten Zeitraum über eine eigens eingerichtete Zufahrt von der Kirchstraße (Über Parkfläche – Gehweg – Grünfläche) zu erreichen.

Die Sperrung ist zur vollständigen Havarie-Beseitigung durch den WAC unumgänglich. Alle Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der ausgewiesenen Beschilderung gebeten.

 

Krengel

Haupt- und Ordnungsamt

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Foto: Wasserrohrbruch macht eine Vollsperrung nötig

DER CALAUER: Neue Ausgabe ab sofort verfügbar

(07.08.2020)

Ab sofort ist die Ausgabe #33 des Magazins DER CALAUER online sowie an ausgewählten Verteilstellen in Calau kostenfrei erhältlich. Die Sommerausgabe beschäftigt sich dabei u.a. mit folgenden Themen:

Herausgeber des Magazins ist die Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH (ISG). Sie erhalten das Magazin kostenfrei u.a. im Calauer Info-Punkt, Cottbuser Str. 32 oder im Rathaus der Stadt. Zudem können Sie es HIER kostenlos runterladen.

[DOWNLOAD]

Foto zur Meldung: DER CALAUER: Neue Ausgabe ab sofort verfügbar
Foto: Grafik: ISG

Baumschau im Park Saßleben bringt neue Erkenntnisse

(05.08.2020)

Angesichts der seit dem 20. Juli bestehenden Sperrung des Parks in Saßleben aus Gründen der Verkehrssicherheit wurde vor einigen Tagen eine umfassende Baumschau durchgeführt, an der neben einem Baumsachverständigen auch Vertreter des Grundstückseigentümers, der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises OSL sowie der Stadt Calau teilnahmen. Dabei wurde ein Maßnahmenkatalog erarbeitet, zu dessen Umsetzung nun die notwendigen Kosten ermittelt werden.

Gemeinsames Ziel von Stadt und Eigentümer ist es, möglichst schnell notwendige Arbeiten auszuführen, damit zumindest Teilbereiche des Parks wieder für die Öffentlichkeit zugänglich sind. Bis zur Wiederherstellung der Verkehrssicherheit muss der Park jedoch weiterhin gesperrt bleiben.

Foto zur Meldung: Baumschau im Park Saßleben bringt neue Erkenntnisse
Foto: Der Baumbestand im Saßlebener Park ist teilweise geschädigt, so dass dieser aus Gründen der Verkehrssicherheit vorübergehend gesperrt ist. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Lebenswichtig: DRK ruft Calauer zur Blutspende auf

(04.08.2020)

Die Corona-Pandemie und die Urlaubssaison zeigen Auswirkungen auf die Vorräte in den Kühlkammern des DRK-Blutspendedienstes. Im wahrsten Sinne des Wortes klafft zur Ferienzeit ein Loch in den Vorräten an lebensrettenden Blutpräparaten beim DRK-Blutspendedienst Nord-Ost. Umso wichtiger sei es jetzt, dass die Menschen den Weg zu den Spendeterminen finden. Auch in Calau ist dies möglich und zwar wie folgt:

 

Prof. Dr. med. Torsten Tonn, medizinischer Geschäftsführer des DRK-Blutspendedienstes Nord-Ost, äußert sich besorgt: „Dank der hohen Resonanz und des selbstlosen Engagements vieler Menschen in der letzten Wochen konnten wir die Notfallversorgung schwerkranker Patienten in den Kliniken sicherstellen. Jetzt zeigt es sich, dass doch viele SpenderInnen im Urlaub sind und die Termine nicht wie gewohnt wahrnehmen. In Verbindung mit den Einschränkungen der Corona-Pandemie, stellt dies aktuell eine große Herausforderung für die Versorgung der Patienten mit Blutprodukten dar. Wir bitten daher dringend, die von uns angebotenen Blutspendetermine wahrzunehmen.“

Der DRK-Blutspendedienst hat dafür auf seiner Website www.blutspende-nordost.de ein Blutspendebarometer eingerichtet, wo die Bevorratung der Blutpräparate nach Blutgruppen tagesaktuell angezeigt wird. Dies soll BlutspenderInnen Als Entscheidungshilfe dienen.

Um das Ansteckungsrisiko für Blutspender, Personal und Ehrenamt auf Blutspendeterminen so gering wie möglich zu halten, werden die entsprechenden Maßnahmen der aktuellen Pandemiephase ständig angepasst. Aktuell bestehen die Maßnahmen in Zugangskontrolle, Kurzanamnese, Fiebermessen; Desinfektion sowie dem Tragen von Mundschutz von Personal, Ehrenamt und SpenderInnen sowie größtmöglicher Vereinzelung durch Abstände vor Betreten des Spendeortes und im gesamten Ablauf der Blutspende. Allen Spendern wird eine Mundnasenschutzmaske ausgehändigt.
Personen mit Erkältungssymptomen, Fieber und Durchfall werden nicht zur Blutspende zugelassen. Es wird gebeten, dass sie die Termine gar nicht erst aufsuchen.

Foto zur Meldung: Lebenswichtig: DRK ruft Calauer zur Blutspende auf
Foto: Das DRK ruft Calauer zur Blutspende auf. Foto: DRK

Vorbereitungen auf die Zeit nach den "Corona-Ferien"

(03.08.2020)

Für 540 Schülerinnen und Schüler der Grund- und Oberschule beginnt am 10. August das neue Schuljahr. 62 von ihnen werden als ABC-Schützen erstmals die Schulbank drücken. Trotz Corona hofft die Schulleitung auf einen weitestgehend normalen Schulstart ohne Komplikationen und hat entsprechende Vorkehrungen getroffen.

 

Eines dürfte sicher sein: Weder Schüler noch Lehrkräfte wünschen sich eine weitere Ausnahmesituation, wie dies noch vor den Sommerferien der Fall war. Wochenlang gar kein Unterricht oder maximal Homeschooling, danach getrenntes Lernen in kleinen Gruppen: „Die dadurch entstandenen Defizite sind schon jetzt spürbar und den fehlenden Lehrplanstoff aufzuholen wird sehr schwer. Gar nicht auszudenken, wenn es möglicherweise zu weiteren Einschränkungen käme“, berichtet Christiane Zeiger, Leiterin der Grund- und Oberschule Calau. Damit es gar nicht dazu kommt, setzt die Schule nach Vorgaben des Bildungsministeriums ein umfangreiches Sicherheitskonzept um, welches sowohl die Schülerinnen und Schüler als auch die Lehrkräfte schützen soll. Auf eine Maskenpflicht im Schulhaus, wie sie ab 10. August etwa in Berlin gelten soll, wird vorerst verzichtet. Vielmehr setzt man auf die geltenden Standards wie Abstand halten und Handhygiene. „Das hat vor den Sommerferien gut funktioniert, die Schüler sind geübt darin“, so das Fazit der Schulleiterin. Zudem würden die Klassen weitestgehend in einem Raum unterrichtet, lediglich die Fachlehrer wechseln zwischen den Stunden.

 

Auch die 62 Erstklässler dieses Jahrgangs und ihre Eltern müssen sich auf Einschränkungen einstellen. Aufgrund der räumlichen Kapazitäten in der Stadthalle kann die traditionelle Feierstunde zum Schulanfang für alle drei ersten Klassen nicht gemeinsam durchgeführt werden. Dennoch wurde eine Lösung gefunden: „Wir werden die Feiern am 8. August klassenweise, quasi im Schichtbetrieb, durchführen. Die Zahl der Besucher pro Kind ist auf zwei Personen beschränkt. Auf ein Programm müssen die Erstklässler nicht verzichten. Statt der zweiten und dritten Klassen wie sonst üblich gestalten in diesem Jahr die Lehrer das Programm. Ich bin schon ganz gespannt, was sie sich ausgedacht haben."

 

Positiv zu bewerten ist, dass mit dem Start des neuen Schuljahres am 10. August in Calau auch der Sport- und Schwimmunterricht wieder aufgenommen werden kann. „Zwar gibt es auch hier entsprechende Abstands- und Hygieneregeln und es sollte vor allem kontaktarmer Sport ausgeübt werden. Doch aus unserer Erfahrung heraus ist Bewegung besonders wichtig, da in der Coronazeit viele Schüler zu wenig davon hatten.“

 

Auswirkungen hatte Corona auch auf die derzeit laufenden Innensanierungsarbeiten im Haus 2. Die Maßnahme hat sich um einige Wochen verzögert und soll nun im Herbst beendet sein. So lange müssen auch die hinter dem Haus platzierten Unterrichtsräume in speziellen Containern weiter genutzt werden. Aktuell müssen noch die Außenjalousien an beiden Gebäuden angebracht werden, der geplante Aufzug ist ebenfalls noch zu montieren.

Foto zur Meldung: Vorbereitungen auf die Zeit nach den "Corona-Ferien"
Foto: Blick auf das Robert-Schlesier-Haus der Grund- und Oberschule Calau. Hier startet in einer Woche das neue Schuljahr. Foto: Stadt Calau / Archiv

Neuer Heimatkalender ist ab Mitte August erhältlich

(29.07.2020)

Die weltweite Corona-Pandemie hat schon seit Monaten Auswirkungen auf kulturelle Veranstaltungen – in dem Sinne – dass diese nicht stattfinden können. Unsere Präsentation des Calauer Heimatkalenders 2021 kann aus diesem Grund nicht wie in den letzten Jahren in der Landkirche erfolgen. Zum Trübsal blasen besteht aber kein Anlass, denn der neue Kalender ist pünktlich wie immer fertig geworden und mit einem Umfang von 124 Seiten sogar üppiger als im Vorjahr.

Vierzehn Artikel und ein Nachruf zu unserem Schusterjungen Stephan Uhlig beinhaltet das neue Werk. Titelbild und Titelgeschichte widmen sich in diesem Jahr unserem neuen Wahrzeichen der Calauer Schweiz, dem 43 Meter hohen Aussichtsturm aus Buchwäldchener Klinkern. Hans-Joachim Emmrich und Roland Schneider berichten von dem mühsamen Weg bis zur Errichtung des neuen Turms, aber auch von dessen hölzernen Vorgängerbau.

Alle Bürger*innen kennen den heutigen Calauer Bahnhof und sein weitläufiges Umfeld. Vor 150 Jahren ging dieser mit dem Beginn des Bahnverkehrs in Betrieb. Harald Großstück lässt in seinem Artikel diese wichtige Infrastrukturgeschichte bis in die Gegenwart Revue passieren. Mit den Resten der Wagenwäsche für Güterwaggons an der Akazienallee befasst sich auch aus diesem Anlass Reinhard Bareinz im einem Beitrag, im zweiten blickt er auf die Geschichte der Feuerwehr in Altnau zurück. Mit einem heute nicht mehr existierenden Wohn- und Geschäftshaus, Lindenstraße 37, setzen sich Enkel Walter Schaap und Gerd-Uwe Lehnigk auseinander. Es ist eine berührende Geschichte, die die Folgen des Zweiten Weltkrieges in Calau offenbart. Der Vorsitzende des Calauer Heimatvereins, Hans-Jürgen Hanisch, beleuchtet in einem ersten Teil die Historie des früheren RAD-Lagers an der Mühlenstraße bis zum Jahr 1945. Als langjähriger Autor und erster Redakteur des Calauer Heimatkalenders steuert Hans Kober wieder zwei Artikel zu den Themen Ausbau der Stromversorgung vor 100 Jahren in Calauer Ortsteilen und zur Poststraßenverbindung nach Dresden bei. Rudolf Bönisch als Kenner der Kunstgeschichte in Kirchen bringt uns ein Holzrelief des Vorberger Altaraufsatzes in der Calauer Stadtkirche und deren Bedeutung sowie Herkunft näher. Helmut Jentsch lässt uns von den wirtschaftlichen Strukturen früherer Zeit in Calauer Orts- und Gemeindeteilen mehr erfahren. Weitere Beiträge beschäftigen sich mit den Leben mit russischen Soldaten nach Kriegsende 1945 in Altnau, einem fast vergessenen Bild, dem Schmiedehandwerk und dem Wald und dessen Bewirtschaftung im Umland von Calau.

Im Kalendarium geht der Blick zehn Jahre zurück – ins Jahr 2011 – es werden Ereignisse in und um Calau dokumentiert.

Auf über einhundert Seiten ist ein breites Themenspektrum zu finden, es umfasst viele interessante Geschichten zur Historie der Stadt Calau sowie deren Umgebung. Jeder Autor setzt sich mit seinem Thema spannend auseinander, ältere und neuere Geschichte kommen dabei gleichermaßen zum Zuge. Es ist bereits die 18. Ausgabe in Folge, denn der „Calauer Heimatkalender“ erschien erstmals mit dem Jahrgang 2004. Auch Leser außerhalb Calaus warten jedes Jahr auf die Neuerscheinung, häufig vor dem Hintergrund, dass sie selbst aus Calau stammen und heute anderswo in Deutschland leben.

 

Erstmalig zum Verkauf angeboten wird der neue Calauer Heimatkalender 2021 durch Mitglieder des Heimatverein Calau e.V. am Freitag, 14. August, von 14 bis 17 Uhr sowie am Samstag, 15. August, von 10 bis 12 Uhr in der Calauer Innenstadt.

 

Text: André Bareinz, Heimatverein Calau e.V.

Foto zur Meldung: Neuer Heimatkalender ist ab Mitte August erhältlich
Foto: Der Aussichtsturm in der Calauer Schweiz ziert das Titelblatt für den Heimatkalender 2021. Grafik: Heimatverein

Kunst Raum (K) Calau: Programm ab sofort online

(28.07.2020)

Die Stadt der „Kalauer“ verbindet mit der Aktion „Kunst Raum (K) Calau“ erstmals Kunst und Handel. 30 Künstler aus der umliegenden Region zeigen ab dem 5. September im öffentlichen Raum und in den Geschäften Kunst. Dabei kommen die Künstler aus Dresden, Cottbus, Spremberg, Beeskow, Calau und den Nachbarstädten. Die Präsentation der Kunst ist vielfältig von Bildern in Öl-, Acryl-, Aquarell-, Pastell- oder in Pouring Technik, Skulpturen, Gedichten auf Collagen, Fotographie bis hin zu Bildern in Kreuzstich oder auf Holzbohlen gemalt. Die Standorte erkennt man an den Schaufensternasen „Kunstpunkt“. Zusätzlich gibt es feste Kunstpunkte in der Stadt von Balkon-Kunst, Lachplatz bis zur Fassadenmalerei. Drei Galerien sind kostenfrei an den jeweiligen Öffnungszeiten zugänglich, im Rathaus, Info-Punkt und im Wohnpark „Am kleinen Wald“ der AWO. Das Atelier von Henry Krzysch in der Cottbuser Straße beteiligt sich ebenfalls an der Aktion und bietet in der Zeit auch Druckkurse und Plenair-Termine „Calauer Schweiz“ und „Spreewald“ an. Das Museum „Die Mobile Welt des Ostens“ mit ihren über 150 historischen Fahrzeugen und der Witzerundweg runden das Kunsterlebnis in Calau ab. Künstlergespräche werden an verschiedenen Terminen angeboten. Diese Maßnahmen sind verbunden mit einem umfangreichen Marketing. Finanziert werden sie mit Mitteln des Lausitzbeauftragten und organisiert durch die Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH. Gemeinsam mit der IG “In Calau clever kaufen“ wollen sie damit die Besucheranzahl in der Stadt erhöhen und damit die Händler stärken.

 

Eine umfangreiche Vorstellung aller Künstler sowie das umfangreiche Programm der Aktionswochen vom 5. September bis 30. Oktober finden Sie auf der Internetseite der WBC Calau

Foto zur Meldung: Kunst Raum (K) Calau: Programm ab sofort online
Foto: Urheber der Grafiken: Mario Lehmann (li.) und Rolf Radochla (re.)

Sperrung Park Saßleben

(17.07.2020)

Aus Gründen der Verkehrssicherheit wird die Stadt Calau den Park in Saßleben ab dem 20.07.2020 sperren. Die Zufahrten bzw. Zugänge vom Parkweg, der Landesstraße sowie vom Sportplatz aus werden mit Bauzaunelementen verschlossen. Bitte beachten Sie diese Sperrungen zu Ihrer eigenen Sicherheit und entfernen Sie diese keinesfalls. Die Stadt Calau arbeitet hier mit den Beteiligten an der Wiederherstellung der Verkehrssicherheit. Über den Zeitraum der Sperrung kann daher noch keine Aussage getroffen werden.

Foto zur Meldung: Sperrung Park Saßleben
Foto: Sperrung Park Saßleben

Neue Hausarzt-Praxis in Calau eröffnet

(10.07.2020)

Seit dem 1. Juli hat die Stadt Calau eine Arztpraxis mehr. An diesem Tag eröffnete Dr. med. Johanna Lemke in der Gottschalk-Straße 35 eine Hausarztpraxis. Die ausgebildete Fachärztin für Innere Medizin ist angestellt über die MVZ Dr. Braun GmbH aus Cottbus und hat sich in den Räumen der ehemaligen Zahnarztpraxis von Dr. Härtel niedergelassen. Die modern gestalteten Räume sind ausgestattet mit Empfangsraum, Labor, Warteraum, zwei Sprechzimmern, Patiententoilette sowie einem privaten Bereich für das Personal. Dazu zählt neben Dr. Johanna Lemke auch Schwester Isabell Domaschenz.

„Für Calau ist es eine tolle Sache, dass es eine weitere Hausarztpraxis gibt, die den medizinischen Bedarf der Einwohnerinnen und Einwohner abdeckt. Ich freue mich für Sie und Ihr Team und wünsche Ihnen stets alles Gute“, erklärte das Stadtoberhaupt bei seinem Eröffnungsbesuch, zu dem es auch ein kleines Präsent gab.

 

Öffnungszeiten:

Montag:

08:00 – 12:00 Uhr
14:00 – 18:00 Uhr

Dienstag:

08:00 – 12:00 Uhr

Mittwoch:

Hausbesuche / nach Vereinbarung

Donnerstag:

08:00 – 12:00 Uhr
14:00 – 16:00 Uhr

Freitag: →

08:00 – 12:00 Uhr

 

Terminabsprachen können telefonisch unter 03541 / 8706835 erfolgen. Weitere Informationen auch unter www.allgemeinmedizin-cottbus.com

Foto zur Meldung: Neue Hausarzt-Praxis in Calau eröffnet
Foto: Dr.-Med. Johanna Lemke (Mitte) und Schwester Isabell Domaschenz erhielten vom Bürgermeister Glückwünsche zur Eröffnung der neuen Hausarztpraxis. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Der Calauer Kirchturm ist wieder für Führungen geöffnet

(08.07.2020)

Ein Höhepunkt für viele Gäste, aber auch Einheimische, ist der Aufstieg zur Aussichtsplattform der Calauer Stadtkirche. Doch aufgrund coronabedingter Einschränkungen gab es in diesem Jahr noch keine Möglichkeit dazu. Bis jetzt! Denn am Sonntag, 19. Juli, wird Gästeführer Dietmar Kschischow um 14 und 15 Uhr erstmals wieder Gästen den atemberaubenden Blick über die Stadt und die Region ermöglichen. Die Stadtverwaltung hat dazu ein Hygienekonzept entwickelt, welches vom Gesundheitsamt des Landkreises bestätigt wurde. „Ich hatte in den letzten Wochen immer wieder Anfragen, wann es wieder losgeht. Ich bin froh, dass nun eine Lösung gefunden wurde“, erklärt der 68-Jährige, der bereits seit 16 Jahren die Kirchturmführungen in Calau ehrenamtlich durchführt. Dabei genossen weit über 5.000 Gäste den herrlichen Ausblick von der 37 Meter hohen Aussichtsplattform. Und nicht nur der lohnt sich: „Bei den Führungen erfahren die Besucher auch vieles zur Geschichte der Stadtkirche, können einen Blick auf das Kirchenschiff werfen und erleben in unserer Uhrmacherstube einmalige Ausstellungsstücke aus vergangenen Tagen.“ Beliebt seien die Führungen nicht nur bei Gästen, auch Einheimische und ehemalige Calauer nutzen die Gelegenheit, der Kirche mal wieder „aufs Dach zu steigen“, sei es bei Familienfeiern, Klassentreffen oder einfach mal so.

 

Aufgrund der Coronabeschränkungen dürfen maximal acht Personen den Aufstieg erleben, eine Gesichtsmaske ist ebenso vorgeschrieben. Folgende Termine stehen bereits jetzt fest: 19. Juli, 16. August, 13. September und 25. Oktober. Die Führungen dauern etwa 45 Minuten und beginnen an allen Tagen jeweils um 14 und 15 Uhr. Vorherige Anmeldungen nimmt Dietmar Kschischow unter Tel. 03541 / 80 31 41 entgegen. Unter dieser Nummer können übrigens auch individuelle Führungen gebucht werden.

Foto zur Meldung: Der Calauer Kirchturm ist wieder für Führungen geöffnet
Foto: Dietmar Kschischow hat in den letzten 16 Jahren weit über 5.000 Gäste auf den Kirchturm geführt. So spät wie in diesem Jahr hat seine Saison noch nie begonnen. Nun freut er sich, dass es nach Corona endlich wieder losgeht. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Straßenreinigung ist nicht nur die Pflicht der Stadt

(02.07.2020)

Wir haben schon mehrmals darauf hingewiesen, dass Anlieger/Eigentümer gemäß der Straßenreinigungssatzung der Stadt Calau verpflichtet sind die Straßen/Geh- und Radwege zu reinigen und vor Verkrautung zu schützen.

Laut Satzung sind Geh- und Radwege in der Regel vierzehntägig zu reinigen. Hierzu gehört auch das Entfernen von Wildkraut, Laub und Unrat. Außergewöhnliche Verschmutzungen sind ohne eine Aufforderung sofort zu beseitigen.

 

Sicherlich ist dies nicht immer strikt einzuhalten. Auch die Stadt selbst, als Anlieger bzw. Eigentümer von Grundstücken, kann nicht immer die regelmäßige Reinigung gewährleisten. Es sollte dennoch darauf geachtet werden, dass der Gehweg in Abständen vom Wildkraut und Verunreinigungen befreit wird.

Ordnungswidrig handelt, wer gegen die Satzung verstößt. Die Straßenreinigungssatzung ist auf der Homepage der Stadt Calau veröffentlicht und kann dort eingesehen werden (https://www.calau.de/rechtsgrundlagen/1/5982/straßenreinigungssatzung-und-gebührensatzung.html ).

Eine Einsichtnahme in die Satzung ist auch direkt beim Bauamt der Stadt Calau möglich.

 

In den nächsten Wochen wird es verstärkt Kontrollen in der Stadt und den Ortsteilen geben. So werden bei Feststellung der Nichteinhaltung der Reinigungspflicht auch entsprechende Aufforderungen an die Eigentümer gesandt.

 

Es wäre begrüßenswert, wenn alle einen kleinen Anteil an der Verschönerung des Ortsbildes beitragen. Eine ordentliche Straßen- und Gehwegreinigung dient auch dem guten Erscheinungsbild unserer Stadt Calau.

 

Babenz

Bauamtsleiter

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Foto: Beim Sauberhalten der Straßen in Calau sind auch die Anlieger gefragt. Foto: pixabay / manfredrichter

Neue Stellenangebote der Stadtverwaltung Calau

(01.07.2020)

Bei der Stadt Calau sind aktuell folgende Stellen zu besetzen:

 

 

Nähere Details finden Sie HIER

 

Foto zur Meldung: Neue Stellenangebote der Stadtverwaltung Calau
Foto: Foto: pixabay

Neue Stellenangebote bei der Stadt Calau

(30.06.2020)

Bei der Stadt Calau sind aktuell folgende Stellen zu besetzen:

 

 

Nähere Details finden Sie HIER

 

 

Foto zur Meldung: Neue Stellenangebote bei der Stadt Calau
Foto: Neue Stellenangebote bei der Stadt Calau

Weitere Informationen zu Straßensperrungen

(30.06.2020)

Wie die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises OSL mitteilt, ist der Bahnübergang in Saßleben in der Zeit vom 13. Juli (09.00 Uhr) bis 17. Juli (16.00 Uhr) aufgrund von Baumaßnahmen der Deutschen Bahn für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung ist ausgeschildert. Weiterhin wurde mitgeteilt, dass sich der Baubeginn des Durchlassbauwerks Radensdorf (K 6634) verzögert. Hier geht es erst am 13. Juli los, erst ab dann gilt also die Vollsperrung. Auch hier wird eine umfassende Umleitung ausgeschildert.

Foto zur Meldung: Weitere Informationen zu Straßensperrungen
Foto: Mehrere Baustellen im Stadtgebiet sorgen in den kommenden Wochen für Einschränkungen. Foto: pixabay / kalhh

Sprechstunde der Schiedsstelle fällt heute aus

(30.06.2020)

Die für heute geplante reguläre Sprechstunde der Schiedsstelle der Stadt Calau muss abgesagt werden. Nächster regulärer Termin ist nach der Sommerpause am Dienstag, 29. September, von 16 bis 17 Uhr. Wir bitten um Verständnis. Die Anträge auf Schlichtungsverhandlung/ Sühneversuch sind telefonisch bei Frau Ackermann, Tel.-Nr. 03541-891117 anzumelden.

Foto zur Meldung: Sprechstunde der Schiedsstelle fällt heute aus
Foto: Sprechstunde der Schiedsstelle fällt heute aus

Bürgermeister übergibt begehrten Gutschein

(27.06.2020)

Am Mittwoch übergab der Bürgermeister der Stadt Calau, Werner Suchne,r persönlich den begehrten Gutschein an die Kinder der Zumba-Gruppe des Tanzstudio´s „Fit by Dance“. Die Gruppe konnte das erste Mal nach dem Shutdown wieder im Tanzstudio üben, da war die Freude entsprechend groß. Kurzerhand wurde nach der Trainingseinheit der Gutschein in Eiskugeln beim Bäcker um die Ecke umgesetzt.

Die Gutscheinaktion ist Bestandteil einer ganzen Marketingkampagne, um die Calauer Innenstadt nach dem Shutdown zu stärken. Gemeinsam wollen wir alle Einwohnerinnen und Einwohner aufrufen, mit einem Einkauf ihre Innenstadt zu unterstützen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für regionale Produkte und Händler aktiviert werden.
Die regionalen Händler haben sich zusätzlich eigene Aktionen einfallen lassen und freuen sich über jeden Kunden. So bietet die Bäckerei Bubner gleich drei neue Handwerkerbrote mit natürlichem Geschmack an. Aber auch regionale Bioprodukte, Online-Möbelberatung via Livestream, Lieferservice, Porträtzeichnungen, traditionelle Gerichte wie Buchweizenplinse und Calauer Quarkkeulchen gehören dazu.

Die Calauer erkennen die teilnehmenden Läden in dem es noch bis Ende Juli mit etwas Glück Gutscheine gibt, an dem Schild: „Echt Calau - Wir sind dabei“.

Erste kleine Erfolge nach dem harten Schnitt sind zu spüren. Die Calauer kennen die Aktion und fragen gezielt nach. Die Markttage sind wieder stärker besucht. Die Buchhandlung Calau verkauft verstärkt an Touristen, vor allem Radkarten sind gefragt, aber auch Urlaubslektüren.

Heiko Petrick, Inhaber des Drogeriemarktes berichtet, dass Kunden gezielt mit ihrem Einkauf die Händler und damit die Aktion unterstützen. Es sind vor allem die älteren Kunden, die es schätzen, vor Ort ihren Einkauf erledigen zu können.

Das Netzwerk hofft noch, dass mit der Aktion auch noch jüngere Kunden ihre Stadt unterstützen.

Weitere Aktionen sind bereits in Planung. Derzeit stimmt Claudia Zech, Mitarbeiterin des Calauer Info-Punktes der Immobilien-Service-Gesellschaft Niederlausitz mbH, die Händlerstandorte für den Kunst Raum (K) Calau ab. An 30 Standorten präsentieren sich von September bis Oktober Künstler aus der Region. Damit hoffen wir, Touristen und Einheimische in die Innenstadt zu ziehen und damit auch den Verkauf anzuregen. Die Künstler sind begeistert von der Idee sich präsentieren zu können und wollen in ihrer Region für Calau werben.

Die Aktionen werden gefördert aus Mitteln des Lausitzbeauftragten.

 

Text: Marion Goyn, Geschäftsführerin Immobilien-Service Gesellschaft Niederlausitz mbH

Foto zur Meldung: Bürgermeister übergibt begehrten Gutschein
Foto: Große Freude herrschte bei den Steppkes der Tanzschule "Fit by Dance" von Revana Lidia Rudolph. Nicht nur, dass sie erstmals seit dem Shutdown wieder tanzen durften. Von Bürgermeister Werner Suchner gab es außerdem einen Gutschein für leckeres Eis. Foto: WBC

Zeugenaufruf: Illegale Ablage von Schadstoffen im Wald

(26.06.2020)

Mit großem Ärger muss die Stadt Calau einen neuerlichen Fall von illegaler Müllentsorgung zur Kenntnis nehmen. So wurde die Stadtverwaltung am Montag darüber informiert, dass unweit der Ortslage Gollmitz an einem, durch den Wald verlaufenden Schotterweg an der Rutzkauer Straße, Unbekannte hochgefährliche Abfälle (Farben, Lacke, Verdünnung) entsorgt haben. „Das stellt einen neuen negativen Höhepunkt der Müllproblematik dar, auf die wir ja schon in der Vergangenheit hingewiesen haben. Da es sich hier aber um Schadstoffe handelt, ist ein Umweltschaden nicht auszuschließen“, erklärt Thoralf Krengel vom städtischen Ordnungsamt. Thematisiert wurde das Problem übrigens auch in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung am 24. Juni. So wendet sich die Stadt nunmehr an die Öffentlichkeit, um herauszufinden:

 

Wer hat möglicherweise den/die Täter beim Ablagern der Gefahrstoffe beobachtet oder kann sonstige Hinweise geben?

 

Hinweise geben Sie bitte direkt an die Untere Abfallbehörde des Landkreises, Tel. 03573 / 870-3461 bzw.

Im Falle einer Ergreifung der/des Täter(s) droht ein empfindliches Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Die Entsorgung der Schadstoffe wurde unterdessen in Auftrag gegeben. Die Stadtverwaltung dankt schon jetzt allen aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mitarbeit – im Sinne einer sauberen Umwelt.

Foto zur Meldung: Zeugenaufruf: Illegale Ablage von Schadstoffen im Wald
Foto: Fotos: Ordnungsamt

Hinweise: Öffnung der Verwaltung und Kitabeiträge

(19.06.2020)

Öffnung Verwaltung:

Ab Montag, 22.06.2020, öffnet die Stadtverwaltung Calau wieder für die Bürger. Die Sprechzeiten sind Dienstag von 9:00 bis 12:00 Uhr und 13:00 bis 18:00 Uhr, sowie donnerstags von 9:00 bis 12:00 und 13:00 bis 17:00 Uhr.

Die Hygiene- und Abstandsregeln sind weiterhin strikt einzuhalten. Aus diesem Grund ist auch eine vorherige Terminvereinbarung mit der/dem Sachbearbeiter/in erforderlich (zur Übersicht). Bitte beachten Sie den Aushang an den Eingängen zu den Verwaltungsgebäuden.

 

Regelbetrieb in den Kitas seit 15.06.2020:

Seit 15.06.2020 können wieder alle Kinder, für die ein Betreuungsvertrag abgeschlossen wurde, die Kitas der Stadt Calau besuchen. Wir machen darauf aufmerksam, dass für die Kinder, die erstmalig seit dem 18.03.2020 wieder die Kitas besuchen, für den Monat Juni kein Elternbeitrag bezahlt werden muss. Die Mittagessenpauschale ist anteilig für den halben Monat zu zahlen und wird am 15.07.2020 fällig. Ab 01.07.2020 sind für alle Kinder die vollen Kostenbeiträge und Essenspauschalen regulär zu zahlen.

[Aushang zur Wiedereröffnung der Verwaltungsstandorte]

Foto zur Meldung: Hinweise: Öffnung der Verwaltung und Kitabeiträge
Foto: Hinweise: Öffnung der Verwaltung und Kitabeiträge

Mehrere Straßensperrungen in Calau notwendig

(17.06.2020)

In den kommenden Wochen gibt es im Gebiet der Stadt Calau mehrere Sperrungen, bei denen Verkehrsteilnehmer mit Einschränkungen rechnen müssen. So wird in der Zeit vom 25. Juni bis voraussichtlich 6. August ein neues Durchlassbauwerk im Ortsteil Radensdorf errichtet. In diesem Zusammenhang wird die Radensdorfer Straße im genannten Zeitraum voll gesperrt sein. Eine Umleitung über Groß Mehßow, Fürstlich-Drehna, Crinitz, Babben und zurück wird ausgeschildert.

 

Weiterhin plant die Deutsche Bahn in nächster Zeit die Modernisierung von drei Bahnübergängen:

 

Für die Baumaßnahmen der Deutschen Bahn werden die genannten Bahnübergänge voll gesperrt, auch für den Fußgänger- und Radverkehr. Entsprechende Umleitungen sind ausgeschildert und zu beachten. Zudem werden diese Arbeiten laut der bauausführenden Firma auch unter Nutzung der Sperrpausen in Tag- und Nachtarbeiten sowie an Sonntagen erfolgen.

Foto zur Meldung: Mehrere Straßensperrungen in Calau notwendig
Foto: Mehrere Baustellen im Stadtgebiet sorgen in den kommenden Wochen für Einschränkungen. Foto: pixabay / kalhh

Nächste Sprechstunde der Schiedsstelle am 30.06.

(12.06.2020)

Nächster Termin der öffentlichen Sprechstunde der Schiedsstelle der Stadt Calau ist am Dienstag, den 30. Juni 2020, von  16:00 - 17:00 Uhr im Trauzimmer, der Stadt Calau, Platz des Friedens 10.

Die Sprechstunde findet unter Einhaltung der Abstands- und Hygieneregeln aus der Corona Eindämmungsverordnung statt. Ansprechpartner ist die Mediatorin Frau Monika Matter.

Die Anträge auf Schlichtungsverhandlung/ Sühneversuch sind telefonisch bei Frau Ackermann, Tel.-Nr. 03541-891117

anzumelden.

[Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS]

Foto zur Meldung: Nächste Sprechstunde der Schiedsstelle am 30.06.
Foto: GrafiK: Bund Deutscher Schiedsmänner und Schiedsfrauen e.V. – BDS

Regelbetrieb in Calauer Kitas startet ab Montag

(11.06.2020)

In den Kindertages- und Horteinrichtungen der Stadt Calau startet ab dem kommenden Montag, den 15. Juni 2020, wieder der reguläre Betrieb. Grundlage für diese Entscheidung bildet die Mitteilung des Landes Brandenburg vom 10. Juni 2020. Das bedeutet für alle Kindertagesstätten sowie die Horte, dass der vollständige Regelbetrieb ab diesem Tag wieder hergestellt ist und die im Zuge der Corona-Eindämmungsverordnung verhängte Notbetreuung ab diesem Tag nicht mehr stattfindet. Einschränkungen für die täglichen Betreuungszeiten entfallen ebenfalls. Die im jeweiligen Betreuungsvertrag vereinbarten Betreuungszeiten gelten ab dem 15.06.2020 für jedes Kind. Auch das Mindestabstandsgebot von 1,50 m soll zukünftig für Kitas nicht mehr gelten. Einer weiteren Antragsstellung für die Wiederaufnahme in die Betreuung ab dem 15. Juni 2020 bedarf es für den vollständigen Regelbetrieb nicht.

 

Die Dokumentation der Anwesenheitszeiten der Kinder wird weiterhin erforderlich sein, um mögliche Infektionsketten nachvollziehen zu können. Die Eltern müssen hierfür einmalig einen Gesundheitsnachweis für ihr(e) Kind(er) ausfüllen, der momentan durch die Stadtverwaltung Calau erarbeitet und bei Verfügbarkeit ausgegeben wird. So lange dieses Dokument noch nicht vorliegt, sind die Eltern angehalten, weiterhin täglich einen Nachweis in der Einrichtung auszufüllen.

 

Für weitere Fragen rund um die Wiedereinführung des Regelbetriebs erreichen Sie das Sachgebiet Kindertagesstätten unter Tel. 03541 / 891-124.

Foto zur Meldung: Regelbetrieb in Calauer Kitas startet ab Montag
Foto: Regelbetrieb in Calauer Kitas startet ab Montag

Die Stadt Calau informiert: +++CORONA-TICKER+++

(10.06.2020)

Aufgrund der Vielzahl der Meldungen rund um die Corona-Verbreitung in Calau und wegen Gründen der Übersichtlichkeit hat sich die Stadtverwaltung dazu entschlossen, fortan in diesem Beitrag die Bürgerinnen und Bürger mit allen wichtigen Informationen rund um die Ausbreitung des neuartigen Corona-Virus zu versorgen. Die jeweils aktuellste Meldung ist ganz oben zu finden und mit Datum und Uhrzeit versehen.

 

 

 

Informationen zu abgesagten Veranstaltungen in Calau

Letztes Update: 23. März, 15.09 Uhr

Aufgrund der sich aktuell rasant verbreiteten Corona-Fälle und der Empfehlungen von Behörden werden auch in Calau Veranstaltungen abgesagt. In dieser Übersicht, welche regelmäßig aktualisiert wird, teilen wir Ihnen mit, welche Veranstaltungen abgesagt oder verschoben werden. Achtung: Hierbei besteht kein Anspruch auf Vollständigkeit. Sollten auch Sie im persönlichen Umfeld Veranstaltungen für die Öffentlichkeit kennen (auch Vereinsveranstaltungen), die aufgrund der steigenden Anzahl von Corona-Fällen abgesagt bzw. verschoben werden, teilen Sie uns dies gern mit. Per Mail an oder per Tel. 03541 / 891-112. Vielen Dank für Ihre Mitwirkung!

 

 

Ständig aktuelle Informationen zur Entwicklung des Corona-Virus in unserer Region finden Sie auf der Internetseite des Landkreises OSL.

Foto zur Meldung: Die Stadt Calau informiert: +++CORONA-TICKER+++
Foto: Grafik: _freakwave_/pixabay

Wilde Deponien: Höhere Bußgelder könnten helfen

(02.06.2020)

Bauschutt am Wegesrand, Grünschnittabfälle mit Folienresten und Unrat mitten im Wald, alte Reifen auf der Wiese: Momentan verzeichnet das Ordnungsamt der Stadt Calau vermehrt wilde Deponien im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen. Abhilfe schaffen könnte ein neuer Bußgeldkatalog, der Anfang Mai in Kraft getreten ist.

 

"Die Müllablagerungen sind ein Phänomen, welches wir saisonbedingt immer wieder im Frühjahr beobachten müssen. In diesem Jahr leider besonders häufig", erklärt Thoralf Krengel, Sachgebietsleiter im Calauer Ordnungsamt. Untermauert werden diese Zahlen unter anderem durch verstärkte Meldetätigkeiten aufmerksamer Bürger im städtischen Maerker-Portal. Seit März wurden hier neun Meldungen der Kategorie „Abfall/Müll“ eingetragen – ungeachtet von der Dunkelziffer, die weitaus höher liegen dürfte.

Diesen Trend beobachtet man auch beim zuständigen Landesministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz (MLUK), wo man nun reagiert hat. Seit dem 7. Mai gilt ein neuer Bußgeldkatalog, mit dem Verstöße gegen das Abfall- und Emissionsschutzrecht noch stärker geahndet werden können. Umweltminister Axel Vogel: „Die Anhebung der Bußgelder auf eine zeitgemäße Höhe war überfällig. Wenn fehlgeleitete Zeitgenossen auf unser aller Kosten den öffentlichen Raum wie unsere Parkanlagen oder die Wälder als Einladung zum Müllabladen und zur Naturzerstörung missdeuten, dann müssen die Konsequenzen auch spürbar sein. Zumal insbesondere beim illegalen Abladen von Haushaltsgeräten oder Bauschutt auch giftige Stoffe in die Umwelt und das Trinkwasser gelangen können.“

Auch für die Stadt Calau und den für die Entsorgung zuständigen Kommunalen Abfallentsorgungsverband (KAEV) sind illegale Müllablagerungen ein enormes Ärgernis, denn sie verursachen einen beträchtlichen finanziellen und personellen Aufwand.

 

„Am Ende zahlen auch diejenigen, die ihren Müll illegal entsorgen, die Zeche selbst. Denn steigende Entsorgungskosten werden vom Verband immer auf die Allgemeinheit umgelegt – in Form von höheren Gebühren“, erklärt Thoralf Krengel. Daher müsse an die Vernunft des Einzelnen mit Blick auf die Allgemeinheit und eine saubere Umwelt appelliert werden. Legale Möglichkeiten, Abfall, Bauschutt und weiteres zu entsorgen, gibt es bei den Deponien des KAEV. Eine Übersicht finden Sie unter www.kaev.de

Foto zur Meldung: Wilde Deponien: Höhere Bußgelder könnten helfen
Foto: Abgelagerte Reifen in einem Waldstück bei Craupe. Weitere illegale Entsorgungen verzeichnete die Stadtverwaltung Calau in den Ortsteilen Zinnitz, Bathow, Settinchen und Werchow. Foto: Stadt Calau / Ordnungsamt

Bahnübergang im Ortsteil Werchow gesperrt

(29.05.2020)

Der Bahnübergang im Calauer Ortsteil Werchow – Cabeler Straße ist in der Zeit vom 2. Juni, 10 Uhr, bis 5. Juni, 13 Uhr aufgrund von Bautätigkeiten für den Fahrzeugverkehr gesperrt. Lediglich Fußgänger sollen seitlich des Baubereiches vorbeigeführt werden. Eine Umleitung wird ausgeschildert. Für auftretende Erschwernisse wird um Verständnis gebeten.

Foto zur Meldung: Bahnübergang im Ortsteil Werchow gesperrt
Foto: Bahnübergang im Ortsteil Werchow gesperrt

Trio am Mädchenbrunnen endlich wieder komplett

(25.05.2020)

Einige Calauer werden sich erinnern: Die drei Grazien am Mädchenbrunnen mussten lange Zeit zu zweit auskommen, denn infolge eines misslungenen Einparkmanövers im Herbst vergangenen Jahres stürzte eine Statue um und musste vorübergehend entfernt werden. Doch im April dieses Jahres wurde dem Trio wieder neues Leben eingehaucht. „Die umgekippte Figur ist von einer Fachfirma in Lauchhammer instandgesetzt worden. Auch der Sockel wurde erneuert", beschreibt Holger Pätzold vom städtischen Bauamt die notwendigen Sanierungsarbeiten.

Traditionell nutzen die Kollegen des städtischen Bauhofes die ersten warmen Tage des Jahres, um die Brunnen der Stadt „frühlingsfrisch" zu machen. So ging bereits Anfang April der Brunnen auf dem Marktplatz in Betrieb. Mit der Wiederherstellung des Mädchenbrunnens Ende April nun auch ein beliebtes und begehrtes Stück Calau zurück, schließlich erfreuen „Die Schöne", „Die Keusche" und „Die Kesse" in der Cottbuser Straße schon seit 1984 Gäste wie Einheimische.

Foto zur Meldung: Trio am Mädchenbrunnen endlich wieder komplett
Foto: Endlich wieder zu Dritt: „Die Schöne", „Die Keusche" und „Die Kesse" am Calauer Mädchenbrunnen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Die Innenstadt nach dem Shutdown stärken

(20.05.2020)

ECHT CALAU:

 

Mit diesem Slogan schiebt die IG „In Calau clever kaufen“(IG) und die Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) jetzt eine Marketingkampagne an, um die Innenstadt nach dem Shutdown zu stärken. "Gemeinsam wollen wir alle Calauer aufrufen, mit einem Einkauf ihre Innenstadt zu unterstützen. Gleichzeitig soll das Bewusstsein für regionale Produkte und Händler aktiviert werden", informiert Marion Goyn, Pressesprecherin der IG "In Calau clever kaufen".
Geplant sind eine Gutscheinaktion im Wert von 1.000 € bis Ende Juli, ein Sonderblatt, 20.000 Flyer über regionale Produkte und Händler der IG/WBC, Anzeigen, Straßenbanner, Plakate, diverse Presse- und Social Media-Informationen. Und das Wichtigste, positive Mundpropaganda.

Vor allem die Händler haben sich Aktionen einfallen lassen. Ein Bäcker bietet etwa gleich drei neue Handwerkerbrote mit natürlichem Geschmack an, aber auch regionale Bioprodukte, Video-online-Möbelberatung, Lieferservice, Porträtzeichnungen, traditionelle Gerichte wie Buchweizenplinse und Calauer Quarkkeulchen gehören dazu.

 

Die Calauer erkennen die teilnehmenden Läden an dem Schild: „Echt Calau - Wir sind dabei“.

Die IG zählt 29 Mitstreiter vom Händler, Dienstleister bis zum Bauunternehmen. Die WBC hat insgesamt 19 Gewerbetreibende und bietet erfolgreich das WBC-Gewerbestarterpaket an. Damit erhalten Gewerbetreibende bei Geschäftsübernahmen und Neugründungen umfangreiche Unterstützung. Zusätzlich biete das Unternehmen für ihre Kunden die WBC-Kundenkarte. Die IG und die Spreewaldbank eG bieten Gutscheine zum Kauf. Als genossenschaftliche Rückvergütung erhalten über 1.200 Mitglieder der Spreewaldbank eG ab 8. Mai städteübergreifende Händlergutscheine für Calau, Lübben, Lübbenau und Vetschau. Alle Gutscheine und Karten sind bewährte Mittel, um Calau und die Region zu stärken. Immerhin lag der Umsatz allein bei den IG-Gutscheinen Anfang Februar 2020 bei 12.000 € Umsatz. Geld, das die Händler und Dienstleister dringend in den kleinen Städten benötigen. Zudem ist sich das Netzwerk einig, dass Abstands- und Hygieneregeln in kleinen Läden gut umgesetzt werden können.

 

Vor allem die Neu-Calauer schätzen die kleine, aber belebte Innenstadt. Das ist kein Selbstläufer, dafür haben wir im Netzwerk über viele Jahre Anstrengungen unternommen, wie zum Beispiel das Baustellenshopping, verschiedene Märkte, Ausstellungen, Konzerte u.v.m. Im Herbst planen wir den 1. (K) Kunst Raum Calau. Diese Aktion musste durch die Coronakrise verschoben werden. Über 22 Künstlerinnen und Künstler aus Calau und der Umgebung sind dem Aufruf gefolgt und haben sich  bereits beworben. Händler der IG und WBC wollen den Künstlern einen öffentlichen Raum für ihre Werke geben.

Finanziert wird das Vorhaben nach dem Shutdown über Fördermittel der Staatskanzlei Brandenburg.

Foto zur Meldung: Die Innenstadt nach dem Shutdown stärken
Foto: Start der Marketingaktion - von links nach rechts: Knut Jende, Beate Moldenhauer, Marion Goyn. Foto: Uwe Hegewald

Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren

(08.05.2020)

Mit einer Gedenkveranstaltung am Sowjetischen Ehrenfriedhof gedachten Vertreter aller politischen Parteien der Calauer Stadtverordnetenversammlung dem Kriegsende vor 75 Jahren. Bei der Kranzniederlegung in Gedenken an die Opfer unterstrich Bürgermeister Werner Suchner, dass der 8. Mai 1945 als Tag der Befreiung vom Nationalsozialismus zu sehen ist. „Ja, es mussten andere kommen, um dieses mörderische und menschenverachtende System zu beenden.“ Doch mit dem Jahrestag ist auch Hoffnung zu verbinden, denn: „Dieses Datum markiert den Beginn der längsten Friedensperiode in der Geschichte Deutschlands.  Es war Aufbruch in eine bessere Zeit, sicher auch verbunden mit vielen schmerzhaften Verwerfungen wie der Teilung Deutschlands. In dieser Zeit wurden aber auch positive Entwicklungen möglich, die später in der Wiedervereinigung Deutschlands und der Gestaltung der Europäischen Union mündeten.“ Umso mehr gelte es auch heute noch, an diesen Wendepunkt der Geschichte zu erinnern, damit sich diese verhängnisvolle Geschichte nicht wiederholt. Dabei sei es zu jeder Zeit wichtig, so der Bürgermeister, dass sich die Menschen über Grenzen hinweg für Frieden und Demokratie engagieren.

Nach der Gedenkveranstaltung erfolgte eine weitere Kranzniederlegung verbunden mit einer Schweigeminute an der der Gedenktstätte für die Opfer des Faschismus.

Foto zur Meldung: Gedenken an das Kriegsende vor 75 Jahren
Foto: Knut Jende, Vorsitzender der Calauer Stadtverordnetenversammlung (re.), und Bürgermeister Werner Suchner legten gemeinsam einen Kranz nieder. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Mit Nadel, Faden und jeder Menge Herz für Calau

(04.05.2020)

Vorort-Termine haben in Zeiten der Corona-Pandemie höchste Seltenheit. Das gilt auch für Bürgermeister Werner Suchner. Am 27. April war es aber so weit, sein Weg führte ihn in die Seniorenresidenz Calau. An Residenzleiterin Peggy Cattien überreichte er 40 Gesichtsmasken, die ab sofort für Bewohner und Mitarbeiter zur Verfügung stehen. Sie stammen aus Potsdam, handgenäht von einer echten Calauerin.

Als die Corona-Krise richtig Fahrt aufnahm und erste Meldungen laut wurden, auch in der Öffentlichkeit Gesichtsmasken zu tragen, nahm Hanni Jänchen dies zum Anlass, ihrer Heimatstadt zu helfen – mit Nadel, Faden und jeder Menge Herz. Entstanden sind seitdem an der heimischen Nähmaschine über 400 Masken. Während die Ergotherapeutin damit u.a. die Firma ihres Lebensgefährten, Familie und Freunde versorgte, kamen am 22. April insgesamt bunte 70 Masken im Calauer Rathaus an. „In Potsdam ist es nichts Außergewöhnliches mehr, Menschen auf den Straßen und beim Einkaufen mit selbst genähten oder gebastelten Masken zu sehen. Auch wenn es anfangs für viele gewöhnungsbedürftig schien. Aufgrund des Mangels an medizinischen Materialien habe auch ich mich an die Arbeit gemacht und fleißig produziert und genäht“, schreibt die 31-Jährige in einem handgeschriebenen Brief, welcher der „Hilfslieferung“ an die Stadtverwaltung Calau beilag. Für Hanni Jänchen war die Spende auch Herzensangelegenheit, hat sie doch durch Freunde und Familie immer noch viele Verbindungen nach Calau und plant irgendwann mit ihrem Partner als Rückkehrerin wieder in der Heimat zu leben.

Von der jüngsten Maskenlieferung aus Potsdam profitierten auch die Nutzerinnen und Nutzer der Calauer Tafel. Bürgermeister Werner Suchner übergab die Spende am Mittwochvormittag in der Ausgabestelle in der Mühlenstraße.

Das Stadtoberhaupt zeigte sich dankbar für so viel Engagement, das offenbar in der Familie liegt. Denn mit ihrem uneigennützigen Engagement für ihre Heimatstadt setzt Hanni Jänchen eine echte Familientradition fort. Großvater Fritz Jänchen war es einst, der sich über Jahrzehnte hinweg als Ortschronist für die Stadt engagierte. Ein besonderer Schwerpunkt seiner leidenschaftlichen Arbeit war die Person Carl Anwandter. 2010 durfte sich er sich für seine Verdienste ins Goldene Buch der Stadt eintragen.

Zum Abschluss ihres Briefes macht die Hobbyschneiderin allen Menschen in der Heimat noch etwas Mut: „Ihr Lieben, grüßt mir mein geliebtes Calau, bleibt alle gesund und munter, passt gegenseitig aufeinander auf und gebt die Hoffnung auf schönere Zeiten nicht auf. Ich hoffe wir sehen uns alle ganz bald wieder.“

Foto zur Meldung: Mit Nadel, Faden und jeder Menge Herz für Calau
Foto: Hanni Jänchen bei der Maskenproduktion auf der heimischen Nähmaschine. Foto: privat

Ausschreibung von Ackerland in Groß Mehßow und Kemmen

(27.04.2020)

Die BVVG Bodenverwertungs- und verwaltungs GmbH informiert, dass in deren Eigentum befindliches Ackerland in den Ortsteilen Groß Mehßow und Kemmen zum Verkauf öffentlich ausgeschrieben wird. Insgesamt wird Grund und Boden von ca. 7,8 ha angeboten, die Fläche besteht aus mehreren, nicht zusammenhängenden Teilflächen.

Ausschreibungsunterlagen erhalten Interessenten unter der Ausschreibungsnummer BB66-1800-118819 bei der BVVG, Landesentwicklung Brandenburg/Berlin, Schönhauser Allee 120, 10437 Berlin oder telefonisch unter 030 / 4432-1505. Ausschreibungsende ist der 14.05.2020, 08.00 Uhr.

 

[Homepage der BVVG]

Foto zur Meldung: Ausschreibung von Ackerland in Groß Mehßow und Kemmen
Foto: Ausschreibung von Ackerland in Groß Mehßow und Kemmen

Ostergrüße der Stadt Calau

(10.04.2020)

Ostern 2020 wird in diesem Jahr ruhiger, besinnlicher und beschaulicher. Die Menschen werden das Fest im engsten Familienkreis begehen. Sie werden nur über Telefon, Post oder das Internet mit Freunden und anderen Familienmitgliedern verbunden sein. Doch so ungewöhnlich sich das für viele Menschen anfühlen wird, auf die so geliebten sozialen Kontakte verzichten zu müssen: Auch dieses Jahr wird der Osterhase wieder so manche Überraschung für Kinder verstecken und ihr Lachen beim Auffinden wird fröhlich stimmen.

Die Stadtverwaltung Calau wünscht Ihnen allen, liebe Calauerinnen und Calauer, dass Sie auch in diesen schwierigen Zeiten Ostern als das Fest der Hoffnung und der Freude erkennen. Lassen Sie uns optimistisch in die Zukunft blicken und genießen wir den Frühling, der nun Einzug in unsere Stadt und die Ortsteile hält. Frohe Feiertage und bitte: bleiben Sie gesund!

 

Die Glocken läuten an Ostern

 

Die Glocken läuten das Ostern ein
In allen Enden und Landen,
Und fromme Herzen jubeln darein:
Der Lenz ist wieder entstanden!

Es atmet der Wald, die Erde treibt
Und kleidet sich lachend im Moose,
Und aus den schönen Augen reibt
Den Schlaf sich erwachend die Rose.

Das schaffende Licht, es stammt und kreist
Und sprengt die fesselnde Hülle;
Und über den Wassern schwebt der Geist
Unendlicher Liebesfülle!

 

Adolf Böttger

(1815 - 1870), deutscher Lyriker und Dramatiker

Quelle: Jurende's Vaterländischer Pilger. Geschäfts- und Unterhaltungsbuch, 1814-1852. 1851

 

Foto zur Meldung: Ostergrüße der Stadt Calau
Foto: Die Stadt Calau wünscht frohe Ostern. Foto: Alexas_Fotos / pixabay

Neue Infobroschüre in den Calauer Briefkästen

(02.04.2020)

„Gemeinsam leben & erleben“ lautet der Titel einer neu aufgelegten Informationsbroschüre der Stadt Calau, die am Freitag mit den „Calauer Stadtnachrichten“ an alle Haushalte der Stadt sowie der Ortsteile verteilt wird. Entstanden ist das informative Heft in Zusammenarbeit mit dem LINUS WITTICH Verlag, der sich auch für die Produktion und den Druck der Stadtnachrichten verantwortlich zeigt. Neben Ansprechpartnern in der Verwaltung sowie Serviceangeboten der Stadtverwaltung für Bürgerinnen und Bürger finden Sie darüber hinaus weitere Informationen im Heft:

 

Viel Vergnügen bei der Lektüre!

 

Foto zur Meldung: Neue Infobroschüre in den Calauer Briefkästen
Foto: Titelseite der Bürger-Informationsbroschüre. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Gartenabfälle abbrennen ist illegal und unsolidarisch

(24.03.2020)

Aus aktuellem Anlass weist das Ordnungsamt der Stadt Calau darauf hin, dass das Abbrennen von Laub und Astwerk generell verboten ist. „Wir beobachten leider derzeit immer häufiger, dass sich einige Grundstücksbesitzer nicht an die Vorgaben des Landesimmissionsschutzgesetzes halten“, erklärt Thoralf Krengel vom städtischen Ordnungsamt und ergänzt: „Auch die Abfallkompost- und Verbrennungsverordnung ist hier bindend.“

Seiner Meinung nach sind die nun häufiger auftretenden illegalen Feuer eine Folge der Corona-Pandemie. „Weil wir sämtliche Oster- und Traditionsfeuer absagen mussten und auch Neuanmeldungen bis auf weiteres ausgesetzt sind, entsorgen manche offenbar auf diesem Wege ihre Garten- und Grundstücksabfälle. Für die kommenden Tage kündigt das Ordnungsamt der Stadt Calau daher verstärkte Kontrollen im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen an. Bei Zuwiderhandlungen drohen Bußgelder von bis zu 5.000 Euro.

Thoralf Krengel appelliert an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, auch vor einem ganz anderen Hintergrund: „Die Corona-Krise betrifft alle und jeder muss sehen, wie er damit umgeht. Auch Feuerwehrleute gehören dazu. Unnötige Gefahrenquellen, wie etwa unbeaufsichtigte Feuer, sind daher auch aus solidarischen Gründen zu unseren Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehren unbedingt zu vermeiden. Denn im Zweifel sind sie es, die im Gefährdungsfall ausrücken müssen. Gerade in der jetzigen Zeit gilt es, unsere Kapazitäten nicht durch solch unnötige Aktionen zu verschwenden.“

Foto zur Meldung: Gartenabfälle abbrennen ist illegal und unsolidarisch
Foto: Das Verbrennen von Totholz und Laub, auch bei Osterfeuern, ist derzeit untersagt. Foto: Kapa65/pixabay

Corona: Informationen der Stadtbibliothek Calau

(16.03.2020)

Durch die Schließung der Stadtbibliothek ab Mittwoch, 18. März, entfallen folgende Veranstaltungen:

 

 

Für alle Kunden werden morgen verlängerte Öffnungszeiten angeboten, bevor die Einrichtung schließt. Demnach ist die Bibliothek am Dienstag, den 17. März, von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Alle entliehenen Medien, die während der Schließzeit abzugeben wären, werden automatisch verlängert. Es fallen keine Verzugsgebühren an. Wir verweisen an dieser Stelle noch einmal auf die Nutzung der Onleihe! Für Anfragen steht das Personal unter Tel. 03541 / 891512 bereit.

 

Steffi Clemens, Leiterin

Foto zur Meldung: Corona: Informationen der Stadtbibliothek Calau
Foto: Die Stadtbibliothek Calau. Foto: S. Clemens

Heute Abend: Der MDR berichtet aus Calau

(12.03.2020)

Am 20. Februar besuchte ein MDR-Kamerateam um Moderatorin Madeleine Wehle Calau, um für die beliebte Sendung "Außenseiter Spitzenreiter" Aufnahmen anzufertigen. Heute Abend ab 19.50 Uhr ist der Beitrag im MDR dann zu sehen. Begleiten Sie dabei Madeleine Wehle auf den Spuren der Kalauer...

 

Mehr Infos zur Sendung

Foto zur Meldung: Heute Abend: Der MDR berichtet aus Calau
Foto: Auch der einmalige Witzerundweg stand im Fokus des MDR-Teams. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Sperrung wegen Kraneinsatz in Kalkwitz

(10.03.2020)

Im Zusammenhang mit dem Neubau einer Trafostation in Calau / GT Kalkwitz kommt es am Freitag, den 13. März, in der Zeit von 8.30 bis 10.30 Uhr zum Einsatz eines Krans. Aus diesem Grund ist eine Vollsperrung in der Kalkwitzer Wiesenstraße notwendig. Betroffen ist der Hausnummernbereich ab 5a in Richtung Dubrau. Anlieger und Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die Einschränkungen zu beachten und sich entsprechend darauf einzustellen.

Foto zur Meldung: Sperrung wegen Kraneinsatz in Kalkwitz
Foto: Sperrung wegen Kraneinsatz in Kalkwitz

Kita-Kinder im „Rausch der Farben“

(04.03.2020)

Jahr für Jahr ist es in Calau gute Tradition, dass die künftigen Erstklässler ihren Hort bereits vor der Einschulung auf spielerische Art kennenlernen. Jedes Jahr fiebern die Kinder diesem Tag voller Vorfreude entgegen. Erstmalig erkundeten die rund 70 Vorschüler der Stadt Calau den Hort der „Calauer Spielträume“. Das Projekt begeisterte die Kinder auf kreative, sportliche und vor allem farbenfrohe Weise.

Der „Rausch der Farben“ ermöglicht den Kindern einen sanfteren Einstieg in einen neuen Lebensabschnitt. Sie lernen an diesen Tagen die neuen Räume, Spielmöglichkeiten und natürlich ihre zukünftigen Erzieher kennen. Der Hort der „Calauer Spielträume“ wurde bei diesem Projekt von den Kollegen des großen Hortes unterstützt, welche die Kinder ab der zweiten Klasse begleiten werden. In allem eine gelungene Kooperation aller Einrichtungen unserer Stadt.

Foto zur Meldung: Kita-Kinder im „Rausch der Farben“
Foto: Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Tempo 50 für mehr Sicherheit am Lok-Sportplatz

(03.03.2020)

Autofahrer in Calau müssen sich künftig an der Einfahrt zum Gewerbegebiet Ost / Viersener Straße an Tempo 50 gewöhnen. Eine entsprechende Beschilderung wurde am Vormittag des 3. März durch Mitarbeiter des städtischen Bauhofes aufgestellt. „Mit dieser Maßnahme, deren Genehmigung uns durch die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises vorliegt, sorgen wir für mehr Sicherheit im genannten Bereich. Insbesondere aufgrund des angrenzenden, unmittelbar gegenüberliegenden Lok-Sportplatzes war ein Handeln notwendig“, erklärt Thoralf Krengel vom Ordnungsamt der Stadt Calau.

 

Nachdem die Geschwindigkeitsreduzierung unter anderem durch die Abgeordneten des Ausschusses für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus der Stadt thematisiert wurde, trat das Ordnungsamt an die zuständige Behörde beim Landkreis heran. Diese signalisierte schließlich „grünes Licht“ für Tempo 50. Gerade die vielen Nachwuchssportler von Lok Calau wird es freuen, kommen sie nun doch noch sicherer zum Spiel- und Trainingsbetrieb auf den Sportplatz ihres Vereins.

Foto zur Meldung: Tempo 50 für mehr Sicherheit am Lok-Sportplatz
Foto: Durch Markus Berndt (links) und Frank Mudra vom Bauhof der Stadt Calau wurde das entsprechende Hinweisschild an der Einfahrt ins Gewerbegebiet Ost aufgestellt. Künftig gilt hier nun Tempo 50. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Frühjahrsputz auf den Calauer Straßen

(02.03.2020)

Ab Montag, den 16. März, beginnt im Stadtgebiet Calau die Grundreinigung der kommunalen befestigten Straßen. Voraussichtlich ab dem 23. März wird die Grundreinigung in den Ortsteilen und auf den kommunalen Verbindungsstraßen zwischen den Ortsteilen durchgeführt. Der Abschluss der Straßenreinigung ist für den 3. April geplant. Eine entsprechende frostfreie Witterung wird für die Reinigungsarbeiten vorausgesetzt.

Ausführende Firma wird wie im vergangenen Jahr die Firma Veolia Umweltservice OST GmbH & Co. KG, NL Hoyerswerda, sein. Es wird um Beachtung und Rücksichtnahme für die Reinigungsfahrzeuge gebeten.

Foto zur Meldung: Frühjahrsputz auf den Calauer Straßen
Foto: Foto: pixabay / webandy

Bahnübergänge wegen Bauarbeiten gesperrt

(28.02.2020)

Wie die Straßenverkehrsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mitteilt, sind aufgrund von Bauarbeiten der Deutschen Bahn folgende Bahnübergänge für drei bzw. einen Tag gesperrt:

 

  1. BÜ Bolschwitz/Richtung Gahlen (K 6624) – vom 01. März 18.00 Uhr bis 04. März 05.00 Uhr
  2. BÜ Calau/Bolschwitzer Weg (K 6624) – vom 04. März 08.00 Uhr bis 05. März 05.00 Uhr

 

An den Bahnübergängen werden die BÜ-Platten getauscht sowie Asphalt- und Markierungsarbeiten durchgeführt. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die ausgewiesenen Umleitungsstrecken zu nutzen.

 

 

Foto zur Meldung: Bahnübergänge wegen Bauarbeiten gesperrt
Foto: .

Gutskapelle: Alte Fotos sollen bei Restaurierung helfen

(25.02.2020)

Im Oktober vergangenen Jahres haben die Restaurierungsarbeiten im Innenraum der Gutskapelle Reuden begonnen. Mittlerweile befindet sich die Fachfirma Waldmann aus Doberlug-Kirchhain auf der Zielgeraden. Auch der zweite Bauabschnitt ist bereits in Planung.

 

„Im Zuge des ersten Bauabschnitts wurde der Altar restauriert. Diese Arbeiten sind abgeschlossen, lediglich an zwei Engelsfiguren, sogenannte Putten, wird noch gearbeitet. Wir gehen davon aus, dass die Maßnahme Ende März beendet ist“, informiert Helga Jochintke vom Calauer Bauamt.

Unterdessen laufen die Vorbereitungen für den zweiten Bauabschnitt. In diesem ist geplant, den so genannten Strahlenkranz wieder herzustellen. Dieser befand sich einst über dem Altar der barocken Kapelle. Helga Jochintke: „Um die Anfertigung des neuen Kranzes möglichst detailgetreu werden zu lassen, wurde ein Modell aus Pappe gebaut, das nach einem historischen Foto angefertigt wurde. Allerdings war die Aufnahme nicht so gut, weshalb wir weiterhin auf der Suche nach historischem Bildmaterial sind.“

 

Dies könne dabei helfen, noch mehr über Größe und Form des Altarschmuckes herauszufinden, um ihn möglichst nah am Original wiederherzustellen. Der Strahlenkranz wurde vermutlich im Zuge der Zerstörung der Gutskapelle im Zweiten Weltkrieg vernichtet.

 

Wer noch alte Aufnahmen des Innenraums der Gutskapelle besitzt, die den Strahlenkranz zeigen, kann diese gern Frau Jochintke vom Calauer Bauamt (jochintke@calau.de, Tel. 03541 / 891-476) zur Verfügung stellen. "Jedes noch so kleine Foto kann hier weiterhelfen", betont die Mitarbeiterin des Bauamtes.

 

Ziel ist es, dass der Altar künftig mit dem repräsentativen Strahlenkranz seinen krönenden Abschluss erhält. Der Kranz selbst bestand ursprünglich aus filigranem Schnitzwerk, farblich gefasst und belegt mit einem Blattmetall. Diese Ausführung soll wieder entstehen. Eine kleine Herausforderung wird die Montage des Bauteils, was immerhin einen Durchmesser von ca. 1,40 Metern besitzt und in einer Höhe von 4,50 Metern montiert werden soll. Außerdem fehlen noch der Vorhang des Kanzeleingangs und die Beläge auf der Kanzel.

 

Die Sanierungsarbeiten im ersten Bauabschnitt wurden möglich durch eine Förderung des Ministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kultur des Landes Brandenburg in Höhe von 12.500 Euro. Das macht ca. 75 Prozent der Gesamtkosten aus. Die Summe von 3.400 € wird durch den Förderverein Gutskapelle Reuden e.V. aufgebracht, den Rest trägt die Stadt Calau. Wann der zweite Bauabschnitt der Sanierung (mit Strahlenkranz) beginnen kann, steht derzeit noch nicht fest. Die Finanzierung für die schätzungsweise 15.000 Euro teure Maßnahme steht noch nicht.

Foto zur Meldung: Gutskapelle: Alte Fotos sollen bei Restaurierung helfen
Foto: Rieke Faatz, Auszubildende der Stadtverwaltung Calau, präsentiert ein Papp-Modell des Strahlenkranzes. Dieser soll künftig nach altem Vorbild nachgebaut und über dem Altar der Gutskapelle Reuden platziert werden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Beste Stimmung beim Calauer Seniorenkarneval

(24.02.2020)

Es gehört in Calau schon zur Tradition: Am Freitag vor Rosenmontag lassen es die Senioren der Stadt ordentlich krachen. So auch in diesem Jahr, als am 21. Februar der bunte Seniorenkarneval in der Stadthalle gefeiert wurde. Neben viel Tanz und guter Laune präsentierten die Karnevalisten vom CCC ihr diesjähriges Showprogramm, welches unter folgendem Motto stand: "Idole, Helden und Legenden - Karneval wird niemals enden". Organisiert wurde die Veranstaltung durch den Seniorenbeirat der Stadt Calau.

Foto zur Meldung: Beste Stimmung beim Calauer Seniorenkarneval
Foto: Seniorenkarneval in der Stadthalle Calau. Foto: Stadt Calau / Simone Pöschke

„Außenseiter Spitzenreiter“ auf den Spuren der Kalauer

(21.02.2020)

Ein Team des Mitteldeutschen Rundfunks (MDR) besuchte am 20. Februar die Stadt Calau. Gedreht wurden zahlreiche Szenen für die beliebte Kultsendung „Außenseiter Spitzenreiter“. Dabei kam das Team um Moderatorin Madeleine Wehle in Kontakt zu vielen Calauern, von denen die Moderatorin vor allem eines hören wollte: Echte Kalauer!

 

Angefangen hat alles mit einer Anfrage von MDR-Mitarbeiter Andreas Piasek an die Pressestelle der Stadt Calau: „Anlässlich einer Themenwoche des MDR zum Thema Humor planen wir zur Zeit eine Sendung, welche Witze in den Fokus nehmen wird.  Dazu haben wir folgende Idee: Wir wären sehr gern mit unserer Moderatorin Madeleine Wehle in Calau zu Gast und würden Calauer ihre Lieblingskalauer, bzw. Witze erzählen lassen.“

 

Gesagt, getan und so war das Kamerateam den ganzen Tag in der Stadt unterwegs, um echte Kalauer von echten Calauern einzusammeln. Aber natürlich auch, um die Geschichte der Kalauer zu erkunden. Neben den Steppkes der Naturkita „Sonnenblume“ in Werchow und Bürgermeister Werner Suchner waren auch Friseurmeister Martin Wrobel, Tischlermeister Frank Bareinz und Tanzschulleiterin Revana Lidia Rudolph mit von der Partie. Und weil an jenem Donnerstag auch die Damen des CCC  zur traditionellen Weiberfastnacht durch die Straßen zogen, dürfte es ein amüsantes, farbenfrohes und vor allem lustiges Bild unserer Stadt ergeben.

 

Wer sich davon überzeugen möchte: Die nächste Ausgabe von „Außenseiter Spitzenreiter“ wird am Donnerstag, den 12. März, am 19.50 Uhr im MDR gesendet.

 

 

Hintergrund

Mit der Neugierde ist es ja so eine Sache – ist sie nun Tugend oder doch eher Laster? Auf jeden Fall ist sie das Grundprinzip der am längsten laufenden Unterhaltungssendung des Deutschen Fernsehens: Außenseiter Spitzenreiter.

Seit dem 18. Juni 1972 gibt es die Kuriositätenshow. Gründervater ist Hans-Joachim Wolfram. Er moderierte die Sendung nicht nur, sondern ist auch ihr Erfinder. Seit 2012 geht Madeleine Wehle den Kuriositäten des Alltages nach. Vor allem aber sind es die Zuschauer, die mit skurrilen Fragen jede einzelne Sendung bereichern. Fragen, die sonst keiner so richtig beantworten kann, wie etwa "Wie lange dauert ´Komme gleich wieder?`" oder "Wie groß sind die größten Schuhgrößen?" Doch nicht nur das, inzwischen werden seit über 35 Jahren auch Menschen mit außergewöhnlichen Hobbies und Begabungen, nicht ganz alltägliche Erfindungen und ungewöhnliche Rekorde vorgestellt – eben all die kleinen "Wunder des Alltags". Angefangen von einem pfeifenden Baby über eine fernsehschauende Ziege bis hin zu einer Sauna, die im Kleiderschrank eingebaut wurde, ist alles dabei.

(Quelle: MDR)

[Homepage zur MDR-Sendung "Außenseiter Spitzenreiter"]

Foto zur Meldung: „Außenseiter Spitzenreiter“ auf den Spuren der Kalauer
Foto: Moderatorin Madeleine Wehle und ihr Team schauten auch im Tanzstudio von Revana Lidia Rudolph vorbei. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Karnevals-Mädels des CCC erobern das Rathaus

(20.02.2020)

Traditionsgemäß statteten die Mädels vom Calauer Carnevals Club auch in diesem Jahr anlässlich der Weiberfastnacht dem Rathaus einen lautstarken und fröhlichen Besuch ab. Neben dem obligatorischen Sekt mit Bürgermeister Werner Suchner wurde dieser natürlich wieder um den Schlips gebracht - ebenso wie alle anderen männlichen Mitarbeiter des Hauses. Danach zogen die Närrinnen weiter durch die Stadt, um weiter reichlich Beute bei "beschlipsten" Herren zu machen...

Foto zur Meldung: Karnevals-Mädels des CCC erobern das Rathaus
Foto: Närrischer Besuch zur Weiberfastnacht im Dienstzimmer von Bürgermeister Werner Suchner. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Der neue Aussichtsturm braucht einen Namen

(18.02.2020)

Nach 16 Monaten Bauzeit ist es soweit: am 25. April 2020 wird nunmehr der dann fertiggestellte Aussichtsturm in der Calauer Schweiz feierlich eröffnet. Um künftig eine geeignete Bezeichnung für dieses 43 m hohe Bauwerk nutzen zu können, benötigen wir den Einfallsreichtum und Mitwirkung unserer Bürgerinnen und Bürger, der Vereine und weiterer Ideengeber bei der Namensverleihung. Ihre Ideen sind gefragt, die beste Einsendung wird belohnt

 

Dazu führen die Gemeinde Luckaitztal und das Amt Altdöbern einen Wettbewerb zur Namensvergabe für den Turm durch. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger können ihre Vorschläge für die Benennung des Aussichtsturms bis zum 05. Oktober 2020 in der Amtsverwaltung in Altdöbern, Marktstraße 1, 03229 Altdöbern oder per Mail unter info@amt-altdoebern.de unter „Unser Turm erhält einen Namen“  einreichen. Die Namensvorschläge werden in der Gemeindevertretersitzung der Gemeinde Luckaitztal vorgestellt und dann abgestimmt. Dem Gewinner des Namenswettbewerbes winkt ein Baumarktgutschein in Höhe von 50,00 Euro. Die Entscheidung wird dann in Ihrem Amtsblatt in der Ausgabe am 01.11.2020 veröffentlicht.

 

Foto/ Text Amtsverwaltung Altdöbern

 

Foto zur Meldung: Der neue Aussichtsturm braucht einen Namen
Foto: Im November wurde die Plattform auf dem Aussichtsturm montiert. Mittlerweile ist das neue Wahrzeichen der Calauer Schweiz fast fertig, nun wird ein Name gesucht. Foto: Amt Altdöbern

Schulsanierung in Calau läuft nach Plan

(13.02.2020)

Pünktlich zum Start des zweiten Schulhalbjahres wurde am 10. Februar der erste Bauabschnitt des Robert-Schlesier-Hauses der Grund- und Oberschule Calau seiner Bestimmung übergeben. Die Fertigstellung bildete gleichzeitig den Startschuss für die Sanierungsarbeiten im Haus 2.

Vor allem dankbar zeigte sich Schulleiterin Christiane Zeiger an diesem Montag, an dem sie gemeinsam mit Bürgermeister Werner Suchner und Schülersprecherin Katharina Franke das Band zur Einweihung von Haus 1 durchschnitt. „Die Arbeiten liegen im Zeitplan und ich gehe davon aus, dass dies auch beim zweiten Bauabschnitt so sein wird. Einen ganz besonders großen Dank richte ich an alle fleißigen Helfer, die in der Winterferienwoche nochmal mit Hochdruck daran arbeiteten, dass wir heute pünktlich zum Start des zweiten Schulhalbjahres ein fertiges Haus 1 vorfinden.“

 

Und dieses Haus kann sich sehen lassen. Neben einer neuen Heizungsanlage wurde die Elektrik erneuert und die Raumakustik verbessert. Fußböden, Wände und Decken erstrahlen nun in hellen und frischen Farben. „Der Charme der 70er-Jahre ist nun endgültig ausgezogen“, bemerkte die Schulleiterin mit Blick auf die Geschichte des Gebäudes, welches bereits 1975 eröffnet wurde. Damit auch im Unterrichtsalltag alles modernsten Standards entspricht, wurden alle Kreidetafeln durch moderne Whiteboards ersetzt. Außerdem beherbergt das Haus 1 ein modernes Informatik-Kabinett und einen Raum für die Sonderpädagogik. Ein Treppenlift soll künftig die Barrierefreiheit gewährleisten.

 

Auch Bürgermeister Werner Suchner zeigte sich begeistert von den neuen Räumlichkeiten: „Die Situation für alle Schülerinnen und Schüler sowie die Lehrkräfte hat sich mit dem heutigen Tag spürbar verbessert. In diesen Räumen wird man sich wohlfühlen, was sicher auch die Lernmotivation und manche Leistung positiv beeinflussen wird.“

 

Insgesamt kostet die Maßnahme 2,4 Millionen Euro, im ersten Bauabschnitt wurden bisher rund 1,1 Millionen Euro verbaut. Das Land Brandenburg steuert rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) bei. Die Stadt Calau investierte zudem 210.000 Euro für Unterrichts-Container, die während der Zeit der Sanierung als Ausweichquartier zur Verfügung stehen.

 

Auf Hochtouren laufen derweil die Arbeiten im Haus 2 des Robert-Schlesier-Hauses. Auch hier wird eine Komplettsanierung durchgeführt, betroffen sind unter anderem die Fachbereiche Biologie und Chemie. Auch die sanitären Anlagen werden modernisiert und ein Lift für die Barrierefreiheit errichtet. Christiane Zeiger: „Bis zur endgültigen Fertigstellung im Sommer wird es noch ein langer Weg, der auch manche Einschränkung mit sich bringen wird. Aber der Blick auf das neue Gebäude stimmt einen positiv, denn man sieht Tag für Tag, wie toll später einmal die ganze Schule aussehen wird.“

Foto zur Meldung: Schulsanierung in Calau läuft nach Plan
Foto: Mit dem symbolischen Durchschneiden eines Bandes eröffneten Schulleiterin Christiane Zeiger, Schülersprecherin Katharina Franke und Calaus Bürgermeister Werner Suchner (von links) das sanierte Haus 1. Damit erfolgte gleichzeitig der Startschuss für die Sanierungsarbeiten im Haus 2 der Calauer Oberschule. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Bahnübergang in Bolschwitz gesperrrt

(10.02.2020)

Aufgrund von Bauarbeiten am Bahnübergang Bolschwitz (Kreisstraße 6624 zwischen Bolschwitz und Gahlen) bleibt dieser voraussichtlich in der Zeit vom 17. bis 21. Februar gesperrt. Lediglich dem Busverkehr wird es in dieser Zeit gewährt, die Baustelle zu passieren. Grund der Sperrung sind Gleisbauarbeiten durch die Deutsche Bahn. Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die vor Ort ausgeschilderte Umleitung zu benutzen.

 

 

Foto zur Meldung: Bahnübergang in Bolschwitz gesperrrt
Foto: Bahnübergang in Bolschwitz gesperrrt

Trauer um Stephan Uhlig, den Calauer Schusterjungen

(29.01.2020)

Ortschronist, Museumsgestalter, Kirchturmführer, Hobbyarchäologe, Tourismusmanager, Pressesprecher, freier Mitarbeiter bei der Lausitzer Rundschau, stellvertretender Vorsitzender des Fördervereins der Grundschule Calau, Organisator bei SV Calau Abt. Tischtennis, Kreissportbund, Sammler und aktives Mitglied im Heimatverein Calau e.V. Das war nur ein Teil, was Stephan Uhlig ausmachte. Er ist letzten Freitag im Alter von 53 Jahren nach langer schwerer Krankheit verstorben.

Seine Leidenschaft für das Schreiben brachte ihn zur Lausitzer Rundschau und ermöglichte Ihm viele Zeitungsartikel über Calau und Ortsteile auf Papier zu bringen. Die Publikationen halfen vielen Vereinen, Unternehmen, Institutionen und Personen aus Calau besser in der Öffentlichkeit in Erscheinung zu treten und damit half er auch besonders der Stadt Calau. Sie sind Ihm dafür bis heute sehr dankbar. Wenn man auf www.lr-online.de den Namen „Stephan Uhlig eingibt, dann erhält man mehr als 344 Einträge, in denen er erwähnt wurde.

In einer Zeit als Calau noch touristisches Niemandsland war, nutzte er die Chance 3 Jahre lang Tourismusmanager (seit 2008) in Calau zu werden und damit die Stadt mehr in den Mittelpunkt der Öffentlichkeit zu rücken. Es gab damals einen regelrechten Hype, den Tourismus anzukurbeln. Er motivierte viele Menschen selbst Ideen einzubringen und sich für die Stadt Calau stark zu machen. So entstand der Calauer Witzerundweg mit vielen kleinen Schusterjungen aus Bronze, eine Tourismusinformation, die Internetseite der Stadt Calau entwickelte sich endlich weiter, neue Flyer, Broschüren und Ansichtskarten wurden gedruckt. Im Haus der Heimatgeschichte entstand dank seiner Federführung eine neue Ausstellung über den Calauer Auswanderer „Carl Anwandter“ und er schaffte ein Konzept zur Weiterentwicklung des Heimatmuseums, mit dem der Heimatverein Calau e.V. noch heute arbeitet. Außerdem organisierte er als Sammler Sonderausstellungen in der Sparkasse und in den Museen.  „Wir sind sehr traurig über sein Ableben. Aber auch sehr dankbar, was er für unseren Verein und auch für die Stadt alles erreicht hat.“, so Hans-Jürgen Hanisch, Vorsitzender des Heimatvereins Calau e.V.

Als Hobbyarchäologe war er regelmäßig in den Baugruben öffentlicher Bauvorhaben in Calau unterwegs und berichtete regelmäßig über die Entdeckungen.

In dieser Zeit hat er auch die erste Spreewälder Tourismusfachmesse 2010 in Calau vorbereitet, mit rund 120 Leistungsträgern aus allen touristischen Bereichen. Hier wurde schließlich der Calauer Schusterjunge geboren. Auf einmal war der Organisator verschwunden und tauchte dann plötzlich in einem Schusterkostüm auf. Bei der Kostümierung orientierte er sich an einer alte Werbung aus dem Jahr 1936, auf der ein Schusterjunge mit Riesenschritten durch die Welt läuft, Auf der Schuhsohle mit dem Spruch: "Mit "Calauer' kommt man durch die ganze Welt!" Damit war die Werbefigur für das heutige Calau gefunden.

Seitdem führte er als lebendiger Calauer Schusterjunge Touristen, Einheimische und manchmal sogar Filmteams aus ganz Deutschland entlang des Witzerundwegs bis er im Jahr 2014 schwer erkrankte und seinen „Dienst“ als Schusterjunge nicht mehr wahrnehmen konnte. Auch seine anderen Ämter konnte er nicht mehr ausführen.

Und das spürten alle, die er unterstützte.

Daher wurden ihm viele Ehrungen in den letzten Jahren zu Teil: Die 1. Carl-Anwandter-Medaille erhielt er im Jahr 2013 überreicht durch den Calauer Bürgermeister Werner Suchner. Der Direktor der Grundschule Dietmar Kuhring hielt damals die Laudatio und brachte es auf den Punkt: „Stephan Uhlig lebt Calau, ist ein Schusterjunge in allen Gassen, gestaltet schulisches, sportliches und kommunales Leben mit, er ist einfach unverzichtbar und hilft selbstlos und auf Zuruf.“

2017 wurde er im Heimatverein Calau e.V. zum Ehrenmitglied ernannt und im letzten Jahr bekam er die Ehrennadel in Gold durch die Stadt Calau überreicht.

Auch die Mitglieder der SV Calau Calau Abt. Tischtennis erinnern sich gern an seine ehrenamtliche Tätigkeit:

„Stephan Uhlig hat sich für die Sportart Tischtennis in Calau einen ehrenwerten Namen gemacht. Er setzte sich viele Jahre maßgeblich für die Förderung des Tischtennis – Nachwuchses ein.  So organisierte er 23 Jahre die Mini – Meisterschaften für Kinder und berichtete regelmäßig über Punktspiele und Aktivitäten des SV Calau, Abt. Tischtennis. Ehrenamtlich engagierte sich Stephan im Vorstand des Vereins und in der Kreissportjugend OSL. Er wird uns fehlen.“

 

Matthias Nerenz, Heimatverein Calau e.V.

 

Foto zur Meldung: Trauer um Stephan Uhlig, den Calauer Schusterjungen
Foto: Der Schusterjunge alias Stephan Uhlig war auch regelmäßig bei Messen dabei, wie z.B. bei der 1. Tourismusfachmesse Spreewald im Jahr 2011 in Calau. Am Freitag verstarb er nach langer Krankheit. Foto: Archiv / Stadt Calau

Kinder und Jugendliche bekommen eine Stimme

(22.01.2020)

Der 40-jährige Enrico Kullick ist seit 1. Januar 2020 als Ansprechpartner für Kinder- und Jugendbeteiligung der Stadt Calau tätig. Über seine künftigen Aufgaben, erste Pläne und Anreize zum Mitmachen haben wir mit ihm gesprochen.

 

Herr Kullick, Sie sind seit über 20 Jahren im sozialen Bereich in Calau tätig. Wie kam es zu dieser neuen Aufgabe?

Die Stadt setzt mit meiner Einstellung den Paragrafen 18a der Brandenburgischen Kommunalverfassung um. Darin ist kurz gesagt geregelt, dass alle Prozesse in der Stadt, die Kinder und Jugendliche berühren, diese auch anzuhören und einzubeziehen sind. Ich bin also so etwas wie die Schnittstelle zwischen Stadtverwaltung, Kommunalpolitik und den jungen Leuten selbst.

 

Unter denen genießen Sie ja durch Ihre langjährige Arbeit für die Freie Jugendhilfe Niederlausitz e.V. einen guten Ruf und sind bekannt.

Das ist für die Arbeit auch ungemein wichtig. Wollen junge Menschen ernst genommen werden, brauchen Sie einen Ansprechpartner, den sie einerseits kennen und dem sie auch vertrauen.

 

Was sind nun die ersten konkreten Projekte, mit denen Sie sich befassen?

Im Rahmen einer Starterkonferenz am 18. März in der Stadthalle wollen wir genau diese Frage mit den Kindern und Jugendlichen der Stadt besprechen. Denn es geht nicht darum, was Enrico Kullick oder die Stadt möchte. Es geht darum, dass die Kinder und Jugendlichen mit unterschiedlichen Leuten ins Gespräch kommen und im Gedankenaustausch Ideen entwickeln, wie sie sich künftig in unserer Stadt einbringen möchten.

 

Wen laden Sie dazu noch ein?

Hauptsächlich sind natürlich die Kinder und Jugendlichen der Stadt Calau angesprochen. Aber auch jeder andere, der sich mit Ideen einbringen möchte, ist herzlich willkommen. Beginn ist um 17.00 Uhr.

 

Und was wünschen sich die jungen Leute?

Um Wünsche geht es dabei weniger. Vielmehr geht es ihnen darum, sich altersgerecht einzubringen und mit ihren Ideen dazu beizutragen, dass manche Dinge für junge Leute verbessert werden. Da konnten wir ja in der Vergangenheit bei Aktionen wie der Stadtrallye oder Gesprächsrunden mit dem Bürgermeister wichtige Erkenntnisse gewinnen. Im Großen und Ganzen kann ich aber sagen, dass sich viele Calauer Kids und Jugendliche für ihre Stadt engagieren möchten. Und genau das wollen wir künftig auch erreichen.

 

Zur Wahrheit gehört aber auch, dass Wünsche manchmal Wünsche bleiben, weil zum Beispiel Geld fehlt.

Im Rahmen der politischen Diskussion muss man eben auch manchmal erkennen, dass sich manche Ideen nicht umsetzen lassen – aus welchen Gründen auch immer. Aber das ist auch ein wichtiger Prozess für die jungen Leute selbst, denn sie erhalten direkte Rückmeldung zu ihren Anliegen. Hat man so einmal einen politischen Prozess mitgemacht, wird man sich künftig noch viel stärker engagieren und lernt in jedem Fall weiter dazu. Dann haben wir genau das erreicht, was wir wollen.

 

Enrico Kullick erreichen Sie für Fragen, Ideen und Anregungen immer dienstags oder nach Vereinbarung im Zimmer 3 des Calauer Rathauses. Tel. 03541 / 891-130 oder kjb@calau.de

Foto zur Meldung: Kinder und Jugendliche bekommen eine Stimme
Foto: Enrico Kullick (40) bei der Arbeit im Calauer Rathaus. Als Ansprechpartner für Kinder- und Jugendbeteiligung ist er Schnittstelle zwischen Politik, Verwaltung und den jungen Leuten. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Öffentliche Spielplätze der Stadt Calau ab sofort online verfügbar

(17.01.2020)

Ab sofort können sich Eltern, Großeltern und alle anderen Interessierten auf der Internetseite der Stadt Calau einen schnellen und einfachen Überblick über die öffentlichen Spielplätze in der Stadt Calau sowie den Ortsteilen verschaffen. Möglich macht es eine Kooperation mit dem Anbieter "Spielplatztreff.de", auf dem die Daten aller Spielplätze eingepflegt wurden. Neben der genauen Lage auf einer Karte sind auch weiterführende Informationen verfügbar, etwa über die vorgehaltenen Spielgeräte, vorhandene Sitzbänke oder Parkplätze. Die Übersicht findet man unter www.calau.de/spielplätze oder direkt auf der Seite von "Spielplatztreff.de". Dort können Nutzer übrigens auch Bewertungen abgeben, die wiederum hilfreich für die Stadtverwaltung sind. In Kürze sollen nach und nach Bilder der einzelnen Spielplätze eingepflegt werden. Dies können aber auch engagierte Bürger gern selbst tun. Einfach die Schnappschüsse (bitte ohne Kinder/Personen auf den Bildern) an die Adresse pressestelle@calau.de senden (Betreff "Spielplätze").

Foto zur Meldung: Öffentliche Spielplätze der Stadt Calau ab sofort online verfügbar
Foto: Foto: pixabay

Termine für die Entsorgung der Weihnachtsbäume 2020 in der Stadt Calau sowie in den Orts- und Gemeindeteilen

(06.01.2020)

10.01.2020

Settinchen,

 

21.01.2020

Stadtgebiet Calau, Mlode, Rochusthal, Werchow, Cabel, Plieskendorf, Plieskendorf-Lindenhof,

 

24.01.2020

Buckow, Craupe, Radensdorf, Schrakau, Gollmitz, Groß Jehser, Erpitz, Mallenchen, Zinnitz, Bathow, Groß Mehßow, Klein Mehßow, Kemmen, Säritz, Schadewitz,

 

27.01.2020

Bolschwitz, Erlenau, Saßleben, Kalkwitz, Reuden

 

Wenn Weihnachten vorbei ist…

…wird in das neue Jahr mit guten Vorsätzen und natürlich den besten Wünschen für Gesundheit und viel Erfolg in allen Lebensbereichen gestartet. Einer, der leider nur einen sehr kurzen „Auftritt“ auf unserer Bühne des Alltags hat, vielen aber in dieser Zeit große Freude bereitet, ist der Weihnachtsbaum. Aus Kunststoff und jedes Jahr aufs Neue auszupacken und aufzustellen, ist das eine Variante zur Verschönerung der Wohnung. Beliebt ist aber nach wie vor die natürliche, oftmals auch selbst beim Förster im Wald geschlagene Tanne, Fichte oder Kiefer. Ihr Nachteil: wenn sie nicht mit Wurzel und Erdballen im Topf die Feiertage überstehen und evtl. danach wieder eingepflanzt werden verlieren sie ihr Nadelkleid und müssen wohl oder übel entsorgt werden. Dann kommt auch der KAEV „Niederlausitz“ ins Spiel und bietet die alljährliche Sammlung der Weihnachtsbäume an.

Das müssen Sie beachten, wenn die grüne Pracht entsorgt werden muss?

 

Roswitha Jurrack

Kommunaler Abfallentsorgungsverband "Niederlausitz

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Foto: Grafik: janjf93 / pixabay

Neujahrsgrüße der Stadt Calau

(01.01.2020)

Die Stadtverwaltung wünscht allen Calauerinnen und Calauern einen guten Start ins neue Jahr. Möge dieses für Sie Gesundheit, Optimismus und Schaffenskraft bereithalten und werde 2020 für uns alle ein Jahr des Friedens und des respektvollen Miteinanders.

 

Jetzt stehen wir alle vor den neuen Kalendern

und freuen uns wieder aufs neue Jahr.

Wir wollen uns bessern, wollen viel verändern,

und sind doch froh, wenn's wieder wird, wie es war.

Wir machen Pläne von Neujahr bis Silvester,

darüber noch hinaus, das ist doch klar!

Doch Bequemlichkeit ist unseres Eifers Schwester,

so reicht es oft nur von Silvester bis Neujahr.

© Karl Werner Dickhöfer, (*1938), Lehrer im Ruhestand 

 

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße der Stadt Calau
Foto: Fohes neues Jahr. Foto: pixabay

Projekt Aussichtsturm "Calauer Schweiz" nimmt immer konkretere Formen an

(30.12.2019)

Am Dienstag, den 12. November, erhielt der fast fertige Aussichtsturm auf den Höhen der Calauer Schweiz seine Besucherplattform. Die beteiligten Fachfirmen mussten all ihr Können aufbringen, um im engen Gelände die schwere Last nach oben zu „zirkeln“. Nachdem in den letzten Tagen und Wochen die Stahlbetonplattform als Ortbetonfertigteil auf der Baustelle durch den Hauptauftragnehmer Neusch-Bau GmbH aus Groß Luja vorgefertigt worden war, wurde es nun ernst. Das Bauteil mit rund 19 Tonnen Gewicht wollte auf den inzwischen zu stattlicher Größe gemauerten Turmbaukörper gesetzt werden. Aufgrund der Montagelast und der eingeschränkten Zufahrtsmöglichkeiten musste die Hebung mit zwei Mobilkränen (100 bzw. 130 Tonnen Traglast) durchgeführt werden.

Dieser Auftrag wurde durch die Fa. Kran & Transport Lausitz oHG aus Schleife in Kooperation mit Krantrans GmbH & Co. KG Lübbenau bewältigt. Wegen der Höhe des Bauwerks und der engen Platzverhältnisse vor Ort war die Montage eine anspruchsvolle Aufgabe für alle Beteiligten. Die Kräne mussten so aufgebaut werden, dass beide Großgeräte gemeinsam das Bauteil bewegen und am Einbauort in der richtigen Lage absetzen können. Die Montage war filigrane „Millimeterarbeit“, um den Anschluss der Wendeltreppe aus dem Turmbauwerk an die Aussichtsplattform genau zu gewährleisten, sowie die Betonverankerung an das Mauerwerk zu ermöglichen. Dabei gelangte die Auslegerlänge der zur Verfügung stehenden Kräne wegen der Bauwerkshöhe fast an ihre Grenze.

Die Montage der Plattform war für alle Beteiligten ein besonderes, nicht alltägliches Erlebnis und auch die Anzahl der „Zaungäste“ zeugte von der Besonderheit dieses Einsatzes. Anschließend erfolgte – bereits nach Dämmerung – das Aufbringen der Plattform-Überdachung. Damit wird das Ziel, das Turmbauwerk in diesem Jahr zu erstellen und komplett abzurüsten, garantiert erreicht. Planmäßig geht es dann im ersten Quartal 2020 mit den Außenanlagen weiter, so dass einer Eröffnung zur Frühjahrssaison im kommenden Jahr nichts mehr im Wege steht. Die Stadt Calau beteiligt sich am Gemeinschaftsprojekt mit insgesamt 35.000 Euro. Künftig soll der Turm gemeinsam vom Amt Altdöbern und der Stadt Calau touristisch vermarktet werden.

 

Ingolf Häusler

Bauamt, Amt Altdöbern

 

Foto zur Meldung: Projekt Aussichtsturm "Calauer Schweiz" nimmt immer konkretere Formen an
Foto: Viel Augenmaß und Fingerspitzengefühl waren notwendig, um die Aussichtsplatttform auf den Turm zu bringen. Foto: Aehnelt

Silvesterabfälle bitte selbst wegräumen!

(27.12.2019)

Nach Weihnachten steht der Jahreswechsel vor der Tür und es gehört für viele Menschen dazu, mit einem Feuerwerk das neue Jahr zu begrüßen. Basierend auf den Erfahrungen der Vorjahre bittet das Ordnungsamt der Stadt Calau in diesem Jahr alle Bürgerinnen und Bürger um Mitwirkung im Sinne einer sauberen Stadt. Denn: „Im zurückliegenden Jahr wurden leider zahlreiche Rückstände einfach zurückgelassen. Das reicht von einfachen Überresten von Raketen oder Böllern bis zu kompletten Batterie-Verpackungen“, informiert Thoralf Krengel vom Ordnungsamt. Dies habe der Stadt einen erheblichen Beräumungsaufwand beschert, der sicher vermeidbar wäre, wenn jeder Bürger mit anpackt. Am Ende profitieren alle Einwohner, denn so lassen sich unnötige Kosten vermeiden. Denn diese Ausgaben trägt letztlich die Allgemeinheit, d.h. jeder einzelne Gebührenzahler. Zudem sorgen Batterie-Verpackungen, die achtlos auf Straßen und Wegen stehengelassen werden, für Behinderungen im Straßenverkehr.

 

In diesem Sinne wünscht die Stadtverwaltung Calau allen Einwohnerinnen und Einwohnern einen fröhlichen, friedlichen und gesunden Start in das neue Jahr. Und wenn Sie es krachen lassen wollen: Denken Sie auch an das Aufräumen! Wir sagen schon jetzt Danke!

 

Foto zur Meldung: Silvesterabfälle bitte selbst wegräumen!
Foto: Muss das sein? Im Sinne einer sauberen Stadt appelliert das Ordnungsamt, seine Silvesterabfälle selbstständig wegzuräumen. Foto: pixabay

Stadtverwaltung zwischen den Feiertagen geschlossen

(19.12.2019)

Aufgrund der bevorstehenden Feiertage bleibt die Stadtverwaltung Calau vom 23. Dezember an geschlossen. Ab 2. Januar 2020 stehen Ihnen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter wieder für Ihre Anfragen zur Verfügung. Davon betroffen ist auch das Bauamt der Stadt Calau. Wir wünschen frohe Feiertage und ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

Ihre Stadtverwaltung Calau

Foto zur Meldung: Stadtverwaltung zwischen den Feiertagen geschlossen
Foto: Stadtverwaltung zwischen den Feiertagen geschlossen

Führungswechsel im Bauamt der Stadt Calau

(19.12.2019)

Das Jahr 2020 beginnt im Calauer Bauamt mit einer entscheidenden personellen Veränderung. Denn zum 31. Dezember 2019 geht die langjährige Leiterin Margitta Görs in den Ruhestand. Den symbolischen Staffelstab übergab sie am 13. Dezember an ihren Nachfolger Marco Babenz, der das Team ab dem 1. Januar 2020 leitet.

 

Alles begann am 1. Juli 1990. An diesem Tag trat Margitta Görs ihre neue Stelle im Bauamt der Stadt Calau an. Fast 30 Jahre sollte sie die Arbeit der Behörde prägen, davon 28 als Leiterin. Gemeinsam mit ihren Mitarbeitern, von denen einige genauso lange dabei sind, wie die scheidende Chefin selbst, hat sie viele Spuren in der Stadt hinterlassen. "Die Bandbreite der Arbeit war groß. Vom kleinteiligen Tagesgeschäft über manch knifflige Details bis zu prägenden Projekten wie die Umgestaltung der Cottbuser Straße hat Frau Görs in ihrer Amtszeit vieles mit begleitet und dazu beigetragen, dass unsere Stadt heute so gut aufgestellt ist", erklärte Bürgermeister Werner Suchner am 13. Dezember im Beratungsraum des Calauer Bauamtes. Dort wurde, gemeinsam mit allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bauamtes, neben dem offiziellen Abschied auch der Geburtstag von Margitta Görs gefeiert. Mit Marco Babenz war auch der künftige Leiter des Bauamtes anwesend, der den symbolischen Staffelstab gern übernommen hat. Der 44-Jährige war viele Jahre als Sachgebietsleiter Hochbau bei der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen tätig und lebt mit Frau und zwei Kindern in seiner Heimatstadt Calau.

 

Ihren wohlverdienten Ruhestand will Margitta Görs nun vor allem für die Familie und ihre drei Enkelkinder nutzen. Auch den einen oder anderen Stadtbummel wird sie künftig unternehmen, wie sie verriet. Sicher werden ihr dabei so manche Ecken in Calau und den Ortsteilen bekannt vorkommen. Denn sie tragen auch ein Stück weit ihre Handschrift…

Foto zur Meldung: Führungswechsel im Bauamt der Stadt Calau
Foto: Übergabe des symbolischen Staffelstabes im Bauamt (von rechts): Margitta Görs, ihr Nachfolger Marco Babenz und Bürgermeister Werner Suchner. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kita Zinnitz weiht neuen Raum ein

(19.12.2019)

Sechs Tage vor Heiligabend hatte sich das Erzieher-Team der Kita „Zinnitzer Rasselbande“ um die Leiterin Stefanie Jungwirth eine ganz besondere Überraschung für die 28 Steppkes der Einrichtung einfallen lassen. Innerhalb von zwei gemeinsamen Arbeitseinsätzen wurde aus einem reinen Schlafraum ein multifunktionaler Spiel- und Entspannungsraum. Die Kita-Leiterin informiert: „Hier haben die Kinder die Möglichkeit, in einer Sitzecke gemütlich die Zeit zu verbringen und sich ein Buch anzuschauen. Außerdem haben wir den Raum mit einem Leuchttisch, Eisenbahn und weiterem Spielzeug ausgestattet. Durch mobile Matten können wir ihn natürlich auch weiterhin als Schlafraum nutzen.“ Passend zur Einweihung und rechtzeitig vorm Fest schaute auch der Weihnachtsmann vorbei, der einige zusätzliche Geschenke für die Kinder dabei hatte. Diese bedankten sich artig mit Liedern und Geschichten beim Rauschebart, der im Gegenzug versprach: „Wir sehen uns Heiligabend sicher wieder…“

Foto zur Meldung: Kita Zinnitz weiht neuen Raum ein
Foto: Die gemütliche Leseecke weihten die Steppkes gemeinsam mit dem Weihnachtsmann ein.

Ausbildungsbetrieb Stadt Calau erhält Auszeichnung

(18.12.2019)

Die Stadt Calau als Ausbildungsbetrieb ist im Rahmen des Bundesnetzwerkes „Berufsbildung ohne Grenzen“ unter Federführung des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) ausgezeichnet worden. Eine entsprechende Urkunde erhielt Annett Thierfeld, Sachgebietsleiterin Personal der Stadt Calau, am 2. Dezember im Potsdamer Landtag überreicht. Damit würdigte man, dass die Stadtverwaltung im Sommer 2019 Isabell Wiechmann ein Auslandspraktikum ermöglichte. Die Auszubildende im dritten Lehrjahr reiste für vier Wochen nach Wien, um dort im Österreichischen Patentamt Erfahrungen zu sammeln.

Annett Thiefeld betont: „Auslandsaufenthalte während der Berufsbildung tragen dazu bei, dass die Ausbildung selbst attraktiver wird. Gleichzeitig sorgt sie für Internationalisierung. Wir danken der Mobilitätsberatung der IHK-Projektgesellschaft mbH für die Unterstützung und freuen uns, unseren Auszubildenden auch weiterhin die Möglichkeit eines Auslandsaufenthaltes während der Ausbildung anbieten zu können“.

 

In der Stadt Calau lernen aktuell drei junge Frauen den Beruf der Verwaltungsfachangestellten.

Foto zur Meldung: Ausbildungsbetrieb Stadt Calau erhält Auszeichnung
Foto: Annett Thierfeld (Mitte), Sachgebietsleiterin Personal der Stadt Calau, nahm die Urkunde entgegen. Foto: IHK Ostbrandenburg

Frank Täubner spendet Geld für Calauer Vereine

(17.12.2019)

Im Auftrag von Frank Täubner hat Bürgermeister Werner Suchner kürzlich Spendengelder an Calauer Vereine übergeben. So erhielten der Förderverein Gutskapelle Reuden e.V. und der Heimatverein Calau e.V. jeweils 225 Euro. Im Rahmen der Ausstellung "Calau und anderswo", die von Mai bis August 2019 im Calauer Rathaus zu sehen war, sind einige Bilder des Malers Frank Täubner verkauft worden. Den Erlös spendete der Künstler den genannten Vereinen, verbunden mit dem Wunsch, das Geld zur Unterstützung des kulturellen Lebens in Calau zu verwenden. Die Vertreter der Vereine freuten sich über die unvorhergesehene Einnahme zum Jahresende und sprachen Frank Täubner herzlichen Dank aus.

 

Hier der Bericht zur Ausstellungseröffnung von Frank Täubner am 2. Mai 2019.

Foto zur Meldung: Frank Täubner spendet Geld für Calauer Vereine
Foto: Bürgermeister Werner Suchner verteilte je 250 Euro an den Heimatverein und den Förderverein der Gutskapelle Reuden. Foto: Dietmar Kraußer

Frischzellenkur für den Witzerundweg

(12.12.2019)

Seit seiner Einweihung im Jahr 2011 erfreut sich der Calauer Witzerundweg großer Beliebtheit bei Gästen aus Nah und Fern. Nicht nur in den Sommermonaten wandeln viele auf den Spuren der Geschichte unserer Stadt, auch im Winter lockt er mit witzigen und unterhaltsamen Anekdoten aus der Stadtgeschichte. Doch weil der Zahn der Zeit auch vor der einzigartigen Attraktion nicht Halt macht, wurde es Zeit, einige Tafeln zu erneuern. „Infolge von Umwelteinflüssen wie Hitze, Wasser oder auch Kälte sind bei einigen Tafeln Schäden aufgetreten. Erfreulicherweise spielte Vandalismus bisher eine sehr untergeordnete Rolle“, erklärt Hans-Joachim Liesk, Inhaber der Calauer Firma Topline. Diese wurde von der Stadtverwaltung Calau beauftragt, die fünf Tafeln mit den größten Beschädigungen auszutauschen. Neben neuen Acrylglasplatten, hinter denen der Digitaldruck von Wettereinflüssen weitestgehend geschützt ist, wurden nun auch Abstandshalter angebracht. „Das bietet insbesondere in den Sommermonaten den Vorteil, dass die Luft unter den Schildern zirkulieren kann und so die Haltbarkeit verlängert wird“, erklärt der Experte. Die Arbeiten wurden innerhalb weniger Stunden am 10. Dezember ausgeführt. Bürgermeister Werner Suchner freut sich, dass nun das Vorzeigeprojekt der Stadt wieder auf Hochglanz ist: „Der Witzerundweg ist unser Aushängeschild, dadurch sind wir weit über die Grenzen der Region hinaus bekannt. Sogar Günther Jauch fragte in seiner Sendung ´Wer wird Millionär´ schon danach. Umso mehr freut es mich, dass er nun auch optisch wieder in Ordnung ist und spätestens zu Beginn der neuen Tourismussaison wieder viele Menschen erfreuen wird.“

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Foto: Hans-Joachim Liesk tauschte am Dienstag insgesamt fünf in die Jahre gekommene Tafeln am Witzerundweg aus. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Vorweihnachtlicher Geldsegen für Calauer Jugendfeuerwehr

(05.12.2019)

Für einen Grund zur Freude sorgte Energiedienstleister enviaM am 2. Dezember bei den Mitgliedern und Verantwortlichen des Vereins zur  Förderung des Feuerwehr- und Brandschutzwesens der Stadt Calau. Denn Simone Erb, Mitarbeiterin des Unternehmens, hatte eine Weihnachtsspende von 500 Euro mitgebracht. „Wir freuen uns an dieser Stelle sehr, die Feuerwehrarbeit in der Stadt Calau mit diesem Betrag unterstützen zu können“, erklärte die Glücksbotin vor dem obligatorischen Übergabefoto. Das Geld soll der Calauer Jugendfeuerwehr zugutekommen, die aktuell Spendengelder zur Finanzierung eines Mannschafts- und Materialfahrzeugs sammelt.

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Foto: Spendenübergabe vor dem Gerätehaus in der Buckower Straße. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calauer Grundschüler schmücken Weihnachtsbaum

(04.12.2019)

Rechtzeitig vor dem Weihnachtsmarktwochenende erstrahlt auch der große Baum im Rathausflur im weihnachtlichen Glanz. Dafür sorgten in diesem Jahr die Sorbisch-Schüler der Klasse 3b von Klassenlehrerin Simone Prey. Liebevoll dekorierten sie den Baum mit kleinen Päckchen und vielem mehr. Der kann nun beim Weihnachtsmarkt am 7. und 8. Dezember bestaunt werden, denn im Rathaus wird es an beiden Tagen eine Ausstellung von Schwibbögen sowie historischem Spielzeug geben.

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Foto: Die Sorbisch-Schüler der Klasse 3b schmückten gemeinsam mit Klassenlehrerin Simone Prey den Weihnachtsbaum im Rathaus. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Donnerstag gibt es wieder "Kalauer statt Knöllchen"

(03.12.2019)

Auch in diesem Jahr bleiben die Parksünder in der Calauer Innenstadt wieder verschont. Zumindest an einem Tag. Denn am Donnerstag, den 5. Dezember, wird Politeur Jörg Suchomel wieder „Kalauer statt Knöllchen“ verteilen. Bereits seit vielen Jahren erfreut sich diese einmalige Aktion der Stadt Calau großer Beliebtheit. Es gibt sogar Gäste, die es extra an diesem Tag in die Innenstadt zieht, um humorvoll „abkassiert“ zu werden. Manche nehmen sogar eine weitere Anreise, etwa aus Berlin, in Kauf.

Damit sich das Falschparken auch zusätzlich lohnt, laden die Geschäfte der Innenstadt zum gemütlichen vorweihnachtlichen Bummel. Aber Achtung: Spätestens ab 6. Dezember kosten die Knöllchen wieder echtes Geld…

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Foto: "Calauer statt Knöllchen" gibt es wieder am 5. Dezember. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Lebensmittelverschwendung: Küchenbetreiber und Stadt Calau appellieren an Eltern von Kitakindern

(02.12.2019)

Stellen sie sich vor, sie sind zum Mittagessen fünf Personen und kochen statt fünf einfach mal locker acht oder neun Mahlzeiten. Und was im Anschluss übrig bleibt, landet in der Mülltonne. Was? Denken sie auch gerade, dass so etwas kein normaler Mensch macht? Wer wirft schon freiwillig Lebensmittel weg? Cateringunternehmer Matthias Claus hat aber genau dieses Problem. Nur kann von freiwillig nicht die Rede sein.

„Der Verlust schmerzt schon sehr. Über 60 Mittagessen mussten wir im letzten Monat wegschmeißen, weil die Eltern ihre Kinder einfach nicht bei uns abmelden“, bringt es der Geschäftsführer der SSC Lebensmittel Fachgroßhandel & Catering GmbH aus dem Kolkwitzer Gemeindeteil Krieschow auf den Punkt. Das Unternehmen betreibt am Standort Calau eine Großküche, in der rund 450 Portionen pro Tag zubereitet werden. Neben der Grund- und Oberschule übernimmt das Unternehmen auch die Essensversorgung für die Kinder im Hort sowie in den Kitas „Calauer Spielträume“ und „Kunterbunt“.

Genau hier liegen die Probleme. Denn: „Seit dem 1. April zahlen die Eltern von Kitakindern pauschal für die Essensversorgung 32,50 Euro. Das deckt den ganzen Monat ab. Dieser Kostenbeitrag ändert sich nicht, egal wie oft die Kinder essen. Da liegt schon die Vermutung nahe, dass sich manche Eltern den Anruf bei uns aus Bequemlichkeit sparen. Sie müssen ja die ausgelassene Mahlzeit nicht  extra zahlen, anders wie es beispielsweise bei den Schülern ist“, erklärt der Unternehmer. Auch Beate Matzke, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes der Stadt Calau, kennt das Problem: „Hin und wieder mal vergessen, das Kind fürs Mittagessen abzumelden, ist sicher kein Problem. Allerdings ist das, was im letzten Monat passiert ist, auf Dauer nicht mehr tragbar.“ Die durch zu viel produzierte Gerichte entstehenden Mehrkosten legt SSC auf die Stadt Calau um. Bedeutet also: Das Essen muss bezahlt werden, obwohl es in der Tonne landet.

Daher appelliert die Haupt- und Ordnungsamtsleiterin an die Vernunft der Eltern: „Wenn schon morgens das Kind in der Kita abgemeldet wird, kann man doch gleich noch schnell beim Versorger anrufen. Das dauert nicht mal eine Minute und erspart Ärger und Geld.“ Ferner arbeite man ihr zufolge zusätzlich daran, die internen Abläufe so zu optimieren, dass auch die Kitas die Küche informieren können, wenn ein Kind nicht an der Essensversorgung teilnimmt. Grundvoraussetzung hierfür ist aber immer, das die Eltern ihre Kinder bis spätestens 8 Uhr in der Einrichtung abmelden, so dass auch die Küche noch reagieren kann.

Laut SSC -Geschäftsbedingungen sind ohnehin alle Eltern dazu verpflichtet, Abmeldungen vom Essen bis 8.00 Uhr des jeweiligen Tages zu melden. Möglich ist dies unter der Rufnummer 0152 / 268 404 43. Matthias Claus: „Unser Team in Calau um Küchenleiter Sven Schmedicke ist über diese Nummer erreichbar und dankbar für jede Abmeldung. Denn das spart nicht nur Geld sondern schont Ressourcen und damit letztlich auch die Umwelt.“

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Foto: Küchenleiter Sven Schmedicke bei der Arbeit. Ärgerlich findet er, dass er immer häufiger komplette Mahlzeiten entsorgen muss. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Ein Stau für die Artenvielfalt

(27.11.2019)

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg ist Flächeneigentümerin in der Teichlandschaft Buchwäldchen-Muckwar zwischen Calau und Altdöbern. Hier hat die Landesstiftung ihren Fischereipächter, die Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich-Drehna, bei der Sanierung eines maroden Ablassbauwerkes finanziell unterstützt.

Ein neues Stau - und Ablassbauwerk ermöglicht nun wieder die reibungslose Regulierung des Wasserspiegels im Krummetteich. Um die Wasserstände ökologisch steuern zu können, wurde hier in den 70er Jahren eine Stauanlage errichtet, die über die Jahrzehnte durch starke Erosion marode und undicht geworden war.

 

„Die Baumaßnahmen sind wichtig, um einerseits die Bewirtschaftung der Teiche und damit unserem Pächter das wirtschaftliche Auskommen zu sichern. Andererseits schafft erst die fischereiliche Nutzung günstige Bedingungen für bedrohte Tierarten wie für die Rotbauchunke“, erklärt Silke Freiwald von der Landesnaturschutzstiftung.

Rund 22.000 Euro kostete die Sanierung, die größtenteils von der Stiftung als Flächeneigentümerin getragen wurde. Einen finanziellen Eigenanteil steuerte die Ökologische Teichwirtschaft Fürstlich-Drehna als Fischereipächterin über die Landesrichtlinie zur Förderung der Aquakultur und Binnenfischerei bei. Ein weiteres Bauwerk soll voraussichtlich Anfang 2020 am Großen Brauerteich erneuert werden.

 

Das Stau - und Ablassbauwerk, der so genannte Teichmönch, hält den Wasserspiegel im Krummetteich konstant. Zudem kann damit das Teichwasser teilweise oder vollständig abgelassen werden - zum Abfischen oder zur Reinigung des Teichs.

Vermutlich im 12. Jahrhundert wurden die Teiche im Fauna-Flora-Habitat- und Naturschutzgebiet „Teichlandschaft Buchwäldchen-Muckwar“ zur Fischzucht angelegt. Dabei handelt es sich um ein ausgeklügeltes System mehrerer Gewässer, die durch Zulaufgräben gespeist werden. Wegen dauerhaft niedriger Wasserstände sind Teile der Teiche aktuell mit Schilfröhrichten zugewachsen und können inzwischen nicht mehr bewirtschaftet werden. Eine fischereiliche Nutzung ist jedoch maßgeblich für den Erhalt dieser nährstoffreichen Stillgewässer mit Schwimm- oder Wasserpflanzenvegetation. Hier finden zahlreiche bedrohte Arten einen Lebensraum, darunter Rotbauchunken, Laubfrösche und Kraniche.

 

Die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg

Um die Vielfalt und die natürliche Schönheit der märkischen Landschaften zwischen Elbe und Oder, Lausitz und Uckermark auch für die kommenden Generationen zu bewahren, hat das Land Brandenburg die Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg errichtet.

Seit 1995 betreut die Stiftung die Ersatzzahlungen im Land Brandenburg. Mehr als 850 Naturschutzprojekte mit einem finanziellen Umfang von rund 154 Millionen Euro hat die Stiftung in diesen Jahren gemeinsam mit Landkreisen und Kommunen, Verbänden und Vereinen sowie weiteren Partnern wie zum Beispiel Betrieben oder Privatpersonen realisiert oder in eigener Trägerschaft verwirklicht. Stiftungsmittel in Höhe von rund 70 Millionen Euro bildeten dafür ein wichtiges finanzielles Fundament.

Die Ranger sind in den fünfzehn brandenburgischen Großschutzgebieten auf mehr als 30 Prozent der Landesfläche aktiv. Als Mittler zwischen Mensch und Natur haben sie alle die gemeinsame Aufgabe, Naturschätze zu bewahren und sich für eine intakte Umwelt einzusetzen.

 

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Foto: Das Ablassbauwerk wurde aus sogenannten Beton-Noppensteinen errichtet. „Lego für Erwachsene“. Foto: Stiftung NaturSchutzFonds Brandenburg

Die Retter von morgen bauen auf Unterstützung

(25.11.2019)

Wie komme ich von A nach B? Seitdem die Mitglieder der Calauer Jugendfeuerwehr ihren Transporter an die Einsatzabteilung einer Ortswehr abgegeben haben, stehen sie häufiger eben vor genau dieser alltäglichen Frage. „Egal ob wir zu Ausflügen, Ausbildungen oder Wettkämpfen fahren müssen: Es ist sehr umständlich für uns, da hin zu kommen, weil wir immer erstmal schauen müssen, ob für uns ein Fahrzeug verfügbar ist“, erklärt Maurice Lüer, der seit April dieses Jahres die Leitung der Jugendfeuerwehr Calau inne hat. Als solcher hat er sich natürlich schon nach einer Lösung des Problems umgeschaut und wurde fündig. „Über eine Förderung des Landes Brandenburg können wir uns einen eigenen Bus für Personen und Material anschaffen. Knackpunkt ist jedoch, dass wir den Eigenanteil von rund 6.000 Euro selber stemmen müssen. Genau dafür sammeln wir derzeit Spenden.“ Zwar ist schon einiges zusammengekommen, für den großen Traum vom neuen fahrbaren Untersatz fehlen allerdings noch einige Euros. Wer die Nachwuchs-Floriansjünger aus Calau unterstützen möchte, kann dies über folgende Kontonummer machen:

 

Kontoinhaber:

Verein zur Förderung des Feuerwehr- und Brandschutzwesens in der Stadt Calau e.V.

IBAN:

DE83 1805 5000 3060 0051 91

BIC:

WELADED1OSL

Verwendungszweck:

Feuerwehrbus

 

Eine Spendenquittung kann ausgestellt werden, auf Wunsch kann auch Werbung von Firmen auf den späteren Transporter geklebt werden. Weitere Informationen unter www.feuerwehr-calau.de oder bei Facebook (Feuerwehr Calau). Natürlich sind auch stets Neumitglieder der aktuell 19 Mann starken Calauer Jugendtruppe gern gesehen. Wer zwischen 6 und 17 Jahren jung ist, kann einfach vorbeischauen. Treff ist immer mittwochs, alle zwei Wochen, um 17 Uhr am Gerätehaus, Buckower Str. 1 in Calau.

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Foto: Die Mitglieder der Jugendfeuerwehr Calau benötigend dringend einen Bus, um Material und Personal transportieren zu können. Foto: Jugendfeuerwehr Calau

Straßensperrung in der Gartenstraße/Färberstraße

(22.11.2019)

Aufgrund von Tiefbauarbeiten ist der Knotenpunkt Gartenstraße/Färberstraße in der Zeit vom 25. November bis voraussichtlich 6. Dezember voll gesperrt. Betroffen ist auch ein Teilbereich der Gartenstraße in Höhe der Hausnummern 43 und 9. Vor Ort wird eine Trinkwasserleitung neu verlegt. Autofahrer werden gebeten, die entsprechende Beschilderung zu beachten.

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Verabschiedung nach fast 30 Jahren im Dienst für Calau

(21.11.2019)

Im Rahmen der letzten Sitzung des Calauer Hauptausschusses wurde die langjährige Leiterin des städtischen Bauamtes, Margitta Görs, von den anwesenden Abgeordneten sowie dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Knut Jende, in den Ruhestand verabschiedet. Seit fast 30 Jahren, davon fast ebenso viele Jahre als Leiterin, prägte Margitta Görs das Bauamt und stand in unzähligen Ausschusssitzungen und Stadtverordnetenversammlungen in engem Kontakt mit den Abgeordneten. So entwickelten sich im Laufe der Jahre viele Projekte in der Stadt und den Ortsteilen, die ihre Handschrift tragen. Knut Jende sprach im Namen aller Stadtverordneten einen Dank für die stets gute Zusammenarbeit aus: „Auch wenn es manchmal Differenzen gab, so hat uns der gemeinsame Wille, Calau besser zu machen, geeint.“

Margitta Görs geht zum Ende dieses Jahres in den Ruhestand. Nachfolger als Leiter des Bauamtes wird ab 2020 Marco Babenz. Der 44-Jährige war über viele Jahre als Sachgebietsleiter Hochbau bei der Stadtverwaltung Königs Wusterhausen tätig und lebt mit Frau und zwei Kindern in seiner Heimatstadt Calau.

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Foto: Bauamtsleiterin Margitta Görs wurde von Knut Jende, dem Vorsitzenden des Stadtverordnetenversammlung, im Namen der Abgeordneten verabschiedet. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Gratis surfen im Herzen von Calau

(20.11.2019)

Seit Anfang November können Einheimische und Touristen einen kostenfreien WLAN-Hotspot auf dem Calauer Marktplatz nutzen. Möglich wurde dies durch eine Initiative des Brandenburgischen Ministeriums für Wirtschaft, die im Frühjahr 2019 gestartet wurde. Bis 2020 sollen so landesweit rund 1.200 Hotspots an touristischen Zentren und kommunalen Einrichtungen entstehen. Für die Installation, den Betrieb und die Wartung dieser WLAN-Hotspots investiert die Landesregierung in den kommenden fünf Jahren insgesamt etwa fünf Millionen Euro. „Ein kostenfreier WLAN-Zugang wird heutzutage von vielen Menschen erwartet, insbesondere wenn es um touristische Anziehungspunkte geht. Umso mehr freuen wir uns, dass wir Dank dem Engagement der Landesregierung diesen Mehrwert nun allen Bürgerinnen und Bürgern aber auch den Gästen unserer Stadt bieten können", erklärt Bürgermeister Werner Suchner

Der Calauer WLAN-Hotspot ist über den Namen „BrandenburgWLAN“ zu finden und ermöglicht unbegrenzten und kostenfreien Internetzugang.  Mit der Einrichtung der öffentlichen Internetzugangspunkten und der damit verbundenen Verbesserung der WLAN-Ausstattung im Land Brandenburg setzt die Landesregierung einen Beschluss des Landtages um. Mit der Umsetzung des Projekts ist nach einer europaweiten Ausschreibung die Vodafone GmbH beauftragt worden.

Weitere kostenfreie, zeitlich beschränkte, WLAN-Hotspots bietet das Unternehmen PYUR in der Calauer Innenstadt an.

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Foto: Ab sofort gibt es auf dem Calauer Marktplatz sowie im Rathaus der Stadt freies WLAN. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Straßensperrung in der Altnauer Straße

(19.11.2019)

Aufgrund des Neubaus eines Gasnetzanschlusses wird die Altnauer Straße im Hausnummernbereich 100c vom 19.11.2019 bis einschließlich 26.11.2019 aufgrund von Bautätigkeiten für den Straßenverkehr voll gesperrt sein. Autofahrer werden gebeten, die ausgeschilderte Umleitung zu beachten.

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Foto: .

Calau im Advent: Programm für den Weihnachtsmarkt ist online

(19.11.2019)

Der Calauer Weihnachtsmarkt weckt auch in diesem Jahr wieder am zweiten Adventswochenende die Vorfreude auf das Weihnachtsfest. Zahlreiche Programmpunkte versprechen  Unterhaltung für Jung und Alt. Mittlerweile wurde vom Veranstalter, dem Hotel zur Post Calau, das Programm veröffentlicht. Wir stellen es ihnen als kostenfreien Download zur Verfügung. Folgen Sie einfach dem Link unter diesem Artikel.

[>>>PROGRAMM ZUM DOWNLOAD<<<]

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Foto: Höhepunkt des Weihnachtsmarktes ist der Besuch vom Weihnachtsmann am Sonntagnachmittag. Foto: Matthias Nerenz

Vorlesetag begeisterte Calauer Viertklässler

(18.11.2019)

Einen schönen Vorlesetag erlebten die Schüler der 4. Klassen am 15. November in der Calauer Stadtbibliothek. Bürgermeister Werner Suchner und der Künstler Henry Krzysch lasen an diesem bundesweiten Aktionstag aus ausgewählten Büchern. Der Bürgermeister hatte ein Kinderbuch zum Thema Mobbing gewählt. Henry Krzysch stellte das Buch „Die Möwe Jonathan“ vor. Es hat ihn einst darin bestärkt, einmal Künstler zu werden. Im Anschluss konnten die Kinder an unsere Vorleser noch Fragen zu ihren Berufen stellen. Und wer wollte nicht schon immer mal wissen, ob Bürgermeister sein Spaß macht und ab wann sich ein Künstler Künstler nennt?
Wir bedanken uns bei den Vorlesern und vielleicht werden die Kinder durch diese Aktion mal wieder zum Lesen angeregt. Denn wer lesen kann, hat gut reden!

 

Steffi Clemens, Leiterin Stadtbibliothek Calau

Foto zur Meldung: Vorlesetag begeisterte Calauer Viertklässler
Foto: Bürgermeister Werner Suchner las aus dem Buch "Warte nur wir kriegen Dich" vor. Es beschäftigt sich mit dem Thema Mobbing. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Wahlen zum Ortsbeirat Werchow: Vorläufiges Ergebnis

(12.11.2019)

Vorläufiges Ergebnis der Ortsbeiratswahl vom 10.11.2019 in Werchow

 

Wahlberechtigte ohne Sperrvermerk „W“: 489

Wahlberechtigte mit Sperrvermerk „W“: 30

Wahlberechtigte insgesamt: 519

Wähler insgesamt: 235

Ungültige Stimmzettel: 2

Gültige Stimmen: 695

 

Davon entfielen auf:

Einzelwahlvorschlag Hirsch:

Michael Hirsch - 70 Stimmen

Einzelwahlvorschlag Jank:

Dana Jank - 259 Stimmen

Einzelwahlvorschlag Lehnigk:

Matthias Lehnigk - 181 Stimmen

Einzelwahlvorschlag Pompsch:

Siegrid Pompsch - 93 Stimmen

Einzelwahlvorschlag Pötsch:

Susan Pötsch - 92 Stimmen          

Foto zur Meldung: Wahlen zum Ortsbeirat Werchow: Vorläufiges Ergebnis
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CALAU ALAU: CCC startet pünktlich um 11.11 Uhr in seine 42. Saison

(11.11.2019)

Im Calauer Rathaus haben aktuell wieder die Karnevalisten vom Calauer Carnevals Club e.V. das Sagen. Pünktlich um 11.11 Uhr am 11.11. übernahmen die neuen rot-weißen Regenten Rathausschlüssel und Stadtkasse. In diesem Jahr stammt das Prinzenpaar, Josephine I. und Rico I., aus Berlin. Augenzwinkernd kommentierte Bürgermeister Werner Suchner in Richtung des CCC und des Prinzenpaares: „Der Fachkräftemangel hat scheinbar sogar Eure Führungsetage erreicht. Man sagt auch, ihr seid für den Job nicht wirklich ausgebildet? Aber hier in Calau und mit dem CCC an eurer Seite müsst ihr nicht ängstlich sein, hier in Calau kümmert man sich vorbildlich um Rückkehrer und Quereinsteiger.“

Weiterhin wurde mit der siebenjährigen Mia und ihrem achtjährigen Prinzen Raphael auch ein würdiges Calauer Kinderprinzenpaar vorgestellt. Reichlich „Fußvolk“ aus der Stadt hatte sich zur feierlichen Inthronisierung der Tollitäten auf dem Calauer Marktplatz eingefunden.

Mit der Schlüsselübergabe hat die nunmehr 42. Saison des CCC begonnen. Sie steht in diesem Jahr unter dem Motto „Idole, Helden und Legenden – Karneval wird niemals enden“. Weiter geht’s schon am kommenden Samstag, den 16. November, wenn ab 19.33 Uhr zur ersten Abendveranstaltung in die Stadthalle Calau eingeladen wird.

 

HINWEIS: Unterhalb dieses Textes finden Sie eine Bildergalerie vom Auftakt der 5. Jahreszeit!

Foto zur Meldung: CALAU ALAU: CCC startet pünktlich um 11.11 Uhr in seine 42. Saison
Foto: Pünktlich um 11.11 Uhr übergab Bürgermeister Werner Suchner die Amtsgeschäfte ans Prinzenpaar vom CCC. Das stammt in diesem Jahr aus Berlin. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Gedenken an Joachim Gottschalk

(08.11.2019)

Anlässlich seines 78. Todestages gedachten am 06.11.2019 die Vertreter des Heimatvereins, sowie Bürgermeister Werner Suchner dem 1941 verstorbenen Schauspieler Joachim Gottschalk, welcher an jenem Tag für sich und seine Familie den Freitod wählte. Gottschalk, der 1904 in Calau das Licht der Welt erblickte, weigerte sich trotz massiver Repressionen des NS-Regimes beharrlich, seine jüdische Frau zu verlassen. Als diese mit dem gemeinsamen Sohn deportiert werden sollte, entschloss er sich zu seiner Verzweiflungstat.

„Es wird schon nicht so schlimm werden“, glaubte Joachim Gottschalk noch zu Beginn des Nationalsozialismus. Mit diesen Worten eröffnete Werner Suchner seine kurze Ansprache und gab in diesem Kontext die heutige Entwicklung rechtspopulistischer Parteien, zu bedenken. Er hielt dazu an, solche Einflüsse frühzeitig ernst zu nehmen, sie zu hinterfragen und ihnen als geschlossenes Volk gemäß dem Sprichwort „Wehret den Anfängen“, entgegenzuwirken.

Hans-Jürgen Hanisch betonte als Leiter des Heimatvereins die Wichtigkeit dieses jährlichen Gedenkens, um die nachfolgenden, kriegsunbelasteten Generationen vor einer Wiederholung solcher Ideologien zu mahnen, vor allem aber auch die heutige Jugend für die Thematik zu mobilisieren.

 

Helena Hoffmann,

Auszubildende der Stadtverwaltung Calau (2. Lehrjahr)

Foto zur Meldung: Gedenken an Joachim Gottschalk
Foto: Vertreter des Heimatvereins sowie Bürgermeister Werner Suchner gedachten anlässlich seines Todestages dem in Calau geborenen Schauspieler Joachim Gottschalk. Foto: Stadt Calau / Helena Hoffmann

Maerker-Plattform wieder verfügbar

(07.11.2019)

Bürgerinnen und Bürger der Stadt Calau können ab sofort wieder die Maerker-Plattform für die Meldung von Infrastrukturmängeln nutzen. Die technischen Probleme wurden behoben. Bitte beachten Sie jedoch, dass es aufgrund der rund sechswöchigen Nichtnutzbarkeit des Systems zu einer Verzögerung der Bearbeitung kommen kann. Dies betrifft sowohl gemeldete (Status: Rot oder Gelb), frei zu schaltende oder neue Hinweise. Wir bitten um Ihr Verständnis.

 

Die Maerker-Redaktion Calau

Foto zur Meldung: Maerker-Plattform wieder verfügbar
Foto: Die Stadt Calau ist seit 15. April 2019 Mitglied im landesweiten Netz der Maerker-Kommunen in Brandenburg.

30 Jahre Mauerfall: Calau im Fokus internationaler TV-Sender

(05.11.2019)

In diesen Tagen gedenkt die ganze Nation den Ereignissen in der ehemaligen DDR, die vor 30 Jahren mit großen Demonstrationen und schließlich dem Mauerfall am 9. November 1989 die friedliche Wiedervereinigung einleiteten. Im Rahmen von Fernsehbeiträgen zum 30. Jahrestag des Mauerfalls und der damit verbundenen Entwicklungen in der Gesellschaft, weilten in den vergangenen Tagen gleich zwei namhafte internationale TV-Stationen in Calau.

 

Neben dem großen US-amerikanischen TV-Sender NBC am 24. Oktober, besuchte am 5. November ein Team des deutsch-französischen Kultursenders ARTE die Stadt. Beide Stationen kamen mit Bürgermeister Werner Suchner ins Gespräch. Dabei spielten Themen wie die Entwicklung der Stadt in den letzten 30 Jahren eine Rolle, genauso wie persönliche Eindrücke dieser geschichtsträchtigen Tage im November 1989. Nicht zuletzt wagte das Stadtoberhaupt auch einen Blick in die Zukunft und verwies auf die erfolgreich angelaufene Calauer Rückkehrer-Aktion. Diese sei besonders wichtig, schließlich stehen vor dem Hintergrund des Fachkräftemangels und

dem geplanten Kohleausstieg erneute tiefgreifende Veränderungen vor Calau und der gesamten Region. Der Bürgermeister jedenfalls sieht seine Stadt gut aufgestellt, das unterstrich er in beiden Interviews: „Wir haben Arbeitsplätze, bezahlbaren Wohnraum, soziale Einrichtungen, Schulen, Kitas sowie Kultur- und Freizeiteinrichtungen zu bieten. Ich denke, dass wir gut aufgestellt sind.“ Ebenso unterstrich er die Bedeutung eines gemeinsamen Handelns in der Lausitz.

 

Der Clip aus Calau soll am Samstag, den 9. November, um 19.10 Uhr im ARTE-Journal ausgestrahlt werden. Weiterhin soll er im Rahmen des Specials „30 Jahre Mauerfall“ am selben Tag um 22:55 Uhr wiederholt  werden. Weitere Informationen direkt bei ARTE.

Wann der Beitrag von NBC im US-Fernsehen zu sehen sein wird, steht aktuell noch nicht fest. Sobald der Beitrag verfügbar ist, gibt es diesen online auf www.calau.de

Foto zur Meldung: 30 Jahre Mauerfall: Calau im Fokus internationaler TV-Sender
Foto: Bürgermeister Werner Suchner im Gespräch mit einem Team des ARTE Journals. Der Beitrag über Calau soll im Rahmen eines Specials zum 30-jährigen Jubiläum des Mauerfalls gesendet werden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Straße zwischen Kemmen und Craupe wieder befahrbar

(22.10.2019)

Die Kreisstraße K 6625 zwischen Kemmen und Craupe kann wieder befahren werden. Das teilt aktuell der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit. Demnach wurde die Straße bereits am 19. Oktober offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Seit dem 18. August war der Straßenabschnitt zwischen den beiden Orten für beide Richtungen voll gesperrt. Grund waren Straßenbauarbeiten. Dabei erhielt die Strecke im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 einen neuen Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckte sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke.

Nächtliche Brückensperrungen in Werchow

(21.10.2019)

Ab Montag, dem 21. Oktober, bis einschließlich Samstag, den 26. Oktober, ist die Bahnbrücke im Calauer Ortsteil Werchow (Weinbergstraße) in der Zeit von jeweils 20.00 bis 05.00 Uhr voll gesperrt. Die nächtliche Sperrung ist aufgrund brückensichernder Arbeiten notwendig. Die Bautechnologie ist zwischen allen Beteiligten so abgestimmt, dass Rettungsfahrzeugen im Bedarfsfall eine Zufahrtsmöglichkeit gewährt werden wird.

 

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Ausblick auf den "Tag des Handicaps" am 19. Oktober in der Stadthalle Calau

(12.10.2019)

Im vergangenen Jahr richtete der Calauer Verein Seelsorger der Ohren e.V. erstmals den "Tag des Hörens" in der Stadthalle aus. Das Konzept kam so gut an, dass es 2019 sogar noch erweitert wurde. Über den "Tag des Handicaps" am 19. Oktober lesen Sie hier ein Gespräch mit Sylke Bärbock und Gregor Obst vom Vereinsvorstand.

 

Aus dem "Tag des Hörens" wird nun in diesem Jahr der "Tag des Handicaps". Wie kam es zu dieser Konzeptänderung?

Sylke Bärbock: "Eine Konzeptänderung ist das keinesfalls, vielmehr eine Ausweitung. Die Erfahrung des Vorjahres hat uns gezeigt, dass die Grundidee vollkommen richtig ist. Mit der Erweiterung zum ´Tag des Handicaps´ sprechen wir nun nicht nur Menschen mit Gehörschädigungen an sondern generell Menschen, die mit Einschränkungen und Behinderungen leben müssen."

Gregor Obst: "Es war eine logische Konsequenz aus der Veranstaltung im Vorjahr, die Zielgruppe noch breiter zu fassen."

 

Angesprochen sind neben Betroffenen vor allem auch Angehörige und sonstige Interessierte. Was dürfen sie am 19. Oktober in der Calauer Stadthalle erwarten?

Sylke Bärbock: "Bereits jetzt haben wir rund 20 Aussteller zusammen, die unterschiedliche Facetten des Alltags für Menschen mit Behinderungen abbilden und vor allem Informationen vermitteln. So wird die Agentur für Arbeit vor Ort sein, ebenfalls die IHK und die Handwerkskammer. Besonders froh sind wir auch, dass sich der Integrationsfachdienst, der VdK und verschiedene Selbsthilfegruppen angemeldet haben. Dazu kommen weitere Firmen und Institutionen, die beraten, begleiten und unterstützen."

Gregor Obst: "Die Vielzahl an Ausstellern garantiert den Besuchern, dass sie umfassend zu den verschiedensten Thematiken informiert werden."

 

Ein Schwerpunkt waren im Vorjahr Vorträge zu unterschiedlichen Themen.

Sylke Bärbock: "Auch die werden in diesem Jahr integriert. So wird beispielsweise der Integrationsfachdienst zur Arbeitsplatzausstattung für Menschen mit Einschränkungen und Behinderungen informieren. Außerdem gibt es einen Vortrag rund um das Thema Behinderungsgrade, bei dem Besucher auch Fragen an die Experten stellen können. Um das Angebot barrierefrei bieten zu können, werden während des ganzen Aktionstages die induktive Höranlage unseres Vereins sowie Gebärdensprachdolmetscher im Einsatz sein."

Gregor Obst: "Wesentlicher Bestandteil sind natürlich auch wieder die individuellen Gesprächsrunden mit Anwälten, die in einem separaten Raum durchgeführt werden."

 

Was können die Besucher in Sachen Rahmenprogramm erwarten?

Sylke Bärbock: "Es wird wieder umfangreiche Angebote wie Hörtest, Augentest oder podologische Vermessungen geben. Für Kinder wird wieder die beliebte Spielecke eingerichtet und eine Tombola lockt mit tollen Preisen.

Gregor Obst: "Wir freuen uns außerdem darüber, dass uns die Verkehrswacht Cottbus e.V. als Aussteller unterstützt. Sie informieren nicht nur rund um das Thema Sicherheit im Straßenverkehr sondern hat auch Mitmachangebote wie einen Rollator-Parcour, Reaktionstests oder einen Rauschbrillenparcours im Angebot. Außerdem werden sie erstmals ein ´Smoothie-Bike´ präsentieren, bei dem man mit Muskelkraft leckere Drinks mixen kann. Vor der Stadthalle wird es eine Fahrrad-Codierungsaktion geben. Kulinarisch umsorgt werden die Besucher zudem vom Hotel zur Post Calau."

 

Ein rundes Angebot also für alle Besucher am 19. Oktober.

Sylke Bärbock: Genau. "Wir laden schon jetzt für diesen Tag alle Interessierten herzlich in die Stadthalle ein. Der Eintritt ist frei, geöffnet ist von 10 bis 16 Uhr."

 

Danke für das Gespräch!

Foto zur Meldung: Ausblick auf den "Tag des Handicaps" am 19. Oktober in der Stadthalle Calau
Foto: Sylke Bärbock und Gregor Obst vom Seelsorger der Ohren e.V. freuen sich auf viele Besucher beim "Tag des Handicaps" in der Stadthalle. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neue Containerstandorte in Calau und Groß Mehßow

(08.10.2019)

In der Stadt Calau sowie im Ortsteil Groß Mehßow werden in den kommenden Tagen neue Standorte für die Glascontainer geschaffen. Darüber informiert aktuell das städtische Bauamt. Demnach wird in Groß Mehßow der Standort in den Schulsteig auf den „Alten Sportplatz“ verlegt.

In der Stadt Calau wird der Standort in der Karl –Liebknecht-Straße zurückgebaut und die Container werden in das Gewerbegebiet „Nord“ verlegt. Der Standort befindet sich an der fußläufigen Anbindung zur Mloder Straße. Die Standorte wurden mit der zuständigen Entsorgungsfirma abgestimmt, die Umsetzung soll am 11. Oktober erfolgen.

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Technische Probleme: Standesamt nur eingeschränkt arbeitsfähig / Auch Maerker-Plattform weiter nicht verfügbar

(07.10.2019)

Wie das Haupt- und Ordnungsamt der Stadt Calau mitteilt, ist bis auf weiteres das Standesamt der Stadt Calau nur eingeschränkt arbeitsfähig. Grund sind technische Probleme. Bürgerinnen und Bürger, die Dienstleistungen des Standesamtes in Anspruch nehmen möchten, sollten sich vorab unter Tel. 03541 / 891-161 informieren, ob ihr Anliegen bearbeitet werden kann.

Betroffen von der technischen Störung ist zudem weiterhin das Maerker-Portal der Stadt Calau. Bürgerinnen und Bürger, die darüber Infrastrukturmängel melden möchten, sollten beachten, dass nach wie vor keine Einträge durch die zuständige Stelle der Stadtverwaltung bearbeitet werden können und es demzufolge mit der Bearbeitung der Anliegen dauern kann. Um Verständnis und Beachtung wird gebeten.

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Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL tagen in Calau

(03.10.2019)

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaftsförderung“ haben sich am 25.09 zur dritten Sitzung des Jahres 2019 in Calau getroffen. Auf der Tagesordnung standen  wichtige Themen wie Arbeitskräfte/ Rückkehrer Initiativen, der Breitbandausbau im Landkreis OSL und die Bedeutung der Innenstadt als weicher Standortfaktor für einen Wirtschafts- /Wohnstandort. Praxisnah wurden während eines Stadtrundgangs der Infopunkt mit der Fotoausstellung „Calauer Produkte“, Handel und Dienstleistungen in der Cottbuser Straße, der Witzerundweg und die Kinderkunst  mit Lachplatz besichtigt. Fortführende Informationen und Erläuterungen zu den Calauer Initiativen erfolgten durch die Geschäftsführerin der WBC/ ISG, Frau Marion Goyn und Bürgermister Werner Suchner.

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Foto: Die Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL besichtigen nach der Sitzung die Calauer Innenstadt. Foto: Stadt Calau

Klimaneutrale Erdgaslieferung für Grund-und Oberschule

(02.10.2019)

Spreegas-Geschäftsführer Andreas Kretzschmar kam vergangene Woche persönlich nach Calau, um das Zertifikat für die Klimaneutralstellung der Erdgaslieferungen zu übergeben. Bereits vor zwei Jahren hatte man sich auf einen Liefervertrag geeinigt, bei dem die CO2–Emissionen der Grund- und Oberschule ausgeglichen werden. Dies geschieht durch Investitionen in Klimaschutzprojekte, hier in ein ÖkoPlus-Wasserkraftprojekt in Indien. Dieser zukunftsweisende Erdgasbezug für die Grund- und Oberschule wird nun weiterhin fortgesetzt. Herr Kretzschmar nutzte seinen außerdem Besuch zur Besichtigung des Calauer Schulstandes.

 

Weitere Informationen zum Projekt finden sie HIER

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Foto: Spreegas-Geschäftsführer Andreas Kretzschmar (links) überreicht Bürgermeister Werner Suchner das Zertifikat für die Belieferung mit klimaneutralem Ökogas. Foto: Stadt Calau

Stadtverwaltung und Kreisverwaltung wegen Brückentag am 4. Oktober geschlossen

(01.10.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und die dazugehörigen Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, am Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit (Freitag, 4. Oktober 2019) geschlossen sind. Auch die Volkshochschule und Musikschule sind an diesem Tag nicht erreichbar.

 

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle drei Standorte – Senftenberg, Lübbenau/Spreewald und Lehde – sind für Besucherinnen und Besucher sowohl am Tag der Deutschen Einheit als auch am Tag danach wie gewohnt geöffnet.

 

Ebenso wird am Freitag, den 4. Oktober, die Stadtverwaltung Calau geschlossen sein. Betroffen davon ist auch das Bauamt, Parkstraße 4-7.

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Foto: Brückentag in der Kreisverwaltung OSL am 4. Oktober 2019: Auch die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, Cottbuser Straße 26, ist geschlossen. (Foto: Landkreis)

Mehrere Straßensperrungen im Oktober

(01.10.2019)

Im Oktober wird es im Gebiet der Stadt Calau gleich zu mehreren Sperrungen kommt, bei denen sich Verkehrsteilnehmer auf Einschränkungen einstellen müssen. Hier die Maßnahmen in der Übersicht:

  1. Der Bahnübergang Bolschwitz-Gahlen an der Kreisstraße K6624 ist aufgrund von Gleisbauarbeiten vom 04. bis 18. Oktober voll gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

  2. In der Zeit vom 9. bis 25. Oktober ist die Gartenstraße im Hausnummernbereich 21 bis 23 voll gesperrt. Grund für die Einschränkungen sind Bauarbeiten an den Gasleitungen. Anlieger werden gebeten, die Beschilderung vor Ort zu beachten.

  3. Aufgrund einer Baumaßnahme in der Waldstraße in Calau ist diese im Hausnummernbereich 12a vom 14. bis 18. Oktober (KW 42) komplett für den Verkehr gesperrt. Eine Umleitung wird ausgeschildert.

Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis für die Einschränkungen sowie Beachtung der Beschilderungen vor Ort gebeten.

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Foto: Mehrere Straßensperrungen im Oktober

Neuer Calauer Newsletter für die Zeit vom 26.09. - 02.10.2019

(26.09.2019)

Hier erhalten Sie den aktuellen Calauer Newsletter, eine Information für Gäste und Einwohner der Stadt. Darin enthalten sind Veranstaltungen, ein besonderer Tipp vom Bürgermeister und natürlich ein echter „Kalauer“.

 

Der Calauer Newsletter erscheint von April bis Oktober wöchentlich.

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Foto: Neuer Calauer Newsletter für die Zeit vom 26.09. - 02.10.2019

"Alma Cuequera" begeistern in der Calauer Stadthalle

(20.09.2019)

„Viva Calau, Viva Curico, Viva Alemania, Viva Chile“ – mit diesen leidenschaftlich vorgebrachten Worten brachte Rene Poblete, Chef des Ensembles „Alma Cuequera“, den Abend treffend auf den Punkt. Denn was die chilenische Folkloretruppe zuvor in einer knappen Dreiviertelstunde auf die Bühne der Stadthalle brachte, war ohne Frage ein weiteres glänzendes Kapitel in der Geschichte zwischen Chile und Calau. Dass diese durch zahlreiche Begegnungen und die historische Person Carl Anwandter ohnehin schon sehr reichhaltig ist, braucht man manchem Calauer sicher nicht mehr erklären. Dennoch spielte es im Rahmenprogramm am Dienstagabend eine wichtige Rolle. „Wir werden natürlich heute Abend auf die Geschichte zwischen Calau und Chile eingehen, weil wir auch einige Gäste aus der Region in unserer Stadt begrüßen dürfen. Schon allein deswegen, weil es da viele wunderbare Momente und engagierte Menschen gibt, von denen es zu berichten lohnt“, erklärte Bürgermeister Werner Suchner zu Beginn des Folkloreabends. Die Stadthalle war da schon bis auf den letzten Platz gefüllt, um mit Spannung den ersten Tanz zu erleben. Unter rhythmischem Klatschen zeigten die zwölf Ausnahmetänzer aus dem chilenischen Curico, warum sie in ihrer Heimat zu Recht den Goldstatus im Cueca innehaben, dem Nationaltanz der Chilenen.

Und der erste Tanz sollte auch etwas ganz Besonderes für einige Calauer Kinder werden, denn bereits am Nachmittag absolvierte eine Gruppe von etwa 15 Kindern aus der Tanzschule von Revana Lidia Rudolph mit „Alma Cuequera“ einen Tanzworkshop. Obwohl dieser Kurs nur etwa eine Stunde dauerte, zeigten die Calauer, dass auch in der Niederlausitz das Tanzen zu Hause ist.

In ihrer viel umjubelten Show brannten die Tänzer aus Südamerika, der Großteil zwischen 16 und 20 Jahren, ein folkloristisches und lebensfrohes Feuerwerk ab, begeistert begleitet durch das rhythmische Klatschen der vielen Besucher in der Stadthalle. Am Ende der Veranstaltung gab es stehende Ovationen, strahlende Tänzer und mancher wird es gesehen haben, wie Rene Poblete  es ausdrückte: „Es lebe Calau, es lebe Curico, es lebe Deutschland, es lebe Chile“.

 

Der Dank der Stadtverwaltung geht an dieser Stelle an das Ensemble „Alma Cuequera“ de Curico, die Botschaft der Republik Chile in Deutschland, Revana Lidia Rudolph und ihren Kids sowie deren Eltern, den Fahrdienst des DRK Kreisverbandes Calau e.V. sowie die Medien-AG der Grund- und Oberschule Calau unter Leitung von Enrico Kullick.

 

Eine Bildergalerie finden Sie unterhalb dieses Artikels!

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Foto: Der Cueca ist der Nationaltanz der Chilenen. Bei diesem Paartanz bewegen sich die Tanzpartner umeinander herum und tragen jeweils ein Taschentuch, mit dessen Bewegungen eine Art Balztanz aufgeführt wird. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kreativ, legal und ein echter Hingucker: Jugendtreff in Calau in neuem Glanz

(14.09.2019)

In neuem (Graffiti-)Glanz erstrahlt seit Donnerstag das Gebäude der Freien Jugendhilfe Niederlausitz e.V. (FJHNL) in der Mühlenstraße. Denn im Rahmen eines weiteren Graffiti-Projektes mit Jugendlichen aus dem Begegnungszentrum wurde die Giebelseite des Gebäudes attraktiv gestaltet. FJHNL-Geschäftsführer Klaus Winzer: „Den Entwurf haben die Jugendlichen gemeinsam mit dem Künstler gestaltet. Uns war es wichtig, im Motiv das auszudrücken, was dieses Haus ausmacht.“ Und so sind neben einer Sonne direkt unter dem Giebeldach u.a. Tischkicker-Figuren, ein Gamepad aber auch Spielwürfel und Lego-Steine zu sehen. Fachmännisch betreut wurden die Jugendlichen dabei vom Graffiti-Künstler Ralf Hecht aus Altenburg.

Mit der freundlichen und kreativen Gestaltung, so die gemeinsame Hoffnung, werde man das Umfeld farbiger gestalten und so noch mehr Kids in den Jugendclub locken. Bürgermeister Werner Suchner jedenfalls war schonmal begeistert vom gemeinsam geschaffenen Hingucker: „Calauer Jugendliche leisten ja im Rahmen des Graffiti-Projektes schon seit einigen Jahren tolle Arbeiten, die unser Stadtbild bereichern. Da denke ich zum Beispiel an den Oldtimer-Durchgang im Stadtzentrum. Mit der Giebelgestaltung haben sie nun auch ihr Begegnungszentrum in ein echtes Highlight verwandelt, tolle Sache!“

Finanziell unterstützt wurde das Projekt mit 1.500 Euro von Energiedienstleister enviaM, weitere 450 Euro kamen vom Jugendamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz dazu. Neben dem Hauptgebäude wurde auch eine, dem Grundstück rückseitig zugeneigte, Privatgarage aufgehübscht. Klaus Winzer: „Hier hatten unverbesserliche ein illegales Graffito angebracht. Das wurde durch uns übermalt und ebenfalls gestaltet. Wir danken an dieser Stelle dem Inhaber der Garage, der uns die Fläche für unser Projekt zur Verfügung gestellt hat.“

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Foto: Die Giebelseite des Begegnungszentrums für Jugendliche wurde neu gestaltet - mit viel Spraydosen und noch mehr Kreativität. Stadt Calau / Foto: Rieke Faatz

Eingeschränkte Sprechzeiten im Rathaus und Bauamt

(05.09.2019)

Aus betrieblichen Gründen ist die Stadtverwaltung Calau am Donnerstag, den 12. September, nur bis 15.30 Uhr erreichbar. Betroffen sind neben dem Rathaus auch das Bauamt, Parkstraße 4-7. Bitte beachten Sie, dass auch die telefonische Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Stadtverwaltung nicht gegeben ist. Wir bitten um Ihr Verständnis.

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Probier doch mal wieder Innenstadt

(04.09.2019)

Mit diesem Slogan präsentiert IG „In Calau clever kaufen“(IG) Marketingideen für die Vermarktung ihrer frischen, gesunden, originellen & nachhaltigen Produkte. Nachhaltig liegt in aller Munde, eine Chance zur Belebung der Innenstädte, so sind sich Doreen Weßnick, Inhaberin der Möbelgalerie und Marion Goyn, Geschäftsführerin der Wohn- und Baugesellschaft Calau mbH (WBC) Mitglieder der IG und Pressesprecherin der IG einig. Im Vorfeld hatte die Calauer Fotogruppe FOTOGEN in den letzten Wochen regionale Produkte, Händler und Verkäufer fotografiert. Damit verbunden ist der Start für ein breites Marketing für Regionales.

Die Fotoausstellung der Gruppe unter dem Motto „Regionales“ ist derzeit noch bis Anfang Dezember im Info-Punkt zu sehen. „Der Dunkelsburger vor der Dunkelsburg“ oder der Schnappschuss mit dem E-Bike vor dem Luckauer Tor mit Kirchturmspitze sind die originellsten Bilder. In Arbeit sind Faltblätter und Flyer für regionale Produkte. Und diese sind breit gefächert in der Stadt der Kalauer von Calauer Holzlatschen, Dunkelsburger, Selbstgestricktes, Calaufornia-und Kalauerartikel oder Hofladenprodukt. Aber auch Dienstleistungen machen das Leben in Calau lebenswerter, beispielsweise der Verleih von E-Bikes oder das Mahlen von Getreide. Regionale Literatur kann man online 24 Stunden über die neue Buchhandlung Calau bestellen, selbst ein Bringedienst gehört dazu. Zudem plant die Buchhandlung noch in diesem Jahr zwei Lesungen mit einer Cottbuserin und einem bekannten norwegischen Autor.

Der Kundenkalender der Wohn-und Baugesellschaft Calau mbH für 2020 wird ebenfalls Regionales aufzeigen. Monatlich sollen über Facebook die Calauer über regionale Produkte informiert werden. Im Dezember ist ein Adventskalender mit Regionalem durch die IG geplant.

Der Händlergutschein soll weiterhin beworben werden. Immerhin wurden in diesem Jahr bis Ende August bereits 370 Gutscheine mit einem Wert von 6.560 € verkauft und der Umsatz ist steigend.

Im Bewerberverbund mit weiteren Calauer Unternehmen hat sich jetzt die IG beim Wettbewerb der IHK „City-Offensive Südbrandenburg“ mit dem Thema: „(K)Calau regional“ beworben. Mit den Maßnahmen will sie die Vielschichtigkeit der Produkte und Händler aufzeigen und wieder Lust auf Innenstadt machen.

Der Kunstmaler Henry Krzysch ist neustes Mitglied der IG. Damit konnten in diesem Jahr drei neue Mitstreiter gefunden werden.

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Foto: Der Dunkelsburger vor der Dunkelsburg. Foto: Matthias Nerenz

Heimatverein zeigt „Vier Jahreszeiten“ im Calauer Rathaus

(03.09.2019)

Im Calauer Rathaus sind seit dem 2. September die vier Jahreszeiten zu Hause. Denn die Arbeitsgruppe „FotoGen“ des Heimatvereins Calau e.V. eröffnete unter diesem Motto eine neue Ausstellung mit zahlreichen Fotografien. Die Gruppe existiert bereits seit 2010 und wird seit fünf Jahren von Undine Grabitz geleitet. „Einmal im Monat kommen wir zusammen und tauschen uns über das gemeinsame Hobby aus. Gemeinsame Fotoausflüge und Exkursionen gehören natürlich genau so dazu. Wir haben alle das Fotografen-Gen in uns“, berichtet sie mit Blick auf den Namen der aktiven Gruppe. Die Bilder im Rathaus stammen von acht Fotografen. Angefangen von zarten Frühjahrsblüten über badefreudige Kinder im Sommer, idyllische Herbstwälder und frostige Winterlandschaften wird der ganze Jahreslauf in seinen verschiedenen Facetten dargestellt. Bürgermeister Werner Suchner lobte im Rahmen der Eröffnung das Schaffen der ausstellenden Hobbyfotografen: „Mit den gezeigten Fotografien machen sie den Schatz der vier Jahreszeiten sichtbar. Während mancher nur so die Landschaft betrachtet, haben sie den Blick für das Besondere im Alltäglichen. Bewahren sie sich diese Eigenschaft, sie ist ein essenzieller Teil ihres schönen Hobbys.“

Den musikalischen Teil der Ausstellungseröffnung gestaltete dieses Mal Pauline Päch. Die 14-Jährige spielt seit sieben Jahren Klavier und überzeugte die Besucher mit ihrem virtuosen Spiel, welches sie in der Musikschule Hampicke erlernte. Die Ausstellung ist noch bis Ende des Jahres zu den bekannten Öffnungszeiten des Calauer Rathauses zu sehen.

Für die AG „FotoGen“ werden immer noch engagierte Hobbyfotografen gesucht, die sich engagieren möchten. Treff ist einmal im Monat, meistens mittwochs, um 19.00 Uhr im Haus der Heimatgeschichte in Calau. Nähere Informationen unter www.heimatverein-calau.de

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Foto: Matthias Nerenz (rechts) ist einer der acht Fotografen der AG „FotoGen“ des Heimatvereins, die derzeit im Calauer Rathaus ihre Fotografien zeigen. Er erläuterte seine Aufnahmen den neugieren Besuchern der Vernissage. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Wahlergebnisse online

(01.09.2019)

Am Sonntag, den 01. September, finden die Landtagswahlen Brandenburg statt. Am Wahlabend (ab ca. 18.30 Uhr) haben Sie die Möglichkeit, direkt auf dem Wahlportal der Stadt Calau die Ergebnisse live und in Echtzeit zu verfolgen. Die Wahllokale selbst sind von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

 

Hinweis: Die Daten der einzelnen Wahllokale aktualisieren sich alle zwei Minuten automatisch.

 

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Foto: Grafik: Pixabay

Freibad-Saison in Calau endet an diesem Sonntag

(29.08.2019)

Mehr als 14.000 Besucher haben in der Badesaison 2019 das Calauer Erlebnisbad besucht. Damit ist es zwar nicht gelungen, die Rekord-Marke von über 21.000 Besuchern aus dem Vorjahr zu knacken. Doch unzufrieden ist Badleiter Jörg Labes keinesfalls: „Wir hatten in diesem Sommer ja vor allem Ende Juli und Anfang bis Mitte August eine eher schwache Wetterphase, in der die Temperaturen vergleichsweise gering waren. Das schlägt sich natürlich in den Gästezahlen nieder, denn letztes Jahr hatten wir quasi die ganze Saison über mehr als 30 Grad.“ Und dennoch gab es auch in der sich dem Ende neigenden Saison Rekordwerte, was die Besucherzahlen angeht. „Dabei wurde die Formel ´Je höher die Temperaturen umso mehr Gäste´ einmal mehr bestätigt“, erklärt Labes und verweist auf die Rekordtage im Juni. So wurden 25., 26. und 30. Juni jeweils weit über 600 Gäste am Tag im Bad gezählt – an jedem der Tage zeigte das Quecksilber zwischen 38 und 40 Grad Celsius an.

Ansonsten ist die Saison für Jörg Labes und sein Freibadteam weitestgehend störungsfrei verlaufen. So gab es bis auf ein paar Bienenstiche keine nennenswerten Vorfälle, man blieb unfallfrei. Ab Montag, den 2. September, dem ersten Schließtag, wird das mehr als 110 Jahre alte Erlebnisbad dann für den Winterschlaf vorbereitet. „Wir lassen das Wasser ab und werden die technischen Anlagen winterfest machen. Außerdem werden in den Wintermonaten technische Arbeiten stattfinden, so dass wir pünktlich am 15. Mai 2020 in die neue Badesaison starten können.“

Zuvor ist das Bad jedoch noch mal am sommerlichen Wochenende 31. August / 1. September für Besucher geöffnet. Weitere Infos: www.calau.de/freibad

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Foto: Mehr als 14.000 Gäste erfrischten sich in der Badesaison 2019 im Erlebnisbad Calau. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Stadtfest 2019: Bilder online

(20.08.2019)

Die 28. Auflage des Calauer Stadtfestes machte seinem Ruf als beliebtes Volksfest der Region wieder alle Ehre. Während bereits am Donnerstagabend das Kabarett-Duo „Schwarze Grütze“ in der Stadthalle zu überzeugen wusste, startete das Festgeschehen am Freitagnachmittag so richtig. Nach der wie immer gut besuchten Seniorenkaffeetafel, dieses Mal unter musikalischer Umrahmung von Lothar & Klaus und dem Kittlitzer Chormix 71 e.V., wurde es am Abend mit „Roof Garden“ rockig. Wie schon im Vorjahr gab es eine spektakuläre Lasershow im Festzelt zu sehen, mit einem einladenden Abschluss zum Calauer Stadtfest durch den Calauer Schusterjungen. Auf der kleinen Bühne in der Cottbuser Straße traf sich derweil die Jugend, um bei den Sounds von soundTastic DJ´s und Gästen zu feiern.

Laut wurde es schon wieder am Samstagvormittag, denn mit einem dreifachen Salutschießen der Schützengilde zu Calau 1572 e.V. startete der Festtag. Nachdem Bürgermeister Werner Suchner das Freibier verteilt und die Sieger des Stundenschwimmens geehrt hatte, zeigten sich Vereine und Tanzgruppen aus Calau und der Region. Auch eine Modenschau gab Ausblicke auf die Trends der kommenden Monate. Die WBC lud in Kooperation mit der Agentur für Arbeit und der „Zukunft Lausitz“ zum Rückkehrtag ein. Passend dazu wurde eine neue Musterwohnung präsentiert. Den musikalischen Teil des Abends bestritten u.a. Meilenstein auf dem Marktplatz und die umjubelten Folkrocker von „Dead Mans Hand“ in der Cottbuser Straße.

Der Sonntagvormittag gehörte dann ganz den Freunden von Countryklängen, ehe ab 15 Uhr vor allem ein buntes Familienprogramm geboten wurde, u.a. mit einer Show des Cottbuser Kindermusicals, den Kids von Revana Lidia Rudolph und dem „Zauber Zirkus“. Getreu dem Motto „Und die Party beginnt“ sorgte dann Andreas Gabalier-Double Kevin für Bombenstimmung im Festzelt. Natürlich wurde der große Hit „Hulapalu“ lautstark mitgesungen. Zum großen Finale am Abend erlebten die Calauer Festgäste dann Schlagernewcomerin Marina Marx auf der Festbühne.

Alles in allem, da waren sich viele Besucher einig, war auch die 28. Auflage des Calauer Stadtfestes ein voller Erfolg. Schon jetzt dürfte so mancher die Tage zählen, bis es am dritten Augustwochenende 2020 wieder heißt: Calau feiert Stadtfest – und alle schauen vorbei.

 

Viele Fotos von allen drei Tagen finden Sie unterhalb dieses Textes oder unter diesem Link: www.calau.de/bildergalerie

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Foto: An allen drei Tagen waren die Calauer auf den Beinen, um ihr Stadtfest zu feiern. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Bio-Brotboxen für Calauer Erstklässler

(20.08.2019)

Gespannte Stille herrschte am Dienstagmorgen in der Klasse 1b der Grund- und Oberschule Calau. Kein Wunder, schließlich schaut Schulleiterin Christiane Zeiger nicht jeden Tag im Klassenraum vorbei. Doch sie hatte einen wichtigen Grund: „Heute habe ich für jeden von Euch eine tolle Brotbüchse mitgebracht, gepackt mit allerhand leckeren und vor allem gesunden Sachen“, erklärte sie den Steppkes, die gebannt lauschten. Und die wussten ganz genau, was ein gesundes Pausenfrühstück ausmacht: Apfel, Mohrrübe, dunkles Brot mit Käse und nur ganz wenig Süßigkeiten zählten sie auf. „Doch das ist leider nicht immer der Fall. Bei manchen Kindern gibt es auffallend viele Süßigkeiten und Weißbrot oder Toast mit süßen Aufstrichen. Das ich nicht optimal, da der Zucker nicht gesundheitsfördernd ist und Weißbrot nicht lange satt macht“, erklärt Schulleiterin Zeiger. Die Übergabe der gesunden Bio-Brotboxen reiht sich in eine bundesweite Aktion zum gesunden Frühstück ein, bei der die Grund- und Oberschule Calau wie schon in den Vorjahren mit dabei ist. Alle 57 Schüler der drei ersten Klassen erhielten so am 20. August ihre Brotboxen.

In zahlreichen Städten und Regionen Deutschlands setzen sich lokale Bio-Brotbox-Initiativen als Netzwerk für gesunde Kinderernährung ein.

Die Ziele des bundesweiten Bio-Brotbox-Netzwerks sind:

 

Bei den Bio-Brotbox-Aktionen wird Erstklässlern zur Einschulung eine wieder verwendbare Frühstücks-Dose mit Zutaten aus ökologischer Landwirtschaft überreicht. Die Bio-Brotbox-Aktionen werden von breiten gesell­schaft­lichen Bündnissen ehren­amtlich organisiert und privat­wirtschaftlich finanziert.

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Foto: Schulleiterin Christiane Zeiger verteilte in der Klasse 1b die Brotboxen höchstpersönlich. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Vollsperrung zwischen Kemmen und Craupe

(16.08.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneuert auf der Kreisstraße K6625 von Calau nach Craupe im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 den gesamten Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckt sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke. Die Arbeiten sind nur unter Vollsperrung möglich. Aus diesem Grund wird der Straßenabschnitt zwischen den Orten Kemmen und Craupe für beide Richtungen in der Zeit vom 19. August 2019 bis voraussichtlich 18. Oktober 2019 voll gesperrt. Eine Umleitung des Verkehrs wird ausgeschildert.

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Foto: Foto: pixabay

Calauer Stadtfest: Grünes Licht für gute Aussicht

(13.08.2019)

Pünktlich zum Calauer Stadtfest (15. bis 18. August) kann die Aussichtsplattform der Stadtkirche wieder genutzt werden. Das teilt die Stadtverwaltung Calau mit. Kirchturmführungen starten demnach am Samstag und Sonntag stündlich in der Zeit von 13 bis 17 Uhr.

Wer das Stadtfest aus luftiger Höhe erleben möchte, sollte sich bei Dietmar Kschischow vorab anmelden, Tel. (03541) 803141. Unterstützt werden die Führungen durch Mitglieder des Calauer Heimatvereins.

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Foto: Das Stadtfest 2018 von oben. Auch dieses Jahr wird es den begehrten Blick von der Aussichtsplattform der Stadtkirche geben. Foto: Matthias Nerenz

Spielplatz in der Straße der Jugend bald wieder öffentlich zugänglich

(09.08.2019)

Das Bauamt der Stadt Calau teilt mit, dass der öffentliche Spielplatz in der Straße der Jugend ab dem 13. August wieder für die Allgemeinheit nutzbar ist. In den letzten Monaten war dieser für die Öffentlichkeit gesperrt, um den Kindern der Kita "Calauer Spielträume" eine adäquate Spielmöglichkeit zu bieten. Dies war aufgrund der Spielplatz-Bauarbeiten auf dem eigenen Gelände nicht möglich.

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Foto: Das Bauamt informiert.

Stadtverwaltung Calau setzt auf eigenen Nachwuchs

(08.08.2019)

Mit Rieke Faatz und Helena Hoffmann verstärken ab 1. September zwei neue Auszubildende die Stadtverwaltung Calau. Während die 18-jährige Calauerin Rieke Faatz ihre dreijährige Ausbildung zur Verwaltungsfachangestellten beginnt, startet Helena Hoffmann (35) nach einem einmonatigen Praktikum ihre verkürzte Ausbildung im gleichen Berufsbild.

„Wir setzen mit diesen Einstellungen ganz bewusst auf die Ausbildung des eigenen Nachwuchses, weil auch wir als Verwaltung vom demografischen Wandel betroffen sind. Daher können wir schon jetzt zusagen, dass bei entsprechenden Leistungen in ihrer Ausbildung die Übernahme von Frau Faatz und Frau Hoffmann gesichert ist“, unterstreicht Bürgermeister Werner Suchner. Neben dem theoretischen Teil ihrer Ausbildung werden die beiden jungen Frauen zudem in allen Bereichen der Stadtverwaltung zum praktischen Einsatz kommen.

Neben einer weiteren Auszubildenden zur Verwaltungsfachangestellten, die sich derzeit im dritten Lehrjahr befindet, werden momentan vier Erzieher/-innen durch die Stadt Calau ausgebildet.

 

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Foto: Von links: Ausbilderin Annett Thierfeld, die künftigen Rathaus-Azubis Rieke Faatz und Helena Hoffmann sowie Bürgermeister Werner Suchner. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Bekanntmachung der Fundsachen im Fundbüro der Stadt Calau

(08.08.2019)

Aktuell weist das Fundbüro der Stadt Calau wieder auf eine Reihe von abgegebenen Gegenständen hin, für die der rechtmäßige Besitzer gesucht wird. Darunter unter anderem zwei Fahrräder. Eine Übersicht finden Sie hier: Zum Fundbüro

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Foto: Bekanntmachung der Fundsachen im Fundbüro der Stadt Calau

Schwarze Grütze berichten aus der "Notaufnahme"

(07.08.2019)

Kenner wissen und schätzen es: Das Calauer Stadtfest beginnt alljährlich bereits am Donnerstag mit der großen Kabarett-Veranstaltung in der Calauer Stadthalle. In diesem Jahr bläst das Duo "Schwarze Grütze" zur großen Attacke auf die Lachmuskeln. Karten im Vorverkauf sollte man sich unbedingt sichern. Erhältlich sind diese im Rathaus der Stadt Calau (Zimmer 3, Frau Pöschke), im "Hotel zur Post" oder in Doreen´s Möbelgalerie.

 

Zum Inhalt:

Sie gehen nicht gern in die Notaufnahme? Das sollten Sie aber unbedingt, auf jeden Fall in die der Schwarzen Grütze! Denn im aktuellen Programm des bekannten Kabarett-Duos werden keine Hals- und Beinbrüche diagnostiziert, hier geht es eher um das Ungesunde unseres Miteinanders, unsere mentalen Schonhaltungen und geistigen Blutergüsse.

 

Rasant, schräg und äußerst musikantisch präsentieren uns die beiden bösen Barden wieder eine Momentaufnahme unseres ganz alltäglichen Wahnsinns. Da schickt der Unfallservice des Dudelfunks die Gaffer zu den neuesten und schwersten Verkehrsunfällen, da scheitert ein Suizid daran, dass wir uns in der digitalen Welt nicht mehr löschen können, und am Ende fordert der rechtslastige Patient bei der Transplantation lautstark eine „deutsche“ Niere ein.

 

Wir behandeln die Falschen – aber Pursche und Klucke besingen die Richtigen, wie gewohnt wortgewaltig und vor allem krachend komisch. Und spätestens zum Ende des Konzertes wird uns klar: Das Einzige, dass in diesem Land wirklich gesund ist, ist das Lachen!

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Foto: Das Kabarett-Duo "Schwarze Grütze". Foto: Agentur

Ein Einsatz, der in Erinnerung bleiben wird

(06.08.2019)

Das Einsatzjahr 2019 hat die Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr Calau sowie ihrer Ortsteile bereits häufig gefordert. So auch am 30. Juni, als um 03.37 Uhr der Einsatzbefehl zu einem Brand von etwa 300 Heuballen in Bolschwitz-Erlenau rausging. Ein Einsatz, der bei Jasmin Wrobel von der Freiwilligen Feuerwehr Zinnitz in besonderer Erinnerung bleiben wird - im positiven Sinne. Denn: "Aufgrund der der hohen Außentemperaturen von weit über 35 Grad war der Einsatz entsprechend anstrengend für alle vor Ort. Die Dorfgemeinschaft hat sich allerdings wirklich wunderbar um alle Kameraden vor Ort gekümmert." So seien Salate, Melonen, Gurken, kalte Getränke, Verpflegung und sonstige Erfrischungen organisiert und bereitgestellt worden. "Dass sich so liebevoll um Feuerwehrleute gekümmert, habe ich in meinen über 20 Jahren Dienst noch nicht erlebt", betont die Zinnitzerin. Stellvertretend für alle Kameraden, die an diesem Tag noch bis 21 Uhr im Einsatz waren, richtet sie daher den Dank an die Dorfgemeinschaft. "Schön, dass es so ein Engagement gibt."

Auch Kathleen Rohmann, Ortswehrführerin der Feuerwehr Calau, betont: "Das ist ein wunderbares Zeichen dafür, dass die Menschen unsere Arbeit respektieren und dankbar für den Einsatz aller Kameraden sind. Besonders wichtig ist dieses Zeichen in Zeiten, in denen in den Medien teilweise auch über Übergriffe auf Feuerwehrleute berichtet wird. Wir sagen daher im Namen aller Beteiligten ganz herzlich Danke."

 

Foto zur Meldung: Ein Einsatz, der in Erinnerung bleiben wird
Foto: Zahlreiche Kameraden rückten bei hochsommerlichen Temperaturen am 30. Juni zum Brand von etwa 300 Heuballen in Bolschwitz-Erlenau aus. Foto: FFW Calau

Erstklässler werden mit Schulstart zu Lesefüchsen

(05.08.2019)

Mit einem enthusiastischen „Guten Morgen“, begrüßt die Klasse 1C von Klassenlehrerin Sylvia Tschubel den Bürgermeister Werner Suchner und Frau Clemens von der Stadtbücherei Calau am Montagmorgen in ihrem Klassenzimmer. 57 Erstklässler dürfen in diesem Jahr in 3 Klassen die Schulbank drücken. Hier freuen sich neben Frau Tschubel auch die beiden anderen Klassenlehrerinnen Frau Angela Kröpke von der 1a und Frau Hoffmann aus der 1c auf ihre neuen Schützlinge.

Freudig verkünden die Schüler, sich auf die Schule zu freuen und endlich Schreiben, Rechnen und Lesen lernen zu wollen. Natürlich haben alle Erstklässler zu Hause ihre Zuckertüten bereits geplündert. Gespannt verfolgen die Kinder den Worten Herrn Suchners, als dieser verkündet, dass es auch in diesem Jahr ein Willkommensgeschenk für alle Abc-Schützen gibt.

Frau Clemens erläutert in diesem Zusammenhang, dass aus allen Erstklässlern neue Lesefüchse werden sollen, weshalb jedes Kind in diesem Jahr als Geschenk eine Frühstücksbox mit dem entsprechenden Logo eines Fuchses erhält. Darin findet sich erneut der Gutschein für eine halbjährige Mitgliedschaft in der Bücherei Calau. Weiterhin sei ein Ausflug in die Bibliothek Calau geplant, um hier den neuen Ausweis entgegenzunehmen und die vielen spannenden Bücher zu sichten.

Einzeln darf sich jedes Kind seine Box mit guten Wünschen von Bürgermeister Werner Suchner und Frau Clemens abholen, bevor diese mit einem ebenfalls energischen „Auf Wiedersehen“ aus dem Klassenraum verabschiedet werden.

 

Helena Hoffmann

Praktikantin Pressestelle

 

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Foto: Erstklässler werden mit Schulstart zu Lesefüchsen

"Calauer Heimatkalender 2020" erscheint zum Calauer Stadtfest

(02.08.2019)

Pünktlich zum Stadtfest in Calau Mitte August, ist der brandneue „Calauer Heimatkalender 2020“ erhältlich, wie immer am Stand des Heimatvereins Calau e.V. in der Cottbuser Straße. Dreizehn Artikel sowie einen Nachruf beinhaltet der aktuelle Kalender. Den Einstieg bildet die Titelgeschichte über den sich langsam schließenden Lebenszyklus der ca. 350jährigen Calauer Napoleoneiche. Das Titelbild zeigt den Baum vor der starken Einkürzung in diesem Frühjahr, umringt von Mitgliedern des Calauer Heimatvereins.

Vielen dürfte die AG Radtouristik an der einstigen 2. Polytechnischen Oberschule Calau in der Jahnstraße ein Begriff sein. Bodo Rehfeldt, der frühere Leiter dieser Arbeitsgemeinschaft, erzählt die spannende Geschichte aus erster Hand. Ein weiterer Artikel zeichnet die Historie der sogenannten Kleinen Burg am Burgplatz nach, verfasst ist dieser Beitrag von Lucy Hampicke, unserer bislang jüngsten Autorin für den Heimatkalender. Mit Calaus erstem Poststempel setzt sich Hans Kober als sehr versierter Autor zur Postgeschichte auseinander. Die Wasserversorgung unserer Stadt erfolgt von Altnau aus, Reinhard Bareinz beleuchtet die Hintergründe. Im Kalendarium geht der Blick zehn Jahre zurück – ins Jahr 2010 – es werden Ereignisse in und um Calau dokumentiert.

Auf über einhundert Seiten ist ein breites Themenspektrum zu finden, es umfasst viele interessante Geschichten zur Historie der Stadt Calau sowie deren Umgebung. Jeder Autor setzt sich mit seinem Thema spannend auseinander, ältere und neuere Geschichte kommen dabei gleichermaßen zum Zuge. Es ist bereits die 17. Ausgabe in Folge, denn der „Calauer Heimatkalender“ erschien erstmals mit dem Jahrgang 2004. Auch Leser außerhalb Calaus warten jedes Jahr auf die Neuerscheinung, häufig vor dem Hintergrund, dass sie selbst aus Calau stammen und heute anderswo in Deutschland leben.

 

Die Präsentation des Calauer Heimatkalenders 2020 findet am Dienstag, 13. August, um 19.00 Uhr in der Landkirche (Kirchstraße) in Calau statt. Die Autoren sowie Sponsoren werden anwesend sein. Interessierte Gäste sind herzlich willkommen. Der Calauer Verein Seelsorger der Ohren e.V. ist an diesem Abend zudem mit seiner induktiven Höranlage vor Ort, so dass auch Menschen mit Hörschädigungen der Veranstaltung folgen können.

 

André Bareinz

Redakteur des „Calauer Heimatkalender“

Foto zur Meldung: "Calauer Heimatkalender 2020" erscheint zum Calauer Stadtfest
Foto: Titelbild Heimatkalender 2020. Grafik: Heimatverein

Öffentlicher Aufruf: Stadt Calau sucht Garagenbesitzer

(01.08.2019)

Öffentlicher Aufruf

an die Nutzer der Garagen 3,4,5 und 6 im Scheunenviertel „An der Bockwindmühle“

 

Bezüglich einer Grundstücksklärung werden die Nutzer der o.g. Garagen gebeten,

sich mit dem Bauamt der Stadt Calau in Verbindung zu setzen.

Die Garagen sind in der Flurkarte nummeriert.

Da sich die Garagen auf städtischen Grundstücken befinden, ist eine Klärung dringend

notwendig.

Eine Rückmeldung wird bis zum 30.08.2019 unter 03541 / 891492 bzw. gola-becker@calau.de

oder 03541 / 891484 bzw. elsigk@calau.de erbeten.

 

Wir weisen bereits schon heute vorsorglich darauf hin, sollten sich die Nutzer der oben genannten Garagen nicht bei der Stadt bis zum 30.08.2019 melden, dass die Stadt Calau sich vorbehält, diese benannten Garagen öffnen zu lassen, da der Grund und Boden sowie die Baulichkeiten sich im Eigentum der Stadt Calau befinden.

 

[Flurkarte Garagen Scheunenviertel]

Foto zur Meldung: Öffentlicher Aufruf: Stadt Calau sucht Garagenbesitzer
Foto: Garagen im Scheunenviertel. Foto: Bauamt

Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor

(31.07.2019)

Wie in jedem Jahr ist für den neuen Busfahrplan im Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste Sonntag im neuen Schuljahr für den „Sommer“-Fahrplanwechsel – so in diesem Jahr der 4. August – fest reserviert. Um für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Start zu sorgen, erfolgte in den letzten Monaten eine intensive Abstimmung zwischen Kreisverwaltung und Verkehrsgesellschaft.

Mit dem neuen Fahrplan zum 4. August 2019 wird es u.a. geringe Fahrzeitänderungen auf einzelnen Fahrten von bis zu 10 Minuten, punktuelle Änderungen in der Neuzuordnung von Haltestellen,  aber auch die Aufnahme von zusätzlichen Haltestellen geben. Wichtig für die Nutzer der Stadtbuslinien in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald: dort wird es keine Veränderungen geben.

 

Alle Fahrplanänderungen sind auf der Internetseite www.vgosl.de zu finden oder können telefonisch unter folgenden Rufnummern erfragt werden:

 

Aktuelle Fahrauskünfte sind jederzeit auch über die "Bus&Bahn"-App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) abrufbar.        

Fahrpläne sind in allen Bussen, bei der VGOSL, den Verkehrsunternehmen sowie in den Verkaufsstellen im Landkreis für eine Schutzgebühr von 1,00 € erhältlich. In Calau ist dies in der Buchhandlung Calau, Cottbuser Straße, möglich.

Foto zur Meldung: Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor
Foto: Foto: pixabay

"Calauer Spielträume" feierlich eingeweiht

(29.07.2019)

Bauministerin Kathrin Schneider hat am Freitag in Calau gemeinsam mit Bürgermeister Werner Suchner das umgebaute "Haus der Begegnung 2" eingeweiht. Künftig wird es als "Calauer Spielträume" Kita- und Hortkindern zur Verfügung stehen. Das Projekt wurde mit Stadtumbaumitteln in Höhe von rund einer Million Euro unterstützt.

 

Kathrin Schneider: „Auch in Calau gibt es wieder mehr Kinder. Das ist erfreulich, stellt allerdings auch Anforderungen an den Ausbau der Infrastruktur. Die Stadt hat hier schnell reagiert und für Kita- und Schulkinder ein ehemaliges Verwaltungsgebäude in unmittelbarer Nähe zur Altstadt umgebaut. Durch die Bibliothek im Haus und die neuen Außenanlagen haben die Kinder vielfältige Möglichkeiten, die Zeit zu verbringen. Außerdem gibt es nun einen barrierefreien Zugang. Gute Lebenschancen für alle, in Stadt und Land gleichermaßen, ist eines unserer Ziele in der Strategie Stadtentwicklung und Wohnen mit dem Leitbild ‚Die Stadt für alle‘. Bildung gilt dabei als Schlüssel.“

 

Das „Haus der Begegnung“ (Haus 1 und 2) befindet sich im Wohngebiet „Otto-Nuschke-Straße/Straße der Jugend“ angrenzend an die Altstadt Calau. Der Gebäudeteil Begegnung Haus 2 war ein ehemaliges Verwaltungsgebäude der Stadt Calau. Es wurde mit Hilfe der Stadtumbaumittel in den vergangenen Jahren umfassend saniert, auch unter dem Gesichtspunkt der geltenden Energieeffizienzstandards. Zukünftig stehen 40 Kitaplätze und 60 Hortplätze zur Verfügung. Die vorhandene Bibliotheksnutzung im Erdgeschoss bleibt erhalten. Außerdem wurden die Außenanlagen den Bedürfnissen von Kindern entsprechend gestaltet und ein barrierefreier Zugang errichtet.

 

Der Um- und Ausbau des Vorhabens wurde mit Stadtumbaumitteln aus den Teilprogrammen Aufwertung und Rückführung sozialer Infrastruktur gefördert. Es wurden rund 1,09 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Verfügung gestellt.

Die barrierefreie und energetische Sanierung des Hauses 1 (Seniorenbegegnungsstätte und Außenstelle der Kita „Kunterbunt“) ist ebenfalls vorgesehen. Damit steht dann ein Haus für mehrere Generationen zur Verfügung, wovon sowohl die Kinder als auch die älteren Menschen profitieren werden.

 

Die Stadt Calau wird bereits seit 1991 bei der Stadtentwicklung und Stadterneuerung unterstützt. Insgesamt wurden bisher mehr als 16 Millionen Euro bereitgestellt. Im Programmjahr 2019 wurden bereits 618.000 € Bundes- und Landesmittel bewilligt, wovon 450.000 Euro für die Aufwertung und 168.000 Euro für den Rückbau vorgesehen sind. Im Rahmen der Wohnraumförderung wurden 24,9 Millionen Euro für über 1.100 Wohnungen bereitgestellt.

 

Hinweis: Eine Bildergalerie von der Eröffnungsveranstaltung finden Sie unterhalb dieses Textes!

Foto zur Meldung: "Calauer Spielträume" feierlich eingeweiht
Foto: Kita-Leiterin Angela Tischer (rechts) zeigt Ministerin Kathrin Schneider und Bürgermeister Werner Suchner von oben aus das umgebaute Außengelände der "Calauer Spielträume". Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calauer Stadtfest 2019: Programm online

(26.07.2019)

Einmal im Jahr ist die "Kerngesunde Kleinstadt mit Witz" im kollektiven Ausnahmezustand - denn dann heißt es wieder: Calau feiert sein Stadtfest. Vom 16. bis 18. August steigt das traditionsreiche Volksfest in diesem Jahr und die Besucher können sich wieder auf jede Menge Höhepunkte freuen. Den kompletten Programmablauf als kostenlosen Download finden Sie unter diesem Artikel oder im Veranstaltungskalender.

[>>>>PROGRAMM ZUM DOWNLOAD<<<<]

Foto zur Meldung: Calauer Stadtfest 2019: Programm online
Foto: Fahrgeschäfte, Livemusik und vieles mehr: Das Calauer Stadtfest gilt als beliebtes Volksfest der Region. Foto: Matthias Nerenz

DHL schafft neue Annahmestelle in Calau

(24.07.2019)

Die Deutsche Post DHL erhöht die Zahl ihrer Annahmestellen für den privaten Paketversand in Deutschland. Im Zuge dessen können Kunden ab dem 1. August 2019 den zusätzlichen Service des neuen DHL Paketshops im „REWE Markt“ in der Karl-Marx-Str.10 in 03205 Calau nutzen. In dem neuen DHL Paketshop können die Kunden ohne längere Wartezeiten bereits frankierte Pakete, Päckchen und Retouren einliefern.

 

In Calau bietet die Deutsche Post ihre Dienstleistungen darüber hinaus in ihrer Partner-Filiale in der Cottbuser Str. 7 an. Auch bei den DHL Paketshops setzt das Unternehmen auf die partnerschaftliche Zusammenarbeit mit Kaufleuten im Einzelhandel und deren Kundenorientierung, verbunden mit entsprechenden Öffnungszeiten des lokalen Handels. Mit insgesamt 28.000 stationären Annahmestellen für Paketsendungen betreibt die Deutsche Post DHL das mit Abstand größte Annahmenetz in Deutschland. Durch die zusätzlichen DHL Paketshops ist jetzt für jeden zweiten Einwohner Deutschlands eine Annahmestelle innerhalb von 500 Metern erreichbar.

 

Text: Deutsche Post DHL Group

 

Foto zur Meldung: DHL schafft neue Annahmestelle in Calau
Foto: Symbolfoto: Ein DHL-Paketshop. Foto: DHL

BTU Cottbus-Senftenberg erweitert duales Studienangebot um Betriebswirtschaftslehre

(12.07.2019)

Das duale Studium erfreut sich sowohl bei den Studierenden als auch bei den Unternehmen zunehmend an Beliebtheit, schließlich ist es insbesondere für Betriebe eine hervorragende Möglichkeit, »maßgeschneiderte Fachkräfte« zu gewinnen. Ein Grund mehr für die BTU Cottbus-Senftenberg, das vorhandene Angebot des dualen Studiums in den Studiengängen Bauingenieurwesen, Elektrotechnik, Maschinenbau und Wirtschaftsingenieurwesen um die Betriebswirtschaftslehre zu erweitern. Ab dem kommenden Oktober - mit Start des Wintersemesters 2019/2020 - können Unternehmen in Kooperation mit der BTU ihre dual Studierenden ausbilden. Einzige Voraussetzung hierfür: ein Kooperationsvertrag mit der BTU. Weitere Infos gibt es online unter www.b-tu.de/duales-studium sowie auf Anfrage.

[Flyer - Duales Studium für Arbeitgeber]

Straße der Jugend für drei Wochen gesperrt

(08.07.2019)

Aufgrund von Instandsetzungsarbeiten der Fahrbahn wird die Straße der Jugend ab dem 15. Juli für etwa drei Wochen voll gesperrt sein. Das teilt das Bauamt der Stadt Calau mit. Demnach wird im genannten Zeitraum eine Umleitung ausgewiesen, die den Zugangsverkehr für Anlieger und Anwohner regelt. Davon sind u.a. die Kita „Calauer Spielträume“, das Haus der Begegnungen und Anwohnerparkplätze betroffen. Es ist vorgesehen, die Zuwegung in diesen Bereich der Straße der Jugend über die Parkstraße zu ermöglichen. Die Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der Beschilderung vor Ort gebeten.

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Calau sucht Gießpaten für städtisches Grün

(04.07.2019)

Während die Temperaturen mittlerweile erträglich geworden sind, stellt die immer noch akute Trockenheit in Calau und Umgebung vor allem die Pflanzenwelt vor große Herausforderungen. „Es fehlt einfach an Niederschlag. Unser Team vom Bauhof ist zwar bemüht, da wo es geht zu wässern. Allerdings können sie natürlich nicht überall gleichzeitig sein“, betont Bürgermeister Werner Suchner. Um die Trockenperiode möglichst auszugleichen, ruft die Stadt Calau nun alle Bürgerinnen und Bürger dazu auf, eine Gießpatenschaft zu übernehmen.

Die Idee ins Spiel gebracht hat unter anderem Claudia Braun, Anwohnerin in der Gartenstraße. In einer E-Mail an den Bürgermeister schlug sie vor,  alle Bürger der Stadt aufzurufen, in den heißen Sommermonaten Bäume und Sträucher an den Straßenrändern zu wässern. Das kam im Rathaus so gut an, dass nun an alle Einwohnerinnen und Einwohner in Calau sowie den Ortsteilen der Aufruf geht:

 

WERDEN SIE GIEßPATE!

 

Beim Gießen ist darauf zu achten, dass langsam und allmählich bewässert werden sollte, insbesondere in den Morgen- oder Abendstunden, in denen die Verdunstung vergleichsweise gering ist.

Bürgermeister Werner Suchner: „Egal, ob auf privaten oder öffentlichen Grundstücken:  Unterstützen Sie mit Ihrer Wassergabe unser städtisches Grün. Mit dieser freiwilligen Aktion helfen Sie unseren Kollegen vom Bauhof ungemein und tragen dazu bei, dass die Lebensqualität in unserer Heimatstadt erhalten bleibt. Allen Gießpaten sage ich schon jetzt ein herzliches Dankeschön.“

Hinweis der Redaktion des Amtsblattes: Sehr gerne können Sie uns Aufnahmen senden, die Sie beim Bewässern Ihres Patenbaumes (oder Patenstrauches) zeigt. Diese würden wir gern auf der städtischen Internetseite sowie im kommenden Amtsblatt veröffentlichen. Senden Sie uns dazu Ihre Bilder einfach an pressestelle@calau.de

 

Foto zur Meldung: Calau sucht Gießpaten für städtisches Grün
Foto: Claudia Braun hatte die Idee zur Calauer Gießpatenschaft und kümmert sich bereits um einen jungen Baum in ihrer Nachbarschaft. Nachahmer sind stets willkommen, geht es doch darum, das städtische Grün zu erhalten. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Stadtrallye: Calauer Jugendliche kommen mit Rathausspitze ins Gespräch

(03.07.2019)

Aufgeschlossen, neugierig, engagiert: So präsentierte sich am 27. Juni eine Gruppe des Calauer Jugendclubs bei der traditionellen Stadtrallye. Sie kamen bei einem Besuch im Rathaus mit der Verwaltungsspitze der Stadt ins Gespräch. Im Fokus standen dabei  ihre Themen. „Das reicht von Freizeitmöglichkeiten für ältere Kinder über die Zukunft des Bahnhofsgebäudes bis hin zum Dauerthema Skateranlage“, berichtet Enrico Kullick, Mitarbeiter der Freien Jugendhilfe Niederlausitz e.V., die den Jugendclub betreibt. Neben Bürgermeister Werner Suchner gaben Bauamtsleiterin Margitta Görs, Kämmerin Barbara Hollmichel sowie Haupt- und Ordnungsamtsleiterin Beate Matzke bereitwillig Auskunft. Kullick betont: „Beeindruckend war, dass sich die gesamte Führungsspitze der Stadtverwaltung Zeit genommen hat, um sich mit den Fragen und Anregungen der Kinder auseinander zu setzen. Zudem war es für sie eine schöne Tatsache, dass ihre Fragen ernst genommen und verständlich beantwortet wurden.“

Für Bürgermeister Werner Suchner zeigt die jährliche Veranstaltung in den Sommerferien vor allem eines: „Die Kinder sind engagiert und interessiert und wollen sich einbringen in Calauer Themen, die sie unmittelbar betreffen. Das ist wunderbar und ein gelebtes Zeichen der Kinder- und Jugendbeteiligung in unserer Stadt. Gleichzeitig können wir ihnen auf diesem Wege erklären, dass in der Verwaltung manchmal einiges auch etwas schwieriger umgesetzt werden kann, insbesondere wenn es um die Finanzierbarkeit von Wünschen geht.“ Am Ende der gut einstündigen Runde im Trauzimmer waren sich alle Jugendlichen einig: „Wir kommen im nächsten Jahr wieder und haken nach… .“

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Foto: Die Verwaltungsspitze der Stadt Calau stand den Calauer Kindern Rede und Antwort. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neuer Calauer Newsletter für die Zeit vom 27.06. - 04.07.2019

(27.06.2019)

Hier erhalten Sie den aktuellen Calauer Newsletter, eine Information für Gäste und Einwohner der Stadt. Darin enthalten sind Veranstaltungen, ein besonderer Tipp vom Bürgermeister und natürlich ein echter „Kalauer“.

 

Der Calauer Newsletter erscheint von April bis Oktober wöchentlich.

[>>>DOWNLOAD<<<]

Foto zur Meldung: Neuer Calauer Newsletter für die Zeit vom 27.06. - 04.07.2019
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Stadt Calau und Stadtwehrführung reagieren mit Entsetzen auf vermutlichen Brandstifter aus eigenen Reihen

(21.06.2019)

Mit Entsetzen und Unverständnis haben die Stadtwehrführung sowie die Stadtverwaltung der Stadt Calau den begründeten Verdacht aufgenommen, dass offenbar ein Kamerad aus eigenen Reihen für mehrere Waldbrände im Stadtgebiet in den letzten Wochen und Monaten verantwortlich sein soll. „Die Enttäuschung darüber, dass der Brandstifter offenbar aus den eigenen Reihen kommt, ist bei allen Kameraden der Feuerwehren der Stadt Calau groß. Damit wird die sonst so hervorragende Arbeit aller Mitglieder in den Wehren in ein schlechtes Licht gerückt. Das ist absolut nicht gerechtfertigt“, betont der Calauer Bürgermeister Werner Suchner.

Am Freitag vor einer Woche war ein 18-Jähriger nach einem Zeugenhinweis durch die Polizei in Gewahrsam genommen worden. Er hielt sich in der Nähe eines Brandes von etwa 1.500 Quadratmetern Waldboden zwischen Werchow und Plieskendorf auf. In einer ersten Vernehmung gestand der Verdächtige, für weitere Brandstiftungen rund um Calau in diesem Jahr verantwortlich zu sein.

Im Zuge einer raschen Aufklärung der Vorfälle setzen Stadtwehrführung und Stadtverwaltung nun auf die umfangreiche Ermittlungsarbeit der Polizei.

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Stundenschwimmen 2019 rückt regionale Freibäder in den Fokus

(21.06.2019)

Sieben Kommunen in vier Landkreisen vereint im sportlich fairen Wettstreit: Auch das diesjährige Stundenschwimmen am Samstag, den 6. Juli, kann getrost als ein Zeichen gelungener interkommunaler Zusammenarbeit gewertet werden. Wenngleich die mittlerweile elfte Auflage mit leicht modifiziertem Ablauf daherkommt. „In diesem Jahr haben wir uns gemeinsam mit allen Teilnehmerkommunen dazu entschieden, auf das Schwimmen ab Mitternacht zu verzichten“, informierte der Calauer Bürgermeister Werner Suchner im Rahmen einer Pressekonferenz am 5. Juni. Zu dieser waren auch die Vertreter der anderen Kommunen im Wettbewerb gekommen, Finsterwalde, Großräschen, Luckau, Vetschau/Spreewald, Altdöbern und Forst/Lausitz. Startschuss ist demnach in allen Freibädern um 8 Uhr, Strecke wird bis 18 Uhr gemacht, danach wird abgerechnet. „Nach der ´roten Laterne´ letztes Jahr hoffen wir, dass wir diese endlich weiterreichen können“, gab Werner Suchner augenzwinkernd die Zielstellung für dieses Jahr bekannt. Die Siegerehrung der Städtewertung erfolgt dieses Jahr bei Vorjahressieger Finsterwalde.

Doch der sportliche Fokus, das bestätigen alle teilnehmenden Kommunen, soll dieses Jahr noch weiter in den Hintergrund rücken. Primär gehe es vor allen darum, die regionalen Freibäder als attraktive Bereicherung des städtischen Lebens in Szene zu setzen und möglichst viele Einheimische, aber auch Touristen, an diesem Tag ins Bad einzuladen. Passend dazu ist den ganzen Tag über freier Eintritt in allen Bädern. Passend dazu wird es im Calauer Erlebnisbad in der Ziegelstraße einen Kuchenbasar geben, bei dem die Besucher die nötige Energie für viele Runden im Schwimmerbecken tanken können.

Foto zur Meldung: Stundenschwimmen 2019 rückt regionale Freibäder in den Fokus
Foto: Die Vertreter aus den teilnehmenden Kommunen ließen es sich im Rahmen der Auftaktveranstaltung zum Stundenschwimmen 2019 nicht nehmen, für ein Foto zu posieren. Dabei herrschten gute Laune und viel Vorfreude auf einen gelungenen Städtewettbewerb am 6. Juli. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Erste Zusammenkunft der neuen Calauer Stadtverordnetenversammlung

(20.06.2019)

Am 19. Juni fand im Konferenzraum der Sparkasse Niederlausitz die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung Calau statt. Eröffnet wurde diese durch das an Lebensjahren älteste Mitglied der Stadtverordnetenversammlung, den Abgeordneten Harald Petrick (AfD). Im weiteren Verlauf der öffentlichen Sitzung wurden die Gremien der neuen Wahlperiode besetzt. Folgende Personalentscheidungen wurden dabei getroffen:

 

Neuer Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung wurde Knut Jende (CDU). Im assistieren künftig André Bareinz (SPD) und Harald Petrick (AfD) als erster und zweiter Stellvertreter. Auch die Ausschüsse wurden neu besetzt. Folgende Vorsitzende wurden bestimmt:

 

Bau- und Finanzausschuss

Vorsitzender: Norwin Märkisch, CDU

Ausschuss für Soziales, Bildung, Jugend und Sport

Vorsitzende: Marina Kossack, SPD

Ausschuss für Wirtschaft, Verkehr und Tourismus

Vorsitzender: Gerd Kasprick, CDU

Rechnungsprüfungs- und Haushaltskontrollausschuss

Vorsitzender: Michael Petras, DIE LINKE

 

Der Vorsitz im Hauptausschuss wird in dessen konstituierender Sitzung am 17. September 2019 gewählt.

Insgesamt sind in der neuen Stadtverordnetenversammlung 18 Abgeordnete vertreten. Verteilt sind diese auf fünf Fraktionen: CDU (6 Sitze), SPD/Grüne-Fraktion (4 Sitze), AfD (3 Sitze), DIE LINKE (3 Sitze), Ländliche Wähler (2 Sitze). Alle Wahlergebnisse der Kommunalwahlen vom 26. Mai finden Sie hier à http://wahl-calau.de/

 

Foto zur Meldung: Erste Zusammenkunft der neuen Calauer Stadtverordnetenversammlung
Foto: Am 19. Juni fand im Saal der Sparkasse Niederlausitz in Calau die konstituierende Sitzung der Stadtverordnetenversammlung statt. 18 Abgeordnete werden künftig die Geschicke in der Stadt lenken. Nicht im Bild: Swen Rademacher (CDU). Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Hochsommerliches Händlertreiben beim 3. Calauer Heimatmarkt

(18.06.2019)

Kurz vor dem Start der Sommerferien fand bei hochsommerlichen Temperaturen am 15. Juni der dritte Calauer Heimatmarkt statt.

Die Calauer Fanfaren läuteten den Markt ein. Renner waren diesmal „Bubner‘s“ Buttermilchplinse, die Ausstellung ausgewählter Exponate des Oldtimermuseums „Mobile Welt des Ostens“, Sonnenhüte der „Zerber Hutmoden“ aus Guben, eine tolle Modenschau der Boutique „Indeed“ in der Cottbuser Straße, die Schaustelle zur Holzpantinenherstellung der Firma Bareinz auf dem Markt sowie das sehr beliebte Wettschrauben von „Gase Center Calau“ mit kleinen Preisen für die Besten. Das Tanzstudio Fit by Dance öffnete seine Pforten und bei „Vetschauer Wurstwaren“ wurde Leckeres gegrillt. Namhafte Calauer Firmen präsentierten ihr Angebot, so das DRK, die AWO und der Natursteinhandel Lehmann.

Wie Liköre, Honig und Erdbeerkuchen aus dem Calauer Wiesengrund schmecken, konnte man am Stand der Kleingartensparte kosten. Dort wurde an diesem Tag auch ein Garten an einen Neu-Calauer vermittelt. Selbstgestrickte Sparstrumpfsocken, Regionalliteratur und Figuren aus Heu rundeten das Angebot ab.

Am Stand des Vereins „Seelsorger der Ohren e.V“  gab es kühle Brause, Kinderschminken und ein Hörquiz. Ein 50 Meter langer Trödelmarkt bot Geschirr, Kleidung, Spielzeug, Schallplatten an. Die Vernissage „Calauer Ansichten“ lockte Besucher des Heimatmarktes in den Info-Punkt. Die Verkaufsausstellung ist noch bis zum Stadtfest im August zu erleben.

Die Museen der Stadt hatten ebenfalls geöffnet.

Mit einer Verlosung von Gutscheinen der Händler der Interessengemeinschaft „In Calau clever kaufen“ endete der Heimatmarkt.

Einige Anregungen wurden aufgenommen. Neben mehr Verweilmöglichkeiten für die Besucher soll der Bereich Marktplatz und Cottbuser Straße künftig dichter konzentriert werden. Die Trennung haben viele als ungünstig empfunden. Auch ungünstig für die Attraktivität des Heimatmarktes war, dass einige Händler für den mittleren Marktbereich trotz Anmeldung nicht teilnahmen - ohne vorherige Absage.

 

Die IG „In Calau clever kaufen“ und die Stadt Calau bedanken sich bei allen Teilnehmern und Besuchern des 3. Calau Heimatmarktes.

 

HINWEIS: Eine Bildergalerie von der Feierstunde finden Sie unterhalb dieses Textes!

 

Foto zur Meldung: Hochsommerliches Händlertreiben beim 3. Calauer Heimatmarkt
Foto: Den musikalischen Startschuss zum 3. Calauer Heimatmarkt gaben die Calauer Fanfaren. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Innensanierung der Calauer Oberschule beginnt zum Ferienstart

(17.06.2019)

Pünktlich zum Beginn der Sommerferien starten am 20. Juni offiziell die Sanierungsarbeiten am Robert-Schlesier-Haus der Grund- und Oberschule Calau. Dabei wird das komplette Gebäude entkernt und für die Sanierung vorbereitet. Für Schulleiterin Christiane Zeiger, ihr Team und die 540 Schüler waren jedoch schon die Tage vor Ferienbeginn eine echte Herausforderung. „Wir mussten viel vorbereiten, jede Menge Kisten packen und dann hat man ja schon die ersten Auswirkungen live gesehen“, meint die Schulleiterin mit Blick auf die Container hinter Haus 2. In dieses Ausweichquartier werden zu Beginn des neuen Schuljahres die kommenden beiden sechsten Klassen einziehen. Die künftigen fünften Klassen verbleiben im Carl-Anwandter-Haus. „Die Container sind speziell zur Nutzung als Klassenraum konzipiert. Neben Schultafel, vielen Fenstern und Verschattung bieten sie auch den notwendigen Platz von jeweils rund 50 Quadratmetern“, erklärt Christiane Zeiger. Insgesamt acht Container wurden in den vergangenen Tagen aufgestellt, sechs davon sollen für den Klassenunterricht genutzt werden, zwei weitere dienen als Lagerkapazität.

 

Während im Haus 2 der Unterricht ab 5. August wieder wie gewohnt ablaufen wird, gehen im Haus 1 die Bauarbeiten weiter. Nach und nach wird eine neue Heizungsanlage installiert, der Schallschutz erneuert, neue Fußböden verlegt und die Wände frisch gemalert. Auch die technische Ausstattung soll bis Februar erneuert sein. Denn: „Ab Winter 2020 soll im zweiten Bauabschnitt das Haus 2 in derselben Weise saniert werden. Zusätzlich werden dort noch die sanitären Anlagen erneuert und barrierefrei gestaltet.“

 

Die Gesamtmaßnahme kostet rund 2,34 Millionen Euro, dafür wurden rund 1,7 Millionen Euro Fördermittel aus dem Kommunalen Infrastrukturprogramm (KIP) des Landes Brandenburg bewilligt. Die Interimslösung der Container während der Baumaßnahme verursacht Kosten von ca. 210.000 Euro. Diese sind nicht förderfähig und werden komplett durch die Stadt getragen.

Foto zur Meldung: Innensanierung der Calauer Oberschule beginnt zum Ferienstart
Foto: Bereits am 3. Juni wurde mit dem Aufbau der Ausweich-Container auf dem Gelände der Grund- und Oberschule Calau begonnen. Pünktlich zum Start der Sommerferien am 20. Juni beginnen die umfangreichen Sanierungsarbeiten. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calauer Künstlernachwuchs räumt beim 66. Europäischen Wettbewerb ab

(14.06.2019)

Fünf Bundessieger und sieben Landespreisträger: Das sind die hervorragenden Ergebnisse von Calauer Schülern bei der diesjährigen Auflage des Europäischen Wettbewerbs im Fach Kunst. Der wurde in diesem Jahr zum 66. Mal durchgeführt und stand unter dem Motto „YOUrope – Es geht um Dich!“

Am Nachmittag des 13. Juni nutzte Bürgermeister Werner Suchner die schon traditionelle Gelegenheit, die erfolgreichen Calauer Teilnehmer auszuzeichnen. Zuvor waren diese bereits im Plenarsaal des Brandenburger Landtages in Potsdam geehrt worden. Stolz betonte das Stadtoberhaupt: „Bundesweit gab es dieses Jahr über 70.000 Teilnehmer, 532 Bundespreise wurden vergeben. Davon gehen fünf allein nach Calau, das ist ein Prozent. Darauf können wir als kleine Stadt echt stolz sein. Und dazu kommen ja noch die sieben Landessieger.“ Entsprechend Lob zollte er den erfolgreichen Teilnehmern für ihre tollen Arbeiten. Sie setzen sich malerisch und grafisch mit dem europäischen Gedanken auseinander. „Gerade in einer komplizierten Zeit mit Klimawandel, Brexit oder den jüngsten Wahlerfolgen von Europaskeptikern ist es umso wichtiger, dass sich der Nachwuchs positiv mit dem Thema Europa beschäftigt“, fand Werner Suchner in seiner Siegerlaudatio. Danach verteilte er kleine Präsente an die erfolgreichen Teilnehmer.

Mit der Darstellung ihrer Reise „Mit dem Flugtaxi durch Europa“ gelang Lotte Lehnert von der Carl-Anwandter-Grundschule ganz Besonderes. Denn neben dem Bundespreis wurde ihre Arbeit sogar als bestes Werk ihrer Altersgruppe im gesamten Wettbewerb ausgezeichnet. Als Dank dafür gab es einen von Bundeskanzlerin Angela Merkel signierten Kugelschreiber.

Ihre Arbeit begann, wie viele andere aus Calau, in der AG Malen der Grund- und Oberschule. Unter der Regie des ehemaligen Schulleiters und Kunstlehrers Dietmar Kuhring hatten hier in den vergangenen Jahren schon viele erfolgreiche Wettbewerbsteilnehmer ihren Ursprung.

Neben den Schülern der Calauer Grund- und Oberschule wurden auch in Calau lebende Schüler des Lübbenauer Paul-Fahlisch-Gymnasiums ausgezeichnet. Die preisgekrönten Arbeiten können ab sofort für etwa einen Monat im Calauer Rathaus bestaunt werden.

 

Hier die Preisträger in der Übersicht:

Bundespreisträger: Lotte Lehnert, Timea Vita Mende, Clara Nowka, Artur Gierach, Anna Diesner

Landespreisträger: Alexa Josie Jenchen, Linett Laubsch, Lena-Maria Vormelchert, Charlotte Kühnel, Maja Diesner, Minh Simon Chi Bui, Simon Ziegler.

 

HINWEIS: Eine Bildergalerie von der Feierstunde finden Sie unterhalb dieses Textes!

Foto zur Meldung: Calauer Künstlernachwuchs räumt beim 66. Europäischen Wettbewerb ab
Foto: Im Rahmen einer kleinen Feierstunde im Trauzimmer des Calauer Rathauses ehrte Bürgermeister Werner Suchner die erfolgreichen Calauer Wettbewerbsteilnehmer. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Wegen Krankheit: Eingeschränkte Sprechzeiten

(13.06.2019)

Krankheitsbedingt sind das Standes-, Gewerbe- und Einwohnermeldeamt der Stadt Calau am Dienstag, 18. Juni, geschlossen. Am Donnerstag, den 20. Juni, sowie am Dienstag, den 25. Juni, gibt es aus dem selben Grund nur Sprechzeiten in der Zeit von 09 bis 12 Uhr. Wir bitten die Bürgerinnen und Bürger um Verständnis.

Foto zur Meldung: Wegen Krankheit: Eingeschränkte Sprechzeiten
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Calauer Heimatmarkt am 15. Juni mit buntem Programm

(12.06.2019)

Der 15. Juni wird in Calau ein unterhaltsamer Einkaufstag voller Abwechslung und Überraschungen. Denn an diesem Samstag präsentieren sich im Rahmen des 3. Calauer Heimatmarktes auf dem Marktplatz Händler, Handwerker und Unternehmer aus der Stadt und dem Umland. Getreu dem Motto „regional geMacht“ wird es verschiedene  Produkte wie Honig, Marmeladen, Liköre, Geschenkideen und vieles mehr geben. In der angrenzenden Cottbuser Straße lassen sich beim „Trödelmarkt für Jedermann“ allerhand kleine und große Schnäppchen machen. Die beiden Märkte sind von 08.30 bis 14.00 Uhr geöffnet. Abgerundet wird das Programm an diesem Tag für die ganze Familie durch folgende Punkte:

 

 

Zudem wird es Schnuppertanzkurse, Informationen Calauer Unternehmen, einen „Schrauber-Wettbewerb“ und vieles mehr geben. Das "Handwerker-Mobil" der Handwerkskammer Cottbus wird u.a. zu attraktiven Jobs in der Heimat informieren. An diesem Tag haben auch die „Mobile Welt des Ostens“ sowie das „Haus der Heimatgeschichte“ und das Heimatmuseum geöffnet. Für Speis und Trank ist ausreichend gesorgt. Viele Geschäfte der Innenstadt haben ebenfalls bis 14.00 Uhr geöffnet.

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Foto: Im vergangenen Jahr beteiligten sich Mitglieder vom Kleingartenverein "Am Wiesengrund" Calau e.V. beim Heimatmarkt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Telekom gibt Startschuss für schnelles Internet in Calau

(05.06.2019)

Rund 380 Haushalte in Calau können ab Mitte Juni schneller im Internet surfen. Insgesamt werden ca. 2.600 Haushalte bis Ende September ans neue Netz angeschlossen. Im neuen Netz sind Telefonieren, Surfen und Fernsehen gleichzeitig möglich. Das gilt auch für Musik- und Video-Streaming oder das Speichern in der Cloud. Das maximale Tempo beim Herunterladen steigt auf bis zu 250 Megabit pro Sekunde (MBit/s) und beim Hochladen auf bis zu 40 MBit/s.

„Ein schneller Internetanschluss ist heute ein Muss“, sagt Werner Suchner, Bürgermeister von Calau. „Nur die Kommune, die eine moderne digitale Infrastruktur besitzt, ist auch attraktiv für Familien und Unternehmen.“

 

Zwischen der örtlichen Vermittlungsstelle und dem Verteiler am Straßenrand verlegt die Telekom Glasfaserkabel. Das erhöht das Tempo der Datenübertragung deutlich. Die grauen Kästen am Straßenrand werden zu Mini-Vermittlungsstellen umgebaut. Hier wandelt sich das Lichtsignal in ein elektrisches Signal. Von dort geht es über das bestehende Netz zum Anschluss des Kunden. Bei der Übertragung wird eine Technik eingesetzt, die elektromagnetische Störungen beseitigt. Dadurch werden höhere Bandbreiten erreicht.

 

Mehr Informationen zur Verfügbarkeit und zu den Tarifen der Telekom:

 

Bürgersprechstunde

Die Deutsche Telekom informiert alle interessierten Bürgerinnen und Bürger über die neueste Technik, Service und Tarife. Aus diesem Anlass ist noch bis Freitag, den 7. Juni, täglich jeweils zwischen 11 und 19 Uhr der Telekom-Truck auf dem Calauer Marktplatz zu finden. Geschulte Mitarbeiter beantworten hier alle Fragen der Calauerinnen und Calauer.

 

Foto zur Meldung: Telekom gibt Startschuss für schnelles Internet in Calau
Foto: Links die alten Kabel, rechts die neuen Glasfaser-Kabel: Die Telekom sorgt in der Calauer Innenstadt für schnelles Internet. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Brückentag: Stadtverwaltung und Landkreis bleiben am Freitag geschlossen

(28.05.2019)

Die Stadtverwaltung Calau teilt mit, dass aufgrund des Brückentages nach Christi Himmelfahrt das Rathaus sowie alle nachgeordneten Einrichtungen am Freitag, den 31. Mai 2019, geschlossen bleiben. Betroffen sind hiervon neben dem Rathaus und dem Bauamt in der Parkstraße auch die Stadtbibliothek sowie alle Kindertagesstätten und der Hort der Grund- und Oberschule.

 

Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass an diesem Tag die Kreisverwaltung sowie die Außenstellen, etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, geschlossen sind. Sprechzeiten werden an diesen Tagen nicht angeboten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle Standorte sind sowohl an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, den 30. Mai 2019) als auch am darauffolgenden Brückentag für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gleiches gilt für Pfingstmontag, den 10. Juni 2019.

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Stadt Calau ehrt erstmals verdiente Bürger mit der Ehrennadel in Gold

(23.05.2019)

Am 23. Mai wurden erstmals fünf engagierte Bürgerinnen und Bürger mit der „Ehrennadel der Stadt Calau in Gold“ ausgezeichnet. Heidrun Kretschmer, Erika Rehfeldt, Siegfried Berndt, Reiner Schmidt und Stephan Uhlig haben sich alle auf individuelle Art ehrenamtlich in das Stadtleben eingebracht und es damit bereichert.

Seit Herbst 2018 hat die Stadt eine neue Ehrensatzung. Nach dieser ist erstmals die Verleihung einer „Ehrennadel der Stadt Calau“ vorgesehen. Darin ist vermerkt, dass  „langjährige und außergewöhnliche Leistungen von Bürgern/innen für das solidarische Zusammenleben in der Stadt durch besonderen persönlichen Einsatz für das Gemeinwohl, mit der Verleihung der Ehrennadel ausgezeichnet werden.“ In Frage kommen besonders Personen, die sich auf sportlichem, kulturellem, sozialem, kommunalpolitischem, karitativem und wirtschaftlichem Gebiet um die Stadt und seine Einwohner verdient gemacht haben. Neben Gold ist auch eine Auszeichnung in Silber und Bronze möglich.

Im Rahmen der Auszeichnungsveranstaltung im „Hotel zur Post“ unterstrich Bürgermeister Werner Suchner die Bedeutung ehrenamtlichen Engagements. „Enorme Leistungen werden hier vollbracht, die unsere Gesellschaft um so Vieles reicher machen. Ich behaupte, ohne die unsere Gesellschaft nicht funktionieren würde.“

Die feierliche Übergabe der Ehrennadeln führte das Stadtoberhaupt gemeinsam mit dem Vorsitzenden der Stadtverordnetenversammlung, Michael Petras, und Hauptamtsleiterin Beate Matzke durch. Musikalisch umrahmt wurde der Nachmittag durch die 13-jährige Musikschülerin Marie Antoinette Litta.

 

Die Ausgezeichneten:

Die langjährige Lehrerin für Deutsch und Englisch hat mit ihrem Engagement als Mitglied der Flüchtlingsinitiative „Calau ist bunt“ dafür gesorgt, dass in Calau wohnende Flüchtlinge die deutsche Sprache erlernen. An vier Tagen in der Woche bietet sie diese Kurse unter hohem persönlichem Aufwand an und es zeichneten sich schon nach kurzer Zeit Erfolge ab. Zudem ist Frau Kretschmer auch offen für Sorgen und Probleme der Flüchtlinge, vermittelt Netzwerke und stellt Kontakte her. Seit 2018 gibt sie zudem zwei- bis dreimal in der Woche zwei Schülern der Grund- und Oberschule mit Migrationsunterricht Förderunterricht im Fach Deutsch. Durch ihr vorbildliches Engagement hat sich die Situation der geförderten Schülerinnen und Schüler verbessert und damit einhergehend wurde auch das Schulklima positiv entwickelt.

Seit der Gründung der Flüchtlingsinitiative „Calau ist bunt“ hat sich die ehemalige Lehrerin fürt Deutsch und Russisch die Unterstützung von Flüchtlingen und Asylbewerbern in der Stadt auf die Fahnen geschrieben. Gemeinsam mit Heidrun Kretschmer startete sie das dauerhafte Projekt, vier Mal pro Woche an der Grund- und Oberschule Sprachkurse für Geflüchtete anzubieten. Ebenso gab sie Schülerinnen und Schülern wertvolle Hilfestellungen im Alltag, etwa bei der Erstellung von Bewerbungsunterlagen oder dem Ausfüllen von Anträgen. Nicht zu vergessen sind auch ihr ehrenamtliches Engagement in der AG Radtouristik sowie im OC Caravan-Tourist Calau e.V. . Hier unterstützt Sie an der Seite ihres Ehemanns die Vorstandsarbeit, genannt sei hier etwa das überregional beliebte Spreewald-Caravantreffen in Calau.

Durch seine jahrzehntelange berufliche Arbeit als Förster hat sich Siegfried Berndt ein umfassendes Wissen über Natur und Umwelt unserer Region angeworben. Diese Kenntnisse an die kommenden Generationen weiter zu geben ist bis heute Hauptantrieb für das Engagement des Naturfreundes. Ob bei Vorträgen in Schulen, Vereinen oder Ausschüssen: Sein Wissen ist stets gefragt und er vermag es ohne Frage, Menschen für eine intakte Lebensgrundlage „Natur“ sowie die Notwendigkeit des Naturschutzes zu begeistern. Natürlich „garniert“ er dies auch immer liebevoll mit etwas „Jägerlatein“. Sein Wissen bringt er auch als aktives Mitglied im Naturschutzbund Calau e.V. ein. Als jahrzehntelanges Mitglied im Calauer Heimatverein ist er geschätzter Experte, insbesondere für die traditionelle Pflanzung vom „Baum des Jahres“, die er auch heute noch intensiv begleitet.

Für eine jahrelange und verlässliche Arbeit in der Suchthilfe unter dem Dach des Blauen Kreuzes in der Evangelischen Kirche e.V. steht der Name Reiner Schmidt. Im Jahr 1992 rief er, selbst einst von Sucht betroffen, die Calauer Selbsthilfegruppe ins Leben und leitete diese als Vorsitzender für ein Vierteljahrhundert. Über das lokale Engagement hinaus brachte er sich auch aktiv in den Bundesvorstand des Blauen Kreuzes ein. Seinem engagierten Wirken für diesen sozialen Dienst ist es zu verdanken, dass die Arbeit der Calauer zum bundesweiten Vorzeigemodell entwickelte und folgerichtig die Bundesdelegiertenkonferenz des Verbandes zwei Mal in Calau stattfand. Seine eigene Betroffenheit, seine Redegewandtheit und seine natürliche Ausstrahlung verleihen seinen Präventions-Vorträgen besondere Tiefe und hinterließen schon bei vielen Jugendlichen tiefen Eindruck.

Das Wohl seiner Heimatstadt Calau liegt Stephan Uhlig immer am Herzen. Entsprechend vielfältig fällt sein Engagement aus. So wirkte er jahrelang als Übungsleiter des Tischtennis-Nachwuchses der Abteilung Tischtennis des SV Calau und sorgte für viele Medaillen bei den „Mini Meisterschaften“. Als engagiertes Mitglied im Heimatverein brachte er sich stets ein, sein Rat war während seiner über zehnjährigen Tätigkeit als Ortschronist stets gefragt. Besonders hervorgetan hat er sich aber in der Rolle des Calauer Schusterjungen. Als sich Calau auf den Weg zur touristischen Entwicklung seiner  Reize machte, war es Stephan Uhlig, der dem Schusterjungen neues Leben einhauchte und bei zahlreichen Veranstaltungen für Aufmerksamkeit sorgte. Unbestritten eine Marketing-Meisterleistung, von der die Stadt auch heute noch zehren kann.

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Foto: Von links: Beate Matzke, Leiterin des Haupt- und Ordnungsamtes, Bürgermeister Werner Suchner, Reiner Schmidt, Heidrun Kretschmer, Siegfried Berndt und Michael Petras, Vorsitzender der Stadtverordnetenversammlung Calau. Foto: Matthias Nerenz

Wahlen am 26. Mai: Kein Ergebnis verpassen

(22.05.2019)

Wer die vorläufigen Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am kommenden Sonntag, den 26. Mai 2019 gern „live“ verfolgen möchte, hat dafür mehrere Möglichkeiten.

 

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Foto: Startseite des Wahlportals der Stadt Calau.

"Tag der Städtebauförderung" bot Einblicke in neue Kita

(16.05.2019)

Die neue Kita „Calauer Spielträume“ öffnete am 11. Mai anlässlich des bundesweiten „Tag der Städtebauförderung“ ihre Pforten. Besucher erfuhren hier aus erster Hand, wie der Neubau realisiert wurde. Gleichzeitig sorgten die Steppkes der Einrichtung mit einem kleinen Programm für Unterhaltung und Kurzweil.

Das ursprüngliche Gebäude wurde anno 1966 als Kindereinrichtung geplant und Mitte der 80er-Jahre durch einen Anbau erweitert. Nachdem mittlerweile das städtische Bauamt und die Stadtbibliothek im Objekt ein Domizil fanden, begannen die Arbeiten zum Komplettumbau im Frühjahr 2018. „Mit Abrissarbeiten wurde im April begonnen, danach folgten die verschiedensten Gewerke in enger Abfolge. Sehr aufwändig war zum Beispiel der Ausbau der vorhandenen Fußböden im Kita-Bereich, um eine Fußbodenheizung zu verlegen, die mit der neuen Gas/Geothermie-Heizungsanlage den energetischen Vorgaben entspricht“, informierte Bürgermeister Werner Suchner die interessierten Gäste beim Rundgang.

Nach den umfangreichen Arbeiten konnte der Kitabereich am 1. November für 23 Kinder übergeben werden. Der Hortbereich soll im August 2019 zum Beginn des neuen Schuljahres in Betrieb genommen werden und mit bis zu 60 Kindern den Hort in der Oberschule entlasten. Die Stadtbibliothek eröffnete am 4. März 2019 die neuen Räume. Derzeit laufen noch folgende Arbeiten:

 

Die noch offenen Leistungen, bis auf die Bepflanzung des Spielplatzes, sollen bis zum Sommer erledigt werden. Die Gesamtkosten für die Maßnahme beträgt rund 2,4 Millionen Euro, gefördert werden diese durch zwei Förderprogramme: 1,2 Millionen Bundes- und Landesmittel aus dem Programm „Stadtumbau Ost, Teilprogramm Aufwertung und Teilprogramm soziale Infrastruktur“. Für die Außenanlage des Hortes gibt es eine Förderzusage in Höhe von 56.510 Euro im Rahmen der „Kinderbetreuungsfinanzierung 2018-2019“ (Landesmittel). Für die Ausstattung von Kita und Hort sind ebenfalls Mittel zur Kinderbetreuungsfinanzierung beantragt, jedoch noch nicht bewilligt.

 

Hintergrund:

Die Stadt Calau hat seit 1991 im Rahmen der Städtebauförderung 8,9 Millionen Euro Bundes- und Landesmittel zur Finanzierung verschiedener Projekte erhalten. Diese Mittel wurden um den kommunalen Anteil ergänzt. So standen insgesamt seit 1991 in der Stadt 15,4 Millionen Städtebaufördermittel zur Verfügung, u.a. für folgende Projekte:

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Foto: Für ihr tolles Programm erhielten die Kinder der "Calauer Spielträume" von Bürgermeister Werner Suchner eine große Kiste mit Spielzeug. Foto: Stadt Calau

Calauer Oberschüler setzen auf Europa

(14.05.2019)

Vom 5. bis zum 7. April 2019 fand in der Gemeinde Gaszowice das Projekt „EUROPEAN UNION – ich bin dafür” statt. Am Projekt nahmen Vertreter aus Tschechien (Bruntal und Litultovice), der Slowakei (Krompachy) und aus Deutschland teil. Hierzu reiste eine Delegation der Grund- und Oberschule Calau ins Nachbarland.

Das Ziel des Treffens waren die Integration und Workshops zum Thema Euroskepsis. Der Spezialist, der die Workshops führte, ermutigte alle Teilnehmer zur Abstimmung an den kommenden Wahlen zum Europarlament. Es fand auch eine Debatte statt, in der die Teilnehmer eigene Meinung äußerten. Im Rahmen des Projektes schauten sich die Teilnehmer den Film „Kohlenstreitwagen” an, der von der Geschichte der Grube in der Region Gaszowice erzählt. Man organisierte auch einen Ausflug zum historischen Steinkohlenbergwerk Guido in Zabrze. Ein wichtiges Element des Besuchs war die Vorstellung der Gäste während des Ostermarkts. Die Gäste bereiteten eigene Stände mit Lokalprodukten vor und verteilten verschiedene Broschüren aus eigenen Städten. Alle Teilnehmer tauschten die ganze Zeit die Erfahrungen und Bemerkungen zum Projekt aus.  Das Projekt zeigt einmal mehr, dass Europa unser allgemeines Gut ist.

 

Text: Przemysław Ruczyński

[Mehr zum Projekt]

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Foto: Beim Ostermarkt in Gaszowice stellten die Schüler ihre Regionen vor. Foto: PR

Neue Ausstellung im Rathaus eröffnet: "Calau und anderswo"

(08.05.2019)

Die Kunst prägte viele Jahre im Leben von Dr. Frank Täubner. Am 2. Mai führte sie ihn sogar in wieder in seinen Heimatort, wo er einst Kindheit und Jugend verbrachte. Denn der 65-Jährige eröffnete im Calauer Rathaus eine Ausstellung unter dem Titel „Calau und anderswo“. In den durchweg farbenfrohen Malereien sind neben einigen Stillleben vor allem Landschaftsbilder zu sehen.

Der studierte Physiker begann Anfang der 70er-Jahre damit, sich selbst die Malerei beizubringen. Nach dem Wegzug nach Berlin wegen des begonnenen Studiums intensivierte sich sein künstlerisches Schaffen. Stilistisch gesehen haben es ihm vor allem Landschaften angetan, viele Stationen und Orte seines Lebens wurden so im Laufe der Jahre im Bild festgehalten, auch Sehnsuchtsorte seiner Heimatstadt Calau.

Ein Teil davon kann in der aktuellen Ausstellung betrachtet werden. Bürgermeister Werner Suchner betonte in seiner Eröffnungsrede: „Wir freuen uns sehr, dass sie in ihre Heimatstadt zurückgekehrt sind, den Ort ihrer Kindheit und Jugend, wo ihr künstlerisches Schaffen begann. Ihre Arbeiten drücken eigene Gedanken aus, regen aber auch den interessierten Betrachter zu eigenen Sichtweisen an.“ Umrahmt wurde die feierliche Vernissage im Trauzimmer des Rathauses durch die junge Calauer Musikerin Leonie Leistner, die mit ihren musikalischen Stücken auf der Geige die Gäste überzeugte.

 

Dr. Frank Täubner lebt heute in Derenburg / Harz, wo er einen Ölmalzirkel leitet und seit 2009 regelmäßig einwöchige Sommerlager zur künstlerischen Weiterentwicklung organisiert. Seine Personalausstellung im Rathaus der Stadt Calau ist bis Ende August zu den bekannten Öffnungszeiten zu sehen. Ausführliche Informationen über den Künstler unter  www.franksgalerie.de

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Foto: Von links: Künstler Dr. Frank Täubner, Musikerin Leonie Leistner und Calaus Bürgermeister Werner Suchner. Foto: Stadt Calau / Isabell Wiechmann

"Tag der Städtebauförderung" erlaubt Blick hinter Calauer Kita-Kulissen

(07.05.2019)

Unter dem Motto "Willkommen in den ´Calauer Spielträumen´" beteiligt sich die jüngste Kindertageseinrichtung der Stadt Calau in diesem Jahr am bundesweiten "Tag der Städtebauförderung 2019".

Interessierte Besucher haben am Samstag, dem 11. Mai, von 10 bis 12 Uhr die Möglichkeit, das Gebäude zu erkunden. Dabei erfahren sie aus erster Hand, wie die Städtebauförderung im Allgemeinen durch die Stadt Calau genutzt wird und wie diese im speziellen Fall des Kitaneubaus aussieht. Der Hortbereich sowie die Außenanlagen werden zu diesem Zeitpunkt noch nicht fertiggestellt sein. Für Unterhaltung sorgen die Kinder der Kita mit einem kleinen Programm.

HINWEIS: Interessierte Medien sind an diesem Tag zur Berichterstattung vor Ort herzlich eingeladen. Ansprechpartner vor Ort sind Frau Schenker vom Bauamt sowie Bürgermeister Werner Suchner.

 

Hintergrund:

Mit Inanspruchnahme von Mitteln aus dem Programm "Stadtumbau Ost" wird das ehemalige Verwaltungsgebäude (u.a. Bauamt der Stadt Calau) zu einer Kindertagesstätte (0-6 Jahre) und einem Hort umgebaut, einschließlich der Außenanlagen. Die bereits vorher im Objekt befindliche Bibliothek bleibt, mit baulichen Anpassungen, weiterhin im Gebäude erhalten. Als Gemeinschaftsinitiative des Bundesbauministeriums, der Länder, des Deutschen Städtetages und des Deutschen Städte- und Gemeindebundes feiert der Tag der Städtebauförderung am 11. Mai 2019 Jubiläum. Bereits zum fünften Mal findet er mit Veranstaltungen rund um die Städtebauförderung in ganz Deutschland.

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Foto: Der Neubau in der Straße der Jugend 24 beherbergt neben der neuen Kita „Calauer Spielträume“ (rechter Gebäudeteil) auch die Räume der Stadtbibliothek (links). Beim „Tag der Städtebauförderung“ am 11. Mai können Interessierte mehr über das Projekt Kitaneubau in Calau erfahren. Foto: Stadt Calau

Informationen zum Maibaumstellen 2019 in Calau

(29.04.2019)

Am 30. April wird ab ca. 8.30 Uhr der diesjährige Maibaum in der Stadt Calau auf dem Marktplatz aufgestellt. Dazu ist es notwendig, dass der Wochenmarkt in die Cottbuser Straße zieht. Neu an der Aktion ist, dass in diesem Jahr erstmals die Zeichen der Calauer Gewerke an der Maibaumkrone befestigt sein werden. Die Idee dazu kam vom Calauer Unternehmerstammtisch. So werden neben dem Wappen der Stadt Calau 19 weitere Zeichen angebracht. „Der Entwurf dieser Symbole stammt vom Unternehmen Topline aus Calau, die Befestigungsmöglichkeiten stellt uns das Metallbauunternehmen Augustin zur Verfügung“, informiert Gerd Kasprick vom Unternehmerstammtisch. Um das Maibaumstellen würdig zu begehen, sind alle Calauerinnen und Calauer ab 18.00 Uhr zu einem kleinen Maibaumfest eingeladen. Die gastronomische Versorgung ist ebenso vorhanden, wie eine musikalische Unterhaltung.

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Foto: Der Maibaum in Calau wird auch dieses Jahr wieder aufgestellt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Trödelmarkt für Jedermann ergänzt den Calauer Heimatmarkt

(25.04.2019)

Der mittlerweile traditionelle Calauer Heimatmarkt soll in diesem Jahr durch ein attraktives Begleitprogramm noch mehr Besucher aus Nah und Fern anlocken. Darauf verständigten sich Vertreter der WBC Calau, Mitglieder der IG „In Calau clever kaufen“, des Unternehmerstammtisches sowie Vertreter der Stadtverwaltung. „Am bewährten Konzept mit einheimischen Händlern, die regionale Produkte in der Innenstadt anbieten werden, ändern wir natürlich nichts. Dennoch erweitern wir das Programm, um den Besuchern einen größeren Mehrwert zu bieten“, informiert Marion Goyn, Geschäftsführerin der WBC. So soll es in diesem Jahr am Samstag, dem 15. Juni, neben dem bunten Markttreiben vor dem Rathaus einen „Trödelmarkt für Jedermann“ in der Cottbuser Straße geben. Die Teilnahme dabei ist kostenlos. Um eine möglichst große Vielfalt an Händlern zu erreichen, ist die Standgröße auf zwei Meter begrenzt. Marion Goyn: „Angeboten werden kann alles, was auf einen Trödelmarkt gehört. Egal ob Kindersachen, Spielzeug, Funde vom Dachboden oder einfach alles, was zum Wegwerfen zu schade ist.“ Anmeldungen für den Trödelmarkt sind ab sofort möglich unter Tel. 03541 / 8958-0. Unter dieser Rufnummer sind auch Händler aufgerufen, sich noch für den Heimatmarkt mit ihren regionalen Produkten anzumelden.

 

Der Calauer Heimatmarkt findet am Samstag, dem 15. Juni, von 8.30 bis 14.00 Uhr auf dem Marktplatz statt. In der gleichen Zeit soll auch der Trödelmarkt für Jedermann in der Cottbuser Straße einladen. Zudem haben an diesem Tag die Geschäfte der Calauer Innenstadt geöffnet. Eine Modenschau, eine Vernissage, die Verlosung von Händlergutscheinen sind geplant. Die Museen werden an diesem Tag ebenfalls geöffnet. Zum Abschluss besteht die Möglichkeit, kostenfrei  mit einer Kutsche in den Calauer Ortsteil Werchow zum diesjährigen Dorffest zu fahren.

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Foto: Bereits beim "Tag der Motoren" 2018 in Calau gab es einen Kinder- und Babysachentrödelmarkt in der Cottbuser Straße. Foto: Stadt Calau

Frühjahrssammlung der Caritas vom 27. April bis 6. Mai

(24.04.2019)

Vom 27. April bis 6. Mai führt der Caritasverband der Diözese Görlitz e.V. eine Straßen- und Haussammlung durch. Die Spendengelder werden für die Unterstützung von Betreuungsangeboten für Menschen mit eingeschränkter Alltagskompetenz und deren Angehörigen verwendet.

Die demografische Veränderung stellt uns vor neue Herausforderungen. Viele Menschen werden älter und Demenzerkrankungen und Altersverwirrtheit nehmen stetig zu.

Wer Menschen mit Demenz betreut, braucht Fantasie, Aufmerksamkeit, Einfühlungsvermögen und Geduld. Die Betreuung ist eine sehr anspruchsvolle Arbeit und oftmals eine 24-Stunden-Aufgabe, der auf Dauer niemand allein gewachsen ist.

Die Caritas bietet hier Möglichkeiten der Entlastung, von Betreuungsstunden in der Häuslichkeit oder in Betreuungsgruppen bis zu Gesprächsangeboten für pflegende Angehörige. Um den Betroffenen die Lebensfreude erhalten zu können, benötigt der Caritasverband finanzielle Unterstützung.

 

Gesammelt werden die Mittel durch ehrenamtliche Sammlerinnen und Sammler aus den katholischen Pfarrgemeinden. Sie können sich durch einen Sammelausweis ausweisen.

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Foto: Foto: Caritas

Ostergrüße der Stadt Calau

(19.04.2019)

Die Stadtverwaltung wünscht allen Calauerinnen und Calauern frohe Ostertage mit viel Gemeinsamkeit und Freude in den Familien, an den Osterfeuern und auf den Spuren der Osterhasen. Lassen Sie sich inspirieren, vom Frühling, von Ostern und vom fleißigen Tun so vieler Menschen in unserer Stadt.

 

Ostern


Vom Münster Trauerglocken klingen,
Vom Tal ein Jauchzen schallt herauf.
Zur Ruh sie dort dem Toten singen,
Die Lerchen jubeln: Wache auf!
Mit Erde sie ihn still bedecken,
Das Grün aus allen Gräbern bricht,
Die Ströme hell durchs Land sich strecken,
Der Wald ernst wie in Träumen spricht,
Und bei den Klängen, Jauchzen, Trauern,
Soweit ins Land man schauen mag,
Es ist ein tiefes Frühlingsschauern
Als wie ein Auferstehungstag.


Joseph von Eichendorff
(1788-1857)

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Foto: Foto: Stadt Calau

Waldbrandwarnstufe 5: Alle Osterfeuer in Calau abgesagt!

(18.04.2019)

Aufgrund der anhaltend trockenen Witterung (Waldbrandwarnstufe 5) hat die Stadt Calau als örtliche Ordnungsbehörde auf Hinweis des Kreisbrandmeisters und der Stadtwehrführung entschieden, alle erteilten Osterfeuergenehmigungen zu widerrufen. Das teilte am Donnerstagvormittag das Haupt- und Ordnungsamt der Stadt Calau mit. Demnach wäre das Abbrennen der Osterfeuer unter den gegenwärtigen Witterungsbedingungen mit unvertretbaren Risiken verbunden.
Es wird um Verständnis und unbedingte Beachtung im Dienste der öffentlichen Sicherheit gebeten. Die Feuer dürfen nachfolgend an einem anderen Termin abgebrannt werden. Die konkreten Terminfestlegungen/-abstimmungen erfolgen in Kürze.

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Radfahrer geben der Stadt Calau Noten

(17.04.2019)

Im Herbst 2018 hatte die Stadt Calau ihre Bürgerinnen und Bürger erstmals dazu aufgerufen, beim bundesweiten „Fahrradklima-Test“ mitzumachen. Dieser wird alle zwei Jahre vom Allgemeinen Deutschen Fahrradclub (ADFC) durchgeführt und ermittelt, wie fahrradfreundlich die Kommunen sind. Dabei bescheinigten 128 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus Calau der Stadt eine Gesamtnote von 3,5. Damit liegt die Stadt im Bundesvergleich über dem Schnitt (3,8) von Städten unter 20.000 Einwohnern, im Landesvergleich belegt Calau in dieser Kategorie den fünften Platz von 15 Kommunen.

Als positiv bewerteten die Teilnehmer der Umfrage, dass Radfahren in Calau generell Spaß mache, dass auf Radwegen die Falschparker kontrolliert werden und Jung und Alt gleichermaßen auf dem Rad unterwegs sind. Als negativ bewertet wurden, dass es kaum oder nur wenig Winterdienst auf den Radwegen gibt, dass in jüngster Zeit keine nennenswerte Förderung des Fahrradfahrens durchgeführt wurde und es nur ein geringes Angebot öffentlicher Leihfahrräder gibt.

Bürgermeister Werner Suchner bezeichnet die Ergebnisse vom „Fahrradklima-Test“ als wertvolles Instrument für die weitere Arbeit der Stadtverwaltung: „Die wirklich ausführlichen Zahlen geben uns eine gute Möglichkeit, zielgerichtet an Problemen zu arbeiten.“ Gleichzeitig dankte er allen 128 Teilnehmern der Umfrage. Dieser Wert sei mit Blick auf die Statistik der gesamten Umfrage besonders bemerkenswert. Der Bürgermeister: „Dass wir in der Städteabrechnung im Land bei den Teilnehmern in unserer Größenklasse sogar den zweiten Platz belegen, zeigt eindrucksvoll das Engagement vieler Calauerinnen und Calauer, sich für die Entwicklung in ihrer Stadt einzusetzen. Insofern danke ich jedem Einzelnen, der sich an dieser Umfrage beteiligt hat.“

 

Der nächste „Fahrradklima-Test“ findet im Jahr 2020 statt. An der Auflage 2018 haben dem ADFC zufolge vom 1. September bis 30. November 2018 insgesamt 683 Städte und Gemeinden in Deutschland teilgenommen. Die Ergebnisse im Einzelnen kann man unter www.fahrradklima-test.de nachlesen.

[Fahrradklima-Test 2018: Calauer Ergebnisübersicht]

Foto zur Meldung: Radfahrer geben der Stadt Calau Noten
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Grundsteinlegung für den Aussichtsturm Calauer Schweiz

(16.04.2019)

War es auch ein etwas längerer „Anlauf“, das Naturschutzgebiet Calauer Schweiz wird bald um eine stille Attraktion reicher sein: im kommenden Frühjahr werden wir einen neuen – eigentlich wiedererrichteten – Aussichtstum in der Calauer Schweiz seiner Bestimmung übergeben. Nun wartete aber erst einmal die traditionelle Grundsteinlegung auf ihr Gelingen.

 

Dazu waren am Freitag, den 12. April, Vertreterinnen und Vertreter der Gemeinde, der Fördermittelstellen, des Landkreises, der Stadt Calau, der Naturparkverwaltung und des Landesbetriebes Forst, des Klinkerwerks Buchwäldchen und der Baufirma sowie von Tourismusverband und OSZ Sedlitz durch das Amt Altdöbern geladen.

 

Das Gros der Gäste traf sich um 10 Uhr am Waldrand des Ortswanderweges nördlich der Weißager Ortslage, um gemeinsam zum Turmstandort zu wandern. Auf dem Weg stellten die Auszubildenden Kaufleute für Tourismus und Freizeit des Oberstufenzentrums in Sedlitz ihre Konzeption des Wanderweges „Luckaitztaler Ring“ anhand von Modellen den Beteiligten vor.

 

Am Turmstandort angekommen schritten die verantwortllichen Akteure - allen voran der Luckaitztaler Bürgermeister Herr Schneider - zur Tat und versenkten die Schatulle.

 

Die Stadt Calau beteiligt sich am Gemeinschaftsprojekt mit insgesamt 35.000 Euro. Künftig soll der Turm gemeinsam vom Amt Altdöbern und der Stadt Calau touristisch vermarktet werden.

 

Eine Bildergalerie zur Grundsteinlegung finden Sie unterhalb dieser Meldung!

 

Text: Amt Altdöbern, Herr Aehnelt, Wirtschaftsförderung/Tourismus

Foto zur Meldung: Grundsteinlegung für den Aussichtsturm Calauer Schweiz
Foto: Grundsteinlegung (von links): Altdöberns Amtdirektor Frank Neubert, der Luckaitztaler Bürgermeister Roland Schneider und der Calauer Bürgermeister Werner Suchner.

Calau ist 117. MAERKER-Kommune Brandenburgs

(15.04.2019)

Die Stadt Calau ist seit Montag, 15. April, die 117. Kommune im MAERKER-Netzwerk Brandenburgs. In diesem landesweiten Online-Portal haben Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, einfach und schnell Infrastrukturprobleme in ihrer Stadt zu melden, etwa gefährliche Schlaglöcher, illegale Mülldeponien oder defekte Straßenlaternen. Diese Hinweise können über die Homepage der Stadt Calau, die Maerker App oder unter www.maerker.brandenburg.de gemacht werden. Eine Ampel zeigt dabei den Bearbeitungsstand an. So haben die Calauer fortan die Möglichkeit, für ein Mehr an Sicherheit und Ordnung mitzuwirken und die Zufriedenheit in ihrer Stadt zu steigern.

 

Zum offiziellen Startschuss im Calauer Rathaus unterstrich Bürgermeister Werner Suchner vor regionalen Medienvertretern, dass der MAERKER künftig ein wichtiges Instrument für noch mehr Bürgerzufriedenheit in der Stadt sein soll: „Jeder hat hier auf kurzem Wege die Möglichkeit, schnell und unkompliziert Mängel an die Verwaltung zu melden. Für uns ist das eine echte Arbeitserleichterung, denn wir bekommen zielgerichtet Informationen darüber, wo etwas nicht korrekt ist und wir können effektiv reagieren.“ Er hoffe, so der Bürgermeister weiter, dass sich der MAERKER etabliert und Bürgerinnen und Bürger aber auch Gäste der Stadt das Portal rege nutzen, um diese noch attraktiver zu machen.

 

Neben der Möglichkeit, Meldungen über die Calauer MAERKER-Seite einzutragen, gibt es für alle „unterwegs“ auch die Möglichkeit, per App Hinweise an die Verwaltung zu geben. Diese ist kostenfrei im App-Store sowie bei Google-Play erhältlich. Auch auf der Startseite der Stadt Calau (www.calau.de) befindet sich ein grafisches Element, welches auf die MAERKER-Seite der Stadt führt.

[Info-Broschüre MAERKER]

Foto zur Meldung: Calau ist 117. MAERKER-Kommune Brandenburgs
Foto: Die Tinte ist mittlerweile getrocknet: Mit der Unterschrift von Bürgermeister Werner Suchner ist die Stadt Calau die 117. MAERKER-Kommune des Landes Brandenburg. Links im Bild: Dr. Ortwin Böckmann vom Kommunalen Anwendungszentrum (Kaz), welches die Kommunen im Land bei Einführung und Umsetzung des MAERKER betreut. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Gründonnerstag gibt es erneut "Kalauer statt Knöllchen"

(14.04.2019)

Pünktlich zum Start des Osterfestes gibt es in Calau wieder die beliebte und einzigartige Aktion "Kalauer statt Knöllchen". Am Gründonnerstag, dem 18. April, wird Politeur Jörg Suchomel wieder die beliebten Witze an alle Falschparker in der Innenstadt verteilen.

Seit 2001 führt die „Kerngesunde Kleinstadt mit Witz“ schon die Aktion „Kalauer statt Knöllchen“ durch und sie erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit: „Es gibt regelrecht Sammler, die teilweise weite Strecken auf sich nehmen und an diesem Tag absichtlich falsch parken“, erklärt Jörg Suchomel. Neben einem nett gemeinten Schreiben mit Witz, unterzeichnet von Bürgermeister Werner Suchner, gibt es für jeden Autofahrer eine „dufte“ Überraschung.

Also, vergessen Sie ruhig mal den Autofahreranstand und parken sie Parkverbot, ohne Parkscheibe oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung – belohnt werden Sie dafür nur in Calau, der "Kerngesunden Kleinstadt mit Witz".

Foto zur Meldung: Gründonnerstag gibt es erneut "Kalauer statt Knöllchen"
Foto: Erwischt: Politeur Jörg Suchomel verteilt täglich in Calau Knöllchen an Falschparker. Zwei Mal im Jahr gibt es allerdings „Kalauer statt Knöllchen“. Foto: Archiv / Stadt Calau

Altdöbern und Calau punkten bei Berliner Reisemesse

(11.04.2019)

Bei der 43. Auflage des Brandenburgischen Reisemarktes am 6. April rührten das Amt Altdöbern und die Stadt Calau gemeinsam die Werbetrommel für die Reiseregion. Vor allem die Radwander- und Wandertouren durch die „Calauer Schweiz“ waren beim Publikum stark nachgefragt. Unterstützt wurden die Vertreter beider Kommunen durch Günther Kalliske, der als „Calauer Schusterjunge“ und „Graues Männlein von den Freibergen“ die Aufmerksamkeit auf den Gemeinschaftsstand zog. Auch so manche Anekdote aus der Sagenwelt der Calauer Schweiz oder einige echte Kalauer wurden gern vermittelt. Kein Wunder, schließlich weckte der einmalige Calauer Witzerundweg großes Interesse bei den Hauptstädtern. Dazu trug auch der Heimatverein Calau e.V. bei, der wie in den Vorjahren extra für den Reisemarkt „Calauer Scherzkekse“ zur Verfügung stellte. Gebacken wurden die liebevoll verpackten Grüße aus der „Kerngesunden Kleinstadt mit Witz“ von der Bäckerei Rietze.

 

Die vielfältigen Veranstaltungshöhepunkte wie die Parksommerträume Altdöbern (10. und 11. August), der Calauer Heimatmarkt am 15. Juni und das Calauer Stadtfest am dritten Augustwochenende rundeten das Angebot ab und machten bei zahlreichen Messebesuchern Lust auf einen Besuch in der Calauer Schweiz, dem Ausflugsgebiet zwischen Altdöbern und Calau.

Foto zur Meldung: Altdöbern und Calau punkten bei Berliner Reisemesse
Foto: Mehr als 19.000 Besucher konnten am 6. April im Berliner Ostbahnhof begrüßt werden. Altdöbern und Calau präsentierten sich dabei mit einem Gemeinschaftsstand. Besuch erhielten Boris Aehnelt vom Amt Altdöbern (links) und Jan Hornhauer von der Stadt Calau (2. von links) auch von echten Hoheiten: Die Spremberger Spreenixe Nicole Pietkiewicz, der „Calauer Schusterjunge“ Günther Kalliske sowie „Jutta von Kittlitz“, alias Veronika Dubau. Foto: Marco Wentworth

Arbeiten an der Außenanlage der Kita „Kunterbunt“ beginnen

(05.04.2019)

Am 29. April 2019 starten die Arbeiten an der Außenanlage Kita „Kunterbunt“. Darüber informiert Mario Luther vom Bauamt der Stadt Calau. „Um die Einschränkungen so gering wie möglich zu halten und den Kindern auch während der Bauzeit Platz zum Toben und spielen zu lassen, werden wir die Arbeiten abschnittsweise durchführen.“ So werden die Arbeiten am bestehenden Areal über vier Bauabschnitte verteilt. Entstehen sollen neben neuen Spielplätzen mit Sandkästen und Geräten ein neues Wegesystem auf dem Grundstück, Gerätehäuser für die Kita und eine neue Entwässerung für die Fläche der Außenanlage. Auch der Baumbestand soll weitestgehend erhalten bleiben, damit die Steppkes hier später Schattenplätze vorfinden.

Im Zuge der Baumaßnahme für die Neugestaltung der Außenanlage kann es während der Bauzeit zu Einschränkungen bei den Parkplätzen im Abholbereich kommen. Entsprechende Hinweisschilder für Verkehrsteilnehmer werden dazu rechtzeitig montiert.

Foto zur Meldung: Arbeiten an der Außenanlage der Kita „Kunterbunt“ beginnen
Foto: Bereits im Oktober vergangenen Jahres war Brandenburgs Infrastrukturministerin Kathrin Schneider (SPD) in Calau, um sich in der "Kita Kunterbunt" die Pläne zum Umbau des Außengelädes erklären zu lassen - hier von Bauamtsleiterin Margitta Görs (rechts). Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calauer Schüler pflanzen „Baum des Jahres“ – und mehr

(04.04.2019)

26 Schüler der Klasse 7b der Calauer Grund- und Oberschule pflanzten am 29. März den „Baum des Jahres 2019“ im Stadtwald. „In diesem Jahr ist das die Flatter-Ulme, eine eher seltene Baumart in Deutschland. Das hat in erster Linie mit dem Verlust ihres Lebensraumes zu tun“, erläuterte der Calauer Revierförster Michael Freund. Demnach ist der Bestand des wasserbegleitenden Baums im Zuge von Flussbettbegradigungen oder austrocknen von Feuchtgebieten schrittweise zurückgegangen. Zur Pflanzung war auch Bürgermeister Werner Suchner in den Stadtwald gekommen. Dieser freute sich dann auch besonders darüber, dass die Schüler weitere Pflanzungen auf dem Areal unweit des Unternehmensstandortes von Caleg durchführten. Der Revierförster: „Diese Nachpflanzarbeiten sind notwendig geworden, weil der bisherige Bestand an Kiefern in diesem Bereich sein maximales Alter erreicht hat und der Endnutzung zugeführt worden ist. Jetzt werden auf den 1,3 Hektar am Standort erneut 11.000 Kiefern eingepflanzt, die jungen Leute helfen uns bei dieser Maßnahme“. Bürgermeister Werner Suchner bedankte sich für das Engagement der Oberschüler. „Ich finde es großartig, dass ihr hier mit anpackt und damit auch für Natur und Umwelt Engagement zeigt“, gab er ihnen mit auf den Weg.

Übrigens sind die Schüler von selbst auf die Idee gekommen, die Pflanzarbeiten der Oberförsterei Calau zu unterstützen. Das verdiente Geld für diesen Einsatz soll in die Klassenkasse fließen, damit die nächste Klassenfahrt finanziert werden kann.

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Foto: Gemeinsam mit ihren Mitschülern der Klasse 7b pflanzten Leni Kaps (re., 13) und John-Luca Förster (li., 12) den „Baum des Jahres 2019“. Auf dem Bild kaum zu erkennen ist die Flatter-Ulme, die beim Einpflanzen nicht mehr als ein zarter Zweig war. Doch im Laufe eines Lebens kann dieser Flachwurzler auf über 35 Meter Höhe anwachsen. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Teilbereich der Altnauer Straße voll gesperrt

(01.04.2019)

Aufgrund der Herstellung eines Schmutzwasserhausanschlusses wird die Altnauer Straße im Hausnummernbereich 88 bis 90 voraussichtlich im Zeitraum vom 08.04.2019 bis 12.04.2019 voll gesperrt sein. Darüber informiert das Haupt- und Ordnungsamt der Stadt Calau. Demnach wird für den genannten Zeitraum eine entsprechende Umleitung über die Ernst-Thälmann-Straße und die Mühlenstraße ausgeschildert sein. Alle Verkehrsteilnehmer werden um Verständnis und Beachtung der Beschilderung vor Ort gebeten. Bauausführende Firma ist das Unternehmen Tiefbau Lossagk aus Calau.

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Donnerstag: Keine Sprechzeit im Gewerbe- und Standesamt

(25.03.2019)

Aufgrund einer Mitarbeiterschulung bleibt das Gewerbe- und Standesamt der Stadt Calau am Donnerstag, dem 28. März, geschlossen. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

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Auf Anwandters Spuren: Chilenische Botschafterin besucht Calau

(22.03.2019)

Die Botschafterin der Republik Chile in Deutschland, ihre Exzellenz Frau Botschafterin Cecilia Mackenna Echaurren, besuchte am 21. März Calau. Mit dem ersten Arbeitsbesuch in der Stadt seit ihrem Amtsantritt im Juli 2018 setzte sie die Tradition ihrer Vorgänger fort. Sie erfuhr dabei viel Neues über eine Person, die sowohl in dem südamerikanischen Land als auch in Calau wirkte und damit beide seit  Jahren partnerschaftlich verbindet: Carl Anwandter.

 

Der berühmte Sohn der Stadt Calau ist auch in Chile eine bis heute geachtete und geschätzte Persönlichkeit. Davon konnte sich die Botschafterin bei einem Besuch der Anwandter-Ausstellung im Haus der Heimatgeschichte überzeugen. Die Calauer Ortschronistin Erika Förster führte sie und ihre Entourage durch die liebevoll gestaltete Ausstellung, die zahlreiche Facetten aus Anwandters Leben beleuchtet. „Natürlich kenne ich als Chilenin den Namen Anwandter. Dass er aber so vieles geleistet hat, sowohl hier in Deutschland als auch in Chile ist bemerkenswert“, betonte Cecilia Mackenna Echaurren. So gründete er in der Südchilenischen Stadt Valdivia die bis heute nach ihm benannte Deutsche Schule. Durch den Freundeskreis Calau-Valdivia e.V., der mittlerweile eine Arbeitsgruppe des Heimatvereins Calau e.V. ist, wurden in der Vergangenheit zahlreiche kulturelle und gesellschaftliche Begegnungen ermöglicht. Die Botschafterin: „Mit meinem ersten Besuch in Calau hoffe ich, dass wir weiter die historisch gewachsenen Beziehungen entwickeln und künftig gemeinsam mit den Freunden in Calau Projekte auf den Weg bringen.“ Weitere Stationen des Besuchs waren die Anwandter-Apotheke und das Carl-Anwandter-Haus der Grund- und Oberschule. Außerdem zeigte sich die Chilenische Botschafterin begeistert von der Idee des einmaligen Calauer Witzerundweges.

 

Zum Abschluss des Besuchs überreichte die Botschafterin ein Geschenk an die Stadt Calau. Auf zehn Foto-Leinwänden werden darin historische „Szenen aus dem Leben der Deutschen in Chile“ erzählt. Erste zehn Leinwände erhielt die Stadt bereits 2015. Nun wird überlegt, die gesamte Ausstellung der Calauer Bevölkerung zugänglich zu machen. Bürgermeister Werner Suchner betonte: „Carl Anwandter war ein fortschrittlich denkender Mensch und dient auch heute noch als Vorbild. Seine Auswanderung im Jahre 1850 nach Chile ist die Grundlage für die heutige Freundschaft. Wir setzen daher auch in Zukunft auf den Austausch und den Ausbau der guten Beziehungen.“

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Foto: Die chilenische Botschafterin Cecilia Mackenna Echaurren schrieb sich auch in das Gästebuch vom Haus der Heimatgeschichte ein – sehr zur Freude des Calauer Bürgermeisters Werner Suchner. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Kluge Ideen für RIK Lausitz noch bis 22. März gesucht

(14.03.2019)

Aufgrund des starken Interesses und des hohen Aufkommens an Nachfragen wird die Anmeldephase für das Projekt „RIK Lausitz“ bis zum 22.03.2019, 24:00 Uhr, verlängert. Darauf verweist aktuell die Wirtschaftsregion Lausitz. Mit dem Regionalen Investitionskonzept (RIK) können Projektideen für die Lausitz-Landkreise, darunter auch OSL, mit bis zu 200.000 Euro gefördert werden. Kernthemen dabei sind: Produktentwicklung/Geschäftsfelderweiterung, Mobilität und Verkehr, Bioenergie/Algenbiomasse und Seethermie sowie Berufsfrühorientierung. Nähere Informationen und Anmeldemöglichkeiten für regionale Akteure der Wirtschaft finden Sie in der PDF-Datei unter diesem Dokument oder direkt auf der Homepage der Wirtschaftsregion Lausitz GmbH.

[Weitere Informationen zur Verlängerung des RIK]

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Foto: Kluge Ideen für RIK Lausitz noch bis 22. März gesucht

Stadt Calau und Kreisfeuerwehrverband schmieden Kooperation

(13.03.2019)

Am 7. März unterzeichneten der Calauer Bürgermeister Werner Suchner und Sebastian Lehmann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e.V., eine Kooperationsvereinbarung. Darin wird die künftige Mitgliedschaft der Stadt im „Netzwerk Fit & Gesund im Einsatz“ geregelt.

„Wir haben uns mit der Schaffung des Netzwerkes vor vier Jahren auf die Fahnen geschrieben, Partner zu gewinnen, welche das Ehrenamt eines Feuerwehrmanns und natürlich auch einer Feuerwehrfrau schätzen, unterstützen und fördern. Konkret geht es dabei um die Gesundheit und Fitness von rund 3.500 Kameradinnen und Kameraden der Wehren im Landkreis“, erläutert Sebastian Lehmann.

Beim neuen Netzwerkpartner Stadt Calau haben die Aktiven der Wehren künftig die Möglichkeit, das Calauer Erlebnisbad gegen Vorlage des Feuerwehrausweises zu vergünstigten Konditionen zu nutzen. Außerdem wird bis zu fünf Jugendwehren pro Jahr einmal ermöglicht, das Bad mit bis zu 20 Personen kostenfrei zu nutzen. Werner Suchner betonte: „Die Kameradinnen und Kameraden der einzelnen Wehren leisten hervorragende Arbeit, vor allem wenn man auf das letzte Jahr mit seiner Vielzahl an Einsätzen blickt. Mit unserem Beitritt ins Netzwerk sagen wir einerseits ´Danke´ für die geleistete Arbeit und tragen zu Fitness und Entspannung bei. Denn wo kann man das besser, als in unserem schönen Erlebnisbad?“

Weitere Projektpartner sind beispielsweise die Spreewelten in Lübbenau, das Gesundheitsstudio „Alter Bahnhof“ in Großräschen oder das Calauer Fitness-Studio „Aktiv Gym XXL“. Neben einer Würdigung des Ehrenamtes verfolgt der Kreisfeuerwehrverband OSL e.V. mit der Initiative auch den Gedanken, den Dienst in der Feuerwehr noch attraktiver für mögliche Neumitglieder zu machen.

 

Nähere Informationen zum Projekt unter https://www.kfv-osl.de/verband/fit-und-gesund/

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Foto: Von links: Sebastian Lehmann, Vorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e.V., Bürgermeister Werner Suchner und Manfred Mrose, Ehrenvorsitzender des Kreisfeuerwehrverbandes. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Fünf Kommunen läuten Alarmglocke bei Ambrosia-Ausbreitung

(07.03.2019)

Die rasante Ausbreitung der hochallergenen Ambrosiapflanze hat fünf Lausitzer Kommunen eng zusammenrücken lassen. Die Pflanze, welche von Nordamerika nach Europa eingeschleppt wurde, trotzte den intensiven Bekämpfungsaktionen der Kommunen in den vergangenen Jahren. So steigt nicht nur die Zahl der Pflanzen sondern auch die Kosten für deren Beseitigung.

Kolkwitz, Calau, Vetschau, Forst und Drebkau hatten sich daher am 26. November 2018 zu einem Runden Tisch zusammengetan, um bei der Landesregierung Gehör zu finden. So sind sich die Kommunen darin einig, dass das Problem unterschätzt wird. "Ohne umgehendes Gegensteuern kommt es zu einer weiteren Verschleppung der Ambrosiapflanze", heißt es in einem gemeinsamen Positionspapier der fünf Kommunen.

Die fünf Bürgermeister prophezeien darin folgendes Szenario: Die Ambrosiabestände in Südbrandenburg dehnen sich weiter aus und die Beseitigung verschlingt Kosten in Millionenhöhe. Zudem nehmen Allergien und asthmatische Beschwerden zu und führen zu einer Kostenexplosion im Gesundheitssektor. In einem Zehnpunkteplan fordern die Kommunen unter anderem eine Rechtsgrundlage zur Melde- und Bekämpfungspflicht sowie eine Regelung der Zuständigkeiten. Zudem soll im Landeshaushalt ein fester Etat für die Ambrosiabekämpfung eingeführt und ein federführendes Ministerium bestimmt werden. Dieses soll sowohl die Ambrosiabekämpfung koordinieren als auch eine Handlungsstrategie erstellen.

"Die Umsetzung dieser Maßnahmen duldet keinen weiteren Aufschub", sind sich die fünf Partner einig.

Am 19. März um 14 Uhr wird das Positionspapier zur Ambrosiabekämpfung beim Ministerium für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft in Potsdam durch die Vertreter der fünf Kommunen persönlich übergeben. Ziel ist es, die Verbreitung der Ambrosia mittelfristig zu unterbinden und die Bestände langfristig zu dezimieren.

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Foto: Ambrosia-Pflanze: Ein Großteil der Menschen reagiert sensibel auf deren Pollen. Allergien können schwerwiegende gesundheitliche Schäden verursachen, die von einer Bindehautentzündung über Heuschnupfen, juckenden Ekzemen bishin zu Asthma-Anfällen reichen. Foto: Peter Becker

Stadtbibliothek Calau empfängt wieder Gäste

(04.03.2019)

Lesefreunde in Calau können aufatmen: Seit Montag, dem 4. März, hat die Stadtbibliothek nach umfangreichen Umbaumaßnahmen wieder geöffnet. Als erster Kunde betrat, pünktlich um 9 Uhr, der Calauer Norbert Blank die frisch sanierten Räumlichkeiten. Der 66-Jährige ist seit der zweiten Klasse Stammnutzer der Bibliothek und nutzte die Gelegenheit der Wiedereröffnung gleich dazu, seine Mitgliedschaft um ein weiteres Jahr zu verlängern. Natürlich hat er sich auch mit neuem Lesestoff ausgerüstet. „Ich lese vor allem wissenschaftliche Romane und Naturgeschichten. Ich finde es toll, dass ich nun endlich wieder regelmäßig Bücher leihen kann“, erklärte er beim Stöbern durch die neuen Regallandschaften der Stadtbibliothek. Als echter Überraschungsgast erwiesen sich die Steppkes der Außenstelle der „Kita Kunterbunt“. Sie sind unmittelbare Nachbarn der Bibliothek und gratulierten standesgemäß zur Wiedereröffnung. Bibo-Chefin Steffi Clemens entschloss sich als Dankeschön spontan zu einer Mini-Vorlesung aus dem Buch „Die kleine Raupe Nimmersatt“.

Leiterin Steffi Clemens: „Die Zeit des Umbaus war sicher nicht einfach. Nun sind wir froh, dass wir neu starten können und wieder für unsere Leser da sind. Für die Geduld in den letzten Monaten sagen wir von Herzen ´Danke´.“

Geöffnet ist die Stadtbibliothek Calau in der Straße der Jugend 24 am Montag und Donnerstag von 9 bis 12 Uhr und von 13 bis 18 Uhr. Am Dienstag und Freitag ist von 13 bis 16 Uhr geöffnet, mittwochs ist Ruhetag. Zu erreichen sind Steffi Clemens und ihr Team unter Tel. 03541 / 891-512, unter www.calau.de/bibliothek sowie auf Facebook und Instagram.

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Foto: Bibo-Chefin Steffi Clemens zeigt dem ersten Besucher, Norbert Blank, die neuen Räume. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Weiberfastnacht: CCC-Mädels auf Schlipsjagd

(28.02.2019)

Mit einem donnernden "CALAU ALAU" stürmten am Donnerstagvormittag die Mädels vom Calauer Carnevals Club e.V. das  Rathaus der Stadt. Bunt kostümiert und mit Schere bewaffnet, ging es an die Schlipse der Männer. Allen voran natürlich Bürgermeister Werner Suchner, der die Weiberfastnacht traditionell nutzte, um mit den Damen des CCC ins Gespräch zu kommen - natürlich bei einem erfrischenden Kaltgetränk. Nachdem dann auch die restlichen Schlipse im Rathaus "geerntet" wurden, ging es nach einem Erinnerungsfoto durch die Stadt. Getreu dem Motto "Schnipp, schnapp, Schlips ab" sollten noch einige weitere Schlipse folgen. Übrigens: Für "unbeschlipste" Männer hatten die Mädels natürlich einige Exemplare zum Abschneiden im Handgepäck - die opferte man gegen eine Spende für die CCC-Kasse natürlich äußerst gern...

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Foto: Gruppenfoto mit den CCC-Mädels im Dienstzimmer von Bürgermeister Werner Suchner. Dem wurde kurz zuvor seine Krawatte gekürzt... Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

PYUR gibt Startschuss für schnelles Internet in Calau

(22.02.2019)

Der im Frühjahr 2018 begonnene Bau eines Glasfasernetzes für schnelles Internet und eine umfassende TV-Versorgung in Calau ist abgeschlossen. Am Freitagvormittag nahm das Unternehmen PYUR das Netz offiziell in Betrieb. Für insgesamt rund 2.600 Haushalte von Wohn- und Baugesellschaft (WBC) und Wohnungsgenossenschaft "Stadt Calau" eG besteht fortan die Möglichkeit, über das Breitbandkabel zu telefonieren und das Internet mit einer Geschwindigkeit von bis zu 400 MBit/s zu nutzen.

Bei der feierlichen Inbetriebnahme des Netzes unterstrich Bürgermeister Werner Suchner die Bedeutung dieser Investition: "Aus Sicht der Stadt ist das heute ein bedeutender Augenblick, denn das Thema schnelles Internet bewegt viele Menschen. Durch den Ausbau von PYUR erreichen wir einen Großteil der Bewohner der Kernstadt, was perspektivisch auch den Wohnstandort attraktiver macht.“

Grundlage für die Errichtung des Netzes ist eine Vereinbarung, die mit den Calauer Wohnungsgesellschaften im November 2017 getroffen wurde. "Für viele unserer Mieter gehört eine leistungsfähige Internet-Anbindung zu den Ausstattungsmerkmalen, die sie von einer modernen Wohnung erwarten", erklärt Marion Goyn, Geschäftsführerin der Wohn- und Baugesellschaft Calau (WBC), die den Netzausbau initiiert hatte. "Wir freuen uns, dass der Ausbau innerhalb des gesetzten Zeitrahmens abgeschlossen wurde und für unsere Gebäude und Mieter nun langfristig eine Internet-Anbindung auf höchstem Niveau gesichert ist."

Das neue Netz setzt auf eine Glasfaserversorgung bis in die Gebäude hinein, verlegt wurden rund sieben Kilometer Kabel. Marion Goyn und PYUR Projektleiter Bernhard Pege danken den Mietern für das Verständnis für die Arbeiten in den einzelnen Wohnungen. Zum Ausbau gehörte auch die Erneuerung der Hausverteileranlagen in den Gebäuden.

Parallel dazu wurde an einem Laternenmast direkt am Calauer Info-Punkt ein erster WLAN-Hotspot eingerichtet, über den künftig Bürger und Gäste der Stadt 30 Minuten WLAN kostenfrei nutzen können. Je nachdem, wie weit dieser Hotspot von der Cottbuser Straße in Richtung Marktplatz sendet, sollen im Frühjahr zwei weitere Hotspots in der Innenstadt angebracht werden, um das vom Signal erreichte Gebiet in der Stadt zu erweitern

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Foto: Starteten das schnelle Internet in Calau (von links): Marcus Legler (WBC), Bürgermeister Werner Suchner, Projektbetreuer Jörg Gersdorf von DSC Consulting aus Berlin sowie Margit Mattke, Direktorin Vertrieb, Region Nordost, von PYUR. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Blutspende-Termin im Calauer Finanzamt

(21.02.2019)

Der DRK Blutspendedienst Nordost bietet am Montag, dem 25. Februar, eine weitere Möglichkeit zur Blutspende in Calau an. Möglich ist die Spende von 08.30 bis 12.00 Uhr in den Räumen des Finanzamtes Calau, Springteichallee 25.

 

Wer darf Blutspenden?
Blutspender müssen mindestens 18 Jahre alt und gesund sein. Bei der ersten Spende sollte ein Alter von 65 nicht überschritten werden. Bis zum 73. Geburtstag ist derzeit eine Blutspende möglich, vorausgesetzt, der Gesundheitszustand lässt dies zu.
Bei einer ärztlichen Voruntersuchung wird die Eignung zur Blutspende jeweils tagesaktuell auf dem Termin geprüft. Bis zu sechs Mal innerhalb eines Jahres dürfen gesunde Männer spenden, Frauen bis zu vier Mal innerhalb von 12 Monaten. Zwischen zwei Spenden liegen mindestens acht Wochen. Bitte zur Blutspende den Personalausweis mitbringen!

[DRK-Blutspendedienst Nordost]

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Foto: Grafik: DRK

Wanderweg vorübergehend gesperrt

(16.02.2019)

Wie das Bauamt der Stadt Calau mitteilt, wird ab Dienstag, dem 19. Februar, der Wanderweg "Zur Alten Tonbahn" in Calau für Passanten gesperrt. Grund sind Baumschnittarbeiten im genannten Bereich. Die Einschränkungen gelten voraussichtlich bis Ende der Woche. Bürgerinnen und Bürger werden um Verständnis gebeten.

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Foto: Foto: Pixabay

Maßnahmen zum Erhalt der "Napoleoneiche" starten

(15.02.2019)

Sieben Meter im Durchmesser, 18 Meter hoch: Die „Napoleoneiche“ in Calau glänzt wahrlich mit Modelmaßen. Doch dem Naturdenkmal und Wahrzeichen der Stadt geht es schlecht. Kein Wunder, ist die Stieleiche doch über 350 Jahre alt. Wie es aktuell um den Baum steht und wie er möglichst lange für die Zukunft erhalten werden kann, darüber informierten der Baumsachverständige Michael Stein und Ferry Richter von der Unteren Naturschutzbehörde am 12. Februar die Abgeordneten des Bau- und Finanzausschusses der Stadt Calau.

„Der Baum ist geschädigt und es besteht hohe Bruchgefahr“, heißt es im Zustandsgutachten, welches die Stadt Calau und die Untere Naturschutzbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz bei Steins Unternehmen, der GSP Grundstücks Service und Pflege GmbH in Lübbenau, in Auftrag gegeben hat. So habe die markante Eiche, die bereits 1958 als Naturdenkmal eingestuft wurde, im Laufe der Jahrzehnte zahlreiche Schädigungen erlitten. So kam es im Sommer 1990 in Folge eines Blitzeinschlages zu einer enormen Schädigung im Mittelstamm. Altersbedingt treten zudem Pilzinfektionen und Braunfäule auf, die unter anderem die Stabilität des Baumes gefährden und den Holzabbau voranschreiten lassen. Michael Stein: „Im Ergebnis der umfangreichen Untersuchung muss festgestellt werden, dass jahrzehntelanger Holzabbau zu einem sehr kritischen Verhältnis zwischen den noch tragfähigen Restwandstärken des Holzkörpers und der damit zu tragenden Gesamtlast geführt hat. Es besteht Bruchgefahr.“

Um das beliebte Calauer Naturdenkmal möglichst lange zu erhalten, einigten sich die anwesenden Ausschussmitglieder schließlich auf eine von zwei Varianten, die Stein zum weiteren Verfahren vorschlug. Dazu erläutert Margitta Görs, Bauamtsleiterin der Stadt Calau: „Die Abgeordneten folgten der Empfehlung der Fachbehörde und des Gutachters. Danach wird die Eiche zu einem Torso bis auf

etwa acht Meter Höhe zurück geschnitten. Damit ist die Verkehrssicherheit gewährleistet.“ Zudem habe das Gutachten von GSP ergeben, dass die Eiche damit noch eine maximale Lebensdauer von etwa zehn Jahren hat. „Während dieser Zeit werden Sämlinge gezogen, wovon der stärkste nach Absterben des Baumes für Ersatz sagen soll“, erklärt die Bauamtsleiterin.  

Die Schnittmaßnahmen sollen in der ersten Hälfte des Monats März erfolgen. Die Kosten hierfür betragen rund 2.000 Euro und werden von der Stadtverwaltung und der Unteren Naturschutzbehörde des Landkreises geteilt.

 

Hintergrund

Ein Wahrzeichen von Calau ist die Napoleon-Eiche, eine Stieleiche mit einer Höhe von etwa 18 Metern. Ihr Stammumfang liegt bei mehr als 7 Metern und ihr Alter wird von Fachleuten auf mehr als 350 Jahre geschätzt. Sie gehört zu den 174 Naturdenkmälern des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Die Bezeichnung der Eiche geht auf die Durchreise Napoleons am 21. Juli 1813 zurück, der auf dem Weg nach Bautzen in Calau seine Pferde wechselte und im Schatten der Eiche gerastet haben soll.

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Foto: Die „Napoleoneiche“ in Calau wurde vor rund 350 Jahren gepflanzt und ist als Naturdenkmal ein beliebtes Fotomotiv der Stadt. Foto: Michael Stein

Elternabend zur Gewaltprävention

(14.02.2019)

Die Schulleitung und die Elternsprecherin der Grund- und Oberschule Calau laden interessierte Eltern zu einem schulischen Elternabend zum Thema „Gewaltprävention“ ein. Darüber informiert die Elternsprecherin der Schule, Melanie Gierach. Stattfinden wird dieser am Donnerstag, dem 21. März, ab 18.30 Uhr im Musikraum des Carl-Anwandter-Hauses.

„Mit der Veranstaltung soll einerseits die Aussage getroffen werden, dass Gewalt prinzipiell keine Lösung bietet. Konkrete Hinweise soll es dabei geben, wie Gewalt dennoch entsteht und wie man im Elternhaus darauf Einfluss nimmt“, informiert die Elternsprecherin. Als Gast der Veranstaltung wird Dr. Thomas Winkler, Facharzt der Psychiatrischen Institutsambulanz in Finsterwalde erwartet. In seinem Vortrag bekommen die Eltern konkrete Hinweise, wie sie aktiv Gewalt vorbeugen können. Das betrifft einerseits Gewalt im alltäglichen Umgang miteinander, bei der Bewältigung von Konflikten sowie in der Sprache.

 

Zur Planung der Raumkapazität werden interessierte Eltern um Voranmeldung bis 15. März gebeten. Möglich ist dies per E-Mail an melanie.gierach@t-online.de oder direkt im Sekretariat des Carl-Anwandter-Hauses bzw. des Robert-Schlesier-Hauses.

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Foto: Gewalt ist keine Lösung. Foto: wattblicker / Pixabay

Bibliotheks-Eröffnung verzögert sich

(31.01.2019)

Die Eröffnung der Calauer Stadtbibliothek verzögert sich. Das ursprüngliche Ziel, der 4. Februar 2019, war nicht zu halten. Neuer Termin ist der 4. März 2019. Darüber informierte der Calauer Bürgermeister Werner Suchner am Mittwochabend im Rahmen der Sitzung der Stadtverordnetenversammlung. Zu den Gründen erklärte er: „Die Sanierungsarbeiten in der Bibliothek im Erdgeschoss werden in dieser Woche abgeschlossen. Allerdings benötigt der Einbau der IT-Technik für das gesamte Haus noch einige Zeit, da diese sehr umfangreich ist und der benötigte Anschluss der Telekom erst ab Donnerstag dieser Woche zur Verfügung steht. Weiterhin sind noch diverse Reinigungs- und Einrichtungsarbeiten sowie kleinteilige Nacharbeiten in den veränderten Nutzungsbereichen notwendig.“ Die Bibliotheksnutzer bittet das Stadtoberhaupt um Verständnis für den Aufschub. Suchner: „Im Interesse der Kunden ist es der Stadt wichtig, die Bibliothek voll funktionsfähig und ohne eventuelle Störungen des laufenden Betriebes durch notwendige Restarbeiten zu eröffnen.“

 

Von der Schließzeit nicht betroffen und somit jederzeit verfügbar ist die Möglichkeit der Onleihe in der Bibliothek. Informationen und Anmeldemöglichkeiten unter www.calau.de/bibliothek Telefonisch erreichen Sie bei Nachfragen das Team um Bibliotheks-Leiterin Steffi Clemens unter der 0176 / 59 65 02 28.

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Foto: Viele Regale sind schon eingeräumt. Allerdings sind noch Restarbeiten notwendig, so dass am die Bibliothek erst am 4. März eröffnet. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Stadtfest 2019: Ihre Meinung ist gefragt!

(25.01.2019)

Noch ist es über ein halbes Jahr hin, bis in Calau wieder das alljährliche Stadtfest gefeiert wird. Doch bereits jetzt laufen hinter den Kulissen die umfangreichen Vorbereitungsarbeiten. In diesem Zusammenhang soll dieses Jahr auch den Bürgerinnen und Bürgern die Möglichkeit gegeben werden, sich mit ihren Ideen an die Organisatoren zu werden. Konkrete Fragestellungen könnten sein:

 

 

Und natürlich können Sie sich auch ganz persönlich in das Programm einbringen, sei es mit Ihrem Verein, Ihrem Unternehmen oder als Privatperson. Ihre Meinungen und Vorschläge richten Sie bitte per E-Mail an pressestelle@calau.de . Auch auf der Facebook-Seite "Back to Calau" können Sie Ihre Meinung mitteilen!

 

Vielen Dank!

 

 

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Foto: "Lichtblick" waren die Stargäste beim Stadtfest 2018. Foto: Matthias Nerenz

Wahlhelfer gesucht!

(24.01.2019)

Am Sonntag, dem 26. Mai 2019 finden die Europawahl und die landesweiten Kommunalwahlen statt.

 

Für den reibungslosen Ablauf während der Wahl und anschließender Auszählung der Stimmen benötigen wir Ihre Unterstützung in einem unserer 15 Wahllokale:

 

 

Mitglieder der Wahlvorstände erhalten für ihre Tätigkeit am Wahlsonntag ein Erfrischungsgeld in Höhe von 35 € bzw. 25 €.

Interessierte melden sich bitte bis 31.03.19 bei der Stadt Calau unter der Telefon-Nr.: 03541/ 891 161 bzw. 03541/ 891 162 oder per Mail an wahl@calau.de

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Foto: Grafik: jette55 / pixabay

Gästeführer gesucht: Zeigen Sie IHR Calau!

(22.01.2019)

Sie haben ein Herz für Ihre Heimatstadt Calau? Sie wissen einiges zu berichten aus der „guten alten Zeit“ und scheuen sich nicht davor, dies auch Touristen unserer Stadt zu berichten? Wunderbar, dann sind Sie genau richtig. Denn gemeinsam mit dem Calauer Info-Punkt sucht die Stadtverwaltung Calau wieder engagierte Bürgerinnen und Bürger, die sich als Gästeführer betätigen möchten. Diese sollen als zusätzliche Unterstützung für die amtierende Stadtführerin Waltraud Fellenberg eingesetzt werden, denn die Nachfrage nach geführten Touren durch die Stadt ist besonders im Frühjahr und Sommer hoch. „Egal, ob auf dem einmaligen Witzerundweg, in der mobilen Welt des Ostens oder auf einer der beiden Sagentouren: Es gibt sicher jede Menge Calauer, die gern über ihre Heimat berichten“, betont Bürgermeister Werner Suchner. Alle Interessenten werden natürlich vorab ins neue Aufgabenfeld eingearbeitet. Unterstützt wird die Stadt Calau dabei vom Heimatverein, dem Oldtimermuseum und dem Team des Info-Punktes

 

Ist jetzt Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen, Fragen oder Anmeldungen richten Sie am besten direkt an die Stadt Calau, Tel. 03541 / 891-112 oder per Mail: tourismus@calau.de

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Foto: Kirche und Marktplatz von Calau sind beliebt bei Touristen. Um diese künftig fachkundig durch die Stadt zu führen, werden aktuell Gästeführer gesucht. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Einweihung des Gemeindehauses/Feuerwehrstützpunktes Saßleben am Freitag

(15.01.2019)

Im Frühjahr 2018 wurde mit den Arbeiten des neuen Gebäudes für die Ortsfeuerwehr und die Gemeinde am Gutshof in Saßleben begonnen. Anfang Juni 2018 wurde das Richtfest gefeiert. Mittlerweile ist das Gebäude fertig gestellt und soll seiner neuen Nutzung übergeben werden. Dazu wird es am kommenden Freitag, dem 18. Januar, ab 13 Uhr eine Einweihungsfeier am Standort geben. Neben Bürgermeister Werner Suchner nehmen an der Veranstaltung u.a. teil:

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Foto: Am Freitag wird der Feuerwehrstützpunkt / Gemeindehaus in Saßleben seiner Bestimmung übergeben. Foto: Stadt Calau

Bildergalerie: Rundgang durch die künftige Stadtbibliothek

(10.01.2019)

Viele Lesefreunde in Calau und Umgebung warten schon mit Spannung auf die Wiedereröffnung der Stadtbibliothek. Lange wird es nicht mehr dauern, das zumindest verspricht Leiterin Steffi Clemens bei einem Rundgang durch den künftigen neuen Lesetempel unserer Stadt: „Voraussichtlich am 4. Februar sind wir wieder für unsere Nutzer erreichbar.“ Bis dahin gebe es aber noch einiges zu tun. Neben Restarbeiten der Fußbodenleger muss das Team um die Bibo-Chefin noch reichlich Regale einräumen, auch ein neuer Tresen im Empfangsbereich und die notwendige Technik müssen noch installiert werden. Dennoch gibt sie sich zuversichtlich: „Wir haben schon eine Menge geschafft und ich bin optimistisch, dass wir zum geplanten Termin eröffnen können. An dieser Stelle schon einmal herzlichen Dank an alle Bibliotheksnutzer für ihre Geduld in den letzten Monaten.“ Seit Juli vergangenen Jahres laufen im Gebäude Straße der Jugend 24 Bauarbeiten. Neben der neuen Kita „Calauer Spielträume“, die im November eröffnet wurde, soll hier künftig neben den sanierten Räumen der Stadtbibliothek auch ein Hort untergebracht werden. Das Bauamt der Stadt Calau, welches vorher hier „Nachbar“ der Bibliothek war, zog ins Gebäude Parkstraße 4-7.

 

Einen ersten Eindruck von den künftigen Räumen der Calauer Stadtbibliothek bekommen Sie unterhalb dieses Textes!

 

Zahlen & Fakten: Stadtbibliothek Calau

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Foto: Bibo-Chefin Steffi Clemens und ihr Team haben noch einiges zu tun, bevor voraussichtlich am 4. Februar die Wiedereröffnung stattfindet. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Calau schickt den „Rückkehr-Express“ auf die Straßen der Republik

(09.01.2019)

Ein LKW des Transportunternehmens Galle aus Calau wirbt künftig für die „Calauer Rückrufaktion“. „Wir haben überlegt, wie wir möglichst viele Leute in einem großen Gebiet mit unserer Aussage erreichen können. Da kam die Idee, die von uns einst ins Leben gerufene Rückrufaktion sprichwörtlich auf die Straße zu bringen“, erläutert WBC-Geschäftsführerin Marion Goyn.

Gesagt, getan: Gemeinsam mit Gerd Kasprick und David Hänschen vom Unternehmerstammtisch wurde die Idee entwickelt und schließlich von Topline-Werbung auf den LKW-Hänger gedruckt. Finanziert wurde die Aktion durch die Stadtverwaltung Calau. Wer künftig hinter ihm herfährt (oder im Stau steht…), bekommt das farbenfrohe Motiv mit der Calauer Rückruf-Botschaft zu sehen.

Michael Galle, Chef des gleichnamigen Unternehmens, fährt künftig mit dem „Rückkehr-Express“  über Straßen und Autobahnen der Republik und wirbt so für den Wohn-, Arbeits- und Lebensort Calau. Dass er die Werbefläche kostenfrei für die Aktion zur Verfügung stellt, ist für den Unternehmer Ehrensache.

In Zukunft soll die Rückkehraktion, die bereits mit Postkarten und Flyern gelebt wird, auch das soziale Netz erobern. David Hänschen vom Unternehmerstammtisch: „Wir haben auf dem LKW die neue Facebook-Seite ´Back to Calau´ notiert, auf der wir künftig alle Rückkehrwilligen, aber auch deren Familien und alle anderen Calauer, informieren wollen. Dabei arbeiten wir weiter im Netzwerk aus Unternehmerstammtisch, WBC und Stadtverwaltung eng zusammen. Denn wir alle haben das gleiche Ziel: Die Rückrufaktion möglichst erfolgreich für unsere Stadt zu gestalten.“

 

Übrigens: Auch im Jahr 2019 finden die Rückkehrtage statt, wieder mit den Partnern Agentur für Arbeit und Zukunft Lausitz. Die Termine sind der 18. August (Stadtfest) sowie der 27. Dezember.

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Foto: Gemeinsam für die Calauer Rückrufaktion (von links): Michael Galle, David Hänschen, Marion Goyn, Bürgermeister Werner Suchner und Gerd Kasprick. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Neue Stellenangebote der Stadt Calau

(04.01.2019)

Die Stadt Calau hat aktuell folgende Stellen zu besetzen:

 

Weitere Informationen sowie ausführliche Stellenbeschreibungen und Informationen zu Bewerbungsmodalitäten finden Sie HIER

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Neujahrsgrüße der Stadt Calau

(31.12.2018)

Die Stadtverwaltung wünscht allen Calauerinnen und Calauern einen guten Start ins neue Jahr. Möge dieses für Sie Gesundheit, Optimismus und Schaffenskraft bereithalten und werde 2019 für uns alle ein Jahr des Friedens und des respektvollen Miteinanders.

 

Zu Neujahr

Will das Glück nach seinem Sinn
Dir was Gutes schenken,
Sage Dank und nimm es hin
Ohne viel Bedenken.

Jede Gabe sei begrüßt,
Doch vor allen Dingen:
Das, worum du dich bemühst,
Möge dir gelingen.

 

Wilhelm Busch (1832 - 1908), deutscher Zeichner, Maler und Schriftsteller

 

Foto zur Meldung: Neujahrsgrüße der Stadt Calau
Foto: Foto: Gellinger/Pixabay

Weihnachtsgrüße der Stadt Calau

(24.12.2018)

Die Stadtverwaltung wünscht allen Calauerinnen und Calauern ein besinnliches, fröhliches und friedliches Weihnachtsfest. Freuen Sie sich an geschmückten Tannebäumen und an manch einer Überraschung. Und haben Sie Zeit für Ihre Familien, für Kinder, Enkel und die älteren Mitmenschen.

 

Weihnachten
 

Mir ist das Herz so froh erschrocken,
das ist die liebe Weihnachtszeit!
Ich höre fern her Kirchenglocken
mich lieblich heimatlich verlocken
in märchenstille Herrlichkeit.

Ein frommer Zauber hält mich wieder,
anbetend, staunend muß ich stehn;
es sinkt auf meine Augenlider
ein goldner Kindertraum hernieder,
ich fühl's, ein Wunder ist geschehn.

 

Theodor Storm (1817 - 1888), Hans Theodor Woldsen Storm, deutscher Jurist, Dichter und Novellist

 

Foto zur Meldung: Weihnachtsgrüße der Stadt Calau
Foto: .

Schließzeiten der Stadt Calau zum Ende des Jahres

(18.12.2018)

Aufgrund der bevorstehenden Feiertage rund um Weihnachten und den Jahreswechsel teilt die Stadtverwaltung Calau mit, dass der letzte reguläre Tag für Bürgersprechstunden Donnerstag, der 20. Dezember, ist. Eine Ausnahme bilden das Standesamt sowie das Einwohnermeldeamt. Diese bieten am Donnerstag, dem 27. Dezember, von 09.00 bis 15.00 Uhr Sprechzeiten im Rathaus an. Die Kolleginnen erreichen Sie unter Tel. 03541 / 891-161 bzw. 891-162.

Nächster regulärer Sprechtag der Stadtverwaltung ist am Donnerstag, dem 03. Januar 2019, zu den bekannten Zeiten. Weitere Informationen unter Tel. 03541 / 891-0.

 

Foto zur Meldung: Schließzeiten der Stadt Calau zum Ende des Jahres
Foto: Schließzeiten der Stadt Calau zum Ende des Jahres

Über 100 "Kalauer statt Knöllchen" verteilt

(14.12.2018)

Am 6. Dezember verteilte der Calauer Politeur Jörg Suchomel wieder "Kalauer statt Knöllchen" in der Innenstadt. Davon konnte er mehr als 100 unters autofahrende Volk bringen. Klarer Beleg dafür, dass die seit 2001 in Calau durchgeführte Aktion echtes Hitpotenzial hat. „Es gibt regelrecht Sammler, die teilweise weite Strecken auf sich nehmen und an diesem Tag absichtlich falsch parken“, erklärt Jörg Suchomel. Neben einem echten Kalauer und einem augenzwinkernden Anschreiben von Bürgermeister Werner Suchner verteilte der Politeur in diesem Jahr erstmals echte Calauer Duftbäume fürs Auto. Wer dieses Jahr keinen abbekommen hat oder noch einen möchte, der sollte sich den 18. April 2019 vormerken. An diesem Gründonnerstag verteilt der Calauer Politeur wieder "Kalauer statt Knöllchen"...

 

 

Foto zur Meldung: Über 100 "Kalauer statt Knöllchen" verteilt
Foto: Am Nikolaustag verteilte der Calauer Politeur Jörg Suchomel (links) wieder "Kalauer statt Knöllchen". Foto: Stadt Calau

Bilder vom Calauer Weihnachtsmarkt online

(13.12.2018)

Regenmengen zwischen 7 und 14 Litern je Quadratmeter und zeitweise Sturmböen: So zeigte sich das Wetter am zweiten Adventwoochenende, dem Weihnachtsmarkt-Wochenende in Calau. Da bleibt man doch lieber in die mollige Decke eingekuschelt auf der heimischen Couch…

 

Nicht so die Calauer und erst recht nicht unsere Mitwirkenden des weihnachtlichen Treibens auf dem Marktplatz. Und so möchten wir die Gelegenheit nutzen und uns recht herzlich bedanken für alle Ideen, Programmeinlagen, das Zeigen handwerklicher Kunst, für die kulinarischen Genüsse. Rundum für das Mitwirken und die aufgebrachte Freizeit, die unseren Weihnachtsmarkt wieder zum Besuchermagnet haben werden lassen, u.a. durch:

 

Besonderen Dank auch an die Stadt Calau und deren Unterstützung, sowie an alle Mitwirkenden, die hier nicht namentlich erwähnt wurden.

Wir wünschen ein gesundes, neues Jahr 2019!

 

Ihr Torsten Teichert & sein Team

 

Hinweis:

Eine Bildergalerie des Weihnachtsmarktes finden Sie unterhalb dieses Textes!

 

Foto zur Meldung: Bilder vom Calauer Weihnachtsmarkt online
Foto: Impressionen vom Calauer Weihnachtsmarkt 2018. Foto: Jan Hornhauer

Das Haupt- und Ordnungsamt informiert: Sirenentest in Saßleben

(10.12.2018)

Am Vormittag des heutigen Montages wird die Sirenenanlage am neuen Feuerwehrdepot in Saßleben installiert. Damit einhergehend sind zur Funktionalitätsprüfung in terminlicher Abstimmung mit der Leitstelle Lausitz mehrere Probealarme notwendig.  Die Sirenenprobeläufe werden voraussichtlich im Zeitfenster zwischen 13.00 – 20.00 Uhr stattfinden. Alle Bürger werden um Kenntnisnahme und Verständnis gebeten.

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Foto: Das Haupt- und Ordnungsamt informiert: Sirenentest in Saßleben.

Neuer Fahrstuhl am Calauer Ärztehaus in Betrieb genommen

(04.12.2018)

Am Montag konnten die ersten Besucher des Calauer Ärztehauses den neu installierten Aufzug nutzen. Damit sind die Einrichtungen des Hauses künftig auch barrierefrei zu erreichen. Bürgermeister Werner Suchner betont: „Damit geht ein Wunsch vieler  Patienten in Erfüllung. Die Eigentümer der Praxen haben diese Verbesserung aus eigener Kraft und mit Hilfe von Fördermitteln finanziert.“

Rund 180.000 Euro betrugen die Baukosten, etwa 80.000 Euro dafür kamen aus dem LEADER-Programm. Zu den Investoren zählen Dr. Torsten Braunsdorf (Chirurg), die beiden Fachärzte für Allgemeinmedizin Dr. Mario Karwath und Dr. Götz Ulrich Meißner sowie das Gesundheitszentrum Calau, ein Tochterunternehmen des in Senftenberg ansässigen Klinikums Niederlausitz.

 

Hinweis für Patienten: Der neue Aufzug ist seit dem 3. Dezember am Montag, Dienstag und Donnerstag jeweils von 7 bis 18 Uhr nutzbar. Mittwoch und Freitag kann er von 7 bis 13 Uhr genutzt werden. Zu anderen Zeiten ist er außer Betrieb.

Foto zur Meldung: Neuer Fahrstuhl am Calauer Ärztehaus in Betrieb genommen
Foto: Für gehbehinderte Patienten des Ärztehauses stellt der neue Fahrstuhl eine enorme Erleichterung dar. Foto: Stadt Calau

Junger Zinnitzer Fotograf zeigt seine Arbeiten im Rathaus

(30.11.2018)

Seit dem 29. November ist im Rathaus der Stadt Calau eine neue Ausstellung zu sehen. Unter dem Titel „Meine kreative Fotografie“ präsentiert der 16-jährige Max Schneider einen Einblick in seine Arbeit. Die begann vor vier Jahren. „Da habe ich eine einfache Digitalkamera geschenkt bekommen“, berichtet der 16-Jährige. Schnell war die Begeisterung für die digitale Fotografie geweckt und einige Zeit später stieg er dann auf eine digitale Spiegelreflexkamera um. Diese erweiterte noch einmal seine Möglichkeiten, vor allem im kreativen Bereich. Das fand auch der Bürgermeister der Stadt Calau, Werner Suchner, der die Ausstellung eröffnete. „Dank digitalen Kameras und Smartphones sind ja Fotos heute alltäglich und treten manchmal sogar inflationär auf. Doch bewusst gemacht und dabei gewillt, etwas auszudrücken, kann aus Fotos echte Kunst werden. Genau das beweist Max mit seiner Ausstellung“, betonte der Bürgermeister zur Eröffnung der Ausstellung.

Bei dieser sorgte ein weiterer junger Calauer für den musikalischen Wohlklang. Der zwölfjährige Phil Dunger spielt erst seit einem halben Jahr Saxophon und konnte dennoch die rund 30 Gäste des Abends mit seinen Klängen überzeugen und erntete verdienten Applaus.

Beim anschließenden Betrachten der Fotografien im Treppenhaus des Rathauses kamen die Besucher untereinander sowie mit Künstler Max Schneider ins Gespräch. Dabei verriet der Zinnitzer, der aktuell in Lübben eine Lehre zum Steuerfachangestellten absolviert: „Neben Natur- und Landschaftsaufnahmen sowie Porträts haben es mir aktuell vor allem  Lichtmalereien angetan.“ Dass er die ohne jegliche Bildbearbeitung präsentiert, dürfte ihm zumindest bei erfahrenen (Hobby)Fotografen erstaunte Blicke sichern. Oder wie ein recht erfahrener Fotofreund an diesem Abend bemerkte: „Von Max können wir sogar noch was lernen…“

Zu sehen sind die Fotografien von Max Schneider noch bis Frühjahr 2019 zu den bekannten Öffnungszeiten des Calauer Rathauses.

 

Eine Bildergalerie von der  Vernissage finden Sie unter diesem Text!

Foto zur Meldung: Junger Zinnitzer Fotograf zeigt seine Arbeiten im Rathaus
Foto: Fotograf Max Schneider aus Zinnitz. Foto: Jan Hornhauer

Wer richtig parkt ist selber schuld: "Kalauer statt Knöllchen" am 6. Dezember

(29.11.2018)

Wer braucht schon einen Nikolaus? Am 6. Dezember verteilt der Calauer Politeur Jörg Suchomel die Geschenke in der Innenstadt. Und die bekommen ausgerechnet Falschparker! Seit 2001 führt die „Kerngesunde Kleinstadt mit Witz“ schon die Aktion „Kalauer statt Knöllchen“ durch und sie erfreut sich immer wieder großer Beliebtheit: „Es gibt regelrecht Sammler, die teilweise weite Strecken auf sich nehmen und an diesem Tag absichtlich falsch parken“, erklärt Jörg Suchomel. Eigenen Angaben zufolge verteilt er bei der zweimal jährlich durchgeführten Aktion jeweils rund 100 Kalauer. Neben einem nett gemeinten Schreiben mit Witz, unterzeichnet von Bürgermeister Werner Suchner, gibt es in diesem Jahr für jeden Autofahrer eine „dufte“ Überraschung.

Also, vergessen Sie ruhig mal den Autofahreranstand und parken sie im Parkverbot, ohne Parkscheibe oder entgegengesetzt der Fahrtrichtung – belohnt werden Sie dafür nur in Calau. Spätestens ab 7. Dezember gibt es dann aber auch hier wieder echte Knöllchen…

Foto zur Meldung: Wer richtig parkt ist selber schuld: "Kalauer statt Knöllchen" am 6. Dezember
Foto: Politeur Jörg Suchomel verteilt täglich in Calau Knöllchen an Falschparker. Zwei Mal im Jahr gibt es allerdings „Kalauer statt Knöllchen“. Verteilt mit einem freundlichen Lächeln sowie einer kleinen Überraschung werden diese wieder am 6. Dezember. Foto: Stadt Calau

Weihnachtsbaum ziert den Calauer Marktplatz

(28.11.2018)

Mitarbeiter des städtischen Bauhofes sowie des Unternehmens Krantrans aus Lübbenau haben am Mittwochvormittag den diesjährigen Weihnachtsbaum auf dem Calauer Marktplatz aufgestellt. Mit stattlichen 12 Metern Höhe ist die Colorado-Tanne in der Adventszeit ein echter Hingucker und soll in den kommenden Tagen festlich geschmückt werden. Höhepunkt ist natürlich der diesjährige Calauer Weihnachtsmarkt, bei dem der Baum die Hauptrolle hat. Mehr zum Programm des Marktes finden Sie HIER.

Zur Verfügung gestellt wurde er durch eine Familie aus Werchow, wo er die letzten 35 Jahre im Garten stand. Bis zum 7. Januar erfreut er nun die Menschen in der der Calauer Innenstadt.

Foto zur Meldung: Weihnachtsbaum ziert den Calauer Marktplatz
Foto: Am Mittwochvormittag wurde der diesjährige Calauer Weihnachtsbaum aufgestellt. Foto: Stadt Calau

Calauer Bürgermeister im Dialog mit Oberschülern

(27.11.2018)

Für die Grund- und Oberschule Calau ist es ein wichtiger Termin im Jahreskalender: Immer nach den Herbstferien treffen sich die neuen siebenten Klassen, um sich gemeinsam in einer Projektwoche besser kennen zu lernen. „Viele kommen aus der Stadt oder den Ortsteilen. Wir haben aber auch aus umliegenden Orten wie Boblitz, Laasow oder Altdöbern Schüler, die sich erst einmal in unserer Stadt und mit den neuen Schülern zu Recht finden müssen. Daher organisieren wir gemeinsam mit den Lehrern und der Schulleitung diese Projektwoche“, berichtet Klaus Winzer. Der Chef des Calauer Jugendclubs ist gleichzeitig Gastgeber. Vergangene Woche etwa war die Klasse 7b dabei, mit verschiedenen Aktionen die Stadt zu erkunden und die Mitschüler besser kennen zu lernen. Höhepunkt und gleichzeitig Abschluss der Aktion war eine Gesprächsrunde mit Bürgermeister Werner Suchner. Dabei konnten sie dem Stadtoberhaupt ordentlich auf den Zahn fühlen. Neben einigen privaten Informationen beantwortete er auch konkrete Anfragen von Schülern. So etwa die Anfrage einer Schülerin, die sich nach dem Spielplatz an der Bibliothek erkundigte, der seit einiger Zeit geschlossen ist. „Hier ist in der Tat die Beschilderung etwas unglücklich“, betonte Werner Suchner. „Aufgrund der laufenden Bauarbeiten können dort aktuell nur Kinder der Kita ´Calauer Spielträume´ spielen. Ist deren Spielplatz jedoch im Frühjahr 2019 fertig, wird auch der alte Spielplatz wieder öffentlich. Das Schild werden wir dahingehend ändern.“ Auch andere Anfragen, etwa zu fehlenden Sitzgelegenheiten am Bolzplatz an der Schule oder die Möglichkeit, eine Party mit DJ in der Stadt zu organisieren, fand der Bürgermeister hilfreich und lobte: „Die Kennenlernwoche ist eine wunderbare Sache, um einerseits Schülern, die nicht aus Calau sind, die Stadt nahe zu bringen. Und sie gibt den Schülern selbst die Möglichkeit, sich außerhalb des Unterrichts besser kennen zu lernen. Das trägt dazu bei, sowohl das Lernklima in den Klassen als auch das soziale Klima in der gesamten Schule zu verbessern.“

Foto zur Meldung: Calauer Bürgermeister im Dialog mit Oberschülern
Foto: Bürgermeister Werner Suchner stellte sich zum Abschluss der Kennenlernwoche der Klasse 7b der Grund- und Oberschule Calau den Fragen der Schüler. Foto: Stadt Calau

Der ganze Spreewald freut sich über das "Q"

(21.11.2018)

Seit dem 1. Januar 2007 ist Calau im Tourismusverband Spreewald. In diesem wird die Qualität bei touristischen Angeboten besonders hoch angesiedelt. Seit Montag kann sich der Spreewald als erste Qualitätsregion Deutschlands überhaupt bezeichnen.

 

Begeisterte Kunden, motivierte Mitarbeiter, mehr Service und positive Umsätze; dazu bedarf es vor allen Dingen einer hohen und nachhaltigen Qualität bei allen Angeboten. Die wird von Spreewälder Gastgebern und Anbietern im eigenen Betrieb und im Umgang mit Gästen großgeschrieben. 86 Betrie­be, Städte und Gemeinden im gesamten Spreewald tragen ein Service-Q auf dem Schild. Mit dem pra­xisnahen System für den Betriebsalltag wurden Schnittpunkte mit den Kunden und Mitarbeitern be­leuchtet und Verbesserungen umgesetzt.

Unterstützend für all diese Bemühungen startete vor drei Jahren unter dem Dach des Tourismusverban­des Spreewald die Qualitätsoffensive Spreewald. Sie ist Teil der Tourismusentwicklungsstrategie „Spreewald 2030“. Bausteine für zuverlässig hohe Qualitätsstandards sind Aus- und Weiterbildung, Ver­netzung, Innovationen, Spezialisierung und ganzjährige Angebote. Dafür sorgen zum Beispiel Seminare zu Themen wie „Kundenverblüffung“, „Beschwerdemanagement“ bis zu Führungskräfteseminaren oder die zweimal jährlich stattfindenden Infotouren, damit die Touristiker*innen ihre Region und Produzen­ten regionaler Erzeugnisse noch besser kennenlernen.

„Ich bin so stolz auf diesen Erfolg! Im Spreewald gehört für die Meisten gelebte Qualität lange zum All­tag. So viele Betriebe, Städte und Gemeinden erfüllen bereits die hohen Standards, sind gut vernetzt und wirtschaften innovativ und erfolgreich. Da war es doch nur folgerichtig, dass wir auch als gesamte Region um ein Service-Q kämpfen wollten“, freut sich Annette Ernst, die Leiterin des Tourismusverban­des Spreewald. „Die Herausforderungen, eine Vorreiterstellung für ganz Deutschland im Bereich Quali­tät einzunehmen und dafür die gemeinsamen Standards zu entwickeln, benötigte schon eine ganze Menge Engagement und Umsetzungsstärke. Doch mit vereinten Kräften, ob Unternehmen, Orte, Ver­waltungen und vielen anderen Aktiven ist uns dieser Schritt gelungen“, beschreibt sie im Rückblick den nicht ganz reibungsfreien Weg.

 

„Wir haben es uns nicht leicht gemacht. Die Zertifizierung einer ganzen Region muss nach deutschland­weit einheitlichen Kriterien erfolgen und das ist natürlich schwieriger, als in einem einzelnen Betrieb. Ich bin jedoch sehr glücklich, dass gerade mit dem Spreewald erstmalig in Deutschland nach diesen neu definierten Kriterien eine ganz besondere Region dieses Zertifikat tragen darf, denn die Bemühungen und die Erfolge sind sichtbar. Das bestätigt sich in der immer größer werdenden Beliebtheit als Reiseziel, dem Zuwachs an Hotelkapazitäten und der Hochwertigkeit der Angebote“, begründet Karola Borchert die Service-Q-Verleihung. Diese fand im Radisson BLU-Hotel Cottbus statt, einer der ersten Gratulanten war Brandenburgs Wirtschaftsminister Dr. Jörg Steinbach.

 

 

[Zum Tourismusverband Spreewald]

Foto zur Meldung: Der ganze Spreewald freut sich über das "Q"
Foto: Die Preisverleihung fand im Radisson BLU-Hotel Cottbus statt. Foto: www.spreewald.de

Elterninformation für die Schulanfänger des Schuljahres 2019/2020

(14.11.2018)

Sehr geehrte Eltern,

 

gemäß § 37 Abs. 3 des Brandenburgischen Schulgesetzes (BdgSchulG) beginnt für Kinder, die bis zum 30.09.2019 das sechste Lebensjahr vollenden oder vom Schulbesuch für ein Jahr oder ein weiteres Jahr zurückgestellt waren, die Schulpflicht und müssen zum Schulbesuch angemeldet werden. Anmeldeformulare sind in der Grundschule und in den Kita´s oder als Download auf der Homepage unter www.calau.de erhältlich.

 

Anträge auf vorzeitige Aufnahme von Kindern, die in der Zeit vom 01.10. bis 31. Dezember 2019 das sechste Lebensjahr vollenden, werden auf Antrag der Eltern an die Schulleitung aufgenommen. In begründeten Ausnahmefällen können Kinder aufgenommen werden, die nach dem 31.12.2019 jedoch vor dem 01.08.2020 das sechste Lebensjahr vollenden (§ 37 Abs. 4 BdgSchulG).

 

Anträge auf gewünschte Zurückstellung vom Schulbesuch eines Kindes sowie für die Schülerbeförderung sind ebenfalls an die Schule zu stellen. Die Anträge erhalten Sie auf Nachfrage bei der Schulanmeldung.

 

Die Anmeldung findet im Sekretariat der Grund- und Oberschule Calau im Carl-Anwandter-Haus, Lindenstraße 18 in 03205 Calau in der Woche vom 28.01. bis 01.02.2019 statt. Die Terminliste ist in den Kitas der Stadt Calau ausgehangen. Bitte tragen Sie sich ein und holen Sie sich von der Kita-Leiterin den Anmeldebogen.

 

Bei Rückfragen wenden Sie sich bitte an das Sekretariat der Grund-u. Oberschule Calau,

Frau Rackel, Tel. (03541) 2259.

 

Die Eltern (Personensorge-/Erziehungsberechtigte) werden aufgefordert, sich persönlich mit dem einzuschulendem Kind im Sekretariat der Grundschule vorzustellen.

 

Zur Anmeldung sind bitte mitzubringen:

 

 

Den Termin für die schulärztliche Erstuntersuchung wird direkt mit den Eltern der Schulanfänger durch das Gesundheitsamt des LK OSL schriftlich vereinbart. Die Untersuchung findet in den Räumen des Gesundheitsamtes des Landkreises OSL in der Gottschalkstraße 36 in Calau statt.

 

Die Einschulung ist am 03. August 2019 um 10.00 Uhr in der Grund- und Oberschule Calau / Carl-Anwandter-Haus.

 

Calau, den 07.11.2018

 

 

 

Suchner

Bürgermeister

 

 

Hinweis für Eltern: Weitere wichtige Dokumente für die Anmeldung Ihrer Kinder finden Sie HIER

 

Eine Übersicht der Mitmachprojekte für das Schuljahr 2019/2020 finden Sie HIER

 

[>>> Download: Mitmachprojekte]

Foto zur Meldung: Elterninformation für die Schulanfänger des Schuljahres 2019/2020
Foto: Einschulung 2019 ist am 3. August. Foto: darkmoon1968/Pixabay

CCC startet fünfte Jahreszeit mit Sturm auf das Rathaus

(13.11.2018)

Mit dem traditionellen Rathaussturm am 11.11. um 11.11 Uhr starteten die Karnevalisten vom Calauer Carneval Club e.V. die diesjährige fünfte Jahreszeit. Das Motto für die 41. Session ist an das beschauliche Landleben angepasst: "Sitzt der Bauer auf dem Mist, in Calau wieder Karneval ist."

Dabei können sich die Besucher der Veranstaltungen des CCC auf jede Menge Einlagen freuen, unter anderem von den Powergirls und dem Männerballett. Einer der Höhepunkte für die rot-weißen Karnevalisten wird im kommenden Jahr (3. März 2019) die Teilnahme am großen Karnevalsumzug in Cottbus sein. Der "Zug der fröhlichen Leute" durch die Lausitzmetropole gilt als größter Karnevalsumzug in Ostdeutschland und lockt jährlich bis zu 100.000 Menschen an die Strecke. Die Calauer sind dort seit Jahren gern gesehene Gäste.

Doch auch die vielen eigenen Veranstaltungen dürften mit Sicherheit wieder viele interessierte anlocken. Eine Übersicht findet man auf www.ccc1978ev.de

Im Rahmen der offiziellen Schlüsselübergabe durch den Calauer Bürgermeister Werner Suchner lernten die vielen Schaulustigen auch die aktuellen Prinzenpaare des CCC kennen. In diesem Jahr sind es Karolin II. und Marco I., das Kinderprinzenpaar sind Marie I. und Emil I. Noch mehr Impressionen von der gelungenen Karnevals-Auftaktfeier finden Sie unter diesem Artikel!

 

Foto zur Meldung: CCC startet fünfte Jahreszeit mit Sturm auf das Rathaus
Foto: Schlüsselübergabe durch den Calauer Bürgermeister Werner Suchner an die Prinzenpaare des CCC, Karolin II. und Marco I. sowie das Kinderprinzenpaar Marie I. und Emil I. . Foto: Stadt Calau

Auch Calau muss den Strukturwandel meistern

(09.11.2018)

Rund 120 Gäste aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft waren am Abend des 8. November der Einladung des Calauer Bürgermeisters Werner Suchner zum Treffen der Wirtschaft 2018 gefolgt. Im zweijährigen Turnus lädt das Stadtoberhaupt zu dieser Veranstaltung ein. „Dabei geht es einerseits darum, direkt mit den Unternehmern der Stadt ins Gespräch zu kommen. Andererseits geht es für uns als Stadt auch darum, danke zu sagen. Vor allem für die wirtschaftliche Betätigung und das Schaffen wichtiger Arbeits- und Ausbildungsplätze. Aber auch danke für ihr Engagement als Sponsoren in Jugend, Sport und Kultur. Nicht zuletzt auch dafür, dass so viele von ihnen ihren Mitarbeitern Freistellung bei Einsätzen der Freiwilligen Feuerwehren gewähren. Das ist wichtig und nicht selbstverständlich“, erklärte Werner Suchner in seiner Festrede. Gleichzeitig zog er darin Bilanz. So sind von den aktuell 450 Gewerbetreibenden in Calau schätzungsweise 24 Prozent im Handwerk tätig, weitere 23 Prozent im Handel. 2017 betrug deren Beitrag zu den Gewerbesteuereinnahmen rund 1,85 Millionen Euro, im Jahr 2018 sind es bereits 1,3 Millionen Euro.

Um diese positiven Werte auch in Zukunft zu erzielen und die regionalen Unternehmen zu stärken, sei es wichtig, den Strukturwandel als gemeinsame Herausforderung aber auch Chance zu betrachten. Das unterstrich der Festredner des Abends, Dr. Klaus Freytag, der Lausitzbeauftragte des Brandenburgischen Ministerpräsidenten. Er betonte: „Calau hat in meiner Erinnerung schon immer etwas mit Wirtschaft und Unternehmertum zu tun. Und die aktuellen Diskussionen rund um den Strukturwandel in der ganzen Lausitz betreffen natürlich auch ihre Stadt. Es geht darum, gute Arbeitsplätze und Ausbildungsmöglichkeiten auch in Zukunft bereitzuhalten, damit die jungen Menschen dauerhaft Perspektiven finden.“

Diesbezüglich befinde man sich, so Freytag weiter, im Wettbewerb mit anderen Regionen. Umso wichtiger sei es, dass EU, Bund und Land entsprechende Maßnahmen für die Regionen vorantreiben. Denn: „Einen Strukturbruch, wie wir ihn zu Beginn der 90er-Jahre in der Lausitz erlebten, darf es nicht wieder geben.“ So sei es vor allem wichtig, auch in einer Zukunft ohne Braunkohlenverstromung in der Region gut bezahlte Industriearbeitsplätze zu sichern und zu schaffen. „Hierfür ist es notwendig, alle Maßnahmen wie Infrastruktur und gute Ausbildung, aber auch weiche Standortfaktoren wie Wohn- und Lebensqualität zu koordinieren. Das machen wir für die heutige Jugend, damit die ihre Perspektiven in der Region erkennt und hierbleibt.“

Bürgermeister Werner Suchner unterstrich dies und verwies auf bereits laufende Aktivitäten der Stadt in diesem Zusammenhang: „Dazu zählen beispielsweise die laufenden Entwicklungen im Bereich Breitbandausbau und Digitalisierung, im Stadtmarketing sowie die Tourismusförderung im REK-Projekt. Auch gegen den Fachkräftemangel sind wir aktiv, beispielsweise bei den in Zusammenarbeit mit der WBC organisierten Rückkehrtagen. Eine vierte Auflage wird es am 27. Dezember diesen Jahres geben.“

Musikalisch umrahmt wurde die Veranstaltung in der Stadthalle Calau durch das Musiktrio „The Circle“ vom Lübbenauer Gymnasium. Außerdem präsentierten sich verschiedene Kammern und Dienstleister für Wirtschaftsunternehmen mit ihren Angeboten für die Unternehmerschaft der Stadt, darunter die Gründerwerkstatt „Zukunft Lausitz“, IHK, Handwerkskammer sowie die Wirtschaftsförderung Brandenburg.

Foto zur Meldung: Auch Calau muss den Strukturwandel meistern
Foto: Rund 120 Gäste konnte Bürgermeister Werner Suchner beim Treffen der Wirtschaft in der Stadthalle begrüßen. Foto: LR/Hofmann

Gedenken an Joachim Gottschalk

(06.11.2018)

Am 6. November 2018 jährte sich zum 77. Mal der Todestag von Joachim Gottschalk. Der beliebte Schauspieler nahm sich an jenem Tag des Jahres 1941 gemeinsam mit Ehefrau Meta und Sohn Michael das Leben. Gottschalk, der am 10. April 1904 in Calau das Licht der Welt erblickte, weigerte sich trotz Drohungen  durch das NS-Regime beharrlich, seine jüdische Frau zu verlassen. Als diese mit dem gemeinsamen Sohn deportiert werden sollte, entschloss er sich zur Verzweiflungstat und wählte für sich und seine Familie den Freitod.

Hans-Jürgen Hanisch, Vorsitzender des Calauer Heimatvereins, betonte in seiner kurzen Gedenkrede: „Gerade sein Schicksal lehrt in der heutigen Zeit, uns mit allen Kräften gegen jene Mächte zu wehren, die das Rad der Geschichte zurückdrehen möchten.“ Neben einem Gedenkgruß der Stadtverwaltung Calau sowie des Heimatvereins hinterlegten auch drei Schüler der Grund- und Oberschule Calau einen Blumenstrauß an der Gedenkstätte. Das Denkmal an der Stelle von Gottschalks Geburtshaus in Calau wurde im Jahre 1967 vom Bildhauer Theo Balden geschaffen.

Foto zur Meldung: Gedenken an Joachim Gottschalk
Foto: Vertreter des Heimatvereins sowie der Grund- und Oberschule gedachten anlässlich seines Todestages dem in Calau geborenen Schauspieler Joachim Gottschalk. Foto: Stadt Calau

Schulbeginn nach den Herbstferien

(02.11.2018)

Nach zwei Wochen Herbstferien startet am kommenden Montag, dem 5. November, für die Schülerinnen und Schüler sowie das Lehrerkollegium wieder der Schulalltag.

Wie die Schulleitung aktuell informiert, werden an der Grund- und Oberschule Calau die ersten beiden Stunden des ersten Schultages als Klassenleiterstunden abgehalten. In Anbetracht der Ereignisse vor den Ferien wird das Thema „Konflikte und deren Bewältigung“ dabei eine zentrale Rolle spielen.

Neue Kindertagesstätte in Calau nimmt Betrieb auf

(01.11.2018)

Die ersten 18 Knirpse haben am 1. November die neuen Räumlichkeiten der Kita „Calauer Spielträume“ bezogen. Damit hat die Stadt Calau inzwischen die fünfte Kindertagesstätte in Betrieb genommen. Bürgermeister Werner Suchner überreichte der Leiterin Birgit Winkler im Namen der Stadtverwaltung ein kleines Präsent und wünschte viel Vergnügen im neuen Haus. Insgesamt bietet die Kita mit sieben Mitarbeitern Platz für 43 Kinder. 60 weitere Hortplätze stehen ab März 2019 zur Verfügung. Werner Suchner: „Damit setzen wir bewusst ein Zeichen für die Familien in unserer Stadt und sind noch besser aufgestellt, als bisher.“

Bereits seit April laufen am Standort des ehemaligen Bauamtes in der Straße der Jugend 24 die Um- und Neubauarbeiten. Während der Kita-Bereich nun seiner Bestimmung übergeben wurde, laufen die Arbeiten für Hort und Stadtbibliothek weiter auf Hochtouren und sollen schnellstmöglich abgeschlossen werden. Bis Mai 2019 sollen zudem die Außenanlagen fertig sein. Insgesamt investiert die Stadt Calau 1,8 Millionen Euro in den Gebäudekomplex. Darin enthalten sind Fördermittel des Bundes und des Landes Brandenburg.

 

Zu erreichen ist die Kita „Calauer Spielträume“ aktuell über folgende Rufnummer: (0151) 29509659

Foto zur Meldung: Neue Kindertagesstätte in Calau nimmt Betrieb auf
Foto: Birgit Winkler (re.) leitet die neue Kita „Calauer Spielträume“. Hier können bis zu 43 Kinder im Alter von 0 bis 6 Jahren betreut werden. Foto: Stadt Calau

Volksbund startet Haus- und Straßensammlung

(31.10.2018)

Landrat Siegurd Heinze begrüßte kürzlich den Vorsitzenden des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner, im Landratsamt Senftenberg. Der Volksbund setzt sich auch in diesem Jahr für Frieden und Völkerverständigung ein und bittet für die Bewältigung seiner Aufgaben um Unterstützung. Die Haus- und Straßensammlung zugunsten der Bildungs- und Erinnerungsarbeit des Volksbundes findet vom 1. bis 30. November statt. Erneut beteiligen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, um den Volksbund bei seiner Arbeit zu unterstützen. Möglich ist dies auch in Calau. Interessierte Spender können sich zu den bekannten Öffnungszeiten im Calauer Rathaus mit ihrem Wunschbetrag in ausliegende Spendenlisten eintragen.

 

„Unter dem Leitsatz ‚Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden’, ist die Arbeit des Volksbundes gerade heute immens wichtig. Um diese leisten zu können, bedarf es Ihrer Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende“, appellieren Landrat Siegurd Heinze und Kreisverbandsvorsitzender Bernd Leubner gemeinsam.

[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.]

Foto zur Meldung: Volksbund startet Haus- und Straßensammlung
Foto: Bernd Leubner, Vorsitzender des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (re.), übergibt Landrat Heinze die Spendendose für die diesjährige Haus- und Straßensammlung. Foto: Landkreis

„Kita Kunterbunt“ freut sich über kräftige Finanzspritze

(30.10.2018)

Große Freude dürfte aktuell bei den rund 215 Kindern der „Kita Kunterbunt“ herrschen. Denn am 29. Oktober bekamen sie finanzielle Unterstützung für ein echtes Herzensprojekt: Die Sanierung des Außengeländes inklusive der Spielbereiche. Dazu war extra Brandenburgs Ministerin für Infrastruktur und Landesplanung, Kathrin Schneider (SPD), in die Calauer Kita gekommen. Aus erster Hand erfuhr sie von Bürgermeister Werner Suchner, Bauamtsleiterin Margitta Görs und Kita-Chefin Ines Kubis, was mit dem Geld passieren soll. "Wir haben mit 6.000 Quadratmetern Spielfläche zwar jede Menge Platz. Allerdings sind die Geräte und auch das Areal selbst in die Jahre gekommen, so dass nun dringend was gemacht werden muss", informierte Kita-Leiterin Ines Kubis.

Insgesamt plant die Stadt mit 940.000 Euro Gesamtkosten. Je 300.000 Euro kommen aus unterschiedlichen Förderprogrammen von Bund und Land, der Rest sind Eigenmittel der Stadt. Bauamtsleiterin Margitta Görs betonte beim Rundgang über das Areal: "Im Februar oder März wollen wir die Vergabe klären, so dass die Arbeiten bei laufendem Kitabetrieb im April beginnen können. Ziel ist es, alle Bauabschnitte bis Ende 2019 realisiert zu haben."

Die von der Ministerin an diesem Tag überreichten 200.000 Euro stammen aus dem Bund-Länderprogramm "Stadtumbau– Aufwertung". Kathrin Schneider betonte: "Wir wollen attraktive, lebendige Städte für alle Generationen. Kindertagesstätten für unsere Jüngsten mit einem guten Angebot sind uns dabei sehr wichtig. Ich freue mich, dass wir mit der Städtebauförderung die Verbesserung der Spiel- und Sportanlagen für die Kinder der Kita Kunterbunt unterstützen können. Das ist ein weiterer wichtiger Baustein zur Verbesserung der Lebensverhältnisse in der Kernstadt Calau und den umliegenden Dörfern."

 

Das Kitagebäude wurde bereits 2010 umfassend saniert. Die Umstellung der Heizung von Fernwärme auf Gasbrennwerttechnik, gekoppelt mit einer Solar-Thermie-Anlage auf dem Gebäudedach, erfolgten im Jahr 2010 bereits mit Zuwendungen aus dem Teilprogramm Rückführung städtischer Infrastruktur (RSI). Dieses Vorhaben wurde seinerzeit mit rund 363.000 Euro gefördert. Calau erhielt bisher insgesamt rund 15,3 Millionen Euro Städtebaufördermittel, davon rund 7,6 Millionen Euro für den Stadtumbau. Der Stadtumbau wird in Calau wird seit 2002 gefördert.

 

Foto zur Meldung: „Kita Kunterbunt“ freut sich über kräftige Finanzspritze
Foto: Inspizierten nach der Fördermittelübergabe die Pläne zur Erneuerung des Kita-Areals (von links): Kita-Leiterin Ines Kubis, Ministerin Kathrin Schneider, Bürgermeister Werner Suchner und Bauamts-Leiterin Margitta Görs. Foto: Stadt Calau

Endspurt beim ADFC-Fahrradklima-Test

(29.10.2018)

Und wie ist Radfahren in Deiner Stadt? Unter diesem Motto ruft der Allgemeine Deutsche Fahrrad-Club (ADFC) seit 1. September Radfahrer in ganz Deutschland dazu auf, an einer Umfrage teilzunehmen. Auch die Stadt Calau erhofft sich von der Teilnahme in diesem Jahr konkrete Aussagen darüber, was auf den Radwegen der Stadt bereits gut funktioniert und was noch verbessert werden soll. Mit Stand 22. Oktober wurde bereits die Hälfte aller für Calau notwendigen Teilnahmebögen ausgefüllt und dem ADFC zur Verfügung gestellt.

Nun geht es in den Endspurt. Noch bis 30. November haben die Einwohner der Stadt die Möglichkeit, sich am Fahrradklima-Test 2018 zu beteiligen. In diesem Jahr geht schwerpunktmäßig um das Thema Familienfreundlichkeit von Radwegen. Nach Ende der Aktion erhält die Stadtverwaltung, sofern die mindestens notwendige Teilnehmerzahl (50) erreicht ist, wertvolles Feedback, wie Familien, Einwohnerinnen und Einwohner die Situation der Radwege in und um die Stadt einschätzen.

Mitmachen kann man ganz einfach online, der Bogen auf www.fahrradklima-test.de ist in ca. 10 Minuten ausgefüllt. Ausfüllbögen zum selber ausfüllen erhalten Sie auf Nachfrage zu den bekannten Öffnungszeiten im Rathaus, Zimmer 2 sowie im Bauamt, Parkstraße 4-7.

Foto zur Meldung: Endspurt beim ADFC-Fahrradklima-Test
Foto: Fahrradklima-Test 2018 - Calau ist erstmals dabei. Grafik: PR

Tag des Hörens feiert eine gelungene Premiere

(25.10.2018)

Zu einem Erfolg für alle Beteiligten entwickelte sich der erste Tag des Hörens, zu dem der Calauer Verein Seelsorger der Ohren e.V. am 20. Oktober in die Stadthalle einlud. Schon kurz vor der Eröffnung drängten sich interessierte Besucher an den Ständen der zahlreichen Aussteller. Informativ und unterhaltsam gleichermaßen fanden viele das gut ausgewählte Programm an diesem Tag, etwa von der Deutschen Rentenversicherung Bund, die zum Thema "Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, stationäre Reha" informierte.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtete die Vorsitzende Sylke Bärbock auch, dass sich der Verein weiter großer Beliebtheit erfreut und regelmäßig neue Mitglieder dazu stoßen. Mit der Calauer Logopädin Doreen Piwonka konnte im Rahmen vom Tag des Hörens bereits das 50. Vereinsmitglied begrüßt werden. Diese betonte: "Als Sprachpädagogin weiß ich natürlich genau, wie wichtig gutes Hören auch für die Sprachentwicklung ist. Zudem kenne ich Frau Bärbock und habe ihren Werdegang verfolgt. Mit dem Eintritt möchte ich mit meinen Kenntnissen dazu beitragen, dass sich der Verein in Zukunft noch breiter aufstellen kann."

Schirmherr der Veranstaltung war der Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, Herr Siegurd Heinze. Da er persönlich nicht vor Ort sein konnte, schickte er seine Stellvertreterin, Frau Grit Kluge. Sie lobte, genau wie der Calauer Bürgermeister Werner Suchner, vor allem das große ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. "Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Liebe zum Detail eine wirklich gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt wurde", erklärte Werner Suchner beim Rundgang zu den einzelnen Messeständen.

Stellvertretend danken Sylke Bärbock und Gregor Obst vom Vorstand des Seelsorger der Ohren e.V. folgenden Sponsoren für Ihre Unterstützung, ohne die dieser Tag nie zustande gekommen wäre:

 

                                                                                  

AOK Nordost

Barmer Gebärdensprachdolmetscher

Stadtverwaltung Calau

enviaM

MED EL

Oticon Medical

Advanced Bionics

Sehen + Verstehen Cottbus Alex Raeder

Spreewaldbank eG

Firma Tauscher

Phonak