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Witzerundweg, Foto: Stadt Calau
Blick von der Stadtkirche, Foto: Matthias Nerenz
Wallgarten mit Dunkelsburg, Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer
Blick in die Cottbuser Straße, Foto: Stadt Calau
Marktplatz, Foto: Stadt Calau
Gutskapelle Reuden, Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

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Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Joachim-Gottschalk-Str. 36
03205 Calau

Telefon (03541) 8700

Homepage: www.osl-online.de


Aktuelle Meldungen

29. Tour de OSL: Calau ist Samstag Start- und Zielort

(21.04.2026)

Die Tour de OSL 2026 findet am 25. April statt.

Start- und Zielort: Marktplatz in Calau

Startzeit: 9 Uhr

 

Auf einer Streckenlänge von rund 44 Kilometern gibt es viele landschaftliche, landwirtschaftliche und kulturelle Höhepunkte.

Streckenverlauf: Marktplatz Calau Pfeil Höfegemeinschaft Gut Ogrosen Pfeil Segelflugplatz Bronkow Pfeil Landwirtschaftsbetrieb Landboden Bronkow Agrar GmbH Pfeil Rittergut Kemmen Pfeil Marktplatz Calau

DownloadStreckenverlauf 29. Tour de OSL am 25. April 2026

DownloadGPX-Daten Tour de OSL am 25.04.2026

 

Hinweis zum Parken: Neben den öffentlichen Parkplätzen rund um den Markt in Calau kann auch die Parkfläche des OSL-Kreishauses in Calau genutzt werden (Joachim-Gottschalk-Straße 36). Jeder und Jede kann Mitradeln!

Bürgerinnen und Bürger jeden Alters aus dem gesamten Kreisgebiet und aus Nachbarlandkreisen sowie Vertreterinnen und Vertreter der Kreisverwaltung, des Kreistages und weiterer Beteiligungen und Einrichtungen sind zur Tour de OSL eingeladen.

Programm

An den Haltepunkten ist folgendes geplant:

  1. Haltepunkt Ogrosen: Vorstellung des Ortes und der Höfegemeinschaft Gut Ogrosen mit Blick auf das Kreis-Erntefest 2026 am 19. und 20.09.

  2. Haltepunkt Segelflugplatz Bronkow: Vorstellung des Standortes und der Vereinsarbeit, ggf. mit Anschauung eines Segelflugzeuges

  3. Haltepunkt Landwirtschaftsbetrieb Landboden Bronkow Agrar GmbH

  4. Haltepunkt Rittergut Kemmen: Vorstellung des Standortes mit seiner Geschichte und der heutigen Nutzung als Eventlocation

 

Tombola

Ein besonderes Highlight wird auch in diesem Jahr die große Tombola am Ende der Tour sein. Die Teilnehmenden haben die Chance, drei neue und moderne E-Bikes zu gewinnen, die direkt vor Ort in Empfang genommen werden können. Diese werden von der Sparkasse Niederlausitz (2) und den Sana Kliniken Niederlausitz (1) zur Verfügung gestellt.  Bei gemäßigtem Tempo und bewusst einfach gehaltener Streckenführung ist die Tour erneut für Radfahrer jeder Könnensstufe geeignet, für Gelegenheitsradler wie auch ambitionierte Profis, für Jung und Alt.

 

Letzte Tour für Landrat Siegurd Heinze

Für Siegurd Heinze wird die diesjährige "Tour de OSL" die letzte sein, die er als Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz aktiv begleitet. Er betont: „Die Tour de OSL ist für mich seit vielen Jahren weit mehr als eine gemeinsame Radtour – sie ist Ausdruck unseres Miteinanders im Landkreis. Dass ich diese inzwischen 29. Tour am 25. April 2026 noch ein letztes Mal selbst anführen darf, ist mir ein persönliches Anliegen. Auch wenn sie in diesem Jahr etwas früher stattfindet als gewohnt, bleibt ihr Kern derselbe: Gemeinsam unsere Heimat und ihr gut ausgebautes Radwegenetz entdecken – vom Gut Ogrosen über den Segelflugplatz Bronkow bis hin zum Rittergut Kemmen – und dabei Menschen aller Generationen zusammenbringen. Ich freue mich auf viele bekannte und neue Gesichter am Start in Calau.“  

 

Quelle https://www.osl-online.de/tourdeosl

 

Foto zur Meldung: 29. Tour de OSL: Calau ist Samstag Start- und Zielort
Foto: Auf den Sattel, fertig, los: So lautet auch bei der 29. Auflage das Motto der Tour de OSL. Start ist diesen Samstag, 25. April, um 09:00 Uhr auf dem Marktplatz Calau. Foto: Landkreis OSL

Kreiswahlausschuss stellt Ergebnis zur Stichwahl amtlich fest

(27.01.2026)

Der Kreiswahlausschuss des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat in seiner öffentlichen Sitzung am Montag, dem 26. Januar um 17 Uhr das Ergebnis der Stichwahl zur Landratswahl vom 25. Januar 2026 offiziell festgestellt. Nach der Überprüfung der Wahlniederschriften der Wahllokale sowie der Briefwahlvorstände konnte das Ergebnis ohne erforderliche Anpassungen bestätigt werden. 

Nach der amtlichen Feststellung gilt für die Wahl zur Landrätin bzw. zum Landrat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Sonntag, dem 25. Januar 2026, das folgende Ergebnis:

Alexander Erbert (CDU) erreichte in der Stichwahl mit 53,4 % der gültigen Wählerstimmen die erforderliche Mehrheit von mindestens 20.257 gültigen Stimmen. Auch das Quorum, das bei 13.551 gültigen Stimmen lag, wurde durch den Kandidaten erfüllt (Ergebnis: 21.635 Stimmen).

 

Insgesamt entfielen auf die Kandidierenden in der Stichwahl folgende Ergebnisse:

 

  • Alexander Erbert (CDU): 53,4 Prozent der gültigen Stimmen; Stimmenanzahl: 21.635 Stimmen (Quorum erfüllt)

  • Antje Ruhland-Führer (AfD): 46,6 Prozent der gültigen Stimmen; Stimmenanzahl: 18.878 Stimmen (Quorum erfüllt)

 

Die Wahlbeteiligung zur Wahl betrug 45,2 Prozent: 40.819 von 90.343 Wahlberechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch (gültige Stimmen: 40.513). Beim ersten Wahlgang am 11. Januar lag die Wahlbeteiligung mit 43,4 % noch leicht unter dem Wert der Stichwahl; hier wählten 39.254 von 90.407 Wahlberechtigten per Briefwahl oder im Wahllokal (38.960 gültige Stimmen). Alle Ergebnisse können auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de nachgelesen werden. 

 

Insgesamt machten 8.912 Bürgerinnen und Bürger von der Möglichkeit Gebrauch, per Briefwahl zu wählen. Davon waren 8.847 Briefwahlstimmen gültig. Beim ersten Wahlgang am 11. Januar waren es 8.032 Briefwahlunterlagen mit 7.971 gültigen Stimmen. 

 

Kreiswahlleiterin Anne Kawetzki: „Die Wahl ist insgesamt sehr gut, ordnungsgemäß und reibungslos verlaufen. Mein herzlicher Dank gilt den Kommunen, den zahlreichen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihren engagierten Einsatz sowie allen Bürgerinnen und Bürgern, die mit ihrer Stimmabgabe zu einer funktionierenden Demokratie beigetragen haben.“

 

Mit Blick auf die in den sozialen Medien von Einzelnen geäußerte Skepsis hinsichtlich der Rechtmäßigkeit der Briefwahl distanziert sich die Kreiswahlleitung deutlich von entsprechenden Behauptungen: „Die Briefwahl ist seit Jahrzehnten fester Bestandteil der demokratischen Wahlen in Deutschland, ermöglicht eine breite Teilhabe, ist ebenso sicher wie die Stimmabgabe im Wahllokal und wird transparent sowie öffentlich ausgezählt. Jede Stimme zählt gleich, und alle Bürgerinnen und Bürger hatten die Möglichkeit, sich vor Ort selbst von der ordnungsgemäßen Durchführung zu überzeugen. Dieses Angebot wurde bei der öffentlichen Auszählung der Briefwahl jedoch nicht wahrgenommen und auch in den kommunalen Wahllokalen hielt sich die tatsächliche Einsichtnahme in die Auszählung in Grenzen. Auch in den öffentlichen Sitzungen des Kreiswahlausschusses wurden zurückliegend keine entsprechenden Fragen gestellt“, ordnet die Kreiswahlleitung ein.

 

Landrat Siegurd Heinze zur Wahl

 

Mit der Feststellung des Ergebnisses wird Alexander Erbert der nächste Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Er wird die Nachfolge von Landrat Siegurd Heinze, dessen 2. Amtszeit regulär am 8. Mai 2026 endet und der sich nicht noch einmal zur Wahl aufstellen lassen hat, am 9. Mai 2026 antreten.

 

Amtsinhaber Siegurd Heinze gratuliert dem gewählten Kandidaten Alexander Erbert zum Sieg: „Ich gratuliere Alexander Erbert zu seinem Wahlsieg. Für die vor ihm liegenden Aufgaben und Herausforderungen wünsche ich ihm viel Erfolg, eine sichere Hand bei Entscheidungen und stets den Blick für das Wohl unseres Landkreises und seiner Menschen sowie eine weiterhin gute Zusammenarbeit zwischen dem Landkreis und den Städten, Ämtern, Gemeinden, Einrichtungen, Beteiligungen, Unternehmen, Handwerkern, der Landwirtschaft, Vereinen sowie in der Zusammenarbeit mit den weiteren Landkreisen bis hin zur Landesregierung.“ 

 

Mit Blick auf das Ergebnis stellt er fest: „Natürlich respektiere ich das demokratische Votum der Wählerinnen und Wähler, einfach ausgedrückt, gewählt ist gewählt. Dennoch bewerte ich das starke Abschneiden der AfD in unserem Landkreis als problematisch und besorgniserregend, wobei bundes- und landespolitische Aspekte bei der Wahlentscheidung mit eine Rolle gespielt haben dürften. Zudem: Wenn jeder zweite Bürger in unserem Landkreis nicht zur Wahl geht, zeigt das deutlich, dass Verwaltung und Politik näher an die Menschen heranrücken müssen. Mehr Transparenz, mehr Dialog und mehr Verständlichkeit sind notwendig. Die konkreten Aufgaben eines Landkreises, die durchaus auch Erfolge kommunaler Arbeit und ihre unmittelbare Bedeutung für den Alltag der Bürgerinnen und Bürger werden bislang nicht ausreichend wahrgenommen. Genau daran müssen wir arbeiten – der Landkreis muss stärker in das Bewusstsein der Menschen gelangen.“

 

Weitere Informationen zur Wahl bzw. Stichwahl unter www.osl-online.de

Foto zur Meldung: Kreiswahlausschuss stellt Ergebnis zur Stichwahl amtlich fest
Foto: Tagung des Kreiswahlausschusses. Foto: Landkreis OSL/Stephan Hornak

Alexander Erbert entscheidet Stichwahl im Landkreis für sich

(26.01.2026)

In der Stichwahl am zur Landratswahl im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am 25. Januar 2026 hat sich Alexander Erbert (CDU) durchgesetzt. Er erreichte 53,4 Prozent der gültigen Stimmen. Auf Antje Ruhland-Führer (AfD) entfielen 46,6 Prozent. Die Wahlbeteiligung lag bei rund 45 Prozent. Sofern der Kreiswahlausschuss das abschließende Ergebnis am Montag, 26. Januar 2026, 17 Uhr in seiner öffentlichen Sitzung bestätigt, wird Alexander Erbert der nächste Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Sämtliche Informationen finden Sie gebündelt im Wahlportal des Landkreises Oberspreewald-Lausitzopen_in_new.

 

Zum Wahlergebnis erklärt der Calauer Bürgermeister:

 

Sehr geehrter Herr Erbert,

 

im Namen der Bürgerinnen und Bürger der Stadt Calau gratuliere ich Ihnen herzlich zu Ihrer Wahl zum Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Mit Ihrem Amtsantritt verbinde ich die Erwartung, dass neue Impulse gesetzt und die anstehenden Herausforderungen mit Entschlossenheit angegangen werden. Denn unser Landkreis steht vor bedeutenden Aufgaben, die klare Führung, Gestaltungswillen und eine zukunftsorientierte Politik erfordern.

Umso mehr verbinde ich mit Ihrer bevorstehenden Amtsführung die Erwartung, dass die Kreisverwaltung die Sorgen und Anliegen der 11 kreisangehörigen Ämter und Gemeinden im Kreisgebiet konsequent berücksichtigt. Die Aufgaben der Kommunen werden künftig nicht weniger, sondern weiter zunehmen. Dies ist insbesondere vor dem Hintergrund knapper werdender finanzieller Spielräume, des anhaltenden Fachkräftemangels, der Herausforderungen des Strukturwandels und der Digitalisierung von zentraler Bedeutung.

Als kommunale Familie sind wir bereit, diese Verantwortung gemeinsam zu tragen. Dafür braucht es einen Landkreis, der entschlossen handelt, Verantwortung übernimmt und seine Rolle aktiv ausfüllt. Nur so können die Kommunen als Rückgrat unserer Region dauerhaft gestärkt und die Zufriedenheit der Bürgerinnen und Bürger nachhaltig gesichert werden. 

Insofern wünsche ich Ihnen einen erfolgreichen Amtsantritt und setze auf eine gute und enge Zusammenarbeit.

 

Mit freundlichen Grüßen

Marco Babenz

Bürgermeister der Stadt Calau

Foto zur Meldung: Alexander Erbert entscheidet Stichwahl im Landkreis für sich
Foto: Sofern der Kreiswahlausschuss das abschließende Ergebnis am Montag, 26. Januar 2026, 17 Uhr in seiner öffentlichen Sitzung bestätigt, wird Alexander Erbert der nächste Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz. Foto: LK OSL / Nora Bielitz

Alle Informationen zur Stichwahl am 25. Januar 2026

(23.01.2026)

Die Wahl zur Landrätin beziehungsweise zum Landrat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Sonntag, dem 11. Januar 2026, hat keinen eindeutigen Wahlsieger hervorgebracht. Damit werden die beiden stimmenstärksten Bewerbenden, Alexander Erbert (CDU) und Antje Ruhland-Führer (AfD), in einer Stichwahl am Sonntag, 25. Januar 2026, erneut gegeneinander antreten.

 

Folgende Personen treten an:  

  • Wahlvorschlag AfD – Antje Ruhland-Führer (AfD), Rechtsanwältin, Wohnort Schwarzheide

  • Wahlvorschlag CDU – Alexander Erbert (CDU), Beigeordneter/ Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, Wohnort Schwarzheide

 

Sämtliche Informationen finden Sie gebündelt im Wahlportal des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Hier finden Sie am Tag der Stichwahl die Ergebnisse: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2026stichwahl.html

 

Foto zur Meldung: Alle Informationen zur Stichwahl am 25. Januar 2026
Foto: Am Sonntag findet die Stichwahl zu Wahl der Landrätin/Wahl des Landrates Oberspreewald-Lausitz statt. Grafik: Stadt Calau

Straßenglätte: Amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis OSL

(12.01.2026)

Für den Zeitraum von Montag, 12. Januar, ab 20:00 Uhr bis Dienstag, 13. Januar, 08:00 Uhr gilt eine amtliche Unwetterwarnung vor Glatteis. Das teilt der Deutsche Wetterdienst DWD aktuell mit. Ursache ist eine hohe Glättegefahr durch gefrierenden Regen und Eisansatz, der insbesondere auf kalten Böden plötzlich auftreten kann und eine erhebliche Gefahr für Leib und Leben darstellt. Bereits ab dem späten Montagabend gehen anfängliche Schneefälle zunehmend in teils gefrierenden Regen über, wodurch sich verbreitet Glatteis bildet und es zu massiven Beeinträchtigungen auf allen Verkehrswegen bis hin zu Sperrungen und Schließungen kommen kann. Die Wetterlage bleibt angespannt und entspannt sich erst langsam mit einer zögerlichen Milderung bis zum Dienstagvormittag. 

 

Es wird empfohlen, Aufenthalte im Freien sowie nicht notwendige Fahrten zu vermeiden und das Verhalten im Straßenverkehr deutlich anzupassen. Verkehrsteilnehmer sollten mit erheblichen Behinderungen rechnen, ihre Fahrweise entsprechend vorsichtig gestalten, nach Möglichkeit volltanken und für den Notfall Decken sowie warme Getränke mitführen. Die Vorabinformation weist auf ein hohes Unwetterpotenzial hin und dient der rechtzeitigen Vorbereitung von Schutzmaßnahmen, da das Unwetterereignis verbreitet erwartet wird und genauere Angaben zu Ort, Gebiet und Zeitpunkt erst mit weiteren amtlichen Warnungen erfolgen können. Die Bevölkerung wird aufgefordert, die aktuellen Wettervorhersagen aufmerksam zu verfolgen. Nähere Informationen unter folgendem Link: Amtliche Unwetterwarnung vom 12. Januar 2026.

Foto zur Meldung: Straßenglätte: Amtliche Unwetterwarnung für den Landkreis OSL
Foto: Spiegelglatte Straßen können von Montag auf Dienstag im ganzen Landkreis OSL auftreten. Der Deutsche Wetterdienst hat eine entsprechende Unwetterwarnung wegen Glatteis veröffentlicht. Foto: Pixabay / Vilkasss

Landratswahl OSL: Stichwahl am 25. Januar 2026 erforderlich

(12.01.2026)

Die Wahl zur Landrätin beziehungsweise zum Landrat im Landkreis Oberspreewald-Lausitz am Sonntag, dem 11. Januar 2026, hat keinen eindeutigen Wahlsieger hervorgebracht. Gewählt ist, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhält und zugleich mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich vereint (Quorum). Nach dem vorläufigen Endergebnis zur Wahl erreichte keine der drei kandidierenden Personen im ersten Wahlgang sowohl die erforderliche absolute Mehrheit der gültigen Stimmen als auch das gesetzlich vorgeschriebene Quorum.

 

Nach dem vorläufigen Ergebnis der Kreiswahlleitung entfielen auf die Kandidierenden folgende Stimmenanteile:

 

  • Alexander Erbert (CDU): 48,8 Prozent der gültigen Stimmen

  • Antje Ruhland-Führer (AfD): 43,6 Prozent der gültigen Stimmen

  • Dr. Evgeni Kivmann (Tierschutzpartei): 7,6 Prozent der gültigen Stimmen

 

Damit werden die beiden stimmenstärksten Bewerbenden, Alexander Erbert (CDU) und Antje Ruhland-Führer (AfD), in einer Stichwahl am Sonntag, 25. Januar 2026, erneut gegeneinander antreten.

 

Die Wahlbeteiligung zur Wahl betrug 43,1 Prozent: 39.254 von 90.995 Wahlberechtigten machten von ihrem Wahlrecht Gebrauch. Bei der letzten Landratswahl 2018 betrug die Wahlbeteiligung 33,3 %. Insgesamt nutzen im Vergleich mehr Wählerinnen und Wähler die Gelegenheit zur Briefwahl als noch zur letzten Landratswahl. 

 

Hinweise für Wählerinnen und Wähler zur Stichwahl

  • Die Wahllokale sind am 25. Januar 2026 erneut von 8 bis 18 Uhr geöffnet.

  • Wahlberechtigte erhalten keine neue Wahlbenachrichtigung. Die bereits übersandte Wahlbenachrichtigung kann erneut genutzt werden.

  • Wer für den ersten Wahlgang Briefwahl beantragt hat, erhält die Unterlagen für die Stichwahl automatisch, sofern kein gegenteiliger Wunsch geäußert wurde.

  • Auch zur Stichwahl ist die Beantragung von Briefwahl weiterhin möglich. Die Fristen und Hinweise der jeweiligen Gemeinden sind zu beachten.

 

Das endgültige Wahlergebnis des ersten Wahlgangs wird nach der Sitzung des Kreiswahlausschusses festgestellt. Der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz der Kreiswahlleiterin tritt am Montag, 12. Januar 2026, um 17 Uhr im Landratsamt Senftenberg (Dubinaweg 1) zusammen und entscheidet über die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses. Die Sitzung ist öffentlich.

 

Die Kreiswahlleiterin Anne Kawetzki erklärt zum Wahltag: „Die Landratswahl ist im Landkreis Oberspreewald-Lausitz reibungslos, transparent und ohne nennenswerte Zwischenfälle verlaufen. Mein ausdrücklicher Dank gilt den zahlreichen ehrenamtlichen Wahlhelferinnen und Wahlhelfern sowie allen Beteiligten in den Verwaltungen und Organisationen, die zum Gelingen dieses Wahlsonntags beigetragen haben, sowie den Bürgerinnen und Bürgern, die von ihrem Wahlrecht Gebrauch gemacht haben.“

OSL-Landrat Siegurd Heinze wirbt für die Teilnahme an der Stichwahl: „Nachdem im ersten Wahlgang keiner der Kandidaten die notwendige Mehrheit erreichen konnte, kommt der Stichwahl am 25. Januar eine besondere Bedeutung zu. Sie entscheidet darüber, wer in den kommenden acht Jahren die Verantwortung für unseren Landkreis übernimmt, um ihn verlässlich, verantwortungsbewusst und zukunftsgerichtet zu gestalten. Ich rufe alle Wahlberechtigten ausdrücklich dazu auf, ihr Wahlrecht in der Stichwahl erneut wahrzunehmen. Jede Stimme zählt. Sie trägt ganz konkret dazu bei, die Zukunft unseres Landkreises mitzugestalten. Es geht um viel, am Ende geht es auch um die Menschen in OSL persönlich. Ich appelliere an alle Bürgerinnen und Bürger, sich umfassend zu informieren, die Aufgabenfelder und Leistungen der regionalen Politik differenziert zu beurteilen und ihre Entscheidung verantwortungsvoll zu treffen.“

 

Weitere Informationen zur Wahl bzw. Stichwahl unter www.osl-online.de. 

 

Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Landratswahl OSL: Stichwahl am 25. Januar 2026 erforderlich
Foto: Ein Wahlbrief für die Landrats-Wahl: Wer für den ersten Wahlgang Briefwahl beantragt hat, erhält die Unterlagen für die Stichwahl automatisch, sofern kein gegenteiliger Wunsch geäußert wurde. Foto: Nora Bielitz, Landkreis OSL

Wahlergebnisse Landratswahl am 11.01. ab 18 Uhr online

(11.01.2026)

Die aktuellen Wahlergebnisse zur Wahl zum/zur Landrat/Landrätin des Landkreises Oberspreewald-Lausitz finden Sie unter folgendem Link: Wahlportal Landkreis OSL

Foto zur Meldung: Wahlergebnisse Landratswahl am 11.01. ab 18 Uhr online
Foto: Wahlergebnisse Landratswahl am 11.01. ab 18 Uhr online

Landratswahl 2026: Alle Infos für den 11. Januar 2026

(09.01.2026)

Am Sonntag, dem 11. Januar 2026, sind die Bürgerinnen und Bürger im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aufgerufen, ihre neue Landrätin oder ihren neuen Landrat zu wählen. Die Amtszeit beträgt acht Jahre. Die Kreiswahlleitung informiert über die wichtigsten Regelungen und Abläufe rund um die Wahl.

 

Wer tritt am Sonntag, 11.01.2026 zur Wahl an?

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz treten drei Personen an:

 

  • Antje Ruhland-Führer (AfD), Rechtsanwältin, wohnhaft in Schwarzheide 

  • Alexander Erbert (CDU), Beigeordneter/Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales, wohnhaft in Schwarzheide

  • Dr. Evgeni Kivman (Tierschutzpartei), Softwareentwickler, wohnhaft in Lübbenau

 

Wer ist wahlberechtigt?

Wahlberechtigt sind alle Deutschen sowie Bürgerinnen und Bürger anderer EU-Mitgliedstaaten, die am Wahltag mindestens 16 Jahre alt sind, ihren ständigen Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt im Landkreis Oberspreewald-Lausitz haben und nicht vom Wahlrecht ausgeschlossen sind. 

 

Die Wahlbenachrichtigungen wurden den Wahlberechtigten spätestens drei Wochen vor dem Wahltag zugestellt. Es sind im Landkreis rund 90.700 Personen wahlberechtigt.

 

Wahl im Wahllokal

Die 151 Wahllokale (10 Briefwahlvorstände) im Landkreis sind am Wahltag von 8 bis 18 Uhr geöffnet. Das jeweils zuständige Wahllokal ist auf der Wahlbenachrichtigung angegeben; dort finden sich häufig auch Hinweise zur Barrierefreiheit. Viele Städte und Gemeinden stellen zusätzlich einen „Wahllokalfinder“ auf ihren Internetseiten bereit oder geben telefonisch Auskunft. Für die Stimmabgabe im Wahllokal sind die Wahlbenachrichtigung und ein gültiger Personalausweis oder Reisepass mitzubringen. Die Wahlbenachrichtigung wird den Wählerinnen und Wählern zurückgegeben. Diese wird für eine mögliche Stichwahl wieder benötigt.

 

Auszählung und Ergebnispräsentation

Nach Schließung der Wahllokale um 18 Uhr beginnt die öffentliche Auszählung der Stimmen. Die Ergebnisse werden an die Kreiswahlleitung übermittelt, die daraus das vorläufige Gesamtergebnis für den Landkreis ermittelt.

 

Der Auswertungsverlauf sowie das vorläufige Ergebnis können online auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de verfolgt werden. Zusätzlich werden die vorläufigen Ergebnisse am Wahlabend ab 18 Uhr im Landratsamt Senftenberg (Dubinaweg 1, Haus 1, Dachgeschoss) für Interessierte präsentiert.

 

Die Kreiswahlleiterin Anne Kawetzki und ihre Stellvertreterin Michelle Käschel sind am Wahltag im Landratsamt im Einsatz. Dort erfolgt auch die zentrale Auszählung der Briefwahl. Die Briefwahlvorstände treten am 11. Januar 2026 um 15.30 Uhr zusammen. Zunächst werden die äußeren Wahlbriefe geöffnet und die Wahlscheine geprüft; ab 18 Uhr erfolgt die Auszählung der Stimmzettel. Beide Vorgänge sind öffentlich.

 

Wann ist eine der kandidierenden Personen gewählt?

Gewählt ist, wer mehr als 50 Prozent der gültigen Stimmen erhält und zugleich mindestens 15 Prozent aller Wahlberechtigten hinter sich vereint (Quorum). 

 

Erreicht keiner der Bewerberinnen und Bewerber im ersten Wahlgang diese Mehrheit, findet eine Stichwahl zwischen den beiden stimmenstärksten Bewerbenden statt. Diese ist im Landkreis OSL für Sonntag, 25. Januar 2026, vorgesehen. Wahlberechtigte mit beantragtem Wahlschein erhalten die Briefwahlunterlagen für die Stichwahl automatisch, sofern sie im Antrag keinen abweichenden Wunsch angegeben haben.

 

Erreicht auch im zweiten Wahlgang (Stichwahl) niemand der Kandidierenden die erforderliche Mehrheit, kommt keine Direktwahl zustande. In diesem Fall wählt der Kreistag den Landrat oder die Landrätin.

 

Rechtsgrundlage für die Wahl ist das Kommunalwahlgesetz des Landes Brandenburg (BbgKWahlG).

 

Bestätigung des Wahlergebnisses

Der Kreiswahlausschuss unter Vorsitz der Kreiswahlleiterin tritt am Montag, 12. Januar 2026, um 17 Uhr im Landratsamt Senftenberg (Dubinaweg 1) zusammen und entscheidet über die Feststellung des endgültigen Wahlergebnisses. Die Sitzung ist öffentlich.

 

Weitere Informationen

Informationen zur Wahl der Landrätin bzw. des Landrates im Landkreis Oberspreewald-Lausitz finden sich unter: www.osl-online.de/landratswahl

Foto zur Meldung: Landratswahl 2026: Alle Infos für den 11. Januar 2026
Foto: Das Landratsamt in Senftenberg: Wer zieht hier bald als Landrat oder Landrätin ein? Am 11. Januar haben die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises OSL die Wahl. Grafik: Stadt Calau, Foto: LK OSL / Werner

Landkreis OSL: Erreichbarkeit über Weihnachten und den Jahreswechsel

(18.12.2025)

Wer kurz vor Weihnachten oder zwischen den Feiertagen ein Anliegen in der Kreisverwaltung erledigen möchte, hat dazu die Möglichkeit. An den beiden Sprechtagen Dienstag. 23. Dezember und Dienstag, 30. Dezember, hat die Kreisverwaltung regulär geöffnet. Auch die telefonische und elektronische Erreichbarkeit der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist gewährleistet, um für dringende Anliegen ansprechbar zu sein. Die entsprechenden Kontaktdaten sind auf der Internetseite des Landkreises, www.osl-online.de, abrufbar.

 

Vom 24.12.-26.12. sowie vom 31.12. bis einschließlich 2. Januar ist das Landratsamt geschlossen. An diesen Tagen findet in der Kreisverwaltung sowie in den dazugehörigen Außenstellen kein Dienstbetrieb statt.

 

Die bekannten Bereitschaftsnummern sind während der Schließtage erreichbar. Die Erreichbarkeit der Rufbereitschaft des Jugendamtes in dringenden Kinderschutzfällen ist durchgängig über die Polizeiinspektion OSL (Tel. 03573/880) oder die Leitstelle Lausitz (Tel. 0355/6320) gewährleistet. Die Rufbereitschaft des Veterinäramtes ist unter der 03573 870-4400 rund um die Uhr und auch während der Feier- und Schließtage erreichbar. Die Rufbereitschaft ermöglicht das Anzeigen von Tierseuchen und grob tierschutzwidrigen Sachverhalten.

 

An den Feiertagen ist keine Abgabe von Probenmaterial im Veterinäramt möglich. Eine Probenabgabe vor Weihnachten ist bis einschließlich zum 23. Dezember 2025 möglich. Eine Probenabgabe zwischen Weihnachten und Silvester ist nur am 29. als auch 30. Dezember (07:30 – 09:00 Uhr) möglich. Die Probenabgabe in 2026 ist ab dem 5. Januar 2026 zu den gewohnten Zeiten wieder möglich.

 

Der Pflegestützpunkt Oberspreewald-Lausitz (PSP) bietet am Dienstag, 23. Dezember sowie am Dienstag, 30. Dezember, reguläre Sprechtage am Standort in Senftenberg (9 – 12 Uhr / 13 – 18 Uhr) an. In Lübbenau findet die letzte Sprechstunde des Jahres 2025 am Donnerstag, 18. Dezember (9 – 12 Uhr / 13 – 17 Uhr) statt. 

 

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Die Standorte Schloss und Festung Senftenberg & Kunstsammlung Lausitz sowie das Spreewald-Museum Lübbenau haben auch über die Feiertage sowie den Jahreswechsel geöffnet. Schließtage an beiden Standorten gibt es am 24.12.2025 sowie vom 05.01. bis 09.01. und vom 12.01. bis 16.01.2026. Das Freilandmuseum Lehde bleibt von November bis März geschlossen und öffnet wieder täglich ab dem 28.03.2026. Eine Übersicht der Öffnungszeiten gibt es hier: www.museums-entdecker.de

 

Der erste Sprechtag im neuen Jahr ist Dienstag, der 6. Januar 2026 zu den bekannten Öffnungszeiten der Kreisverwaltung:

 

Öffnungszeiten

Dienstag           9 - 12 Uhr und 13 - 18 Uhr  

Donnerstag       9 - 12 Uhr und 13 - 17 Uhr 

sowie nach Vereinbarung

 

Bereits am 5. Januar ist die Verwaltung wieder elektronisch erreichbar.

Foto zur Meldung: Landkreis OSL: Erreichbarkeit über Weihnachten und den Jahreswechsel
Foto: Haus 1 des Landratsamtes im Dubinaweg in Senftenberg. Foto: Werner / Landkreis OSL

Tierseuchenallgemeinverfügung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)

(10.12.2025)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hat am 02.12.2025 eine Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) erlassen. Auf Grundlage der bisherigen wirksamen Seuchenbekämpfungsmaßnahmen im Landkreis und in angrenzenden Regionen werden darin weiterhin notwendige Schutz- und Bekämpfungsmaßnahmen festgelegt. Die Verfügung stützt sich auf die einschlägigen EU-Vorschriften sowie die nationale Schweinepest-Verordnung in der jeweils geltenden Fassung Die vollständige Tierseuchenallgemeinverfügung mit allen Regelungen und Pflichten ist hier abrufbar: Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 02.12.2025

Foto zur Meldung: Tierseuchenallgemeinverfügung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP)
Foto: Im Zuge der Ausbreitung der Afrikanischen Schweinepest hat der LK OSL nun eine neue Tierseuchenallgemeinverfügung veröffentlicht. Foto: pixabay

Vogelgrippe: Erste Fälle im Landkreis / Maßnahmen für Geflügelhalter

(06.11.2025)

Nachdem in mehreren Landkreisen Brandenburgs zuletzt Ausbrüche der hochpathogenen aviären Influenza (Geflügelpest) festgestellt wurden, liegen nun auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz die ersten bestätigten Fälle vor. Dabei handelt es sich um zwei Kraniche, die Ende Oktober in Grünewalde (Ortsteil von Lauchhammer) und Zinnitz (Ortsteil von Calau) gefunden wurden.

 

Der erste Kranich wurde am 27. Oktober auf dem Seewaldsee in Grünewalde gesichtet und durch Mitarbeitende des Veterinäramtes gemeinsam mit der Feuerwehr Lauchhammer geborgen. Der zweite Kranich wurde am 28.10. in Zinnitz gemeldet und ebenfalls durch Mitarbeitende des Veterinäramtes geborgen. Die Proben wurden am 30. Oktober im Landeslabor positiv auf H5N1 getestet und am selben Tag an das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) weitergesandt. Die Bestätigung der Infektion der beiden Kraniche mit dem Virus durch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) liegt seit dem 6. November vor.

 

Geflügelhaltungen müssen Sicherheitsmaßnahmen umsetzen

Mit der amtlichen Bestätigung gelten im Landkreis Oberspreewald-Lausitz aufgrund der anhaltenden Geflügelpest-Lage bei Wildvögeln in Deutschland und dem Land Brandenburg sowie des damit verbundenen Eintrags- und Verbreitungsrisikos für Hausgeflügelbestände mehrere Sicherheitsmaßnahmen, die eine weitere Ausbreitung des Virus verhindern sollen. Das Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hat hierfür eine Allgemeinverfügung erlassen, die auf der Internetseite www.osl-online.de/geflügelpest eingesehen werden kann. Sie gilt ab dem 7. November. 

 

Die Maßnahmen im Detail: 

  • Geflügelhaltungen mit mehr als 50 Tieren müssen in geschlossenen Ställen oder unter Vorrichtungen, die vor Wildvögeln schützen, erfolgen. Auch kleinere Bestände sollen zum Schutz vor Geflügelpest vorsorglich eingestallt werden. 

 

  • Geflügelhalter werden aufgefordert, ihre Geflügelhaltungen – unabhängig von der Bestandsgröße – umgehend beim Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft anzuzeigen, sofern dies noch nicht geschehen ist. 

 

  • Geflügelausstellungen, Geflügelmärkte und ähnliche Veranstaltungen sind im Landkreis Oberspreewald-Lausitz bis auf weiteres untersagt.

 

  • Die gewerbliche Abgabe von Geflügel darf nur erfolgen, wenn eine Infektion mit dem Virus durch eine tierärztliche bzw. virologische Untersuchung ausgeschlossen werden kann.

 

  • Geflügel, einschließlich Enten und Gänse, muss vor der Eingliederung in einen Bestand mindestens sieben Tage abgesondert oder virologisch negativ getestet werden. Gleiches gilt für aufgenommene Wildvögel in Wildtierauffangstationen, Tierparks und ähnlichen Einrichtungen. Die Vögel müssen während dieser Zeit so untergebracht werden, dass sie keinen Kontakt zu anderen, für die Tierseuche empfänglichen Tieren haben können. 

 

  • Alle Geflügelhalter sind verpflichtet, strenge Hygieneregeln einzuhalten und den Kontakt zwischen Haus- und Wildvögeln konsequent zu verhindern. Das bedeutet, dass Geflügel nur an Stellen gefüttert wird, die für wildlebende Vögel nicht zugänglich sind, und dass das Futter nicht mit Wasser getränkt wird, zu dem Wildvögel Zugang haben. Futter, Einstreu und sonstige Gegenstände, mit denen Geflügel in Berührung kommen kann, müssen für Wildvögel und deren Ausscheidungen unzugänglich aufbewahrt werden. 

 

  • Vor dem Betreten der Ställe und Haltungseinrichtungen sind Hygienemaßnahmen, wie Schuh- und ggf. Kleidungswechsel sowie Desinfektionsmaßnahmen, umzusetzen.

 

Insgesamt ist im Tierbestand weiterhin verstärkt auf eine entsprechende Symptomatik (z.B. hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche, Teilnahmslosigkeit und Atemnot) oder Verlustgeschehen zu achten. Bei Verdachtsfällen ist das Veterinäramt umgehend zu informieren. 

 

Hinweise an die Bevölkerung und Jägerschaft

Neben den in der Allgemeinverfügung aufgeführten Maßnahmen sensibilisiert das Veterinäramt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erneut auch die Bevölkerung sowie die Jägerschaft für den richtigen Umgang mit der Tierseuchenlage: „Die Jagd auf Enten und Wildgänse sowie das Verbringen geschossener Vögel durch Siedlungsgebiete sollte derzeit unterbleiben, um eine Einschleppung der Tierseuche in Hausgeflügelbestände zu vermeiden. Wenn tote Vögel von Privatpersonen aufgefunden werden, dürfen diese auf keinen Fall ohne Schutzmaßnahmen angefasst werden. Der Fund ist umgehend dem Veterinäramt zu melden. Dies kann telefonisch unter der Nummer 03573 870-4401 oder per E-Mail an erfolgen“, erklärt Amtsleiterin und Amtstierärztin Laura Schuster. Außerhalb der Sprechzeiten ist das Amt über die Nummer 03573 870 4400 erreichbar.

 

Das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) bewertet in seiner Risikoeinschätzung vom 20. Oktober 2025 das Risiko des Eintrags sowie der Weiterverbreitung von HPAI-H5-Viren in Wasservogelpopulationen innerhalb Deutschlands weiterhin als hoch. Ebenso wird das Risiko eines Eintrags in Geflügelhaltungen und Vogelbestände zoologischer Einrichtungen durch direkten oder indirekten Kontakt zu Wildvögeln unverändert als hoch eingeschätzt.

 

Hinweise und weiterführende Informationen zum Thema Geflügelpest sind u.a. auf den Internetseiten des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (www.osl-online.de/geflügelpest) des Friedrich-Loeffler-Instituts (Link) und des Ministeriums für Land- und Ernährungswirtschaft, Umwelt und Verbraucherschutz (Link) zu finden. Das Ministerium informiert regelmäßig über aktuelle Entwicklungen. 

 


Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Vogelgrippe: Erste Fälle im Landkreis / Maßnahmen für Geflügelhalter
Foto: Aufnahme eines Kranichs im Flug. Am 28. Oktober wurde nahe Zinnitz ein solcher toter Vogel aufgefunden, bei dem mittlerweile das H5N1-Virus nachgewiesen wurde. Foto: Pixabay / NathalieBurblis

Grippeschutzimpfung und weitere Impfangebote im Gesundheitsamt

(30.10.2025)

Das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg bietet erneut Grippeschutzimpfungen an. Die Impfungen finden in der Großenhainer Straße 62, 2. Obergeschoss, gegenüber der BTU Cottbus-Senftenberg statt. Die Impfsprechstunde wird jeden Dienstag von 13 bis 17 Uhr und Donnerstag von 13 bis 16.30 Uhr durchgeführt. Eine vorherige Anmeldung ist zwingend erforderlich, um die benötigte Menge der Impfdosen planen zu können. Bürgerinnen und Bürger können sich telefonisch unter 03573 870-4342, per E-Mail an oder über das Anmeldeformular auf der Website www.osl-online.de/impfsprechstunde anmelden.

 

Neben der Grippeschutzimpfung bietet das Gesundheitsamt eine Vielzahl bewährter Schutzimpfungen und Auffrischimpfungen an, darunter auch die COVID-19-Impfung. Das Team berät Interessierte gern telefonisch zu den möglichen Impfungen. Die Grippeschutzimpfung wird außerdem in allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und teilweise auch gynäkologischen Praxen kostenlos angeboten. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt die Grippeimpfung besonders für Personen ab 60 Jahren, Schwangere, chronisch Kranke sowie Bewohner von Pflegeeinrichtungen. Der ideale Zeitraum für die Impfung ist von Oktober bis Mitte Dezember, da der Impfschutz etwa zehn bis vierzehn Tage nach der Impfung aufgebaut ist. Eine Impfung darüber hinaus ist weiterhin sinnvoll, da die Zahl der Influenza-Erkrankten erfahrungsgemäß bis Ende März ansteigt.

 

Amtsärztin Dr. Susanne Rosenthal weist darauf hin, dass die Influenza insbesondere für ältere, chronisch kranke oder immungeschwächte Menschen schnell gefährlich werden kann. Aber auch alle anderen sollten die Infektionskrankheit nicht auf die leichte Schulter nehmen, da im Krankheitsverlauf lebensbedrohliche Komplikationen auftreten können. Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern auch andere. Weitere Informationen sowie Impfempfehlungen sind unter www.impfen-info.de und www.rki.de verfügbar.

Foto zur Meldung: Grippeschutzimpfung und weitere Impfangebote im Gesundheitsamt
Foto: In der aktuellen Grippe- und Erkältungssaison weist der Landkreis OSL auf seine Impfangebote hin. Foto: pixabay / whitesession

Bürgerdialoge der „Modellregion Gesundheit Lausitz“

(28.10.2025)

Die Zukunft der medizinischen Versorgung in unserer Region ist für viele Einwohnerinnen und Einwohner unseres Landkreises ein elementares Thema. Zentrale Akteure der weiteren Entwicklung sind dabei die Modellregion Gesundheit Lausitz und die Medizinischen Universität Lausitz – Carl Thiem (MUL-CT) in Cottbus. Innerhalb der Modellregion zählen die vier Landkreise Dahme-Spreewald, Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße, die kreisfreie Stadt Cottbus und weitere Akteure der Gesundheitsversorgung zu den Eckpfeilern. Weitere Akteure aus den Bereichen Gesundheit und Pflege wie Arztpraxen, Therapeuten, Kliniken und Apotheken wollen gemeinsam zur Versorgungssicherung beitragen.

 

Mit der MUL-CT wird parallel ein digital unterstütztes Forschungs-, Lehr- und Versorgungszentrum für die gesamte Brandenburgischen Lausitz etabliert.

Um die Gesundheitsversorgung in der Modellregion Gesundheit Lausitz aktiv zu gestalten, ist es wichtig, die direkten Erfahrungen im Gesundheitssystem kennenzulernen und die Wünsche der Bürger zu hören, damit die bestmögliche medizinische, pflegerische und therapeutische Versorgung auch in der Zukunft garantiert ist. Daher starten die Akteure der Modellregion Gesundheit Lausitz in der gesamten Region, auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Bürgerdialoge. Diese sollen die Erwartungshaltung, Ideen und Schwerpunktthemen herausarbeiten, welche die Modellregion aufgreifen und perspektivisch beantworten.

 

Der Auftakt der Bürgerdialoge im Landkreis fand am 24.09.2025 in Lübbenau statt. Für die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises werden nun weitere Veranstaltungen durchgeführt:

  • in Senftenberg – am 05.11.2025, Wendische Kirche, Baderstraße 10, 01968 Senftenberg

sowie in

  • Lauchhammer – am 12.11.2025, Mehrgenerationenhaus, KooperationsAnstiftung e.V., Alte Gartenstraße 24, 01979 Lauchhammer-Mitte

Foto zur Meldung: Bürgerdialoge der „Modellregion Gesundheit Lausitz“
Foto: Grafik: MUL-CT

"Woche der Gesundheit und Pflege" im Landkreis gestartet

(07.10.2025)

Gesundheit und Pflege sind zentrale Themen, die alle Generationen betreffen. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz widmet sich ihnen auch in diesem Jahr wieder gemeinsam mit vielen Partnern und den kreisangehörigen Kommunen mit einer ganzen Aktionswoche: Die 12. Woche der Gesundheit und Pflege wurde am gestrigen Tag in Senftenberg eröffnet und steht noch bis zum 10. Oktober unter dem Motto: „Gesund und fit bis ins hohe Alter“.

 

Auch die Kommunen des Landkreises beteiligen sich wieder aktiv an der Aktionswoche und bieten auch über diese hinaus noch thematisch passende Veranstaltungen an. Bürgerinnen und Bürger erwartet ein abwechslungsreiches Programm mit Vorträgen, Gesundheitstagen, Beratungen, Ausstellungen, Sport- und Bewegungsangeboten sowie Tagen der offenen Tür. Die Veranstaltungen geben wertvolle Anregungen, wie Gesundheit und Lebensqualität bis ins hohe Alter erhalten werden können und welche Unterstützung im Pflegefall im Landkreis OSL zur Verfügung steht.

 

In Calau findet im Rahmen der Aktionswoche am Dienstag, 7. Oktober, von 15:00 bis 16:00 Uhr ein interaktives Mitmachprogramm des Seniorenbeirates statt. Motto der Veranstaltung: "Fit & Vital". Davor trifft man sich von 14:00 bis 15:00 zum gemütlichen Kaffeetrinken.

 

Eine Übersicht aller Veranstaltungen bietet der Programmflyer, der in den Rathäusern, im Landratsamt sowie an öffentlichen Auslagestellen erhältlich ist. Zudem steht er online auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de/Gesundheitswoche bereit.

 

Hintergrund

Bereits zum 12. Mal richtet der Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit dem Kreisseniorenbeirat, dem Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund OSL e. V. und zahlreichen Partnern die Woche der Gesundheit und Pflege aus. Die Aktionswoche soll einen Beitrag dazu leisten, Fragen rund um das Älterwerden, die Pflege und ein gesundes Leben stärker in den Fokus der Öffentlichkeit zu rücken.

Foto zur Meldung:
Foto: In diesem Aktionsflyer stehen alle Veranstaltungen. Erhältlich ist er u.a. im Rathaus Calau, Platz des Friedens 10. Foto: Sarah Werner / LK OSL

Damit wirklich nur Essbares im Pilzkörbchen landet

(02.10.2025)

Regen und warme Temperaturen bieten gute Bedingungen, dass auch im Landkreis OSL die Pilze wachsen. Wer sich unsicher ist, ob das gesammelte Exemplar im Korb wirklich essbar ist, findet im Landkreis OSL Rat und Hilfe: Die drei Experten Dr. Dietrich Hanspach, Lutz Helbig und Bernhard Naber sind im Auftrag der Kreisverwaltung OSL als ehrenamtliche Pilzsachverständige für den Landkreis tätig. Die Kontaktdaten finden Interessierte online unter www.osl-online.de/pilze

Als Experten auf ihrem Gebiet verfügen die Pilzberater über umfangreiche Kenntnisse im Bereich der Pilze, die sie – wie im Falle von Herrn Naber, der mit 83 Jahren noch aktiv ist – gern teilen und weitergeben. Ihre langjährige Expertise stärkt die Qualität der Beratung zu den Themen Pilzbestimmung, Pilzsicherheit und giftige Arten.

 

Jeder Pilzfan kann die ehrenamtlichen Pilzberater kontaktieren, um sich nach einer erfolgreichen Suche mit ihnen über einen eventuell nicht eindeutig bestimmten Pilz auszutauschen. Für eine zuverlässige Beratung empfiehlt es sich, die Pilze vollständig, also inklusive der Basis, mitzubringen. Daher wird geraten, die Pilze nicht abzuschneiden, sondern sie durch Drehbewegungen vorsichtig aus dem Boden zu lösen.  Wenn beim Sammeln festgestellt wird, dass hochgiftige Arten, wie beispielsweise der grüne oder weiße Knollenblätterpilz, im Körbchen gelandet sind, sollte der gesamte Inhalt entsorgt werden. Es besteht die Gefahr einer Kontamination essbarer Pilze, wodurch Vergiftungserscheinungen auftreten können.

 

Die Berater sind Tag und Nacht erreichbar – insbesondere, wenn es um Symptome von Pilzvergiftungen geht. Zudem unterstützen sie als Sachverständige die Giftnotrufzentrale.

 

Die Kreisverwaltung steht in regelmäßigem Kontakt mit den Pilzsachverständigen. Kürzlich (Donnerstag, der 11. September) fand im Veterinäramt im Dubinaweg in Senftenberg das alljährliche gemeinsame Treffen der Mitarbeiterinnen des Bereichs Lebensmittelüberwachung mit Dr. Dietrich Hanspach, Lutz Helbig und Bernhard Naber statt.  Die drei Fachleute berichteten umfangreich über ihre Pilzfunde im vergangenen und diesem Jahr, ihre „Kochtopfberatungen” und ihre Auskünfte gegenüber Institutionen wie der Giftnotrufzentrale.

 

Lutz Helbig berichtete, dass zwei der drei Vergiftungsfälle, bei denen er als Sachverständiger kontaktiert wurde, Kinder betrafen. Hier ist besondere Vorsicht geboten. Im Fall einer Vergiftung ist schnelles Handeln gefragt: Zunächst muss die verzehrte Pilzart identifiziert werden, um geeignete Gegenmaßnahmen zu treffen. Apps zur Pilzbestimmung geben lediglich Hinweise. Diese Anwendungen sollten kritisch hinterfragt werden, da sie umsichtiges Wissen beim Sammeln oder die fachliche Beratung nicht ersetzen können.

 

Ein Beispiel aus der Praxis: Die ursprünglich in Portugal heimische wilde Art der Wiesen-Champignons ist inzwischen auch in Deutschland zu finden. Diese Art ist allerdings stark giftig. Bei wild wachsenden Champignons ist ohnehin Vorsicht geboten. Oft sind sie aufgrund von Schwermetallbelastungen nicht mehr zum Verzehr geeignet.

 

Die Pilzberater begrüßen außerdem die Verstärkung der Pilzberatung im Landkreis Spree-Neiße durch Robert Pump in Cottbus und May Balzer in Forst. Auch für den Landkreis OSL würden sie sich über weitere Interessenten für die Ausbildung zum Pilzsachverständigen freuen. Wer sich dafür interessiert, kann sich an die Pilzberater oder den Bereich Lebensmittelüberwachung der Kreisverwaltung wenden.

 

Einen ersten Eindruck von der Arbeit als Pilzberater kann man bei der Pilzlehrwanderung mit Herrn Helbig gewinnen. Sie findet am Samstag, dem 11. Oktober 2025, von 9 bis ca. 16 Uhr statt. Treffpunkt ist das Anglerheim in 03116 Drebkau-Raakow, Lindenstraße. Weitere Informationen und einen Flyer gibt es unter: https://wp.blp-ev.de/wp-content/uploads/2025/08/Helbig_Pilzlehrwanderung-2025.pdf

 

Übersicht Pilzberater in OSL: 

(Hilfe bei allen Fragen rund um das Thema Pilze bieten die ehrenamtlich tätigen Pilzberater im Landkreis Oberspreewald-Lausitz)

 

  • Dr. Dietrich Hanspach, Grenzstraße 5, 01990 Ortrand, Tel.-Nr. 035755 431 oder 01522 8933672 

  • Bernhard Naber, Straße der Jugend 56, 01987 Schwarzheide, Tel.-Nr. 035752 7244

  • Lutz Helbig, Felix-Meyer-Straße 34d, 03116 Drebkau, Tel.-Nr. 035602 21736

 

Alle Daten auch unter www.osl-online.de/pilze 

 

Übersicht aller Pilzberater im Land Brandenburg: 

https://wp.blp-ev.de/pilzberater-finden

 

Informationen zur Ausbildung zum Pilzberater: 

https://www.dgfm-ev.de/qualifikationen/psv/ausbildung

 

Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Damit wirklich nur Essbares im Pilzkörbchen landet
Foto: Ein Steinpilz im Wald. Dieser darf bedenkenlos gesammelt und später genossen werden. Foto: PalKarlsen / pixabay

Unseriös und teuer: Landkreis warnt vor Anzeigen in "Bürger-Broschüre"

(23.09.2025)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz warnt aktuell vor einer unseriösen Akquise von Werbeanzeigen. „Uns liegen Hinweise vor, dass die Firma Vision Graphic Media LLC ggf. Gewerbetreibende, Behörden und weitere Einrichtungen im Landkreis kontaktiert, um Verträge für Anzeigen in einer angeblichen „Bürgerinfo-Broschüre“ des Landkreises OSL abzuschließen“, teilt Sarah Werner, Pressesprecherin des Landkreises OSL mit. Demnach erfolge die Kontaktaufnahme zunächst telefonisch durch eine Verlagsmitarbeiterin. Im Anschluss wird per E-Mail ein Formular/Anzeigenvertrag zur Unterschrift übersandt. Teilweise wird dabei der Eindruck erweckt, die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz unterstütze das Projekt. Dazu stellt Sarah Werner klar: „Die Kreisverwaltung ist an dieser Veröffentlichung weder beteiligt noch unterstützt sie diese in irgendeiner Form.“ Vielmehr handele es sich nach Einschätzung der Kreisverwaltung um ein „überteuertes und unseriöses Angebot“, von welchem man dringend abrate.

 

Die Firma sei zudem durch ähnliches Vorgehen in anderen Kommunen in Deutschland bereits bekannt. Auch diese hätten, so Sarah Werner weiter, bereits öffentliche Warnungen ausgesprochen. Auch der deutsche Schutzverband gegen Wirtschaftskriminalität warnt gegen die sogenannte Kölner Masche. Hierbei sollen Betroffene während eines mitgeschnittenen Telefonats bereits veröffentlichte Daten bestätigen, bis ihnen ein "Ja" entlockt wird. Siehe hierzu auch: https://www.reutlingen.ihk.de/aktuelles/meldung/abzocke-am-telefon/

 

Foto zur Meldung: Unseriös und teuer: Landkreis warnt vor Anzeigen in
Foto: Aus einer entsprechenden Mail der Firma an die Kreisverwaltung OSL/Pressestelle. Grafik: Landkreis OSL

Landratswahl 2026: Ministerium bestätigt den 11. Januar als Wahltag

(19.09.2025)

Im Jahr 2026 finden im Land Brandenburg insgesamt sechs Landratswahlen statt. Konkret können die Bürgerinnen und Bürger in den Landkreisen Uckermark, Barnim, Ostprignitz-Ruppin, Spree-Neiße, Elbe-Elster und auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ihren Landrat/ihre Landrätin für die kommenden acht Jahre wählen. 

Der Amtsinhaber im Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landrat Siegurd Heinze, stellt sich nach dann mehr als 16 Jahren als Landrat des Landkreises OSL nicht noch einmal für weitere 8 Jahre zur Wiederwahl und beendet seine Amtszeit regulär am 8. Mai 2026.  

Das Ministerium des Innern und für Kommunales des Landes Brandenburg hat inzwischen die Termine für die Haupt- und eine etwaige Stichwahl im Landkreis OSL festgesetzt: Die Hauptwahl findet am Sonntag, dem 11. Januar 2026, statt. Sollte eine Stichwahl erforderlich werden, wird diese am Sonntag, dem 25. Januar 2026, durchgeführt. 

Mit der Festlegung des Wahltermines und des Termines für eine etwaige Stichwahl wurden die durch die Kreisverwaltung vorgeschlagenen Wahltermine bestätigt. Hintergrund: Die Amtszeit von Landrat Heinze endet am 08.05.2026. Der Wahltag muss innerhalb der letzten 5 Monate der Amtszeit des bisherigen Amtsinhabers liegen. Unter Berücksichtigung aller Umstände, Fristen und Termine, ausgehend vom Ende der Amtszeit des bisherigen Amtsinhabers und der Berücksichtigung einer etwa notwendig werdenden Stichwahl oder der etwa notwendig werdenden Wahl des Landrates durch den Kreistag, sofern kein Bewerber/keine Bewerberin die erforderliche Mehrheit erhält, wurde dieser Termin gewählt.

Über die Festsetzung der beiden Termine informierte Landrat Siegurd Heinze im öffentlichen Teil des Kreisausschusses am Donnerstag, dem 18. September 2025. 

Die Wahlbekanntmachung zur Landratswahl sowie der Aufruf zur Einreichung von Vorschlägen für Beisitzende im Wahlausschuss erscheinen am 19. September 2025 im Amtsblatt des Landkreises. Wahlvorschläge können bis Donnerstag, den 6. November 2025, um 12 Uhr bei der Kreiswahlleiterin eingereicht werden. Über ihre Zulassung entscheidet der Kreiswahlausschuss bis spätestens zum 14. November 2025. Der genaue Termin wird mittels Bekanntmachung vorher veröffentlicht. 

Kandidieren kann jede Person, die mindestens 18 Jahre alt ist, die deutsche oder eine andere EU-Staatsangehörigkeit besitzt und ihren Wohnsitz oder gewöhnlichen Aufenthalt in der Bundesrepublik Deutschland hat (§65 BbgKWahlG). Damit über die Zulassung der Kandidatur entschieden werden kann, muss der Wahlvorschlag bei der Kreiswahlleiterin eingereicht und in bestimmten Fällen durch Unterstützungsunterschriften abgesichert werden.

Am Wahltag 11. Januar 2026 und auch im Falle einer Stichwahl am 25. Januar sind die Wahllokale jeweils von 8 bis 18 Uhr geöffnet, zusätzlich besteht die Möglichkeit zur Briefwahl. Eine genaue Zahl der Wahlberechtigten liegt derzeit noch nicht vor. Orientiert man sich jedoch an den Daten der Landtagswahl 2024, könnten rund 89.000 Bürgerinnen und Bürger wahlberechtigt sein. Für die ordnungsgemäße Durchführung der Wahl ist Kreiswahlleiterin Anne Kawetzki verantwortlich, unterstützt von ihrer Stellvertreterin Michelle Käschel. Beide stehen bereits im engen Austausch mit den Wahlleitungen der Städte, Ämter und Gemeinden im Landkreis.

 

Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

 

 

Stellenausschreibung Wahlbeamtin/Wahlbeamter als 1. Beigeordnete/r

Neben der Landratswahl steht im Landkreis Oberspreewald-Lausitz im kommenden Jahr ein weiterer personeller Wechsel bevor. Die Erste Beigeordnete, Grit Klug, beendet am 30. Juni 2026 nach insgesamt 44 Jahren in der Kreisverwaltung, davon 16 Jahren in ihrer jetzigen Funktion, ihre Tätigkeit. Die öffentliche Stellenausschreibung zur Nachfolge soll am 25. September 2025 im Kreistag beschlossen und ab dem 26. September 2025 veröffentlicht werden. Der Bewerbungsschluss ist auf den 30. November 2025 festgelegt. Der Vorschlag des Landrates zur Wahl des oder der Ersten Beigeordneten soll in die erste Sitzung des Kreistages im Jahr 2026 eingebracht werden. 

Foto zur Meldung: Landratswahl 2026: Ministerium bestätigt den 11. Januar als Wahltag
Foto: Haus 1 des Landratsamtes im Dubinaweg in Senftenberg. Im Jahr 2026 wird es hier einen neuen Landrat oder eine Landrätin geben. Die Wahl findet am 11. Januar statt. Foto: Werner / Landkreis OSL

Bis zum 30.09. bewerben: Inklusionspreis 2025 unter dem Motto „Sport inklusiv“

(15.09.2025)

Engagierte Akteure sind noch bis zum 30. September aufgerufen, sich für den Inklusionspreis des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu bewerben oder einen Vorschlag für einzureichen. In diesem Jahr steht der mit 1.500 € dotierte Preis unter dem Motto „Sport inklusiv“. Gewürdigt werden mit dem Preis Bemühungen, die sich für Teilhabe, Gleichberechtigung, Barrierefreiheit oder Chancengleichheit einsetzen.

Innerhalb des diesjährigen Themenrahmens des Inklusionspreises „Sport inklusiv“ erhalten die Teilnehmenden weitestgehend freie Hand, soweit der Bewerbungsgegenstand bzw. der Vorschlag sich für Inklusion engagieren.

Insbesondere angesprochen von der Themensetzung werden in diesem Jahr Personen, Unternehmen und Einrichtungen sowie Vereine, die sich für sportliche Aktivitäten, Angebote oder Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung einsetzen oder die sich in anderem Bezug das Ziel gesetzt haben, die Teilhabe an Sport und Bewegung zu fördern.

  

Im Fokus stehen können in diesem Jahr zum Beispiel inklusive Vereinsarbeit oder Projekte zur sportlichen Teilhabe.

Mit der Umsetzung der eingereichten Projekte muss bis zum 30.09.2025 begonnen werden. Eine Doppelprämierung der gleichen Aktivität bzw. der gleichen Initiative sind ausgeschlossen.

 

Jetzt bewerben oder jemanden vorschlagen

Sportvereine, Freizeitvereine, Unternehmen, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Bildungsträger und Arbeitgeber aus allen Bereichen und weitere Akteure, die sich mit dem Thema "Sport inklusiv" verbunden fühlen - alle Akteure - im Landkreis Oberspreewald-Lausitz können sich bis zum 30. September 2025 um den Inklusionspreis 2025 bewerben.

 

Das Bewerbungsformular für die Einreichung eines Bewerbungsgegenstandes oder für die Nominierung eines Akteurs ist online verfügbar unter www.osl-online.de/inklusionspreis 

 

Zusätzliche Unterstützung erhält der Preis dieses Jahr vom Kreissportbund OSL e.V.. Vorstandsvorsitzende Heidrun Lukas und Geschäftsführer Holger Mudrick freuen sich, dass die große Relevanz von sportlichen Aktivitäten für ein inklusives Miteinander in diesem Jahr mit dem Inklusionspreis eine besondere Anerkennung und Unterstützung erhalten werden.

 

Am 1. Dezember 2025 erfolgt die Verkündung des Siegers des Inklusionspreises 2025 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung oder Preisübergabe.

  

Fragen zum Inklusionspreis beantwortet das Bildungsbüro des Landkreises:

 

03573/ 870-1537

 

Weitere Informationen und das Bewerbungsformular zum Inklusionspreis 2025 unter www.osl-online.de/inklusionspreis

 

Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Bis zum 30.09. bewerben: Inklusionspreis 2025 unter dem Motto „Sport inklusiv“
Foto: Bis zum 30.09. bewerben: Inklusionspreis 2025 unter dem Motto „Sport inklusiv“

Vollsperrung: Radweg Belten-Koßwig wird ab 12. September saniert

(08.09.2025)

Das Programm zur Modernisierung der Fernradwege in Oberspreewald-Lausitz umfasst insgesamt 26 Einzelmaßnahmen in sieben Städten und Gemeinden: Schwarzheide, Lübbenau/Spreewald, Lauchhammer, Großräschen, Schipkau, Senftenberg und Vetschau/Spreewald. Geplant sind vier Neubaustrecken, 13 Modernisierungen von Radwegen und sieben Brückensanierungen. Zur Umsetzung einer dieser Maßnahmen wird der Radweg zwischen Belten und Koßwig ab dem 12. September 2025 für 6 Wochen unter Vollsperrung modernisiert. Der Radweg ist Teil des Fürst-Pückler-Radweges. Der insgesamt ca.1.170 m lange asphaltierte Radweg wird auf 1 km Länge in einer Breite von 3 m grundhaft in Asphaltbauweise saniert. Auf ca. 900 m werden Wurzelschutzmaßnahmen neben dem Asphaltstreifen eingebracht, die ein Durchwachsen der Wurzeln und damit eine Beschädigung des Weges verhindern. Radfahrerinnen und Radfahrer nutzen während des Bauzeitraums die ausgewiesene Umleitungsstrecke über die nahgelegene Verbindungsstraße zwischen Koßwig und Belten.

 

Über die Radwegemodernisierung

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz setzt aktuell das zweite Großprojekt zur Modernisierung der Fernradwege um. Bis 2027 sollen rund 18,5 Kilometer Radwege grundhaft erneuert und auf weiteren 34,3 Kilometern Wurzelschutzmaßnahmen umgesetzt werden. Insgesamt fließen rund 12 Millionen Euro in sichere und nachhaltige Radwege. Dank einer Förderung in Höhe von 80 Prozent durch die Investitionsbank des Landes Brandenburg – mit Mitteln von Bund und Land im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur“ (GRW) – kann das Projekt realisiert werden. Die verbleibenden 2,4 Millionen Euro tragen die beteiligten Kommunen als Eigenanteil.

 

Nora Bielitz

Pressearbeit | Social Media

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Vollsperrung: Radweg Belten-Koßwig wird ab 12. September saniert
Foto: Der Radweg zwischen Koßwig und Belten wird ab Freitag aufgrund von Sanierungsarbeiten voll gesperrt. Foto: Landkreis OSL

Aktionswoche zum Welttag der Alphabetisierung startet am 4. September

(28.08.2025)

Vom 4. bis 12. September lädt das Grundbildungszentrum gemeinsam mit der Volkshochschule und zahlreichen Partnerinnen und Partnern zur Alpha-Woche ein. In diesem Zeitraum finden im gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz vielfältige Aktionen rund um das Lesen und Schreiben statt – darunter Informationsveranstaltungen, Vorträge, Workshops und Filmvorführungen.

In Deutschland können mehr als sechs Millionen Menschen nicht sicher lesen und schreiben – das sind 12,1 Prozent aller erwerbsfähigen Erwachsenen. Übertragen auf den Landkreis Oberspreewald-Lausitz betrifft das schätzungsweise rund 8.000 Menschen, für die das Lesen von Beipackzetteln, das Schreiben einer E-Mail an den Vermieter oder das Beantworten von Behördenschreiben eine alltägliche Hürde darstellt. Nicht mitgerechnet sind dabei Seniorinnen und Senioren sowie Kinder und Jugendliche im schulpflichtigen Alter.

Hinter diesen Zahlen stehen ganz unterschiedliche Lebensgeschichten – und fast immer ein Ineinandergreifen mehrerer Ursachen. Oft wirken schulische, individuelle und familiäre Faktoren zusammen: Häufig fehlte in der Kindheit die richtige Unterstützung, weil die Schulklassen zu groß waren oder individuelle Förderung nicht möglich war. Manchmal erschweren gesundheitliche Probleme wie Seh- oder Hörbeeinträchtigungen oder eine Lese-Rechtschreib-Schwäche den Lernweg. Und oft kommen soziale Hürden hinzu – etwa finanzielle Engpässe oder ein familiäres Umfeld, in dem Bildung nicht ausreichend gefördert werden konnte. „Dass so viele Menschen Probleme mit dem Lesen und Schreiben haben, ist kein Resultat persönlichen Versagens – es zeigt vielmehr, dass unser Bildungssystem bei weitem nicht allen gerecht wird“, sagt Dr. Cindy Hader, Projektleiterin des Grundbildungszentrums. „Leider wird vielen Betroffenen oft jahrzehntelang das Gegenteil eingeredet – mit schweren Folgen für Selbstvertrauen und Selbstwert.“ 

Aus diesen Gründen hat die UNESCO den 8. September zum Welttag der Alphabetisierung erklärt. Er erinnert jedes Jahr daran, dass es nicht selbstverständlich ist, lesen und schreiben zu können. In Oberspreewald-Lausitz wird es rund um diesen Tag zahlreiche Aktionen im gesamten Landkreis geben – darunter Informationsveranstaltungen zu Lese- und Rechtschreibproblemen im Grundschulalter, Bibliotheksführungen, Berufsberatungen, Workshops, Filmabende und gemeinsame Diskussionsrunden. Alle Angebote sind kostenfrei; es ist keine Anmeldung nötig. „Mit der Alpha-Woche wollen wir zeigen, dass das Thema viele Menschen beschäftigt“, erklärt Hader. „Und wir wollen Mut machen. Denn es ist kein Schicksal, nicht richtig lesen und schreiben zu können. Es gibt Hilfe.“

 

Veranstaltungstipp für Calau:  Wie arbeitet das Lerncafé? Dieser Frage gehen Katharina Rudt und Dr. Cindy Hader, Projektleiterin des Grundbildungszentrums OSL, am Donnerstag, den 11. September, nach. Die Veranstaltung von 10:00 bis 12:00 Uhr findet im Familienzentrum Kleeblatt, Töpferstraße 32, statt. Neben einem Vortrag über die Arbeit des Lerncafés besteht die Möglichkeit, sich zu verschiedenen Themen auszutauschen. Alle Interessierten sind herzlich willkommen.

 

Seit März 2025 können Erwachsene, die ihre Lese- und Schreibfähigkeiten verbessern möchten, jeden Dienstag und Donnerstag ohne Anmeldung das Lerncafé in der Volkshochschule in Senftenberg besuchen. Hier erhalten sie Unterstützung – sei es beim Verstehen amtlicher Schreiben oder beim Umgang mit dem Smartphone. „Das Angebot wird sehr gut angenommen. Wird die Projektfinanzierung verlängert, möchten wir im nächsten Jahr weitere Lerncafés an unterschiedlichen Standorten im Landkreis eröffnen“, betont Hader.

Im Zuge der Aktionswoche starten an der VHS zudem wieder die Alphabetisierungs- und Grundbildungskurse. Ebenso wie das Grundbildungszentrum werden sie aus Mitteln des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg sowie der Europäischen Union finanziert. „Die Volkshochschule hat in der Vergangenheit bereits erfolgreiche Alphabetisierungsarbeit geleistet. Dann kam die Covid-19-Pandemie, und die Kurse konnten leider nicht mehr stattfinden“, erinnert sich Maria Kühnel, Einrichtungsleiterin der VHS. „Wir sind sehr froh, dass wir das Angebot jetzt wieder in unser Programm aufnehmen können.“

Zur Auswahl stehen sowohl Lese- und Schreibkurse als auch Kurse, in denen der sichere Umgang mit den eigenen Finanzen oder mit digitalen Geräten geübt wird.
„Die Inhalte richten sich nach den Bedarfen der Teilnehmenden. Lernende werden dort abgeholt, wo sie gerade stehen – das ist das Gute an der Alphabetisierung und Grundbildung“, erklärt Steffi Freund, Leiterin des Fachbereichs Integration und Verantwortliche für die Kursplanung. „Unsere Dozierenden sind sehr engagiert und erfahren – niemand muss Berührungsängste haben!“

Alle Kursangebote sind kostenfrei. Um Anmeldung unter 03573 / 870-1574 oder per E-Mail an  wird jedoch gebeten.

Das ausführliche Programm der Alpha-Woche ist auf der Website des Grundbildungszentrums zu finden: www.vhs-osl.de/programm/grundbildung/alpha-woche 

Foto zur Meldung: Aktionswoche zum Welttag der Alphabetisierung startet am 4. September
Foto: v.l.n.r.: Steffi Freund, Leiterin des Fachbereichs Integration und Verantwortliche für die Alphabetisierungskurse, Maria Kühnel, Einrichtungsleiterin der Volkshochschule und Dr. Cindy Hader, Projektleiterin des Grundbildungszentrums, laden gemeinsam mit vielen Partnerinnen und Partnern zur ersten Alpha-Woche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ein. Foto: VHS/Celina Schulz

Landkreis informiert über die Neugründung des Behindertenbeirates

(03.07.2025)

Mit einer öffentlichen Informationsveranstaltung möchte der Landkreis Oberspreewald-Lausitz über die geplante Gründung eines Behindertenbeirates informieren. Beginn ist am Donnerstag, 10. Juli, um 16 Uhr im großen Sitzungssaal des Landratsamtes, Haus 1, Dubinaweg 1 in Senftenberg. Der Landkreis führt die Infoveranstaltung gemeinsam mit der AG OSL barrierefrei durch. Alle interessierten Bürgerinnen und Bürger – insbesondere Menschen mit Behinderungen, ihre Angehörigen, Interessenvertretungen und Engagierte – sind herzlich eingeladen, sich über die Idee, Zielsetzung und nächsten Schritte zur Einrichtung dieses Gremiums zu informieren und sich aktiv einzubringen. Ziel ist es außerdem, Bürgerinnen und Bürger für ein dauerhaftes, ehrenamtliches Mitwirken im Beirat anzusprechen. Die Einrichtung eines Behindertenbeirates wurde mit der Anpassung des § 17 „Weitere Beauftragte“ der Hauptsatzung des Landkreises vom Kreistag am 13. März 2025 beschlossen. 

Der Behindertenbeirat wird der Beauftragten für Menschen mit Behinderungen des Landkreises OSL als beratendes Gremium zur Seite gestellt.

Der Behindertenbeirat hat bis zu 15 Mitglieder, die auf Vorschlag des Landrates für einen Zeitraum von jeweils drei Jahren durch den Kreistag berufen werden. Die Berufung der Mitglieder für den Behindertenbeirat soll voraussichtlich im Kreistag am 26. September 2025 erfolgen.

 

Der Landkreis verfolgt mit seinem langjährigen Engagement im Bereich Inklusion das Ziel, Chancengleichheit und gesellschaftliche Teilhabe für alle Menschen in Oberspreewald-Lausitz zu fördern. Mehr Informationen zur Gleichstellungsarbeit im Landkreis finden Sie online unter: www.osl-online.de 

Foto zur Meldung: Landkreis informiert über die Neugründung des Behindertenbeirates
Foto: Plakatmotiv der Veranstaltung. Grafik: Landkreis OSL

Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern (Eigentümer- und Anliegergebrauch) für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree

(19.06.2025)

Der Landrat des Landkreis Oberspreewald–Lausitz, als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg informiert, dass eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (60.7.15-70.18-0584/25) mit folgendem verfügendem Teil erlassen wurde:

 

ALLGEMEINVERFÜGUNG

 

  1. Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) ist ab dem Tag nach der Veröffentlichung des Amtsblattes in der Zeit von 

    08:00 Uhr bis 20:00 Uhr

    untersagt.

  2. Die Allgemeinverfügung gilt für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Anlagen 1-4).

  3. Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung unter Punkt 1 sind beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Umwelt, untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu stellen, die eine Einzelfallentscheidung vornimmt.

  4. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.

  5. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet. 

  6. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Die Allgemeinverfügung einschließlich Begründung und Anlagen ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter www.osl-online.de im Menü „Verwaltung & Kreistag“ -> „Amtliches & Ausschreibungen“ -> „Amtsblatt“ abrufbar sowie im aktuellen Amtsblatt Nr. 08/2025 vom 19.06.2025 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz abgedruckt. 

 

Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Mittleren Spree für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) ist dementsprechend ab dem 20.06.2025 in der Zeit von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhruntersagt.

 

[Download]

Foto zur Meldung: Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern (Eigentümer- und Anliegergebrauch) für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree
Foto: Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern (Eigentümer- und Anliegergebrauch) für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree

Neue App: „Elina“ unterstützt junge Eltern im Landkreis OSL

(05.06.2025)

Vorsorgeuntersuchungen, Impftermine, Behördengänge, Antragstellungen, Kita-Anmeldung, Babyschwimmen und vieles mehr: Werdende Eltern und Eltern junger Kinder müssen zahlreiche Termine und Verpflichtungen im Blick behalten. Ab sofort steht den Müttern und Vätern im Landkreis OSL hierfür eine kostenfreie nützliche App bereit: Die Elterninformations-App „Elina” wurde durch die Kreisverwaltung OSL eingeführt und kann nun seit dem Kindertag am 1. Juni kostenlos in den gängigen App-Stores aufs Mobiltelefon geladen werden. 

 

Mit der Geburt eines Kindes rücken zahlreiche neue Themen und Inhalte in den Fokus. Die App unterstützt Schwangere sowie Eltern von Neugeborenen und Kleinkindern im Alter von 0–3 Jahren mit ihren Funktionen dabei, sämtliche Vorsorgeuntersuchungen, U-Untersuchungen und Impfungen des Kindes sowie sonstige wichtige Erledigungen in und nach der Schwangerschaft im Blick zu behalten – und das ganz individuell für jedes Kind. Ein Feature ermöglicht es, jeweilige Ereignisse direkt in den persönlichen Kalender einzutragen und hilft so bei der Terminplanung.

 

Darüber hinaus bietet die App Zugang zu wichtigen Checklisten zu den Themen Schwangerschaft, Geburt und Familienzeit. Ebenso finden sich zahlreiche Wissensbeiträge und Ratgeber von offiziellen Stellen der Bundesministerien.

 

Die App enthält zudem einen umfangreichen Wegweiser, der Behördengänge in diesem Lebensabschnitt erleichtern soll. Wichtige finanzielle Leistungen wie Elterngeld, Kinderzuschlag und Wohngeld sind kurz und prägnant beschrieben, oftmals sind die jeweiligen Antragsformulare direkt verlinkt.

 

Ärztinnen und Ärzte, Therapeutische Praxen, Hebammen, Geburtsvorbereitungskurse, Kliniken, Angebote zum Baby- und Kinderturnen, Beratungs- und Betreuungsangebote und vieles mehr: In der direkten Umkreissuche listet die App für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz mehr als 450 Angebote rund um Schwangerschaft, frühe Kindheit und Elternschaft aus 71 Angebotskategorien aus den Bereichen Gesundheitswesen, Jugendhilfe und Sozialleistungen – auch landkreisübergreifend. Im Rahmen der jeweiligen Suchanfrage werden umfangreiche Kontaktdaten bereitgestellt. Aus der App heraus kann anschließend direkt per E-Mail Kontakt zur Ansprechperson des jeweiligen Angebotes aufgenommen werden. Auch das Navigieren zum Standort über die Maps-Funktion des Endgeräts ist möglich. Die Angebote werden halbjährlich aktualisiert, sodass die Daten stets aktuell bleiben.

 

Die vom benachbarten Landkreis Elbe-Elster im Jahr 2018 zusammen mit der Firma „eyeled GmbH“ entwickelte Elina-App konnte aufgrund ihres Erfolgs und des positiven Feedbacks der Nutzerinnen und Nutzer bereits auf mehrere Landkreise Brandenburgs ausgeweitet werden. Auch die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz hat einen Lizenznutzungsvertrag unterzeichnet, um ihren Bürgerinnen und Bürgern dieses Angebot zu ermöglichen. Alexander Erbert, Beigeordneter und Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (OSL): „Ich freue mich, dass wir die Elina-App nun auch in OSL zur Verfügung stellen können. Erstmals haben wir damit alle relevanten Angebote und Anlaufstellen in unserem Landkreis in einer App gebündelt. Eltern erhalten so ein kompaktes und jederzeit verfügbares Unterstützungsangebot, das organisiert, erinnert und informiert und so den Familienalltag erleichtern kann. Ich kann nur alle Eltern ermutigen: Einfach mal runterladen und ausprobieren – es lohnt sich!” 

 

Die App richtet sich dabei längst nicht nur an die Hauptzielgruppe der werdenden Eltern und Eltern von Kindern bis drei Jahren: „Auch Fachkräfte im Bereich der Frühen Hilfen und der öffentlichen Jugendhilfe können sie gut in ihrem Berufsalltag nutzen“, weiß Uwe Hühne, Netzwerkkoordinator Frühe Hilfen im Landkreis OSL, der die Einführung der App betreut hat und nun auch deren Pflege und Bekanntmachung verantwortet. „Die App wird in Brandenburg bereits gut genutzt. Wir würden uns freuen, wenn das Angebot auch in OSL von Eltern als auch unseren vielen Netzwerkpartnern genutzt und natürlich auch weiter bekannt gemacht wird. Auch Feedback nehmen wir gern entgegen“, wirbt auch er dafür, sich mit der App auseinanderzusetzen. 

 

In Elina sind auch die vielseitigen Angebote der Sana Kliniken Niederlausitz rund um die Themen Geburt, Vor- und Nachsorge sowie medizinische Versorgung aufgelistet. Dr. Jana Ritscher, Leitende Oberärztin der Klinik für Gynäkologie und Geburtshilfe der Sana Kliniken Niederlausitz in Lauchhammer, sprach zusammen mit Familienhebamme Beatrice Handschack kurz vor der Einführung der Elina-App im Landkreis OSL mit Uwe Hühne und Alexander Erbert über das neue Informationsangebot für die Hosentasche. „Die Elina-App ermöglicht Familien eine wertvolle Unterstützung zur Bewältigung der täglichen Herausforderungen“, lautet das Fazit der erfahrenen Gynäkologin. „Sie ist innovativ, digital jederzeit verfügbar und bietet umfassende, gut strukturierte Informationspfade und eine Fülle an praktischen Angeboten. Schön, dass die App zum Internationalen Kindertag auch in OSL an den Start gehen kann“, so Dr. Jana Ritscher.

 

Informationsmaterialien zur App in Form von Flyern liegen ab sofort in den Sana-Kliniken Niederlausitz aus. Weitere Auslagestellen sollen zeitnah in den Stadtverwaltungen, bei Kinderarztpraxen und bei den Netzwerkpartnern des Netzwerkes Frühe Hilfen hinzukommen. Die Kreisverwaltung informiert zur Elina-App zudem auf ihrer Internetseite www.fruehehilfen-osl.de. Dort finden Interessierte auch den Link zum iOS- und Android-App-Store, in denen die App nunmehr verfügbar ist. 

Foto zur Meldung: Neue App: „Elina“ unterstützt junge Eltern im Landkreis OSL
Foto: Die frischgebackenen Eltern des kleinen Ludwig Paul aus Lauchhammer konnten sich im Gespräch mit Uwe Hühne, dem Netzwerkkoordinator Frühe Hilfen im Landkreis OSL, bereits ein Bild von der neuen Elina-App für junge Familien machen. Als kleines Geschenk erhielten sie einen Teddybären der Elina-App. Foto: Sarah Werner / Landkreis OSL

"Tag des offenen Zeltlagers" mit Blaulichtmeile am Pfingstsonntag

(03.06.2025)

Pfingsten 2025 wird Calau zum Zentrum der Jugendfeuerwehren! Vom 6. bis 9. Juni verwandelt sich die Stadt in eine lebendige Zeltstadt, wenn über 300 Kinder und Jugendliche aus der Region zum großen Jugendfeuerwehr-Zeltlager zusammenkommen. Sogar eine Delegation aus der Calauer Partnerstadt Viersen wird erwartet. Während es für die Aktiven zahlreiche Aktionen gibt, dürfen sich alle Gäste auf ein besonderes Highlight am Pfingstsonntag, dem 8. Juni, freuen. Beim Tag des offenen Zeltlagers von 14:00 bis 18:00 Uhr öffnet das Lager seine Tore für die Öffentlichkeit. Besucherinnen und Besucher jeden Alters sind herzlich eingeladen, die Welt der Feuerwehr hautnah zu erleben.

Auf der Blaulichtmeile präsentieren sich verschiedene Hilfs- und Rettungsorganisationen mit ihren Einsatzfahrzeugen und Ausrüstungen. Erleben Sie spannende Vorführungen und informieren Sie sich über die vielfältigen Aufgaben der Feuerwehr, des Technischen Hilfswerks (THW), des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) und weiterer Partner. 

 

Für Kinder und Familien gibt es zahlreiche Mitmachaktionen:

  • Feuerwehrspiele

  • Hüpfburg

  • Kinderschminken

  • Wasser- und Geschicklichkeitsspiele 

Ein buntes Rahmenprogramm sorgt für Unterhaltung und Spaß für die ganze Familie. 

 

Von herzhaften Snacks bis zu süßen Leckereien ist zudem auch für ausreichend Gaumenfreuden gesorgt. Also, lassen Sie sich diesen Pfingstsonntag im ACE Verkehrsgarten Calau (Mühlbachweg) blicken - und erleben Sie den "Tag des offenen Zeltlagers" hautnah mit "Kind & Kegel".

 

Hier lesen Sie ein Interview mit dem Veranstalter.

Foto zur Meldung:
Foto: Die Vorbereitungen im ACE Verkehrsgarten sind abgeschlossen - ab Freitag startet das Zeltlager der Kreisjugendfeuerwehr. Sonntag ist die Öffentlichkeit eingeladen. Foto: Kreisjugendfeuerwehr OSL / Facebook

Toleranz und Sportsgeist unter dem Motto „Sport inklusiv“

(22.05.2025)

Die Bewerbungsphase für den Inklusionspreis 2025 ist gestartet. Bis zum 30. September können sich Akteure ab sofort bewerben oder einen Vorschlag für den Inklusionspreis einreichen. In diesem Jahr steht der mit 1.500 € dotierte Preis unter dem Motto „Sport inklusiv“. Zu diesem Thema ruft der Landkreis Oberspreewald-Lausitz zur Einsendung von Bewerbungen auf. Gewürdigt werden mit dem Preis Bemühungen, die sich für Teilhabe, Gleichberechtigung, Barrierefreiheit oder Chancengleichheit einsetzen.

 

Innerhalb des diesjährigen Themenrahmens des Inklusionspreises „Sport inklusiv“ erhalten die Teilnehmenden weitestgehend freie Hand, soweit der Bewerbungsgegenstand bzw. der Vorschlag sich für Inklusion engagieren. Insbesondere angesprochen von der Themensetzung werden in diesem Jahr Personen, Unternehmen und Einrichtungen sowie Vereine, die sich für sportliche Aktivitäten, Angebote oder Veranstaltungen für Menschen mit Behinderung und ohne Behinderung einsetzen oder die sich in anderem Bezug das Ziel gesetzt haben, die Teilhabe an Sport und Bewegung zu fördern.

 

Als Schirmherr unterstützt Landrat Siegurd Heinze auch in diesem Jahr den Inklusionspreis und ruft gemeinsam mit dem Bildungsbüro des Landkreises zur Teilnahme auf: „Inklusion ist keine Sonderaufgabe – sie ist Ausdruck von Respekt und gelebter Gemeinschaft. Mit dem Inklusionspreis würdigen wir Menschen, die genau das im Alltag sichtbar machen – dieses Jahr besonders durch die verbindende Kraft des Sports. Inklusion darf nicht nur beschrieben, Inklusion muss gelebt werden.“

 

Zusätzliche Unterstützung erhält der Preis dieses Jahr vom Kreissportbund OSL e.V.. Vorstandsvorsitzende Heidrun Lukas und Geschäftsführer Holger Mudrick freuen sich, dass die große Relevanz von sportlichen Aktivitäten für ein inklusives Miteinander in diesem Jahr mit dem Inklusionspreis eine besondere Anerkennung und Unterstützung erhalten werden: „Sport hat die Kraft, Menschen zu verbinden – unabhängig von Alter, Herkunft oder Beeinträchtigung. Mit dem Inklusionspreis wird genau dieses Miteinander sichtbar gemacht. Wir ermutigen alle Vereine, Gemeinschaften und Unternehmen, sich für eine offene, barrierefreie Sportlandschaft im Landkreis starkzumachen.“

 

Im Fokus stehen können in diesem Jahr zum Beispiel inklusive Vereinsarbeit oder Projekte zur sportlichen Teilhabe.

Mit der Umsetzung der eingereichten Projekte muss bis zum 30.09.2025 begonnen werden. Eine Doppelprämierung der gleichen Aktivität bzw. der gleichen Initiative sind ausgeschlossen.

 

Sportvereine, Freizeitvereine, Unternehmen, Kindertageseinrichtungen, Schulen, Bildungsträger und Arbeitgeber aus allen Bereichen und weitere Akteure, die sich mit dem Thema "Sport inklusiv" verbunden fühlen - alle Akteure - im Landkreis Oberspreewald-Lausitz können sich bis zum 30. September 2025 um den Inklusionspreis 2025 bewerben.

 

Das Bewerbungsformular für die Einreichung eines Bewerbungsgegenstandes oder für die Nominierung eines Akteurs ist online verfügbar unter www.osl-online.de/inklusionspreis 

 

Zur finalen Entscheidung über den oder die Preisträger erhalten die Jurymitglieder rund um Landrat Siegurd Heinze, Martina Gregor-Ness (Vorsitzende des Kreistages), das Bildungsbüro und das Büro der Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragten des Landkreises sowie Melitta Marko (Sonderpädagogische Förder- und Beratungsstelle) in diesem Jahr sportliche Unterstützung von Heidrun Lukas und Holger Mudrick vom Kreissportbund. Am 1. Dezember 2025 erfolgt die Verkündung des Siegers des Inklusionspreises 2025 im Rahmen einer festlichen Preisverleihung oder Preisübergabe.

 

Nora Bielitz

Pressearbeit | Social Media

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Toleranz und Sportsgeist unter dem Motto „Sport inklusiv“
Foto: Bild: v.l.n.r. Holger Mudrick (Geschäftsführer Kreissportbund OSL e.V.), Emily Jahn (Bildungsbüro Landkreis OSL) und Heidrun Lukas (Vorstandsvorsitzende Kreissportbund OSL e.V. Foto: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

Nicht nur am Kalkwitzer Spargelhof gibt’s nun schnelles Internet

(08.05.2025)

Ein besonderer Vorort-Termin gab es am 6. Mai auf dem Spargelhof in Kalkwitz. Vertreterinnen und Vertreter des Landkreises, der OSL-Kommunen und der Telekom als ausführendes Unternehmen präsentierten der hiesigen Presse die erfolgreiche Umsetzung des „Weiße Flecken“-Programms. Als einer der letzten Anschlüsse wurde der Spargelhof angeschlossen. Inhaber André Scharkowski profitiert nun davon, dass er den Gästen seiner Ferienwohnungen endlich kostenloses WLAN zur Verfügung stellen kann. Nun ist es möglich, vor Ort mit bis zu 1 Gigabit pro Sekunde im Internet surfen zu können. „Damit wird das Leben und Arbeiten im Landkreis noch attraktiver. Ein flächendeckender Breitbandausbau ist eine Frage der Daseinsvorsorge – nur mit leistungsfähigem Internet können wir den ländlichen Raum stärken, Standortnachteile ausgleichen und echte Chancengleichheit zwischen Stadt und Land schaffen“, ordnete Landrat Siegurd Heinze ein.

 

Insgesamt 1.100 Kilometer Glasfaserkabel wurden in OSL für die Realisierung des Projektes in die Erde verlegt und 280 Verteiler aufgestellt. Die Tiefbauarbeiten zum Verlegen der Kabel umfassen rund 188 Kilometer Länge. Das neue Glasfasernetz mit Geschwindigkeiten von bis zu 1000 Mbit/s ermöglicht den Nutzern deutlich schnellere Verbindungen und digitale Anwendungen. So dauert beispielsweise der Download von Filmen oder Serien nur noch wenige Minuten anstelle von derzeit bis zu mehreren Stunden und ist somit in einem Bruchteil der bisherigen Zeit möglich. Neben den privaten 4.831 Haushalten profitieren auch ca. 538 Unternehmen und 34 Schulen von den schnellen Übertragungsraten. Darunter auch die Grund- und Oberschule Calau. 

 

Insgesamt flossen rund 26 Millionen Euro aus Bundes- und Landesmitteln in das Projekt. Der Ausbau erfolgte im Auftrag des Landkreises durch die Deutsche Telekom - für die Eigentümer der angeschlossenen Gebäude komplett kostenfrei.

Mit dem Abschluss des „Weiße-Flecken“-Programms ist der Breitbandausbau im Landkreis jedoch noch nicht beendet. Bereits in der zweiten Jahreshälfte 2025 soll mit dem „Graue-Flecken-Programm“ das nächste Großprojekt starten. Bis Ende 2028 sollen damit weitere rund 10.000 Haushalte einen Glasfaseranschluss erhalten. Angegangen werden Adressen mit einer Unterversorgung von 200 Mbit/s symmetrisch bzw. 500 Mbit/s im Download.

 

Die Projektkosten belaufen sich voraussichtlich auf 50,7 Millionen Euro.  Eine Zusage für eine Förderung des Projektes liegt vor und setzt sich zu 70 Prozent aus Landesmitteln und zu 30 Prozent aus Bundesmitteln zusammen. Im Märzkreistag wurde das EU-weite Ausschreibungsverfahren zur Beauftragung eines Telekommunikationsunternehmens für den Ausbau erfolgreich abgeschlossen. Sobald die die formale Prüfung des Projektantrages durch die Bewilligungsstelle abgeschlossen ist und der endgültige Zuwendungsbescheid vorliegt, können die Verträge zwischen der Kreisverwaltung und dem Anbieter unterzeichnet werden und das Projekt mit der erfolgten Auftragsvergabe gestartet werden. Den eigentlichen Bauarbeiten geht eine mehrmonatige, intensive Planungsphase voraus. Dann werden die Hauseigentümerinnen und Eigentümer in den betroffenen Gebieten erneut Post vom Landkreis erhalten und können sich ihren Anschluss kostenlos sichern.

Die Kreisverwaltung informiert zum Verlauf des Projektes. Bei Fragen zum Thema Breitbandausbau steht der Breitbandverantwortliche der Kreisverwaltung, Jörg Cronauge, bereit. Die Kreisverwaltung informiert zum aktuellen Sachstand auch auf ihrer Internetseite unter www.osl-online.de/breitbandausbau

 

Foto zur Meldung: Nicht nur am Kalkwitzer Spargelhof gibt’s nun schnelles Internet
Foto: Auf dem Spargelhof in Kalkwitz wurde am Dienstag der feierliche Abschluss des "Weiße Flecken"-Programms des Landkreises OSL begangen. Foto: Landkreis OSL / Nora Bielitz

Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung

(05.05.2025)

Der 5. Mai - ein besseres Datum hätte es nicht geben können: Genau zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung ist am Montag das Projekt "Toleranz durch Dialog" an der Lilien-Grundschule in Altdöbern zu Besuch gewesen – Menschen mit Behinderungen berichteten den Grundschulkindern von ihrem Leben, beantworteten ihre Fragen und gaben ihnen die Gelegenheit, selbst einmal in die Rolle des Gegenübers zu schlüpfen.

In der fünften Klasse von Frau Schallhorn drehte sich heute alles darum, wie Menschen mit Behinderungen ihren Alltag gestalten – direkt erzählt, ehrlich gefragt und praktisch ausprobiert. Mit dabei waren engagierte Referentinnen und Referenten mit eigener Behinderung, die ihre Erfahrungen teilten und den Kindern einen Perspektivwechsel ermöglichten. Wie liest man, ohne Augen, nur mit den Fingern? Wie kommt man mit dem Rollstuhl über eine Rampe oder zieht sich alleine die Jacke an? Die Kinder erlebten all das hautnah.

 

Das Projekt des Bildungsbüros des Landkreises Oberspreewald-Lausitz kann im aktuellen Schuljahr dank einer Förderung für soziale Projekte durch die Aktion Mensch umgesetzt werden. Die Aktion Mensch ist die größte private Förderorganisation im sozialen Bereich in Deutschland. Die dafür notwendige Antragstellung erfolgte durch den AWO Bezirksverband Brandenburg Süd e. V. als Kooperationspartner des Landkreises OSL. Bianca Broda, Fachbereichsleitung der Eingliederungshilfe beim Bezirksverband, hatte sich für die Unterstützung des Projektes engagiert und die Einreichung des Förderantrags möglich gemacht, mit dem Ziel, Inklusion erlebbar zu machen. Den Termin an der Lilien-Grundschule in Altdöbern unterstützte der Einrichtungsleiter der AWO Wohnstätte in Altdöbern, Michael Broda.

 

„Für die Kinder bieten die Projekttermine an den Schulen ein lehrreiches Erlebnis, bei dem sie viel ausprobieren und erfahren können. Das Bildungsprojekt trägt zur Vielfalt des Schulalltags bei. Ein tolles Erlebnis auch für mich und die Referierenden. Ich bin mir sicher, dass heute in der Grundschule in Altdöbern alle Seiten etwas Wissenswertes aus dem Termin für sich mitnehmen konnten. Ich blicke ganz positiv auf das nächste Schuljahr und hoffe, dass wir das Projekt ab September weiterführen können“, resümiert Emily Jahn vom Bildungsbüro OSL.

 

Beim Besuch in der Lilien-Grundschule in Altdöbern gab es zudem weitere Unterstützung aus der Region. Der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V. war mit Geschäftsführerin Kathrin Winkler vertreten. Sie stellte das Schulprojekt aus dem Netzwerk "Barrierefrei im Lausitzer Seenland" vor, das im Rahmen des STARK-Förderprogramms entstanden ist und einen weiteren Beitrag für mehr Verständnis und gelebte Inklusion im Alltag leistet. Mit einem eigens entwickelten Rollenspiel und einem Rollstuhlparcours sensibilisiert der Tourismusverband Kinder für barrierefreies Miteinander. Das Rollenspiel basiert auf einem Inklusions-Buch und hat das Ziel, Kindern einen offenen und unvoreingenommenen Umgang mit Menschen mit Behinderungen zu vermitteln und ihnen dabei zu helfen, bestehende Hemmungen abzubauen. Projektkoordinatorin ist Therés Wurzler vom Tourismusverband.

 

Der Termin zeigte eindrucksvoll: Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ziehen viele Akteure an einem Strang, wenn es um das Thema Teilhabe geht. Dies soll zukünftig in engerer Zusammenarbeit erfolgen. Ob Sozialarbeit, Bildung oder Tourismus – alle bringen ihre Expertise ein, um Kindern zu zeigen, dass Vielfalt kein Hindernis ist, sondern ein Gewinn.

 

Ein Angebot, das bei den Schulen auf großes Interesse trifft: Fünf Termine von Toleranz durch Dialog konnten in diesem Schuljahr personell und dank Fördermitteln auch finanziell realisiert werden. Dennoch ist die Warteschlange lang. Umso wichtiger ist es, dass sich weitere Akteure einbringen und das Projekt Toleranz durch Dialog unterstützen, wie bspw. der AWO Bezirksverband, oder auch eigene Inklusionsprojekte starten, wie bspw. der Tourismusverband Lausitzer Seenland e.V.. 

 

Hintergrund zum Projekt

Toleranz durch Dialog bringt Menschen mit Behinderung als Referentinnen und Referenten in Grundschulen – direkt ins Klassenzimmer.

Ihr Ziel: Aufklären, Fragen beantworten, Berührungsängste abbauen.

Das Besondere: Die Kinder dürfen selbst aktiv werden – mitmachen, nachfragen, ausprobieren. Damit fördert das Projekt nicht nur Wissen, sondern auch Empathie und Selbstvertrauen im Umgang mit Unterschiedlichkeit.

Im letzten Jahr hatten sich elf engagierte Menschen auf den Aufruf der Kreisverwaltung gemeldet und machen nun regelmäßig mit. Organisiert wird das Projekt von einem engagierten Kernteam, bestehend aus Vertreterinnen der Kreisverwaltung und des Staatlichen Schulamtes. Auch Schulleitungen und Lehrkräfte begleiten das Projekt pädagogisch.

Für die Ausführung des Projektes sind das Bildungsbüro und die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zuständig. Bei Nachfragen oder Interesse erreichen Sie das Bildungsbüro unter 03573 / 870 1537 oder per Mail an . 

Foto zur Meldung: Europäischer Protesttag zur Gleichstellung von Menschen mit Behinderung
Foto: Zum Europäischen Protesttag zur Gleichstellung am 5. Mai wurde das Projekt "Toleranz durch Dialog" in Altdöbern gestartet. Foto: Landkreis OSL / Nora Bielitz

Feuerwehren aus dem Süden Brandenburgs üben den Ernstfall

(02.05.2025)

Im Landkreis Dahme-Spreewald sind mehrere Waldbrände ausgebrochen. Ein Großaufgebot an Feuerwehren und Rettungskräften ist an die Einsatzorte beordert worden. Einige Brände drohen auf benachbarte Landkreise überzugreifen. In allen Südbrandenburger Landkreisen sowie der Stadt Cottbus/Chóśebuz werden Führungsstäbe, Katastrophenschutzeinheiten und Brandschutzeinheiten alarmiert. Dies ist ein Übungsszenario für den kommenden Samstag, 10. Mai. Angelehnt ist dies an die sommerliche Realität der zurückliegenden Jahre. 

 

Heike Zettwitz, Erste Beigeordnete und Dezernentin für Verkehr, Bauen, Umwelt und Wirtschaft im Landkreises Dahme-Spreewald: „Ein solches Szenario ist nicht weit hergedacht. Wir erleben ähnliche Realitäten nicht nur in unserem Landkreis. Deshalb ist es immens wichtig, Landkreis-übergreifend zu üben, um auf solche Ereignisse bestmöglich vorbereitet zu sein.“ 

 

Innerhalb dieser Übung unter dem Titel „Wipfel-Brand – Die Lausitz übt“ werden Abläufe der Brandschutzeinheiten, der Verpflegungseinheiten sowie der operativen Führungskomponenten gemeinsam gefestigt. Dabei wird das Zusammenspiel der Führungskomponenten bei der Abarbeitung von großen Schadenslagen geprobt sowie die Organisation und die Führung eines großen Bereitstellungsraumes getestet. Aus den Landkreisen des Leitstellenbereiches Lausitz und der Stadt Cottbus/Chóśebuz werden Einheiten ausrücken und das Fahren von Katastrophenschutzeinheiten in geschlossenen Verbänden üben sowie die Zusammenarbeit der Verpflegungseinheiten praktisch umsetzen. 

 

Die Führungskomponenten werden ihre stabsmäßige Übung auf dem Gelände des KiEZ Frauensee in Gräbendorf (Dahme-Spreewald) durchführen. Dort testen die Führungsstäbe, die Schnelleinsatzgruppen Führungsunterstützung und Verpflegung, die Luftkoordination sowie die Pressestellen das Zusammenspiel. Ministerpräsident Dietmar Woidke hat einen Besuch am Sonnabend im KiEZ Frauensee angekündigt, um einen Teil der Übung zu verfolgen. 

 

Der Übungsort für den großen Bereitstellungsraum wird das Gelände von Tropical Islands in Brand sein. An der Übung werden insgesamt etwa 430 Einsatzkräfte und 112 Einsatzfahrzeuge aus den Landkreisen Elbe-Elster, Oberspreewald-Lausitz, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald sowie der Stadt Cottbus/Chóśebuz beteiligt sein. 

 

Dabei werden mehrere Verbände der Feuerwehren – in den meisten Fällen Ehrenamtler – in den Bereitstellungsraum verlegt. Dadurch kommt es am 10.05.2025 zu einem erhöhten Verkehrsaufkommen auf den Straßen zum Tropical Island, u.a. durch mehrere Kolonnen. Der Betrieb der Freizeiteinrichtung ist nicht beeinträchtigt.

 

Die Brandschutzeinheiten werden in den Vormittagsstunden auf folgenden Routen durch das Elbe-Elster-Land und die Niederlausitz unterwegs sein.

 

  • OSL: über BAB 13 bis zur Ausfahrt Baruth/Mark; Sammelpunkt ist um 09:20 Uhr am Meldekopf Nord in Halbe

  • EE: über BAB 13 zur Ausfahrt Freiwalde; Sammelpunkt ist um 10:10 Uhr am Meldekopf Süd in Bersteland

  • LDS: über BAB 13 zur Ausfahrt Baruth/Mark; Sammelpunkt ist um 10:40 Uhr am Meldekopf Nord in Halbe

  • SPN/CB: über BAB 13 zur Ausfahrt Freiwalde; Sammelpunkt ist um 10:40 Uhr am Meldekopf Süd in Bersteland

Foto zur Meldung: Feuerwehren aus dem Süden Brandenburgs üben den Ernstfall
Foto: Feuerwehren aus dem Süden Brandenburgs üben den Ernstfall

Offene Ateliers: Kunst hautnah erleben am 3. und 4. Mai

(23.04.2025)

Am Wochenende des 3. und 4. Mai 2025 heißt es in ganz Brandenburg wieder: Türen auf für die Kunst! Zahlreiche Ateliers laden Besucherinnen und Besucher ein, einen Blick hinter die Kulissen künstlerischen Schaffens zu werfen. Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist mit spannenden Stationen vertreten, an denen Bildende Kunst erlebbar wird.

 

Ob inspirierende Ausstellungen, kreative Workshops oder entspannte Stunden im Hofcafé – bei „Tag des offenen Ateliers 2025“ ist für jede und jeden etwas dabei. An beiden Tagen können Interessierte den Künstlerinnen und Künstlern bei ihrer Arbeit über die Schulter schauen und ein vielfältiges Begleitprogramm genießen. Wer möchte, darf selbst künstlerisch aktiv werden oder ein Lieblingsstück für Zuhause erwerben.

 

Insgesamt beteiligen sich in diesem Jahr 20 Ateliers und Kunstschaffende aus dem gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz – von der südlichen bis zur nördlichen Region. Malerei, Zeichnung, Grafik, Skulptur, Metallkunst, Installationen, Kalligrafie, Fotografie, Keramik und vieles mehr laden zum Entdecken ein. Das Wochenende bietet zudem zahlreiche Möglichkeiten für persönliche Gespräche mit den Künstlerinnen und Künstlern.

 

Folgende Ateliers laden im Bereich Calau ein:

 

  • Kerstin Ilona Heinze, Gutskapelle Reuden, Lindenallee, 03205 Reuden bei Calau

  • Susanne Kruse – Stempelwerk, Lindenallee, 03205 Reuden bei Calau

  • Katrin Meißner, Atelierhaus, Mühlenstr. 92, 03205 Calau

 

Außerdem eröffnen an diesem Wochenende Marion und Willi Selmer für Interessierte das "Kunsthaus Laasow", in der Laasower Dorfstr. 30, Vetschau OT Laasow.

 

Die genauen Uhrzeiten und Programme der einzelnen Ateliers können dem Flyer zu dem „Tag des offenen Ateliers 2025 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz“ entnommen werden. Dieser steht auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de zum Download bereit und liegt im Bürgerbüro des Landkreises (Dubinaweg 1 in Senftenberg), Stadt- und Amtsverwaltungen sowie in den Touristinformationen in Senftenberg und Lübbenau aus. 

 

Die Offenen Ateliers

Die Tage der Offenen Ateliers im Land Brandenburg sind seit 1999 ein fester Bestandteil des Kulturkalenders und heißen jährlich am ersten Maiwochenende Tausende Besucherinnen und Besucher zu einer Entdeckungsreise in die Brandenburger Kunstlandschaft willkommen. Die Trägerschaft der Tage der Offenen Ateliers obliegt dem Berufsverband Bildender Künstlerinnen und Künstler Brandenburgs. Dieser lädt gemeinsam mit den Kulturverwaltungen der Landkreise und kreisfreien Städte und den rund 1000 teilnehmenden Künstlerinnen und Künstlern ein, die vielfältigen künstlerischen Positionen in den Ateliers und Schaffensumfeldern in den urbanen Zentren und im ländlichen Raum Brandenburgs zu erleben. Das Programm im Land Brandenburg ist online abrufbar unter https://offeneateliersbrandenburg.de/ 

Unterstützt vom Kunstverein Pro Ars Lausitz e.V. und gefördert durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Klima, das Land Brandenburg, Wirtschaftsregion Lausitz und krasse Lausitz.

 

 

Foto zur Meldung: Offene Ateliers: Kunst hautnah erleben am 3. und 4. Mai
Foto: Themenfoto "Offene Ateliers". Foto: Nora Bielitz / LK OSL

"Leuchttürme" sollen im Katastrophenfall helfen

(11.04.2025)

Anhaltender Stromausfall, Hochwasser, Sturm, Waldbrand und vieles mehr: Tritt eine für den Bevölkerungsschutz relevante Notsituation ein, finden die Menschen in OSL ab sofort eine eigens dafür eingerichtete Anlaufstelle in ihrer Kommune. 15 „Katastrophenschutz-Leuchttürme“, verteilt über das gesamte Kreisgebiet, können bei Bedarf kurzfristig in Betrieb genommen werden. Einer dieser Standorte ist die Sporthalle der Oberschule Calau in der Springteichallee 8-9.

 

Mehrere Monate haben der Landkreis und seine Kommunen gemeinsam und in enger Absprache mit dem Land an der Realisierung des Projektes gearbeitet. Inzwischen ist die Ausstattung in OSL abgeschlossen. Am Donnerstag, den 10. April, wurden die Katastrophenschutz-Leuchttürme in Schwarzheide nunmehr symbolisch an die elf OSL-Kommunen überreicht. 

 

Als Vertreterin der Landesregierung, die das Projekt der Katastrophenschutz-Leuchttürme landesweit realisiert und fördert, übernahm diese Aufgabe Innenministerin Katrin Lange, zusammen mit OSL-Landrat Siegurd Heinze.  

Symbolisch übereichten sie kleine Leuchttürme an die anwesenden Bürgermeister und Amtsdirektoren sowie Vertreterinnen und Vertreter der Ordnungsämter. Zu den Gästen der Veranstaltung zählten auch der Kreisbrandmeister sowie Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes, der Wehrführungen, der Katastrophenschutzeinheiten, der Rettungsdienst Niederlausitz gGbmH und weitere Anwesende.

 

 Vertreter aller beteiligten Kommunen erhielten vom Landrat einen symbolischen Leuchtturm. Rechts im Bild: Beate Matzke, stv. Bürgermeisterin der Stadt Calau. Foto: Nora Bielitz / LK OSL 

 

Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz betonte: „Mit den Katastrophenschutz-Leuchttürmen treffen wir Vorbereitungen, damit bei Großschadensereignissen und Katastrophen ein Mindestmaß an Versorgung der Bevölkerung in Ergänzung zur Selbsthilfe sichergestellt werden kann. Als Landkreis bauen wir unseren Katastrophenschutz seit Jahren stark aus und arbeiten dabei eng und gut mit den Gemeinden zusammen, zum Beispiel auch bei unserer mittlerweile nahezu abgeschlossenen kreisweiten Modernisierung der Sirenen, der gemeinsamen Beschaffung von Satellitentelefonen, bei Ausbildungsangeboten und Investitionen in Infrastruktur und Fahrzeuge, bei der Stärkung des Ehrenamtes für unsere Katastrophenschutzeinheiten, bei der Modernisierung unseres Feuerwehr und Katastrophenschutz Technischen Zentrums und in vielen weiteren Bereichen. Wir danken den Ansprechpartnern in den Gemeinden, die auch in diesem Projekt wieder sehr gut mit dem Landkreis zusammengearbeitet haben. Ebenso gilt unser Dank dem Land, das dieses wichtige Projekt landesweit überhaupt erst ermöglicht. Wir sind froh, dass die Menschen in OSL nunmehr direkt vor ihrer Haustür eine Notanlaufstelle haben – auch wenn wir natürlich hoffen, dass diese möglichst niemals in den Echtbetrieb gehen und in Anspruch genommen werden muss.“

 

Die Katastrophenschutz-Leuchttürme sollen in bevölkerungsschutzrelevanten Notfällen, insbesondere bei einem großflächigen und langandauernden Stromausfall, als zentrale Anlauf- und Informationsstelle für die Bevölkerung dienen.  

 

Das zugrundeliegende Konzept des Landes sieht für die Leuchttürme verschiedene Grundfunktionen vor. So sind diese unter anderem so ausgestattet, dass Bürgerinnen und Bürger dort Informationen über die jeweilige Schadenslage, Erste Hilfe und eine Trinkwassernotversorgung erhalten können. Zudem besteht die Möglichkeit, mitgebrachte Lebensmittel aufzuwärmen, Notrufe abzusetzen, mobile Kommunikationsgeräte zu laden oder Hilfsmaßnahmen für Hilfsbedürftige zu organisieren. Die Leuchttürme bieten zudem eine temporäre Wärmeinsel, denn die Gebäude sind notstromfähig. Die Versorgung stellt eine entsprechende Netzersatzanlage sicher. Diese verfügt zusätzlich über einen hydraulisch auf neun Meter ausfahrbaren LED-Scheinwerfer, der die Bedienung auch im Dunkeln ermöglichen soll. Je nachdem, auf welcher Seite des Gebäudes die Anlage angeschlossen wird, kann das Licht ggf. auch ergänzend auf den Standort des Leuchtturmes hinweisen.  

 

Die Errichtung und der Betrieb der Katastrophenschutz-Leuchttürme wurden durch das Land Brandenburg finanziert. Hierfür hat das Land dem Landkreis OSL 1,95 Mio. Euro als Zuwendung bewilligt. Der Landkreis hat mit den kreisangehörigen Kommunen im Juni 2024 eine Kooperationsvereinbarung zur Ausstattung und zum Betrieb abgeschlossen. Der Landkreis übernahm dabei eine koordinierende Funktion und stimmte auf der Grundlage eigener Bedarfserhebungen die Umsetzung mit den Kommunen ab. Entsprechend der Bevölkerungsverteilung wurde festgelegt, dass die Kommunen Stadt Lauchhammer, Stadt Senftenberg sowie die Stadt Lübbenau/Spreewald mit jeweils zwei Katastrophenschutz-Leuchttürmen ausgestattet werden. Alle anderen Gemeinden erhielten einen Katastrophenschutz-Leuchtturm. Ein weiterer wird vom Landkreis als mobile Variante vorgehalten. Jedem Aufgabenträger standen pro Leuchtturm 130.000 Euro an Fördermitteln zu. 

 

Die meisten Katastrophenschutz-Leuchttürme in OSL werden bei Bedarf in Turnhallen, Schulen oder Mehrzweckhallen in den Kommunen des Landkreises eingerichtet. Eine Übersicht über die Verteilung der Katastrophenschutz-Leuchttürme finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de/katastrophenschutz. Dort stehen zudem eine Checkliste zur persönlichen Notfallvorsorge vom Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe (BBK) sowie interessante Informationen zum Thema Katastrophenschutz in OSL und dem Ehrenamt in diesem Bereich bereit.

 

Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

[Informationsflyer: Katastrophenschutz kompakt]

Foto zur Meldung:
Foto: In Schwarzheide wurde am 10. April der erste von 15 Leuchttürmen für den Katastrophenschutz vorgestellt. In Calau wird er im Notfall an der Sporthalle der Oberschule aufgebaut. Foto: Nele Wüstefeld / LK OSL

OSL-Veterinäramt sensibilisiert: Tiere vor Geflügelpest schützen

(18.03.2025)

Im OT Schlabendorf am See (Landkreis Dahme-Spreewald) ist ein Fall von Geflügelpest aufgetreten. In diesem Zusammenhang weist auch die Kreisverwaltung OSL Geflügelhalter auf Vorsichtsmaßnahmen hin. Geflügelhaltungen im Landkreis OSL, die sich im näheren Umfeld des Ausbruchsortes befinden, werden seit Anfang der Woche vom Veterinäramt OSL aufgesucht, um Biosicherheitskontrollen durchzuführen. Der Landkreis Dahme-Spreewald informiert zum Ausbruch und den ebenfalls erfolgenden Kontrollmaßnahmen im Kreisgebiet LDS www.dahme-spreewald.de/de/aktuelles

 

Dass die Geflügelpest-Lage bei Wildvögeln in Deutschland sowie im Land Brandenburg und dem damit verbundenen Eintrags- und Verbreitungsrisiko für Hausgeflügelbestände weiterhin besteht, zeigt der aktuelle Ausbruch bei einem Kleinsthalter im Landkreis Dahme-Spreewald. Unmittelbar an der Kreisgrenze OSL wurde bei einer Hühnerhaltung im Luckauer Ortsteil Schlabendorf am Donnerstag, 13.03.2025, der Erreger der Geflügelpest (Hochpathogene Aviäre Influenza) durch das Landeslabor in Frankfurt/Oder nachgewiesen. Am 14.03.2025 hat auch das Nationale Referenzlabor am Friedrich-Loeffler-Institut die hochpathogene Form H5N1 bestätigt.

In Absprache mit dem Ministerium (MLEUV) wird der Landkreis OSL von einer Ausnahmeregelung im geltenden Tierseuchenrecht Gebrauch machen und aufgrund des Ausbruchs in einer Kleinsthaltung keine Restriktionszonen einrichten. Es ist jedoch nicht ausgeschlossen, dass aufgrund weiterer Entwicklungen Schutzzonen eingerichtet werden oder auch Handlungsanweisungen mittels eines Tierseuchenallgemeinverfügung erlassen werden müssen. Aufgrund der nahen Lage des Ausbruchsortes zum Landkreis OSL wären bei zunehmendem Seuchengeschehen auch hier Maßnahmen zu erlassen.

 

Das OSL-Veterinäramt führt zu Beginn der kommenden Woche im nahe zum Ausbruchsort gelegenen Calauer Ortsteil Zinnitz vorsorglich Biosicherheitskontrollen durch und sensibilisiert die Geflügelhaltungen für ein aufmerksames Beobachten der Tierbestände und zu geeigneten Maßnahmen zum Schutz vor der Geflügelpest. Die Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche.

 

Zum Schutz vor der Geflügelpest ist eine strikte Einhaltung von Biosicherheitsmaßnahmen erforderlich. Hinweise dazu finden Sie in einem Merkblatt auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de/geflügelpest  Auch das Friedrich-Loeffler-Institut (FLI) und das Ministerium für Gesundheit und Soziales (MGS) bieten Informationen zu Maßnahmen und Handlungsempfehlungen.

Personen mit Geflügelhaltungen sind zudem angehalten, auf entsprechende Symptomatik (z.B. hohes Fieber, Appetitlosigkeit, Schwäche, Teilnahmslosigkeit und Atemnot) zu achten und ein besonderes Augenmerk auf Tierverluste zu legen. Unabhängig von der Größe des Tierbestandes und ganz gleich, ob Hobbyhaltung oder gewerbliche Zucht, ist in jedem Fall das Ziel, einen Eintrag des Geflügelpest-Erregers zu verhindern.

 

Bei Verdachtsfällen zur Geflügelpest ist umgehend eine Information an das Veterinäramt des Landkreises OSL zu richten. Dies kann telefonisch unter der 03573 870-4401 oder per Mail an  erfolgen.

 

Eine Ansteckung für Menschen ist unwahrscheinlich, denn Menschen stecken sich nur mit diesem Virus bei intensivem Kontakt mit kranken Tieren an, und das äußerst selten. Trotzdem sollten Schutzmaßnahmen beim Kontakt mit erkrankten Tieren eingehalten werden.

 

Aktuelle Informationen zur Geflügelpest, sowie weitere Handlungsempfehlungen und Hinweise finden Sie unter www.osl-online.de/geflügelpest 

Foto zur Meldung: OSL-Veterinäramt sensibilisiert: Tiere vor Geflügelpest schützen
Foto: Infografik: LK OSL

Offene Türen im Gesundheitsamt: Das können Gäste erleben

(12.03.2025)

Am Mittwoch, den 19. März 2025, lädt das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (OSL) in Senftenberg von 11 bis 17 Uhr zu einem Tag der offenen Tür ein. Besucherinnen und Besucher können sich auf ein spannendes und interaktives Programm freuen, das die vielfältigen Aufgaben des Gesundheitsamtes erlebbar macht. Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren: Mitmachaktionen werden vorbereitet, Informationsmaterialien zusammengestellt und Räume dekoriert. Das gesamte Team freut sich darauf, seine Arbeit vorzustellen und mit den Gästen ins Gespräch zu kommen.

 

Nach der feierlichen Eröffnung um 11 Uhr durch den Beigeordneten und Dezernenten für Gesundheit, Jugend und Soziales, Alexander Erbert, starten die Aktionen der Sachgebiete. Gegen 11.15 Uhr wird der erste Rundgang durch das Gebäude angeboten. Die geführten Rundgänge finden stündlich statt und dauern etwa 30 Minuten. Interessierte Besucherinnen und Besucher können diese nutzen, um bei einer fachkundigen Führung alle sechs Sachgebiete und die zahlreichen Angebote des Gesundheitsamtes umfassend kennenzulernen. Der Rundgang endet jeweils mit einem informativen Vortrag zum Thema „Klimawandel und seelische Gesundheit“ im Versammlungsraum im zweiten Obergeschoss des Gebäudes.

Darüber hinaus können sich die Gäste aller Altersklassen jederzeit frei im Gebäude bewegen und sich eigenständig bei den Sachgebieten, beim Vortrag oder bei den weiteren Akteuren informieren.

 

Im Erdgeschoss stellt die Interdisziplinäre Frühförder- und Beratungsstelle (IFFB) ihre neu gestalteten Räume vor. Die Besucherinnen und Besucher können hier einen Sinnesparcours durchlaufen und an einer Bastelstraße kreativ werden. Der Kinder- und Jugendgesundheitsdienst (KJGD) lädt zu gesunden, erfrischenden Getränken in die Küche im Erdgeschoss ein. Für die jungen Gäste gibt es außerdem eine spannende Schnitzeljagd durchs Haus mit Stempelstationen und kleinen Preisen.

 

Im ersten Obergeschoss präsentieren sich die Volkshochschule (VHS) und die Regionale Kontaktstelle für Selbsthilfe- und Interessengruppen (REKOSI) mit ihren vielfältigen Angeboten. Der Sozialpsychiatrische Dienst des Gesundheitsamtes (SPDI) gibt zudem Einblicke in seine Beratungsangebote rund um psychische Gesundheit und lädt zum Austausch ein. Der zugehörige Fachbereich der Suchtberatung bietet mit dem sogenannten „Rauschparcours“ eine besondere Erfahrung: Hier können Besucherinnen und Besucher unter sicheren Bedingungen nachempfinden, wie sich Alkohol- oder Drogeneinfluss auf Wahrnehmung und Koordination auswirken.

 

 Veranstaltungsplakat 

 

Im zweiten Obergeschoss widmet sich der Zahnmedizinische Dienst ganz der Zahngesundheit von Kindern. Eine besondere Aktion ist die „Tauschaktion für Zahnbürsten“: Kinder können ihre alte Zahnbürste mitbringen und erhalten eine neue. Außerdem gibt es einen „Schnullerbaum“, an dem Kinder ihren Schnuller symbolisch abgeben können und dafür ein kleines Präsent bekommen. Darüber hinaus klärt der Dienst mit einem Zuckertisch und einem Prophylaxetisch über gesunde Zahnpflege und die Auswirkungen von Zucker auf die Zahngesundheit auf – ein Angebot, dass auch für Erwachsene interessant ist. Auch das Sachgebiet Hygiene ist hier zu finden und informiert über sein breites Spektrum, sei es zu Trinkwasserqualität, Hygiene im Alltag oder Schutzmaßnahmen an heißen Tagen. Unterstützung erhält das Gesundheitsamt bei dem Thema auch von der Klimamanagerin der Stadt Lübbenau/Spreewald, die über Klimaanpassungsstrategien und deren Bedeutung für die Gesundheit berichtet.

 

Außerdem informiert das Personalamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in einem Eventtrailer vor der Eingangstür des Gesundheitsamtes zu den Ausbildungs- und Arbeitsmöglichkeiten in der Kreisverwaltung OSL.

Zudem unterstützen zahlreiche externe Akteure den Tag der offenen Tür, u. a. das Deutsche Rote Kreuz (DRK), die Adler-Apotheke Senftenberg und der Wasserverband Lausitz (WAL). Für die Besucherinnen und Besucher stehen gefüllte Wasserflaschen und Informationsmaterial zum Thementag bereit.

 

„Wir möchten den Besucherinnen und Besuchern einen lebendigen Einblick in unsere tägliche Arbeit geben und zeigen, wie vielfältig die Angebote unseres Gesundheitsamtes sind“, sagt Amtsleiterin Dr. Susanne Rosenthal. „Ob Kinder, Eltern, Fachkräfte oder interessierte Bürgerinnen und Bürger – alle sind herzlich eingeladen, uns zu besuchen, mitzumachen und sich zu informieren. Unsere Türen stehen für die Bürgerinnen und Bürger in OSL immer offen, aber für einen vielfältigen Einblick in alle Beratungsmöglichkeiten und Angebote kann ich einen Besuch beim Tag der offenen Tür absolut empfehlen.“

 

Weitere Informationen zum Programm und Ablauf sowie Parkmöglichkeiten und barrierefreier Zugang zum Gebäude finden Bürgerinnen und Bürger auf der Internetseite des Landkreises unter www.osl-online.de/offenesGesundheitsamt. 

Das Team des Gesundheitsamtes freut sich auf zahlreiche Besucherinnen und Besucher und einen spannenden Tag voller Gesundheitswissen, interessanter Gespräche und Mitmachaktionen.

 

Text: Nora Bielitz, Pressearbeit | Social Media, Landkreis Oberspreewald-Lausitz

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Foto: Amtsleiterin Frau Dr. Susanne Rosenthal lädt zum Tag der offenen Tür des Gesundheitsamtes Foto: Landkreis OSL/Nora Bielitz)

Jetzt einreichen: Ideen für Demokratieprojekte in OSL gesucht

(12.02.2025)

31 kleine und große Projekte rund um das Thema Demokratie konnten im Jahr 2024 im Landkreis OSL aus Mitteln des Bundesprogramms „Demokratie leben!“ ermöglicht werden. Nun steht die Förderung auch für das Jahr 2025 erneut bereit. Insgesamt können bis zu 54.000 Euro für kreative Ideen vergeben werden. Anträge nimmt die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie OSL am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz ab sofort entgegen. Teilnehmen können gemeinnützige, zivilgesellschaftliche Organisationen, (Förder-)Vereine, Initiativen, Jugendgruppen und andere Engagierte, die sich für gesellschaftlichen Zusammenhalt und Teilhabe, Gleichwertigkeit, Respekt, Mitbestimmung, Nachhaltigkeit und Vielfalt einsetzen. 

 

Ob Bücherschrank, bunter Anstrich von Bushaltestellen oder Graffiti-Workshop - die Möglichkeiten für Projekte sind vielfältig. Gefördert werden Projekte, die das Zusammenleben vor Ort fördern und darauf abzielen, demokratische Werte in den Alltag zu integrieren. „Es geht darum, aktive Akteure zu stärken und demokratische Ideen zu unterstützen. Wir möchten insbesondere junge Menschen und ihre Vertrauenspersonen ermutigen, sich mit ihren Projekten und Ideen an uns zu wenden“, wirbt Kathrin Lehm von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie OSL am FamilienCampus Lausitz in Klettwitz. 

 

Projekte wie das Schulradio „Deine Stimme zählt“ in Calau, das "Bürgerforum - Wir für Lübbenau“, die Demokratiewochen in Lauchhammer unter dem Motto „Zusammen leben und Demokratie vielfältiger bewegen“, ein „Fest für Toleranz und Vielfalt auf dem Dorf“ in der Gemeinde Grünewalde oder Graffiti-Workshops in Großräschen und Calau sind nur ein paar der Beispiele für erfolgreiche Projekte, die 2024 gefördert werden konnten. Neben den Projektförderungen setzte die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie OSL verschiedene eigene Projekte um. 

 

Interessierte können ihre Projektideen ab sofort einreichen. Benötigt wird lediglich eine kurze, aussagekräftige Beschreibung der Projektidee. Welche weiteren Informationen der Förderantrag enthalten sollte, kann auf der Internetseite der Partnerschaft für Demokratie unter https://www.familiencampus-lausitz.de nachgelesen werden. Dort kann auch der Projektaufruf heruntergeladen werden. Über die Vergabe der Fördermittel berät ein Begleitbündnis, dem Vertreterinnen und Vertreter der Kreisverwaltung, der Zivilgesellschaft sowie verschiedener Institutionen und Einrichtungen des Landkreises angehören. Am Mittwoch, 5. Februar 2025, kamen dessen Mitglieder am FamilienCampus Lausitz zu ihrer ersten Sitzung in der neuen Förderperiode zusammen und nahmen ihre Arbeit auf. 

 

Mit Blick auf die neue Förderperiode, die am 1. Januar 2025 begonnen hat, präsentiert sich die Partnerschaft für Demokratie mit einem frischen, modernen Logo. Zudem sind auch konkrete Angebote am FamilienCampus geplant, um die Sichtbarkeit des Angebotes zu erhöhen. So werden am Samstag, den 10. Mai, ein Mitmachtag und im Herbst eine Demokratiekonferenz auf dem FamilienCampus Lausitz in Klettwitz Engagierte und Interessierte zusammenbringen. Neben Informationen zur Arbeit des Netzwerkes erwartet die Gäste ein buntes Mitmachangebot, präsentiert und gestaltet von der Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie OSL und ihren Partnern.  

 

Die Koordinierungs- und Fachstelle der Partnerschaft für Demokratie hat ihren Sitz auf dem FamilienCampus Lausitz in Klettwitz. Fragen zur Projektförderung beantwortet Kathrin Lehm von der Koordinierungs- und Fachstelle telefonisch unter 035754 78 108 oder 0152 263 69161 oder per E-Mail an . Gern kann auch ein Gespräch vor Ort vereinbart werden. 

 

Das Bundesprogramm "Demokratie leben!" fördert über 350 Partnerschaften für Demokratie in Deutschland und setzt sich für die Stärkung der Demokratie, die Gestaltung von Vielfalt und die Extremismusprävention ein.  Es wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gefördert.

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Foto: Jetzt einreichen: Ideen für Demokratieprojekte in OSL gesucht

Petri Heil: Landkreis veranstaltet am 30. November Anglerprüfung

(28.10.2024)

Wer in Brandenburg Raubfische angeln möchte, benötigt einen Fischereischein. Grundlage hierfür bildet eine bestandene Anglerprüfung. 

Im Landkreis OSL findet die nächste Prüfung am Samstag, den 30. November 2024, im Landratsamt Oberspreewald-Lausitz in Calau, Joachim-Gottschalk-Str. 36 statt. Die Anglerprüfung wird von der unteren Fischereibehörde des Landkreises durchgeführt und beginnt um 9 Uhr.

Anmeldungen sind bis zum 11. November 2024 möglich.n Die Teilnehmerzahl ist auf maximal 25 Personen beschränkt.

 

Insgesamt sind 60 Fragen aus den Prüfungsgebieten Fischkunde und -hege, Pflege der Fischgewässer, Fanggeräte und deren Gebrauch sowie die Behandlung der gefangenen Fische im zweistündigen Multiple-Choice-Verfahren zu beantworten. Auch über einschlägige Rechtsvorschriften, insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften, sollten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer Auskunft geben können. Eine Auswahl möglicher Prüfungsfragen sowie ein beispielhafter Online-Test für die Anglerprüfung stellt das Ministerium für Landwirtschaft, Umwelt und Klimaschutz des Landes Brandenburg auf seiner Internetseite https://fischereischeintest.brandenburg.de/ bereit. 

 

Voraussetzungen zur Prüfungsteilnahme sind der Antrag auf Zulassung zur Anglerprüfung in Brandenburg und der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr. Der Antrag zur Zulassung ist unterschrieben per Post an die untere Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz, Dubinaweg 1 in 01968 Senftenberg oder eingescannt per Mail an  zu senden. Minderjährige müssen zusätzlich die schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters vorweisen. 

 

Die Prüfungsgebühr beträgt 25,00 Euro (inkl. Zeugnis) und ist an die 

 

Sparkasse Niederlausitz

Landkreis Oberspreewald-Lausitz
IBAN: DE56 1805 5000 3010 1000 50

BIC: WELADED1OSL

Verwendungszweck: 32.22000.6 

 

zu überweisen. Bei Rückfragen wenden Sie sich gern an Frau Gutsche und Frau Laske unter (03541) 870-3492 / -3493 oder per E-Mail an .

 

Text: Nora Bielitz, Landkreis OSL, Pressestelle

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Foto: Symbolfoto Angeln. Foto: Landkreis OSL

Verdiente Calauer Ehrenamtler durch den Landkreis OSL geehrt

(26.06.2024)

Der diesjährige Tag des Ehrenamtes fand am 13. Juni, statt. Ort der feierlichen Würdigung war die Dörrwalder Mühle im Großräschener Ortsteil Dörrwalde. Erneut waren im Vorfeld alle elf Kommunen des Landkreises gebeten worden, Ehrenamtliche aus ihrer Stadt, Gemeinde oder ihrem Amt für die Ehrung am Tag des Ehrenamtes vorzuschlagen. So konnten schließlich 22 Personen aus dem gesamten Landkreis an diesem Tag begrüßt werden. Begleitet wurden sie vom Bürgermeister oder seinem Stellvertreter, die auch die jeweiligen Laudationen hielten. Die Begrüßung der Gäste und die Moderation der Veranstaltung übernahm Alexander Erbert, Beigeordneter des Landkreises und Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales. Traditionell erhielten alle Ausgezeichneten eine Dankesurkunde, Blumen und die Ehrenamtskarte des Landes Brandenburg. Marcus Starick, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederlausitz, überreichte die Ehrenplakette der Sparkasse Niederlausitz.

Folgende Ehrenamtler aus Calau wurden ausgezeichnet:

 

SV Lok Calau e.V.ColinSchneider

Aktiver Spieler, 1. Männermannschaft, seit 2022 Leiter der Junioren Spielgemeinschaft des SV Lok sowie des SV Calau e.V., organisiert engagiert viele Veranstaltungen für die Kinder

Amateurtheater "Die Calauer"

Calauer Carneval Club e.V.

PatrickWölfel

tätig als Schauspieler im Amateurtheater sowie für den Kostümfundus und die Finanzen verantwortlich, Vorsitzender des Carneval Clubs seit 2016 und sehr engagiert bei Veranstaltungen im Ortsteil Altnau

 

Zusätzlich zum Tag des Ehrenamtes wurden am 17. Juni bei der kreislichen Eröffnungsveranstaltung zur 30. Brandenburgischen Seniorenwoche im Landkreis OSL traditionell besonders engagierte Seniorinnen und Senioren ausgezeichnet. Hier ging eine Ehrung an Monika Urban aus Calau. Sie ist seit 2003 als berufenes Mitglied im Seniorenbeirat der Stadt Calau tätig, seit 2014 Vorsitzende des Seniorenbeirates. Sie war eine große Stütze bei der Umsetzung des neuen Standortes für das Begegnungszentrum, das zum Familienzentrum „Kleeblatt“ herangewachsen ist. Hier ist sie auch an der Organisation von Festen für die Seniorinnen und Senioren beteiligt. Frau Urban engagiert sich zudem ehrenamtlich für die Kirchengemeinde Calau.

 

Sarah Werner

Pressesprecherin

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Verdiente Calauer Ehrenamtler durch den Landkreis OSL geehrt
Foto: Auszeichnung der Calauer Ehrenamtler (von links): Marcus Starick, Vorstandsvorsitzender der Sparkasse Niederlausitz, Bürgermeister Marco Babenz, der die Laudatio hielt, Patrick Wölfel, Colin Schneider und Alexander Erbert, Beigeordneter des Landkreises. Foto: Landkreis OSL

Landkreis startet Online-Umfrage zum Kreisentwicklungskonzept

(13.06.2024)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz steht vor einer bedeutenden Neuausrichtung. Ein erstes Kreisentwicklungskonzept von 2011 erfüllt nicht mehr die Anforderungen, die an ein aktuelles Konzept gestellt werden. Angesichts neuer Herausforderungen wie Strukturwandel, Digitalisierung und demografischer Veränderungen soll nun ein neues Konzept erarbeitet werden. Das Kreisentwicklungskonzept bewertet den aktuellen Stand und die Potenziale aller Lebensbereiche im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Damit ist es für die Bürgerinnen und Bürger in allen Kommunen und allen Altersgruppen relevant.

 

Ziel des neuen Kreisentwicklungskonzepts ist es, eine optimale Versorgung zu sichern, das natürliche Lebensumfeld zu erhalten und die Lebensqualität langfristig zu steigern. Es soll die Leitplanken für die künftige Entwicklung vorgeben.

 

Im Rahmen der Konzeptentwicklung werden zentrale Zukunftsfragen behandelt: Welche Auswirkungen hat die demografische Entwicklung der Bevölkerung auf unser Zusammenleben? Wie soll sich der Landkreis entwickeln, damit die Bewohner zufrieden und glücklich sind? Welche Visionen haben wir für die nächsten zehn Jahre und darüber hinaus? Das neue Kreisentwicklungskonzept wird sich umfassend mit den Themen Arbeit und Familie, Freizeit und Natur, Bildung und Gesundheit, Sicherheit und Mobilität auseinandersetzen.

 

Seit Herbst 2023 arbeitet die Kreisverwaltung mit dem Büro complan Kommunalberatung aus Potsdam intensiv an der Neuaufstellung des Konzepts. In Gesprächen mit Politik, Verwaltung sowie Experten wurden bereits wertvolle Erkenntnisse gewonnen und Ideen zu Entwicklungszielen gesammelt. 

 

Bürgerumfrage gestartet

Nun sind die Bürgerinnen und Bürger gefragt: Sie haben die Möglichkeit vom 09. Juni bis 17. Juli an einer kurzen Online-Umfrage teilzunehmen und ihre Vorstellungen anonym einzubringen. Mit ihren Ideen und ihrer Meinung zum Leben, Wohnen und Arbeiten in OSL bestimmen sie das Leitbild und die Zukunftsstrategie des Landkreises.

Die elf Fragen werden etwa 15 Minuten in Anspruch nehmen. Mit der Teilnahme an der Befragung nehmen die Bürgerinnen und Bürger direkt Einfluss darauf, wie sich die Region in den kommenden Jahren entwickeln kann. 

 

So gelangen Interessierte zur Umfrage: https://survey.lamapoll.de/Kreisentwicklungskonzept-Oberspreewald-Lausitz 

 

 

Nach der Fertigstellung soll das Kreisentwicklungskonzept zum Ende des Jahres 2024 hin finalisiert und anschließend vom Kreistag beschlossen werden. Die Erstellung des Kreisentwicklungskonzeptes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wird gefördert aus Mitteln des Bundes und des Landes Brandenburg im Rahmen der Gemeinschaftsaufgabe „Verbesserung der regionalen Wirtschaftsinfrastruktur“ – GRW-Infrastruktur.

 

Informationen zum Kreisentwicklungskonzept gibt es außerdem unter www.osl-online.de/gestalten 

Foto zur Meldung: Landkreis startet Online-Umfrage zum Kreisentwicklungskonzept
Foto: Zwischenberatung eines Teils der Steuerungsgruppe zum Kreisentwicklungskonzept mit den Plakaten zur Bürgerumfrage www.osl-online.de/gestalten. Foto: Landkreis OSL/Nora Bielitz

Wahlausschuss stellt amtliches Endergebnis fest / Dank an Wahlhelfer

(12.06.2024)

Am 12. Juni tagte der Wahlausschuss der Stadt Calau, um das amtliche Endergebnis der Wahlen in der Stadt Calau sowie den Ortsteilen festzustellen. Als Bilanz wurde festgestellt, dass die Wahlen ordnungsgemäß durchgeführt wurden und es keine Beanstandungen gab. In Calau sowie den Orts- und Gemeindeteilen waren insgesamt 6.627 Menschen zur Wahl aufgerufen. Bei 4.357 abgegebenen Stimmen (Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung) entspricht dies einer Wahlbeteiligung von 65 Prozent.

Wahlleiterin Beate Matzke nutzte die Gelegenheit, um sich bei den 114 Wahlhelferinnen und Wahlhelfern für ihren ehrenamtlichen Einsatz zu bedanken: „Neben den Wahlen zur Stadtverordnetenversammlung sowie in den Ortsteilen die der Ortsbeiräte gab es noch die Europawahlen sowie die Kreistagswahlen OSL. Entsprechend viel gab es zum Auszählen. Dass alles weitestgehend reibungslos funktioniert hat, ist dem Einsatz aller Wahlhelfenden zu verdanken. An dieser Stelle meinen herzlichen Dank für die geleistete Arbeit.“

 

Bürgermeister Marco Babenz schloss sich den Dankesworten der Wahlleiterin gerne an: „Besonders mit Blick auf die Landtagswahlen am 22. September ist es bemerkenswert, dass sich schon jetzt viele Wahlhelferinnen und Wahlhelfer freiwillig bereit dazu erklärt haben, uns erneut zu unterstützen.“

 

Mit Blick auf die Wahlergebnisse und die konstituierende Calauer Stadtverordnetenversammlung am 3. Juli um 18:30 Uhr betonte das Stadtoberhaupt: „Nicht nur die Kommunalwahlen, sondern auch die Europawahlen waren sicherlich von Entwicklungen der Bundespolitik geprägt. Umso wichtiger wird es für alle vertretenen Parteien sowie Kandidatinnen und Kandidaten sein, schnell ins lokalpolitische Tagesgeschäft zu finden. Die Bürgerinnen und Bürger haben mit ihrer Stimmabgabe ein Votum getroffen, welches es gilt zu respektieren und umzusetzen. Insofern setze auch ich auf eine konstruktive und lösungsorientierte Zusammenarbeit aller Beteiligten zum Wohle unserer Kommune.“

 

Bereits am am Dienstag, 11. Juni 2024, tagte der Kreiswahlausschuss im Senftenberger Landratsamt, um über die Endgültigkeit der Ergebnisse zur Europa- und Kommunalwahl zu entscheiden. Im Ergebnis konnten alle Ergebnisse einstimmig bestätigt werden. 

 

Die Links zu den Endergebnissen aller Wahlen finden Sie in diesem Artikel: Wie hat Calau gewählt? Hier finden Sie die Übersicht!

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Foto: Wahlausschuss stellt amtliches Endergebnis fest / Dank an Wahlhelfer

Countdown läuft: Wählen gehen zur Kommunal- und Europawahl am 9 Juni

(07.06.2024)

Die Kommunal- und Europawahlen am Sonntag, 9. Juni 2024, stehen vor der Tür. In den Kommunen und seitens der Kreiswahlleitung in der Kreisverwaltung sind alle Vorbereitungen für einen reibungslosen Ablauf getroffen. 

 

Insgesamt sind im Landkreis OSL bis zu 92.000 wahlberechtigte Bürgerinnen und Bürger zur Kommunal- und Europawahl aufgerufen, darunter rund 5.000 Erstwählerinnen und Erstwähler. Im November 2022 hat der Bundestag beschlossen, das aktive Wahlrecht für die Europawahl von 18 auf 16 Jahre zu senken. Bei den Kommunalwahlen gilt dieses Alter bereits, ebenso bei den Landtagswahlen im Herbst. 

 

Kommunalwahlen sind die wichtigsten Wahlen auf kommunaler Ebene. Persönlichkeitswahl (Stimme für eine Person) und Verhältniswahl (Stimme für eine Partei) werden kombiniert. Bei den Kommunalwahlen werden der Kreistag und je nach Wohnort die Gemeindevertretungen oder Stadtverordnetenversammlungen der kreisangehörigen Gemeinden und Städte, die ehrenamtlichen Bürgermeisterinnen und Bürgermeister sowie in den Ortsteilen die Ortsvorsteherinnen und Ortsvorsteher bzw. Ortsbeiräte gewählt. Kommunalwahlen finden alle 5 Jahre statt. Seit 2014 gemeinsam mit der Europawahl. Bei der Europawahl wählen die Bürgerinnen und Bürger der Länder der Europäischen Union die Abgeordneten des Europäischen Parlaments.  

 

Insgesamt stehen den Wahlberechtigten in OSL 147 Urnenwahllokale zur Verfügung, von denen ein Großteil barrierefrei zugänglich ist. Aufgrund der Anzahl der Wahllokale ist davon auszugehen, dass über 1.300 Wahlhelferinnen und Wahlhelfer zum Einsatz kommen werden. Die Gemeindewahlleiterinnen und Gemeindewahlleiter konnten bereits im Vorfeld genügend ehrenamtliche Wahlhelferinnen und Wahlhelfer für die Durchführung der Wahl und die Auszählung der Stimmen gewinnen.

 

HINWEIS: Bürgerinnen und Bürger der Stadt Calau finden am Wahltag selbst, sobald verfügbar, alle wichtigen Informationen rund um die Wahl sowie den Link zu den Hochrechnungen auf unserer Homepage. Oder Sie klicken direkt auf die Wahlseite der Stadt Calau

 

Wer am Wahltag verhindert ist, kann seine Briefwahlunterlagen noch abschicken. Dabei ist darauf zu achten, dass der zurückgesandte Wahlbrief unter Berücksichtigung der Postlaufzeiten noch am Wahltag bis 18.00 Uhr bei der auf dem Wahlbrief aufgedruckten Adresse eingeht. In den meisten Kommunen kann die Briefwahl auch direkt vor Ort bis Freitag vor der Wahl durchgeführt werden.

 

Um die Gemeinden etwas zu entlasten, werden die ausgefüllten Briefwahlunterlagen für die Europa- und Kreistagswahlen am Wahltag von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern der Kreisverwaltung ausgezählt. Die so genannten Briefwahlvorstände - 15 an der Zahl - tagen öffentlich in den Räumen des Friedrich-Engels-Gymnasiums in Senftenberg. Die Vorarbeiten finden bereits ab 14.30 Uhr statt. Die Auszählung beginnt um 18 Uhr. 

 

Bei der letzten Kommunalwahl 2019 waren bis zum letztmöglichen Abgabetermin 10.546 Wahlbriefe eingegangen. Für die Europawahl und die Kreistagswahl sind bisher 6.408 Wahlbriefe eingegangen (Stand: 4. Juni).

Wer die vorläufigen Ergebnisse der Europa- und Kommunalwahlen am Wahlabend „live“ verfolgen möchte, kann zwischen verschiedenen Varianten wählen.

Das Land Brandenburg veröffentlicht die jeweiligen Zwischenstände und das vorläufige Wahlergebnis am Wahltag online hier: wahlergebnisse.brandenburg.de

 

Ab 18 Uhr besteht die Möglichkeit, die Zwischenergebnisse beider Wahlen auf Leinwänden zu verfolgen. Die Bürgerinnen und Bürger sowie die Kandidatinnen und Kandidaten sind von der Kreiswahlleiterin und ihrem Team zur öffentlichen Präsentation in das Landratsamt in Senftenberg, Dubinaweg 1, Haus 1, Großer Sitzungssaal, eingeladen. Das Gebäude verfügt über einen barrierefreien Zugang. 

Unter dem Menüpunkt www.osl-online.de/kommunalwahl stellt die Kreisverwaltung OSL allgemeine Informationen zu den Europa- und Kommunalwahlen im Landkreis OSL zur Verfügung.

 

Die Prüfung der von den Wahlvorständen zu fertigenden Wahlniederschriften zur Europawahl und zur Wahl des Kreistages findet am 10. Juni ab 10 Uhr bis ca. 16 Uhr und sofern erforderlich weiterführend am 11.06.2024 ab 8 Uhr statt. Der Kreiswahlausschuss wird zur endgültigen Feststellung der Wahlergebnisse zur Europa- und Kommunalwahl am Dienstag, 11. Juni 2024, 16 Uhr, tagen. Diese Sitzungen finden jeweils beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg, Dubinaweg 1, Haus 1 statt und sind öffentlich. 

 

Foto zur Meldung: Countdown läuft: Wählen gehen zur Kommunal- und Europawahl am 9 Juni
Foto: Am Sonntag, 9. Juni, finden neben den Europawahlen auch die Kreistags- und Kommunalwahlen statt. Foto: pixabay / pics_kartub

"Unser Dorf hat Zukunft": Landkreis OSL wirbt um Teilnahme

(05.02.2024)

Mit einem Aufruf an alle Bürgerinnen und Bürger des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wirbt Landrat Siegurd Heinze derzeit dafür, dass sich Gemeinden, Orts- und Gemeindeteile am 11. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ beteiligen. Dabei werden Dörfer im Landkreis gesucht, die ihr dörfliches Umfeld erhalten und Wege suchen, für die Bewohner attraktiv zu bleiben. „Entscheidend ist, was eine Dorfgemeinschaft aus eigener Initiative bewirkt, welche Aktivitäten, Ideen, Konzepte und Projekte zur ganzheitlichen Entwicklung des Ortes beitragen. Notwendige Veränderungen sollten zukunftsorientiert geplant und zielgerichtet in die Wege geleitet werden“, heißt es in einer Mitteilung aus der Kreisverwaltung-

Das Anmeldeformular, die Bewertungskriterien und weitere Informationen sind unter https://www.osl-online.de/dorfwettbewerb abrufbar. Telefonische Auskünfte erhalten Sie von Frau Bronk unter der Rufnummer 03541 / 870-5643. 

 

Die Anmeldung zur Teilnahme am Kreiswettbewerb erfolgt bis 30. April 2024 schriftlich an oder per Post an den

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft

Sachgebiet Landwirtschaft

Dubinaweg 1

01968 Senftenberg

 

 

 

Die Jury wird die angemeldeten Orte im Juni 2024 aufsuchen und bewerten. Die Auswertung des Wettbewerbes mit feierlicher Ehrung der Teilnehmer findet auf dem 2. KreisErntefest am 21. September 2024 in Peickwitz statt. Das Siegerdorf des Kreiswettbewerbes wird für die Teilnahme am Landeswettbewerb 2025 nominiert. 

Den Dörfern auf den Plätzen 1 bis 3 des Kreiswettbewerbes winken jeweils eine Geldprämie im vierstelligen Bereich. Darüber hinaus werden weitere Sonderpreise vergeben. Der Sieger des Kreiswettbewerbes qualifiziert sich für den Landeswettbewerb.

 

Hintergrund:

Der Landkreis OSL war in den zurückliegenden Jahren stets teilnahmestark beim Wettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ vertreten. Am letzten Kreiswettbewerb 2017 nahmen mit Bolschwitz, Dörrwalde, Groß Mehßow, Grünewalde, Kalkwitz, Kostebrau, Muckwar, Raddusch und Schwarzbach/Biehlen neun Dörfer teil. Der Vetschauer Ortsteil Raddusch ging als Sieger hervor und gewann somit bereits zum zweiten Mal nach 2011. In den weiteren Jahren erreichten Dörrwalde (2014), Frauendorf (2008), Bischdorf (2005, 1994), Schwarzbach (2002), Guteborn (1999) und Kroppen (1996, 1992) die meisten Punkte. Der zuletzt für 2020 angekündigte 11. Kreiswettbewerb „Unser Dorf hat Zukunft“ wurde zwar ausgerufen, jedoch haben sich im Frühjahr 2020 die Kommunen des Landkreises gemeinsam mit der Kreisverwaltung aufgrund der Corona Pandemie gegen die Ausrichtung des Kreiswettbewerbes entschieden und den Wettbewerb abgesagt.

Foto zur Meldung:
Foto: Siegerehrung des 10. Kreiswettbewerbes „Unser Dorf hat Zukunft“ 2017. Foto: Landkreis OSL

Calauer Holzschuhmacher am OSL-Stand auf der "Grünen Woche"

(19.01.2024)

Heute beginnt in Berlin die diesjährige Internationale Grüne Woche in den Messehallen unter dem Funkturm. 1.400 Aussteller aus aller Welt präsentieren dabei Neuheiten aus den Bereichen Ernährungs- und Landwirtschaft sowie im Gartenbau. Mittendrin ist auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, der an seinem Stand Besonderes und Einzigartiges aus unserer Region präsentieren wird. In der kommenden Woche, am 25. Januar, wird sich dafür Frank Bareinz aus Calau auf den Weg machen. Der Holzschuhmacher wird seine echten Calauer Holzschuhe präsentieren. Er betont: „Zum ersten Mal präsentieren wir uns auf der Messe direkt am Stand des Landkreises. Die Besucher können sich darauf freuen, etwas über die Herstellung und die Arbeit mit den Naturmaterialien zu erfahren und das Laufgefühl selbst erleben. Ich habe das Ziel, auf die besonderen Vorteile ergonomischer Holzschuhe aufmerksam zu machen, die Menschen für das alte Handwerk zu begeistern und auch zu unseren zukünftigen Workshops zur Holzschuhherstellung zu informieren.“ Diese Workshops finden immer am ersten Samstag des Monats statt, nähere Informationen und Buchungen über die Internetseite der Tischlerei Bareinz.

 

 Der Messestand des LK OSL auf der "Grünen Woche". Foto: Landkreis 

 

Mit dem Landkreis reisen zur Grünen Woche weitere verschiedene Unternehmerinnen und Unternehmer. Am OSL-Gemeinschaftsstand mit der Nummer 143 in der Brandenburg-Halle in der Messehalle 21a haben sie die Gelegenheit, ihre Angebote und Produkte zur Schau zu stellen. Täglich wechseln die regionalen Handwerke und Anbieter. Jens Bergmann, Tourismus-Sachbearbeiter im Sachgebiet Wirtschaft und Förderung der Kreisverwaltung, der den OSL-Stand organisatorisch und auch vor Ort begleitet: „Die Grüne Woche ist für die Aussteller und Gäste nicht nur eine Messe, sondern ein lebendiger Markt der Vielfalt und des Austausches. Hier kommen Trends der Agrarbranche und Menschen, die bewusst nach hochwertigen, regionalen Produkten suchen, zusammen. Wir zeigen erneut einen schönen Querschnitt aus Produkten aus unserem Landkreis. Wir freuen uns auf zahlreiche Gäste und gute Gespräche an unserem Stand.“

 

Die „Internationale Grüne Woche“ in den Messehallen am Berliner Funkturm findet vom 19. bis 28. Januar statt. Alle Informationen zur Grünen Woche gibt es unter: www.gruenewoche.de

 

 

Foto zur Meldung: Calauer Holzschuhmacher am OSL-Stand auf der
Foto: Der Calauer Holzschuhmacher Frank Bareinz bei der Arbeit. Am 25. Januar ist er als Aussteller bei der "Grünen Woche". Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Digital leben im Landkreis OSL / Ideenwerkstätten am 30. Januar

(16.01.2024)

Intelligente Systeme, die Verkehrsströme in Echtzeit überwachen oder den Energieverbrauch steuern. Mülltonnen und Entsorgungssysteme, die den Füllstand überwachen und optimierte Routen für die Müllabfuhr planen, medizinische Angebote per Telemedizin, Behördengänge bequem vom Sofa aus - die Möglichkeiten einer digitalen Zukunft sind vielfältig! Auch der Landkreis OSL ist auf dem Weg „smart“ zu werden. In Senftenberg und Lübbenau/Spreewald finden dazu Workshops statt, in denen Bürgerinnen und Bürger ihre Ideen in die Strategieentwicklung einbringen können.

 

Gesucht werden interessierte Einwohnerinnen und Einwohner jeden Alters, die den Landkreis mit kreativen Ideen bei der Erarbeitung einer Digitalstrategie unterstützen möchten. Wer Vorschläge hat, wie der Landkreis den analogen Herausforderungen der Zukunft mit digitalen Lösungen begegnen kann, kann diese am Dienstag, 30. Januar 2024 in einer der beiden Ideenwerkstätten einbringen. Die Veranstaltungen finden parallel von 16:30 bis 19:30 Uhr in Senftenberg und Lübbenau/Spreewald statt. Moderiert und geleitet werden sie vom Projektteam des Landkreises OSL und dem Projektpartner City & Bits GmbH. Dieser begleitet seit vielen Jahren deutschlandweit zahlreiche Kommunen erfolgreich bei der digitalen Transformation und unterstützt nun auch die Kreisverwaltung bei der Erarbeitung ihrer Digitalstrategie. Eine Anmeldung für die Veranstaltung ist nicht erforderlich. Neben der Ideensammlung und Erarbeitung möglicher Maßnahmen in kreativen Austauschformaten wird es zunächst auch eine kurze Themeneinleitung und Vorstellung des aktuellen Standes des Projektes geben. Zudem wird es einen Impulsvortrag zum Thema smarte Sensorik geben. Hierzu führt ein Vertreter des iCampus Cottbus rund um Dr.-Ing. Christine Ruffert aus.  

 

Übersicht zu den Terminen: Bürgerdialoge: Ideenwerkstätten zur Digitalen Agenda - Der Weg zur „Smart Region“ im Landkreis OSL

 

  • Dienstag, 30. Januar 2024

  • 16.30 – 19.30 Uhr 

  • Senftenberg – Volkshochschule, Ritterstraße 5, 01968 Senftenberg 

  • Lübbenau - GLEIS 3 Kulturzentrum Lübbenau (Atelier), Güterbahnhofstraße 57-6, 03222 Lübbenau/Spreewald

 

Digitalstrategie: Die „smart Region“ Landkreis OSL 

Sei es in struktureller, soziokultureller, ökologischer oder ökonomischer Hinsicht: Viele Veränderungen betreffen die Bürgerinnen und Bürger direkt in ihrem Alltag. Smarte Regionen helfen, indem sie analoge Herausforderungen digital lösen. Mit der Erarbeitung einer eigenen Digitalstrategie macht sich die Kreisverwaltung frühzeitig Gedanken, wie sie künftigen Trends angemessen begegnen kann. Ziel ist es, sich mit der Strategie trotz begrenzter Ressourcen zukunftsfähig aufzustellen und die Lebensqualität der Menschen vor Ort durch geeignete digitale Maßnahmen zu fördern. 

 

Die Strategie dient dazu, Herausforderungen zu erkennen, geeignete digitale Lösungsansätze zu identifizieren, erste konkrete Maßnahmen zu entwickeln und Finanzierungsmöglichkeiten aufzuzeigen. Ziel ist es, die Strategie voraussichtlich bis zum Sommer 2024 dem Kreistag vorzulegen und möglichst im Anschluss mit der Umsetzung zu beginnen.  

 

Bereits im Juli 2023 fand in der Bunten Bühne in Lübbenau/Spreewald im Beisein von Landrat Siegurd Heinze und weiteren Vertretern der Kreisverwaltung der Auftaktworkshop zur Erarbeitung einer Smart Region-Strategie statt. Dieser gab den Startschuss für das strukturierte Transformationsvorhaben des Landkreises.

 

 Veranstaltungsplakat 

 

Projektpartner ist das Unternehmen City & Bits. Die Agentur arbeitet nach einem systemischen Vorgehensmodell für Smart Regions, das die Querschnittsorientierung, die partizipative Entstehung und Gestaltung, die ganzheitliche regionale Transformation sowie die gesellschaftliche Wirkung in den Mittelpunkt stellt. „Digitalisierung, Regionalentwicklung und Verwaltungsmodernisierung müssen immer zusammen gedacht werden“, stellt Projektleiter Christian Mainka von City & Bits klar. 

 

Bei der Erstellung der Strategie wird daher nicht nur der Wirkungskreis der Kreisverwaltung, sondern die Region als Ganzes betrachtet, denn die Bewältigung der Herausforderungen der Digitalisierung sind für den Landkreis auf der einen Seite und für die Kommunen auf der anderen alleine kaum zu bewältigen.

 

Deswegen spielt insbesondere die aktive Einbindung der verschiedenen kommunalen Akteure auf Landkreisebene eine zentrale Rolle. So fanden im vergangenen Jahr bereits mehrere Ganztagesworkshops und finden auch in den kommenden Monaten verschiedene Workshop- und Austauschformate mit Vertretern der Kreisverwaltung und der Kreistagsfraktionen, aber auch der elf kreisangehörigen Städte, Ämter und Gemeinden statt. In den Veranstaltungen wurden Stärken und Alleinstellungsmerkmale der Region herausgearbeitet, Handlungsbedarfe aufgezeigt, bereits vorhandene innovative Ansätze zusammengetragen und erste Ideen diskutiert. Darüber hinaus gaben Experten aus innovativen Arbeitsfeldern in digitalen Impulsvorträgen Einblicke in ihre Arbeit. Dazu gehörten Dr.-Ing. Christine Ruffert vom Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS und der BTU Cottbus-Senftenberg sowie Prof. Dr. Thomas Hoffmann von der Tallinn University of Technology in Estland - einem Vorzeigeland für erfolgreiche Digitalisierung. 

 

Mit den Ideenwerkstätten in Senftenberg und Lübbenau sollen nun auch die Einwohnerinnen und Einwohner aus OSL einbezogen werden. Ergänzend wird es einen digitalen Fragebogen geben. Dieser wird zeitnah bereitgestellt. Die Kreisverwaltung wird zur Teilnahme an der Befragung über die bekannten Plattformen aufrufen.

Foto zur Meldung: Digital leben im Landkreis OSL / Ideenwerkstätten am 30. Januar
Foto: Welche Schwerpunkte soll der Landkreis in Zukunft in Sachen Digitalisierung setzen? Ein Bürgerdialog soll Ideen dazu liefern. Foto: pixabay / geralt

Benefizlauf „WasserMarsch“ am Freitag und Samstag in Calau

(07.09.2023)

Am Wochenende nichts vor? Kurzfristig Entschlossene können sich noch für die Teilnahme am diesjährigen „WasserMarsch“ des Landkreises OSL am 8. und 9. September anmelden. Hierbei erkunden die Teilnehmenden die Natur Brandenburgs zu Fuß – und sind dabei zwischen 6 bis 24 Stunden unterwegs. Der Lauf wird von Sozialarbeitern und Mitarbeitern der Jugendförderung des Jugendamtes OSL initiiert. Das „erlaufene“ Geld kommt den Kindern einer Schule in der Republik Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, zugute. Start ist in diesem Jahr in Calau im Norden des Landkreises.

 

Eröffnet wird der WasserMarsch 2023 durch Alexander Erbert, Beigeordneter der Kreisverwaltung im Dezernat für Gesundheit, Jugend und Soziales, sowie Calaus Bürgermeister Marco Babenz. Der 24-Stunden-Lauf startet am Freitag, den 8. September, um 17 Uhr auf dem Marktplatz in Calau. Die „abgespeckte“ Variante, der 6-Stunden-Lauf, beginnt am Samstag, 9. September, um 11 Uhr. Start ist hier die Bäuerliche Produktionsgemeinschaft Saßleben in der Mloder Straße 22A.  

 

Die Kinder und Jugendlichen starten in kleinen Gruppen von mindestens drei Personen. Ziel ist es, innerhalb der verfügbaren Zeit zu Fuß gemeinsam möglichst viele Kilometer zurückzulegen. Die Strecke wählen die Teilnehmer selbst, die Betreuung der Läufe erfolgt durch Sozialarbeiter aus dem Landkreis. Die 24-Stunden-Läufer können die Nacht kostenfrei in einem Basislager mit Abendbrot verbringen. Die erfolgreiche Teilnahme am Lauf lassen die Teilnehmenden am frühen Samstagabend mit einer kleinen Abschlussveranstaltung ausklingen, bei der auch die Ergebnisse der Läufe verkündet werden. Diese findet ab 17:30 Uhr bei der Bäuerlichen Produktionsgemeinschaft in Saßleben statt.

 

Mitmachen können alle interessierten Kinder und Jugendlichen, egal ob aus Schule, Jugendtreff oder Verein. Die bislang jüngsten Läufer waren zehn Jahre alt und kamen in Begleitung ihrer Hortnerin. Nach oben hin gibt es keine Grenzen. Kurzfristig Entschlossene können sich gern noch im örtlichen Jugendtreff oder bei der Schulsozialarbeit ihrer Schule sowie bei Steffen Lachmann von der Jugendförderung des Landkreises OSL zur Registrierung anmelden: ; 03573 870 4264.

 

Der Lauf wird auch in diesem Jahr wieder von verschiedenen Unternehmen und Privatpersonen unterstützt. Diese stellen für jeden erlaufenen Kilometer einen vorab vereinbarten Spendenbetrag in Aussicht. In der Regel suchen sich die Jugendlichen einer Stadt oder Gemeinde ihren oder ihre Sponsoren selbstständig aus und gehen mit einer Spendenvereinbarung auf diese zu. Diese können dann frei entscheiden, mit welchem Betrag sie das Projekt unterstützen möchten.

 

In den vergangenen 6 Jahren nahmen insgesamt 469 Teilnehmer an den Spendenläufen teil. Zusammen wurde eine Wegstrecke von 11.729,3 Kilometer zurückgelegt und damit 23.057,60 EUR für das Projekt gesammelt.

 

68 Kinder, Jugendliche und Sozialarbeiter aus OSL und Umgebung liefen allein im vergangenen Jahr beim 6. „WasserMarsch“ in 10 Teams. Beachtliche 3.556,10 Euro Spenden konnten damit gesammelt werden. Für den diesjährigen Lauf sind bislang 11 Teams mit ca. 85 Teilnehmenden angemeldet. Erstmals geht das Jugendamt des Landkreises OSL am Samstag mit einem eigenen Team an den Start.

 

Mit dem „WasserMarsch“ sollen Jugendliche die Gelegenheit bekommen, den Alltag der Jugendlichen im Tschad nachzuempfinden. Zum Beispiel müssen die Mädchen weit laufen, um Wasser für ihre Familien zu beschaffen. In der Trockenzeit sind das bis zu 20 Kilometer am Tag.

 

An diesem Wochenende startet die 7. Auflage des Spendenlaufes. Der Lauf wird von Sozialarbeitern und Mitarbeitern der Jugendförderung des Jugendamtes OSL initiiert. Das „erlaufene“ Geld kommt den Kindern einer Schule in der Republik Tschad, einem der ärmsten Länder der Welt, zugute. Foto: Fred Hocker

 

Das Spendengeld aus „WasserMarsch“ kommt erneut dem Aufbau der Schule in Region Milakar in der Republik Tschad zu Gute. In der Region gibt es kein funktionierendes staatliches Schulwesen. Von dem Erlös der zurückliegenden Jahre konnten bislang fünf Klassenräume, eine Toilette und ein Brunnen gebaut werden. Schulbänke und Tafeln wurden angeschafft. Ebenso erhielten die etwa 260 Kinder dringend benötigtes Schulmaterial, wie Tafeln und Schulhefte. Das Engagement vor Ort soll auch mit dem Erlös von WasserMarsch 2023 weiter fortgesetzt werden. So soll das Geld mit dazu beitragen, die Schulzeit vor Ort für die Kinder weiter auszuweiten. Konkret sollen Kinder durch einen neuen Oberstufenbereich nun auch nach der 6. Klasse weiterhin Unterricht erhalten können. Zum Vergleich: Im Tschad beträgt die durchschnittliche Schulzeit 2,3 Jahre.

 

Partner für den Aufbau der Schule im Tschad und gleichzeitig Spendenverwalter ist Simon Hocker aus Lauchhammer, hauptamtlicher Mitarbeiter des Christlichen Vereins Diguna e.V. aus Haiger. Hocker arbeitet seit mehreren Jahren im Tschad.

 

Alle Informationen zu WasserMarsch 2023 können im Flyer auf der Internetseite der Kreisverwaltung nachgelesen werden und sind auch bei Instagram zu finden: www.instagram.com/wassermarsch.osl

[Flyer "WasserMarsch 2023"]

Foto zur Meldung: Benefizlauf „WasserMarsch“ am Freitag und Samstag in Calau
Foto: Kinder und Jugendliche unterwegs bei „WasserMarsch“. Foto: Marc Räder

2. „FrauenSPORTtag“ Oberspreewald-Lausitz am 9. September in Hosena

(05.09.2023)

Nach dem Erfolg des ersten „FrauenSPORTtages Oberspreewald-Lausitz“ im vergangen Jahr lädt der Kreissportbund OSL e.V. alle an Sport interessierten Mädchen und Frauen am 9. September zur 2. Auflage der Veranstaltung nach Hosena in den Süden des Landkreises ein. In der Zeit von 10 bis 16 Uhr begeistern in der Lindengrundschule Hosena, der Turnhalle und auf dem zugehörigen Sportgelände zahlreiche attraktive Mini-Sportkurse. Die Teilnahme an den Angeboten ist kostenfrei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Einzig eine Gymnastikmatte und bequeme Sportkleidung sind mitzubringen.

 

Die Palette der kostenlosen Mitmachangebote ist erneut breit gefächert. So stehen Yoga, Zumba und Fitnessboxen, SteppMix, Nordic Walking, Selbstverteidigung, Qi Gong, Lauftechniktraining, Pilates, Faszientraining und vieles mehr auf dem Plan.

 

Die Kurse werden in Zuammenarbeit mit regionalen Fitnessstudios, Vereinen und Gesundheitszentren von zertifizierten und qualifizierten Kursleiterinnen und Kursleitern angeboten, welche die Mitmachangebote mit Freude und großer Leidenschaft leiten. Aufgrund der positiven Rückmeldungen und hohen Nachfrage wurden Kurse neu aufgenommen – und das Kursangebot so insgesamt noch erweitert. Erstmals finden sich auch Angebote wie Fitnessboxen, Entspannung für Körper, Geist und Seele, Ganzkörperintervalltraining, BALLance-Methode nach Dr. T. Kühne sowie Entspannung und Stretch im Zeitplan.

 

Ein Kurs dauert jeweils 30 Minuten. In fünf aufeinander folgenden Zeitblöcken können die Teilnehmerinnen aus jeweils acht Kursen „ihren“ passenden Kurs wählen. Ob lediglich ein Kurs belegt wird oder hintereinander weg alle der insgesamt bis zu fünf – wie viele Angebote wahrgenommen werden, entscheidet jede Teilnehmerin für sich. Insgesamt kann aus 28 verschiedenen Kursen gewählt werden. Die Angebote sprechen alle Könnensstufen an und sind somit sowohl für Anfängerinnen als auch Fortgeschrittene geeignet. Zielgruppe sind Mädchen und Frauen ab 10 Jahren. Sportbegeisterte Teilnehmerinnen, die über eine Übungsleiter-Lizenz verfügen, können sich für ihre Teilnahme vier Lerneinheiten für ihre Lizenzverlängerung anerkennen lassen.

 

Kursprogramm „FrauenSPORTtag“

 

Eröffnet wird die Veranstaltung um 10 Uhr mit einer Begrüßung durch Alexander Erbert, Beigeordneter der Kreisverwaltung im Dezernat für Gesundheit, Jugend und Soziales, sowie der Vorsitzenden des Kreissportbundes OSL e.V., Heidrun Lukas. Nach einer Vorstellung der Kursleiterinnen und Kursleiter sorgen der Spielmannszug Ortrand und die Tanzgrupe „SevenUP“ des SV Meuro für einen rythmischen Start in den Tag. 

 

Start für die Sport-Angebote ist 10.30 Uhr. Der Zeitplan mit allen Sport-Angeboten kann auf der Internetseite des Kreissportbundes eingesehen werden.

 

Neben den verschiedenen Indoor- und Outdoor-Sportangeboten erwartet die Teilnehmerinnen ein ergänzendes Rahmenprogramm. So kann in einem Fitnesstest-Screening unter Leitung von Gisela Gebauer kostenfrei der allgemeine Fitness-Zustand ermittelt und eine Beweglichkeitsberatung in Anspruch genommen werden. Wer möchte, kann sich im Dartfußball und Bogenschießen ausprobieren. Erstmalig präsentieren sich als ergänzende Angebote die Polizeiinspektion OSL mit dem Bereich Prävention und Beratung, die Opferhilfe des Landes Brandenburg und das Frauenhaus in Lauchhammer mit Infoständen. Für die musikalische Untermalung des FrauenSPORTtages sowie die Moderation sorgt Sound- und Lichtservice Guido Lerch und für das leibliche Wohl die Vereinsgaststätte des SV Blau-Gelb Hosena. Im Anschluss an die Mittagspause gibt es Auftritte des Vereins Voltigieren RT Fancy und der Tanzgruppe SevenUp.

 

Die Veranstaltung wird vom Kreissportbund OSL e.V. in Zusammenarbeit mit dem SV Blau-Gelb Hosena e.V. sowie Fitnessstudios, Vereinen und Gesundheitszentren des Landkreises durchgeführt. Gefördert wird die Veranstaltung vom Landessportbund Brandenburg sowie dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die Schirmherrschaft der Veranstaltung obliegt Landrat Siegurd Heinze. Zu den Gästen der Veranstaltung zählt unter anderem auch die Referentin Breitensport im Ministerium für Bildung, Jugend und Sport des Landes Brandenburg, Nadine Haase.

 

Ziel der Veranstaltung ist es, Frauen eine Auswahl der Sportangebote im Landkreis aufzuzeigen, sie für die Sportangebote im Landkreis zu begeistern und  ihnen Freude und Spaß an der Bewegung zu vermitteln. Der FrauenSPORTtag in seiner ursprünglichen Form wurde 1993 durch den Landessportbund Brandenburg ins Leben gerufen. Mehr als zwei Jahrzehnte lang hat er Brandenburger Mädchen und Frauen als zentrale Veranstaltung des Landes mit bis dahin teils unbekannten Sportarten und engagierten Vereinen vor Ort zusammen und so Bewegung in zahlreiche Lebensläufe gebracht. Mittlerweile wird er landesweit regional durch die Kreis- und Stadtsportbünde durchgeführt.

 

Kurzübersicht:

  • 2. FrauenSPORTtag des Landkreises Oberspreewald-Lausitz
  • Samstag, 9. September
  • 10 bis 16 UhrLindengrundschule HosenaTurnhalle & Sportgelände
  • August-Bebel-Straße 4  01996 Senftenberg (OT Hosena)
  • Details und den Zeitplan: www.ksb-osl.de

 

Foto zur Meldung: 2. „FrauenSPORTtag“ Oberspreewald-Lausitz am 9. September in Hosena
Foto: 2022 fand die Premiere vom „FrauenSPORTtag“ statt. Auch dieses Jahr werden wieder zahlreiche Teilnehmerinnen erwartet. Foto: Holger Mudrick

Gesonderte Sprechstunden für Gewerbetreibende in der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau

(07.08.2023)

Gewerbetreibende haben vom 8. bis zum 17. August die Möglichkeit, jeweils am Dienstag und Donnerstag von 8:30 bis 9:30 ihre Zulassungsvorgänge bei einer gesonderten Sprechstunde der Fahrzeugzulassungsbehörde in Calau, ohne die vorherige Vereinbarung eines Termins, abzugeben. Die Anträge werden zeitnah bearbeitet.

Die Sprechstunde ist nur für Gewerbetreibende. Zu der Sprechstunde werden nur Anträge von Gewerbetreibenden bearbeitet. Die Unternehmen werden gebeten, vorrangig die Sprechstunde zu nutzen und keine Termine für andere Tage oder Uhrzeiten online zu vereinbaren.

 

Wie zuvor berichtet, kann aufgrund von unvorhersehbaren personellen Engpässen in der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde derzeit der Service nicht sichergestellt werden.

 

Die Behörde ist deswegen weiterhin für den Bürgerverkehr geschlossen.

Wer derzeit persönlich vor Ort erscheinen möchte, muss vorab zwingend einen Online-Termin über das Buchungsportal buchen. Die Kreisverwaltung empfiehlt, auf die weiteren bestehenden etablierten Möglichkeiten der Antragstellung auszuweichen: Anträge können ebenfalls per Post sowie via Einwurf der Unterlagen in die Boxen an den Standorten in Senftenberg und Calau eingereicht werden. Es wird informiert sobald wieder Vorsprachen ohne Termin möglich sind.

 

An einer internen Lösung wird aktuell gearbeitet. Derzeit ist mit erheblichen Wartezeiten bei der Abarbeitung der Antragsbearbeitung zu rechnen (zwischen 3 Tagen bis hin zu 2 Wochen). Dies betrifft auch alle Vorgänge, die postalisch eingereicht werden und sich in der „Warteschleife“ befinden.

 

Die Online-Terminvergabe ist über die Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de und wie folgt direkt erreichbar: https://wkz.kreis-osl.de:4443/tnv/

 

Alle Beschreibungen zum Antragsverfahren per Post und Einwurfbox, sowie die Beschreibung zu allen notwendigen und einzureichenden Unterlagen und die benötigten Vordrucke und die Versandadresse bzw. Standorte der Einwurfboxen sind online aufgelistet unter www.osl-online.de

 

Weitere Informationen, Anträge und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrzeugzulassungsbehörde: www.osl-online.de/seite/97615/kfz-zulassungsbehörde.html

Weitere Informationen, Anträge und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/seite/510584/fahrerlaubnisbehörde.html

 

Foto zur Meldung: Gesonderte Sprechstunden für Gewerbetreibende in der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau
Foto: Aktuell gibt es Einschränkungen bei der KFZ-Zulassungsstelle des Landkreises OSL. Foto: Landkreis OSL

Afrikanische Schweinepest (ASP): Neue Allgemeinverfügung des Landkreises

(04.08.2023)

Auf Grund der Feststellung des Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem Ausbruchsgeschehen in den angrenzenden Landkreisen Bautzen sowie Spree-Neiße hat der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, vertreten durch den Landrat, Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft, eine neue

 

  • Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 03.08.2023

 

veröffentlicht. Grund hierfür ist, dass im Juli, knapp acht Monate nach dem ersten und bislang einzigen Nachweis eines ASP-infizierten Wildschweines im Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, nahe Großkoschen an der Grenze zu Sachsen die Tierseuche bei fünf verendeten Tieren nachgewiesen wurde.

Stadt Calau mit den Gemarkungen Mlode, Kalkwitz, Saßleben, Reuden, Bolschwitz, Calau, Säritz., Kemmen, Werchow und Gollmitz ist gemäß der neuen Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises als Sperrzone I deklariert.

Den kompletten Text finden unter hier als PDF-Download: Tierseuchenallgemeinverfügung

Weitere Informationen der Kreisverwaltung im Zusammenhang mit dem Auftreten der Afrikanischen Schweinepest (ASP) finden Sie auf der Internetseite des Landkreises OSL.

[Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Afrikanischen Schweinepest (ASP) vom 03.08.2023]

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest (ASP): Neue Allgemeinverfügung des Landkreises
Foto: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) befällt vor allem Wildschweine. Nun ist die Seuche im Landkreis OSL angekommen. Foto: pixabay / Noah_Meinzer

Schließung der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau

(27.07.2023)

Aufgrund von Netzwerkausfällen in Verbindung mit unvorhersehbaren personellen Engpässen kann der Service der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in dieser Woche nicht sichergestellt werden. Die Behörde ist deswegen bis einschließlich Freitag (28. Juli) gänzlich geschlossen. Ab Montag (31. Juli) werden Anliegen wieder bearbeitet. Hierbei gibt es jedoch eine wichtige Einschränkung: So bleibt die Behörde vorübergehend für den Bürgerverkehr geschlossen.

 

Wer ab Montag persönlich vor Ort erscheinen möchte, muss vorab zwingend einen Online-Termin über das Buchungsportal buchen. Die Kreisverwaltung empfiehlt, ab der kommenden Woche auf die weiteren bestehenden etablierten Möglichkeiten der Antragstellung auszuweichen: Anträge können ebenfalls per Post sowie via Einwurf der Unterlagen in die Boxen an den Standorten in Senftenberg und Calau eingereicht werden. Es wird informiert sobald wieder Vorsprachen ohne Termin möglich sind.

 

Darüber hinaus besteht eine weitere Alternative, bei unseren Vertragspartnern in Cottbus/Chóśebuz und Spree-Neiße. Auch hier ist es möglich, sich online einen Termin zu buchen, um Vorgänge zur Fahrzeugzulassung vor Ort in Cottbus oder Forst bearbeiten zu lassen. Anträge zur Fahrzeugzulassung können Bürgerinnen und Bürger von Cottbus/Chóśebuz, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße seit 2022 bei allen drei Behörden einreichen.

 

An einer internen Lösung wird aktuell gearbeitet. Über die nächsten Tage hinweg wird dennoch mit einer verlängerten Bearbeitungsdauer von Anträgen zu rechnen sein. Dennoch ist derzeit mit erheblichen Wartezeiten bei der Abarbeitung der Antragsbearbeitung zu rechnen (zwischen 3 Tagen bis hin zu 2 Wochen). Dies betrifft auch alle Vorgänge, die postalisch eingereicht werden und sich in der „Warteschleife“ befinden.

 

Nadine Wegner, Amtsleiterin für Straßenverkehr und Ordnung: „Krankheits- und urlaubsbedingt können alle Belange rund um die Fahrzeugzulassung in der Kfz-Zulassungsbehörde in Calau derzeit nur von einem Bruchteil der Mitarbeitenden bearbeitet werden. Dadurch entstanden zu Beginn dieser Woche extrem lange Wartezeiten und es musste mitunter auch der Automat zum Ziehen weiterer Wartenummern abgeschaltet werden. Hinzu kamen erschwerend technische Ausfälle. Um eine Abarbeitung weiter gewährleisten zu können, bleibt die Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde vorübergehend ab Montag für den Bürgerverkehr geschlossen. Auch über die nächsten Tage hinweg wird noch mit einer verlängerten Bearbeitungsdauer zu rechnen sein. Die Situation stellt Bürgerinnen und Bürger nicht zufrieden – und uns als Landkreis ebenso wenig. Wir arbeiten gemeinsam mit den verbleibenden Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern an einer internen Lösung und sind bemüht, so schnell wie möglich wieder uneingeschränkt bereitstehen zu können.“

 

Kurzübersicht:

  • Donnerstag, 27. Juli & Freitag, 28. Juli:

Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde geschlossen

 

  • Ab Montag, 31. Juli 2023

Anliegen werden bearbeitet. Einschränkung: Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde vorübergehend für den Bürgerverkehr geschlossen. Bitte alternative Wege der Antragstellung nutzen:

 

Die Online-Terminvergabe ist über die Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de und wie folgt direkt erreichbar: https://wkz.kreis-osl.de:4443/tnv/

 

Die Kreisverwaltung empfiehlt, die alternativen Wege für eine Antragstellung zu nutzen, die ohnehin mit weniger Aufwand für den Bürger verbunden sind. Für einen Antrag bei der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde, egal ob eine Neuzulassung, Abmeldung, Umschreibung, Fahrerlaubnisbeantragung oder Adressänderung erfolgen soll, können die Antragsunterlagen per Post oder per Einwurf über Einwurfboxen eingereicht werden.

 

Einwurfboxen

Öffnungszeiten

  • Montag und Freitag: 8:00 Uhr – 12:00 Uhr

  • Dienstag und Donnerstag: 8:00 Uhr – 12:00 Uhr und 13:00 Uhr – 17:30 Uhr

Standorte

  • Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau (Cottbuser Straße 26)

  • Eingangsbereich des Kreishauses Calau (Joachim-Gottschalk-Straße 36, schräg gegenüber der Fahrzeugzulassungsbehörde)

  • Bürgerbüro am Hauptstandort der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz in Senftenberg (Dubinaweg 1, Glasgebäude)

 

Außerdem können Unterlagen im Bereich der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde weiterhin auf postalischem Weg eingereicht werden:

 

Landkreis Oberspreewald-Lausitz,

Amt für Straßenverkehr und Ordnung,

SG Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde,

Postfach 100064,

01956 Senftenberg

 

Interkommunale Zusammenarbeit bei der Fahrzeugzulassung: Es besteht zudem eine weitere Alternative, bei unseren Vertragspartnern in Cottbus/Chóśebuz und Spree-Neiße. Auch hier ist es möglich, sich online einen Termin zu buchen, um Vorgänge zur Fahrzeugzulassung vor Ort in Cottbus oder Forst bearbeiten zu lassen. Anträge zur Fahrzeugzulassung können Bürgerinnen und Bürger von Cottbus/Chóśebuz, Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße seit 2022 bei allen drei Behörden einreichen. Die Annahme, Bearbeitung und der Bescheid sind nicht länger an die örtlichen Zuständigkeiten gebunden. Dies stellt auch im Normalbetrieb eine weitere Alternative zur Antragstellung dar.

 

Alle Beschreibungen zum Antragsverfahren per Post und Einwurfbox, sowie die Beschreibung zu allen notwendigen und einzureichenden Unterlagen und die benötigten Vordrucke und die Versandadresse bzw. Standorte der Einwurfboxen sind online aufgelistet unter www.osl-online.de

 

Weitere Informationen, Anträge und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrzeugzulassungsbehörde: www.osl-online.de/seite/97615/kfz-zulassungsbehörde.html

Weitere Informationen, Anträge und die Online-Terminvergabe im Bereich der Fahrerlaubnisbehörde: www.osl-online.de/seite/510584/fahrerlaubnisbehörde.html

 

Nora Bielitz

Pressearbeit | Social Media

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Schließung der Fahrzeugzulassungs- und Fahrerlaubnisbehörde in Calau
Foto: Aktuell gibt es Einschränkungen bei der KFZ-Zulassungsstelle des Landkreises OSL. Foto: Landkreis OSL

Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster

(19.07.2023)

Die Wassersituation der Schwarzen Elster ist derzeit sehr angespannt. Der ausbleibende Regen der vergangenen Tage und Wochen hat dazu geführt, dass die Pegel so drastisch gesunken sind, dass der Landkreis nun in Abstimmung mit dem Landesamt für Umwelt ein Wasserentnahmeverbot für das Gebiet der Schwarzen Elster ausspricht. Ab dem 19. Juli 2023 ist es im Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster untersagt, mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern Wasser zu entnehmen.

 

Aufgrund der langen Trockenheit der letzten Jahre sind die Böden im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster weiterhin von einer außergewöhnlichen Dürre betroffen. Die Niederschläge im Winterhalbjahr brachten kaum eine Besserung.

 

Auch in Anbetracht der aktuell angespannten hydrologisch-meteorologischen Situation sowie der Prognosen für die nächsten Tage, in denen kein nennenswerter Niederschlag angesagt ist, kann mit einer Entspannung der Situation am Pegel Biehlen 1 / Schwarze Elster nicht gerechnet werden. Wasserwirtschaftliche Maßnahmen im Einzugsgebiet der Schwarzen Elster sind deshalb nicht vermeidbar.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt eine Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen für das Teileinzugsgebiet Schwarze Elster für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch). Diese Verfügung gilt ab dem 19. Juli 2023 und untersagt die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch).

 

Die Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet Schwarze Elster) einschließlich Begründung und Anlagen ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter Verwaltung & Kreistag > Bekanntmachungen und Richtlinien (https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/6/5/4/7/9/20230718_AV_Wasserentnahmeverbot_Schwarze_Elster.pdf) abrufbar.

 

 
 

 


Bild: Einzugsgebiet der Schwarzen Elster im Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Foto zur Meldung: Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster
Foto: Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster

Seniorenwoche gestartet / Bürgermeister-Dialog diesen Freitag in Calau

(06.06.2023)

Seniorinnen und Senioren feiern die 29. brandenburgische Seniorenwoche – auch im OSL-Kreis. Zur Eröffnungsveranstaltung hatte am 5. Juni der Kreisseniorenrat eingeladen. Volle Frauenpower gab es bei der Auszeichnungsrunde im Rahmen der Veranstaltung. Vier besonders engagierte Seniorinnen haben eine Ehrung erhalten. In den kommenden Tagen können sich die älteren Menschen auf weitere Veranstaltungen in den Kommunen freuen.

 

In Calau wird wie in den vergangenen Jahren zu einer Feier für Seniorinnen und Senioren im Rahmen der Seniorenwoche in die Gaststätte During eingeladen.

Der Calauer Bürgermeister Werner Suchner ist vor Ort und wird sich den Fragen der Anwesenden stellen. Kultureller Höhepunkt ist im Anschluss der Auftritt des Amateurtheaters DIE CALAUER. Musikalische Umrahmung mit Tanzrunden sollen den Nachmittag abrunden. Der Unkostenbeitrag für die Kaffeetafel beträgt 6 Euro pro Person. Anmeldungen vorab im "Kleeblatt", Tel. 03541 / 7121417.

 

Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales des Landkreises OSL, machte im Rahmen der Eröffnung der Seniorenwoche auf deren Bedeutung aufmerksam: „Ganz klar soll die Seniorenwoche Möglichkeiten zum Zusammenkommen, Kennenlernen und Vernetzen schaffen, aber Sie soll auch Danke sagen an unsere engagierten Seniorinnen und Senioren und auf deren Engagement sowie Forderungen aufmerksam machen. Die ehrenamtlichen Aktivitäten unserer älteren Mitbürger leisten für das Zusammenleben aller Generationen einen wichtigen Beitrag. Und so muss die Gesellschaft auch immer ein offenes Ohr für die Wünsche der Senioren haben, Handlungsbedarfe erkennen und sich gleichermaßen für diese Bevölkerungsgruppe engagieren. Die Bühne der Brandenburgischen Seniorenwoche wird auch stets für Verbesserungsvorschläge genutzt, mit deren Umsetzung durch die verschiedensten Akteure Alt und Jung künftig noch besser in OSL leben können.“

 

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz engagieren sich sehr viele Seniorinnen und Senioren ehrenamtlich. Oftmals wird der ehrenamtliche Beitrag von ihnen im Stillen geleistet, doch er ist keine Selbstverständlichkeit. Zu den verschiedenen Anlaufstellen, bei denen sich die Senioren engagieren können, zählen zum Beispiel Seniorenbeiräte, Ortsgruppen, politische Gremien, Wohlfahrtsverbände, Vereine und auch die Nachbarschaftshilfe. Seit 1994 setzt sich zudem der ehrenamtliche Kreisseniorenrat des Landkreises für die Interessen der Seniorinnen und Senioren des Landkreises ein und vertritt damit eine große Interessensgemeinschaft. Circa 30 Prozent der Einwohner des Landkreises sind über 65 Jahre alt – knapp 31.000 Menschen.

 

 

Foto zur Meldung: Seniorenwoche gestartet / Bürgermeister-Dialog diesen Freitag in Calau
Foto: Auch 2022 stellte sich Bürgermeister Werner Suchner im Gasthaus During den Fragen der Calauer Seniorinnen und Senioren. Foto: Stadt Calau / Simone Zinke

Deutschlandticket für 49 Euro startet ab 1. Mai / Jetzt vorbestellen

(28.03.2023)

Mit einem Ticket für 49 Euro pro Monat mit allen öffentlichen Nahverkehrsmitteln nicht nur in gesamt OSL sondern auch in ganz Deutschland unterwegs sein – ab dem 1. Mai wird dies mit dem Deutschlandticket möglich. Der deutschlandweite Verkaufsstart ist am 3. April 2023, vorbestellen kann man das Deutschlandticket schon jetzt bei der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz (VG OSL).

 

Das Ticket für 49 Euro im Monat ist eine persönliche Zeitkarte ohne Übertragbarkeit, welches im Abonnement erhältlich ist. Es ist bundesweit im Nahverkehr gültig und ermöglicht das Fahren im Öffentlichen Personennahverkehr (ÖPNV) und in der 2. Wagenklasse des Eisenbahn-Regionalverkehrs aller Verkehrsunternehmen, Landestarife und Verkehrsverbünde sowie in verbundfreien Räumen.

 

Das Deutschlandticket kann als Abonnement erworben werden. Der Vorverkauf beginnt am 3. April 2023. In Oberspreewald-Lausitz kann das Deutschlandticket bereits jetzt bei der Verkehrsgesellschaft OSL vorbestellt werden.

 

Das Formular zur Abonnementbeantragung ist auf der Internetseite der VG OSLabrufbar und kann ausgefüllt in der Geschäftsstelle der VG OSL mbH abgegeben, oder per Post oder E-Mail an diese versendet werden. Wichtig ist der Eingang des Antrags bis zum 10. des Vormonats. Ebenso besteht die Möglichkeit, das Formular direkt bei der VG OSL abzuholen oder sich zu dem Ticket in der Geschäftsstelle in Senftenberg beraten zu lassen. Gern klären die Mitarbeitenden der VG OSL individuelle und offene Fragen zum Deutschlandticket mit den Bürgerinnen und Bürgern.

 

Adresse für den Postversand oder den direkten Kontakt zur Verkehrsgesellschaft:

Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH

Roßkaupe 10

01968 Senftenberg

Anträge per E-Mail können ausgefüllt und unterschrieben als Anlage an gesendet werden.

 

Außerdem steht allen Bürgerinnen und Bürgern mit bestehendem Abo bei der VG OSL online zum Ausdrucken sowie in der Geschäftsstelle ein Wechselformular zur Verfügung. Mit diesem ist ein Wechsel des bestehenden Abonnements zum Deutschlandticket möglich.

 

Text: Nora Bielitz, LK OSL, Pressestelle

 

Foto zur Meldung: Deutschlandticket für 49 Euro startet ab 1. Mai / Jetzt vorbestellen
Foto: Ab 1. Mai gilt bundesweit im ÖPNV das "Deutschland-Ticket" für 49,- Euro. Foto: pixabay/stux

Informationsveranstaltungen des Landkreises zur Agrarförderung 2023

(16.03.2023)

Die neue Agrarförderung des Landes Brandenburg richtet sich mit einer Einkommensstützung an landwirtschaftliche Betriebe und Nutztierhalter. Bis zum 15. Mai müssen die Anträge gestellt werden. Wie das funktioniert, welche neuen Regelungen und Fördermöglichkeiten es gibt und wer eine Förderung beantragen kann – dazu informiert die Kreisverwaltung in mehreren Info-Veranstaltungen am 30. und 31.03.2023.

 

Die aktuelle Förderperiode der Agrarförderung ist am 01.01.2023 gestartet. Die Agrarförderung umfasst eine Einkommensstützung für landwirtschaftliche Betriebe und Nutztierhalter, die Flächen bewirtschaften und/oder Mutterkühe, Mutterschafe, Mutterziegen halten. Die Förderung beginnt bei 3 Mutterkühen bzw. 6 Mutterschafen bzw. -Ziegen.

 

Im Rahmen der neuen Förderperiode gibt es viele Änderungen. Dazu zählen Fördermöglichkeiten, veränderte Voraussetzungen und vieles mehr. So kommen unter anderem zu den Anforderungen aus dem Fachrecht, beispielsweise zur Düngung, weitere grüne Komponenten hinzu. Diese sind verbindlich einzuhalten (u.a. Fruchtwechsel auf Ackerland). Weiterhin gibt es die Junglandwirteförderung.

 

Der Antrag muss fristgerecht über das dafür eigens vorgesehene digitale Portal „PROFIL INET BB“ eingereicht werden (www.agrarantrag-bb.de).

 

Zum Verfahren finden mehrere Informationsveranstaltungen in der Kreisverwaltung statt. Hier werden aktuelle Themen zur Landwirtschaft (z.B. ASP-Maßnahmen), die Vorgaben der Agrarförderung 2023 und das Programm PROFIL INET BB für die Antragstellung 2023 besprochen.

 

Infoveranstaltungen – Agrarförderantrag 2023

30. und 31.03.2023

Kreishaus in Calau, J.-Gottschalk-Str. 36, 03205 Calau

Teilnahme nach telefonischer Anmeldung unter 03541 870 - 5622

 

Auskunft erteilen mehrere fachkundige Ansprechpartner aus dem Sachgebiet Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

 

Nach den Veranstaltungen werden die Vortragsdokumente unter www.osl-online.de >Landwirtschaft veröffentlicht.

 

Wichtig

  • Neu-Antragsteller erhalten Zugang zum Programm über Betriebsnummer und Passwort nur nach rechtzeitiger Anmeldung beim Sachgebiet Landwirtschaft (Zeit zwischen Anmeldung und Erhalt der Zugangsdaten einplanen).

 

Kontakt

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Sachgebiet Landwirtschaft

03541 870 – 5622

 

  • Antragsschluss: 15.05.2023 für die Einreichung des Antrags mit Abgabe des unterschriebenen Datenbegleitscheins

Foto zur Meldung: Informationsveranstaltungen des Landkreises zur Agrarförderung 2023
Foto: Informationsveranstaltungen des Landkreises zur Agrarförderung 2023

Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 13.06.2022

(10.02.2023)

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald–Lausitz hat den o. g. Widerruf im aktuellen Amtsblatt bekannt gemacht. Demnach bestehen ab dem 11.02.2023 keine Einschränkungen mehr bzgl. der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster. Das Amtsblatt Nr. 01/2023 für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz steht für Sie auf der Homepage des Landkreises zur Verfügung.

Sie finden den Widerruf auch in u. s. Download.

[Download]

Foto zur Meldung: Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 13.06.2022
Foto: Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 13.06.2022

Informationen zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember

(07.12.2022)

Zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember 2022 werden im Landkreis Oberspreewald-Lausitz keine Sirenen ausgelöst. Dennoch findet der Warntag auch hier statt. Ausgelöst wird die Warnung um 11:00 Uhr, die Entwarnung erfolgt um 11:45 Uhr.

 

Der Landkreis hat in Absprache mit der Regionalleitstelle Lausitz die Entscheidung getroffen, dass in OSL KEINE Sirenen ausgelöst werden. Es wird auch kein Probealarm wie in 2020 geben. Eine Probealarmierung über die Sirenen würde nur die scharfen Alarmierungswege für eine nicht hinnehmbare Zeit blockieren. Ein Testlauf der Sirenen ist nach dem letzten Testlauf zum Warntag 2020 derzeit nicht notwendig. Dies begründet sich nachfolgend.

 

Warum werden zum Warntag keine Sirenen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ertönen?

Der erste bundesweite Warntag am 10. September 2020 zeigte große Probleme und Lücken in der Sireneninfrastruktur im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und dem gesamten Leitstellenbereich Lausitz auf. Da die Sirenen in einigen Kommunen nach Ende des Kalten Krieges sukzessive abgebaut wurden oder vorhandene Sirenen technisch nicht in der Lage waren, die Signale für die Bevölkerungswarnung und -entwarnung zu senden, sind am 10. September 2020 mancherorts keinerlei Sirenensignale zu hören gewesen. Zudem kam es aufgrund technischer Probleme zu einer zeitlich verzögerten Aussendung der Warnmeldung über das Modulare Warnsystem (MoWaS).

Der Landkreis hat bereits ein neues Sirenenkonzept zur Umrüstung bzw. Modernisierung der Sirenen auf den Weg gebracht. Der Landkreis übernimmt die Erneuerung der Sirenen für alle Kommunen, damit Einheitlichkeit gewährleistet werden kann und die Erneuerung ohne große zeitliche Staffelung erfolgt.

Im Landkreis Oberspreewald-Lausitz sind aktuell 159 Sirenen vorhanden, von denen ein Großteil der Sirenen den Katastrophenwarnton (Warnung, Entwarnung, Sprachdurchsagen) nicht abspielen können. Damit entspricht der Großteil der Sirenen nicht den neuesten Vorgaben des Bundes. An der Ausrüstung der Sirenen hat sich seit 2020 nichts geändert. Aus diesem Grund ist ein Testlauf für die Sirenen am 08. Dezember nicht notwendig.

Mit Kreistagsbeschluss vom 30.06.2022 werden finanzielle Mittel für die Erneuerung der Sirenen zur Verfügung gestellt. Es konnte bereits ein erfolgreiches Auftragsvergabeverfahren mit entsprechend einzuhaltenden Fristen durchgeführt werden. Der Umbauprozess zur Modernisierung der Sirenen wird im Jahr 2023 erfolgen.

 

Wie wird im Landkreis zum Warntag gewarnt?

Im Landkreis OSL wird über die Medien, sei es Rundfunk oder Fernsehen, unter Zuhilfenahme der Regionalleitstelle Lausitz gewarnt. Diese informiert alle entsprechenden Stellen und Behörden. Zusätzlich werden regionale Warnungen über die Warnapps gesendet.

 

Beim Warntag 2022 wird der sogenannte Cell Broadcast zum ersten Mal getestet.

Cell Broadcast ist eine Warnnachricht, die direkt aufs Handy geschickt wird. Hierbei muss besonders bedacht werden, dass Bürgerinnen und Bürger ihre Mobilfunkgeräte unter Umständen so konfigurieren müssen, dass die Warnung auch empfangen werden kann. Weitere Informationen unter: www.bbk.bund.de

 

Ausgelöst wird die Warnung am 08. Dezember 2022 von der Regionalleitstelle Lausitz in Cottbus. Zudem nutzt die Leitstelle ihren Twitter-Account für umfangreiche Informationen.

Weitere Information zum Warntag sind im Internet unter www.warnung-der-bevölkerung.de abrufbar.

 

Informationen zum Brand- und Katastrophenschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz und der Ratgeber für Notfallvorsorge und richtiges Handeln in Notsituationen sind verfügbar unter www.osl-online.de/katastrophenschutz.

 

Nora Bielitz, Pressesprecherin

LK OSL

Foto zur Meldung: Informationen zum bundesweiten Warntag am 8. Dezember
Foto: Per Smartphone werden am Warntag Bürgerinnen und Bürger informiert. Eine Aktivierung der Sirenen im LK OSL erfolgt nicht. Grafik: Pixabay/iXimus

Afrikanische Schweinepest in OSL: Teilgebiete von Calau sind betroffen

(11.11.2022)

Aufgrund der Feststellung des Ausbruches der Afrikanischen Schweinepest (ASP) im Landkreis Oberspreewald-Lausitz tritt ab morgen, 12. November 2022, eine neue Tierseuchenallgemeinverfügung in Kraft. Diese legt u.a. Restriktionsgebiete fest, welche beinahe das gesamte Kreisgebiet umfassen. Um die Abschussstelle bei Neupetershain werden als Restriktionsgebiete vier verschiedene Zonen ausgewiesen, welche auch in der nachfolgenden Karte farbig markiert sind:

 

  • "Sperrzone II“ (gefährdetes Gebiet): umfasst auch das unmittelbar nahe der Abschussstelle liegende Gebiet (Kerngebiet) und den unmittelbar an das Kerngebiet grenzenden Bereich (Weiße Zone) 
    • „Weiße Zone“ (wird durch geeignete Mittel zeitnah schwarzwildfrei gehalten) umfasst auch das Kerngebiet
    • Kerngebiet (Teil der weißen Zone

 

  • „Sperrzone I“ (Pufferzone): wird außen um die Sperrzone II eingerichtet

 

In der „Sperrzone I“ liegen auf folgende Gemarkungen der Stadt Calau:

Mlode, Kalkwitz, Saßleben, Reuden, Bolschwitz, Calau, Säritz, Kemmen, Werchow und Gollmitz.

Insbesondere Schweinehalter und Jagdausübende sind angehalten, sich über die vom Landkreis angeordneten Maßnahmen zu informieren. Die Bevölkerung ist aufgerufen, Totfunde von Wildschweinen unverzüglich unter der Tel. 03573 / 870-4400 dem Veterinäramt zu melden. Nähere Informationen sowie die aktuell gültige Tierseuchenallgemeinverfügung finden Sie auf der Internetseite des Landkreises OSL.

Foto zur Meldung: Afrikanische Schweinepest in OSL: Teilgebiete von Calau sind betroffen
Foto: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) befällt vor allem Wildschweine. Nun ist die Seuche im Landkreis OSL angekommen. Foto: pixabay / Noah_Meinzer

Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren

(07.11.2022)

Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 24. November 2022 vormerken. In der Zeit von 9 bis 15 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 15. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierte.

 

Vor Ort erteilen Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen.

 

Die Teilnahme ist ohne Voranmeldung möglich. Sollte bereits vorab Interesse an bestimmten Angeboten/Gesprächen mit Anbietern bestehen, ist eine Terminabsprache empfehlenswert. Für diese Terminabsprachen und weitere Rückfragen steht Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin für Wirtschaft und Förderung bei der Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz, unter Telefon 03573 870-5141 oder per E-Mail () zur Verfügung.

 

Text: Nora Bielitz, LK OSL (Pressesprecherin)

Foto zur Meldung: Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren
Foto: Kompakte Beratung für Unternehmer, Existenzgründer und Investoren

Wasserentnahmeverbot: Landkreis widerruft Allgemeinverfügung

(14.09.2022)

Mit der Bekanntmachung des Widerrufs im Amtsblatt Nr. 21/2022 am 13.09.2022 bestehen ab dem 14.09.2022 keine Einschränkungen mehr bezüglich der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree. Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern im Teileinzugsgebiet Mittlere Spree für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) ist ab dem 14.09.2022 wieder uneingeschränkt zulässig.

 

Seit dem 18.06.2022 gelten die beiden Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree und Schwarze Elster. Für das Teileinzugsbeite Mittlere Spree wird nun die Allgemeinverfügung vom 13.06.2022 widerrufen. Damit wird auch die 1. Änderung dieser Allgemeinverfügung hinfällig, welche die Uhrzeiten des Entnahmeverbotes auf 0-24 Uhr erweitert hatte.

 

Der Widerruf ist einsehbar unter: https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/9/2/0/4/Widerruf_der_Allgemeinverf_gung_des_Landkreises_Oberspreewald-Lausitz_zur_Wasserentnahme_Teilgebiet_Mittlere_Spree_.pdf

 

Mit dem Widerruf der Allgemeinverfügung reagiert der Landkreis auf die weniger angespannte Wassersituation im Mittleren Spreegebiet. Die Regenfälle der vergangenen Tage und Wochen haben zu einer sichtlichen Verbesserung beigetragen.

 

Im Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster ist die Wassersituation nach wie vor angespannt. Demnach ist in diesem Gebiet nach wie vor die Allgemeinverfügung gültig, welche die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) untersagt.

Foto zur Meldung: Wasserentnahmeverbot: Landkreis widerruft Allgemeinverfügung
Foto: Foto: pixabay / webandi

Wasserentnahmeverbot: Landkreis erlässt Allgemeinverfügung

(20.06.2022)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erlässt zwei Allgemeinverfügungen zum Verbot der Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree (Entnahmeverbot von 08:00 bis 20:00 Uhr) und Schwarze Elster (komplettes Entnahmeverbot). Diese Verfügungen gelten ab dem 18.06.2022.

 

Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet Mittlere Spree)

 

Der Landrat des Landkreis Oberspreewald–Lausitz, als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg informiert, dass eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (60.7.15-70.18-0803/22) mit folgendem verfügendem Teil erlassen wurde:

 

  1. Ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe (Tag der Veröffentlichung des Amtsblattes) ist die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) in der Zeit von 08:00 Uhr bis 20:00 Uhr untersagt.
  2. Die Allgemeinverfügung gilt für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Anlagen 1-4).
  3. Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung unter Punkt 1 sind beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Umwelt und Bauaufsicht, untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu stellen, die eine Einzelfallentscheidung vornimmt.
  4. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.
  5. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet.
  6. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Die Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet Mittlere Spree) einschließlich Begründung und Anlagen ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/7/8/6/4/2022_06_17_1_AV_Unterschriftsexemplar_Spree.pdf abrufbar.

 

 

Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster)

 

Der Landrat des Landkreis Oberspreewald–Lausitz, als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg informiert, dass eine Allgemeinverfügung zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (60.7.15-70.18-0791/22) mit folgendem verfügendem Teil erlassen wurde:

 

  1. Ab dem Tag nach der öffentlichen Bekanntgabe (Tag der Veröffentlichung des Amtsblattes) ist die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) untersagt.
  2. Die Allgemeinverfügung gilt für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster auf dem Gebiet des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (Anlagen 1-4).
  3. Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung unter Punkt 1 sind beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Amt für Umwelt und Bauaufsicht, untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg zu stellen, die eine Einzelfallentscheidung vornimmt.
  4. Die Allgemeinverfügung gilt bis auf Widerruf.
  5. Die sofortige Vollziehung dieser Verfügung wird angeordnet.
  6. Die Allgemeinverfügung gilt einen Tag nach ihrer Veröffentlichung als bekannt gegeben (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Die Allgemeinverfügung (Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster) einschließlich Begründung und Anlagen ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter https://daten.verwaltungsportal.de/dateien//publicizing/5/7/8/6/5/2022_06_17_1_AV_Unterschriftsexemplar_Schwarze_Elster.pdf abrufbar.

 

Quelle: Landkreis OSL

Foto zur Meldung: Wasserentnahmeverbot: Landkreis erlässt Allgemeinverfügung
Foto: Foto: pixabay / webandi

Spannender Kreisausscheid mit "Siggi Sicher" in Calau

(15.06.2022)

Am 15. Juni war Calau Schauplatz für den 24. Kreisausscheid „Sicherer Schulweg mit Siggi Sicher“. Rund um das Carl-Anwandter-Haus der Grund- und Oberschule Calau trafen sich Schulen aus dem ganzen Landkreis, um ihre Besten zu ermitteln.

 

(HINWEIS: unter diesem Text finden Sie eine Bildergalerie mit Impressionen des Aktionstages mit "Siggi Sicher")

 

Calau ging als Titelverteidiger und Gastgeber ins Rennen. „Insgesamt haben sich zwölf Schulen für das heutige Finale qualifiziert. Leider gab es einige kurzfristige Abmeldungen, so dass neun Schulen in den Wettbewerb gingen“, erklärt Hans-Joachim Dupski, Vorsitzender der Kreisverkehrswacht Oberspreewald-Lausitz. In insgesamt fünf Disziplinen - einem Ja-/ Nein- Quiz, einem Verkehrsquiz, dem Fahrradparcours, dem langsamen Fahren und beim Fahren im öffentlichen Verkehrsraum - haben die Kinder ihr erworbenes Wissen und ihre Geschicklichkeit unter Beweis gestellt. Prominente „Zaungäste“ der Wettkämpfe der Viertklässler waren OSL-Landrat und Schirmherr Siegurd Heinze sowie Jörg Vogelsänger, der Präsident der Landesverkehrswacht Brandenburg e.V., und der Calauer Bürgermeister Werner Suchner.

 

Um diesen Siegerpokal ging es in Calau. Er ging am Ende des Tages nach Annahütte. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

 

Am Ende des Tages konnten die Calauer ihren Heimvorteil nur bedingt nutzen und landeten auf dem 5. Platz. Den Sieg mit insgesamt 217 Punkten sicherte sich die Mannschaft der Grundschule „Blauer Planet“ aus Annahütte. Damit wird der 25. Wettbewerb „Siggi Sicher“ im kommenden Jahr in den Ort im Süden des Landkreises führen. Hier die Ergebnisse in der Übersicht:

 

Das Team der Calauer Grundschule landete auf dem 5. Platz. Bürgermeister Werner Suchner übergab persönlich die Urkunden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Platz 1: Grundschule „Blauer Planet“, Annahütte

Platz 2: Gartenschule Lauchhammer

Platz 3: Grundschule „Am Schloss“ Großkmehlen

Platz 4: Pestalozzi-Grundschule Großräschen

Platz 5: Carl-Anwanter-Grundschule Calau

Platz 6: Grundschule Guteborn

Platz 7: Lindengrundschule Missen

Platz 8: Grundschule Wandelhof Schwarzheide

Platz 9: Europaschule Lauchhammer

[zur Kreisverkehrswacht OSL]

Foto zur Meldung: Spannender Kreisausscheid mit
Foto: Derzeit gehen in den Grundschulen des OSL-Kreises die diesjährigen Radfahrprüfungen in den 4. Klassen dem Ende entgegen. Nun war es Zeit für den Kreisausscheid „Sicherer Schulweg mit Siggi Sicher“. Er fand an der Calauer Grundschule statt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Impfbus des Landkreises morgen an Calauer Stadthalle

(10.01.2022)

Am morgigen Dienstag, den 11. Januar 2022, ist der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erneut in Calau. Er macht von 09:00 bis 15:00 Uhr Station an der Stadthalle, Lindenstraße 19. Es werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen angeboten, eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Der Impfbus befindet sich im Eigentum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und wird durch diesen auch betrieben. Die Einsatzkräfte stellt der DRK Kreisverband Lausitz e.V. Die Ärzte/Ärztinnen sind über Honorarverträge bei der Kreisverwaltung beschäftigt. Für Fragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises unter der Telefonnummer 0800 870-1100.

Foto zur Meldung: Impfbus des Landkreises morgen an Calauer Stadthalle
Foto: Der Impfbus des Landkreises wird am 20. Dezember vor der Stadthalle stehen - so wie hier im Mai 2021. Foto: Stadt Calau / Steffi Clemens

Impfbus des Landkreises am 20. Dezember in Calau

(16.12.2021)

Am kommenden Montag, den 20. Dezember, ist der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz erneut in Calau. Er macht von 09:00 bis 15:00 Uhr Station an der Stadthalle, Lindenstraße 19. Es werden Erst-, Zweit- und Drittimpfungen angeboten, eine Terminvereinbarung ist nicht notwendig. Der Impfbus befindet sich im Eigentum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und wird durch diesen auch betrieben. Die Einsatzkräfte stellt der DRK Kreisverband Lausitz e.V. Die Ärzte/Ärztinnen sind über Honorarverträge bei der Kreisverwaltung beschäftigt. Für Fragen wenden Sie sich an die Corona-Hotline des Landkreises unter der Telefonnummer 0800 870-1100.

Foto zur Meldung: Impfbus des Landkreises am 20. Dezember in Calau
Foto: Der Impfbus des Landkreises wird am 20. Dezember vor der Stadthalle stehen - so wie hier im Mai 2021. Foto: Stadt Calau / Steffi Clemens

Förderverein der Gutskapelle gewinnt Ehrenamtspreis

(07.12.2021)

Wie im vergangenen Jahr musste auch 2021 auf eine feierliche Auszeichnungsveranstaltung zum „Tag des Ehrenamtes“ am 05.12.2021 im Landkreis Oberspreewald-Lausitz verzichtet werden. Per Post erhielten die 17 Ausgezeichneten ihre Preise und eine kleine Anerkennung zur Würdigung ihres Engagements. Auch in diesem Jahr wurde zudem ein Vereinsprojekt aus dem Landkreis gewürdigt. Der Preis geht an den Förderverein der Gutskapelle Reuden.

 

Die in diesem Jahr geehrten Privatpersonen engagieren sich zum Beispiel für die Organisation von lokalen Veranstaltungen für Senioren, das Verfassen einer Dorfchronik, den Umbau eines Gemeindehauses und ein Amateurtheater. Die Personen sind seit Jahren im Rahmen ihrer freiwilligen Tätigkeiten aktiv, ohne eine Gegenleistung zu fordern. Die Auszeichnung des Ehrenamtes stellt für die Kommunen eine Möglichkeit dar, diesen Personen ihre Anerkennung zu zeigen. Oftmals bestehen bestimmte Angebote, Einrichtungen und Veranstaltungen nur dank des Engagements von ehrenamtlich tätigen Frauen und Männern. Dies ist keine Selbstverständlichkeit.

 

„Kultur trotz(t) Corona“

Neben den Privatpersonen wird in 2021 auch ein beispielhaftes Vereinsprojekt aus dem Landkreis gewürdigt. Dessen Vertretende erhalten traditionell neben Glückwünschen und Dankesworten einen Spendenscheck in Höhe von 500 Euro pro Initiative überreicht. Über den Preis kann sich in diesem Jahr das Projekt „Kultur trotz(t) Corona – Gutskapelle Reuden“ freuen. Die Vertretenden nahmen die Glückwünsche und den Scheck dieser Tage in kleiner Runde entgegen.  Die Gutskapelle Reuden hat sich seit Jahren zu einem kulturellen Anlaufpunkt in der Stadt Calau und der Region entwickelt. Die Veranstaltungen und Ausstellungen werden gemeinnützig und ohne Eintrittsgeld durchgeführt. Über eine kleine Spende freut sich die Gutskapelle dennoch. Die Kollekten werden für weitere Gebäudesanierungen verwendet. Neben den Sanierungen hatten die Vereinsmitglieder im Jahr 2021 allerhand mit Veranstaltungen zu tun. Was aufgrund der Corona-Lage zunächst kontrovers erscheint, ist ein gezielter Kampf des Fördervereins Gutskapelle Reuden e.V. gegen die vorherrschende „Veranstaltungsflaute“. Das Ziel ist es, den Menschen in der Region vor allem in dieser Zeit kulturelle Erlebnisse zu ermöglichen. Im Rahmen der Eindämmungsverordnungen und Allgemeinverfügungen tüftelten die Vereinsmitglieder an einem sicheren Veranstaltungskonzept und einer optimalen Nutzung der Räumlichkeiten. Eine weitere Herausforderung, der sich die Veranstaltenden stellen mussten, ist die Auswahl der Künstler. Die Verordnungen erlaubten zeitweise keine Auftritte zum Beispiel von Bläsern oder Chören. Aller Widrigkeiten zum Trotz konnten in den Jahren 2020 und 2021 bis zum jetzigen Zeitpunkt mehr als 1.000 Menschen die zahlreichen Konzerte, Ausstellungen und Veranstaltungen besuchen und begeistert werden. Nachdem die Gutskapelle Reuden Anfang der 90er Jahre knapp dem drohenden Abriss durch den Braunkohlebergbau entgangen ist, hat sie sich nun als Kulturveranstalter in der Stadt Calau etabliert.

 

Als eine Modellregion des bundesweiten Modellprojektes „Hauptamt stärkt Ehrenamt“ des Bundesministeriums für Ernährung und Landwirtschaft in Kooperation mit dem Deutschen Landkreistag setzt sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz seit 2019 für das Ehrenamt in der Region ein. Im Rahmen des gleichnamigen Projektes des Landkreises werden Strukturen und Angebote geschaffen, die ehrenamtlich tätige Personen gezielt in ihrer Arbeit unterstützen. Die Ergebnisse und Erfahrungen der einzelnen Teilprojekte fließen in ein bundesweites Gesamtkonzept ein. Vereinen und ehrenamtlich Tätigen in OSL stehen Projektleiterin Roswitha Ulrich und Assistent Christian Gröbe mit Rat und Tat zur Seite. Weitere Informationen finden Sie auf der Internetseite des Projektes: www.ehrenamt-osl.de

 

Nora Bielitz

Landkreis Oberspreewald-Lausitz

Pressesprecherin

Foto zur Meldung: Förderverein der Gutskapelle gewinnt Ehrenamtspreis
Foto: Martina Schmidt und Sieglinde Jänisch vom Vorstand des Fördervereins der Gutskapelle Reuden e.V. nahmen den Preis dankbar entgegen. Landrat Siegurd Heinze (hinten links) sowie Lothar Piotrowski, Vorstand der Sparkasse Niederlausitz, gratulierten und überreichten das Preisgeld. Foto: Landkreis OSL / © Steffen Rasche

Geflügelpest: Landkreis hebt Beschränkungen auf

(01.12.2021)

Die Tierseuchenallgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz vom 01. November 2021 ist aufgehoben. Damit enden die Maßnahmen gegen die so genannte "Geflügelpest", in Fachkreisen "Aviäre Influenza (HPAI)" genannt. Dazu teilt die Kreisverwaltung mit:

 

Nach Abschluss der erforderlichen Untersuchungen in den Restriktionszonen und Abschluss der erforderlichen Maßnahmen in den Ausbruchsbetrieben hebt das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz die Tierseuchenallgemeinverfügung zum Schutz gegen die Hochpathogene Aviäre Influenza vom 01.11.2021 auf.

 

Hochachtungsvoll

Im Auftrag

 

DVM Jörg Wachtel

Amtstierarzt

 

Foto zur Meldung: Geflügelpest: Landkreis hebt Beschränkungen auf
Foto: Besitzer von Hausgeflügel können aufatmen: Der Landkreis hat die Tierseuchenallgemeinverfügung zur Bekämpfung der Geflügelpest aufgehoben. Foto: Alexas_Fotos / pixabay

Impfbus des Landkreises am 23. November in Calau

(20.11.2021)

Am nächsten Dienstag, den 23. November, macht der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Station in Calau. Von 09.00 bis 15.00 Uhr sind am Standort vor der Stadthalle (Lindenstraße) 19) Impfungen ohne vorherige Terminvereinbarungen möglich. Neben Erst- und Zweitimpfungen besteht zudem die Gelegenheit, sich eine dritte so genannte „Booster-Impfung“ verabreichen zu lassen. Laut Kreisverwaltung kommt der BioNTech/Pfizer-Impfstoff zum Einsatz. Weiterhin hat der Landkreis OSL heute mitgeteilt, dass die Impfstelle des Landkreises OSL am Montag wieder den Regelbetrieb aufnimmt.  Ab dann wird in der Calauer Straße 3 in Senftenberg unter Regie des Klinikum Niederlausitz montags bis mittwochs von 9 bis 15 Uhr, donnerstags in der Zeit von 12 bis 18 Uhr und freitags von 7 bis 12 Uhr geimpft. Impfwillige können dabei sowohl Erst-, als auch Zweit- und Booster-Impfungen erhalten.  

Foto zur Meldung: Impfbus des Landkreises am 23. November in Calau
Foto: Der Impfbus des Landkreises wird am 23. November vor der Stadthalle stehen - so wie hier im Mai 2021. Foto: Stadt Calau / Steffi Clemens

Interkulturelle Woche 2021 startet im Landkreis OSL

(22.09.2021)

Vom 26. September bis 3. Oktober 2021 findet bundesweit die Interkulturelle Woche unter dem Thema „#offen geht“ statt. Auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz gibt es aus diesem Anlass ab sofort und bis zum 17. Oktober verschiedene Angebote für Interessierte.

 

Das Programmheft kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de/interkulturelle-woche eingesehen werden und liegt im Bürgerbüro der Kreisverwaltung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz sowie im Vereinshaus des Vereins Unsere Welt, Eine Welt e.V., Kirchplatz 18, in Senftenberg aus.

 

Dank der Beteiligung verschiedener Akteure – Einrichtungen, Unternehmen, Vereine und Kommunen – ist es erneut gelungen, ein ansprechendes Angebot auf die Beine zu stellen. Diese umfasst unter anderem Filmvorführungen, Lesungen, ein Konzert oder auch ein gemeinsames Kochen. Aber auch ein Workshop, Ausstellungseröffnungen sowie Informations- und Diskussionsrunden rund um das diesjährige Thema der Interkulturellen Woche finden sich wieder.

 

Die Besonderheit in diesem Jahr ist die Ausstellung „Weltethos – Weltreligionen – Weltfrieden“. Mit der wissenschaftlich aufbereiteten Ausstellung wird der Frage nachgegangen, ob es zwischen Menschen aller Religionen und darüber hinaus auch nichtreligiöser humanistischer Weltanschauung eine gemeinsame ethische Basis für ein friedliches und kreatives Zusammenleben gibt. Die acht großen Weltreligionen, Philosophische Traditionen, die „Goldene Regel“ und die ethischen Prinzipien können die Teilnehmenden kennenlernen.

 

Ziel der jährlichen Aktionswoche ist es, den Zusammenhalt in der Gesellschaft zu stärken. Die Veranstaltungen, die im Rahmen der Interkulturellen Woche stattfinden, geben die Möglichkeit, andere Kulturen und Lebensweisen kennen zu lernen, sich zu informieren oder miteinander ins Gespräch zu kommen.

 

„In diesem Jahr 2021 wollen wir im Rahmen der Interkulturellen Woche auch unter den derzeitigen besonderen Bedingungen versuchen, durch unterschiedliche kleine Veranstaltungen kreativ und mutig zeigen, wie Verständigung trotzdem möglich ist“, erklärt Kathrin Tupaj, Integrationsbeauftragte der Kreisverwaltung, die sich gemeinsam mit den Mitgliedern des Integrationsbeirates um die Koordinierung der Angebote kümmert.

 

Die Interkulturelle Woche wird in diesem Jahr am Tag der Bundestagswahl eröffnet. “Das Motto „#offen geht“ ist die Ermutigung, für die Grundwerte unserer Gesellschaft einzutreten. Die Vielfaltsgesellschaft ist eine Erfolgsgeschichte. Deutschland hat sich als Zuwanderungsland positiv verändert und entwickelt.“, heißt es in einer Meldung des Vorbereitungsausschusses zur bundesweiten Interkulturellen Woche 2021.     

Tupaj: „Das friedliche Miteinander möchten wir auch im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ganz offen mit unterschiedlichsten Veranstaltungen zeigen. Das Zusammenleben in der Gesellschaft betrifft viele unterschiedliche Themen. Als Einwohner in unserem Landkreis sind wir immer wieder neu gefordert, uns für unsere Grundrechte und Demokratie einzusetzen, damit ein friedliches Leben gestaltet werden kann. Gefordert sind wir alle – in der Politik, in der Nachbarschaft, in Kirchen, in der Arbeitswelt und in der Freizeit.“   

Anmeldungen und Fragen zu den jeweiligen Hygienebestimmungen nehmen die Organisatoren entgegen.

 

Sarah Werner

Pressesprecherin LK OSL

 

Foto zur Meldung: Interkulturelle Woche 2021 startet im Landkreis OSL
Foto: Quelle: LK OSL

Entnahmestopp: Kreis reagiert auf Niedrigwassersituation

(25.06.2021)

Ab Samstag, den 26. Juni 2021, ist aufgrund der einsetzenden Niedrigwassersituation in Folge der anhaltend warmen und niederschlagsarmen Witterung auch im kompletten Landkreis Oberspreewald-Lausitz die Wasserentnahme mit Pumpen aus oberirdischen Gewässern untersagt. Die Kreisverwaltung kommt damit unter anderem einer Empfehlung an die unteren Wasserbehörden aus der letzten Sitzung der regional arbeitenden Experten-Arbeitsgruppe „Niedrigwasserbewirtschaftung“ im mittleren Spreegebiet nach, in der sie selbst auch vertreten ist.

Die beiden Allgemeinverfügungen, die die Kreisverwaltung OSL für ihre beiden Teileinzugsgebiete Mittlere Spree sowie Schwarze Elster erlassen hat, wurden am Freitag, 25. Juni, im Amtsblatt für den Landkreis veröffentlicht.  Sie können im vollständigen Wortlaut inklusive Kartenmaterial auf der Internetseite der Kreisverwaltung nachgelesen werden.

 

Mit dem Inkrafttreten darf im Landkreis mittels Pumpen oder ähnlichen Vorrichtungen aus Oberflächengewässern kein Wasser für den eigenen Gebrauch mehr entnommen werden. Die Regelungen gelten bis auf Widerruf und greifen für alle natürlich und künstlich entstandenen Oberflächengewässer, wie etwa Flüsse, Bäche, Gräben, Seen und Teiche. 

 

Die Einschränkungen im Landkreis OSL gelten von 0 bis 24 Uhr für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster im Süden. Im Teileinzugsgebiet der Mittleren Spree im Norden gelten die Regelungen zunächst in der Zeit von 8 bis 20 Uhr.

 

Die Mindestabflüsse der in den Teileinzugsgebieten maßgeblichen Pegel Leibsch UP und Biehlen 1 / Schwarze Elster sind bereits aufgrund der aktuellen hydrologischen Situation unterschritten. Die Allgemeinverfügungen dienen dem Ziel, den bereits jetzt beanspruchten Wasserhaushalt der Spree und Schwarzen Elster nicht zusätzlich zu belasten und weitere Schäden infolge einer langanhaltenden Trockenheit so gering wie möglich zu halten.

 

Entnahmeverbote gelten mittlerweile auch in anderen Landkreisen, wie etwa Elbe-Elster, Spree-Neiße, Dahme-Spreewald und der kreisfreien Stadt Cottbus. (Details hierzu siehe jeweilige Internetauftritte)  

 

Mit den steigenden Temperaturen und der damit zunehmenden Verdunstung wird sich der bereits jetzt in Teilen drastische Rückgang der Abflüsse in Spree und Schwarzer Elster weiter beschleunigen.

 

Zusätzlich sind im Hinblick auf die trockene und warme Jahreszeit verstärkt Wasserentnahmen aus den Oberflächengewässern, etwa zu Bewässerungszwecken bzw. zum Gießen, zu erwarten. Alle Eigentümer und Anlieger von oberirdischen Gewässern sind nunmehr gefragt, einer weiteren Verschärfung der Situation entgegenzuwirken.

 

Die Einhaltung des Entnahmeverbots wird durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Behörde stichprobenartig kontrolliert. Auch die Kommunen, die Wasserschutzpolizei sowie die Wasser- und Bodenverbände sind entsprechend informiert und melden Verstöße. Diese können als Ordnungswidrigkeit in Extremfällen mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

 

Um der bereits angespannten Situation mit Blick auf den Wasserhaushalt zu begegnen, berief das brandenburgische Landesamt für Umwelt am 17. Juni 2021 erneut die länderübergreifende Ad-hoc-Arbeitsgruppe „Extremsituation“ ein. In dieser erarbeiten Experten aus den betroffenen Regionen in regelmäßigen Treffen Strategien und Maßnahmen, um die Abflüsse in der Spree und Schwarzen Elster so weit wie möglich zu stabilisieren. Erste Maßnahmen wurden Anfang Juni bereits ergriffen, wie etwa die Reduzierung einzelner Ableitungen aus der Spree.

 

Aufgrund der Wetterprognosen ist mit einer weiteren Verschärfung der eingesetzten Niedrigwassersituation zu rechnen. Daher werden sowohl die länderübergreifende Ad-hoc-AG „Extremsituation“ als auch die regional arbeitende AG Niedrigwasserbewirtschaftung im mittleren Spreegebiet ihre Arbeit in regelmäßigen Abständen fortführen. In beiden Arbeitsgruppen ist auch die untere Wasserbehörde des Landkreises OSL regelmäßig vertreten. 

Foto zur Meldung: Entnahmestopp: Kreis reagiert auf Niedrigwassersituation
Foto: Aufgrund der angespannten Wassersituation hat der Landkreis OSL die Wasserentnahme mit Pumpen aus oberirdischen Gewässern untersagt. Fotos: pixabay

Inklusionspreis geht an Calauer Kooperationsprojekt

(12.06.2021)

Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – aus diesem Grund lobt die Kreisverwaltung Oberspreewald-Lausitz seit sechs Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. In der Kreistagssitzung am Donnerstag (10.06.2021) in Ortrand zeichnete Landrat Siegurd Heinze den diesjährigen Gewinner aus: die Kooperation des Kindergarten Zinnitz „Haus der Elemente“ mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau.

 

Auf Holzsuche gehen, Feuer machen, Hütten bauen oder Tiere bestimmen – mit Vorschulkindern der Kita und von der Integrationshilfe unterstützten Kindern die Natur zu erforschen und ihnen dabei das Thema Inklusion näherzubringen, ist Ziel des gemeinsamen Waldprojektes der Kita im Calauer Ortsteil Zinnitz mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau. Das Projekt ist Teil einer neu initiierten Kooperation, welche nunmehr mit dem diesjährigen Inklusionspreis des Landkreises ausgezeichnet wurde.

 

In der Kita „Haus der Elemente“ mit 8 Krippen- und 20 Kindergartenkindern sind die Elemente „Feuer, Wasser, Erde und Luft“ Programm. Die Konzeption ist sehr naturverbunden und an die vier Elemente angelehnt. Die im Mai 2020 gegründete Miladeus Integrationshilfe ist ein Träger für Assistenzleistungen im Rahmen der Eingliederungshilfe für Kinder, Jugendliche und junge Volljährige mit geistigen, körperlichen, seelischen und/ oder mehrfachen Behinderungen.

 

Insbesondere die zukunftsgerichtete und nachhaltig ausgerichtete Förderung des Inklusionsgedankens überzeugte die Jury bei der Auswahl des Preisträgers. So soll der geplante Waldtag in einer zukunftsorientierten, langfristigen Kooperation zwischen der Kita Zinnitz und Miladeus mit gemeinsamen Aktivitäten, wie Ausflügen, Aktionen und Projekten verstetigt werden. Die sozialen Kompetenzen für Menschen mit Beeinträchtigungen werden somit geschärft, gestärkt und gefördert und allen Kindern eine schöne und prägende Zeit ermöglicht.

 

„Das Erleben der Zusammenarbeit in einem Team, für das jeder Einzelne wichtig ist und seine besonderen Fähigkeiten einbringen kann, spielt hier eine zentrale Rolle. Das Gemeinschafts- und Zugehörigkeitsgefühl ist neben dem Bildungsauftrag der Wissensvermittlung ein prägendes Ereignis für alle teilnehmenden Kinder“, begründet die Jury ihre Entscheidung. Zu den Jurymitgliedern zählen die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Johanna Zabka, Melitta Marko vom Staatlichen Schulamt Cottbus und Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises.

 

Hintergrund Inklusionspreis:

Mit dem Inklusionspreis dankt der Landkreis OSL den Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe und gemeinnützigen Vereinen für ihren Beitrag zu einer inklusiven gemeinsamen Lehr- und Lernkultur und wertschätzt ihre Anstrengungen und Bemühungen in diesem Bereich. Zudem sollen die Bildungsakteure ermutigt werden, den Prozess eines gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens aller Menschen – mit und ohne Behinderung – weiterzugehen oder gezielt einzuschlagen.

Foto zur Meldung: Inklusionspreis geht an Calauer Kooperationsprojekt
Foto: Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness und Landrat Siegurd Heinze zeichneten den diesjährigen Preisträger, die Kooperation der Kita Zinnitz „Haus der Elemente“ mit der Miladeus Integrationshilfe aus Calau aus. Den Inklusionspreis 2021 nahmen Stefanie Jungwirth, Leiterin der Kita Zinnitz und Jennifer Hausmann von der Miladeus Integrationshilfe entgegen. Foto: Landkreis OSL / Weser

Weiterer Abschnitt wegen Radegsanierung gesperrt

(11.06.2021)

Wie bereits mitgeteilt führt der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Modernisierungsarbeiten auf touristischen Fernradwegen auf dem Gebiet der Stadt Calau. Zu den bisherigen Bauabschnitten

  • Radweg Calau – Werchow

  • Radweg Kemmen – L 55 (Abzweig Cabel)

  • Radweg Cabel – Gosda („Cabeler Berg“ bis Gosda)

wird ab dem 14.06.2021 nunmehr auch noch der Abschnitt des Radweges Cabel – Gosda zwischen „Kuhstall“ und „Napoleonstein“ in Angriff genommen. Der Abschnitt ist dann gesperrt, der Friedhof nur noch fußläufig erreichbar.

Foto zur Meldung: Weiterer Abschnitt wegen Radegsanierung gesperrt
Foto: Weiterer Abschnitt wegen Radegsanierung gesperrt

Einschränkungen wegen Brückenbau im Gahlener Weg

(08.06.2021)

Aufgrund von Bauarbeiten ist am kommenden Samstag, den 12. Juni, im Zeitfenster von 07.00 bis 18.00 Uhr für je zwei Zeitfenster á 1 Stunde der Gahlener Weg in Calau (Kreisstraße 6624) voll gesperrt. Das teilt das zuständige Amt für Straßenverkehr und Ordnung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit. Bei der Maßnahme handelt es sich um Reparaturarbeiten am dort verlaufenden Brückenoberbau. Die Verkehrsteilnehmer werden gebeten, die vor Ort aufgestellte Beschilderung zu beachten.

Foto zur Meldung: Einschränkungen wegen Brückenbau im Gahlener Weg
Foto: Einschränkungen wegen Brückenbau im Gahlener Weg

Radwege aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt

(17.05.2021)

Mit Beginn dieser Woche startet der Landkreis Oberspreewald-Lausitz Sanierungsarbeiten auf touristischen Fernradwegen auf dem Gebiet der Stadt Calau. Betroffen sind aktuell folgende Abschnitte:

  • Radweg Calau – Werchow

  • Radweg Kemmen – L 55 (Abzweig Cabel)

  • Radweg Cabel – Gosda („Cabeler Berg“ bis Gosda)

 

Die genannten Bereiche sind in beide Richtungen komplett für den Verkehr gesperrt. Die entsprechend angebrachte Beschilderung ist zu beachten. Die Maßnahme soll voraussichtlich bis Ende Juni 2021 abgeschlossen sein.

Foto zur Meldung: Radwege aufgrund von Sanierungsarbeiten gesperrt
Foto: Auch der Radweg von Werchow nach Calau über den Silberberg ist momentan (in beide Richtungen) wegen Sanierungsarbeiten des Landkreises OSL gesperrt. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Stallpflicht für Geflügel wird auch in OSL aufgehoben

(05.05.2021)

Geflügelhalter im Landkreis Oberspreewald-Lausitz können aufatmen: Wie der Landkreis Oberspreewald-Lausitz heute mitgeteilt hat, können die tierseuchenrechtlichen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Geflügelpest aufgehoben werden. Grund für den Erlass des Brandenburgischen Verbraucherschutzministeriums vom 4. Mai. Dieser berücksichtigt die aktuell rückläufigen Infektionszahlen der Geflügelpest. Daher hebt die Veterinärbehörde des Landkreises die Aufstallungspflicht und alle übrigen Maßnahmen im Zusammenhang mit der Geflügelpest zum 7. Mai auf.

 

Seit mehr als zwei Wochen konnte laut Ministerium kein Virus bei Wildvögeln und seit sieben Wochen kein neuer Ausbruch bei Hausgeflügel nachgewiesen werden.

Auch im Landkreis OSL gab es seit dem Fund der letzten infizierten Tiere vor etwa vier Wochen keine weiteren Funde.

 

Die Aufhebung ihrer drei tierseuchenrechtlichen Allgemeinverfügungen zur Aufstallungspflicht veröffentlicht die Veterinärbehörde am Donnerstag, den 6. Mai, auf der Internetseite der Kreisverwaltung, www.osl-online.de und im Amtsblatt des Landkreises. Sie tritt am Freitag in Kraft.

Um die Ausbreitung der Geflügelpest auf Nutztierbestände zu verhindern, ordnete der Landkreis Oberspreewald-Lausitz im Dezember 2020 eine Aufstallungspflicht für Geflügelnutztierbestände im Stadtgebiet Vetschau sowie den Ortsteilen Lobendorf und Tornitz an. Eine weitere Aufstallungspflicht galt im Ergebnis der Funde infizierter Tiere im März 2021 auch für Teile des südlichen Landkreises. Betroffen waren private Haltungen in Ruhland, Arnsdorf, Guteborn, Hermsdorf, Jannowitz, Kroppen, Ortrand, Burkersdorf, Großkmehlen, Kleinkmehlen, Frauwalde, Lindenau und Frauendorf sowie seit Anfang April auch in Tettau.

Tierhalter in den betroffenen Gebieten hatten aufgrund der Verfügungen der Veterinärbehörde unter anderem sämtliches Geflügel in geschlossenen Ställen oder unter einer Schutzvorrichtung zu halten.

 

Kroppen, Ortrand und Burkersdorf galten aufgrund eines Geflügelpestfalles in einem benachbarten sächsischen Nutztierbestand zuletzt als amtlich definierter Sperrbezirk. Dieser konnte durch die Veterinäre nach den Vorgaben der Geflügelpest-Verordnung am 22. April aufgehoben werden, da die Reinigungs- und Desinfektionsmaßnahmen im sächsischen Ausbruchsbestand abgeschlossen wurden. Mit der bevorstehenden Aufhebungsverfügung entfällt auch das Beobachtungsgebiet vollständig.

Unabhängig von der aufgehobenen Stallpflicht gilt auch im Landkreis OSL weiterhin: Die strengen Biosicherheitsmaßnahmen zur Minimierung des Risikos des Erregereintrags des Virus in die Geflügelbestände müssen von allen Geflügelhaltern eingehalten werden.

 

Brandenburg führt derweil das Wildvogelmonitoring intensiv fort. Bei weiteren Geflügelpestfällen bei Wildvögeln können die Veterinärbehörden der betroffenen Landkreise die in der Geflügelpest-Verordnung vorgesehenen Maßnahmen erneut ergreifen.

Foto zur Meldung: Stallpflicht für Geflügel wird auch in OSL aufgehoben
Foto: Die Aufstallungspflicht von Geflügel im Landkreis OSL wird aufgehoben. Foto: e2grafikwerkstatt / pixabay

Impfbus: Terminvergabe startet kommende Woche

(22.04.2021)

Am 11. und 12. Mai macht der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz an der Calauer Stadthalle Station. Jeweils von 09 bis 16 Uhr können sich an beiden Tagen Bürgerinnen und Bürger gemäß der Impfreihenfolge gegen das Corona-Virus impfen lassen

 

Plakat Impfbus

Für die Impfung ist es zwingend notwendig, vorab einen Termin bei der Stadtverwaltung Calau zu vereinbaren. Die Reservierung erfolgt ausschließlich unter dieser Hotline und zu folgenden Zeiten:

  • Tel. 03541 / 87 24 794

  • Dienstag, 27.04.2021, 09.00 bis 12.00 Uhr & 13.00 bis 16.00 Uhr

  • Donnerstag, 29.04.2021, 09.00 bis 12.00 Uhr & 13.00 bis 16.00 Uhr

 

Weitere Terminvergaben finden je nach Verfügbarkeit zu folgenden Zeiten statt:

  • Dienstag, 04.05.2021, 09.00 bis 12.00 Uhr & 13.00 bis 16.00 Uhr

  • Donnerstag, 06.05.2021, 09.00 bis 12.00 Uhr & 13.00 bis 16.00 Uhr

Wer ist impfberechtigt?

  • Einwohner von Calau und zugehörigen Ortsteilen
  • Personen ab 60 Jahren
  • Personen ab 18 Jahren mit ärztlichem Attest oder Bescheinigung vom Arbeitgeber (Systemrelevanz nach Vorgaben des Landes Brandenburg vorausgesetzt)

 

Weitere Informationen rund um das zusätzliche Impfangebot des Landkreises OSL finden Sie auf der Homepage der Kreisverwaltung.

Foto zur Meldung: Impfbus: Terminvergabe startet kommende Woche
Foto: Der Impfbus des Landkreises soll noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich einer Corona-Impfung zu unterziehen. Foto: Landkreis OSL

Vorbereitungen für den Halt des Impfbusses laufen

(15.04.2021)

Am 11. und 12. Mai macht der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Station an der Calauer Stadthalle. Pro Tag haben dann 57 Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit, sich einer Corona-Impfung zu unterziehen. Bürgermeister Werner Suchner erklärt dazu: „Wir begrüßen die Initiative des Landkreises, denn damit wird ein weiterer Schritt zur Bekämpfung der Pandemie getan.“

Aktuell bereitet sich eine Arbeitsgruppe der Stadtverwaltung darauf vor, die Vergabe der Impftermine in Calau sowie die Umsetzung vor Ort zu koordinieren. „Mit der Stadthalle haben wir die besten Möglichkeiten, alles ordnungsgemäß durchzuführen. Nun wird unser Personal für die Terminvergabe-Hotline eingewiesen.“ Starten soll die Terminvergabe in der Woche vom 26. bis 30. April. Bis Mitte kommender Woche teilt die Stadtverwaltung Calau neben der Rufnummer auch die Zeiten mit, an denen sich die Bürgerinnen und Bürger ihre Impftermine reservieren können. Eine entsprechende Mitteilung wird es umgehend auf der Internetseite der Stadt Calau geben, außerdem wird es Infoplakate im Stadtgebiet sowie den Ortsteilen geben.

 

Hintergrund:

Ab Montag, den 19. April, nimmt der Impfbus des Landkreises Oberspreewald-Lausitz seinen Betrieb auf. Der Bus verkehrt in den nächsten Wochen in allen elf Kommunen im Landkreis. Das Angebot zur Wahrnehmung der Corona-Schutzimpfung richtet sich an impfberechtigte Bürgerinnen und Bürger entsprechend der geltenden Coronavirus-Impfverordnung. Die erforderliche telefonische Terminvergabe erfolgt vorab über die jeweilige Kommune. 

Wer Interesse an dem Angebot hat und impfberechtigt ist, wendet sich im ersten Schritt telefonisch an die zuständige Heimatkommune. Diese ist für die Terminvergabe und schriftliche Terminbestätigung zuständig und stellt die benötigten Dokumente bereit.

Bürgerinnen und Bürger, die im Impfbus geimpft werden, erhalten ihre Zweitimpfung ebenfalls über diesen Weg. Ein Termin zur Zweitimpfung wird bei der Erstimpfung mitgeteilt. Wer aktuell einen Anspruch auf Impfung hat, führt das Land Brandenburg unter www.brandenburg-impft.de auf.

Der komplette Impfvorgang im Bus, inklusive Registrierung, Impfung und anschließender Beobachtungsphase, umfasst etwa 30 Minuten. Der Bus ist barrierefrei. Hilfebedürftige Personen können in Begleitung erscheinen.

Der Impfvorgang im Impfbus beginnt mit der Erfassung der Daten. Im Anschluss findet ein Aufklärungsgespräch mit einem Arzt/einer Ärztin statt. Anschließend erfolgt die Impfung. Nach der Impfung halten sich die Personen für etwa 20 Minuten in einem angrenzenden Objekt auf, um bei unmittelbaren Impfreaktionen sofort reagieren zu können. Sollte es zu einer Wartezeit kommen, wird ein Sitzplatz zugewiesen. Im Impfbus sowie in den Wartebereichen ist eine FFP2-Maske zu tragen.

Der Impfbus wird durch den Landkreis betrieben. Die Einsatzkräfte stellt der DRK Kreisverband Lausitz e.V. Das ärztliche Personal ist über Honorarverträge über die Kreisverwaltung beschäftigt. Die Ausstattung und das Folieren des Busses erfolgte mit finanzieller Unterstützung der Sparkasse Niederlausitz.

Die Tourenplanung und eine Auflistung wichtiger Fragen und Antworten rund um den Impfbus kann auf der Internetseite der Kreisverwaltung www.osl-online.de/corona eingesehen werden.

Foto zur Meldung: Vorbereitungen für den Halt des Impfbusses laufen
Foto: Der Impfbus des Landkreises soll noch mehr Menschen die Möglichkeit geben, sich einer Corona-Impfung zu unterziehen. Foto: Landkreis OSL

Wasserentnahme: Landkreis zieht Verfügungen zurück

(18.11.2020)

UPDATE vom 16. November 2020:

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz verweist aktuell auch auf den Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet der Schwarzen Elster vom 10.06.2020 (GZ: 60.7.15-70.18-0725/20). Der genaue Text ist im Amtsblatt Nr. 26/2020 unter https://www.osl-online.de/amtsblatt/index.php?ebene=496#gazette_51228 aufrufbar.

 

 

 

Der Landrat des Landkreises Oberspreewald–Lausitz als untere Wasserbehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg, informiert, dass im Amtsblatt Nr. 24/2020 vom 03.11.2020 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz der Widerruf der Allgemeinverfügung zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree vom 10.06.2020 in der Gestalt der 1. Änderung der Allgemeinverfügung vom 10.08.2020 mit folgendem verfügendem Teil veröffentlicht wurde:

 

  1. Die Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern für das Teileinzugsgebiet Mittlere Spree vom 10.06.2020 (GZ: 60.7.15-70.18-0677/20), bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 15/2020 vom 19.06.2020, in der Gestalt der 1. Änderung der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz vom 10.08.2020 (60.7.15-70.18-0677/20), bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 18/2020 vom 17.08.2020 wird widerrufen.

  2. Der Widerruf tritt an dem auf die Bekanntmachung folgenden Tag in Kraft (§ 1 Absatz 1 Satz 1 VwVfGBbg in Verbindung mit § 41 Absatz 4 Satz 4 VwVfG).

 

Der Widerruf einschließlich Begründung ist auf der Internetseite des Landkreises Oberspreewald–Lausitz unter www.osl-online.de im Menü „Verwaltung & Kreistag“ -> „Amtliches & Ausschreibungen“ -> „Bekanntmachungen und Richtlinien“ abrufbar sowie im aktuellen Amtsblatt Nr. 24/2020 vom 03.11.2020 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz abgedruckt.

 

Foto zur Meldung: Wasserentnahme: Landkreis zieht Verfügungen zurück
Foto: Aus oberirdischen Gewässern darf wieder Wasser entnommen werden. Foto: pixabay / pasja1000

Landkreis wappnet sich gegen Afrikanische Schweinepest

(09.10.2020)

Mit einer Allgemeinverfügung zur Afrikanischen Schweinepest (ASP) wendet sich der Landkreis Oberspreewald-Lausitz derzeit an die Bürgerinnen und Bürger. Ziel ist es, die Bevölkerung zu sensibilisieren und auf mögliche Gefahren aufmerksam zu machen.

 

Die ASP ist eine virale Infektionskrankheit. Sie betrifft ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine). Die Übertragung erfolgt entweder direkt von Tier zu Tier oder indirekt z. B. über kontaminierte Gegenstände. Insbesondere Speiseabfälle aus nicht gegarten Schweineprodukten (z. B. Salami, Schinken) stellen eine mögliche Infektionsquelle dar. Eine Übertragung auf andere Tiere, wie zum Beispiel Hunde, findet nicht statt. Für den Menschen ist das Virus ungefährlich. Auch der Verzehr von Fleisch und Wurstwaren von infizierten Tieren kann nicht zu einer Infektion beim Menschen führen. Die ASP breitet sich in Europa weiter aus. Seit September 2020 ist auch Deutschland mit Nachweisen der ASP bei Wildschweinen in Brandenburg betroffen. Bisher sind in unserem Landkreis noch keine Fälle bekannt geworden. Um einen Ausbruch der ASP in unserem Landkreis so früh wie möglich zu erkennen und damit Tierseuchenbekämpfungsmaßnahmen anzuwenden, soll eine stärkere Bejagung durchgeführt werden und auch gesund erlegte Wildschweine auf ASP beprobt werden.

 

Weitere Informationen finden Sie in der Allgemeinverfügung Afrikanische Schweinepest (ASP) vom 08.10.2020.

[Allgemeinverfügung ASP]

Foto zur Meldung: Landkreis wappnet sich gegen Afrikanische Schweinepest
Foto: Die Afrikanische Schweinepest (ASP) betrifft momentan vor allem Wildschweine. Foto: pixabay / webandy

10. September: Bundesweiter Warntag auch in OSL

(09.09.2020)

Am 10. September findet der erste bundesweite Warntag statt. Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz beteiligt sich an dem Probealarm, der um 11.00 Uhr im ganzen Land ausgelöst werden soll.

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel, die Bevölkerung für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren, Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und auf die verfügbaren Warnmittel (z.B. Radio, Fernsehen, sozialen Medien, Warn-Apps, Sirenen, Lautsprecherwagen sowie auch digitalen Werbetafeln) aufmerksam zu machen.

 

Was passiert am Warntag?

Pünktlich um 11:00 Uhr wird eine Probewarnung an alle Warnmultiplikatoren (z. B. Rundfunksender, App-Server) geschickt, die am Modularen Warnsystem (MoWaS) des Bundes angeschlossenen sind. Die Warnmultiplikatoren versenden die Probewarnung in ihren Systemen bzw. Programmen an Endgeräte wie Radios und Warn-Apps (z. B. die Warn-App NINA (Notfall-Informations- und Nachrichten-App des Bundes)), auf denen Sie die Warnung lesen, hören oder wahrnehmen. Parallel werden auf Ebene der Länder, in den Landkreisen und in den Kommunen verfügbare kommunale Warnmittel ausgelöst (z. B. Sirenen und Lautsprecherwagen).

 

Was für Ziele hat der Warntag?

Der bundesweite Warntag und die Probewarnung haben zum Ziel,

  • Sie für das Thema Warnung der Bevölkerung zu sensibilisieren,

  • Funktion und Ablauf der Warnung besser verständlich zu machen und

  • auf die verfügbaren Warnmittel (z. B. Sirenen, Warn-Apps, digitale Werbeflächen) aufmerksam zu machen.

Der bundesweite Warntag will dazu beitragen, Ihr Wissen um die Warnung in Notlagen zu erhöhen und damit Ihre Selbstschutzfähigkeit zu unterstützen. Auch die nun bundesweit einheitlichen Sirenensignale sollen bekannter werden.

 

Weitere Informationen unter https://warnung-der-bevoelkerung.de/

 

Foto zur Meldung: 10. September: Bundesweiter Warntag auch in OSL
Foto: Grafik: Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe

Landesplanung ermöglicht neue Perspektiven

(11.08.2020)

Die Stadt Calau kann auf mehr finanzielle Mittel sowie weitere Möglichkeiten für zusätzlichen Wohnraum hoffen. Möglich macht es der Landesentwicklungsplan der Hauptstadtregion Berlin-Brandenburg, der derzeit bei der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald öffentlich ausliegt (noch bis 1. September). Darin soll eine neue Stufe unterhalb der Mittelzentren im Land geschaffen werden, welche die regionale Versorgung sicherstellen – die so genannten „Grundfunktionalen Schwerpunkte“. Was es damit auf sich hat erklärt Birgit Schenker vom Bauamt der Stadt Calau: „Als Grundfunktionaler Ortsteil kann pro Kommune nur ein Ortsteil ausgewiesen werden, im Falle von Calau wäre das die Kernstadt. Durch den neuen, noch zu beschließenden Status, gäbe es eine höhere Wachstumsreserve was den Wohnungsbau angeht von zwei Hektar pro 1.000 Einwohner. Zudem können größere gewerbliche Flächen ohne Sortimentsbeschränkung für den Einzelhandel ausgewiesen werden.“ Zusätzlich könnte die Stadt mit einem jährlichen Zuschuss in Höhe von 100.000 Euro pro Jahr durch die Landesregierung rechnen.

 

Insgesamt elf Parameter wurden entwickelt, um die Leistungsfähigkeit der Grundfunktionalen Schwerpunkte zu dokumentieren. Neben der Sicherung der vorhandenen Grundversorgung durch den Handel sind beispielsweise eine gute Verkehrsanbindung, Ärzte, Bildungseinrichtungen wichtige Aspekte, um die einzelnen Gemeinden mit dem (ländlichen) Umfeld zu verknüpfen.

 

Momentan liegt der Entwurf beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Landratsamt Senftenberg, Bürgerbüro, Dubinaweg 1 01968 Senftenberg (Dienstag 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr, Donnerstag 9 bis 12 und 13 bis 17 Uhr), zur Einsicht und Stellungnahme aus. Weitere Informationen und die Dokumente zur Amtlichen Bekanntmachung finden Sie auf der Internetseite der Regionalen Planungsgemeinschaft Lausitz-Spreewald.

Foto zur Meldung: Landesplanung ermöglicht neue Perspektiven
Foto: Blick auf das Zentrum der Stadt Calau. Künftig soll die Stadt ein "Grundfunktionaler Schwerpunkt" im Land Brandenburg werden. Foto: Stadt Calau / Jan Hornhauer

Zeugenaufruf: Illegale Ablage von Schadstoffen im Wald

(26.06.2020)

Mit großem Ärger muss die Stadt Calau einen neuerlichen Fall von illegaler Müllentsorgung zur Kenntnis nehmen. So wurde die Stadtverwaltung am Montag darüber informiert, dass unweit der Ortslage Gollmitz an einem, durch den Wald verlaufenden Schotterweg an der Rutzkauer Straße, Unbekannte hochgefährliche Abfälle (Farben, Lacke, Verdünnung) entsorgt haben. „Das stellt einen neuen negativen Höhepunkt der Müllproblematik dar, auf die wir ja schon in der Vergangenheit hingewiesen haben. Da es sich hier aber um Schadstoffe handelt, ist ein Umweltschaden nicht auszuschließen“, erklärt Thoralf Krengel vom städtischen Ordnungsamt. Thematisiert wurde das Problem übrigens auch in der jüngsten Stadtverordnetenversammlung am 24. Juni. So wendet sich die Stadt nunmehr an die Öffentlichkeit, um herauszufinden:

 

Wer hat möglicherweise den/die Täter beim Ablagern der Gefahrstoffe beobachtet oder kann sonstige Hinweise geben?

 

Hinweise geben Sie bitte direkt an die Untere Abfallbehörde des Landkreises, Tel. 03573 / 870-3461 bzw.

Im Falle einer Ergreifung der/des Täter(s) droht ein empfindliches Bußgeld von bis zu 10.000 Euro. Die Entsorgung der Schadstoffe wurde unterdessen in Auftrag gegeben. Die Stadtverwaltung dankt schon jetzt allen aufmerksamen Bürgerinnen und Bürgern für ihre Mitarbeit – im Sinne einer sauberen Umwelt.

Foto zur Meldung: Zeugenaufruf: Illegale Ablage von Schadstoffen im Wald
Foto: Fotos: Ordnungsamt

Wasserentnahme im Landkreis OSL eingeschränkt

(22.06.2020)

Seit Samstag, 19. Juni 2020 ist die Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern mittels Pumpvorrichtung für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) im Teileinzugsgebiet Schwarze Elster des Landkreises Oberspreewald-Lausitz untersagt. Im Teileinzugsgebiet Mittlere Spree ist die Wasserentnahme in der Zeit von 6 bis 21 Uhr untersagt. Die heute veröffentlichten Allgemeinverfügungen der unteren Wasserbehörde des Landkreises gelten bis auf Widerruf. 

 

Diese Maßnahme wurde notwendig, da in Folge der extremen Trockenheit im vergangenen Jahr, der anhaltenden warmen und trockenen Wetterlage und den bisher ungenügenden Niederschlägen keine Entspannung in den oberirdischen Gewässern und des Grundwasserspiegelstandes eintreten konnte. In den oberirdischen Gewässern haben sich wie in den Jahren 2018/2019 sehr niedrige Wasserstände eingestellt, die Durchflüsse sind außerordentlich gering. So hat sich auch in diesem Jahr eine seit mehreren Wochen andauernde Niedrigwassersituation eingestellt. Eine Änderung dieser Situation ist gegenwärtig nicht absehbar. Geringe Abflussmengen und erhöhte Wassertemperaturen gefährden den Wasserhaushalt in Menge und Güte sowie die Flora und Fauna der oberirdischen Gewässer.

 

Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung sind bei der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu stellen, die daraufhin eine Einzelfallentscheidung trifft. Die Einhaltung der Allgemeinverfügungen wird durch die untere Wasserbehörde überwacht. Zuwiderhandlungen können als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

 

Die öffentliche Bekanntmachung der Allgemeinverfügung ist in der aktuellen Ausgabe des Amtsblattes des Landkreises Oberspreewald-Lausitz (https://www.osl-online.de/amtsblatt/index.php?ebene=496) erfolgt. Der vollständige Text mit Begründung und Kartenmaterial ist einsehbar auf der Internetseite des Landkreises www.osl-online.de unter dem Menüpunkt „Verwaltung & Kreistag“ > „Bekanntmachungen und Richtlinien“.

Foto zur Meldung: Wasserentnahme im Landkreis OSL eingeschränkt
Foto: Foto: pixabay / webandy

Neuartiges Coronavirus: Entwicklungen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz (Stand 22.04.2020) - Inhalt: Eindämmungsverordnung, Kita/Schule, Busverkehr, Museumsöffnung, Quarantäneregeln und Fallzahle

(22.04.2020)

 

+++ Was ist erlaubt, was nicht? Blick in die Eindämmungsverordnung gibt Aufschluss +++

Was ist erlaubt, was nicht? Aufschluss darüber gibt die neue „Verordnung über Maßnahmen zur Eindämmung des neuartigen Coronavirus SARS-CoV-2 und COVID-19 in Brandenburg vom 17. April 2020“ (kurz „Eindämmungsverordnung“), die am Montag, 20. April, in Brandenburg in Kraft trat.

 

Das Dokument gliedert sich in sechs Teile. In diesen werden alle wichtigen Punkte, u.a. im Hinblick auf Bestimmungen für Veranstaltungen und Einrichtungen des gesellschaftlichen Lebens (Teil 1), Bestimmungen für Krankenhäuser, Pflegeeinrichtungen und Einrichtungen der Kinder-, Jugend- und Eingliederungshilfe (Teil 2) sowie im Hinblick auf Hygienestandards (Teil 3) , Kontaktbeschränkungen (Teil 4) und die Durchsetzung der Verbote/Bußgelder (Teil 5) geregelt. 

 

Die Verordnung gilt zunächst bis einschließlich 8. Mai 2020.  Sie ist auch auf der Internetseite www.osl-online.de zu finden. Die Menschen in OSL werden gebeten, sich über die entsprechenden Inhalte zu informieren.

 

Der Landkreis beantwortet Anfragen über seine Infohotline: Montag bis Sonntag, 9 -18 Uhr, 0800 870 1100.  

 

 

+++ Notbetreuung: Landkreis stellt neue Formulare online +++

Auch die Krippen, Kitas, Horte und Kindertagespflegestellen in OSL bleiben weiter, zunächst bis zum 8. Mai 2020, geschlossen.

 

Ein wenig Entspannung ist im Hinblick auf die Betreuungssituation zumindest für einen Teil der Eltern in Aussicht, denn die Notbetreuung in den Einrichtungen wird ab Montag, dem 27. April, ausgeweitet:

 

Die sogenannte Ein-Eltern-Regelung wird auf alle Berufs- und Bedarfsgruppen der kritischen Infrastruktur ausgeweitet. Es müssen nicht mehr beide Eltern in einem systemrelevanten Beruf arbeiten. Anspruch auf die Notbetreuung besteht somit auch, wenn dies nur für einen Elternteil zutrifft. Grundvoraussetzung bleibt, dass die Sorgeberechtigten eine Betreuung nicht im häuslichen Umfeld organisieren können.

Allein Personensorgeberechtigte können – unabhängig von einer Tätigkeit in den genannten kritischen Infrastrukturen – die Notfallbetreuung ebenfalls in Anspruch nehmen, sofern es keine andere Betreuungsmöglichkeit gibt.

Antrag

Eltern in OSL, welche die Notbetreuung für ihre Kinder in Anspruch nehmen wollen, müssen den „Antrag auf Notbetreuung“ ausfüllen und diesen in der jeweiligen Einrichtung abgeben.

 

Ab sofort sind hierfür die überarbeiteten Anträge zu nutzen. Der Landkreis stellt diese Anträge auf www.osl-online.de zum Herunterladen bereit. Auch die Kommunen können diese zur Verfügung stellen.

Bei der Definition der konkreten Berufsgruppen der kritischen Infrastruktur orientiert sich der Landkreis an den Vorgaben der Landesregierung. Die Kameradinnen und Kameraden der Freiwilligen Feuerwehr sind in OSL weiterhin einbegriffen. Neu aufgenommen wurden weitere anerkannte Hilfsorganisationen (THW, DRK, ASB und DLRG). Voraussetzung für den Anspruch ist eine aktive Tätigkeit.

In Einzelfällen können weitere Fälle der Notfallbetreuung zugelassen werden. Sorgeberechtigte sollten sich bezüglich der Entscheidungsfindung zunächst an ihre Kommune wenden. Die Entscheidung erfolgt anschließend ggf. auch in Absprache mit dem Jugendamt des Landkreises. Auch in Fällen, in denen es das Kindeswohl erfordert, wird eine Betreuung weiterhin angeboten.

Diejenigen, deren Kinder bereits in der Notfallbetreuung sind, müssen keinen neuen Antrag stellen.

Geregelt ist all dies in der aktuellen „Allgemeinverfügung über das Verbot des Betriebs von Kindertageseinrichtungen und nicht erlaubnispflichtigen Einrichtungen zur Beherbergung von Kindern und Jugendlichen und Heimvolkshochschulen“ des Landkreises OSL vom 20. April 2020, zu finden unter www.osl-online.de.

Am 21. April wurde die Notfallbetreuung in OSL für 14% der Kinder in Anspruch genommen (1.040 von 7.453 Kindern).

 

+++ Unterrichtserteilung in Schulen +++

Das Verbot zur Unterrichtserteilung in Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft gilt weiterhin und bis auf Widerruf, so auch in OSL. Nach den Plänen des MBJS könnten Schulen in Brandenburg jedoch schrittweise geöffnet werden. Hierbei gelten zunächst folgende Regelungen, die der Landkreis entsprechend der Mustervorlage des Landes am 21. April in einer aktualisierten Allgemeinverfügung veröffentlicht hat:

 

Ab dem 27. April 2020 wird für Schülerinnen und Schüler

 

  1. der Unterricht in der Jahrgangsstufe 10 an Oberschulen, Gesamtschulen und Gymnasien sowie Förderschulen und
     
  2. der Unterricht in den beruflichen Bildungsgängen an Oberstufenzentren zur Vorbereitung auf Prüfungen
     

zugelassen. Entsprechendes gilt für Bildungsdienstleister im Bereich der beruflichen Bildung und überbetriebliche Lehrlingsunterweisungen sowie vergleichbare Angebote.

 

Sonstige schulische Veranstaltungen, insbesondere die Durchführung von vorgesehenen Prüfungen und schulischen Testverfahren, Beratungen schulischer Gremien, Gesprächen im Zusammenhang mit der Aufnahme in die Schule werden zugelassen, soweit diese nicht durch das für Schule zuständige Ministerium aus schulfachlichen Gründen untersagt werden.

 

Der Unterrichtsbetrieb an Schulen, in denen Schülerinnen und Schüler mit dem sonderpädagogischen Förderschwerpunkt Geistige Entwicklung und Schülerinnen und Schüler mit Schwerstmehrfachbehinderungen beschult werden, kann fortgeführt werden.

 

Geregelt ist all dies in der aktuellen „2. Änderung vom 21.04.2020 zur Allgemeinverfügung Landkreis Oberspreewald-Lausitz in der Fassung vom 17. April 2020 über das Verbot der Unterrichtserteilung von Schulen in öffentlicher und freier Trägerschaft“ des Landkreises OSL , zu finden unter www.osl-online.de.

 

In OSL sind derweil die Abiturprüfungen an den drei Gymnasien und am beruflichen Gymnasium des OSZ Lausitz angelaufen. Hier legen dieser Tage unter verschärfter Einhaltung von Hygienebedingungen 229 Schülerinnen und Schüler ihre Prüfungen ab.

 

Perspektivisch beabsichtigt das MBJS Brandenburg weitere Schritte zur Wiederaufnahme des Schulunterrichts, u.a. an den Grundschulen. Eine abschließende Entscheidung darüber, ob ab dem 4. Mai 2020 eine Ausweitung des Unterrichtes in der angekündigten Form vorgenommen wird, ist jedoch noch offen und nicht vor Ende April zu erwarten. Sobald es hierzu eine Festlegung seitens des Landes gibt, passt der Landkreis seine Allgemeinverfügung entsprechend an und informiert.

 

+++ regulärer Schulfahrplan ab Montag +++

Infolge der aktuellen Entwicklungen und Festlegungen – insbesondere die schrittweise Aufnahme des Schulbetriebes betreffend – verkehren die Busse im Landkreis OSL auf den Regionallinien ab Montag, den 27. April 2020, wieder nach dem regulären Schulfahrplan.

 

Am Freitag, dem 1. Mai 2020 (Feiertag), gilt der Sonntagsfahrplan.

 

Vorerst können RufBus-Fahrten auch weiterhin wie gewohnt unter der Telefonnummer 03531 6500-10 angemeldet werden.

 

Ab Montag, 11. Mai 2020, erfolgt im Regionallinienverkehr und auch im Stadtverkehr Senftenberg und Lübbenau der Einstieg wieder über die vordere Einstiegstür der Busse, um den Fahrgästen in gewohnter Weise den Fahrscheinerwerb bzw. die Fahrscheinkontrolle direkt beim Fahrer zu ermöglichen, denn auch aktuell gilt, dass ein Fahren ohne gültigen Fahrschein untersagt ist.

 

Tickets bekommen Fahrgäste auch weiterhin über die VBB-App und die Fahrscheinautomaten. Die Kaufabwicklung ist zudem auch telefonisch möglich: Montag-Donnerstag, 8 - 15 Uhr sowie Freitag, 8 - 14 Uhr, Telefon: 03573 66520.

 

Fahrscheinautomaten befinden sich in OSL in Lübbenau/Spreewald (Bahnsteig 1 -mittig vor dem Bahnhofsgebäude), Vetschau/Spreewald (Automat direkt an der Bushaltestelle - Bahnsteig 1), Calau (Bahnsteig 1 - links unter der Überdachung), Neupetershain (links am Bahnhofsgebäude - unter der Überdachung), Senftenberg (In der Bahnhofshalle links), Ruhland (2 Automaten befinden sich auf den Bahnsteigen), Lauchhammer (Automat auf Bahnsteig 1 - unter der Fahrgastüberdachung) und Ortrand (auf dem Weg zum Bahnsteig 1, rechts). Übersicht der Automaten: siehe www.vgosl.de.

 

Das Tragen eines Mundschutzes im ÖPNV ist in Brandenburg derzeit nicht verpflichtend, wird jedoch empfohlen.

 

Fahrplanauskünfte und Änderungen: www.vgosl.de.

 

 

+++ Verlängerung Quarantäneregelungen +++

Die einheitlichen Quarantäneregeln für Ein- und Rückreisende gelten weiterhin. Die entsprechende Quarantäne-Verordnung des Landes wurde bis 8. Mai verlängert.

 

Personen, die nach einem mehrtägigen Auslandsaufenthalt nach Deutschland ein- oder zurückreisen, müssen sich für zwei Wochen eigenständig in häusliche Quarantäne begeben. Ausnahmen gibt es zum Beispiel für Berufspendler.

 

Betroffene sind verpflichtet, unverzüglich das für sie zuständige Gesundheitsamt zu kontaktieren und auf die häusliche Quarantäne hinzuweisen. Außerdem müssen sie sich dort beim Auftreten von Krankheitssymptomen ebenfalls unverzüglich melden.

 

Kontakt Gesundheitsamt OSL für Reiserückkehrer:

Telefon 0176 15470549 (werktags) oder  (E-Mailpostfach wird am Wochenende abgerufen).

 

Betroffene sollten möglichst folgende Angaben bereithalten: Name, Vorname, Geburtsdatum, Adresse, Telefonische Erreichbarkeit, Reisegebiet.

 

 

+++ Museen des Landkreises öffnen +++

Ab der kommenden Woche (27. April) öffnen die Museen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mit den Standorten in Lübbenau/Spreewald, Lehde und Senftenberg zu den regulären Öffnungszeiten wieder für Besucher.

Weitere Informationen stellt das Museum zeitnah auf seiner Internetseite wwww.museums-entdecker.de bereit. 

 

+++ Angaben zu Corona-Fallzahlen +++

In OSL sind derzeit sieben Personen erkrankt (41 Erkrankte/32 Genesene/2 Sterbefälle). Eine Person wird im Klinikum Niederlausitz behandelt. In amtlicher häuslicher Quarantäne befinden sich derzeit 18 Personen.

 

(Stand: 22.04.2020, Stand 10:00 Uhr)

 

Tierseuchenallgemeinverfügung: Anordnung der Beprobung von Fall- und Unfallwild sowie Anordnung der verstärkten Bejagung

(20.12.2019)

In Westpolen wurden seit dem 15.11.2019 mehrere Fälle der Afrikanischen Schweinepest beim Schwarzwild amtlich bestätigt. Zuletzt wurde ein Ausbruch in der Woiwodschaft Lebus, bei Nowogród Bobrzanski, ca. 40 km von der deutschen Grenze entfernt, gemeldet.

Für den Landkreis Oberspreewald-Lausitz wird daher Folgendes angeordnet:

  1. Sämtliches Fall- und Unfallwild ist durch den zuständigen Jagdausübungsberechtigten zu beproben. Die Proben sind dem Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft unter Angabe des Fundortes zu zuleiten.

  2. Es wird die verstärkte Bejagung des Schwarzwildbestandes im gesamten Kreisgebiet angeordnet.

  3. Diese Allgemeinverfügung tritt am Tage nach ihrer Bekanntmachung in Kraft. Begründung

In Westpolen wurden seit dem 15.11.2019 mehrere Fälle der Afrikanischen Schweinepest beim Schwarzwild amtlich bestätigt. Zuletzt wurde am 05.12.2019 ein Ausbruch in der Woiwodschaft Wielkopolskie, ca. 40 km von der deutschen Grenze entfernt, gemeldet. Auf Grundlage des Erlasses des Ministeriums für Soziales, Gesundheit, Integration und Verbraucherschutz Brandenburg vom 11.12.2019 in Verbindung mit den Bestimmungen der Schweinepest-Verordnung sind die angeordneten Maßnahmen zur Vorbeugung vor der Einschleppung und zur Früherkennung der Afrikanischen Schweinepest anzuordnen.

Die Afrikanische Schweinepest (ASP) ist eine Viruserkrankung, die ausschließlich Schweine (Haus- und Wildschweine) betrifft. Bei europäischem Schwarzwild führt die Infektion zu sehr schweren, aber unspezifischen Allgemeinsymptomen wie Fieber, Schwäche, Fressunlust, Bewegungsstörungen und Atemproblemen. Durchfall und Blutungsneigung (Nasenbluten, blutiger Durchfall, Hautblutungen) können ebenfalls auftreten. Erkrankte Tiere zeigen mitunter eine verringerte Fluchtbereitschaft („Liegenbleiben in der Suhle“) oder andere Auffälligkeiten wie Bewegungsunlust und Desorientiertheit. Die Erkrankung betrifft alle Altersklassen und Geschlechter gleichermaßen und führt in der Mehrzahl der Fälle zum Tod des Tieres innerhalb einer guten Woche.

Die Erkrankung kann direkt von Tier zu Tier oder indirekt über kontaminierte Gegenstände übertragen werden. Unter ungünstigen Bedingungen kann ein unachtsam entsorgtes Wurstbrötchen ausreichen, um die Seuche einzuschleppen bzw. weiterzuverbreiten. Besonders effizient ist die Übertragung über Schweiß (Blut von Wildschweinen).

Die Afrikanische Schweinepest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche. Der Ausbruch in Deutschland, als bisher freiem Gebiet, zieht massive Handelsbeschränkungen nach sich und kann daher bedeutende wirtschaftliche Schäden hervorrufen. Die staatlichen Bekämpfungsmaßnahmen haben den Schutz der Hausschweinbestände zum Ziel und streben

 

 

Seite 2 von 2

Textfeld: Seite 2 von 2die Eliminierung des Erregers aus den Schwarzwildbeständen an. Gerade hier sind konsequente jagdliche Maßnahmen zur Bestandsreduktion unumgänglich.

 

Das Amt für Veterinärwesen, Lebensmittelüberwachung und Landwirtschaft des Landkreises Oberspreewald-Lausitz ist nach § 1 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes die sachlich und örtlich zuständige Behörde und nach § 38 Abs. 11 i.V.m. § 6 des Tiergesundheitsgesetzes sowie § 5 des Gesetzes zur Ausführung des Tiergesundheitsgesetzes für den Erlass dieser Tierseuchenverfügung zuständig.

Die angeordneten Maßnahmen ergeben sich aus § 3a der Schweinepest-Verordnung in Verbindung mit § 13 Ordnungsbehördengesetz.

Die sofortige Vollziehung gilt gemäß § 37 Nr. 2 und 9 Tiergesundheitsgesetz.

Der nachgewiesene Erreger der Afrikanischen Schweinepest stellt eine große Gefahr für heimische Hausschwein- und Schwarzwildbestände dar und die ergriffenen Maßnahmen zielen darauf ab den Eintrag in selbige zu verhindern bzw. der Ausbreitung vorzubeugen.

Die sofortigen Vollziehung ist geboten, da durch die Einschleppung von Tierseuchen eine erhebliche Gefährdung der Allgemeinheit ausgeht. Das Einzelinteresse, durch einen Widerspruch die Wirkung der Anordnung vorübergehend auszusetzen, ist dagegen geringer zu bewerten. Vor diesem Hintergrund müssen private sowie wirtschaftliche Interessen der einzelnen Jäger und somit auch das Interesse an der aufschiebenden Wirkung eines erhobenen Widerspruchs vor dem öffentlichen Interesse an einer wirksamen und unmittelbar greifenden Seuchenvorbeugung zurückstehen.

Die angeordneten Maßnahmen dienen dazu und sind geeignet, der Früherkennung und der Vorbeugung vor der Afrikanischen Schweinepest zu dienen.

Auf der Grundlage von § 41 Abs. 4 Satz 4, § 43 Abs. 1 Verwaltungsverfahrensgesetz kann als Zeitpunkt der Bekanntgabe und damit des Inkrafttretens einer Allgemeinverfügung der Tag, der auf die Bekanntmachung folgt, festgelegt werden.

Hinweise

Die bestehenden Verfahrensabläufe zur Beprobung gesund erlegter Wildschweine (ca. 10% der Strecke) bleiben unberührt.

Die Abgabe von Untersuchungsmaterial (Blut- oder Tupferproben) ist an den Standorten in Senftenberg, Dubinaweg 1 und in Calau, J.-Gottschalk-Str. 36 zu den üblichen Öffnungszeiten möglich.

Rechtsbehelfsbelehrung

Gegen diese Tierseuchenallgemeinverfügung kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist beim Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg schriftlich oder zur Niederschrift einzulegen.

Der Widerspruch hat gemäß § 37 Tiergesundheitsgesetz keine aufschiebende Wirkung. Daher sind die in der Allgemeinverfügung benannten Verpflichtungen unverzüglich zu befolgen, auch wenn der Widerspruch frist- und formgerecht eingelegt wurde.

Auf Antrag kann das Verwaltungsgericht in 03050 Cottbus, Vom Stein-Straße 27, die aufschiebende Wirkung des Widerspruchs auf der Grundlage des § 80 Abs. 5 VwGO ganz oder teilweise anordnen.

Im Auftrag

gez. Jörg Wachtel Amtstierarzt

Bekanntmachung des Landrates

(18.11.2019)

Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde vom 04.07.2019 zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz, als untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Heinze, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg erlässt folgenden Widerruf:

  1. Die Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern vom 04.07.2019, bekannt ge­macht im Amtsblatt Nr. 11/2019 vom 05.07.2019, wird widerrufen.
  2. Der Widerruf tritt am Tag nach seiner öffentlichen Bekanntmachung in Kraft.

 

Begründung:

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist als untere Wasserbehörde gemäß §§ 124 und 126 des Brandenburgischen Wassergesetzes (BbgWG) in der Fassung der Be­kanntmachung vom 02. März 2012 (GVBI. I Nr. 20), zuletzt geändert durch Artikel 1 des Gesetzes vom 04. Dezember 2017 (GVBI. I Nr. 28) zuständig.

Rechtsgrundlage des Widerrufs ist § 49 des Verwaltungsverfahrensgesetzes (VwVfG) in der Fassung der Bekanntmachung vom 23. Januar 2003 (BGBl. 15. 102), zuletzt geändert durch Artikel 5 Abs. 25 des Gesetzes vom 21. Juni 2019 (BGBl. I S. 846). Die wasserwirtschaftliche Situation hat sich normalisiert. Angesichts der aktuellen hyd­rologischen Lage sind die Tatbestandsvoraussetzungen für die Einschränkung des Ei­gentümer- und Anliegergebrauchs nicht mehr gegeben, sodass die Allgemeinverfü­gung widerrufen werden kann.

Die Wasserentnahme mittels Pumpvorrichtungen aus oberirdischen Gewässern für den eigenen Bedarf (Eigentümer- und Anliegergebrauch) ist ab dem Tag nach der öf­fentlichen Bekanntmachung des Widerrufs wieder uneingeschränkt zulässig.

 

Rechtsbehelfsbelehrung:

Gegen diesen Bescheid kann innerhalb eines Monats nach Bekanntgabe Widerspruch erhoben werden. Der Widerspruch ist schriftlich oder zur Niederschrift beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz, Der Landrat, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg einzulegen.

 

Senftenberg, 05.11.2019

 

Siegurd Heinze

Landrat

Straße zwischen Kemmen und Craupe wieder befahrbar

(22.10.2019)

Die Kreisstraße K 6625 zwischen Kemmen und Craupe kann wieder befahren werden. Das teilt aktuell der Landkreis Oberspreewald-Lausitz mit. Demnach wurde die Straße bereits am 19. Oktober offiziell wieder für den Verkehr freigegeben. Seit dem 18. August war der Straßenabschnitt zwischen den beiden Orten für beide Richtungen voll gesperrt. Grund waren Straßenbauarbeiten. Dabei erhielt die Strecke im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 einen neuen Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckte sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke.

Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL tagen in Calau

(03.10.2019)

Die Mitglieder des Arbeitskreises „Wirtschaftsförderung“ haben sich am 25.09 zur dritten Sitzung des Jahres 2019 in Calau getroffen. Auf der Tagesordnung standen  wichtige Themen wie Arbeitskräfte/ Rückkehrer Initiativen, der Breitbandausbau im Landkreis OSL und die Bedeutung der Innenstadt als weicher Standortfaktor für einen Wirtschafts- /Wohnstandort. Praxisnah wurden während eines Stadtrundgangs der Infopunkt mit der Fotoausstellung „Calauer Produkte“, Handel und Dienstleistungen in der Cottbuser Straße, der Witzerundweg und die Kinderkunst  mit Lachplatz besichtigt. Fortführende Informationen und Erläuterungen zu den Calauer Initiativen erfolgten durch die Geschäftsführerin der WBC/ ISG, Frau Marion Goyn und Bürgermister Werner Suchner.

Foto zur Meldung: Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL tagen in Calau
Foto: Die Wirtschaftsförderer des Landkreises OSL besichtigen nach der Sitzung die Calauer Innenstadt. Foto: Stadt Calau

Stadtverwaltung und Kreisverwaltung wegen Brückentag am 4. Oktober geschlossen

(01.10.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass die Kreisverwaltung und die dazugehörigen Außenstellen, wie etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, am Tag nach dem Tag der Deutschen Einheit (Freitag, 4. Oktober 2019) geschlossen sind. Auch die Volkshochschule und Musikschule sind an diesem Tag nicht erreichbar.

 

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle drei Standorte – Senftenberg, Lübbenau/Spreewald und Lehde – sind für Besucherinnen und Besucher sowohl am Tag der Deutschen Einheit als auch am Tag danach wie gewohnt geöffnet.

 

Ebenso wird am Freitag, den 4. Oktober, die Stadtverwaltung Calau geschlossen sein. Betroffen davon ist auch das Bauamt, Parkstraße 4-7.

Foto zur Meldung: Stadtverwaltung und Kreisverwaltung wegen Brückentag am 4. Oktober geschlossen
Foto: Brückentag in der Kreisverwaltung OSL am 4. Oktober 2019: Auch die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, Cottbuser Straße 26, ist geschlossen. (Foto: Landkreis)

Vollsperrung zwischen Kemmen und Craupe

(16.08.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz erneuert auf der Kreisstraße K6625 von Calau nach Craupe im Bereich der Autobahnrampen und der Brücke über die A13 den gesamten Straßenbelag. Die Baumaßnahme erstreckt sich auf jeweils 250 Meter Länge vor und hinter der Autobahnbrücke. Die Arbeiten sind nur unter Vollsperrung möglich. Aus diesem Grund wird der Straßenabschnitt zwischen den Orten Kemmen und Craupe für beide Richtungen in der Zeit vom 19. August 2019 bis voraussichtlich 18. Oktober 2019 voll gesperrt. Eine Umleitung des Verkehrs wird ausgeschildert.

Foto zur Meldung: Vollsperrung zwischen Kemmen und Craupe
Foto: Foto: pixabay

Netz-Störung: Außenstellen der Kreisverwaltung OSL nicht erreichbar

(08.08.2019)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass aufgrund einer deutschlandweiten Netzstörung die Außenstellen der Kreisverwaltung bis auf Widerruf weder per Telefon noch per E-Mail erreichbar sind.

 

Betroffen sind folgende Außenstellen: die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, die Musikschule und die Volkshochschule (Joachim-Gottschalk-Straße und Jahnstraße) in Senftenberg, die Förderschule in Lübbenau, der Pflegestützpunkt in Senftenberg sowie das Museum des Landkreises an den Standorten Senftenberg, Lübbenau und Lehde. Die Förderschule „Hand in Hand“ in Senftenberg ist telefonisch erreichbar, jedoch nicht per E-Mail.

 

Um den Sprechtag vor Ort abzusichern, ist die Zulassungs- und Führerscheinstelle vorübergehend umgezogen und steht für dringende Anliegen im Kreishaus in Calau in der Joachim-Gottschalk-Straße 36, vor Ort zur Verfügung. Die einzelnen Bereiche sind dort am Donnerstag, den 8. August 2019, zu den gewohnten Öffnungszeiten ab 8.30 Uhr zu finden in den Räumen 308 (Kfz-Zulassung), 211 (Führerscheinstelle) und 1.27 (Schifffahrt, Taxi und Mietwagen). Es wird gebeten, den Hinweisschildern im Gebäude zu folgen. Mit längeren Wartezeiten ist zu rechnen.

 

Laut Aussage des Providers wird mit Hochdruck an der Beseitigung der technischen Störung gearbeitet. Aktuelle Informationen werden auf der Homepage des Landkreises unter www.osl-online.de bereitgestellt.

 

Die Kreisverwaltung bittet die Unannehmlichkeiten zu entschuldigen.

Foto zur Meldung: Netz-Störung: Außenstellen der Kreisverwaltung OSL nicht erreichbar
Foto: Aufgrund einer Netzstörung ist die Außenstelle Calau des LK OSL derzeit eingeschränkt zu erreichen. Foto: Landkreis OSL

Poliklinik-Akten noch bis Ende 2019 im Gesundheitsamt OSL einsehbar

(06.08.2019)

Ob alte Impfakten, Krankenhaus- oder Geburtsakten aus DDR-Zeiten – wie das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz mitteilt, besteht nur noch bis Ende dieses Jahres die Möglichkeit, die Untersuchungsakten der ehemaligen Polikliniken des Landkreises im Archiv des Gesundheitsamtes in Senftenberg einzusehen. Betroffen sind auch die Akten der Altdöberner Frauenklinik, die 1992 geschlossen wurde.

 

Bei berechtigtem Interesse werden Bürgerinnen und Bürger gebeten, sich im Vorhinein unter Telefon (03573) 870 4301 anzumelden. Die Akten können daraufhin in den Räumlichkeiten des Gesundheitsamtes in Senftenberg, Großenhainer Straße 62, eingesehen werden. Anfragen werden noch bis zum 31.12.2019 entgegengenommen.

 

Mit Ablauf der 30-jährigen Aufbewahrungsfrist hat das Ministerium für Arbeit, Soziales, Gesundheit, Frauen und Familie des Landes Brandenburg (MASGF) die Gesundheitsämter des Landes mit der Vernichtung der Akten ab dem kommenden Jahr beauftragt. 

 

Marlen Weser,

Pressesprecherin des Landkreises OSL

Foto zur Meldung: Poliklinik-Akten noch bis Ende 2019 im Gesundheitsamt OSL einsehbar
Foto: Das Gesundheitsamt des LK OSL. Foto: Landkreis

Landkreis OSL untersagt Wasserentnahme aus Flüssen und Seen - Untere Wasserbehörde erlässt Allgemeinverfügung

(08.07.2019)


Ab Samstag, 6. Juli 2019 ist in der Zeit von 6 bis 21 Uhr die Entnahme von Wasser aus Oberflächengewässern mit einer Pumpvorrichtung im Rahmen des Eigentümer- und Anliegergebrauchs in den Teileinzugsgebieten Spree und Schwarze Elster untersagt. Die heute veröffentlichte Allgemeinverfügung der unteren Wasserbehörde des Landkreises betrifft den gesamten Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Die zeitliche Einschränkung gilt bis auf Widerruf. 

 

Die Maßnahme wurde notwendig, da in Folge der extremen Trockenheit des Jahres 2018, der anhaltend warmen und trockenen Wetterlage und ungenügenden Niederschläge erneut sehr niedrige Wasserstände in den Oberflächengewässern eingetreten sind. Der natürliche Wasserhaushalt leidet immer noch unter den Folgen der Trockenheit des Vorjahres und muss vor jeder vermeidbaren weiteren Beeinträchtigung geschützt werden. Eine Änderung dieser wasserwirtschaftlichen Situation ist gegenwärtig nicht absehbar.

 

Anträge auf Ausnahmen von der Entscheidung sind bei der unteren Wasserbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz zu stellen, die daraufhin eine Einzelfallentscheidung trifft. Die Wasserentnahme durch Schöpfen mit Handgefäßen fällt unter den Gemeingebrauch und ist ohne wasserrechtliche Erlaubnis zulässig. Dies sollte allerdings mit höchster Zurückhaltung erfolgen. Auf keinen Fall dürfen dadurch das Gewässer und die Ufer sowie die Tier- und Pflanzenwelt zusätzlich beeinträchtigt werden. Die Einhaltung der Mindestwasserführung wird bei sämtlichen Wasserentnahmen durch die zuständige Wasserbehörde in Niedrigwasserperioden verstärkt überwacht. Die Regelung zur Einschränkung der Entnahme ist strikt einzuhalten, da sie in diesem Fall eine unerlaubte Gewässernutzung darstellt. Eine solche kann als Ordnungswidrigkeit mit bis zu 50.000 Euro Bußgeld geahndet werden.

 

„In der aktuellen Situation sollte generell mit Wasserentnahmen aus Oberflächengewässern, aber auch aus dem Grundwasser und dem Trinkwassernetz sparsam und verantwortungsvoll umgegangen werden“, appelliert Landrat Siegurd Heinze an die Bürgerinnen und Bürger des Landkreises.

 

Aktuelle Durchflüsse für die mit Pegeln ausgestatteten Fließgewässer (z. B. Pegel Leibsch UP, Pegel Biehlen 1, Pegel Ortrand) können auf der Internetseite des Landes Brandenburg abgefragt werden.

 

Die öffentliche Bekanntmachung der Allgemeinverfügung vom 04.09.2019 ist im Anhang einsehbar - weiter über Download.

 

 

 

 

[Öffentliche Bekanntmachung der Allgemeinverfügung vom 04.07.2019]

Technische Störung behoben: Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau ab Donnerstag wieder erreichbar

(04.06.2019)

Die technischen Probleme in der Zulassungs- und Führerscheinstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz in Calau, Cottbuser Straße 26, konnten behoben werden.

 

Ab dem morgigen Donnerstag, den 6. Juni 2019, ist die Zulassungs- und Führerscheinstelle wieder zu den Sprechzeiten geöffnet.

 

Brückentag: Stadtverwaltung und Landkreis bleiben am Freitag geschlossen

(28.05.2019)

Die Stadtverwaltung Calau teilt mit, dass aufgrund des Brückentages nach Christi Himmelfahrt das Rathaus sowie alle nachgeordneten Einrichtungen am Freitag, den 31. Mai 2019, geschlossen bleiben. Betroffen sind hiervon neben dem Rathaus und dem Bauamt in der Parkstraße auch die Stadtbibliothek sowie alle Kindertagesstätten und der Hort der Grund- und Oberschule.

 

Auch der Landkreis Oberspreewald-Lausitz weist darauf hin, dass an diesem Tag die Kreisverwaltung sowie die Außenstellen, etwa die Zulassungs- und Führerscheinstelle in Calau, geschlossen sind. Sprechzeiten werden an diesen Tagen nicht angeboten. Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.

Ausgenommen von der Schließung sind die Museen des Landkreises. Alle Standorte sind sowohl an Christi Himmelfahrt (Donnerstag, den 30. Mai 2019) als auch am darauffolgenden Brückentag für Besucherinnen und Besucher geöffnet. Gleiches gilt für Pfingstmontag, den 10. Juni 2019.

  • Freilandmuseum Lehde: 10 bis 18 Uhr

  • Spreewald-Museum Lübbenau: 10 bis 18 Uhr

  • Schloss und Festung Senftenberg sowie Kunstsammlung Lausitz: 10.30 bis 17.30 Uhr

Foto zur Meldung: Brückentag: Stadtverwaltung und Landkreis bleiben am Freitag geschlossen
Foto: .

22. Tour de OSL startet am Samstag

(15.05.2019)

Sie ist bei Jung und Alt beliebt – der jüngste Radler bisher zählte gerade 4 Jahre und der älteste weit über 80. Start und Ziel für die 22. Tour de OSL ist in diesem Jahr und zugleich zum ersten Mal Peickwitz. Der Ortsteil von Senftenberg feiert in diesem Jahr sein 100-jähriges Jubiläum und ist bestens auf die Teilnehmer der Radtour vorbereitet, denn bereits eine Woche später wird im Ort groß gefeiert. „Die Radler werden im großen Festzelt an der Bahndammarena erwartet. Für das leibliche Wohl sorgt Domins Hofladen, soviel sei vorab verraten,“ macht der Peickwitzer Ortsvorsteher Ingo Amsel neugierig. Von Peickwitz aus geht es Richtung Schwarzbach. Bei einem Stopp in Schwarzbach erwartet die Teilnehmer eine Führung im Gut Schwarzbach mit interessanten aktuellen Informationen zu dessen Restaurierung. Sylke Balzer, Leiterin Soziales und Finanzen im Amt Ruhland, freut sich auf die Radwanderer und verspricht einen erlebnisreichen Aufenthalt. Im Anschluss geht es weiter Richtung Hosena, wo die ortsansässige Kelterei besichtigt werden kann. Von Hosena aus geht die Tour zum Senftenberger See. Hier erwartet die Teilnehmer eine Führung durch das Hafencamp am See. Im Anschluss ist es Zeit für eine Mittagspause am Strandidyll Großkoschen. Von dort führt die Tour wieder zurück um den Senftenberger See bis nach Peickwitz, wo zum Abschluss die beliebte Radler-Tombola stattfindet. „Zur 22. Tour im 25. Jubiläumsjahr des Landkreises Oberspreewald-Lausitz werden wir den wieder eröffneten Senftenberger See erradeln. Passend vor allem in Hinblick auf die Planungen zur beginnenden Radfernwegesanierung können die Teilnehmer auf dieser Tour zugleich die neu sanierten Radwege am See testen“, stellt Landrat Siegurd Heinze in Aussicht.

 

Der Hauptpreis der Tombola wird auch in diesem Jahr von der Sparkasse Niederlausitz gesponsert, die ebenfalls ihr 25. Jubiläum feiert. Der oder die Gewinnerin des Hauptpreises kann sich über ein hochwertiges Elektrofahrrad freuen. „Die Tour de OSL ist mittlerweile eine Institution in unserem Landkreis geworden. Getreu unserem Motto ‚Gut für die Region‘ bleibt auch die Sparkasse Niederlausitz weiterhin der vom Landkreis initiierten Tour de OSL treu und unterstützt die Tombola mit diesem Hauptpreis“, erklärt Sparkassen-Vorstandsvorsitzender Lothar Piotrowski. 

 

Weitere Informationen sowie die diesjährige Route sind auf der Homepage des Landkreises unter www.osl-online.de zu finden.

Foto zur Meldung: 22. Tour de OSL startet am Samstag
Foto: Landrat Siegurd Heinze, Sylke Balzer, Leiterin Soziales und Finanzen Amt Ruhland, Sparkasse Niederlausitz-Vorstandsvorsitzender Lothar Piotrowski und Ingo Amsel, Ortsvorsteher Peickwitz freuen sich auf die 22. Tour de OSL (von links). Fotos Landkreis

Inklusionspreis 2019: Landkreis belohnt zwei Calauer Initiativen

(12.03.2019)

Bestrebungen im Bereich Inklusion gehören belohnt – aus diesem Grund lobt die Kreisverwaltung OSL seit vier Jahren einen Preis aus, der eben dieses Engagement würdigt. Der Inklusionspreis ist mit 1.500 Euro dotiert und wird einmal im Jahr vergeben. In der Kreistagssitzung am Donnerstag (07.03.2019) in Schwarzheide zeichnete Landrat Siegurd Heinze den diesjährigen Gewinner aus. Über das Preisgeld freuen kann sich der Calauer Verein „Seelsorger der Ohren e.V.“ Neben dem Inklusionspreis wurde das „Hotel zur Post“ mit einem Sonderpreis über 500 Euro für das Engagement bei der Integration von Mitarbeitern mit Behinderungen in den Arbeitsmarkt ausgezeichnet.

 

Insgesamt bewarben sich in diesem Jahr acht Vereine und öffentliche Täger um den Inklusionspreis – das ist bisheriger Rekord in den vergangenen vier Jahren.

 

Der diesjährige Preisträger „Seelsorger der Ohren e.V.“ bietet als gemeinnütziger Verein Hilfsangebote insbesondere für Menschen mit Hörstörungen, Schwindel und Tinnitus an. Die 55 Mitglieder, darunter auch Akustiker und Audiotherapeuten, engagieren sich ehrenamtlich für den Barriereabbau sowie die Integration und Inklusion von Menschen mit Beeinträchtigungen und unterstützen Betroffene bei rechtlichen Fragen, beispielsweise arbeiten sie eng mit Krankenkassen, der Deutschen Rentenversicherung und dem Integrationsfachdienst zusammen. Der Verein um die Vorsitzenden Sylke Bärbock und Gregor Obst veranstaltet im Oktober dieses Jahres in der Calauer Stadthalle den „Tag des Handicaps“. Im Vordergrund stehen, neben dem Austausch zum Thema Integration/Inklusion, anschauliche Fachvorträge und individuelle Expertengespräche, zudem wird es einen Markt mit fast 30 Ausstellern geben. Zwei Gebärdendolmetscher begleiten die Veranstaltung ganztägig.

 

Wie im Vorjahr verständigte sich die Jury mehrheitlich auf einen Hauptpreisträger. Die Wahl fiel dennoch schwer, denn alle eingereichten Projekte seien erneut beispielhaft. Das Siegerprojekt 2019 überzeugte letztendlich jedoch in allen heranzuziehenden Bewertungskriterien, lautete am Ende das Fazit aus der Runde. Zudem würdigte die Jury das Engagement des Unternehmens „Hotel zur Post“ mit einem Sonderpreis. Der Calauer Gewerbetreibende Torsten Teichert beschäftigt dort seit 2012, trotz hoher bürokratischer Hürden und einem großen Kraftaufwand, erfolgreich und mit durchweg positiven Erfahrungen, Menschen mit Behinderungen im Hotel- bzw. Restaurantbetrieb und leistet damit einen großen Beitrag zur Integration in den Arbeitsmarkt. Drei seiner derzeit sieben Mitarbeiter sind schwerbehindert, darunter auch ein Auszubildender zum Koch.

 

Zu den Jurymitgliedern zählten die Vorsitzende des Kreistages, Martina Gregor-Ness, Landrat Siegurd Heinze, die Behinderten- und Gleichstellungsbeauftragte der Kreisverwaltung, Carola Wolschke, Melitta Marko vom Staatlichen Schulamt Cottbus und Rosemarie Ziegenbalg von der AG Behindertenhilfe des Landkreises.

 

Hintergrund Inklusionspreis:

Mit dem Inklusionspreis dankt der Landkreis OSL den Kitas, Schulen und freien anerkannten Trägern der Jugend- und Behindertenhilfe und gemeinnützigen Vereinen für ihren Beitrag zu einer inklusiven gemeinsamen Lehr- und Lernkultur und wertschätzt ihre Anstrengungen und Bemühungen in diesem Bereich. Zudem sollen die Bildungsakteure ermutigt werden, den Prozess eines gemeinschaftlichen Lernens und Zusammenlebens aller Menschen – mit und ohne Behinderung – weiterzugehen oder gezielt einzuschlagen. Der diesjährige Inklusionspreis stand unter dem Motto „Hand in Hand – Engagement ohne Grenzen“ und wurde für ein inklusives Bildungsprojekt im klassischen Bildungs- oder Freizeitbereich vergeben. Die Bewerber waren in ihrer Themenwahl frei.

 

Marlen Weser,

Pressesprecherin Landkreis OSL

Foto zur Meldung: Inklusionspreis 2019: Landkreis belohnt zwei Calauer Initiativen
Foto: Kreistagsvorsitzende Martina Gregor-Ness (li.) sowie Landrat Siegurd Heinze (re.) zeichneten die diesjährigen Preisträger aus. Den Inklusionspreis 2019 erhielten Sylke Bärbock (3.v.r.) und Gregor Obst (2.v.r.) vom Verein „Seelsorger der Ohren“, mit einem Sonderpreis wurde das „Hotel zur Post“ um Inhaber Torsten Teichert ausgezeichnet. (2.v.l.) Foto: Landkreis OSL

Öffentliche Bekanntmachung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz

(11.02.2019)

Im Amtsblatt Nr. 01/2019 des Landkreises Oberspreewald-Lausitz wurde der Widerruf der Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz  zum Verbot der Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern vom 12.09.2018, bekannt gemacht im Amtsblatt Nr. 14/2018 vom 13.09.2018, veröffentlicht. 

 

Hier gelangen Sie zum Dokument

Aufzug im Gebäude des Straßenverkehrsamtes in Calau außer Betrieb

(07.01.2019)

Wie das Straßenverkehrsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz informiert, steht aufgrund notwendiger Umbauarbeiten ab Montag, 7. Januar 2019, der Personenaufzug im Gebäude der Sparkasse Calau nicht zur Verfügung. Die Baumaßnahmen beginnen am 7. Januar, die Inbetriebnahme des neuen Aufzuges ist für die Woche vom 11. bis 15. Februar geplant. Während dieser Zeit steht der Aufzug nicht zur Verfügung.

Besucher mit einem Handicap haben die Möglichkeit, sich am Service der Sparkassengeschäftsstelle im Erdgeschoss anzumelden. Die Kollegen vor Ort benachrichtigen die Mitarbeiter des Straßenverkehrsamtes.

Die Sparkasse ist bemüht, Lärm- und Schmutzbelästigungen für Besucher auf ein Minimum zu beschränken und bittet um Verständnis.

Foto zur Meldung: Aufzug im Gebäude des Straßenverkehrsamtes in Calau außer Betrieb
Foto: Der Personenaufzug im Sparkassengebäude Calau aufgrund Umbauarbeiten ab 7. Januar außer Betrieb. Foto: Landkreis OSL

Längere Wartezeiten im Straßenverkehrsamt in Calau

(03.12.2018)

Wie das Straßenverkehrsamt in Calau informiert, kann es derzeit krankheitsbedingt zu erhöhten Wartezeiten im Bereich der Führerscheinstelle des Landkreises Oberspreewald-Lausitz kommen. Am Dienstag, 4. Dezember 2018 und Donnerstag, 6. Dezember 2018, muss bereits ab 12 Uhr geschlossen werden, um alle bis dahin eingehenden Anträge bearbeiten zu können. Die Nachmittagssprechzeiten in dieser Woche entfallen. Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter bedanken sich für Ihr Verständnis.

 

Das Straßenverkehrsamt ist über die zentrale Telefonnummer (03541) 870-3200 zu erreichen. Sie werden über die automatische Anrufweiterleitung in die entsprechenden Bereiche vermittelt. Auch über die Internetseite des Landkreises, www.osl-online.de, werden aktuelle Informationen bereitgestellt.

 

Die KfZ-Zulassungsstelle ist davon nicht betroffen und ist zu den gewohnten Sprechzeiten geöffnet:

 

  • Mo 08:30 - 12:00 Uhr

  • Di 08:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr

  • Mi keine Sprechzeit

  • Do 08:30 - 12:00 Uhr und 13:00 - 17:30 Uhr

  • Fr 08:30 - 12:00 Uhr

Foto zur Meldung: Längere Wartezeiten im Straßenverkehrsamt in Calau
Foto: Das Straßenverkehrsamt des Landkreises in Calau. Foto: Landkreis OSL

Neuer Look zum Jubiläum: OSL präsentiert neue Homepage

(08.11.2018)

Zum 25-jährigen Jubiläum ist die neue Internetseite des Landkreises Oberspreewald-Lausitz online. Nutzerfreundlicher, frischer und intuitiver präsentiert sich der Landkreis nun den Bürgerinnen und Bürgern.

Der seit 2011 bestehende Internetauftritt des Kreises war in die Jahre gekommen und Optik und Struktur nicht mehr zeitgemäß. Mit der Freischaltung der neuen Seite ging daher nicht nur ein neues ansprechendes Design einher. Auch die Menüführung wurde unter Aspekten der intuitiven Nutzerführung optimiert. Jeder Bereich, jede Seite und jede Funktion wurde neu durchdacht. Ziel war es, eine einfache und schlanke Menüstruktur mit möglichst wenig Ebenen zu schaffen, die Besucher übersichtlich und schnell zum gesuchten Bereich navigiert. Im Vordergrund der Überlegungen stand daher statt der bisherigen Ämterzugehörigkeit eine sinnvolle thematische Zuordnung der Aufgabenbereiche zu den einzelnen Menüpunkten. Die aufgeräumte und klare Struktur ermöglicht eine schnelle Orientierung. Das responsive Design macht zudem die Nutzung auf jedem mobilen Endgerät, wie Smartphones und Tablets, bequem möglich.

 

Realisiert wurde die Überarbeitung mit freundlicher Unterstützung durch „Azubiprojekte“. Die Initiative des Fördervereins für Regionale Entwicklung e.V. unterstützt die praxisnahe Ausbildung von Berufsschülern und Studenten. Ein herzlicher Dank an dieser Stelle für die umfassende Betreuung und Unterstützung.

An der Adresse hat sich indes nichts geändert. Zu erreichen ist die Seite weiterhin unter  www.osl-online.de

Foto zur Meldung: Neuer Look zum Jubiläum: OSL präsentiert neue Homepage
Foto: So sieht die neue Homepage des Landkreises OSL ab sofort aus. Screenshot: Stadt Calau

Volksbund startet Haus- und Straßensammlung

(31.10.2018)

Landrat Siegurd Heinze begrüßte kürzlich den Vorsitzenden des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V., Bernd Leubner, im Landratsamt Senftenberg. Der Volksbund setzt sich auch in diesem Jahr für Frieden und Völkerverständigung ein und bittet für die Bewältigung seiner Aufgaben um Unterstützung. Die Haus- und Straßensammlung zugunsten der Bildungs- und Erinnerungsarbeit des Volksbundes findet vom 1. bis 30. November statt. Erneut beteiligen sich auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kreisverwaltung, um den Volksbund bei seiner Arbeit zu unterstützen. Möglich ist dies auch in Calau. Interessierte Spender können sich zu den bekannten Öffnungszeiten im Calauer Rathaus mit ihrem Wunschbetrag in ausliegende Spendenlisten eintragen.

 

„Unter dem Leitsatz ‚Versöhnung über den Gräbern – Arbeit für den Frieden’, ist die Arbeit des Volksbundes gerade heute immens wichtig. Um diese leisten zu können, bedarf es Ihrer Unterstützung. Bitte helfen Sie mit Ihrer Spende“, appellieren Landrat Siegurd Heinze und Kreisverbandsvorsitzender Bernd Leubner gemeinsam.

[Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V.]

Foto zur Meldung: Volksbund startet Haus- und Straßensammlung
Foto: Bernd Leubner, Vorsitzender des Kreisverbandes Volksbund Deutsche Kriegsgräberfürsorge e.V. (re.), übergibt Landrat Heinze die Spendendose für die diesjährige Haus- und Straßensammlung. Foto: Landkreis

Tag des Hörens feiert eine gelungene Premiere

(25.10.2018)

Zu einem Erfolg für alle Beteiligten entwickelte sich der erste Tag des Hörens, zu dem der Calauer Verein Seelsorger der Ohren e.V. am 20. Oktober in die Stadthalle einlud. Schon kurz vor der Eröffnung drängten sich interessierte Besucher an den Ständen der zahlreichen Aussteller. Informativ und unterhaltsam gleichermaßen fanden viele das gut ausgewählte Programm an diesem Tag, etwa von der Deutschen Rentenversicherung Bund, die zum Thema "Rehabilitation, Teilhabe am Arbeitsleben, stationäre Reha" informierte.

Im Rahmen der Veranstaltung berichtete die Vorsitzende Sylke Bärbock auch, dass sich der Verein weiter großer Beliebtheit erfreut und regelmäßig neue Mitglieder dazu stoßen. Mit der Calauer Logopädin Doreen Piwonka konnte im Rahmen vom Tag des Hörens bereits das 50. Vereinsmitglied begrüßt werden. Diese betonte: "Als Sprachpädagogin weiß ich natürlich genau, wie wichtig gutes Hören auch für die Sprachentwicklung ist. Zudem kenne ich Frau Bärbock und habe ihren Werdegang verfolgt. Mit dem Eintritt möchte ich mit meinen Kenntnissen dazu beitragen, dass sich der Verein in Zukunft noch breiter aufstellen kann."

Schirmherr der Veranstaltung war der Landrat des Oberspreewald-Lausitz-Kreises, Herr Siegurd Heinze. Da er persönlich nicht vor Ort sein konnte, schickte er seine Stellvertreterin, Frau Grit Kluge. Sie lobte, genau wie der Calauer Bürgermeister Werner Suchner, vor allem das große ehrenamtliche Engagement der Beteiligten. "Es ist beeindruckend zu sehen, mit wie viel Leidenschaft und Liebe zum Detail eine wirklich gelungene Veranstaltung auf die Beine gestellt wurde", erklärte Werner Suchner beim Rundgang zu den einzelnen Messeständen.

Stellvertretend danken Sylke Bärbock und Gregor Obst vom Vorstand des Seelsorger der Ohren e.V. folgenden Sponsoren für Ihre Unterstützung, ohne die dieser Tag nie zustande gekommen wäre:

 

  • Sponsoren Hörtag 

                                                                                  

AOK Nordost

Barmer Gebärdensprachdolmetscher

Stadtverwaltung Calau

enviaM

MED EL

Oticon Medical

Advanced Bionics

Sehen + Verstehen Cottbus Alex Raeder

Spreewaldbank eG

Firma Tauscher

Phonak

Cochlear Deutschland

Firma Rentsch/ Balke

AXA Versicherung Frau Schwarze

Gärtnerei Prüfer

Gase - Center - Calau

Matthias Harting

 

  • Sponsoren Induktionsanlage                                                        

 

Landesamt für Soziales und Versorgung

Pflegeteam Helfende Hände

Spreewaldbank eG

Firma Marquardt

Stadtverwaltung Calau

 

  • Tombola-Sponsoren                                                                  

 

Sehen und Verstehen A. Raeder

KfZ Werkstatt Steffen Thiebault

Flex Tatoo Calau

Verein Seelsorger der Ohren e.V.

Firma Auric

Firma Humantechnik

Vogel Hörgäte

CDU Calau

Torsten Teichert Hotel zur Post

Vogel Hörgeräte

Physiotherapie Kuba

Zoofachgeschäft Dirk Reischel

Lausitzer Wasserbetten

Italiener Ratskeller Calau

Haus für gutes Hören und Sehen Kossack

Göritzer Bauernküche

Frau Marianne Bärbock

CCC e.V.

Frau Edith Becker

Top Line Werbung

Stadtwerke Überland Luckau/ Lübbenau

Advanced Bionics

Cochlear Deutschland

Oticon Medical

MED EL

Phonak

Stadtverwaltung Vetschau

Spreewaldbank eG

Foto zur Meldung: Tag des Hörens feiert eine gelungene Premiere
Foto: Sylke Bärbock (links), Vorsitzende vom Verein Seelsorger der Ohren e.V., informiert Vize-Landrätin Grit Kluge und Bürgermeister Werner Suchner über die Arbeit des Vereins. Foto: Jan Hornhauer

„Woche der Gesundheit und Pflege“ eröffnet

(18.10.2018)

Unter dem Motto „Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ fand am Montag, 15. Oktober 2018, die zentrale Auftaktveranstaltung der diesjährigen Woche der Gesundheit und Pflege im Landratsamt Senftenberg statt. Noch bis zum Wochenende wird in den Kommunen des Landkreises Oberspreewald-Lausitz im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema aufgezeigt, wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern. Das vollständige Programm kann unter www.osl-online.de heruntergeladen werden.

 

Als Besonderheit in diesem Jahr wurde die Auftaktveranstaltung des Kreises als Messe mit Informationsständen und Aktivitätsangeboten aufgebaut, wofür seitens der Kreisverwaltung erneut zahlreiche Partner gewonnen werden konnten. Zu Beginn stimmten die Damen der Trommlergruppe „Drums 66“ die Anwesenden im gut gefüllten Sitzungssaal des Landratsamtes auf das Thema ein. Tobias Schäfer vom unabhängigen Forschungs- und Beratungsinstitut für Infrastruktur- und Gesundheitsfragen (IGES Institut GmbH) stellte im Anschluss an die Grußworte von Sozialamtsleiterin Erika Körner und Landrat Siegurd Heinze das Modellprojekt „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ vor. Die Landkreise OSL und Spree-Neiße waren Modellregion für das Projekt, welches sich mit den Herausforderungen des demografischen Wandels auf die zukünftige Versorgung und Mobilität in ländlichen Regionen beschäftigt. Beispiele der pilothaften Umsetzung der Mobilitätsverbesserung sind etwa Mobilitätstrainings für und mit Senioren, die in Vetschau, Großräschen und Lauchhammer im April dieses Jahres stattfanden. Ein dynamisches Fahrgastinformationssystem, installiert in Burg/Spreewald, soll den Zugang zum öffentlichen Personennahverkehr erleichtern. Es wurden zielgruppenspezifische Angebote konzipiert, wie etwa das Rikscha-Taxi für Demenzkranke und deren Angehörige, welches auf der Auftaktveranstaltung ausprobiert werden konnte. Zum Mitmachen aufgefordert wurden die Besucherinnen und Besucher auch von Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz in einem Bewegungsparcours. Sportprogramme im Alter und zur Sturzprophylaxe stellte die Tagespflege Lauchhammer vor. Wie drastisch das Alter die Mobilität einschränken kann, konnte mit dem Alterssimulationsanzug GERT des Vereins Neue Wege e.V. am eigenen Leib getestet werden.

 

Zum Abschluss war das Publikum dazu eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung „Leben ist Bewegung – Bewegung ist Gesundheit – Gesundheit ist Leben“, teilzunehmen. Die Wanderausstellung wird vorerst im FamilienCampus Lausitz zu sehen sein.

 

Noch bis zum Wochenende finden Veranstaltungen zum Thema im Landkreis statt, wie zum Beispiel das Seniorensportfest in Calau, eine Ausfahrt mit der Rikscha in Lübbenau oder die Verkehrsteilnehmerschulung mit Fahrradcheck in Senftenberg am Donnerstag, 18. Oktober. Erstmals wird am 20. Oktober um 10 Uhr in die Stadthalle Calau zum „Tag des Hörens“ eingeladen. Unter der Regie des Vereins Seelsorger der Ohren e.V. und der Schirmherrschaft von Landrat Siegurd Heinze soll die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Hörschädigungen beitragen.

 

Foto zur Meldung: „Woche der Gesundheit und Pflege“ eröffnet
Foto: Eröffnung der 7. Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz . Foto: Landkreis OSL

8. Woche der Gesundheit und Pflege startet

(13.10.2018)

„Wer rastet, der rostet – Mobil sein und bleiben“ – unter diesem Motto startet am Montag, den 15. Oktober 2018 die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege im Landkreis Oberspreewald-Lausitz. Wie es auch im Alter und bei eingeschränkter Beweglichkeit möglich ist, die Wege im Alltag selbstständig zu meistern, wird im Rahmen verschiedener Veranstaltungen zum Thema in der Woche vom 15. bis 20. Oktober aufgezeigt. Die in dieser Form in ganz Brandenburg einmalige Aktionswoche wird traditionell durch OSL-Landrat Siegurd Heinze eröffnet. Das vollständige Programm steht im Landkreis OSL ab sofort zur Verfügung und kann unter www.osl-online.de heruntergeladen werden.

 

Die Aktionswoche richtet sich sowohl an ältere und pflegebedürftige Menschen und deren Angehörige als auch an generell an Gesundheitsthemen und dem Thema Pflege interessierte Personen. Auch in diesem Jahr eingebettet in die Health Week, die Gesundheitswoche Berlin-Brandenburg, wird sie bereits zum 8. Mal organisiert durch den Landkreis Oberspreewald-Lausitz gemeinsam mit dem Kreisseniorenrat und dem Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbund OSL e.V. (GPGV OSL e.V.). Das vielfältige Angebot richtet sich an Jung und Alt und verspricht Abwechslung und Unterhaltung. Erneut beteiligen sich zahlreiche soziale Einrichtungen, Dienste, Kommunen und Krankenkassen im gesamten Kreisgebiet.

 

Erstmals wird am 20. Oktober um 10 Uhr in die Stadthalle Calau zum „Tag des Hörens“ eingeladen. Unter der Regie des Vereins Seelsorger der Ohren e.V. und der Schirmherrschaft von Landrat Siegurd Heinze soll die Veranstaltung zur Inklusion von Menschen mit Hörschädigungen beitragen.

 

Zur Auftaktveranstaltung der Aktionswoche lädt die Kreisverwaltung am Montag, den 15. Oktober von 10 bis 13 Uhr in den großen Sitzungssaal im Haus 1 des Landratsamtes, im Dubinaweg 1 in Senftenberg. Mit viel Power eröffnen „Drums 66“ und OSL-Landrat Siegurd Heinze die Veranstaltung. Im Anschluss wird über das Modellprojekt „Langfristige Sicherung von Versorgung und Mobilität in ländlichen Räumen“ informiert. Der dabei entstandene Film wird von Mobilitätsberater Tobias Schäfer von der IGES Institut GmbH vorgestellt. Bei einem anschließenden Workshop geht es um die Kraftfahreignung und Fahrerlaubnis mit Einschränkungen. Zahlreiche Angebote laden zum Mitmachen ein, wie etwa der Mobilitätstest des Vital Gesundheitsclubs, der Alterssimulationsanzug und das Rikscha-Taxi des Vereins Neue Wege e.V. oder der Bewegungsparcours „Aktiv im Leben“ der Sanitätshäuser und Auszubildenden der Gesundheits- und Krankenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz. Zum Abschluss ist das Publikum dazu eingeladen, an der Eröffnung der Ausstellung „Leben ist Bewegung – Bewegung ist Gesundheit – Gesundheit ist Leben“, initiiert durch den GPGV OSL e.V. und Schülerinnen und Schüler der Altenpflegeschule des FamilienCampus Lausitz, teilzunehmen. „Ob Jung oder Alt – allen Teilnehmern eine mobile und aufschlussreiche Woche“, wünscht Eva-Maria Dinter, Mitarbeiterin des Kreissozialamtes des Landkreises und Projektkoordinatorin.

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Foto: „Wer rastet, der rostet! – Mobil sein und bleiben“ unter diesem Motto steht die diesjährige Woche der Gesundheit und Pflege. Foto: Landkreis OSL / ©Monkey Business - stock.adobe.com

Grippezeit ist Impfzeit: Gesundheitsamt OSL rät zur rechtzeitigen Vorsorge

(10.10.2018)

Pünktlich zum Herbstbeginn ist der neue Vierfach-Impfstoff eingetroffen. Darauf weist das Gesundheitsamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz hin. Nach der außergewöhnlich schweren Grippewelle im Winter 2017/18 wird dieser von der Ständigen Impfkommission (STIKO) anstatt des dreifachen Influenzaschutzes empfohlen. An zwei Tagen in der Woche wird die Impfung in der Großenhainer Str. 62 in Senftenberg angeboten.

 

Mit Beginn der kalten Jahreszeit steigt auch wieder die Gefahr, sich mit Grippeviren anzustecken. Im Gegensatz zu einer harmlosen Erkältung ist die Grippe (Influenza) eine schwere Infektionskrankheit. Bei bestimmten Personengruppen kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Trotz der saisonal variierenden Wirksamkeit ist die Impfung die wichtigste Schutzmaßnahme. Empfohlen wird die Impfung vor allem für alle Personen über 60, für chronisch Kranke aller Altersstufen, für Schwangere und für Medizin- und Pflegepersonal. Bei bestimmten akuten oder fieberhaften Erkrankungen sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Weitere Kontraindikationen (zum Beispiel Allergie gegen Hühnereiweiß) stellt der Arzt vor der Impfung fest.

 

„Auch wenn man bei den momentan herrschenden milden Temperaturen nicht daran denken mag: der Zeitpunkt für die Impfung ist ideal, denn das Immunsystem benötigt 1 bis 2 Wochen, um einen Impfschutz aufzubauen“, erklärt Sonja Rudolph, Leiterin des Bereiches Hygiene/Gesundheitsschutz im Gesundheitsamt des Landkreises.

 

Die Grippeimpfung im Gesundheitsamt des Landkreises, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), wird angeboten dienstags in der Zeit von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 17.30 Uhr sowie donnerstags von 9 Uhr bis 12 Uhr und von 13 Uhr bis 16.30 Uhr. Auskünfte zum Thema Grippeimpfung und Impfen allgemein erteilen die Mitarbeiter auch gern telefonisch unter 03573 870-4342 oder -4345.

 

Zur Impfung im Gesundheitsamt ist der Impfausweis mitzubringen. Alle gesetzlich Versicherten können sich zudem kostenfrei in allen allgemeinmedizinischen, internistischen, kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen impfen lassen, hier wird zusätzlich die Chipkarte benötigt.

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Foto: Jetzt ist wieder Zeit für die Grippeschutzimpfung. Foto: huntlh / Pixabay

Landkreis OSL informiert zu möglichen Ausfällen bei Busverbindungen

(27.09.2018)

Seit der vergangenen Woche kommt es aufgrund eines ungewöhnlich hohen Krankenstandes von 27 Prozent des gesamten Fahrpersonals vermehrt zu Ausfällen im öffentlichen Personennahverkehr. Betroffen sind der Regionallinienverkehr mit einer Ausfallquote von 0,7 Prozent und der Stadtverkehr Senftenberg mit rund 4 Prozent nicht geleisteter Fahrten. Von den in der Verkehrsspitze vorrangig zu realisierenden Schülerfahrten konnten im September nicht alle realisiert werden.

 

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz bedauert diesen Umstand außerordentlich und bittet um Verständnis für die Situation: „Seitens der zuständigen Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL) und des Auftragnehmers, der Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH (KVG), werden alle Anstrengungen unternommen, um weitere Ausfälle zu vermeiden. Die Mitarbeiter vor Ort arbeiten täglich daran, die Situation zu verbessern. 50 Busfahrer sind dafür zurzeit im Einsatz“, so Grit Klug, Dezernentin für Bau, Ordnung und Umwelt und Erste Beigeordnete des Landrats. Gregor Niessen, Geschäftsführer der VGOSL ergänzt: „Aktuelle Kenntnisse zu voraussichtlichen Ausfällen werden uns zeitnah gemeldet und online ständig aktualisiert. Wir informieren zudem die Schulen und stellen Änderungen umgehend in die Fahrplan-Auskunft ein.“

 

Fahrgäste werden gebeten, sich unter https://www.vgosl.de/Aktuelles über voraussichtliche kurzfristige Ausfälle zu informieren.

Anhang: Den beigefügten Tabellen sind die voraussichtlichen Leistungsausfälle für Donnerstag (27.09.) und Freitag (28.09.) sowie Montag, 01.10.2018 zu entnehmen.

 

 

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Foto: Bei der VGOSL kann es in den nächsten Tagen zu Leistungsausfällen kommen. Foto: VGOSL

Mehr Geld für die Kommunen im Landkreis

(26.09.2018)

Der Landkreis OSL und die kreisangehörigen Gemeinden können im kommenden Jahr mit rund 900 000 Euro zusätzlichen Landesmitteln planen. Das erklärte Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (Die Linke) im Rahmen der Veranstaltung „Kabinett vor Ort“ in Lübbenau. Hier trafen sich Vertreter der Landesregierung unter Ministerpräsident Dietmar Woidke (SPD) mit Spitzenvertretern des Landkreises Oberspreewald-Lausitz.

Landrat Siegurd Heinze (CDU) konstatierte bei dieser Veranstaltung: „Der Landkreis hat sich positiv entwickelt, was mit guten Arbeitsmarktzahlen, ausgebauter Infrastruktur und eines sich ständig entwickelnden Tourismus, vor allem im Spreewald, belegt werden kann.“ Auch in Calau habe die Landesregierung in den vergangenen Jahren positive Akzente setzen können. So habe man bisher einen Antrag aus dem Kommunalen Investitionsprogramm (KIP) „Bildung“ bewilligt bekommen, womit die Innensanierung im Robert-Schlesier-Haus der Grund- und Oberschule vorangetrieben werden soll. Auch in Sachen Infrastruktur betonte man, dass Calau künftig profitieren solle. So verändert sich ab 2022 die Linie des Regionalexpress RE 7. Von Senftenberg gibt es dann eine direkte Verbindung über Calau und Lübbenau auf die Berliner Stadtbahn und weiter nach Potsdam und Dessau. Verbesserungen gibt es auch auf der Linie des RE 10 Leipzig-Calau-Cottbus-Frankfurt/Oder. Erstmals sind Calau und Frankfurt/Oder per Bahn miteinander verbunden, außerdem wird die Zahl der Sitzplätze erhöht. Weitere Informationen zu den im Rahmen der Veranstaltung besprochenen Themen finden Sie auf der Homepage des Landkreises OSL.

Foto zur Meldung: Mehr Geld für die Kommunen im Landkreis
Foto: Bereits im August schaute sich Brandenburgs Finanzminister Christian Görke (re.) im Robert-Schlesier-Haus der Grund- und Oberschule um. Das Land spendiert Fördermittel zur Innenraumsanierung. Wie nötig das ist, erklärte ihm Bürgermeister Werner Suchner. Foto: Stadt Calau

Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster feierte 25-jähriges Jubiläum

(21.09.2018)
"Der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg“: Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster feierte 25-jähriges Jubiläum

 

Im Rahmen einer Festveranstaltung hat der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster (AEV) mit geladenen Gästen im Großräschener Kurmärker-Saal sein 25-jähriges Jubiläum begangen. Verbandsvorsteher Dr. Bernd Dutschmann blickte auf wichtige Meilensteine der letzten 25 Jahre zurück und schaute auf die Herausforderungen der Zukunft. „Mit der Gründung des AEV im Jahr 1993 durch die damaligen Landkreise Bad Liebenwerda, Finsterwalde, Herzberg und Senftenberg wurde das Fundament für eine einheitliche Abfallentsorgung gelegt. In den folgenden Jahren haben die gesetzlichen Änderungen die Arbeit des Verbandes maßgeblich bestimmt. Dazu gehörten beispielsweise die Einführung der Verpackungsverordnung, das Ablagerungsverbot von Restabfall und deren daraus notwendige Behandlung sowie die stetigen Veränderungen bei der Getrenntsammlung von Abfällen. Aktuell bereiten wir die gesetzlich geforderte Einführung der Biotonne vor, mit deren Sammlung ab 1. Januar 2019 begonnen wird. Sie wird in den nächsten Jahren eine große Herausforderung sein“, berichtet Dr. Bernd Dutschmann. Dazu wird der AEV eine neue Biokompostieranlage in Freienhufen errichten, in der aus den eingesammelten Bioabfällen Kompost für die Bevölkerung und Strom erzeugt werden. Die Bioabfälle kommen jedoch nicht nur aus dem eigenen Verbandsgebiet, auch der Landkreis Spree-Neiße wird zukünftig seine Bioabfälle in Freienhufen verarbeiten lassen. Zudem haben weitere Landkreise Interesse an einer solchen Kooperation mit dem AEV bekundet.

 

Christian Heinrich-Jaschinski, Landrat des Elbe Elster-Landkreises, lobte in seinem Grußwort die Arbeit des AEV: „25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster sind eine Erfolgsgeschichte, die der Landkreis Elbe-Elster prägend mitgeschrieben hat. Der Abfallentsorgungsverband hat sich mit dem Einsatz seiner Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu einem stabilen, zuverlässigen Dienstleister für die Menschen in beiden Landkreisen entwickelt. Dafür gebührt allen Beteiligten Dank. Wenn die Abfallentsorgung den Anforderungen an Klimaschutz und Ressourcenschonung genügt und den abfallwirtschaftlichen Zielvorgaben entspricht, dann darf sich eine Region glücklich schätzen. Ich wünsche dem AEV für die Zukunft alles Gute und weiterhin viel Erfolg.“

 

Auch Siegurd Heinze, Landrat des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, gratulierte in seiner Rede dem AEV zu seinem Jubiläum: „Als öffentlich-rechtlichem Entsorgungsträger ist es dem AEV stets gelungen, die Abfallentsorgung in hoher Qualität und Effektivität zu gewährleisten. Dies folgt der Philosophie des Verbandes, durch Information und kompetente Beratung zum Schutz von Mensch und Natur beizutragen. Unser ausdrücklicher Dank gilt dem langjährigen Engagement des Teams des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster. Wir freuen uns auf eine weiterhin vertrauensvolle und konstruktive Zusammenarbeit und wünschen alles Gute und viel Erfolg für die kommenden 25 Jahre“.

 

Weitere Grußworte richtete Axel Steffen als Abteilungsleiter für Umwelt, Klimaschutz, Nachhaltigkeit des Ministeriums für Ländliche Entwicklung, Umwelt und Landwirtschaft des Landes Brandenburg an die geladenen Gäste. Er hob in seiner Rede hervor: „Der AEV hat schon Anfang der 90er Jahre seinen Bürgern ein umfangreiches Getrenntsystem für Papier, Sperrmüll, Schrott und Elektroaltgeräten angeboten, womit er zu den Vorreitern gehörte. Weitere Herausforderungen, wie das Ablagerungsverbot von Restmüll, den Bau und Inbetriebnahme der Abfallbehandlungsanlage in Freienhufen oder den Ausbau der Deponie Hörlitz hat der AEV gemeistert und damit die Entsorgungssicherheit in der Region gewährleistet. Mit dem jetzt geplanten ambitionierten Vorhaben, einem Bioabfall- und Wertstoffzentrum in Freienhufen, wird der AEV nicht einer sondern der Vorreiter-Verband beim Bioabfall im Land Brandenburg werden“, lobte Axel Steffen das Projekt und wünschte dem AEV für das Vorhaben alles Gute. Diesen Worten schloss sich auch Großräschens Bürgermeister Thomas Zenker an, der in seiner Rede die Bedeutung des Abfallentsorgungsverbandes Schwarze Elster als öffentlich-rechtlicher Entsorgungsträger für die Region sowie deren Investition am Standort in Freienhufen unterstrich. Musikalisch umrahmt wurde die Festveranstaltung von den „Weberknechten“ der Musikschule Elbe Elster aus Finsterwalde. Am Nachmittag lud der Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster zu einem Bürgerfest ein, das von vielen Interessierten aus dem gesamten Verbandsgebiet besucht wurde.

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Foto: Die Landräte der Landkreise Elbe Elster und Oberspreewald-Lausitz, Christian Heinrich-Jaschinski (re.) und Siegurd Heinze (li.), beglückwünschten die Verbandsleitung, Dr. Bernd Dutschmann (2.v.li.) und Ellen Graff (3.v.Li.), zu 25 Jahre Abfallentsorgungsverband Schwarze Elster.

13. Informations- und Beratertag des Landkreises OSL am 25. September

Interessierte, die ein Unternehmen führen, eine Geschäftsidee umsetzen oder investieren möchten, Fachkräfte suchen oder qualifizieren wollen, sollten sich den 25. September 2018 vormerken. In der Zeit von 9 bis 17 Uhr findet in den Sitzungssälen im Landratsamt in Senftenberg, Haus I, Dubinaweg 1 (nähe Stadthafen) bereits zum 13. Mal der jährliche „Informations- und Beratertag“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz statt. Dieser richtet sich an Unternehmer/innen, Existenzgründer/innen, Investoren und alle darüber hinaus Interessierte.

 

Vor Ort erteilten Experten in individuellen Gesprächen kostenlos Auskünfte zu Finanzierungsmöglichkeiten und Fördermodalitäten und informieren über Wege der Fachkräftegewinnung sowie Qualifizierungsmöglichkeiten. Das Expertenteam besteht aus Vertretern von Banken, Vereinen, Kammern und Verbänden sowie Landesfördereinrichtungen und der Sparkasse.

 

Für Rückfragen steht Ihnen Frau Bärbel Weihmann, Sachgebietsleiterin für Wirtschaft und Förderung unter Telefon (03573) 870-5141 oder per E-Mail Baerbel-Weihmann@osl-online.de zur Verfügung.

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Foto: Erfolgreiche Unternehmensentwicklung: Sie steht im Fokus des 13. Informations- und Beratertages des Landkreises OSL. Foto: geralt / Pixabay

Allgemeinverfügung des Landkreises Oberspreewald-Lausitz als untere Wasserbehörde zur Wasserentnahme aus oberirdischen Gewässern

(14.09.2018)

Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz als Untere Wasserbehörde, vertreten durch den Landrat Herrn Siegurd Heinze, erlässt folgende Allgemeinverfügung - weiter zum Download

[Download]

Kooperationsvereinbarung zur Wirtschaftsförderung unterzeichnet

(27.08.2018)

Um die Zusammenarbeit zwischen regionaler und Landesebene auszubauen hat sich die Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB) das Ziel gesetzt, mit allen Wirtschaftsförderungen der Landkreise individuelle Kooperationsvereinbarungen abzuschließen. Der Startschuss fiel heute im Landratsamt Senftenberg, wo mit dem Landkreis Oberspreewald-Lausitz (LK OSL) die erste Kooperationsvereinbarung dieser Art von Landrat Siegurd Heinze und dem Geschäftsführer der WFBB,
Dr. Steffen Kammradt, unterzeichnet worden ist.

 

WFBB-Geschäftsführer Dr. Steffen Kammradt: „Die Kooperationsvereinbarungen der WFBB mit allen kreislichen Wirtschaftsförderungen bringen eine neue Qualität in die Zusammenarbeit zwischen Land und Regionen. Ich freue mich, dass die Premiere in Senftenberg stattfindet. Mit dem OSL-Kreis verbindet uns eine langjährige enge Zusammenarbeit, die wir mit der Vereinbarung weiter stärken und ausbauen wollen.“

 

Landrat Siegurd Heinze betont:

„Mit der Unterzeichnung der Kooperationsvereinbarung stellen wir unsere auch bisher schon vertrauensvolle und gelebte Zusammenarbeit mit der Wirtschaftsförderung des Landes Brandenburg auf eine solide Basis. Die Unterzeichnung ist ein wichtiges Signal, auch weiterhin mit der WFBB als starken Partner gemeinsam für die Stärkung der Wirtschaftskraft in unserem Landkreis sowie der Schaffung neuer und den Erhalt bestehender Arbeitsplätze zusammen zu arbeiten.“

 

Die Vereinbarung, die zunächst eine Laufzeit bis zum 31.12.2020 hat, beinhaltet verschiedene Felder der Zusammenarbeit.

So soll sich zukünftig noch enger zu Themen wie Standortentwicklung, Investitionsvorhaben, Technologie- und Innovationsförderung, Arbeit und Qualifizierung, Internationalisierung, Energie, Gründungen, Standortmarketing und Clustervernetzung ausgetauscht werden.

Die Zusammenarbeit zur Gewinnung von Fachkräften ist für Bärbel Weihmann, Wirtschaftsförderin des Landkreises OSL, ein weiterer wichtiger Eckpunkt der zukünftigen Zusammenarbeit: „Für viele Unternehmen in unserem Landkreis ist es zunehmend schwieriger, den Fachkräftebedarf im eigenen Betrieb zu decken. Umso wichtiger ist es, dass wir dort gemeinsam mit der WFBB Maßnahmen zur Gewinnung, Entwicklung und Bindung von Fachkräften im Landkreis entwickeln und umsetzen.“

Foto zur Meldung: Kooperationsvereinbarung zur Wirtschaftsförderung unterzeichnet
Foto: Auf weiterhin gute Zusammenarbeit: Landrat Siegurd Heinze (li.) sowie der Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung Land Brandenburg GmbH (WFBB), Dr. Steffen Kammradt. Foto: Landkreis OSL

Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor

(11.08.2018)

Wie in jedem Jahr ist für den neuen Busfahrplan im Landkreis Oberspreewald-Lausitz der erste Sonntag im neuen Schuljahr für den Sommer-Fahrplanwechsel – so in diesem Jahr der 19. August – fest reserviert.

Um für eine gute Vorbereitung und einen reibungslosen Start zu sorgen, erfolgte in den letzten Monaten eine intensive Abstimmung zwischen Kreisverwaltung und Verkehrsgesellschaft.

Über die bevorstehenden Änderungen zum Fahrplanwechsel 2018/2019 informiert Gregor Niessen, Geschäftsführer der Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH, wie folgt:

„Mit dem neuen Fahrplan zum 19. August 2018 wird es u.a. geringe Fahrzeitänderungen auf einzelnen Fahrten von bis zu 10 Minuten, punktuelle Änderungen in der Neuzuordnung von Haltestellen, aber auch die Aufnahme von zusätzlichen Haltestellen geben.“

Wichtig für die Nutzer der Stadtbuslinien in Senftenberg und Lübbenau/ Spreewald: dort wird es keine Veränderungen geben. Alle Fahrplanänderungen sind auf der Internetseite www.vgosl.de , der "Bus&Bahn" – App des Verkehrsverbundes Berlin-Brandenburg (VBB) abrufbar oder können telefonisch unter folgenden Rufnummern erfragt werden:

 

  • Verkehrsgesellschaft Oberspreewald-Lausitz mbH (VGOSL), Tel 03573 / 66 52 – 22 (Montag – Donnerstag 09:00 – 15:00 Uhr / Freitag 09:00 – 14:00 Uhr)

 

  • Gemeinsame Mobilitätszentrale Elbe-Elster / Oberspreewald-Lausitz, Tel. 03531 / 65 00 – 10 (Montag – Freitag 05:30 – 18:30 Uhr)

 

  • Kraftverkehrsgesellschaft Dreiländereck mbH, Betriebsteil Senftenberg (KVG) – Leitstelle, Tel. 03573 / 36 31 – 729, (Montag – Freitag 03:30 – 23:00 Uhr) .

 

Fahrpläne sind in allen Bussen, bei der VGOSL, den Verkehrsunternehmen sowie  in der Buchhandlung Lehnert, Cottbuser Straße 14, in Calau erhältlich. Die Schutzgebühr beträgt 1,- Euro.

Foto zur Meldung: Pünktlich zum Schuljahresbeginn: Neuer Busfahrplan in Oberspreewald-Lausitz steht bevor
Foto: Ab 19. August gilt im Landkreis ein neuer Fahrplan. Foto: VGOSL

Ferienkinder als Fotomodels gesucht

(24.07.2018)

Bei den Festungsspielen zum tapferen Musketier werden, im Besucherbergwerk der Lausitzer Kohle auf die Spur gehen oder eine Schulstunde wie zu Ur-Omas Zeiten im historischen Klassenzimmer erleben – das Museum Schloss und Festung Senftenberg bietet viele abwechslungsreiche Programme für Schüler und Kita-Kinder an. Für das neue Programmheft sollen nun zu den pädagogischen Angeboten auch neue professionelle Bilder entstehen. Dafür sucht das Museum des Landkreises Oberspreewald-Lausitz Kinder zwischen 6 und 10 Jahren, die fürs Foto in die Rolle kleiner Musketiere schlüpfen, im Bergwerk „Unter Tage“ gehen und im historischen Klassenzimmer auf der Schulbank Platz nehmen.

Das Fotoshooting soll am 01.August oder alternativ am 16. August 2018 zwischen 10 und 13 Uhr stattfinden. Wer Lust hat, das Museum als Model zu unterstützen, meldet sich bitte unter 03573-2628 oder per E-Mail an museum-senftenberg@museum-osl.de an. Eltern oder Großeltern können gern bei dem Termin dabei sein. Die Fotos werden ausschließlich zur Bewerbung der Museumsangebote verwendet und allen Models zur privaten Verwendung zur Verfügung gestellt.

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Foto: Kinder können bald ein spannendes Fotoshooting erleben. Grafik: 3dman_eu/Pixabay

Umzug des Calauer Bauamtes perfekt

(16.07.2018)

Seit dem 9. Juli ist das Bauamt der Stadt Calau am neuen Standort in der Parkstraße 4 - 7 zu finden. Notwendig wurde der Umzug, weil die Stadtverwaltung am bisherigen Standort in der Straße der Jugend eine neue Kindertagesstätte einrichtet. Am Dienstag (10. Juli 2018) nutzten der Calauer Bürgermeister Werner Suchner und Wilfried Brödno, Dezernent des Landkreises Oberspreewald-Lausitz, die Gelegenheit, sich in den sanierten Räumen umzuschauen und die städtischen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter an den neuen Arbeitsplätzen zu begrüßen. „Wir mussten ja möglichst schnell neue Räume für das Bauamt finden, da das Projekt neue Kita zügig umgesetzt werden soll. Insofern sind wir dankbar, dass unser der Landkreis hierbei unterstützt hat“, erklärte Werner Suchner und lobte die Termintreue bezüglich des Einzugstermins. Der Landkreis Oberspreewald-Lausitz hatte zuvor grünes Licht dafür gegeben, dass die Stadtverwaltung als Mieter die Räume beziehen kann. Nachdem Kreisausschuss und Stadtverordnetenversammlung dem Abschluss des Mietvertrages zugestimmt hatten, erfolgten die Sanierungsmaßnahmen. Wilfried Brödno erklärte im Rahmen des Termins, welche Sanierungsmaßnahmen im Auftrag des Landkreises vorgenommen wurden: „In den Erdgeschossen der Häuser 1 und 2 wurde das Bauamt der Stadt Calau untergebracht. In diesem Zusammenhang wurde auch ein barrierefreier Zugang geschaffen.“ Mit Blick auf die weiteren Nutzer in beiden Häusern, das kreisliche Rechnungsprüfungsamt und die Außenstelle der Katasterbehörde, freute sich Wilfried Brödno über die Auslastung des Objektes und wünschte den Nutzern „ein gutes Miteinander.“

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Foto: Von links: Mario Luther, Mitarbeiter Bauamt, Bauamtsleiterin Margitta Görs, Bürgermeister Werner Suchner, Dezernernt Wilfried Brödno Foto: Stadt Calau

André Dreßler erneut stellvertretender Kreisbrandmeister

(28.06.2018)

Im Rahmen der Kreistagssitzung am 21. Juni wurde André Dreßler als stellvertretender Kreisbrandmeister in seinem Amt bestätigt. Bereits seit zwölf Jahren übt der 49-Jährige diese Funktion für den Landkreis aus. Zudem verfügt über jahrelange Erfahrung durch seine Tätigkeiten als Stadtwehrführer in Calau sowie als stellvertretender Leiter der Regionalleitstelle Lausitz bei der Berufsfeuerwehr Cottbus. Seine erneute Bestellung wurde zuvor in der Wehrführerberatung am 6. Juni einstimmig von den Amts-, Stadt- und Gemeindewehrführern bestätigt.

 

Amtierender Kreisbrandmeister ist seit Dezember vergangenen Jahres Tobias Pelzer. Der 33-jährige Sachgebietsleiter für Brand- und Katastrophenschutz übernahm die Tätigkeit von Ingo Worreschk, der nach 17 Jahren im Amt in den Ruhestand eingetreten ist.

 

Weitere stellvertretende Kreisbrandmeister sind der Lauchhammeraner Stadtwehrführer Silvio Spiegel und Matthias Kunze, Katastrophenschutzsachbearbeiter beim Landkreis Oberspreewald-Lausitz.

Foto zur Meldung: André Dreßler erneut stellvertretender Kreisbrandmeister
Foto: André Dreßler (Mi.) wurde in der letzten Kreistagssitzung erneut zum stellvertretenden Kreisbrandmeister ernannt. Es gratulieren Landrat Siegurd Heinze (li.), Kreisbrandmeister Tobias Pelzer, der Vorsitzende des Kreisfeuerwehrverbandes OSL Sebastian Lehmann und die 1. Beigeordnete Grit Klug (v.l.n.r.). Foto: Landkreis OSL

Neuer Rettungswagen für DRK Calau

(22.06.2018)

Grund zur Freude gab es am 21. Juni für die vier Betreiber des Rettungsdienstes im Landkreis Oberspreewald-Lausitz: Im Beisein von Kreistagsabgeordneten und Vertretern der Kreisverwaltung konnte Landrat Siegurd Heinze gleich vier neue Rettungswagen (RTW) vom Typ Mercedes 316 TDI, Delfis 3 im Gesamtwert von 420.000 Euro an die Rettungswachen in Vetschau, Calau, Senftenberg und Jannowitz übergeben.

 

"Mit der offiziellen Übergabe der Fahrzeuge verfügen nunmehr alle Betreiber des Rettungsdienstes in unserem Landkreis über hochmoderne Rettungswagen, die sowohl für die Patienten als auch für die Mitarbeiter der Rettungswagen spürbare Verbesserungen mit sich bringen werden", so Landrat Heinze.

 

Mit jeweils einem Schutzengel im Gepäck wünschte er den Besatzungen der Rettungswagen eine sichere und unfallfreie Fahrt.

 

Bevor die Wagen den Rettungswachen offiziell übergeben werden konnten, wurden diese für den zukünftigen Einsatz noch fit gemacht. "Neben der Serienausstattung wurde noch das Notfallequipment, zu dem u.a. die Beatmungseinheiten, Defibrillatoren, Spritzenpumpen, medizinisches Verbrauchsmaterial sowie Funk und GPS geführte Navigations- und Patientendatenerfassungssysteme gehören, eingebaut", erläuterte Thomas Schäl, Sachgebietsleiter Rettungsdienst der Kreisverwaltung OSL.

Auch auf die Gesundheit der Mitarbeiter wurde bei der Anschaffung der Fahrzeuge geachtet. "Die Rettungswagen verfügen über Tragen, welches das Be- und Entladen der Trage in das und aus dem Fahrzeug heraus komplett ohne Muskelkraft ermöglichen. Auch die Höhenverstellung der Trage geschieht auf Knopfdruck. Das eingebaute, sogenannte ´PowerLoad-System´ sorgt so für eine Rückenentlastung der Mitarbeiter bei der schweren körperlichen Arbeit beim Tragen von Patienten", so Schäl weiter.

 

Jährlich hat der Landkreis, als Träger des Rettungsdienstes, ca. 19 000 Notfalleinsätze zu bearbeiten. Dabei werden im Durchschnitt bis zu 750 000 Kilometer zurückgelegt. Für die Einsätze stehen 22 Rettungsfahrzeuge an insgesamt sieben Rettungswachen zur Verfügung.

Im Spreewald steht sogar aufgrund der speziellen Aufgabenstellung ein Rettungskahn für Notfalleinsätze bereit.

Insgesamt wurden in den vergangenen 7 Jahren rund 2 Millionen Euro in neue Rettungswagen investiert.

 

Die vier neu angeschafften RTW werden zukünftig in Vetschau, Calau, Senftenberg und Jannowitz stationiert sein.

 

Hintergrund Rettungswache Calau:

Die Rettungswache Calau gilt als kleine bis mittelgroße Rettungswache. In der Rettungswache sind zwei RTW an 365 Tagen im Jahr stationiert, von denen sich einer im 24 Stunden-Dienst befindet. Einsatzleistung bis zu 1.500 Notfalleinsätze; Betreiber der Rettungswache ist der DRK KV Calau e.V.

 

Foto zur Meldung: Neuer Rettungswagen für DRK Calau
Foto: Kreisgeschäftsführer Andreas Möbius (2.v.r.) nahm gemeinsam mit seinen Mitarbeitern den neuen RTW für den DRK-Kreisverband Calau e.V. und die Rettungswache entgegen. Foto: Landkreis

"Radler-Invasion" im Herzen von Calau

(19.06.2018)

Die 21. "Tour de OSL" führte Landrat Siegurd Heinze und insgesamt 242 Teilnehmer in diesem Jahr in den Norden des Landkreises. Nach dem Start in Vetschau/Spreewald führte die Tour auch nach Calau.

 

Hier der offizielle Tour-Report des Landkreises OSL:

Auch in diesem Jahr hatten sich Landrat Siegurd Heinze und sein Team erneut eine attraktive Tour einfallen lassen. Den Auftakt und das Ziel bildete die Kulisse der durch die Stadt aufwendig und liebevoll sanierten Schlossremise in Vetschau/Spreewald. Hier erwarteten am frühen Samstagmorgen und bei bestem Radfahrwetter Landrat Siegurd Heinze und Vetschaus Bürgermeister Bengt Kanzler die Teilnehmer.

 

Den ersten Höhepunkt bildete die feierliche Enthüllung einer Tafel mit dem Schriftzug "Deutsch-Sorbische/Wendische Stadt - Wir pflegen immaterielles Kulturerbe" am Eingang zur Touristinformation durch Bürgermeiser und Landrat. Diese soll, gut sichtbar an der Fassade angebracht und sowohl mit deutscher als auch sorbischer Sprache versehen, Besucher ab sofort auf die Verbundenheit der Stadt zum sorbisch-wendischen Kulturgut hinweisen.

 

Anschließend fiel der Startschuss zur 21. Tour de OSL. Die knapp 43 Kilometer lange Route führte über Lobendorf, Tornitz und Wüstenhain nach Laasow und über Missen und Gahlen weiter nach Calau. Nach einer ausgiebigen Mittagspause mit Verpflegung durch die Gaststätte „Zur Oase“ aus Calau auf dem Calauer Marktplatz führte die zweite Etappe der Tour weiter über Saßleben, Dubrau und Belten zurück zum Augangspunkt nach Vetschau/Spreewald.

 

Unterwegs warteten erneut spannende kulturelle Stopps auf die Radler. So erhielten die Teilnehmer bereits wenige Meter nach dem Start Einblicke in eines von Vetschaus Wahrzeichen, die um 1650 erbaute, deutschlandweit einmalige evangelische Wendisch-Deutsche Doppelkirche. In Laasow bestand die Möglichkeit zur Besichtigung der schwimmenden Häuser, die als Unterkünfte für Feriengäste dienen. Hier erteilten die Betreiber zudem Informationen zu dem in naher Zukunft vor Ort beabsichtigten Bau eines Familien-Urlaubs-Resorts mit insgesamt 94 Bungalows und 16 schwimmenden Häusern. Knapp 30 Millionen Euro sollen hier investiert werden. Im Anschluss an die Mittagspause stand eine Besichtigung der Kirche in Kalkwitz auf dem Programm. Diese wurde bereits im 15. Jahrhundert erbaut und beeindruckte die Besucher mit ihrer besonderen Architektur und Geschichte.

 

Den Abschluss bildete auch in diesem Jahr eine Radlertombola, bei der zahlreiche attraktive Preise verlost wurden. Die Gewinner zog im Beisein von Landrat und Bürgermeister die elfjährige Sophie aus Vetschau. Über den Hauptpreis – ein modernes Citybike im Wert von 600 Euro, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz, freute sich letztendlich Gerhard Zeschnick aus Calau.

 

Übrigens: Dass Radfahren keine Frage des Alters ist, wurde auch in diesem Jahr erneut eindrucksvoll unter Beweis gestellt. So konnte am Ende der Tour der 85-jährige Klaus Bayer aus Calau als ältester Radfahrer geehrt werden. Die jüngsten Beinchen gehörten dem geraden einmal vierjährigen Valentin Dasler aus Pforzheim, der derzeit in der Region seine Oma besucht. Er, sein achtjähriger Bruder und der Vater hatten mit ihrer Heimat, dem Bundesland Baden-Würtemberg, zugleich auch die weiteste Anreise.

 

Foto zur Meldung: "Radler-Invasion" im Herzen von Calau
Foto: Eine echte "Radler-Invasion" erlebte Calau am 16. Juni. 242 Starter der "Tour de OSL" machten Mittagspause auf dem Marktplatz. Foto: Uwe Hegewald

Tour de OSL: Der Countdown läuft

(14.06.2018)

Nur noch wenige Tage, dann heißt es wieder fleißig in die Pedale treten bei der mittlerweile 21. Tour de OSL. Auch in diesem Jahr haben OSL-Landrat Siegurd Heinze und sein Team erneut eine erlebnis- und abwechslungsreiche Strecke ins Auge gefasst. Start und Ziel bildet die Schlossremise in Vetschau/Spreewald. Über 43 Kilometer führt die Tour durch Vetschau/Spreewald, Calau und entlang des Gräbendorfer Sees. Los geht es am Samstag, dem 16. Juni 2018 um 9 Uhr.

 

Neben Halten mit spannenden Kulturprogrammen und Verpflegungsstopps erwartet die Teilnehmenden eine Radler-Tombola mit attraktiven Gewinnen. Der Hauptpreis ist ein modernes City-Bike, bereitgestellt durch die Sparkasse Niederlausitz.

 

Durchschnittlich 200 Personen begeben sich Jahr für Jahr auf die beliebte Radtour unter Leitung des Landrates. Ziel ist es, per Drahtesel die schönsten, teils auch versteckten Regionen der Heimat zu entdecken. Die Streckenführung ist bewusst einfach gehalten und das Fahrttempo gemäßigt, sodass sich die Veranstaltung für Radler jeder Könnensstufe eignet. Damit für alle Eventualitäten vorgesorgt ist, wird die Tour von Teamfahrzeugen, Sanitätern und einem Pannendienst begleitet.

 

Weitere Informationen zur Strecke und den Haltepunkten gibt es unter www.osl-online.de. Eine vorherige Anmeldung ist nicht erforderlich.

 

Nachdem die Jubiläumsfahrt im vergangenen Jahr die Kreisstadt Senftenberg und Umgebung erkundete, bildet dieses Mal der Norden den Ausgangspunkt. Übrigens: Der bislang jüngste, selbst radelnde Teilnehmer war acht Jahre alt, der älteste Radler zählte stolze 86 Jahre. Einige der Teilnehmenden sind bereits von Anfang an mit dabei.

Foto zur Meldung: Tour de OSL: Der Countdown läuft
Foto: Archivfoto der 20. Tour de OSL im Jahr 2017. Foto: Landkreis

Sprechtag der Kreisverwaltung in Calau fällt aus

(29.05.2018)

Aufgrund umfangreicher technischer Umbaumaßnahmen am Hauptstandort in Senftenberg und den jeweiligen Außenstellen sind große Teile der Kreisverwaltung OSL am Freitag, dem 1. Juni 2018 ganztägig telefonisch und per E-Mail nicht erreichbar. Da auch interne Fachanwendungen teilweise nicht zur Verfügung stehen, bleibt die Zulassungsstelle und Führerscheinbehörde in Calau, Cottbuser Straße 26, an diesem Sprechtag geschlossen.

Bürgerinnen und Bürger werden gebeten, mit ihrem Anliegen auf einen anderen Tag auszuweichen.

Katasterbehörde in Calau umbaubedingt geschlossen

(22.05.2018)

Wegen Umbauarbeiten bleibt die Außenstelle der gemeinsamen Kataster- und Vermessungsbehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz und Spree-Neiße in
Calau, Parkstraße 4-7, in der Woche vom 22.05. bis 25.05.2018 für den Besucherverkehr geschlossen.

Die Mitarbeiter sind während der Schließzeit wie folgt zu erreichen:

  • Telefon: 03541 / 870 - 5328

  • Telefax: 03541 / 870 - 5310

  • E-Mail: h.matthieu-katasteramt@lkspn.de

 

Ab 28. Mai 2018 wird das übliche Sprechtagsangebot wieder aufgenommen. Bürger können sich mit ihren Anliegen Mo, Die, Do und Fr von 9-12 Uhr und zusätzlich Die 13-18 Uhr, Do 13-17 Uhr an die Mitarbeiter wenden.

 

Einmal Behördenluft schnuppern

(02.05.2018)

Herzlich Willkommen zum Zukunftstag für Jungen und Mädchen – so lautete am 26. April vielerorts im Land Brandenburg das Motto. Fast 6.500 Schülerinnen und Schüler haben sich bei über 725 Unternehmen, Institutionen, Berufs- und Hochschulen und Behörden im gesamten Land Brandenburg angemeldet, um einen Schultag der besonderen Art zu erleben. Auch der Landkreis OSL war erneut mit von der Partie und bot Schülerinnen und Schülern an den Standorten in Senftenberg und Calau spannende Einblicke in die Arbeit einer Verwaltung und informierte zu Ausbildungs- und Studienmöglichkeiten. Am Ende stand die schöne Erkenntnis: Die Arbeit in einer Verwaltung ist weit weniger trocken, als oftmals gedacht.

 

Das Interesse an den angebotenen Veranstaltungen war auch in diesem Jahr groß. So starteten am Donnerstagmorgen in Senftenberg 15 und in Calau 16 Jungen und Mädchen in den Tag. Vertreten waren die Dr.-Otto-Rindt Oberschule und die Bernhard-Kellermann-Oberschule Senftenberg, das Friedrich-Engels-Gymnasium Senftenberg, das Paul-Fahlisch-Gymnasium Lübbenau, das Bohnstedt-Gymnasium Luckau sowie die Grund- und Oberschule Calau.

 

In Senftenberg begrüßte Alexander Erbert, Dezernent für Gesundheit, Jugend und Soziales die Teilnehmerinnen und Teilnehmer und erläuterte ihnen anhand einiger greifbarer Beispiele die Zuständigkeiten einer Kreisverwaltung. Wie oft im Alltag ein jeder unbewusst Kontakt zu den verschiedenen Ämtern hat – sei es bei Schuluntersuchungen, bei der Nutzung des Verkehrsmittels Bus oder dem Besuch im Museum oder in der Musikschule – überraschte einige der jungen Gäste. Auch, dass der Landkreis weit über 600 Mitarbeiter beschäftigt, regelmäßig ausbildet und die Möglichkeit zum dualen Studium eröffnet, stieß auf Interesse. Die Begrüßung am Standort in Calau übernahm Bernd König, Leiter des Amtes für Umwelt und Bauaufsicht.

 

Im Anschluss gingen die Schülerinnen und Schüler an den Standorten auf Entdeckungstour. Einblicke erhielten sie in Senftenberg unter anderem in das Labor im Veterinäramt, in die Poststelle und den Bereich Vervielfältigung. Auch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der Kommunalaufsicht, des Bürgerbüros und vom Bereich IT- und Personal öffneten ihre Büros und erteilten bereitwillig Auskünfte.

 

In Calau wurden die Jungen und Mädchen von den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern des Bereichs Verkehrswesen, der unteren Naturschutzbehörde und der zentralen Bußgeldstelle empfangen. Auch ein Ausflug in die benachbarte KFZ-Zulassungs- und Führerscheinstelle stand auf dem Programm.

 

Den Abschluss bildete ein Quiz mit Fragen rund um den Landkreis, das die Azubis selbst entwickelt hatten. Am Ende konnte sich jeder der Teilnehmer über eine vom Landrat unterzeichnete Teilnahmeurkunde sowie einen Beutel mit Informationsmaterial freuen. Organisiert wurde der Zukunftstag erneut durch die Auszubildenden der Kreisverwaltung. Diese waren zu zehnt im Einsatz, um für einen reibungslosen Ablauf zu sorgen.

Foto zur Meldung: Einmal Behördenluft schnuppern
Foto: Stieß auch in diesem Jahr erneut auf Interesse: Der Zukunftstag bei der Kreisverwaltung OSL, hier am Standort Calau. Foto: Landkreis OSL

Landratswahlen im OSL-Kreis: Ergebnisse online!

(23.04.2018)

Am 22. April 2018 wählten die Bürger des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einen neuen Landrat. Alle Ergebnisse, auch die der einzelnen Wahllokale in Calau, finden Sie auf der Internetseite des Landkreises: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2018.html

Foto zur Meldung: Landratswahlen im OSL-Kreis: Ergebnisse online!
Foto: Quelle: http://wahl.osl-online.de/AppPortal/lw2018.html

Neue Fahrzeuge an Feuerwehren übergeben

(16.04.2018)

Sechs neue Feuerwehrfahrzeuge wurden am Samstag im Rahmen einer feierlichen Veranstaltung auf dem Calauer Marktplatz ihrer Bestimmung übergeben.

 

Den Auftakt bildete die feierliche Übergabe der Fahrzeuge an die jeweiligen Wehren durch Landrat Siegurd Heinze und Calaus Bürgermeister Werner Suchner. Im Anschluss stellten Kreisbrandmeister Tobias Pelzer und die Kameraden der Feuerwehren die neuen Fahrzeuge näher vor und öffnen diese für interessierte kleine und große Besucher. Die Mitglieder der Katastrophenschutzeinheit SEG Führungsunterstützung schenkten Kaffee aus, zudem gab es für die Gäste original Calauer Quarkkeulchen.

 

Offiziell übergeben wurden

* ein Gerätewagen Gefahrgut an die Freiwillige Feuerwehr Senftenberg (finanziert aus der Förderrichtlinie FAG),

* ein Einsatzleitwagen 1 an die Freiwillige Feuerwehr Lauchhammer (finanziert aus der Förderrichtlinie Katastrophenschutz)

* ein Gerätewagen Logistik an das Feuerwehr und Katastrophenschutztechnische Zentrum in Großräschen. 

 

Die Stadt Calau freute sich über einen Einsatzleitwagen 1 für die Freiwillige Feuerwehr Calau (finanziert aus der Förderrichtlinie Katastrophenschutz), ein Löschgruppenfahrzeug 10 für die Ortsfeuerwehr Saßleben (finanziert aus der Stützpunktfeuerwehrförderrichtlinie) und einen zum Mannschaftstransportwagen umgebauten ehemaligen ELW 1 der Stadt Calau für die Ortsfeuerwehr Buckow.

 

Die fünf Neuanschaffungen haben einen Gesamtwert von über einer Million Euro.

 

 

Foto zur Meldung: Neue Fahrzeuge an Feuerwehren übergeben
Foto: Schlüsselübergabe an die Ortsfeuerwehr Saßleben. Das neue Löschgruppenfahrzeug LF10 ist im Hintergrund zu sehen. Foto: Stadt Calau

Wegweiser für Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz online

(25.10.2017)

Datenbank ab sofort unter http://www.wegweiser-pflege-alltagshilfen-osl.de/ abrufbar

 

Der neue Wegweiser rund um das Thema Pflege und Alltagshilfen im Landkreis Oberspreewald-Lausitz ist im Rahmen der Woche der Gesundheit und Pflege erstmalig online gegangen.

Auf der Internetseite http://www.wegweiser-pflege-alltagshilfen-osl.de/ ist es ab sofort möglich, sich über Anbieter und Dienstleister im Landkreis Oberspreewald-Lausitz zu informieren, deren Leistungen oder Produkte helfen, das Leben in schwierigen Lebensphasen zu meistern.

Die Datenbank reicht von Informationen zur ambulanten, teilstationären und stationären pflegerischen Versorgung über Informationen zu Veranstaltungen bis hin zu wichtigen Entwicklungen im Bereich der Pflege.

"Die Datenbank lebt von vollständigen und aktuellen Informationen. Von daher sind wir über jeden Hinweis und der Aufnahme weiterer Angebote dankbar“, so Projektverantwortliche und Verbundkoordinatorin Cornelia Wagner vom Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbundes OSL e.V.

 

Die Idee zu einer Entwicklung einer solchen Internetseite entstand bereits Anfang dieses Jahres und ist auf die gemeinsame Initiative des Landkreises OSL, des Gerontopsychiatrisch-Geriatrischen Verbundes OSL e.V. sowie des Pflegestützpunktes OSL zurückzuführen.

 

 

Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“ im Naturschutz

(09.03.2017)

Seit der Fachtagung anlässlich 25 Jahren Naturschutz im Landkreis Oberspreewald-Lausitz 2015 werden laut Beschluss des Kreisausschusses vom 24. September 2015 einmal im Jahr besonders engagierte Personen für herausragende Lebensleistungen im Bereich des ehrenamtlichen Naturschutzes durch den Landkreis als „Ehrenbeirat“ ausgezeichnet. Für seine Lebensleistung im Naturschutz wurde im Rahmen der Kreistagssitzung am Donnerstag, den 2. März die Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“ im Landkreis Oberspreewald-Lausitz an Helmut Jentsch aus Zinnitz vergeben.

 

Landrat Siegurd Heinze würdigte Helmut Jentsch aus Zinnitz als „einen der wenigen exzellenten Botaniker“ in der Niederlausitz mit der Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“. Die wissenschaftlichen Arbeiten des Botanikers und Heimatforschers sind überregional bekannt und geachtet. Von 1951 bis 1980 war Helmut Jentsch als Lehrer in Missen tätig und hat bereits in dieser Zeit junge Menschen für Natur- und Heimatkunde begeistert. Bis zum Renteneintritt unterstützte er die Verwaltung des Biosphärenreservates Spreewald als wissenschaftlicher Mitarbeiter. Parallel war Jentsch unermüdlich ehrenamtlich aktiv, 1974 war er Mitbegründer des Biologischen Arbeitskreises Calau, welchen er auch lange Jahre leitete. Seit mehr als 30 Jahren bekleidet der Heimatforscher nunmehr die ehrenamtliche Funktion des Kreiswanderwegemeisters und ist bis heute mit seinen Erfahrungen und Kenntnissen eine besondere Stütze des Landkreises OSL. Der 84-Jährige war Gründungsmitglied des NABU Regionalverbandes und betreut als aktiver ehrenamtlicher Naturschutzhelfer immer noch zahlreiche Naturdenkmale und Biotopflächen. Großen Anteil hatte Helmut Jentsch an der Unterschutzstellung von Einzelobjekten und Flächen im Landkreis OSL. Im Heimatverein Calau machte er als engagierter und kompetenter Ansprechpartner Werbung für die Region und die Niederlausitz. Bereits 2005 wurde Helmut Jentsch für sein ehrenamtliches jahrzehntelanges Wirken für den Naturschutz mit dem Umweltpreis des Landes Brandenburg geehrt. „Helmut Jentsch wird wegen seines sachlichen, stets freundlichen und konstruktiven Umgangs als Persönlichkeit des ehrenamtlichen Naturschutzes im Landkreis OSL geschätzt und ist gleichermaßen über die Kreisgrenzen hinaus bekannt. Möge er dem Landkreis und der Region bei bester Gesundheit noch sehr lange erhalten bleiben“, gratuliert Landrat Heinze.

 

 

Marlen Weser

 

 

Foto: Ausgezeichnet zum „Ehrenbeirat 2016“ für seine Lebensleistung im Naturschutz im Landkreis OSL: der Zinnitzer Botaniker Helmut Jentsch (Mitte). V.l.: Grit Klug, 1. Beigeordnete, Klaus-Jürgen Graßhoff, stellvertretender Kreistagsvorsitzender, Ferry Richter, Sachgebietsleiter untere Naturschutzbehörde, Landrat Siegurd Heinze. Foto: Landkreis.

Foto zur Meldung: Auszeichnung zum „Ehrenbeirat 2016“ im Naturschutz
Foto: .

Untere Fischereibehörde informiert: Nächste Anglerprüfung in Calau

(26.09.2016)

Die nächste Anglerprüfung findet am Samstag, den 22. Oktober 2016 in der Zeit von 9 bis 11 Uhr im Landratsamt in Calau, Joachim-Gottschalk-Str.36, statt. Darüber informiert die untere Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald- Lausitz. Anträge werden ab sofort entgegen genommen.

 

Die Prüfungsgebiete umfassen die Themen Fischkunde, Pflege der Fischgewässer, Fanggeräte und deren Gebrauch sowie Behandlung der gefangenen Fische. Auch Kenntnisse über einschlägige Rechtsvorschriften – insbesondere fischereiliche, wasser-, tierschutz-, tierseuchen- und naturschutzrechtliche Vorschriften – werden abgefragt.

 

Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind erhältlich bei der unteren Fischereibehörde bzw. im Internet unter www.osl-online.de über die Menüpunkte Bürgerportal von A bis Z/Natur & Umwelt.

 

Der Antrag auf Zulassung zur Prüfung ist bis zum 14. Oktober 2016 schriftlich bei der Fischereibehörde des Landkreises Oberspreewald-Lausitz einzureichen. Neben Vor- und Zuname, Geburtsdatum und -Ort und der Anschrift des Wohnsitzes ist dem Antrag eine vom Bewerber unterschriebene Erklärung beizufügen, dass keine Versagungsgründe nach § 20 des BbgFischG vorliegen. Auch der Nachweis der Zahlung der Prüfungsgebühr in Höhe von 25 Euro ist zu erbringen. Minderjährige fügen zusätzlich eine schriftliche Einverständniserklärung der Eltern oder eines gesetzlichen Vertreters bei. Die Anträge auf Zulassung zur Anglerprüfung sind zu richten an die Postanschrift Landkreis Oberspreewald-Lausitz, untere Fischereibehörde, Dubinaweg 1, 01968 Senftenberg.

 

Prüfungsfragen und Onlinetests stellt das Land unter www.mlul.brandenburg.de (Landwirtschaft & Fischerei/Themen A-Z/Fischerei und Angeln/Prüfung Fischereischein) zur Verfügung.

 

Bei Fragen stehen Karina Howel und André Haack von der unteren Fischereibehörde telefonisch (03541) 870-3492/-3 bzw. per E-Mail (Karina-Howel@osl-online.de; Andre-Haack@osl-online.de) zur Verfügung. 

VHS OSL sucht Honorarlehrkräfte für den Bereich Deutsch als Fremdsprache

(12.03.2016)

Die Kreisvolkshochschule OSL sucht freiberufliche Honorarlehrkräfte für den Bereich Deutsch als Fremdsprache. Möglich sind Einsätze in allgemeinen Integrationskursen oder Kursen mit dem Schwerpunkt Alphabetisierung. Derzeit finden Veranstaltungen wochentags in Senftenberg statt, angedacht ist eine Ausweitung des Angebots auch auf weitere Standorte, wie etwa Lübbenau.

 

Interessenten verfügen über Deutschkenntnisse auf muttersprachlichem Niveau und weisen idealerweise einen Hochschulabschluss in Deutsch als Fremdsprache bzw. Deutsch als Zweitsprache oder ein entsprechendes Hochschulzertifikat vor. Auch ein Studienabschluss in Germanistik, Deutsch (Lehramt), Pädagogik, Erwachsenenbildung, Erziehungswissenschaften oder einer Fremdsprache wird akzeptiert.

 

Erfahrungen im Fremdsprachen-Unterricht, die Zulassung zur Lehrtätigkeit in Integrationskursen sowie Kenntnisse in der Alphabetisierungsarbeit sind erwünscht, jedoch kein Muss.

 

Bei Interesse und für Rückfragen steht Antje Nitschke, Fachbereichsleiterin Integrationskurse/DaF an der Kreisvolkshochschule Oberspreewald-Lausitz, per Telefon (03573) 658 4106 oder E-Mail (Antje-Nitschke@osl-online.de) zur Verfügung. 

Basis-Elterngeld und „ElterngeldPlus“ in OSL - Hier erhalten Sie die Anträge

(15.07.2015)

Trend: Immer mehr Männer im Landkreis nehmen Elternzeit in Anspruch

 

Am 1. Juli fiel bundesweit der Startschuss für einen weiteren Schritt zur besseren Vereinbarkeit von Familie und Beruf: Eltern, die nach der Geburt des Kindes in Teilzeit arbeiten möchten, können die Bezugszeit des Elterngeldes nunmehr durch Inanspruchnahme des sogenannten „ElterngeldPlus“ verlängern. Entsprechende Anträge können beim Jugendamt des Landkreises Oberspreewald-Lausitz eingereicht werden.

Bürgerinnen und Bürger finden die Formulare auf der Internetseite der Kreisverwaltung unter www.osl-online.de unter dem Menüpunkt Bürgerportal von A bis Z/Kinder und Familie. Zudem liegen Ausdrucke im Bürgerbüro der Kreisverwaltung in Senftenberg, Dubinaweg 1, zur Mitnahme bereit.

Das „ElterngeldPlus“ als weiterer Baustein für mehr Flexibilität ermöglicht es Eltern, für ihr Kind da zu sein und gleichzeitig Verantwortung im Beruf zu übernehmen. In Anspruch nehmen können es Mütter und Väter, deren Kinder ab dem 1. Juli 2015 geboren wurden. Wichtige Informationen erhalten junge Eltern unter www.elterngeld-plus.de.

 

Die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter des Jugendamtes OSL stehen bei konkreten Fragen bezüglich der Beantragung des Basis-Elterngeldes und des neuen „ElterngeldPlus“ zu den bekannten Sprechzeiten als Ansprechpartner bereit. Das Jugendamt des Landkreises befindet sich ebenfalls am Standort in Senftenberg. Interessierte haben die Möglichkeit, sich dienstags von 9 bis 12 und 13 bis 18 Uhr sowie donnerstags von 9 bis 12 Uhr und 13 bis 17 Uhr vor Ort zu informieren.

 

Zwei Wochen nach der Einführung des „ElterngeldPlus“ als Alternative zum Basis-Elterngeld liegen für den Landkreis OSL derzeit noch keine Anträge für dieses neue Modell vor. „Einige Eltern haben sich jedoch bereits auf der Internetseite des Bundesministeriums informiert und sich dann mit ihren individuellen Fragen an uns gewandt“, heißt es seitens des Jugendamtes.

 

Übrigens: Im Jahr 2014 wurden in OSL insgesamt 1095 Anträge auf Bezug von normalem Elterngeld - dem so genannten „Basis-Elterngeld“- gestellt. 2013 waren es noch 1001 Anträge, die durch das Jugendamt bearbeitet wurden. Insbesondere das Verhältnis von männlichen zu weiblichen Antragstellern hat sich dabei in den vergangenen Jahren verändert: So entscheiden sich in OSL mittlerweile immer mehr Väter dazu, den Beruf eine Zeit lang gegen die Betreuung des Nachwuchses einzutauschen. Waren 2013 noch 240 der Antragsteller in OSL männlich, so entschlossen sich im Jahr darauf bereits 324 Männer dazu, Elternzeit in Anspruch zu nehmen. Dies entspricht in 2014 einer Quote von 29,6 Prozent und einem weiteren Zuwachs gegenüber 2013. Hier wählten bereits knapp 24 Prozent der Männer die Auszeit mit Kind.

 

Mit dieser Entwicklung liegt OSL sogar über dem aktuellen Brandenburg-weiten Durchschnitt: Nach Angaben des Statistischen Bundesamtes haben im ersten Quartal 2015 in Brandenburg insgesamt 22.994 Personen Elterngeld bezogen, davon waren 20.017 Frauen (87 Prozent) und 2.977 Männer (12,9 Prozent). Auch die Zahlen der Inanspruchnahme des Betreuungsgeldes, welches am 1. August 2013 bundesweit eingeführt wurde, liegen dem Jugendamt OSL vor: Demnach wurden 2014 insgesamt 120 Anträge gestellt. Im Zeitraum von August bis Dezember 2013 reichten 45 Personen ihre Unterlagen ein. Der Anteil der Männer ist hier wiederum sehr gering: Unter den Antragstellern waren in 2014 lediglich drei männlich. 

Einkommensunabhängigen Anspruch auf Gewährung von Betreuungsgeld haben Eltern, die ihre Kinder alternativ zu Kindertagesstätte oder Tagespflege zu Hause betreuen.

[www.osl-online.de]

Jetzt kostenlos gegen Virusgrippe 2014/2015 impfen lassen

(29.09.2014)

Die Grippe (Influenza) ist eine schwere Infektionskrankheit. Besonders bei älteren Menschen und bei chronisch kranken oder immungeschwächten Patienten kann es im Krankheitsverlauf zu lebensbedrohlichen Komplikationen kommen. Die Impfung gegen Influenza ist aus medizinischer Sicht die wirksamste vorbeugende Maßnahme. Die Monate September bis Dezember sind als Zeitraum für die Schutzimpfung optimal - rechtzeitig bevor die jährliche Grippewelle beginnt. Die Impfung erfolgt für alle gesetzlich Versicherten kostenlos in allen allgemeinmedizinischen, internistischen,  kinderärztlichen und ggf. gynäkologischen Praxen.

 

 

 

 

Im Gesundheitsamt Senftenberg, Großenhainer Str. 62 (gegenüber der BTU Cottbus/Senftenberg), kann man sich ab Dienstag, 07. Oktober 2014 jeden

 

 

Dienstag        von      9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 17.30 Uhr und

Donnerstag   von      9.00 Uhr bis 12.00 Uhr und von 13.00 Uhr bis 16.30 Uhr

 

impfen lassen. Zur Impfung sind der Impfausweis und die Chipkarte mitzubringen.

Weitere Auskünfte erhalten Bürgerinnen und Bürger auch telefonisch unter (03573) 870 4342 oder -45.

 

Für wen wird die Impfung gegen die saisonale Influenza empfohlen?

Bevorzugt impfen lassen sollten sich:

·         alle Personen über 60 Jahre,

·         chronisch Kranke jeden Alters

·         Bewohner von Alten- und Pflegeheimen,

·         Schwangere,

·         Personen mit erhöhter Gefährdung (z. B. medizinisches Personal) sowie

·         Personen mit direktem Kontakt zu Geflügel und Wildvögeln.

 

Darüber hinaus gilt: Wer sich impfen lässt, schützt nicht nur sich selbst, sondern vermeidet auch eine Ansteckung anderer!

Das bedeutet, bis auf wenige Ausnahmen, ist jeder zur Grippeschutzimpfung aufgerufen.

 

Wer darf nicht geimpft werden?

Bei schwereren akuten oder fieberhaften (≥ 38,5°C) Erkrankungen sollte die Impfung auf einen späteren Zeitpunkt verschoben werden. Personen mit einer schweren Allergie gegen Hühnereiweiß bzw. einer anderen im Impfstoff enthaltenen Substanz sollen nicht mit den üblichen Impfstoffen geimpft werden. Für die Saison 2013/2014 wurde ein hühnereiweißfreier Impfstoff produziert, der allerdings nicht im Gesundheitsamt vorhanden ist. 

 

Zusammensetzung des Impfstoffes

Die Zusammensetzung des Impfstoffes entspricht den aktuellen Empfehlungen der Welt-gesundheitsorganisation (WHO) für die nördliche Hemisphäre und der Europäischen Gemeinschaft. Er besteht aus drei derzeit zirkulierenden Virusvarianten (A/H1N1, A/H3N2 und B).   

 

Wirkung und Nebenwirkungen

Nach der Impfung benötigt das Immunsystem zwischen 7 und 14 Tagen, um einen Impfschutz aufzubauen. Die Angst vor schweren Nebenwirkungen ist unbegründet. Die heute verfügbaren Grippeimpfstoffe sind im Allgemeinen gut verträglich. Zudem  kontrolliert das Paul-Ehrlich-Institut jede Impfstoff-Charge und gibt sie erst dann zur Anwendung frei. Influenza-Impfstoffe können selbst keine Virusgrippe auslösen, da es sich um Totimpfstoffe handelt. Eine Ausnahme stellt der neu zugelassene Impfstoff für Kinder und Jugendliche dar, der als Spray verabreicht wird und abgeschwächte Viren enthält (nicht im Gesundheitsamt Senftenberg verfügbar). Zu beachten ist weiterhin, dass eine Influenza-Impfung nicht gegen die von anderen Erregern verursachten Erkältungskrankheiten mit grippeähnlichen Symptomen schützen kann. Man sollte auch wissen: es gibt keinen Impfstoff, der bei allen Geimpften einen  100 % zuverlässigen Schutz bietet.

 

Wo kann man sich zusätzlich informieren?

Die Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung (BZgA) hat aktuelle Informationen zur Grippeschutzimpfung unter www.impfen-info.de veröffentlicht.

Weitere Antworten auf Fragen zur Grippeschutzimpfung (z. B. Warum wird die saisonale Influenzaimpfung auch für Schwangere empfohlen? oder Was ist bei der Impfung von Personen mit eingeschränktem Immunsystem zu beachten?) und zur Virusgrippe sind unter www.rki.de > Infektionskrankheiten von A-Z > Influenza abrufbar.

Foto zur Meldung: Jetzt kostenlos gegen Virusgrippe 2014/2015 impfen lassen
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