Stadtbibliothek Calau

Straße der Jugend 24
03205 Calau
Öffnungszeiten:
Montag, Dienstag, Donnerstag
9.00- 12.00 und 13.00- 18.00 Uhr
Freitag
9.00- 12.00 und 13.00- 16.00 Uhr
Mittwoch geschlossen

Die Stadtbibliothek gehört zu den kulturellen Einrichtungen der Stadt Calau, die von Benutzergruppen jeden Alters aufgesucht wird. Heute bietet sie auf insgesamt 300 m² ca. 24 000 Medien an und hat rund 1 000 angemeldete Nutzer. In der Bibliothek befinden sich Anleseplätze sowie Arbeitsplätze. Der Ausleihbereich ist so eingerichtet, dass den verschiedenen Benutzergruppen separate Räumlichkeiten zur Verfügung stehen. Der Bestand der Stadtbibliothek steht im Katalog "Verbund der öffentlichen Bibliotheken im Land Brandenburg" auch online zur Verfügung.
www.oe-bibliotheken.brandenburg.de
Geschichte - "…eigentlich sind wir älter, als wir aussehen..."
Die Anfänge der Stadtbibliothek reichen bis ins Jahr 1925 zurück. Am 10.12.1925 wurde die erste Benutzungs-Ordnung für die Städtische Bücherei beschlossen.
1948 Eröffnung der Volksbücherei in einem Nebenraum der Stadthalle. In dem 1. Jahr waren 2500 Bücher vorhanden, 220 Leser und 1226 Entleihungen wurden gezählt.
1957 Umzug der Stadtbücherei in die Cottbuser Str. 9 sowie Gründung einer
Stadt-und Kreisbibliothek. Damit begann die Erweiterung des Buchbestandes und die Entwicklung zum späteren Bestandszentrum des Kreises.
1962 Einrichtung einer Kinderbibliothek in der Schlossstrasse 18
1974 Eröffnung einer Musikabteilung
1976 Umzug der Kinderbibliothek in die Lindenstraße 31
1993 Auflösung der Kreisbibliothek Calau und Trägerwechsel zur
Stadtverwaltung mit der Funktion einer Stadtbibliothek
1995 Umzug der Kinderbibliothek in die neuen Räumlichkeiten in der Straße der Jugend
1997 Übernahme des historischen Stadtarchivs
2007 Nach umfangreichen Umbaumaßnahmen Zusammenlegung von Kinder- und
Erwachsenenbibliothek in der Straße der Jugend. Neueröffnung am 23.04. auf 300 m².
Satzung Stadtbibliothek
Entgeltordnung Stadtbibliothek
Angebote
Dienste und Medien
- Belletristik, Fach-und Sachliteratur, Kinderliteratur
- Zeitungen und Zeitschriften
- DVD`s, Video`s, CD`s, CD-ROM, Hörbücher, Sprachkurse
- Spiele
- Fernleihe und Vorbestellungen
- Landkarten und Stadtpläne
- Historisches Stadtarchiv
- 2 Computerarbeitsplätze mit Internetzugang
- Kopierservice, Computerausdruck
Veranstaltungsangebote
- Autorenlesungen
- Unterricht in der Bibliothek
- Elternabende
- Seniorennachmittage
- Bibliotheks- und Klassenführungen
- Medienpräsentationen
- Literaturzusammenstellungen (Medienboxen)
- Ausstellungen
- Literarische Veranstaltungen

Aktuelle Meldungen
Der neue Calauer Heimatkalender ist da
(16.08.2010)Präsentation in der Stadtbibliothek / Verkaufsstart zum Stadtfest
Während alle Autoren vom Vorsitzenden Reinhard Kamenz (l.) jeweils mit einem „Danke“ - Exemplar gegehrte wurden, überraschte Autor und Architekt Robert Scholz (2.v.l.)vom Schloß Zinnitz die Heimatfreunde mit mehreren Exemplaren eines Extrablattes zum Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses. Da staunten auch die Moderatoren Steffi Clemens und Michael Petras (r.)
Traditionell Anfang August präsentierte der Heimatverein Calau am Donnerstag Abend den neuen Calauer Heimatkalender 2011 in der Stadtbibliothek. Auf einer Leinwand bekamen die Besucher einen Vorgeschmack auf das neue Geschichtswerk, die Steffi Clemes von der Stadtbibliothek und der Redakteur des Kalenders, Michael Petras gemeinsam moderierten. Im Anschluss nutzten viel Besucher den Abend zum geschichtlichen Fachsimpeln rund um Calau. Der Verkaufsstart des neuen Heimatkalenders ist das Stadtfest.
In der Stadtbibliothek blieb zur Präsentation kein ein Platz frei. Mehr als 40 Heimatfreunde und geschichtsinteressierte Calauer wollten sich die Vorstellung des neuen Heimatkalenders nicht entgehen lassen. „Ich wollte unbedingt diesmal dabei sein, weil wir im Calauer Info-Punkt den Kalender mit anbieten werden. Da ist es für mich auch wichtig, etwas über die Beiträge und Autoren zu wissen.“, sagte Anke Falkenhan aus Klein Mehßow. Ähnlich ging es Albrecht Lauterbach: „Den Kalender kaufe ich jedes Jahr. Aber der Abend ist auch sehr interessant, weil die Beiträge und Autoren vorgestellt werden und man mit ihnen darüber auch hinterher sprechen kann. Das ist großartig!“
Elf interessante heimatgeschichtliche Beiträge wurden in der 114seitigen Broschüre zusammen getragen, darunter auch historische Aufbereitungen aus dem Ortteil Zinnitz oder die Fortsetzung zum ehemaligen Landrat Graf Alphons von Pourtalés auf Laasow.
„Mich interessiert besonders die alte Geschichte von Calau. Wir sind ja erst 1953 nach Calau gekommen. Erst wenn man die Geschichte kennt, versteht man einige Zusammenhänge oder Entwicklungen von heute“, bestätigt Ingrid Ritter aus Calau.
Der Chefredakteur dankte den Autoren für die fruchtbare Zusammenarbeit und auch der Stadt Calau sowie den Sponsoren, die mit ihrer Unterstützung die Neuausgabe ermöglicht haben. Somit konnte bei gesteigerter Qualität auch der Verkaufspreis von 6,00 Euro gehalten werden.
Zum Calauer Stadtfest ist der offizielle Verkaufsstart des neuen Heimatkalenders am Stand des Heimatvereins, der in diesem Jahr erstmals am Haus der Heimatgeschichte sein wird. „Es gehört zur guten Tradition, dass die ersten Exemplare schon heute Abend verkauft werden. Dafür sind ja die Besucher auch gekommen. Alle anderen müssen sich nun bis zum Stadtfest gedulden. Aber das kommt ja bald“, sagte der Vorsitzende des Heimatvereins, Johannes Kamenz.

„Strandgeschichten“ in der Kinderbibliothek
(13.08.2010)Zum fünften und damit vorletzten Mal in diesen Sommerferien lud die Stadtbibliothek Calau am Donnerstagvormittag zum Vorlesefrühstück ein. Zehn Mädchen und Jungen im Alter von vier bis neun Jahren waren gekommen.
Schon die liebevolle Dekoration im Eingangsbereich der Bibliothek stimmte auf das Motto ein: Strandgut. Martina Hergeselle hatte dazu aus der Reihe „ Leselöwe“ die „Strandgeschichten“ ausgesucht. Und wie immer gab es durch eine kleine Öffnung in der Wunderkiste auch eine Überraschung zum Thema zu ertasten. „ Eine Muschel!,“ lüftet Jordis Locke das Geheimnis. Für die Kinder ist ein gesundes Frühstück vorbereitet und während die Mitarbeiterin der Bibliothek die Geschichte vorliest, kann jeder zugreifen.
Zu den eifrigsten Besuchern der Ferienveranstaltung gehören die Geschwister Marina, Katerina und Denis Reiss. „Wir waren jedes Mal hier und wollen auch in der nächsten Woche wiederkommen, “ strahlt die neunjährige Marina. Sie hat auch ihre Freundin Jordis mitgebracht.
Nach dem Vorlesen geht es raus auf die Terrasse und alle Jungen und Mädchen erhalten von Martina Hergeselle einen Kalender, den jeder selbst gestalten kann. „Ich schlage euch vor ein Bild von eurem Urlaub zu malen.“ Marina entschließt sich, eine Insel zu malen. „Das Bild hänge ich mir in mein neues Kinderzimmer “, erklärt sie und Jordis versucht sich an einem Bild vom Geburtstag ihres Papas. Ganz toll finden die beiden Freundinnen, dass über das Vorlesefrühstück vielleicht in der „Lausitzer Rundschau“ berichtet werden soll und sind schon ganz gespannt auf das Foto. „Wir werden das Zeitungsfoto in unseren Kalender kleben “, ist sich Marina sicher.
Auch am anderen Ende des Tisches wird fleißig gemalt. Hier gestalten der vierjährige David und seine Schwester Rebecca ihr Kalenderblatt. Die beiden wohnen in Mannheim und verbringen die Ferien bei ihrer Oma in Calau. „ In der nächsten Woche können wir nicht mehr zum Vorlesefrühstück kommen, “ bedauert Rebecca. Alle anderen sind sich jedoch einig: “ Wir sind beim nächsten Mal wieder hier!“

Haus der Heimatgeschichte in Calau wird zum Stadtfest eingeweiht
(06.08.2010)Im Haus Am Gericht 14 in Calau, dem Haus der Heimatgeschichte, ist in diesen Tagen ein Kommen und Gehen. Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft Museum arbeiten an der Gestaltung einer Dauerausstellung zu Carl Anwandter.
Stephan Uhlig, Erika Förster, Martina Hergeselle und Steffi Clemens versuchen, wie Apotheker vor 150 Jahren mit Kräutern aus dem Garten zu arbeiten.
»In den neuen Räumen haben wir die Möglichkeit, die Lebens- und Schaffensphasen des bedeutendsten Sohnes unserer Stadt zu dokumentieren«, sagt Steffi Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek. Unter ihrer Regie steht das Heimatmuseum.
In drei Räumen im Haus der Heimatgeschichte soll Anwandters Wirken in Calau und in Chile sowie seine Ausstrahlung bis in die Gegenwart gezeigt werden.»Das ist der Zeitstrahl, den wir für die Ausstellung gestaltet haben«, sagt Matthias Nerenz vom Heimatverein und pinnt einen Streifen an die Wand. Auf einen Blick lassen sich die Stationen eines facettenreichen Lebens erfassen. Carl Anwandter wird nicht nur als Bürgermeister, sondern auch als Apotheker, Erfinder und Reformer erlebbar sein. Die Mitglieder der AG Museum haben sich einiges einfallen lassen, um auch für Familien mit Kindern die Ausstellung interessant zu gestalten. »Wir wollen zeigen, wie vor 150 Jahren ein Apotheker gearbeitet hat«, erklärt Stephan Uhlig. So wurde bei einer Zusammenkunft schon mal mit Kräutern aus dem Garten ausprobiert, wie damals Heilmittel hergestellt wurden. Eine Ladentheke wird aufgearbeitet, Utensilien eines Apothekers werden ausgestellt.
Wenn zum Calauer Stadtfest am dritten Augustwochenende das Haus der Heimatgeschichte eröffnet wird, soll der erste Ausstellungsraum zu Carl Anwandter fertig sein. Die beiden anderen Räume folgen später.
Ebenfalls zum Stadtfest zeigt der Heimatverein die Exposition »Calau interaktiv - Calauer erinnern sich«. »Anhand der Cottbuser Straße stellen wir historische Ansichten den aktuellen gegenüber«, erklärt Ortschronist Christian Lenz, der auch einen Arbeitsraum im Haus erhält. Er hofft, dass viele Calauer angeregt werden, Stadtgeschichte mit ihren Erinnerungen mitzuschreiben. Zur Eröffnung der Ausstellung werden der chilenische Botschafter und Botschaftsmitarbeiter erwartet, informiert Bürgermeister Werner Suchner.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Calauer Heimatkalender 2011 wird präsentiert
(05.08.2010)Der Calauer Heimatverein präsentiert am morgigen Donnerstag, 5. August, zum 108. Heimatstammtisch ab 19 Uhr in der Stadtbibliothek den neuen Heimatkalender 2011. Die mit Spannung erwartete Publikation gelangt somit pünktlich zum Stadtfest vom 19. bis 22. August in den Verkauf.
Das Geschichtswerk wurde in einer Auflage von 500 Stück in Farbe gedruckt. Zur Präsentation sind alle Autoren der Beiträge sowie die Sponsoren zu Gast. Selbstverständlich gehen an diesem Abend die ersten Exemplare über den Ladentisch.
Im Kalendarium dreht sich alles um historische Daten aus Calau und den Ortsteilen mit der Jahreszahl »1«. Nach akribischer Arbeit kann der Heimatverein erneut interessante Themen zur Stadtgeschichte mit neuem Material präsentieren. Dazu gehört die Fortsetzung der Geschichte zum Calauer Rathaus, aus dem Leben von Graf Alphons von Pourtalés, dem letzten königlichen Landrat, Erinnerungen an die Motorssportanlage in Altnau und die Hintergründe zum Calauer Mädchenbrunnen.
»Natürlich haben wir in ,Begegnung mit Heinz Jurisch' Erinnerungen an unseren früheren Vorsitzenden festgehalten«, sagt Michael Petras, Chefredakteur des Heimatkalenders. Mit der Postgeschichte sowie der Zinnitzer Hexe oder dem Erbbegräbnis derer von Patow seien auch spanndende Geschichten aus den Ortsteilen aufgearbeitet worden.
Der seit dem Jahr 2004 erscheinende Calauer Kalender gehört zu den beliebtesten Veröffentlichungen. Auch der nun erscheinende siebente Jahrgang verspricht Lesespaß über Calau und Umgebung. Der Verkauf startet beim Stadtfest, bei dem der Heimatverein mit einem Verkaufsstand, diesmal in der Nähe des Hauses der Heimatgeschichte, vertreten sein wird.
Quelle: lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Calauer Grundschüler auf Jobsuche
(01.06.2010)„Ja ist denn heut' schon Kindertag?“, werden sich Passanten gefragt haben, deren Blicke am gestrigen Freitag auf dem Areal der Carl-Anwandter-Grundschule in Calau hängen blieben. Feuerwehrleute, Rettungspersonal, Schiffsmodellbauer, Forstleute, Polizisten, Mitarbeiter der Sparkasse Niederlausitz, Verkehrswacht und weitere Institutionen verwandelten das Objekt in eine Messelandschaft.
Der Info-Stand der Polizei war gut besucht.
»Genau so haben wir uns das vorgestellt«, erklärte Schulleiter Dietmar Kuhring. »Die Großen nehmen die Kleinen in ihre Mitte, die bereits heute eine Menge lernen werden«, sagte er und schickte die knapp 50 Vorschulkinder des Einzugbereiches Calau sowie die Schüler der ersten und zweiten Klasse nebst Pädagogen und Erzieherinnen auf Schnupperkurs. »Unsere Kinder werden in 15 gemischte Gruppen eingeteilt, um anschließend 13 verschiedene Stationen zu durchlaufen«, erklärte Anke Kämmer den Ablauf. Die Grundschullehrerin hatte im Schulterschluss mit Schulleiter Kuhring die Vorschulmesse vorbereitet und beide in Aussicht gestellt, dass diese bei entsprechendem Erfolg jährlich angeboten werden soll. Ideengeber war der Verein Medien und Menschen e.V. in Bad Liebenwerda, der in seiner Heimatstadt bereits im vergangenen Jahr eine Vorschulmesse initiiert hat und nun den Calauern zu ihrer Premiere unterstützend und beratend zur Seite stand.
»Bildung und Erziehung sollen als gesamtgesellschaftliche Verantwortung wahrgenommen werden«, sagte der Vereinsvorsitzende Andreas Richter und hob das Mitwirken vieler Einrichtungen hervor. »Ziele formulieren für fleißiges Lernen«, lautete ein Leitsatz, den der Mann aus der Bäderstadt an diesem Messetag mehrmals wiederholte. Veranstaltungssponsoren aus Bad Liebenwerda (Epikur und Bauer Fruchtsäfte), Schiffsmodellbauer Siegfried Jurk (Crinitz) und Landtagsabgeordnete Anja Heinrich zählten zu den Teilnehmern, die sich Andreas Richter als Verstärkung aus dem Landkreis Elbe-Elster mitgebracht hatte. Mit Vorschulmessen und weiteren Projekten können wir über Landkreisgrenzen hinweg Interessen bündeln, betonte er. Das »Wir-Gefühl« war charakteristisch für die Aktion der Carl-Anwandter-Grundschule am Vortag des Festes der Vereine und dem Tag der offenen (Schul-)Tür. Gemeinsam triumphierten Vorschulkinder, Grundschüler, Kollegium, leitende Mitarbeiter der Stadtverwaltung und Gäste bei den Vorführungen von Clown Husch, der auf den Tag einstimmte.
»So schön müsste Schule immer sein«, kommentierte der kleine Theo die Darbietungen von Klassenclown Husch und gab damit Bürgermeister Werner Suchner eine Steilvorlage: »Es ist ihre Aufgabe, den Kindern diesen Wunsch zu erfüllen«, scherzte das Stadtoberhaupt in Richtung Schulleiter und Dietmar Kuhring wusste zu erwidern: In 50 Jahren könnten sich die Kinder ja an der Vogel-Kirsche zurückbesinnen. Der Baum des Jahres 2010 ist von den Kindern zur Erinnerung an die 1. Calauer Messe unweit des Schulgebäudes gepflanzt worden.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Tolles Kinderfest in der Calauer Stadtbibliothek
(11.05.2010)Auch wenn der Himmel am Dienstagvormittag noch voller Regenwolken hing, zeigte sich der Wettergott ab 14.00 Uhr gnädig und schickte hier und da sogar mal ein Sonnenstrahl. So wurde das traditionelle Kinderfest der Stadtbibliothek auch in diesem Jahr wieder ein Highlight für Groß und Klein.
Die Stadtbibliothek Calau bedankt sich bei allen fleißigen Helfern, ohne deren große Unterstützung dies nicht möglich gewesen wäre.
Krabbelberg und die Kletterwand wurden ständig gestürmt und ob beim Quiz, der Gipsmalerei oder beim Kinderschminken, die Stände waren heiß umlagert. Eine große Überraschung war die Tanzgruppe „Dancing Drops“ (Training montags 15 - 17 Uhr in den Räumen der Freien Jugendhilfe Niederlausitz e.V.), die mit ihren Tanzeinlagen für großen Beifall sorgte.
Alle Hände voll zu tun hatten die Oberschüler am Kuchenbasar. Sie verwöhnten die hungrigen Besucher mit selbst gebackenem Kuchen und leckeren Quarkkeulchen.
Schon langjährig erprobt gestaltete die Freie Jugendhilfe NL e.V. wieder die Malstraße und sorgte mit ihrer Medien AG für die musikalische Umrahmung.
Die Sparkasse Niederlausitz stellte die Preise für den Quiz bereit.
Viele Eltern und Großeltern lernten an diesem Tag gemeinsam mit den Kindern die Bibliothek kennen oder neu zu entdecken. Es war mal wieder eine gute Gelegenheit, in dem riesigen Buchbestand zu stöbern oder nach neuen Zeitschriften oder DVDs Ausschau zu halten. Alle, die da waren sind sich einig: “ Wir freuen uns schon auf das Fest im nächsten Jahr und kommen bestimmt wieder vorbei!“

Calauer Stadtbibliothek hat wieder geöffnet
(09.03.2010)Der Kinderbereich in der Bibilothek wurde ebenfalls neu gestaltet.

Neue Haustechnik für Calauer Bibliothek und Verwaltungsräume
(25.01.2010)Rainer Manke, Chef der gleichnamigen Sicherheitsfirma aus Calau, demontierte die nicht mehr benötigten Bewegungsmelder und Signalhörner in der Stadtbibliothek Calau.
Die Stadtbibliothek Calau wird nach den zurzeit laufenden Bauarbeiten nicht wie geplant am 4. Februar wiedereröffnet, teilt Steffi Clemens, Leiterin der Bibliothek, mit.
„Der bisher geplante Termin kann nicht gehalten werden, er verschiebt sich auf den 8. Februar", erklärt sie. Zu den Ausleihfristen müssen sich Bibliotheksnutzer keine Sorgen machen. „Die Abgabetermine werden für alle Medien automatisch verlängert", sagt die Bibliothekarin.
Im Gebäude Straße der Jugend 24, in dem auch das Ordnungsamt und das Bauamt untergebracht sind, wird die technische Ausstattung erneuert. Am 11. Januar haben die Arbeiten begonnen, für die vier Wochen eingeplant worden sind. „Das Haus ist im Laufe der Jahre immer wieder anders genutzt worden, die Elektroinstallation und Haustechnik wurde nur schrittweise angepasst, und das ist ein Problem geworden", sagt Torsten Ewert vom Bauamt. Alte Installationen werden nun erneuert und neu zugeordnet.
Es wird in zwei Abschnitten gearbeitet. Elektroleitungen, Computertechnik sowie Einbruchmeldeanlagen werden erneuert. „Die Umbauarbeiten sind insgesamt mit 70 000 Euro veranschlagt", so Ewert. Der zweite Bauabschnitt könne erst begonnen werden, wenn der Haushalt für 2010 bestätigt ist. Dann erfolgen die Ausschreibungen.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Spannender Vorlesewettbewerb in Calau - jetzt mit Foto-Galerie
(18.12.2009)Mit dem Vorlesetag der 5. und 6. Klasse am gestrigen Mittwoch ist der Vorlesewetttbewerb der Calauer Carl-Anwandter-Schule gemeinsam mit der Stadtbibliothek zu Ende gegangen.
Aufgeregte Stimmen schallten am Mittwoch durch die Räume der Stadtbibliothek Calau. Der 2. Teil des Vorlesewettbewerbs hatte begonnen und die besten Leser der Klassenstufe 5 durften ihr Können unter Beweis stellen. Isabell Dittmann ging als erste an den Start. Sie stellte uns kurz ihr Buch „Willkommen im Pferdeparadies" vor und las aus einem Kapitel. Eine Jury bewertete den Vortrag. Zur Jury gehörten: Frau Franke, Geschäftsstellenleiterin der Sparkasse Calau; Frau Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek und ein Lehrer der Carl-Anwandter - Grundschule. Vortragsweise, Lesetempo, Blickkontakt sowie die Betonung wurden bewertet. Viele Geschichten waren zu hören. „Von der Oma, die Fußball spielen toll findet" bis zu „Eine total coole Familie".
Nachdem jeder aus seinem Lieblingsbuch vorgelesen hatte, gab es noch einen Fremdtext aus dem Buch: „Mathe, Deutsch und blaue Flecken" zu lesen.
Die Sieger der Klassenstufe 5
Platz 1 - Eric Thielemann
Platz 2 - Isabell Dittmann
Platz 3 - Justine Fiebig
Für die Sieger gab es eine Urkunde, Sachpreise mit Unterstützung der Sparkasse Calau, sowie einen Gutschein.
Im Anschluss kamen die besten Leser der 6.Klassenstufe in die Bibliothek. Die traditionsreiche Leseförderungsaktion möchte Kinder ermuntern, sich mit erzählender Literatur zu beschäftigen und aus ihren Lieblingsbüchern vorzulesen. Leselust und Lesespaß stehen dabei im Mittelpunkt. Wir hörten Geschichten von den „3 Fragezeichen" bis zu Cornelia Funkes „Tintenherz".
Die Sieger der Klassenstufe 6
Platz 1 - Sarah Höhr
Platz 2 - Nick Puchalski
Platz 3 - Denis Grabiger
Der Sieger der Klassenstufe 6 wird nun die Carl-Anwandter - Grundschule im Kreiswettbewerb vertreten. Und mit einem bisschen Glück vielleicht sogar vor dem Bundespräsidenten lesen, welcher Schirmherr des Vorlesewettbewerbs ist.
Wir drücken die Daumen!
Der Vorlesewettbewerb wird alljährlich vom Börsenverein des Deutschen Buchhandels gemeinsam mit Buchhandlungen, Bibliotheken, Schulen und sonstigen kulturellen Einrichtungen veranstaltet.
Grußwort des Bundespräsidenten
[Grußwort des Bundespräsidenten ]

Wenn Pippi Langstrumpf auf Hexe Lilli trifft
(20.11.2009)Einen spannenden Vorlesewettbewerb konnte man am 18.11.09 in der Stadtbibliothek Calau erleben. Im Vordergrund des Wettbewerbes stand der spielerische Umgang mit Büchern und die Begegnung mit Geschichten und Abenteuern. Das setzt eine gemütliche und aufgelockerte Atmosphäre voraus. Deshalb fand dieser Wettbewerb auch in der Bibliothek statt.
Um 8 Uhr traten die 13 besten Vorleser der Klassenstufe 3 der Carl-Anwandter-Schule an. Die Aufregung war groß, fand dieser Wettbewerb in der Stadtbibliothek doch zum ersten Mal statt. Zuerst wurde ein bekannter Text aus dem Lesebuch vorgetragen. Danach bekam jeder Schüler einen Fremdtext. Durch die Jury, vertreten durch den Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch, Bibliotheksleiterin Steffi Clemens und die Deutschlehrerin Frau Lehmann, wurde der Vortrag gewertet. Dabei spielten Kriterien, wie eine deutliche Aussprache, angemessenes Lesetempo, sinngemäße Betonung und ein sicherer und flüssiger Vortrag, eine Rolle.
Platzierung Klassenstufe 3
Platz 1 - Anne-Sophie Kahl
Platz 2 - Kristin Lehmann
Platz 3 - Teresa Dix
Um 10 Uhr begann der Wettbewerb für die besten 11 Schüler der Klassenstufe 4. Hier hatte jeder sein Lieblingsbuch mitgebracht und so konnte man von Wickie, Ponyfee und den Olchis hören. Bei der 4. Klasse wurde auch der Blickkontakt zum Publikum gewertet.
Platzierung Klassenstufe 4
Platz 1 - Tessa-Marie Kahl
Platz 2 - Jamie-Lee Primon
Platz 3 - Jolien Jank
Mit einer Urkunde und Sachpreisen wurden die Gewinner bedacht. Leider war die Anzahl der teilnehmenden Jungen sehr gering, aber alle Schüler haben es ganz toll gemacht. Und so wird es im nächsten Jahr wieder heißen „Vorlesewettbewerb" in der Stadtbibliothek Calau.

In der „Sage des Pillán“ erlischt Vulkan
(16.11.2009)Zum bundesweiten Vorlesetag begrüßte Steffi Clemens, Leiterin der Calauer Stadtbibliothek, am Freitagvormittag prominenten Besuch. Der chilenische Botschafter Prof. Alvaro Rojas Marin und der Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch hatten für Schüler der 4. Klasse der Carl-Anwandter-Schule Bücher mitgebracht, aus denen sie lesen wollten.
Aufgeregt rutschten die Schüler auf ihren Stühlen hin und her. Der Botschafter kam schnell mit den Calauer Kindern ins Gespräch: über Chile, über die Landschaft, die Menschen und die Natur. „Ich habe euch Geschichten aus der Mythologie der Mapuche-Indianer mitgebracht, darüber, wie sich Ureinwohner die Naturereignisse wie Vulkane erklärten. Da geht es um böse Geister, die in den mächtigen Bergen, dem Osorno und dem Calbuco, hausten. Der Schlimmste von denen war der mächtige Pillán." Die Calauer Mädchen und Jungen verfolgten aufmerksam die Sagen. „Das war ganz toll, dass wir etwas aus einem anderen Land erfahren haben", sagte die 10-jährige Celine. Und Freundin Hanna ergänzte: „Der Botschafter erklärte alles gut."
Der Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch zauberte das beliebte Kinderbuch „Robin Hood" aus dem Ärmel. „In diesem Buch geht es um Gerechtigkeit", sagte er. „Voll cool", stellte Marc-Maurice fest, „über Indianer und Räuber lese ich am liebsten was." Auch Paul war von den Geschichten begeistert: „Bei den Sagen aus Chile hat mir die Stelle mit dem Condor gut gefallen. Das kann man sich richtig vorstellen. Und Robin Hood war spannend."
„Kinder zum Lesen zu motivieren, ist nicht so einfach. Da hatte unser Bürgermeister eine ganz tolle Idee. Und für die Kinder war es hochinteressant", sagte Steffi Clemens. Dietmar Kuhring, Leiter der Carl-Anwandter-Schule, stimmte zu: „Es ist ein Schritt zur Vertiefung der freundschaftlichen Beziehungen mit Chile. Die Kinder nehmen viel Allgemeinwissen mit nach Hause und sind mit Begeisterung dabei." Zur Erinnerung überreichte Botschafter Alvaro Rojas einen Bildband für die Bibliothek.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Chilenischer Botschafter liest in der Calauer Bibliothek
(13.11.2009)Der chilenische Botschafter Alvaro Rojas Marin und der Calauer Bürgermeister Norwin Märkisch werden heute ab 10.30 Uhr in der Stadtbibliothek für Schüler der 4. Klasse aus Kinderbüchern lesen.
Zu den Veranstaltungen, die die chilenische Botschaft mit der Stadt Calau noch für dieses Jahr geplant hat, gehört die gemeinsame Lesung von Botschafter und Bürgermeister. Während Alvaro Rojas Marin den Calauer Schülern Geschichten aus Chile mitbringen will, wird Norwin Märkisch aus dem Buch „Robin Hood“ lesen.
Am Abend ab 18 Uhr kommen Erwachsene auf ihre Kosten in der Stadtbibliothek. Die Brandenburger Autorin Nora Günther liest aus ihrem Buch „Sturm der Verdammnis“.
Weitere Informationen unter Telefon 03541 891512.

Neuer Calauer Heimatkalender ist erscheinen
(09.08.2009)Der Heimatverein Calau hat zum 100. Heimatstammtisch am Donnerstagabend in der Stadtbibliothek den neuen Calauer Heimatkalender 2010 präsentiert. Zu der 80-seitigen Broschüre wurden dem Publikum zugleich die Autoren mit Anrissen aus ihren Beiträgen vorgestellt. Der Verkaufsstart des neuen Heimatkalenders ist beim Stadtfest.
Die Autoren des Calauer Heimatkalenders. Foto: M. Nerenz
Gut vierzig Heimatfreunde und geschichtsinteressierte Calauer kamen zur Präsentation des neuen Heimatkalenders in der Calauer Stadtbibliothek. „Den Heimatstammtisch hat einst unser Ehrenmitglied Heinz Jurisch ins Leben gerufen, und wir wollen natürlich auch weiterhin diese schöne Tradition fortsetzen“, sagte Johannes Kamenz, Vorsitzender des Heimatvereins. 13 Beiträge wurden diesmal aufgenommen. „Geschichtliche Aufarbeitung kann sehr umfassend sein“, sagte Michael Petras. Der Chefredakteur des Heimatkalenders dankte den Autoren für die Zusammenarbeit und der Stadt Calau sowie den Sponsoren für ihre Unterstützung. Im Mittelpunkt stehen diesmal zwei wichtige Gebäude der Stadt, die 2010 ein Jubiläum feiern: „120 Jahre Kaiserliches Postamt“ und „130 Jahre neues Rathaus“. Andere Beiträge widmen sich Persönlichkeiten der Stadt und der Region wie Dietrich III. von Buckenstorff, bedeutender Kirchenfürst aus Zinnitz, der später in Naunburg Bischoff wurde. „Es ist sehr erfreulich, dass sich mit Robert Scholz aus Zinnitz oder Andreas Tartz aus Laasow auch Autoren aus der Region mit der Calauer Geschichte beschäftigen und uns wertvolle Materialien dadurch zugänglich machen. Das trifft auch für Gerd Herrmann aus Calau zu, einem weiteren neuen Autoren zu, der sich mit der Rohstoffgewinnung rund um Calau beschäftigte“, so Petras. Die Überraschung des Abends gab es für Gerda Poller, über die gesagt wurde, sie habe Calauer Geschichte geschrieben. Dabei geht es um die Erinnerung an den Partnerschaftsvertrag mit Viersen, den sie als stellvertretende ehrenamtliche Bürgermeisterin mit unterzeichnete. „Dass ich nun Calauer Geschichte geschrieben haben soll, sei dahin gestellt. Doch dass André Bareinz das Thema aufgegriffen hat, find' ich richtig klasse“, sagte Gerda Poller schmunzelnd.
Zum Calauer Stadtfset ist der offizielle Verkaufstart des neuen Heimatkalenders am Stand des Heimatvereins. "Es gehört zur kleinen Tradition, dass unsere Besucher der Präsentation natürlich schon heute Abend die ersten Exemplare erwerben konnten. Aber bis zum Stadtfest ist ja nicht mehr lange hin", sagte Johannes Kamenz abschließend.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Rollende Regale für Calauer Stadtbibliothek
(03.08.2009)Die Stadtbibliothek Calau ist mit neuen rollenden Regalen ausgestattet worden. „Wir können damit unsere Räumlichkeiten noch besser nutzen, gerade wenn wir Veranstaltungen mit Schulklassen durchführen“, sagte Steffi Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek Calau.
Eva Franke (r.), Filialleiterin der Sparkasse Niederlausitz, informierte sich bei Steffi Clemens in der Calauer Stadtbibliothek über die neuen Regale.
Möglich geworden sei diese Anschaffung durch den Scheck über 750 Euro, den die Bibliothek aus dem Ertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkasse Niederlausitz erhalten hatte.
Filialleiterin Eva Franke überzeugte sich selbst von der Neuanschaffung. „Mir ist es wichtig, dass dieses Geld gut angelegt wird und wir damit etwas für das Gemeinwohl bewirken können“, sagte sie. Insgesamt 42 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im OSL-Kreis seien bei der letzten Ausschüttung berücksichtigt worden. Sie hätten zwischen 500 und 1500 Euro aus dem Ertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkasse Niederlausitz erhalten.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Die Geschichte von der Rettungskatze
(24.07.2009)Bibliothekarin Martina Hergeselle gestaltete das Vorlesefrühstück in der Stadtbibliothek Calau.
Die Stadtbibliothek Calau hat am Donnerstagvormittag zu einem Vorlesefrühstück eingeladen. Mädchen und Jungen im Alter von fünf bis neun Jahren waren zu diesem Ferienspaß gekommen.
„Wer hat denn eine Katze zu Hause?", fragt Martina Hergeselle in die Runde. Fast alle Kinder recken ihre Arme nach oben. „Heute wollen wir nämlich lustige Geschichten über Katzen hören", fügt die Mitarbeiterin der Stadtbibliothek hinzu. Die Plätze in der Kinderecke sind mit Obstschalen und einem Frühstückssnack vorbereitet und die Kinder freuen sich auf den Vormittag. Während Martina Hergeselle die Geschichten von der Rettungskatze, der Katze „Kara" oder der Theaterkatze vorliest, schnurpsen die Kinder Äpfel, Bananen oder Weintrauben. Die neujährige Tanja war schon mehrfach in der Bibliothek. Sie will sich eine neue Lesekarte holen. „Mit dem Jugendklub haben hier schon öfter reingeschaut. Die Veranstaltungen sind immer sehr schön", sagt sie.
Richtig interessant wird es, als die Mädchen und Jungen selbst aktiv werden und angeregt von der Lesung eine Katze basteln oder malen. „Die Katze hänge ich in mein Zimmer", legt Anna (8) aus Werchow sofort fest. Ihr kleiner Bruder Paul (6), weiß noch nicht so richtig, wohin mit dem neuen Haustier aus Papier: „Vielleicht schenke ich's der Oma."
Maja (6) stellt klar: „Meine Katze bekommt einen gelben Schwanz." Die Katze von Zwillingsschwester Anna ist in Blau gehalten. „Wir basteln kunterbunte Miezekatzen und dann malen wir die Gesichter", sagt die siebenjährige Leonie, die schon regelmäßig in der Bibliothek zu Gast ist.
Nächster Termin für das Vorlesefrühstück ist der 30. Juli, 10 Uhr. Anmeldungen in der Stadtbibliothek unter Telefon 03541 / 891512.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Buchautor strapaziert Calauer Lachmuskeln
(30.04.2009)Medizynische Lesung von U.S. Levin in der Calauer Stadtbibliothek„Ausverkauft" war die medizynische Lesung des Autors U.S. Levin am Donnerstag Abend in der Calauer Stadtbibliothek. Zum Welttag des Buches las der Autor aus Markleeberg aus den Werken "Eiterherd ist Goldes wert" und "Bis dass der Arzt uns schneidet" und strapazierte die Lachmuskeln des Calauer Publikums.
"Es war schon lustig, wie er das ganze Thema Medizin satirisch auf die Schippe genommen hat", sagte Bärbel Kubik. Und Heike Kaul fügte hinzu: „Jeder Satz wurde zur Pointe. Das lag aber auch an seiner Vortragsweise. Der Abend hat sich wirklich gelohnt".
Mit dem kritischen Blick des Satirikers zeigte U.S. Levin auf, was die missratene Gesundheitsreform doch für seltsame Blüten treiben kann. „Vielen Episoden konnte man mit eigene Erfahrungen vergleichen", stellte Kirsten Petras fest. Egal ob die Story beim Zahnarzt oder die Feststellung, dass der zunehmenden Ärztemangel zum zunehmenden Problem im Gesundheitswesen wird - irgendwie kamen die Situation dem Publikum bekannt vor. In der Realität wieder angekommen, sind einige Situationen eigentlich gar nicht zum Lachen „Manchmal ist es aber auch wirklich so, wie es hier geschrieben wurde", meinte Sabine Baselt im Nachhinein. Bei der Abwendung eines Computerprogramms zur Berechnung der Lebenserwartung, in dem jegliche Beeinflussungen mit Abzug von Lebensringen bestraft wurde, kam letztlich heraus, dass der Benutzer schon zehn Jahre unter der Erde liegen müsste.
Der Autor sagte seinen eigenen Büchern heilende Wirkung nach: „Zwei Minuten Lachen ist genauso heilsam wie 20 Minuten joggen, und dass ohne zu schwitzen!", gab U.S.Levin den Calauern abschließend mit auf den Weg.
Angefangen haben die satirischen Geschichten einmal bei der Zeitung, bei der der Autor einst als Freier Mitarbeiter für Sportveranstaltungen schrieb. „Irgendwie hatte ich schon immer so´ ne Ader dafür und gab der Redakteurin dann mal zwei Texte für die Wochenendebeilage. Dann wurden es immer mehr ...", erinnert sich U.S.Levin. So entstand der erste Sammelband und weitere sollten folgen. „Das Thema Medizin ist sehr vielfältig und es gibt sehr viele Berührungspunkte mit dem Publikum. Schließlich sind wir ja alle mal beim Arzt", erklärte der Satiriker weiter. Künftig wird der Autor auch weiterhin Anekdoten und Glossen sammeln und aufschreiben. Schließlich passieren fast täglich kuriose Begebenheiten, die einfach nur komisch sind.
Mit dem großen Kinderfest am 19.Mai setzt die Stadtbibliothek ihre Veranstaltungsreihe fort und freut sich auf viele kleine Besucher.
Stephan Uhlig (Stu)
Quelle: Lausitzer Rundschau

Geldregen für Calauer Stadtbibliothek
(24.04.2009)Welch ein Geldregen. Steffi Clemens, Leiterin der Stadtbibliothek Calau und Hauptamtsleiter Frank Böttner nahmen in der Cafeteria der Sparkasse Niederlausitz am Senftenberger Altmarkt freudig den Scheck über 750 Euro entgegen. Glückspilz „Willy", das Maskottchen der Aktion PS-Lotterie-Sparen gratulierte dazu und wünschte viel Erfolg bei der Umsetzung der geplanten Vorhaben. „Wir können uns damit rollende Regale für unsere Kinderbibliothek anschaffen. Damit sind wir künftig flexibler in der Gestaltung unserer Einrichtung, besonders wenn wir in der Bibliothek Veranstaltung für die Kinder durchführen wollen", sagte Steffi Clemens begeistert.Insgesamt 42 Vereine und gemeinnützige Einrichtungen im OSL-Kreis haben sich reich beschenken lassen. Sie erhielten zwischen 500 und 1500 Euro aus dem Ertrag des PS-Lotterie-Sparens der Sparkasse Niederlausitz.
(Foto: Steffen Rasche)

Veranstaltungen
29.10.2010
18:00 Uhr
Afrika - Im Auftrag der Geier ---> Buchlesung in der Stadtbibliothek Calau
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