Schriftgröße:
 
normale Schrift einschalten große Schrift einschalten sehr große Schrift einschalten
 
Gesunde Kinder Niederlausitz
Wegweiser für Menschen mit Behinderungen

Das CA-Kennzeichen kann wieder beantragt werden!!!

 

20:13 Stundenschwimmen

   

ffwcalau1.gif

 

 

Teilen auf Facebook   Teilen auf Twitter   Teilen auf Google+   Link verschicken   Drucken
 

Freiwillige Feuerwehr Groß Jehser


 

Freiwillige Feuerwehr Groß Jehser

 

Ortswehrführer:

Kamerad Eckhard Klohs

Jugendfeuerwehrwart:

 

Fahrzeuge:

LF 8
Einsatzabteilung:

21 Kameraden

Alters- & Ehrenabteilung:

5 Kameraden

Jugendfeuerwehr:

 

Einwohner:

 

 

 

Verein zur Förderung des Löschwesens und der Kameradschaft Groß Jehser

 


Aktuelle Meldungen

Anmeldung zum 6. Schusterjungenpokal ab sofort möglich

(26.02.2013)

Es ist wieder soweit, der Calauer Schusterjungenpokal findet zu 6. mal in folge statt. Am 04.05.2013 werden wieder die spannenden Wettkäpfe auf dem Jahnsportplatz in Calau ausgetragen. Wir freuen uns über die Teilnahme vieler Manschaften. Der Anmeldeschluss ist der 26.04.2013.

[Anmeldung]

[Schusterjungenpokal]

Foto zu Meldung: Anmeldung zum 6. Schusterjungenpokal ab sofort möglich

Boblitzer beenden die Trebendorfer Siegesserie

(07.05.2012)
Dennoch entführen die Gäste aus dem Spree-Neiße-Kreis beim Schusterjungenpokal zwei Trophäen / 40 Mannschaften am Start

 

In der Königskategorie AK II haben die 15- bis 18-jährigen Jungen aus Boblitz die Siegesserie der Trebendorfer beendet. Beim Löschangriff nass erzielten sie mit 0:28,41 Minuten die schnellste Zeit aller Teilnehmer.

 

Viermal hatte der männliche Feuerwehrnachwuchs der Altersklasse (AK) II aus Trebendorf (SPN) bereits den Schusterjungenpokal aus Calau entführt. Am Samstag waren die 15- bis 18-Jährigen fest entschlossen, diese Serie fortzusetzen. Ihre Rechnung hatten sie jedoch ohne die jungen Kerle aus Boblitz gemacht, die zu ganz großer Form aufliefen.

 

"Man sagt, Trebendorf sei ein unschlagbares Team. Doch jede Serie geht auch mal zu Ende ", sagte Bürgermeister Werner Suchner in seiner Eröffnungsrede. Er sollte richtig liegen. In der AK I verwiesen die siegreichen 10- bis 14-jährigen Jungen aus Trebendorf die Mannschaften aus Gosda (Silber) und Kemmen (Bronze) auf die Plätze. Bei den 15- bis 18-jährigen Mädchen eilten die Trebendorfer an Bronkow (Silber) und Groß Lübbenau (Bronze) vorbei.

Insgesamt waren 40 Mannschaften aus sechs Landkreisen nach Calau gekommen, um sich in den drei Disziplinen Löschangriff nass, Gruppenstafette und 5 mal 80 Meter Feuerwehrstafette zu beweisen. Oft war es nur ein Wimpernschlag, der im direkten Duell über Sieg oder Niederlage entschied.

 

Kräftemessen der Wehren

Landesjugendfeuerwehrwart, André Ragohs lobte das Calauer Kräftemessen der Nachwuchsfeuerwehrleute, das von unten gewachsen sei und eine ausgeprägte Leistungsdichte aufweise. Der Jubiläumslauf zeigte jedoch, dass auch vermeintliche Außenseiter ihr (Feuerwehr-)Handwerk verstehen. Ein Musterbeispiel lieferten die 10- bis 14-jährigen Mädels aus Breitenau (Elbe-Elster), die sich in der Summe aller Disziplinen auf den ersten Rang vorschoben. Die Plätze zwei und drei gingen in dieser AK an Klessow und Bronkow.

Für die Gastgeber aus Calau reichte es in diesem Jahr nicht für einen Podestplatz und das, obwohl sie von der Delegation aus dem polnischen Chobienice während des Eröffnungsappells einen Glücksbringer überreicht bekamen. "Damit wollen wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass wir hier bereits zum vierten Mal teilnehmen dürfen", erklärte Gruppenkommandant Jan Mania.

 

Polen kommen wieder

Nächstes Jahr wolle man wieder zum Schusterjungenpokal nach Deutschland kommen, versicherten die polnischen Mädchen und ihre Begleiter. Thomas Pelzer hofft, dass der renommierte Pokallauf am 4. Mai 2013 seine Fortsetzung findet. Der Stadtjugendfeuerwehrwart mahnte die Kommunalpolitiker bezüglich der Sportstättenproblematik zu besonnenem Handeln: "Wir brauchen den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz mit der einzigen 400-Meter-Bahn in der Stadt."

Auf der könnten im nächsten Jahr die Boblitzer Floriansjünger ihre Titelverteidigung in Angriff nehmen. Daran, dass sie die hochfavorisierten Trebendorfer (Silber) und Bronkower (Bronze) bezwungen haben, konnte das Team um Mannschaftsleiter Norman Berger noch Minuten nach der Pokalübergabe nicht so recht glauben. "Mit einem Sieg haben wir wirklich nicht gerechnet. Heute hat alles reibungslos funktioniert und das nötige Quäntchen Glück hatten wir", fasste Jugendfeuerwehrwart Henry Pohl zusammen.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Boblitzer beenden die Trebendorfer Siegesserie

Calauer Feuerwehr rüstet sich für digitalen Funk-Kontakt

(31.01.2012)
Investiotion im sechsstelligen Bereich sind notwendig / Helfer brauchen bessere und schnellere Verbindung im Notfall

 

Calauer Feuerwehrleute proben im verwaisten Wohnblock in Groß Jehser. Für den Kontakt ist ein störungsfreier Funk unerlässlich.

 
Die Einführung digitaler Technik für die Feuerwehr in Calau wird einen sechsstelligen Betrag kosten. Das erfuhren die Mitglieder des Hauptausschusses am Dienstagabend. Stadtwehrführer André Dreßler informierte über die bevorstehende Einführung des Digitalfunks im Land Brandenburg, die ebenso in Calau umgesetzt wird.

„Uns war allen bewusst, dass der Umwandlungsprozess von Analog- auf Digitaltechnik irgendwann bevorsteht“, erklärte André Dreßler. „Seit 2003 reden wir bereits darüber, 2007 wurde von der Innenministerkonferenz der Beschluss gefasst, die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit Digitalfunk auszurüsten“, so der Stadtwehrführer. Als stellvertretender Landesbranddirektor gehört Dreßler der kommunalen Beratergruppe des Landes Brandenburg an, die diesen umfassenden Prozess vorbereitet und begleitet. Er wies darauf hin, dass eine geschlossene Umstellung aller Kommunen und Ämter notwendig sei und Alleingänge nicht zu verantworten wären.

Im vierten Quartal 2012 soll das Funknetz stehen und 2013 der erste Probebetrieb erfolgen. 2014 gehe die Polizei in den Betrieb, Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz würden mit der entsprechenden Ausrüstung versehen. „Am 31. Dezember 2015 soll die Einführung des BOS-Digitalfunks abgeschlossen sein“, informierte André Dreßler. Als Kostenfaktor erweise sich dabei die Neubeschaffung von Technik wie Hand- und Fahrzeugfunkgeräte. Die Beschaffung eines Handfunkgerätes inklusive Ersatzakku, Antenne, Software, Kfz-Ladeschale, Mikrofon und Tasche dürfte Investitionen von knapp 1000 Euro bewirken. Nach einer, von André Dreßler vorgenommenen Bedarfsanalyse, müsste die Stadt Calau mit Gesamtkosten von rund 103 000 Euro rechnen. In dieser Summe enthalten sei auch die Umrüstung der Feuerwehrflotte in den 15 Ortsteilen, wobei sich der Finanzierungsbedarf über drei Jahre erstrecken wird. „Wir wollen die Jahre 2013, 2014 und 2015 nutzen, um die Umstellung zu realisieren“, so Dreßler. In seinen Ausführungen pries der Stadtwehrführer die technischen Vorzüge digitaler Funktechnik, die im Einsatzfall allen Beteiligten nütze. „Als Kyrill über uns hinweggefegt war und die Feuerwehr flächendeckend zu Einsätzen ausrückte, war das analoge Funknetz hoffnungslos überlastet.“
 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Calauer Feuerwehr rüstet sich für digitalen Funk-Kontakt

Feuerwehren messen ihre Kräfte

(28.09.2011)
Wettbewerbe in bathow, Bronkow und Ogrosen / Premiere für Calau / Landesmeisterschaft in Lübbenau

 

Rasanten Feuerwehrsport gab es am zurückliegenden Wochenende in dreifacher Ausführung zu erleben. Sowohl die Feuerwehrleute der Städte Calau und Vetschau inklusive Ortsteile, als auch das Amt Altdöbern veranstalteten am Samstag die jährlichen Kräftemessen im Löschangriff nass, bei Gruppenstafetten oder dem
                                                         Knotenbinden.

 

Aus Anlass des 90-jährigen Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Bathow ist dem Calauer Ortsteil die Ausrichtung des 8. Stadtfeuerwehrtages zugesprochen worden. Eine Bambini-, sechs Kinder-, drei Jugend-, zwei Frauen- und acht Männermannschaften starteten in den Wettbewerb. Bürgermeister Werner Suchner wies in seiner Festrede auf ein Novum hin: „Erstmals gehen in diesem Jahr drei Männermannschaften Ü 45 an den Start“, bemerkte das Stadtoberhaupt. Eine weitere Neuerung gab es beim Nachwuchs zu verzeichnen. Die Jugendfeuerwehren der Stadt Calau hatten von Freitag bis Sonntag im Freizeitzentrum Friedrichsfeld ihre Zelte aufgeschlagen und somit das Jugendcamp zum Trainingslager für die bevorstehende heiße Wettkampfphase erhoben. 66 Kinder und ihre 17 Betreuer reisten nach Bathow und staunten wie die Erwachsenen über eine Wettkampfbahn in Perfektion. „Das sind Verhältnisse wie in Wimbledon“, schwärmte André Dreßler beim Blick auf den Rasen. Der Stadtwehrführer und stellvertretende Landesbranddirektor lobte das Engagement der Gastgeber. Stellvertretend für alle „rastlosen Leute“ bedankte sich André Dreßler bei Jens Wittwer, der in der Vorwoche zudem seinen 40. Geburtstag feierte.

Mit einer Wettkampfbahn, die höchsten Ansprüchen genügte, konnten auch die Bronkower dienen. Sie waren in diesem Jahr Ausrichter des 18. Amtsfeuerwehrtages des Amtes Altdöbern. In seiner Eröffnungsrede lobte Amtsdirektor Detlef Höhl insbesondere die Jugendarbeit der Freiwilligen Feuerwehr Bronkow. „Diese jungen Akteure brauchen wir“, erklärte er im Hinblick einer Aufrechterhaltung zukünftiger Einsatzstärken. Dass die Feuerwehren des Amtes Altdöbern auch im Feuerwehrsport eine bedeutende Rolle spielen, beweisen die jüngsten Erfolge der Wettkämpfer. So nutzten die Frauenmannschaft aus Schöllnitz (Gemeinde Luckaitztal) und die Männer aus Lug (Gemeinde Bronkow) den Amtsfeuerwehrtag als willkommenes Training für die 10. Landesmeisterschaften der Feuerwehren des Landes Brandenburg im September in Lübbenau. Im Einzelnen gingen in Bronkow zwei Bambini-, vier Kinder-, zwei Jugend-, eine Frauen- und zehn Männerteams an den Start.

In Ogrosen begrüßten Bürgermeister Bengt Kanzler und Ehrenmitglied Werner-Siegwart Schippel die Wehren aus den Ortsteilen zum Kampf um die Vetschauer Stadtmeistertitel. Die neuen Wanderpokale gingen dabei an den Frauen-Kreismeister aus Missen sowie nach Gahlen, deren zweite Mannschaft als erste Starter eine uneinholbare Zeit vorlegte.

 

Zum Thema:
ErgebnisseLöschangriff nass, Sieger in Calau: Kemmen (AK 10-14), Mehßow I (AK 15-17), Cabel (Frauen), Bathow (Männer) sowie Mehßow (Männer Ü 45).Altdöbern: Bronkow (Bambinis), Gosda (AK 10-14), Bronkow (AK 15-17), Schöllnitz (Frauen), Lug II (Männer).Vetschau: Gahlen (AK bis 14), Raddusch (AK ab 14), Missen (Frauen), Gahlen II (Männer).
 
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Feuerwehren messen ihre Kräfte

Freiwillige Feuerwehr Groß Jehser feiert 90.

(23.08.2011)
Fest litt unter Dauerregen / Technik-Umzug und Wettbewerb abgesagt / Viele Gratulanten kamen trotzdem

 

Zum 90jährigen Bestehen der Freiwilligen Feierwehr Groß Jehser haben benachbarte Feuerwehren gratuliert. Obwohl die geplanten Feierlichkeiten witterungsbedingt eingeschränkt werden mussten, ließen sich die Kameraden die Stimmung nicht vermiesen.

 

Eine Regenpause haben die Kameraden genutzt, um das Jubiläumsfoto zum 90. Jehrestag des Bestehens der Freiwilligen Feuerwehr Groß Jehser vor ihrem Löschfahrzeug zu machen.

 

Die Feuerwehrleute und ihr Förderverein hatten zum Jubiläum viel geplant. „Den Umzug mit historischer Technik und den Wettkampf auf dem Platz mussten wir absagen. Das ist bitter, weil das Jubiläumsfest in Groß Jehser etwas Besonderes werden sollte. Aber es geht einfach nicht“, sagte Ortswehrführer Eckhard Klohs.

Bei Kaffee, Kuchen und Schaumbrause war in dem großen Festzelt kaum noch ein Platz frei. Denn trotz der Wetterkapriolen kamen eine ganze Reihe Gratulanten nach Groß Jehser, unter Ihren der Calauer Bürgermeister Werner Suchner (parteilos), der stellvertretenden Landesbranddirektor André Dreßler und die benachbarten Wehren aus Calau, Groß Mehßow, Zinnitz sowie aus Mallenchen. „Das ist toll und zeigt, wie groß der Zusammenhalt unter den Kameraden ist“, sagte Ortswehrführer Eckhard Klohs.

Horst Senftleben aus Calau, selbst mehr als 60 Jahre bei der Feuerwehr, bestätigte dies: „Die Feuerwehr ist nicht nur wichtig und fördert die Kameradschaft. Sie gibt vor allem den Jüngeren etwas mit, was sie das ganze Leben gebrauchen können. Eine gut funktionierende Feuerwehr basiert auf gute Ausbildung, aber vor allem auf Erfahrung und die Weitergabe der Erfahrung von den älteren auf die jüngere Generation“, sagte Horst Senftleben. Er brachte Berichte von zwei großen Bränden in Groß Jehser mit, bei denen erst selbst aktiv dabei war und überreichte sie dem Ortswehrführer.

„Zum Jubiläum haben wir versucht, auch noch ein paar alte Fotos oder eben solche Berichte aufzuspüren. Aber das ist gar nicht so einfach. Viel wurde nicht aufgeschrieben oder schlummert irgendwo. Für eine Ausstellung hat es leider nicht gereicht. Aber das machen wir dann zum 100. Geburtstag“, scherzte Eckhard Klohs. In Groß Jehser gibt es derzeit 18 aktive Feuerwehrmänner. Acht weitere sind in der Altersabteilung.

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Freiwillige Feuerwehr Groß Jehser feiert 90.

Feuerwehr trainiert in Zinnitz Rettungseinsatz

(05.04.2011)

Für den Zinnitzer Frank Fiedermann geht es bei der Zugausbildung darum, vorhandene Kenntnisse zu vertiefen. 37 Feuerwehrleute aus den Calauer Ortsteilen Klein Mehßow, Mallenchen, Groß Jehser, Bathow und Zinnitz nutzten den Samstagnachmittag, um Handgriffe zu schulen, die im Ernstfall über Leben oder Tod von Unfallopfern entscheiden können.

 

Die Feuerwehrleute trainierten an einem Autowrack, wie Insassen zu befreien sind.

 

Das Vorgehen bei der Personenrettung wurde einstudiert und das Wissen gefestigt, wie eine Einsatzstelle abzusichern ist.

Frank Fiedermann erinnerte, dass der Bremsweg eines Pkw mit einer Geschwindigkeit von 150 Kilometern pro Stunde rund 250 Meter betrage. „Vorausgesetzt, es ist gute Sicht, die Fahrbahn ist trocken und das Fahrzeug besitzt eine zuverlässige Bereifung“, sagte der stellvertretende Calauer Stadtwehrführer.

Wann und in welchen Abständen Warndreiecke, Blitzlampen und Kegel aufgestellt werden müssen, richte sich danach, ob die technische Hilfeleistung auf der Autobahn, auf Landstraßen oder in geschlossenen Ortschaften erforderlich ist. Werden Fahrbahnen von Schläuchen gekreuzt und zum Überqueren Schlauchbrücken ausgelegt, sollten diese unbedingt von Einsatzkräften abgesichert werden“, appellierte er. „Es gibt Kraftfahrer, die mit solchen Situation überfordert sind und das Einweisen oder beruhigende Gesten erwarten“, betonte Frank Fiedermann.

Nur wenige Meter entfernt kämpften sein 17-jähriger Sohn Lucas und der 21-jährige Karsten Thoran an einem Unfallauto. Mit Hilfe einer hydraulischen Rettungsschere entfernten sie die Wagentür des auf dem Dach liegenden Fahrzeuges.

„Bei solchen Einsätzen ist schon eine gehörige Portion Kondition gefragt“, sagte Karsten Thoran.

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Feuerwehr trainiert in Zinnitz Rettungseinsatz

Feuerwehr nach Dauerregen im Nachteinsatz

(29.09.2010)

Dauerregen hat zwischen Altdöbern, Calau, Vetschau und Lübbenau für Überschwemmungen gesorgt. Bis zu 110 Liter Regenwasser pro Quadratmeter sind in zweieinhalb Tagen in Lübbenau vom WAC und in Buchwäldchen von Hans-Joachim Emmrich gemessen worden. Feuerwehren, Technisches Hilfswerk und andere Kräfte waren in der Nacht zum Dienstag im Einsatz, um Schäden einzudämmen.

 

Die starken Regenfälle von Montag- bis Dienstagmorgen führten in den Kanälen besonders in Lübbenau und Calau zu großen Rückstaus. In dieser Größenordnung habe es so etwas seit Bestehen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Calau (WAC) nicht gegeben, informiert Verbandsvorsteher Klaus Wecke. In der gesamten Altstadt von Lübbenau wie auch in Calau in der Otto-Nuschke-, Jahn-, Karl-Marx-, Altnauer und Gutsstraße habe es erhebliche Probleme gegeben. »Das ist darauf zurückzuführen, dass in der Kläranlage Lübbenau die vierfache Menge der durchschnittlichen Tagesschmutzwassermenge zu behandeln war. In Calau war es sogar die sechsfache Menge«, stellt Wecke fest. Ähnlich sei es auch in Vetschau und Altdöbern gewesen. »In Lübbenau haben wir ab Montag 6.30 Uhr unsere beiden Saugfahrzeuge eingesetzt«, erklärt er. So sei für Entspannung beim Rückstau von Wasser gesorgt worden.

 

Der Calauer Bürgermeister war am Montagabend bis 23.30 Uhr mit der Feuerwehr unterwegs, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. »Schwerpunkte waren das Mühlenfließ, Altnau, Werchow, Groß Jehser, Mallenchen und Klein Mehßow«, sagt Werner Suchner. Bei der SV Calau stehen der halbe Platz, die Gaststätte und Teile des Sanitärgebäudes unter Wasser.

 

Eine schlaflose Nacht zum Dienstag hatte auch Gerhard Kupsch aus Missen. Sein Grundstück liegt an der Luckaitz, die durch den vielen Regen flächendeckend über die Ufer getreten ist. »Das Wasser stand bis vor unserer Haustür. Die Feuerwehr hatte uns noch Sandsäcke gebracht, die wir stapelten. Ich selbst hatte vom Hochwasser 1977 noch welche«, erzählt der Missener. Schon am Montagnachmittag habe er viel herumtelefoniert. Doch niemand habe ihm helfen können. Mit einer Mitarbeiterin des Wasser- und Bodenverbandes habe er unterhalb von Missen die Bohlen zweier Wehre gezogen. »Sonst hätten viele Missener Grundstücke unter Wasser gestanden. Vom Verband sei er enttäuscht. »Jahrelang wurden die Fließe hier nicht beräumt«, sagt er. Mehr Hilfe habe er am Montag auch durch das Vetschauer Ordnungsamt erwartet. Schließlich habe Ortsvorsteher Sven Pietrus die Feuerwehr alarmiert, denn gegen 19 Uhr sei das Wasser immer höher gestiegen. Nach Angaben von Stadtbrandmeister Holger Neumann haben sich die Wehren Vetschau, Stradow, Missen, Gahlen, Ogrosen und Göritz zwischen 19.45 und 9 Uhr morgens abgelöst und Wasser zurück in die untere Luckaitz gepumpt.

 

Pumpen mussten auch in Lübbenau durch die Vermieter WiS und GWG vor allem in der Neustadt eingesetzt werden, um vollgelaufene Keller zu entlasten. »Unsere Leute kämpfen gegen Windmühlenflügel«, sagte Uwe Radnick, Chef-Hausmeister der WiS. Aus dem feuchtegesättigten Boden drückt Wasser immer wieder in die Keller nach. Bei der GWG mussten gegen 22 Uhr die Aufzüge abgeschaltet werden, da sich die Maschinenräume vollgelaufen waren. Beide Vermieter haben zusätzliche, flach saugende Pumpen geordert. Mitarbeiter seien zudem dabei, Schäden zu registrieren. 

 

Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Foto zu Meldung: Feuerwehr nach Dauerregen im Nachteinsatz

3. Schusterjungenpokal für Jugendfeuerwehren in Calau

(10.05.2010)

Jugendfeuerwehr Trebendorf - ein unschlagbares Team


 

Die Jugendfeuerwehr Calau rief – und viele kamen zum nunmehr 3. Schusterjungenpokallauf der Stadt Calau. Insgesamt 32 Mannschaften aus dem gesamten Land Brandenburg sowie eine polnische Gastmannschaft trafen sich am Sonnabend auf dem Jahnsportplatz, um im Wettbewerb um den Wanderpokal ihre Kräfte zu messen. Die intensiven Vorbereitungen der letzten Tage unter der Führung von Stadtjugendfeuerwehrwart Thomas Pelzer hatten sich gelohnt. Ein gut präparierter Wettbewerbsplatz sowie das ansprechende Rahmenprogramm machten diesen Tag zu einem angenehmen Erlebnis für Teilnehmer und Gäste. Zur Eröffnung begrüßte Calaus Bürgermeister Werner Suchner die angereisten Mannschaften. Herzliche Worte richtete ebenfalls der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e. V. an die Wettkampfteams. Gleichzeitig überreichte er symbolisch eine Zuwendung von 500 Euro an Thomas Pelzer und würdigte somit die Ausstrahlung dieser Veranstaltung weit über die Grenzen Calaus und des Landkreises hinaus. Finanzielle Zuschüsse kamen ebenfalls aus dem Brandenburger Innenministerium sowie von zahlreichen Firmen Calaus und der Umgebung.

Zeitgleich begannen dann die Wettbewerbe in den Disziplinen Löschangriff – nass, Gruppenstafette und 5 x 80 m – Feuerwehrstafette in den Altersklassen 10 bis 14 und 15 bis 17 Jahre. Spannend ging es allemal zu, und es waren zum Teil recht knappe Entscheidungen, die die Wertungsrichter und das Auswertungsteam im Einsatzleitwagen de Landkreises OSL zu registrieren hatten. Immer dicht umlagert war dort die Auswertungstafel mit den aktuellen Ergebnissen und Zeiten. Am Rande der Wettbewerbe konnte ein Tretautoparcours der Kreisverkehrswacht OSL befahren werden, die Hüpfburg der Lausitzer Rundschau lud zum Toben ein, auch für das leibliche Wohl war in Form von leckerem Mittagessen, einem Kuchenbasar und einem Eisstand bestens gesorgt. Eine Reihe von Gästen überzeugte sich auf dem Platz von den Leistungen des Feuerwehrnachwuchses, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Roswitha Schier  und Werner Siegwart Schippel, Brandenburgs stellvertretender Landesbranddirektor Wolfgang Mußlick und mehrere Calauer Stadtverordnete.

Vor der mit Spannung erwarteten Siegerehrung gaben die wiedergegründeten „Calauer Fanfaren“ eine Kostprobe ihres Könnens und ernteten viel Beifall  für ihren Auftritt. Um 14.30 folgte dann die Verkündung der Ergebnisse durch den Calauer Stadtjugendwart. Jede gestartete Mannschaft wurde nochmals aufgerufen, erhielt einen kleinen Erinnerungspokal und den Beifall für die Teilnahme. Riesenjubel brach dann bei den Trebendorfern (SPN) los, die nunmehr zum dritten Mal in beiden Altersklassen den Wanderpokal ein Jahr lang in ihrem Gerätehaus präsentieren können (Weitere Ergebnisse sowie Fotos im Internet unter www.schusterjungenpokal.de). Bürgermeister Werner Suchner überreichte gemeinsam mit Stadtwehrführer André Dreßler die Trophäen und gratulierte herzlich. Und Thomas Pelzer beendete den Tag mit einem großen Dankeschön an alle Helfer und Organisatoren und lud auch für das nächste Jahr ein, wieder gemeinsam diesen Tag zu begehen.

 

Quelle: Fred-Hagen Karzenburg

Foto zu Meldung: 3. Schusterjungenpokal für Jugendfeuerwehren in Calau