Ferien, aber keine Pause: Viel los am Calauer Schulstandort

Während die Calauer Schulkinder noch knapp zwei Ferienwochen vor sich haben, schlummern die Grund- und Oberschule keineswegs im Dornröschenschlaf. Vielmehr wird hier fleißig angepackt, um zum Start des neuen Schuljahres beste Bedingungen für erfolgreiches Lernen zu bieten.

 

Am deutlichsten sichtbar sind die Bauarbeiten derzeit auf dem Schulhof der Carl-Anwandter-Grundschule. Direkt am Seiteneingang entsteht eine neue Rampe. Sie wird künftig einen barrierefreien Zugang zum Souterrain des Schulgebäudes ermöglichen und damit den Weg für Menschen mit eingeschränkter Mobilität deutlich erleichtern. Auch im Sanitärbereich wird gebaut: Im Bereich der bestehenden Anlagen entsteht eine vollständig barrierefreie WC-Kabine. Sie wird so geplant und ausgestattet, dass sie auch für die Nutzung mit einem Rollstuhl ausreichend Platz bietet. „Diese Arbeiten haben bereits vor den Sommerferien begonnen und werden voraussichtlich im Herbst abgeschlossen sein“, heißt es aus dem Calauer Bauamt. 

 

Doch nicht nur baulich passiert an der Grundschule einiges. Traditionell werden die Sommerferien auch genutzt, um in beiden Schulgebäuden sowie in der Sporthalle und der Stadthalle die Grundreinigung durch eine Fachfirma durchführen zu lassen. Weiter heißt es: „In diesem Zusammenhang wurden in beiden Hallen defekte Beleuchtungen ausgetauscht. In der Stadthalle sind einige Fenster malermäßig instandgesetzt worden.“ Auch technisch hat sich einiges getan: Zwei Klassenräume erhielten neue Smartboards. Gleichzeitig wurde der Brandschutz verbessert. Eine neue Rauch- und Wärmeabzugsanlage sowie moderne Brand- und Einbruchmeldeanlagen sorgen künftig für mehr Sicherheit im denkmalgeschützten Schulhaus.

 

In der Oberschule erfolgten zudem diverse Reparaturarbeiten die aufgrund von Vandalismusschäden notwendig wurden. Die Zustände haben die Schulleitung kürzlich sogar zu einem offenen Brief veranlasst, in dem sie auf die Missstände aufmerksam machte. Auch Bürgermeister Marco Babenz appelliert an mehr Vernunft. Sein Wunsch zum neuen Schuljahr richtet sich dabei vor allem an die Schülerinnen und Schüler – und an deren Eltern: „Ich hoffe, dass ihr in Zukunft noch verantwortungsbewusster mit beiden Gebäuden umgeht. Es wäre wünschenswert, wenn es keinen weiteren Brandbrief der Schulleiterin bedarf, um auf Vandalismus – insbesondere in den Schultoiletten – aufmerksam zu machen. In diesem Zusammenhang bitte ich auch Sie, liebe Eltern, Ihre Kinder für einen sorgsamen Umgang mit unserem gemeinschaftlichen Eigentum zu sensibilisieren. Dafür danke ich Ihnen im Sinne unserer Kommune bereits heute herzlich.“

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