Freiwillige Feuerwehr Saßleben

Freiwillige Feuerwehr Saßleben/Kalkwitz
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Ortswehrführer: |
Kamerad Alexander Schielmann |
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Jugendfeuerwehrwart: |
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Fahrzeuge: |
LF LKW mit STA, TSA |
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40 Kameraden, davon 4 Frauen |
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Alters- & Ehrenabteilung: |
8 Kameraden |
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Jugendfeuerwehr: |
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Einwohner: |
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Förderverein "Handdruckspritze" Saßleben
Aktuelle Meldungen
Anmeldung zum 6. Schusterjungenpokal ab sofort möglich
(26.02.2013)Es ist wieder soweit, der Calauer Schusterjungenpokal findet zu 6. mal in folge statt. Am 04.05.2013 werden wieder die spannenden Wettkäpfe auf dem Jahnsportplatz in Calau ausgetragen. Wir freuen uns über die Teilnahme vieler Manschaften. Der Anmeldeschluss ist der 26.04.2013.

Boblitzer beenden die Trebendorfer Siegesserie
(07.05.2012)Dennoch entführen die Gäste aus dem Spree-Neiße-Kreis beim Schusterjungenpokal zwei Trophäen / 40 Mannschaften am Start
In der Königskategorie AK II haben die 15- bis 18-jährigen Jungen aus Boblitz die Siegesserie der Trebendorfer beendet. Beim Löschangriff nass erzielten sie mit 0:28,41 Minuten die schnellste Zeit aller Teilnehmer.
Viermal hatte der männliche Feuerwehrnachwuchs der Altersklasse (AK) II aus Trebendorf (SPN) bereits den Schusterjungenpokal aus Calau entführt. Am Samstag waren die 15- bis 18-Jährigen fest entschlossen, diese Serie fortzusetzen. Ihre Rechnung hatten sie jedoch ohne die jungen Kerle aus Boblitz gemacht, die zu ganz großer Form aufliefen.
"Man sagt, Trebendorf sei ein unschlagbares Team. Doch jede Serie geht auch mal zu Ende ", sagte Bürgermeister Werner Suchner in seiner Eröffnungsrede. Er sollte richtig liegen. In der AK I verwiesen die siegreichen 10- bis 14-jährigen Jungen aus Trebendorf die Mannschaften aus Gosda (Silber) und Kemmen (Bronze) auf die Plätze. Bei den 15- bis 18-jährigen Mädchen eilten die Trebendorfer an Bronkow (Silber) und Groß Lübbenau (Bronze) vorbei.
Insgesamt waren 40 Mannschaften aus sechs Landkreisen nach Calau gekommen, um sich in den drei Disziplinen Löschangriff nass, Gruppenstafette und 5 mal 80 Meter Feuerwehrstafette zu beweisen. Oft war es nur ein Wimpernschlag, der im direkten Duell über Sieg oder Niederlage entschied.
Kräftemessen der Wehren
Landesjugendfeuerwehrwart, André Ragohs lobte das Calauer Kräftemessen der Nachwuchsfeuerwehrleute, das von unten gewachsen sei und eine ausgeprägte Leistungsdichte aufweise. Der Jubiläumslauf zeigte jedoch, dass auch vermeintliche Außenseiter ihr (Feuerwehr-)Handwerk verstehen. Ein Musterbeispiel lieferten die 10- bis 14-jährigen Mädels aus Breitenau (Elbe-Elster), die sich in der Summe aller Disziplinen auf den ersten Rang vorschoben. Die Plätze zwei und drei gingen in dieser AK an Klessow und Bronkow.
Für die Gastgeber aus Calau reichte es in diesem Jahr nicht für einen Podestplatz und das, obwohl sie von der Delegation aus dem polnischen Chobienice während des Eröffnungsappells einen Glücksbringer überreicht bekamen. "Damit wollen wir unsere Dankbarkeit zum Ausdruck bringen, dass wir hier bereits zum vierten Mal teilnehmen dürfen", erklärte Gruppenkommandant Jan Mania.
Polen kommen wieder
Nächstes Jahr wolle man wieder zum Schusterjungenpokal nach Deutschland kommen, versicherten die polnischen Mädchen und ihre Begleiter. Thomas Pelzer hofft, dass der renommierte Pokallauf am 4. Mai 2013 seine Fortsetzung findet. Der Stadtjugendfeuerwehrwart mahnte die Kommunalpolitiker bezüglich der Sportstättenproblematik zu besonnenem Handeln: "Wir brauchen den Friedrich-Ludwig-Jahn-Sportplatz mit der einzigen 400-Meter-Bahn in der Stadt."
Auf der könnten im nächsten Jahr die Boblitzer Floriansjünger ihre Titelverteidigung in Angriff nehmen. Daran, dass sie die hochfavorisierten Trebendorfer (Silber) und Bronkower (Bronze) bezwungen haben, konnte das Team um Mannschaftsleiter Norman Berger noch Minuten nach der Pokalübergabe nicht so recht glauben. "Mit einem Sieg haben wir wirklich nicht gerechnet. Heute hat alles reibungslos funktioniert und das nötige Quäntchen Glück hatten wir", fasste Jugendfeuerwehrwart Henry Pohl zusammen.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Calauer Feuerwehr rüstet sich für digitalen Funk-Kontakt
(31.01.2012)Investiotion im sechsstelligen Bereich sind notwendig / Helfer brauchen bessere und schnellere Verbindung im Notfall
Calauer Feuerwehrleute proben im verwaisten Wohnblock in Groß Jehser. Für den Kontakt ist ein störungsfreier Funk unerlässlich.
„Uns war allen bewusst, dass der Umwandlungsprozess von Analog- auf Digitaltechnik irgendwann bevorsteht“, erklärte André Dreßler. „Seit 2003 reden wir bereits darüber, 2007 wurde von der Innenministerkonferenz der Beschluss gefasst, die Behörden und Organisationen mit Sicherheitsaufgaben (BOS) mit Digitalfunk auszurüsten“, so der Stadtwehrführer. Als stellvertretender Landesbranddirektor gehört Dreßler der kommunalen Beratergruppe des Landes Brandenburg an, die diesen umfassenden Prozess vorbereitet und begleitet. Er wies darauf hin, dass eine geschlossene Umstellung aller Kommunen und Ämter notwendig sei und Alleingänge nicht zu verantworten wären.
Im vierten Quartal 2012 soll das Funknetz stehen und 2013 der erste Probebetrieb erfolgen. 2014 gehe die Polizei in den Betrieb, Einsatzfahrzeuge von Feuerwehr, Rettungsdienst und Katastrophenschutz würden mit der entsprechenden Ausrüstung versehen. „Am 31. Dezember 2015 soll die Einführung des BOS-Digitalfunks abgeschlossen sein“, informierte André Dreßler. Als Kostenfaktor erweise sich dabei die Neubeschaffung von Technik wie Hand- und Fahrzeugfunkgeräte. Die Beschaffung eines Handfunkgerätes inklusive Ersatzakku, Antenne, Software, Kfz-Ladeschale, Mikrofon und Tasche dürfte Investitionen von knapp 1000 Euro bewirken. Nach einer, von André Dreßler vorgenommenen Bedarfsanalyse, müsste die Stadt Calau mit Gesamtkosten von rund 103 000 Euro rechnen. In dieser Summe enthalten sei auch die Umrüstung der Feuerwehrflotte in den 15 Ortsteilen, wobei sich der Finanzierungsbedarf über drei Jahre erstrecken wird. „Wir wollen die Jahre 2013, 2014 und 2015 nutzen, um die Umstellung zu realisieren“, so Dreßler. In seinen Ausführungen pries der Stadtwehrführer die technischen Vorzüge digitaler Funktechnik, die im Einsatzfall allen Beteiligten nütze. „Als Kyrill über uns hinweggefegt war und die Feuerwehr flächendeckend zu Einsätzen ausrückte, war das analoge Funknetz hoffnungslos überlastet.“

Briesker Traditionsspritze löscht Klo-Brand
(04.07.2011)Dorffest in Saßleben mit historischer Technik - Traditionswehr zeigt Einsatz
Schön war´s wieder – das Saßlebener Dorffest mit der Ausstellung historischer Feuerwehrtechnik, zahlreichen Showeinlagen und Blasmusik. Höhepunkt waren natürlich die lustigen Schauvorführungen des Fördervereins „Handdruckspritze“ Saßleben, die in diesem Jahr von den Kameraden der Traditionsfeuerwehr Lausitzer Braunkohle Brieske unterstützt wurden.
„Die Jungs lassen sich immer wieder was Neues einfallen. Dazu spielte die Blasmusik. Vor allem für die Kinder ist unser Fest ein tolles Erlebnis“, schwärmte Elisabeth Schön. Die Jungs – damit waren die Mitglieder vom Förderverein „Handdruckspritze“ Saßleben gemeint, die das Dorffest mit vielen Gags organisieren. „Wenn man die Freude der Zuschauer und die Begeisterung der Akteure sieht, macht es erst recht Spaß, ein solches Fest auf die Beine zustellen“, sagte der Vorsitzende Jens Roblick. „In diesem Jahr haben wir auch wieder einige Gäste, die mit historischer Feuerwehrtechnik unser Fest noch attraktiver machen“, ergänzte der Vereinschef.
Geschichtsträchtige Technik
Neben der Handdruckspritze Saßleben, gebaut 1911/12, gab es weitere Feuerwehr-Oldtimer zu bestaunen. Darunter befand sich die Spritze aus Reuden (1896), die in den 1950er Jahren noch gut im Einsatz war. Um jedes Stück rankt sich eine Legende. Die Feuerwehr Altdöbern war ganz stolz auf die Handspritze, deren Baujahr nicht bekannt ist. Diese gehörte einst zur Werksfeuerwehr in Brieske und wurde Altdöbern vor 61 Jahren zur Gründung der Jugendfeuerwehr geschenkt. Damals wurde die Spritze per Hand gezogen und zu Fuß von Brieske nach Altdöbern gebracht.
Mit einem großen Fuhrpark wartete auch die Feuerwehr Calau auf. Craupe und Lug waren ebenfalls angereist. Ganz originell hatten sich die Kameraden der Traditionsfeuerwehr Lausitzer Braunkohle Brieske eingebracht. Die Mitglieder hatten eine Hindernisbahn und Wissensstraße aufgebaut, auf denen die Kinder ihre helle Freude hatten. Eine Schauvorführung: „Hilfe, das Scheißhaus brennt“ sorgte mit Sirenengeheul und Rauchschwaden aus dem Party-Klo für Abwechslung. Die rüstigen Kameraden rückten mit ihrer Spritze aus dem Jahr 1919 an. Doch anstatt zuerst den Brand zu löschen, wurde zunächst der Durst gelöscht. Danach stellten die Feuerwehrleute im Altersdurchschnitt zwischen 65 und 79 Jahren fest, dass im Schlauch die Motten waren und leider das Publikum geduscht wurde. Mit vereinten Kräften gelang es dann doch, den Brand zu löschen.
Rund um das Festzelt gab es aber noch mehr Feuerwehr. Die Niewitzer Blasmusikanten spielten auf, das Kuchenbüfett war stets umringt und auch der Kindergarten hatte seinen Auftritt. Kinder basteln gerne und so präsentierten die Kita-Kinder auf der „Modenschau der besonderen Art“ selbst gebastelte Designer-Sachen aus Einkaufstüten.
Saßlebener Einsatz
Natürlich kam auch die „Handdruckspritze Saßleben“ zum Einsatz. Diesmal brannte nicht das Klo, sondern junge Mädels im Flower-Power-Look zogen genüsslich an einer „großen Zigarette“, was anschließend Feueralarm auslöste. Aber anstatt das Feuer zu bekämpfen, hat sich der Hauptmann erst einmal zu den Mädels gesellt.
Hoch erfreut zeigten sich die Saßlebener über eine Einladung der Kameraden aus Brieske zum 21. Handdruckspritzentreffen in Wilthen. „Das wird am 4. September bestimmt interessant. Da können wir sicherlich auch neue Kontakte knüpfen“, sagte Jens Roblick begeistert. Den gemütlichen Abend in Saßleben rundete die „Oldstar-Band“ im großen Festzelt ab.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Calauer Feuerwehrauto bleibt auf Wiese stecken
(19.11.2010)Statistisch dürfte ein Hochwasser wie im September nur alle 50 oder 100 Jahre auftreten – so hatte es Landrat Siegurd Heinze den Radensdorfern mitgeteilt, die einen bautechnisch funktionierenden Durchlass an der Kreisstraße K 6634 fordern. „Wir hatten seit Freitag wieder mehr als 100 Liter Niederschlag“, sagt Landwirt Matthias Kurth und kommentiert so die Aussage des Landrats. Der Rüstwagen RW 1 der Calauer Feuerwehr kämpfte sich durch schweres Gelände, bis es nicht mehr weiter ging.
Während die Calauer Feuerwehr am Dienstag und Mittwoch zu sieben Einsätzen wegen des erneuten Hochwassers gerufen wurde, konnten die Altdöberner und die Neupetershainer Wehr ihre Fahrzeuge in den Hallen lassen. »Wir waren auf Einsätze vorbereitet«, sagt der Neupetershainer Ortswehrführer René Vergin.
Die Calauer und die Saßlebener Feuerwehr hatten ihren schwierigsten Einsatz in Mlode. »Dort gab es einen kleinen Dammbruch an der Kleptna, Wiesen wurden überflutet«, sagt der Calauer Ortswehrführer Fred-Hagen Karzenburg. Bei der Erkundung der Lage blieb das Feuerwehrfahrzeug stecken. »Wir wollten uns einen Überblick verschaffen, ob durch den Dammbruch der Ort gefährdet wäre«, erklärt er. Da dies nicht der Fall war, wurde dem Wasser sein Lauf gelassen. Von 19.30 bis 22.30 Uhr waren die Feuerwehrleute dort im Einsatz. Für die Calauer hatte es um 8 Uhr die erste Alarmierung gegeben: In Werchow war eine Wiese überflutet, das Wasser drohte in einen Keller zu laufen. Auf der Straße Bathow-Schönfeld blieb ein Pkw stecken, die Fahrbahn stand einen halben Meter unter Wasser. Der Autofahrer hatte die Sperrschilder nicht beachtet.
Gleich zweimal musste die Feuerwehr an der Landesstraße Calau-Luckau auf einem Grundstück das Wasser abpumpen. »Drei- bis viermal sind wir jeden Winter dort draußen. Das Wasser kommt von der Straße und dem Acker und fließt wie ein Bach in die Straßengräben, dabei allerdings über das Grundstück. »Die Straße müsste durchörtert werden. Mit einem Ablauf wäre die Sache aus der Welt«, sagt der Calauer Bürgermeister Werner Suchner. Die Stadt habe schon versucht, mit dem Baulastträger eine Lösung zu finden. Bisher sei der Bau eines Durchlasses abgelehnt worden.
»In Calau war die Situation nicht ganz so dramatisch wie im September«, stellt der Bürgermeister fest. Die Stadt habe sich mit dem Wasser- und Bodenverband in Verbindung gesetzt, um abzusprechen, welche Wehre gezogen werden konnten. So war die Feuerwehr in der Ziegelstraße im Einsatz, um dort ein Wehr zu öffnen. »Die Abstimmung mit dem Bereitschaftsdienst des Verbandes hat funktioniert«, sagt der Bürgermeister.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

Feuerwehr nach Dauerregen im Nachteinsatz
(29.09.2010)Dauerregen hat zwischen Altdöbern, Calau, Vetschau und Lübbenau für Überschwemmungen gesorgt. Bis zu 110 Liter Regenwasser pro Quadratmeter sind in zweieinhalb Tagen in Lübbenau vom WAC und in Buchwäldchen von Hans-Joachim Emmrich gemessen worden. Feuerwehren, Technisches Hilfswerk und andere Kräfte waren in der Nacht zum Dienstag im Einsatz, um Schäden einzudämmen.
Die starken Regenfälle von Montag- bis Dienstagmorgen führten in den Kanälen besonders in Lübbenau und Calau zu großen Rückstaus. In dieser Größenordnung habe es so etwas seit Bestehen des Wasser- und Abwasserzweckverbandes Calau (WAC) nicht gegeben, informiert Verbandsvorsteher Klaus Wecke. In der gesamten Altstadt von Lübbenau wie auch in Calau in der Otto-Nuschke-, Jahn-, Karl-Marx-, Altnauer und Gutsstraße habe es erhebliche Probleme gegeben. »Das ist darauf zurückzuführen, dass in der Kläranlage Lübbenau die vierfache Menge der durchschnittlichen Tagesschmutzwassermenge zu behandeln war. In Calau war es sogar die sechsfache Menge«, stellt Wecke fest. Ähnlich sei es auch in Vetschau und Altdöbern gewesen. »In Lübbenau haben wir ab Montag 6.30 Uhr unsere beiden Saugfahrzeuge eingesetzt«, erklärt er. So sei für Entspannung beim Rückstau von Wasser gesorgt worden.
Der Calauer Bürgermeister war am Montagabend bis 23.30 Uhr mit der Feuerwehr unterwegs, um sich einen Überblick über die Situation zu verschaffen. »Schwerpunkte waren das Mühlenfließ, Altnau, Werchow, Groß Jehser, Mallenchen und Klein Mehßow«, sagt Werner Suchner. Bei der SV Calau stehen der halbe Platz, die Gaststätte und Teile des Sanitärgebäudes unter Wasser.
Eine schlaflose Nacht zum Dienstag hatte auch Gerhard Kupsch aus Missen. Sein Grundstück liegt an der Luckaitz, die durch den vielen Regen flächendeckend über die Ufer getreten ist. »Das Wasser stand bis vor unserer Haustür. Die Feuerwehr hatte uns noch Sandsäcke gebracht, die wir stapelten. Ich selbst hatte vom Hochwasser 1977 noch welche«, erzählt der Missener. Schon am Montagnachmittag habe er viel herumtelefoniert. Doch niemand habe ihm helfen können. Mit einer Mitarbeiterin des Wasser- und Bodenverbandes habe er unterhalb von Missen die Bohlen zweier Wehre gezogen. »Sonst hätten viele Missener Grundstücke unter Wasser gestanden. Vom Verband sei er enttäuscht. »Jahrelang wurden die Fließe hier nicht beräumt«, sagt er. Mehr Hilfe habe er am Montag auch durch das Vetschauer Ordnungsamt erwartet. Schließlich habe Ortsvorsteher Sven Pietrus die Feuerwehr alarmiert, denn gegen 19 Uhr sei das Wasser immer höher gestiegen. Nach Angaben von Stadtbrandmeister Holger Neumann haben sich die Wehren Vetschau, Stradow, Missen, Gahlen, Ogrosen und Göritz zwischen 19.45 und 9 Uhr morgens abgelöst und Wasser zurück in die untere Luckaitz gepumpt.
Pumpen mussten auch in Lübbenau durch die Vermieter WiS und GWG vor allem in der Neustadt eingesetzt werden, um vollgelaufene Keller zu entlasten. »Unsere Leute kämpfen gegen Windmühlenflügel«, sagte Uwe Radnick, Chef-Hausmeister der WiS. Aus dem feuchtegesättigten Boden drückt Wasser immer wieder in die Keller nach. Bei der GWG mussten gegen 22 Uhr die Aufzüge abgeschaltet werden, da sich die Maschinenräume vollgelaufen waren. Beide Vermieter haben zusätzliche, flach saugende Pumpen geordert. Mitarbeiter seien zudem dabei, Schäden zu registrieren.
Quelle: Lausitzer Rundschau - Lokal Spreewald

3. Schusterjungenpokal für Jugendfeuerwehren in Calau
(10.05.2010)Jugendfeuerwehr Trebendorf - ein unschlagbares Team
Die Jugendfeuerwehr Calau rief – und viele kamen zum nunmehr 3. Schusterjungenpokallauf der Stadt Calau. Insgesamt 32 Mannschaften aus dem gesamten Land Brandenburg sowie eine polnische Gastmannschaft trafen sich am Sonnabend auf dem Jahnsportplatz, um im Wettbewerb um den Wanderpokal ihre Kräfte zu messen. Die intensiven Vorbereitungen der letzten Tage unter der Führung von Stadtjugendfeuerwehrwart Thomas Pelzer hatten sich gelohnt. Ein gut präparierter Wettbewerbsplatz sowie das ansprechende Rahmenprogramm machten diesen Tag zu einem angenehmen Erlebnis für Teilnehmer und Gäste. Zur Eröffnung begrüßte Calaus Bürgermeister Werner Suchner die angereisten Mannschaften. Herzliche Worte richtete ebenfalls der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes OSL e. V. an die Wettkampfteams. Gleichzeitig überreichte er symbolisch eine Zuwendung von 500 Euro an Thomas Pelzer und würdigte somit die Ausstrahlung dieser Veranstaltung weit über die Grenzen Calaus und des Landkreises hinaus. Finanzielle Zuschüsse kamen ebenfalls aus dem Brandenburger Innenministerium sowie von zahlreichen Firmen Calaus und der Umgebung.
Zeitgleich begannen dann die Wettbewerbe in den Disziplinen Löschangriff – nass, Gruppenstafette und 5 x 80 m – Feuerwehrstafette in den Altersklassen 10 bis 14 und 15 bis 17 Jahre. Spannend ging es allemal zu, und es waren zum Teil recht knappe Entscheidungen, die die Wertungsrichter und das Auswertungsteam im Einsatzleitwagen de Landkreises OSL zu registrieren hatten. Immer dicht umlagert war dort die Auswertungstafel mit den aktuellen Ergebnissen und Zeiten. Am Rande der Wettbewerbe konnte ein Tretautoparcours der Kreisverkehrswacht OSL befahren werden, die Hüpfburg der Lausitzer Rundschau lud zum Toben ein, auch für das leibliche Wohl war in Form von leckerem Mittagessen, einem Kuchenbasar und einem Eisstand bestens gesorgt. Eine Reihe von Gästen überzeugte sich auf dem Platz von den Leistungen des Feuerwehrnachwuchses, unter ihnen die Landtagsabgeordneten Roswitha Schier und Werner Siegwart Schippel, Brandenburgs stellvertretender Landesbranddirektor Wolfgang Mußlick und mehrere Calauer Stadtverordnete.
Vor der mit Spannung erwarteten Siegerehrung gaben die wiedergegründeten „Calauer Fanfaren“ eine Kostprobe ihres Könnens und ernteten viel Beifall für ihren Auftritt. Um 14.30 folgte dann die Verkündung der Ergebnisse durch den Calauer Stadtjugendwart. Jede gestartete Mannschaft wurde nochmals aufgerufen, erhielt einen kleinen Erinnerungspokal und den Beifall für die Teilnahme. Riesenjubel brach dann bei den Trebendorfern (SPN) los, die nunmehr zum dritten Mal in beiden Altersklassen den Wanderpokal ein Jahr lang in ihrem Gerätehaus präsentieren können (Weitere Ergebnisse sowie Fotos im Internet unter www.schusterjungenpokal.de). Bürgermeister Werner Suchner überreichte gemeinsam mit Stadtwehrführer André Dreßler die Trophäen und gratulierte herzlich. Und Thomas Pelzer beendete den Tag mit einem großen Dankeschön an alle Helfer und Organisatoren und lud auch für das nächste Jahr ein, wieder gemeinsam diesen Tag zu begehen.
Quelle: Fred-Hagen Karzenburg


















